Frohe Weihnachten an alle Parias, Komödianten, Arschlöcher

Die Situation geriet ins Ausweglose. Die Gewerkschaften und der Gewerbeverband blockierten. Der EU Rahmenvertrag war Makulatur, bevor die Konsultationen überhaupt beendet wurden. Ein riesiger Affront gegenüber der EU Bürokratie, ein Gesichtsverlust für eine Myriade bestbezahlter EU-höriger Schweizer Mandarine (diese sich vermehrende, nichtsproduzierende Kaste von Diplomaten, Bundesbeamten, Verbandsfunktionären, Lobbyisten, Meinungsmachern). Defcon 1 in der Fünften Kolonne: Jean-Claude kann böse werden, echt böse.

Schaf, Wolf? Juncker (Bild: Twitter)

Da kam der Arbeitgeberverband Direktor Valentin Vogt auf eine Idee; er, der jahrelang die perfide Altersdiskriminierung seitens Schweizer Arbeitgeber geleugnet hatte, durch alle Böden und Leutschenbach-Sendungen. Im letzten Moment warf er den Gewerkschaften einen Knochen hin, zusammen mit irgendwelchem Nebenstuss, fein säuberlich verpackt, wie ein Päckli vom weihnächtlichen Coop Verpackungstisch im St.Annahof.

He, da, rote Brüder, hier habt ihr ein Geschenk unsererseits (ja, er nannte es sogar „Geschenk“): den Arbeitnehmerschutz für Mitarbeiter über 50 Jahre – sofern ihr den EU Rahmenvertrag auf die Schnelle akzeptiert. Die Genossen winkten ab. Garantiertes Lohndumping seitens der EU zum Preis von Arbeitnehmerschutz für ältere Arbeitnehmer im Inland, ein eiskaltes, unmenschliches „Geschenk“ des Schweizer Arbeitgeberbosses. Ein Angebot, welches in seiner Härte aufzeigt, was dieses Alterssegment „Arbeitnehmer“ für die mächtigen Schweizer „Arbeitgeber“ bedeutet: nichts. Manövriermasse, höchstens. (Vogt hat das Geschenk dann auch sehr rasch, hüsch, hott, wieder zurückgenommen.)

Manövriermasse werden sie auch genannt, die über 50jährigen Arbeitnehmer in der Schweiz. Keine Restrukturierung, in der sie nicht zur bevorzugten Kündigungsklientel zählen. Einmal auf der Streichliste, geraten sie schnell in die komplett unnütze RAV Maschinerie, werden dort wie das letzte unvermittelbare Pack behandelt, schreiben 370 Bewerbungen monatlich, mit Verve, alles für die Katz.

Bald, spätestens 400 Taggelder später, verschwinden sie von der Arbeitslosenstatistik, werden ausgesteuert. Statistisch sozusagen tot. Es gibt keine einzige Statistik in der Schweiz, welche die Zahl der Ausgesteuerten reflektiert. Ich habe sämtliche relevanten Ämter durchtelefoniert, Bundesamt für Statistik, SECO, ein langes Gespräch mit der SKOS geführt, nichts. Man spricht von einem Eisberg, nur die Spitze sei sichtbar: 3’500 bis 4’000 Ausgesteuerte jedes Jahr. (Dies in der jetzigen Hochkonjunkturphase; wie wird es während der kommenden Wirtschaftsflaute?)

Die SKOS stellt derweil fest: Die Anzahl Ausgesteuerter über 50 wird grösser; die neuen Ausgesteuerten über 50 verfügen über bessere Qualifikationen; der Anteil der Langzeitarbeitslosen über 50 beträgt bereits 48%. (Für Nachschub an zukünftigen Ausgesteuerten ist also bereits heute gesorgt.)

Die offizielle Schweiz steht nicht gerne zu den Ausgesteuerten. Man importiert lieber billige EU Mitarbeiter: jung, billig, willig. Dafür eignen sich halt politisch keine knallharten Erwerbslosenstatistiken. Lieber geschönte Arbeitslosenstatistiken. Wie Meister Klaus J. Stöhlker hier treffend festhielt: Fake News.

Billige Leute „reinholen“, wenn hier viele, zu viele, gestandene Leute vor dem Nichts stehen? Da müssen halt die Ausgesteuerten statistisch weg, verschwinden. Schwupps, einfaches Spiel.

Das Spiel der Arschlöcher: ein dreckiges, unschönes Spiel.

Mit der eingesparten Lohndifferenz zwischen den zum Verschwinden gebrachten über 50jährigen Schweizer Familienvätern und Müttern und dem jüngeren EU Import lässt sich dann die feine, ausgesuchte Gilde von Komödianten finanzieren, welche unsere Grossunternehmen leiten; geile Bonuszahlungen, wunderbare Grossleinwände und Luxussportcenters.

Das wachsende, unsichtbare Heer von gesellschaftlich geächteten Parias, unberührbaren Aussätzigen des Schweizer Arbeitskastensystems, ist den Komödianten, Mandarinen und sonstigen Arschlöchern im Land egal – das eingangs erwähnte „Geschenk“ des Direktors des Arbeitgeberverbandes diene hier als Beispiel.

Welches Signal senden wir an die jüngere Generation aus mit der Art und Weise, wie wir unsere über 50jährigen Arbeitnehmer behandeln? Seid so brutal raffgierig wie möglich, ab 50 ist sowieso Schluss? Seid so sparsam wie möglich, geht kein Risiko ein, ab 50 ist sowieso Schluss? Seid so unbesorgt wie möglich, spart nix, ab 50 ist sowieso Schluss?

Mittlerweile ist es auch in halb Europa bekannt, dass man in der Schweiz ab 50 Jahren zum gesellschaftlichen Sperrgut gehört. So hat mir neulich eine deutsche Bekannte gesagt: „In der Schweiz seid Ihr ab 50 Jahren arm dran, gell“. Sie hatte recht. Zugeben wollte ich es jedoch nicht. Ich schämte mich.

Ausgesteuerte Arbeitslose über 50 Jahre alt, gemäss gängiger Erfahrung bei der SKOS, haben drei reelle Optionen, um sich bis zur (ärmlichen, da beitragsbelückten) Pensionierung durchzuwursteln: Familiensilber verkaufen und vom Kapital zehren; vom Ehepartner leben (Solidarität unter Eheleuten); ins billige Ausland auswandern (Thailand, Brasilien), Subvariante des ersten Punkts.

Die Option Nummer 4, ein Leben von Sozialhilfe, ist ein sehr hartes Unterfangen. Denn das Haushaltsvermögen muss bis auf 4’000 Franken weggeschmolzen sein, um Sozialhilfe beantragen zu können. Diese Variante wird daher von vielen nicht wahrgenommen. Man sieht sich dann am Ende des gesellschaftlichen Abstiegs angelangt – psychisch ziemlich abgefackelt.

Welche Option auch offen bleibt: Das Schicksal in der gesichtslosen, von der Schweizer Gesellschaft versteckten Masse an Ausgesteuerten zu enden, ist ein Schicksal, welches uns alle treffen kann. Für 2019 wünsche ich uns, dass dieses schwere, gesellschaftliche Problem endlich angegangen und gelöst wird. Jeder Einzelne ist dabei gefordert.

In diesem Sinne, liebe IP Leser, wünsche ich Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Lieben. Falls ich Sie mit meiner harten Wortwahl brüskiert haben sollte – es war meine Absicht.

Ihre Isabel Villalon

Kommentare

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  1. Liebe Arbeitslose, bitte steht endlich zusammen und wehrt Euch. Vor was habt Ihr Angst? Mehr verlieren könnt Ihr nicht nur gewinnen. Die Arbeitslosigkeit 50 plus wird immer schlimmer und die Politiker verharmlosen alles. Alles Einzelfälle, dass ich nicht lache! Ps: Ich bin nicht Arbeitslos zum Glück, aber diese Entwicklung macht Angst.

    • Das Problem istsobald man auf dem sozialamt seine meinung äussert wird mit sanktionen gedroht und auch durchgezogen,also was haben wir in der Sozialhilfe den für möglichkeiten als uns alles gefallen lassen zu müssen.
      Liebe grüsse einer Alleinerziehendein der Sozial hölle

  2. Danke – eine sehr direkte und hart formulierte Meinung. Aber unter uns – wird es nicht Zeit, dass wir der ungeschminkten Wahrheit endlich mal ins Gesicht schauen?

    Die Fratze, die wir dann sehen ist genau so erschreckend wie obige Kolumne.

    Schweiz wach auf. Schweiz steh auf. Und immer daran denken: Im Herbst 19 sind grosse Nationalwahlen, da kann man seine Meinung für die kommenden vier Jahre anbringen.

  3. Danke vielmals für diesen Bericht!!! Voll auf den Punkt gebracht. Mein Vater wurde mit 55 entlassen hat zuerst Arbeitslosengeld erhalten danach bis 63 von Sozialhilfe gelebt (er war Informatiker). Im 63. Lebensjahr nach viel Kampf mit Sozialamt und IV ( da sein Herz nur noch ein Bruchteil funktionierte, hat keinen Rappen erhalten) ist er dann am plötzlichen Herztod verstorben. Es gibt bekannte Leute die diese Geschichte kennen, aber auch jetzt wird immer noch alles geleugnet. Mir kommt jedes mal die Galle hoch, wenn ich eine Arena oder sonst ein solches Format schaue.

    • Sehr geehrter Herr Koller

      Den Tod Ihres Vaters bedaure
      ich sehr.

      Isabel Villalon

  4. Sehr geehrte Frau Villalon, besten Dank für die zutreffende Analyse. Der Arbeitnehmerschutz in der Schweiz befindet sich auf der Stufe eines Drittweltlandes. Dass die Arbeitslosenzahlen seit jeher geschönt werden ist ein Skandal sondergleichen. Die CH-Arbeitnehmer lassen sich leider alles gefallen, Schafe im Herdentrieb eben, wählen mehrheitlich die Parteien des Geldadels, der Grossverdiener und Vertreter der Finanzindustrie. Hier gilt immer noch, dass nur die allergrössten Kälber ihre Metzger selber wählen. In diesen Sinne ein gutes neues Jahr.

  5. Ich gratuliere zu diesem exzellenten Artikel Frau Villalon.
    Jeder Satz darin wird durch meine eigenen Erfahrungen voll bestätigt.
    Die Begründung des SECO war (und wird sie immer noch sein), nach der Aussteuerung der Betroffenen keine statistisch verwertbaren Informationen mehr zu erhalten.
    Die Qualität der Begründung entspricht ungefähr derjenigen, mit welcher ein Anstieg der Preise für Bananen während der Sperrung des Suezkanalks begründet wurde: Frau Bitterli, denken sie doch nur an den grossen Umweg über’s Kap, den die Frachter jetzt nehmen müssen.

    Auch Ihnen wünsche ich im neuen Jahr friedliche Tage und weiterhin einen Klartext-Stil.

  6. Sehr geehrte Frau Villalon
    Gemäss Ihrem «Standpunkt» verorten Sie die Ursache für die Arbeitslosigkeit der ü50 und der Ausgesteuerten in der Einwanderung von Fachkräften aus dem EU Raum. Massgeblich herbeigeführt durch die PFZ.

    Ihre Worte:
    «Das Spiel der Arschlöcher: ein dreckiges, unschönes Spiel.
    Mit der eingesparten Lohndifferenz zwischen den zum Verschwinden gebrachten über 50jährigen Schweizer Familienvätern und Müttern und dem jüngeren EU Import lässt sich dann die feine, ausgesuchte Gilde von Komödianten finanzieren, welche unsere Grossunternehmen leiten; geile Bonuszahlungen, wunderbare Grossleinwände und Luxussportcenters.»

    Sind Sie denn der Auffassung, dass mit der Kündigung der Personenfreizügigkeit das Problem der Arbeitslosen ü50 und der Ausgesteuerten gelöst ist?

    • Sehr geehrter @Unaufhaltsam

      Ja, ich denke es wäre ein sehr erfolgsversprechender Lösungsansatz.

      Es gäbe ausserdem weitere Änderungen vorzunehmen, insbesondere in Sachen BVG Beiträge für Arbeitnehmer über 50 Jahre und allgemeine härtere Diskriminierungsrichtlinien (Einführung von Bewerbungen ohne Altersangaben).

      Mit freundlichen Grüssen

      Isabel Villalon

    • Sehr geehrte Frau Villalon

      Danke für Ihre Antwort, die auch zur Versachlichung der sehr emotional geführten Debatte beiträgt. Ich denke, auf dieser Basis muss weiter diskutiert werden.

      Freundliche Grüsse
      „Unaufhaltsam“

    • Werte/r Unaufhaltsam, die PFZ zwischen der EU und der Schweiz ist i.Vergl. zum „Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“ – den ich Ihnen wärmstens empfehle zu lesen – geradezu eine Kleinigkeit. Was mit diesem „rechtlich nicht bindenden „Kooperationsrahmen“ – der übrigens von Redewendungen wie….wir müssen, verpflichten uns, verwirklichen, setzen um, organisieren, fördern…, gespickt voll ist – auf uns zu kommen mag, bleibt jedem selbst überlassen. Jedenfalls ist ist der Titel dieses „Paktes “ m.E. irreführend. Richtigerweise müsste er heissen: „Erleichterung zur globalen Rekrutierung von Humankapital für die Wirtschaft und Abschaffung der Nationalstaaten“. Viel Vergnügen.

  7. Tolle Wortwahl, besser könnte Frau es nicht besser formulieren. Leider sind diese Arschlöcher am längeren Hebel. Wir haben die Anständigkeit verloren. Hauptsache den Politikern, Wirtschaftsverdrehern können sich gesund stossen.

  8. In den USA ist es Verboten, Personen aufgrund des Alters zu diskriminieren, auch in arbeitsmarkrechtlicher Hinsicht!
    .
    Vor diesem Hintergrund gibt es nur gute Gründe, dass auch in der Schweiz Altersdiskriminierung verboten wird, auch in arbeitsmarktrechtlicher Hinsicht. Offensichtlich aber sind Arbeitgeberverband und Economiesuisse noch immer nicht in der Realität angekommen und sprechen noch immer von „Einzelfällen“ – ein Hohn sondergleichen. Es wird stets argumentiert, dass der Arbeitsmarkt ein freier Markt sei und Eingriffe zu einem Wettbewerbsnachteil führen würden. Auch die NZZ haut stets in die gleiche Kerbe.
    .
    Dass das Thema Arbeitslosigkeit der Ü50 viele Menschen beschäftigt, zeigen die zahlreichen Leserkommentare hier sowie beispielsweise beim Tagesanzeiger. Meines Wissens bot bisher die NZZ noch nie zu diesem Thema eine Leser-Plattform; Es werden lediglich die statistischen Zahlen wiedergegeben, jedoch nicht weiter kommentiert.
    .
    Ob das Referendum AHV/Steuerreform angenommen wird? Gut möglich, dass die älteren Stimmbürger finden „mir nichts, dir (Wirtschaft) nichts“ und deshalb das Referendum ablehnen, obschon diese wissen, dass die Vorlage wichtig ist und rational gesehen anzunehmen wäre.

    • Ich schreibe es Ihnen klipp und klar Goggwärgi. Ich werde diese Steuerreform ablehnen und zwar aus dem einfachen Grund weil in der CH – je nach Kanton – die finanzielle Belastung in erster Linie der Bürger gesenkt werden muss. Stellen Sie sich vor: in der wohlhabenden Schweiz gibt es viele Menschen die mit einer Vollzeitbeschäftigung nicht in der Lage sind ihren Lebensunterhalt und ihre finanziellen Verpflichtungen ohne staatliche Beihilfe zu erfüllen. Im Durchschnitt erhalten 27% Prämienverbilligungen (d.h. im Grunde ein staatliches Almosen, das sind rund 2 Millionen Prämienzahler), weil ihre Einkommen zu tief sind: das ist gelinde gesagt eine Schande. M.E. sollte jedermann der einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht – was auch immer seine Tätigkeit auch sei – soviel verdienen, bzw. die obligatorischen finanziellen Verpflichtungen so sein, dass er ohne staatliche Beihilfe auskommt, alles andere ist eine Demütigung. Oder im Hochsteuer-Kanton Bern, werden z.B. Liegenschaften dreifach besteuert: als Vermögen, mittels des Eigenmietwertes und schliesslich nochmals mit einer separaten Liegenschaftssteuer. Ich kenne kein Land welches Eigentum derart besteuert. Das sind auch keine Steuern, sondern das ist ein Raubzug auf das angesparte Vermögen der Bürger.

    • Guten Tag Herr Peter Meier,

      Ergänzung zu Ihren hervorragenden Beiträgen:

      Der von der SVP- und FDP dominierte Nationalrat hat kürzlich einen massiven Sozialabbau von 700 Millionen Franken beschlossen. Auf dem Buckel aller AHV- und IV-Bezüger in der Schweiz. Viele dieser Menschen befinden sich bereits jetzt in prekären finanziellen Verhältnissen. In der Schweiz leben 615‘000 Personen in Armut. Die Kinderarmut betrifft 73’000 Kinder, 234’000 sind davon bedroht. Ohne Unterstützung durch den Staat oder private Institutionen zählte die Schweiz gar weitere 700’000 Menschen unter der Armutsgrenze. Oder insgesamt 1,3 Millionen Personen resp. 15,9% der Bevölkerung. Neu soll dank FDP und SVP zudem im Kanton Zürich die Wasserversorgung privatisiert werden. Die Antworten der Bürgerlichen und Rechts-Nationalen sind da sehr effizient:

      Sozialleistungen kürzen
      Krippenfinanzierung stoppen
      Steuersenkung für Unternehmen
      Prämienverbilligung kürzen
      Privatsphäre abschaffen
      Renten-Massaker
      Bildungswesen kaputtsparen
      Mieterschutz aushöhlen
      Arbeitnehmerschutz aufweichen

      Im Herbst 2019 sind Wahlen. Wer die jetzt Regierenden nicht abwählt, schaufelt sein eigenes Grab im Alter. Es betrifft Sie, mich, uns alle.

      Künftige Schweizer Rentner müssen mit bis über -20% tieferen Pensionskassen-Renten rechnen. Rentensenkungen in bisher unvorstellbaren Ausmass sei Dank. Unser Rentenabbau ist in vollem Gange hier und jetzt!. Die Altersarmut führt ein Schattendasein, fernab der grossen Medienwelt. Sie ist Tabu-Thema in der reichen Schweiz. Viele Menschen in meinem unmittelbaren Umfeld betreiben aktive Realitätsverweigerung, in dem sie immer wiederholen „wir wollen keine Verhältnissen wie in Deutschland“ obschon keiner je in Deutschland gelebt und gearbeitet hat. Ich bin psychologisch nicht geschult, deshalb vage ich die Vermutung dies alles geschehe als eine Art „Selbstschutz“.

  9. Statistik latent Stellensuchender 50+

    Viele Stellensuchenden sind sehr innovativ, wenn es um die Verschleierung Ihrer Situation geht. Hier eine unvollständige Liste für die Erfassung dieser potentiell Erwerbstätigen

    – Alleininhaber von Einzelfirmen und GmbHs z.T. mit fantastischen Stellenbezeichnungen z.B. „Head of Innovation“
    – Auslandaufenthalter / Reisende (Lebenskosten oft günstiger als in CH)
    – 3 Jahre ALV-Bezüger
    – 2 Jahre KTG-Bezüger (Depressionen usw)
    – Sozialhilfe-Bezüger
    – IV-Bezüger (Depressionen usw)
    – Frühpensionäre (mit massiven Renteneinbussen)

    Diese Menschen vereint die offene oder latente Stellensuche und ein Alter unter 65.

    So gesehen ist die offizielle CH Arbeitslosenstatistik ein Kosmetikprodukt.

    PS: Ich selber bin weder stellensuchend noch 50+. Ich habe also keinen Grund, um zu Dramatisieren.

    • Korrekt gesehen müsste es heissen:

      „PS: Ich selber bin weder stellensuchend noch 50+. Ich habe also NOCH! keinen Grund, um zu Dramatisieren.“

      Kommt Zeit, kommt Rat? …es sei denn, man stirbt vorher 🙁

  10. Auf politischer Ebene muss das Ü50 Problem unbedingt gelöst werden. Zurzeit ist es für Arbeitgeber nicht rational diese anzustellen.
    Gründe:

    ,- 10% zusätzlich mehr PK-Beiträge als 20-34-jährige
    ,- 1 Woche mehr Ferien
    ,- Sozialversicherungen UVG / KTG sind für alle höher, wenn ein bestimmter %-Satz Ü50 im Betrieb
    ,- Viele Versicherungen lehnen Beitritt Unternehmen ab, welche einen grossen Anteil Ü50 beschäftigen
    ,- das Risiko von Langzeitkrankheit bei Ü50 steigt

    Diese Faktoren sind vor allem auch für KMU eine grosse Belastung, denn älter werdende Mitarbeiter belasten eben rein finanziell immer mehr deren Budget – auch wenn die Leistung der MA konstant bleiben würde (Arbeitgeber zahlen u.a. 50% von PK zuzüglich zum Bruttolohn).

    Natürlich sind Ü50 gute Mitarbeiter weil sie noch die Work-Attitude unserer Grosseltern mitbringen und seltener die Stelle wechseln, aber die rein finanziellen Nachteile für Arbeitgeber müssten schon lange bereinigt werden – Politiker trauen sich anscheinend nicht, das Problem anzupacken!

    Lösungsansätze z.B.
    ,- Ü50 zahlen ein Mass an PK-Beiträgen selber
    ,- 5 Wochen Ferien nur noch wenn zusätzlich 10Jahre im Unternehmen
    ,- Verbot für Versicherer, Schadenfälle (KTG) mittels Prämienerhöhungen an Unternehmen / Mitarbeiter abzuwälzen
    ,- Verbot der Ablehnung von Versicherten, welche einen hohen Anteil an 50% beschäftigen etc.
    ,- Festsetzung Risikoprämien unabhängig von der individuellen Altersstruktur in Unternehmen

    Die Politik muss primär System-Fehler korrigieren und nicht die Arbeitgeber!

    • „…Die Politik muss primär System-Fehler korrigieren und nicht die Arbeitgeber!“

      Das prekäre daran ist: Man will alles zugunsten der Arbeitgebern liberalisieren. Genau diese laufen jedoch volkswirtschaftlich komplett neben den Schuhen und wollen notorisch keine Verantwortung übernehmen. Genau diese verhalten sich dann wie Cow-Boys bis zum Problem und führen zu den obengenannten Systemfehlern!
      Das Ü50-Problem ist ja genau so eines: Firmeninterne HR’s die schon nicht mehr wissen, mit was für Forderungen am Markt Fachkräfte suchen wollen und mit unmöglichen Kriterien ein „Mangel an Fachkräften“ produzieren. Dabei sind die in Hülle und Fülle vorhanden – man muss sie nur richtig erkennen!
      Das Ganze ist ja so künstlich abgehoben: Man sucht den Ferrari damit man auf dem Feld pflügen kann, klagt dann über hohe Lohnforderungen und können dazu die Lebensläufe nicht einmal richtig bewerten. Wird der Stapel an CV’s dann hoch, kippt man schon einfachheitshalber mal alles was Ü50 ist weg. Führt dieses Fehlverhalten dann zu einem volkswirtschaftlichen Problem, wirft man den Knochen den Politikern vor. Was für HWV-Absolventen haben wir den da?

    • Yep: „Durch diese hohle Gasse muss er kommen…“ und schon wieder lebt man alte Zöpfe! Gestern Gessler, heute Junki.

  11. @Banklagernd

    Also für mein Dafürhalten eine fundierte Antwort an den Typen von Save50Plus. Wieder so ein Typ, der sich auf Kosten von Ausgesteuerten ein Einkommen schaffen will. Und Sie hat recht, dieser Verband kroch dem unnützen Schneider Ammann in den Allerwertesten, um beim A Thema zu bleiben.

    Was das Bankgeheimnis betrifft, Osi Grübel sagte es damals schon : die Schweizer Banken werden ohne Bankgeheimnis nicht überleben.
    Die ü 50 Mitarbeiter sind leider nur die Vorhut.

    Ich finde Frau Villalon unglaublich mutig, intelligent und ja, schön ist Sie auch. Schade bin ich so alt wie Ihr Jahrgang.

    • @ Heinz Doria
      Informieren Sie sich richtig, bevor Sie daherschreiben:

      1. Im Inland gilt das Bankgeheimnis nach wie vor.
      Deshalb hat Thomas Matter, SVP, seine Bankgeheimnisinitiative zurückgezogen:
      https://www.nzz.ch/schweiz/bankgeheimnis-initiative-wird-zurueckgezogen-ld.1345768

      2. Wenn Sie Arbeitsplätze nur noch erhalten oder schaffen können durch Steuerversteckmodelle und Geldwaschen, dann hat dies nichts mit ü50 zu tun.
      Die ü50 haben mit dem Strukturwandel im Bankgeschäft zu tun (Fintech etc.).

      Und die Schweizer Banken werden auch ohne Bankgeheimnis überleben wie die aktuelle Gründung von Banken zeigt. Allerdings nur mit Leistung und Performance und nicht hinter dem Gartenhag des Versteckgeheimnisses.
      Herr Grübel scheint Ihr Jahrgang zu sein, denn auch er hängt noch der guten alten Börsianer-Banklagernd-Zeit nach.

  12. Der Frau Villalon geht es doch gar nicht um die ü50, sondern darum, Stimmung gegen die Personenfreizügigkeit zu machen. Sie wird sich hoffentlich noch mit weiteren Arschloch-Standpunkten melden.

    Und da muss Sie sich doch keine Sorgen machen, denn wenn es nach den Kommentarschreibern hier ginge, würde diese (ich meine die PFZ) von 95% der Stimmbürger abgelehnt.

    Daher ruhig zurücklehnen, regt Euch nicht auf, und wartet mal ab, was sich so tut, gell.

    • —– Warning (2.7ms): „Online warrior identified“. Probability 97%. ———–

      Text Coherence (1.2ms): „Incoherent Bullshit. Purpose: Disinformation“.
      Probability 99%

      Political Orientation (0.2ms): „Operation Libero – Teenager Level 1 or below“.
      Probability 80%

      Emotion (0.2ms): „Juvenil Confusion“
      Probability 99%

      ————–
      Penibel einfacher Soldat K.G., S.H. : Sie haben die Hosen voll bekommen, weil in den Kommentaren immer konsistenter und konkreter das reale Problem: DIE PFZ angesprochen wird.

      Normalerweise müssen Sie ja nach Soldatenbüchlein, das mir dank Infiltrierten vorliegt, NIE NIE NIE die PFZ erwähnen, sondern abweichen auf EWR, Rahmenabkommen, SVP, usw.
      Ausser eben … im NOTFALL. Dabei ist hier der NOTFALL (eine potentielle Lawine die nicht mehr gestoppt werden kann) für Sie gar nicht Frau Villalon, sondern die direkt die PFZ thematisierenden Kommentatoren.

      Also Soldaten K.G., S.H zeigen Sie in Zukunft ein bisschen mehr Würde in Ihren Kommentaren.

    • @K.G.
      Die Beiträge von Frau Villalon als Aschlochstandpunkte zu betiteln ist ein tolle Visitenkarte und Referenz von Ihnen ! Es zeigt zudem, dass Sie weder Artikel noch den Sinn und den Umgang in/eines Blog’s verstanden haben.

      Wenn Sie in ihrem Umfeld so kommunizieren ist das ihre Sache und sei Ihnen unbenommen. Aber hier lassen Sie dies lieber bleiben. Danke.

    • @ Naive Bayes

      Soviel Aufwand und dazu noch in Englisch.
      Wow… Meinen Sie das hilft?
      Gute Besserung, falls Sie Bauchgrippe haben.

    • @K.G.: Eine wahrhaftige Meisterprüfung in abgestumpfter Wahrnehmung und Kristallkugel lesen. Hut ab!
      (muss wohl ein Ü88 sein – LOL)

    • @ Putzfrau

      Lesen Sie genau, bevor Sie schreiben. Frau Villalon adressiert ihre Weihnachtsbotschaft u.a. an „Arschlöcher“. Damit Sie es nochmals schwarz auf weiss haben:
      „Frohe Weihnachten an alle Parias, Komödianten, Arschlöcher“

      Und Sie wollen mir vorschreiben, ich solle diese Wortwahl bleiben lassen. Offenbar tolerieren Sie dies bei Frau Villalon.
      Sie sind nicht nur inkonsequent, sondern naiv.
      Und dies zu Ihrer Orientierung: Ich werde auch weiterhin Worte von Frau Villalon verwenden, und zwar auch den Begriff „Arschloch“-Standpunkt und dies auch auf dieser Plattform und nicht nur in meinem Umfeld wie Sie dies gerne hätten. Kommentar-Schreiber haben das gleiche Recht auf Wortwahl wie die Standpunkt-Schreiber. Wenn Sie dies stört, dann entfernen Sie sich aus diesem Blog!

  13. Sehr treffend geschrieben.
    Gratuliere zu diesem Beitrag und den Mut.
    Manch Einer in Politik und Wirtschaft ist auch zu alt.

    • „…Manch Einer in Politik und Wirtschaft ist auch zu alt.“
      Haargenau!
      Politik: Und sind sie es noch nicht, dann werden es auch die!
      Wirtschaft: Wenn ich sehe, wieviele Ü50 in der GL sitzen, frage ich mich wie das funktionieren soll…

  14. Liebe Frau Villalon

    Das sollte wohl eine Weihnachtsgeschichte werden?

    Ich finde, dass Sie sich massiv im Ton vergriffen haben. Schön finde ich lediglich, dass Sie alles zusammenfassen was in Schieflage ist. Das hatten wir aber schon. Aber haben Sie Lösungen? Oder wollen Sie einfach Wutbürger für sich gewinnen?

    Gerade die Medien (auch die „Sozialen“) tun viel dafür. Populismus hat keinen Platz in diesem Thema! Ein A… ist wenigstens geschlechtslos und altersneutralen und tut das wofür es bestimmt ist. Es ist eigentlich der Chef. Nimmt den Druck weg und hat Lösungen zu bieten.

    Es ist einfach und in dem Sinne populistisch, die „Schuldigen“ zu jagen. Ihr gutes Recht. Sie haben ja Recht mit Ihren Aussagen.

    Aber wie wäre es, wenn Sie darüber nachdenken, dass genau unsere Generation 50Plus diese heute unbefriedigende Situation erschaffen hat? Sind wir alle A…? Jedes Volk hat den König, dass es sich verdient, sagt ein altes Sprichwort.

    Wie sieht es mit der Selbstveranwortung aus? Zum Beispiel hat topaktuell ein deutscher Astronaut nach seiner Rückkehr aus dem All die Menschen aufgefordert mehr Verantwortung zu übernehmen. Das gilt nicht nur beim Thema Klimawandel!

    Es ist einfach, Schuldige zu finden. Wir zwei sind auch Schuldige. Wenn Sie aber Ideen haben, sich für Lösungen zu engagieren, dann sind Sie beim Schweizerischen Arbeitnehmerverband 50Plus (SAVE 50Plsu Schweiz, http://www.save50plus.ch) herzlich willkommen.

    Ansonsten bitte ich Sie höflich damit aufzuhören mit der Selbststigmatisierung unserer Generation und bitte Sie die Ärmel hochzukrempeln und im nächsten Jahr Vollgas zu geben.

    72 Prozent unserer Mitglieder finden innerhalb von 6 Monaten einen neuen Job!

    In diesem Sinne…Gute Besserung, schöne, friedvolle Tage und sehr herzlich viel Erfolg im nächsten Jahr 2029!
    Daniel Neugart
    Präsident und Geschäftsführer
    SAVE 50Plus Schweiz

    • Das ist jetzt aber nicht Ihr ernst? Da findet sich gerade mal 1. Stelle. Eine als Elektromonteur. Verarsch.. kann ich mich selber. Sie als Arbeitgeber Verband, müssen sich nicht wundern wenn aus diesem Spiel mit den ü50 plötzlich ernst wird. Viele dieser Leute sind auch Eltern und deren Kinder sehen was hier abläuft. Wenn man die ü50 in die Fürsorge und um die Zukunft bringt. Irgendwann gibt es nichts mehr zu verlieren. Genau Sie sind es den Populisten zu lauf fördern. Und nicht etwa diejenigen die auf die Probleme aufmerksam machen. Gehen Sie doch mal auf die Strasse. (Nein eben nicht mit Ihrem Auto) Auch wenn auch sie die Presse und die Politiker fest im Griff haben mit Ihren Propaganden und Ihren Lügen über Fachkräfte Mangel. Die Bürger sind nicht so blöd. Mindestens nicht alle. Nur wissen wir gar nicht mehr was wir wählen sollen, weil wir ehh von jeder Partei Verars…. werden. Die Saat aber, die jetzt und hier gestreut wird, sie wird auch aufgehen. Auch wenn es bei uns wie immer etwas länger geht. Sie, lieber Arbeitgeber Verband, zerstören gerade einen Gesellschaftsvertrag und damit auch die Gesellschaft auf der unser Wirtschafts Vertrauens und Wertesystem aufgebaut ist, denn nichts mehr haben wir, oder hält unsere Gesellschaft zusammen, und auf das Gerade Sie nicht zuletzt angewiesen sind. Sie leben noch von der Stabilität der letzten Jahre, aber das wird sich schnell ändern. Ab einem gewissen Prozentsatz wo die Menschen merken das man sie verkauft wird die Stimmung kippen und das ist bei deutlich weniger als 50% der Bevölkerung sein. Man sagt kritisch wird es bei 20%. Und kippen wird der Turm ganz Plötzlich und wie ein Glas Wasser sich über alles entleeren. Ohne das es selbstverständlich jemand gewusst hat. Weil niemand die Probleme ansprechen darf, ohne das er oder sie in eine Ecke oder Schublade gestellt wird. Siehe Ihren Beitrag, Aber die Mechanismen wie man Menschen mundtot macht werden langsam bekannt. Georg Orwell lässt Grüssen. Das wird für niemanden gut enden. Auch nicht für Sie. Wer Vertrauen verspielt kriegt es nicht mehr so schnell zurück.

    • Sehr geehrter Herr Neugart

      Danke für Ihr Interesse.

      Es gibt verschiedene Vereine im Bereich der über 50 jährigen Arbeitnehmer, welche ausgesteuert wurden.

      Sie führen einen “der angepassten” Vereine.
      Dies tun Sie nicht gratis. Die Mitgliedschaft in Ihrem Verein kostet. Ich nehme auch an, dass Sie persönlich auch einen “Unkostenbeitrag” aus Ihrer Tätigkeit beziehen, nicht?

      Es gibt jedoch auch andere Vereine – solche die z.B. einem ehemaligen Bundesrat, der für die Sache der über 50 jährigen reichlich wenig tat, die Anwesenheit an einer Sitzung aus Protest verweigerten.

      Sie jedoch nicht, Sie krochen dem ehemaligen Bundesrat förmlich in den Hintern (da Sie mir vorwerfen, mich im Ton vergriffen zu haben, hier gleich eine doppelte Portion “Missgriff”). Strategien und Taktiken können verschieden sein, dies jedoch hoffentlich immer der Sache dienend.

      Was Ihr Vorwurf betrifft, die über 50 jährigen hätten die jetzige Situation selber zu verantworten : dem ist nicht so. Weder haben Sie das Bankgeheimnis einfach so preisgegeben, noch haben Sie die PFZ ratifiziert. Nein, das tun die Damen und Herren zu Bern und Ihre gut eingeölte Maschinerie. Diese, die Sie so gerne besuchen und artigst den Kotau erweisen.

      Nein, Herr Neugart, ich bin Jahrgang 74 und weder eine Populistin, noch eine Wutbürgerin. Eigentlich ganz zufrieden mit meinem Leben, soweit. Die Situation einiger Nachbarn, Freunde und Bekannte hat mich jedoch zutiefst berührt. Keine Einzelfälle, wie uns Herr Valentin Vogt verkauft.

      Die Zeit des Ertragens, des stillen sozialen Tods, des Aushaltens, ist vorbei. Deshalb habe ich hier meine unbedeutende Stimme erhoben und das Problem thematisiert

      Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg in Ihrer Tätigkeit. Möge die Prozentzahl Ihrer Mitglieder, welche durch Ihre Anstrengungen eine neue Anstellung findet, auf 100 ansteigen.

      Mit den besten Wünschen

      Isabel Villalon

    • @ Frau Villalon
      In Ihrer arroganten Antwort an Herrn Neugart schreiben Sie u.a.:
      „Weder haben Sie das Bankgeheimnis einfach so preisgegeben, noch haben Sie die PFZ ratifiziert. Nein, das tun die Damen und Herren zu Bern und Ihre gut eingeölte Maschinerie.“

      Bleiben Sie bei den Fakten:
      Im Inland gilt das Bankgeheimnis immer noch.

      Wenn Sie dagegen Angst haben, dass allenfalls Ihr Konto im Ausland wegen dem AIA gemeldet werde, dann können Sie Ihre Moneten immer noch nach Zypern oder Malta transferieren. Dann sind Sie gleich bei den russischen Waschmaschinen, von denen Sie ja kürzlich auch geschrieben haben.

    • Wow, das Arbeitslosenzertifikat dieses Verbands ist eine tolle Aufwertung jedes Dossiers! Das muss man sich unbedingt zulegen, für nur 50 Fr. Mitgliedschaftsgebühr, zugreifen!

    • 72% finden in 6 Monaten einen Job wegen Ihnen? Lächerlich. Den meisten Betroffenen 50+ geht die Galle hoch, wenn von SAVE50plus die Rede ist. Diese Firma zieht den Ausgesteuerten noch die letzten Fränkli aus dem Sack, um sie nach 6 Monaten in eine befristete Teilzeitstelle für 18.–/Std. zu „vermitteln“. Ich kenne Leute, die sind nach 5 Jahren als solche Hüpfer von 1 Abrufstelle zur nächsten Teilzeitstelle bei Minimallöhnen und fast keinen berufl. Zukunftsperspektiven völlig ausgebrannt mit Gesundheitsschaden in der Sozialhilfe gestrandet. Ihre SAVE50plus ist nur ein weiteres geldgeiles Abzockerunternehmen, wie dieser unseelige „2. Arbeitsmarkt“. Ihr Unternehmen ist nur verachtenswert und ein rotes Tuch für Betroffene 50+.

    • Herr Neugart

      Dicke Hosen haben sie jetzt angezogen.
      Polpulismus entsteht, wenn Ignoranz bei den Volksvertretern herrscht (s. Deutschland).
      Sie streiten sich lieber mit anderen Ü50-Verbänden/Vereine anstatt mit vereinten Kräften das Problem an die Wurzeln zu packen. Aber wieso auch, wenn man als Ü50-„Dachverband“ via Bundesbern Rethorik und Marketing betreiben kann und dafür erst noch von jedem Ü50-Arbeitsloser CHF 2’600 abzocken kann? Dicken Hosen haben Platz für dicke Portmonnaies – man schlage aus einer Not gleich Kapital, ned?
      So wird man sich sicher nicht für ein ernstes Problem einsetzen – Zertifikat hin oder her.

      Von wegen Populismus: Der Bericht ist spot-on!

      Die SECO ist nur darauf bedacht, schöne Indexes zu präsentieren, um das Glanzprospekt für die Investoren im Ausland aufzuwerten.

      Herr Neugart, Ich wünsche Ihnen sogar ein schöner Rutsch ins 2030!

    • Sie wollen Lösungen Herr Neugart? Was bieten Sie?
      Haben Sie die Zivilcourage eine schweizweite Demo à la gelbe Westen zu organisieren? Doppelverdiener in die Pflicht zu nehmen? Solidarität statt Narzissmus zu predigen?
      Wenn jemand die Schuld hat, dann ist es unsere unfähige, selbstverliebte Politik, die ihre Verantwortung und Pflicht gegenüber dem Volk und Lohnzahler nicht erfüllen. Feigheit ist keine Tugend Herr Neugart.
      Der Fisch fängt am Kopf an zu sticken.

  15. Hanebüchend, nun sind die von der Operation Libero Trolls auch aufgestanden. Man merkt deren Vorgehensweise perfekt. Zuerst lassen sie die Leute kommentieren (hier über 100 Kommentare, welche der Autorin Recht geben), dann platzieren Sie negative Kommentare, immer gleich „glismet“ : Neidgesellschaft, Wutbürger, die Schweiz verdient mehr als dies…, um möglichst zu oberst in der Kommentarliste zu stehen, denn die Leute lesen nur die obersten Kommentare, meistens.

    Ach Jungs, Ihr seid so etwas von durchschaubar. Aber merkt Euch eins, Ihr werdet mit Eurem Schwachstromgebahren nicht sehr weit kommen. Die Leute sind einmal reingefallen auf Euer Theater (SBI), wird nicht ein zweites Mal geschehen.

  16. Vielen Dank, treffend auf den Punkt gebracht. Als Betroffener (61/Ausgesteuert) kenne ich die bittere Realität. Unsere Politiker versuchen lieber die Welt zu retten statt dem eigenen Volk zu helfen.

  17. Frau Villalon (oder Pseudonym):

    Kritik – auch wenn sie süffig und eingeräuchert geschrieben ist – die nur der Profilierung des Egos dient, ist Kritik der Kritik willen.
    Mit dem ausschliesslichen Schlechtreden von Projekten, Vorlagen und Entscheidungen ist Niemandem gedient.

    Die Schweiz hat es verdient weiterzukommen. Und zwar Weiterzukommen durch konstruktive Kritik und Vorschläge sachkritischer Bürger.

    Dieses ewige Nur-Schlechtreden auf hohem Niveau in einer Neidgesellschaft zeugt von kleingeistigen Trittbrettfahrern mit Kompensationsdefiziten.

    Und diese – Frau Villalon – sind weitaus die parasitäreren Schweizer als einige «Arschlöcher». Denn die letzteren haben wenigstens Vorschläge und Argumente eingebracht.

    • Wieder so ein Troll von der Operation Libero. Ihre Argumente betreffend Neidgesellschaft, Trittbrettfahrern und Kompensationsdefiziten können Sie sich in den von der economiesuisse finanzierten Hut stecken. Monsieur Village.

    • Warning (3.2ms): „Online warrior identified“. Probability 85%.

      Im Ernst: Der einzige konstruktive Vorschlag im Moment ist:

      STOP PFZ.

      Alles andere folgt und kann nur nacher folgen. Auch das leere „Gutreden“, das Sie betreiben

    • Werter Herr Jean Village, Frau Villalon sagt folgendes korrekt:
      1) es ist bedauerlich, dass wir mit einer Arbeitslosenstatistik besänftigt werden, die nicht der Tatsache entspricht. Ist es wirklich nicht möglich die genaue Zahl der Ausgesteuerten zu eruieren? Offenbar ist das im Ausland – gemäss Zahlen der ILO – kein Problem. Wird uns hier bewusst Sand in die Augen gestreut? Bei der europhilen Einstellung in Bundesbern wäre das ja nicht so abwegig? Was erschütternd ist, ist nicht der Umstand, dass man uns nicht reinen Wein einschenkt, sondern dass wir diesen Angaben des SECO nicht mehr glauben können.

      2) Politik betreiben heisst ja u.a. auch vorausschauen: bei der Installation des BVG hat man – wie sich heute zeigt – dem Umstand zu wenig/gar nicht Rechnung getragen, dass ältere Mitarbeiter teurer und nun im Zeitalter des Shareholder-value und der Gewinnmaximierung auf die Streichungsliste gesetzt werden. Der Erfahrungsschatz wird offensichtlich nur noch gering eingeschätzt. Und was die Installation von sozialen Einrichtungen betrifft, haben gerade die Bürgerlichen die Lektion gründlich zu lernen, dass auch gute Ideen, wenn man sie über den Staat, i.S. eines für alle geltenden Zwangs realisiert, in ihr Gegenteil verkehrt werden. Das gleiche Drama erleben wir ja auch beim KVG.

      In diesem Sinne bin ich Frau Villalon für Ihre Kritik dankbar. Wir müssen die Zukunft selbst in die Hand nehmen und nicht auf Reformen von oben warten.

    • Das ist ein Beispiel für Massnahmen, die zwar gut gemeint sind, die Lage aber verschlimmern. Vor einiger Zeit gab es in Frankreich ein Gesetz, gemäss welchem an Leuten über 60 der Mietvertrag im Winter nicht gekündigt werden durfte. Die gute Absicht war, dass ältere Leute im Winter nicht auf die Strasse landen. Das Ergebnis: ältere Leute, (so Ende-50 gilt bereits als älter), kriegten die Wohnungen erst nicht vermietet, weil die Hausbesitzer wussten: der kann aufhören zahlen und ich kann ihn nicht los werden. Dar Resultat: mehr ältere Leute auf der Strasse als vor der Gesetzeinführung.

    • Hochnotpeinlich ist Ihr Kommentar. Erstaunlich, wie gewisse Leute die Realität einfach weghaben wollen.

    • „…Selten so einen Schwachsinn gelesen.“

      Ist der auch auf dieser Erde? ich frag mich, was der den ganzen Tag so raucht 😉

  18. Danke. Sie beschreiben treffend und leider realitätsnah unsere heutige Wirtschaftslage und deren hässliche Auswüchse. Gestern Abend im Tele Züri (Markus Gili) war unter anderem Valentin Vogt zu Gast, der einmal mehr die katastrophale Lage der älteren AN-Generation in der Schweizer Arbeitswelt von sich schob, alle Schuld bei den Betroffenen 50plus erkannte und dabei von Einzelfällen (!) schwadronierte.

  19. Switzerland at WAR…
    Der Angriff auf die Schweiz läuft auf Hochtouren. Die grossen „Visitenkarten“ der Schweiz sind verschwunden. Swissair, Oerlikon, Sulzer, Ritter, Bankgeheimnis. Filetiert, verstümmelt, neu verpackt und im Internet verkauft. An allerlei Desperados und Hasardeure – Das war die erste Sauerei.
    Die zweite Sauerei dürfen wir nun, lallend und betäubt mit Life Style Müll, zu uns intrarectal nehmen und apathisch zu knicken “ Alles reinschieben,“ EU Arbeitnehmer, Wirtschaftsflüchtlinge, Kleptokraten, Oligarchen.
    W e r hat da den Ueberblick, oder die Fernbedienung?

  20. Frau Villalon
    Gut gebrüllt und ausgeteilt!
    Was sind denn IHRE Lösungsvorschläge ob soviel „Arschlöchern“ rund um Sie? (Um in Ihrer Terminologie zu bleiben.)

    • Gähn. Sie verstehen sich wohl als Privat Troll von Frau Villalon. Ein Zeichen, dass Frau Villalon es geschafft hat.
      Sicher ein Statussymbol, über so einen einfältigen Troll zu verfügen. Stammen Sie etwa von der OP Libero Trollküche ? Was für eine Vergeudung von digitaler Tinte.

  21. Wo die Lüge, auch die vedeckte Unwahrheit, menschenverachtend inszeniert wird, erodiert Legitimation, welche die gesellschaftliche Ungleichheit von Chancen im Frieden erklärt. Damit steht der soziale Frieden direkt auf dem Spiel, der die Gemeinschaft im Kern zusammenhält, wie Isabel Villalon richtig andeutet. Das zynische Spiel mit dem Feuer, wo es um Existenzen und Perspektiven geht, endet sehr schnell im Flächenbrand, der zivilisatorische Errungenschaften zu Staub werden lässt.

  22. Frau Villalon,

    Guter Artikel, mit einem Schönheitsfehler: Das betrifft längst nicht mehr nur die Ü50er. Ich bin ein U40er und habe dasselbe Problem.

    Leistungsauweis ist eigentlich gut. Ausbildung auch. Nur ist mein Berufsbild nicht mehr gefragt heute. Umsatteln ist angesagt. Lohn ist mir egal.

    Trotzdem hör ich immer dasselbe: Sie sind überqualifiziert. Sie machen Angst. Und auf LinkedIn siehst Du später dann, dass da jemand aus dem Europäischen Umland eingestellt wurde zu Dumping-Konditionen.

    In 6 Monaten bin ich dann ausgesteuert. Dann häng ich meinen Leistungsausweis und meine Diplome an den Brückenpfeiler und beeindruck damit meine Co-Ausgesteuerten. Hoffentlich haben die dann keine Angst. Sonst wird’s einsam…

    In diesem Sinne: Ein gefreutes 2019 an alle!

    • Werter „Es guets Nois“ und alle anderen Ü50-Ausgesteuerten/Arbeitslosen – hier vielleicht ein kleiner Trost: sucht euer momentanes Scheitern auf dem Arbeitsmarkt nicht nur bei Euch. Dies liegt v.a. a u c h an unserem Bildungs-, Ausbildungs- und Vorsorgesystem, an der „Produktion von marktkonformem Humankapital“ u. dem schlauen Vorsorgesystem (besser: Entmündigungs- u. Enteignungssystem) in dem ältere Angestellte zu teuer sind und BVG-Stiftungen immense Summen an Vorsorgekapitalien anhäufen und gefahrlos (s. Sicherheitsfond BVG bei Insolvenz einer BVG-Stiftung) verwalten können – ein staatliches Arbeitsbeschaffungs-, Enteignungs- und Entmündigungsprogramms dem die Stimmbürger seinerzeit leider zugestimmt haben. Und auch all die Gutmenschen wollten die Folgen damals nicht wahrhaben – wie ja auch beim KVG. Ja, Gesellschaftsklempnerei, Politik, ist ein wunderbares Betätigungsfeld für all jene, welche gut leben und die Verantwortung für ihre Tun nicht selber tragen wollen. Aber es gibt Hoffnung: unsere sichtbar enttäuschten Erwartungen an den „überregulierten Staat“ mit seinen unzähligen sozialen Einrichtungen könnten den Stimmbürgern die Augen öffnen für neue Lebensvarianten die der Natur unseres Menschseins näher stehen.

  23. Mit Ausnahme von ein paar ganz wenigen, verblendeten und ignoranten Kommentatoren, sind sich alle einig: Frau Villalon nennt die Perversionen unserer (bereits bestehenden!) Kleptokratie beim Namen, und das ist gut so!

    Vielen Dank dafür, Frau Villalon.

    Der Punkt ist, dass sich die wenigsten Schreiberlinge bewusst sind, warum wir so eine Menschen verachtende Situation in der CH vorfinden. Es ist auch ein relativ einfältiger Reflex, die Schuld dafür sofort bei der Institution XX, der Lobby-Organisation XY oder der Partei XZ zu finden.

    Nun, die Hauptschuld für all diese unglaublichen Verwerfungen müssen wir – ob es uns gefällt oder nicht – leider bei uns selbst suchen! Die meisten von uns haben trotz jahrelanger Beobachtung und Mitbeeinflussung noch nicht verstanden, dass die politische, die Lobby- und die Kaste der „Wirtschaftsführer“ ein Theaterstück aufführen, besetzt mit Laienschauspieler, die alle paar Monate oder Jahre gegen Neue ausgetauscht werden. Das Bühnenbild und die Besetzung ändern laufend, das Stück, resp. das System und die dahinter liegende Machtstruktur bleibt jedoch IMMER das selbe. Und wir, ja, genau, wir wählen immer und immer wieder die selben Parteien und Köpfe, und haben das Gefühl, dass sich dadurch irgend etwas zum Besseren ändern würde. Dabei ist es völlig egal, ob man Links, Rechts oder Mitte wählt, alle „renomierten“ Parteien sind – wie es der Name schon sagt – Teil und Werkzeug des Systems, genauso wie die Mainstream-Medien die Stimme des Systems repräsentieren – völlig egal welches Schmierenblatt oder welchen TV-Sender man grade konsumiert!

    Die Links-Rechts-Diskussion ist derart absurd, sie ist lediglich ein Instrumentarium der Elite, um das „Teile und Herrsche-Spiel“ am laufen zu halten. Wenn man dabei beobachtet, wie diesbezüglich gegenseitig beschimpft und beschuldigt wird, zeigt sich, wie erfolgreich die Eliten mit diesem Spiel tatsächlich sind! Denn unsere ganze Energie verpufft an diesen – oberflächlich betrachtet – unterschiedlichen Ideologien, die uns dann für tatsächliche Problemlösungen fehlt…

    Man macht uns Vorwürfe wenn wir nicht wählen gehen, von wegen die Verantwortung nicht wahrnehmen, etc. Aber genau dies ist schlussendlich der Punkt: wenn wir niemanden von all diesen Kasperlis und Hampelfrauen mehr wählen, verlieren die alle ihre „demokratische“ Legitimation, weiterhin ihre jämmerlichen Schauspielkünste auf der künstlich geschönten, realitätsfernen Bühne zum Besten geben zu können. Nur so lässt sich das Menschen verachtende System ad absurdum führen. Parteien und deren Ideologien – egal welcher Couleur – sind dabei ein klares Hindernis, denn die wollen allesamt den Status Quo und somit ihre eigene Macht beibehalten…

    • @Visionär………….

      ich stimme ihnen ja fast überall zu.

      Ausser wenn sie meinen das die „Links – Rechts“ Diskussion überflüssig ist.
      Tatsache ist und bleibt das die Linksparteien nahezu alles Ideologisch motiviert beurteilen und auch so handeln.
      Aber Ideologie ist ein süssen Gift, jedoch allemal tödlich.

      Änderungen werden nur stattfinden, wenn der Wähler sie veranlasst, aber der Erfolg ist nur bei „Rechts“ zu haben.
      Jeder Versuch der anderen Seite scheiterte unter höchsten Opern total.
      Das sind Fakten …… hören sie, Fakten…..

      Wir in der Schweiz haben auch ein Theater, aber dazu gesellt sich auch eine Demokratie die den Namen halbwegs verdient…… noch. ( siehe Migrationspakt )
      Doch diese Demokratie wird immer mehr beschädigt und die Naiven klatschen noch dazu.
      Wir werden irgendwann ein neues Model schaffen müssen, Libertär wäre ein Stichwort.

      In Deutschland steckt die Scheindemokratie mittlerweile in einer existentiellen Krise.
      Da werden Petitionen von der Bundestagswebsite einfach gelöscht, Petitionäre an der Diskussion gehindert, verschwinden Unterschriften aus den Listen usw.
      Im Deutschland von 2018 darf ein AfD Abgeordneter nicht mal eine Weihnachtsrede halten, geschweige denn das man ihn irgendwo einen Saal mieten lässt.

      In Deutschland bekommen Deutsche die sich prügeln, Haftstraffen von 9 Jahren und 8 Monaten, während Massenvergewaltiger mit Bewährung davonkommen.

      Das hat explizit etwas mit „Links“ zu tun, das sollten sie sich unbedingt vor Augen führen.
      Uns3ere Gesellschaft ist krank, und diese Krankheit kommt nicht von „Rechts“ wo der teil Bürger lebt der für Eigenverantwortlichkeit, Fleiss und Schaffenskraft steht.

    • @Walter Roth:
      Vergessen Sie all die Links-Rechts-Ideologien, das ist alles die selbe Sch… in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen!

      Sie ziehen das Beispiel Deutschland heran: ja, die Linke hat unter Schröder die Sozialwerke in D zerstört, und wer ist seither an der Macht? Die CDU/CSU wird dem Mitte-Rechts „Block“ zugesprochen. Was hat sich jetzt genau alles verbessert in Deutschland, seit Merkel an der Macht ist? Sie sprechen selbst von existenzieller Kriese!!! Wollen Sie denn nicht erkennen, dass Links und Rechts nur zum Schein erschaffen wurde, damit wir Schafe das Gefühl haben, dass wir eine Wahl hätten?

      Nochmals: es sind lediglich die Schauspieler und das Bühnenbild, die sich ändern, das Welttheater und die dahinterliegende Macht bleibt immer die selbe, auch wenn die Mainstreammedien Ihnen glauben machen möchte, dass es eben nicht so ist…

      Was denken Sie ist der Grund dafür, dass man als Parteiloser kaum eine Chance hat, sich auf der Politbühne wirkungsvoll in Szene zu setzen? Bitte aufwachen, Walter Roth…

    • @ Platon…..
      Schon richtig ihr Link.

      Trotdem ist „Umverteilung“ die schlechteste aller Lösungen. das hier nur vorbeugend falls sie daran denken, das man nur einfach gerecht umverteilen müsste und es sähe anders aus.

      Ich bin dafür die Migration zu unterbinden, damit jeder eine Arbeit finden kann. Rahmenbedingungen zur Selbsthilfe, nicht zum „versorgt“ werden und dem Nichtstun.

    • Guten Tag Herr Walter Roth,

      Sie verwechseln „Verteilung“ mit „Umverteilung“. Wertzuwachs wie die Vernichtung von Werten findet ausschliesslich in der Realwirtschaft statt. Die ständigen Steuererleichterungen der vergangenen Jahrzehnte für Unternehmen und Kapitaleinkommensbezieher haben diese „Umverteilung“ wovon Sie sprechen enorm verstärkt. Bleiben die Steuerregelungen so wie sie sind, wird sich daran auch in kommenden Generationen nichts ändern. Auch die 2. Säule ist eine grandiose „Umverteilungsmaschine“. Nicht alt gegen jung, sondern arm gegen reich ist das Problem.

  24. In den 1980er-Jahren forcierten Reagan & Thatcher Reformen der Arbeitsmarktstatistik derart, dass die Arbeitslosenquote möglichst tief ausgewiesen wurde [damit die Linken nichts zu reklamieren haben]. Der SVP & der FDP applaudierten begeistert und Dr. Blocher pries Reagan & Thatcher als Modell für die Schweiz.

    • @ Thomas Meier……………

      Naaajaaaa, sie vergessen da ein paar klitzekleine Details…..

      Ich denke auch das Reagen wie auch Thatcher ihre Statistikregeln so festlegten das diese auch einen Erfolg ausweisen …..mussten.
      Das tun sie leider alle, diese Staatsoberhäupter.

      Ronald Reagen lassen wir nun mal vor, der gilt in den USA inzwischen beinahe als heiliger des Staaten lenkens.

      Ich kann ich aber noch gut an den Niedergang Englands vor Thatcher erinnern.
      „VOR“ Thatcher war das, nicht mit ihr.
      Damals als es in England ständig Streiks gab die viele Firmen fast oder ganz in den Ruin trieben.
      Als man immer erst nachsehen musste, ob in England nicht gerade mal wieder gestreikt wurde, wollte man dorthin reisen.
      Und diese Streiks waren teils hart, lange und mitunter auch gewalttätig.
      England sagte man damals den baldigen Abgang in die Bedeutungslosigkeit nach, gerade auch weil man mit diesen starken Gewerkschaften nahezu nichts reformieren konnte.
      Immer drohte sofort ein Streik.

      Thatcher beendet das, schwächte die Gewerkschaften nachhaltig und die Wirtschaft begann wieder zu wachsen.
      Davon hatten die Arbeiter weit mehr wie vom Streiken.

      Die Eiserne Lady war mir damals auch wenig Sympathisch, heute aber weiss ich das sie es richtig machte, dass was sie tat …..für England sehr gut war.

      In England haben sich heute die Probleme wieder stark vermehrt, aber das liegt nicht an den Weichenstellungen Thatchers, sondern an der EU und der damit einhergehenden masslosen Zuwanderung.
      Auch an den Rücksichten die England lange Zeit gegenüber ehemaligen Mitgliedern des Common-Wealt pflegte und diese leicht einwandern konnten.

      Und es lag auch an Leuten wie Tony-Blair, der mal sagte …….sie würden einwandern lassen um zukünftige Wähler zu generieren.

      Mit dem Brexit hat England nach Tatcher einmal mehr die Notbremse gezogen. Immerhin wenn auch sehr sehr spät.

  25. Sie haben recht mit Ihrem Artikel.
    Doch ist die Schweiz nicht so wie sie die Bürger ü50er gestaltet haben?
    Sie waren es welche der Elite, Economie Suisse, Avenir Suisse etc. jedesmal auf dem Leim gegangen sind!

    Das RAV wurde nach „bürgerlichem Ebenbilde“ gestaltet um diese elenden Sozialschmarotzer zu Schikanieren.
    Warum stimmen den diese ü50 Generation dann der eigenen Überwachung mittels Sozialdetektiven zu?

    Die ü50er haben Jahrzehnte profitiert von diesem Wachstumskapitalismus auf Kosten der Schwächsten.
    Jetzt merken Sie selber, dass mit Lohnarbeit in der Schweiz kein Vermögen aufzubauen ist welches bis zum Ableben geniessbar ist.

    Die ü 50er erhalten nun die Quittung ihrer Ignoranz und Gier.

    • @ Büezer…………

      Sie haben recht, der Stimmbürger trägt auch eine Verantwortung. Und leider haben sie auch darin recht, das gerade diese Banker die nun auf die Strasse geworfen werden, daran erheblichen „Wähleranteil“ hatten. Die Platzten einst vor ARROGANZ und Erhabenheit ob ihrer guten Jobs und hatten nur zu oft dabei wenig Mitgefühl für die „Büezer“.

      Jammern ist also nicht für jeden angebracht, besser Abstimmen wäre dringend nötig.

      Sozialdetektive benötigt man aber nicht für echt Bedürftige, sondern für die Betrüger unter ihnen.
      Und diese Betrüger kosten derart viel Geld das sie damit die wirklich Bedürftigen schädigen.
      Die Sozialdetektive einzuführen war also richtig.

  26. Vorweg: Sec auf den Punkt gebracht!
    Der Uebergang vom Reagan-TINA-Neokapitalismus zum Neofeudalsystem hat eben seinen Preis. Die Neofeudalisten wollen finanziert sein. Mit Nullzinsen für Sparer, trotz Inflation (welche die KK-Prämien nicht enthält), schöne Dividendenerträge für Aktionäre, Niedergang der Altersvorsorge durch BVV und Finanz-Wegelagerer, Funds of Funds (die grösste Perversion, völlig intransparent, aber das neofeudalistische System enorm stärkend, noch bevor die Minder-Initiative angenommen wurde, auch weiter Boni à gogo), Stimmrechte für einen Tag, Erteilung der Entlastung von VR und GL, Securities Lending, generelle Aushölung der Aktionärsdemokratie, Bankgebühren etc.etc.
    Was die begnadete Schreiberin Isabel nicht genannt hat: Die Ueber-50-Grenze kommt laufend herab. Schon wird von 40 gesprochen. Dabei wird der Generationenkonflikt kräftig angeheizt, auch mit falschen Zahlen, besonders bei der AHV, welche sich die Neos auch unter den Nagel reissen wollen. Die Reichen werden immer reicher und die Fleissigen immer ärmer.
    Ich wünsche allen IP-Lesern besinnliche Feiertage und viel Zeit zum Nachdenken. Und von Doña Isabel Villalón de Castro erhoffe ich mir im neuen Jahr noch viele erhellende Ueberlegungen und sende herzliche Grüsse aus Spanien.

  27. Es ist richtig, dass es schamlos ist, wie mit langjährigen Mitarbeitern in der Schweiz umgegangen wird. In der so schrecklichen EU, speziell in Deutschland ein Ding der Unmöglichkeit.

    Es ist schlimm, wie der Durchschnittsschweizer hier wegschaut – wenn er oder sie betroffen ist, ist es zu spät.

    Es ist falsch zu glauben, dass wenn man die Grenzen dicht macht, alles dies gelöst ist. Heutzutage können Dienstleistungen global zugekauft werden – und es ist besser, Freunde in dieser Welt zu haben, als auch sein Nachbarn zu verärgern.

    Nein, das Problem ist doch, dass es gesellschaftsfähig ist, 100x mehr zu verdienen als der Angestellte in derselben Firma, der an wenigsten verdient, und dann ü50 Famlienväter und -mütter auf die Strasse zu stellen.

    Dies hat nichts mit Sozialismus oder SVP zu tun, sondern mit Anstand. Wer nach SVP schreit, solle sich fragen, wieviel die Chefin mehr verdient als der einfachste Angestellte und warum hier nicht mit gutem Beispiel vorangegangen wird.

    Wann kehrt die Gesellschaft zu diesen Werten zurück und hackt nicht nur auf Ausländern als Sündenböcken herum?

    • Herr Müller haben sie wirklich das naive Gefühl wenn wir in der EU wären, würde sich für die ü50 in unserem Land etwas ändern, v.a. da sie Deutschland erwähnten wo so was scheinbar „unmöglich“ wäre. Vergessen Sie’s.

      Die EU hat sich schon sehr früh vom Friedensbündnis zum gnadenlosen Machtapparat mit eigenen Interessen gewandelt für die die Schweiz eine fette Gans ist, die es auszunehmen gilt, und zwar solange bis auch wir hier soziales Niveau Hartz 4 erreichen und von vor lauter
      Kriminalität aus Überfremdung bald Anarchie herrscht. Die Schweiz will sich nicht abschotten nur solche Zustände wollen wir nicht.

      Deutschland ist eigentlich eher zu bedauern und auf dem Weg dahin. Sie sind zwar Wirtschaftsmotor im Binnenmarkt EU liefern vieles in ihre maroden südlichen und östlichen Mitgliedsländer indem sie und die EZB weiter Schulden anhäufen und de Facto für die Lieferung gleich auch die Rechnung mit bezahlen. Tolle wirtschaftliche Leistung. Wie lange geht das gut? Rentner müssen mit Einsammeln von Flaschenpfand ein Zustupf verdienen. Eher armes Deutschland.

      Die EU ist ein Auslaufmodell. Die Meinung man könne den anderen Wirtschaftsmotoren USA, China oder Russland die Stirn bieten ist eher lächerlich. Bin kein Blocher Jünger aber Realist.

    • Der Witz ist ja, dass diejenigen, welche 100x (bei den Grossbanken und Pharmamultis mehr als 200xplus) mehr verdienen als der billigste Angestellte auch nur Angestellte mit NULL Risiko sind (ausser entlassen zu werden wie alle anderen auch). Und ohne die Firmen, in denen sie ein paar Jahre abgreifen dürfen, wären sie normale Füdlibürger aber sicher nicht Unternehmer. Das eigentliche Thema bei solch völlig ungerechtfertigten Bezügen heisst wohl auch KORRUPTION der Organe bei diesen Firmen. Man gibt und nimmt selber in diesen Kreisen (mit freundlicher akademischer Unterstützung bei der Argunentation durch die „unabhängigen“ (na klar doch) Compensation-Berater (zum Bsp. PWC), die gegen „Teuren (Un-)Rat“ gutes Geld nehmen.) Der Ober-Komödiant Guy Lachapelle, für ein (kurzes) Weilchen noch bei Raiffeisen, hat es mit seiner BS-Bemerkung „Kompensation auf Augenhöhe“ (BS nicht gleich Basel-Stadt, übrigens) klar zum Ausdruck gebracht.. – Bis zum Abwinken Schein-Eliten, die sich hauptberuflich zu einem Grossteil als Profiteure in den Betrieben betätigen und oftmals vom Geschäft nicht mal wirklich eine echte Ahnung haben (siehe als ein leuchtendes Beispiel von vielen Don Ermotti (auch schon „Banker des Jahres“) in einer Tessiner TV-Sendung, wo er zeigte, dass er nicht wusste, wie die UBS buchhalterisch Kredite vergibt und wie dabei Geld/Kredit geschöpft wird. Anfängerpech könnte man da sagen. Dafür sind die UBS-Aktionäre (respektive diejenigen, die zum Zirkel gehören) bereit, jedes Jahr 13 Kisten zu zahlen plus alle feudalen Fringe Benefits.

      Dies schreibt ein Unternehmer, der auch 7-8stellig verdient, aber auch jedes Jahr soviel riskiert mit eigenem Geld. MfG

  28. Der nächste ungeschminkte Verbal-Streich nach der Entlarvung der verführerischen Meerjungfrauen von der SorOsPERATION LIBERO.

    Ein schonungsloser und deshalb POLITISCH PERFEKTer Bericht über scheinheilig täuschende offizielle Schönfärbereien mit amtlicher Diskriminierung der eigenen Schutzbedürftigen. Perfekt deshalb, weil sich unsere unterdrückten Gesellschaftsprobleme nicht mit einer ideologisch motivierten, heute bald alle und alles beherrschenden „politischen Korrektheit“ lösen lassen, sondern ausschliesslich mittels deren schonungslosen Erfassung, der wahrheitsgetreuen Aufdeckung und einer Behaftung von Verantwortlichen, so wie es die über dem Kollegialitätsprinzip stehende individuelle Amtseid-Garantie auf unsere verbindliche Rechtsordnung für eine KORREKTE POLITIK unmissverständlich verlangt.

    Schöne Festtage und bitte weiter so, denn diese Themen gehen nicht so schnell aus!

  29. Danke Frau Villalon für diesen absolut realistischen Zustandsbericht für Arbeitnehmer über 50. Wurde selber mit 62 nach 23 Jahren Betriebszugehörigkeit eiskalt entlassen. Kann daher allem nur zustimmen, auch wenn man nur 12 anstatt 400 Bewerbungen dem RAV pro Monat vorweisen muss. Das erbärmliche ist ja, dass man nach 40 Berufsjahren in jeder Hinsicht schlechter gestellt ist als ein arbeitsloser Imigrant. Für solche Behauptungen habe ich handfeste Beweise.

    • Wenn Sie entlassen wurden mit 62, nach 23 Jahren in der Firma, dann entspricht das dem Modell, wie es der SVP fordert, oder ? Ihre politischen Ideen werden also umgesetzt – als Wähler sollten Sie zufrieden sein !! Und als SVP-Wähler haben Sie sicher das SVP-Parteiprogramm gelesen, oder ?

    • …und CkDt geifert mal wieder…!
      Wow, müssen Sie einen Komplex rumtragen – sehen Sie einen Spezialisten, Tomas mit H?

    • Dann Sie $VP Wähler nennen Sie Ihre Beweise. Bitte. Aber Sie können das nicht. Weil Sie ein frustrierter $VP Wähler sind, der kurz vor dem Absturz in die Altersarmut steht. Wählen Sie weiterhin Ihren heiligen Christoph. Der wird Ihnen auch noch die Ergänzungsleistungen zusammen streichen. Aber zuerst mal: bringen Sie handfeste Beweise für Ihren verzapften Unsinn.

  30. Irgendwann kommt vom Arbeitgeberverband oder von sonst so einem Klugscheisser oder Think Tank der Vorschlag des deutschen Systems der Leiharbeit. Einfach unter einem anderen Namen mit „succes stories“ in der Ringier-Presse. Die Lohndifferenz kann dann vom Sozialamt geholt werden.

  31. Es ist schon interessant, wegen fehlendem Geld soll man bis 70 arbeiten, aber ab 40 wird die Stellensuche schon schwierig. Ich kenne einige 50+, früher erfolgreich, gut ausgebildet, mit Fremdsprachenkenntnisen und Führungserfahrungen welche regelmässig eine Absage erhalten.
    Und in vielen Stelleninseraten steht bereits beim Alter 25-40.
    Traurig und schade, was hier für Kompetenz ungenutzt bleibt.
    Ich rechne auch damit die nächste Zeit ohne Job zu sein, springe bald in die höchste PK Stufe und werde (noch) teurer…..

  32. An den Fakten vorbei, süffig, vulgär, Frau Villalon die Gallionsfigur der sich Selbstbemitleidenden auf diesem Kanal.
    Das eine oder andere instinktsicher streifend, aber immer schlau genug, sich nicht mit Messbarem auseinandersetzen zu müssen.
    Frau Villalon, Teil des schreibenden Zeitgeistes und Vorbotin der uns drohenden Ochlokratie, die sich mit Komplexität und seriöser Recherche nicht aufhält, die Frau die stolz darauf ist, ohne Arbeitsmarktkenntnisse die Sache auf ihren falsch gesetzten Punkt zu bringen.

    • Mit diesem primitiven Verriss einer die Wahrheit aussprechenden Kommentatorin (zugegebenermassen mit etwas zuviel Fäkalsprache) haben Sie sich selbst als Zugehöriger der Kleptokraten geoutet – jener Spezies die sich masslos, gierig, unverschämt und rücksichtslos die Taschen füllt – schämen Sie sich!

    • @The Observer: Gut, Sie sind ein guter Mensch, ich nicht.
      Unerhört, anstatt mich zu schämen, setze ich mich gegen Arbeitslosigkeit ein, während Sie, der tolle Hecht, sich den Gesinnungsrichterstuhl gekrallt hat und hier Benimmnoten verteilt.
      Nichts für Ungut, Observer, aber wie wäre es, wenn aus Ihnen statt eines lauten aber passiven „Observers“ ein aktiver „Zupacker“ würde?
      Das würde den Arbeitslosen -eventuell wären Sie ja auch bereit für junge Stellensuchende etwas zu tun- eher helfen als beleidigtes Toben. Oder etwa nicht?

  33. Sehr geehrte Frau Villalon

    Ich danke Ihnen für Ihren Artikel. Heute schreibt der Tagi, dass in der Schweiz ab 50 jährige Arbeitnehmer, je länger je mehr in der Sozialhilfe landen. Die Not ist grösser als wir denken. Es gibt im Land viel mehr Leute, welche sich plötzlich mit Fr. 4000.– Haushaltsvermögen wiederfinden und über gar kein Tafelsilber verfügen, um sich bis zur Rente durchzuschlagen.

    Die Schweizer Politik und die Wirtschaftsverbände kreieren ein neues Segment von Parias, wie Sie richtig schreiben.

    Auch ich wünsche Ihnen und Ihren Kollegen von IP schöne Weihnachten.

    Mit den besten Wünschen

    Karl Otte-Janssen

    ausgesteuert mit 54,
    ausgewandert mit 56 (ja, man vermisst die Schweiz sehr,
    Heimweh kann bisweilen sogar körperlichen Schmerz bereiten)

  34. Der Vogt’sche Arbeitnehmerschutz für die Menschen 50+ ist ein unüberlegter Unsinn aus der uralten linken Mottenkiste. Seine Konsequenz wäre, dass es diese 50+ Arbeitnehmer noch schwerer hätten einen Job zu finden als bisher, denn man wird sie ja anschliessend nicht mehr los oder höchstens mit Aufwand und Kosten. Hände weg von einem 50-jährigen oder auch schon 48-jährigen, geschweige denn von einem 55-jährigen, das wäre die Devise. Was sollte das, Herr V. Vogt ? Meinten Sie das ernst ?

  35. Sehr guter Kommentar Frau Villalon. Könnten direkt meine Worte sein. SP, Grüne, FDP, CVP und BDP glauben noch immer in arroganter Art und Weise, dass sie die Kündigungsinitiative der Personenfreizügigkeit der SVP klar und deutlich bodigen werden. Auch die verkappte SP Organisation Operation Libero (eigentlich SP und JUSO nahe Kreise, die unter dem Deckmantel Operation Libero operiert) macht die Initiative der SVP bereits lächerlich. Die Kündigunginitiative hat Riesenchancen durchzugehen, weil die Politik von mitte-links inklusive FDP bis heute keine Einwaderungsregulierung umsetzen will. Dass ausgerechnet die SVP die Zügel in die Hand nehmen muss und in diesem Feld eigentlich die Arbeit der Gewerkschaften übernimmt zeigt klar und deutlich auf, wer sich noch einsetzt in der Schweiz für die hier lebenden Leute.

  36. Die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens ist nur eine Frage der Zeit, auch wenn’s aus politischen Gründen vielleicht nicht so genannt werden wird.

    Wir leben nicht mehr im Mittelalter.

    • Dann gebe es aber auch keine Integrationsmassnahmen, keine Qualifikationseinsätze und Wiedereingliederungshilfe. Dann ist das Arbeitsleben wirklich abgelaufen.

    • @nackiger König

      1. Ja (braucht’s nicht)
      2. Ja (braucht’s nicht)
      3. Ja (braucht’s nicht)
      4. Nein.

      Das Arbeitsleben läuft nie ab. Arbeit gibt’s immer. Aber vielleicht muss man sich dereinst dafür nicht mehr bis 70 verbiegen, weil man tatsächlich geglaubt hat, dass es eine gesellschaftliche und ökonomische Notwendigkeit ist.

      Es ist es nicht.

      Sowenig, wie des Kaisers Kleider durchsichtig sind. Er ist, wie Sie selber am besten wissen, ganz einfach nackig.

    • Werter Ü50: was wir hier alles sagen, ist nicht selbstverständlich. Das haben wir früheren Generationen zu verdanken die sich für die Gedanken- und Meinungsfreiheit einsetzten, nach dem Motto: „Ich bin zwar nicht Deiner Meinung, aber ich werde alles dafür tun, dass du sie fei äussern kannst.“ Und sie kämpften auch dafür, dass wir heute nicht „fremde Hüte“ grüssen müssen. Und so ist es heute: niemand wird es tun, ausser w i r tun es. Und wir müssen es tun, zukünftigen Generationen/unseren Kindern zu liebe und wir können es tun, aber wir müssen es
      g e m e i n s a m tun.

  37. Wow, der beste Artikel des Jahres. Vielen Dank und weiter so. Am besten jeden Monat wieder posten, bis es der letzte Arbeitnehmer geschnallt hat.

    • Ja, viele ehemalige Hochverdiener sind jetzt Parias und es fängt schon mit Mitte-40 an. Aber es beschleunigt sich auch: diejenigen, die jetzt die Welle reiten, die Mitte-30er, die werden vielleicht noch früher dran kommen. Der einzige Bereich, der Grauhaarige toleriert, ist der Sozialbereich, aber probieren nur Sie quer rein zu kommen! AWA will es so, dass alle in ihrem angestammten Bereich bleiben, Veränderung so gut wie unmöglich.

  38. Jeder Arbeitslose ist einer zuviel.

    Auch wenn Frau Villalons emotionaler Ausbruch sich in seiner Heftigkeit umgekehrt proportional zu ihren Arbeitsmarktkenntnissen verhält, trifft sie den einen oder anderen Punkt gut.

    Arbeitslosigkeit liegt bei den 50+ seit Jahren unter der Jugendlicher (15-24 Jahre). Das interessiert Frau Villalon aber nicht so, sie vertritt die Mehrheit der Schweizer, die die über Geld und Mikrophon verfügen, das sind nun einmal nicht die Jungen.

    Politiker, Journalisten werden älter und haben Zeiten von Arbeitslosigkeit noch nicht -anders als die Jungen- als fast unausweichlichen Teil eines Arbeitslebens begriffen.

    Entsprechend gut lässt sich Empörung mit der verkürzten Aussage bedienen „Die Alten sind Manövriermasse“ entfachen und bewirtschaften.

    Auch wenn natürlich jedem klar ist, dass es weder der Mythenquai noch die Bahnhofstrasse mit ihrer Presseabteilung Economiesuisse ist, die sich um das Wohlergehen von Arbeitslosen, ob jung oder alt, kümmert. Hier gilt es gerade als Bürgerlicher Demokrat Paul Rechsteiner für seine Standhaftigkeit zu danken.

    Es interessiert Frau Villalon auch nicht, dass im Kanton Zürich wöchentlich Dutzende von 50+ eine Stelle finden, weil das ihren griffigen Plott „Die ärmsten sind die Ältesten“ vielleicht relativieren könnte.

    Sie weiss auch nicht -warum soll man übrigens auch nicht gerade über das am engagiertesten schreiben, worüber man am wenigsten versteht-, dass es unendlich viel schwieriger ist, einen 32-jährigen Postdoktoranden dem die wissenschaftliche Karriere versperrt ist, in den Arbeitsmarkt zu integrieren, als den angeblich so Hilflosen, der nach 35 Jahren loyalen Diensten in der Firma, der sein Können durch Weiterbildung à jour gehalten hat.

    Die Sache ist also, auch wenn es dem Zeitgeist zuwider ist, etwas differenzierter, konkreter und professioneller anzugehen, als es die Freizeit-Arbeitsmarkt-Beobachterin Villalon gemacht hat.

    So wie jeder der schon mal einen Teller in Händen hielt, sich befähigt glaubt, ein Restaurant erfolgreich führen zu können, glaubt auch die eine oder andere aufgrund eigener Arbeitserfahrung zum Thema Arbeitsmarkt Fakten beiseitelassen zu können.

    Die nicht ausgesprochene Botschaft Frau Villalons ist:

    Ein älterer Arbeitsloser ist ein Skandal, ein jüngerer spielt nicht so eine Rolle.

    Der Arbeitsmarkt bekommt nichts auf die Reihe. 2.5% Arbeitslosenquote sind reines Wunschdenken und der Fachkräftemangel nur dahergeredet.

    Für die Erhaltung seiner Arbeitsmarktfähigkeit ist nicht etwa der ältere Arbeitnehmer verantwortlich, sondern die Gesellschaft.

    Die RAV denen es im Schnitt gelingt zur Wiedereingliederung von über 80% Angemeldeten beizutragen`, haben gemäss Frau Villalon keine Ahnung, ebensowenig wie die Soz. Dienste, denen es in einigen Gemeinden aber interessanterweise gelingt innert 18 Monaten bis zu einem Drittel der Ausgesteuerten alleine und in Zusammenarbeit mit den RAV zu vermitteln.

    Frau Villalon hat in ihrem Beitrag den Eindruck erweckt, Ausgesteuerte würden grundsätzlich keine Stelle mehr finden. Das ist ebenso eine dreiste Lüge wie unverantwortlich, bei allem Verständnis für die ach-so-gut inszenierte Empörung.

    Also, Frau Villalon, tief durchatmen, nochmals recherchieren und Fakten auf den Tisch, statt gespielter Empörung und Theatralik!

    • @Bernhard Ecklin

      Danke für den sachgerechten Beitrag. In dieser Hinsicht bin ich ganz auf Ihrer Linie. Es tut gut, in diesem Essay-Worteschwall von Kommentaren und Standpunkten auch endlich eine sachbezogene, kompetente Antwort zu finden.

    • Ecklin……………..

      Sie haben einiges richtig erkannt, anderes aber durcheinander geschwurbelt, werfen das selbe aber Frau Villalon vor.
      Das RAF ist leider eine Institution die vor allem auch Arbeitnehmer zu Stellen zwingt, bei denen man schon vorher weiss das sie nicht länger halten werden.
      Man kann sich als RAF gemeldeter nämlich auch als CEO von Novartis bewerben, das gilt dann als Arbeitsbemühung….. und somit als erfüllt.
      Das RAV liebt Statistiken mehr wie Vernunft.
      Zahlen und volle Listen sind wichtiger wie langfristiger Erfolg.
      Das das RAF über 80% der Klientel erfolgreich vermittelt ist reiner Selbstbetrug. Trotz des in ihren Augen erfolgreichen RAF, ist die Sockelarbeitslosigkeit stark gestiegen, fallen sehr viele Ü-50 aus der Arbeitslosenversicherung und sind dann aus der Statistik verschwunden.
      Ich habe mit 43 Jahren umsatteln müssen und wurd vom RAF auf Kurse geschickt die 11`000 Franken gekostet haben. Trotzdem ich genau sagen konnte das diese mir nichts nützen. Sie schickten mich au^f Kurse die ich nicht brauchte, wollten aber den einen Kurs den ich vorschlug nicht bezahlen, denn der endete mit einem Eidgenössischen Fähigkeitsausweis. Solche Ausbildungen aber darf das RAF nicht übernehmen.
      Ich tat es dann selber und hatte Erfolg damit. Das RAF aber verschwendete vorher noch 11000 Franken gegen die ich mich nicht mal wirklich wehren konnte……. denn Leistungskürzungen für „unkooperatives“ Verhalten drohen recht schnell….. ich wurde zu den Kursen verpflichtet.
      ———————-
      Wenn einer ein Haus baut und also Schulden hat, wie macht er das wenn er mit 50 entlassen wird und Jahre braucht um vielleicht was neues zu finden ?
      Wie soll er planen wenn er jederzeit damit rechnen muss viel weniger zu verdienen ?
      Machen wir eine X-te Versicherung dazu, in die dann auch die ab 24 Jährigen einzahlen müssen, damit er später überhaupt das Risiko eines Wohnungs oder Hauskaufes bewältigen kann ?
      ————————-
      Wie man es auch wendet, die Masseneiwanderung verschlimmert das ganze extrem.
      Aber haben Sie die SBI Initiative angenommen…
      oder wie wollen die unsere Politik zu einem Umdenken zwingen ?
      ————————–
      Mein Vater war Bauer und gab seinen Hof mit 52 auf, ich war damals erst 5 und die Arbeit schwer, Subventionen gabs noch keine.
      Er fand problemlos eine Arbeit.
      Also als Bauer konnte er problemlos wechseln, er wurde Zolldeklarant. Das war 1969.
      Und Heute……. wäre das noch möglich ?
      Seien wir ehrlich, heute macht sich keiner mehr die Mühe so einen Bauern einzustellen, denn es gibt massenhaft andere die schon vorgebildet sind.
      Den „Bauern“ lässt man dem Staat anheimfallen.

      Leider reden hier sehr viele immer von Arbeitnehmerschutz und oft auch gegen die SVP, aber unsere Linkspolitik hat den Schlamassel massgeblich mit angeschoben.
      Wo Links auf der Welt nach ihren Vorstellungen Politik betreiben kann, ist das Resultat genau das was wir nun haben, hier partiell auf dem Arbeitsmarkt.

    • @ Frau Villalon

      Sie zitieren in Ihrer Antwort an Herrn Ecklin eine Sendung von srf drs.
      Offenbar ist dann dieser Sender, den Sie sonst in Ihr „Arschloch“-Repertoire einreihen gut genug, um für Ihre Meinung herzuhalten.
      So viel Opportunismus ist eine Mega-Leistung von Ihnen!

    • @Walter Roth
      Das RAV arbeitet im Auftrag vom AWA. Ebenso die Firmen, die diese Seminare anbieten. Die Inhalte werden vom AWA vorgegeben, alles läuft nach Drehbuch. Diese Firmen müssen all 3-4 Jahre, je nach Kanton, ihre Kurse ausschreiben und sich neu um die AWA-Mandate bewerben. Wenn sie nicht mittanzen, kriegen sie sie nicht. Es ist also ein geschlossener Kreis: AWA bestimmt, wie man sich bewerben muss, ebenso was für Anforderungen für die Berufsbilder erfüllt werden müssen (Diplome und Zertifikate, wie viele Jahre Erfahrung). Man kommt nirgends quer ein. Und wer ist AWA? Amt für Wirtschaft und Arbeit, also die Politik. Sie präsentieren es als Konsumentenschutz, Qualitätssicherung, es ist aber eine Massnahme, die primär das Kartell der Berufsgruppe schutzt. Wenn es Sie tröstet: das ist Europa-weit.

    • @ Thekingisnaked
      19. Dezember 2018 / 13:35
      ——————————
      Natürlich so ist es.
      das wusste ich damals auch, aber es hat eben viel gekostet und wenig genützt ……ausser das ich 4 Monate die Schulbank drückte für was ….???

      Nun ja, ich hatte ein Ziel vor Augen, wusste wo es hingehen sollte, das war wohl das was mir wirklich geholfen hat.

    • „…Die RAV denen es im Schnitt gelingt zur Wiedereingliederung von über 80% Angemeldeten beizutragen.“

      Ouh, wo hat er das gelesen?
      Die Erfolgsquote ist bei der RAV so schwach, wie die Aktivitäten dessen Angestellten. Und sie wird auch mit der Einführung der lachhaften MEI-Light nicht besser werden.

      …auch wieder so ein Biertisch-Politiker der die Zahlen zum narzisstischen Eigennutz für sich verdreht!

  39. Sorry, aber wollen Sie uns jetzt für oberblöd verkaufen? Das BFS (Googeln hilft sofort) veröffentlicht genau so eine Erwerbslosenstatistik. Selbstverständlich finden dort diejenigen, welche sich gar nicht mehr um jobmässiges bemühen (genauso wie Babys, Rentner etc.) ebenfalls und logischerweise keinen Platz mehr. Und komischerweise ist dort der Anteil an Ü50 prozentual nur etwa halb so hoch wie bei den Ausländern? Ich weiss, jede Statistik ist nur so gut, wie man sie selber fälscht, aber trotzdem dürften die angegebenen Zahlen doch möglicherweise die richtigeren Tendenzen aufzeigen?

    • Sie haben recht, Supermario. Ohne Fakten, ohne Kenntnisse, aber süffig, laut und arrogant, spitzt diese begabte Betroffenheitssimulantin, die sich dermassen überschätzt, dass sie glaubt Vulgarität als Stilmittel einsetzen zu können, Halbverstandenes und Weinerliches zu einem Stakkato an Beleidigungen an die Adresse aller, die anders als Sie, nicht kommentieren, sondern gegen Arbeitslosigkeit einsetzen.

  40. Gratulation, Frau Villalon,
    für den süffigen Header. Sie sind in der journalistischen Lernkurve progressiv aufgestiegen: Nach Ihren ersten langweiligen „Standpunkten“, sind die letzten zwei wahre Polarisations-Feger, was die Headlines betrifft. Und die Ernte, sprich Anzahl Kommentare, hat sich ebenfalls exponentiell nach oben entwickelt. Eine wahre Erfolgskurve.

    Zum Inhalt: Ist dies jetzt nun ein Artikel über die ü58, die überall entlassen werden? Und interessant wäre auch noch die Thematisierung des „Grenzgängervorranges“ gewesen. Auch dort journalistischer Zündstoff.
    Übrigens: die SBB suchen 340 Lokführer, die sie in der Schweiz nicht finden.

  41. Guter Artikel, aber ich fürchte er wird in Bern weder gelesen noch gehört. Denn die Wirtschaft bezahlt unsere (Hochverrats-)Politiker viel zu gut, sei es durch Verwaltungsratsposten, edelsten Speis und Trank an Lobbyistenanlässen, Jobs für nach der Politzeit, und den immer noch nicht transparenten Parteispenden.

    Fact ist, die Bevölkerung wehrt sich nicht und so gibt es für Bern keinen Grund, mal den Arsch zu heben. Gleiches gilt übrigens auch für die Wirtschaft.
    Erst mit einem friedlichen Totalstreik (ohne auf der Straße zu demonstrieren, was kaum was bringt und doch nur wieder Polizisten und Geschäfte zerschlagen werden, die nichts dafür können), bei dem alle Arbeiter zusammen einfach mal geschlossen einen oder zwei Monate krankfeiern, dann ändert sich was.

    • Genau, die Parteispenden werden durch die Bürgerlichen nicht offen gelegt. Sie rufen zwar nach Transparenz, verstecken aber den eigenen Geldsäckel wenn’s ums Eingemachte geht.

  42. Das Perpetuum Mobile kann nicht funktionieren: die eingewanderten günstigen PFZler werden innerhalb von maximal 25 Jahren auch 50+. Die neuen Zuwanderer werden dann die Last für die Sozialausgaben all dieser „Alten“ schlicht nicht mehr stemmen können. Schuld an der Misere ist die PFZ. Deshalb gibt’s auch den Dichtestress. Die gesamte Verkehrsinfrastruktur z.B. wurde in den 60ern anhand des Geburtenüberschusses geplant.
    Mit dem Rahmenabkommen würde die Schweiz offiziell zur Plünderung freigegeben. Da war der Franzoseneinfall von 1798 noch heilig dagegen.

  43. Ein ausgezeichneter Artikel!

    Besonders brisant ist, welche Lehren die Leute daraus ziehen, wenn bei 50 (oder einen anderen Kriterium) Schluss ist. Dies ist an Brisanz nicht zu unterschätzen!

    Eine Möglichkeit wurde nicht erwähnt: im Ausland arbeiten gehen. Das ist nicht einfach. Aber: wenn man viele Angebote bekommt, und in der Schweiz nicht, soll man in der Schweiz zu Grunde gehen?

    (Ich wollte einen längeren Artikel über die Konsequenzen schreiben. Ich kürze ihn schon mal hier.)

  44. Die Reaktion der EU ist verständlich.

    Da „verhandeln“ unsere Pfeifen über 4 oder 5 Jahre ein „Abkommen“ aus wo diese genau wissen was drin stehen wird, belügen und verarschen, zusammen mit bestimmten Politikern und einem Teil der Presse das Volk (auch jetzt noch), versprechen der EU die Unterzeichnung des Rahmenabkommens und machen eine 1 Minute vor zwölf den Rückzieher.

    Hier unsere Versager und zusammen mit den tollen SP-Chefunterhändlern:
    https://www.nzz.ch/schweiz/der-undiplomatische-diplomat-ld.1353121

    https://www.nzz.ch/schweiz/neue-eu-chefunterhaendlerin-der-schweiz-pascale-baeriswyl-beerbt-de-watteville-ld.147079

    https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/hochkaraetig-instabil-1.18594983

    Und am Ende erhält jeder dieser Versager erhält noch ein schönes Altersruhejöbli, VR-Mandat in einem der Bundesbetriebe, eine schöne Altersrente.

  45. Wow, Isabel Villalon, das ist doch mal „ein Brett“, wie unsere Nachbarn sagen würden. Post-Punk in Reinform – in your face, assholes!

    Mein Tipp an die Ausgesteuerten: Zieht nach Winti, dort sind die meisten arm. Dafür haben wir eine Regierungsrätin, die der Goldküste den Mittelfinger zeigt, und die Steuerflüchtlinge müssen ins unwirtliche Hinterland ziehen (Seuzach, Hettlingen).

    Statt Boni sinnlos verprassen zu müssen treffen wir uns an den Musikfestwochen bei Gratiskonzerten und feiern in der Bierkurve den Ballsport der unteren 10%.

    So long, ehr Wichser.

  46. Junker; Schaf, Wolf ?

    auf jeden Fall Alkohol !

    Verantwortlich für Millionen von Arbeitslosen und Verarmten in Europa, sein krankhaftes Festhalten am Euro zeigt seine Verwerflichkeit.

  47. Danke für Ihren Beitrag. Auch wenn er scharf formuliert ist, so trifft er doch genau. Ich selber wurde mit 58 aus *wirtschaftlichen“ Gründen wegrationalisiert. Tragisch ist, dass das Unternehmen kurzfristig etwas eingespart hat, seither aber auf mein Netzwerk und mein Wissen verzichten muss. Weil der CEO ausser Kostensparen nur wenig wirkliche unternehmerische Aktionen oder gar Visionen für die Geschäftsentwicklung hatte war die Wirkung schnell verpufft. Für mich war es und ist es noch ein hartes Brot. neue Anstellung? keine Chance! Also habe ich mich selbständig gemacht und konnte mich, mit einigem Verlust des Alterskapitals aber dennoch einer deutlich besseren finanziellen Situation als sonst seit ein paar Jahren gut über Wasser halten. Das Netzwerk und sehr viel Engagement und meine Erfahrung haben geholfen. Allerdings werde ich für die Finanzierung meines Alters nun ca. 4-5 Jahre später in Rente gehen. Dennoch: ich bin wieder jemand, meine Arbeit, meine Erfahrung, mein Wissen und mein Netzwerk werden geschätzt. Der regelmässige Druck, was ist wenn… und was tue ich dann bleibt. Dennoch möchte ich allen Betroffenen Mut machen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Denn unsere Werte (auch die seriöse Arbeit unserer Generation: Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Konsequenz) haben in einer zunehmend egozentrischeren, wenig zukunftsorientierten Geschäftswelt werden dennoch geschätzt. Also zeigen wir Über-50-er der Geschäftswelt was noch in uns steckt.

  48. Sehr geehrte Frau Villalon, Sie haben -einmal mehr- den Nagel auf den Kopf getroffen!

    Und die Moral von der Geschicht?
    Fleissig sein lohnt in der Schweiz sich nicht!

    Lieber hängen wir sozialistischen Ideen hinterher und foutieren uns um die Leute, die diese Land mitaufgebaut und zu dem gemacht haben, was es einmal war. In der Umsetzung der sozialistischen Idee einer gerechten Gesellschaft kann es dabei nur helfen, wenn es genug Ü50-Arbeitslose und -Ausgesteuerte gibt, denn diese alimentieren schliesslich die Sozialindustrie mit ihrem Apparat, der für eben diese Gerechtigkeit sorgt. Die Aussteuerung sorgt einzig dafür, dass die mit Brot & Spielen tumb gehaltene Öffentlichkeit von den Missständen im Staat nichts erfährt, und die Lückenpresse ist dabei ihr williger Helfer!
    Quo vadis, Helvetia?

  49. Schwarzmalerei, Pessimismus, Negativler, Nestbeschmutzer, einfach Loser! Frenetischen Applaus werden die volksnahen Parteien populistisch von sich geben und die scheinheiligen, mittlerweile fetten Linksorientierten werden aufschreien – natürlich nur in den beheizten, wohligen vier Wänden. Letztere wundern sich warum sie EU/Weltweit immer mehr Wähler verlieren. Die Antwort, weil derartige Missstände, welche hier sehr gut beschrieben werden bereits seit Jahren zwingend zu Demonstrationen, ja und Streiks – auf der Strasse und bei jedem Wetter, wöchentlich – geführt hätte werden müssen. Seit Jahren/Jahrzehnten schauen wir und vor allem die Erwähnten von rechts bis und eben auch links zu, wie den Bürgern das Geld subtil aus der Tasche gezogen werden. Nur weil die (von uns ungewollt) gesponserte Konjunktur boomt und damit die meisten ruhig gestellt werden (uns geht es ja gut – stimmt, im Moment). Die Loser wollen ja unerkannt bleiben und leben von der Substanz, oder werden anderweitig finanziert (Selbständigkeit – ohne grosse Aufträge, aber man ist noch dabei, am seidenen Faden bis er zwangsläufig reisst). Die Perversion geht soweit, dass man gleichzeitig von einer schwierigen, dramatischen Situation der Altersvorsorge spricht und handkehrum müssen Vorsorgewerke X Millionen CHF der Nationalbank bezahlen in Form des Minuszinses und damit der Nationalbank die Gewinne mitfinanzieren. Eine Ausnahme der Vorsorgewerke (AHV, Pensionskassen und III. Säule Konti) würde niemanden etwas kosten und hätte die bevorstehende Misere gelindert. Oder glaubt jemand daran, dass im nächsten, nah stehenden Konjunkturabschwung plötzlich die Unternehmungen von ihrem teils pervers, erzielten Gewinnen etwas zurückgeben? Die derzeitige Situation lässt sich mit dem Zunamisyntrom vergleichen: Am Beginn des Zunami finden Nichtwissende den Rückgang des Meeres für toll, dass man plötzlich soweit in das Meer hinaus gehen kann und das Wasser so ruhig ist. Wenn dann die Welle kommt finden es manche immer noch toll, dass nun das Meer mit einer Welle zurückkommt, bis sie merken dass sich die Welle je näher sie sich dem Land nähert immens grösser wird. Nur dann ist es für die Meisten zu spät. UND genauso verhält sich die derzeitige wirtschaftliche Situation, im Moment scheint doch alles gut. Die Welle ist zwar bereits sichtbar, aber Wenige finden es kritisch. Von der zukünftigen Digitalisierung und deren Folgen reden im Moment auch nur wenige Verantwortliche und noch weniger Politiker, warum sollten wir, denn da müsste wieder Geld locker gemacht werden und vor allem Lösungen besprochen, erarbeitet werden, damit das Heer der zukünftigen Arbeitslosen (auch unter 50+) finanziert und vor allem – ohne Krieg – beschäftigt wird. Damit hier keine falsche Meinung aufkommt, die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten (ist auch nicht möglich und nicht wünschenswert), aber sie muss massvoll für alle Beteiligten „jetzt“ gehandelt und behandelt werden. Die Globalisierung ist dafür ein gutes Beispiel, wie es nicht gemacht werden darf (auch die Globalisierung ist unaufhaltsam und grundsätzlich gewollt). In diesem Sinne wünsche ich Ihnen kein frohes Fest, dafür ein besinnliches. Einen Weihnachtswunsch sei mir/uns gewährt: Vielleicht ist sich der eine oder andere der Eliten bewusst, dass wenn es dem „Pöbel und Mittelstand“ schlecht geht, auch er und seine Kinder keine fröhlichen Weihnachten mehr erleben werden.

  50. Isabel Villalon, eine Stimme der Wahrheit, die niemand hören möchte!

    Das Schweizer Establishment mit all ihren Pausenclowns sollte das wachsende Stimmpotential der über 50ig-jährigen jedoch nicht unterschätzen…

    • Absolut richtig und auch der Artikel von Frau Villalon perfekt. Zwei Anmerkungen – leider 10 Jahre zu spät und weder links noch rechts gibt es eine Partei, welche sich dieses Problem ernsthaft annimmt. Da geht es nicht um Feinde zu finden, wie zum Beispiel Asylanten, Zuwanderer und die böse EU. Da geht es nicht darum die Unternehmungen zu verteufeln. Da geht es nicht darum für den eigenen Stimmerfolg populistisch dies zu verwerten und die Leute für dumm zu verkaufen. Da geht es darum Lösungen zu schaffen!! Und die sind nicht in irgendeiner Schublade zu finden, sondern diese müssen hart mit allen Beteiligten erarbeitet werden und das wird kosten und das nicht (nur) den Arbeitnehmern. Nicht die Einschränkungen müssen diskutiert werden, sondern die Ausgaben um das Erreichte zu sichern. Mittel sind genug vorhanden, schaut euch einmal die Vermögensschere an!

  51. Liebe Frau Villalon
    Treffender kann die Realität kaum beschrieben werden.
    Auch Ihnen Frohe Festtage, eine arschlochfreie Zeit und ich freue mich auf weitere Kolumnen von Ihnen !

  52. A Star is Born! Super Artikel von Frau Villalon. Christian Dorer (Blick) und die Trump Spezialisten von Watson sollen sich warm anziehen oder gleich das Sozialamt konsultieren.

  53. Liebe Frau Villalon,

    ich mag Ihre klare Sprache und Ihre treffsicheren Argumente. Chapeau.

    Und vielleicht darf ich auch hier nochmal anmerken. NICHT die Arbeitnehmer jeglicher Couleur sind die Schuldigen. Sondern der Staat. Hüben wie Drüben. (das nur für die ewigen Deutschen-Basher)

    Bitte im neuen Jahr mehr von Ihnen.

    Holy Shit 😉

  54. Volltreffer. Auch die Wortwahl ist keineswegs zu hart. Ich hätte da noch ganz andere Kaliber abgefeuert. Erstaunlich ist ja, dass der Schweizer a) das stumm und ergeben mit sich machen lädst und b) regelmässig selbst noch die Nichtsnutze, Armleuchter, Träumer, Trickser, Naivläugelchen und nackten Arschlöchern übers gesamte Parteispektrum in Amt- und Würden und an die politischen Schalthebel wählt. Wir sind alle zu doof und zu feige! Und der unsägliche Service Public (aka Staatspropaganda) tut leider immer noch seine einlullende Wirkung mit Fake News. Dumpfbacke Herr Schweizer staunt dann über die Bilder der krakeelenden Gilets Jaunes in der Tagespropaganda-Schau und dröhnt sich anschluessend mit weiterem Unterhaltungsbrunz von Sport bis Kilchsberger zu, in der wohligen Gewissheit („Irrtum“ sagte der Wolf und biss dem Schweizer in den A….) im besten Land der Welt mit funktionierenden Institutionen zu leben, welche um das Wohl der eigenen Bürger und Systemsponsoren besorgt sind. – You Dreamer, you! Start with the first thinking step! The faster the better!

    • @Schweizer, wenn Du Dich nach der Seife bückst…,

      Wahr gesprochen und keine Sau interessierts! Aber Ihre Zeilen machen Hoffnung. Immerhin gibt es noch mündige Bürger die Zusammenhänge kritisch hinterfragen. Wie bei so vielen Dingen im Leben gibt es eine kleine Menge von „Irren“ die es wagen, so etwas wie Wahrheit zu verkünden, zum Nachdenken anzuregen…Ich unterstütze die Initiative 13. AHV-Rente des SGB. Dabei bin ich auf folgenden Bericht gestossen:

      https://www.verteilungsbericht.ch/

      Dann habe ich die Systeme der Krankenkassen und BVG zu diesem Bericht hinzugezogen. Hinzu die Steuervorlage 17 die auch wenn vom Volk abgelehnt werden wird – noch lange nicht – vom Tisch wäre. Gott will es!

    • Hammerstark ! Wir sind alle zu doof und zu feige! Und der unsägliche Service Public (aka Staatspropaganda) tut leider immer noch seine einlullende Wirkung mit Fake News.

      Ich bin nicht zu feige ! Mit mir reden ? Nein, ganz sicher nicht ! Man (Homburger AG & EFV & UBS) engagiert lieber 5x US-Anwalts-Kanzleien (mit Millionen-Honoraren = Wer authorisiert + bezahlt diese Millionen ?!).

      Das sind die aktualisierten korrekten News, die seit 2 Jahren, partout nirgends publiziert werden:

      file:///C:/Users/Wildhaber/Downloads/Letzter%20Schlagabtausch%20135+136+137%20(8).pdf

      https://www.gsw-global-consult.com/ = Pending US-Trial !

  55. Sehr geehrte Frau Isabel Villalon,

    vor nahezu 100 Jahren (1919) wurde in Basel ein Generalstreik durch einem Militäreinsatz blutig zerschlagen. Die Forderungen der Streikenden waren die Senkung der Preise für Grundnahrungsmittel, Anhebung der Reallöhne und Massnahmen gegen den Mietzinswucher. Im Kugelhagel, der durch die Kantonsregierung Basel-Stadt einberufenen Armee, wurden 5 Menschen getötet und nahezu 100 mittel,- bis schwerverletzt.

    Heute geht über die hälfte der Bevölkerung bei einer Volksabstimmung nicht an der Wahlurne (AHV, Mieterschutz, Steuern usw.).

    Nicht wenige sagen: „Uns geht es noch gut“. Ist das so?

    Die NZZ schrieb am 10. Dezember 2018 Zitat:

    „Die Forderungen der Gelbwesten sind teilweise berechtigt – aber ihre Lösungsvorschläge taugen nichts“

    Die OECD stellt in ihren Studien regelmässig fest, dass in der Schweiz die staatliche Rückverteilung mittels Steuern und Sozialversicherungen im Vergleich zu anderen Ländern gering ist! Ihre Artikeln beschreiben sehr gut: hier findet seit Jahrzehnten eine Umverteilung von unten nach oben statt. Das Krankenkassensystem und private Altersvorsorge tragen dazu einen erheblichen Anteil. Die Steuergesetze sind aber der eigentliche Motor zur Umverteilung von Bürgern mit geringen und normalen Einkommen hin zu Vermögenden. Diese Art der Umverteilung wird in der politischen Diskussion kaum thematisiert.

    Übrigens: Unterstützung aus anderen Kantonen blieb 1919 aus. Der Streik brach nach acht Tagen wegen der brutalen Repression durch das Militär zusammen. Keine der Forderungen wurde erfüllt! Hunderte von Arbeiter wurden entlassen, die Regierung Basel-Stadt setzte eine schwarze Liste ein; wer auf ihr vorkam hatte keine Aussicht auf eine Anstellung mehr.

    Und wie ist die Lage heute???

    Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    • Platon……………

      Mein Grossvater war unter Divisionär Sonderegger in Zürich dabei. Drag. Schwadron 20 oder 21.
      Er war Kavallerist und kannte Sonderegger persönlich.

      Mein Grossvater wusste auch um die Missstände, auch er hatte nahezu 2 Jahre im Aktivdienst verbracht.

      Aber er erzählte mir auch als Kind das diese Arbeiter von Verstaatlichung, Landenteignungen und Umverteilung redeten….. es waren etliche Kommunisten darunter.
      Damals hier etwas neues, modernes, von deren ruinösen Folgen noch niemand viel ahnte.

      Die Arbeiter verstand mein Grossvater durchaus, aber er wurde zu deren Feind als sie ihre Nachttöpfe auf die untern durchreitenden Kavalleristen leerten.

      Wir taten sehr gut daran diesen Streik zu beenden.
      Und nach diesem Streik und dem Aktivdienst war unser Land ja auch bereit, zusammenzustehen und die Gesellschaft für die Arbeiterschaft zu verändern, deren Situation zu verbessern.
      Und es ist gut geworden, finden sie nicht….?

      In keinem Land kann sich der Arbeiter so viel leisten wie in der Schweiz……… „noch“ ist allerdings zu erwähnen.

    • Guten Tag Herr Walter Roth,

      gegen einen Zeitzeugen kommt natürlich nicht an. Man soll aber nicht Ursache mit Wirkung verwechseln – und – in „Selbstgefälligkeit“ sollten wir auch nicht „verharren“.

      Der Punkt ist ein anderer Herr Roth: Bis Anfang der 30er Jahren z.B. versuchten reaktionäre Kreise aus dem Umfeld der
      Privatversicherungen gegen das Bundesgesetz über AHV und IV anzugehen. Die Menschen waren DAMALS wach und am politischen Leben beteiligt und wiesen diese Angriffe mit demokratischen Mitteln zurück. Heute ist die Gefahr subtiler und wenn Sie so wollen gefährlicher. Wir müssen uns vom alten Rechts-Links-Antagonismus lösen und die Dinge erkennen (wollen). Wir laufen sonst Gefahr in einer „Neuauflage“ eines mörderischen Feudalismus hineinzuschlittern.

      „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf“ Zitat: Johann Wolfgang von Goethe.

    • …vom Landesstreik eine Ahnung, aber davon viel. Ihre Kommentare zu aktuellen Themen werden gerne gelesen, als Lehrer für Geschichte taugen sie absolut gar nichts.

    • Platon…………………

      Es gab damals auch sehr viele Arbeiter die von einer AHV nichts wissen wollten.
      davon spricht heute aber niemand mehr. Doch diese AHV war etwas ungewohntes, auch wenn wir uns das nicht mehr vorstellen können. Es war eine andere Zeit.
      Alles braucht einen Prozess…… und das Resultat dieses war die AHV, spät aber sie kam.
      Als die ersten „Alten“ AHV bekamen, also das war etwas unerhörtes, obwohl, man bekam nur wenig, glaube 20 Franken waren es im ersten Jahr ……für Leute die selber ja gar nie etwas einbezahlt hatten.
      Mein Vater hat mir das oft erzählt……. damals brachte der Briefträger noch die 20 Franken, denn ein Konto hatte kaum einer, geschweige denn das die ihr Geld in de Stadt hätten von der Bank abholen können.
      Obwohl sicher viele der damals vielleicht schon 70 Jährigen gerne 3-4 Stunden zu Fuss gegangen wären für die „gratis“ 20 Franken.
      damals war Sparen noch ganz selbstverständlich, aber klar ….. es konnte nicht jeder Sparen, dann musste eben die Familie mittragen.
      Als mein Urgossvater starb, vererbte er 36 Parteien durchschnittlich je 6060 Franken in GoId.
      Papiergeld nahm der nie an, das war 1836 und er war Bauer. …….Ehrfurchtsvoll vor dessen Tüchtigkeit.

    • @ Industrie Heini……………….

      Über das Thema „Fröntler“ hat man sich oft ausgelassen.
      Sonderegger war sicher ein Mann der sich die Schweiz anders vorstellte, aber er war auch ein echter Schweizer und ein Patriot dazu.
      Mein Grossvater war Deutschfreundlich aber nie und nimmer wollte er Deutscher werden.
      Ja er kannte den Fotografen Hausamann und der sagte ihm so manches. Auch und gerade wer zu „Deutschfreundlich“ war.
      Grossvater sagte mir als kleinem Jungen immer, die Deutschen hätten wohl grosse Teile unseres Landes überrannt, aber bis sie in St. Gallen gewesen wären, hätten er und seine Kollegen die Fröntler noch umgelegt.
      Sonderegger sah er nie in schlechtem Licht, das war vielleicht eher eine Rufmordkampagne aus Sozikreisen die den Generalstreik nicht verdaut hatten.
      ——————
      Sonderegger glaubte vielleicht das Deutschland die Zukunft verkörpere und man sich dem besser anpasse.
      Ein grosser Fehler wie wir heute wissen.

      Unser Bundesrat und fast alle Parteien glauben das die EU die Zukunft ist und wollen sich dem anpassen, obwohl man jetzt schon seit vielen Jahren sehen kann, dass das ein grosser Fehler ist.

      Trotzdem wollen die noch immer in die EU.

      Sonderegger beging diesen Fehler vielleicht auch, warum wirft man ihm das heute noch vor……?

      Wir sollten das eher unseren Bundespfeiffen vorwerfen, denn die begehen den Fehler im JETZT.

    • @ Platon……

      Zitat :
      @Platon
      18. Dezember 2018 / 15:49
      …vom Landesstreik eine Ahnung, aber davon viel. Ihre Kommentare zu aktuellen Themen werden gerne gelesen, als Lehrer für Geschichte taugen sie absolut gar nichts.
      ——————————————–

      Platon, ich nehme an Sie meinten mich damit.
      Geschichtslehrer wollte ich nicht sein……. da kann ich sie beruhigen. (-:

      Aber:
      Als ich ein Kind war, war mein Grossvater ein alter Mann. Er half noch so viel er mochte mit, machte Pöscheli und pflegte den Gemüsegarten.
      Später arbeitet er nicht mehr, die Arthrose plagte ihn stark.
      Also sass er auf dem Bank vorm Haus und war froh wenn wir Kinder bei ihm sassen und uns seine Geschichten anhörten. Vom Militär, vom Aktivdienst, der Stobätä, dem Sondergger, usw. Und das immer wieder……. weshalb ich sie noch gut im Kopf habe.

      Mit Geschichte wie sie ein Lehrer verstehen würde hat das wenig zu tun, sondern ich möchte damit zeigen wie normale Menschen die Zeit verstanden. Es gab damals kein Internett, alles wurde anders verarbeitet, anders verstanden.
      Ohne das man eine Ahnung hat wie es damals war, kann man kaum verstehen warum manches so gelaufen ist wie es das eben tat.
      Aber genau dieses verstehen der Zeit damals, da bin ich ihnen vermutlich einiges voraus.
      Nur eben weniger aus Sicht der Arbeiter, sondern aus der von Bauern. Die Bauern waren aber soooo weit von Arbeitern nicht entfern, sie hatten viele der Probleme auch welche die Arbeiterschaft plagten.

      Ich habe über den Generalstreik einiges gelesen, bin aber trotzdem froh das der damals niedergeschlagen wurde, denn es hätte zu einem Experiment geführt welches zwingend hätte scheitern müssen.
      Das es dabei einige Todesfälle gab ist bedauerlich, aber blutrünstig und gewalttätig hätte denn doch noch ganz anders ausgesehen, das war diese Niederschlagung gewiss nicht. Die wenigen Todesfälle waren wohl eher eine Folge der allgemeinen Nervosität, die ja auch verständlich war, denn die Gebildeten und Lesenden wussten was in Russland bereits an Gewalt im Gange war.

    • Ops…………….

      Dieser …@Platon
      18. Dezember 2018 / 15:49

      …. ist ja ein anderer.

      Platon, betrachten sie also meinen Kommentar zu dem @ Platon als genestandlos.

      Es wäre schon ganz angenehm wenn Kommentatoren sich nicht nur verstecken würden…. siehe ………….“@ Platon“.

  56. Frau Villeilon………………

    Zitat :
    Die Option Nummer 4, ein Leben von Sozialhilfe, ist ein sehr hartes Unterfangen – denn das Haushaltsvermögen muss bis auf 4’000 Franken weggeschmolzen sein, um Sozialhilfe beantragen zu können.
    ———————————-

    Nicht nur das, denn die Wohngemeinde kann ihre Sozialsausgaben bei erreichen des Pensionsalters von der Pension zurückfordern.
    Wie soll einer dann noch leben können?
    maximale AHV Einzelperson ca. 2340 Franken.
    Und wie viel Pension bleibt noch wenn die Gemeinde bei der 2-ten Säule Rückforderungen geltend macht, machen kann ?
    Eine maximale AHV dürfte er nicht mehr erreichen, wenn er lange Jahre ohne Arbeit ist, die Pension wird auch schmaler, denn bei der zahlt man ab 50 bis 65 den Grossteil ein.

    Also, Vermögen aufbrauchen bis auf 4000 Franken Restbetrag.
    Naja, wir reden hier auch davon das so jemand sein Auto verkaufen muss, seine Sammlung opfern muss, also sein Hobby aufgeben soll usw.
    Und das alles, nachdem er dem Haufen in Bern vielleicht 35 Jahre lang mit seinen Steuern das Geld in den Schlund geworfen hat …..nur damit die davon illegale Migranten, sogenannte Entwicklungshilfe, Kohäsionsmilliarden, den Lohn für diese Politiker samt deren fetten Pensionen bezahlen durfte ?

    Was macht denn so jemand wenn er viel Zeit hat und er nur noch „vernünftig“ leben soll ?

    Was ist das für eine Zukunft……. für solche Ü-50.

    Ich wünsche meinem Land das mir das nicht passiert.

  57. Es gibt aus meiner Sicht (Unternehmer) 2 Hauptprobleme:
    1.) Die Alterdiskriminierung bei den PK-Beiträgen. Bei den üblichen PK-Modellen wird ein Mitarbeiter mit 55 schlagartig 5-7 Prozent teurer. Das ist doch ein hübscher Batzen und völlig unnötig. Lösung wäre einfach: EInheitliche Beiträge ab 20, aber die Politiker schaffen das einfach nicht.
    2.) Rigide Lohnvorstellungen und Illusionen. Löhne können im Alter auch sinken, das soll doch keine Schande sein. Ich hatte gute Bewerber 55+, die ich gerne anstellen wollte, die aber völlig unrealistische Lohnvorstellungen hatte. Ich kann doch nicht rechtfertigen, jemandem, nur weil er 20 Jahre älter ist, für die exakt gleiche Arbeit mehr zu zahlen als einem 35-jährigen. Und wir sprechen in dem Fall immer noch über einen sehr guten Lohn (über 100`000 Franken). Aber der Mitarbeiter ist lieber in seinem CS-Auffangbecken geblieben und hat auf die Arbeitslosigkeit gewartet.
    Altersdiskriminierung per se ist völlig irrational. Es liegt an den Anreizen und Erwartungen.

    • Nun ja, ich kann ihnen zustimmen……………

      …..ausser Sie sagen dem 35 Jährigen dann das Sie ihm eben nicht gleich viel bezahlen können wie einem langjährig erfahrenen ….

  58. Juncker, dauerbesoffener Diktator der EU. Fällt auf durch ständiges Festhalten an etwas Stabilem und durch krankhaftes Herumknutschen, mit Personen beiderlei Geschlechts. Eine Schande auch, wenn man seine Familienchronik liest! Wake-up!

  59. Sack stark! Pointiert! Leider verdammt wahr. Es Trift viele meiner gegen 50ig tendierenden top ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen.

    Es gift den hier nicht genannten aber ebenfalls mit Risiko behafteten 5ten Weg. Den Angriff in die Selbständigkeit. Finger weg von Startup s dafür seid ihr 50iger ‘zu alt’. Es hat aber 10tausende KMU Unternehmen in der Schweiz welche erfahrene Nachfolger suchen. Greift zu!

    Zum Schluss liebe Isabel würde mich nach deiner sehr fundierten IST-Analyse wunder nehmen – wie du die Situation mit Europa und der aus deiner Optik wohl schwachsinnigen Europokerei siehst? Wie sieht dein Schluss für uns eifrigen IP Leser aus? Klar ist nur eins: klar scheint nur eins – mit noch mehr Zugeständnissen an Europa trifft es in Bälde die 48ig dann die 46ig Jährigen. Die Rechnung mit Europa scheint nicht mehr aufzugehen. Die liberale Ordnung wird zugrunde geritten und von den Multis willig ausgesogen. Keine Rechenschaft – keine Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Nur Worthülsen von der großen Bühne brüllen und sich vor haushohen Screens im limelight dünsten – dann abkassieren. Weg. Dies ist nicht mehr im Sinne unserer Väter – und eine Abkehr vom Pakt für Sozialfrieden. Das Equilibrium ist nicht mehr gegeben – das Gleichgewicht droht zu zerfallen. Was also sind für die Schweiz kommend die richtigen Entscheide? Hat Junker recht – oder doch der greisnahe Blocher? Wer nun?

    • @Fast 50iger

      Ja, viele gut rentable (hohe CF Renditen) KMU Unternehmen mit einem grossen Kundenstamm suchen Nachfolger. Die Verkaufspreise sind meistens sehr tief, weil Banken solche Übernahmen kaum finanzieren (keine Lombardkredite, denn KMU-Aktien sind nicht liquide).

      Als Startups werden meistens innovative Jungunternehmen bezeichnet mit einer Flop-Rate >50%. Das Risiko für Ü50 ist also zu hoch.

      Ich sehe in der Praxis häufig, dass Ü50 ihr Pensionskassengeld in neu gegründete Beratungsunternehmen inkl. grosses Auto stecken – und das PK Geld verbrauchen. Anderseits sehe ich, dass bestehende KMU Unterhemen welche vielleicht keine „sexy“ Produkte anbieten, aber sehr rentabel sind, keine Käufer / Nachfolger finden.

      Die erfahrenen Ü50 Führungsmenschen könnten dort Ihr Können einbringen und ihr Kapital nachhaltig anlegen.

  60. Frau Villalon Sie schreiben mir aus dem Herzen! Als ich den Artikel im Tagi lies vom Valentin Vogt schäumte ich vor Wut!
    Arbeitgeber-Präsident will der sein? Nein das ist ein „Arbeitnehmer-Verräter“ der übelsten Sorte und muss sofort zurück treten,sollte er nur ein bisschen Anstand haben. Unsere „50ü“ haben einen grossen Teil der Wirtschaft aufgebaut in ALLEN Sparten Herr Vogt und davon beziehen Sie Ihre „GAGE“ und kein Löhnli wovon eine Familie davon leben muss! Leider haben wir zu lange zugeschaut,was die Politiker in Bern,also UNSERE ANGESTELLTEN,den ganzen Tag so leisten und treiben.Natürlich ist da viel Mist zusammen gekommen und ich glaube dass 80% dieser Leute in der Privatwirtschaft nicht zu gebrauchen wären. Beispiel die Klavierspielerin während der Sitzung, oder war es doch Angst und nicht können,die Fragen beantworten zu müssen? Vielleicht ist es an der Zeit auch die GELBEN-Westen anzuziehen.Gruss vom bleichen Plauderi Macron.

  61. Sehr treffen formuliert Frau Villalon. meine Hochachtung. Eines würde ich noch hinzufügen, denn kaum sind sie arbeitslos, kommt der liebe Staat und hält die Hand auf. AHV heisst diese hohle Hand, welche man plötzlich auch noch aus dem Ersparten füttern soll. Eigentlich sollte der Staat damit den letzten Arbeitgeber belasten – bis zur Rente oder dem neuen Job, falles es so etwas tatsächlich geben sollt.

  62. Ich stimme, mit Ausnahme der exzessiven A*-Wort-Verwendung, zu! Im Wohlstandsgeschwafel, Konsumrausch und Flugreisefieber verlieren wir schlussendlich unsere Identität. Handel betreiben ist gut, aber mit Rahmenabkommen, Schengen, etc. werden wir unser Land los. Wir werden solange Menschen anziehen aus Europa, bis der Wohlstand auf das Niveau der Länder um uns herum angesunken ist. Nur wird auch der Rest, von Infrastruktur, Stabilität und Demokratie mit runter gehen. Die älteren Schweizer haben zwar keine Arbeit mehr, aber immer noch den Stimmzettel. Man kann sich ausrechnen bzw heute schon sehen, wohin das führt. Irgendwann zählt nicht einmal das Mantra des Wohlstands mehr, das die (Gross-)Wirtschaft ständig runterbetet.

    • Kleiner Hinweis: netto-netto, nach Abzug aller Schulden, ist der Durchschnittsitaliener reicher als der Durchschnittsschweizer. – Wohl bekomms!

  63. Vielen Dank für diesen höchst treffenden Artikel, der leider genau die Situation widerspiegelt. Wir haben es bei diesem Thema wirklich zur Spitze gebracht. Da das Thema aber, wie Sie richtig schreiben, unsichtbar gemacht wird, fühlen sich offenbar nicht einmal Linkspolitiker gross bemüssigt, etwas dagegen zu tun. Und es ist ja nicht einmal nur so, dass es über 50jährige betrifft, sogar wenn man nur schon gegen 50 geht, ist bei den Bewerbungen unerklärlicherweise überall schnell Schluss. Höchste Zeit, dass dagegen etwas unternommen wird, sonst bricht eine ganze Generation einfach weg und die Schäden sind gewaltig.

  64. Richtig Frau Villailon……..

    Das letzte mal habe ich mit 43 Jahren eine neue Stelle gesucht.
    Ich bekam meine Bewerbungen mitunter zurück, meist mit einer Absage. Die eine Bewerbung davon war aus der Bewerbungs-Mappe genommen und in einem Sichtmäppchen ins Couvert gelegt worden.
    Auf dem Sichtmäppchen konnte man im Gegenlicht noch lesen was auf dem Postit-Zettelchen zu meiner Bewerbung stand. Also das durchgedrückte noch leserliche hiess….“zu Alt“.
    Trotzdem war es ja noch eine der besseren Firmen, denn meist hört man von seiner Bewerbung einfach nichts mehr……..
    Ich habe übrigens einen Beruf auf dem ich Höchstqualifiziert bin, aber gerade desswegen kann ich auf dem nicht mehr Arbeiten, gerade darum…..
    Chefs vertragen es kaum wenn ihnen der Angestellte noch weit mehr wie das Wasser reicht.
    Und wenn er auch noch lange Selbständig war, blickt er noch mehr durch, gerade bei dem was eben nicht gut läuft.
    So sei es….. Hm.

    Ich erlebe es häufig. Solange Herr und Frau Schweizer noch genug fressen können, fressen sie und vertagen das Nachdenken auf Morgen.
    Das Auto ist allemal ein wichtigeres Thema.
    Wäre dem nicht so, die SVP müsste eine 45 % Partei sein.
    Aber lese ich Kommentare unter Artikeln in denen es um die SVP geht, ….also die triefen oft nur so vor Neid und Häme.
    Die Desinformation feiert eben Urständ.

    Natürlich beackern die Linken nun den Lohnschutz.
    Trotzdem sollte man keineswegs vergessen, das unsere Sozis hier mit den Wirtschaftsverbänden eine unheilige Allianz bilden.
    Denn die Ideologen der Sozis wollen Grenzen abschaffen, Einwanderung massenhaft zulassen und auch noch Teufels….. sorry „Migrationspakte“ unterschreiben. Die Wirtschaftsverbände agieren dabei absolut opportun und greifen zu wo es ihnen nützlich erscheint.
    Nun aber droht die Demaskierung der Linken und das ist gefährlich für deren Wählerprozente.
    Nicht weil sie ihre Wähler verlieren, dort sind fast kaum noch Arbeiter dabei, sondern weil die dann SVP wählen werden.

    Leute wie ein Herr Bigler sind die Ausnahme von der Regel.
    In den meisten Verbänden tummeln sich heute die selben schwachen Charaktere wie in Bundesrat und Parlament.
    Sie denken nur bis zur nächsten Aktionärsversammlung, den nächsten Monat, das nächste Auto.

    Patriotismus, Visionen für die Zukunft, kämpfen für unser Land, nein …….alles Schnee von gestern.
    Würde man kämpfen, wie zum Beispiel wegen der Börsenäquivalenz, es könnte ja Verluste geben…… und sowas ertragen die nicht mehr.

    Als Kind habe ich das Jahr 1974 miterlebt, die „Autofreien Sonntage“.
    Und ja, sie waren wirklich Autofrei…..
    Ich fuhr mit Rollschuhen über die Umfahrungstrasse bei Teufen…….. 2 km leicht abfallend……(((-:
    Und ich kann mich an den Geist in meiner Familie erinnern. Wir hätten noch viel mehr auf uns genommen…. für unser Land.
    Klein beigeben gegenüber einer Erpressung der Ölproduzenten, daran dachten wir gar nie, das kam nicht in Frage.

    Tja, der Geist fehlt uns Heute…..
    Ich arbeite nun an einem guten Ort und ich wünschte mir, ich kann bis 70 weitermachen…. so lange es eben geht.

    Aber ich ärgere mich jeden Tag darüber wie „Taub“ so viele Schweizer gegenüber den Nöten der Ü-50 sind die keine Arbeit mehr haben, denen es faktisch gleichgültig ist das unser Land jedes Jahr um die 10 Milliarden zum Fenster rauswirft um in der EU Liebkind zu sein, illegale Migration zu finanzieren usw……
    Ü-50, die wenn sie Pensioniert werden, nicht mehr genug zum Leben haben werden weil ihre Renten zusammenschmelzen wegen der 10 Jahre ohne Arbeit.

    Und das recht eigentlich nur weil für Sozis der „alte weisse Mann“ ein Feindbild ist, denn er ist für Sozialisten als Wähler wertlos, er wird dafür absichtlich „vergessen“ …….denn der „alte weisse Mann“ hat begriffen was Sozis wählen bedeutet…. Arbeitslosigkeit, Steuerverschwendung, Korruption, Massenzuwanderung.

    Parteien die ständig vom kleinen Mann reden, die tun das nur aus Kalkül…. tun werden die nichts.

  65. Man anerkennt, dass Sie lange Texte mit Trivialitäten & Nachgeplappertem editieren können, aber nun reicht es. Nach Schema der SVP-Wutbürger gehen Sie von einen Thema zum anderen – übliches Vorgehen, wenn man verstecken will, dass man in keinem Thema vertiefte Kenntnisse hat. Konzentrieren Sie sich bitte stattdessen auf 1 Thema, zB. EU-Rahmenverträge, lassen Sie unnötige textliche Ausschweifungen weg, zeigen Sie, dass Sie die Materie verstehen (wäre ein komparativer Vorteil, weil v.a. im SVP versteht es niemand), analysieren & präsentieren Sie eine begründete Konklusion. Märssi.

    • My thoughts exactly. Allein für die haasträubende Satzfolge
      „Das Auto ist allemal ein wichtigeres Thema. Wäre dem nicht so, die SVP müsste eine 45 % Partei sein.“
      hätte es in unserer Primarschule einen „Chlapf“ auf den Hinterkopf gegeben, mit dem Kommentar: „Gib dir gefälligst ein bisschen Mühe mit deinem Aufsatz!“

    • @ Baumännchen……………..

      Tja, es geht nicht um EIN Thema, sondern um das ganze Bild.

      Das festnageln wollen auf EIN Thema ist eine der Taktiken um eben das GANZE vernebeln zu können.
      Tatsache ist, die Arbeiter wählen Heutzutage SVP, aus gutem Grund.
      Die Bauern auch, sie sind faktisch Gewerbler und Arbeiter in einem.
      bei den Sozis sind Lehrer, Beamte und andere zu Hause die vom Geld der Steuerzahler leben.
      Gewerbe und Unternehmertum findet sich dort fast kaum.
      Das führt dazu das die in einer Blase leben und nicht wirklich wissen wie es sich ohne automatische Lohnanpassungen und dergleichen lebt.

      Aber so sehr sich Sozis auch bemühen, die Ökonomie lässt sich nicht betrügen. 20-40 Jahre halbwegs, aber dann……. ja das sahen wir in der DDR, in Kuba, Vietnam, Venezuela, der Sowjetunion usw. usf.
      Sie ist ein Prozess der vom Menschen nicht zu trennen ist, auch von denen nicht ….die vom Geld anderer leben.

      Nun ja, was Sozis erreichen können ist der Finanzielle und gesellschaftliche Bankrott so wie in ausnahmslos jedem Land welches von denen regiert wurde.

      Deren Rezepte schmecken süss, sind aber tödlich giftig.

      Aber dann kommen Sie daher und plappern was von SVP-Wutbürger und das es nun langsam reiche.
      So argumentierten die Sozis schon damals, unter dem berühmtesten Sozi überhaupt, den mit seinem 1000 Jährigen Reich.

      Aber richtig, mir reicht es schon lange mit den Sozis, deren Gesellschaft-Experimente ich mit meinen Steuern finanzieren muss, während die glauben Geld entstehe auf dem Lohnkonto und sei zum umverteilen da.

      Baumann, hauen sie ab und lassen sie unser Land in Ruhe.

    • Ach Baumann, Ihr dumm-dämliches Märssi zeigt deutlich welch Geistes Kind Sie sind.
      Ein pawlowscher Geiferer, der hinter allem, was ihm nicht passt, gleich die SVP oder gar den Christoph zu sehen glaubt.
      Ich denke, Ihre posts würden bei Infosperber oder der WOZ mehr geschätzt, da dort Ideologie mehr gilt als Logik.

    • Full Ack…….

      haben Sie ein Problem beim Verarbeiten der Gedanken bei anderen ?
      Oder war ich zu abstrakt für sie ?

      Ein bisschen Horizont und abstraktes / unkonventionelles Denkvermögen hilft eben doch sehr gut beim verstehen …..

      Lesen sie meine Kommentare und sie lernen es noch….(-:

    • @Walter Roth

      Sie leben in einer etwas engen Welt. Ihre Einteilung von gut und böse scheinen keine Grautöne zu haben. Das beste Rezept für eine funktionierende Welt ist die „soziale Marktwirtschaft“. Die Schweiz kommt diesem ideal sehr nahe.

      Ihre aufgezählten Länder Venezuela, Vietnam, Laos, Kuba…….bis China gehören eher zur Etikette des Feudalkommunismus. Auch die Nationalsozialisten haben haben das Wort „Sozialismus“ für ihre Zwecke missbraucht. Bin misstrauisch gegen all diese Kategorien der Wirtschafts- und Staatsführung.

  66. Wenn Politiker das Wort „Europa“ gebrauchen bedeutet dies regelmäßig unüberlegte Gleichmacherei, Machtverschiebung an undemokratische Behördenstrukturen und Wohlstandsverluste beim Normalbürger.

    Wenn Sie nun rekapitulieren, wie oft der französische Präsident Macron am Anfang seiner Amtszeit das Wort Europa in seinen Reden gebrauchte, dann wissen Sie nun auch, weshalb.

    Nicht vergessen:

    Das Europa der Politiker ist nicht das Europa der normalen Menschen.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ebenfalls ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2019.

  67. Es gibt mehr als 3’000 Ausgesteuerte MONATLICH und selbst wenn einige davon später wieder eine Anstellung finden: für den Lohndruck durch Zuzug ausländischer „Fachkräfte“ wird bewusst gesorgt. Die Schweizer sind vorbildlich, wenn es darum geht das eigene Volk zu schwächen.

  68. Alles schlecht machen aber nicht einen Verbresserungsvorschlag.
    Ich schlage vor Sie wandern aus, wenn Sie denn ein besseres land finden würden!

  69. Solange das eidg. Parlament das „Berufsverbotsgesetz“ (BVG) für ältere Arbeitnehmer nicht revidiert haben die Entlassungen des Segen sogar von diesem Parlament inkl. der Linken Seite die sich keinen Deut um diese Problematik schert. Es braucht dringen Änderungen.
    1. einheitlicher Beitragssatz (keine Diskriminierung älter Arbeitnehmer)
    2. kein Koordinationsabzug (PK-Rente auch für Teilzeiter mit mehreren Jobs)
    3. Bei Bezug von BVG Kapital Vertrag mit Bezüger, dass er auf Leistungen der Ergänzungsleistungen verzichtet (Selbstverantwortung)
    4. Beitragsleistungen ab 18. (längere Beitragsdauer mehr Kapital, höere Rente)

    • @ Christian Wegmüller

      Danke. Endlich ein Kommentar, der zeigt, wie institutionelle und gesetzliche Hemmnisse die ü50 Arbeitsmarktproblematik begünstigen. Und, Frau Villalon, inklusive des Segens der „Bürgerlichen“.

    • ZItat 2. kein Koordinationsabzug (PK-Rente auch für Teilzeiter mit mehreren Jobs)

      Insbesondere das wäre in jedem Falle zu begrüssen.
      Und das Firmen wie IKEA sehr viele nur mit 40% Pensen beschäftigt, damit keine PK-Beiträge anfallen, ist störend.

      Ich bin weis Gott kein Linker, aber ich weiss trotzdem wo ich einkaufen gehe.

    • @Christian Wegmüller

      Zu Punkt 3: Verzicht auf Ergänzungsleitungen nur, wenn PK-Geld in Kombination mit Wegzug ins Ausland oder bei Kauf von Eigenheim (Es ist ein Witz, wenn Hauseigentümer im Alter noch Ergänzungsleistungen beziehen, also ihr Vermögen nicht antasten müssen). Kein Verzicht, wenn Bezug für Neugründung von Unternehmen erfolgt (Selbstverantwortung, Risikobereitschaft, Schaffung von Arbeitsplätzen etc.)

      Erklärung: Neugründungen von Unternehmen (Kleinunternehmen) werden von Banken äusserst selten bis gar nicht finanziert. Das PK-Geld ist neben Erspartem oft die einzige Finanzierungsmöglichkeit.

  70. Wunderbarer, treffender und blumig erzählter Artikel von Isabel Villalon, welcher den Nagel auf den Kopf trifft. Die von ihnen(auch von mir) so genannten „Arschlöcher“vermehren sich leider wie die“Meerschweinchen“und nur sich häufende Entwicklungen, wie in einzelnen Oststaaten, Oesterreich, Italien und teilweise auch in Deutschland und England, mit Forderungen nach mehr Mitsprache und Mitbestimmung der Stimmbürger, werden immer stärker, zuerst friedlich ………..zu einem Umschwung in den einzelnen Ländern und zum längst fälligen Untergang der EU führen. Die „Arschlöcher“ werden bald sehr viel kleinere Brötchen backen müssen; dies gilt auch für die Schweiz!

  71. Eine Ingenieurin mit Fachgebiet Energie äussert sich zu einem Thema zu welchem sie keinerlei Expertise oder Fachkenntnisse hat, mit absehbarem Resultat. Was kommt morgen: Interview mit einem Zürichsee-Fischer zur Basler Lokalpolitik?

    • @ George

      Ein George mit Fachgebiet XY äussert sich zu einem Thema zu welchem er keinerlei Expertise oder Fachkenntnisse hat, mit absehbarem Resultat. Was kommt morgen: Interview mit einem Zürichsee-Fischer zur Basler Lokalpolitik?

    • „Absehbarem Resultat“, was ist ihr Fazit? Vermutlich überfordert. Hingegen ein karnevalsmässiger Brüller: Interview mit eine Zürichsee-Fischer…

  72. eigentlich schöner Artikel, nur der Bezug zu Deutschland ist falsch. In Deutschland ist man schon ab vierzig nicht mehr marktfähig. Genau wegen der „Schutzgesetze“, denn die Alten wird man ja nicht mehr los.

  73. Ja, die Wahrheit ist gelegentlich schwer zu ertragen. Aber vielleicht hilft es: denn die Wahrheit soll ja frei machen. Allerdings können die guten Hirten mit dem Spiel „Arbeitslosenquote“ versus „Erwerbslosenquote“ die Schafherde verwirren und besänftigen.
    Gibt man die Anzahl der Menschen die Arbeit suchen nach international geltenden Methoden (ILO) an, so liegt sie tatsächlich fast doppelt so hoch, höher als z.B. in Deutschland. Aus solchen Beispielen wird wohl auch der Ratschlag entstanden sein, man solle keiner Statistik trauen, die man nicht selber gefälscht/bearbeitet habe?
    Vielen Dank und frohe Festtage Frau Villalon und ich freue mich auf Ihre weiteren würzigen Beiträge, vielleicht endet so gelegentlich das Berner-Zahlenverwirrspiel?

  74. Ich erinnere mich wie man sich lustig machte über die deutschen Arbeitslosenstatistik, in der jemand sofort rausfällt, sobald er auch nur ein Töpferkurs belegte. Jetzt fühle ich mich genau gleich verarscht.

  75. Die etwas andere Weihnachtsgeschichte: Knallhart und „fadegrad“ – und leider die traurige Wahrheit. Es ist höchste Zeit sich zu wehren!

  76. Wer kein Produktives Mitglied unserer Leistungsgesellschaft ist, wird vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Es herrscht der Glaube vor, dass jeder für sein beruflichen Erfolg und Misserfolg selber verantwortlich ist und wer kein Job mehr hat, der muss einfach ein dummer fauler Arbeitsverweigerer sein. Solange die Arbeitgeber unter 500 Millionen EU Bürger den Günstigsten aussuchen können, werden nur schon wegen den hohen Lohnnebenkosten die 50+ keine faire Chance haben.

    • Sokrates…….

      Die Wahrheit liegt hier wohl eher in der „Mitte“.
      Wenn man den Menschen alle Risiken abnimmt, werden sie nicht glücklicher, sondern meist nur fauler.
      Hartz-4 lässt grüssen. Deutschland züchtet sich damit gerade eine „Schicht“ heran die vielleicht nie mehr ins Erwerbsleben findet.
      Druck braucht der Mensch, ganz ohne geht es nicht.
      Ich will keinen Ü-50 aussondern, darum möchte auch die Masseneinwanderung stoppen, nicht aber einfach allen Ü-50 ein Geld geben….. selbst wenn ich davon vielleicht auch mal profitieren könnte.