Chefs fördern Frauen – koste es, was es wolle

Finanzbranche und ihre Aushängeschilder sehen im weiblichen Geschlecht letzte Chance – CS diskriminiert Männer.

Lukas Gähwiler, einst UBS-Spitzenmann, heute vor allem Aushängeschild beim Bankenverband, macht die Frauen zum Banken-Thema 2019. Der Branche biete sich eine „historisch einmalige Chance“, den Frauenanteil zu erhöhen.

Vor allem will Gähwiler mehr Frauen im Kader und ganz oben. Er zeigte gestern Zahlen. 7’000 Männer in Vorgesetztenpositionen würden in den nächsten Jahren bei den grössten Banken pensioniert. Sie könnten mit Frauen ersetzt werden.

Frauen als Chance – vor allem für Bankenchefs wie Gähwiler. Der UBS-Topmann und seine Kollegen ganz oben im Bankarbeitgeber-Verband und bei den grossen Finanzhäusern meinen, ein Superthema entdeckt zu haben: die Frauen und deren Förderung.

Und das im Jahr 2019. Wie kommt es, dass die Banken erst jetzt auf diesen Zug aufspringen? Und wie tun sie das?

Eigentlich ist der Trend längst vorbei. Der Bundesrat hatte zwischenzeitlich eine Frauen-Mehrheit, und vor Monatsfrist wurden zwei neue Frauen in die Landes-Exekutive gewählt, ohne dass dies irgendein Thema gewesen wäre – zumindest nicht bei den Menschen und Bürgern.

Im Geschäft sind Frauen an der Spitze auch kein Heuler mehr. Jasmin Staiblin leitete Alpiq, eine Energiefirma. Keiner machte rund um die Ex-ABB-Managerin die Frauenfrage zum Thema.

Dass Staiblin dann bei Alpiq gescheitert ist, würde eher zur Überlegung führen, ob man zu viel Hype um das weibliche Geschäft und dessen proaktiver Förderung hinauf bis an Spitze von wichtigen Unternehmen gemacht hatte.

Es ist schlicht Normalität geworden. Eine hohe Schwedin wurde Partnerin bei der Genfer Lombard Odier. Kein Hahn krähte danach.

Und doch kommen nun Gähwiler & Co. und lancieren die Frauen als Big Issue für den Bankenplatz. Wohlan. Allerdings droht nun das ganze Förderungsgeschrei ins Gegenteil zu kippen.

Das zeigt eine Ausschreibung bei der Credit Suisse für ein Praktikum. Die Grossbank suchte jüngst Teilnehmer für ihr sogenanntes „Diversity Internship Program“.

Wobei Teilnehmer in diesem Zusammenhang nicht ganz zutrifft. Heissen müsste es Teilnehmerinnen.

Women only. Exklusiv. Nur sie dürfen am Diversity Program der CS teilnehmen. Diversity im Sinne der CS meint: Frauen.

Aus der Diskriminierung der Frauen wird nun also eine Diskriminierung der Männer. Das mag etwas gesucht sein. Doch das Erschreckende ist, dass solche Formulierungen niemandem mehr auffallen.

Zumindest nicht an der hoch bezahlten Spitze der CS, die bis auf eine Ausnahme ausschliesslich aus Männern besteht. Offenbar solchen, die nun ganz schnell ganz viele Frauen hochziehen möchten.

Und die vor lauter Frauen-Wahn solche interne Diversitäts-Programme lancieren und dabei eines ausschalten: das Hirn. Wenn es dann aber wirklich um Macht und Bonus geht, schliessen sich die Reihen in der Männerriege schnell. Dann mutiert der Führungsclub zur Boygroup.

Kommentare

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  1. Endlich mal etwas Sinnvolles, die Frage ist nur: wieviele von diesen Karrierstarterinnen werden es bis an der Spitze schaffen?
    Zur 1. oder 2. Beförderung als AVP oder VP?
    Ganz schwierig auch zu Direktor… und sicher länger als die männlichen Kollegen. Danach kommt das Glasdach.
    Wenn Frauen bei der CS und UBS übergangen und sogar gemobbt werden, ziehen sie weiter. Die Welt ist grösser und sie kommen an der Spitze eher in einer ausländischen Bank. Für eine Schweizer Grossbank ist Frauenförderung nur Wishful thinking 😉

  2. Lieber Herr Hässig

    Sie schreiben, leicht paraphrasiert:

    Die hoch bezahlten Spitze der CS, die bis auf eine Ausnahme ausschliesslich aus Männern besteht, schaltet dabei eines aus: das Hirn.

    Verzeihen Sie meine Kritik, aber um etwas auszuschalten muss dieses etwas zuerst einmal vorhanden sein …

    Oder wie der Engländer sagt – über Menschen, nicht über Häuser oder Wohnungen: „The lights are on, but nobody is home.“

    Freundliche Grüsse
    Der Mathematiker

  3. Willkommen im 21. Jahrhundert. Key Skill: Frau sein, am liebsten noch möglichst intrigant und fachlich unfähig, damit das Klima im Konzern auch ja nicht besser wird. Der gut ausgebildete weisse, männliche, heterosexuelle Kandidat, hat für Jahrzehnte ausgedient aufgrund fehlender Marketingmöglichkeiten im Diversity Management.

  4. Leider kommen Schweizer Banken in der letzten Zeit immer einwenig zu spät ;-)) Auch mein Kontoauszug ;-(( Nur bei den Spesen machen die Banker tüchtig vorwärts.

  5. Ich verstehe es gut, dass sich viele Männer gegenüber der gepushten Frauenförderung hilflos bzw machtlos fühlen.
    Stellt euch aber vor dieser Art von Ohnmacht und Ungerechtigkeit die ihr jetzt empfindet waren Frauen über Jahrdunderte ausgesetzt. Ich denke, wenn Männer die nächsten paar Jahre etwas weniger gefördert werdet und ja, den Frust und die Verzweiflung verstehe ich gut, ist dieser Schritt aber trotzdem wichtig, dass sich das jahrhunderte alte gewachsene Ungleichgewicht etwas reduziert.

    • Ach ja, weil Frauen über Jahrhunderte der Ungerechtheit ausgesetzt waren, muss man das jetzt auch mit den jungen Männern machen. Ihren Sachverstand möchte ich nicht haben.

  6. Nun mal ernsthaft:
    wer der obersten Etage von CS oder UBS glaubt, hat es definitiv nicht besser verdient, als veräppelt, betrogen und entlassen zu werden.
    Da ist der Papst glaubwürdiger, wenn er sagt, dass Pädophilie in der Kirche inexistent ist.

    • @ Tid Jane Doe

      Was kann der werte Leser nun mit diesem Kommentar anfangen? Heutzutage kann man seinen Arbeitgeber nicht mehr ausssuchen. Es gibt schlicht zu wenig Arbeitsplätze, die einigermassen ok bezahlt werden.

  7. Männer werden einmal mehr verrarscht, wie Beim Militär, bei Scheidungen, bei Sozialleistungen, bei Pensionsfragen, usw…
    Wenn ihr wissen wollt, was die Folge sein wird, schauet die Grasfresser Bewegung in Japan.

  8. Na ja, das ist der eine Teil des Problems. In der Tagesschau wurde gestern über den bevorstehenden Fachkräftemangel gejammert. Der Obergipfel war das Kurzinterview mit Herr Gähwihler – die Realität mit dem Umgang mit Ü50 sieht völlig gegensätzlich aus. Vermutlich gelten in seinen Augen nur Mitarbeiter ab Stufe MD oder so called Risk-Takers als Fachkräfte. Der Rest ist Ausschuss! Der verzieht keine Miene oder wird nicht mal ansatzmässig rot im Gesicht! Glaubwürdigkeit sieht anders aus!

    • Der von den Arbeitgebern beschworene Fachkräftemangel ist reiner Zynismus.

      Bei den angeblich mangelnden „digitalen“ Skills sollte Gähwiler gefälligst bei sich selbst anfangen.

    • Völlig richtig. Mir ist beim Interview auch fast das Kotzen gekommen. Gähwiler war schon immer eine Plaudertasche sondergleichen, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Völlig überbewertet und unmöglichen Führungsstil. Hätte Politiker werden sollen.

  9. Rechnet vielleicht der Verantwortliche nach der Beförderung einer nicht sooo qualifizierten Dame mit gewissen „fringe benefits“?

  10. … wenn ich ein ‚Umgebauter‘ Eidgenoss wäre……
    Dann hätte ich nicht nur bessere Chancen in diesem ‚Program‘ als Männer sondern obendrein noch den ‚Swiss-Vorteil‘. Ob ich was ‚kann‘ wäre dann nur zweitrangig
    –> hahaha (ironisch)

  11. Hübsche Frauen an Bord erfreuen jeden Kapitän. Da man in der Bank keine Nacktbilder runterladen darf, holt man sich die Appetithäppchen gleich an Bord.

    Böser Spruch ich weiss aber der gilt bei einem grösseren Teil der weiblichen Belegschaft. Und ihr wisst ja eine Bank steuern sehr viele Kapitäne. Kapitän Schettino lässt grüssen vor lauter weiblichem Charme ist seine Costa Concordia sogar in Schieflsge geraten.

  12. Auch wenn die Frauen an die Macht kommen werden. Sie werden genau so wenig mit Macht umgehen können. So viel anders sind sie nicht, die Frauen. Chancengleichheit und Leistungsgerechtigkeit wird auch so eine Illusion bleiben.

    • Führungsfunktionen verlangen vor allem einen langfristigen Einsatz, viel Arbeit (Es gibt keine Teilzeit-Führungsfunktionen), starke Nerven und eine stabile Laune.
      Ob viele Frauen diese Kriterien erfüllen ist fraglich.

    • @Evil
      Sie beschreiben ja genau die männlichen Chefs von heute; die meisten haben genau eine solche narzisstische Persönlichkeitsstörung und zeigen unter anderem die von Ihnen beschriebenen Symptome. Teilzeit Chefs sind sowieso ein Witz und fast schlimmer als Unfähigkeit.

  13. Ich kann aus der Consulting Branche, (eins der grösseren Player), das Gleiche berichten. Diversity „recommendation“ Aktionen, bei denen es bei Empfehlung (und Einstellung) weiblicher Neuzugänge „Belohnungen“ gibt. Und es wird ganz klar kommuniziert – es müssen Frauen sein.

    • Das gibt leider in vielen Großkonzernen mit Gehirngewaschenen Manager.
      Dies sollte ganz einfach illegal sein!
      Würdet ihr Ihre Kinder zu einer Kita bringen, wo inkompetente männliche Mitarbeiter über kompetenten Mitarbeiterinnen bevorzugt werden?
      Ich nicht!

  14. Egal um welche Quoten es sich handelt; ob Frauen, Homosexuelle, Lesben oder was auch immer. Sie sind partout der falsche Weg. Erfolgreich wird nur sein, wer den/die Beste/n in die richtigen Positionen befördert.
    Alles andere ist Quatsch.

    • Ich weiss nicht, was ich dümmer finde: Quoten aller Art (wo nicht die Bestqualifizierten gewählt werden) oder Personen, die aufgrund ihres sehr eingeschränkten Horizontes (das wären dann Sie – der ganz Grosse) diese Quoten überhaupt notwendig gemacht haben.

    • @ Mimimi

      Der Dumkkopf bist wohl eher du, erkennst die Situation offenbar nicht! Gonzo der Grosse berichtet haarscharf so wie die Realität sich darstellt!

    • @Mimimi
      Bevor sie irgendwem Intelligenz absprechen. Die Grundlage zur reichen Schweiz und wie sie heute wirtschaftlich dahsteht, haben vor nicht allzu langer Zeit unsere Grossväter, Väter gelegt ohne direktem Zutun der Frauen, obwohl die Frauen ihre Stärke damals in der Familie an den Tag gelegt haben indem sie u.a. den Männern den Rücken gestärkt haben.

      Dass wir heute Männlein wie Weiblein in einem warmen Nest liegen können, haben wir diesem Umstand zu verdanken und keiner Frauenquote. Ich mag dieses ewige Geschrei einfach langsam nicht mehr hören. Egal welchen Geschlechts oder irgendwelcher Veranlagung dem Richtigen gehört der Job.
      Punkt basta.

    • @Gonzo der Grosse
      Falsch. Dass es der Schweiz wirtschaftlich heute so gut geht, haben wir den beiden Weltkriegen, der Rolle der Schweiz in deren und dem Schwarzg…., ich meine natürlich Bankgeheimnis zu verdanken. Das Bankgeheimnis ist nur noch Nomenklatur. Auf was hoffen Sie, dass es auch so bleibt?

    • Think twice
      Die Wirtschaftslandschaft der Schweiz besteht nicht nur aus Banken sondern die tragende Struktur ist unsere innovative KMU Landschaft, Forschung usw.
      Liste nicht vollständig

  15. Langsam wird es unerträglich mit dieser Frauenquote,dem mee#too und diversity&inclusion Affentheater. Der/die Richtige soll den Job bekommen und basta. Dabei spielen weder Rock- oder Beinlänge, Oberweite, Redegewandtheit usw. eine Rolle in die Meinungsbildung sondern einzig die Fähigkeit, die es für den Job effektiv braucht.

    Auch ein Studium ist nicht Garant dafür, ob jemand den
    Job wirklich kann.

  16. Wenn ich nur schon Weiber- Entschuldigung, Frauenquote höre, wird mir kotzübel. Nichts als politisches Gelaber analog Metoo… ich kann den Mist nicht mehr hören. Jetzt haben wir drei davon im Bundesrat. Wetten, dass es uns deshalb im 2019 um einiges besser gehen wird? Weniger Steuern, mehr Lohn, mehr Urlaub… juhuiiii, was haben wir denen alles zu verdanken! 9. Dez. 2018 – seit dem Fall der Mauer nie mehr einen so tollen historischen Tag erlebt! Bin am Abklären mit meiner Krankenkasse, ob sie sich an den Kosten einer Geschlechtsumwandlung beteiligen.

  17. Ich bin auch eine Frau und finde es sehr gut, dass wir stark gefördert werden.

    Kürzlich habe ich mich auf eine stelle beworben, die frei wurde und die ich schon immer haben wollte. Leider bin ich dafür nicht qualifiziert, habe nun aber eine chance bekommen.

    Die anderen Bewerber (ich kannte ein paar hiervon) wollten die stelle auch haben und waren qualifizierter als ich. Muss ich zugeben. Aber es waren halt Männer. Also habe ich die stelle bekommen. Nun bin ich schwanger, kann aber zum glück nun auch 70% arbeiten. Die stelle ist zwar eine 100% stelle, aber geht sicher auch so.

    Ich verstehe nicht weshalb sich alle so aufregen.

    • Es ist ironisch gemeint, hoffe ich…
      Du hast es genau hier geschrieben! Weil Männer diskriminiert werden. Das ist schon mal ein guter Grund.

  18. Ich verstehe, dass das Diversity Pushing für viele Männer zu recht frustrierend ist. Aber auch als Frau ist das ätzend. Alles was wir wollen, ist genau gleich gemessen und entlöhnt werden……Glaubt mir, keine ernstzunehmende Frau will ins Scheinwerferlicht gezogen oder bevorteilt werden, damit sich Chefs vor Ihren Chefs mit Diversity brüsten können.

  19. Gute und faire Unternehmen/Chefs sehen kein Gender, sondern unterstützen, fördern und bezahlen equal gute Performance und Leistungen!

  20. Das gleiche gibts auch in der Swiss Re, da werden Frauen in der IT zum Director befördert ohne das sie jegliche Management Ausbildung und wirkliche Führungserfahrung auf Abteilungsleiterebene haben. Das Resultat davon ist eine ganze Reihe von Burnouts und die guten und wichtigen Mitarbeiter Kündigen. Die Managing Directors schauen dem ganzen treiben zu und HR unternimmt nichts.

    • „…HR unternimmt nichts…“

      Was bitte sehr soll denn „HR“ unternehmen? Die Personalabteilung hat nichts zu melden, denn es ist eine Managementunterstützung. Woher kommt Ihre naive Meinung, dass die Personalabteilung sich für die Rechte der Mitarbeiter einsetzt?

  21. So viele lächerliche Kommentare von sogenannten Schweizer „Männer“ mit Dorf-Mentalität, jämmerliche Versager.

    Immer das gleiche Jammern: „Frauen sind Schuld. Was fällt ihnen ein, Karriere machen wollen! Sie müssen zu Hause bleiben, kochen und Wäsche waschen!“

    😀

    • echt? ich hör immer nur die frauen jammern. die männer schlucken im moment noch alles runter… aber wahrscheinlich nicht mehr lange! das feminismuspendel ist schon lange zu weit auf die andere seite ausgeschlagen!

  22. Pauvres petits garçons. Il y a deux solutions: ou, ils vont pleurer chez Maman, ou bien, ils vont courrir dans la forêt, couper du bois à la hache.
    Kiki
    PS. Pour ceux qui vont chez Maman, elle aura toujours du chocolat chaud pour eux.

    • Es sind übrigens die Frauen die Männer gebären und auch miterziehen. Wenn also die Männer alles Jammerlappen, Hangsthasen und Holzhacker sind, dann haben offensichtlich viele Frauen ganz einfach versagt, nicht? Wenn es sber dann mal kalt wird ind es ein Geuer braucht, dann greifen die Frauen gerne auf die Kraft und die „Einfältigkeit“ des Holzhackers zurück – vor allem um mehr als nur heisse Schoggi zubereiten zu können.
      Solche Kommentare sind einfach nur deplatziert und peinlich und genauso unangebracht. Ich hoffe, dass keine Personen mit diesem Mindset auf andere losgelassen werden.

    • Personne qui est vraiment belle va se donner un nom comme ça.

      Therefore, I conclude that you are an ugly, frustrated virgin who realised that no matter how hard she tries, she remains invisible to the male half of the society!

      So, Kiki, you have two solutions: accept your fate or not.
      Still, we can’t see you…

  23. „Diversity“ hat sich in der CS in der Schweiz tatsächlich zum Monothema „Frauenförderung“ pervertiert. Ein Inserat, wo kurze, dunkle oder behinderte Menschen gesucht würden, wird man von der CS nie sehen. Während sexuelle Diversity mit LGBTQ abgedeckt ist, ist politische, altersmässige, intellektuelle oder Personentyp-Durchmischung selten ein Thema im Business. Etwas verwirrend.

    • LGBTQ ist nicht einmal abgedeckt.
      Ich habe die Erfahrung selber gemacht. Wenn man sich als bisexuelle im Büro outet, kriegt man eher Probleme.
      Keine Forderung.

  24. Ich habe als Frau Karriere gemacht. Dazu musste ich Leistung erbringen, manchmal mehr, als ein Mann in vergleichbarer Position. Auf das, was ich erreicht habe, bin ich stolz. Auf keinen Fall möchte ich als Quotenfrau abgestempelt werden. Ich habe hart arbeiten und auf vieles verzichten müssen. Das können andere Frauen auch, unabhängig vom Geschlecht. Quoten und Förderung aufgrund des Geschlechts machen alles zunichte, was qualifizierte Frauen bisher erreicht haben.

  25. Stellenausschreibung:

    Wir suchen für unsere Grossbank eine Frau, die immer sehr wütend ist, niemals lacht und ein richtig harter Hund ist.

    Also eigentlich einen knallharten Kerl, nur wütender, mit längeren Haaren und halt als Frau….

  26. Tja, es würde den Frauen mehr helfen, wenn die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf für Männern und Frauen besser wäre, als wie wild gehypt zu werden. Ab einem bestimmten Rang ist man bei Rund-um-die-Uhr Verfügbarkeit. Der oben beschriebene Job hört sich auch so an. Und auch ein toller Sabbatical als Benefit nützt nix, wenn der Alltag nicht mit Krippen- oder Hortöffnungszeiten zusammenpasst und es immer noch keine Tagesschulen gibt. Meetings für Leute, die nicht an der Front arbeiten, sollten generell auf Kernarbeitszeiten beschränkt sein. Ein Unternehmen wie SAP kann das, die Schweizer Banken bekommen das anscheinend nicht hin. Mit „haben wir immer so gemacht, die Frauen müssen sich halt uns anpassen“ wird das nix Nachhaltiges.

    Solche Frauenförderung funktioniert nicht mit Kindern oder pflegebedürftige Familienmitgliedern.

    • Richtig! Und es betrifft Männer auch! Als Familienvater muss ich häufig meine Arbeit unterbrechen, wegen unflexibele Öffnungszeiten bei Kita, Geschäfte, usw… Dazu noch absurd hohe Kosten!

  27. Women only: das gilt auch bei der Neubesetzung in Verwaltungsräten. Da werden Männer derzeit richtig diskriminiert und haben keine Chancen, egal welche Qualifikationen sie mitbringen. Hauptsache es ist eine Frau.

  28. ein müsterchen, wohin die frauenförderung führt:

    emails an sämtliche finanzverwaltungen in der schweiz.
    80 – 85% sofortige abwesenheitsmeldungen von
    85 – 90% weibliche zuständige.
    regelmässig so.
    meistens keine stv. für diese zeit, oft telefon nicht
    umgeleitet usw.

    und noch ein zweites müsterchen:

    kantonale verwaltung, grossabteilung ca. 90% frauen:
    ständiges gezicke, „täderlen“ bei meistens, männlichen
    chefs, ständig krank oder wegen den kindern zuhause.
    oder ständige telefonate von kindern, die unselbständig
    erzogen wurden usw.
    pendenzen werden nicht aus der hand gegeben.
    kunden müssen warten, bis madame wieder zurück ist.

    eine tolle aussicht ist das für die zukunft.

    • Woher beziehst Du diese Zahlen? Zwar sagst Du „sämtliche“, doch werde konkret: wieviel „finanzverwaltungen in der Schweiz“ hast Du angeschrieben, an welchem Tag & zu welcher Uhrzeit, und wie hast Du die Ansprechperson ausgewählt?

      Zu Deinem „zweiten müsterchen“:
      Mit wieviel der 90% Frauen hast Du persönlich gesprochen und die familiären Verhältnisse erörtert? Neben einer Mutter gibt es nämlich auch einen Vater; demzufolge wird es dort Absprachen innerhalb der Familie geben, wer bei Krankheit etc. einspringt. Auch ist die Erziehung „zu unselbständigen Kindern“ die Aufgabe beider Elternteile.

  29. Das ist eine reine Verzweiflungsaktion der Finanzbranche, welche dieser nicht hilft, ihr Image und den Erfolg wieder herzustellen. Zudem widerspricht es den eigenen Diversity Richtlinien (z. B. der UBS). Die Branche krankt an ihrem eigenen System und der Kultur; das können auch Frauen so nicht ändern.

  30. In der Pharma-Branche genau gleich. Immer wieder diese junge Chefinnen die MBA-Ausbildungen bezahlt kriegen, nichts liefern und nach 2 Jahren plötzlich weg sind.

    • MBA ist inzwischen ein völlig wertloser Titel geworden.
      Der hat sogar weniger Wert als ein Diplom in der IT mit Tausenden Konkurrenten aus Indien und anderen Länder…

    • Ja das hat System – junge unerfahrene Frauen werden heute under dem Titel Fiversity verheizt. Die gestandenen guten Frauen (und Männer) sind ab 45/50 unerwünscht und die Topfrauen, die besser und mehr arbeiteten in den letzten 30 Jahren hatten nicht annähernd die gleichen Chancen wie ihre Kollegen. Früher waren sie zuviel Frau – heute sind sie wirklich gut aber zu alt – ganz oben gibt es nirgends wirklich eine substantielle Zahl Frauen. Ein Trauerspiel – und Verlust an Kompetenz für Unternehmen in anspruchsvollen Zeiten. PS: Die jungen Damen im HR wolle keine qualifizierten Gestandene Frauen, schon gar nicht aus der Schweiz.

  31. Abgesehen davon, dass dieser Vollpfosten sich auf so eine Tussi einlässt, notabene öffentlich, qualifiziert in ja schon abgrundtief! Wie dem auch immer, es gibt nun mal solch gestrickte Frauen die zielen es genau darauf ab, (hv)….

  32. Ja, mehr Frauen die Karriereleiter hoch!

    Es gibt immer noch zu viele Schweizer und Schweizerinnen.

    Wenn wir die Frauen noch mehr einspannen gibt es weniger Kinder.

    • Ach ja? Interessante These … aber ich stimme zu, es gibt zuviel Menschen auf unserem Planeten…. aber das wird sich irgendwann auch ohne Frauen-Regelung lösen…

  33. Es ist tatsächlich so, dass heute wenn immer möglich Frauen in höheren Positionen gepusht werden. Es ist modern und entspricht dem Mainstream auch wenn die Qualifikation mittelmässig ist. Man muss sich schon beinahe entschuldigen wenn man keine Frau in höhere Positionen befördert oder wenn man als Mann befördert wurde.

    • Ich hätte viele Männer in meinem Department, deren Qualifikation war schlechter als die vieler Frauen… das Geschlecht sagt wohl nichts aus über Qualität.

    • Und das nur weil es immer noch nicht heisst: gleicher Lohn für Mann und Frau! (Bin aber auch dafür, dass Mann und Frau gleich lang arbeiten müssen)

  34. Der Trend „Männer sind überflüssing“ nimmt immer mehr gestallt. Schaut man die Hollywood Filme an, man sieht deutlich, dass die starke Frauen alles können und den den Ton zeigen. Was ist der Endziel? Um die Population zu kontrollieren, sollen die neuen Generationen nach Bedarf geklonnt oder durch Roboter ersetz werden?

  35. Bin gerade an einer Weiterbildung. Nur!, nur (!) noch Dozentinnen, die Vorlesungen halten. Und selbstverständlich Prüfungen abnehmen. An dieser Institution werden nur noch Frauen angestellt. Als wären die Männer total verblödet…
    PS: Möchte nicht sagen, dass Männer den Frauen überlegen sind. Keineswegs. Aber das Pendel scheint zu stark in die andere Richtung gedreht zu haben..

  36. Eine logische Entwicklung eines in Schieflage geratenes Berufes. Wenn auch immer ein typischer Männerberuf von Frauen entdeckt und übernommen wurde, verlor dieser leider an Prestige und die Löhne kamen unter Druck. Das ist äusserst bedauerlich und auch unfair, aber wiederholt sich immer wieder.

    • Also die Finanzbranche hat nicht wegen Frauen an Prestige verloren… (ich glaube, ich muss hier keine Namen nennen. Wir kennen die Verantwortlichen Männer doch alle….)

  37. Ich habe die Schnauze dermassen voll, ob der inzwischen zahlreichen Quoten-Weiber in meinem beruflichen Umfeld. Let‘s face it: sie sind in der Regel fachlich nicht fit und glänzen überdurchschnittlich oft mit familiär begründeten Absenzen, weil der Balg zu Hause zahnt oder die Schwiegermutter zur Dentalhygiene gefahren werden muss.

    • sie haben vollkommen recht! schweinerei dass die maenner zu hause in der regel nicht mehr mit anpacken…

    • @quotenfrau:
      wenn das tatsächlich (noch immer) so sein sollte, dann stellt sich doch die frage:
      – war die frau, die den pascha geheiratet hat, zu blind, um zu sehen, was sie da ehelicht?
      – oder kann sie sich nicht durchsetzen?

      offenbar beides punkte, wo sich der mann auf den ersten blick als durchsetzungsfähiger und schlauer herausstellt. und deshalb braucht es frauenquoten: dass auch die blinden nüsse irgendwo einen job finden.

    • Bin pensioniert und habe immer noch Kontakt zu aktiven UBS-lern. Einer hat mir erzählt: Kollegin, zweimal Mutterschaftsurlaub, ein Burnout, 80% Pension, Rang Executive Director. Die Männer um sie herum krampfen sich einen ab, aber no way für eine Beförderung. Der Aufzug nach oben ist besetzt.

  38. Auch dieses Jahr hat sich gezeigt, dass Frauen, wenn es um Beförderungen geht, den Männern einen grossen Schritt voraus sind. Dies aber (teils) nicht aufgrund deren Leistung, sondern einzig und allein wegen der Frauenquote. Es wird also nicht mehr die Leistung honoriert, sondern viel mehr das Geschlecht. „Männerdiskriminierung“ wird tatsächlich zum Problem (wenn es das nicht bereits ist)!

  39. Während “Brady Dougan Dynastie” war Frau Pamela Graham ein hervorragendes / perfektes Beispiel von Frauenquoten “à la CS”, d.h. keine Resultate, viele Wörter ohne Sinn, viel Geld, viele Firstklass Atlantikflüge. Ausser Spesen nichts gewesen, hoffe dass CS etwas besser auf dem Markt findet. Frauen oder Männer ist mir völlig egal wenn Kapazitäten auch (wirchlich) egal sind.

    • Genau, aber Brady, Urs & Co. haben die CS in den Sumpf gefahren …. Pamela war nur das fünfte Rad am Wagen.

  40. Mit einem Augenzwinkern möchte ich von diesem Bericht einen Bogen zu Laufveranstaltungen machen. Läufe bei denen explizit nur Läuferinnen zugelassen sind, erfreuen sich grosser Beliebtheit unter den Frauen. Ich habe damit kein Problem da es ja genügend Läufe gibt wo auch Männer willkommenen sind. Ich Stelle mir aber vor, was ein Veranstalter zu hören bekommt wenn ein Lauf angeboten wird, wo ausschliesslich Männer zugelassen sind …. Der Shytstorm wäre garantiert.

    • @Felix Heinzer: Wird kommen! Wir sind daran, etwas nur für Männer zu organisieren. Und zwar nicht nur Läufe, sondern andere sportliche Anlässe. Zudem werden wir versuchen Sponsoren für unsere Events zu gewinnen, die hauptsächlich Produkte (Körperpflege) für Männer herstellen.

  41. Bei UBS nicht besser. Grassierende Frauenbevorteilung wo man hinschaut.
    Und man darf nichts sagen. Sonst ist man weg. Ich danke IP, dass dieses Thema angesprochen wird.
    Ich kenne viele gute Frauen, die das auch nicht möchten. Letztere haben sich auch früher durchgesetzt. Und jetzt steigen daneben diese komischen Quotenfrauen empor.

    • Doch, doch, Sie dürfen sehr wohl etwas sagen.
      Melden Sie sich beim HR, wenn Sie diskriminiert werden.

    • @Adriana: Ja, genau, träumen Sie weiter! HR unternimmt genau nichts. Das habe ich, als Mann, leider selber erleben müssen.

      @UBS Kader: Die ganze Diversity läuft ja aus dem Ruder. Da darf man nicht die besten Leute einstellen, weil es bereits 3 Schweizer im Team hat, und man unbedingt die Person aus Osteuropa berücksichtigen muss, um die Vielfalt im Team zu gewährleisten. Von diesen Personen aus anderen Kulturkreisen kommt jedoch sehr oft wenig bis gar nichts, weil sie nie gelernt habe, selber eine Meinung zu bilden. Das passt dann den Chefs natürlich hervorragend, weil dadurch die kritischen Stimmen im Unternehmen unterbunden bzw. mundtot gemacht werden. Diversity hat also grundsätzlich damit zu tun, nicht die Besten (w / m) zu rekturieren, sondern Leute aus jenen Kulturkreisen zu rekturieren, die keine eigene Meinung haben und immer alles „so toll“ finden. Solches Personal bringt ein Unternehmen unheimlich weit!

    • Ich bin UBS Mitarbeiter und habe leider identische Erfahrungen gemacht.
      Wehren kann man sich nicht, sonst wird man in die frauenfeindliche Ecke gestellt.

    • @ John Nylon Polyprop

      Dieses ganze Zeugs aus Osteuropa ist in der Tat überall anzutreffen und Sie beschreiben es treffsicher. Diese Damen haben zu allem eine Meinung, obwohl sie den Sachverhalt überhaupt nicht kennen. Es ist als Schweizer richtig frustrierend in so einem Umfeld arbeiten zu müssen.

  42. Die ganze „Story“ passt gut zum profilneurotisch veranlagten Egozentriker Gähwiler…der „Blick“ (Ringier) ist ihm dabei sicherlich gerne behilflich!

  43. Frauen als Chance? Frauen müssen unbedingt in Führungspositionen? Einmalige Chancen?

    Wieder mal so ein totaler Schwachsinn einer vom aussterben bedrohten Branche!

  44. Bei der CS haben Frauen tatsächlich bessere Karrierechancen. Diese werden schneller und einfacher befördert und es gibt als Chef größere Probleme, wenn eine Kaderfrau kündigt.

    In vielen Meetings herrscht heute ein Zickenkrieg. Die Kaderfrauen versuchen sich häufig mit altmodischen Und verstaubten Männerführungsallüren in Szene zu setzen. Je tyrannischer desto besser. Dies immer um die vermeintliche Schwäche des weiblichen Geschlechts Auszugleiche. Dies nimmt haufig groteske Züge an.

    Ich bin absolut nicht gegen Frauen in Führungspositionen, denke aber dass hier die gute Idee auf dem Irrweg ist, da man als Frau einen Bonus hat, welcher bei gewissen Frauen Führungsschwäche kompensiert. Deutsch und deutlich: als Frau ist die Karriere heute bei der CS einfacher. Bei gleicher oder leicht tieferer Fähigkeit gegenüber einem Mann wird die Frau bevorzugt. Häufig nur um dem Image oder der Quote gerecht zu werden.

    Langfristigst sicherlich nicht die Beste Strategie. Ist aber nur ein Nebenschauplatz bei allen anderen größeren Probleme bei der CS.

    • Ja die Extrem Beispiel waren Nicole Pauli kometenhaft von der Prokuristin zur Managing Direktorin aufgestiegen und Pamela Graham Thomas die mehr mit Abwesenheit änät am Teich glänzte und mit Louboutin Stöggis rum stolzierte. Das kann’s ja dann auch nicht sein.

  45. Diesen Artikel finde ich super, allerdings fehlt die wirkliche Schlussfolgerung, nämlich: Ja, Diskriminierung ist wirklich sehr unangenehm. Nun merken es auch die Männer. Bisher haben die Männer entschieden, wer eingestellt wird. Nur weil sich ein Entscheider nun getraut, das Thema Ausgleich der Geschlechter zu adressieren, sollten wir Männer keine Tränen vergiessen oder aufheulen. Gemischte Teams sind besser, das täte auch Banken gut.
    P.S. Ich bin männlich und gar kein Freund von Quoten. Nachdem Männer bisher immer alles entschieden haben, müssen logischerweise diese Entscheider diesen Missstand lösen.

    • Ich bin männlich, 30 Jahre alt. Arbeite hart an meiner Karriere. Bin für Geschlechtergleichheit. Gemischte Teams finde ich auch super. Nun aber: Ich fände es überhaupt nicht cool, wenn man meine Beförderung hinausschiebt, weil man die nächsten paar Jahre Frauen befördern muss. Wieso sollte ich für Fehler von anderen Männer (Sie sagen ja, Männner haben entschieden, jetzt müssen sie diesen Misstand lösen) bezahlen? Ist das fair?

  46. Lustig, diese Initiativen. Jahrelang hat man ü55jährige (mehrheitlich Männer, aber nicht nur) flächendeckend entsorgt, de jure in die Frühpensionierung genudged, de facto entlassen, und nun suchen dieselben Mänätscherlis wieder händeringend Fachleute. Jetzt möchte man die restlichen Alten noch auf Vordermann bringen, weil diese anscheinend nichts von Digitalisierung verstehen. Nun, innerhalb der Grossbanken gab es als Ausbildungsmöglichkeiten hierzu nur Excel- und Wordkurse. Wahrlich ein Booster in der Ausbildung! Zusätzlich sollen nun Frauen die Lücken stopfen. Nur, die Mehrheit dieser werden nie 100% arbeiten. Was nützt mir als Kunde eine Client Adviserin mit 70% Stellenprozenten und in ihrer Abwesenheit bin ich beim Assistentenpool, falls ich überhaupt aus der Telefonschlaufe rauskomme. Alles Sackgassen, liebe Bankenarbeitgeber.

    • Als Realist stimme ich Ihnen 100% zu. Als Ketzer sage ich: Wo liegt das Problem, die Frau führt ja nur das Team. Das kann Sie auch mit 50-70% solange sie das Chaos nach 1-3 Jahren durch die nächste Beförderung nach oben verlässt. Als Bankkunde sollte man sich sowieso nie einen beförderungsgefährdeten Berater suchen. Die übergeben viele Kunden spätestens nach 1-2 Beförderungen eine Etage runter.

    • Aber Herr Hugelsdorfer, was machen Sie nur, wenn Ihr Kundenberater mal Ferien hat? Ausserdem kann Ihr Kundenberater auch mal für andere Kunden arbeiten und daher nicht erreichbar sein. Erwarten Sie 24×7 service?

  47. Diskrimnierung. Mann stelle sich den Aufstand vor, wenn ein Inserat geposted wird auf dem steht; „Nur Homosexuelle“, „nur Männer“ oder dergleichen. „Reverse discrimination“ ist wohl hier der richtige Ausdruck.

  48. Erinnert mich an meine Zeit bei der Kreditanstalt im Jahre 1987. Da war das Projekt „Taten statt Worte“ ganz gross geschrieben. Der Frauenanteil sollte insbesondere in Führungspositionen deutlich gesteigert werden. Habe dannzumal meinen Chef B.S. spasseshalber gefragt, wie das ohne Geschlechtsumwandlungen bewerkstelligt werden soll…
    Nun taucht dieses unheimlich neue Instrument wieder auf. So was von innovativ.

  49. Frauen fördern ist gut. Auch Lohngleichheit ist durchzusetzen. Aber: Zählen sollte für Leistung und nicht das Geschlecht. Darum: Gleiches Recht für Alle!

    • Interessanter Gedanke… ist mir auch durch den Kopf… dann wäre es ja schon fast wieder ein genialer Schachzug. Wer böses denkt….

    • Schau an, Männer fangen an zu heulen, wenn ihnen nur für einen kurzen Moment in einem einzigen Unternehmen dasselbe passiert, das Frauen seit ewigen Zeiten Tag für Tag erleben.
      Jööööö, fühlt ihr euch bedroht? Habt ihr Angst um eure Jobs?
      Jessas, wenn ich mal Zeit habe, heule ich ein paar Minuten mit euch mit. Arm(selig)e Männerwelt

    • absolut nicht empfehlenswert
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      Vorgesetztenverhalten

      Leider wird man weder unterstützt, noch irgendwie gefördert. Was leider auch sehr oft passiert, ist dass ein rauer bis sehr rauer Ton gegenüber Mitarbeitern vor anderen Kollegen angeschlagen wird um zu zeigen, wer das Sagen hat.
      Kollegenzusammenhalt

      Die Mitarbeiter neigen zur Gruppenbildung. Leider kein respektvoller Umgang miteinader.
      Work-Life-Balance

      Überstunden/ 12h Arbeitstag/ Arbeit am WE ist ganz normal – wird natürlich nicht bezahlt
      Verbesserungsvorschläge

      klare Linien im Unternehmen schaffen/ Verbesserung der Kommunikation/ Besserer Umgang mit Mitarbeitern

      Pro

      – gute Anbindung
      – entsprechendes Gehalt
      Contra

      Respektlosigkeit steht an der Tagesordnung. Dafür setzt man aber sehr hohe Erwartungen an den Mitarbeiter

    • Also ich (männl.) habe jahrelang in einem Konzern (> 500000 MA) in einer höheren Führungsposition (2 Stufen unter CEO, also unter den Top 40 im Konzern) gearbeitet, wo eine Frau auf gleicher Stufe mit viel kleinerem Bereich, weniger Verantwortung (u.a. keine Gewinnverantwortung) und weniger Ausbildung jahrelang 80% mehr verdiente als ich, bis es dann mal auskam. Ich kann also die Mainstream-Behauptung nicht bestätigen.

    • ja @fraunepower, mit so dummen kommentaren zeigen sie uns männern auf, dass es zeit ist aufzustehen. wenn sogar die meinunsfreiheit eingeschränkt wird und wir nur noch sagen sollen, wass so frustrierte und verblendete damen wie sie hören wollen, dann ist das der beste beweis…