Hans-Ulrich Meister zu Raiffeisen? Niemals

Ex-CS-Manager bringt sich selbst ins Spiel als neuer Präsident der Genossenschaftsbank – Dort will ihn kaum jemand.

Laut Tages-Anzeiger könnte einer der bekanntesten Banker des Landes, der aber seit ein paar Jahren ausserhalb des Finanzplatzes tätig ist, der nächste Kapitän der Raiffeisen werden.

Hans-Ulrich Meister heisst er, und er ist bekannt als Ex-Schweiz-Chef der Credit Suisse und einer, der sich einst sogar Chancen auf den CEO-Job bei der Schweizer Grossbank ausgerechnet hatte.

Möchtegern-Presidente: Tages-Anzeiger lanciert Meister.

Dann hat ihn CS-Konzernchef Tidjane Thiam über Nacht gefeuert. Und seither sehnt sich Meister zurück nach einem glamourösen Job im Banking.

Das sagen Beobachter. Laut diesen war es denn auch Meister selbst, der sich als möglicher neuer Präsident der Raiffeisen ins Spiel gebracht habe.

Chancen geben ihm diese Insider praktisch keine. „Zu 99 Prozent wird ein anderer als Meister nächster Raiffeisen-Präsident“, sagt ein Gesprächspartner.

Meister habe sich bei vielen zu unbeliebt gemacht. Als die Raiffeisen in der Finanzkrise Jagd auf Kunden der schlingernden Grossbanken machte, sprach Meister schlecht über die Genossenschaft.

Schon zuvor zeigte sich ein Charakterzug, der nicht allen gefällt. Meister war gross geworden bei der UBS. Dort wurde er von wichtigen Schweizer Managern gefördert. Sie sahen Meister als zukünftigen Spitzenmann.

Doch dann wurde Meister im 2007 in einer internen Reorganisation übergangen. Statt ein paar Jahre stillzusitzen und auf seine nächste Chance zu warten, schmiss Meister den Bettel hin.

Nur um dann rasch bei der UBS-Erzrivalin CS als neuer Schweiz-Chef aufzutauchen. Geholfen hatte ihm Walter Berchtold, ein Spitzenmann der damaligen CS – und ein Nachbar von Meister.

Wenn nicht Meister, wer dann? Die NZZ berichtet heute, dass die Findungskommission für den neuen Raiffeisen-Präsidenten mit Hochdruck an der Arbeit sei. Eine Kandidatenliste sei in Kürze zu erwarten.

Namen werden im Raiffeisen-Umfeld herumgereicht, von Ex-Six-Chef Urs Rüegsegger über CS-Schweiz-Präsident Alexandre Zeller bis zum Mann des Genossenschafts-Riesen selbst, Pascal Gantenbein.

Zeller wäre ein valabler Kandidat, doch er verdient bei der CS über eine Million im Jahr – warum soll er sich die Raiffeisen für die Hälfte und viel Reputationsrisiko „antun“?

Und sonst? Hat der Schweizer Finanzplatz keine überzeugenderen Banker, die bei der dritten Kraft im Land aufräumen könnten?

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74 Kommentare zu “Hans-Ulrich Meister zu Raiffeisen? Niemals

  1. Ich bringe gerne einen neuen Namen ins Spiel: Arthur Vayloyan, ehemals Chef von Investment Services and Products bei Credit Suisse. Was meint Ihr dazu?

  2. Warum wurde Meister bei der CS über Nacht gefeuert? Hat wohl noch ein paar Leichen im Keller. Bei einer Wahl zum CEO bei Raiffeisen würden die Medien seine Vergangenheit wohl aufarbeiten und nach ein paar Monaten käme vermutlich der zweite Rausschmiss – passsiert vor kurzer Zeit bei der Aarg.Kantonalbank > Koradi/Postauto.

  3. Gemäss einem vielbeachteten Artikel in der Aargauer Zeitung Ihr aller-, allerletzter Hauch einer Chance – handeln Sie in den nächsten Stunden:
    Sie müssen Sie UNVERZÜGLICH von Gisel trennen!

    • Weiss der Ganti natürlich unterdessen auch.
      Aber nachdem er zusammen mit dem Gisel den hirnverbrannten Finews-Artikel geschrieben kann geht das nun natürlich nicht mehr.
      Ganti lässt sich vom Gisel vorführen lässt.
      Er stand schon an der HSG s/bf immer im Schatten von anderen Leuten (Spremann, Bernet, Ammann). Seine Erfolgsstrategie war es immer, jemandem zu zu dienen und im Gegenzug ein paar Krumen zu erhalten. Selber Themen setzen oder in guten Journals publizieren konnte er zumindest damals nicht.

  4. Im Artikel heisst es:

    —-
    Hans-Ulrich Meister [ist] einer, der sich einst sogar Chancen auf den CEO-Job bei der Schweizer Grossbank [Credit Suisse] ausgerechnet hatte.
    —-

    Die Frage drängt sich auf: Zu welchem Resultat ist der gute HUM bei seiner Rechnerei denn gekommen?

    Wir wissen es nicht.

    Nur: Falls nicht eine Wahrscheinlichkeit von p = 0 rausgekommen sein sollte, so müsste ich auf einen groben Rechnungsfehler schliessen …

  5. Damit Neues entstehen kann, muss Altes weichen. Höchste Zeit, dass die aktuelle GL komplett abtritt und Platz für die Neuausrichtung schafft.

  6. Die Mitglieder der Geschäftsleitung aus der Pierin-Zeit sollten sich alle mehrfach anschnallen: Sollte einer dieser schwer belasteten Mitwisser Gisel’s Nachfolge (auch interimsweise) antreten wollen, ist ein AUFSCHREI DER EMPÖRUNG garantiert! (Ein Massen-Shitstorm ist garantiert…)

    • Ein mal mehr: I believe it when I see it.

      Also: Abwarten und Tee trinken. Tee, nicht alkoholische Getränke. Denn zuviel Alkohol kann zu Sinnestäuschungen führen.

      Wieher.

    • Unter den Stammgästen im Restaurant bei der Brauerei in St.Gallen, beim Kultbeizer „Köbi“ (das ist ja die „inoffizielle Raiffeisen-Kommunikationsdrehscheibe“ und zugleich Vincenz‘ ehemaliges Lieblingslokal), wird seit Tagen herumgeboten, die Absetzung von Gisel sei „beschlossene Sache“…

  7. Wenigstens sind sich hier Alle einig, dass Gisel und der glücklose Gantenbein untragbar sind. Und der Rest der GL ungeeignet ist.
    Bis jetzt waren die Mainstream-Medien noch freundlich und zurückhaltend, von einigen Ausnahmen abgesehen (Schweiz am Wochenende als positives Beispiel, siehe hier: https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/raiffeisen-chef-gisel-kommt-immer-staerker-unter-druck-laesst-ihn-der-verwaltungsrat-fallen-132808146 ).
    Aber am Montag ist die WM zu Ende und die Sauregurkenzeit bringt wenig sonstige News. Ich prophezeie, dass dann der mediale Druck nochmals deutlich zunehmen wird.
    Raiffeisen kann das nur durch einen sofortigen Abgang von Gisel verhindern. Und dann irgendein 65 jährigem AdInterim Manager hinstellen. KEINESFALLS Gauch oder gar Poerschke oder Auer! Bei diesen Leuten würde wohl sofort ein neuer Shit Storm ausbrechen! Die sind alle eng mit Vincenz & Gisel verbunden und haben jahre- bis jahrzehntelang dieses himmeltraurige System unterstützt und davon profitiert.
    Es braucht einen radikalen Neuanfang auf GL-Stufe, analog zum VR. Und natürlich einen neue Nicht VRP, dessen Initialen natürlich nicht PG sein dürfen. Aber das ist ja wohl auch dem allerletzten Idioten klar.

  8. Während dem bei Raiffeisen CH am Roten Platz in St.Gallen die Hütte lichterloh brennt, hat sich – gemäss bestinformierter St.Galler Prominenz – der Pierin urplötzlich still und leise wieder einmal (oder zweimal?) bei seinem Freund, dem legendären Kultbeizer „Köbi“ im Restaurant bei der Brauerei eingenistet. Es ist verbrieft, dass verdutzte Stammgäste nur noch den Kopf schütteln konnten. Ist sich der Pierin überhaupt bewusst, dass diese bewusste Provokation dem „Tanz auf dem Vulkan“ gleichkommt? (Siehe: Ospel in der „Kronenhalle“)

    • Sprechen Sie etwa von seinen Vorlesungen?
      Sein öffentlicher Auftritt ist ausgesprochen unaufrichtig. „Eine VRP-Kandidatur ist nicht geplant“, Gemeinsamer Artikel auf Finews mit Gisel usw.!
      Seine Glaubwürdigkeit intern und extern ist gleich Null. Vielleicht minimal höher als jene von „wusste von gar nichts“ Patrik. Aber das kann ja kein Masstab sein.

  9. Ich hoffe, es melden sich viele gute Kandidaten. Die PGs müssen so schnell wie möglich ersetzt werden, ich glaube, man sollte damit nicht bis November warten.
    Und dann gleich den Rest der GL auch!

  10. Hans-Ulrich Meister.
    Peinlich, peinlich, peinlich.
    Er überschätzt sich leider masslos… Viel leere Luft, verpackt in hübschen Darbietungen. Man könnte es auch viel Blablabla nennen…

  11. Ich stelle mich gerne zur Verfügung für den Posten bei der Raiffeisen. Als ausgebildeter Gärtner/Landschaftsbau bin ich sehr versiert in der Unkrautvernichtung und habe das Auge und das Händchen für die Neugestaltung und -bepflanzung vorhandener Räume. Die sollen sich doch bei mir melden.:)

  12. Meister kam ja nur auf die tolldreiste und abwegige Idee, sich als Raiffeisen-VRP empfohlen zu halten, weil es mittlerweile landauf, landab Allgemeinwissen ist, dass Pascal Gantenbein eine klassische „Fehlbesetzung“ als VRP verkörpert.

  13. Es gibt eine bekannte Redewendung für Opportunisten, die schnell das Weite suchen, wenn eine Situation brenzlig zu werden droht.

    Eine weitere Redesart gibt es, wenn man jemanden für eine Arbeit oder Aufgabe einsetzt, der dafür nicht geeignet ist bzw. sogar etwas noch schlimmer macht

    Beide Redenwendungen treffen anscheinend in der IT bei RCH zu, zumindest was den früheren Bereichsleiter mit Ablaufdatum und Stellvertreter von Renda angeht, der zum HR wechselt …

    Na, dann gute Nacht!

    • Ist doch einfach:
      Der L wird BL, der BL wird irgendwo DL und ein DL will den CEO sein.
      Und der ganze Filz bleibt wie er ist.

  14. „..und sonst? Hat der Schweizer Finanzplatz keine überzeugenderen Banker, die bei der dritten Kraft im Land aufräumen könnten?..“

    >>>—> Offenbar nicht (mehr), nein.
    Und zu allererst müsste auch mal dieser rote Filz(!)Teppich in St.Gallen heraus gerissen werden; Synonym des jahrelangem, von der Finma gutgeheissenen CVP-Filzes.

    Und gemäss Aktienrecht wären endlich die aktuellen und plötzlich zurück getretenen exVerwaltungsräte zu belangen. Uhuu Herr Staatsanwalt?
    Hoffen darf man ja..

  15. Hmm,…..

    mit ‚neuen‘ Grossbankern im VR und in der GL dürften dann die Tage des dezentralen Geschäftsmodells mit 250 Raiffeisenbanken definitiv gezählt, bzw. vorbei sein.
    Ganz nach dem Wunsch der FINMA; ‚Noch’ mehr Macht in der Zentrale, eine AG oder Genossenschaft mit einer Bilanz, gleiche Konditionen für alle, die Raiffeisenbanken bestenfalls als pure Vertriebsfilialen und Befehlsempfänger analog CS, UBS, KBs, etc., siehe Rabobanke

    Be careful what you wish for….

    • So schlecht wäre er für das Amt wohl nicht. Ich kann nur die SGKB-Zeit beurteilen, da war er eigentlich ziemlich gut und kannte seinen Laden sehr genau. Und Gisel wäre auch da wohl sehr rasch weg. Und das ist für Raiffeisen nun das Wichtigste.

  16. Die sollten doch wieder mal einen an der Spitze haben, der gelegentlich auch ein Buch liest. Nicht nur rumfliegt und Schweiss treibende sowie Hirn schädigende Aktivitäten pflegt.

  17. sorry…..

    …. als vielmehr an den Regionalverbandspräsidenten, denen man eigentlich noch ein Sensorium zu den 255 Raiffeisenbanken und den Befindlichkeiten der vielen Hunderttausenden Raiffeisenbanken–Mitgliedern und -Kunden attestieren sollte.

  18. Wir reden doch über die drittgrösste Bank der Schweiz oder nur über ein Zenträlchen in der tiefen Ostschweiz wo der Filz ausgeprägter ist als der Klüngel in Köln. Und dort soll dann jemand neuer VR werden, der aus dem Stall der Grossen kommt? Hhm, das ist doch einfach lachhaft, denn der hat null Ahnung vom Raiffeisen Geschäft sowie vom Denken der Genossenschafter. Wenn es aus dem eigenen Bereich schon keinen gibt, was erschreckend genug wäre, dann sollte man mal sich mal bei den Nachbarn in D umschauen. Dort gibts erstklassige und fähige Manager in dem Genossenschaftsbereich, die neben Erfolg vor allem auch bewiesen haben, das man ohne Skandale eine so hetorogene Gruppe führen kann.

    • @Hans-Günter
      Die voraussichtliche Akzeptanz von Kaderleuten aus D wäre ..problematisch.

      Niederländer hätten eher eine Chance.

  19. Der gesamte Verwaltungsrat und vor allem die gesamte Geschäftsleitung aus der Ära Vincenz ist moralisch insolvent! Es genügen die bereits erfolgten ‚freiwilligen‘ Abgänge Rüegg-Stürm, Taisch, Fuhrer, Lombardi, Zoller und Kons. bei weitem nicht. Das ist Augenwischerei.

    Es braucht eine sofortige Remedur bei allen anderen VR-Mitgliedern dieser traurigen Ära und insbesondere bei der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz. Die Gesinnungskorruption muss endlich von oben nach unten ausgemistet werden. Die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Marke Raiffeisen hat nicht nur mit dem Genossenschaftsmodell sondern insbesondere auch mit den Köpfen auf den strategischen und operativen Ebenen sowohl bei Raiffeisen Schweiz als insbesondere auch bei den 255 Raiffeisenbanken in der gesamten Schweiz zu tun. Es kann und darf nicht sein, dass die verbliebenen Protagonisten aus der Ära Vincenz bei Raiffeisen Schweiz das Ganze unterlaufen. Sie gehören sofort nicht wiedergewählt (VR) und sofort gekündigt und freigestellt (wenn nicht sogar entlassen) (GL).

    Dementsprechend bedarf es eines erprobten Gesinnungssanierers mit ausgewiesenen Führungsfähigkeiten an der Spitze des VR von Raiffeisen Schweiz.

    • Perfekt formuliert! Bravo! Seit dieser Gantenbein total systemlos herumeiert, hat sich das Schlamassel noch potenziert. Völlig hirnrissigerweise liess er sich von Gisel missbrauchen und hat sich in Windeseile selbst totaldemontiert.

    • Das nenne ich erfrischende Klar- und Offenheit! Jetzt liegt es weniger am völlig neu bestellten Nominationsauschuss, der wohl irgendwie Gantenbein verpflichtet ist und seinen neuen Präsidenten selber evaluieren und nominieren soll, als vielmehr

  20. Es wäre vielleicht sinnvoller, sich im Umfeld der Raiffeisen-Genossenschafter umzusehen. Es hat dort durchaus Kandidaten, die über Führungserfahrung und Bankwissen verfügen. Und vor allem Leute, denen auch ethische Grundsätze nicht fremd sind… Zudem weiss jemand aus dem Raiffeisenumfeld, was die genossenschaftliche Nachschusspflicht für Konsequenzen haben kann… und würde Raiffeisen Schweiz entsprechend im Sinne der Genossenschafter führen und dieses Denken auch bei den regionalen Genosschaften wieder beleben.

  21. Es braucht bei Raiffeisen jetzt keinen Loser oder warme Luft ausstossenden Blasbalg, sondern eine integre, fachlich und menschlich hervorragende Bankerpersönlichkeit, welche das Kerngeschäft aus dem Effeff versteht und in der Lage ist, den Karren aus dem Morast zu ziehen. Für die Entourage gilt das gleiche.

    • Das bräuchte es. Gibts aber nicht. Ihre Zeilen sind gleichbedeutend mit einem Oxymoron. Habe fertig.

    • @Banquier

      Glauben Sie echt, dass ein Champions League/Weltklasse Fussballer in die St. Galler Kreisliga wechseln würde?

      Dreamer! Gehen Sie zur eisernen Magdalena ins Mänätschment Träning. Bei Ihnen nützt es sicher was.

      Ganz im Gegensatz zu 99.999999% der restlichen Bevölkerung.

    • @Aelpler

      Ich bin überzeugt, dass es solche Kandidaten gäbe, dass sie aber genau WEGEN dieser Qualifikationen nicht in den obersten Kaderreihen der Grossbanken zu finden sind. Sie wären darum aber nicht weniger fähig, Raiffeisen zu führen.

      @Banquier
      Ich mag die Persönlichkeit von Grübel, weil er sich bis heute für den Bankenplatz Schweiz engagiert, mutig und ehrlich argumentiert und nie inhaltsleer redet. Der Leistungsausweis steht sowieso nicht in Frage. Aber, er verkörpert als Person die zwei Grossbanken also die grössten Konkurrenten von Raiffeisen. Grübel passt nicht zur Marke. Als VR wäre er aber sicher ein grosser Gewinn für Raiffeisen.

  22. Hätte nach dem AXPO-, dem KUONI- und dem NOTENSTEIN-Debakel wieder Lust, ein weiteres schwieriges Objekt zu „sanieren“.

    • Versuchs mal mit Ökonomi Schwitz oder wie die heissen.
      Gut Nacht Heinz, schlaf gut.

  23. Was hat er bei CS gebracht? NICHTS.
    Ein Versager möchte Präsident von einem CEO der zum Abgang verurteilt ist werden. Also dann, zwei grosse
    Schaumschläger zusammen.

  24. Ha… Superidee… bei der UBS, na ja, irgendwie nicht mehr so erwünscht, bei der CS eine Bruchlandung – macht schon Sinn, es jetzt eine Etage tiefer bei der Raiffeisen zu probieren. Strategie top. Umsetzung wird dann ein Flop. Aber es gibt ja noch andere Banken!

    • Die Geschichte um herum 2007 und der Meister ist nicht wirklich so wie geschrieben: nur ein Handvolle Leute kennen die wahre Geschichte….der rest ist ok und negative Kommentare sind auch Sinnvoll: wer keine hat, ist wahrscheinlich ein “ toten Fisch“…
      RB könnte nicht nur die Reputation zurückgewinnen aber sogar der “ neue Supertanker“ in Swiss Banking spielen…es braucht einfach ein starke Führungsduo, die die ganzen “ gestalten“ und nicht nur “ administrieren“, wie viele anderen… dänk dra und entscheide gut…🤣🤣😁😁

  25. Weder Meister noch Gantenbein werden das Rennen machen. Auch CEO Gisel wird eh demnächst hochkant „getilgt“ sein und praktisch die gesamte jetzige Geschäftsleitung (alle, die noch mit Skandal-Vincenz zu tun hatten) werden zwingend rasch von der Bildfläche verschwinden. Die Raiffeisen kann nur mit völlig neuen Figuren revitalisiert werden…

  26. Charismatisch – aber als VRP völlig untauglich da ihm schlichtweg die notwendige Kompetenz und Intelligenz fehlen. War schon bei der UBS an seine Limiten gestossen und bei der CSG weit über seine Fähigkeiten befördert worden. Könnte ihn mir aber gut vorstellen als Leiter einer Raiffeisen Filiale. Mehr nicht !!!

  27. Wie peinlich, dass ein tief gefallener und kaum fähiger Banker sich hier noch selber vorschlägt. Erinnert in seiner Aufgeblasenheit an den Handelsreisenden Trump mit seiner solipsistischen Persönlichkeitsstruktur. Und einen aufgeblasenen Ballon hat die RF schon in der Person des fliegenden PG. Die Suche nach der Nachfolge wird allerdings schwierig. Vielleicht bewirbt sich ja auch der Bergler Pierin, da er ein wirklicher Insider ist.

    • Auf den hochnäsigen, dauergrinsenden Sprechblasenerzeuger Lukas Gähwiler kann man sogar in St.Gallen sehr gut verzichten!

    • @H. Eadhunter2 (oder wohl eher Headhunter 1’000’000’000)

      Boris Collardi hat noch nie von St. Gallen gehört.

      Die Schweizerische Kuhpflütter-Austellung – ich glaube sie heisst OLMA (kurz für OLMesdAhl?) geht König Boris dem Nullten völlig a A vorbei …

  28. Pfui. Diese Seilschaften um HUM wie Königsweg Rolf Bögli, Paul Arni und weitere zogen immer mit deren Mentor(en) mit von der UBS zur CS. Aber haben dort weder für den Aktionär, die Mitarbeiter noch für die Kunden wirklich viel positives bewegt. Die Clariden Integration war der absolute Nuller. Keine Kostenersparnis, da massenhaft Erträge von den abgesprungenen Kunden ausfielen.

    Wenn diese Leute noch in ihren Funktionen bei einer Grossbank wären, würden sie die Raiffeisen oder eine KB nicht mal mit dem A… anschauen. Daher aufgepasst sonst sind auf einmal alle diese Leute wieder hinter HUM versammelt.

  29. Ich bin auch überzeugt, dass Meister nicht der Richtige für Raiffeisen ist. Er verfügt zwar über ausgeprägte Motivationsqualitäten, ist aber auch ein überehrgeiziger, statusbewusster und machtbesessener Karrierist sowie ein begnadeter Selbstdarsteller, der das Rampenlicht sucht und einem schon Mal auf die Nerven gehen kann. Meister gibt sich gerne als Mann des Volkes, der das Geschäft von der Pike auf gelernt hat. Dabei ist ihm wahrscheinlich selber gar nicht bewusst, wie stark er sich mit seinem abgehobenen, luxuriösen Lebensstil inzwischen von diesem «Volk» entfernt hat. Es ist schwer zu hoffen, dass die Verantwortlichen eine bessere Lösung finden und nicht einen alternden Manager wählen, dessen Zeit nun wirklich abgelaufen ist.

    • Begnadeter Selbstdarsteller ?? Wer den bei UBS-Medienkonferenzen neben dem brillanten Branson hat stottern hören, kommt nicht auf solche Gedanken.

  30. Es muss für Pascal Gantenbein grauenhaft sein, dass der Reigen so brutal eröffnet wird. Gantenbein wird ja selbst wissen: GAME OVER!

    • Für beide PG’s muss es schlimm sein aber wieso?
      Vielleicht verstehen sie nur diese Sprache!

  31. Wiese erscheinen auf dieser Liste immer gerade die grössten abgewrackten Wanderpokale? Rätsel über Rätsel. – Und die Headhunter scheinen keinen Pfifferling wert zu sein!

  32. zeit, dass diese losers nicht ständig wieder irgendwo auftauchen, wo sie nichts verloren haben.
    da gibts genügend fähige und eigene mitarbeiter im mittleren kader, die eben noch nicht versaut sind, die man nachziehen kann.
    übrigens neuanfang heisst neuanfang. siehe bei der post.
    alles muss weg aus dem dunstkreis der letzten „top-manager“.
    viel glück raiffeisen.

  33. Wenn all die tollen Banker so gut wären, wieso ist dann der Aktienkurs so im Keller. Mit Selbstverliebtheit und Verblendung führt man keine Firma. Ermotti und TJ es ist Zeit abzutreten.

    • Kann ich als ehemaliger Arbeitskollege und Bankgeselle nur unterschreiben. Viel heisse Luft bei Hansueli M.!

    • Was soll das heissen? Die meisten BL sind selbsternannte Könige, agieren ähnlich wie PV und haben meistens einen VR im Rücken der alles glaubt, was man ihnen vorlegt. Das einzige „Wissen“ ist der aktuelle Dorfklatsch. Gut Banker landen selten bei R.

    • Wer will bei den Raiffeisen Banken selber aufräumen? Die gute Banken überleben, die weniger fitten werden fusioniert. Basta.

    • @ Obj
      Als Mitarbeiter des Baumarktes Obi hast du wohl keine grosse Ahnung vom Banking.

    • Ausgerechnet der VRP der RB Horw, der als Anwalt „seine“ RB ausnimmt wie eine Weihnachtsgans – selten so gelacht. Wer mit Dreck um sich wirft soll zuerst vor der eigenen Tür wischen.

    • Tschuldigung, aber VRP auf dem Niveau einer systemrelevanten Bank mit FINMA-Regulation ist garantiert 10/10 Stufen zu hoch für alle diese Genossenschaftsfritzen. Auch für denjenigen aus Horw…

    • Also wenn die Finma einen praxisfernen, zweitklassigen Professor für gut befindet, dann kann man eigentlich auf den Posten so ziemlich jede erwachsene Person setzen.
      Wichtig ist erst einmal, dass die PGs rasch entfernt werden.
      Und PG1 gibt sich ja auch so ahnungslos wie ein Lehrling im 1. Lehrjahr.