UBS-Duschen an Zürichs Europa-Allee zerfallen

Während Ermotti&Co. sich 200-Mio-Schloss leisten, warten Banker im Backoffice auf reparierte Kabinen – Hinterhof-Kultur.

Letzte Woche luden UBS-Chef Sergio Ermotti und seine Spitzenkollegen zur Eröffnung ihrer Prachts-Zentrale an der Zürcher Bahnhofstrasse. Sie vergoldeten ihr Büro für 200 Millionen.

Kein Geld hat die Führung, wenn es um die Infrastruktur in ihrem Hinterhof geht. Gemeint ist das Backoffice der UBS an der Europa-Allee, rund 500 Meter Luftdistanz vom Bahnhofstrassen-Tempel.

Dort zerfallen die Duschkabinen: Türen aus den Angeln, Schmutz und Schutt wie in einem Provisorium.

Grund ist eine starke Belastung der Duschräume. Vor allem die Männer unter den UBS-Backoffice-Leuten treiben viel Sport und nutzen entsprechend häufig die Umkleidekabinen und Duschen.

Der Platz für die Garderoben musste entsprechend erweitert werden, um dem Andrang zu genügen. Duschkabinen gab es aber offenbar keine zusätzlichen.

Aus den Augen, aus den Angeln: UBS-Dusche (Bild: Leser)

Jedenfalls hielten diese der Massenbenutzung irgendwann nicht mehr Stand. Sie fielen auseinander, zerbrachen förmlich unter der intensiven Nutzung.

Kein Problem für eine der weltweit grössten Banken, welche ihrer Führungscrew soeben Hightech-Grossbildschirme vom Feinsten geschenkt hat. Die Duschen würden sicher rasch repariert.

Warten aufs Ersatzteil: UBS erklärt Verzögerung (Bild: Leser)

Wer das annahm, sah sich getäuscht. Die UBS-Hinterhof-Banker warten und warten darauf, dass sich die für den Unterhalt zuständige externe Firma in Bewegung setzt.

Bei dieser handelt es sich um die ISS, ein Reinigungs- und Gebäudeunterhalts-Multi mit globalem Operationsgebiet.

Die ISS hat den Unterhaltsauftrag für die UBS-Gebäude mittels eines Deals an Land gezogen. Dessen Ablauf ist nicht unumstritten.

Ursprünglich hatten sich nämlich die internen UBS-Gebäudemanager selbstständig gemacht. Sie durften im 2005 den UBS-Auftrag mitnehmen als Startbasis für ihre frisch gegründete Firma Edelweiss.

Kaum selbstständig, verkauften sie ihre Edelweiss an den Multi ISS.

Das Manöver erinnert an den Verkauf des UBS-Einkaufs an einen Ermotti-Vertrauten namens Claudio Cisullo. Der konnte dank dem Milliarden-Volumen der UBS mit seiner frisch gegründeten Chain IQ an den Start gehen.

Und das zum Nulltarif: Bezahlen musste er der UBS nichts. Startup-Finanzierung der UBS-Spitze für Friends&Family, nennt man so etwas.

Zurück zu den Duschen. Diese stehen in scharfem Kontrast zum Prunk und Luxus am Zürcher Hauptsitz des Finanzmultis.

Extra-Politur im Hochglanz-Headquarter: (Bild: IP)

Während es beim eigenen Büro und den eigenen vier Wänden nicht edel genug sein kann, bleiben auseinander fallende Duschräume lange stehen und liegen.

Eine UBS-Sprecherin bestätigte gestern, dass es in den Umkleidekabinen der Männer am UBS-Backoffice-Sitz an der Europa-Allee Reparaturen brauche.

In zwei Fällen sei die Instandsetzung bereits erfolgt, in einem dritten fehle es jedoch an einem Ersatzteil, das nicht so schnell beschafft werden könne. Man sei aber dran.

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87 Kommentare zu “UBS-Duschen an Zürichs Europa-Allee zerfallen

  1. Sie zeigen Fotos von Duschkabinen??? Hahaaa! Her Hässig – falls es einen Preis für niveaulose Artikel gibt bzw. Artikel, denen jegliche Relevanz und leider auch oft genug Faktenbasis fehlt, sind Sie. Respekt!! Hoffentlich lesen ihre Kinder nie diese Ergüsse….

  2. Wie hat der alte Rolf gesagt: „Fressen und Sch****** kann man zu Hause“. Duschen auch. Wozu braucht es Duschen in einer Bank? Abschaffen, schleunigst.

  3. Ernsthaft? Ist das eine Insider-Story? Erfahre ich in solchen Stories, was am Paradeplatz wirklich hinter verschlossenen Türen läuft? Liest sich wie der Möchtegern-Skandal einer Schülerzeitung

  4. Besten Dank für das update, Duschen bei Banken sind ja System relevant und ein wichtiger Pfeiler unserer Wirtschaft.

    Unglaublicher Schrott der da wieder geschrieben wird

  5. Wozu braucht es Duschen am Arbeitsplatz? Die Leute sollen dort arbeiten, nicht duschen. Das kann man zu Hause. Gibt es wohl nur bei der UBS.

    • Stellen Sie sich vor Sonja; NEIN, das gibt es auch in anderen Betrieben. Es soll Leute geben – Gott behüte ich gehöre nicht dazu – die gehen über Mittag joggen. Ich persönlich begrüsse es, wenn sie nach ihrer Fitnessrunde duschen können.

  6. wir hatten die ISS drei Monate im Büro. Alles war verdreckt, die Papierkörbe nicht geleert, Staub in den Ecken. Die beuten ihre Mitarbeiter mit Mindestlöhnen aus. Danach haben wir ihnen gekündigt. Nie mehr ISS.

  7. Es hat wenigstens keinen Schimmel nicht wie die Duschen im Keller an der Flurstraße. Da würde ein Aslybewerber gleich wieder abreisen…

    Fotos folgen…

  8. Ist wie bei der CS. Die hat den Uetlihof für 1 Mrd Franken an die Norweger verkauft. Nun gammelt er vor sich hin und wird immer versiffter. Die Luft ist zum Kotzen. Die Teppiche stinken. Starren vor Dreck. Kein Geld zum reinigen.
    Dafür wurde die CS New York an der Eleven Madison Avenue vergoldet. Dort wo die vielen Einkommensmillionäre hocken. Dort war nur das teuerste gut genug. Und sie lachen über die Zwerge in der Switzerland Branch, im stinkigen Uetlihof.

  9. Sorry aber sind diese Leute zum Duschen angestellt? Was für ein elender laueri Betrieb ist das überhaupt? Die sollen ihre Freizeitaktivitäten gefälligst in der Freizeit abhalten. Zum Arbeiten erscheint man geduscht, verpflegt!!!

  10. Einfach herrlich und auch wie in einer soap opera. Lache mich kaputt über die Mikroprobleme dieser Banker. So erfrischend abgehoben. Wie aus dem gelben Heftlein.

  11. Bestimmende Aktionäre hätten es in der Hand, aber das sind ja auch alles nur pfeiffende Sesselkleber die sich an Kundengeldern vergehen.

    So gesehen kann man dem UBS Mann Ermoti überhaupt keinen Vorwurf machen und, ob jetzt da angeblich irgendwo in der Pampa eine Dusche den Abgang gemacht haben soll, egal, der Letzte lösch das Licht!

  12. UBS-CEO Sergio Ermotti hat n i c h t sein Büro für 200M vergoldet wie im Artikel beschrieben. Dies ist eine masslose, journalistische Übertreibung.

    Vielmehr wurde der ganze, vielgeschossige und zentrale Hauptsitz der UBS-Bank nach vielen Jahrzenten grund- renoviert, erneuert und Infrastruktur auf neusten, heute notwendiges Niveau gebracht. Diese Arbeiten dauerten über 2 Jahre.

    Die grosse, ehemalige Schalterhalle im Parterre mit viel Marmor, Edelhölzern und Verzierungen stammt aus der Gründerzeit und ist denkmalgeschützt. Sie darf weder abgeändert noch umgebaut oder abgerissen werden.

    Dass zwei Duschkabinen der Reparaturen bedürfen ist bedauerlich, aber kein Drama. Ausgerissene Duschtüren lassen auf schlechtes, unsachgemässes Handling oder Vandalismus schliessen.

    Dass die BackofficeBanker vor, während oder nach ihrer Arbeit glauben duschen zu müssen ist Überbleibsel längst vergangener Zeit. Tausende von Mitarbeitern leisten hervorragendes und duschen abends resp. morgens zu Hause..

    • Nur so eine berechtigte Frage:

      Könnte es gar möglich sein, dass diese Duschkabinen denkmalgeschützt sind?

      Dies könnte also der wahre Grund sein, dass man mit grösstem Respekt diese Restaurationsarbeiten vornimmt.

    • Die Umbauarbeiten haben im Herbst 2015 begonnen.

      Die UBS braucht einen anständigen Hauptsitz. Vielleicht kriegen wir jetzt ein anständiges Management.

    • Herrn Egger müsste ich lachen…Pardon, sie sind ein ehrliches, vielleicht gut- Schweizer alte Schule Mann…
      Natürlich ist übertrieben und natürlich ist alles eine Provokation, aber die Quientessenz bleibt gleich: wenigen dürfen sich noch mehr leisten und der rest hart arbeiten und dann burn out oder gemobbt zu werden. Wissen sie wieviele Gesundheitskosten solche Firmen produzieren? Miliarden hoch…und wir zahlen dafür.
      Zweitens, die Leute duschen nicht enfach so, aber da sie entweder mit Velo zum arbeit kommen und tun etwas gutes für die Unwelt und für die Gesundheits, oder sie gehen meisten laufen, joggen über Mittag und das gleiche gilt. Diese Leute, und in meinen besten Jahren gehörte ich auch dazu, sind dann an Nachmittag frisch und produktiver….um das geht heuzutage und die Sillicon Valley bietet genau das…
      Sie sind sehr stolz auf ihre „“Museum?“ Dannn sind wir auch, aber sie wissen ganz genau, weil als konservative Mensch haben sicher viel Geschichte studiert, dass alle Zivilization am ende Ihre Paläste gebaut haben, damit mindestens etwas als Errinerung bleibt…so ist auch gut, aber besser noch etwas aus Toggenburg oder Winterthur…die Ürsprung als Landesbank…
      Ubs wie viele andere gehören zum “ tempi passati“, wollen sie mir glauben oder nicht…vielleicht ist noch da in 100 Jahren, aber vielleicht auch nicht…die Managers, trotz Bonuses auch nicht….
      Fiat lux gilt eigentlich nicht für Zürcher Bankwesen…tut mir leid…

  13. Der Versuch,
    beschäftigt zu wirken,
    wenn man es nicht ist,
    ist die schwerste Aufgabe von allen.

    William Feathers
    * 25. August 1889 † 7. Januar 1981

  14. Lukas Hässig deckt auf :

    Der Skandal des Jahres !!!
    «UBS-Duschen an Zürichs Europa-Allee zerfallen ! Banker im Backoffice warten auf reparierte Kabinen»

  15. Die Duschen sind uninteressant. Aber der geschilderte Ablauf UBS Reinigung zu Edelweiss zu ISS oder UBS Einkauf zu Chain IQ erinnert mich doch fatal an die krummen Geschäfte anderer. Bitte weiter untersuchen. Danke.

  16. Da scheint es im Backoffice der UBS massive personelle Überkapazitäten zu haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Mitarbeiter noch Energie haben, um sich sportlich zu betätigen.

  17. UBS ist eine Bank, die Ihre Mitarbeiter aussaugt und dann im Stich lässt. Ich warne jeden davor einen Job anzunehmen. Mit Abstand der schlechteste Arbeitgeber für den ich je gearbeitet habe.

    • Also oben stimmt es bei den Arbeitnehmern: jeder Pooper in der KL darf sich im Schnitt locker 8 Mio im Jahr greifen. Und dazu jede Menge Fringe Benefits und Goodies. – Alles klar?

  18. UBS Mitarbeiter: Angst um Job, jedes Jahr tiefere Total Compensation, aber massiv höhere Ziele. Wem es nicht passt, kann gehen. Tolle Kultur und die Kunden merken das auch.
    UBS Manager: Angstkultur und unerreichbare Ambitionen. Alles heisse Luft bis dann der nächste kommt.
    Ein Beispiel: UBS SFA mit Jürgen Wegner, 70 Milliarden Neugeld bei gerade Mal 3.5 Mia. echten US Assets. Gleichzeitig stellt er einen MD an, welcher auf der Abschussliste war. Einziger Impact: Kunden und Mitarbeiter laufen davon und Talente bleiben weg. Einzig ehemalige Mitarbeiter kommen zurück weil die anderen Jobs bei UBS noch miserabler waren. Macht weiter so. Zum Glück hatte ich meine UBS Aktien verkauft! Ach ja, der UBS Schweiz Chef denkt jetzt über Versicherungslösungen für Bankkunden nach! Hatten wir alles schon mindestens 4 Mal in den letzten 25 Jahren.
    UBS = no plan, aber fette Bussen. Frankreich wird nicht die letzte Busse sein.

  19. Sergio, hast du das gewusst? Wieso haben unsere Untertanen am Arbeitsplatz überhaupt die Möglichkeit zu duschen? Es gibt schliesslich bald eh keine Büros und damit auch keine Büroausstattung mehr. Das sollen die alles selber zahlen, also Home Office und AAA auf eigenen Rechnern. Nicht, dass ich hier kurz vor meiner Pensionierung von meinem Millionenbonus Abstriche machen muss!
    Bitte sofort abschaffen. Du gehst doch auch mit gutem Beispiel voran: Das einzige, was du dir wäscht, sind die Haare (2x im Jahr)!

  20. Haben die Leute so wenig zu tun, dass sie Zeit für Sport haben? Oder ist dies eine Art LMAA, und sie schleichen sich von der Arbeit weg?

  21. Ich weiss nicht genau, scheint mir aber das der Content dieser Seite langsam ausgeht. Ist es wirklich relevant, dass man über Zustände von Duschkabinen von Unternehmen berichtet. Sei dies im Finanzbereich oder sonst wo, gibt es doch überall. Das solch ein Bericht im Blick potential hat ist klar, aber hier…… Naja, frohes Fest!

    • Ich kann dem nur beipflichten. LH war aufgebrochen, um uns News rund um den Paradeplatz zu präsentieren, und nun werden wir mit solchen „Tom News“ abgespiesen. Ich gebe zu, ich habe den Artikel und die Kommentare gelesen, den täglichen Newsletter inzwischen abbestellt

    • In diesem Geschäft, von Büezern vs. Teppichetage zu sprechen, ist geradezu unanständig!
      Der Armselige, der die Duschtürbilder mit der Absicht Mitleid zu erregen einsandte, hat sein Ziel erreicht, nur anders als gedacht, denn die Antwort vieler, die ihre Leistung ohne Teppich und Dusche tagtäglich erbringen, lautet: Was sind Sie doch für ein armseliger, wichtigtuerischer Tropf! Fehlte nur noch, dass Sie auf Firmenkosten mit Warmwasser zu duschen verlangten!
      Die Duschkabinentür passt Ihnen nicht? Selber reparieren – oder kündigen!

  22. Kein Problem, die UBS Banker können doch auch im Shop-Ville duschen, wo auch Randständige sich reinigen. Dann sehen sie wie ihre ungewisse Zukunft sein könnte!

    • Schöner hätte ich es nicht formulieren können.

      Interessanter wäre es, endlich mal zu wissen,
      was die Ex-Chef-Juristin und Madame Nadja
      Ceregato Vincenz so in der USA treibt und ob
      man sie schon befragen konnte zu das und jenes,
      bevor sie von nichts mehr was weiss….

  23. Renovation zum Prunkpalast: finanziert mit den abgezockten Kundengeldern und VV-Gebühren für unterdurchschnittliche Performance.
    Wie blöd sind die Kunden eigentlich?

  24. Ich starre immer wieder, wie die Firmen “ Black holes“ produzieren und versuchen überall Kosten zu reduzieren, ohne zu merken, dass mit kleinen Anpassungen können grosse Erreichen…ich meine, ein bisschen Konfort, well being schaft eine gute Arbeits Atmosphere und somit könnte die Produktivität um bis 30 % erhöhen…Frustration unsw. Hingegen können bis 40 % die Produktivität reduzieren…übrigens auch nicht ausgedachte Grossraumbüro, die quasi zu Lärmbüro sich transformieren haben diesen negative Effekt… aber mein Kerntema bleibt die unnötige Sitzungen, wo auch nur ein 0.00001% könnte Wündern ausmachen…übrigens das wäre Kerngebiet ein COO: sie ist nicht eine Frau?

    • Doch das ist eine Frau und fachlich leider nicht sehr kompetent und zudem sehr führungsschwach. Menschen und ‚well being sind ihr egal, Hauptsache die eigene Karriere stimmt.

  25. Das Privileg der Saubermänner endet an der Bahnhofstrasse.

    Vorausblickend auf die Roboter – Generation sind Duschen sowieso nicht mehr opportun. Sport treibende MitarbeiterInnen werden wohl bald in der nahen Sihl sich den Schweiss vom Körper fegen. ISS hin ISS her! Chain IQ wird Badetücher in Vietnam und Seifen in Russland ordern, welche mit 500 % Gewinn an die UBS verschachert, zu einem (extra) weihnachtlichen Reibach beitragen.

    Hauptsache: Ermotti und Weber funktionieren im goldenen Shit-Haus.

  26. Interessanter als die UBS-Duschen wäre eigentlich der Verkauf der Crowdhouse-Beteiligung durch die LUKB. Crowdhouse wurde der LUKB „zu heiss“. Die als Selbstoptimierer bekannten Gründer streben ein schnelles Wachstum an, um dann gross Kasse zu machen. Compliance? Kunden? Give a shit of it.,,.Finma? Einmal mehr inexistent.

    • Das sind ja Zustände wie in Berlin bei der UBS.

      Investition bei Crowdhouse = Symptom irreversibler Gehirnschmelze.

      Kann an kotierten Unternehmen teilhaben, kann mich (chli bitzli) dran beteiligen wie die Perle vom Genfer See von Dealmaker vor einem Dealmaker vor dem Herrn in eine Shareholder-Party umgebaut wird. Nein, besser einen Anteil (was auch immer das in der Vorstellung eines nicht mit den Grausamkeiten des Miteigentums vertrauten sein soll) an einer Schrotthütte kaufen die nach Ablauf der Gewährleistungsfrist anfängt zu schimmeln.

      Ganz toll das Video von dem Pensionär der nochmal die Kurve gekriegt hat à la “ich kann mir nicht vorstellen dass es schwierig sein könnte einen Crowdhouse-Anteil zu verkaufen wenn man dann doch mal mehr Geld braucht”. Kurzer Schwenk über den classeur federal und dann totale Stille um das, in den Worten eines grossen helvetischen Undercoverphilosophen, “IN! TE! LEK! TU! E! LLEN! Va!Ku! Um!” zu unterstreichen.

      Der Mann wird sich nach der Beurkundung den Schweiss von der Stirn gewischt und den Mist zu den Akten haben: nochmal mit einem blauen Auge davongekommen.

  27. Was jetzt? Duschen die in den Duschkabinen oder machen die ganzkörperrasierten UBSler dort „Sport“ – wenn man „das“ so nennen will (wänt waisch waan i main…). – Ich raffe nicht, weshalb Duschkabinen bei normalem Gebrauch so verwüstet ausschauen.

    • U-B -S : Filiale Langstrasse wo die Striptease-Schuppen seit zig Jahren mangels Kundschaft schlossen…….. man(n) und Frau Vergnügen sich bei „indoor Ertüchtigungen“ im SouSParterre. Vor Monaten sind dort auch schon Schüsse mit tödlichem Ausgang gefallen. Eine Rundum runde Sache: wehret dem Frust, so lange die Duschwände noch halten 🙂

  28. Also die Europa-Allee gilt UBS intern als 2. Wahl betreffend Arbeitsort, von Backoffice und Hinterhof kann bei dieser Lage keine Rede sein. Stellt euch einmal vor, mit wie viel Liebe die Duschen und Garderoben im richtigen Backoffice in Schaffhausen und an der Flurstrasse unterhalten sind?

    • Ob Schaffhausen, Flurstrasse oder sonst wo:
      Frag mich ernsthaft wesshalb Ihr überhaupt Duschen braucht vor, während oder beim arbeiten.. ???

  29. Für was reparieren, Massenabbau von 2500 MA der Einheit Schweiz der UBS und mind 2000-3000 der cs Einheit stehen bevor.

  30. Banker im Backoffice warten auf reparierte Kabinen? Und LH muss diese misserablen Arbeitszustände aufdecken. Danke! Wenn ich das nächste mal meinen Banker spreche, werde ich ihm mein Mitgefühl ausdrücken.

    achso, hier bei uns im Office hat es garkeine Duschen. Und die Toilette müssen wir uns mit anderen Offices teilen. Noch dazu muss jeder selbst den Deckel öffnen & schliessen sowie die Spültaste drücken. Das ist ja sowas von rückschrittlich.

  31. Für ein mal bin ich auf der Seite von Herrn Hässig.
    Klar, auf den ersten Blick sieht dieser Artikel wie ein verzweifelter Griff in die Notfallkiste aus. Headline des Tages: „Ein UBS Angestellter hat mir Fotos von dem Ort geschickt an welchem er seinen männlichen #metoo Frust in Form von mehrfachen, unkontrollierten Eruptionen abbaut.“

    Doch darf man nicht vergessen, dass Duschkabinen für die sehr hohe Zahl an low Level UBS Mitarbeitern essentiell sind. Wer Tag ein Tag aus für einen solchen Lohn im Dreck krebsen in der Job Description hat ist auf eine Duschkabine angewiesen. Spätestens zur Mittagszeit stellen sich die Mehrheit der Angestellten weinend unter den kalten Strahl um sich geisselnd die Scham ihrer Lebenssituation abzuspülen.

    Doch der Gestank ihrer vielen falschen Lebensentscheidungen bleibt. Jeder ist sein eigener Manager, und all die Male bei denen Herr Bünzli die zitternde Faust im Sack gemacht hat, statt „Sie können mich mal mit Ihrem Kanban Board, Herr Schmiedli“ zu donnern und beim rausgehen die Tippse zu vernaschen (die natürlich eine starke, unabhängige Frau ist, meine Damen), hat sich Herr Bünzli selber im Stich gelassen.

    All die Dohlenamphibien welche die Arbeit von Kriechtieren erledigen brauchen einen Ort um ihre Frusttröpfchen wegzuschwemmen. Bitte UBS, putzt Eure Ställe, stellt eine Schüssel frisches Wasser hin und versprüht genügend Antibiotika. Schliesslich wollen wir nicht, dass unser Investment wegen griesgrämigem Vieh auch nur einen Franken einbricht.

    Marcel Du Pont – Überflieger-Milliardär, Finanz Kohrriffähe, Fremdwortzerstümmler

    Werde erfolgreich, schön und reich wie ich:
    https://twitter.com/Marcel_Du_Pont
    https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

  32. Nur zum Sagen, dass viele schweissgebadete Malocher keine Dusche haben im Betrieb……….

    Beispiel zeigt nur zu gut, dass Outsourcing meistens keinen Sinn macht. Ein hilfloser Versuch Kosten zu sparen mangels innovativer Ideen. Gute Arbeit macht doch nur der- oder diejenige, die sich 100% mit der Unternehmung identifiziert. Eigenes Personal für Hausdienste bringen’s immer, vorallem auch qualitätsmässig. Corporate Identity fängt bei der Putzfrau an Signor Ermotti.

    Übrigens: Boston Consulting Group und McKinsey verwenden das Wort „Outsourcing“ nicht mehr, weil es viel zu dreckig geworden ist. Für Jobverlagerungen ins Ausland verwenden sie nun die smarte Wortkreation „Geo-Shifting“.

    • Eins muss man Euch Tradern wirklich lassen: Euer Horizont, ausserhalb der Finanzzone, ist doch sehr begrenzt. Übrigens, Sie Überflieger: Sie wollten wohl BrEaking News schreiben. Wie überleben Sie in der Bank, wenn Sie nicht mal Englisch beherrschen?

    • @ Duden: Kein Rechtsschreibefehler, falsche Interpretation Ihrerseits!
      Es sind eben nicht aktuelle sondern bremsende Nachrichten 🙂 Bremsend in Sinne, dass diese „None-News“ uns davon abhält was wichtigeres zu
      lesen.

    • @ E.K. aka Erwin Kloepfel: Mit Ihrem Englisch würde ich es noch vor dem breakfast aufnehmen.

  33. Es hat alles seine Richtigkeit, die Angestellten sind zum arbeiten angestellt und nicht zum Duschen! Wenn sie so sehr Sport treiben, dass sie eine Dusche nötig haben, dann sind sie ganz klar im Job unterfordert. Somit kann man ihnen ohne weiteres etwas mehr Arbei aufbürden oder die betroffenen Abteilungen „schrumpfen“. Dies ganz im Sinne der Aktionäre!

  34. Hätte nie gedacht, dass es eine Duschkabinentür ins Insideparadeplatz schafft 🙂
    Vielleicht würde es helfen, wenn sich die UBS-Banker nicht zu viert in eine Duschkabine zwängen würden? Kaum vorstellbar wie blöd man sich benehmen muss, bis eine Kabinentür kaputt geht? Ich nehme nicht an, dass es Zuhause bei den UBS Mitarbeiter gleich aussieht…

  35. Die ubs muss sparen aber sie weiss nicht wie. Hier mein Tipp an die Verantwortlichen: Die Firma Kloepfel Consulting bietet Firmen ab 10 mio Einkaufsvolumen gratis Beratung an, wie man die Kosten um 10-15% durch klugen Einkauf reduzieren kann. Erst bei Erfolg kostet es den Kunden Geld. Kein Erfolg, keine Kosten. Ich denke, das wäre ein Versuch wert, wenn man schon sparen muss.

  36. nun ist IP auf blick-niveau abgesoffen. lieber nichts schreiben.
    im uetlihof ist sonst wohl auch noch eine kaffemaschine defekt…

  37. A) wenigstens wird dort immerhin nicht wie bei KPMG gewütet
    B) es ist schon erstaunlich, dass man mit Duschen nicht sorgfältiger umgehen kann; spielt ja keine Rolle, die Firma zahlt…

  38. Die heutigen Banker sind halt doch Warmduscher. Zu meiner Zeit gab es keine Duschen, keine Lounges, keine Chillout-Areas… sondern nur einen Arbeitsplatz – später dann diesen im Grossraumbüro. Leider waren schon damals die Büros der „grossen Chefs“ Prunkpaläste – daran hat sich nichts geändert (und nichts gelernt).

    • Früher war vieles anders, Leute haben mit 50 einen Herzinfarkt gekriegt vom ständigen Sitzen und Rauchen…

      Ein Mensch braucht Bewegung, v.a. wenn er viel sitzt. Das ist der Stand der Forschung heute. Alles andere ist eine nicht menschengerechte Haltung.

      Viele Mitarbeiter haben Auch Familien, weshalb sie auf den Sport in der Mittagsstunde angewiesen sind. Ich bitte Sie dieses Anliegen ernster zu nehmen.

  39. Eigentlich sind diesebhochbezahlten WB-Kinder zum Arbeiten bezahlt und nicht zum warmduschen, den ganzen Tag, auf Kosten der Kunden und Support-Einheiten.
    Habe aber oft Erfahrungen gemacht, dass stets Leute ab Direktor-Stufe, sich die Arbeitszeit mit Work-Life-Balance zu versüssen (nebst der Motivations-Dame, als Assistentin, die für ihn die Leistung bringt-

  40. Mit preiswerten Duschvorhängen, die sich zudem in der Waschmaschine reinigen lassen wäre das nicht passiert.

    Und im Falle eines Defekts sind diese einfach von jedermann in Eigenleistung auszutauschen.

  41. Die Ruinen spiegeln doch nur den Aktienkurs wieder.
    Hässlicher Gedanke: Rahmt vielleicht auch bei diesem Auftrag im Hintergrund ChainIQ-Cisullo (der von Ringier) ab? Herr Hässig, hier sollten Sie mal nachgraben.