Collardi nimmt Bär aus wie fette Christmas-Gans

Ex-Chef kassierte in CEO-Zeit mehr als 50 Millionen bei Bär, nun luchst er seiner alten Bank querbeet die Berater ab – Fischzug.

Boris Collardi verkörpert das Swiss Banking der nicht so feinen Art. Er nimmt seine Arbeitgeber aus wie Weihnachtsgänse, um sich dann einmal um die eigene Achse zu drehen und die grössten Berater zu kapern.

Das Schauspiel zeigte sich übers Wochenende. Collardi holte ein Middle-East-Team von der Julius Bär zu seiner neuen Pictet, wie Finews berichtete.

Das ist wohl nur der Auftakt zu einem der grössten Fischzüge, den der Finanzplatz Zürich in den letzten Jahren gesehen hat.

Collardi wird sich bei seiner Ex-Bank noch weitere Teams und Einzelberater holen, ist ein Ex-Weggefährte aus Bär-Zeiten überzeugt.

„Wenn er ruft, kommen sie alle“, sagt der Gesprächspartner.

Wer ist mehr Wolf? Collardi, DiCaprio („Wolf of Wallstreet“)

Collardi hat das gewisse Etwas, eine „Aura“, so dessen Einschätzung. Auf Collardis Bär-„Einkaufsliste“ stünden in Genf zwei grosse Teams, in Zürich jene für Brasilien und für Israel.

Hinzu kämen Einzelkämpfer. Am Ende würden wohl „30 Berater“ von den Bären zur Genfer Pictet wechsel, meint ein anderer langjähriger Beobachter von Swiss Private Banking.

Es könnten auch noch mehr sein. Collardi hat erst im Sommer bei Pictet als siebter Partner begonnen. Sein Auftrag der übrigen Partner: Setze Pictet in Zürich auf die Landkarte.

Das Haus an der Bahnhofstrasse, wo einst die Bank Leu, eine CS-Tochter, ihren historischen Sitz hatte, war der erste Pflock, den Collardi eingeschlagen hatte.

Blick von Pictet-Büro direkt in Bär-Zentrale: (Bild: IP)

Mit den vielen Neuzugängen hauptsächlich von der Julius Bär, bei er von 2009 bis vor einem Jahr CEO gewesen war, landet Boris Collardi nun seine nächsten Schläge.

Inzwischen rechnet jeder auf dem Platz Zürich damit, dass Collardi den Bär weiter vor sich hertreiben würde.

Dieser ist nach vielen Skandalen waidwund, seine Aushängeschilder wirken so alt wie Tycoon Blocher im Fight gegen die strahlenden Libero-Beautys.

Brille, Bart, Bernie: Bär-Chef in Rücklage. (Bild: JB)

Alles gut für Collardi? Der Schuss könnte auch nach hinten losgehen. Seine Jagd auf die bekanntesten Bär-Berater mit den vermögendsten Kunden ist jedenfalls umstritten.

Collardi testet damit neue Grenzen. Was gehört sich, was nicht?

Einst war es für UBS-Spitzenleute undenkbar, zu Erzrivalin Credit Suisse zu wechseln. Diese Einstellung gehört längst der Vergangenheit an.

Somit kann sich Collardi sagen, dass er nur agiert, wie das heutzutage Mode ist. Man bedient sich dort, wo man seine alten Kollegen und Gefolgsleute hat.

Doch bei Collardi gehen die Emotionen höher als bei anderen, die sich ähnlich verhalten; und das nicht nur wegen dem direkten Sprung von der Bär zu Pictet, welche als härteste Konkurrentin um die Krone im hiesigen Private Banking gilt.

Collardis Verhalten spielt sich vor dem Hintergrund eines einzigartigen Reichtums ab, den der immer noch junge Bankenstar der Julius Bär zu verdanken hat.

Einst war Collardi nur ein IT-Supporter bei der Credit Suisse. Dann wurde er dank Zufälligkeiten innert Kürze Chef der ganzen Julius Bär.

Das war 2009 und Collardi erst Mitte 30. Sofort trat der Secondo aufs Gaspedal, tätigte eine Übernahme nach der anderen.

Die Zahlen explodierten, Bär stieg unter Collardi innert Kürze von der verschlafenen Familienbank zur Nummer 1 der helvetischen Vermögensverwaltung auf.

Für Collardi ging die Rechnung auf. In seinen 9 Jahren als CEO kassierte er rund 50 Millionen Franken. Hinzu kamen Sonderkredite im zweistelligen Millionenbereich für attraktive Renditehäuser in der Zürcher City.

Schliesslich begann es in der Bär-Bank zu rumoren, ab 2015 tauchten immer mehr Altlasten auf.

Korrupte Fifa-Funktionäre, geschmierte Brasilien- und Venezuela-Beamte, umstrittene Raiffeisen-Figuren, schräge Valser Turmbauer – stets war Collardis Julius Bär vorne dabei, wenn eine Granate explodierte.

Collardi merkte, dass seine Zeit bei der Bär gekommen war. Also türmte er. Zur Pictet, wo er nun sein Spiel mit seinen Freunden von der Kundenfront aufs Neue aufführen kann. Bis dann auch die Pictet in ein paar Jahren einen Scherbenhaufen hat wie jetzt die Julius Bär?

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68 Kommentare zu “Collardi nimmt Bär aus wie fette Christmas-Gans

  1. Collardi ist zu Pictet gewechselt, weil es eine grossartige Chance war und ihm Pictet dies nicht nur mit der Partnerschaft, sondern angeblich mit rund 20 Millionen im Jahr vergütigt (fix für mind. 5 Jahre). Zudem soll er den Auftrag haben, nicht unbedingt Zürich stärker zu machen, sondern vor allem Asien.

  2. Da schreibt jemand, Pictet sei früher calvinistisch gewesen. So ist das Haus noch immer und wird es wohl auch weiterhin bleiben:
    Bescheidenheit und puritanische Ethik spielt man vor und dabei hat man’s ganz dicke hinter den Ohren! Kollege Maudet hätte da gut dazu gepasst!
    Man ist betont „soft spoken“ und gediegen und weiss, was beim unbedarften Neukunden ankommt. Auf keinen Fall will man Aufmerksamkeit erregen. Skandale mag man schon gar nicht! Man ist immer diskret. Anleger von „neutralen“ Geldern seien hier besonders gewarnt. Hat man die einmal in der Tasche, dann oho oder o weh.

    Vieles hier ist geschickte Masche – eine Art USP (unique sales proposition) – auf welche schon sehr Gewiefte hereingefallen sind. Der Werbe-Gag von elitärem „understatement“ und aristokratischer Bescheidenheit funktioniert seit Jahren .

    Genfs teuerste Advocaten sind ständig daran, Klagen enttäuschter Kunden ins Leere laufen zu lassen.
    In Auftritt und Lebensstil passt da Collardi nicht recht dazu. Er sollte vielleicht vor Start noch etwas Schauspiel-Unterricht nehmen und eventuell zum Calvinismus übertreten.

  3. Im Prinzip funktioniert das „Mitnehmen“ von Kunden (-depotvolumen) nur in der alten Bankenwelt mit Beratern.

    Ein beraterloses Internetdepot kann keine Führungskraft „mitnehmen“.

  4. Wenn man C. gegenüber sitzt und ihm in die äugen schaut, weiss man Bescheid. Pictet steht für mich jetzt auf der schwarzen Liste.

  5. Gut so! Mit dem Abgang des Teams Savary wird die Bär auf elegante Art riesige (Kredit- und Reputations-) Risiken los, sowie etliche überbezahlte RMs. Als nächstes würde ich diverse MitgliederInnen im Russia Desk ermuntern, die Strassenseite zu wechseln, inkl. dem slicken Abteilungsleiter (der mit der weissrussischen PEP-Gemahlin). Dann wird vielleicht aus der Bär irgendwann wieder eine seriöse Bank draus.

    • Ich liebe die weibliche Form von sächlichen Substantiven. Das Mitglied, die Mitgliederin, das Kind, die Kinderin usw.

  6. Welcher Ehrenhafter Leader / CEO macht so etwas?
    Ja… Genau…. Die Antwort lautet nur ein Trickser und ein wenig ehrenhafter Mensch dem vor allem seine Gier interessiert.
    Kurzum….
    Was Sie da machen hat keine Klasse Herr Collardi !

    • Die Banken haben doch für ihre Zielmärkte nur noch Locals angestellt. Höre man sich mal im Tram am Paradeplatz um. Lauter junge Ausländer mit viel Motivation und trotzdem kommen Bär, CS und UBS nicht vom Fleck. Viel Spass mit den Cowboys.

  7. The next one moving and following Boris is Rolf Schaerer knowing Boris since 1999 working together in SG. He built a sizable biusiness with Global Indians which is complementing with the ME/Africa business. He has at least 30 Bankers following him

  8. Als ehemaliger Manager der Realindustrie fragt man sich natürlich ob es in dieser Chilbi Industrie keine Kundenschutzverträge gibt, wie das bei uns im Verkauf und Projektmanagement üblich ist. Solche Verträge kann man zwar schwierig einklagen, jedoch wenn sich jemand so verhält wie die Truppe von Collardi wäre das ein Leichtes.

  9. Collardi hat grosses Charisma, Ausstrahlung und Gewinnendes, etwas was man im Banking derart stark nicht oft sieht. Dies nützt Pictet jetzt geschickt, um möglichst rasch ihre neue, sehr wichtige Dépendance in Zürich aufzubauen; dies wird ihr so auch gelingen.

    Pictet wird jedoch kaum so lange zuwarten wie der VR von Julius Bär damals, bis Bombe um Bombe hoch gehen.. – Sobals diese Filiale „rund läuft“ werden dem immer noch jungen C die Flügel beschnitten, wetten?

    Gerade letzte Woche wurde ein sehr wichtiger Mann Durch Pictet Genf bei C platziert, allerdings (noch) zuständig für Anderes..

    • Wieso Flügelstutzen Jens Egger?
      Die Pictet hätte den C gar nicht einstellen sollen?
      Bei der Pictet liegt auch ein Problem vor!
      Diese Gier muss aufhören !
      Ich appeliere an die Gründer der Bank Pictet stoppen Sie diesen Wahnsinn, wenn Sie noch Werte haben !!

    • Die Pictets spielen wohl Werte vor, haben aber keine. Nun muss Collardi nur die Präsentation der hypokritischen Show, im lang erprobten Stil des Hauses, noch lernen.
      Beispielsweise spendet man grosszügig dort, wo man sicher ist, dass es sich mehr als nur auszahlt. Nicht etwa calvinistisch bescheiden und anonym, sondern mit grossem Tam-tam. Imagepflege hat bei den Pictets oberste Priorität. Seriosität, Qualität und Leistung kommen erst später. Das Rezept aber scheint – möglichst fern von der Zentrale an den Acacias – bislang zu funktionieren.

  10. „Einst war es für UBS-Spitzenleute undenkbar, zu Erzrivalin Credit Suisse zu wechseln. Diese Einstellung gehört längst der Vergangenheit an.“
    Heute zählt nur noch das eigene, üppig alimentierte Konto. Hat jemand etwas von Berufsethik gesagt? Das gilt heute als von vorgestern, wenn überhaupt . . .

    • Wie, in anderen Branchen wird etwa nie der Arbeitgeber gewechselt? Für immer und ewig die gleiche Bude? Und die dankt es mit einem unkündbaren Job bis in die Pension?

  11. Mal schauen, wer zuletzt lacht. Pictet mit Collardi und seinen vergoldeten und teuren Adlaten ohne Kunden, oder vielmehr Bär, die die Collardi-Boys los ist, aber kaum Kunden verliert? Wetten, dass Collardi bei Pictet nicht alt wird?

  12. pictet besticht vorallem durch ihr wichtiges
    getue. die lestungen sind durchschnittlich
    wie bei den meisten anbietern.
    im weiteren war und ist pictet bei vielen
    kundenfaellen genau so involviert
    wie die anderen banken. deren kunden
    sind in der deutschschweiz einfach nicht
    so gelaeufig.
    zu dem versteht es pictet diese skandaele
    sehr klein zu halten.
    die medien in der westschweiz wollen keinen
    potenten inserent verlieren.

    • Das beherrschen alle Genfer Banken. Egal ob es um Despotengelder, schneeballmässige Hedge Funds oder geschädigte Kunden im grossen Stil geht, die Deutschschweizer Presse berichtet nicht und die Welschen noch weniger.

  13. Ist doch alles nicht so schlimm: Boris hilft doch nur, die Personalkosten bei der JB zu senken. Mittlerweile sehen die Banken den Kunden ohnehin als Risikofaktor, der nicht mal mehr die überteuerten Produkte kaufen will. Da aber alle grösseren Banken glauben, dass der Kunde hauptsächlich an die Bank und weniger an den Kundenberater gebunden ist, werden die Banken letztendlich noch die Kunden wegjagen müssen, sollten sich diese erdreisten, trotzdem noch bei der JB zu bleiben. Im übrigen sollen die Bankmitarbeiter und Emporkömmlinge in die spesenversüsste Rhonestadt wechseln: Denn hier in Zürich sind die richtigen schon reich und Emporkömmlinge stören da nur bei der Rimus Party im Altersheim

  14. Hinter jedem großen Vermögen steht ein Verbrechen (Honoré de Balzac
    (1799 – 1850)
    – und dennoch wollen wollen wir alle vermögend werden oder bleiben. Aber irgendwie stört uns das bei den andern……

  15. Looking at the stock performance during the last 20 years,
    the 3 largest Swiss banks, UBS, CS and JB. its a complete disaster, the 2 largest experts how to manage money has lost at least 80% of their own share value. The only ones making big money are the failing CEOs.

    • Back to Credit Suisse: how was it possible to tolerate for so many years the ripdeal orchestraded by Brady Dougan?
      Kiki

  16. Collardi muss als Pictet Mann seinen einstiegen Arbeitgeber, die Bank Bär, mit diesen geschilderten Strategien mürbe machen, damit der Kauf der Bank Bär durch Pictet nicht zu kostspielig wird.
    Es ist nun einmal so, dass sich ein Tausch von Bär Aktien in CS und UBS Aktien auch bei einer guten Marge für die Bär Aktionäre zu riskant ist. Weder die UBS und schon gar nicht die CS haben das notwendige Bargeld und vor allem nicht den Kredit dazu, z.B. 50 Franken je Bär Aktie in bar zu offerieren. Sie können auch dies nicht durch eine Kapitalerhöhung von 10 Mrd. Sfr. tun.
    Dagegen ist es für Pictet eher möglich einen solchen Milliarden-Kredit aufzunehmen. Der Auftrag von Collardi ist simpel, Pictet wird bar pro Aktie nicht mehr als 40 SFr. zahlen und so lohnt sich ein solcher Deal.
    Die Synergie-Effekte kommen noch dazu, denken wir nur an die Anlagefonds der beiden Banken. Pictet hat dann mehr AUM als die CS und dies wirkt bestimmt.

    • …… jetzt habe ich doch tatsächlich „Synergie-Effekte“ mit „Synagogen-Werke“ vergelesen ?

      Da hilft mir sicher Fielmann!

  17. Die Kommentare heute? Zum Heulen tief. Das übliche Geleier von überrissenen Boni und schändlichem Verhalten blah blah…
    Einzige Lichtblicke: Onkel Du Pont und Ganter Boris.
    Zu schon mal beseren Formulierungen kommt auch noch etwas Humor.

  18. Pictet als Arbeitgeber ist keine gute Wahl! Man kauft sich die Leute ein, obwohl man weiss, dass die nicht viel mitbringen werden. Nach spätestens zwei Jahren schmeisst man dann das ganze Team wiederum auf die Strasse, weil zu wenig eingebracht wurde. Ich wüsste nicht, was Pictet besser als Bär macht!

    • Schon nur die Anstellung von B. Collardi durch Pictet spricht gegen die Bank; einen solchen Blender anzustellen. Aber Genf ist ein bisschen am Anschlag. Maudet lässt grüssen.

    • Pictet macht nichts besser aber stehen auf Klebrige Typen, sprich Collardis.

    • Ach, all die Privatbanken haben sich überlebt. Wer das Geld hat engagiert einen externen Vermögensverwalter mit top Track Record, der nicht 2 bis 3x kassiert. Banken brauchts nur noch zum buchen.

  19. Wenn ich als Pictet-Verantwortlicher diesen Text lesen würde (ich glaube IP gibt’s nicht in franz. Sprache), dann wäre sofort „aus die Maus“ für Boris!

  20. Sehenden Auges ins Verderben – der Chasselas muss den Pictet-Partnern ganz grässliche Hangovers beschert haben, dass die nicht hören/sehen/ahnen, was da auf sie zukommt…!
    Und die FINMA glänzt einmal mehr beim Beamtenmikado!

  21. Einmal mehr auf IP: Hässig verdreht Facts zu Skandalen.
    Er nennt es die Bär wie ne Christmas-Gans ausnehmen, ich nenne es ein gewöhnliches Salär für Personen, die ihrer Jobdescription nachgekommen sind. Und wieso heisst das hier Christmas-Gans? Dieses reingezwängte Englisch ist fast so traurig anzusehen wie @TamaraWernli die vorgibt ein männlicher Chauvi zu sein um Klicks und Likes bei sexuell unterernährten Männern abzustauben.

    Man kann Collardi einiges vorwerfen, aber eine Weihnachtsgans ausnehmen ist alles andere als einfach. Besonders dann, wenn es den Anschein haben soll, dass die Gans noch ganz ist. Sowas erfordert Finesse, Eier und Savoir faire. Oder kurz: Ein 20 minütiges Telefon Gespräch mit Marcel Du Pont. Bitteschön. Wenn Freunde in Not sind hilft Onkel Du Pont immer.

    Dieser Artikel sollte sich eher mal den nutzlosen CS Schimmelschabern in den unteren Etagen widmen:

    Backoffice: Aufgebläht. Voll von konstant heulender IT (zu wenig Mann, zu wenig Ressourcen. Wohl eher zu wenig Zeit um während der Arbeit Destiny zu zocken, elende Milben!).

    Frontoffice: Mit so viel Lippenstift und Nagellack und penetrantem Clive Christian No1 zugekleistert, dass es einem als Kunde sofort schlecht wird. Eine Entertainerin von der Dienstags 3am Schicht in der Zürcher Boxen Gasse würde dies noch als „übertrieben, verzweifelt und billig“ einstufen.

    Lower Management: Es gibt nichts schlimmeres für Wertegenerierer in der Panda Leder Etage, als dass man einem Unterling den Job gibt andere Unterlinge im Zaum zu halten und dieser dann einfach „zufrieden“ mit dem Job ist und nicht konstant nach oben Öffnungen leckt. Es gibt einen Grund, weshalb wir das Beförderungssystem eingeführt haben: a) wir wollen nicht wirklich mehr Zaster rausrücken und b) wir wollen sicherstellen, dass unter Euch genug Spannung herrscht, dass ihr weniger in unsere Etage hochschielt und eure kleine Meckermäuler rattern lässt.

    Upper Management: Die schlimmste Klasse. Hier finden wir die Discount CEOs (wie Francisco Fernandez oder auch Bundesräte etc), sind auf ihrem Ameisenhaufen ganz oben angekommen, verstehen aber nicht, wieso sie dennoch nicht an unserem Picknick geduldet sind.

    Also Herr Hässig, lassen Sie mal unsere Garde für einen Tag in Ruhe und rechnen sie mit den Stehpendlern, Frühpensionären, Steuerzahlen Müssern und Powerpoint Künstlern ab. Nutzlos drum Brotlos.

    Marcel Du Pont – Milliardär, Steuer-Toreador, Wirtschaftswohltäter

    Die No1 Quelle für objektive Nachrichten hier:
    https://twitter.com/Marcel_Du_Pont
    https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • mäse is back. zum glück. jetzt haben wir im team endlich unsere morning paradeplatz tradition zurück. nicht auf die haters hören mäse, die sind beleidigt weil sie sich betroffen fühlen!

    • Gähn …. langweilig x-mal aufgewärmter Quatsch! Ihnen täte vermutlich mal eine Steuerprüfung gut!

    • @Zürich
      Kein Humor oder einfach ein konservativer Stolperi? Ist doch immer amüsant und erheiternd was Milliardär Marcel Du Pont hier zum Besten gibt. Mich freuts jedenfalls, dass er zurück ist!

    • Sorry Leute, ich musste MdP fristlos entlassen, er konnte einfach nichts ausser eloquent schreiben. Er war als Butler bei mir angestellt aber nicht mal die einfachsten Dinge konnte er darum hat er wieder Zeit für IP.

      Nun zu Collardi, es ist gut ds er bei Picte ist da kann sich die Bank Bär wieder erholen, mal schauen wer in 5 Jahren noch im Markt ist…..

    • Aha, hallo Vinzenz, zurück draussen und wieder im Netz unterwegs? Solltest du dich nicht auf deine Verteidigung vorbereiten?

  22. Unbelievable story, a real kindergarten. One would expect that Bär had a non compete clause in the employment contract, with a CEO.
    In most civilized jurisdictions it would not be possible to collect 50 million plus and then run across the street to the worst competitor with all corporate strategies, contacts, secretes etc.
    You cannot simply damage a company that reimbursed someone that much. It makes Bär look like a fool.

    • Swiss are very naiv. Collardi was able to have romance with 4 girls at JB. All 4 got fired. Not professional guy Collardi and JB is not professional. Great saying about the Swiss: Duty before Common Sense. Swiss follow rules instead of using there head, what is actually going on.

  23. Collardi baut sich bei Pictet eine auf ihn fixierte Hausmacht auf, mit den besten, geldgierigsten Beratern, welche er nicht nur gut kennt, sondern auch weiss, was fuer- und wie potent deren Kunden sind. Dazu zahlt er Absprungwilligen einmalige Verguetungen, um ihnen den Wechsel zu “erleichtern” und verspricht “hirnrissige” Salaere und Boni. Daduch wird seine Stellung innerhalb der Pictet gestaerkt und er kann das Spiel, welches er am besten beherrscht, naemlich fuer sich abzocken, auch dort bis zum boesen Erwachen, beginnen. Der daraus entstehende Scherbenhaufen ist Pictet offenbar noch nicht bewusst.

  24. Wetten, die Pictet-Heinis werden sich in paar Jahren fragen: „Wie konnte es so weit kommen?“
    PS: Un natürlich hätte man es (retrospektiv) nicht voraussehen können..

  25. Die arme Pictet Bank kann einem leid tun, wenn sie demnächst durchseucht wird von Collardis Ex-Beratern, die teilweise richtig „Dreck am Stecken“ haben. Bis jetzt war die Pictet ja relativ skandalfrei, aber das wird sich ändern mit Collardis aggressiven Bär- Secondos (viele secondos dabei wie zB Gian Rossi). Diese Secondo Truppen gehen weit um ihre Bonus Ziele zu erreichen. Sowohl an der Kundenfront als auch in Compliance, siehe Fifa skandal, Raiffeisen etc.
    Ich werde mein Geld bestimmt nicht zu Pictet bringen; damit die sich überrissene Gebühren für Leonardo Di Caprio Events und riesen Bonus Zahlungen (50 Mio!!) rausschneiden.

  26. also die Gänse vor.
    Mit FINMA-Füchsen – statt lieben FINMA-Gänsemägden – wäre er allerdings schon lange als Weihnachtsgans fällig.

  27. Auf Fairness zu hoffen, scheint in dieser Branche hoffnungslos. Gibt es keine Verträge für solch ein Vorgehen?

  28. Banker sind wie Nutten, sie erbringen dort ihre Dienstleistungen wo sie am besten bezahlt werden. Nutten sagen „du bist der Beste“. Banker sagen „unser Proddukt ist das Beste“ oder „unsere Bank ist die Beste“. Am 1. Dezmeber für Bär, am 1. Januar für Pictet!

  29. Das Swiss Banking ist eine untergehende Branche und Wachstum findet nur noch durch Umverteilung statt.

    Es fragt sich, wie oft er in seiner Karriere noch zügeln kann.

    Vielleicht hat sich Pictet per Vertragsstrafe gegen das Abwerben von Klienten und Mitarbeitenden bei einem zukünftigen Weggang abgesichert.

    • Wenn er nicht total dämlich ist, hat er vor seinem Abgang langlaufende Puts gekauft, die ihm jeglichen Verlust auf seinen Aktien mehr als genügend kompensieren.

  30. „Boris Collardi verkörpert das Swiss Banking der nicht so feinen Art. “ gereicht hätte: „Boris Collardi verkörpert das Swiss Banking“
    Bünzel und Rechtssicherheit war gestern. Das gilt ubrigens auch für die Bundespolitik.

  31. Der Herr Collardi ist eben sehr loyal.

    Das Bankkundengeheimnis wurde auch stets beachtet.

    Ebenso die berufsübliche Schweigepflicht.