Die Schweiz, ein potemkisches Dorf?

Feldmarschall Reichsfürst Grigori Alexandrowitsch Potjomkin, Gouverneur von Neurussland: Der Legende nach hatte er die Zarin Katharina die Grosse bei ihren Inspektionsreisen mit Dorfattrappen getäuscht, um ihr die Unterentwicklung und Armut der Gegend zu verbergen.

Unterentwickelt ist die Schweiz bestimmt nicht, ärmlich auch nicht. Jedoch scheint der Reichsfürst Potjomkin einige Nachahmer in der Schweiz gefunden zu haben.

So ist die allgemeine Usanz in Politik, Wirtschaft und Medienwelt, welche jeweils als geschlossene Phalanx auftreten, die Schweiz überaus erfolgreich darzustellen. Wirtschaftlich wie moralisch wird auf Teufel komm raus der Klassenprimus zur Schau gestellt.

Korruption? Gibt es in der Schweiz nicht. Filz? Nicht bei uns, hier läuft alles sauber ab. Armut? Inexistent. Unser Bildungssystem? Das Weltbeste. Behördenwillkür? Wir sind doch nicht Russland.

Und doch: Es gibt in der Schweiz Korruption, der Filz ist mittlerweile omnipräsent, sogar Teil des Systems. Die Armut existiert, und zwar ganz schlimm gekoppelt an Altersdiskriminierung (über 50jährige werden knallhart von der Klippe gestossen, und Rentner leben mit ärmlichen AHV-Renten).

Das hochgelobte duale Bildungssystem produziert Lehrabgänger auf Halde, welche sich teuer (privat) und mühsam weiterbilden müssen, da eine Akademisierung der Wirtschaft stattgefunden hat.“Da sie es öfters trotzdem nicht schaffen, werden dann Akademiker als sogenannte „Fachkräfte“ (von „Fachkräftemangel“-Potjomkin in seiner reinsten Form) aus dem Ausland importiert.

Behördenwillkür gibt es in der Schweiz wirklich nicht, da übertreiben Sie gewaltig, mag mancher Leser denken. Und es gibt sie doch, weit verbreitet sogar.

Angefangen beim Steueramt, welches nach eigenem Gusto beim Liegenschaftsverkauf „wertvermehrend“ und „werterhaltend“ stets zu Ungunsten des Steuerzahlers auslegt, bis zur unsäglichen DDR-ähnlichen Behörde namens KESB.

Nein, man landet nicht gleich im Kerker in der Schweiz, die Willkür spielt sich eher subkutan ab, eine diskrete, real existierende, gut organisierte Willkür, gewürzt mit hohen Abgaben, Kosten und Gebühren. Widerstand zwecklos oder eben sehr teuer.

Auch im Ausland ist man der Mär der perfekten Schweiz aufgesessen: Arbeitslosigkeit permanent auf dem Tiefststand, Wachstum wie in einem Tigerstaat, sehr tiefe Staatsverschuldung, enormes durchschnittliches Vermögen pro Einwohner.

Die Jünger von Potjomkin sind so erfolgreich, dass sogar die SNB zu einem Experiment sondergleichen greifen muss, um den Aufwertungsdruck der eigenen Währung in Zaun zu halten; einer Währung, welche die Perfektion eines Wirtschaftssystems darstellt beziehungsweise die bunten Farben der bemalten Kulissendörfer entlang des Reiseweges reflektiert.

Würde sich ein ausländischer Wirtschaftsjournalist oder Finanzanalyst die Mühe nehmen, hinter die Kulissen der bunt bemalten Dörfer aus Karton zu schauen, so würde er feststellen, dass

die Arbeitslosigkeit nicht nach ILO Standards berechnet wird und in Wirklichkeit vergleichbar mit anderen EU-Ländern ist,

das Tigerwachstum auch auf die Erstellung von über 30’000 (leer bleibenden) Neubauwohnungen pro Jahr basiert (ganz im Stil Chinas),

die tiefe Staatsverschuldung nur dank der horrenden privaten Verschuldung möglich ist und

man das enorme durchschnittliche Vermögen pro Einwohner einer beachtlichen Immobilienblase sowie heimischen und internationalen Oligarchen zu verdanken hat (Piketty lässt grüssen).

Wie endet die Geschichte von Potjomkin ?

Der Nachfolger von Zarin Katharina, Zar Paul I., liess die Gebeine Potjomkins aus Scham beseitigen; er sollte für lange Zeit möglichst nicht mit der Geschichte Russlands in Verbindung gebracht werden. Ein deutscher Diplomat hatte Potjomkin durchschaut und das Zarenreich blossgestellt.

Den (Potjomkin) Klassenprimus rauszuhängen, schafft internationalen Druck seitens der EU und den USA; man wird auf dem Pausenplatz (Weltpolitik) verdroschen und bestohlen (sprich „gemolken“).

Ausserdem riskiert die offizielle Schweiz einen grossen Anteil des Volksvermögens, das Vertrauen der eigenen Bevölkerung und dasjenige der Märkte, für immer zu verspielen (Stichwort: SNB als grösster Hedgefund der Welt).

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78 Kommentare zu “Die Schweiz, ein potemkisches Dorf?

  1. Ich weiss nicht, ob die Schweiz ein potemkisches (besser gesagt: Mafia) Dorf ist. Wissen Sie, Frau Villalon, wo es potentiell sehr gefährlich wird ? In einigen Dörfer Süditalien ist Mafia „offiziell“ am Ruder; dort ist Mafia die einzige Möglichkeit, Arbeit zu kriegen.
    Die einfachste Lösung ist, direkt oder indirekt Ein Mafia Mitglieder zu werden.
    Das ist bestimmt nicht der Fall bei uns. Die Bevölkerung ist derzeit immer noch frei und darf entscheiden, was richtig oder falsch ist. Sollten Sie nicht einverstanden sein, schlage ich Ihnen vor, ein Paar Wochen bei Unternehmer in Calabria oder Sizilien zu verbrigen. Sie werden eine bessere Idee von Funktionsstörungen lernen, nur danach werde ich Ihre Empfehlungen gern lesen.

  2. Danke für Ihren Kommentar. Die Schweiz IST korrupt, verfilzt, unmoralisch, ethiklos, gierig. Wir werden hier mit dem Mittel der Angst regiert. Angst gegen Ausländer (ausser russische Oligarchen, Pauschalbesteuerte Schmarozer u.ä.) Angst um den Arbeitsplatz, AHV, PK. Sieht man immer wieder. Wir ach so reichen Schweizer lehnen eine Erbschaftssteuer ab, akzeptieren im gleichen Atemzug Kürzungen bei den KK Vergünstigungen, im Bildungswesen etc. Dieselskandal: warum wohl schreit hier niemand nach Fahrverboten in den Städten? Es sind die gleichen Drecksschleudern wie in Deutschland, die hier rumfahren. Liegt es daran, dass Walti Frey ein $VPler ist? Es ist wahrlich ein Trauerspiel wie hierzulande politisiert wird. Es geht nur noch um Macht, Geld, Gier. Verantwortungsvolles Handeln? Visionen? (wohin mit all den Arbeitslosen? Den ü50 Jährigen? Den Alten? Umweltziele formulieren, die im Jahr 2050 erreicht sein sollen…. Lächerlich, nutzlos.) Das potjomkinsche Dorf wird zusätzlich beschattet durch solch weltbewegende Themen wie Burkaverbot, Minarette, Flüchtlinge (aber Waffen exportieren, kein Problem) usw usf. Abgewählte Politiker landen in Verwaltungsräten von Banken, Bauriesen, Chemieindustrie. Ohne irgendwelche Kenntnisse über die Materie zu haben. Resultat: Swissair (Spörri), Raiffeisen (Furrer) und Andere. Steuergeschenke für Abzocker Banken? Steuerlich abzugsfähige Bussen, welche im Ausland gefasst werden? Verknüpfung der AHV Sanierung mit UST Reformen…. Betrug hoch Drei. Aber es interessiert die vollgefressenen Schweizer nicht. Hauptsache Egoist. Wahrlich, der gute alte Willhelm Tell würde sich im Grabe drehen, wenn er denn je gelebt hätte. Dabei gibt es kein Land auf diesem Plastikplaneten in welchem das Volk dermassen viel mitreden darf. Und es wird nicht genutzt…… Leider sind die Sozis mittlerweile keinen Dreck besser als die Bürgerlichen bzw $VP. Ein massiver Brei ist das Fundament dieses Landes, ein grauer Schleier umwabert das potjemkinsche Dorf. Hauptsache verlogen, falsch, unethisch. Nichmals Dank für Ihren Kommentar.

    • Ich finde den Kommentar etwas seltsam. Uns geht es in der Schweiz immer noch viel besser, trotz allem Chaos, als in anderen Ländern (EU) !!!
      Was machen Sie dann dagegen? Nur motzen? Auf der falschen Seite stehen?
      Was haben Sie eigentlich gegen die SVP??? Ist ja vielleicht noch die einzige Partei, zwar etwas holperig, welche nicht abhebt, sondern versucht noch auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben.

  3. Natürlich gibt es auch in der Schweiz Willkür, Dinge, die falsch-laufen, Unrecht usw. usf.

    Und es ist wichtig, dagegen zu kämpfen.

    Trotzdem ist aber festzuhalten, daß es in den meisten Ländern Europas und der Welt weitaus schlechter zugeht.

    Und daran ist zu denken, wenn die EU mit dem Finger auf die Schweiz zeigt und Druck macht.

    Die massenhafte Einwanderung von Deutschen, Franzosen, Portugiesen, Italienern usw. ist ja eine Abstimmung mit den Füßen. Darüber, wo sich diese Menschen wohler fühlen, es ihnen besser-geht.

  4. Guten Tag Peter Keller,

    Die Schulden können nie beglichen werden, da ja das Geld üblicherweise erst aufgrund von Schulden, also aufgrund eines Kredits der Banken, entsteht. Würden alle Schulden beglichen, gäbe es kein Geld mehr. Dies wäre sowieso nicht möglich, weil das Geld ja nicht so verteilt ist, dass es in den Händen der Schuldner ist, sondern in den Händen derjenigen, die ein Guthaben, also Geld besitzen. Somit wird eine Rückzahlung auch von dieser Seite her verunmöglicht.

    Meine Überlegungen gingen in der Richtung (Russland hat tiefe Schulden) die andere Seite der Medaille aufzuzeigen.

  5. Grüezi Herr Hässig. Warum präzisieren Sie nicht, wer die Autorin ist ? Vermutlich „Isabel Villalon y Waldburg-Zeil“. Spanisch-österreichischer Adel, oder ? Diese Leute haben mit Demokratie und korrekten Statistiken nichts am Hut; sie sind auf die Bewahrung ihrer althergebrachten Privilegien und des geerbten Vermögens bedacht. Stop it.

    • Ich möchte Sie auf einen absolut wichtigen Unterschied hinweisen.

      Sofern das Wissen im Stamme weitergegeben wurde, geht es der Familie nicht um die Bewahrung der Privilegien sondern um das Durchsetzen der Rechte (die wir eigentlich alle per Natur haben und deshalb auch nicht bewahrt werden müssen, aber quasi freiwillig nicht mehr einfordern).

      Das wichtigste Erbe ist Wissen.

      Lustigerweise gibt es auch historisch/politisch/juristisch eine Parallele.

      In einem linken System geht es primär um Versklavung und Privilegien und in einem rechten System (ist sehr lange her) wurden die Rechte mehr geschützt, beachtet und eingefordert.

    • Sehr geehrter Herr Meier

      Ich habe blaue Augen, kein blaues Blut.

      Sie tragen zur Legendenbildung bei.
      Bald wird mich eventuell die Glückspost anrufen, um eine dieser Adel Homestories
      zu schreiben.

      Wäre toll, in jedem hundsverlochten Wirtshaus, Coiffeursalon und Zahnarzt Wartezimmertisch aufgelegt zu werden und die Welt anzulächeln.

      Ich kann Sie beruhigen, mein Grossvater war Landesrepräsentant eines altehrwürdigen Schweizer Industrieunternehmens, mein Vater (angestellter) Ingenieur (wie ich), meine Mutter (angestellte) Apothekerin.

      Was die Privilegien anbelangt, ja, wir waren privilegiert – meine drei Geschwister und ich bekamen jedes Jahr ein Paar neue Schuhe,
      die mussten das ganze Jahr halten : Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

      Würde mich sehr freuen, die echte Frau Villalon y Waldburg-Zeil treffen zu können. Nach meinen Berechnungen müsste die Dame ungefähr zwischen 60 und 75 Jahre alt sein.
      Sicher eine Bereicherung.

      Übrigens, es gibt zahlreiche Adlige in der Geschichte, welche durch und durch demokratische Ansichten vertreten haben.

      Demokratie kann doch weder ein Standes-monopol noch eine Frage der Herkunft sein ?

      Bei dieser Gelegenheit bedanke ich mich für
      all Ihre Kommentare.

      Ich habe mich über jeden Kommentar sehr gefreut und finde den Diskurs hier in Inside Paradeplatz sehr spannend und lehrreich.

      Dies verdanken wir insbesondere Herrn Lukas Hässig, diesem modernen Ritter der freien Meinungsäusserung, der uns hier grosszügigerweise einen Platz bietet, damit jeder von uns seine Ansichten vertreten und verteidigen kann.

      Ihre
      Isabel Villalon

  6. Zu Potjomkin: Die Potjomkinschen Dörfer sind eine Legende, die mit ziemlicher Sicherheit nicht stimmt. Was aber stimmt ist, dass er für Katherina II. ‚Neurussland‘ von den Türken eroberte und dort Städte wie Cherson oder Sevastopol gründete und zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gegend, die heute zum Südosten der Ukraine gehört, beitrug.
    Das Meme hält sich genauso hartnäckig wie das der Lemminge, die sich angeblich kollektiv über die Klippe stürzen, obwohl man weiss, dass dies auch nicht wahr ist.

    Trotzdem stimmt die Beschreibung der Zustände in der Schweiz. Es ist eben nicht alles Gold was glänzt und die feudalen Strukturen sind nie wirklich verschwunden. Wer sich da nicht ein oder unterordnet landet in der Sozialhilfe und oder der Psychi.

    • Klati Moskal……
      Die Lemminge stürzten sich nie über eine Klippe, denn sie wollen nicht Selbstmord begehen, sondern sie schwimmen ins Meer hinaus wo sie es eben nicht bis zur nächsten Insel schaffen.
      Dran sich Kollektiv umzubringen denken die nicht.
      Dran denken auch Eisbären nicht die den „Horizont verlieren“ und schliesslich ermüdet ertrinken weil sie es nicht zur nächsten Eisbank schaffen.
      Diese Dinge gibt es im Tierreich oft.

      Die Potjomkinschen Dörfer müssen gar nicht existiert haben, sondern es ist eine Geschichte die menschliches Wesen gut erklärt.
      Das ist der Nutzen so einer Geschichte, ob sie schlussendlich Wahr ist, ist nebensächlich.

      Und feudale Zustände hatten wir kaum je, und wenn nur in einem geringen Ausmass. Aber natürlich, jeder muss versuchen sein leben zu regeln, sich mit Schaffenskraft über Wasser zu halten.
      Heute aber haben wir viele die dazu fähig wären, es aber nicht tun.
      Es ist für jede Gesellschaft belastend wenn man solche Mitglieder hat.
      Die die wirklich nicht können, denen helfen wir gern, die anderen aber denen sollte man jede Unterstützung entziehen.
      Ein Staatswesen kann nur gesund bleiben wenn dessen Bürger tüchtig sind, und oder aber ……..auch nur wenn sein Apparat klein bleibt.

      Beides ist in der Schweiz akut gefährdet. Obwohl die Wirtschaft kaum wächst, gedeiht der Schmarotzer Apparat in Bern vorzüglich….. um nur eines zu benennen.

    • Herr Roth, der Lemming Massenselbstmord ist eine Erfindung, den Disney in ihrem ‚Dokumentarfilm‘ White Wilderness in die Welt setzte. Kompletter Fake. Kann man auf snopes.com nachlesen.

  7. Die Bullshit-Industrie (Medien / Marketing / Banken / Politik) ist seit jeher die krisensicherste. War so und wird so bleiben.

    Nur die T-Shirts wechseln.

  8. Zur Zukunft der Schweiz sollte man nur mal hören und erfragen …..was die Schweizer zur Frage der „Selbstbestimmungs-Initiative“ der SVP zu sagen haben.
    Erschreckend….. die dümmlich naiven Antworten.
    Daran erkennt man das die Schweiz dabei ist zur Bedeutungslosigkeit herab zu sinken.
    Die meisten Schweizer wissen anscheinend nicht mal mehr was Demokratie ist.
    Ansonsten wäre ihnen klar das in einer Demokratie gewonnene Inoitativen umzusetzen sind und zwar im Geiste und unter Mitsprache der Initianten.
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    https://www.novo-argumente.com/artikel/die_schweizer_volksveraechter
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    Demokratie ist es nur, wenn man Volksentscheide respektiert, aber gerade das tun wir nicht mehr.
    So lange es Stimmbürger gibt die eine Selbstbestimmungs-Initiative ablehnen die lediglich ein enorm wichtiges demokratisches Grundprinzipp in der Verfassung verankern will, ist die Schweiz nicht mehr zu retten.

    Fazit:
    Wir werden in unserem Potjomkinschen Land noch 20-30 Jahre von der Substanz gut leben, bevor dann selbst die Sozis und Dummköpfe erkennen was wir alles falsch gemacht haben.

    • Herr Roth,
      was ist denn Demokratie?

      So gut wie alle Staatsführer (Merkel, May, Macron etc.) sind sich einig, dass sie in ihren Ländern eine super Demokratie haben…

      und Volksentscheide spielen dort keine Rolle. Selbst die Wahlen nicht.

    • @Walter Roth, es gibt aktuell kein einziges Land mit einer Demokratie, wie man es im alten Griechenland sah und wo das Wort entstand. Denn die Demokratie ist nur in kleinsten Organisationgrösse möglich, siehe auch die vielen Stadtstaaten des alten Griechenlands. In Länder die wir heute haben, ist eine Demokratie nicht möglich.
      Das was wir heute haben sind Republiken. Und wir Schweizer haben eine spezielle eidgenössische Republik, also eine genossenschaftliche Form – so wie ich das interpretiere, weshalb wir über 3% der politischen Themen abstimmen dürfen.

    • @ Keller…………….. Richtig……

      Niemand sollte glauben das „Repräsentative Demokratie“ den Namen Demokratie wirklich verdient hat.
      Deutschland ist keine Demokratie mehr, das behaupten nur die welche davon gut leben, die Politiker zum Beispiel.
      ————————

      @ AJD……………

      Im alten Griechenland hat man sehr viele Experimente damit gemacht wie man das Staatswesen am besten regiert.
      Zu Anfang als sich Stadtstaaten bildeten waren es Könige. …… bis man diese Vertrieb…. denn sie missbrauchten ihre Macht sehr schnell einmal.
      Dann kamen die starken Männer, die Diktatoren. Das Modell hatte damals noch keine Makel, aber auch sie scheiterten und wurden vertrieben, getötet verbannt. Die „Perserkriege“ wurden sogar von einem Diktator dazu benutzt, um seine Macht zurück zu erlangen, allein es scheiterte.

      Dann versuchte man es mit Mitbestimmung, also Demokratie.
      Nur war das keine Demokratie im heutigen Sinne, sondern Stimmrechte hatten nur die ca. 10% der Bürgerschaft, der Demos.
      Bürger war nur wer Besitz hatte, gebildet war oder der Gesellschaft besonderen Nutzen erbrachte oder erbracht hatte. Das konnte eine tapferer Soldat sein, ein guter Sportler oder ein „Gebildeter“, ein Denker.
      Diese 10% ……der „Demos“ bestimmten die Geschicke allein.
      Nun hatte Griechenland viele Denker, Platon zum Beispiel.
      Es wurde also auch oft darüber nachsinniert, wie Demokratie gestaltet werden sollte.
      Die 90% der „Besitzlosen“, der Soldaten, Bürger, Frauen und der Sklaven, die hielt man von der Mitbestimmung fern, weil man annahm, das sie jeden Krieg leichtfertig befürworten würden.
      Denn für „Besitzlose“ ergaben sich im Krieg viele Chancen, währendem dieser für „Besitzende“ oft Ruinös war.
      Denn sie mussten den Krieg vorfinanzieren, kämpften auch mit, ……ging er verloren, büssten sie alle ihre „Habe“ ein und mussten auch oft noch für den Krieg gerade stehen, wurden also auch noch getötet oder sogar versklavt.

    • AJD…………………..

      Richtig, trotzdem haben wir eine Demokratie.

      Denn wie ich oben beschrieb, diese Griechische Form der Demokratie war auch keineswegs eine Volksherrschaft.
      Sondern eine Expertendemokratie.

      Links möchte in der Schweiz ja quasi die Demokratie ausbauen, indem man auch 16 Jährige und sogar Ausländer abstimmen lässt.
      Das ist natürlich pures Kalkül von Opportunisten die lediglich ihre eigenen Wählerprozente im Auge haben.
      Ich hingegen wäre dafür das wir wie in Libertären Gedankengängen angeregt, Demokratie mehr an die Modelle im alten Griechenland anlehnen, also erst Personen die „Reif“ sind wählen dürfen, also zum Beispiel ab 40 Jahren.
      Beamte, Polizisten, Lehrer und Politiker die vom Staat bezahlt werden, kein Wahlrecht haben.
      Nur wer Steuern bezahlt wäre Wähler, wer vom Geld anderer lebt jedoch nicht.

    • @Walter Roth, […] Nur wer Steuern bezahlt wäre Wähler, wer vom Geld anderer lebt jedoch nicht. […]

      Diese Ansicht teile ich überhaupt nicht. Jede Hausfrau tut in Wirklichkeit mehr für dieses Land als ihr steuerzahlender Mann.

      Und diejenigen die vom Geld anderer leben müssen (aus welchen Gründen auch immer), haben eine wertvolle Lebenserfahrung, die man nicht hat, wenn alles rund läuft im Leben. Im Prinzip wissen nur ökonomisch „gescheiterte“, wie gut unser System wirklich ist und wo man es verbessern müsste und wer dies umzusetzen vermag.

      So wie in einer Gruppe von Wanderer sollte auch in der Politik der Schwächste zuerst gehen und sollte nicht wie Dreck behandelt werden da sie sich ansonsten gegen das System stellen. Aktuell sind die nicht Verdienenden in der Schweiz in der Mehrheit. (Kinder, Mütter, Pensionierte, Kranke, Arbeitslose, Ausgesteuerte usw.)

      Wenn Sie das Stimmrecht nur auf ökonomischen Erfolg ausgeben, verpflichtet sich die Politik zudem damit, jedem in der Schweiz lebende einen Job bereitstellen zu müssen, weil das System sonst ungerecht ist.

      Geld ist wirklich nicht alles, ich wäre froh, es würde endlich ganz angeschafft, dann könnte sich die Menschheit endlich weiterentwickeln: weg vom haben, es sollte mehr um das Sein gehen. Mit dem aktuellen System mit ewig ansteigenden Wachstum wegen dem exponentiellen Zins- und Zinseszins, rennen wir in unser absehbares Verderben. Es wäre besser, es würden nur noch Menschen in diesem Land abstimmen und für die Politik zugelassen, die das verstanden haben.

    • Die Schweiz wird seit ihrer Gründung 1848 bürgerlich regiert. Warum müssen nun die Sozis und andere Dummköpfe die Verantwortung für die heutige Situation tragen? Volksentscheide akzeptieren. Sofort. Aber nicht nur die, welche der $VP passen. Wie die MEI z.Bsp. Bei der 2. Wohnungsinitiative ist ja die $VP gegen den Volkswillen. Etwas einseitig, ihre Betrachtungsweise. Demokratie wäre es, wenn alle Initiativen umgesetzt würden. Nicht nur diejenigen, welche Ihnen passen. Gälled Sie.

  9. “ enormes durchschnittliches Vermögen pro Einwohner.“
    Das mit dem durchschnittlichen Vermögen stimmt schon. Rein statistisch. Wenn wir den Durchschnitt von Warren Buffett und mir nehmen, komme ich auch auf ein paar Milliarden.

  10. Trotz aller berechtigten Kritik ist die Schweiz eines der wirtschaftlich und politisch stabilsten Länder der Welt und ermöglicht vielen eine Lebensplanung nach ihrem Wunsch! Das unterscheidet die Schweiz von allen europäischen Länder. Von einer horrenden Verschuldung zu sprechen ist natürlich Unsinn im Vergleich zu anderen europäischen Ländern.

    • @Späher,

      wissen Sie wie hoch die Verschuldung der Privatenhaushalten, Kantonen und Gemeinden ist?

  11. @Gerhard,

    es trifft zu, dass Russland auf riesige Rohstoffreserve sitzt. Es trifft zu, dass der Rubel über eine sehr hohe Golddeckung (Goldreserven Zentralbank) verfügt. Es trifft zu, dass die Auslandverschuldung Russland mit knapp über 30% sehr moderat ist. Auch wird Russland eine Vorreiterrolle in der Digitalisierung spielen. Ja, in der Tat ist Russland das reichste Land der Welt, und hat seit der Wirtschaftskrise 1998/1999 sogar Schulden stark abgebaut. Das alles wurde auch vom dem bis ins Rückenmark korrupte IWF attestiert (im Mai 2018).

    Wenn man das ganze (wie man das übrigens auch in der Schweiz machen sollte – ein Bravo an die Autorin) aber gründlicher anschaut hat die Lage auch seine Schattenseiten. Allein Gazprom hat Schulden von ca 8 % vom BIP. Dazu kommen noch die vielen Staatsbanken und Staatsfirmen. Nur weil man 25 bis 49 % an Private Anleger verkauft hat sind diese trotzdem noch überwiegende Staatsfirmen mit Staatsgarantie und gehören in den Schulden Stand hinein gerechnet. Damit sind diese allein zu 50 % und mehr % zum BIP verschuldet (Stichwort: SNB!). Dazu kommen noch die Zentralregierung und die Teilrepubliken. Na bitteschön, damit liegt man über 100 % und daher sind Russland Anleihen Schrott wie alle anderen auch.

    • Das sind berechtigte Einwände. Die sprechen trotzdem nicht gegen ein entsprechendes Engagement.

    • @Gerhard,

      natürlich haben Sie recht – meine Darlegungen zielten lediglich darauf die Perversion dieses Finanz/Geldsystem aufzuzeigen. Im Krisenjahr 2008 während weltweit Unternehmen und Mitarbeiter massive Einbussen hinnehmen mussten von denen sie sich bis heute nicht erholt haben; verdienten Gestalten wie:

      James Simons (2,5 Mrd.$), John Paulson (2 Mrd.$), John Arnold (1,5 Mrd.$)und George Soros (1,1 Mrd.$) mehr als eine Milliarde US-Dollar.

    • nun, das ist eine etwas einseitige Betrachtung.

      Die an den Börsen kotierten Betriebe wie Gazprom haben ja einen positiven Wert.

      Also diesen Schulden steht ein grössere Aktiven gegenüber.

      Trotzdem basiert unser System auf Schulden. Nichts wird jemals wirklich zurückbezahlt. Aber so lange so viele (teilweise zwangsweise z.B. PKs) auf diesen Schrott vertrauen, ändert sich auch nichts.

    • @Peter Keller,

      es war die Rede von Schulden/Staatsanleihen. Aus den erwähnten Gründen sind Staatsanleihen für die SNB/eine Zentralbank/das Geldsystem einerseits unverzichtbar und anderseits gleichzeitig der Anfang vom Untergang.

    • @Platon

      wenn man Schulden und Staatsanleihen isoliert betrachtet und Firmen mit Staatsbeteiligungen berücksichtigt muss man es trotzdem richtig tun.

      Einseitig einfach nur die Schulden dazuzuzählen ist nicht seriös.

      Wenn man die Anteile an Gazprom verkauft, verschwinden nicht nur die Anteiligen Schulden sondern man hat auch flüssige Mittel und kann mit dem Cash-Erlös gar andere Schulden zurückbezahlen.

  12. Laut Wikipedia, die Redewendung „PotemkiNshes Dorf“ geht zurück auf eine Erzählung über den russischen Feldmarschall Reichsfürst Grigori Alexandrowitsch Potjomkin, die nicht den historischen Gegebenheiten entspricht. Ein dünes Fundament hat die Story. Ist aber schon normal geworden heutzutage.

    • Die Russen schaffen es ständig, als Bösewichte der Weltgeschichte zu enden.

      Potjomkin der Blender, Katharina die Grosse, die Nymphomanin, Lenin der Syphilitiker, Stalin der Massenmörder, Jelzin der Säufer und Putin… Putin ist gerade daran, sämtliche verbleibende Sympathien zu verspielen und als total zwielichtige Figur im Mülleimer der Geschichte zu enden. Skripal, Kleptomane, GRU FSB Spione und Hacker, überall.
      Game over Rossiya.

    • Lieber Karl Otte
      Nichts ist falscher! Jetzt wo die Welt x-tausend Male verschuldet ist, ist das Russland gerade nicht. Im Gegenteil, Russland sitzt auf den reichsten Rohstoffen weltweit. Sie sollten dringend russische Staatsanleihen kaufen. Super Rendite,super Sicherheit!

  13. Interessant in diesem Zusammenhang, dass Pensionskassen in der Schweiz einerseits Wohnungen auf Halde bauen und den privaten Investoren alles wegschnappen, egal zu welchem Preis und andererseits auch mitverantwortlich sind, dass über 50. jährige Arbeitnehmer aufgrund der hohen BVG Arbeitgeberbeiträge entlassen werden und keine Neuanstellung finden.

    Und wer verdient sich eine goldene Nase mit der Verwaltung der BVG Gelder ?

    Dies als kleiner Nachtrag zu Ihrem Beitrag.

  14. Problem Nr. 1 = Weltpolitik! Überall wird auf Wachstum gesetzt, zu Lasten der Nachhaltigkeit und unserer Umwelt. Qualität wird zunehmend unwichtig, Preis hingegen wichtiger! Dadurch wird die Gier in unserer Gesellschaft rund um den Globus gestärkt… Wo Gier ist ist auch Korruption ganz nahe! Wohin das ganze führt – zum Kollaps und zu einem weiteren Weltkrieg wenn nicht vorher eine Naturkatastophe unseren Planeten heimsucht!

  15. Guten Morgen Frau Isabel Villalon,

    Ihr Artikel ist empfehlenswert und ausserordentlich informativ und leichtverständlich, vor allem, aus dem sonstigen irrlichtenden Beiträgen heraushebt, ist die völlig faktische Darstellung des Ist-Zustand ohne Polemik und Stammtischgeschwätz….

    Lediglich hinzufügen ist die Fehlkonstruktion 2. Säule die im Hinblick auf der seit Jahren verlaufende Zusammenbruch des Finanzwesens sich zunehmend an dem Zeitpunkt nähert, an dem sich auch die erkenntnisresistentesten Menschen nicht mehr wegducken können. Die Medien als Instrument der Gehirnwäsche haben eine grosse Verantwortung für diese Situation (Stichwort: SNB und Perversion des Kapitaldeckungsverfahren). Die veröffentlichte Meinung ist ein Produkt wie jedes andere und wird auch ähnlich produziert. Die wichtigen Ereignisse, die den Lauf der Geschichte und das Leben der arbeitenden Bevölkerung verändern, werden uns oft vorenthalten und verharmlost oder verfälscht und entstellt vermittelt.

  16. https://vera-lengsfeld.de/2018/10/05/die-vision-der-angela-merkel/#more-3604

    vl: Die Vision der Angela Merkel

    „…. Das alles ist Auswuchs des Merkelschen Vision jenes Universalismus‘, der die Abschaffung bzw. Nivellierung von Herkunft, Nation, Geschlecht und Ethnien sowie der für das menschliche Überleben zentralen Unterscheidung von Eigen und Fremd bedeutet. Diese Globalisierungsideologie dient der möglichst reibungsarmen weiteren Konzentration von Eigentum auf ganz wenige: Die Welt soll zu einem einheitlichen Markt, einem globalen Ort der perfekten Verwertung des Verhaltens von Arbeitnehmern und Konsumenten ohne nennenswertes Realeigentum gestaltet werden.“

    Mögen das als ihre Visionen dargestellt werden. Diese sind nicht auf ihrem Mist gewachsen. IM Erika ist „nur“ Ausführende ihrer Vordenker im „Club of Rome“, Bilderberger et al. zusammengefasst unter der Perspektive einer „neuen Weltordnung“ und dort gibt es definitiv keinen Platz mehr für Vroni & Beat.

  17. Oho. Manchmal kann etwas Überidentifikation mit der Schweiz die Augen hellsichtig öffnen und ein scharfes Bild zeichnen. Viele wertvolle Ideen für die Politik sind dabei. Allein es fehlt der Wille zur Umsetzung.

  18. Da sind sich alle wieder einmal einig, uns geht es schlecht und jemand trägt die Schuld daran. Kann man ein solches Thema wirklich als Momentaufnahme betrachten? Oder wird da einfach wieder einmal die übliche Diskrepanz zwischen hohen Erwartungen an die Gesellschaft und der empfundenen Lebenssituation, welche natürlich immer relativ negativ wahrgenommen wird, bespielt?

    Wäre es nicht zielführender, zuerst einmal festzuhalten, wie sich die Lebenssituation in den letzten hundert Jahren in der Schweiz für verschieden Gesellschaftsschichten entwickelt hat?

    Wie war die Situation der Rentner von hundert Jahren, wie ist sie heute? Welche Möglichkeiten hatte ein Angestellter ohne Fachausbildung? Welche Möglichkeiten bestanden als Unternehmer oder solche, die Unternehmen gründeten und welche Möglichkeiten bestehen heute, ein Unternehmen zu gründen, sich zu entwickeln? Wie stark war das internationale Geschäft, wie stark die internationale Konkurrenz?

    Alle im Artikel angedeuteten Problemfelder haben in den letzten hundert Jahren eine erstaunliche Wandlung vollzogen. Wie war das noch mit den Militärseilschaften vor gar nicht allzu langer Zeit? Wie weit war die Bevölkerung politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich informiert?

    Generell und global betrachtet, waren die Lebensumstände der Menschen noch nie so gut wie heute! Das heisst aber auch, dass sich die Konkurrenzsituation im globalen Kontext dramatisch verschoben hat. Diesen Druck spüren wir hier und jetzt. Wir können uns nicht einfach in den Wohlstand konsumieren.

    Bevor also Konstrukte einer geplanten und voranschreitenden neuen Weltordnung einer vermuteten Weltelite oder ähnliches in dieser Richtung bemüht werden und wir darüber streiten, wer uns was genommen habe, könnten wir uns vielleicht auch einmal Gedanken darüber machen, wie wir die nächsten hundert Jahre in Angriff nehmen wollen. Wie wir Kompetenzen schaffen oder ausbauen können. Wo wir stark sind und wo wir Allianzen schmieden müssen. Wie wir Wertschöpfung und Innovation vorantreiben und eine gesunde Basis für unsere Nachfolgergenerationen schaffen können. Wie wir unseren Lebensraum aktiv gestalten.

    Eine direkte Demokratie bietet doch viele Möglichkeiten zur aktiven Gestaltung, wenn kompromissfähige Ziele erst einmal ausformuliert und verstanden werden. In einer Gesellschaft, in welcher diese Möglichkeiten nicht wahrgenommen werden, schaut einfach jeder für sich und schimpft auf die anderen – und das ist die Situation, in welcher wir uns offenbar heute befinden.

    Dies einfach mal zur Anregung.

    • Sehr geehrter Herr Günter
      Natürlich haben Sie recht. Das gleiche Recht wie der Mainstream. Über 90 % der veröffentlichten Meinung ist doch Einheitsbrei und färbt die Realität schön bunt. Es ist so, dass es Frau und Herr Schweizer noch nie besser gegangen ist, abgesehen von den dunkleren Nachbaren. Früher waren die heller, freundlicher umd meistens ansprechbar, ja man konnte sogar ein Bier mit ihnen trinken oder grillieren oder alsbald spielten die Kinder miteinander. Das geschieht grösstenteils auch heute noch. Aber Frau und Herr Schweizer sind vorsichtiger geworden. Einbrüche, Diebstähle und andere Verbrechen haben auch zugenommen, auch Finanzdelikte auf höchstem Niveau. Keiner bezweifelt dass die Konzerne Nestle, Rohstoff, Zement & Pharma u.a. sich zumindest moralisch verwerflicher Praktiken bedienen. Sie scheffeln derart viele Milliarden wie noch nie. Trotzdem steigt die Steuerlast in ungeahnte Höhen. Frau und Herr Schweizer werden abgezockt (Banken, Versicherungen, Krankenkassen, im öffentlichen Dienst…) wie nie vorher. Als Normalo der reflektiert kommt man(n) sich ja bescheuert vor. Der/die normale Bürgerin arbeitet länger und mehr und abends und nachts und sonntags als vor 50 Jahren. So viel das sie keine Zeit und Lust mehr auf den Urinstinkt haben, Nachwuchs zu erzeugen und ihn hüten und pflegen, auf das dieser das selbige zur ihrem Lebensabend verrichten solle. Der Mensch ist zum homo oeconomicus verkommen. Nicht mehr die Eltern bestimmen sein Leben sondern Krippen, Kindergärten, Ganztagsschulen, KESB, Bamken & Versicherungen und die Lobby dahinter die ALLES regelt und steuert nur er soll nicht mehr selber logisch und rational denken was er hat, was er will und was er braucht. Er soll per Flugzeu oder Kreuzfahrtschiff in die Ferien, darf aber bald keinen Diesel mehr fahren. Soll E-Fahrzeuge benutzen, allerdings mit im Ausland produziertem AKW-Strom, muss sich überlegen welchem der 64X Geschlechter er angehört. Darf sich über Quotenfrauen & deren Zickenkrieg nicht aufregen. Soll ja nicht auf die Idee kommen die MIGROS könnte ein Monopol besitzen. Und wenn uns die tausend Milliarden der SNB um die Ohren fliegen, ja dann hungern wir erst wieder nach dem Motto auch die VS-Zeltstätte sind wieder verschwunden. Und wenn Vreni und Hansueli dann in EU und NATO aufgegangen sind, dürfte es egal sein dass LNG teuer aus VS-Fracking beziehen.

      Orwell ist ja auch gestorben und schon lange tot.

  19. Grüezi Frau Villalon
    Grüezi Mitenand

    Seit dem 6. Oktober 1989, respektive ab dem 6. Oktober 1990, als man das Notrecht (gm. BV nur 1 Jahr gültig) rechts- und verfassungswidrig für weitere 4 Jahre gelten liess, anstatt halt nochmals abzustimmen (dann die Stadt- & Land-Initiative zum Zweiten) , ab da habe ich den Glauben an diese „Schweizer Demokratur“ endgültig und für alle Zeiten verloren.

    Da jetzt 29x Jahre lang niemand in der Politik diese Wahrheit/en (2x Verfassungs-Betrug) hören wollte, griff man (Justiz) zur bewährten „Law-Hunting“ Taktik. Und ob es Willkür gibt in der Schweiz ! Diese Frage kann ich def. und rechtsgenügend beantworten und beweisen.

    Hier die 100% Film-Beweise in 3:28 Minuten:
    https://www.youtube.com/watch?v=JuHjSNBTnJg
    Der Teaser zum Polit- & Action-Thriller: DER SCHWEIZER STAATS-STREICH !

    Mfg Giuliano Wildhaber (WILDHABER v. EFV et al)
    Plaintiff pro se (still pending Claim $1.50Billlion)

    https://www.gsw-global-consult.com/ = Alle Prozess-Akten öffentlich und immer aktualisiert online !

    • Guten Tag Herr Wildhaber,

      ich habe eine ähnliche Replik schon mal auf einen Ihrer Kommentare geschrieben. Möglicherweise haben Sie diesen übersehen.

      Was Ihnen geschah war aus erster Sicht unfair und es gibt viele Leute welche das auch als Illegal ansehen.

      Ist es aber nicht!
      Die Immobilientitel waren nie Ihr Eigentum sondern Eigentum des Systems!

      Deswegen zahlen Sie ja auch Abgaben auf dem „Eigentum“.

      Sie sind enttäuscht aber noch immer getäuscht weil Sie das Monopolyspiel immer noch nicht durchschauen. Von den formellen Fehlern in Ihren juristischen Anstrengungen ganz zu schweigen.

      Alles war legal und alles haben Sie freiwillig mitgemacht und legitimiert (wenn auch unbewusst)!

    • Guten Abend Herr Keller
      Haben Sie auch richtig verstanden, was ich geschrieben und gemeint habe ? Hier nochmals der Teaser:
      https://www.youtube.com/watch?v=Imca0saaySE
      Hätten Sie deswegen z.B. 100 Mio CHF verloren, dann würden Sie heute auch anderst denken und schreiben. Und wenn nicht, so spielt das auch keine Rolle und ist mir völlig egal. Sie machen Ihr Ding und ich mache mein Ding !
      Mfg Giuliano Wildhaber
      https://www.gsw-global-consult.com/ = Der ATCA/ATS ….. !

    • Guten Tag Herr Wildhaber,

      Jeder normal denkende Mensch wird Ihnen Recht geben.
      Nur funktioniert unser System nicht „normal“.

      Ein zentraler Punkt ist die Fiktionstheorie (welche interessanterweise im Internet massiv zensiert wurde).
      Nach jeder Geburt mit Geburtsschein/-Urkunde schafft der Staat eine Person.

      Fast alles was wir tun wird über diese Person abgerechnet. ALLE Immobilientitel sind Personen zugewiesen.

      Sprich, dem Staat/System, denn dieser ist Eigentümer der Personen. Nicht Sie oder ich. Wir identifizieren uns mit diesen Fiktionen, aber gehören tun sie dem Staat.

      Also: die 100 Millionen haben nie Ihnen gehört, daher hat man Ihnen auch kein Eigentum dezimiert. Sie haben die 100 Millionen nicht verloren.

      Sie haben als Treuhänder der Person nur Verfügung über die Titel, sind aber nicht Eigentümer.

      Wäre es ihr Eigentum hätte niemand ein Recht darauf irgendwelche Abgaben zu fordern.

      Alles hat seine Ordnung, auch die unlogisch erscheinenden Gerichte. Nur sind die wahren Regeln nicht leicht zu finden.

      Ich finde es toll, dass Sie diese Abläufe durchliefen und öffentlich machen. So bemerken mehr und mehr Leute wie absurd das System ist.

      Aber Sie werden nicht „Recht“ erhalten.

      Selbst wenn die Regeln so wären wie die meisten denken, ist es politisch auch so aufgesetzt, dass man genügend Rechtfertigung hat. Die Parlamentarier werden regelmässig von der Mehrheit der Wahlberechtigten legitimiert, dazu gibt es die Immunität und Möglichkeit mit Initiativen/Referenden korrigierend einzugreifen.

      Sehen Sie das Problem?

      Man legitimiert System-Leute die Entscheidungen treffen welche vom System geschaffene Firmen betreffen.

      Das ist deren „Ding“. Wir sind nicht diese Firmen. Was steht uns zu die anzuklagen was die mit Ihrem Eigentum machen?

      Wir leben in einem System welches uns die Verantwortung mehr und mehr abnimmt. Und wir geben freiwillig immer mehr Rechte ab.
      Man ist immer schnell den Politikern oder sonstigen Systemfunktionären Verantwortungslosigkeit zu unterstellen, aber wann übernehmen eigentlich wir die Verantwortung für uns selbst?

  20. http://ronpaulinstitute.org/archives/featured-articles/2018/october/03/the-scary-side-of-the-technological-police-state/

    Null! Nichts! Niente! Neda! Zero! – im Mainstream.

    Uns wird versucht die glorreichen Errungenschaften der zukünftigen künstlichen Intelligenz unterzujubeln. Welcher Politiker von Links bis Rechts traut sich auf dieses Pferd zu steigen und den Finger in die Wunde zu legen?

    Und ich lege noch eins drauf. Ich bin tief enttäuscht von Uli Maurer. Ich habe den Eindruck seit seine Kinder in flagranti erwischt wurden, ist er ausgesetzt, vielleicht auch erpressbar geworden. Das sind alle politisch aktiven Eltern (s. den Fall der poetry-slam rezensierenden Tochter einer AFD-Politikerin). Aber darf man(n) sich dann einfach zurück lehnen und alle, tatsächliche, uns doch unter den Nägeln brennende Probleme unter den Tisch kehren. Dabei ist Frau nicht ausgenommen, im Gegenteil, sie macht die Problematik noch brisanter. Wir werden doch immer stärker alle gegen alle ausgespielt, teile und herrsche heisst es seit tausenden Jahren.

    Nein, wenn Urs und Ueli nicht endlich auf die Barrikaden gehen ist gute Nacht angesagt.

  21. Frau Villalon, Sie haben meine Stimme als BR-Nachfolger von Schneider-Ammann oder als Sofort-Austausch für unseren Bückling, Slalomfahrer, was kümmert mich was ich gestern gesagt habe Cassis!

    Sie sind intelligent, fachlich kompetent und lassen sich kein X für ein U vormachen. Es zeigt auch, dass eine Frauenquote Frauen wie Sie und viele ihrer Kolleginnen fachlich und persönlich nur herabsetzt.

    Sie sind einer Lichtblicke für die zukünftige Schweiz. Wünsche Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg weiterhin viel Erfolg und lassen Sie sich nie verbiegen oder kaufen. Menschen wie Sie sind die Zukunft der Schweiz und zum Glück lassen unsere Jüngsten sich nicht mehr alles gefallen von der sogenannten, teilweise korrupten, Elite.

    • Sie würden Frau Villalon als Bundesrat wählen ? Internet Recherche lässt vermuten, die Autorin ist hochwohlgeboren aus österreichisch-spanischem Adel. Adel ist i.a. daran interessiert, dass oben oben bleibt und unten unten; der Adel ist sicher nicht an direkter Demokratie interessiert. Schlussfolgerung: Sie möchten also vom Erbadel aus der EU regiert werden und die direkte Demokratie abschaffen ?

  22. Liebe Rezensentin
    Liebe Leser

    Weil es sooooooo einfach ist, blicken viele nicht dahinter. Wir alle sind die letzten hundert Jahre hinters Licht geführt worden, die letzten 50 Jahre verblödet worden und nun werden wir entsprechend dem Plan betrogen verraten, und verkauft. Bitte, bitte seht doch den Plan dahinter. Es ist die NWO bzw. die Neue Weltordnung die umgesetzt werden muss. Der Plan ist auf Jahrzehnte angesetzt. Und wenn man dahinter blickt hat man auch schon die Einwürfe lesen können, dann warten wir bis Trump eben weg ist, die Zeit haben „wir“. Was sich in den letzten Jahren geändert hat, ist, dass mittlerweile auch Russland und China neu auf Jahrzehnte wenn nicht noch weiter planen. Nur wir hier in „Old Europe“ verharren in Lethargie, Party bis zum Abwinken und haben vergessen Kinder zu kriegen, weil das doch ach sooooo mühsam ist. Ich bin auch tief enttäuscht von einer Volkspartei die das soooo auch nicht ist. Natürlich stimme ich der Selbstbestimmungsinitiative zu. Aber das ist doch nur eine Notiz am Rande. Wer hat die Verdummung unserer Kinder zugelassen, den ganzen Genderquatsch, Quoten, , Selbstverwirklichung und Verblödung vor allem. Wenn ich jeden Morgen die Jugend mit den teuren, zerrissenen Hosen herum laufen sehe, kann ich nicht anders als den Kopf schütteln.

    Aber wo bleibt der Schweizer. Warum steht keiner in der Fussgängerzone und vertreibt die Artikel, die auch in der BAZ zu finden sind und den Migrationsplan der UNO thematisiert. Warum steigt kein SVP-Politiker auf den Tisch und sagt es geht sooooo nicht, auch keine Nathalie Rickli mit ihrem hübschen Kopf, der ja nicht gebeugt werden darf. Wenn nicht vor dem eigenen Volk das man angibt zu repräsentieren und dem man sich vor der Wahl so hübsch herausputzt.

    Nein liebe Leute, nicht im warmen Sessel vor der Glotze, in den warmen Betten und auf der Strasse wird unser Schicksal entschieden. Wer zu faul ist eigene Kinder zu zeugen und zu faul ist für deren Zukunft zu kämpfen die man gezeugt hat, dann ist die Zukunft verloren. Und kein Einziger hat das Recht sich zu beschweren.

    Ich ziehe meinen Hut vor Lukas Hässig aber ein Schmetterling macht keinen Sommer.

  23. Zu erwähnen sei noch die Landesversorgung.

    Meine Grossmutter hat sowohl den 1. als auch den 2. Weltkrieg erlebt. Ich mag mich noch gut an Ihre Schilderungen erinnern, die katastrophale Versorgung ab 1917 und das fürchterliche Hungersjahr 1941. Dabei war sich die damalige Bevölkerung noch an körperliche Arbeit gewohnt und leidensfähiger als der heutige wohlstandsverwahrloste Haufen. Auch war die Bevölkerung kleiner und die Schweizer Anbaufläche noch nicht so zubetoniert.

    Wer denkt, dass unsere hochtechnisierte industrielle Landwirtschaft auch in einer Krise wie bisher weiterfunktioniert träume bitte weiter bis zum Erwachen im Horror. Von den WK Erfahrungen ausgehend muss in einer heutigen Krise ohne weiteres mit einer Sterberate von 2/3 der Schweizer Bevölkerung gerechnet werden, sprich im Millionen Bereich!

  24. Dem Artikel kann ich nur beipflichten, auch wenn er nur die Oberfläche ein wenig ankratzt.

    Die Ursachen gehen tiefer und haben alle ihre Ursache in einem mathematisch falsch aufgebauten Geldsystem (wegen einem exponentieller Zins und Zinseszins, in dessen Endphase wir uns global befinden), der Erpressung des Staates durch die Banken bei der Schuldgeldschöpfung und durch Inflation und Deflation, einer Deindustrialisierung und einem gezielten Abbau der Souveränität. Letzteres weil die meisten Politiker einen EU-Beitritt herbeisehnen. Politiker haben die Schweiz für ein Butterbrot verkauft und haben gelogen, damit wir die schlechten Verträge akzeptieren – ohne zu wissen was darin steht und dass man als Schweizer (auch als Politiker) danach nichts mehr zu melden hat.

    Auch der komplett falsch aufgebaute Euro hat in der Schweiz schwere Schäden hinterlassen, indem eine falsche SNB-Geldpolitik noch falscher aufgebaut wurde.

    Dann ist noch das Problem mit dem Geburtsschein, wo wir ab Geburt alle als Person versklavt werden.

    Die Parteien (alle ohne Ausnahme) priorisieren im Kampf um Wählerprozente längst nur noch die Bewirtschaftung eigener Scheinprobleme. Diejenigen Probleme des Volkes wurden 30 oder 40 Jahre lang ignoriert. Und wenn einmal eine Initiative kommt, die einige Schwachstellen behebt (Einheitskrankenkasse, Goldinitiative usw.), kann man garantiert darauf wetten, dass sich sämtliche Politiker und Parteien, inklusive Bundesrat dagegen stellen.

    Ich denke, lange geht dieses Spiel nicht mehr gut! Auch international kriselt es immer mehr. Und die Folgen werden global katastrophal sein. Aktuell gehe ich mit einer 95 Prozentigen Wahrscheinlichkeit eines 3. Weltkrieges aus. Es braut sich im Chinesischen Meer, im Mittelmeer und in Syrien einiges ungutes zusammen. Zudem hat Washington gerade Russland gedroht, deren Atomraketen wegen Verletzung eines Vertrages auszuschalten (was aber nur mit Atomwaffen geht).
    https://de.sputniknews.com/zeitungen/20181003322516248-raketenangriff-inf-waffen-entwicklung/

  25. 100% DEAD ON !
    Dazu kommt noch der KK-Terror mit den höchsten Prämien der Welt für ein eher doch durchschnittliches Ges.-System.
    Aber die 125`000 Fach-Asylanten aus Eritrea/Aethiopien, welche zur Zeit noch zu über 90% Sozialhilfe empfangen werden unter dem Migration-CEO Somaruga die Schweiz zu neuen Höhenflügen bringen – JA da bin ich mir TODsicher…….
    Zusätzlich wird ihnen die Gratis-Fahrausbildung offeriert, damit sie nach dem EU-Beitritt in ganz Europa zur Stellensuche herumfahren können.
    Ebenso wird im Moment der Wohnraum vorbereitet, der Bund wird dann die 100`000 Leerwohnungen anmieten, damit sie auch standesgemäss wohnen können.
    Die Ü50 und Zangspensionierten werden mit Spezial-Migrationsprogrammen nach Thailand exportiert, damit ein Teil der zu erwartenden 50Mio Asylanten aus Afrika dann auch genug Platz haben…..
    Zu guter letzt werden dann die 18 FEMA-Zentren (Asylzentren) mit Wut-Rentnern, Heimatliebenden und SVP-Sympathiesanten „gefüllt“ !
    Das Ganze wird noch durch das Faktum der höchsten Verschuldung der Privathaushalte der westlichen Welt „turboisiert“ – man kann die Leute nach der kommenden Hypo-Malaise viel einfacher enteignen und kaltstellen.

  26. Bei allen Krokodilstränen: „man wird auf dem Pausenplatz (Weltpolitik) verdroschen und bestohlen (sprich „gemolken“).“ Das ist schon ein starkes Stück von Stehlen zu schreiben bei einer Finanzindustrie und einem Rechtssystem, das systematisch darauf ausgerichtet war und z. T. noch ist, Schwarz- Blut- und Diktatorengeld anzusiedeln, das ehrlichen Steuerzahlenrn und unterdrückten Völkern entwendet wurde.

    • Lakrima Dundee…….

      Sie sind auch wieder so ein ahnungsloses Nachplapperchen.

      Damals beim Judengold und den „Nachrichtenlosen Vermögen“, da war einer in meiner Familie damit beschäftigt solche Konten zu finden.
      Er hat für Arthur Anderson 1 Jahr damit zugebracht und kein verschollenes Konto gefunden.
      was er aber fand waren fein säuberlich verzeichnete Konten um die sich nie mehr jemand gekümmert hatte.
      Trotzdem waren die Buchhalterisch sauber gelistet.
      Es gab dann nach jahrelangem nachforschen gerade mal um die 50 Millionen nachrichtenloser Gelder, von denen aber das meiste aus Konten von Nichtjuden stammte.

      Unsere Banken machen Fehler, aber sie machen auch nur die im Gewerbe heute üblichen Sachen.
      Sie handeln mit Finanzprodukten die einer realen Grundlage entbehren, sie zahlen Bohni wie sie in den USA vor 30 Jahren aufkamen …….um auch gute Leute zu finden ….von denen dann halt so mancher sich als Niete entpuppt.

      Und und und……

      Sie machen Geschäfte in einem Umfeld welches sich zu etwas unerfreulichem entwickelte, bei dem sie aber meist nur nachvollziehen, ……kaum je die Erfinder sind.

      Und gerade wenn wir in einmal die EU gehen sollten, werden die dem Konformitätszwang des Bankgewerbes noch viel mehr unterworfen sein.

      Also Plappern sie nicht rum, denken sie nach …. ja und belesen sie sich mal.

    • @w roth: ok, sie werfen nachplapperei vor uns berichten (darf ich hier plappern einmal begründet verwenden) selber von Familien (Insider?) Wissen? Come on! Inhaltlich: Wie IP heute schreibt ist, montag der Prozess in Frankreich für die ubs, Venezuela steckt noch tief in der Gegenwart, BSI ist auch noch nicht lange her und mit Crypto steht das Nummernkonto wieder in der Türe. Und dann googln sie doch bitte mal „Zebra Strategie“ zum Thema Schwarzgeld under management in der Gegenwart und schauen in den Panamaleaks, den FIFA Leaks etc welche Rolle die Banken auch heute noch spielen.

    • Herr Roth, sie wissen schon, dass neben den Ihnen so diskret zugetragenen Informationen es durchaus auch systematisches Entfernen von Infos gab. Denken Sie mal an den Fall Christopher Meili bei der UBS, über den 1997 auch ausfürhlich bei CNN berichtet wurde. Hat Arthur Anderson das auch geprüft? Und wissen Sie was A. Anderson heute so macht? Eben…

  27. Wau! Auf den Punkt. So ist es! Werde diesen Artikel sehr gerne weiterempfehlen und hoffe, dass es Einem und dem Anderen die Augen öffnet.

  28. Statistiken werden von Menschen gemacht ..

    Angeblich tiefe Arbeitslosenzahlen (es müsste heissen Erwerbslosen-Zahlen) dienen lediglich dazu, Konsumenten nicht zu verunsichern. Auch die OECD-Zahlen dürften noch viel zu tief sein, in der CH dürfte die Zahl der Erwerbslosen bald gegen 10% gehen ..

    Nationalbanken können gerne die Geldmenge unter geistiger Windstille erhöhen, interessant wären die Geldumlauf-geschwindigkeiten in Wirtschaften. Würde man diese dem Verlauf der Geldmenge entgegenstellen, würde bewusst werden, dass wir uns schon seit Jahren nur noch seitwärts bewegen.

    Manager, teilweise Unternehmer und ganz sicher Politiker/ Lobbysten können meistens nur linear denken, d.h ein Problem soll mit einer Massnahme gelöst werden, ohne Reflektion welche andere, neue Probleme man sich langfristig damit einhandelt. Verschiedene Varianten von Lösungsansätzen werden gar nicht erst diskutiert, das lineare Denken lässt grüssen ..

    Nachfrageproblem ? Neue Konsumenten (z.B Einwanderung) sollen des lösen ..

    Altersvorsorge ? Neue Beitragszahler (‚Fachkräfte‘ oder Lohndumping?) mit niedrigen Einkommen werden es richten ..

    Strukturelle Probleme einzelner Industrien ? Outsourcing und Beschäftigungsprogramme, z.B Neuankömmlinge bauen Häuser für Neuankömmlinge ..

    Absatzprobleme einiger Industrien ? Man nehme Umweltschutzauflagen, um einen Kaufanreiz zu schaffen, schön ersichtlich an der aktuellen Dieseldebatte in DE ..

    Exportankurbelung ? Man leihe dem Importierenden Geld, dass man schlecht zurück erhält .. oder zumindest sichere man damit Kreditgeber (Banken) im eigenen Lande ab (z.B Griechenland) ..

    Schwache Währung ? Man drucke mehr Geld und versuche die Verwendung dieser Währung durch Expansion auszuweiten, die Möglichkeit eines wirtschaftlich schwächeren Landes seine (eigene!) Währung abzuwerten, lasse man aussen vor .. (pig is pittyfull)

    Wir sind an einem Punkt, an dem man auf dem Glatteis mit Gasgeben nicht weiterkommt, warum soll es die Lösung sein, noch mehr ‘Gas’ zu geben ? Where the rubber meets the road ..

    Big Bang steht uns kurz bevor, wetten die gleichen Akteure, die uns dazu gebracht haben, werden ‘Lösungen’ aufzeigen, wie wir es besser machen können ?

    MfG Industrial

    P.S: Die ‘Fake-News’ damals im Falle von Russland ist nicht von der Hand zu weisen, die Preussen waren sich schon immer bewusst zwischen den Franzosen und den Russen zu stehen. Die einen (damals) geschützt durch ihre militärische Grösse, die Anderen durch ihr Klima ..

  29. Es fehlt jetzt nur eine Übersetzung ins Englische!

    Sonst hab ich offenbar die gleiche Brille an.

    Die Arbeitsproduktivität ist medioker gemäss OECD Statistiken. Das BIP wird bei Kleinstaaten mit vielen internationalen Unternehmen stark nach oben verzerrt. Würde man dies korrigieren oder berücksichtigen, wäre es gar nicht so besonders hoch. Das Preisniveau ist selbst gegenüber Luxemburg viel zu hoch. Die Wohlstandswerte pro Kopf der Bevölkerung wachsen wenig. Die Märkte sind noch immer stark abgeschottet, intransparent, abgesprochen. Der Konsument extrem wenig preissensitiv. Viele Bereiche der Binnenwirtschaft veraltet, unproduktiv, ineffizient. Das Bankwesen (insbesondere die Vermögensverwaltung) wahnwitzig teuer und die Anlageperformance undurchsichtig oder bestenfalls mittelmässig. Bei den staatlichen oder staatsnahen Leistungen wachsen die Preise mit Raten von 3 bis 5% p.a. weit über der offiziell ausgewiesenen Inflation. Qualität des Gesundheitswesens wahrscheinlich stark überschätzt – es mangelt da auch an Datenmaterial.

    Konkrete Fragen, Vergleiche, Transparenz, Konkurrenz und Marktöffnung – geschweige Kritik – überhaupt nicht gern gesehen.

    Bis jetzt scheint es noch gut zu laufen…

  30. „Politik, Wirtschaft und Medienwelt – eine geschlossene Phalanx. Das kann ich bestätigen.

    Man könnte noch die Wissenschaft dazuzählen.

    SNB Richtig – die hat schon vieles verspielt und wird noch mehr verspielen. Fast 100’000 pro Schweizerin und Schweizer stehen auf dem Spiel.

    Aber sie hat obige Phalanx im Rücken.

    Msrc Meyer

  31. Frau Villalon und Herr Stöhlker – Geschwister im Geiste. Ein Bereicherung, finde ich echt gut. Nicht dass ich der Schweiz Pech und Schwefel wünsche, aber etwas Selbstreflexion schadet nicht.
    Details: DDR-ähnlichen Behörde namens KESB. Richtig, der behördliche Arm der Krake namens Sozialindustrie.
    LIK (ex KPI) ohne KK-Prämien.
    Minder-Initiative: War schon durch die Banken ausgehebelt, bevor sie durch das Volk angenommen wurde.
    Finanzsystem: Scharia, Zinsen nein, Gewinnbeteiligung ja.
    Per Saldo ein neofeudalistisches System: Die Reichen werden immer reicher, die Fleissigen immer ärmer.
    Nicht nur in der Schweiz (Sokrates: Kebab an der Langstrasse….)

  32. Typisch schweizerisch ist vorallem die Autorin mit ihrem Artikel. Alles schlecht reden, damit das Ausland nur noch in die gleiche Kerbe schlagen kann!

  33. Einer der schwächeren Artikel auf IP, leider. Viele Gedanken wären interessant und es wert, weiterzuverfolgen. Aber wenn schon die Grundpointe falsch ist, dann stürzt die restliche Argumentation in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

    Die Dörfer von Potemkin sind eine Legende, in Umlauf gebracht von einem Diplomaten. Klassische „fake news“ wie es heute heissen würde. Oder einfach Propaganda, um Katharina zu schaden, die ihr Land wirtschaftlich nach vorne gebracht hat und dadurch Preussen Konkurrenz machte. https://www.welt.de/kultur/history/article12607459/An-Fuerst-Potemkin-war-alles-echt-Auch-die-Doerfer.html

    Wenn die Schweiz ein Potemkinsches Dorf ist, wie sie sagen, dann wäre es genau so: Das Ausland behauptet Unsinn über unsere Entwicklung, „fake news“ weil man Eifersüchtig ist.. 😉

    • @russkij:

      Sorry, Sie scheinen nicht wirklich verstanden zu haben um was es geht. Ob die Story von Potemkin in diesem Zusammenhang stimmt oder nicht, ist völlig irrelevant, sie dient lediglich als Metapher. Abgesehen davon müsste man sowieso 90% unserer „offiziellen“ Geschichtsschreibung revidieren…

      Die sog. Eliten pfeiffen auf Recht, Verfassung, Landesgrenzen, Kulturreichtum, Vielfältigkeit, Allgemeinwohl, Gesundheit, Ökologie, Umweltschutz, Politik, etc.

      Es findet heute kein Kampf mehr statt zwischen Staaten oder Ökonomien, sondern zwischen Grosskapital und der Allgemeinheit (Systemsklaven). Wenn irgendwo ein Krieg losgetreten wird – wie bspw. in Syrien – geht es nicht um das verlogene und heuchlerische Argument, die arme Bevölkerung von dem pösen, pösen demokratisch gewählten Präsidenten zu befreien, sondern darum, eines der beiden konkurrierenden Pipeline-Projekte, die beide durch syrisches Staatsgebiet führen sollen, zu realisieren und dabei das andere zu verhindern – koste es die Allgemeinheit was es wolle. Die realisierte Pipeline wird dann während Jahrzehnten für milliarden von Dollars sorgen – nicht für die Allgemeinheit, sondern für ein paar ganz wenige, gierige und nimmersatte Nasen!

      Auch in der CH werden wir nicht durch andere Staaten ausgebeutet, sondern durch die Elite, die via SNB-Geldpolitik, via Bundesbern, durch Grosskonzerne und Freihandelsverträge, durch pseudo Gutmenschentum, Gleichschaltung, durch Umweltzerstörung, etc. tagtäglich um den Finanztransfer von fleissig nach reich bemüht ist. Die MS-Medien oder besser Propaganda-Maschinerie, ist dabei – wie die Autorin richtig darstellt – Teil der geschlossenen Phalanx gegen uns Systemsklaven. In jedem Land, in dem eine durch das Rotschild-Konsortium kontrollierte Zentralbank installiert ist, sind exakt die selben Bilder zu beobachten. Es gibt weltweit noch ca. 3 – 5 Länder, bei denen das (noch) nicht der Fall ist…

      So lange wir dieses unsägliche System weiter am Leben erhalten, in der Meinung wir könnten selbst Teil des lebensverachtenden Systems sein und daraus unsere persönlichen Profite auf Kosten der Allgemeinheit ziehen, in dem wir bspw. Aktien von Nestle, Glencore, Novartis, Bayer und anderen das Leben und die Umwelt zerstörenden Konzerne horten und deren Produkte kaufen, und wir es einfach zulassen, dass unsere Hampelmänner und -Frauen in Bern bspw. einfach Pestizidgrenzwerte im Namen des Kapitals nach Belieben anheben, wird sich nicht wahnsinnig viel verändern, ausser dass wir alle nach und nach daran erkranken und zu Grunde gehen, was wiederum die Pharma-Mafia freut…

  34. Sie haben die beste Armee der Welt vergessen…

    Korruption findet in der Schweiz in einem legalen und somit besteuerbaren Rahmen statt: Mitte und Rechte Politiker sammeln Verwaltungsratsmandate bei Aktiengesellschaften, und die Linken und Grünen sind genau so fleissig, wenn es darum geht, bei Stiftungen, Vereinen und NGO`s als Stiftungsrat oder Vereinspräsident ihr Honorar abzuholen, im Gegenzug gibt es für diese Institutionen Geld vom Staat in Form Entwicklungshilfe o.ä. – und alle Akteure liefern ihren Anteil an das Schweizer Steueramt ab. Man sollte nie die Selbsterhaltungskräfte einer gut geölten Macht-Maschine unterschätzen.

    Das Märchen mit den tiefen Arbeitslosenzahlen glaube ich nur, wenn ich diese Arbeitslosenstatistik selber gefälscht habe; aber den Job werde ich nie bekommen, dafür bin ich wohl zu ehrlich, ich würde schon die Ausgesteuerten, Teil-IV-Renten( die wenigsten haben eine 100% Erwerbsunfähigkeit), Teilnehmer an Weiterbildungen und Beschäftigungsprogrammen, und die die sich von ihrer Familie aushalten lassen oder von ihrem Vermögen zehren, mit in die Erwerbslosen Statistik aufnehmen.

    Aber wenn es in der Schweiz mal „richtig Chlöpft“, dann will ich gar nicht wissen, wie schlimm es dann in den anderen Länder ist. Dann doch lieber ein Gläschen Champagner in St. Moritz schlürfen oder zumindest ein Kebap an der Langstrasse essen, als in den Schwellenländern zu hungern und wegen marodierenden Banden um sein Leben zu fürchten.

    Ansonsten verbuche ich die Durchhalteparolen als Zweckoptimismus.

  35. Aber klar doch, ich sehe das genau wie Sie.

    Das Ende der Geschichte wird ein grosser Knall sein ….der kommt, wenn der Euro crasht und das weiterführen des Betruges verunmöglicht.
    Dann wenn die Menschen begreifen müssen, was passierte und es zu spät sein wird um das Land noch vor dem Unheil zu retten, ……..wird man auf de Politiker und Finanzer zeigen und sie büssen lassen.
    Die Verarmung aber wird Realität sein, allerdings auch die Massen aufstacheln denn die haben nur noch wenig zu verlieren.
    Ich verabscheue alles Linke, trotzdem sollte man aus den Werken eines Marx durchaus was lernen.

    Tja, es wird einen Rückfall ins Mittealter geben, Auge um Auge, Zahn um Zahn…. aber eben nicht im Geiste der Christlichen Religion die das ja etwas anders verstanden haben will, sondern im Sinne des „Pöbels“ in den Strassen.

    • Falsch ….“Abgezockter“

      Die Bauern sollten sie da sofort ausnehmen, denn sie leiden auch unter der totalen Über-Regulierung ihres Metiers.

      Zudem würde die Schweiz ohne unsere Bauern zu etwas ganz anderem werden. Der Garten den wir heute geniessen dürfen wenn wir übers Land fahren, der würde zu Industrieland werden. Privatbesitz denn sie nicht mal betreten dürften.
      Ich sage immer, wenn wir unsere Bauern in die Marktwirtschaft entlassen wollen, können wir das tun, sicher, aber es hätte einen sehr hohen Preis.
      Denn, wir müssten dann auch das Bäuerliche Erb und Landrecht sowie die Landwirtschaftszonen abschaffen.
      Damit würden alle Bauern jedoch auf einen Schlag zu Multimillionären.
      Sowas würde wohl dazu führen das es bald nur noch Agrarfabriken mit Grossflächen gäbe, ……“wo überhaupt noch möglich“ und die Bauern ihr Land nicht mehr bestellen würden.
      Denn sie sind ja nun Millionäre und können ihrem Lebensabend gelassen entgegensehen oder in Russland eine Fläche von Quadratkilometern kaufen und wieder Bauer sein.
      Bauer sein wäre hier jedenfalls aussichtslos, denn im Ausland wird sehr viel billiger produziert und wer ackert schon wenn sein Land Millionen wert ist. Betriebswirtschaftlich …..sinnlos.

      Wollen wir also eine schöne gepflegte Schweiz haben, bleibt uns nichts anderes übrig als die Bauern zu Subventionieren. Zudem, wir schreiben ihnen alles Haarklein vor, und wir halten sie auch noch per Gesetz in „Armut“, regeln denen ihren Millionenbesitz herunter und sorgen dafür das Ackerflächen lächerlich billig und Faktisch nur unter Bauern handelbar sind.

      Bevor sie nächstes mal solche Parolen von sich geben, denken sie nochmals gründlich nach.

    • Nicht die Bauern zocken und ab, sondern die (beiden) Grossverteiler und die fenaco (Lieferanten und Abnehmer der Bauern)