Die SNB hat den Währungskrieg selbst angezettelt – und schon wieder eine Schlacht verloren

Die SNB befürchtet einen Handelskrieg, der in einen Währungskrieg münden und schliesslich zu einer grossen Depression führen könnte. Wir alle wissen, dass nach der grossen Depression der Weltkrieg kam. Die Ökonomen und Zentralbanker sind also aufs äusserste gefordert. Eine exakte ökonomische Analyse hat höchste Priorität.

SNB-Chef Jordan sagte vorgestern vor der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Bern: „Die Erfahrung mit der Grossen Depression lehrt uns, dass auf einen Handelskrieg ein Währungskrieg folgen kann.“

Vor diesem Hintergrund erstaunt es – ja befremdet es – mit welcher Oberflächlichkeit, um nicht zu sagen, mit welcher Ignoranz und Arroganz, die SNB sämtliche Warnungen bezüglich ihrer Geldpolitik in den Wind schlägt.

Schritt für Schritt steuert sie auf ein unnötiges finanzielles Desaster zu, welches nicht nur die Schweizer Wirtschaft fundamental erschüttern könnte, sondern auch die weltweiten Finanzmärkte. Der Konkurs von Lehman Brothers, der die letzte Finanzkrise auslöste, wäre wohl harmlos dagegen.

Mit einer gemeinsamen Währung soll Europa zusammengehalten werden. Europa hat sich aber Zentralbankern ausgeliefert, welche die Grundzüge ihres Geschäfts nicht verstehen. Europa wird durch seine Zentralbanker am meisten gefährdet.

Gehen wir der Reihe nach. Wenige Wochen vor der Einführung des Mindestkurses, am 2. August 2011, fand das geheime sogenannte „Franken Rütli“ unter der Leitung von Bundesrat Johann Schneider-Ammann statt.

Die NZZ schrieb: „Noch am Abend des 2. August, um 19 Uhr, tritt der Wirtschaftsausschuss des Bundesrats zusammen: Schneider-Ammann, Eveline Widmer-Schlumpf und Doris Leuthard treffen sich mit dem Direktorium der SNB um Philipp Hildebrand. Schneider-Ammann informiert über das Treffen mit Rohner, Hess, Bührer, Hayek – und überbringt deren Wunsch nach einer baldigen Intervention der SNB. Für die Notenbanker ist das eine willkommene Nachricht: Sie werden am nächsten Morgen losschlagen.“

Wer hat also den Währungskrieg angezettelt?

Thomas Jordan war damals Vize-Präsident des SNB-Direktoriums. Die restlichen Hauptakteure werden in wenigen Wochen alle ihre Posten verlassen haben. Jordan ist der letzte verbleibende Akteur. Er hat alles mitgetragen, entgegen besseren Wissens.

Gemäss Presseberichten hatte er sich in seiner Doktorarbeit gegen eine Anbindung des Frankens an den Euro ausgesprochen. Eine Untergrenze ist noch viel gefährlicher. Das hätte Jordan wissen müssen.

Dass die SNB nicht nur drohte, sondern tatsächlich einen Währungskrieg anzettelte, belegen eindrücklich die diesbezüglichen Daten. Gemäss den neusten, vorgestern veröffentlichten Daten hat die SNB 764 Milliarden Franken, das sind fast 98 Prozent ihres gesamten Vermögens (abzüglich Gold), in ihren Währungskrieg investiert und deshalb Devisen gekauft.

Zum Vergleich: Die EZB hat nur rund 7 Prozent in Devisen angelegt, wobei davon nur ein Minimum in Schweizerfranken angelegt sein dürfte. Noch deutlicher sind die Zahlen der US-Notenbank Fed: Die von Jordan als Verursacher eines möglichen Währungskrieges gebrandmarkten Amerikaner haben nur 21 Milliarden bei einer Bilanzsumme von 4’200 Milliarden in Devisen investiert. Das entspricht rund einem halben Prozent.

Wer führt also einen gefährlichen Währungskrieg gegen wen? Die EZB mit 7 Prozent ihres Vermögens, die USA mit 0,5 Prozent ihres Vermögens respektive mit 21 Milliarden, oder die SNB mit 760 Milliarden, was fast 99 Prozent entspricht?

Unsere Nationalbank ist ausser Kontrolle geraten. Unter dem Deckmantel der „Unabhängigkeit“ hat sie einen Währungskrieg gegen unsere wichtigsten Handelspartner vom Zaun gerissen, den sie nie und nimmer gewinnen kann.

Im vergangenen Quartal verlor die SNB erneut 12,9 Milliarden Franken. Was ist geschehen? Praktisch nichts. Es gab nur geringfügige Bewegungen an der Devisenfront, und die Zinspapiere haben nur leicht korrigiert. Trotzdem führte bereits dies zu einem beträchtlichen Verlust bei der SNB zulasten der Steuerzahler.

Erneut hat die SNB eine kleine Schlacht mit grossen Verlusten verloren, obwohl die Gegenparteien praktisch „nichts gemacht“ haben. Der ganz grosse Währungskrieg, den die SNB angezettelt hat, steht uns noch bevor – und die SNB hat praktisch ihre ganze Munition schon verschossen.

„Bravo Sergio“ ist man geneigt, zu sagen. Sergio Ermotti, Präsident der Geschäftsleitung der UBS (ich arbeitete mit ihm zusammen bei Citicorp Investment Bank, er in Zürich an der Reitergasse und ich in Genf) hat als erster namhafter Wirtschaftsführer gewagt, nach Bundesrat Ueli Maurer, die Bilanz der SNB öffentlich zu kritisieren.

Die im Anschluss an das Franken-Rütli viel beschworenen „geschlossenen Reihen hinter der SNB“ fangen an zu bröckeln; leider spät – möglicherweise zu spät.

Ja. Die SNB hat ihre Munition verschossen. Sergio sieht das ganz richtig. Oder will die SNB etwa noch mehr Devisen kaufen? Es scheint, dass nun auch die UBS bemerkt hat, dass sie eine der ganz grossen Kreditgeberinnen der SNB ist. Bis jetzt behauptet die SNB ja stets, sie selber würde die Liquidität schaffen, mit der sie ihre Devisen finanziert.

Dass das nicht stimmt, habe ich hier mehrmals auch buchhalterisch bewiesen. Erst seit die Bank of England auch auf den Zug aufgesprungen ist, sehen das immer mehr und mehr Ökonomen auch so.

Nein. Umgekehrt: Die UBS hat zeitweise über 120 Milliarden Franken Kredit an die SNB gewährt, damit diese Devisen für ihren Währungskrieg kaufen konnte. Die SNB ist also auf die UBS angewiesen. Die UBS muss der SNB keine Kredite gewähren, wenn sie nicht will. Die SNB hat keine rechtliche Handhabe, die UBS dazu zu zwingen, ihr Kredite zu vergeben.

SNB-Chef Thomas Jordan sieht das also ganz falsch, wenn er behauptet, die SNB bestimme die Höhe der Geldmenge (die Höhe der Giroguthaben der Banken bei der SNB, siehe Vortrag vor der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Basel). Nein. Die UBS kann nicht gezwungen werden, der SNB Kredite, nota bene zu einem Negativzins, zu gewähren. Das sollte auch ein Thomas Jordan endlich einsehen.

Und wenn Sergio sagt, die Munition der SNB sei verschossen, so kann das nur dahingehend interpretiert werden, dass die UBS nicht mehr gewillt ist, der SNB endlos weitere Kredite zu gewähren, damit diese ihren sinnlosen Währungskrieg weiter führt.

Und Ermotti hat Recht: Denn wenn Euro und Dollar sowie die Aktien- und Staatsanleihen stärker korrigieren, so dürfte das Eigenkapital der SNB bald weg sein. Und wenn dieses weg ist, so werden sämtliche Verluste der SNB sich eins zu eins auf die Bilanz der kreditgebenden Banken und damit auch der UBS übertragen.

Aus diesem Grund versucht die UBS auch, Stimmung dafür zu machen, dass ein Staatsfonds zum Kreditgeber der SNB wird. Dann wäre die UBS das Problem SNB endlich los. Nur unbedarfte Politiker und Politikerinnen befürworten das.

Allerdings hat Sergio Ermotti noch ein Problem mit seinem Chef, UBS-Präsident Axel Weber. Dieser war ja früher Chef der Deutschen Bundesbank. Und er ist auch einer jener Zentralbanker, welche Europa gefährden, weil überschuldete Zentralbanken eine Riesengefahr darstellen – wirtschaftlich und politisch.

Weber ist ein Zentralbank-Fantast, der meint, eine Zentralbank habe keine Schulden, müsse diese nie zurückzahlen. Er war Doktorvater des jetzigen Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann, der in seinen Schulmädchen-Interviews auf You-Tube behauptet, die EZB könne „schuldtilgendes“ Geld drucken.

Zu behaupten, eine Zentralbank könne ihre Schulden abbauen, indem sie Geld emittiert, ist genauso absurd wie zu behaupten, eine Zentralbank könne die Passivseite ihrer Bilanz verkürzen, indem sie diese verlängert.

Setzt sich Axel Weber gegen Sergio Ermotti durch und die UBS gewährt der SNB weiterhin endlos Kredite für deren Währungskrieg, so haben die UBS und die gesamte Schweiz ein Problem: Die UBS hat ein Problem, weil die SNB ihre Schulden bei der UBS in dreistelliger Milliardenhöhe nicht mehr vollumfänglich zurückzahlen kann. Und die Schweiz hat ein Problem, weil sie mit Steuergeldern ein Loch in der Bilanz der SNB in dreistelliger Milliardenhöhe stopfen muss.

Im letzten Quartal hat die SNB erneut eine Schlacht in ihrem Währungskrieg verloren. Es ist zu befürchten, dass sie ihren Währungskrieg auf der gesamten Linie verlieren wird.

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250 Kommentare zu “Die SNB hat den Währungskrieg selbst angezettelt – und schon wieder eine Schlacht verloren

  1. Guten Morgen Herr Dr. Meyer

    Ich finde es gut und wichtig, dass Sie den Unsinn der weitverbreiteten Propaganda durchschauen und publik machen. Weiter so! Man kann die Wahrheit nie genug wiederholen, denn eine tausendfach gehörte Lüge wird leichter geglaubt, als die einmal gehörte Wahrheit.

    Wie blöd können die eigentlich sein, um so einen Unsinn zu verbreiten? Das Ganze hat System. Was hier rüberkommen soll, ist eine Ideologie/Dogma der die Begriffe manipuliert, so wird das oft gebrauchte Wort „Reserven“ gebraucht. Reserve ist ein Passivposten, wird aber oft als Aktivum der SNB ausgelegt, wie z.B. i.S. „Währungsreserven“. Daher ist es wichtig, die Vorgänge erst einmal buchhalterisch zu analysieren, sonst kommt man immer zu falschen Ergebnissen und Definitionen, die schliesslich in die Irre führen müssen.

    Man kann nur Vermögen (= Aktiven) verleihen, niemals aber eine Schuld. Ich habe das ja sogar X-Mal explizit angeführt (i.S. GB) das der Geldempfänger Kreditor der Bank ist und somit Vertragspartner – und dieser kann seinen Kredit im Rahmen der AGB jederzeit fällig stellen, der Bank also das Geld entziehen. Das kann auch eine andere Bank sein im Rahmen von Überweisungen. Wenn alle Guthabenbesitzer ihr Bargeld beziehen, muss die Bank halt all ihre Vermögenswerte veräussern und verliert damit ihre Daseinsberechtigung. Das Problem ist ja nicht, dass das Buchgeld nicht durch Bargeld gedeckt ist, sondern es entsteht ein Problem, wenn die Bank ihre Aktiven zu hoch eingeschätzt hat, das nennt sich dann Unterbilanz, Überschuldung, Insolvenz. Aber das ist nicht zu vergleichen mit Liquiditätsengpass.

    Guten Morgen Herr Rudolf Müller

    Sie haben nirgends etwas widerlegt, sondern einfach nur behauptet und die Analysen und Beweise übergangen – Sie haben sich lediglich in der Diskussion eingeschaltet um auf Kosten Anderer Werbung für Ihre Flohmarkt-Webseite zu betreiben, was beweisbar ist. Sie sind auf einem Niveau, der sich nicht einmal für zu blöd hält, nicht erkennen zu wollen, dass die Zentralbanken die Bilanzierungskonvention aus der Zeit des Goldstandards auch in der Zeit des reinen Papiergeldes beibehalten haben, weil es ihrem Machtinteresse dient. Wären Banknoten ein Aktivum, so wären sie ja folglich eine Schuldverpflichtung der Geschäftsbanken und damit auch eine Schuldverpflichtung der Bürger und Unternehmen!

    Anzunehmen, dass Unternehmen ihre wertvollen Waren hergeben, um dadurch eine Schuldverpflichtung einzugehen, ist absurd. Ebenso absurd ist es, zu glauben, dass jemand einen Monat dafür arbeitet, um dadurch eine Schuld als Lohn zu erwerben. Die Erfolgsrechnung ist nichts anderes als das detaillierte Eigenkapitalkonto, welche die unter dem Jahr stattfindenden Eigenkapital-Zu- und -Abgänge differenziert ausweist. Folglich ist sie nichts anderes als ein Unterkonto der Bilanz, weshalb sie ja folgerichtig auch Ende Jahr im Eigenkapital saldiert wird. Dass die Bilanz das Vermögen (Aktiven) den Schulden (Passiven) gegenüberstellt, erscheint mir unter dem Aspekt von Arithmetik und Logik durchaus sinnvoll. Diese Rechnung macht ja schliesslich auch ein Buchhaltungsunkundiger, indem er seine Verpflichtungen seinen Gütern gegenüberstellt. Die Differenz zwischen Vermögen und Schulden wiederum ist das Eigenkapital, das Reinvermögen. Klar, jetzt kann man wieder über die Bewertung streiten. Ein Vermögenszugang ist folglich immer gleichzeitig ein Kapitalzuwachs.

    Die SNB hat selber kein riesiges Vermögen, sondern überhaupt nichts, denn sie verwaltet einzig das Volksvermögen, das in der Volkswirtschaft erarbeitet wurde!, sie sollte eigentlich die Treuhänder des Volkes und nicht die Vertreter der Hochfinanz sein. Dass dem nicht unbedingt nachgelebt wird, brauchen wir ja wohl kaum zu erwähnen….Kaum zu glauben, dass gewisse „intelligente“ und vor allem von sich selbst überzeugte Leute mit Flohmarkt-Kenntnissen solch abstruse Theorien auch noch weiterverbreiten. Weitere Kommentare erspare ich mir.

  2. Meyer verzweifelt! Den Tränen nahe?!?!!: „Habe ich Ihnen nicht deutlich gesagt, Sie sollen sich zuerst bei mir entschuldigen, bevor Sie von mir wieder eine fachliche Antwort erhalten?“

    Wer / was kann ihm jetzt noch helfen? Vernunft wäre vielleicht nicht schlecht; einmal etwas ganz Neues wagen! Klingt verlockend, oder, Herr Meyer?

    • @SNB-Troll „Urs Abderhalden“ alias alias alias

      Danke.

      Meinen Sie und die SNB tatsächlich, Sie könnten mit solch lümmelhaften Einlagen die Chaostheorie von SNB-Chef Jordan und die 700 Milliarden Volksschulden der SNB rechtfertigen?

      Ihre clownesken Einlagen weisen auf eine vollkommen verunsicherte SNB hin.

      Zeit, dass die SNB-Spitze abdankt.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  3. Wenn er denn nicht mehr in der Lage ist, mit sachlichen Argumenten seine Sicht der Dinge darzustellen, verfällt Herr Meyer dann immer wieder in leicht durchschaubare Abwehrmanöver wie:

    Und Sie – lieber Herr Müller – wären immer noch ein ökonomischer Neandertaler, hätten Sie meine Texte nicht gelesen.

    Weder zu diesem Ausspruch von Herrn Meyer noch zum geistigen Output seiner Nachplapperer, möchte ich mich äußern.

    Möchte jemand sich ernsthaft mit den Aussagen von Herrn Meyer auseinandersetzen, kann er die Zusammenfassung seiner Ideen einschl. einer kritischen Wertung in der Beitragsreihe

    Dr. Marc Meyer und die Geisterfahrer
    nachlesen.

    Hier die einzelnen Beiträge:
    Teil 1, Geld
    Teil 2, Liquidität
    Teil 3, Nur Aktiva sind Zahlungsmittel
    Teil 4, Meyers Parallelwelt
    Teil 5, Holzköpfe der SNB und BuBa

    Eine Zusammenfassung war erforderlich geworden, da in dem Wust von tausenden Kommentaren auf IP niemandem mehr eine Würdigung von Meyers Gedanken wie auch der entsprechenden Kritiken möglich ist. In den Beiträgen werden nur Aussagen aus vorhandenen Kommentaren verarbeitet.

    Aber es ist natürlich auch jedem freigestellt, die Irrungen von Herrn Meyer ohne weiteres Nachdenken als Realität anzuerkennen. Eine Durchsicht der vorgenannten Beiträge erübrigt sich dann selbstverständlich.

    Herrn Meyer oder seine Nachfolger zu überzeugen, ist nun bestimmt nicht mein Anliegen, da wegen mangelhaftem Hintergrundwissen dieser Herren, dies von Anfang an aussichtslos war. Vielleicht regen meine Beiträge doch den einen oder anderen Leser zum Nachdenken über Meyers Phantasiemodelle an.

    LG
    Rudolf Müller

  4. @“Roman Günter“

    Habe ich Ihnen nicht deutlich gesagt, Sie sollen sich zuerst bei mir entschuldigen, bevor Sie von mir wieder eine fachliche Antwort erhalten?

    Schade, dass die Chaostheorie von SNB-Chef Jordan nur noch vertreten wird durch einen Kommentator, der extrem beleidigend wird.

    MfG

  5. Es ist schon erstaunlich, wie Platon und „Dr“ Meyer immer weiter an ihrer Geld-Wunderland Geschichte herumdoktern können.

    Meyer stellt nun fest, dass; „Wenn hingegen eine bereits emittierte Banknote zirkuliert, so ist das kein Passivtausch innerhalb der Bilanz der SNB, da die Banknote als „Notenumlauf“ verbucht ist.“

    Das kann man sogar so stehen lassen. Meyer ignoriert aber dabei aus unerfindlichen Gründen, dass die Banknoten nur durch eine Belastung eines Girokontos herausgegeben werden können – Girokonto und Banknote sind wesensgleich – gesetzliche Zahlungsmittel der Schweiz. Ob nun Überweisungen zwischen den Girokonti getätigt oder Banknoten ausgetauscht werden, es geschieht dies einfach nachvollziehbar völlig unabhängig von den Aktiven der Nationalbank.

    Darauf folgt unmittelbar natürlich wieder eine dieser typischen Meyerschen Phantastereien: „Fällt nun der Wert der hinterlegten Sicherheiten unter Wert der emittierten Banknoten, so entsteht Inflation (Entwertung des Notenbankgeldes). Der gesamte Notenumlauf verliert entsprechend an Wert.“

    Dabei verstieg sich Meyer schon früher darin, dass die Geschäftsbanken in einem solchen Fall Wertberichtigungen auf den Girokontoguthaben vornehmen müssen. Erzählen Sie dies einmal ihrem Buchhalter!

    Es ist erstaunlich genug, dass ein „Nationalökonom“ die Kaufkraft des Geldes ausschliesslich von den Aktiven der Nationalbank abhängig machen und Qualitätsverbesserungen, Produktivität, Marktbewegungen, und so vieles mehr komplett ignorieren kann.

    Als Tweedledum und Tweedledee der Geldpolitik sind sich Meyer und Platon nie zu schade, täglich neue fantastisch geschmacklose Geschichtchen zu servieren, die bei näherer Betrachtung gezuckerte Kutteln an Vanillesauce als Gourmetgericht erscheinen lassen.

    • @“Roman Günter“

      Habe ich Ihnen nicht deutlich gesagt, Sie sollen sich zuerst bei mir entschuldigen, bevor Sie von mir wieder eine fachliche Antwort erhalten?

      Schade, dass die Chaostheorie von SNB-Chef Jordan nur noch vertreten wird durch einen Kommentator, der extrem beleidigend wird.

      MfG

  6. Schade, „Platon“, dieser Penalty ging weit in den Himmel 😣😣: „Zur Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten darf die SNB nicht Geld schöpfen, weil sie dadurch die Passivseite nicht verkürzt“.
    Dieses „Verbot“ muss von Ihrem Fussballgott kommen, der zu Ihrem grossen Verdruss aber in der Schweiz nicht regiert.
    Also noch einmal zurück auf Start und erst denken, dann schiessen.
    Viel Glück!

    • @“Urs Abderhalden“

      Platons Aussage ist absolut korrekt.

      Zudem: Sie können hier nicht das eine Mal mit Ausdrücken Ihrer Latrinensprsche um sich werfen und dann wieder meinen, den überlegenen Oekonomen spielen zu müssen.

      MfG

  7. Guten Tag @Energieberaterin,

    Herr Rudolf Müller @alias Strammer Max macht hier Werbung für seine Flohmarkt Website.

    Eine Verbindlichkeit erfüllen heisst, sie abbauen – Passivseite verkürzen. Wenn die SNB aber die gesetzliche Währung nach Belieben neu schöpfen kann, so dass sie nicht illiquide werden kann, so bedeutet das eine Verlängerung der Passivseite der SNB-Bilanz.

    ZB-Geld ist ein SNB-Passivum und wenn die SNB Geld schöpft, so verlängert sie dadurch die Passivseite der SNB-Bilanz. Zur Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten darf die SNB nicht Geld schöpfen, weil sie dadurch die Passivseite nicht verkürzt, sondern verlängert. Wenn die Gläubger aus der SNB-Obli herauswollen, so müssen sie eine andere Obli erhalten als eine SNB-Obli.

    D.h. die SNB zahlt ihre Schulden in Schweizerfranken-ZB-Geld zurück, indem sie den Gläubigern etwas anderes als Notenbankgeld gibt (z.B: Euro).

    Am 12. November 2018 / 16:36 habe ich Herrn Roman Günter @alias d’Artagnan folgende Antwort gegeben.

    Mit ihren Sichtverbindlichkeiten kann die SNB unmöglich eigene Schulden abbauen, da diese selber Schulden sind. Die CS kann mit Banknoten bezahlen, da Banknoten nicht Wertpapiere der CS sind (es handelt sich um Schulden der SNB gegenüber der CS, die auf der Aktivseite der CS-Bilanz verbucht sind). Deshalb kann die CS Schulden bezahlen mit SNB-Banknoten. Die SNB hingegen kann ihre Schulden nicht begleichen mit SNB-Banknoten, da diese nicht Aktivum, sondern Passivum der SNB darstellen. Lieber d’Artagnan bei Banknoten handelt es sich nicht um Eigenkapital der SNB. Wie hat die SNB ihre Euro-Käufe finanziert?

    Geld ist das in einem Geldschein verbriefte Recht, also der auf einem farbigen Zettel beurkundete Anspruch auf einen Wert, der diese Urkunde erst wertvoll macht. Der Geldschein an sich ist zwar ein Ding, aber ohne das innewohnende Forderungsrecht wertlos. Würde Geld keinen Wert (oder ein Recht auf einen solchen) beinhalten, wäre es, wie das Wort ja schon sagt, wert-los, also ohne Wert! Dann wäre es auch kein Geld mehr… Andersherum kann man auch sagen: ein Geldschein ist ein Schuldschein der SNB. Ein Schuldschein, der eine Schuld von genau Fr. 0.– verbrieft, ist ebenso viel Wert: Fr. 0.–. Daher ist es wichtig zu unterscheiden zwischen Geld und Geldschein. Ein Geldschein, der keine (wertvolle) Forderung beinhaltet, ist so viel Wert wie Papier. Erst die darin verbriefte Forderung auf einen Wert macht den Geldschein zu einem Wertpapier und damit wert-voll. Ich kann Ihre Sichtweise und die der SNB sehr gut nachvollziehen und deshalb festhalten, es handele sich um ein fataler Irrtum ist der uns teuer zu stehen kommen wird.

    Und eine Unterbilanz der SNB soll kein Problem sein?

    Genauso wie der Wert der Banknoten fällt, so fällt auch der Wert der Giroguthaben der Banken bei der SNB, die ebenfalls ZB-Geld darstellen. D.h. der reale Wert der Giroguthaben fällt unter deren Nominalwert.

  8. Nachtrag II bis

    Passivtausch – auch der letzte Strohhalm der SNB ist nicht nur geknickt, sondern abgebrochen.

    Nach meinem vorigen Nachtrag II haben die Vertreter der Argumentation von SNB-Chef Prof. Dr. Thomas Jordan hier wieder versucht, eine veritable „Schlammschlacht“ in Gang zu bringen.

    Mit Argumenten, welche konsequent auf der Verwechslung von Aktiven und Passiven der SNB beruhen, wurde erneut versucht, die 700 Milliarden Schulden der SNB zu rechtfertigen. Das SNB-Argument lautet, die SNB könne einfach immer bei jedem Zahlungsauftrag an sie, einen Passivtusch vornehmen. Banknoten würden ja auch einfach übertragen.

    Dieser Irrtum basiert auf der Behauptung von SNB-Chef Jordan, wonach die SNB nie Vermögen veräussern müsse und deshalb auch nie Konkurs gehen könne (siehe diverse Vorträge von SNB-Chef Jordan vor Volkswirtschaftlichen Gesellschaften) sowie BuBa-Präsident Jens Weidmann (siehe seine divers Interviews mit Schuldmädchen auf you tube).

    Worum geht es?

    Wenn die SNB eine Banknote emittiert, so darf sie das nur, wenn sie dagegen einen Vermögenswert erhält, der dann für die Banknote bürgt. Die SNB darf also nicht Banknoten „aus dem Nichts“ herausgeben. Das wäre Betrug am Volk – genauso wie ein Geldfälscher, der im Hinterhof Banknoten druckt und dagegen Eigenkapital verbucht.

    SNB-Chef Jordan darf also nicht durch die Bahnhofstrasse gehen, und Banknoten verteilen. Das würde gegen die Bundesverfassung verstossen (siehe Ausführungen in Nachtrag II).

    Wenn hingegen eine bereits emittierte Banknote zirkuliert, so ist das kein Passivtausch innerhalb der Bilanz der SNB, da die Banknote als „Notenumlauf“ verbucht ist.

    Fällt nun der Wert der hinterlegten Sicherheiten unter Wert der emittierten Banknoten, so entsteht Inflation (Entwertung des Notenbankgeldes). Der gesamte Notenumlauf verliert entsprechend an Wert.

    Angenommen, die UBS verkaufe nun der SNB Euros im Betrag von 1 Milliarde beim Kurs von 1.20, so werden der UBS auf ihrem Franken-Konto bei der SNB 1.2 Milliarden Franken gutgeschrieben.

    Die SNB besitzt nun auf ihrer Aktivseite 1 Milliarde Euros im Wert von 1.2 Milliarden Franken und auf der Passivseite Schulden gegenüber der UBS von 1.2 Milliarden Franken. Die SNB-Bilanz ist ausgeglichen.

    Fällt nun der Euro auf eins zu eins, so besitzt die SNB nur noch Vermögen im Wert von 1 Milliarde Franken und Schulden im Wert von 1.2 Milliarden Franken. Das ist eine Unterbilanz der SNB.

    Die SNB muss in diesem Fall ihre Bilanz deponieren.

    SNB-Chef Jordan behauptet, die SNB müsse ihre Bilanz in diesem Fall nicht deponieren, weil sie immer noch voll handlungsfähig sei. Sie müsse ja nie Vermögen veräussern und deshalb könne sie nicht Konkurs gehen.

    Nein. Der SNB-Chef irrt. Die SNB ist bei einer Unterbilanz nicht mehr handlungsfähig. Warum nicht?

    Angenommen, die UBS wolle nun von der CS 1.2 Milliarden Euros kaufen und diese mit ihren 1.2 Milliarden Franken gesetzlichen Zahlungsmitteln bei der SNB bezahlen. Die SNB kann diesen Auftrag nicht ausführen, ohne gegen die Bundesverfassung zu verstossen.

    Die SNB ist handlungsunfähig.

    Die SNB darf nur Geld emittieren, wenn sie einen entsprechenden Vermögenswert erhält oder besitzt.

    Um die Zahlung von der UBS an die CS ausführen zu können, muss die SNB das Guthaben der UBS löschen. Dieses lautet ja auf den Gläubiger „UBS“. Das UBS-Guthaben bei der SNB wird gelöscht.

    Stattdessen wird der CS ein Guthaben gutgeschrieben. Das neue Guthaben lautet auf den Namen CS.

    Das ist nicht vergleichbar mit einer Banknote, welche bereits emittiert ist, ein Inhaberpapier ist und die Hand wechselt. Bei einer Banknote findet kein Passivtausch statt, da dies ein Tausch innerhalb des Passivpostens „Notenumlauf“ darstellt.

    Da die SNB auf ihrer Aktivseite nur Vermögen im Wert von 1 Milliarde Franken besitzt, darf sie der CS nicht 1.2 Milliarden Franken gutschreiben. Warum nicht? Weil dadurch neues Geld im Betrag von 200 Millionen emittiert würde ohne entsprechenden Gegenwert. Es entstünde „Geld aus dem Nichts“. Die SNB würde gegen die Bundesverfassung verstossen, genauso wie SNB-Chef Jordan, wenn er durch die Bahnhofstrasse ginge und Banknoten verteilte.

    Konklusion: Die SNB muss bei einer Unterbilanz diese deponieren und Konkurs anmelden.

    Übrigens: Dieselben Überlegen gelten auch für die EZB mit ihren Target-2 Salden.

    Die Zentralbanken müssen ihre Schulden jederzeit zurückzahlen können – trotz den Märchen von Thomas Jordan, Jens Weidmann, Axel Weber, Mario Draghi und Konsorten.

    Die sollten lieber mal in einen Grundkurs in Buchhaltung.

    Diese Zentralbankchefs gefährden den Frieden in Europa mit ihrer Irrlehre.

    Marc Meyer

  9. @all

    Marx wird ja gerne als „Philospoh“ bezeichnet.

    Er steckt in einer unglücklichen Liebesbeziehung mit den Proletariern.

    1. Er generiert „Sets“, bzw. Gruppen von Menschen. Diesen verpasst er dann Attribute.
    2. Er generiert ein Spanungsfeld. In diesem Spannungsfeld liegt das Kapital.
    3. Er versucht, das aufgebaute Spannungsfeld gegen ein spezifisches Set, nämlich „Den Kapitalisten“ zu lenken.
    4. Das Kapital enthält ein Versprechen (wenn auch nicht klar ausgesprochen).

    Feinerweise ignoriert Marx natürlich, dass Menschen „Werte“ erschaffen MÜSSEN, weil sie sonst die organisierte Gewalt mit voller Macht zu spüren bekommen. Früher hiess das Mal den „Zehnten“ abgeben, heute zahlen wir Steuern.
    Zwang bleibt Zwang.

    Marx ignorert diese Zwingherren einfach was mich darauf schliessen lässt: Er hat kein Problem mit der organierten Gewalt sondern ist sogar ein Apologet ebendieser Gewalt.
    Marx will Energie umlenken und keine „Probleme“ lösen.

    Das Grundproblem ist Folgendes: Menschen handeln nicht aus Überzeugung. Sondern aufgrund der Zwingherren und deren Moral & Gesetz, bzw. der Erfindung der Götter.

    Marx hat das ganz einfach…unterschlagen?

    Sie, Herr Meyer, greifen die „Götter“ direkt an. SIE stellen die Frage, wer eigentlich „Schuld“ in die Welt setzen darf. SIE hinterfragen den „magischen Akt“ der Geldschöpfung.
    Machen Sie sich auf entsprechende Antworten gefasst.

    Rufen sie doch mal bei der BIZ an. Die sind ja sogar auf exterritorialem Gebiet, wie es sich für Götter gehört. Wahrlich: Die Götter sind unter uns.

  10. Um wieviel hat unser Volksvermögen (SNB US Aktienbestand) nach dem heutigen Kurssturz an der Wall Street abgenommen ?

    Sind wir plötzlich eines Tages alle Pleite, dank Herrn Jordan, Facebook, Apple und Goldman Sachs ?

    • Um wie viel hat das Vermögen der SNB denn zugenommen, seit sie sich als Hedgefond auf internationaler Bühne betätigt?

      Als sie aus den enormen Gewinnen von 2017 ihre Rücklagen erheblich erhöht hat wurde hier auf IP gefordert, sie müsse die Gewinne in viel größerem Maßstab an Bund und Kantone ausschütten. Jetzt wird ein Teil der Rücklagen für Kursstürze benötigt und schon ist wieder Betrug am Schweizer Volk im Gespräch?

      Aktien und Devisen besitzen halt die Eigenschaft, nicht nur kontinuierlich in ihrem Wert zu steigen sondern sie können auch mal fallen.

    • @Rudolf Müller

      Schön, dass Sie sich als Deutscher hier für das Schweizer Volk einsetzen.

      Da die SNB der grösste Kreditgeber Deutschlands ist, kann ich Sie verstehen. Die Misswirtschaft der SNB kommt vor allem Deutschland zugute.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Energieberaterin

      Danke für Ihre berechtigte Frage:

      Es dürften 2 – 3 Milliarden Verluste der SNB zulasten der Steuerzahler sein.

      Bei der Beschaffung von Militärflugzeugen ging es um 3 Milliarden.

      Darüber wurde jahrelang debattiert und eine Volksabstimmung lehnte den Kauf schliesslich ab.

      Insgesamt geht es bei der SNB um 800 Milliarden und das Volk hat nichts zu sagen. Es entscheiden zwei Direktoren und eine Direktorin, die erwiesenermassen links und rechts der SNB-Bilanz miteinander verwechseln.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Wie Herr Meyer jetzt berechnet hat, ist der SNB ein Schaden in Höhe von 2 – 3 Milliarden, entstanden. Diese gehen zu Lasten des Steuerzahlers. Letztes Jahr hat die SNB einen Gewinn von 54 Milliarden erwirtschaftet.

      Zu wessen Lasten gehen diese eigentlich?

    • @Rudolf Müller

      Die SNB hat ihre ersten 200 Milliarden Euros bei 1.45 gekauft.

      Zudem: Auslandanlagen unterstützen ausländische Volkswirtschaften.

      Dass Ihnen als Deutscher das gefällt ist logisch. Ich aber bin Schweizer und muss als Schweizer Volkswirtschafter darauf hinweisen.

      Und bitte: Hören Sie jetzt endlich auf mit ihrer kindlichen Quengelei. Es bringt Ihnen nichts.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  11. Meyer lässt die Bombe platzen: „Ich habe Ihnen doch deutlich gesagt, dass Sie von mir keine fachliche Diskussion mit Ihnen erwarten können“.

    Nein, das kann man von Meyer wirklich nicht erwarten, denn zu einer fachlichen Diskussion gehörte zuerst fachliches Wissen.

    Ehrlich währt eben doch am längsten. Danke für dieses Fünkchen Ehrlichkeit, Herr Meyer.

    • @Urs Abderhalden

      Danke

      Hätten Sie dieses Fünkchen Ehrlichkeit selber, von dem Sie schreiben, selber, so hätten Sie meinen Satz an den Kommentator Roman Günter nicht in der Mitte abgeschnitten.

      Dort schrieb ich nämlich, dass ich mit ihm nicht mehr fachlich weiterdiskutiere, bevor er sich nicht für seine persönlichen Beleidigungen gegen mich wie „Hassprediger“, „Hund“, „paranoid“, „Hosen runtergelassen“ usw. entschuldige.

      Im Übrigen ist es beschämend für eine SNB und deren Chef, dass jemand, der es wagt, seiner Chaos-Theorie zu sprechen, solche Beleidigungen erhält.

      Es zeigt, dass unsere SNB fachlich am Ende ist nur noch Beleidigungen ausstossen kann.

      Und es geht um 700 Milliarden Schulden der SNB!

      mfG

    • Wofür soll denn eine solche Entschuldigung gelten, Herr Meyer?

      Sie halten sich für DEN Experten für Geldtheorie und Geldpolitik. Sie behaupten, die Zentralbanken in Europa schrieben von Ihnen ab, ohne Sie zu zitieren – Sie sehen überall Plagiate. Auf mehreren Plattformen melden Sie sich immer wieder mit Ihren Behauptungen, welche einfach hingestellt und niemals fachlich nachvollziehbar erklärt werden und stören so nachhaltig interessante Diskussionen.

      Stossen Sie auf Widerstand, werden Sie in Ihrem quasi-religiösen Furor schnell einmal ausfällig und betitelt die Kommentatoren als Dummköpfe, Lümmel oder gar Kriminelle und einiges mehr. Sie stellen generell gerne fest, dass alle, die nicht Ihrer Meinung sind, inkompetent seien und Deutsch- und Buchhaltungskurse besuchen sollten. Sie sind schliesslich der einzige kompetente Wissenschaftler.

      Einen Wissenschaftler interessieren Erkenntnisse, welche er mit empirische Fakten erklären will. Sie wollen nichts erklären, Sie zeigen auch keinerlei Interesse an Erkenntnissen. Sie interessiert in erster Linie die Selbstdarstellung, Indoktrination und Manipulation – dies teilweise mit schon sehr schamlosen Manipulationen von Aussagen und Kommentaren.

      In jedem Pseudonym der widersprechenden Kommentatoren auf IP vermuten Sie einen Mitarbeiter der Nationalbank und deuten das Gesagte als direkte Antwort der Nationalbank, deren Aufmerksamkeit Sie offenbar verzweifelt suchen. Egal, wie man dies betrachtet, das ist paranoid (wie schon einige Kommentatoren lange vor mir festgestellt haben).

  12. Ist es nicht so, dass die Nationalbank eigentlich ein gutes Geschäft macht? Sie druckt Geld und kauft damit Dollars, Euros und anderes. Auch viele Wertschriften. Da sie das Geld selber drucken kann, hat sie nun für 800 Milliarden Devisen und Aktien im Besitz und damit sitzt sie auf einem grossen Vermögen das sie mit gedrucktem Geld bezahlt hat. Eigentlich verstehe ich nun, dass die Aktien der Nationalbank so gestiegen sind.

  13. Sehr geehrter Herr Dr. Marc Meyer

    Sie prangern zu Recht gegen die SNB diese würde gegen die Bundesverfassung und das Nationalbankgesetz verstossen.

    Die Schweiz verkommt zu einer „Bananenrepublik“. Kann schon die Rede von „faschistoide-Züge“ sein? Jeder kann selbst entscheiden:

    Ich habe Anfang Jahr zusammen mit dem MV einen offenen Brief zur Verteidigung des Mietrechts an die Kommission für Rechtsfragen des Ständerates unterzeichnet – zusammen mit 20‘000 anderen Personen eingereicht. Nun hat sich diese Kommission letzte Woche mit den Vorstössen der Immobilien-Lobby befasst – und unser Anliegen – der der Mieterinnen und Mieter knallhart ignoriert.

    Statt das Anliegen der Petition aufzunehmen und auf die Sorgen der Mehrheit der Mietenden zu hören, nimmt die Mehrheit der Kommission ganz im Gegenteil zwei der Vorstösse von Hans Egloff (SVP), Präsident des Hauseigentümerverbands HEV, an. Diese sollen eine Anfechtung des Anfangsmietzinses weitgehend verunmöglichen und eine Erhöhung der Mieten auf das orts- und quartierübliche Niveau massiv vereinfachen. Faktisch fordert die Kommission damit einen Verfassungsbruch. Denn in dieser steht unmissverständlich festgeschrieben, dass der Bund sich verpflichtet, Vorschriften «gegen Missbräuche im Mietwesen, namentlich gegen missbräuchliche Mietzinse» zu erlassen. Konkret bedeutet das: Freie Fahrt für missbräuchliche Mietzinsen!

    Liebe Mitmenschen schliesst Euch zusammen. Besten Dank Herr Marc Meyer für Ihr Verständnis das ich mir erlaubt habe, eine Klammer zu eröffnen, die mit dem Thema inhaltlich nichts zu tun hat – aber sehr wohl denselben politischen Sprengstoff birgt wie die desaströse Geldpolitik der SNB.

    Freundliche Grüsse

  14. @Platon

    Danke

    Nein – das ist kein Scherz!

    SNB-Chef Jordan versteht nicht im Geringsten, worüber er spricht.

    Die SNB behauptet, sie könne sämtlichen Zahlungsverpflichtungen nachkommen mit der Schöpfung von Geld und bemerkt nicht, dass ihre Zahlungsverpfluchtungen eben genau aus diesem geschöpften Geld bestehen.

    Unglaublich – aber wahr.

    Sämtliche Kontrollorgane in unserem Lande schlafen – inklusive unser Bundesrat.

    Freundliche Grüsse

    Maec Meyer

  15. Eine kurze Antwort auf „Platons“ Frage: „Was ist, wenn Banken die Rückzahlung ihrer CH – Franken einfordern? Dann bekommen sie doch wieder nur CH – Franken […]. Verstehe ich das falsch?“

    Nein, das verstehen Sie nicht falsch! Man könnte sogar sagen „Bingo!“

    Am besten lassen Sie das erst mal sacken und melden sich dann bei Bedarf später wieder.

  16. „Platon“: „die Schweiz kennt kein Verfassungsgericht demnach gibt es die Figur des Verfassungerichtspräsidenten nicht“

    …. doch, die kennt die Schweiz (dank IP), dass ist ja gerade so sensationell!! Meyer!!!!!!
    Allerdings ist diese Figur wirklich eher traurig 😣.

  17. Guten Tag Herr Dr. Marc Meyer

    Ich habe mir die Zeit genommen Texte (der SNB) zu analisieren die vom Netzt genommen wurden (siehe auch iconomix) und dabei immer wie mehr besorgt bin.

    Zitat Prof. Dr. Thomas Jordan:

    „Die Zentralbank kann sämtlichen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen, weil sie die benötigte Liquidität selber schaffen kann. Zweitens hat die SNB zudem von Gesetzes wegen das Recht, ausstehende Forderungen mit der Schöpfung von Franken sozusagen, aus dem Nichts“ zu begleichen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch davon, dass eine Zentralbank „Geld drucken“ kann. “

    Ende Zitat.

    (Prof. Dr. Thomas Jordan, Vortrag vor der Statistisch Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Basel, September 2011)

    Die SNB behauptet. Sie schöpfe bzw. erschaffe Liquidität bzw. ZB-Geld, um ihre Zahlungsverpflichtungen abzubauen und bemerkt nicht, dass ihre Zahlungsverpflichtungen genau aus diesem ZB-Geld bestehen.

    Ist das ein Scherz oder noch verheerender ein fataler Widerspruch?

    Was ist, wenn Banken die Rückzahlung ihrer CH – Franken einfordern? Dann bekommen sie doch wieder nur CH – Franken, d. h. Schulden der SNB. Verstehe ich das falsch? Mir scheint, dass – wenn Banken aus ihrem SNB-Obligo heraus wollten (d. h. SNB-Risiko abbauen) – dann müssten sie ihre Forderungen an die SNB gegen irgend etwas tauschen, was kein CH – Franken ist. Was hätte ich denn davon, wenn ich eine Schuld einfordern kann, aber nachher wieder den gleichen Schuldner habe?

    Die Argumentation-Kette „Strammer Max und d’Artagnan’s“ zeigt das „vermutlich“ die Lage noch besorgniserregender ist als bisher angenommen…die SNB kann ihre CHF-Schulden nur begleichen mit Euro, Dollar, CHF-Repos, Gold usw. usf.– aber niemals mit ZB-Geld.

    • @Platon

      Danke

      Sie sehen das vollkommen richtig.

      SNB-Jordan behauptet, dass ein Investor in SNB-Notenbankgeld nie mehr aus seiner Investition herauskomme.

      Das ist einfach absurd, was der SNB-Chef behauptet.

      Und es ist ein billiger Trick von Plagiat-Jordan, dass er die falsche Theorie der SNB einfach klammheimlich von der SNB-Homepage streicht, in der Hoffnung, niemand bemerke es.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Guten Tag, Platon

      Das ist doch im Prinzip was Sie mit einer Banknote machen können. Wenn Sie sie loswerden möchten, kaufen Sie sich was. Forderungen können Sie keine stellen.
      Sie könnten natürlich die Banknote auch vernichten, was mit dem Girokonto offensichtlich nicht geht, aber wer möchte das schon.

  18. Ungeahnte Karrieremöglichkeiten auf IP!
    Meyer jetzt nicht nur „Nationalökonom“, „Publizist“, Trollrekogniszierer, sondern auch Verfassungsgerichtspräsident!!!!

    Zitat Meyer :
    „Die SNB argumentiert nun, sie könne einfach einen Passivtausch verbuchen. D.h. sie schreibt anstatt der UBS jetzt neu der CS 1.2 Milliarden gut.
    Darf sie das?
    Nein. Darf sie nicht.

    Die SNB würde gegen die Bundesverfassung verstossen.“

    GLÜCKWUNSCH, Meyer!

    • Lieber Urs alias@ Aramis,

      vielleicht ist es Ihnen entgangen; die Schweiz kennt kein Verfassungsgericht demnach gibt es die Figur des Verfassungerichtspräsidenten nicht diese gibt es ausschliesslich in Ihrer imaginäre und hirnrissige Denk-Welt wo man Schulden mit Schulden abbauen kann…..weiter so…..Urs….

    • @“Urs Abderhalden“

      Die Taktik der SNB, die Chaos Theorie ihres Chefs hier durch Trolle zu vertreten, ist m.E. nicht sehr klug.

      700 Milliarden Misswirtschaft der SNB können so kaum unter den Teppich gekehrt werden.

      MfG

    • @SirGalahad

      Danke

      Ja der wird jetzt versuchen, mit seiner Latrinensprache die Diskussion hier zu einer Schlammschlacht zu machen.

      Er merkt nicht, dass er damit SNB-Jordan selber demontiert.

      Schönen Abend

      Marc Meyer

    • Seit wann muss man sich hier auf IP bei Meyers Beiträgen an die Realität halten? Wenn Herr Meyer Buchungen erfindet, die gar nicht existieren und anhand dieser Buchungen dann „beweist“, dass die Zentralbanken nicht wissen wovon sie sprechen, so kann doch auch Herr Urs Abderhalden den Herrn Meyer als Verfassungsgerichtspräsidenten vorstellen, auch wenn dieser in der Schweiz nicht existiert. In Meyers Parallelwelt spielt doch die Realität nur noch eine untergeordnete Rolle. „Verfassungsgerichtspräsident“ hört sich zudem doch gut an.

      Wenigstens einer, der über den Gesetzen schwebt und dem Schweizer Volk am Ende erklärt, wie bestehende Gesetze auszulegen sind und welche Institutionen sich nicht an die Schweizer Gesetze halten.

      Dann kann Herr Meyer auch Dank seiner übergeordneten Hochgerichtsbarkeit feststellen, dass die Zentralbanken behaupteten, mit Schulden könnten sie Schulden bezahlen, obwohl keine Zentralbank je diesen Unsinn behauptet hat.

      Aber diese irrige Aussage kann Meyer aus den Aussagen der Zentralbanken und durch einen Blick in den Duden und auf Woxikon und Open Theasaurus doch leicht „beweisen“. Dort werden zum Stichwort „ausgleichen“ die Synonyme „tilgen“ und „bezahlen“ genannt. Spricht also Herr Jordan davon, dass die SNB ausstehende Forderungen jederzeit mit der Schöpfung von Franken sozusagen „aus dem Nichts“ begleichen könne so behauptet er laut Meyer, die SNB könne Schulden mit Schulden bezahlen. Die angeführten Synonyme „beweisen“ dies schließlich.

      In Meyers Parallelwelt sind also Synonyme ein wissenschaftliches Beweismittel?
      Ob aus dem folgenden Text von Herrn Jordan eine ganz andere Deutung hervorgeht, ist dabei Nebensache.

      Reden von Zentralbankpräsidenten können grundsätzlich nur von „Herrn Dr. Marc Meyer“ rechtsverbindlich gedeutet werden.

      Weiter so Herr Meyer.

    • @Rudolf Müller

      Danke
      „Parallelwelt“ ist, wenn die Zentralbankchefs der SNB und der BuBa, Prof. Jordan und Prof. Weidmann behaupten, die Zentralbanken könnten die Passivseite ihrer Bilanz verkürzen, indem sie diese verlängern.

      Absurd doch Herr Müller – nicht wahr?

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  19. Nachtrag II

    Auch die Illusion der SNB mit dem „Passivtausch“ ist ein geknickter Strohlam:

    Frage 1:
    Darf SNB-Präsident Jordan durch die Bahnhofstrasse laufen und links und rechts Banknoten verteilen?

    Antwort:
    Nein. Darf er nicht. Er würde damit gegen die Bundesverfassung verstossen, wonach die Geldpolitik der SNB im Gesamtinteresse der Schweiz zu erfolgen hat.

    Das wäre ein Verstoss, da das Gesamtinteresse der Schweiz geschädigt würde. Es profitierten nur jene, die eine Banknote erhalten, auf Kosten der anderen.

    Frage 2:
    Darf die SNB einer Bank 1 Milliarde gutschreiben, ohne als Gegenwert einen Vermögenswert zu erhalten?

    Nein. Darf sie nicht, Sie würde der Bank eine Milliarde schenken auf Kosten der Schweiz.

    Frage 3:

    Angenommen, die UBS verkaufe der SNB 1 Milliarde Euro zu 1.20. Deshalb schreibt die SNB der UBS 1.2 Milliarden Franken gut. D.h. die SNB schuldet der UBS jetzt 1.2 Milliarden Franken bzw. die UBS besitzt jetzt gesetzliche Zahlungsmittel bei der SNB im Betrag von CHF 1.2 Milliarden.

    Nun falle der Euro auf eins zu eins.

    Die SNB besitzt jetzt auf ihrer Vermögensseite 1 Milliarden Euro, welche 1 Milliarden Franken wert sind und hat demgegenüber Schulden bei der UBS von 1.2 Milliarden Franken.

    Das ist eine Unterbilanz der SNB um Ausmass von 200 Millionen Franken.

    Nun will die UBS mit ihren 1.2 Milliarden Franken bei der SNB (gesetzliche Zahlungsmittel) von der CS 1.2 Milliarden Euro kaufen zum neuen Kurs von eins zu eins.

    Sie will bezahlen mit ihren 1.2 Milliarden Franken .

    Die SNB argumentiert nun, sie könne einfach einen Passivtausch verbuchen. D.h. sie schreibt anstatt der UBS jetzt neu der CS 1.2 Milliarden gut.

    Darf sie das?

    Nein. Darf sie nicht.

    Warum nicht?

    Um der CS 1.2 Milliarden Franken gutschreiben zu können benötigt die SNB als Gegenbuchung Vermögen im Wert von 1.2 Milliarden.

    Die SNB besitzt aber als Gegenbuchung nur Euro im Wert von 1 Milliarden Franken.

    Würde die SNB der CS 1.2 Milliarden Franken gutschreiben, obwohl sie nur 1 Milliarden Franken als Gegenwert besitzt, so wäre das Betrug am Volk.

    Sie würde Geld ohne Gegenwert verteilen, genauso wie Herr Jordan, wenn er durch die Bahnhofstrasse läuft und Banknoten verteilte.

    Die SNB würde gegen die Bundesverfassung verstossen.

    Marc Meyer

    • @Meyer

      Wiederholen Sie doch einfach diese Transaktion zwischen UBS und CS, diesmal aber mit Banknoten anstatt Girokontoguthaben.

      Haben Sie Ihren Denkfehler bemerkt oder halten Sie immer noch an Ihren Phantombuchungen fest?

    • @Roman Günter“

      Sie haben offenbar nicht nur fachliche, sondern auch zwischenmenschliche Defizite.

      Ich habe Ihnen doch deutlich gesagt, dass Sie von mir keine fachliche Diskussion mit Ihnen erwarten können, bevor Sie sich nicht entschuldigt haben bei mir für Ihre zahlreichen persönlichen Beleidigungen mir gegenüber.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Guten Tag Herr Roman Günter

      Mit ihren Sichtverbindlichkeiten kann die SNB unmöglich eigene Schulden abbauen, da diese selber Schulden sind. Die CS kann mit Banknoten bezahlen, da Banknoten nicht Wertpapiere der CS sind (es handelt sich um Schulden der SNB gegenüber der CS, die auf der Aktivseite der CS-Bilanz verbucht sind). Deshalb kann die CS Schulden bezahlen mit SNB-Banknoten. Die SNB hingegen kann ihre Schulden nicht begleichen mit SNB-Banknoten, da diese nicht Aktivum, sondern Passivum der SNB darstellen. Lieber d’Artagnan bei Banknoten handelt es sich nicht um Eigenkapital der SNB. Wie hat die SNB ihre Euro-Käufe finanziert?

      Geld ist das in einem Geldschein verbriefte Recht, also der auf einem farbigen Zettel beurkundete Anspruch auf einen Wert, der diese Urkunde erst wertvoll macht. Der Geldschein an sich ist zwar ein Ding, aber ohne das innewohnende Forderungsrecht wertlos. Würde Geld keinen Wert (oder ein Recht auf einen solchen) beinhalten, wäre es, wie das Wort ja schon sagt, wert-los, also ohne Wert! Dann wäre es auch kein Geld mehr… Andersherum kann man auch sagen: ein Geldschein ist ein Schuldschein der SNB. Ein Schuldschein, der eine Schuld von genau Fr. 0.– verbrieft, ist ebenso viel Wert: Fr. 0.–. Daher ist es wichtig zu unterscheiden zwischen Geld und Geldschein. Ein Geldschein, der keine (wertvolle) Forderung beinhaltet, ist so viel Wert wie Papier. Erst die darin verbriefte Forderung auf einen Wert macht den Geldschein zu einem Wertpapier und damit wert-voll. Ich kann Ihre Sichtweise und die der SNB sehr gut nachvollziehen und deshalb festhalten, es handele sich um ein fataler Irrtum ist der uns teuer zu stehen kommen wird.

    • Hallo Herr Roman Günter,

      Sie müssen Herrn Meyer Ihr Beispiel schon etwas einfacher darstellen. Mit solch abstrakten Vergleichen wie mit Banknoten alleine kann er das nicht so einfach verstehen.

      Die UBS besitzt 1,2 Milliarden Franken Bargeld und kauft bei der CS 1,2 Milliarden Euros. Die UBS darf aber jetzt der CS nicht einfach die 1,2 Milliarden Franken Bargeld als Bezahlung übergeben, denn das wäre Betrug am Schweizer Volk und würde gegen die Bundesverfassung verstoßen?

      Warum? Weil die 1,2 Milliarden Franken keine 1,2 Milliarden Franken mehr wert sind!

      Von jedem Frankenschein muss also ein Stück abgeschnitten werden damit jeder die imaginär erfolgte Wertberichtigung auch mitbekommt?

      Solange die Währung der Schweiz aus Schweizer Franken besteht, funktioniert offensichtlich das Phantasiemodell von Herrn Meyer noch nicht so ganz.

      Herr Meyer sieht das naturgemäß sicher ganz anders.

      LG
      Rudolf Müller

    • @Roman Günter

      Wie gesagt: Entschuldigen Sie sich für Ihre zahlreichen persönlichen Beleidigungen gegen mich. Dann gebe ich £Ihnen eine fachliche Antwort.

      No Problem.

      mfG

  20. Das ganze ist doch einfach eine Subventionierung unserer Export- und Tourismusindustrie. Früher mussten sie sich anpassen, der Schweizerfranken war schon immer stark. 1970 bei ca 4.30 Franken, dann dauernd gesunken und die Export- wie Tourismus mussten sich anpassen und haben das auch geschafft. Jetzt werden sie bisher mit etwa 800 Milliarden subventioniert. Bezahlen tut das der Rest der Schweiz mit teuren Importen. Durch diese Subventionierung gibt es auch viele Betriebe die eigentlich nicht mehr rentieren aber überleben dank den Subventionen. (Schneider- Ammann) Wie alles enden wird würde mich wundern.

    • Und die Exportindustrie macht mit den Unternehmessteuerreformen unmissverständlich klar, dass sie nie bereit dazu ist, die Verluste dieses Politik zu tragen … dafür ist der „dumme Steuerzahler“ da.

    • @SirGalahad

      Danke

      Ja und als der Euro einige Prozente fiel, schrie die Exportindustrie Zeter und Mordio, bis sie den Euro-Mindestkurs hatten.

      Und jetzt, wo die ausländischen Aktienmärkte zusätzlich zum Euro fallen und die SNB bis über alle Ohren eingedeckt ist damit, sind die Exporteure ganz still und leise.

      Die Verluste der SNB interessieren die Exporteure herzlich wenig.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  21. Immerhin: Einen ökonomischen Nutzen haben die wiederkehrenden kruden Theorien des Dokters.

    Sie generieren traffic auf dem IP-Server.

  22. Wenn man die europäische Schuldenproblematik (mit den Target-2 Salden) und die Verhaltensweise der SNB in einen Zusammenhang bringt, dann würde das bedeuten, daß die SNB mit der Übernahme von Anleihen von Eurostaaten die angeschlagenen Bankinstitute insbesondere in Peripheriegebieten der Eurozone entlastet.
    Sie zieht hier mit der EZB an einem Strang.
    Die EZB Ihrerseits ist womöglich daran interessiert, den Franken nicht als mitteleuropäische Fluchtwährung zu etablieren (Kapitalflucht !) und so hat man sich wohl darauf geeinigt, den Korridor im EUR/CHF so einzurichten, daß a) die Schweizer Exportwirtschaft nicht allzuweit von der 1,20-Marke entfernt agieren kann und b) durch den manipulierten Franken permanent Euroüberschüsse durch ungedeckte Staatsausgaben vom Devisenmarkt verschwinden.

    Wenn also Zentralbanken zukünftig durch Marktmanipulationen das natürliche Wechselkursverhältnis eindämmen oder überhaupt erst garnicht entstehen lassen, bilden sich wie bei anderen Assetklassen auch (Dow Jones, Nasdaq, Immobilienpreise) Blasen, die zu immer „marktfremderen“ Bewertungen führen.

    Der einzige Ausweg aus diesem Bewertungsdilemma ist wie die Vergangenheit zeigt, immer abrupt eingetreten, d.h. wie bei den Tulpenzwiebeln im 17. Jahrhundert oder beim Immobilienmarkt der Schweiz 1990 tritt eine Neubewertung einer Assetklasse innerhalb weniger Wochen und Tage ein und verschärft sich womöglich innerhalb kürzester Zeit so drastisch, daß es zu einer Unterbewertung kommt.

    Meine Frage wäre nun an die versammelten Experten, für wie potent die Zentralbanken eingeschätzt werden, diese artifiziellen Fehlbewertungen weiterhin aufrecht zu erhalten. Jordan machte einmal in einem Interview den Eindruck, die Bilanzsumme der SNB könne auch gut und gerne über eine Billion Franken steigen. Sollte hinter seiner Absicht, Euro und USD, apple und portugiesische Staatsanleihen aufzutürmen, die Spareinlagen der Schweizer stehen, so hätte die Ausweitung seiner „Bilanzwut“ natürliche Grenzen. Er könnte solange einkaufen, bis die von der UBS und der CS und einigen anderen Banken gewährten Einlagen aufgebraucht sind.

    Wenn ich Herrn Dr. Meyer hier richtig verstehe, befürchtet er bei abrupten Änderungen von Assetbewertungen, daß Herr Jordan die geliehenen Franken mit seinen wertlosen Euros oder zusammengebrochenen apple-Anteilen nicht mehr vollständig begleichen kann.

    Gerade apple zeigt in diesen Tagen keine gute Performance. Überdies beweist die Weigerung, zukünftig keine Verkaufszahlen des Spitzenmodells zu veröffentlichen, daß man sich bei apple Sorgen um eine zu starke Transparenz macht (und wohl auch um den Umsatz). Jüngst wurde General Electric empfindlich heruntergerated, und ich kann mir offengestanden nicht vorstellen, wie man diesen US-Giganten noch retten will, wenn man offen die Zahlen kennt. Kurzum, wie steht es mit den Spareinlagen der Schweizer bei einem US-Börsenkrach ?

    Aus China hört man ebenfalls merkwürdige Töne. So wird dieses Jahr das Bruttosozialprodukt wohl um 7,5% wachsen, gottlob, wie im letzten Jahr (7,5%), aber halt, war nicht das Wachstum ein Jahr vorher auch 7,5% ? Für einen Ökonomen merkwürdige Zahlen, insbesondere wenn der Automobilsektor in China dieses Jahr zum ersten Mal schrumpft und trotzdem 7,5% Wachstum erreicht werden, wie sie auch 2015, 2014 und 2013 auf dem Datenblatt standen und eine erkleckliche Anzahl von Vorjahren auch.
    Immer 7,5%. Punktum
    Ähnlich verhält es sich mit dem Verbrauchervertrauen in Frankreich. Mal 0,0% Änderung, dann wieder +0,1%, oder auch mal minus 0,2%, aber dann schnell wieder 0,0%. Wieviele Quartale muß man zurückgehen, um einen abweichenden Wert zu erhalten ?

    Lange Rede, kurzer Sinn: wenn die Bilanzsummen der SNB unerheblich sind, die Target-2 Salden der Bundesbank für den Euroraum ( 850 Milliarden ) auch unerheblich sind, der BNP-Zuwachs in China immer 7,5% beträgt und sich im Verbauchervertrauen in Frankreich seit 2010 nichts mehr spürbar geändert hat, vielleicht ist es dann auch vollkommen unerheblich, wieviele Franken aus dem Nationalbank-Drucker sprudeln oder wie ungleich der Euro in den EU-Staaten wütet:
    Die Zentralbanken weltweit stopfen die Löcher wie eine Finanz-Feuerwehr, GE und apple leben immer weiter, der Franken bleibt bis zum Sankt Nimmerleinstag bei 1,15 zum Euro und die Chinesen bauen weiter Städte, in denen keiner wohnt.
    Moderne Finanz-Alchemie zur dauerhaften Rettung der Weltwirtschaft.
    Wer findet den Fehler ?

    • @Wilhelm Tell

      Guten Morgen und Danke für Ihren sehr interessanten Beitrag.

      Den Fehler haben Sie selber bereits entdeckt.

      Die SNB kann sich nicht endlos verschulden. Irgendwann wird es zur abrupten Korrektur kommen.

      Durch irgendeinen Auslöser. Die SNB wird dann diesen Auslöser beschuldigen (möglicherweise eine politische Krise).

      Freundliche Grüsse

      Maec Meyer

    • So ist es. Dort wo die Exporteure keine eigenen Direktinvestitionen tätigen wollen, vergibt die SNB Kredite ans Staatswesen. Und trägt massgeblich dazu bei, überfällige Reformen in der Eurozone zu verhindern.

    • @Ben

      Danke

      Noch schlimmer:

      Die SNB subventioniert die Exporteure nicht direkt, sondern sie subventioniert die ausländischen Volkswirtschaften im Giesskannenprinzip und hofft, dass dann einige Brosamen für unsere Exporteure abfallen.

      Dümmer geht’s nicht.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Die Exporteure profitieren sehr gut von der anhaltenden Misere in der Eurozone: Fast unbegrenztes Reservoir an sehr günstigen Arbeitskräften, dadurch geringe Lohnkosten, Nullinflation und Nullzinsen in der CH. Subvention beim Tausch von EUR in CHF, keine EUR-Risiken in den Bilanzen dank SNB welche diese übernimmt und vergemeinschaftet.

    • @Ben

      Danke

      Ja richtig.

      Die SNB verschenkt an die Exporteure eine Gratis-Put-Option auf Euro bzw. Call-Option auf Franken.

      Im Markt würden solche Optionen auf einen Betrag von über 700 Milliarden allein für 1 Jahr gegen 10 Prozent – also rund 70 Milliarden kosten – geschweige denn „für die Ewigkeit“, wie sich die SNB anmasst.

      Diese Optionen müssen also die Exporteure nicht teuer im Markt kaufen, sondern sie erhalten sie von der SNB geschenkt. Das hohe Risiko trägt das Schweizervolk.

      Pro Quartal sollte die SNB als allein aufgrund der geschriebenen Optionsprämien rund 15 Milliarden Franken Einnahmen erzielen – nicht 12 Milliarden Verlust.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  23. Nein Herr Dr. Meyer

    Nein und nochmals Nein, die Banken brauchen kein Aktienkapital, sie sind die Geldschöpfer, ob daraus vorübergehend eine negative Geldmenge entsteht ist doch völlig egal! Die Gewinne sind vor allem für die faul gewordene Geldschöpfung zu verwenden! Die Kreditvergaben haben eben der Produktivkraft in Einklang mit der Natur zu erfolgen! Kredite für bestehende Investitionen (unproduktiv) ist verboten! Dafür ist der Geldspielwarenmarkt zuständig! Staatsanleihen sind Steuerderivate mit Rendite, also völlig daneben, ebenfalls ein Konstrukt Ihrer Sekte!

    Die immer noch straffreie Betrugslehrmeinung (Offizialdelikt) Ihrer Sekte Fakultät Ökonomie, wonach die Banken, ihre Geldschöpfung mittels Kundenguthaben umsetzen, hat auch Sergio verinnerlicht (indoktriniert)! 99% der Bankangestellten bis zur Spitze, verstehen Ihr Grundgeschäft nicht. Bedenklich! Wo ist die Judikative?
    Es ist nun physikalisch nicht möglich aus Passiven, Geld zu schöpfen!
    Wäre das Bankensystem in Einklang mit der Geldschöpfung organisiert, wären die Liquiditäts- und Eigenmittelspiele nicht vorhanden, die Eigengeschäfte, Verzinsung der Guthaben und die Einbindung eines Delkredererisikos, klar und deutlich verboten. Die Rechtsnatur Kundenbeteiligung für Banken gehört auch zu den Betrugs Konstrukten Ihrer Bildungssekte!
    Die ZB muss keine Devisen kaufen, sie kann die reine Finanztransaktionen mit einer Gebühr belegen!

    Nebenbei Herr Dr. Marc Meyer, einzig die ZB schöpft das völlig unnötige Liquiditätsvolumen (gesetzliche Zahlungsmittel erfunden von Ihrer Sekte und von der Judikative abgesegnet!) für ihre Banken, damit der bankübergreifende Zahlungsverkehr auch funktionieren kann. Eine infame Lüge! Eine Verknappungsspielform von Geld unendlich schöpfbar aus dem Nichts.
    In etwa so, wie wenn ein einziger Wasser – Quelleneigentümer, Wasserreserven anlegen würde!

    Es ist nur ein „gefährliches“ Spiel! Die Judikative und Regierende können nicht eingreifen, weil ihr Denkvermögen ist von der Sekte dermassen indoktriniert (Gehirnwäsche)!

    • @Georg Bender

      Danke für Ihren Beitrag.

      Sie haben Recht.

      Die Banken verleihen bei einer Kreditvergabe nicht die Spareinlagen von Kunden, sonder eäes entsteht bei jeder Kreditvegabe neues Geld.

      Diesen jahrzehntealten Irrtum der Nationalökonomie habe ich in meinem Beitrag hier auf Inside Paradeplatz erstmals im Septemner 2013 aufgedeckt und mit Buchungssätzen bewiesen.

      Sergio.Ermotti beging tstsächlich auch diesen Irrtum.

      Es freut mich deshalb umso mehr, dsss Sie diesen Irrtum nun auch eingesehen haben, obwohl Sie mich damals hier noch heftigst kritisiert hatten.

      So ändern sich die Zeiten.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  24. Big investors sue 16 banks in U.S. over currency market rigging
    https://www.reuters.com/article/uk-forex-lawsuit/big-investors-sue-16-banks-in-u-s-over-currency-market-rigging-idUSKCN1NC34J
    EXCERPTS
    A group of large institutional investors including BlackRock Inc and Allianz SE’s Pacific Investment Management Co has sued 16 major banks, accusing them of rigging prices in the roughly $5.1 trillion-a-day foreign exchange market.

    The lawsuit was filed on Wednesday in the U.S. District Court in Manhattan by plaintiffs that decided to “opt out” of similar nationwide litigation that has resulted in $2.31 billion (£1.76 billion) of settlements with 15 of the banks.

    Those settlements followed worldwide regulatory probes that have led to more than $10 billion of fines for several banks, and the convictions or indictments of some traders.

    The banks being sued are: Bank of America, Barclays, BNP Paribas, Citigroup, Credit Suisse, Deutsche Bank, Goldman Sachs, HSBC, JPMorgan Chase, Morgan Stanley, Japan’s MUFG Bank, Royal Bank of Canada, Royal Bank of Scotland, Societe Generale, Standard Chartered and UBS.

    Investors typically opt out of litigation when they hope to recover more by suing on their own…

    …This manipulation was allegedly done through chat rooms with such names as “The Cartel,” “The Mafia” and “The Bandits’ Club,” through tactics with such names as “front running,” “banging the close,” “painting the screen” and “taking out the filth.”

    “By colluding to manipulate FX prices, benchmarks, and bid/ask spreads, defendants restrained trade, decreased competition, and artificially increased prices, thereby injuring plaintiffs,” the 221-page complaint said.

    Norway’s central bank Norges Bank and the big public pension fund California State Teachers’ Retirement System (CalSTRS) are among the several other named plaintiffs….

  25. Die Zentralbanken haben die Märkte seit vielen Jahren manipuliert und werden dies auch weiter tun.

    Beispiele sind der Goldmarkt seit Volker, der Aktienmarkt seit 87 durch das PPT (Plunge Protection Team) im NY Fed, den Greenspan Put, der Devisenmarkt durch die SNB u.s.f.

    Willkommen im ‚freien‘ Markt. Die Zentralbanken benutzen für ihre Interventionen gratis Monopoly Geld, das sie irgendwie aus ihren Hüten zaubern. Das kann ja nur gut gehen. Oder dann halt eben nicht. Bezahlen werden am ende in jedem Fall wir alle.

    Wem wird mit den Interventionen geholfen? In erster Linie sich selber und ihren Bankster Freunden.

    • @Shiomo Shekkelstein

      Danke

      Nein. Die Zentralbanken können kein Geld aus dem Hut zaubern. Sie verschulden sich bei den Banken. Diese Schulden sind dann Geld.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Shloms Shekkelstein

      Danke für Ihren Beitrag.

      Nein. Die Zentralbanken zaubern nicht Geld aus dem Hut, sondern sie gehen bei den Banken Schulden ein. Diese können dann als Zahlungsmittel verwendet werden.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  26. Sehr geehrter Herr Dr. Marc Meyer,

    in meinem Kommentar vom 9. November 2018 / 07:50 habe ich Ihnen detailliert dargelegt,
    an welchen Stellen Ihre Ausführungen über die Buchungen von internen Banküberweisungen schlicht falsch sind. Auf diesen falschen Annahmen bauen Sie dann ihr „Phantasie-Bankbuchführungsmodell“ auf und werfen Zentralbanken und der Fachwelt Unkenntnis in der Bankbuchführung vor.

    Ihre Antwort auf meinen Kommentar ist geprägt von Ihrem Eigenlob und polemischen Angriffen auf meine Person und Arbeit, ohne dass von Ihnen auch nur ein Sachargument zu vernehmen ist. Wenn Ihnen die Argumente zur Sache ausgehen, dann kneifen Sie halt einfach.

    Fazit:
    Entweder wissen Sie tatsächlich nicht, wie eine interne Banküberweisung verbucht wird oder aber Sie täuschen bewusst die Leserschaft mit Ihren falschen Aussagen. Beides ein Armutszeugnis für einen „Buchhaltungsexperten“.

    LG
    Rudolf Müller

    • Sehr geehrter Herr Dr. Marc Meyer,

      offensichtlich haben Sie meinen Kommentar nicht gelesen.

      ~~~~~~~~
      Realität:
      Eine bankinterne Überweisung erfolgt schlicht durch einen Passivtausch. Der Buchungssatz lautet z. B. Kunden-Kontokorrentkonto X an Kunden-Kontokorrentkonto Y, 1000 Franken. Dies können Sie in jedem Fachbuch über Bankbuchführung nachlesen und auch jeder, einigermaßen mit seinem Bankbetrieb vertraute Banker, wird Ihnen dies bestätigen.

      Fiktion:
      Da diese einfache Buchung aber nicht in Ihr „Phantasie-Bankbuchführungsmodell“ passt, werden von Ihnen halt imaginäre Buchungen kreiert, die jedoch leider in der Realität nicht existieren. Schlecht für die Realität?

      Sie buchen:
      Kunden-Kontokorrentkonto X an z. B. Devisen und anschließend
      Devisen an Kunden-Kontokorrentkonto Y, 1000 Franken.
      Bei dem Umweg über die Devisenposition nehmen Sie auch gleichzeitig noch eine Neubewertung der Devisen vor. Dass keine Bank so bucht, muss Sie ja nicht interessieren. Hauptsache Ihr „Phantasie-Bankbuchführungsmodell“ wird durch diese Luftbuchungen „bewiesen“.
      ~~~~~~~~

      LG
      Rudolf Müller

    • @Rudolf Müller

      Danke

      Diverse Male habe ich gezeigt, dass ein Passivtausch nur möglich ist, wenn die
      Beträge übereinstimmen.

      Bei negativem Eigenkapital ist das nicht mehr möglich.

      Das wäre dann Betrug der SNB am Volk.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Meyer

      Das ist es ja gerade, was Herr Müller kritisiert. Sie erstellen für den Passivtausch ein paar zusätzliche Fantasiebuchungen und stellen dann fest, dass das nicht funktioniert, da die Bilanz nicht mehr ausgleiche.

      Ihre Ahnungslosigkeit wird nur noch durch Ihre Arroganz übertroffen.

    • @Informatiker

      Den Gossentroll der SNB „Urs Abderhalden“ können Sie nicht ernst nehmen.

      Er wechselt ständig sein Pseudonym und wird wahrscheinlich dafür bezahlt, hier die Diskussion zu verwirren und eine Schlammschlacht daraus zu machen.

      .schönen Tag

      Marc Meyer

  27. Ich stamme nicht vom Fach.
    Interessieren würde mich trotzdem,
    ob die SNB den gesetzlichen Auftrag
    hat, den Aussenwert des Frankens zu
    stützen.
    Auch interessieren würde mich, wie das
    Abhalten des ‚Franken Rütli‘ sich mit der
    politischen Unabhängigkeit der SNB
    verträgt.

    • @Resktor

      Guten Morgen

      Danke

      Die SNB hat den Auftrag, im Gesamtinteresse der Schweiz zu investieren. Mit über 99 Prozent Auslandinvestitionen tut sie das mit Sicherheit nicht.

      Die SNB erfüllt ihren Auftrag gemäss Bundesverfassung nicht.

      Auch das Frankenrütli widersprach unserer Verfassung.

      Frrundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Guten Tag, Reaktor

      Die Hinweise von Meyer sind meist irreführend oder schon grundsätzlich falsch und daher kaum geeignet, eine Fachfrage zur Nationalbank zu beantworten.

      Gemäss Nationalbankengesetz soll die Nationalbank die Geld- und Währungspolitik im Gesamtinteresse des Landes führen. Die Preisstabilität im Kontex zur konjunkturellen Entwicklung ist ein zentraler Pfeiler dieser Politik. Das Aussengeschäft hat für die Schweiz einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung, wird aber leider immer wieder massiv unterschätzt. Die Zahlen diesbezüglich können nicht einfach in einer Saldobetrachtung als Problem für den Tourismus und ein paar Maschinenbauer abgetan werden. Die Preisstabilitätspolitik ist, neben der Innovationskraft, ein wesentlicher Faktor für das Aussengeschäft.

      Für die Stabilität des Finanzsystems versorgt die Nationalbank überdies den Schweizerfranken-Geldmarkt mit Liquidität und Bargeld. Sie erleichtert und sichert damit das Funktionieren bargeldloser Zahlungssysteme. Liquidität kann von den Geschäftsbanken gegen Devisen oder nationalbankfähiger Wertschriften erworben werden. Die Nationalbank verwaltet diese Währungsreserven (Anlagen in den Aktiven der Nationalbank) gemäss ihrer Anlagerichtlinien.

      Die Nationalbank hat keinen Auftrag, in der Schweiz zu investieren. Ganz im Gegenteil, es wird in deren Anlagerichtlinien Art. 2 sogar eher davon Abstand genommen:
      https://www.snb.ch/de/mmr/reference/snb_legal_richtlinien/source/snb_legal_richtlinien.de.pdf
      Der Anlage- und Risikokontrollprozess ist so strukturiert, dass Interessenkonflikte zwischen der Geldpolitik und der Anlagepolitik vermieden werden. Dies geschieht über eine möglichst weitgehende Trennung der Zuständigkeiten zwischen geldpolitischen und anlagepolitischen Operationen. Insbesondere wird sichergestellt, dass kein Insiderwissen der SNB in die Anlagetätigkeit einfliessen kann und dass keine unbeabsichtigten Signalwirkungen entstehen. Aus diesem Grund werden in der Regel keine Anlagen in Schweizer Aktien oder in Anleihen schweizerischer Unternehmen getätigt.

      Überdies herrscht in der Schweiz Anlagenotstand. Wo will man noch nachhaltig gewinnbringend anlegen? Wo sind die wertschöpfungssteigernden Innovationen? Gerade für einen Volkswirtschafter, wie Herrn Meyer, sind solche Forderungen an die Nationalbank sehr seltsam und fachlich äusserst unbedarft.

      Das “Franken-Rütli” war sicher keine Verschwörung, wie es so gerne dargestellt wird, sondern kann durchaus als normalen Vorgang in Krisensituationen angesehen werden, wo sich Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik über Risiken und mögliche Vorgehensweisen austauschen und einigen. Mit der prinzipiellen Unabhängigkeit der Nationalbank ist sicher nicht gemeint, dass die Nationalbank als geschlossenes System operieren soll. Die Nationalbank und deren Organe dürfen einfach keine Weisungen vom Bundesrat einholen oder entgegennehmen.

      Beste Grüsse

    • @Reaktor

      Der Kommentator „Roman Günter“ versucht hier, die Misswirtschaft der SNB mit bereits 700 Milliarden Franken zu rechtfertigen.

      Er meint, er müsse meine Argumentation als „unbedarft“ abtun.

      Nein. Unbedarft ist die Meinung der SNB, sie könne Geld aus dem Nichts drucken und so unbeschränkt Devisen kaufen.

      Zudem hat uns die SNB immer noch nicht erklären können, wie sie mit dem Kauf von US- Hanfaktien den Schweizer Tourismus ankurbeln kann.

      Weiss ich da etwas nicht, was die SNB weiss?

      Eigenartig ist auch das Verständnis von Demokratie:

      Ein paar Leute aus Politik und Wirtschaft beschliessen an einem Sonntagnachmittag bei Sandwiches, dass sie SNB sich unbeschränkt verschulden und im Ausland investieren solle.

      700 Milliarden sind es bereits.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Roman Günter“

      Wie ich Ihnen bereits mitgeteilt habe, können Sie – nach den zahlreichen schweren persönlichen Beleidigungen gegen mich – von mir keine fachliche Antwort mehr erwarten.

      Ein Tip:

      Anstatt sich hier in Polemik zu üben besuchen Sie lieber einen Grundkurs in Buchhaltung.

      Diesen Tip gebe ich auch gerne noch an das SNB-Direktorium weiter.

      Überfällig.

      MfG

    • @“Dr“ Meyer

      Es ist nachvollziehbar, dass Sie Kritik an Ihrem Verhalten und Ihren Ideen als persönliche Beleidigung auffassen, kommt es Ihnen doch so als Ausrede und moralische Rechtfertigung sehr gelegen, auf unangenehme fachliche Rückfragen nicht mehr antworten zu müssen. Ein weiterer billiger Trick.

    • Sehr geehrter Herr Dr. Marc Meyer,

      derjenige, der mit der einfachen Buchung von internen Banküberweisungen bereits überfordert ist, empfiehlt anderen Kommentatoren, einen Buchführungskurs zu belegen?

      Ihre jetzt folgende Frage nach den Argumenten beantworte ich bereits im Voraus.

      https://insideparadeplatz.ch/2018/11/01/die-snb-hat-den-waehrungskrieg-selbst-angezettelt-und-schon-wieder-eine-schlacht-verloren/#comment-235866

      Ihre Antwort:

      „Das wäre dann Betrug der SNB am Volk.“

      entstammt Ihrer Phantasiewelt und ist weder in Gesetzen manifestiert noch entspricht es der Realität, wie eindeutig die CNB über Jahre bewiesen hat.

      LG
      Rudolf Müller

    • @Rudolf Müller

      guten Morgen und Danke

      Es scheint, dass Sie als Deutscher die Schweizer Bundesverfassung nicht kennen.

      Dort bitte nachlesen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      P.S. Ist Ihnen langweilig? Haben Sie keinen besseren Zeitvertrieb als hier Ihr gekränktes Ego zu wieder aufbauen zu wollen?

  28. „Platon“: „Ich habe lediglich Ihre Aussagen zum Link aufgegriffen und widerlegt;“

    Schön, haben Sie Ihren Humor nicht verloren. Wir lachen gerne mit Ihnen 😄😄😄😄😄!

    • Lieber Urs Abderhalden,

      Es gibt hier 3 + 1 Pazienten, die sich ständig ihre klebrigen Softbällchen zuspielen möchten. Meistens geht das daneben, weil diese Bällchen mit ……vollgesogen sind und so nicht abheben wollen und selbst wenn doch, jedenfalls nie so richtig Fahrt aufnehmen können. Trotzdem behaupten diese Kandidaten hier die Diskurshoheit, denn: unter Blinden ist ja bekanntlich der Einäugige König.

    • @“Platon“: Danke für die Fortsetzung 😄😄😄😄😅😅😅😄😄😂😂!

    • @Platon

      Danke für Ihren Einsatz.

      Den SNB-Troll „Urs Abderhalden“ mit seiner Latrinensprache (Ausdrücke wie „Dünnschiss“ usw. charakterisieren seinen Wortschatz), kann man eh nicht Ernst nehmen.

      Schade, dass SNB-Chef Jordan zur Rechtfertigung seiner Chaostheorie auf solche schrägen Gestalten angewiesen ist.

      Und wie immer: Der Abderhalden alias alias alias kommt immer erst in der 2. Woche in die Diskussion, wenn fast keine Leser mehr da sind – er hat Angst, dass seine Fäkalienausdrücke von der Allgemeinheit nicht goutiert werden.

      Ich jedenfalls lese seine Beiträge nicht mehr, weil ich mein Mittagessen geniessen will. Soll sich das Direktorium der SNB und der SNB-Bankrat an den Beiträgen ihres Gossen-Trolls ergötzen.

      Ich will mit dem nichts zu tun haben.

      Also nehmen sie diesen frustierten Oekonomen (ich denke, es handelt sich um einen Oekonomie-Professoren mit guten Beziehungen zum SNB-Bankrat) nicht ernst.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @SNB-Gossentroll „Urs Abderhalden“ alias alias alias

      Wie heisst es:

      „Den Tor erkennt man an seinem Lachen“.

      mfG

      Marc Meyer

      P.S. Abderhalden will sicher gehen, dass die SNB und deren Chef vollkommen demontiert werden.

  29. Guten Morgen Herr Roman Günter

    Lieber d’Artagnan sie erweisen LOUIS XVI alias@Prof.Th. Jordan einen Bärendienst wenn Sie uns zur Lektüre der Botschaft WGZ auffordern. Können Sie sich noch daran erinnern wie Ihr Versuch Herrn Dr. Marc Meyer die Gesetzestexte an den Kopf zu werfen kläglich scheiterte? Nein? Lesen Sie nochmals gründlich nach…..eine Lektüre die ich auch den anderen 2 + 1 Musketiere empfehle…

    Banken verleihen keine Schulden (Schulden kann man nicht verleihen, sondern allenfalls Geld, aber Banken verleihen auch kein Geld, sondern sie gewähren Kredit – sie sind demnach Gläubiger von credere = glauben und keine Darlehensgeber, sondern Kreditgeber – ein Darlehensgeber bucht Darlehen an Geld; eine Bank dagegen bucht Kredit an Guthaben, die Bank hat also das Geld noch, der Darlehensgeber hingegen nicht); Banken geben zum Beispiel dem Hauskäufer Kredit und nehmen im Gegenzug in ihrer Mittlerinnenrolle vom Hausverkäufer Kredit auf, welchen sie dann ebenfalls verzinsen müssen – der Hausverkäufer wird demnach Kreditor = Gläubiger der Bank und besitzt ein Guthaben.

    Es gibt halt eben entweder Warengeld, welches für eine arbeitsteilige Wirtschaft allerdings nie genügt, oder eben Schuldgeld. Und Schuldgeld muss grundsätzlich wiederum auf einem (Waren-)Wert beruhen, da es ansonsten wertlos ist: Eine Bank, die auf der Gegenseite keine Aktiven hat, kann kein Geld „erschaffen“, denn dieses Geld ist ja als Fremdkapital (= Guthaben der Gläubiger) auf der Passivseite der Bilanz. Eine schräge Bilanz führt unweigerlich in den Konkurs derselben, womit die Guthaben gegenüber dieser zumindest teilweise wertlos werden. Dasselbe gilt für eine Zentralbank, allerdings geht dann nicht die Zentralbank in Konkurs, denn die würde vom Staat (Volk) aufgefangen (refinanziert) werden müssen, sondern die Währung und damit löste sich das Vermögen der Bürger in Luft auf.

    Es ist folglich Illusion zu glauben, dass die SNB Geld „aus dem Nichts“ erschaffen könne. Dasselbe gilt umso mehr für eine Geschäftsbank. Geld wird per definitionem als Schuld (Fremdkapital) einer Bank geboren, welche immer auf der Aktivseite die entsprechenden Werte halten muss, denn sonst ist sie nicht ausreichend solvent und daher nicht kredit- und nicht vertrauenswürdig.

    Ich habe lediglich Ihre Aussagen zum Link aufgegriffen und widerlegt; ein tieferes Eingehen auf Ihren Kommentar erübrigt sich meines Erachtens.

    • @Platon

      Zitat: Es ist folglich Illusion zu glauben, dass die SNB Geld „aus dem Nichts“ erschaffen könne.

      Nicht nur das. Sogar Karl Marx fällt darauf hinein: Der redet andauernd von Kapital, sagt aber nie woher es kommt bzw. warum es da ist.

      Ohne die organisierte Gewalt (Staat, Religion, Recht) wäre Eigentum nicht definierbar und Geld (als Funktion!) gäbe es nicht.

    • Karl Marx sagt nicht, woher das Kapital kommt? Welchen Karl Marx meinen Sie denn? Bestimmt nicht den aus Trier, der schrieb es sehr genau.

    • @Platon

      Sehen Sie Platon, da stehen sich unsere Ansichten schon im Ansatz diametral entgegen. Was Sie als Meyer’s gelungene Replik betreffend Auslegung der Gesetze betrachten, war, sehr gelinde gesagt, eine Sammlung von Peinlichkeiten. Die rechtliche Würdigung von Sachverhalten ist ganz offensichtlich keine Stärke von Meyer.

      Sie stecken, auch ganz offensichtlich, tief in der Bilanzbetrachtung. Vielleicht sollten Sie sich auch mal überlegen, etwas vom Ingenieur abzulegen und dafür vom Kybernetiker anzunehmen. Denken Sie etwas systematischer und nutzen Sie auch etwas Zeit und Gedanken für die Komplexität.

      Wechseln Sie zum Beispiel die Sichtweise. Nehmen Sie an, die gesetzliche Währung wäre nur in Münzen ausgestalten (die ja direkt von der Eidgenossenschaft geprägt werden) und wir würden die Mehrheit der Zahlungen in Münzen vornehmen. Praktischerweise könnten Sie den Nominalwert um 10er bis 1000er erweitern.
      Versuchen Sie nun Ihr Modell anzuwenden. Schaffen Sie das? Wo stossen Sie auf Grenzen? Wie überwinden Sie diese?

      Viel Spass und Beste Grüsse

    • @Platon

      Der Kommentator „Roman Günter“ verwechselt leider immer noch „Sichtverbindlichkeiten“ mit „Sichtguthaben“.

      Unbelehrbar.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Platon

      Richtig

      Tieferes eingehen auf die KOmmentare von R.G. erübrigen sich, weil dieser weder links noch rechts der Bilanz noch zwischen Verbindlichkeiten und Guthaben unterscheiden kann.

      Schade um die Zeit.

      SNB-Chef Jordan hat mit seiner Chaostheorie ganze Arbeit geleistet.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Urs Abderhalden“

      Sie können nicht der Gossentroll der SNB sein und dann wieder den überlegenen Oekonomen spielen.

      Ihr Doppelspiel ist lägst aufgeflogen.

      Das wie vielte Pseudonym verwenden Sie hier? Wäre amüsant zu wissen. Stehen Sie doch dazu!

      Armer SNB-Chef Jordan, der auf solche Gossentrolle angewiesen ist.

      mfG

    • @Informatiker

      Danke

      Ja richtig.

      „Geld aus dem Nichts“ ist ein Hirngespinst der Zentralbankchefs und derer, die es werden möchten.

      Mehr nicht.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Platon

      Die Gossen-Trolle der SNB üben sich hier in Polemik.

      Wir dafür wissen, wie Geldpolitik funktioniert – sicher nicht mit „Geld aus dem nichts“, wie die Zentralbank-Fantasten hinter den dicken Mauern der SNB meinen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Urs Abderhalden

      Nö. Marx erklärt gar nichts. Geld ist ja einfach da, basta. Menschen handeln, wirtschaften und arbeiten einfach so, aus purer Freude. Auch die Steuerschulden z.B. die sind einfach gottgegeben. Marx hinterfragt
      nicht mal die Existenz des Staates, obwohl gerade der für das Eigentum garantiert. Er ist einfach nötig, ohne weitere Diskussion!

      Marx macht nur etwas: Einigen Akteuren die Macht absprechen und anderen Akteuren zuweisen.

  30. Sehr geehrter Herr Dr. Marc Meyer,

    es benötigt schon ein gerütteltes Maß an Dreistigkeit, wenn man als „Buchhaltungsexperte“ nicht weiß, wie eine Überweisung von einem Bankkonto auf ein anderes Bankkonto bei der gleichen Bank vorgenommen wird und gleichzeitig den Zentralbanken empfiehlt, bei Ihnen ein Seminar in Buchhaltung zu belegen.

    Realität:
    Eine bankinterne Überweisung erfolgt schlicht durch einen Passivtausch. Der Buchungssatz lautet z. B. Kunden-Kontokorrentkonto X an Kunden-Kontokorrentkonto Y, 1000 Franken. Dies können Sie in jedem Fachbuch über Bankbuchführung nachlesen und auch jeder, einigermaßen mit seinem Bankbetrieb vertraute Banker, wird Ihnen dies bestätigen.

    Fiktion:
    Da diese einfache Buchung aber nicht in Ihr „Phantasie-Bankbuchführungsmodell“ passt, werden von Ihnen halt imaginäre Buchungen kreiert, die jedoch leider in der Realität nicht existieren. Schlecht für die Realität?

    Sie buchen:
    Kunden-Kontokorrentkonto X an z. B. Devisen und anschließend
    Devisen an Kunden-Kontokorrentkonto Y, 1000 Franken.
    Bei dem Umweg über die Devisenposition nehmen Sie auch gleichzeitig noch eine Neubewertung der Devisen vor. Dass keine Bank so bucht, muss Sie ja nicht interessieren. Hauptsache Ihr „Phantasie-Bankbuchführungsmodell“ wird durch diese Luftbuchungen „bewiesen“.
    Und auf der Grundlage ihres irrigen Modells werfen Sie dann den Zentralbanken und der Fachwelt vor, rechts und links in der Bilanz nicht unterscheiden zu können.

    Vielleicht sollte Sie mal an einem Kurs über Bankbuchführung teilnehmen oder sich zumindest ein entsprechendes Fachbuch zulegen und durcharbeiten.

    LG
    Rudolf Müller

    • @Rudolf Müller

      Sie versuchen hier krampfhaft, auf meine Kosten Werbung für Ihren schlecht laufenden Blog zu machen und möchten mich als Kommentator bei Ihnen sehen.

      Da bemühen Sie sich vergeblich.

      Ich habe mir allerdings die Mühe genommen, die home Page Ihrer Seite zu öffnen. Diese hat mich in Ihrer Aufmachung sehr an das Bild von Arnold Böcklin im Kunstm,useum Basel erinnert:

      Die Toteninsel.

      Also das ist nicht mein Geschmack.

      Auch bleiben Ihre Texte langweilig.

      Und zudem: Wie haben vergessen, dass ich in meinem Beitrag „Die SNB und das Märchen von Der Geldschöpfung“ die herrschende Lehrmeinung erstmals mit Buchungssätzen um 180 Grad drehte.

      Die Bank of England hat mir dann abgeschrieben und die Deutsche Bundesbank auch.

      Und Plagiat-Jordan tut nun auch so, als ob er das immer verstanden hätte.

      Und Sie – lieber Herr Müller – wären immer noch ein ökonomischer Neandertaler, hätten Sie meine Texte nicht gelesen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Werter Rudolf Müller
      Kontoübertrag in gleicher Währung und Bank, tangiert die Buchführung der ZB nicht!
      Geschäftsbanken = Kunden aus der Wirtschaft
      Zentralbank = Kunden sind ihre Geschäftsbanken

      Wenn ein Kunde eine Devisenposition aufbauen möchte:
      Kunde CHF 1’200 an Kunde Fremdwährung Euro 1’000 dann hat die Bank eine short Position welche sie ausgleichen kann, spätestens wenn der Kunde die Euro auf eine andere Bank überweisen möchte und sie über kein Devisenguthaben verfügt!
      Dann kommt der bankübergreifende Zahlungsverkehr mit dem von der ZB geschöpften Liquiditätsvolumen (Manövriermasse) ins Spiel! Die Geschäftsbanken können keine Liquidität schöpfen, es ist physikalisch nicht möglich, wenn die ZB nicht mitspielt!
      Diese Liquidität resp. gesetzliches Zahlungsmittel ist nicht notwendig, es ist eine Spielform der Sekte Ökonomie!

      Bankbuchführung in Praxis während mindestens 20 Jahren ausgeübt. Verstehen Sie das Geldsystem nach der Betrugslehrmeinung der Sekte Fakultät Ökonomie oder wie sie in der Realität umgesetzt wird. Mit diesem Betrug ist auch der Virus Zahler-Mythen indoktriniert! Geld fällt nicht vom Himmel sondern wird von Bankkreditnehmern generiert. Dieses Volumen zirkuliert in Umlage und nicht „Bezahlung“! Der Staat gibt aus, den Preis für das Gemeinwohl fliesst zugeordnet über die Wirtschaft wieder zurück. Die Lohnsumme dient dem Betrug!

  31. Guten Tag Herr Roman Günter

    Ein anschlussfähiger Kommentar sieht anders aus aber das beweisen Sie inzwischen täglich hier auf Inside.

    Art. 128 Abs. 1 AEUV erklärt nur Banknoten ausdrücklich zu gesetzlichen Zahlungsmitteln. Die dort gewählte Formulierung schliesst jedoch nicht aus, dass zukünftig auch nicht-physische Geldformen den Status gesetzlicher Zahlungsmittel erlangen könnten.

    Und was machen Sie daraus? Sie schreiben Zitat:

    „Nach all dieser Zeit, nach all diesen Kommentaren, haben Sie immer noch nicht begriffen, wie das gesetzliche Zahlungsmittel in der Schweiz geregelt ist? Und haben immer noch nicht begriffen, das in der EU hingegen nur die EUR-Banknoten gesetzliche Zahlungsmittel sind?“

    Ende Zitat.

    Sie müssen, wenn schon, denn schon, auch das andere posten – und nicht diesen Satz aus dem Zusammenhang reissen! Aber das ist gerade Ihre Taktik. Und daraus entstehen dann „Kernfragen“ die keiner beantwortet haben soll.

    Bargeld ist ja eine Schuld der SNB (Fremdkapital in den Passiven). Und Bargeld entsteht grundsätzlich dadurch, dass die SNB Wertpapiere, Fremdwährung, Anleihen, Aktien oder Gold oder sonst einen Vermögenswert (evtl. vorübergehend) ankauft (siehe notenbankfähige Wertpapiere). Die Buchung der Bargeldentstehung lautet somit üblicherweise also allgemein Aktiven/Fremdkapital resp. rudimentär Vermögenswert/Bargeld oder Vermögenswert/Giralgeld und danach Giralgeld/Bargeld oder einfach beispielsweise $/€. Es sind somit auch nicht verpfändete Sicherheiten, die ich als Aktiven anführe – die können ja gar keine Aktiven sein, da sie im Eigentum des Sicherheitsgebers verbleiben, sondern sind, wie das Wort ja sagt, nur Sicherheiten -, sondern Kredite – Die SNB hat den Geschäftsbanken keinen einzigen Franken Kredit gewährt! oder eben (meist vorübergehende) Ankäufe mit Rückzahlungsverpflichtung (Repos 2009). Denkbar ist auch der Ankauf am Offenmarkt, wodurch natürlich wiederum das Geld als Schuld der SNB bei den Banken ankommt, da ja nebst dem Staat grundsätzlich nur diese ein Girokonto bei der SNB eröffnen können.

    Fazit: Geld ist immer gedeckt durch Aktiven, sei dies nun Gold, eine Fremdwährung, Bargeld, eine Liegenschaft, ein Kredit, eine Anleihe oder weiss was immer.

    Es gibt grundsätzlich keinen Unterschied zwischen BWL und VWL. Sowohl der Staat als auch Firmen und Privatpersonen sind Wirtschaftsteilnehmer. Der Unterschied, der zwischen BWL und VWL gezogen wird, ist meist künstlich-akademisch. Daraus hervor treten dann die herumgeisternden abstrusen Theorien!die Sie und Ihre Mitstreiter hier meisterhaft vertreten.

    • So jetzt gönnen Sie sich aber bitte etwas Ruhe, Sie scheinen etwas aus der Fassung geraten.

    • Hallo Platon und Herr Meyer

      Ich habe hier noch eine, nennen wir es doch, „Vereinfachung“:

      Fazit: Geld ist immer gedeckt durch Eigentum. Eigentum kam mit der organisierten Gewalt (Staat, Religion, Recht) in die Welt. Eigentum ist ohne diese organisierte Gewalt nicht definierbar.

      Kleines Problem dabei: Der Mensch hat eine Einschränkung im Neocortex, beschrieben als die „Dunbar-Zahl“.

      Mit der organisierten Gewalt hat der Mensch ein Monster kreiert welches er nicht überblickt, geschweige denn erkennen kann.

      Fragen Sie Goethe.

    • Ausgehend von diesen Erkenntnissen sollten Sie nun verstehen können, warum die SNB in der Schweiz keine Kredite vergibt: Der öffentliche Sektor hat einfach zu wenig Schulden, was gut ist. Die Kreditvergabe an Private würde die privaten Kreditgeber (Banken) verdrängen. Hinzu kommt das Timingproblem mit einer unerwünschten Verstärkung der Konjunkturzyklen.

      Jedoch: Die SNB kauft zu überhöhten Preisen EUR von Exporteuren, die ihn nicht in der Eurozone investieren wollen. Die Exporteure erhalten CHF, die voraussichtlich in die Schweizer Exportwirtschaft investiert werden. Ob diese Allokation sinnvoll ist, ist eine berechtigte Frage.

    • @platonisch

      Danke

      Richtig

      Die SNB subventioniert die Exportindustrie, indem sie hunderte Milliarden im Giesskannenprinzip ins Ausland verschleudert hofft, es kämen dann mehr Bestellungen von dort.

      mfG

    • PS zu meinem Kommentar: Gleichzeitig vergibt die SNB EUR-Kredite an EUR-Staaten und drückt damit die EUR-Zinsen. Anstatt dass die Exporteure selbst in die Eurozone investieren, vergibt die SNB Kredite dorthin.

  32. Wie von M. Meyer aufgezeigt haben die Währungsmanipulationen der SNB nach dem „Franken-Rütli“ 2011 massiv zugenommen. Darum figuriert die Schweiz auf der USA-Watch Liste der grössten Manipulierer von Währungen. Es muss in Erinnerung gerufen werden, wieso die SNB überhaupt so agieren kann.
    Der IMF (Beitritt Schweiz 1992) verbietet den Mitglieder eine Golddeckung der Währung. Die teilweise Golddeckung stand damals jedoch in der Schweizer Verfassung! Der IMF-Beitritt somit im Gegensatz zur Verfassung. Im Vorfeld der Abstimmung über die neue Verfassung 1999 wurde dann nie über das Weglassen der SNB Verpflichtung zur Golddeckung in der neuen Verfassung gesprochen. Die Streichung dieser Verpflichtung ermöglichte dann den Verkauf der SNB von ca. 2‘000 Tonnen Gold und nun auch die erwähnte massiven Manipulation des CH-Frankens.

    • @Rain Pfrund

      Es wurde sogar sehr ausführlich über die Golddeckung diskutiert. Sehr detailiert wurden die Auswirkungen und Grundüberlegungen dazu auch in der Botschaft des Bundesrates zum WZG ausgeführt.

      https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/1999/7258.pdf

      Einem verantwortungsbewussten Stimmbürger waren alle Informationen zugänglich, wenn auch nicht so leicht wie heute.
      Auch den Herren Platon und Meyer wäre die Lektüre dieser Botschaft sehr zu empfehlen. Es ist nie zu spät für etwas Einsicht und Durchblick.

    • @Rain Pfrund

      Danke

      In meinem Buch „Arbeitslosigkeit – die grosse Verantwortung der Wirtschaftswissenschaft“ 1993 zeigte ich, dass die Goldbestände der SNB nichts nützen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Dazu bräuchte es Investitionen in der Schweiz.

      Ich hielt in den nachfolgenden Jahren viele Vorträge zum Thema – auch 1996 und 1997 GV der SNB in Bern plus zwei ganzseitige Artikel in der FuW.

      Ich empfahl stattdessen den Kauf von Schweizer Wertschriften, u.a. auch Aktien. Das war ketzerisch.

      Damals waren die Aktien noch viel tiefer. Aber es löste die Diskussion um die Goldbestände aus (Solidsritätsinitiative).

      Ich stehe aber auch heute noch zu meinen Vorstössen damals, weil es um die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ging.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  33. Guten Morgen an die 4 Musketiere (Neuzugang @Switzerland First)

    während „d’Artagnan“ einen Widerspruch zwischen meiner Argumentation und die des Autors gesehen haben will – benutzt „Strammer Max“ diese Platform für seine Publikationen – hinzu kommt „Switzerland First“ mit einer Prise Fantasy-Romance. Und wo sind unsere @Walt Rother und @Urs Abderhalden?

    Ach ja, die klopfen sich im Blog von „Strammer Max @aliasRudi“ alle gegenseitig auf die Schultern, in dem sie behaupten Herr Dr. Marc Meyer würde bei der Beantwortung einer selbstgebastelteten Kernfrage kneiffen.

    Meine Herren: Das gesetzlich verordnete Geld ist Papiergeld. Da es kein Papiergeld ohne Schulden gibt, zwingt der Gesetzgeber damit die Bürger in die Verschuldung! Dadurch, dass der Staat ein gesetzliches Zahlungsmittel aufoktroyieren kann, nimmt er den Wirtschaftsakteuren die Vertragsfreiheit, da ein gesetzliches Geld definitionsgemäss immer angenommen werden muss (Annahmezwang). Der Staat geniesst hohes Vertrauen, da er auf das Geld seiner Bürger und die Ressourcen des Landes Rückgriff nehmen kann. Seine Bürger bürgen mehr oder weniger unfreiwillig für die Schulden des Staates. Das bestehende System ist somit ein Schuldgeldsystem, denn das gesetzliche Geld beruht auf Schulden. Da es ein Papiergeldsystem ist, kann es beinahe beliebig zu geringen Kosten erweitert werden.

    Geld ist für einen Normalbürger ein Guthaben, Vermögen, also ein Aktivum – für Banken allerdings ist das selbst geschöpfte-emittierte Geld jedoch eine Schuld. Daher ist das Wort Geldschöpfung irreführend und eine Halbwahrheit – und viele glauben dann, das von Banken geschöpfte Geld sei ein Aktivum, ihr Vermögen. Falsch. Wir müssen präzise mit den Begriffen umgehen.

    Eine Schuldverpflichtung allerdings schöpft man nicht, sondern man geht sie ein. Und da eine Geschäftsbank auch nur einen Teil des Oberbegriffs Geld, nämlich nur Geschäftsbank-Buchgeld (= ihre Bargeldschuld) schöpfen kann, ist dies zumindest eine Halbwahrheit, wenn nicht eine Lüge, wenn man behauptet, eine Geschäftsbank könne Geld schöpfen. Notenbankgeld, welcher Begriff das Wort Bargeld umschliesst, den anderen Teil des Oberbegriffs Geld, kann sie nicht schöpfen.

    Geldvermögen und Geldschulden sind immer nur deckungsgleich zwischen Banken und anderen Wirtschaftssubjekten (Geld entsteht ja auch durch Wertpapierkäufe, wie z.B. Aktien, welche keine Schulden sind, also z.B. Beteiligung der Bank an einem Unternehmen/Buchgeld). Da steht also auf der Aktivseite kein Kredit der Bankschuld (Buchgeld) gegenüber. Ein Liquiditätsproblem lässt sich vergleichsweise einfach lösen; ein Solvenzproblem allerdings ist ernst. Ich tue mich nicht schwer damit, wie Sie meinen, sondern ich erkenne die Problematik sehr genau. Beim Goldgeld ist Sparen grundsätzlich und theoretisch kein Problem, weil weniger Goldgeld im Umlauf einen höheren Wert und somit auch einen höheren Zins bedeutet – und dementsprechend, wenigstens theoretisch, entspart wird. Aber dies bedeutet keineswegs, dass Goldgeld an und für sich unproblematisch ist. Ohne Schulden funktioniert Goldgeld nicht.

    Wenn die SNB ihre Schuld (Abbau von Schulden – Nicht Zahlungsverpflichtung nachkommen) nicht mehr stemmen kann, müssen entweder die Bürger die Aktiven auffüllen – oder aber die Geschäftsbanken ihre Forderungen abschreiben. So oder so wird es deshalb entweder zu einem Kollaps der Währung oder der Banken führen. Geld (= Passiven) muss immer seinen Gegenwert in den Aktiven finden!

    Erwartungsgemäss hat die SNB den Euromindestkurs nicht halten können und so der Schweiz einen gewaltigen Verlust beschert. Wer zieht diese hochbezahlten verantwortlichen Experten nun zur Rechenschaft?

    • @Platon

      Noch ein Wort zu den SNB-Trollen mit ihren Gossenausdrücken.

      „Walt Rother“ und ,“Urs Abderhalden“ waren defititiv derselve Troll.

      Ich wäre nicht erstaunt, wenn dieser sich jetzt „Switzerland first?“ nennt.

      freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Lieber (selbsternannter) Plato

      Mit Verlaub, ich empfinde es ehrenvoll, in die Gilde der Musketiere aufgenommen worden zu sein. Dass es sich im Roman von Alexandre Dumas nur um drei handelt scheint Ihnen entgangen zu sein. Tut aber nichts zur Sache.

      Allerdings möchte ich diese Ehre erst annehmen, wenn Sie Ihre Kommentare etwas kürzer auf den Punkt bringen können. Denn dann erst werden Sie in der community Ernst genommen.
      Dies schulden Sie, Plato, Ihren Lesern und mir. Sonst müsste ich Sie als philosophischen Hochstapler bezeichnen und das wollen Sie doch nicht.
      Wie hat es doch kürzlich jemand hier auf IP ausgedrückt: “Die Grenze zwischen Senilität und Wahrnehmungsdefiziten ist fliessend.“

      Freundliche Grüsse

    • Lieber Herr Dr. Meyer

      Danke.
      Ich bin definitiv nicht der von Ihnen erwähnte dritte Troll.
      Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

      Freundliche Grüsse

    • Guten Tag, Switzerland First,

      natürlich sind die 3 Musketiere von Dumas eine Binsenweisheit so wie wenn die TROLLS zugleich im TRIO aufgescheucht auf Insideparadeplatz herum tanzen – wie um das goldene Kalb.

      Sie als Nummer 4 zu zwingen – sich als TROLL zu outen – das war mein Ziel!

    • Tja Switzerland first…..

      Und ich bin definitiv der Kaiser von China.

      Ganz sicher, Indianer Ehrenwort und nicht gelogen……..

  34. Nachtrag I

    Nun hat die Frage, ob es sich bei Zentralbankschulden um echte eintreibbare Forderungen handelt, auch die EZB erreicht.

    Hier auf Inside Paradeplatz habe ich ja schon x-mal bewiesen, dass die Schulden der Zentralbank echte Schulden sind.

    Das kann noch zu riesigen Problemen innerhalb des Euro-Währungssystems führen, da die Guthaben und Schulden zwischen den Zentralbanken der Eurozone immer weiter auseinanderdriften.

    Marc Meyer

    • Guten Morgen Herr Dr. Marc Meyer,

      und so beginnt sich der Kreis zu schliessen………….

    • @Meyer

      Nach all dieser Zeit, nach all diesen Kommentaren, haben Sie immer noch nicht begriffen, wie das gesetzliche Zahlungsmittel in der Schweiz geregelt ist? Und haben immer noch nicht begriffen, das in der EU hingegen nur die EUR-Banknoten gesetzliche Zahlungsmittel sind?
      Die Diskussionen um die Zentralbankschulden sind nicht neu, nur aktuell.

    • Sehr geehrter Herr Meyer

      Ein unerwartetes „Ja“. 😉
      Danke für die Bestätigung. Ich habe mir deshalb erlaubt, etwas weiter oben ein Dokument in den Kommentar zu stellen, das die Regelung der gesetzlichen Zahlungsmittel der Schweiz noch etwas detaillierter erklären dürfte. Viel Spass bei der Lektüre.

      Beste Grüsse

  35. Lieber Walter Roth

    Danke für Ihre jeweils erhellenden Kommentare.

    Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Auch ich setzte mich vorzugsweise mit Kommentarschreibern auseinander, die wissen, wovon sie schreiben und in der Lage sind Ihre Sachargumente zu ordnen.

    Leider trifft dies nicht bei allen zu.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute in Ihrer weiteren Funktion als Kommentarpolizist.

    Freundliche Grüsse

    • @ Switzerland First?

      Hahahahaha…… wollen sie einem Schlachtross wirklich solche Plattitüden an den Kopf werfen ?

      Also bitte, lassen sie es besser bleiben….(((((-:

    • Lieber Walter Roth

      Danke für Ihre gehaltvollen Beiträge hier.
      Dass Sie sich in Ihrer Rolle als Kommentar-Polizist als „Schlachtross“ bezeichnen zeugt von Ihrer Herkunft.

      Als überzeugter Demokrat werde ich dafür besorgt sein, dass Ihnen auch in Zukunft Ihr Interesse an meinen Kommentaren nicht verloren geht. Machen Sie so weiter. Ich tue es auch, und zwar hier auf IP!

      Freundliche Grüsse

    • Lieber Herr Dr. Marc Meyer

      Zum ersten Teil Ihres Satzes: ja, nicht überprüfbar.
      Zum zweiten Teil Ihres Satzes: Ihre Fiktion.

      Schönen Tag noch!

      Freundliche Grüsse

    • @Switzerland first?

      Und nun wenden Sie Ihre hohe Intelligenz auf die Geldtheorie an und dann kommt es gut – zumindest besser.

      mfG

      P.S. Das Fragezeichen bleibt. Behalten Sie es – es passt zu Ihnen.

  36. Zum Kommentar von Herrn Meyer vom 7. November 2018 / 12:01

    Der Meister der Sinnverdrehungen muss gerade Herrn Günter solches vorwerfen. Wenn Herr Günter sagt:
    ~~~~~~~~~~
    „Es ist durchaus wichtig, dass bestehende Meinungen und Prozesse immer wieder in Frage gestellt werden. Das sollte aber sachlich einwandfrei und wohlüberlegt geschehen. Ihre Ausfälle sind es nicht (oder vielleicht nicht mehr) und gleichen eher den Hasspredigten religiöser Eiferer.“
    ~~~~~~~~~~
    liest Herr Meyer daraus, dass Herr Günter ihn einen Hassprediger genannt habe. So agiert man, wenn man den anderen bewusst nicht verstehen will sondern nach populistischen Aufhängern sucht um sich einer sachlichen Diskussion zu entziehen.

    Wie Herr Meyer auch den Sinn eines Sachvortrages von Herrn Weidmann bewusst falsch wiedergibt, ist in dem Beitrag Teil 5, Holzköpfe der SNB und BuBa dargestellt.

    Im Kommentar vom 7. November 2018 / 12:01 tönt Herr Meyer:
    ~~~~~~~~~~
    P.S: es wäre halt schon gut, wenn das Direktorium der SNB endlich einmal in einen Grundkurs in Buchhaltung ginge.
    Muss ich einen anbieten?
    ~~~~~~~~~~
    Zumindest an Selbstbewusstsein mangelt es Herrn Meyer nicht, besonders wenn man feststellt, dass seine Kenntnisse über die Bankbuchführung zumindest mangelhaft sind. Um sein Phantasiemodell zu unterstützen werden dann vom Buchhaltungsexperten auch mal schnell einige Buchungen erfunden, die in der Realität gar nicht existieren.

    Details dazu siehe Teil 4, Meyers Parallelwelt. Kreativ ist er ja schon, der Herr Meyer. Und wenn dann die Realität nicht mit seiner Theorie übereinstimmt, so ist das schlecht für die Realität.

    LG
    Rudolf Müller

  37. Die SNB hat den Währungskrieg nicht selbst angezettelt.
    Sie führt einen reinen Verteidigungskrieg, um die
    Aufwertung des Frankens zu verhindern. Die dafür eingesetzten rund 800 Mrd sind ein Tropfen auf den heissen Stein im Vergleich mit der Geldmenge M1 M2 M3 von 32 Billionen der Eurozone. Die Geldmenge der USA liegt in der gleichen Grössenordung.
    Das Broad Money weltweit beträgt rund 104 Billionen.

    • @Jakob Koller

      Danke

      zum Vergleich:

      Die FED hat pro Bürger knapp 70 Dollar in die Schwächung des Dollars invstiert – die SNB hat pro Bürger knapp 100’000 Franken investiert, um den Franken zu schwächen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Koller………

      …….. sie sollten mehr lesen.

      Die FED hat eine Bilanzsumme von ca. 3.4 Billionen bei 330 Millionen US-Einwohnern..

      Die SNB hat eine Bilanzsumme von ca. 800 Millionen bei 8 Millionen Einwohnern in der Schweiz.

      Fazit :
      Wir Schweizer haben eine Nationalbank mit ca. 40 mal mehr Schulden wie die FED……

      Und davor graust mir.
      ————————
      Wir Schweizer, das heisst nicht ich, sondern die 90% uninformierten und Dummköpfe in unserem Land, die zeigen jedoch immer mit dem Finger Richtung USA und Trump, dabei wind wir Schweizer die Schuldenweltmeister.
      WIR SIND ES, nicht die USA.

      Unser Rating sollten dringend gesenkt werden, auf Tripple B oder noch weiter nach unten, denn das wäre die Realität.
      ———————————
      Aber macht nichts, wir werden die Selbstbestimmungs-initiative der SVP verwerfen und dann noch gut 10 Millionen Migranten aufnehmen.

      Für Deutschland rechnete die UNO aus was dieses Land aufnehmen könnte, …. sie kamen auf 190 Millionen.
      Was heisst das für das „reichste“ Land der Erde, sind da 10 Millionen angemessen ?

      Kein Problem, wir finanzieren das auch wenn von den 10 Millionen …….8 ein Leben lang Sozialhilfe beziehen werden.
      Da die SBI-Initiative scheitern wird, kann unsere Politik den Migrationspakt der UNO unterschreiben.
      Den zu unterschreiben wäre zwar nach aktueller Gesetzeslage schon jetzt illegal, denn dank der MEI-Initiative steht ja nun in der Verfassung …….das die Schweiz die Einwanderung selbständig regelt, aber eben, sie werden das alles ignorieren.

      Kein Problem denn der „Schuldenweltmeister“ ist gesellschaftlich bereits derart verwahrlost, dass er all den Unsinn so lange mitmacht bis das Fass explodiert.
      Für den Schuldenweltmeister klein Problem…… denn wir haben ja Myriaden von Eigenheimbesitzern und Pensionskassensparern, die man dann „scheren“, odereinfach mit einer Zwangshypothek beglücken kann.
      Siehe 1948 in Deutschland.

    • Der Kommentator „Jeffery“ hat in seinem Kommentar vom 4. November 2018 / 11:41 ausführlich erläutert, weshalb die Situation der FED nicht mit der der SNB vergleichbar ist. Dies hindert Herrn Meyer jedoch nicht, seine Dogemenschublade „128“ nochmals hier aufzuziehen und zu wiederholen:
      ~~~~~~~~~~
      Die FED hat pro Bürger knapp 70 Dollar in die Schwächung des Dollars invstiert – die SNB hat pro Bürger knapp 100’000 Franken investiert, um den Franken zu schwächen.
      ~~~~~~~~~~
      Mehr fällt Herrn Meyer zu der nachvollziehbaren Aussage von Herrn Koller nicht ein.

    • Müller…….. und die anderen D……

      Mich zum Beispiel interessieren die Details zu den Dchulden gar nicht so sehr, aber mir graust vor den Zahlen.
      Schulden müssen irgendwann immer beglichen werden, dass ist der Kern der Sache den wir uns vor Augen führen sollten.
      Wer sich in Geschichte nur etwas auskennt weiss das es viele Beispiele gibt die uns aufzeigen wie unsere Regierungen das dann machen können, werden, wollen.
      Jetz6t haben die nur eines im Sinn, das Elend verschleiern, ihre Amtszeit auszusitzen und sich in die Pension zu flüchten.
      Mir graust davor…….. und wer Besitz hat, dem sollte das noch weit mehr.
      Ich bin auch Besitzender, aber Gottlob nicht mehr in der Schweiz, ja nicht mal mehr in Europa.
      Notfalls habe ich eine Alternative, sehr ungern aber immerhin.

  38. @Platon

    Da Herr Meyer meint;
    „Der Kommentator „Roman Günter“ hat nicht begriffen, was die Aufgabe des Goldstandards bedeutete: Es bedeutete lediglich, dass Geld auch emittiert werden kann durch andere Vermögenswert als Gold.“

    wäre es vielleicht gut, wenn Sie sich erst mit ihm absprechen, ob unsere gesetzlichen Zahlungsmittel nun Warengeld oder Fiatgeld sein sollen. Sonst wird es ein wenig wirr mit Ihnen beiden. Übrigens ist Fiat kein Akronym, Sie müssen es also nicht nicht Grossbuchstaben schreiben.
    Das Meyersche Modell betrachtet offenbar die Aktiven der SNB als Goldersatz. Es gibt in diesem Modell keine nominalen Werte, sondern ein bilanzabhängiger Realwert des Frankens. Wird der Schweizer Franken stärker als die Aktiven in Fremdwährung mithalten können, müssen die Geschäftsbanken Wertberichtigungen vornehmen.

    Eine fantasievolle Welt, die Welt des Meyerschen Ökonomie-Modells der bewirtschafteten Währungen.

    • @Leserinnen und Leser

      Verehrte Leserinnen und Leser

      Der Kommentator Roman Günter hat mich hier schon beleidigt mit Ausdrücken wie Hassprediger“, „Hund“, „paranoid“, „die Hosen runtergelassen“ usw.

      Sie werden verstehen, dass ich mit einem solchen Kommentarschreiber nicht mehr fachlich kommuniziere, bevor er sich nicht entschuleigt hat.

      Das ist auch der Grund, weshalb er sich an andere Kommentarschreiber richtet, und versucht, so wieder in die Diskussion zu gelangen.

      Zudem verdreht wr meine fachlichen Aussagen.

      Es ist schade, dsss der praktisch einzig übriggebliebene Vertreter der Chaos-Theorie von SNB-Chef Jordan sich solcher Methoden bedienen muss.

      Falls Sie durch seine fachlich wirren Behauptungen, die er ständig mutiert, verwirren lassen, so wenden Sie doch bitte an mich. Ich werde seine Irrtümer dann in einfacher Sprache erklären.

      Freundliche Grüssd

      Marc Meyer

    • Guten Tag, Herr Meyer

      Da Sie sich an die Leser wenden, bin ich wohl auch angesprochen. Schön, dass Sie eine Liste führen. Interessant ist ja dabei, dass ich sämtliche Bezeichungen aus verschiedenen Plattformen entnahm. Bezeichnungen für Ihr Verhalten, benutzt von verschiedenen Kommentatoren, als Reaktion auf Ihre sinnleeren Standard-Floskeln zu kritischen Rückfragen. Nur den „Hund“, den haben Sie selbst erfunden.

      Nun gibt es mittlerweile ja glücklicherweise den Blog von „Rudi“, der ausführlich und nachvollziehbar über die Irrungen und Wirrungen des Meyerschen Modells aufklärt.
      https://um-bruch.net/2018/10/18/dr-marc-meyer-und-die-geisterfahrer-teil-1-geld/

    • Lieber Herr Dr. Meyer

      Ach, Sie Armer, jetzt fallen Sie auch noch in die Opferrolle.
      Mein Erbarmen ist Ihnen sicher, auch wenn ich andere Sparringpartner vorziehe.
      Schönen Tag noch!

      Freundliche Grüsse

  39. Guten Tag Herr Roman Günter,

    Sie schreiben Zitat:

    „Sie scheinen einfach etwas mit der Definition von Fiat-Geld überfordert zu sein.“

    Ende.

    Ist das so d’Artagnan??? Sie und die zwei anderen Musketiere seit offensichtlich am Ende eures Lateins.

    Kauft die SNB Staatsanleihen auf, die nicht für Investitionen bestimmt sind, so wird der Wert des Geldes verwässert (Inflation), denn hinter diesem Geld steht keine bilanzierbare Investition, sondern einzig eine Forderung. In diesem Fall ist es vertretbar, wenn man von FIAT-Geld spricht. Dann und nur dann hat die Feststellung – in Verschleierung der Ursache -, die Bank schöpfe Geld aus dem Nichts, eine gewisse Berechtigung; eigentlich handelt es sich hier um eine versteckte Steuer.

    Weiter schreiben Sie Zitat:

    „Was hält Sie so sehr in alte Zeiten zurück?“

    Ende.

    Lieber d’Artagnan, da Papiergeld keinen inhärenten Wert hat, wird es als Schuldgeld kreiert, d.h. jeder Forderung steht eine Schuld gegenüber oder mit anderen Worten: Jeder Geldschein ist ein Schuldschein bzw. Zahlungsversprechen der SNB. Im Gegensatz dazu hat Warengeld einen inhärenten Wert: die Kaufkraft.

    Verstehen Sie jetzt? Nein?

    Wie wir beobachten hat die SNB viele Devisen“reserven“ und wenn diese abwerten, muss sie Verluste verbuchen. Wird das Eigenkapital negativ über längere Zeit, müssen die Geschäftsbanken ihre Forderungen gegenüber der SNB wertberichtigen. Das kann sie in Bedrängnis bringen und eine Bankenkrise auslösen. Ursachen für eine Währungskrise sind z.B. falsche Wirtschafts- oder Geldpolitik. Das Vertrauen in Politik, Währung oder Wirtschaft des Landes schmilzt und die Währung wird gegen andere Währungen getauscht. SNB-Präsident Jordan irrt gewaltig, wenn er behauptet:

    „Zum einen kann eine Zentralbank nicht illiquid werden.“

    Er und nicht nur er – verwechselt offensichtlich Aktiven und Passiven, denn das Geld der SNB ist eine Schuld derselben und keine Liquidität! Liquidität ist immer ein Aktivum, d’Artagnan! Niemand kann sich immer mehr verschulden und behaupten, er sei liquid, auch eine SNB nicht, denn Liquidität bedeutet die Fähigkeit, seinen bestehenden Zahlungsverpflichtungen termingerecht und betragsgenau nachzukommen – und das von der SNB emittierte Geld ist ja gerade die Zahlungsverpflichtung, die Schuld der SNB und nicht ihr Vermögen.

    Die SNB – sie hat diese Seite mittlerweile vom Netz genommen – schrieb selbst Zitat:

    „Aktiengesellschaft
    Eine Aktiengesellschaft ist ein Unternehmen, das sich Eigenkapital durch die Ausgabe von Aktien beschafft. Die Aktien bilden das Grundkapital einer Aktiengesellschaft. Der Inhaber einer Aktie ist Miteigentümer an der Gesellschaft. Die Schweizerische Nationalbank ist eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft des Bundesrechts.

    Arbeitslosenquote
    Die Zahl der Arbeitslosen, gemessen an der Zahl der Erwerbstätigen. Die Arbeitslosenquote schwankt im Konjunkturverlauf. Diejenige Arbeitslosenquote, die auch bei einer guten Konjunktur nicht verschwindet, wird als Sockelarbeitslosigkeit bezeichnet.

    Autonome Geldpolitik
    Eine autonome oder eigenständige Geldpolitik bedeutet, dass eine Zentralbank ihre Geldpolitik an den Bedürfnissen des eigenen Landes ausrichtet. Weil zwischen der Geldpolitik und der Währung eines Landes ein Zusammenhang besteht, ist eine autonome Geldpolitik nur möglich, wenn der Wechselkurs der Währung frei schwanken kann. Soll der Wechselkurs jedoch gegenüber einer Fremdwährung auf einem bestimmten Kurs gehalten werden, muss die Zentralbank immer dann ihre eigene Währung kaufen oder verkaufen, wenn Abweichungen von diesem Kurs drohen. Mit solchen Käufen oder Verkäufen beeinflusst sie die Geldversorgung im eigenen Land: Kauft sie von den Banken Fremdwährungen, um eine Höherbewertung der eigenen Währung zu verhindern, verfügen die Banken über eine grössere Menge der Landeswährung, ihre Liquidität nimmt zu. Verkauft die Zentralbank Fremdwährungen, um den Wechselkurs der eigenen Währung zu stützen, dann verringert sich die Menge an Landeswährung, die Liquidität wird verknappt. Mit der Verpflichtung, einen bestimmten Wechselkurs zu verteidigen, verliert die Zentralbank die Kontrolle über die Geldversorgung und über die Höhe der kurzfristigen Zinsen. Ihre Geldpolitik entspricht der Politik des Landes, an dessen Währung die eigene Währung gebunden worden ist.“

    Ende Zitat.

    Die unverantwortliche SNB Geldpolitik hat die Fallhöhe erhöht. Mit den Beruhigungstaktiken lässt sich die Realität nicht dauerhaft verschleiern. Betreffend Euro und EU gäbe es noch viel zu sagen, insbesondere sei hier allerdings festgestellt, dass nur ein Blinder nicht hat voraussehen können, wie es kommen musste….und der Blackrock-Boy wusste nichts davon?

    Zum Glück gibt es noch Menschen wie Herr Dr. Marc Meyer und Herr Lukas Hässig in unserem Land.

    • Richtig……

      Guter Kommentar, wers nun immer noch nicht versteht ……dem ist nicht zu helfen.
      Leute wie „Günther“ verstehen das allerdings schon, aber sie dürfen ……und wollen also auch nicht.

    • „Platon“

      Ihre Aussage:

      „Kauft die SNB Staatsanleihen auf, die nicht für Investitionen bestimmt sind, so wird der Wert des Geldes verwässert (Inflation), denn hinter diesem Geld steht keine bilanzierbare Investition, sondern einzig eine Forderung. In diesem Fall ist es vertretbar, wenn man von FIAT-Geld spricht.“

      Ist bestenfalls pseudowissenschaftlich. Was meinen Sie mit dem Terminus „steht“? Etwa der vergebene Kredit ist nicht besichert? Ist die Besicherung durch Infrastruktur etwa das Kriterium für FIAT-Geld, oder die Kreditvergabe per se? Erzeugt also eine Bank, welche Hypothekarkredite vergibt kein FIAT-Geld, und eine Bank welche Kleinkredite vergibt erzeugt FIAT-Geld?

    • @platonisch

      Danke

      „Fiat“ – Geld gibt es nicht.

      Punkt.

      Es gibt Waren, die einen Wert haben und als solche mehr oder weniger geeignet sind, um als Geld zu dienen (Extreme: eine Kuh – ein Goldstücklein).

      Dann gibt es Geld, welches auf der Passivseite eines Geldemittenten verbucht wird und einen rechtlichen Anspruch auf das Vermögen auf der Aktivseite darstellt.

      Der Wert dieses Buchgeldes ist vom Vermögen der Geldemittentin abhängig. fällt der Wert des Vermögens unter Wert des ausstehenden Geldes, so verliert dieses an Wert (Inflation bei Banknoten; Wertberichtigungen beim Buchgeld der Banken).

      Was es nicht gibt, ist, das jemand auf einen Zettel schreibt, das sei so und so viel Geld wert („sogenanntes „Fiat-Geld“).

      Allenfalls Picasso konnte eine Rechnung zum Essen bezahlen, indem er ein Bild auf die Papierserviette zeichnete (hätte ich als Wirt als Bezahlung angenommen).

      Würde der Staat Anleihen emittieren und der SNB verkaufen so wäre dies auch nicht „Geld aus dem Nichts“, weil der Staat mit dem Geld ja etwas bezahlen würde.

      Und die SNB würde nicht Geld gegen „Nichts“ verbuchen, sondern gegen eine Staatsanleihe.

      Ist das was der Staat kauft wertvoll, so besteht ein Gegenwert. Lässt er hingegen Löcher auf- und zubuddeln, so hat das so emittierte Geld keinen Wert (trotzdem ist es nicht „Fiat-Geld im eigentlichen Sinne).

      Wenn also SNB-Chef Jordan und der Bundesrat behauten, die SNB könne nicht „illiquide werden in Franken“ (Curia vista), so ist das ein völliger Unsinn, weil Geld als „Liquidität“ bzw. als „liquides Vermögen“ bzw. als „Geld aus dem Nichts“ bzw. als „Fiat-Geld interpretiert wird.

      Das alles gibt es nicht – ausser in den Köpfen von ein paar wenigen Phantasten.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      P.S: es wäre halt schon gut, wenn das Direktorium der SNB endlich einmal in einen Grundkurs in Buchhaltung ginge.

      Muss ich einen anbieten?

    • @Dr. Meyer,
      Ihrer Aussage stimme ich nur teilweise zu. Fiat-Geld gibt es schon, nämlich Geld welches keinen Anspruch auf Gold darstellt, sondern auf einen Kredit (also eine Staatsanleihe oder einen Bankkredit). Beim Kredit ist auch nicht die Deckung durch Infrastruktur entscheidend, sondern allein die Fähigkeit zur Rückzahlung z.B. durch Besteuerung. Ist diese gegeben, können auch unbesicherte Kredite von hoher Qualität sein. Freundliche Grüsse.

    • @platonisch

      Danke

      Richtig.

      Auf Kredit und Rückzahlung selbstverständlich auch.

      Das ist also „future value“ und deshalb auch nicht nichts (z.B. auch Kleinkredit).

      Freundliche Grüsde

      Marc Meyer

    • Sehr geehrte Frau Abt

      Danke für Ihren Beitrag.

      Ist es tatsächlich die Aufgabe eines Notenbankchefs, mit Schulden zulasten der Steuerzahler Warren Buffet zu spielen?

      Und dies nota bene trotz vom Volk beschossener Schuldenbremse?

      Im Übrigen ist der Euro seit Jordan bei der SNB ist von über 1.60 heruntergekommen, der Dollar von ebenfalls etwa 1.80. Und die Auslandanlagen kurbeln zudem die ausländischen Volkswirtschaften an auf Kosten und auf Risiko der Schweiz.

      Ich denke, der Vergleich von SNB-Chef Thomas Jordan und Warren Buffet ist mehr als schräg.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Sehr geehrte Frau Abt
      Die Irrtümer von gestern sind die Wirklichkeit von Heute. Angesichts der SNB-Bilanz-Struktur fehlt mir der Optimismus.
      Freundliche Grüsse Rico Meier

    • @Rico Meier

      Vielen Dank

      Super ausgedrückt:

      „Die Irrtümer von gestern sind die Wirklichkeit von heute.“

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  40. Guten Tag Herr Dr. Marc Meyer,

    Prof. Th. Jordan und seine Musketiere argumentieren, dass es sich beim Passivum der SNB nicht um eine kaufmännische Schuld des Bankensystems handelt. Durch Lieferung des eigen selbst emittierten gesetzlichen Zahlungsmittel komme die SNB ihren sämtlichen Zahlungsverpflichtungen nach.

    Wenn also die Menschen das Bargeld abheben: Was wollen sie denn damit anfangen? Es unter das Kopfkissen legen? Sie werden doch wohl in den meisten Fällen dieses Geld wieder irgendwo anlegen wollen! Also kaufen sie doch wahrscheinlich der Bank (indirekt) Aktiven ab. Und schon hat sie wieder Geld, um die weiteren geldfordernden Gläubiger auszuzahlen. Das dauert natürlich ein Weilchen. Aber die Banken können sich ja auch bei der SNB Geld leihen gegen die Aktiven bzw. Sicherheiten, die sie in ihren Büchern haben. Und im Notfall wird die SNB die Liste der notenbankfähigen Effekten ausweiten und dementsprechend das nötige Bargeld herausgeben (Art. 26 LiqV). Solange der Wert der Aktiven der Bank nicht dermassen einbricht, dass das Eigenkapital verloren ist, kann die daher solvente Bank die Gläubiger auch auszahlen. Somit ist es auch von daher, meist nur effektheischende Phrasendrescherei von Leuten, die keine Bankbilanz lesen können und weder Bankgeschäft noch Geldsystem verstehen – oder anderes im Sinn haben, nämlich von der wahren Problematik abzulenken und die Leute auf ein falsches Gleis zu führen!

    Papiergeld wird von den Banken, nicht weiterverliehen, sondern kreditiert. Das ist der grosse Unterschied zwischen Warengeld und Schuldgeld, welchen viele Luftschlossarchitekten (d’Artagnan, Strammer Max und Aramis) nicht wahrhaben wollen und daher von –

    „Die Geschäftsbanken geben keine Darlehen, auch wenn es so für Sie aussieht, die Geschäftsbanken erwerben elektronisches Geld für das Zahlungsverkehrssystem. Sie tauschen Aktiven gegen elektronisches Geld.“ – schreiben.

    Sehen Sie Herr Dr. Meyer? Um das geht es bei diesen Burschen….

    Zentralbankgeld ist im heutigen System nun halt mal kein Gold, sondern eine Schuld derselben, ein Recht (kein Ding!) einer Geschäftsbank gegenüber der SNB, welche der Geschäftsbank gegenüber eine Pflicht hat, eine Pflicht zur Herausgabe der hinterlegten Sicherheit resp. des vorübergehend an sie verkauften Wertpapiers! Wir müssen darüber hinaus auch klar unterscheiden zwischen Verwahrung durch und Kreditgabe an die Geschäftsbank. Im ersten Fall bleibt das Eigentum am Gold beim Verwahrungsgeber und kostet ihn Gebühren; im zweiten geht es an die Bank über und der Kreditgeber erhält wahrscheinlich Zins, was in der heutigen verfahrenen Situation dank der Geldpolitik der SNB gar nicht mal mehr so sicher ist.

    Nach Schweizer Recht treten bei einem Bilanzverlust, der mehr als die Hälfte des Aktienkapitals und der gesetzlichen Reserven übersteigt, gesetzliche Folgen ein, was als Kapitalverlust oder Unterbilanz mit gesetzlichen Folgen bezeichnet wird. Übersteigt der Bilanzverlust das Eigenkapital, besteht Überschuldung – alsdann ist damit zu rechnen, dass die Gläubiger ihre Forderungen zumindest teilweise abschreiben müssen. Art. 725 OR. Bei Banken sind zusätzlich insb. Art. 25 ff. BankG zu beachten.

    • @Platon

      Guten Morgen und Danke für Ihren Kommentar

      Es ist tatsächlich so, dass auch die SNB bei Überschuldung ihre Bilanz deponieren muss. Tut sie das nicht, so wird das „Loch im Eigenkapital der SNB“ immer grösser.

      In diesem Fall müssten die kreditgebenden Banken ihre Guthaben bei der SNB wertberichtigen und könnten selber anstelle der SNB Konkurs gehen.

      Das würde zum Verlust vieler Arbeitsplätze insbesondere auf dem Bankenplatz führen mit einer Kettenreaktion auf andere Wirtschaftszweige.

      Die SNB hätte dann aktive Strukturpolitik zugunsten der Maschinenindustrie und zulasten der Banken verwirklicht – wobei die Verluste im Bankensektor viel grösser und gravierender wären als die vermeintlichen Erfolge im Maschinensektor.

      (Wobei uns Herr Jordan immer noch nicht erklären konnte, wie er mit dem Kauf von US-Hanfaktien die Schweizer Exportindustrie ankurbeln will.)

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Platon

      Sie scheinen einfach etwas mit der Definition von Fiat-Geld überfordert zu sein. Da Sie mitunter mit Herr Meyer von „uns“ und „wir“ sprechen, gehe ich davon aus, dass Ihre Sichtweisen übereinstimmen. Weiter unter erklärt nun Herr Meyer, was Banknoten und Girokonten sind:
      „Anstatt einen Sack Gold herumzuschleppen, bringen Sie diesen zum Goldschmied, der ihn im sicheren Keller aufbewahrt.
      Dafür gibt er Ihnen einen Zettel, worauf steht, dass jeder, der diesen Zettel hat, den Sack Gold bei ihm holen kann.
      Dieser Zettel sind Banknoten.
      Bei Buchgeld ist es so, dass der Goldschmied Ihnen nicht einen Zettel gibt, sondern Ihr Guthaben bei sich aufschreibt.“

      Damit wäre wir also wieder beim Warengeld angekommen, dem Goldstandard sogar. Wie kann es sein, dass Sie und Herr Meyer es einfach nicht schaffen, in die heutige Zeit zu blicken? Was hält Sie so sehr in alte Zeiten zurück?

    • @Platon

      Der Kommentator „Roman Günter“ hat nicht begriffen, was die Aufgabe des Goldstandards bedeutete: Es bedeutete lediglich, dass Geld auch emittiert werden kann durch andere Vermögenswert als Gold.

      Davon abzuleiten, dass eine Zentralbank ihre Schulden nicht abbauen müsse, ist natürlich absurd.

      Aber wenn SNB-Chef Prof. Dr. Thomas Jordan und UBS-Chef Prof. Dr. Axel Weber solchen Unsinn verbreiten, muss man nicht erstaunt sein, wenn einer Leser hier denen nachplappert.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      Marc Meyer

    • Die Grenze zwischen Senilität und Wahrnehmungsdefiziten ist bekanntlicherweise fliessend.

    • @Platon und Meyer

      Es mag ja lustig sein, sich gegenseitig für Ihre clownesken Einfälle zu gratulieren, Ihre eigensinnige Interpretation zum Schweizer Recht und dessen Anwendung ist eher Narretei als humoristischer Beitrag.

      Für Sie ist die Nationalbank gesetzlich einer beliebigen Geschäftsbank gleichgestellt – it’s an opinion – aber damit stehen Sie vor einem Fachpublikum schon sehr mit heruntergelassenen Hosen da. Ein „mooning“ an alle, die noch hinter Ihnen stehen. 😉

  41. Du hoi Marc; ich finde es super was schreib; denen zeigst du total wie es ist und sie machen alles falsch ! Das braucht Mut ! Märssi denn, gell, und denn na en schöne !

  42. Meine Lieben! Könnt Ihr mir bitte erklären, wo genau das Problem liegt? Es ist weitherum bekannt, dass die SNB grosse Devisenreserven angehäuft hat. Und wo liegt nun genau die Gefahr? Befürchtet man eine Erstärkung des Frankens gegenüber den Fremdwährungen oder befürchtet man eine Schwächung des Frankens?

    • Lieber Herr Rüegg

      Stellen Sie diese Frage bitte direkt Herrn Dr. Meyer. Sicher hat er eine Antwort parat.
      Bis jetzt habe ich von ihm zwar nur Dauerkritik gehört und keine wesentlichen Lösungsvorschläge. Der einzige „Lösungsvorschlag“ von ihm ist, dass die SNB ihre Devisenreserven teilweise in Gold und Silber eintauschen sollte!

      Aber vielleicht gibt er Ihnen ja noch eine verständlichere Antwort, damit Sie ruhig schlafen können.

      Im übrigen erkläre ich Ihnen gerne, was es auf sich hat, dass die Schweiz mit dem Ausland (inkl. Dienstleistungen und Kapitalerträge) jeden zweiten Umsatzfranken verdient:
      Heisst, dass wir (die Schweiz) ohne Wirtschaftsbeziehungen mit dem Ausland rund die Hälfte ärmer wären. Heisst aber auch, dass die Fremdwährungen für unsere Volkswirtschaft eine zentrale Rolle spielen. Denn je nach Wechselkurs verändert sich dabei unser Aussenwirtschaftsbeitrag ins BIP (Bruttoinlandprodukt).

      Falls das noch immer nicht klar genug ist, bitte einfach nachfragen (aber bitte etwas anständiger als weiter unten in Ihrem Kommentar an mich). Einverstanden?

      Freundliche Grüsse

    • Rügg und Switzerland First….

      ….also wenn ich den Unsinn lese den sie verzapfen….. wird mir Bange um unser Land.
      Wenn sie hier seit Monaten auch nur etwas mitgelesen und dabei ihren Kopf hätten mitdenken lassen, könnten sie keinen solchen Nonsens schreiben.

      An ihnen beiden erkennt man sehr schön was der grösste Nachteil an der Demokratie ist.

    • Liebe Walter Roth

      Danke.

      Ihre Sachargumente, auch dieses oben hier, sind bestechend!
      Machen Sie weiter so, damit die Demokratie am Leben bleibt!
      Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und einen föhnarmen Tag!
      Freundliche Grüsse

    • Herr Roth, was giftelst du so rumm! Ich habe nur eine Frage gestellt! Und der werte Kollege „First“ hat darauf eine Antwort versucht.

      Kannst du mir erklären, wo nun die Problematik liegt? Befürchtet man eine Stärkung oder eine Schwächung des Frankens gegenüber ausländischen Währungen? Und was ist daran problematisch?

    • @Patrick Rüegg

      Danke.

      Die SNB hat nicht Devisenreserven angehäuft, wie sie falsch informiert, sondern Devisenanlagen mit 700 Milliarden Schulden finanziert.

      Und da kommt sie nicht mehr raus.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Switzerland first?

      Ich habe schon 1996 der SNB gezeigt, dass ihre Geldpolitik auf einer irrigen Geldthrorie basiert.

      Um die Schweizer Wirtschaft anzukurbeln, muss die SNB in der Schweiz investieren, nicht in US Aktien.

      SNB Jordan hat uns immer noch nicht erklärt, wie er mit dem Kauf von US-Hanfaktien den Schweizer Tourismus ankurbelt.

      Freundliche Grüsse

    • Danke Herr Meyer für die Richtigstellung. Habe ich also korrekt verstanden, die SNB hat fremde Währungen finanziert, in dem sie z.B. €, $, £ etc. gekauft und sFR verkauft hat? Wo liegt dann die Gefahr? In steigenden oder in sinkenden Fremdwährungen?

    • Switzerland………..

      es ist kaum nötig ihren Unsinn auch noch ARGUMENNATIV ZU ERLÄÜTERN.
      Aber ich halte es allemal für angebracht zu zeigen das es auch Kommentatoren gibt die den Unsinn erkennen können.

    • Rügg…..

      Problematisch ist nur das Sie solche Fragen überhaupt noch stellen, wo man diese Themen hier doch nun sein langem behandelt.
      Erst lesen und dann Kommentieren……

    • Roth, was bist du denn für einer? Ich stelle eine Sachfrage und du giftelst rum und sprichst von Problemen. Offenbar kannst du die Antwort auf meine vermeintlich einfache Frage einfach nicht geben. Looooollll!!!!

    • Rügg…….

      ich giftle nicht rum, ich bin Appenzeller, da gehört das zum guten Ton eines ehrenhaften Bürgers.

  43. Bravo Herr Kollege Meyer. Sie haben den Sachverhalt klar und deutlich beschrieben, so dass auch ein Nicht-Ökonom den Ernst der Lage erkennen sollte.

    Nun gilt es für den kleinen Mann auf der Strasse zu handeln, so lange es nicht zu spät ist. Die grosse Frage ist halt nur, wie er seine Franken anlegen soll. Diese Frage ist ganz und gar nicht so trivial.

    • Fuchs……………..

      In Gold, Silber und anderen nützlichen Dingen wie Alkohol, Zigaretten, Lebensmitteln, Brennstoffen und und und.

      Aber ob man den Bürger auf der Strasse aufwecken kann……. jaaaiiiinnnn …..ich denke es geht in die Richtung, denn Salvini, Orban, die Pis, AfD, Rasemblement-National und Kurz sind Anzeichen dafür.

      Hingegen wenn ich daran denke was in Sachen „Selbstbestimmungs-Initiative“ gerade abläuft, denke ich …..die lieben Schweizer wollen nur endlos weiter Fressen und ansonsten nur ja nicht mit Problemen konfrontiert werden.
      Und wenn schon Probleme, dann auch noch ganz gerne von Sozis vorgekaut mit deren billigen Versprechen das man sowas ja ganz einfach lösen könnte, so man denn nur die Sozis wählt.

      Der grösste Nachteil der Demokratie ist eben das die grosse Mehrheit der Wähler sich selber dumm hält, den Kopf lieber ins „Fressen“ steckt, denn ihn zum Denken benutzt.

      Apropos Demokratie…… die haben wir ja nicht, wir haben eine „Ochlokratie“, eine Herrschaft des Pöbels.
      Die alten Griechen hatten eine Demokratie, aber sie waren so klug um nur 10% in den Bürgerstatus zu erheben und somit auch wählen zu lassen.

      Ich persönlich wäre dafür das frühestens ab 40 Jahren gewählt werden dürfte und auch das nur, wer nicht als Politiker, Beamter. Lehrer oder sonst wie vom Staat Transferleistungen erhält.

  44. Werfen wir einen Blick in die Zukunft, wird sich die SNB sowieso neu positionieren müssen. Die US-amerikanische Notenbank hat dafür den Takt vorgegeben, wie man von Jerome Powell klar hören durfte: Erstens wird die FED-Bilanzsumme verkürzt, zweitens das US-Zinsniveau angehoben und drittens werden Maßnahmen zum Erhalt bestimmter aufgeblasener Assetklassen heruntergefahren.

    Das hat Auswirkungen auf die Bewertung des SNB-Portfolios, ob Jordan will oder nicht: zunächst sind seine US-Aktien schnell weniger wert (die Korrektur im Spätsommer hat sicherlich zu dem 12 Mrd-Defizit seiner letzten Bilanz beigetragen), dann werden die Anleihebestände der SNB unter dem erhöhten Zinsniveau leiden, und erfahrungsgemäß werden momentan noch positive Devisengewinne durch den zinsunterstützten US-Dollar zukünftig auch abschmelzen bzw. zum Verlust beitragen.

    Gerade beim letzten Punkt, dem starken USD, warten Neubewertungen, die es in sich haben können, insbesondere, wenn sich das Zinsniveau in den USA nicht so schnell erhöht wie vom Markt antizipiert. Ein Abstürzen der Weltleitwährung könnte von Jordan nicht aufgefangen werden, seine Bilanzverluste lägen meines Erachtens bei einem USD-Verfall auf der Rückseite eines massiven US-Zinsanstiegs in der Größenordnung von 75 Mrd CHF (=8% bis 10% des Fremddevisenportfolios), was verteilt auf zwei bis drei Quartalsberichte die Frage aufstellt, wie die SNB mit negativem Eigenkapital bewertet wird.

    Sollte nämlich der Markt das wirtschaftliche Desaster der SNB als Schwächungsfaktor für den Schweizer Franken betrachten, hätten wir urplötzlich eine hochvolatile schweizerische Währung, die auf Gedeih und Verderb dem Markt ausgeliefert wäre, ähnlich wie wir es unlängst beim Rubel oder der türkischen Lira beobachten konnten.

    Im übrigen ist Herr Dr. Meyer in einem Punkt unwiderlegbar: ohne die Intervention der SNB seit 2011 wäre der Schweizer Franken heute sicher auf einem höheren Stand, die kleinen Leute könnten günstiger TV-Geräte aus Deutschland kaufen und billigst auf Mallorca urlauben, und die Exportwirtschaft hätte mit Massenentlassungen und teilweiser Flucht aus dem Standort Schweiz reagiert.

    Im Endeffekt hat man den Entscheid über die Marschrichtung der Schweiz durch die SNB einfach in die Zukunft verlegt, sozusagen vertagt.

    Es ist zu befürchten, daß der nächste Entscheid weder vom Bundesrat, noch von Herrn Hajek, noch von Herrn Jordan beeinflusst werden kann, sondern von Kräften, die in der Lage sein werden, aus dem entstehenden Chaos Ordnung zu schaffen.

    Zum eigenen Vorteil, versteht sich.

    Das ist auch der Punkt, den ich bei Herrn Dr. Meyer zwischen den Zeilen herauslese: warum gibt man die Kontrolle über die eigene Währung in fremde Hände, ohne Not ?

    Um dann in Not zu kommen, ohne Grund ?

    • @Wilhelm Tell

      Danke

      Ja richtig: Not ohne Grund.

      Angenommen, der SNB sei es gelungen, durch Interventionen den Franken um ca. 19 Prozent zu schwächen, so folgt daraus, dass die Devisen der SNB um 10 Prozent zu hoch bewertet sind.

      Allein daraus ergibt sich ein Verlust von rund 70 Milliarden.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  45. An alle Leserinnen und Leser
    Das sog. „Franken-Rütli“ hat es nie gegeben. Herr Dr. Meyer möge mit Fakten und nicht mit Interpretationen belegen, dass es sich nicht um seiner Phantasie entsprunge Fake News handelt.

  46. Am 2.2.2012 wurde mein mein folgender Leserbrief in der NZZ publiziert. Seither habe
    ich nur noch beobachtet wie es weitergeht und bin besorgter den je.
    „Vor lauter *causa Hildebrand/Blocher & C0.* verliert die Politik die ganze und viel
    wichtigere Problematik der Nationalbankstrategie aus den Augen. Fassen wir
    zusammen: Vorletztes Jahr kaufte die Nationalbank ohne klaren Grund über
    100 Milliarden Euro. Ende 2010 weist sie auf ihrem Fremdwährungsbestand
    einen Verlust von rund 20 Milliarden Franken aus und schüttet trotzdem 2,5 Milliarden
    „Gewinn“ an Bund und Kantone aus. Anfang September 2011 setzt sie dann einen
    Midestkurs von Fr. 1.20 je Euro fest. Als Folge „erzielt“ sie per Ende Jahr wieder einen
    Aufwertungsgewinn von rund 10 Milliarden und erklärt sich bereit, wieder Milliarden
    auszuschütten. Auch wenn die Nationalbank „unabhängig“ ist, dürfte eine solche
    Erfolgsrechnungs-Manipulation nicht einfach hingenommen werden. Die Bewertung
    des Euro-Bestandes darf doch nicht auf einem eigenmächtig festgesetzten Mindest
    kurs basieren.
    Es wird überall geschrieben, die Untergrenze sei nch nicht getesten worden. Ich
    würde gerne den Devisenbestand per 31. Januar 2012 kennen. Mit dieser Politik
    ist übrigens die Nationalbank implizit zum „lender of last resort“ des Euro geworden,
    was unabsehbare Folgen für die Nationalbank bezw. die Schweiz nach sich ziehen
    kann. Ob solche weitreichende Entscheide vom Direktiorium „unabhängig“ d.h.
    ohne Rücksprache mit dem Bankrat gefällt werden können, entzieht sich meinem
    Wissenk. Das Direktorium besteht heute aus zwei Personen – wo sind die „checks
    and balances“? Mir graut es!

    –Ich habe mich seither nicht mehr geäussert aber verfolge die Sijtuation
    seit Jahren mit mehr und mehr Sorgen-

    • @Aldo Frezza

      Dank

      Sie sprechen mir aus dem Herzen.

      Die SNB dürfte ihre Devisenanlagen niemals zum nanipulierten Kurs bewerten.

      Würde sie diese korrekt bewerten, so wäre dss Eigenkapital der SNB schon bald weg.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  47. Ja, ja, die SNB ist zwar laut Betriebsanleitung offiziell „unabhaengig“ – jetzt darf ein Lacher zwischengeschaltet werden -, sie hat aber bevorzugte Kunden… (siehe Franken-Ruettli). – Stellt Euch bloss vor, wie billig wir alle in der Schweiz konsumieren koennten bei einem freien Frankenkurs und offenen Gueter- und DL-Maerkten… Freilich wuerden dann natuerlich auch irgendwann die Loehne und die Haeuserpreise etc. fallen (letzteres wuerde dann viele, die auf Pump kauften (und deren Banken), in Noete bringen).

  48. Ein anschauliches Beispiel zum in meinem Kommentar erwähnten Ausstieg aus dem Dollar-System, liefern zurzeit die beiden BRICS Nationen Russland und Indien, Details hier:

    https://www.zerohedge.com/news/2018-10-31/moscow-initiates-de-dollarization-india-pay-s-400-systems-rubles

    Die Schweiz könnte spielend das Gleiche tun, wären nicht viele Polit-Clowns US-hörig, z.B. die gesammte „Davos-Crowd“, welche übrigens völlig unkritisch dieser gefährlichen Keynes-Market-Theorie verfallen ist, welche man auf dem untersten Nenner mit:

    Feuer mit Benzin löschen

    bezeichnen könnte……

    • Dürfen Sie denn die Marionetten im Bundesbern so einfach Polit Clowns nennen? Oder müssen Sie nun Repressalien befürchten?

    • Rügg….

      Natürlich dürfen wir Verbrecher auch einfach nur als Clowns betiteln…….

  49. Als unwissender in der Thematik: Welchen Artikel mit den zugehörigen Grundlagen empfehlen Sie, damit ich den Artikel verstehe? Buch, Blog, Zeitschrift …

    Auch nach 20 Jahren in der Branche verstehe ich das SNB Konstrukt und dessen Risiken nicht.

    • @IT Business Analyst

      Danke

      Ganz einfach:

      Anstatt einen Sack Gold herumzuschleppen, bringen Sie diesen zum Goldschmied, der ihn im sicheren Keller aufbewahrt.

      Dafür gibt er Ihnen einen Zettel, worauf steht, dass jeder, der diesen Zettel hat, den Sack Gold bei ihm holen kann.

      Dieser Zettel sind Banknoten.

      Bei Buchgeld ist es so, dass der Goldschmied Ihnen nicht einen Zettel gibt, sondern Ihr Guthaben bei sich aufschreibt.

      Wollen Sie etwas bezahlen, so geben Sie dem Goldschmied den Auftrag, Ihr Guthaben oder einen Teil davon jemandem anders zu übertragen.

      Heute haben nur noch die Banken bei der SNB ein Konto. D.h. nur diese können mit der SNB geschäften.

      Ansonsten einfaches Buch in Buchhaltung. Bei der SNB funktioniert alles gleich.

      Z.B Grünig Siegrist Einführung in die Buchhaltung Bsnd 1.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @IT Business Analyst

      Das Thema ist nicht kompliziert, aber sehr komplex. Ein guter Anfang wäre sicher das Buch „Der Schweizer Franken – Eine Erfolgsgeschichte“ von Ernst Baltensperger. Den Artikel werden Sie aber vermutlich weiterhin nicht verstehen, weil die Annahmen und Ausführungen von Herrn Meyer schon grundsätzlich falsch sind:
      – Die SNB nimmt keine Kredite auf, um Devisen kaufen zu können
      – Die SNB behauptet nicht, dass die Passiven nie abgebaut werden können
      – Die SNB behauptet nicht, dass mit der Geldemission Schulden abgebaut würden
      – Es wird niemand gezwungen Schweizer Franken zu kaufen oder halten, ganz im Gegenteil
      – Ein Staatsfonds hat nichts mit irgenwelchen fantasierten Ausfallrisiken der Girokontoinhaber zu tun.
      – Ein Girokontoinhaber besitzt gesetzliche Zahlungsmittel, emittiert von der SNB im Auftrag des Bundes, die einzigen Risiken wären eine Währungsreform oder ein Ausfall der Zahlungsverkehrssysteme für Schweizer Franken. Ein Ausfallrisiko gehört nicht in dieses Szenario.

      Beste Grüsse

    • @IT Business Analyst

      Bitte lassen Sie sich nicht verwirren durch die Behauptungen des Kommentators „Roman Günter“.

      Es sind genau solche „Oekonomen“, welche verwirren und Laien verunsichern.

      Erstens:
      Die SNB kauft Devisen ohne selber die entsprechenden finanziellen Mittel zu haben. Deshalb schreibt sie den Banken den Gegenwert ihrer Devisenkäufe gut. „Gutschreiben“ heisst eine Schuld anerkennen. Die SNB geht also gegenüber den Banken eine Schuld ein. Das ist Fremdkapital der SNB.
      Die SNB überzieht also ihre Konten bei den Geschäftsbanken und ist dort im Minus.
      Jahrzehntelang haben die Zentralbanken behauptet, sie würden den Banken bei einer Geldemission Kredite gewähren – also Aktivkredite.
      Das habe ich schon in den 90er Jahren vehement bestritten und gezeigt, dass die Zentralbanken bei einer Geldemission im Gegenteil Kredite aufnehmen (Passivkredite).
      Es war genau der Kommentator „Roman Günter“, der in meinem letzten Beitrag einen Text von SNB-Chef Jordan postete, wo dieser schreibt, Banknoten seien ein Kredit der Wirtschaft an die Banken. Damit hatte Jordan genau meine Theorie übernommen, ohne korrekterweise zu zitieren.
      Und nun ist es wieder dieser Roman Günter, der schreibt, Geld sei kein Kredit der Wirtschaft an die SNB.
      Sie sehen. Der Notenbankchef weiss selber nicht mehr, was er schreibt und sagt. Einmal so – einmal so. Je nachdem, wie es gerade besser scheint.

      Zweitens:
      Natürlich hat Jordan behauptet, die Notenbank gäbe gegen Notenbankgeld nur Notenbankgeld. Daraus folgt, dass sie gegen Geld kein Vermögen hergibt.
      Und genau diesbezüglich hat der Kommentator Roman Günter in den letzten Diskussionen immer wieder behauptet, die SNB gäbe gegen Geld keine Wirtschriften.

      Drittens:
      Natürlich hat SNB-Chef Jordan behauptet, die SNB könne die Liquidität selber herstellen, um damit ihre Schulden zu bezahlen. Der Deutsche Bundesbankpräsident Jens Weidmann spricht sogar von „schuldtilgendem Notenbankgeld“.

      Auch diesbezüglich ist es genau wieder Roman Günter, der in den vergangenen Diskussionen mit dutzenden von Beiträgen immer wieder behauptet hat, die SNB könne mit Notenbankgeld ihre Schulden bezahlen – die Giroguthaben der SNB seien dies gesetzliche Zahlungsmittel für die SNB.

      Sie sehen. Die Chaostheorie von SNB-Chef Jordan wird hier von seinen Fürsprechern mit Chaos vertreten.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meye

    • @IT Business Analyst

      Ich empfehle: Briefe eines Bankdirektors an seinen Sohn
      „Argentarius“ (Alfred Lansburgh) aus den Jahren 1921-1923: Vom Gelde (1921), Valuta (1921) und Währungsnot (1923).

      zudem:

      Erforschen sie die Geschichte der deutschen Reichsbank insbesondere 1923 und warum ungedeckte Anleihen plötzlich zu Hyperinflation führten. Habe den Buchtitel bereits einmal hier auf IP erwähnt, aber nicht mehr präsent. Geschichte Reihcbank 1914-1923 irgend sowas..

    • @IT Business Analyst

      Auch wenn die Sachlage nicht sehr kompliziert ist, etwas Präzision ist schon nötig.

      Chaotisch ist eigentlich nur Herrn Meyer’s Interpretation von Drittaussagen. Er schreibt; „Und nun ist es wieder dieser Roman Günter, der schreibt, Geld sei kein Kredit der Wirtschaft an die SNB.“

      Wenn ich schreibe; „Die SNB nimmt keine Kredite auf, um Devisen kaufen zu können“, dann ist das genau so gemeint. Die SNB will keine Devisen kaufen.

      Die Geschäftsbanken erhöhen aktiv Ihre Guthaben bei der SNB gegen Devisen, d.h. sie wechseln Devisen in gesetzliche Zahlungsmittel der Schweiz. Damit können die Geschäftsbanken prinzipiell über das Zahlungsverkehrssystem (SIC) Zahlungen in Schweizer Franken tätigen.

      Momentan steckt aber trotz Negativzinsen und tiefem Zinssatz (die SNB versucht, den CHF so unattraktiv wie möglich zu machen) sehr viel Liquidität im Zahlungsverkehrssystem, mehr als benötigt wird. Die Girokontoinhaber (und schlussendlich deren Kunden) gewähren sicher keine Kredite zu Negativzinsen, sondern halten einfach eine hohe Liquiditätsreserve, alternativ zu risikoreicheren Anlagen.

      Die SNB wiederum hält diese Devisen auf der Aktivseite als Devisenreserve, um bei Nachlassen der Frankenstärke (der Nachfrage) die Geldmenge wieder reduzieren zu können. Die SNB hat kein ökonomisches Interesse an einer hohen Bilanz. Sie ist das Ergebnis der aktuellen Preisstabilitätsmassnahmen.

      Leider wird immer wieder übersehen, dass nicht einfach der Nettoexport für die Wichtigkeit des Aussenbeitrags an die Volkswirtschaft massgebend ist. Es muss auch da eine Gesamtrechnung angestellt werden und kann nicht einfach auf Tourismus und Maschinenindustrie reduziert werden. Der Aussenbeitrag (und damit die Preisstabilität) wirkt sehr weitreichend in alle Bereiche der Volkswirtschaft und hat massgeblichen Einfluss auf Erwerbstätigkeit und Wertschöpfung in der Schweiz. Das wäre der komplexe Teil dieser Diskussion.

      Beste Grüsse

  50. Sehr geehrter Herr Dr. Meyer

    Kann eine Korrektur des Wertes der Fremdwährungsbestände sowie der Aktien- und Obligationenbestände in den Büchern der SNB eine globale Kettenreaktion im Stil von Lehman Brothers verursachen ? (zig Mal multipliziert auf der Richterskala aufgrund der schieren Grösse der Bilanzsumme). Wenn die SNB plötzlich der UBS 120 Mia. CHF nicht zurückzahlen kann, so gerät doch UBS auch in Schieflage und kann ihrerseits ihre Verpflichtungen gegenüber anderen Geschäftsbanken nicht erfüllen…, welche ihrerseits ebenfalls in Schieflage geraten
    …usw.

    Die Kreditlinien würden doch sofort dominoartig eingefroren werden, genau wie im Jahr 2008 als plötzlich keine Bank der anderen über den Weg traute = «sudden stop» Phänomen.

    Da in diesem Fall jedoch eine Nationalbank den Crunch verursachen würde, gäbe es auch kein Vertrauen mehr seitens der Märkte in die Intervention von anderen Nationalbanken, was ein echter Super-Gau darstellen würde.

    Was könnte die Kettenreaktion stoppen ?

    Eine in der Schnelle ausgerufene Staatsgarantie der Eidgenossenschaft ?

    Eine Rettung der SNB durch die Fed/BoJ/EZB, falls diese überhaupt gelingen würde, wäre das Ende einer selbständigen Schweizer Nationalwährung und ein politisches Desaster, vergleichbar mit der Schlacht von Marignano.

    Ist dieses Szenario denkbar ?

    Besten Dank für Ihre Aufklärung im voraus und für Ihren, wie immer, äusserst interessanten Artikel.

    freundliche Grüsse
    Isabel Villalon

    • @Isabel Villalon

      Sehr geehrte Frau Villalon

      Danke für Ihren wohl reflektierten Kommentar.

      Sie stellen die richtigen Fragen und geben die korrekten Antworten eigentlich auch schon.

      Ich kann ihnen nur beipflichten.

      Sollte das Eigenkapital der SNB in den negativen Bereich fallen, so ist damit zu rechnen, dass Bern uns schmackhaft machen will, den Euro einzuführen.

      Wollen wir das?

      Dürfen das drei Leute entscheiden – die nachweislich fachlich der Materie fachlich nicht gewachsen sind?

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Guten Tag, Frau Villalon

      Sie fragen sich, „Wenn die SNB plötzlich der UBS 120 Mia. CHF nicht zurückzahlen kann,…“

      Was soll denn die SNB zurückzahlen? Für die SNB ist das Girokonto gleich, wie wenn Sie eine Banknote in der Hand halten. Was machen Sie also damit? Sie gehen sich etwas kaufen, das in Schweizer Franken angeboten wird. So einfach. Keine Ausfallrisiken. Kein Flächenbrand.

      Sie liessen sich leider von der Meyerschen Fake-Ökonomie beeindrucken.

    • @Sokrates

      Danke

      M.E. sollte der Franken vor allem die Schweizer Volkswirtschaft repräsentieren und vorbildlich durch ein breit diversifiziertes Portfolio abgesichert sein.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Sokrates, sicher nicht gegen Gold! In einer Krisenzeit kann der Besitzer von Gold enteignet werden! So geschehen in der Vergangenheit! Dann wäre die SNB und somit wir Schweizer das Gold los!

  51. Eigentlich gibt es nur noch zwei Varianten wenn die SNB Konkurs geht: wir treten dem Euro bei und begeben uns in die auswegslose Situation wie es alle anderen sind. Sind somit abhängig wie Griechenland, Italien etc. von der Totgeburt EURO. Oder wir verscherbeln das Matterhorn oder die Stadt Bern. Die Frage ist, was uns hunderte von Milliarden bringt um uns freizukaufen… Ironie aus

    • @Münch Hausen

      Danke

      Ja die Gefahr besteht, dass wir bei hohen Verlusten der SNB den Euro einführen müssen.

      Es erstaunt mich, dass die SVP dagegen nicht Sturm läuft.

      FreundlicheGrüsse

      Marc Meyer

    • München Hausen, warum sollen wir Schulden machen? Bei welcher Situation? Wenn Euro hoch geht oder sinkt?

    • Herr Mayer….

      in der SVP machen viele die Faust im Sack……

      Aber sie haben beim Hildebrandt eben auch erlebt wie es ist die heissen Kartoffeln gegen ein unwilliges Volk aus dem Feuer zu holen.
      Das zu wiederholen hat dort keiner viel Lust.

      Und natürlich, den Exporteuren in der SVP geht es so ja gut….. die werden sich hüten da eine Diskussion zu befeuern.

      Nur Blocher selber könnte das wohl anschieben, aber der hat andere Prioritäten wie vor der SBI-Initiative auch noch sowas anzufangen.
      Zudem ist die Einwanderung auch ein wichtiges Thema.
      Wenn alles nur noch durch eine einzige Partei gerichtet werden muss………,. ist sogar die grösste Partei überfordert.

    • @Walger Roth

      Danke

      Bei Einfürung des Mindestkurses hatte Christoph Blocher eingeschwenkt und am Fernsehen gesagt, die SNB könne Geld herstellen und darauf Zinsen verdienen.

      Er hat damit die Schulden der SNB auch fälschlicherweise als Vermögen interpretiert.( Es gab dsmsls den Negativzins noch nicht.)

      Bei grossen Respekt für diesen Politiker – Geldpolitik hat er leider auch nicht verstanden.

      Dabei droht gerade von dort die grösste Gefahr, dass wir den Euro einführen müssen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  52. Guten Tag Herr Dr. Marc Meyer,

    hervorragend – Gratulation! Die erdrückende Fülle und Vielfalt der geschichtlichen Ereignisse und Fakten beginnt sich zu ordnen.

    Leider wird Geld immer über seine Funktionen statt über sein Wesen definiert. Das verursacht die wirrsten Theorien. Geld ist eine Schuld einer Bank: Bargeld ist die Schuld der SNB; Buchgeld ist eine Bargeldschuld der SNB oder Geschäftsbank.

    Ganz offensichtlich hat die SNB die gesamte Volkswirtschaft der Schweiz in einer Sackgasse hineinmanövriert, weil sie übersieht, dass sämtliches Vermögen, das in einer Volkswirtschaft vorhanden ist, wird von den Bürgern erschaffen. Um dann an Bar- oder Buchgeld zu kommen, müssen wir dieses Vermögen verpfänden! Wenn man nun Bargeld als A & O betrachtet, stellt man die Welt auf den Kopf. Weder die SNB noch die Geschäftsbanken stellen reales Vermögen her; sie sind daher nichts weiter als Dienstleister, die das Geld, welches diverse Funktionen erfüllt, zur Verfügung stellen sollen.

    Man kann nicht einfach Banknoten drucken und behaupten, diese hätten eine schuldentilgende Wirkung für die SNB. Das hat bereits Goethe im Faust sehr gut gezeigt – Simbabwe oder Deutschland 1923 usw. sind weitere Beispiele…was ist daran so schwierig zu verstehen?

    Oder hat der Blackrock-Boy einfach einen Fehler gemacht oder sich verspekuliert?

    Ich kann unsere Freunde in Deutschland nur davor warnen sich von der derzeit Medien-Propaganda um die Person von Friedrich Merz. Dagegen ist Agenda 2010 und ihre Folgen eine Lachnummer. Diese Menschen sind nicht nur ignorant und arrogant, sondern vor allem gefährlich für Gesellschaft und Staat.

    • @Platon

      Vielen Dank für Ihre unermüdliche Unterstützung.

      Ja, die Geldpolitik der SNB basiert auf einer irrigen Geldtheorie. Gemäss dieser handle es sich bei Notenbankgeld um Vermögen statt um Schulden der SNB.

      Deshalb meint die SNB, sie kurble die Volkswirtschaft über ihre Geldmenge auf der Passivseite an statt über ihre Aktivseite.

      Wegen diesem Irrtum kurbelt sie tatsächlich die ausländischen Volkswirtschaften an auf Kosten der Schweiz.

      Das ist nicht nur kontraproduktiv, sondern zudem höchstriskant.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Platon

      Vielen Dank für ihren unermüdlichen Einsatz.

      Ja die SNB hat die Schweiz in eine Sackgasse geführt, weil sie links und rechts ihrer Bilanz miteinander verwechselt

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Patlon, „der Blackrock-Boy“, wie Sie ihn nennen! Dient vermutlich einer höheren Macht, er dient der uns nicht bekannten Macht-Elite zu! Absichtlich wird er die Schweiz ins Abseits manövrieren! Hast du schon mal darüber nachgedacht!?

  53. Die Situation erinnert mich fatal an eine klassische Filmszene: Der Gegner ballert ohne Sinn und Verstand dafür mit umso mehr Überlegenheitsgefühl auf die Attrappe des Helden, während der genüsslich zuschaut wie sich sein Kontrahent verausgabt ohne selber einen Finger rühren zu müssen. Sobald jener leergeschossen ist kann er ihn dann mit heruntergelassenen Hosen KO setzen.
    Nein! – die SNB steht definitiv nicht in der Rolle des Helden auf der Weltfinanzbühne sondern hat den anderen Part übernommen.

  54. Lieber Herr Dr. Meyer,
    ich gratuliere Ihnen zu diesem grossartig erhellenden Beitrag. Von Beginn an habe ich es als eine Katastrophe empfunden, als ich, praktisch zur gleichen Zeit, vom Vorstoss Schneider-Ammanns zugunsten der Schweizer Maschinenbauer erfuhr. Der eigentliche Auslöser war wohl Nicolas G. Hayek, bei dem Johann Schneider-Ammann seinerzeit im Verwaltungsrat sass. Der damalige FDP-Nationalrat, selbst Maschinenbauer und Exporteur, liess sich gerne zum Boten seines Freundes bei der Nationalbank machen.

    • @Klaus J. Stöhlker

      Lieber Herr Stöhlker

      Vielen Dank für Ihren positiven Beitrag.

      Was das „Franken-Rütli“ anbelangt, so war das ein wirtschaftspolitisches Entscheidungsgremium, das es in einer Demokratie so gar nicht geben dürfte. Es kann nicht sein, dass sich der Bundesrat zum Boten einer einzelnen Wirtschaftsbranche bei der Zentralbank degradieren lässt.

      Die Zentralbank ist für alle da, bzw. solle für alle da sein – auch für die ärmeren Einkommensschichten, die auf günstige Importpreise angewiesen sind und nicht so gut organisiert sind, wie die Exporteure.

      Deshalb kann nur eine in der Politik breit verankerte Zentralbank unabhängig sein, um nicht in den Einflussbereich einer einzelnen Interessengruppe gelangen, wie das bei der SNB geschehen ist.

      Bei noch genauerem Hinsehen, kann der letzte Satz im NZZ-Artikel nicht verborgen bleiben: „Für die Notenbanker ist das eine willkommene Nachricht. Sie werden am nächsten Morgen losschlagen.“

      Phillip Hildebrand hatte ja bereist Jahre zuvor dafür plädiert, den Gewinn der SNB zu steigern durch hochriskante „currency carry trades“. Im Frühjahr 2010 kauft die SNB, Hildebrand war gerade neuer SNB-Präsident, für fast 200 Milliarden Franken Euros.

      Diese Spekulation misslang gründlich. Hildebrand und das SNB-Direktorium selber hatten also das grösste Interesse daran, diese Fehlspekulation zurechtzubiegen. So kam es zur Allianz SNB-Direktorium und Exporteure, allen voran Hayek und SMH-Grossaktionär Schneider-Ammann. Diese beschlossen den Mindestkurs.

      Die SNB sitzt jetzt also in der Falle aus der damaligen Euro-Fehlspekulation des SNB-Direktoriums – und da kommt sie nicht mehr raus – im Gegenteil, sie verstrickt sich immer mehr darin.

      Freundliche Grüsse

    • @Rolf Schultheiss

      Sehr geehrter Herr Schultheiss

      Danke.

      Sie loben die Planungssicherheit der SNB-Geldpolitik.

      Haben Sie die Aufgabe des Mindestkurses im Januar 2015 und den anschliessenden Absturz des Euo bereits vergessen?

      Und denken Sie, die SNB könne mit ihren 700 Milliarden Planungssicherheit in die Devisenmärkte bringen, wo täglich 4000 Milliarden Dollar umgesetzt werden?

      Und haben Sie vergessen, dass sämtliche Planwirtschaften gescheitert sind?

      Herr Schutheiss – wir haben in der Schweiz keine Planwirtschaft, sondern eine Marktwirtschaft. Daran sollte sich auch eine SNB halten.

      Und im Übrigen: Ich habe die SNB schon in den 90er Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Ausland Investitionen auf einer falschen Geldtheorie beruhen. Diese seien höchst riskant und volkswirtschaftlich unsinnig.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  55. Währungskriege sind eine globale Angelegenheit und werden durch die jeweils potentesten Volkswirtschaften ausgelöst und bestimmt. Mit dem Ziel, den Export anzukurbeln.
    So ist z.B. China durchaus interessiert, die eigene Währung tief zu halten, um den Export anzukurbeln.
    Auch die USA sind interessiert, den US-Dollar tief zu halten, um eben auch den Export von dort anzukurbeln. Genügt dies Trump nicht, wird über Zölle reguliert („Handelskrieg“).

    Was hat dies mit der kleinen Schweiz zu tun?

    In diesem Abwertungswettlauf hängen die kleinen exportorientierten Volkswirtschaften wie eben die Schweiz sozusagen am Tropf der grossen Volkswirtschaften. Handelskriege sind immer auch mit Währungskriegen verbunden.

    Kommt eine weitere Dimension hinzu: Abwertung der Währung wird u.a. erzeugt durch Tiefzinspolitik. Auch dies ist seit der Finanzkrise, die auslösend dafür war, eine globale Realität; zumindest in den IMF-Volkswirtschaften.

    Wo steht die Schweiz in diesem Szenario?

    Wir hängen wie gesagt am Tropf der EZB Zinspolitik und diese wiederum am Tropf des Fed (=US-amerikanische Zentralbank). Die Schweiz kann sich von diesen internationalen Strömungen auf Dauer nicht abkoppeln, und die SNB ist gezwungen, diesen Tiefzinswettlauf mitzumachen. Dies – wie bereits beschrieben – aufgrund der internationalen Vernetzung, der sich die Schweiz als offene und exportorientierte Volkswirtschaft (jeder 2. Franken wird im Ausland oder mit dem Ausland verdient) nicht entziehen kann.

    Die Weltwirtschaft ist heute über die internationalen Güter- und Geldströme dermassen verlinkt, dass eine geldpolitische Abschottung nicht möglich ist. Den Takt geben dabei die grossen Volkswirtschaften an; wir sind blosse Mengenanpasser. Es ist dies ein Kampf von David gegen Goliath.

    Mit andern Worten: die SNB kann nur re-agieren. Agieren tun die USA und China; diese sind währungspolitisch im Driver Seat.
    Daher ist es unrealistisch zu meinen, unsere SNB könne Welt-Währungspolitik zu machen, bzw. einen Währungskrieg anzetteln. Wir müssen mit Bescheidenheit akzeptieren, dass die Schweiz grössenordnungsmässig nicht den Takt für die Weltwährungspolitik angeben kann.

    • @“Switzerland first?“

      Danke.

      Sie schreiben, die USA seien interessiert, den Dollar tief zu halten, um den Export anzukurbeln. Genüge dies Trump nicht, so würde über Zölle reguliert.

      Eben genau das stimmt nicht: Die Bilanz der FED zeigt, dass die US-Notenbank nur gerade 21 Milliarden Dollar in Devisen investiert hat – gegenüber 763 Milliarden Franken der Schweiz.

      Das entspricht einer Summe von etwas mehr als 70 Dollar pro US-Bürger. Die SNB hat demgegenüber pro Bürger fast 100‘000 Franken investiert.

      Das sind Welten. Ihre Behauptung stimmt nicht.

      Wer ist hier Goliath – und wer David? Oder besser gesagt: Wer „spielt“ hier Goliath?

      Die Schweiz hat sich bezüglich Währungskrieg gar nicht an die FED oder EZB angehängt. Sie hat im Alleingang einen Währungskrieg in eigener Sache angezettelt. Das SNB-Direktorium um Phillip Hildebrand mit Thomas Jordan hat sich im Euro verspekuliert.

      Der Dollar kommt seit 1973 von 4.30 auf eins zu eins herunter. Also fast 40 Jahre lang hat die Schweiz gut gelebt mit einer starken Währung. Es gab keine volkswirtschaftlichen Grund, das innert Monaten so fundamental zu ändern. Und jetzt kommt die SNB nicht mehr aus ihren Devisen heraus. Sie sitzt in der Falle.

      Zudem sei noch daran erinnert, dass eine starke Volkswirtschaft eine starke Währung hat. Jeder ist froh, wenn die Wertpapiere, die er hat, steigen. So sollten wir auch froh sein, wenn der Schweizerfranken, den wir haben, steigt.

      Es macht keinen Sinn, die Schweizer Volkswirtschaft zu schädigen, nur dass der Franken fällt.

      Die SNB hat in diesem „Währungskrieg“ mit ihren wichtigsten Handelspartnern keineswegs „reagiert“ – sie hat „agiert“ – und spielt „Goliath“.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Ich danke für diese Antwort, sie hebt sich wohltuend ab von dem m.E. polemischen und besserwissendem Artikel. Für die SNB ist es unmöglich, es allen recht zu machen: Für Einige gehen die Massnahmen zu weit, für Andere zu wenig weit. Solange die SNB Rekordgewinne schreibt, sind alle dabei über möglichst hohe Ausschüttungen an die Kantone, AHV, etc. zu diskutieren, wenn Verluste eingefahren werden, wird die SNB von allen Seiten kritisiert. Natürlich bin auch ich besorgt über die hohe Aufblähung der Geldmenge, die SNB hat aber in den letzten Jahren für eine Stabilisierung des EUR/CHF Wechselkurses gesorgt und Planungssicherheit für die exportorientierte Industrie. Es sollte auch klar sein, dass andere Ereignisse (Stabilität Italien, Handelskrieg der USA gegen bald den Rest der Welt, Brexit, Budgetdefizit USA, Atomare Aufrüstung usw.) die Wechselkurse und die Zinsen bestimmen und wir realisieren, dass die SNB auf dessen Einflüsse nur sehr bedingt reagieren kann. Mit plakativen Vorwürfen an die SNB ist somit niemanden geholfen.

    • Herr Dr. Meyer,
      Besten Dank für Ihre Antwort.

      Da bin ich mit Verlaub anderer Meinung:
      Die Devisenposition des Fed hat nichts zu tun mit den Waren- Dienstleistungs- und Finanzströmen. Diese werden in der Ertragsbilanz (Balance of current accounts) erfasst. Diese müssten Sie herbeiziehen, um Ihre These zu untermauern. Sie argumentieren jedoch mit der Saldogrösse der Devisenbilanz des FED. Dies hat nichts zu tun mit den Umsatzgrössen der Ertragsbilanz.

      Auch Ihre These vom Währungskrieg kann ich so nicht teilen. Denn es geht nicht darum, dass sich z.B. die SNB an irgendeine Zentralbank angehängt hätte. Sie ist ganz einfach Teil eines übergeordneten Währungssystems, dem sie sich nicht entziehen kann. Auch wenn sie dies möchte.

      Sind Sie denn der Auffassung, die SNB könne in dieser vernetzten Welt autonome Währungspolitik betreiben?

      Warum berücksichtigen Sie die globalen Devisenströme nicht, herrührend aus Handel, Dienstleistungen und Kapitalverkehr?Stattdessen argumentieren Sie im Mikrokosmos einer Zentralbank-Bilanz.
      Nochmals: grenzüberschreitende Transaktionen werden in der Ertragsbilanz und Kapitalverkehrsbilanz erfasst.

      Was Sie meinen, darlegen und politisieren ist das Ergebnis der Interventionskäufe vor allem von EURO, die zur Aufblähung der SNB-Bilanz mit Devisen geführt haben.
      Dies war eine REAKTIONS-Massnahme der SNB, weil Sie wegen der EURO-Schwäche unter volkswirtschaftlichen Handlungszwang geriet und der Meinung war, mit Mindestkursfestlegung und entsprechenden Interventionskäufen den Export zu stützen. Eine umstrittene Massnahme. Ob dies geldpolitisch richtig oder falsch war, wird jedoch erst die Zukunft zeigen. Von einzelnen Indizien auf absolute Fakten zu schliessen ist Spekulation.

      mfG.

      (übrigens: die UBS wie auch andere Multis mit Hauptsitz hier in der CH bilanzieren immer mehr in US-Dollar. Warum wohl?)
      Und noch dies: ich bin freischaffender und freidenkender Ökonom, und zwar ohne Interessenbindungen.

    • @Switzerland first?

      Danke

      Ein Währungskrieg bedeutet, dass eine Zentralbank versucht, ihre Währung so zu manipulieren, dass die günstige Auswirkungen auf die Handelsbilanz hat.

      Ich denke nicht, dass man bei der SNB von Mikrokosmos reden kann, ist deren Bilanz doch schon deutlich grösser als das BIP.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @ Dr. Marc Meyer und @ Switzerland First?

      Die konsolidierte Bilanz der Fed kann nicht mit derjenigen der SNB verglichen werden. Interventionen finden bei den Fed als Open Market Operations statt mittels Treasury Notes und Bonds. Zudem macht es keinen Sinn, wenn die USA als Leitwährungsland am Devisenmarkt intervenieren. Dies erklärt auch die kleine Devisenposition (Foreign currency denominated assets), die Ende August mit 21 Mrd. ausgewiesen wird. Der Export wird dort nicht durch Deviseninterventionen angekurbelt, sondern – und insbesondere im Verhältnis zu China – neuerdings mittels Zollkrieg, um den Import aus China zu reduzieren, damit mehr in den USA gekauft wird und damit die passive Handelsbilanz entlastet wird. Dies ist eine Regulierung, die Trump ins Leben gerufen hat und die früher oder später in einem Handelskrieg endet. Die Chinesische Zentralbank hält nach wie vor grosse Bestände an auf US-Dollar denominierten US-Staatsanleihen, deren Käufe den US-Dollar damals gestärkt haben, bzw. die eigene Währung etwas geschwächt, was zwar im Interesse Chinas, jedoch nicht im Interesse der USA lag.
      Daher meine ich, ist der Vergleich mit der FED Devisenbilanz, den Herr Dr. Marc Meyer herbeizieht, nicht richtig. Man soll nur Gleiches mit Gleichem vergleichen.
      https://www.federalreserve.gov/monetarypolicy/files/quarterly_balance_sheet_developments_report_201808.pdf

    • „Switzerland first?“, was schwaffelest du für ein wirres Zeugs? Du schreibst etwas von „jeder 2. Franken wird im Ausland oder mit dem Ausland verdient“. – Häääää? Was ist denn das für eine skurille Argumentaion? Selbst ich als ehemaliger Elektriker komme so nicht draus!

    • Herr Dr. Meyer,

      Danke.

      Währungskrieg bedeutet gemäss IMF Standards, dass die Länder in einen Abwertungswettlauf treten. Und – wie im Falle der USA – durch Strafzölle den Export verbessern wollen. Ihre Interpretation greift daher zu kurz.

      Als Ökonom gehe ich davon aus, dass Sie den (methodischen) Unterschied zwischen Mikroökonomie und Makroökonomie kennen.
      Wenn Sie nur auf Stufe Bankbilanz analysieren (wie Sie dies seit Jahren im Kreis tun), dann bewegen Sie sich im Mikrokosmos. Und wenn Sie endlich Ihre Analyse auf die volkswirtschaftlichen Geld-Güter-und Dienstleistungsströme ausdehnen würden, bewegen Sie sich im Makrokosmos. Dies ist eine Frage der Methode und nicht des Vergleichs BIP/Bankbilanzsumme.

      Ich wünsche Ihnen weiterhin gute Recherchen und hoffe, dass Sie dereinst auch in der Makroökonomie ankommen und Ihre Analyse dannzumal auf die ganze Volkswirtschaft – eben inklusive Realwirtschaft – ausdehnen.

      Freundliche Grüsse

    • @Jeffrey

      Danke

      Erstens:
      Zöller erheben läuft nicht unter „Währungskrieg“, sondern „Handelskrieg.

      Zweitens:
      Währungskrieg bedeutet, dass die Zentralbank Devisen kauft, um die eigene Währung zu schwächen.

      Drittens:
      Die UBS haben pro Bürger 70 Dollar in den „Währungskrieg“ investiert – die SNB 100’000 Franken.

      Viertens: Ihre Aussage, der Dollar sei Leitwährung und deshalb machten Interventionen keinen Sinn, ist eine Plattitüde.

      Fünftens:
      Ihr Beispiel vo China beweist gerade das Gegenteil.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Switzerland First

      Danke

      Erstens:
      Zölle – das ist Handelskrieg – nicht Währungskrieg. Der IWF irrt – einmal mehr.

      Zweitens:
      Bilanzanalyse ist der Schlüssel zur makroökonomischen Geldtheorie.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Herr Dr. Meyer,

      Nein, da haben Sie meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Sie verwechseln Ursache mit Wirkung!
      Währungskriege sind die Folge von Handelskriegen und nicht umgekehrt.
      Das FED kauft nie fremde Währungen. USA ist Leitwährungsland; es gibt nichts zu stützen.
      Die USA sind pro Einwohner massiv verschuldet; und ich rede hier von der exorbitanten Staatsverschuldung. Nicht von der Devisenposition, die nicht repräsentativ ist, da das Fed eine andere Geldpolitik betreibt als LeitwährungsZB.
      Nochmals: Swap-Geschäfte werden auf den Bilanztermin geschlossen,. Und danach wieder geöffnet.
      Wenn Sie also die offenen Kontrakte vor Bilanztermin rechnen kommen Sie eine höhere Devisenposition pro Kopf als in der Schweiz.
      Schliesslich: Sie vergleichen Aepfel mit Birnen! Ich muss das sagen, und zwar als US-Amerikaner!

      Have a good day!

      Yours
      Jeff

  56. Das wahre Problem auf den untersten Nenner gebracht ist folgendes:
    Seit ca. 30 Jahren werden an allen „westlichen“ Universitäten und „Business“-Schulen die (total falschen) Thesen der „Keynes-Market-Theorie“ gepredigt und von den unkritischen Studenten gelernt; kritisches Denken wurde längst abgeschafft, desshalb hinterfragt keiner………
    Das einzige Interesse besteht darin, die Abschluss-Diplome zu erlangen und so schnell als möglich einen „guten“ Job zu angeln.
    Dort, mangels Wissen, exekutiert man dann die Keynes Ideen und lässt sich von der Presse feiern (Cüpli-Glas, Solarium-Bräune und Billig-Nutte, sorry Escort, inbegriffen).
    Multipliziert man nun dieses Handeln ( BR, UBSler, CSler und NB) ist der Schadensbrei angerichtet und kann gegessen werden – die Verdauung überlebt niemand…..

    Dass die SNB, besser die Schweiz, schon bei mittelgrossen Korrekturen von Aktien und Euro am Ende sein wird, ist gewollt und von den naiven Keynes-Jünger ausgeführt, denn nur dann kann die Schweiz quasi per Notrecht in die EUDSSR eingegliedert werden.
    Und bitte, lassen’s mer hier die „Verschwörungstheorie-Leier“ zuhause….)
    Wenn man weiss, dass in wichtigen EU-Positionen über 50% ehemalige Goldmann-Sachs Leute sitzen, wird vieles klar und wenn man wie ich beweisen kann, dass 46% der EU-Politiker von den diversen Soros-Stiftungen Gelder beziehen, dann wird das Bild glasklar !
    (Ja, Ja „Verschwörungstheorien“ – Fickt Euch )
    Niemand ausser ich, hat je den Intrinsic-Value des Euros gerechnet – er war bei der Ausgabe genau 0.5836 CHF !!!!!
    Gelistet, sorry getraded wurde er jedoch bei ca. 1.40 ………..
    man hat mit diesem Schachzug die Schweizer um optisch 40% ärmer gemacht, in Tat und Wahrheit jedoch um ca. 66% – gemerkt hat’s zum Glück niemand – im Gegenteil; der Populus schrie begeistert: GEILLL, jetzt muss ich nicht mehr in die Wechselstube in Mallorca…………………

    Jordan hat wahrscheinlich als einer der Wenigen gewusst, dass es falsch ist, jedoch wenn man einmal im „System“ drin ist, wird`s schwierig und die „Befehle“ aus New York und Frankfurt können auch nicht ohne Totalschaden überhört werden……
    Viel mehr Verantwortung müsste hier Hildebrand tragen, aber der ist ja in NEw York in Sicherheit……..

    Solange die Schweiz und der Franken und die NB im Dollar-System sind gibt es kein Entrinnen, denn solange sind wir Sklaven dieses Ultra-Perversen Zins-Systems.

    Eine einzig mögliche Lösung ist ein Paralell-Währungssystem, a la Russland, China, Indien, respektive BRICS, denn nur dies garantiert Freiheit in der Zukunft !

    • @Richard Oaten

      Danke.

      Ich stimme mit Ihnen überein, dass es ein Problem ist, dass die Studentinnen und Studenten an den Universitäten eigentlich gar keine Forschungstätigkeit mehr ausüben, sondern nur noch vorgegebenen Stoff auswendig lernen, um die Prüfungen zu bestehen.

      Das ist eine geistige Verarmung, die uns mehr schadet als nützt (z.B. „Geld aus dem Nichts schaffen“).

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  57. Nun ja.
    Leider bin ich in dieser Disziplin mit Unwissenheit gesegnet, erlaube mir aber trotzdem folgende Bemerkungen:
    Kritik ist schön, Kritik macht auch Spass. Und ist – zumal wenn im Nachhinein zum Ausdruck gebracht – nachweisbar immer richtig. Angesichts solch geballtem Intellekt: was wäre denn Ihre Vorgehensweise gewesen, wie hätten Sie sich in dieser damals sehr kniffligen Lage verhalten?
    Und die zentrale Frage: können Sie belegen, dass SIE die Dramatik der Ereignisse vor dem Crash korrekt vorhergesagt haben?
    Als Laie kann ich die Investitionen der einzelnen Notenbanken in Devisen nicht nachvollziehen, dies ergibt (für mich) aber auch keinen Sinn: wenn ich die zentrale Weltwährung herausgebe (USD und EUR) steuere ich doch mit der Geldmenge den Aussenwert … da brauche ich doch keine fremden Währungen zu kaufen; die Gegenparteien müssen ja handeln. Aber eben: ich bin ein Laie.
    Wissen Sie … wir haben es heute mit gaaanz vielen Experten zu tun, welche oftmals aber nur den Eindruck von Kompetenz vermitteln. (Abgesehen kenne auch ich einen Sergio, einen Urs ebenfalls und sogar einen Thomas – auch ich habe mit diesen zusammengearbeitet, sogar in der gleichen Stadt. Das mag meinen Beitrag doch lesbar machen.)

    • @S.J.

      Danke

      Schon 1996 bin ich vor die GV der SNB getreten und habe gesagt, dass die Auslandanlagen der SNB volkswirtschaftlich keinen Sinn machen und höchst riskant sind.

      Will die SNB die Schweizer Wirtschaft ankurbeln, so muss sie in der Schweiz investieren – nicht im Ausland.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @ Herr Meyer
      Ja, das stimmt sicherlich, dass eine Auslandinvestition mit Risiken verbunden ist.
      Aber: Wie kann denn die SNB den Aufwärtsdruck reduzieren, wenn sie in der Schweiz investiert? Vorausgesetzt, es handelt sich um eine gewinnträchtige Investition und nicht in eine „soziale“ Geldausgabe zugunsten der Beneficial Owner (also dem Steuerzahler).
      Führt den nicht jeder geschäftliche Erfolg der SNB zu einer unveränderten Attraktivität des Finanzplatzes Schweiz und damit zu einem sicheren Zufluchtsort in Krisensituationen?
      Also … so einfach erscheint mir dann die Lösung dann doch nicht.

    • @S.J.

      Danke

      Eine Auslandinvestition ist nicht nur mit Risiken verbunden, sondern sie macht volkswirtschaftlich auch keinen Sinn.

      Denken Sie tatsächlich, die SNB kurble mit Investitionen in US-Aktien die Schweizer Wirtschaft an?

      Die SNB und Herr Jordan haben uns immer noch nicht erklärt, wie dieser Transmissionsmechanismus funktionieren soll.

      Denken Sie tatsächlich, dass die SNB mit 99.5 Prozent Auslandanlagen die Schweizer Volkswirtschaft unterstützt?

      Die SNB verstösst m.E. gegen ihren Auftrag gemäss Bundesverfassung.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @unsere Arbeit…

      Danke

      Die Inflation kann von der realwirtschaftlichen Nachfrage- oder Angebotsseite her kommen oder von der monetären (Zentralbanken).

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer