Zersiedelungsinitiative: Dichtestress in der Agglo, museale Kolchosenruhe auf dem Land

Lagos wäre bei Annahme der Initiative der Jung-Grünen am Zürichsee, nicht in Nigeria. Für die Linke Musik in den Ohren: Sie will maximales Multikulti auf engstem Urban-Raum.

Die Jungen Grünen (die SP im Schlepptau) lancierten eine Initiative zur Eindämmung der Zersiedelung in der Schweiz. Am kommenden 10. Februar werden wir an der Urne darüber abstimmen können. Die Sache sieht nach letzten Umfragen nach einem Nein aus, trotzdem wird es auf jede Stimme ankommen.

Gemäss den Initianten soll ein unbefristetes Moratorium der Einzonung neuer Bauflächen erfolgen. Neues Land könnte nur dann als Bauland eingezont werden, wenn bereits bestehendes Bauland im gleichen Umfang zurückgezont würde. Beipackzettel: Wenn ein gleichwertiger „landwirtschaftlicher Ertragswert“ beider Grundstücke besteht (garantiertes Gutachter- und Juristenfutter).

Klingt gut, wirkt schlecht: Heile Welt der Jungen Grünen (Quelle: Initiative)

Was uns die Jungen Grünen nicht über Ein- und Rückzonungen von Kultur- und Bauland erzählen: In der Praxis ist es eine äusserst langwierige, komplexe und teure Prozedur, Einzonungen und Rückzonungen vorzunehmen. Da tut man Leuten weh, um andere Leute glücklich zu machen – denn wer verfügt heutzutage über beides, Kultur- und Bauland?

Die Stimmbürger hätten wohl bei solchen Prozeduren auf Gemeindeebene auch noch ein Wörtchen mitzureden, de facto ein vorprogrammierter Stillstand.

Doch noch mehr Stoff: Mit der Annahme der Initiative soll die Verpflichtung zum verdichteten Bauen in die Bundesverfassung aufgenommen werden. Konzentriertes Bauen, Wohnen auf weniger Fläche, Siedlungsentwicklung nach innen, Verdichten – da geht bei den „Khmer Verts“ der orgasmische Schuss ab.

Die Bevölkerung soll in stark verdichteten Ballungsgebieten eingepfercht werden, während auf dem Land museale Kolchosenruhe herrscht.

Herrlich für diejenigen, welche bereits über Bauland oder Immobilien mit Umschwung in Kern- und Ballungsgebieten verfügen. Die Preise von bestehendem Bauland und EFH mit Umschwung würden sich wohl nochmals stark verteuern.

Game over, insbesondere für junge Familien, welche sich den Traum eines Hauses mit Garten ermöglichen möchten, um ihren Kindern eine schöne Kindheit zu bieten. Eine Frage der Zeit übrigens, bis die Verdichtung auch in den edlen EFH Quartieren Einzug halten würde. Pecunia non olet, bekanntlich.

Schlimm vor allem für die grosse Mehrheit der Bevölkerung; diejenigen, welche zukünftig in noch stärker verdichteten Wohngebieten wohnen müssten. Denn verdichtetes Wohnen schafft für den Menschen Stress. Dieser Dichtestress kann mit der Zeit in depressive Störungen und panische Ängste münden. Psychologen warnen: Dichtestress ist kein Spass.

Verdichtetes Bauen bedeutet ein Meer aus Beton, moderne Architektursilos, hässlich vereint mit den weniger modernen, „kapitalistischen Plattenbauten“ der frühen Hochkonjunktur. Ringhörige, kleinräumige Wohnungen. Lärm, ständiger Lärm.

Wie das verdichtete Bauen auf die Lebensqualität der Bewohner Rücksicht nehmen soll, diese Erklärung bleiben uns die Initianten schuldig.

Alles würde sich noch mehr in den Agglo-Ballungsgebieten massieren, da diese vergleichsweise über viel mehr Flächen für das von den Jungen Grünen ersehnte Bauverdichtungsnirwana verfügen als die Zentren unserer Grosstädte, die Kleinstädte und die Dörfer. Somit ein noch gedrängteres Zusammenleben auf kleinen, semiurbanen Flächen.

Busse, Züge, Strassen: vollgestopft. Feinstaub und überschiessende Ozonwerte: alltäglich. Denn nicht die Überland-Verbindungen sind chronisch verstopft, sondern der Agglo-Nahverkehr.

Die Initianten erzählen uns, an diesem Punkt angelangt, die Mär von der gemütlichen Velofahrt von Zuhause zum Arbeitsplatz „gleich um die Ecke“, ergo verdichtetes Wohnen plus Bürobauten plus Fabriken. Alles auf engster Fläche.

Zwahlenplan der Neuzeit. Ein echtes raumplanerisches Wunder.

Verdichtung schafft übrigens auch überfüllte Freizeit: Badeanstalten an sonnenölschichtigen Brühen. Kein Platz für nix, nicht mal fürs Strandtuch. Naherholungsgebiete im Rasta-Look und Jointgestank bis zum Himmel: Lagos (eine der am dichtesten besiedelten Städten der Welt) wäre am Zürichsee, nicht in Nigeria.

Dies ist wiederum wahlkampfstrategische Musik für die SP. Möglichst viel Multikulti auf engstem Agglo-Raum, kein Stimmenstreuverlust wie auf dem Land.

Politik ist auch eine Frage von möglichst effizienter Wählerausbeute. Da spielt die Bevölkerungsverteilung in der vorhandenen Fläche eine wichtige Rolle. Eingepferchte wählen halt anders als Leute mit Umschwung, Fernsicht und Apfelbäumen im Garten. Jeder Politologe von Cincinnati bis Kairo weiss dies.

Was den Landschaftsverbrauch durch die Bauwirtschaft anbelangt, zwei Faktoren sind die realen Hauptverursacher für den unglaublichen Bauboom der letzten zehn Jahren: die destruktive, langanhaltende Minus- und Tiefstzinspolitik der SNB und das hier bereits mehrfach besprochene Modell der stetigen Einwanderung, verursacht durch das geltende Personenfreizügigkeitabkommen (PFZ) mit der EU.

Anmerkung am Rand: Die Bevölkerung der Schweiz ist zwischen 2009 und heute um etwa 800’000 Personen angewachsen.

Beide Faktoren, Tiefstzinsen und Einwanderung, induzieren echte Fehlallokation von Kapital im Immobiliensektor und verursachen Landschaftsverbrauch. Früher oder später werden wir nicht darum herumkommen, an diesen zwei Stellgrössen ernsthaft herumzuschrauben. Diese von den Jungen Grünen lancierte Zersiedelungsinitiative ist jedoch, mit Verlaub, ernstzunehmender Humbug.

Kommentare

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  1. Wieder einmal mehr eine Schnaps-Idee der Linken, wo wir doch vor nicht allzu langer Zeit ein Raumplanungs-Gesetz angenommen haben, welches in die gleiche Richtung geht.

    Bei Annahme dieser Initiative würden die Preise „explodieren“ und die Dummen wären natürlich wieder einmal die Normalos; die Reichen könnten sich in die Hände klatschen und noch mehr abkassieren.

    Ich habe eigentlich immer gemeint, dass die Linken eigentlich ihre Politik auf die Normalos ausrichten, so dass es denen besser geht und nicht so, wie sie es leider immer wieder tun. Nämlich, dass ihre Ideen den Normalos mehr schaden als nützen.

  2. Ich will doch nicht noch mehr Miete bezahlen für meine Schuhschachtel in der S-Bahn Agglo aufgrund einer völlig nicht durchdachten Initiative.

  3. So, wie bisher Boden verdichtet wurde, kann‘s ja auch nicht weiter gehen, oder ? Konstruktive Vorschläge ?

    Bald könnte übrigens Trinkwasser knapp werden.

  4. Die Partei machen die Demokratie fertig! Stopp basta… stellt man sich vor, wenn meine römische Vorfahren diese Idee gehabt hätte, wären wir auch gar nicht da…dazu kommt noch, dass geschtlich immer wieder Leute sich bewegt haben und irgendwo anders gewöhnt haben…es gab keine 100 Jahre ohne solche Strömungen…dazu kommt noch, dass die Klimaveränderungen uns noch zwingen muss irgendwo anders zu leben…so fertig lüstig…wieso können die Leute nicht mehr denken? Natürlich die Technologie ist schuldig….man sollte Menschen sagen, das der Gehirn ein App ist…dann werden sie anfangen zu denken…

  5. Natürlich ist die Zersiedelungsinitiative ein schlimmes Korsett jeglicher vernunftgesteuerten Baupolitik. Daran mag es aufgrund von Tiefzins und abklingender Einwanderung zur Zeit etwas mangeln. Wenn Sie jedoch in die Zukunft schauen, dann sehen Sie, dass man in wenigen Jahren hierüber lachen wird. Hier die Prognose für die Schweiz:

    http://www.deagel.com/country/Switzerland_c0193.aspx

    Im Jahr 2025 hat die Schweiz 3 Millionen weniger Einwohner.
    Dann kann die ERRI, die Eidgenössische Rückbesinnungs- und Rückbauinitiative lanciert werden. Es braucht also keine Aufregung über den grünen Humbug.

    • der Bundesrat rechnet aber mit 10 Millionen in der CH, und
      die neue BR SS im UVEK macht sich schon daran die Autobahnen auf 3-4 Spuren auszubauen. Als BR SS – als Klavierlehrerin ausgebildet – noch im Justizdepartament das Sagen hatte,konnte sie nicht genug sog. Asylheischer ins Land zu holen. Es wird aufgehen mit den 10 Millionen und zusätzlich den Arbeitsmigranten aus ganz Europa die es magisch in unser noch funktionierendes Sozialsystem zieht.

  6. Ich erlaube mir noch hinzu zu fügen, IP hat eine grosse Anzahl linke Leser.
    Würden nur diese wählen, wären wir in Europa, mit kleinen Ĺöhnen, 20% Mwst, 50 % Einkommenssteuer, mini Renten und in einer Diktatur wie in Deutschland. Mit Kohlenkraftwerken, nicht unterhaltenen Srassen und Schulhäusern.

    • Richtig………….

      Die meisten haben ja noch nicht mal begriffen das mit dem von Bern ausgehandelten RAHMENVERTRAG die Mehrwertsteuer auf „EU übliche höhe“ angehoben werden müsste.

      Was würde das bedeuten ?

      18 – 20 % wären wohl das EU übliche ?

      Die Regierung freut wohl sich klammheimlich auf diese Summen, denn das gäbe einen riesen Schwall Geld in die Kassen der Diebe zu Bern.
      Und Schuld wären die „Umstände“ oder das Volk ….welches den Vertrag nicht abgeschmettert hat, aber sicher niemals die Politiker…..(((-:

      Das Leben als Beamter unter der EU ist doch einfach zu schön.

  7. Bravo, liebe Dame, ich kenne Sie nicht, aber was Sie schreiben gefällt mir. Ich könnte es nicht besser schreiben. Ich habe nein gestimmt und hoffe viele werden es tun.

  8. Als Einzelzeichnungsberechtigte der „de Marville Immobilien AG“ ist der Artikel von Frau Villalon natürlich betongrau eingefärbt. Für sie ist bereits das seit 40 Jahren wirkungslose Raumplanungsgesetz und erst recht die Zersiedelungsinitiative des Teufels. Wer in Sachen Zersiedelung aber etwas verändern und nicht nur Pflästerlipolitik betreiben will, stimmt der Initiative zu. Eine Fahrt durchs Mittelland zeigt, dass das Raumplanungsgesetz nicht die Wirkung zeigt, die es eigentlich sollte.

    • Die “de Marville Immobilien AG” hält ein einziges Objekt, mein EFH mit Garten und jahrhundertalten Apfelbäumen am Rebberg von Stäfa grenzend und mit einer enormen Ausnützungsreserve. Hätte ich Partikulärinteressen, müsste ich Sie alle ermuntern, die Initiative anzunehmen.
      Tue ich jedoch nicht.

    • @ Frau Villalon de Castro

      Der Fiskus ist sicher erstaunt, dass Sie – gemäss Ihren eigenen Angaben – Ihr EFH in die „de Marville Immobilien AG“ eingepackt haben. Sie freut es dagegen sicher. Ein Beitrag zur von Ihnen propagierten Transparenz und Steuergerechtigkeit?

      Im Handelsregister steht da noch folgendes bei de Marville Immobilien AG, wo Sie einzelzeichnungsberechtigt sind:
      „…Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte…“

    • @Steuerzahler Eigenmietwert

      Schon davon gehört, dass man auch Villen vermieten kann ?

      Fragen Sie doch nach, das betreffende Haus ist emblematisch und sehr bekannt in der Gegend. Auch der Mieter, übrigens.
      War mal Dorfgespräch als es in einer internationalen Architekturzeitschrift abgebildet war.

    • Zu Ihrer Info @Steuerzahler Eigenmietwert Das Halten, auch von selbstbewohnten, Immobilien in Kapitalgesellschaften ist etwas absolut Normales, es gibt Richtlinien der ESTV was die Handhabung des Eigenmietwertes und der jeweiligen Miete anbelangt.

  9. Gähn. Dichtestres.“Arme“ Schweizer, was für Probleme. Andernorts wütet Krieg. Villalon soll uns mit Stimmratschlägen in Ruhe lassen.

  10. Die Sozis und Grünen sind verantwortlich dass die Schweiz in 10 Jahren weit mehr wie eine Mio. Mehr Einwohner zählt; die Linken plädierten schliesslich für die Oerdonenfreizügigkeit und jetzt merken diese Parteien dass sie wie fast bei allem versagt haben. Ausbaden müssen es US die anderen; hoffe, dass die zersiedelungsinitiative abgelehnt wird denn Ende Jahre sind jetzt schon 90000 Mietwohnungen leer, alleine die Stadt Zürich weist über 150000 m/2 leere Büroflächen auf, mehr wie 3000 ex pats verliessen die Schweiz, dies ist ansteigend, ca 5000 reiche Schweizer verlassen jedes Jahr die Schweiz und auch immer mehr EU Bürger kehren der Schweiz den Rücken zu. Überall wo der Staat bzw Politiker intervenieren und nicht den freien Markt spielen lassen wird es in Zukunft zu einem „Murks“, denn offene Märkte können mit Gesetzen nicht mehr begegnen.

  11. Letztlich ist dies ein Versuch Teile des vom Kommentierenden „Mitmensch“ erwähnte, lebensfeindliche Agenda 2030 des Vereines UN umzusetzen.

    Das Problem ist die Zuwanderung.
    1960 hatte Österreich 1,7 Millionen mehr Einwohner als die Schweiz. Heute fast gleich viel.

    Ziel ist eine sozialistische One World Order mit sehr klar definierten Human Settlement Zones. Völlige Entrechtung, also für die Bevölkerung kein „Eigentum“ vom Boden mehr.

    • Guten Tag Herr Peter Keller,

      Interessant wird es noch werden, wenn die „stolzen“ Immobilienbesitzer demnächst feststellen werden, dass das aktuelle Modell in der Schweiz dazu führen muss, den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum am eigenen Leibe festzustellen…Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird zudem ein nicht unwesentlicher Teil der Einwanderer nach der Pensionierung in die Heimat zurückkehren und so die Kaufkraft der Rente deutlich erhöhen. Die Schweiz aber ist auf die Nachfrage der Rentner dringend angewiesen….Beispiel: alleine im Vorfeld der Einführung des AIA haben tausende kaufkräftige „Schweizer/C AHV-PK-Rentner“ die Schweiz verlassen…Ergo:geblieben sind vorwiegend Einkommenschwache Rentner und EL-Sozialhilfebezüger von denen kein Rappen pfändbar ist. Ich habe das BFS kontaktiert und nachgefragt, ob darüber eine Untersuchung (Statistik) stattfindet (wird). Bis heute (über 1 Jahr) habe ich keine Antwort erhalten (eingeschriebener Brief). Wir leben in einem Land, wo der Finanzminister und seine Fachleute nicht wissen, dass Steuern dem Staat, Sozialabgaben aber den Versicherten gehören und dass man deshalb die zusätzlichen Sozialabgaben nicht mit den fehlenden Steuereinnahmen verrechnen kann (Stichwort: St17). Hierzu: Link. Auch den Medien ist bisher nicht aufgefallen, dass ausgerechnet ein SVP-Bundesrat den finanziellen Erfolg seiner Steuervorlage von einer massiven Zunahme der Einwanderung abhängig macht. Die Prognose ist infaust.

      https://www.estv.admin.ch/estv/de/home/allgemein/steuerpolitik/fachinformationen/berichte.html#-747570948

  12. Man muss sich das mal vorstellen: Vor einiger Zeit forderten die jungen Grünen die Aufnahme von 100’000 Flüchtlingen in der Schweiz. Heute wollen sie die Zersiedlung stoppen. Inkonsequenter geht’s nimmer. Wenn solche Leute das Sagen im Land hätten, dann gute Nacht.

  13. Wer glaubt, diese Initiative hätte irgendetwas mit Umweltschutz zu tun, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
    Ziel ist es, die politische Kontrolle über Siedlungsgebiete zu bekommen, damit man Einwanderer kraft einer Gesetzgebung möglichst unbürokratisch platzieren kann.
    Unterbunden werden damit Einsprüche auf kommunaler Ebene und Verzögerungen durch Privatinteressen.
    Die Grünen und die SP haben einen Plan.
    So bunt wie die Langstrasse samstags um 22.30 Uhr soll die ganze Schweiz künftig aussehen. In jeder Eckkneipe fünfzehn verschiedene Drogenangebote, Strassenprostitution mit den hässlichsten und ausgemergelsten Nutten, die die Welt je gesehen hat, und ab ein Uhr morgens dann „Verkehrskontrollen“ durch weibliche Beamte mit umgehängtem Schnellfeuergewehr.
    Da ist der Vergleich mit Lagos gar nicht so weit hergeholt.
    Diejenigen, die Frau Villalon eine überzogene Berichterstattung vorwerfen, sind die typischen Schlafschafe, die in der Demokratie eingenickt sind und in der Diktatur aufwachen werden.
    Dann wird es jedoch für jegliche Korrekturen zu spät sein.
    Gewisse Leute sollten sich mal entscheiden, ob sie ihre Schweiz beibehalten wollen oder jeden kalkulierten Wahnsinn von CO2 bis Migrationsfähigkeit schlucken wollen, bis von diesem Land nichts mehr übrig ist.

    Was glaubt ihr denn, war der Garant für 700 Jahre Eidgenossenschaft ?

    Dass man sich nichts aus dem Ausland diktieren ließ, daß man seine Angelegenheiten auf hiesige Art regelte.

    Lasst den genderwahnsinn, frauenquote, dieselhysterie, CO-2 lüge, und die damit verbundenen denkverbote einfach außen vor.

    Nur so erhält man sich die Chance, dieses Land zu erhalten.

    Alles andere führt in die gnadenlose Assimilation und Selbstauflösung.

  14. Nach einer möglichen Annahme dieser Initiative würde die Linke die Katze aus dem Sack lassen: Man ekelt die Leute mit einer neuen Wohnflächensteuer aus ihren Häusern.

  15. Grossartiger Kommentar. Mir ist nicht verständlich, wie man überhaupt zu einem anderen Schluss / einer anderen Meinung kommen kann. Bachab mit diesem ausgemachten „Seich“.

  16. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich für oder gegen die ZI sein soll. Tendenziell sollte man bei Symptombekämpfungen aller Couleur eher vorsichtig und ablehnend sein, und sich besser auf die Bekämpfung von Ursachen konzentrieren. Aber das machen wir auf politischer Ebene ja schon lange nicht mehr… Es werden lediglich Ideologien gewälzt und Symptombekämpfung betrieben.

    Bei näherer Betrachtung der Grünen und deren Politik kommt man ziemlich schnell zum Ergebnis, dass das einzige Grüne bei den Grünen deren Namen ist. Anstatt uns und unsere Lebensgrundlage von Giftcocktails, Verschmutzung, Verstrahlung, Umweltzerstörung etc. schützen zu wollen, werden diese Themen weitgehend ausgeblendet und man schlägt lieber in die selben, systemischen und systematischen Kerben namens CO2 und Menschengemachte Erderwärmung, die erwiesenermassen lediglich Lügengeschichten zum Zwecke der Umverteilung von Geld darstellen. Ein strategisch genialer Schachzug, denn jede Art von biologischem Leben steht ganz direkt in Verbindung mit CO2, LEBEN BEDINGT CO2!!!. Wenn wir diese Lügengeschichten weiterhin hinnehmen und sogar unterstützen, ist es nur noch eine Frage von kurzer Zeit, bis wir mit CO2-Geburtszertifikaten, Atem- und Furzsteuer belegt und uns weiterhin genüsslich mit vergifteten Füllstoffen (ehemals Lebensmittel) vollstopfen werden, was wiederum KK-Prämie und die Profite der Pharmamafia, Spitäler, Krankenkassen und Ärzte weiter in die Höhe treiben wird. Und so wie’s aussieht möchte die durch und durch verblödete Mehrheit der Menschen genau diesen Weg einschlagen…

    Und wir haben uns noch freiwillig zu einer Zwangsmediensteuer hinreissen lassen, damit wir uns ganz legitim von morgens bis abends mit Manipulations- und Lügengeschichten zuballern und verdummen lassen können!

  17. Gewisse Aussagen des ansonsten eingängig geschriebenen Artikels bewerte ich etwas anders:

    …Da tut man Leuten weh, um andere Leute glücklich zu machen – denn wer verfügt heutzutage über beides, Kultur- und Bauland:

    Die die Bauland haben, sind bereits glücklich;
    die die Kulturland haben, werden bei Ablehnung der Initiative in Zunkunft auch noch glücklich.
    Sozusagen eine win-win Situation für Landbesitzer….

    Fehlallokation von Kapital im Immobiliensektor:

    Beim am-Abgrund-entlang-gehen des globalen Finanzsektors
    ist eine Allokation in Immo-Besitz in der Schweiz eine logische Diversifikation die Sinn macht.
    Dies sogar dann, wenn ein ziemlicher Prozentsatz der im oberen Preissegment angebotenen Wohnungen deshalb lange Zeit unvermietbar bleibt.

  18. Mittlerweile gibt es doch schon einige schlafende Trabantenstädte und in 50 Jahren sind 50% der heutigen Bevölkerung verstorben – viel Platz wird so wieder frei. Da könnte man sich schon Gedanken machen, in welche Richtung wir schon heute steuern wollen. Die Initiative macht durchaus Sinn.

  19. das ist jetzt also doch ein ziemlich unqualifizierter meinungsartikel, geschrieben offensichtlich ohne jedes handfestes hintergrundwissen. die gleichung „kein neues bauland = psychische schäden durch einpferchung in der badi“ könnte von einem kegelischüler stammen. bitte etwas mehr niveau. danke.

    • Also wenn ich die Webpage der Initianten lese, so ist das Niveau des Artikels von Frau Villalon mehrere Etagen höher angesiedelt.

      Die Initianten erzählen Märchen. Angefangen bei der Verdichtung mit Rücksicht auf die Lebensqualität (Erklärungen, keine) bis zum Arbeitsweg mit dem Velo (Erklärungen, ebenfalls keine).

      Tut halt dann weh, wenn eine junge Dame kommt und die wahren Absichten von Grünen und Roten an den Tag bringt. Demaskierung.

  20. Nun ja, Sommaruga hat die Initiative abgelehnt…… für mich ein Grund darüber nachzudenken sie anzunehmen.
    Nun ja, vielleicht gibt es dann Platz um das freie Land mit Windturbinen-Spargeln zu spicken…((-:

    Ansonsten hätte ich sie abgelehnt.
    Nun, es bleiben noch ein paar Tage.

    Also, wie soll man strategisch abstimmen, also diesen Urnengang benutzen um langfristig zu einer Veränderung beizutragen?

    Kann ich den Sozis ans Pein pinkeln, in dem ich deren Einfamilienhausträumen einen Riegel vorschiebe, denn gerade die Linksgrünen wohnen ja gehäuft im EfH, Sie die Beamten und Lehrer mit den guten Ideen für die anderen, die in ihre Häuser trotzdem nie einen „Flüchtling“ aufnehmen.

    Kann ich denen damit klarmachen das die Masseneinwanderung aufhören muss, so wie vom Volk eigentlich mehrfach an der Urne kundgetan ?

    Pferche ich mich damit nur selber ein, denn die Ideologen der unbegrenzten Einwanderung sind eh nicht zu bekehren, werden mir vorher per Gesetz eine 50 Quadratmeterwohnung aufzwingen, nur um eben nichts an ihren Multikulti-Ideen ändern zu müssen ?

    Kann ich unseren Bauern ihr Land erhalten, oder umgekehrt, darf ich damit unseren Bauern ihr „Bauland“ damit faktisch enteignen ?

    Trägt die Annahme dieser Initiative dazu bei das endlich auch für die Sozi-Mittelständler im EfH fühlbar wird, wie sehr wir unser Land mit Einwanderern fluten ?

    Natürlich haben wir vor Jahren schon ein neues Raumplanungsgesetz verabschiedet, aber das zubetonieren feiert trotzdem fröhliche Urständ.

    Als Bauernsohn ärgert mich dieses zubetonieren mehr wie alles andere. Aber ich weiss auch das es nicht allen so geht, auch nicht allen Bauern.
    Ich bekomme meinen Lohn übrigens auch aus dem Bau-Planungs-Gewerbe, trotzdem muss das aufhören, wir sollten weniger werden, die Bevölkerung reduzieren, ….. auch damit wir uns unsere EfH mit Garten leisten können ohne unser Land mit Beton zu versiegeln.

  21. Genau so isses: Tiefstzinsen und Einwanderung, induzieren echte Fehlallokation von Kapital im Immobiliensektor und verursachen Landschaftsverbrauch.
    Aber wieder super Formulierungen, wie diejenige über die Schüsse der „Khmer Verts“. Macht Freude 🙂
    Der Plan stammte von Wahlen, nicht Zwahlen. But nevermind … Die Idee für den Vergleich ist gut.

  22. Guten Tag
    Ich appelliere an alle sich endlich mit der Agenda 2030 zu beschäftigen. Das ist kein Schweizer Phänomen.
    https://www.eda.admin.ch/post2015/de/home/agenda-2030/die-17-ziele-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung/ziel-11-staedte-und-siedlungen-inklusiv-sicher.html
    Die Grünen haben mit Umweltschutz so viel zu tun, wie die Schweizer mit den Chinesen. Null Komma Null.
    Vielmehr dienen die Grünen hier und ihre Appelle nur einer globalen Agenda.
    Bitte lesen Sie alle diese Agenda und setzen sie in die Beziehung zur Migrationspolitik und weiteren globalen Vorgehen, wie etwa dem Transfer von Wissen und Technik nach Asien.
    Es wäre wichtig. Es geht um unser aller Zukunft und Freiheit.
    Vielen Dank.

    • @ Mitmensch………..

      Natürlich, der UNO Migratiponspakt, der UNO Flüchtlingspakt usw. das alles dient einem Zweck.

      Und der Zweck ist eben nicht für die Bürger unserer Länder erdacht worden, sondern dafür das Links die potentiellen Wähler zugeführt bekommt um auch zukünftig Wahlen zu gewinnen.

      Tony Blair hat das in einem Interview einmal vor Jahren zugegeben. Er sagte Sinngemäss, dass die Einwanderung ihr Wählerpotential steigern sollte.

      Leider sind auch bei den Ceos viele dabei die mit einem George Sorros paktieren, die glauben in einer „grenzenlosen“ Welt ginge es ihnen noch besser, denn auch die sind an Universitäten ausgebildet worden an denen Linker Mainstream Pflicht ist, ja nahezu alleingültige Weitsicht zu sein hat.

  23. 1) Es gibt eine Regel, welche seit ca. 2000 Jahren gilt: Der Mensch ist bereit im Durchschnitt 45 Minuten für den Arbeitsweg aufzuwenden. Im alten Rom ging man zu Fuss, jetzt fährt man mit Auto oder Zug. Je schneller man mit dem Auto fahren kann, desto weiter draussen wohnt man auch. Die obige Regel bedeutet also, dass der Bau von neuen Strassen kurzfristig hilft, nach einigen Jahren hat man aber wieder die gleiche Stausituation wie vorher.
    Folgt man dieser Logik, muss man Strassen schliessen und die Leute ziehen dann wieder näher an ihren Arbeitsplatz. Gleichzeitig verärgert man damit die Leute, da der Zeitaufwand für den Arbeitsweg für einige Zeit (Jahre!) steigt. Man muss dies also sehr langfristig angehen. Der sogenannte Dichtestress entsteht z.B. im Stau auf der Strasse.
    2) In der Schweiz verfügt jeder Bürger im Durchschnitt über ca. 50 qm Wohnfläche. Die demographische Entwicklung führt dazu, dass mehr Geld für Rente, Gesundheit etc. ausgegeben werden muss. Woher kommt dieses Geld? Man könnte problemlos den Wohnraum pro Person auf ca. die Hälfte, also 25 qm senken. Rechnet man mit 1/3 Ausgaben für Wohnraum, liessen sich damit 1/6 des Bruttosozialproduktes zusätzlich für Rente und Gesundheit bezahlen. Auch aus ökologischer Sicht ist eine Wohnraumreduktion sinnvoll. Entsteht Dichtestress in einer 3-Zimmerwohnung von 75 qm, welche mit 3 Personen bewohnt wird? Bei mir nicht. Gerade sitze ich in einem Kaffee von geschätzten 25 qm mit 12 anderen. Auch hier sehe ich keinen mit Dichtestress.
    3) Was machen die Ein-Kind-Familien, welche irgendwo auf dem Land wohnen und das nächste Nachbarkind, kann nur mit dem Auto besucht werden? Wer bezahlt die Infrastruktur (Strassen, Stromleitungen, etc.) zu diesen Häuschen? Viel besser sind Siedlungen mit vielen Familien und einem zentralen Spielplatz, auf dem sich alle Kinder, ohne eine Strasse überqueren zu müssen, treffen können.
    4) Ein viel grösseres Problem als Dichtestress ist die Vereinzelung und Vereinsamung der Älteren. Der Arzt wird dann als Seelsorger missbraucht. Benötigt werden also mehr Gemeinschaftsräume, Kaffees, Geschäfte, öffentliche Plätze etc. alles in der Nähe und mit einer Durchmischung aus Alt und Jung. Was macht man mit dem Riesenhaus im Grünen, welches beim Auszug des Einzelkindes dann vor allem geputzt werden will. In einer Gemeinschaftssiedlung kann man einfach die Wohnung wechseln, aber das Haus muss ja noch jahrelang abbezahlt werden.
    5) Was macht man mit dem Wunsch vieler, in die Schweiz zu ziehen. In der Schweiz funktioniert vieles und die Korruption ist nur für wenige offensichtlich. Zudem führt sie erst für einen Teil der Bevölkerung (über 50-jährige Arbeitslose z.B.) zu Wohlstandsverlusten. Eine Möglichkeit wäre es, dass man das Schweizer Modell ins Ausland exportiert: „Little Swiss Africa“. Mit Schweizer Beamten, Katasteramt, Schulen etc. Ich könnte mir vorstellen, dass man einen Staat in Afrika finden könnte, der dies auch will. Die Chinesen sind dort auch nicht viel beliebter als die Kolonialisten früher. Die andere Möglichkeit wäre es, mittlere Städte stärker zu fördern. Zürich ist ein Magnet, weil es viele Arbeitsplätze, Schwimmbäder, usw gibt. Bietet man so etwas in Baden, Solothurn oder anderen kleineren Städten an, kann man auch dort gut leben.
    Es gibt viele Ideen, aber Ihr Artikel, Frau Villalon, enthält meiner Meinung nach, nicht viele gute davon: Note 1.25!

    • Klaus Marte………….

      Ihr Komentar ist gut und sie haben auch nachgedacht.

      Trotzdem ist es Sozialismus was sie da andenken.
      Und waren sie schon mal in Afrika…… ich denke nicht.

      Machen sie das, gehen Sie voran und zeigen sie den anderen wie es geht….(((-:

      Ach ja Zitat :5) Was macht man mit dem Wunsch vieler, in die Schweiz zu ziehen.
      ——-
      Nein sagen wäre ein Anfang.
      Ich wünsche mir auch ihr Auto Herr Mitmensch, geben sie es mir einfach…..

    • Ich Will mir nicht von Grünkommunisten diktieren lassen, auf wieviel qm ich wohnen darf.

      Die Autorin hat vollkommen recht.
      Diese grünen Khmers wollen uns alle eingepfercht in WGs haben. Kontrolle ist dann perfekt.

    • @Walter Roth: 1) Wenn ein Gut nicht unbeschränkt zur Verfügung steht wie der Boden in der Schweiz, wer hat darauf einen Anspruch? Derjenige, der geerbt hat? Diejenige, deren Eltern die Gymiprüfung bezahlen konnte? Diejenigen, die Glück hatten und schlau und/oder fleissig geboren wurden? Oder sind alle Bewohner der Schweiz gleichberechtigt? Von einem Staat verlange ich, dass er nach Kopf entscheidet. Man muss auch nicht jedem vorschreiben, dass er nur in 25 qm wohnen darf, aber ich würde in diese Richtung durch entsprechende Besteuerung gehen. Wie sozialistisch oder kapitalistisch man die Ausgestaltung wählt ist damit noch offen. Wir haben ja jetzt schon eine progressive Besteuerung. Und es ist klar, dass die Gesellschaft wieder etwas sozialistischer werden muss, oder es gibt bald Gelbwesten mit Gewehren. Auch ist zweifelhaft, ob die immer weniger werdenden Jungen via AHV und PK, den Alten in ihren Einfamilienhäusern zusätzlich die Infrastruktur bezahlen werden und sie mit dem Krankenwagen ins nächste Spital chauffieren? Gibt es denn schon eine Idee, die vielen Rentner zu bezahlen? Länger arbeiten wollen die meisten ja auch nicht. Auch muss man bedenken, dass der hohe Lebensstandard eben nicht nachhaltig ist. Vielleicht gelingt das ja eines Tages mit alternativen Energien, 100% Recycling usw. usf. Im Moment ist der Verbrauch einfach zu hoch. Und bevor ich bei 50° im Schatten in meinem Einfamilienhäuschen auf dem Lande sitze, wäre ich für eine Beschränkung. Das ist purer Egoismus oder Selbstschutz.
      2) Mit Afrika haben Sie Recht. Ich war noch nie dort. Aber ein Afrikaner in der Schweiz, wird auch irgendwann zum Schweizer, spätestens die Enkel. Ideal wäre es, die Vorteile von beiden Kulturen zu verbinden: Etwas mehr Lebensfreude in der Schweiz und eine gute Organisation in Afrika. Ich weiss natürlich, dass dies anspruchsvoll ist, aber es gibt durchaus Beispiele die funktionieren. z.B. im Film Tomorrow der Bürgermeister in Indien. Also ein Versuch ist es wert.
      3) Wollen Leute in die Schweiz kommen muss dies mit Einverständnis der Bewohner geschehen und da gilt es, demokratische Entscheide zu respektieren. Flüchtlingen würde ich genau das anbieten, was ich jedem Flüchtling auf der Welt anbieten kann, auch demjenigen, der keinen Schlepper bezahlen kann. Es sollen ja so ca. 60 Mio sein. Schweizer wären vielleicht bereit zwischen 100 und 1000 CHF pro Jahr und Kopft zu bezahlen, was ca. 10 bis 100 CHF pro Flüchtling ausmacht. Überleben kann man damit nicht, aber wenn noch ein paar andere Länder mitmachen, wäre ein Überleben zumindest in Afrika möglich. Hinzu kommen noch diejenigen, die hungern. Für mich ist es kein Unterschied, ob jemand verhungert oder durch Krieg stirbt, beiden würden ich versuchen zu helfen. Wenn ich also pro Person (Flüchtling) 1000 CHF pro Jahr erhalte, dann gehe ich nach Afrika und Pflanze mit denen Bäume. Das traue ich mir zu. Geben Sie mir das Geld dafür? Ich habe nur Mobility, das kann jeder haben. Aber mein Fahrrad verleihe ich gerne.

    • @Heinz Doria: Keiner lässt sich gerne etwas sagen oder vorschreiben. Beim Rauchen hat man sich auch geeinigt, dass dies in den Restaurants verboten wird. Selbst die Raucher finden das inzwischen gut. Die Frage ist, werden andere durch das Verhalten beeinträchtigt oder eben nicht? Falls ja, sind Einschränkungen gerechtfertigt. Angenommen ich kaufe alle Wohnungen in der Schweiz und sage Ihnen, Pech gehabt, Sie können nicht mehr hier wohnen, wäre das in Ordnung? Wenn Sie es hinkriegen, ohne Schaden für andere zu wohnen, ist das für mich in Ordnung. Ich denke so ist es aber einfach nicht auch wenn die Umweltschäden nicht so recht einer Person zugeordnet werden können wie das beim Rauchen der Fall ist.
      Was die Kontrolle angeht kann ich nur sagen, es ist zumindest für Familien hilfreich, wenn der Nachbar eine Tür weiter wohnt und auch mal ein Auge auf die spielenden Kinder wirft oder mit Milch oder Eiern aushelfen kann.
      Zudem findet die Kontrolle aktuell über den Datenzugang statt. Und mit einem Satellit kann man Ihnen in Ihrem Garten mit 2-Meter Zaun bereits jetzt schon ins Arschloch schauen. https://www.stern.de/wirtschaft/news/spacex–darum-will-elon-musk-4425-satelliten-ins-all-schiessen-7199454.html. Sieht aus nach schnellem Internet, kann aber auch Kontrolle sein. Denke also eher nicht, dass es die Grünen sind, welche die totale Kontrolle anstreben. Die Jungs, die das machen, sind Profis.

    • @ Klaus Marte……………

      Die UNO hat übrigens 2010 mal ausgerechnet wie viele Menschen in Österreich leben könnten….. und es waren glaube ich ca. 18 Millionen.

      Die Schweiz ist das sicher vergleichbar …. und es sind die zahlen die den „UNO-Migrationspakt“ zugrunde liegen.

      Sie fragen wem das knappe Land gehört ?

      Ich sags ihnen, …. dem Besitzer.
      Wir haben mit dem Bäuerlichen Erb und Landrecht schon die Bauern faktisch enteignet, wollen sie das auf unser ganzes Land ausdehnen ?
      nein das kann genauso wenig funktionieren wie der Sozialismus je irgendwo funktionierte.
      Und Sozialismus ist das, sogar in seiner reinsten Form.

      Natürlich, Sie denken eher an eine Art „Landreform“, aber selbst so eine hat noch nirgends funktioniert.

      Es gibt dafür nur eine Lösung, WIR müssen weniger werden.
      Aber nicht die weissen alten Männer, sondern die Schweizer.
      Sogenannte „Migration“ darf es in unser Land dann aber keine mehr geben…… ausser wie laden denjenigen ein.

  24. Ich lanciere eine Initiative, die jedem Bürger den verfassungsmässigen Anspruch auf eine Baulandparzelle für den ausschliesslichen Eigengebrauch garantiert (Grundrecht). Es kann nicht sein, dass mit einer immer restriktiveren Baulandpolitik unverantwortliche Immobilinpreisspekulationen betrieben wird.
    Dass wir in der Schweiz ein Dichteproblem haben, zeigt das BIP-Wachstum pro Kopf der Bevölkerung auf (CH 2017: PPP kaufkraftbereinigt + 0.24 %; Irland: + 6.92 %; Grossbritannien: + 1.21 %; Portugal: + 3.08 %; Österreich: + 2.66 %; Deutschland: + 2.07 %; Griechenland: + 1.56 %; …).
    Welches sind die Antwort der Politik auf diese Entwicklung?

  25. Das ist wohl der mit Abstand schlechteste Artikel über die ZSI, den ich je gelesen habe. Ich bin auch gegen die Initiative, aber mit so kruden Argumenten („Dichtestress“) spielt man nur den Befürwortern in die Hände. Hat IP wirklich so schlechtes Polit-Niveau nötig?
    Zur Anschauung, wäre ZH City so im „Dichtestress“ wie der Teil HongKongs mit tatsächlichem Dichtestress, würden in ZH City ca 9 Mio Leute leben.

  26. Diese Initiative ist absolut notwendig. Das RPG soll ja erst im Jare 2022 so „richtig“ zum Zuge kommen und bis dahin kann munter weiter zersiedelt werden. Es ist nun wirklich an der Zeit, dass die Zukunft der Schweiz und der jungen Bevölkerung mehr geschützt wird und die pekuniären Interessen der Baulobby hinten angestellt werden. Das Kulturland ist viel zu kostbar, als dass es einfach sinnlos überbaut werden kann. Zudem stehen ja über 80’000 Leer-Wohnungen zum Bezug bereit und doch wir munter drauflos gebaut. Ich stimme mit grosser Überzeugung dieser Initiative zu und bin stolz auf die jungen Leute, die sich politisch artikulieren und denen eine „gesunde“ Umwelt ein Anliegen ist.

  27. Vieles ist von den Grünen Humbug. Wir wollen die AKWs abschalten = Weniger Strom. Oel und Gasheizungen tauschen wir gegen Erdsonden was bedeutet das Haus wird zu 1/3 mit Strom geheizt. Unsere alten Agendas aus Papier sind durch Tablets und Smartphones ersetzt wo der Akku auch geladen sein muss. Die Autos gehen von Diesel und Benzin zu Elektro und nur mal grob 1lBenzin = 10Kwh Strom ! Wie wollen wir die KWh an Strom herbekommen ? Kohlekraftwerke bauen oder doch lieber AKWs einfach nicht in der Schweiz „lieber enet der Grenze“ so ist es viel „sicherer“ und wir können sagen haben keine AKWs und kommen ohne Fossilen Treibstoff aus! hahaha. Klar wir können den ganzen Gebäudepark erneuern, aber auch das braucht viel „graue Energie“ und die Mieten werden durch die Decke gehen, aber wir Schweizer habens doch, wir sind Kampferprobt nur schon durch die immer steigende Krankenkasse, da stecken wir die Mietpreiserhöhung, CO2 abgaben locker weg!

  28. Die Zersiedelungsinitiative muss doch angenommen werden. Denn in Zukunft sollte die Schweiz ähnlich wie Taiwan Platz für 20-22 Mio. Bewohner bieten (Ironie?). Taiwan ist etwas kleiner als die Schweiz. Berge? Auch Taiwan hat hohe Berge. Also was ist das Problem? Dichtestress? Scheissegal. Der Plebs soll sich in Sardinenbüchsen (Wohnen und ÖV) zwängen, aufs private Auto verzichten. Denn die Nomenklatura wohnt dann eben nicht in jenen Plattenbauten und vermag ein privates e-Auto sein eigen nennen (beispielsweise hat der CEO von VW letzte Woche erwähnt, dass e-Autos zu teuer würden und für den breiten Mittelstand nicht mehr erschwinglich sein sollen). Woran erinnert mich diese Entwicklung? Aha, ja, an dieses kleine Büchlein damals im Englischunterricht: Animal Farm. Wohl bekomm’s, Helvetia!

  29. Hahaha… eine Schweizerin(?) warnt ihre Mitschweizer: „Psychologen warnen: Dichtestress ist kein Spass.“ Und dann noch der Vergleich mit Lagos. Lange nicht mehr so gut gelacht. Warum Lagos? Was ist mit New York? Ich liebe Manhattan, der „Dichtestress“ ist sehr inspirierend und der Melting-Pot der verschiedenen Kulturen auch. Und bis wir auch nur annähernd so weit sind, können wir noch gaaaaanz viel verdichten. Vielleicht wäre es angezeigt,. ein bisschen mehr zu reisen und den Horizont zu erweitern… Und übrigens, Psychologen warnen: Hass ist gesundheitsschädlich. Davon hat es ziemlich viel in ihren Kolumnen.

    • Ich musste während 8 Jahren knapp zweimal monatlich nach NYC. Abgesehen vom eh zermürbenden Reisen konnte ich NYC nicht wirklich viel abgewinnen. So sind die Vorstellungen von Lebensqualität eben verschieden. Was wir aber unbedingt angehen müssen ist die verrückte PFZ und bitte nicht vergessen: es fluten ja täglich nochmals ca. 400000 Grenzgänger in die Schweiz und zurück.

    • Waren Sie schon mal in Montana? oder im State of Washington? Vielleicht wäre es angezeigt, ein bisschen mehr zu reisen und den Horizont zu erweitern!

    • Ach ja, das „Hass“-Argument der Linksfaschisten. Damit versucht man immer diejenigen mundtot zu machen, die nicht mit dem sozialistisch-rotversifften Strom schwimmen wollen.

      Und da ja Linke bekanntlich so überaus tolerant und weltoffen sind, können Sie ja sicher auch akzeptieren, dass nicht jeder einen „Melting Pot“ wünscht, der massenhaft Kriminalität, Parallelgesellschaften, Kulturgräben und soziale Ungleichheit mit sich bringt.

    • Guten Tag Herr Xavier Zurbuchen,

      Rechte und Linke Positionen in der Politik sind künstliche erfundene Positionen, quasi ein Machtsystem und die Kontrolle dieses Systems funktioniert hervorragend hier. Wie Sie sehr richtig bemerken, hängt diese von der Fähigkeit des einzelnen ab, aus eigener Ein/Sicht und eigenem Antrieb im Gemeinwesen aufzugehen. Das bedeutet also, weder in einem egoistischen Individualismus als Gesellschaft zu zerfallen noch in einem gleichmachenden Kollektivismus zu verschwinden. Das Hauptproblem ist nicht Jung vs. Alt oder Schweizer vs. Ausländer oder Links vs. Rechts. Das Problem ist Arm vs. Reich. Nichtsdestotrotzt, ist der Vergleich Manhatten vs. Zürich oder Schweiz vs. USA nicht stichhaltig.

      Die Griechen verstanden unter „Deme“ (Ableitung Demos/Dorf) eine Art hierarchischer Ordnung in dem ein geistiger oder materieller Adel die Führung übernimmt. Daher auch das Kürzel „kratie“, das soviel wie Herrschaft ( auch mit Gewalt) bedeutet. Ergo: Eine Demokratie kann es also in Amerika nicht gegeben haben, weil sie nur zuverlässig in kleinen Einheiten realisierbar ist; da sind wir hier im Land der „Glückseligen“ (Ironie) schon weiter/anders….

    • @Smart Investor: Ja, ich war in Montana und in Washington State. Auch in West Virginia, Ohio, New Mexico, Oregon… es fehlen nur wenige Staaten in denen ich nicht war. Zürich könnte man massiv verdichten, ohne jeden Dichtestress. Muss ja nicht grad so massiv sein wie Manhattan, aber ein paar Wolkekratzer wären absolut ok. Und Lagos ist einfach nur billige Polemik. Aber auch dort war ich – machen Sie sich keine Sorgen.

      @Der Da: Mich einen Linksfaschisten zu nennen finde ich süss. Leider total daneben geschossen. Es lebt sich einfach besser ohne Hass, egal was man für Ansichten hat. Werden auch Sie merken, wenn der erste Herzinfarkt kommt oder Sie Blutdrucksenker nehmen müssen.

  30. „….die destruktive, langanhaltende Minus- und Tiefstzinspolitik der SNB“.
    Sorry, die grössten Enteigner der Geschichte sitzen in der EZB. Die SNB kann da nur hampeln.
    Und zur Initiative: Bei einem JA müssen halt alle ein bisschen lieb aufeinander sein. Die Joggen ja auch lieber auf Feldwegen.

  31. Sehr geehrte Frau Villalon,

    „Früher oder später werden wir nicht darum herumkommen, an diesen zwei Stellgrössen ernsthaft herumzuschrauben. Diese von den Jungen Grünen lancierte Zersiedelungsinitiative ist jedoch, mit Verlaub, ernstzunehmender Humbug.“

    Richtig!

    Es ist höchste Zeit, dass wir diese Fehlentwicklung auch aus eigenem langfristigem Interesse stoppen. Die Schweiz hat sich mit ihrer Einwanderungspolitik unter ein Damoklesschwert gelegt. Wo sind die Ursachen? Dies ist eine der Wurzeln des Übels in unserem Land, einer der Gründe für das Aussterben der indigenen Bevölkerung; darüber wird der eiserne Vorhang des Schweigens gelegt.

  32. Naja,,,, verdichtetes Bauen … aber nicht für alle.
    In der Stadt St. Gallen wehrt sich ein Bürgerkomitee unter der Leitung des Clowns „PIC mit Unterschriften gegen Verdichtetes bauen, weil die „Sicht auf die Kathedrale“ genommen würde.
    Der Grüne Andreas Hobi unterstützt dieses Begehren: “ … Allerdings nicht wegen der Aussicht. Er sei grundsätzlich für Verdichtung im Stadtzentrum, doch bei diesem Projekt handle es sich um eine «unzumutbare Verdichtung …“
    Zu erwähnen wäre noch dass A. Hobi selbst dort wohnt wo die Verdichtung geplant ist UND der Clown Pic im Unterstützer Komitee für die Wahl von Hr. Hobi war.

    • Nicht nur in der Stadt St. Gallen der Nationalratssaal in Bern ist voller Clowns. Nur PIC macht wenigstens schöne grosse Seifenblasen.

    • wie der link-grüne Filz leibt und lebt.
      Hundertausende von Asylsuchenden herein bitten – aber für keinen kommt links-grün selber auf.

  33. Die Initiative ist sinnvoll, ich stimme ja.

    Natürlich können und wollen wir nicht ad absurdum verdichten-nur kommt der Dichtestress in einem flächenmässig kleinen Land nicht von der Bauverdichtung, sondern vom allgemeinen Bevölkerungswachstum.

    Die (ungewollte?) Wirkung der Initiative ist eine klare strategische Ansage, wonach wir in der Schweiz ein realistisches Bevölkerungslimit setzen sollten. Mit diesem ewigen Wachstumsgeschwurbel belügen wir uns nur selbst.
    Also anstatt sich Schritt für Schritt an eine Unionsbürger-Richtlinie anzupassen, sollten wir über die Höhe des Betrages sprechen, mit dem sich ein Niederlassungswilliger in die Infrastruktur des Landes einkaufen müsste…

  34. Frau Villalon, Sie erinnern mich stark an die Kommentare der „Energieberaterin“ Ihr Hass auf die „Linken“ und „Grünen“ muss ja grenzenlos sein.
    Ich weiss nicht was diese Ihnen angetan haben?
    Sind Sie etwa mit dem Frauenstimmrecht, der AHV, der Abschaffung der Kinderarbeit überfordert? Übrigens war die Schweiz eines der letzten europäischen Länder die die Kinderarbeit abgeschafft hat.

    Sie leben bei Ihrem Job als „Energieberaterin“ von den Grünen und Linken. Warum leben Sie von denen und schreiben so erbittert gegen diese?

    Warum leben Sie dann in Zürich und nicht auf dem Land wenn Sie das Stadtleben so nervt?
    Was ist falsch daran zu unserem Grund und Boden zu schauen?
    Es kann doch nicht sein, dass Spekulanten auf Kredit (ohne eigenes Geld) die Böden dem Mittelstand wegkaufen?

    • @ Buezer…..

      ich mag die Sozis auch in keinster Weise.
      Einen „Sozialen“ Demokraten im Wortsinne kann ich akzeptieren, Sozis braucht niemand mehr nach all dem Leid.

      Also ich habe wohl jeden Grund diese Spezies nicht zu mögen, oder ?

    • Die Kommentare von Frau Villalon sind immer hasserfüllt gegen Grüne und Linke gerichtet. Im Verständnis von Frau Villalon sind alles „Grüne“ und „Linke“, die anderer Meinung sind. Und genau diese sind für alle Übel dieser Welt verantwortlich. So einfach ist das bei ihr.

      Auf IP kann sie mit diesen unverarbeiteten Hasstiraden zwar eine gewisse Anhängerschaft von Gleichgesinnten mobilisieren.

      Ein Engagement auf solch hasserfüllter Basis hat aber keine Wirkung und schon keine Zukunft!

  35. Die Initiative korrigert mehrere Exzesse:
    -Der Exzess der Negativzinsen der SNB welche zu extremer Bautätigkeit führt.

    -Der Exzess der Hypothekarbanken wie die Raiffeisen, welche fragwürdige Kredite vergeben und diese dann im Ausland verschachern.

    -Der Exzess der Pensionskassen, die unser Geld in unnötige Bauprojekte versenken. (Diese erinnern mich irgendwie an Legebatterien für Hühner).

    -Der Exzess der privaten Verschuldung.

    Je länger die Blase aufgepumpt wird, desto härter wird der Kater danach. Daher ja zur Inititive. Für die Gemeinden wird es später immer noch genügend Schlupflöcher geben.

    Es wäre die erste Initiative welche wortwörtlich umgesetzt wurde.
    Selbst die in der Verfassung geschriebene Alpenschutzinitiative hindert anscheinend niemand daran eine zweite Gotthardröhre zu bohren.

    • Herbert……

      das ist leider nicht sicher.

      Vielmehr kann es sein das nur einfach alles sehr viel teurer wird, das Geld trotzdem fliesst aber nur noch gehobene Kreise davon profitieren können.
      Real gesehen erhöht es den Druck auf Kleinverdienende noch mehr, währen die anderen….?

      Ansonsten gebe ich ihnen Recht, es gibt viele Fehlentwicklungen die gerade auch von unserer SNB gefördert werden.
      Die Landung wird extrem hart…… aber daran will noch niemand denken.

  36. Ein (Ver-)Treter eines der Schweizer „Think Tanks“ („Think“ so ausgesprochen wie es die Leute aus dem grossen Kanton oder Frau Martullo tun…), glaube es war Avenir Suisse, faselte letzthin von 11 Mio Einwohnern in der Schweiz. – Klar doch, nur so können die Immopreise ständig gestützt werden und müssen die Pensionskassen nicht kapitulieren. – Leute, wisst ihr was?! Da behalte ich mein Chalet bei Gstaad und kaufe mir etwas Schönes an einem schönen Ort in Italien. Ihr könnt Euch dann mit PFZ bis zum Abwinken, „Fachkräftemangel“ (will heissen: Fachkräfte werden spätestens ab 50 in die Fachkräfte-Mangel genommen und platt gemacht) und ausuferndem Staatsapparat und vollverdichtet weiter auf den Sack gehen!

    • Richtig, bei 11 Millionen werde ich meine Pension dereinst auch nicht mehr in der Schweiz verbringen.
      Mit blutendem Herzen, aber eben……….

      Die welche uns das prognostizieren und es sogar gut finden, das sind die welche eh Global denken und leben und genug Mittel haben in Kanada ein paar Hektaren zu erwerben.

  37. Die Zuwandeung in die Schweiz geht seit einigen Jahren zurück:

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-zuwanderung-aus-der-eu-geht-deutlich-zurueck-ld.1400254

    Wenn ich dies nun mit den Verhältnissen um 2003 vergleiche, als es speziell für deutsche Akademiker sehr attraktiv war, in die Schweiz überzusiedeln und dort berufstätig zu sein, so gibt es heute viele dieser Vorteile infolge kaum gestiegener Gehälter, jedoch stark gestiegener Lebenshaltungskosten (und Immobilienpreise) nicht mehr.

    • @ Ausländerausweis / Livret pour étrangers / Libretto per stranieri

      Aha sie geht zurück…………..

      ….das ist teilweise richtig, aber deren Niveau ist immer noch derart hoch, das unser Land zubevölkert wird, nur ein wenig langsamer wie vor 5 Jahren.

      Ein langsamer Tod ist also gar kein richtiger, denken sie also….?

    • Insbesondere deutsche Akademiker – jedoch auch Facharbeiter – kommen derzeit sehr gerne wieder in die Schweiz, und das wird sich auf absehbare Zeit nicht mehr ändern. Der Grund: Lehrer an deutschen Schulen unterrichten Klassen, in denen über 90% der Schüler kaum Deutsch sprechen. Ärzte leisten massig Überstunden und werden regelmässig von „besorgten Familienangehörigen“ bedroht und angegriffen. Polizisten, Busfahrer, Kindergärtnerinnen – selbst Rentner sind nicht mehr sicher, in ihren eigenen vier Wänden oder auf öffentlichen Plätzen und Strassen.
      Und ich selbst? Ich kam, weil ich eine Frau und Tochter habe, und hier zumindest noch ein wenig sozialen Frieden und Sicherheit für meine Familie finde.

    • @ Herr oder Frau „Ausländerausweis / Livret pour étrangers / Libretto per stranieri“
      (können Sie wenigstens Französisch und Italienisch?)

      Dass Sie einen meiner bizarrsten Namen kopieren, wenn gleich in leicht abgeänderter Form, zeugt nicht gerade von Kreativität … eben Deutscher Akademiker (von heute) …

      Dazu noch mit einer autoritätsgläubigen abwegigen Abschwächungsfloskel aus dem Pro-PFZ Mainstream … und gleich noch einer der ersten Kommentare … sie wissen wohl nicht einmal worum es bei der in diesem Artikel thematisierten Schweizer Zersiedlungsinitiative geht …

      Ja, sie kommen noch die Deutschen. Und aktuell noch viel mehr aus dem Osten, Italien, Spanien.
      Viele von diesen so eingebildet wie man es einstmals hier nur von Deutschen PFZlern kannte,
      dank Dauerlügen in den Heimat Mainstream Medien (über Gründe der Auswanderung und den angeblichen nichtexistenten Chancen in der Heimat für die angeblich nur im Ausland gesuchten „Hochqualifizierten“), akademische Bildung auch für Holzköpfe und aufgepumpten Noten (als Auswanderungshilfe … ).
      Aber das ist nicht der Artikel um darüber zu diskutieren.

      Im Übrigen sagt der Gebildete immer noch „Einwanderung“ oder „Immigration“ wie in ein Haus EINtreten nicht „Zuwanderung“ wie setzt dich doch ruhig ZU mir auf diese Parkbank, ich bin doch auch erst grad gekommen.

      Freundliche Grüsse,
      Ihr lieber ehemals „Ausländerausweis Ci/Livret pour étrangers Ci/Libretto per stranieri Ci“

    • @ Ausländerausweis / Livret pour étrangers / Libretto per stranieri

      Nein, dem ist denfinitiv nicht so. Der Zuwachs hält an. Viele Ausländer sind zwischenzeitlich eingebürgert. Deshalb fallen sie aus der Statistik.

  38. Ich stimme für die Initiative.
    Es kann nicht sein, dass eine Generation die sich bis unters Dach verschuldet auf Kredit das ganze Land zu baut. Was soll die nächste Generation dann machen? Diese muss dann verdichtet bauen und viele Ausländer herein holen um die Bauhalden zu füllen. Zudem steht diese bis zum Halse in den Schulden.

    Aber eben- nach mir die Sintflut..

    • Sorry, nichts von „nach mir die Sintflut“. Denn schon das revidierte Raumplanungsgesetz verhindert,sofern konsequent angewendet, die weitere Zersiedlung. Es braucht nicht immer neue Verfassungs- und Gesetzesbestimmungen, sondern es braucht einen konsequenten Vollzug der bestehenden Gesetze. Nicht nur auf diesem Gebiet. Aufmerksamkeit erheischt man allerdings nur mit dem Ruf nach immer neuen Gesetzen und Verfassungsbestimmungen. Das nennt sich politisches Marketing und dient der Generierung von Wählern*innen und Parteimitgliedern.

    • Ich bin völlig konträrer Meinung. Zum Glück habe ich mir eben noch ein Eigenheim gesichert. Eine Annahme der Initiative steigert nur den Wert meiner Bude. Ihr könnt ja weiter ‚büezen‘ und im Plattenbau wohnen. Zwischenzeitlich hole ich mir auf Pump noch ein Grundstück. Ätsch.