Chef Aargau-KB wusste alles in Post-Skandal

Pascal Koradi: 42 Mal in PostAuto-Bericht – Als Ex-CFO Top-Insider in Affäre – Finma prüft Gewähr, Kader wünscht Abgang.

Pascal Koradi, 45, hofft auf ein Wunder. Der Chef der mittelgrossen Aargauischen Kantonalbank (AKB) klammert sich an seinen CEO-Stuhl.

Der wackelt. Grund ist der Post-Skandal. Koradis Name taucht 42 Mal im gestern publizierten Untersuchungsbericht zum 100 Millionen Subventions-Betrug bei PostAuto auf.

Koradi war von 1. März 2012 bis zu seinem Wechsel an die Spitze der AKB vor 2 Jahren Finanzchef bei der Post. Er sass in der Konzernleitung, war engster Vertrauter der jetzt geschassten Post-Chefin.

Als Post-Finanzchef wusste Koradi alles, was mit Zahlen und Gewinn zu tun hatte. Im Betrugs-Skandal bei PostAuto geht es genau darum: Sicherung des Gewinns durch Manipulation.

Koradi war dabei, als Mitte 2012, wenige Monate nach seinem Stellenantritt als CFO, bei PostAuto heisse Fragen des Preisüberwachers besprochen wurden. Man beschloss, zunächst zu mauern.

Der Preisüberwacher wollte wissen, wie hohe Gewinne bei PostAuto plötzlich verschwänden.

Koradi, seine Chefin, Post-CEO Susanne Ruoff, und die Chefs von PostAuto wussten, was es geschlagen hatte. Sie brauchten dringend einen neuen Setup.

Koradi suchte darauf in enger Zusammenarbeit mit der Führung der Tochter PostAuto nach „Varianten“ zur „Gewinnsicherung“.

Im Frühling 2013 hielt Koradi diese Varianten in einem Mail fest. Damit ist belegt, dass Koradi, damals bereits 13 Monate im Amt, detaillierte Kenntnisse des Falls hatte.

Ende Mai 2013 erhielt Koradi ein Mail rund um die geplante „Neustrukturierung“ bei PostAuto, mit welcher der Gewinn – sprich Subventions-Betrug – gesichert werden könne.

Die Idee war, die Subventionen weiterhin einzukassieren, dabei aber weniger eklatant vorzugehen mittels manipulierter Buchungen.

Auf die Schnelle ging das nicht, wie Koradi damals erfuhr. „Das aktuell noch genutzte ‚Creative Accounting‘ (…) käme noch zwei Mal zur Anwendung“, stand im Mail.

Sprich: Der Betrug musste mindestens noch für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 weitergehen.

Koradis Antwort erfolgte am 2. Juni 2013. Es brauche Änderungen, da die bestehende Praxis „erhebliches Reputationsrisiko“ berge.

Dann folgt eine Aussage, die Koradi den Kopf kosten könnte. Sie belegt Schwarz auf Weiss, dass sich der heutige Chef einer wichtigen Bank – der grössten im Aargau – des anhaltenden Betrugs bei der Post bewusst war.

„Auf Seite 3 wird oben dazu vom aktuell noch genutzten Creative Accounting gesprochen. Diese Formulierung ist unglücklich gewählt und könnte dazu führen – wenn das Dokument in falsche Hände gelangt – dass die Glaubwürdigkeit und Richtigkeit der Rechnung (PostAuto) in Frage gestellt wird. Hier würde ich einfach von der heutigen Verrechnungslogik sprechen.“

Koradi wählt in seinem Mail selbst den Ausdruck „Creative Accounting“. Statt dieses sofort zu beenden, empfiehlt er andere Ausdrücke.

„Verrechnungslogik“ statt kreative Buchhaltung, so Koradis Vorschlag. Zu den Manipulationen in der Finanzbuchhaltung seiner Post gesellen sich Manipulationen bei den Wörtern.

Alles unter Koradis Herrschaft.

Wie stark Koradi mitten drin steckt, zeigt ein Mail, in dem über die Rolle des damaligen Post-Finanzchefs rund um den Betrug bei der PostAuto gesprochen wird.

Dieses Dokument stammt vom 29. Juli 2013, wenige Tage, bevor mittels Aktennotiz die ganze Sache zuoberst im Konzern offiziell wurde.

Im Mail steht: „Beim Konzern (F) ist Herr Koradi über die Korrekturbuchungen informiert.“ Mit „F“ ist Koradis Finanzbereich gemeint.

Koradi war also jener Mann in der Konzernleitung, der über alles rund um den Betrug, dessen Vertuschung und die Abhilfe mit „Gewinnsicherung“ und damit Legalisierung von Falschem im Bild war.

Und doch will er sich bei der AKB halten. Gestern verschickte er eine Medienmitteilung. Er habe „zu keiner Zeit Kenntnis von möglicherweise illegalen Machenschaften“ gehabt.

Wie Koradi angesichts der 42 Namensnennungen und den vielen Spuren in Emails im Post-Skandal-Bericht zum Schluss gelangt, dass er weiterhin der Richtige sei für den Spitzenjob im Aargau, bleibt das Geheimnis des AKB-Chefs.

Laut der Aargauer Zeitung tagte gestern Abend der Verwaltungsrat der AKB. Über Resultate ist noch nichts bekannt.

Die Finma meinte gestern auf die Frage, ob Koradi noch Gewähr für eine einwandfreie Geschäftsführung biete:

„Die Gewähr ist eine permanent einzuhaltende Bewilligungsvoraussetzung. Es liegt in der Verantwortung eines Instituts, Personen in Führungspositionen zu berufen, die Gewähr für eine einwandfreie Geschäftsführung bieten.

„Die FINMA trifft Abklärungen, wenn sich Gewährsfragen stellen. Zu solchen Fällen äussert sich die FINMA aber wie üblich nicht.“

Innerhalb des Personals der AKB ist Koradi umstritten. Er gilt als hoch intelligent, aber wenig empathisch. „Autistisch“, beschreibt ihn ein Insider.

Koradi hievte nach seinem Start bei der AKB vor 2 Jahren Weggefährten in Spitzenpositionen. Gleichzeitig musste ein Mitglied der Geschäftsleitung Knall auf Fall das Büro räumen.

Derzeit verlassen mehrere gestandene Kundenberater das Private Banking der AKB.

In der obersten Führung würde sich nur eine Person zur Wehr setzen, sagt die Quelle. Alle anderen hätten Panik vor Koradi, dass dieser sie absetzen würde.

Ein Ausscheiden Koradis würde zu einem „grossen Aufatmen“ in der AKB führen. „Die AKB war immer eine Alternative zu den Grossbanken im Raum Aargau. Unter Koradi verliert sie diesen Vorteil.“

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91 Kommentare zu “Chef Aargau-KB wusste alles in Post-Skandal

  1. aktueller Stand Do. 14.06.2018: Der Verwaltungsrat der AKB hat Koradi anlässlich der Sitzung vom 12.06.2018 die Kündigung nahegelegt, was er dann auch tat. Er hat vorher in diversen Statements ausgesagt, dass er – damals Chef Buchhaltung – keine Kenntnis von den manipulierten Buchungen hatte. Der Untersuchungsbericht zeigt aufgrund eines Mails von ihm auf, dass er nicht die Wahrheit gesagt hat. Die PostAuto hat über 100 Millionen den Steuerzahler betrogen. Muss Koradi nun büssen – analog Vinzenz? Aufgrund der Schadenssumme wäre die Antwort klar.

  2. …. Der Berner hat hier eine gute Beschreibung für Leute dieses Schlages: Vagante . Gouner u Fötzucheibe……..

  3. Es ist unglaublich wie korrupt die CH ist.
    Zusätzlich ist die Justiz nicht gewillt etwas zu unternehmen.

    Trauriges Land

  4. Banana Republic reloaded: Die Bundesanwaltschaft sieht sich bis jetzt nicht zuständig im Fall Postauto!

    Bis heute hiess es, ein hinreichender Verdacht auf Straftaten gemäss Strafgesetzbuch liege derzeit nämlich nicht vor. Es gelte nur das Verwaltungsstrafrecht!

    Tatsächlich? Da geht es um einen mindestens 100 Mio. Betrugsfall, verantwortet von den Organen des drittgrössten Konzerns der Schweiz mit 60’000 Mitarbeitenden mit dem BUND als Eigentümer (d.h. wir alle!). Und unsere BUNDESsanwaltschaft soll NICHT zuständig sein? Wer dann? Die Staatsanwaltschaft von Djibouti?

    Aber nein, unser Bundesrat hat ja bereits eine patente Lösung gefunden: Das Fedpol, eine Art mini-pseudo-FBI, soll die Sache untersuchen. Was für ein Witz! Abgesehen von der fehlenden Fachkompetenz, arbeiten die ja normalerweise nur als Handlanger der Bundesanwaltschaft.

    Frau Justizministerin Sommaruga: Greifen Sie hier energisch ein – oder haben Sie etwa kein Interesse an einem funktionierenden Rechtsstaat??

    • Kleiner Hinweis: Jamel Debbouze hätte plötzlich viele Doppelgänger…. (wer nur östlich des Röstigrabens zu Hause ist, der kann ja „googeln“)

  5. Spannend….. es war doch ein Personalvermittler / Head Hunter mit der Suche nach dem neuen CEO betraut….. ob der nun gratis einen neuen sucht…..?

  6. Konradi muss gehen, Ruoff muss gehen, nur der Gisel hat einen Gantenbein zum „Chef“…und darf bleiben. Eine nur noch erbärmliche Lachnummer.

  7. Ich staune schon, welche Wellen der Postauto-Skandal aufwirft!

    Dass die Post seit Urzeiten ethisch fragwürdige Prozesse etabliert hat, ist doch nichts neues und wird bis auf Bundesratsebene geschützt. Die Geprellten sind hier aber nicht Kantone und Gemeinden, sondern Firmen und Privatpersonen.
    Ansprechen möchte ich die Praxis, wie die Post Einzahlungen am Postschalter abwickelt. Die Gebühren muss nicht Jener tragen, der die Dienstleistung der Post beansprucht, sonder der Empfänger der Zahlung, der nicht beeinflussen kann, dass die Zahlung über so einen antiquierten Leitweg abgewickelt wird.
    Wohlverstanden geht es hier auch nicht um einige hundert Millionen, wie im Postautoskandal, sondern um x-Milliarden, die die Post so über Jahrzehnte erschlichen hat. Die Post, als Bundesbetieb konnte man nicht einklagen und die Postregulierungsbehörde hat stets den Kopf in den Sand gesteckt. Man hat dies abgetan mit der Begründung, dass der politische Widerstand gegen dieses Tun zu wenig gross sei !!!
    @Herr Lukas Hässig: Dieses Tun müsste nun auch in den Fokus der Missetaten der Post gerückt werden !!!

    • Das ist genau so.
      Die Verzögerungen und Konzeptionsänderungen rund um die Einführung der neuen QR Rechnung/Einzahlungsscheins gründen auf diesen Umständen.
      Statt Effizienzgewinne und günstige Kosten umzusetzen kultiviert man auch unzulängliche Prozesse und Regel unter dem Deckmantel des Postgesetzes.

  8. Die Leute, die das zu verantworten haben, und man findet heraus, wer das war, gehören in den Knast und müssen ihre ertrogenen Boni samt Zinseszinsen zurückzahlen! Das ist qualifizierter Betrug, Urkundenfälschung und ungetreue Geschäftsbesorgung im grössten Stil. Da ist der PV Casus ein Fliegendreck dagegen. Warum diese Leute nicht wegen Kollusionsgefahr längst in U-Haft sind kann nur dadurch erklärt werden, dass diese politisch gedeckt werden!

  9. Auffallend, oft stehen (Kantonal-)Bank-CEO im medialen Fokus, die Avaloq ihr Eigen nennen – #ServiceTweet:

    – 2018: Pascal Koradi, ex. CEO Aargauische Kantonalbank, „PostAuto-Bschiss“;
    – 2017/2018: Pierin Vincenz, ex./akt. CEO Raiffeisenbank; „System Vincenz“;
    – 2014: Andreas Waespi, gewählter CEO Aargauische Kantonalbank, „Berufsverbot“;
    – 2014: Peter Hinder, ex. CEO Thurgauer Kantonalbank, „Differenzen in der obersten Führungsetage“;
    – 2014: Bernard Kobler, ex. CEO Luzerner Kantonalbank, „Sex-Affäre“;
    – 2012: Hans Rudolf Matter, ex. CEO Basler Kantonalbank, „ASE Anlagebetrug“

    Sowie neuere Abgänge ehemaliger GL-Mitglieder:

    – 2018: Simon Leumann, noch GL-Mgl. Basellandschaftliche Kantonalbank; „aus familiären Gründen“;
    – 2017: Karsten Kunert, ex. GL-Mgl. Aargauische Kantonalbank, „Abrupter Abgang“;
    – 2017: Daniel Brändlin, ex. GL-Mgl. Basellandschaftliche Kantonalbank, „Abrupter Abgang“;
    – 2017: Daniel Lipp, ex. GL-Mgl. St. Galler Kantonalbank, „Abrupter Abgang“

    • Scheauen Sie sich die website vom BAV doch an:
      https://www.bav.admin.ch/bav/de/home/das-bav/organisation/direktion.html
      Der Hr Füglistaler ist offenbar nicht fähig, seinen grossspurigen Ankündigungen und Versprechen auch Taten folgen zu lassen:
      Quote
      Dem Amt stehen jährlich rund 5.6 Milliarden Franken zur Verfügung. Mit diesem Geld ist die grösstmögliche Wirkung für den öffentlichen Verkehr zu erzielen.
      Alle Ansprechpartner des Amtes dürfen erwarten, dass wir unsere Tätigkeit effizient ausüben, wobei wir umgekehrt von den Leistungserbringern im öffentlichen Verkehr gleiche Effizienz erwarten.
      Als Bundesamt sind wir der Offenheit verpflichtet: Wir sagen, was wir tun und wir tun, was wir sagen.
      Auf die Zuverlässigkeit unseres Handelns können sich alle Partner verlassen.
      Schliesslich lässt sich ein komplexes System wie das öffentliche Verkehrsnetz der Schweiz nur mit Vertrauen führen.
      Unquote

      Wofür genau bezieht der Hr Füglistaler denn nun genau seinen Bundes-Bonus als Direktor des BAV? Für seinen Friseur sicher nicht…

  10. KPMG als willfähriger Erfüllungsgehilfe – man fühlt sich in die Zeit von ENRON & CO versetzt. … so sad – ein Big 4, der eigentlich zur Strecke gebracht werden muss. Wobei wenn man weiss wie EY arbeitet…? Um nichts besser…da wird der Belzebub mit dem Teufel ausgetrieben.

  11. Das hat ja lange gedauert. Aber immerhin hat nun die AKB gehandelt und ihn raus geworfen. Vielleicht nimmt er sich nun mal Zeit um sich mal ganz genau zu überlegen, ob er wirklich „Hinter jeder Entscheidung stehen kann“. Etwas Reue könnte sowieso vor Gericht – und die Chance ist ja gut, dass das vor Gericht kommen wird – durchaus hilfreich sein.

  12. Wie ist das eigentlich gelaufen bei der Uebergabe von Hasler zu Schwaller? Existiert wirklich nichts Schriftliches zu offenen Problemen anlässlich der Uebergabe? Hat Schwaller tatsächlich nicht einmal nachgefragt, ob da allenfalls irgendwo eine Bombe tickt? War Schwaller als „serieller“ Profi-VR so naiv?
    Eigentlich müsste er jetzt ja „sehr böse“ sein auf Hasler, weil ihn dieser nicht aufgeklärt hat!
    Was ist mit der freigestellten Leiterin der internen Revision? Hatte die nie ein vertrauliches Gespräch mit dem neuen VRP Schwaller? Ist doch eigentlich Usanz bei der Uebergabe – und auch später anlässlich der Besprechung der internen Revisionsberichte …..!

    • Schwaller wurde seinerzeit nicht Bundesrat und deshalb von der CVP bei der Post „versorgt“. Als Parlamentarier versteht Schwaller so viel von der Post wie jeder andere Bürger auch, schliesslich bekommen wir alle jeden Tag den Briefträger zu Gesicht. Alles klar?

    • @von VRP zu VRP Kommentierer:

      Und? Er kriegt sein Salär und mit diesem Salär und der umpriesenen Rolle kommt Verantwortung und Gewährspflicht. Nimmt er diese nicht wahr, ist er haftbar, egal, ob er eine Ahnung hat vom operativen Geschäft der Firma, derer er vorsitzt oder nicht.

      Garantiert wird LH hier weiter stossen und genau diese Frage weiter stellen, resp. FedPol wird dies untersuchen: Weshalb wusste Schwaller nichts davon.

    • Bevor ein VR oder VRP einen Posten mit 60k Angestellten antritt, macht er eine Due Diligence, damit er ein paar der Leichen im Keller beschnuppern kann. Sollte Haudegen Schwaller doch wissen, hält er doch ach so viele VR Mandate inne. Falls nicht, dann ist er eben auf die Nase gefallen – so wie es hier riecht – endgültig.

  13. Um den Betrug zu verschleiern, wurde der Umbau der Post vorangetrieben. Sind u.U. sogar Poststellen geschlossen worden, mit vorgängig frisierten Zahlen?

  14. Es ist schon interessant, dass diese Manager soviel Lohn brauchen wegen ihrer angeblich soooo grossen Verantwortung.

    Und wenn es dann um Verantworung geht, dann haben alle von nichts gewusst. Somit muss Verantwortung und Nichtwissen hoch korreliert sein.

    Zwei Fragen:

    – Ging er freiwillig? Wohl kaum!
    – Bekommt er eine dicke Abfindung? Wohl ja!

  15. Besten Dank an LH und Blick.

    Mit der voreiligen Nominierung von Dieter Widmer nimmt sich Dieter Egloff geschickt aus dem Fokus der Öffentlichkeit.

    Noch ist nicht aller Tage Abend, Lukas Hässig. Weiter gehts.

    • Man beachte die Formulierung auf der AKB-Seite:
      „Der Bankrat hat sich im Rahmen einer strategischen Auslegeordnung bereits zu einem früheren Zeitpunkt mit möglichen Nachfolgeszenarien befasst. Er ist überzeugt, mit Dieter Widmer eine bestens geeignete und qualifizierte Persönlichkeit für die Funktion des Direktionspräsidenten zu berufen.“

      Weshalb wurde schon früher – Februar 2018 wahrscheinlich – darüber gesprochen? Genau – weil der Bankrat wusste, dass die Kacke dampfen wird. Und somit auch wusste, wie prekär die Lage ist. Und somit ganz klar seiner von Gesetzes wegen auferlegten Aufsichts- und Gewährspflicht nicht nachgekommen ist!

      VRP AKB absetzen und womöglich andere VR-Mitglieder des Strategie-Clusters. LH – dran bleiben. Ich will wieder eine saubere Hausbank!

    • Interessant ist, weshalb Widmer nicht schon vor der Wahl von Koradi als CEO berufen wurde. Er ist ja schon länger da; hat offenbar grosse Fortschritte gemacht…

  16. FRAGE: Ist das strafrechtlich nicht relevant? Für Ruoff und Koradi? Ein PV sitzt seit Monaten in U-Haft. Und diese Damen und Herren spazieren in Freiheit herum. Wie auch die Vorgänger CEO bei Post und CFO. Was läuft hier falsch?

    • Eine U-Haft macht hier keinen Sinn, da keine Verdunklungsgefahr besteht.

      Aber ich gebe Ihnen recht, eigentlich gehörten alle diese hart angepackt.

      PV hat nur die Genossenschafter hintergangen. Ruoff und Koradi aber die Steuerzahler!!

    • Straf- und zivilrechtlich relevant. Für Post VR, GL, Fz sowie für BAV, KPMG, ESTV und die BR-Fraktion, die alle Berichte gesehen hatte und alle Bilanz- & Erfolgsrechnungen abnickte. Sogar der Konzernumbau als Konzernholding mit Subfirmen im In- und Ausland (Vorbild Hunter-Strategie) und zur Wahrung schwarzer Kassen wurde beklatscht. Keine Angst – Anzeigen an alle von oben nach unten sind raus.

  17. Herr Koradi ist soeben zurückgetreten. Er wusste angeblich von nichts und tritt jetzt aber doch zurück. Warum tritt jemand zurück, wenn er von nichts gewusst hatte ?

    • Wenn er als Finanzchef nichts gewusst hat, dann war er ein unfähiger Finanzchef. Wer hätte es dann wissen müssen wenn nicht der Finanzchef? Die Raumpflegerin oder der Postautochauffeur im Goms?

      Wie man so dreist lügen kann ist mir unerklärlich.

      Niemand wusste was. Auch Patrik Gisel wusste nichts von Pierin Vincenz‘s Trickli. Ev. muss man Alzheimer haben um ins Top-Management berufen zu werden.

    • @Sepp

      Entweder, weil er – trotz allem – ein anständiger Mensch ist.

      Wahrscheinlich aber, weil der Entlassung durch den VR (oder dem Berufsverbot durch die FINMA) zuvorkommen wollte.

  18. Tricksen dafür schützt (uns Steuerzahler)auch ein Dr. Titel nicht. Egal, Herr Koradi soeben als CEO der AKB zurückgetreten wird trotzdem wieder einen hoch be-zahlten Job finden. Im Cocon der Elite passiert einem wenig. Der sonst unbescholtene Büezer darf auf’s RAV wenn er ein Salami Rädli klaut. Das ist halt die aktuelle Welt.

    • Da hätte ich meine Zweifel, ob Koradi so weich fallen wird.
      Finanzbranche? Unmöglich. Finma-Gewähr.
      Öffentliche Betriebe? Undenkbar.
      Normale Betriebe? Quasi unmöglich, wegen toxischer Marke.
      Aber das dürfte aktuell eh sein kleinstes Problem sein. Erst einmal muss er die Verfahren einigermassen heil überstehen. Vorher ist er eh nicht vermittelbar.

    • @Headhunter – da erinnere ich an den ex. Bank-CEO der Luzerner Kantonalbank: “Kobler, 56, hatte ein Verhältnis mit einer Brasilianerin, die als Prostitutierte gearbeitet hatte. Die beiden zeugten zusammen einen Buben.“ so Inside Paradeplatz vom 17. Januar 2014.

      Wer genauer recherchiert weiss, bei seinem Rücktritt als LUKB CEO ging es nicht um das aussereheliche Verhältnis, sondern vielmehr das „Drumherum“ war matchentscheidend.

      Zwei, drei Jahre später – Kobler ist zwischenzeitlich Verwaltungsrat der Migros Bank.

  19. „[…] Ich betone, dass ich weiterhin zu all meinen damaligen Entscheidungen als CFO des Konzerns Post stehe. Ich bedaure sehr, dass ich bis zum heutigen Zeitpunkt von den heute Verantwortlichen der Post nie angehört wurde. Eine lückenlose Klärung der Vorkommnisse wäre mir persönlich am Herzen gelegen.“

    Wozu??? Steht doch alles im Bericht! Wieder so einer, der sich nicht als Teil des Problems sondern als Teil der Lösung sieht.

  20. Thema hat sich nun erledigt….

    Es ist doch (immer wieder !) interessant zu sehen, wie einerseits die hohe Entlöhnung für die übernommene Verantwortung rechtfertigt wird, und dann nicht bereit sein, wenn die Verantortung zum Tragen kommt und rasch Konsequenzen aus der (gescheiterten) Verantworrung zu ziehen…
    Es könnte ja sein, dass alles ein Irrtum war und man(n oder Frau) weiter wurseln respektive garnieren kann..

  21. Die Jagd ist eröffnet, jetzt heisst es Deckung suchen, lieber Herr Koradi.

    PS: Wie ich höre, wird in St.Gallen demnächst ein CEO-Posten für einen taubblinden Kandidaten frei – Pascal Gantenbein weiss mehr.

    Freundliche Grüsse aus dem AKB-VR.

  22. Es verfestigt sich das Bild eines eiskalten Karrieristen.
    Der Bericht (ich empfehle jedem, diesen zu lesen – als warnendes Beispiel!) zeigt ja „beyond reasonable doubt“ dass er von dem Sachverhalt wusste und sehr aktiv daran beteiligt war.
    Die AKB muss sich fragen, warum sie nun bereits das zweite Mal in Folge von einem solchen Fall betroffen ist. Der Bankratspräsident ist im Grunde auch nicht mehr tragbar.

  23. Da muss und soll man sich ernsthaft überlegen, ob die AKB noch eine vertrauenswürdige Bank ist.
    Möglicherweise hilft es, wenn einige substanzielle Kunden die Bank wechseln.

  24. Der Bankrat der Aargauer Kantonalbank hat keine glückliche Hand in seinen Entscheidungen für den Posten eines Direktionspräsidenten.

    Der damals bereits gewählte Andreas Waespi konnte sein Amt im Mai 2015 nicht antreten, wegen einem von der FINMA verhängten Berufsverbot. Im Oktober hatte diese dem ehemaligen Chef der Bank Coop wegen Aktienkurs-Manipulationen ein dreijähriges Berufsverbot auferlegt.

    Ein Armutszeugnis ist ohnehin, weshalb für eine derartige Exekutiv-Stelle in einer Kantonalbank nie ein Interner in Frage kommt.

    • Ja umbedingt.

      In einer kantonal verankerten Retailbank müsste doch bestimmt eine interne Lösung gefunden werden können.

    • @Chalte Fuess

      Ist doch was mit dieser internen Lösung……..

      „Dieter Widmer, dem 51-jährigen der seit Juli 2016 Mitglied der AKB-Geschäftsleitung ist. Der 51-jährige Widmer ist seit 1998 in verschiedenen Führungsfunktionen für die AKB tätig“.

      Eigengewächse im Retail-Banking müssen ohnehin wieder vermehrt angestrebt werden in Kaderpositionen.

    • Es wurde ein Interner gefunden. Dieter Widmer ist bereits ein AKBler, und das schon lange…

  25. Haben wir eigentlich nur noch solche im Swiss Banking, vor allem oben?

    Die arme Büezer unten können einem nur leid tun.

  26. „Creative Accounting“ bei PostAuto über lumpige CHF 100 Mio führt zu Empörung, und der Kopf von Pascal Koradi wird gefordert. Dabei ist „Creative Accounting“ nicht nur bei der PostAuto bekannt, sondern auch bei anderen feinen Unternehmen.

    Wie ist es mit dem „Creative Accounting“ über USD 1’500 Mio bei der Credit Suisse mit den VTB- bzw. Mosambik-Buchungen? Wenn es auffliegt, werden dann auch die Köpfe von Urs Rohner, Mark Branson und weiteren gefordert?

    Wie ist es mit dem „Creative Accounting“ über Dutzende Milliarden von behaupteten „Swap-Strategien“ bei der Bank Vontobel im Fall «Adidas / Uli Hoeness / Tapie / Robert Louis-Dreyfus» mit Ausstrahlung in Richtung „Sommermärchen“? Wenn es auffliegt, werden dann auch die Köpfe von H. Scheidt, Z. Staub, Mark Branson und «Juristen» am OLG München gefordert?

    Wie sieht die Verbuchung der Stoffel-Positionen bei der Bank Bär eigentlich aus?

    Usw. usf.

    • Branson kann nicht fliegen, der geniesst analog der Postführung vollstes Vertrauen von Seiten Bundesrat und macht laut Finanzminister Bundesrat Maurer einen seriösen Job. Über die Mauschelein und Machenschaften kann man hinweh schauen, passiert dies doch im Interesse des Finanzplatz Schweiz.

      Der CS-VRP Rohner darf dank Branson ind den Interessen des Finanzplatz Schweiz auch so agieren, dass ein bisschen Beihilfe nicht so ins Gewicht fällt. Ansonsten sind die Guys ja vertrauenswürdig, die paar Opfer spielen keine Rolle und können den Interessen am Gesamtfinanzmarkt Schweiz untergeordnet werden.

  27. Herr Koradi, hätten Sie nur einen Funken Grösse und Anstand, wären Sie im Februar 2018 „freiwillig“ zurückgetreten, für die Bank, Ihre Mitarbeiter und Kunden.
    An alle in all unseren Management-Etagen, irgendwann kommt alles zurück, habt Ihr noch nicht genügend Beispiele. Versteckspiel und Vetternwirtschaft wird im IT-Zeitalter immer schneller aufgedeckt.
    Worauf wartet der Bankrat der AKB – einen einzige Enttäuschung – spätestens im Februar 2018 wäre genaues Hinsehen angezeigt gewesen. Statt dessen verlassen die Kundenpartner im Privatbanking unter der Reorganisation fast ausnahmslos die Bank (keinen nur noch ein Gesicht der letzten Jahre) und mit Ihnen auch KundInnen, die sich nicht von Koradi-CS-Bänklern über den Tisch ziehen lassen wollen.

  28. Frage an Hr Koradi haben Sie durch die Vertuschung einen geldwerten Vorteil sprich höheren Bonus erhalten?

  29. Unglaublich wie das Volk verschaukelt und belogen wird! Unglaublicher „Zufall“ der Rücktritt von Frau Ruoff am Sonntag Abend, sie bekam sicher einen Telefonanruf und wurde über den Sachverhalt vom Montag Vormittag orientiert. Was folgt ist ein goldener Fallschirm und dann bald in die grosszügig bemessene Pension und noch lobende Worte dabei war schon längst bekannt das gelogen wurde!

  30. Bei der Anstellung solcher Jobs ist die letzte Frage immer: gibt es noch etwas das wir wissen müssen ? Was hat PK zu dieser Frage gesagt ? Alles fein, alles bestens ? Oder hat er da ehrlich gesagt: Ich habe noch ein paar Leichen im Schrank….Der Abgang zur AKB war natürlich die Flucht eines typischen Karrieristes der wusste dass er eine Schweinerei hinterliess.

  31. Durch seine Mails ist Herr Dr. Korradi eindeutig als Mitwisser des Postauto Skandals überführt worden, der diese inkorrekten Buchungsvorgänge als damaliger Finanzchef der Post noch unterstützte. Eine solche Führungsperson ist nicht mehr integer, kann sich die AKB schlichtweg nicht leisten, will sie weiterhin auf das Vertrauen ihrer Kundschaft bauen. Herr Dr. Korradi muss daher per sofort freigestellt werden.

  32. DER wusste alles – siehe meine Aussagen von gestern.
    Das Verwerfliche daran: DER hat das ganze Schweizer Volk vorgeführt. Nachweislich und ausreichend dokumentiert.
    Ein absolutes no-go.
    Bye, Koradi.

  33. Ruoff verdient CHF 800 000 – wusste gar nicht, dass die Sozi Partei, die CVP – der Wolf im Schafpelz – Mitglieder hat, die so viel verdienen, was denken sich wohl die links gerichteten Mitglieder an der nächsten Delegiertenversammlung.
    Schwaller müsste auch gehen, er als oberster dieser Sozipartei, hält in der Schweiz am meisten VR Mandate.

  34. PV von Raiffeisen hatte von der FINMA den „Gewährsbrief“; musste also seine Ämter in der Finanzbranche alle abgeben. Und sitzt nun in Untersuchungshaft.

    Bei Koradi sind die Emails und Aussagen sonnenklar. Dieser Mann ist in der Finanzbranche in führender Position schlicht nicht mehr tragbar. Er gehört abgesetzt. Worauf wartet diese biedere Kantonalbank eigentlich? Auf die Absolution?

  35. Will da jemand den Job von Koradi…? Sehr billig-peinliche Anwürfe der „Quelle“… Ob Koradi in Zukunft noch Chef bleibt oder nicht obliegt dem VR, ich halte dies eher für unwahrscheinlich.

    • Ich wüsste schon jemanden, einen ehemaligen CS-Mann mit feudalistischen Gehabe, der von Koradi gefeuert wurde und nun bei einer kleinen Hypothekarbank im Aaargau auf eine neue „Berufung“ wartet. Sein Vorteil: er kann alles!

  36. Wer gibt mir als Aargauer-Steuerzahler Gewähr, bei der jährlichen Abgeltung und Gewinnablieferung der AKB an den Kanton geht es mit rechten Dingen zu?

    • Leider niemand.

      Einziger Weg – die richtigen Politiker wählen, die das Zeug und die Motivation haben – nicht dem Lobby, Chargen und Mandate-Reigen zu verfallen, sondern unabhängig, kritisch und transparent zu politisieren.

      Wahltag ist Zahltag – es war immer so, es wird immer so sein.

  37. Der Publikums-Untersuchungsbericht zeigt, allerspätestens ab Sommer 2013 musste Pascal Koradi Kenntnis haben über die langjährigen Praktiken. Insbesondere geht es um das Konzept der Periode 15 – Erstellung der externen Ist-Kostenrechnung, die für die Besteller und Aufsichtsbehörde bestimmt war. Ein externe Ist-Kostenrechnung war notwendig, da der Bund und Preisüberwacher Kenntnis hatten, von möglichen Gewinnen.

    Abschnitt 12.6 – E-Mail vom 24. Juli 2013 steht u.a. geschrieben: «… mit solchen Korrekturbuchungen wird der mit dem Regulator vereinbarte Wertefluss umgangen … Es besteht ein massgebliches Risiko, WENN DER REGULATOR VON DIESEM VORGEHEN ERFAHREN WÜRDE.»

    Abschnitt 12.7 – E-Mail vom 29. Juli 2013: «Beim Konzern (F) ist Herr Koradi über die Korrekturbuchungen informiert», «… diese Buchungen haben Einfluss auf die Sparte «Übriges», WELCHE NICHT DER REGULATION unterliegt.».

    Der Untersuchungsbericht lässt mehr als nur Mutmassungen: Pascal Koradi muss Bescheid gewusst haben und hat mitgewirkt (Buchungskonzept 15 und Impresa).

    Als GL-Mitglied und CFO wäre er in der Pflicht gewesen, entgegenzuhalten und Frau Ruoff zu informieren.

    Urs Schwaller: «Sämtliche Kontrollmechanismen auf allen Führungsebenen im Post-Konzern hätten eklatant versagt. Für die langjährige Praxis gebe es keine Rechtfertigung.»

    Die Bemerkung von Urs Schwaller trifft m.E. passend zu Pascal Koradi.

    Die AKB mit dem neuen Markenversprechen. Mit Pascal Koradi an der Spitze – alles andere als ein (Zukunfts-)Versprechen.

  38. Nicht mal ein bisschen Stil hat er, der Herr Koradi!
    Stil wäre gewesen, selbst zurückzutreten und mit erhobenem Haupt die AKB zu verlassen.
    Warum müssen diese Menschen wie Gisel, Koradi und Konsorten immer mit aller Gewalt aus ihren Ämtern entfernt werden?

    • Ganz einfach. Weil diese Leute Null gierig sind. Es wird versucht, bis zur letzten möglichen Sekunde abzukassieren.
      Umgekehrt sind die Verwaltungsratspäsidenten von ihrer Aufgabe meist überfordert. Sie lassen sich von den CEOs irgendeinen Bären aufbinden.
      Gisel und Koradi sind nur besonders schlimme Spitzen des Eisbergs!
      Weiss denn nun jemand, was der Bankrat gestern beschlossen hat? Ist Koradi heute noch zur Arbeit erschienen?

    • @auguste

      Bei den überrissenen Gehältern ist es kein Wunder, dass die begtroffenen „Führungskräfte“ an ihren Sesseln kleben.

      Und wo bleib hier die FINMA? Schläft sie wieder wie bei Vinzenz?

  39. Sollte Koradi in seiner CFO-Rolle vom Subventionsbetrug Kenntnis gehabt haben – und so sieht es offenbar aus – muss er gehen. Ein grosses Kompliment an dieser Stelle an den Post-VRP Urs Schwaller, der konsequent durchgreift. Gleiches wäre eigentlich in der Causa Gisel von Pascal Gantenbein sowie vom VR der AKB angezeigt. Ich bin gespannt, wie letzterer sich elegant der Person Koradi entledigt. Die Luft wird zunehmend dünner in den Chefetagen von Schweizer Banken. Eine, wie ich finde, begrüssenswerte Entwicklung.

    • @INTERNIST

      Herr Schwaller greift durch: Aber was hat er als VR-Präsident gewusst? (Verwaltungsratspräsidenten sind nicht dazu da nichts zu wissen und erst durchzugreifen, wenn es wirklich nicht mehr anders geht).

      Und was hat die zuständige Departementschefin gewusst? Kann sie auch diesmal ihre Probleme weglächeln und durch ein „Baueropfer“ vergessen machen?

      Es ist Zeit, dass ein oder mehrfere Nationalräte die entsprechenden Fragen im Parlament stellen.

  40. hochintelligent = hohe potenz an spezieller energie?
    auf was wartet der vr der agkb?
    das nächste mal besser hinschauen, beim evualluiren
    eines top managers.
    günstig im lohn, lässt aufhorchen.
    jetzt wissen wir es ja, wieso.

  41. Mister Mark „Libor“ Branson – Gewährsfrage stellt sich nun unmittelbar! Bitte umgehend Enforcement einleiten und zeitgleich den Verwaltungsrat der AKB, sofern er nicht proaktiv die Kündigung von Koradi in die Wege leitet, gleich auch ins Verfahren mit einbeziehen.

    Tun Sie Ihren Job! Sappermoscht nomoll.

  42. Und hier hat er noch „den Gisel gemacht“, also behauptet, er wisse von nichts:
    https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/akb-chef-koradi-zum-postauto-skandal-fuer-mich-ist-das-ein-bschiss-132232145
    Der Bericht beweist ganz klar das Gegenteil. Nicht nur wusste er Alles, er war auch noch Treiber und zentrales Element.
    Und nun an die ehrenwerten Bankräte: was gedenken Sie nun zu tun?
    Herr Hässig, wenn Koradi nicht heute gefeuert wird, dann empfehle ich dringend, die Bankräte genau zu durchleuchten.

    • Ein Genuss, die Interviews von Hr. Koradi nach Erscheinen des Untersuchungsberichts zu schauen. Ist schon erstaunlich, wie man als role model CEO ohne mit der Wimper zu zucken etwas behaupten kann, was offensichtlich gelogen ist. Das ergibt auch einen schalen Beigeschmack, aufgrund welcher Faktoren unsere Topkader von den teuer bezahlten Fachpersonen ausgewählt werden.

  43. Wenn dem so ist (creative accounting resp. Verrechnungslogik) dann gehört der Junge weg! Fertig mit „Sändele“!

  44. Es würde mich sehr wundern, wenn Koradi Ende diese Woche noch im Amt wäre. Mit seiner Verstrickung in diesem Skandal ist doch unhaltbar geworden.