Die UBS im Überlebenskampf, und Bern schaut weg

Die Milliardenbusse des abgehobenen Frankreichs sollte die Schweiz auf die Barrikaden bringen – Doch alle schweigen.

Mittwoch, 20. Februar 2019: Kahlschlag der französischen Justiz gegenüber der grössten Schweizer Bank, UBS. Immerhin eine Bank, welche in der Schweiz 13’399 Männer und 7’648 Frauen beschäftigt, 50% davon länger als 10 Jahre ihr tägliches Brot bei der Bank verdienend.

Erstaunlich, der grösste Teil der Leserreaktionen in den Schweizer Medien richtet sich nicht gegen die französischen Korsarenrichter, sondern gegen die UBS selbst. Die Situation könnte jedoch kippen, eventuell die höhergestellten Ziele der Schweizer Elite gefährlich stören. Angespannte Situation. An der Börse leidet die UBS Aktie an diesem Tag erheblich.

Im frühlingshaften Madrid derweilen kündigen sich Neuwahlen an. Mitschuld daran, ein sympathischer Secondo und Unternehmer aus der Schweiz, José Manuel Opazo, der mit viel Herzblut mehrere Massendemonstrationen mit 300’000 Personen organisiert hat, um die Regierung und die politischen Parteien zum Handeln in der Katalonienfrage zu bewegen: Spanien soll vereint bleiben. Der Druck der Strasse wird so gross, dass die Regierung Neuwahlen ansetzt.

Der Wahlkampf wird beinhart. Die Sozialistenregierung braucht Geld und Erfolge, sofort: „Guten Tag Oberstleutnant, hier Generalstaatsanwalt Grande-Marlaska, hast du die Meldungen aus Paris gelesen? Ich möchte sofort sämtliche Daten und Fälle, welche illegale Aktivitäten von Schweizer Banken auf spanischem Boden betreffen. Ich nehme an, die UCO (Polizeieinheit gegen organisiertes Verbrechen und Steuerhinterziehung) verfügt über eine solche Datensammlung? Sehr wohl, Fernando. Gut. Behandelt die Angelegenheit mit Priorität. Zu Befehl. Hasta pronto, gracias.“

Donnerstag, 21. Februar 2019. Die Situation in der Schweiz ist ruhig. Kein Raunen im Volch, kein Aufbegehren, eher Schadenfreude oder eine gewisse Resignation. Kommentare von führenden Politikern der Parteienlandschaft Schweiz zur Bancomatensprengung durch die Richter der maroden République? Fehlanzeige. Nix.

Die Publikation der sehr kritischen Pressemitteilung der UBS gegen den Richterspruch in Frankreich verstärkt die bereits existierende Atmosphäre. Das Schweizer Volk und die Classe politique hélvetique pfeifen auf die UBS, erwiesenermassen. Weiterhin keine nennenswerten Reaktionen der Schweizer Politgrössen. Der UBS-Präsident, der Deutsche Axel Weber, schweigt auch. First Class oblige. CEO Ermotti steht im Regen, bräuchte an dem Tag kein Haargel für seinen Nasshaarlook.

Freitag, 22. Februar 2019: Augenreiberei. Mitten im Frankreich-Marignano der UBS publiziert der Tages-Anzeiger auf der Frontseite den Tabubruch der 200 Mitglieder der Vereinigung Schweiz in Europa. Vornehmlich Diplomaten, Professoren und andere hochbezahlten Spitzenbeamten, die auf Kosten des Steuerzahlers ein gutes Leben führen.

Da steht tatsächlich, mit der Annahme des EU-Rahmenvertrags könne die Schweiz „erste Erfahrungen“ sammeln für eine weitere Integration in die EU. Der Tagi publiziert dieses Positionspapier nicht von ungefähr, dies kündigt etwas Grosses an.

Am Abend: Eine von der Garde républicaine auf Motorrädern eskortierte Wagenkolonne fährt Monsieur le Président mit Gattin vom Élysée Palast zum Flughafen Le Bourget. Ein Dassault Falcon fliegt sie ins Wochenende nach Saint Tropez. An Bord herrscht aufgeräumte Stimmung, ein leichtes Nachtessen wird serviert. Feinkost aus dem Terroir de France.

Am Bordtelefon die Botschafterin Frankreichs in Bern, Anne Paugam, ENArchin, Ritterin der Ehrenlegion: „Monsieur le Président, en Suisse tout va bien. Pas de réactions adverses. Bon voyage, Monsieur“. Champagnergläser klirren diskret an Bord während, der Dassault Falcon präsidentiell die rotgoldenen Felder der Corrèze überfliegt und sich die Sonne langsam über die bankrotten Bauernhöfe Zentralfrankreichs legt.

Samstag, 23. Februar 2019: Die Bombe platzt. Petra Gössi und ihre FDP sagen Ja zum EU-Rahmenabkommen. Ein Ja der Vernunft soll es sein. Die FDP-Bundesrätin Keller-Sutter soll an der Sitzung der Fraktion nicht dabei gewesen sein. Sie sei krank gewesen. Wirklich?

Ausser einer Nachricht auf Twitter von Roger Köppel: landesweite Funkstille zum Thema UBS.

Sonntag, 24. Februar 2019: Mittlerweile hat auch die UBS bemerkt, dass sie der ganzen Schweiz schnuppe ist. UBS-Chefjurist Diethelm lanciert einen verzweifelten Appell in der Sonntagspresse. Laut Diethelm steht beim Berufungsverfahren in Frankreich der Finanzplatz als Ganzes im Visier. Das sollte auch die Politik interessieren. Letztlich handle es sich um nationale Interessen.

Nationale Interessen? Wissen unsere Politiker überhaupt, was nationale Interessen sind?

Diethelms stummer Schrei wird an diesem wunderschönen Sonntag mit perfektem Himmel und der ganzen Schweiz auf dem Velo oder beim Spazieren selbstverständlich überhört. Wen interessiert eigentlich der Finanzplatz Schweiz überhaupt noch?

Millionenboni, Swissair-Grounding, UBS-Rettung mit Steuergeldern. Schwarzgeld-Desaster: Hat die Schweiz ihren eigenen Finanzplatz satt?

Hat die Schweiz sogar die eigene Existenz satt? Wie will die Schweiz zukünftig ihren überhöhten Lebensstandard verdienen? Luft und Liebe? Wird die UBS womöglich auf dem Altar eines EU-Beitritts geopfert?

Erstaunlich, was alles an diesen letzten vier Tagen abging, für die Zukunft der Schweiz. Die grösste Bank im Land wird in einen potentiellen Bankrott getrieben, sollten die anderen EU-Länder im Stil Frankreichs nachziehen – und der Grossteil der Bevölkerung, die Regierung und das Wirtschaftssystem Schweiz scheren sich einen Deut darum.

Mitten im Strudel entscheidet eine der tragenden Parteien im Land, dass die Schweiz zukünftig EU-Recht automatisch übernehmen und die eigene Souveränität einem nicht weiter definiertem Schiedsgericht unterwerfen soll, das sanktionsbefähigt gegenüber der Schweiz sein wird.

Dies alles, obwohl man gerade vor wenigen Tagen das bittere UBS-Müsterchen vorgesetzt bekommen hat, selbsterklärend in Sachen Rechtshandhabung durch die grossen EU-Länder.

Oft wäre ich dankbar, ich könnte eine rosarote Pille einnehmen, welche die dunklen Vorausahnungen eliminieren würde.

Kommentare

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  1. Frau Villalon
    Können Sie sich vielleicht vorstellen, dass die Schweizer Bevölkerung schon lange genug hat vom Geschäftsgebaren der UBS und insbesondere von der Ueberheblichkeit der UBS-Führung?
    Der Staat sollte und darf dieser Bank nicht schon wieder helfend zur Seite springen, wie dies offenbar einige Politiker fordern.
    Eine rasche, professionelle Abwicklung der UBS wäre vermutlich für die Schweiz die beste und daher zu bevorzugende Lösung.

  2. Die UBS kann mir gestohlen bleiben, zum Teufel mit ihr – wenn die grosse Mehrheit der Schweizer so denkt, unbeachtet der Interessen des Finanzplatzes, dann ist die UBS voll und ganz selber schuld.

    • Liebe Frau Villalon,
      wir wollten morgen miteinander lunchen, aber die üblichen Wirren in Europa haben dies verhindert. Ich wollte wissen, wer hinter dieser grossartigen IP-Autorin steckt und warum keine anderen Gross-Medien Sie bisher entdeckt haben. Ihre erfrischenden Augenzeugenberichte begeistern mich, wie Ihre Leser. Great stories, indeed.

    • Der ewig jung gebliebene Klaus J. Stoehler in aller Öffentlichkeit auf Freiersfüssen! Soll ich die mutige und integere Frau Isabelle Villalon de Castro Beglückwünschen oder Bedauern?

      Fortsetzung folgt hoffentlich…

  3. Wir sind mittlerweile eine degenerierte Bananenrepublik geworden. Brasilien oder Mexiko müssen sich nicht schämen wir sind gewaltig am aufholen. In einem Land mit 8 Mio. Einwohnern haben wir im Verhältnis sogar noch mehr Mist produziert wie andere Entwicklungsländer. Ein Rechtsstaat NEIN ein Geldtempel JA, das Einzige was die Schweiz noch zusammenhält. Nach uns die Sintflut meine Damen und Herren.

    • @ Brechbühl

      Wenn Sie je in einer Bananenrepublik gelebt hätten würden Sie nicht einen solchen Stuss aus der Comfortzone daherschreiben.

      Leute wie Sie wissen gar nicht wie gut es Ihnen geht. Wissen Sie überhaupt, dass es sowas wie „Ausland“ gibt?

    • Antwort an GJ: Ich habe als Consultant für Fluchtgelder in einer solchen Republik gelebt und kenne die Verhältnisse dort bestens. SIE sind wohl eher derjenige der
      das ganze Leben in einem Elfenbeinturm gelebt haben – wake up for life !

    • @ Rene Brechbühl

      Sie als Fluchtgelder Consultant in einer Bananenrepublik gelebt!

      Bluff pur und obendrein Hochstapelei.

      Es gibt keine Bananenrepublik, die Fluchtgelder Consultants beschäftigt, denn für die gibt es dort gar keine Arbeitsbewilligung.

      So blöd wie Sie meinen sind die IP Leser nicht.

      Wake up to be honest!

  4. Acj ja, und noch was,
    Die von Frankreich angeprangerten Geschäftspraktiken wurden auch von Französischen Banken angewendet, waren allgemein erlaubt.
    Rückwirkend nach neuem Recht zu verurteilen, ist in der Rechtspflege aber nicht möglich, beziehungsweise eine Ursünde.
    Was die UBS tat war legal, alle taten es…. alle durften es.

  5. Heute Morgen in der Weltwoche.

    Seite 14 ….“Angriff auf die Schweiz“
    Die Französische Justiz büsst die UBS.

    Urteil der WW ……kaum Fakten, kaum Beweise, dafür Aussagen geschasster EX UBS-ler, konstruierte Zeugen, ein politisiertes Verfahren.

    ——————-
    Frankreich versucht einfach mal, obs Milliarden einbringt wenn man der UBS an den karren fährt.
    Beziehungsweise, sie haben ja miterlebt das sich unsere Banken eigentlich immer zu einem vergleich hergeben und darum die Behauptungen der Gerichtes eh kaum je überprüft werden…… denn das Geld fliesst vorher.

    • @ Walter Roth

      Da Sie sich ausschliesslich aus der Weltwoche informieren (Ihre Worte), müssen Sie hier auf IP nur noch den Link zur Weltwoche angeben.

      Das ist einfacher für Sie.

      Und wir können auf Ihre copy paste Schreibe verzichten und uns direkt über die Weltwoche informieren. Es hat dort auch weniger Schreibfehler als bei Ihren Ergüssen.
      Danke.

  6. Sehr geehrte Frau Villalon, der obige Beitrag müsste prämiert werden: Ihre fundierten und messerscharfen Beiträge suchen seinesgleichen. Ohne politischen Beigeschmack wird’s auch am Paradeplatz nicht gehen. Nur weiter so : viel Erfolg !!

  7. Zuerst die Amis und nun die Franzosen, danach werden noch die Spanier und Italos kommen um den Finanzplatz Schweiz total kaputt zu machen ! Unsere Politiker in Bern haben leider vergessen wie unsere Eidgenossenschaft entstanden ist…
    Ist doch logisch, dass die Franzosen eine Geldquelle suchen um die Arbeitsscheue Bevölkerung zu finanzieren. Renten ab 55 Jahren, Streiks und nochmals Streiks etc. Hoffe nur, dass die UBS keinen Fünfer diesen Halunken bezahlen wird ansonsten werden andere folgen. Leider wurde der Mut auch gegenüber den Amerikaner nicht aufgebracht zu sagen nun ist genug. Wirklich traurig, dass sich die Schweiz mit dem arg erkrampften Wohlstand einfach so behandeln lässt bis wir wieder von Null an anfangen müssen. Leider sind unsere Volksvertreter in Bern blindäugig oder am schlafen da es Ihnen noch immer zu gut geht.

  8. Seit 2000 musste die UBS gegen 20 Milliarden Bussen zahlen, wegen anrüchigen, illegalen, kriminellen Praktiken.
    Wer die halbe Welt betrügt, soll nicht nach staatlicher Hilfe rufen.

    Google: „so viele Bussen bezahlte die UBS“
    Die Listen sind unvollständig. Es fehlen zB die schweren Fälle
    Enron und Worldcom mit je 200 Millionen Strafzahlungen.

  9. Schlechter Artikel – weil schlecht recherchiert!

    Bern hat sich vor Jahren selber das Grab ausgehoben als man im Anflug von Arroganz und Ignoranz sich weigerte über die Machenschaften der UBS im Detail informieren zu lassen!

    Auf die UBS fallen diese kriminellen Machenschaften nun zurück. Und nur auf die UBS! Das aber möglicherweise aber auch noch von weiteren Seiten.

    Die Politik täte gut daran die eigenen Versäumnisse sowie die Versäumnisse bei der Aufsichtsbehörde aufzuarbeiten.

    Die Banken täten gut daran, sich von der Sippenhaft, in welche sie Ermotti nehmen will, distanzieren. Dies da das fragwürdige „Geschäftsmodell“ der Beihilfe zur Steuerhinterziehung in so einer skrupellosen Form einzig von UBS betrieben wurde.

    Die Ausschlagung eines Vergleichs in Frankreich zeigt auch, dass die Herren Weber/Ermotti erst ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben den Laden „aufzuräumen“ und jetzt mit einer „copy&paste“ Arroganz und Ignoranz glänzen wie es die Politik vor Jahren machte.

    Ganz nüchtern betrachtet darf man davon ausgehen, das jeder vernünftige Staat die UBS basierend auf die Vorgänge in Frankreich, bestehender Prozessunterlagen und Zeugen ebenfalls noch in den Fokus nimmt. Die UBS könnte also noch zum ganz grossen Problem für die Schweiz werden, dabei könnte Ermottis Verteidigungsstrategie soweit noch Schiffbruch erleiden, weil man schlicht die aktuell gerade einfache Verteidigungsstrategie „politisch gefälltes Urteil“ nicht einfach dann 1:1 auf andere Länder übernehmen kann.

    Auch die Player auf dem Finanzplatz Schweiz die von Ermotti in Sippenhaft genommen werden und nicht widersprechen geben dazu auch noch ein ganz schlechtes Bild ab. Aber ob das hilfreich ist für die Glaubwürdigkeit? Ich habe da meine Bedenken. Aktuell gibt zumindest die Finanzmarktlobby ein ganz schlechtes Bild ab!

  10. die busse in F ist kaum höher als die exorbitanten boni der kader und dividenden. somit locker bezahlbar… und wenns dann doch eng wird haben wir ja noch die eine oder andere eigene grossbank – ohne grosse eigene grosse airline und grossindustrie gehts ja auch. wird wohl zeit, auch im bankensektor zu redimensionieren, denn im kryptodigitalzeitalter ist konventionelles banking bald geschichte – busse hin oder her! Warm anziehen ist am Paradeplatz angesagt!!

  11. Vor zwei Monaten hat mich die „Weihnachtsstory“ von Isabel Villalon fasziniert, denn sie war erfrischend direkt und unverblümt geschrieben. Und doch war damals schon ein Unbehagen. In welcher hiesigen Publikation hat man schon das Wort „Arschlöcher“ gleich mehrfach gelesen? Mittlerweile hat sich die Autorin zwar sprachlich gemässigt, lässt aber dafür ihrer sehr konservativen Weltsicht freien Lauf. Was bezweckt sie damit? Die Lösung kann doch nicht Abschottung oder Nationalismus heissen. Mit geht die Unprofessionalität in Bern usw. auch gehörig auf den Geist, aber deswegen der „alten Ordnung“, sprich Bereicherung der Wenigen mittels Steuerumgehung etc. das Wort reden? Diesbezüglich geniesst die Autorin hier für meinen Geschmack zu viel Freilauf. Man müsste es ja gar nicht lesen, aber es steht eben trotzdem prominent da – und somit wächst das Unbehagen. IP sollte bei dem bleiben, was es gross gemacht hat: Faktenbasierter investigativer Journalismus. Die Geister, die man rief, wird man sonst nicht so schnell wieder los.

    • Sehr geehrte Frau Niggli
      Besten Dank, dass Sie diese Thematik hier einmal aufgreifen.

      Ich habe IP immer und auch jetzt zu gut gehalten, dass die Meinungsfreiheit hier auf IP ein echtes Gut ist. Allerdings ist festzuhalten, dass sowohl Standpunkte- wie auch Kommentarschreiber sich mehrheitlich im politisch Rechtsaussen Milieu bewegen. Und sich einige Kommentarschreiber in Vokabular und Ausrichtung nahe dem «braunen Sumpf» tummeln. Häufig werden Kommentare auch zu einer Generalabrechnung persönlicher Frustrationen benutzt. Dies ist nicht nur auf IP so; dies ist Teil der CH-Meinungsvielfalt.
      Dagegen ist – unter dem Aspekt Meinungsfreiheit – nichts einzuwenden, denn besser eine Plattform, wo sich diese Naturelle verbal abreagieren können als non-verbal. Dass IP hier eine «Ventil-Plattform» bildet finde ich OK.

      Allerdings darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass – gerade aufgrund dieses einmaligen Freilaufs – Kommentare und auch «Standpunkte» mit gelegentlich grenzwertigem Inhalt aufgeschaltet werden. Ein aktuelles Beispiel: Im Artikel von L.H. vom 25.02.2019: «Ueli Maurers Liebling sorgt für Angst und Chaos» werden in Kommentaren Frauen in Schlüsselpositionen, z.B. auch Daniela Stoffel, als «toxische Spezies» bezeichnet. Es möge jeder selbst entscheiden, ob solche Formulierungen kommentarwürdig sind. In Twitter z.B. würden solche Statements gelöscht, weil sie als diskriminierend und sexistisch beurteilt werden.

      Auch die süffig und bewusst provokativ geschriebenen «Standpunkte» und Kommentare auf IP sind natürlich nicht immer ein repräsentatives Abbild der Meinung der Schweizer Bevölkerung.
      Wenn wir die Kommentare nach Zustimmungsrate als repräsentativ erachten würden, dann müsste schon längst eine Mauer um die Schweiz gebaut sein, Schwarzgeldmodelle wieder eingeführt, alle Parteien links der Mitte verboten und die ökologische Bewegung liquidiert sein.

      Wären die Kommentare hier repräsentativ, dann wäre die sog. «Selbstbestimmungsinitiative» haushoch angenommen worden. Aber die Mehrheitsverhältnisse waren in diesem Fall gerade umgekehrt. Während 70% hier auf IP in Kommentaren und Standpunkten für die Initiative waren, wurde diese mit 70% abgelehnt. Soweit zur Repräsentativität der Kommentarschreiber und einiger Standpunktschreiber.

      Die Schlussfolgerung, dass IP Kommentatoren und IP Schreiber mehrheitlich im nationalkonservativen Spektrum angesiedelt sind ist eine Feststellung, die ich hier ohne weitere Wertung so stehen lasse.

      Und: ich lese diese Standpunkte und Kommentare immer wieder gerne, da sie z.T. auch satirischen Inhalt haben oder erheiternd sind.

    • Wieso? Fakt ist, dass sich kein Schwein hinter die UBS stellt.
      Bald sind unsere Banken Rumpfgebilde und wir landen in der EU (siehe FDP).
      Was soll hier nicht richtig wiedergegeben worden sein??

    • Stimmt @Sandra Niggli. Sofort dieser Autorin das Schreiben verbieten und Ausbürgern. Warum nicht gleich des Landes verweisen. Zu konservative Weltanschauung, sich hinter die grösste Schweizer Bank zu stellen, welche 21.000 Personen ein Auskommen garantiert. Lieber den Franzosen 5 Milliarden zahlen und sofort sämtliche Banken schliessen.
      Gleich die Schlüssel des SNB Goldtresors mitliefern.
      Das ist dann fortschrittliche Politik und salonfähig. Bravo Niggli !

    • Ihr „Unbehagen“ besteht darin, für zeitnahe Probleme schweizbezogene Lösungen zu finden.
      Nationalismus und Anti-Globalisierung sind keine Denkverbote.
      Die Analyse ihres Beitrags veranschaulicht, wie Gutmenschen mit dem Denken aufhören, wenn der Diskussionsinhalt von den vorgegebenen Paradigmen abweicht.
      Ein Paradebeispiel ist ihre Argumentation: sie wird mit der Nennung der mutmasslichen „Gesinnung“ von Frau Villalon beendet.
      Wenn also irgendwas nach „rechts“ nur riecht, ist es per se schon falsch.

  12. Sehr geehrte Frau Villalon

    Sehr guter Artikel. Sie stellen die richtigen Fragen. Meine Urgrosseltern mussten nach Argentinien auswandern (Provinz Misiones), weil sie hier in der Schweiz am Hungertuch nagten.
    Dies war vor dem Aufstieg des Finanzplatzes Schweiz.

    Die Leute hier, welche unsere Banken schadenfroh ins Pfefferland wünschen, sollten es sich zweimal überlegen.

    Mal schauen, von was die leben wollen, wenn wir hier ins totale Mittelmass abgerutscht sind und die Armut überhand nimmt.

    Freundliche Grüsse und weiter so !

    Carlos Wertheim-Ritz

  13. Viele Dank, Frau Villalon, für Ihren erfrischenden, gut geschriebenen Kommentar, der nun wirklich als Weckruf an unsere Politiker dienen sollte.

  14. Gescheit ist das mit der UBS!!

    Soll die Schweiz sich doch endlich von Ihrer Schwarzgeld Vergangenheit trennen.

    Swiss Banking eben. Wer auf dem Schaden anderer aufbaut (Steuerhinterziehung), kann nicht damit rechnen ewig durchzukommen.

    Leider mischt die Isa mal wieder zwei Töpfe, mit der EU und den Verfehlungen der UBS, ohne das es einen Sinn ergibt.

    Ich lasse mich mal überraschen, wann das Bankgeheimnis im Inland fällt. Wer nichts zu verbergen hat, …..

  15. Und Bern schaut weg ? Jetzt haben wir doch Frau Daniela Stoffel als neue Chefin des SIF, Staatssekretariats für internat. Finanzfragen. Sie wird die UBS retten, wetten ? Hoffnung naht, nur nicht verzagt, nur Mut, mit Frau Stoffel im SIF wird alles gut ! (Man lese den vorherigen Artikel von L. Hässig zu dieser Ernennung).

  16. Wenn Entscheidungsträger entscheidungsträge sind „pro Schweiz“, dann wird outsourced, near-shored etc. Wenn auch die Politiker nichts mehr verteidigen, das als USP der Schweiz gelten könnte, dann war das… Es bleiben unsere Milliarden teuren Kampfjets, die was genau verteidigen sollen?

  17. Nun ja, die Schweiz hat nichts gelerent aus der Vergangenheit! Zuerst hat man die CH Banken mit viel Steuergeld gerettet. Doch dann hat man die CH Banken den Heuschrecken aus den USA zum Frass vorgelegt und die haben sich daran genüsslich genährt. Und nun kommen die einzelnen Wegelagerer und Raubritter aus der EU und fordern „Selbst ernahnten Wegezoll“ bis alle Bluten und am Schluss kommt dann noch die EU selber um ihre leeren Kassen zu füllen. Und der Schweizer Politiker schaut zu und geniesst. Da wundert es mich ehrlich gesagt nicht mehr, das die CH Banken UBS & CS sich nicht mehr als Schweizer Banken sehen und die Flucht Richtung Asien antreten.

  18. Schreiben Sie weiter so, Herr Nef.
    Fahhnen auf den Schweizer Seen ohne Grenzen, Schweizer Stolz, wir werden allen rundum die kleine Schweiz zeigen, wie dumm und arrogant sie sind.

    Nächstes Mal schlucke ich auch eine Pille, so werden ich mich hier, in Ihrem Land, nicht als Geburtsbürger eines maroden Landes fühlen. Es braucht nur zu sehen, wie die Kantone auf das Geld der SNB wartet, um zu merken, dass es in Ihrer Schweiz nicht wirklich besser geht als in der Grande Nation. Das auch hat Inside Paradeplatz wiederholt gezeigt.

  19. Auch die größte Entrüstung über den franz. Banküberfall würde nichts bringen. Im Gegenteil, es ist gerade das Schweizer Volk mit seinen EU-feindlichen Entscheidungen, von denen sich das Monster besonders provoziert fühlt, und dem sie zeigen möchte, wie ohnmächtig es ist. Mit letzterem hat sie leider nicht ganz unrecht.

    • Montesquieu ist für die EU Nomenklatur so etwas wie ein französischer Weichkäse im
      Aldi Regal.

  20. Vielen Dank, Frau Villalon, für Ihr mutiges Votum. Bis jetzt waren stets die US-Strafbehörden und US-Gerichte der grosse Schreck für den Schweizer Finanzplatz. Im US-Steuerstreit bezahlten die Schweizer Finanzinstitute durchschnittlich eine Busse von 2.7% der nicht deklarierten Vermögenswerte. Laut der französischen Zeitschrift „Les Echos“ hat die französische Staatsanwaltschaft von der UBS in den Einigungsgesprächen EUR 2 Mrd. gefordert, das entspricht mehr als 50% (!) der nicht versteuerten Vermögenswerte. Hätte die UBS einer solchen Einigung zugestimmt – falls es tatsächlich eine Möglichkeit dazu gab – so hätte sie sich massiver Kritik ausgesetzt.

  21. Fünf Staaten haben den OECD-Vertrag zum Internationalen Datenträgeraustausch nicht unterschrieben.
    Einer davon war die USA.
    Mit der Folge, daß die Amis jetzt Kapitalzuflüsse haben und die Schweizer Großbanken Kapitalabflüsse.
    Mit der weiteren Folge, daß hiesige Politiker (WMS), Wohlstandsbürger und Moralapostel mit einer weißen Weste dastehen.
    Allerdings hakt es jetzt beim Wohlstandsmodell für die breite Masse.
    Fazit:
    Die Schweiz besaß ein unschlagbares Geschäftsmodell.
    Dann kamen die Amis und stuften dieses Modell als unmoralisch ein.
    Durch Druck schafften es die Amis mit ihren Schweizer Statthaltern, die öffentliche Empörung so anzufachen, daß die Schweiz das erfolgreiche Geschäftsmodell aufgab.
    Jetzt betreiben die USA in Delaware und Nevada dasselbe Geschäftsmodell.
    Niemand interessiert es.
    Milliarden und Abermilliarden einfach verschleudert, als ob es sich nur um einige tausend Franken handeln würde.

  22. Sehr geehrte Frau Villalon, danke und Kompliment für Ihre durchs Band tollen Artikel. Eine so weitsichtige und kluge Frau wie Sie weiss doch, die UBS hat Staatsgarantie. Der Staat wird wieder (und immer) einsteigen und der Staat wird sie anschliessend wieder (und immer) demselben Klüngel in die Hand geben. Und die werden wieder (und immer) Millionen kassieren und sie wieder (und hoffentlich nicht immer) in ihrer blinden Gier an die Wand fahren.

  23. Ich bin voll einverstanden mit Ihnen Frau Villalon. Eines muss ich aber auch sagen: Zu diesem traurigen Zustand haben die Abzocker im Management der Grossfirmen viel beigetragen. Es begann mit Parnevik der bei ABB bei seinem Abgang 150 Millionen aus dem Kässeli mitlaufen liess. Gut er hat die Hälfte nach Protest zurückgegeben. Aber immer mehr Mänager kassieren immer mehr Bonis. Und das Verrückte ist, auch wenn die Firma Verlust macht, stecken sie sich Millionen ins Portemonnaie. Das gibt viel Frust bei den andern und eine tiefe Ablehnung gegen eben die Banker etc. Wieso soll ein Vasella 40 Millionen kassieren obwohl kaum ist er weg, die Novartis unrentabel Teile abstossen will ? Da hat doch einer Fehler gemacht und trotzdem unanständig zugelangt. Diese Kultur hat viel, sehr viel Goodwill kaputt gemacht. Leider. Denn wenn eine UBS fallen sollte (was ich nicht glaube) wird es auch sehr viele andere Betroffene geben. Ausser Mitarbeitern auch Pensionskassen etc. Hoffen wir alles wird gut.

  24. Nun ich denke ihr Beitrag war wohl satirisch gemeint. Oder? Welcher Politiker ausser gewisse Exponenten die von der Finanzindustrie bezahlt werden, kann es sich denn noch leisten eine Industrie zu verteidigen deren Geschäftsmodell man unter einem anderen Blickwinkel in guten Treuen als Raubrittertum bezeichnen kann. Jeder Schweizer muss sich im Ausland an ausländisches Recht halten und macht das meistens auch. Ist ja nicht so schwer zu verstehen. Welcher ausländische Rechtsstaat kann es sich denn noch leisten Steuerhinterzieher zu decken, auch wenn die reichen Familien das Geld schon seit Generationen in der Schweiz versteckt und / oder weiss gewaschen haben. Die UBS hat ihr Schlamassel selber verursacht, sie hätte in den Vergleich einwilligen können. Nun nachdem Frankreich verkündet hat, das auch europäisches Recht verletzt wurde wird es erst recht gefährlich. Warum soll jemand dieser Bank helfen, sie kann die Strafe von den Steuern abziehen und wird sicher für die Verantwortlichen die Boni erhöhen. Noch Fragen?

  25. Die Frau schreibt sensationell.

    Noch etwas zu meinem Thema: Dass die SNB fast 800 Milliarden Euros und Dollars ihren Büchern hat – finanziert mit Schweizer-Faranken-Schulden – notabene – mit entsprechendem Währungsrisiko – ist auch der ganzen Schweiz „schnuppe“.

    Wann wird die Schweiz aus ihrem Dornröschenschlaf böse erwachen?

    Marc Meyer

    • Wenn eine Kantischülerin einen solchen Aufsatz verfassen würde, bekäme sie max. die Note 2.
      Unabhängig ob man die Ansichten teilt ist diese Arbeit sehr ungenügend.

    • @Büezer …und jemand wie Sie wäre gar nicht ins Gymi aufgenommen worden. Sie taugen auch nur für den Freitags Klimastreik.

  26. Ich glaube viele Leute und vor allem viele UBS-Hass-Kommentatoren haben noch nicht begriffen, dass es einem französischen Bürger selbstverständlich erlaubt ist ein Konto bei der UBS oder irgend einer anderen Schweizer Bank zu eröffnen. Seine Aufgabe ist es dann dieses Konto beim Steueramt zu deklarieren. Dass nun gewisse Franzosen oder Bürger anderer Nationen das Geld am Steueramt vorbeischmuggeln, das kann nicht das Problem der UBS, der Schweizer Banken im allgemeinen und der Schweiz sein. Nicht dass die UBS fehlerlos wäre aber diese Bank ist doch nicht in der Lage auch noch den Control-Officer für jeden einzelnen Kunden zu spielen. Ich rede hier nicht von grossen Steuern-Optimierern sondern von ganz normalen Kunden die ihre Ersparnisse aus guten Gründen in der Schweiz angelegt haben. Ich bin überzeugt, dass in der Pariser UBS-Busse alles inbegriffen ist, deklariertes Geld, nicht-deklariertes Geld, Geld das gar nie bei der UBS angelegt worden ist etc. etc. und deswegen wäre es extrem wichtig, dass Bern hier einschreitet. Wenn in dieser Beziehung nichts geschieht können wir davon ausgehen, dass eigentlich jeder Ausländer der Geld in der Schweiz deponiert hat ein Steuerhinterzieher ist. Wollen wir das und sollen wir uns von finanzschwachen und geldgeilen europäischen Staaten vorschreiben lassen was wir in unserem Land zu tun haben?

    • Staaten können uns nicht vorschreiben, was wir in unserem Land zu tun haben. Aber sie können Schweizer Banken mit Filialen und
      Tochterbanken im Ausland die Lizenz entziehen, wenn die Bankleitung
      in der Schweiz deren Gesetze missachtet.

  27. Die UBS ist und bleibt eine umstrittene Organisation. Steuern hinterziehen ist ein Verbrechen am Staat, an der Gesellschaft und der Solidarität. Und die Hilfe zur Steuerhinterziehung ist es ebenso. Es wäre Wahnsinn pur, wenn die UBS jetzt die Busse auch noch von den Steuern abziehen könnte.

  28. Die nicht mehr überschäumende Liebe vieler Schweizer zur UBS ist vermutlich zu erklären mit den Lohnexzessen der dortigen Topmanager, die in keinem Verhältnis zum Aktienwert als Mass für den Firmenerfolg stehen. Wie soll einer, der vielleicht 80’000.-/a verdient, gute Arbeit dafür leistet und vielleicht einige UBS-Aktien besitzt, Sympathien für Leute haben, die das in 1 Woche oder 3 Tagen verdienen ? Da hört die Liebe und die Loyalität auf. Die UBS steht da nicht allein, das betrifft viele grosse Firmen und insbesondere Banken. Die UBS ist aber die Bank mit den grössten Problemen seit 10 Jahren.

  29. Wäre es wenigstens gut geschrieben, könnte man es vielleicht als modernes Märchen betrachten. Aber es ist einfach Frau Villalon’s click bait. Blödsinn, aber es scheint zu funktionieren.

  30. „Die Milliardenbusse des abgehobenen Frankreichs sollte die Schweiz auf die Barrikaden bringen – Doch alle schweigen.“

    Auch ich schweige, werte Frau Villalon ! Schweige wie ein Grab. Auf die Barrikaden steigen für die UBS ? Ich bitte Sie, Frau Villalon ! Nicht den kleinen Finger rühren werde ich für eine Bank, deren Geschäftsmodell seit Jahren weltweit als kriminell eingestuft wird. Die hausgemachten Lämpen der UBS gehen mir nun wirklich am Allerwertesten vorbei. Was mit der UBS passieren wird, ist mir so was von egal, ist mir genauso schnuppe, wie das künftige Schicksal von Bruchpilot Ermotti und seiner Crew. Das verbreitete Achselzucken in Sachen UBS in der breiten Öffentlichkeit ist mehr als verständlich. Ungebremst steigende Krankenkassenprämien, kaum mehr tragbare Mieten, die ungesicherte Finanzierung der Altersvorsorge, Ü50-Arbeitslosigkeit, Working Poor, das Verhältnis zur EU, hohe Einkommenssteuerbelastung – das ist es, was das Volk beschäftigt. Nicht der “Überlebenskampf“ der UBS. Wichtig ist nur, dass für eine, sich allenfalls aufdrängende, abermalige Rettung der UBS nicht einen einzigen Franken aus öffentlichen Mitteln zur Verfügung gestellt wird …

  31. Friedrich Engels schrieb einmal in einem Bericht über die Schweiz und deren Regierung für die New Yorker Daily Tribune:

    „Jede anmassende und hartnäckige Regierung kann bei den Schweizern erreichen, was sie will…

    … was die Schweizer Regierung anbelangt, so gab sie auf jede immer unverschämtere Forderung einen noch demütigeren Bescheid.“

    Der Bericht über die Schweiz stammt aus dem Jahr 1853.

  32. Sehr geehrte Frau Villalon, Ihr Appell erfolgt auf der richtigen Plattform, gehörte jedoch auch über andere Medien verbreitet. Mein Kompliment, auch an Herrn Hässig, der die Publikation ermöglicht.

    Allenfalls liesse sich die Genesis der Schwarzgelder recherchieren (mehr noch als im US-Kontext könnten die in Frankreich nicht versteuerten Vermögenswerte von Juden bzw. Opfern des Holocaust stammen). Das Problem der unversteuerten Vermögen, das gemäss globaler Hackordnung zum Problem der Schweiz gemacht wird, hat seine primäre Ursache in den entsprechenden Ländern. Dass das Problem der unversteuerten Vermögen in Frankreich bekannt war, belegt der Umstand, dass das Zinsbesteuerungsabkommen den französischen Behörden seit dem Jahr 2004 den entsprechenden Informationszugang ermöglichte.

    Das politische Urteil aus Paris ist eine Machdemonstration. Der Hintergrund der unversteuerten Gelder, politische Fehlentwicklungen, werden in Frankreich bewusst nicht thematisiert.

  33. Haben die den Bonus der Geschäftsleitung gestrichen?
    Falls NEIN, handelt es sich NICHT um einen Überlebenskampf.

    Patrioten sind keine Trottel.

  34. Es ist uns zu lange zu gut gegangen. Wir nehmen unseren Wohlstand für Gott gegeben. Dass dieser Wohlstand täglich erarbeitet werden muss, merken die Leute nicht mehr. Dank unserer direkten Demokratie haben wir seit 180 Jahren stabile Verhältnisse in unserem Land. Es gibt keine grossen Sprünge, aber es gibt Stabilität und Berechenbarkeit. Auf dieser Stabilität kann eine prosperierende Gesellschaft aufbauen. Und wir sind daran, das alles zu verscherbeln. Ich hoffe das hört endlich auf aber meine Zuversicht hält sich leider in Grenzen.

    • Wohlstand ist nicht Gott gegeben sondern die Frucht ehrlicher Arbeit.

      Die UBS hat hingegen mit ehrlicher Arbeit nichts zu tun. Diese Bank lebt von der Arbeit ehrlicher Bürger. Der Finanzplatz der Schweiz ist sowieso bedeutungslos (unter 10%BIP).

      Wenn die UBS die Tore schliesst wird das nur die letzten verblieben Inder und Polen jucken.

  35. Das tollste Ding wäre, wenn die Einlagen der Franzosen bei französischen Banken in Genf unbeschadet blieben und nur die Konten der Franzosen bei schweizerischen Banken betroffen sind.
    Damit wäre nachgewiesen, daß es nicht um Steuerhinterziehung geht, sondern um Neuverteilung von juristisch greifbaren Vermögen zugunsten Frankreichs (oder der USA).
    Logisch, daß die installierte Selbstschussanlage der Frau BR Widmer-Schlumpf offenbar nur auf das schiesst, was schon vorher vom Ausland ins Visier genommen worden war.
    Jetzt liegt das Schweizer Wildbret in langen Reihen zur Organentnahme vor dem Schützenhaus.
    Und unsere Bundesräte blasen zum Halali.
    Komm mir noch einer mit Direkter Demokratie und Schweizer Sonderstellungsstatus oder souveräner Neutralität, den schlag ich wegen Volksverdummung ans nächste Wegekreuz.

  36. Liebe Isabel, das ist wohl etwas schlampig recherchiert wenn Sie etwas von einem Zitat : nicht weiter definiertem Schiedsgericht Zitat ende schreiben. Ein Blick in eine schweizer Zeitung – NZZ beispielsweise – hätte genügt, Sie diesbezüglich genauestens zu informieren.
    So wie Sie es darstellen legt es die Vermutung nahe, Sie wollten weiter Unruhe unter den Unwissenden stiften.

  37. Es ist Wahljahr und deshalb schweigen mindestens unsere Politiker. Den Rest des Volkes, ich nenne das die doofe und uninteressierte Masse, interessiert es nicht.

    • Die UBS hat gegen Gesetze verstossen; aber es ist schon interessant, auch Hr Matter, SVP Nationalrat, der UBS zur Seite stehen, gerade jene die eine strikte Befolgung der Gesetze einfordern. Es ist ein Urteil eines Gerichts eines demokratischen Landes; die UBS geht in Revision, das ist ihr Recht. Welchen Grund gibt es, der UBS, welche mit ihrer Geschäftspolitik bewusst die Gesetze gebrochen hat, zur Hilfe zu eilen?

  38. Sie glauben tatsächlich, wir sollten der UBS helfen?? Von welchem Stern sind sie denn?

    Als SBG mit derm Bankverein fusionierte, sagte man den kleineren Kunden, sie sollen sich eine andere Bank suchen. Später sagte man den Mitarbeitern, sie sollen sich eine andere Stelle suchen. Ueber diese ganzen Jahre waren tausende Menschen in irgend einer Form betroffen!
    Und nun sollen wir für diese Schmarotzer auch noch Mitleid haben? Loyalität gegenüber solchen Abzockern? Wo war die Loyalität gegenüber den Kunden und Mitarbeitern in den letzten Jahren? Sie wundern sich, dass die Leute nicht auf die Barrikaden gehen, für solche eine schmarotzertruppe? Hochmut kommt vor dem Fall!

    • Die UBS soll einfach 2 Jahre keine Boni zahlen, dann sind die 5 Milliarden wieder locker drin, so über den Daumen gepeilt. Einfach keinen weiteren Scheiss verbocken, Axel und Sergio! – Natürlich muss und darf der Bund hier NICHT finanziell helfen, er soll aber über die diplomatischen Kanäle mit viel macchiavellischer Intelligenz (wenn nicht vorhanden, dann schwierig) spielen, so dass in der Berufung der Schaden kleiner wird und Frankreich nicht noch auf weitere dumme Raubzuggedanken kommt.

    • Im Worst Case muss der Steuerzahler der UBS, als systemrelevante Bank, helfen. Ob er will oder nicht.

  39. Liebe Frau Villalon, Weckruf für solche (falls die Vorwürfe so stimmen)? Gut, so kann man auch bekannt werden.

    Das war übrigens noch lange nicht die letzte Klage.
    Wie ich aus verlässlichen Quellen weiss ist es im Südamerika-Geschäft nach wie vor Gang und Gäbe dass Kunde und Berater sich gegenseitig entgegenfliegen oder sich in Dritt-Ländern treffen um angeblich nur rein private Angelegenheiten zu besprechen (aber auf keinen Fall Business betreiben). Wenn das dann rauskommt (ja, das wird es, sobald das Volumen genug gross ist) wird das wieder zu schmerzlichen Strafen führen.

    Schreiben Sie dann auch wieder das die Bevölkerung einfach wegschaut? Sollte nicht die BANK sich fragen was sie für die Bevölkerung tun kann? Die Bevölkerung sollte für die Bank nämlich gar nichts tun müssen. Weder Retten noch Verteidigen. Ich finde ja die Bank(en) sollte endlich hinschauen, schliesslich sind es Banker die wegen Boni und Zielen sich zu solchen Aktionen verleiten lassen haben. Nicht die Bevölkerung.

    Ich muss aber ihr Satire-Talent anerkennen.

  40. 2008 hat der Steuerzahler die UBS mit über 80 Milliarden SFR gerettet. Danach wurde weitergewurstelt und weiterhin überhöhte Löhne, Boni etc. bezahlt. Nach nun immerhin 11 Jahren hat auch Bern begriffen, dass die UBS „lernunfähig“ ist und dadurch auch kein Grund besteht, ihr nochmals zu helfen. Und das ist auch gut so. Sollte sie hops gehen, wird es eine Bereinigung in der CH-Bankenwelt geben, was zu wünschen ist.

    • @Frei
      Effektiv waren es eine Pflichtwandelanleihe über USD 6 Mrd (Bund) und ein Darlehen an den Stabilisierungsfonds über USD 25.8 Mrd (SNB). Im Prinzip hat der Steuerzahler nur die Fair-Value Falle überbrückt und dabei gut verdient.

    • Roman Günter: Haben Sie die Liquidationsrechnung des Fonds gesehen? Non-Valeurs, welche innert 2 Jahren wieder zu Goldeselchen werden? Verlassene und geplünderte US-Liegenschaften, die über Nacht zu Goldvögelchen werden?
      Nur wenige Leute kennen die Liquidationsrechnung. Solange die Abläufe und die Schlussrechnung nicht publiziert sind, glaube ich nichts.
      Und weiter: Schön ausgedrückt mit „überbrückt und dabei gut verdient“. Ich sage: „Ohne Rettung platt, flach und pleite. Einfach pleite“. So, wie die Swiss Air Lines. Alles klar?

    • Guten Abend Rückbauer

      Möglicherweise ist Ihnen entgangen, dass der StabFund gegen Ende 2013 von der UBS zurückgekauft worden ist und die Nationalbank einen Kapitalgewinn von ca. USD 3,8 Milliarden und einen Zinsgewinn von ca. USD 1,6 Milliarden realisieren konnte. Da zum Schluss praktisch nur noch liquide Mittel vorlagen, wird auch die UBS positiv abgeschlossen haben.

      Effektiv ist es nicht einmal sicher, ob schlussendlich die UBS wirklich hatte gerettet werden müssen.

      Beste Grüsse

  41. Vielen Dank Frau Villalon für diesen aktuellen „Statusbericht-CH“. Inhaltlich gibt es nichts anzufügen. Eine traurige Realität, ja, aber die Welt wird sich weiter drehen. Nur die dümmsten Kälber wählen sich ihren Metzger selbst.

    Ich sitze hier im Ybrig SZ bei Kaffee und Kuchen und viel Sonne im Gesicht, da ereignet sich vor meinen Augen soeben ein eindrückliches Naturschauspiel. Plötzlich sammelten sich gegen 150 Alpendohlen kreisend über mir und begannen lautstark zu piepsen, gurgeln und fluchen (und scheissen des Nachbar‘s Sitzplatz voll).

    Dank unserer traditionellen Fähigkeit im Kt. SZ die heimische Fauna zu verstehen (e.g. Wetterschmöker Horat mit seinen Mäusen und Ameisen et al.), habe auch ich soeben äusserst interessante Fakten erfahren, welche ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

    1. Maurer ist der vermutlich cleverste BR seit 50 Jahren (ich kann das bestätigen). Sähe er eine Chance auf Erfolg, hätte er der UBS längst Unterstützung zugesagt und diesbezügliche Evidenz wäre sichtbar. Ist sie nicht. Also können wir davon ausgehen, dass die UBS seitens Bundesbern tatsächlich auf keinerlei Schützenhilfe zählen kann. Sie gilt als verloren. Help Yourself!

    2. Ermotti erscheint im heutigen Licht als Verlierer der sich hochtrabend verschätzt hat. Die kurzsichtigen Kommentare der linken Träumerschaft in diesem Blog bestätigen die Wahrnehmung der 70%+ Schwachsinnigen in diesem Land. In Tat und Wahrheit jedoch ist die vertrackte Situation Teil eines raffinierten „Plan B“! Dieser bezeichnet die absolute Legitimation für die bevorstehenden Entwicklungsschritte der UBS.
    Der Plan sieht vor – auch dank Vorarbeit des diskreten Axel Weber – die UBS AG in US-Hände zu überführen. Erste Schritte hierzu wurden bereits aufgegleist, die Bank rechnet in USD ab. Ab Mai dürfte sich der Anti-Trump FED-Vize William C. Dudley im VR der Bank wiederfinden – ein Kabinettstückchen!
    Sobald die UBS in den USA domiziliert ist, werden sich die Franzosen-Sozis nicht nur die Zähne ausbeissen, sie werden ihre verlogene Aktion auch noch teuer bezahlen. Ich freue mich schon auf das „Ohlala, mon Dieu….“.

    Ich jedenfalls gehe ab sofort voll long in UBSG, und zwar leveraged.

    3. Gössi hat soeben ihre letzte Legislatur als NR für den Kt. SZ besiegelt. Nicht weiter schlimm, laut meinen „gefiederten Zuflüsterern“ wird sie ihren Wohnsitz ohnehin schon bald im Kt. Zürich einnehmen und inskünftig dort für die Wendehälse politisieren. Die Aktion wird zudem der in den Urkantonen etwas gebeutelten CVP ziemlich Schub verleihen. Passt!

    4. Bleibt zu hoffen, dass sich Übervater Christoph noch lange guter Gesundheit erfreut und schon bald wieder etwas aktiver am Politgeschehen teilnimmt! Falls nicht, sehen wir in der CH schon bald ernsthafte sezessive Tendenzen aufkommen. Die Netto-Empfänger im NFA sollten sich nicht länger der Illusion hingeben dass sie noch über längere Zeit von den Urkantonen durchgefüttert werden. An deren Stelle würd ich schon mal in Paris, Berlin und Rom diskret nachfragen wie denn eine zukünftige „Zusammenarbeit“ aussehen könnte. Bulletti hat die Verräter aus dem Bundeshaus ab 2008 ja auch gewähren lassen, somit besteht hier keinerlei Risiko einer Strafverfolgung für die Entwurzelten.

    Alles in allem also eine spannende Zeit. Für etwelche Ratschläge aus Mutter Natur zur aktuellen und inskünftigen Lage stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung. Ab April werden wir wieder die Eintags- und sonstigen Fliegen befragen. More to come!
    Mit sonnigen Grüssen
    Chec

    • @ Rauch:C-mon Gian, geh arbeiten und frisiere weiterhin Deine Bilanzen. Dein Immoportolio ist in Tat und Wahrheit nicht die Hälfte Wert…. Das wirst Du schon bald einsehen müssen.

    • Ähem, die UBS gehört schon mehrheitlich US Aktionären…

  42. Geld abholen so lange es noch geht lautet mein Tip. Ein 2. Mal retten wir dieses Institut nicht mehr. Die haben nichts gelernt – nada.

  43. Die Plünderung der Schweiz.
    Ich verstehe nicht wie ausgebuffte Finanzleute, Wirtschaftsexperten und Normaldenkende zusehen und nicht verstehen,wie die Schweiz ausgeplündert wird.Das gekillte Bankgeheimnis – unter Mithilfe des BR – (Verlust von 1000 Mia) der Angriff auf die UBS, der Vasallenvertrag, der Zugriff auf die ALV Kasse bei den frontaliers – am meisten kommen aus Frankreich – usw. sind doch klare Zeichen aus einer einzigen Richtung, Paris.Nichts Neues aus dieser Richtung. Bonapare klaute das Gold, der Genfer Golddiebstahl ist immer noch nicht aufgeklärt, ein Buchdrucker als franz. General (Brune)hat sich garantiert bereichert, als der die Berner Haute Volée antanzen liess.
    Frankreich ist unser Gegner, aber seine Freunde hocken in Bern.Fall UBS!

    • Hast Du kein nachhaltiges Geschäftsmodell, geht das gerne nicht lange gut.

    • Dabei hat die Schweiz doch soooooooo von Bonaparte profitiert, hat man mich aufgeklärt.

    • Ohne die Bewilligung von Frankreich würde es die Schweiz nicht geben. Wir haben für die den lästigen Burgunder beseitigt. Dann haben die Innerschweizer sich total verschätzt und das (gute) Söldnerangebot von Frankreich nicht angenommen und stattdessen auf die Pabst Truppe vertraut. Das ergibt dann Marignano. Tönt doch irgendwie ähnlich. Oder?

  44. Der eigentliche Skandal nach diesem lautlosen Putsch der EU ist die Reaktion der Schweizer Bürger.

    Von völliger Teilnahmslosigkeit bis hin zum Fingerzeig auf Nebenschauplätze („Steuerhinterziehung“), von politischer Ahnungslosigkeit bis hin zu linksdogmatischem Schablonendenken, alles ist mittlerweile möglich, auch in dieser Kommentarspalte.

    Grossbanken werden hingerichtet, Staaten ausgenommen wie Weihnachtsgänse, die ganze Politikerkaste wirkt wie die sozialistische Einheitspartei SED, und einzelne Bürger applaudieren fanatisch an den Rändern dieser Entwicklung.

    Irgendwann werden wir erfahren, ob es Drogen waren, Selbstzufriedenheit, Fluoride im Trinkwasser oder massive mediale Gehirnwäsche, die den Schweizer zu einem vernachlässigbaren globalisierten Gummizwerg gemacht haben.

    • Die Realität der Globalität hat die Schweiz dazu gebracht. Es gibt keinen Grund weshalb die Schweiz sich diese Privilegien noch leisten könnte. Unsere Qualität rechtfertigt dies schon lange nicht mehr. Die Produktivität liegt trotz höherer Stundenbelastung, oh welch Wunder, nicht höher als diejenige von vergleichbaren EU Ländern. Die Bildung ist marginal besser je nach Bereich oder sogar schlechter, beispielsweise Mathematik. Hier ist zwar die ETH top, aber der Rest im Vergleich zu EU eher Flopp. Unser Reichtum und Wohlstand stammt von der Ausbeute und dem Ausnützen von Gesetzten fremder Länder. Das war hauptsächlich möglich dank der fehlenden Globalität.

    • Die UBS trägt ihr eigenes unternehmerisches Risiko. Ich kann diese linken Ideen nicht haben, aber die UBS darf nie wieder ihr Problem zu unserem Machen.

    • @30 Jähriger:
      Sorry, Sie haben nichts, einfach gar nichts verstanden. Sie meinen dank der „Globalität“ (eigentlich Globalismus!) gibt es keine Ausbeutung von Ländern, Völker und Menschen mehr. Darum geht’s ja allen auch so gut heute, nicht wahr??!! Bitte erst überlegen und dann schreiben..

    • @30-jähriger

      Siebenhundert Jahre lang hat kein Eidgenosse danach gestrebt, Strömungen von außen unbesehen in sein heimatliches Modell einfliessen zu lassen. Er ist gut damit gefahren.

      Jetzt kommen Sie mit dem Stichwort „Globalisierung“ und denken es sei eine Notwendigkeit, sich danach zu richten. Weitere solche „notwendigen“ Stichworte wären „Genderismus“, „Klimawandel“ und „Mut zur Diversität“.

      Ich kann Ihnen versichern, diese Werte sind langfristig wertlos.
      Überdies schaden sie dem Schweizer Selbstverständnis.

      Sie dienen fremden Intentionen, einer auf Kulturmarxismus basierenden Ideologie, die durch Geländegewinne auf sich aufmerksam macht.

      Nichts ist der Schweiz so fremd.

      Jede Assimilierung in diese Richtung führt zum Abbau dieses Landes.

      Bei Napoleon und Hitler kam der Feind von aussen. Er wurde durch den Zeitfaktor eliminiert.
      Jetzt kommt er von innen, es ist nur eine Frage der Zeit, bis Zentralworte die Denkfunktionen im Griff haben.

      Globalisierung ist ein zentrales Wort.
      Niemals hinterfragt.
      Trägt die absolute Notwendigkeit schon per se in sich.
      Also ob wir keine Gipfeli mehr essen dürften, wenn wir den Schweizer Großkonzernen nicht optimale Exportbedingungen gewähren.

      Für die Globalisierung hat sich die Schweizer Zentralbank mit 800 Milliarden Franken ins Fremdwährungsrisiko gesetzt.
      Überlegen Sie mal, was mit ihrem Lebensstandard passiert, wenn das Geld der SNB den Bach runter geht.
      Hoffentlich verkünden Sie dann nicht, daß es keine Gipfeli mehr gibt, weil wir alle „Opfer für die Globalisierung“ erbringen müssten.
      Dann hätten Sie wirklich die ganze Zeit um das Goldene Kalb getanzt, nur wegen einer inhaltsleeren Worthülse.

  45. Lesen Sie meinen Kommentar. Hier geht es um den Zangenangriff der Franzosen auf den Finanzplatz Schweiz. Das Bankgeheimnis haben die Franzosen liquidiert.Jetzt greifen Sie auf den grössten Vermögensverwalter der Welt.Die Westschweizer mit ihren 6’000 Pauschalbesteuerten sind der Stein des Anstosses.Die Schweiz ist immer noch Nr. 3. Steuerfluchtland.Naiver geht’s ja nicht.2016 sind wieder 622 geflüchtet (Vermögen über 1.3 Mio Euro), nur 98 kamen zurück.Die meisten haben ein Einkommen von Euro 100K – 300K , aber mehr als 10% 300K bis 700K, insgesamt 2016 4662 Personen.

  46. …und die Herren „Boni-Abzocker“ fragen sich, warum sich niemand mehr ernsthaft für das Wohl der UBS interessiert? Unter dem Strich wage ich zu behaupten, dass die UBS unserer Volkswirtschaft und unserem Image mehr schadet als nützt, und die Herren die breite, öffentliche Gleichgültigkeit gegenüber der UBS-Zukunft ausschliesslich selbst zu verantworten haben. Dä Foifer, s’Weggli und s’Usägäld z’wellä, isch uf langi Sicht halt weder Chundäfründlich no Business-fördernd! Ohne Banking geht’s nicht, jedoch sehr wohl ohne Banken…! Der Zahlungsverkehr der UBS ist ja eh schon zum grossen Teil an PostFinance ausgelagert, also könnte man für die UBS einfach eine friedliche, kostenlose Sterbebegleitung einleitung und die Schweiz von diesem unnützen Klotz am Bein befreien…

    • Banking ohne Banken; den muss ich mir echt mal reinziehen. Dazu noch „visionär“???

    • @Supermario:
      Sie werden sich noch die Augen reiben wie schnell in den kommenden paar Jahrn die Bankjobs wie Weichkäse an der Sonne wegschmelzen…

  47. …haben wir doch schon, sie heisst Direkte Demokratie und gibt dem Volk das Gefühl, mitbestimmen zu können. Leute, es ist schon längst vorbei! Die linken und grünen Gutmenschen haben den langen Marsch durch die Institutionen abgeschlossen, auch 7 SVP Bundesräte könnten daran nichts ändern.

    Nichts dauert ewig, auch die Schweiz nicht. In grösseren zeitlichen Dimensionen gedacht ist das also halb so wild. Bleibt flexibel, mobil, gut ausgebildet und sprecht fliessend Englisch. Gute Leute braucht es immer auf der Welt. Falls ihr schon ü50 sind, erkundigt Euch nach einer Altersresidenz in einem Billiglohnland.

    Schadenfreut Euch aus dem Ausland, wenn die linken und grünen Staatsbesoldeten auf den Lebensstandard von Bulgarien abgesunken sind. Und falls euch das Heimweh überkommt, macht Ferien in der Schweiz und besucht den Ballenberg.

  48. Das Bankensystem in der Schweiz wurde von Politikern, Finma und geldgierigen Bankern und Verwaltungsräten längst zerstört. Fehlt nur noch der Schlusspunkt. D.h. UBS, CS, BJB schliessen oder wenn das noch geht verkaufen…. und dann auch schliessen…. Was sollen denn die Diskussionen über Banken noch. Schade um die Zeit.

  49. War es nicht sogar so, dass die Busse nicht nur von der Steuer abgezogen werden konnte, sondern auch noch über mehrere Jahre verteilt zur Senkung / Eliminierung der Steuern legal herangezogen werden konnte? Dann könnte der Fantastillionen Gewinn vom nächsten Jahr steuermilde an die Aktionäre weitergereicht werden.

    • buchhalterisch gesehen war es keine busse sondern aufwand welcher, buchhalterisch, zu einem verlust führte. dieser verlust kann, je nach kanton, auf eine gewisse anzahl jahre verteilt werden und schmälert somit den, buchhalterischen, gewinn und natürlich auch das zu versteuernde ergebnis. ganz legale sache und von vielen angewendete praxis.

    • Ja ja, der/die Aktienkurse zeigt(en) es glasklar auf, wie „lukrativ“ diese Deals waren. Komm schon, leg endlich die Scheuklappen ab!

  50. Es ist wie in Deutschland. Dort wird die Autoindustrie mit der Diesel-Hysterie zerstört. Dabei basiert der deutsche Wohlstand auf der deutschen Autoindustrie. Die westliche Gesellschaft hat es in den Genen. Wenn es zu gut geht, naht der Untergang.

  51. Die UBS ist inzwischen keine Schweizer Bank mehr, sondern vielmehr ein fremdgesteuerter Moloch. Erinnern Sie sich noch, wieviel Geld braver Schweizer ihr der Bundesrat zu saugen erlaubt hat, damit sie nicht bereits 2008 von der Schweiz abfällt? Seien wir ehrlich, der Bankplatz Schweiz ist bereits tot, zumindest in der Form, wie er die Schweiz reich gemacht hat. Das ist vorbei, da hat der Bundesrat in der Vergangenheit gute Bestattungshilfe geleistet.

    Und wenn wir ehrlich sein wollen, dann sollte sich die Schweiz tatsächlich kübftighin auf ehrlichere Arbeit besinnen – zum Beispiel Bildung und Wissenschaft. Aber Achtung: Auch im Bildungsbereich ist die medial orchestrierte Demontage bereits angelaufen: Kinder werden statt in die Schule auf die Strasse geschickt, um für fehltemperierten Wahnsinn zu demonstrieren.

    Frage: Was macht ein Psychiater (metaphorisch hier: der Schweizer Souverän) in seinem Sprechzimmer, wenn er bemerkt, dass seine Irren die Pfleger eingesperrt und die Klinik übernommen haben?

    • Der Psychiater (das Schweizer Volk) hat zwei Möglichkeiten: Er kann sich aus dem Fenster seines Zimmers retten, was durchaus für den einen oder anderen Schweizer, der ins Ausland flüchtet, eine Option ist. Oder der Psychiater hat diesen grundsätzlich immer möglichen Kontrollverlust mit Intelligenz vorgebeugt und Handlungsalternativen verfügbar, um die Irren unschädlich zu machen. Ja nun: Welche Handlungsalternativen haben wir?

      James Watson, der zusammen mit Francis Crick den Strukturcode unseres Erbgutes offenlegte (Doppelhelix) und dafür den Nobelpreis bekam, sagte am 18.10.2006 im Interview mit der Weltwoche über die Schweizer: „Sie sollten mehr Geld für Ihre Universitäten ausgeben. Die Schweiz kann nicht nur von Schokolade leben. In Italien kann man das gut sehen: Im Norden haben die Italiener gute Universitäten, im Süden nur Schuhe. Die Schweizer Universitäten sind immer noch unter den besten der Welt, aber man muss zusehen, dass das so bleibt und dass sie noch besser werden. Wenn man ein Hightech-Land sein will, muss man auch intelligente Leute ermutigen, ins Land zu kommen. Die Schweiz muss ein Land der Gehirne sein, nicht nur ein Land der Kühe.“

      In der Tat sollten wir unser Geld nicht den Banken in den Rachen werfen, sondern für die Förderung der Schweizer Intelligenz ausgeben. Bildung und Universitäten sind unsere Rettung, nicht fremdgesteuerte Zombie-Banken.

      RIP UBS.

    • @Lara Ludovici:
      Bildung ja, aber das wird ja schon seit geraumer Zeit gar nicht mehr praktiziert! Unsere „moderne Bildung“ ist zu einem unreflektiertes Auswendiglernen von Pisa-Pseudowissen verkommen, das nur dazu dient, genau das Nötige zu vermitteln, damit die Ausgebildeten Ihren Job grade noch so halbwegs ausüben können, jedoch nicht zu viel, damit das ganze (sinnbefreite Tun) nicht hinterfragt werden kann. Der Elite dienen wir eben am besten als Arbeits- und Konsumsklaven!

    • @Visionär:

      Klar. Die „Förderung der Schweizer Intelligenz“ meint ja keine Erziehung und kein Abrichten (Pawlowsches Konditionieren!) zum „Arbeits- und Konsumsklaven“, sondern die lebenslange Befähigung zum selbständigen und kritischen Denken. Das allerdings ist anstrengend. Ich hätte gern geschrieben: Drum packen wir’s an. Ich fürchte jedoch, die Mehrzahl der Ur-Schweizer wie der Neu-Schweizer sind zu bequem hierfür. Das ist sehr gut an den Abstimmungsergebnissen abzulesen, wo die Tendenzen wachsen, Eigenverantwortung abzugeben. Deshalb kann man nur hoffen, dass der nächste Finanzcrash eine so tiefgehende Bereinigung bewirkt, dass sich die Überlebenden der Fähigkeit zum eigenen Denken wieder erinnern.

    • @Lara Ludovici:
      Ja, das sehe ich ziemlich ähnlich. Leider werden wir unser Gehirn ohne vorangegangenen Crash nicht mehr einschalten, denn offensichtlich muss es immer zuerst weh tun, bevor der Mensch Lernbereitschaft an den Tag legt…

  52. Für die UBS als Unternehmen hat wohl zu Recht niemand wirklich Erbarmen. Die unschönen Steuerdeals sind das eine (es ist kaum von der Hand zu weisen, das Schwarzgeld ein Teil der Business-Strategie war), die Bank verjubelte aber damals mit ihrer Investmentbank zig Milliarden in risikoreichen Deals und musste von der Nationalbank und dem Bund flux gerettet werden. Das während bei den oberen der Bank eine schamlose Bonuskultur vorherrschte. Die gelobte Besserung ist kaum eingetreten. Ehrlichgesagt verstehe ich deshalb, warum über das Schicksal der Bank an sich niemand ins Lamentieren gerät. Einzig der Aspekt, dass über den TBTF-Put die Nationalbank noch mehr Geld drucken müsste um das Institut zu retten (und damit Geld von uns allen zur Bank umverteilt), sollte in Bezug auf das Schicksal der individuellen Bank UBS zu mehr Beunruhigung führen.

    Allerdings geht es bei dieser Geschichte ja nicht nur um die UBS alleine. Es geht um weit mehr als nur die Verfehlungen einer einzelnen Bank oder eines ganzen Wirtschaftssektors. Es zeigt sich vor allen Dingen, wie weit die Nekrose des liberalen Bürgerverständnisses in EU und auch der Schweiz schon gediehen ist. Die Banken machten sich ein Geschäft aus der Verwaltung von unversteuertem Geld – richtig. Wenn aber Steuerhinterziehung zu einem regelrechten Volkssport wird (natürlich vor allen Dingen derer, die auch von Steuern stark belastet würden) – dürfte etwas mit den Institutionen falsch laufen. Niemand bezahlt wirklich gerne Steuern – das ist genauso klar, wie niemand gerne zum Zahnarzt gehrt. Doch besteht ein erheblicher Unterschied hinsichtlich des Unbehagens zwischen einer Dentalhygiene- und einer Wurzelbehandlung. Aber irgendwie hat sich in den Köpfen vieler Bürger festgesetzt, das Staaten ein beinahe unbegrenztes Recht auf die Besteuerung der Einkünfte ihrer Bürger besitzt. Sich dagegen zu wehren ist unmoralisch. Dieses Verständnis führt sogar dazu, dass – ganz den orwellianischen Horrorvorstellungen entsprechend – dem Staat auch verziehen wird, wenn dieser den Bürger bis auf Mark und Bein durchleuchtet und Privatsphäre als etwas schmutziges und verschlagenes betrachtet („wer nichts zu verbergen hat, der muss sich nicht fürchten“ – so die Logik). Das man dabei auch vor Hehlerei nicht zurückschreckt, haben die Zahlungen für gestohlene Datensätze bewiesen.

    Die Tragik drückt sich noch weiter darin aus, dass das durch Steuern vereinnahmte Geld noch nicht mal reicht, den Staat zu Unterhalten. Der Fehler wird dann natürlich bei den asozialen Steuerhinterziehern und -betrügern (die ja allesamt auch noch der Geldwäscherei bezichtigt werden können um sie noch mehr zu kriminalisieren) gesucht. Das es mittlerweile aber auch kaum ein Problem gibt, zu dessen Lösung sich Bürokratie und Politik nicht berufen fühlen, wird natürlich im verbreiteten etatistischen Staatsglauben nicht weiter hinterfragt. Milton Friedman sagte mal einst sarkastisch etwas in die Richtung, dass Regierungsprogramme offenbar nie daran scheitern können, weil sie einfach nicht funktionieren – es fehlt ihnen offenbar immer einzig an Geld zur Umsetzung der hehren Ziele. Betrachtet man die heutige öffentliche Debatte, man kann Friedman nur zustimmen.

    Die Schweiz, während dem wir natürlich auch nicht frei von dieser etatistischen Grundhaltung sind, konnte sich bisher durch den eifersüchtig gehegten Föderalismus etwas abgrenzen. Doch opfern wir diesen schützenden Kantönligeist auf dem Altar der Effizienz und „Harmonisierung“ in zunehmenden Masse (Gemeindeautonomie ist bereits heute in der Mehrzahl der Kantone ein Witz). Föderalismus wird hauptsächlich als etwas hinderliches und antiquiertes angesehen. Ich hege die These, dass die Schweiz nicht aufgrund ihrer direkten Demokratie so besonders ist (es trägt aber sicher bei), sondern vor allen Dingen wegen ihrer starken föderalistischen Tradition. Die wird aber von Links bis Rechts wegkorrodiert – entweder weil sie zentralistischen Vorstellungen sozialer Gerechtigkeit im Weg steht, oder weil der Föderalismus dem Mantra der wirtschaftlichen Effizienz widerspricht. Nun soll auch, unverständlicherweise von der FDP unterstützt, dieser Pfeiler gänzlich durch die Unterzeichnung eines Rahmen- bzw. Vasallisierungsabkommens auf dem Altar der Exportwirtschaft geopfert werden (wo sich der Föderalismus dann zum anderen Opfer – dem Zins – gesellen darf). Man muss sich keine Illusionen machen – wenn Brüssel mit etwas nicht wirklich umgehen kann, dann mit Föderalismus (von der direkten Demokratie brauchen wir schon gar nicht anzufangen).

  53. Frau Villalon:

    Sie verlangen, dass sich der Staat zum Komplizen macht.

    Die UBS Herren haben sich lange genug staatsautonom aufgeführt und dies auch gepredigt. Und jetzt soll der Staat helfen?
    Zudem ist diese Bank keine Schweizer Bank mehr, da die grössten Steaks in ausländischer Hand sind.

    Kommt wir so vor wie wenn der Quacksalber die Spitalambulanz aufbieten muss, weil er sonst nicht mehr weiter weiss und es Matthäus am Letzen ist.

    • Grillmeister:

      Danke, doch die Stakes UND die Arbeitsplätze sind im Ausland.
      Wünsche weiterhin gutes Grillieren!

  54. Wann bereifen die Banker, dass ihre gesetzverletzenden „Dienstleistungen“ kein nachhaltiges Geschäftsmodell sein können. Dass sich CH Banken im Ausland an die ausländischen Gesetze halten müssen, sollte allen klar sein.

    PS.Vielleicht ist den hier für „Kampf“ votierenden entgangen, dass BR Merz falsch lag, dass sich das „Ausland am „Schweizer“ Bankgeheimnis die Zähne ausbeissen werde“.

    • @ Robert Karlen…..

      Nein Robert, die Frage ist, wann begreifen Sie selber das solche Dienstleistungen zum Wohle der Geldbesitzer und der Freiheit sind.

      Und solches wird nur in der Schweiz gerne aufs Korn genommen, weil hier Freiheit momentan noch irgendwie ein Wert ist, aber man eben auch gelernt hat das wir und kaum wehren.

      Es geht mitnichten darum gewisse Dienstleistungen abzuschaffen, denn von denen profitieren ja die am meisten die in der hohen Politik sitzen, sondern es geht darum das „nicht die Schweiz“ diese Leistungen für die Bürger anderer Länder anbietet.
      Mit anderen Worten, die wollen die selben Leistungen etwas kaschiert, selber ausrichten und selber kassieren.

      Die USA hatten in den frühen 60-igerjahren eine Kommission gebildet die untersuchte, warum die Schweiz mit dem verwalten von Geld so erfolgreich ist ?
      Man besah sich das Modell Schweiz und wollte uns die Gelder abspenstig machen. Das gelang ihnen damals nicht, denn die USA hatten nicht das Vertrauen der Anleger. Die Schweiz führte nie Krieg und hat ihre Währung auch nie in einen Konkurs, eine Währungsreform, oder anderes getrieben. Sowas konnten die USA nicht bieten.

      Als Resultat gab es in den USA ab da plötzlich Steueroasen ….die es heute nach wie vor gibt.
      Delaware ist zum Beispiel so ein Bundestaat. Dort kann man eine Briefkastenfirma innert Stunden gründen und hat damit auch Zugang zu Banken, Konten und Finanzdienstleistungen die nahezu Anonym ablaufen dürfen.
      Es gibt in den USA mehrere solcher Bundestaatlichen „Anreizsysteme“ für Ausländer um ihr Geld in die USA zu bringen. Nur gilt das nur für Ausländer…. für die Einheimischen nicht, denn die kann man ganz offiziell besser bestehlen.
      Die USA bieten also Steuerschlupflöcher für Ausländer an und betrügen somit die halbe Welt.
      Und dort ist das Geld Anonym, da gibt’s keinen Informationsaustausch…. noch werden diese Konten besteuert und das Geld den jeweiligen Ländern abgeführt, auch wenn deren Inhaber Anonym bleibt.
      Und nicht vergessen, mit den USA legt sich keiner so leicht an…. denn die haben Mittel zur Abwehr und sie wenden die auch gerne an.

      Die USA ziehen heute Gelder an, nicht weil sie damit gut umgehen, sondern weil sie die halbe Welt per Gerichtsverfahren zum Kotau zwingen konnten.
      Die USA stellen sich auf den Standpunkt, das wer mit ihnen Geschäfte macht auch ihre Gesetze einhalten muss.
      Während es eigentlich üblich ist das Gesetze Territorial begrenzt gültig sind, man sich bei Streitfällen einigen muss. Nicht so in den USA, dort gilt das „Recht des grössten Gorillas“ mehr.

      Ich mag die USA, lehne aber so manches davon auch ab.

      Die Schweiz wird nur als eigenständiges Land überleben, wenn wir wieder lernen unsere Interessen hartnäckig zu verteidigen und dafür auch Verluste hinzunehmen.

  55. Wo war denn der Aufschrei der Elektroingenieurin Villalon als bekannt wurde, dass ihre Aargauer Berufskollegen von der ABB nach Japan verscherbelt werden auf Druck eines schwedischen Investors? Weil ABB kein rein schweizerisches Unternehmen ist? Das ist die UBS auch nicht und Irgendwann hat „Mama“ Bern auch keine Lust mehr den „Goofen“ UBS aus der Bredouille zu retten: „Ach mein armer Junge,hast du dich wieder erwischen lassen und haben dich die Grossen verhauen? Bist ein Armer!“

  56. Es geht nur um die Geschäftsmethoden der UBS France auf franz. Boden. Nicht gegen den Finanzplatz Schweiz.
    Wie im Steuerstreit mit den USA, will die UBS wieder die ganze Schweiz in Geiselhaft nehmen. Diesmal darf sich die Politik nicht reinziehen lassen. UBS soll die Suppe selber auslöffeln.

    • Das kann man schon so sagen, nur leider sieht die Realität anders aus. Die UBS könnte ja einfach die UBS France Konkurs gehen lassen… dann ist einfach fraglich wie lange es dauert, bis Frankreich bei der UBS Group auf der Matte steht. Und da die UBS ja immer noch als „Schweizer“ Bank angesehen wird, und nachweislich für unser Land too big to fail ist, haften wir leider alle mit. Würde die UBS so ausgeblutet, dass sie nahe des Kollapses käme, wer würde müsste dann stützen? Genau – wir (die UBS hatte eine EK Quote von 5.5% per 31.12.2017 – übrigens erzielte sie genau genommen auch nur 20% des ausgewiesenen Ergebnisses… zum Glück für Ermotti scheinte sich niemand die Mühe zu machen, anstelle von „net-income“ das „total comprehensive income“ genauer anzuschauen).

      Das Grundübel bleibt die Grösse der Banken. Wäre die UBS das Äquivalent vom Restaurant Sternen in Hintertuggenbühl, könnte man tatsächlich sagen: Deren Problem. Unsere Politiker haben aber über einen Jahre andauernden Schmusekurs dazu beigetragen, dass die Banken immer nur noch Grösser wurden (ein klares Zeichen von fehlendem Wettbewerb). Die Banken – wenn auch vordergründig gegen die Regulierung – profitieren eigentlich massgeblich von ihnen. Unliebsame Konkurrenz oder alternative Industrien werden ihnen so vom Hals geschafft (ganz zu Schweigen davon, dass die „marginale Bank“ immer grösser werden muss, will sie die Kosten der Regulierung stemmen können). Und bei der nächsten Krise reden wir bestimmt darüber, wo die Aufsicht noch weiter aufgebaut werden muss.

    • „Es geht nur um die Geschäftsmethoden der UBS France auf franz. Boden. Nicht gegen den Finanzplatz Schweiz.“
      Mensch, sind sie ein Träumer! Frankreich verfolgt den Finanzplatz Schweiz seit Jahren. Reden sie mit französischen Staatsbürgern, dann werden sie vielleicht verstehen warum die ihr Geld im Ausland anlegen wollen. Damals hatten wir das Bankgeheimnis, heute ist das futsch, EWS sei Dank.

    • @Häretiker:
      Sie schreiben: …“die UBS ja immer noch als „Schweizer“ Bank angesehen wird, und nachweislich für unser Land too big to fail ist…“.

      Auf Ihren Nachweis bin ich aber sehr gespannt. Sie plappern einfach politisches Gerede nach…

      Worin liegt jetzt ganz genau der Volkswirtschaftliche Nutzen der UBS, auf den nicht verzichtet werden kann?

    • @Visionär

      Ich plappere tatsächlich nach, nämlich der FINMA und der SNB. Das „nachweislich“ bezieht sich auf deren Einschätzung. Die UBS wird als Systemrelevant angesehen – Neusprech für „too big to fail“.

      Man muss ja wirklich nicht die hellste Leuchte sein, um zu erkennen, dass die Depositengelder bei der UBS – und insbesondere deren Stellung im Interbankenmarkt – bei einer finanziellen Schieflage Kollateralschäden verursachen würden. Das lässt auch zähneknirschend keine Bank zu.

      Und hätten sie, Visionär der Sie sind, auch den Rest gelesen, wäre Ihnen vielleicht nicht entgangen, dass ich mit genau dieser Grösse der Bank (und damit auch ihrem über die Grenze gehendes Geschäft für das wir eben indirekt auch mithaften) Anstoss nehme. So etwas wie eine „systemrelevante“, i.e vom Staat zu rettende, Bank gar nicht geben sollte (es ist ein Zeugnis des Versagens staatstragender Institutionen, dass es so gekommen ist).

  57. Dies tönt jetzt gar ein wenig dramatisch…
    Was nicht erwähnt wird und folglich die fehlende Reaktion der Schweizer/innen auf die nun – einmal mehr – vor dem Richter stehende UBS erklären könnte:
    Fast alle haben verloren, entweder direkt auf dem Aktienengagement und/oder dann via Pensionskasse, dort haben alle die UBS im Porfolio
    Fast alle sind es leid, laufend von alten und neuen Rechtsverfahren zu hören
    Alle sind es leid, jährlich von exorbitanten Löhnen/Boni zu hören, gleichzeitig serbeln die Aktien von UBS, CS und Co. weiter ab.
    Wenn das Wahlvolk dann auch noch die geleisteten Steuerbeträge der UBS kennen würde (die erwirtschafteten Erträge werden regelmässig durch exorbitante Boni sowie Strafsteuern im Ausland geschmälert)…
    Fazit: Die heutige UBS kann nicht im grossen Stil auf die breite Solidarität des CH-Volks zählen auch wenn zugegebenermassen das erstinstanzliche Urteil in Paris nicht korrekt sein sollte.

  58. Sofern die Busse gerechtfertigt ist, dann sollte man die „Fritzen“ in Compliance, aber ausnahmslos alle, in die Wüste schicken. Die bringen nichts, und wenn es drauf ankommt und man sie bräuchte, dann sind sie nirgends und wie vom Erdboden verschluckt. Compliance – die unnötigste aller Abteilungen in einem Unternehmen (neben HR, und das will etwas heissen!).

  59. Wieder ein sehr guter Kommentar von Ihnen. Gratuliere. Viele Schweizer und die politische Kaste (insbesondere Grüne, SP, JUSO und Teile der CVP) haben heutzutage keine Ahnung, woher das Geld für ihren hohen Lebensstandart kommt. Viele Leute haben nicht verstanden, dass für den hohen Lebensstandart in der Schweiz der Finanzplatz von extremer Bedeutung ist. Auch dass Unabhängigkeit und Freiheit Wohlstand bringt haben viele nicht verstanden. Selbst die FDP hat die Schweiz jetzt aufgegeben unter dem Druck der Grosskonzerne und von Economiesuisse. Ich bin für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz pessimistisch. Die Kaufkraft wird fallen in der Schweiz.

    • Hohen Lebensstandart ? Die meisten Schweizer können nicht mal ihre Krankenkasse zahlen !

    • @Ueli

      Den hohen Lebensstandard haben wir dem Fleiss dieses Volkes und der wertschöpfenden und innovativen Industrie massgeblich zu verdanken. Der Anteil der Banken ist bescheiden.
      Ich habe lieber nachhaltige Wertschöpfung aus innovativen kompetitiven und qualitativ hochstehenden Produkten als Wertschöpfung generiert aus Schwarzgeldmodellen.

  60. Wenn man durch Selbstgefälligkeit auffällt, dann sollte man auch selbständig sein. Wenn die UBS verurteilt wird, dann ist das noch kein Angriff auf die Schweiz. Ich identifiziere mich nicht mehr mit der UBS. Hilferufe aus der PR-Abteilung lassen mich völlig kalt. Mich freut, dass der Lobbyismus bei uns nicht so stark ist wie anderswo.

  61. Warum sollte es uns interessieren? Die UBS will ja nicht einmal zur Schweiz gehören – ausser es gäbe eine staatliche Rettung. Die UBS verschläft auch alles was sie kann in der Digitalisierung. Normalsterbliche sollen nicht einmal Kunde sein der UBS und werden für miserable Leistung geschröpft bis zum geht nicht mehr. Die UBS opfert die Jobs der Ü50 Jährigen zugunsten der Jungen. Letztere verdienen jedoch deutlich weniger im Verhältnis zu früher. Doppelt gemoppelt.

    Nein Mitleid habe ich mit der UBS absolut keines. Ich habe nicht einmal mehr Mitleid mit der Schweiz. Wir und vor allem die Generation welche sich Richtung Ruhestand bewegt ist schuld an der Misere. Fachkräfte müssen zwingend günstig importiert werden, die Immobilien sind für Normalsterbliche nicht mehr zahlbar und die Mittelstand hat bereits Probleme mit der Krankenkasse. Letztere ist sowieso nur eine Umverteilung von Vermögen zu den Reichen. Die Hochpreisinsel muss zwingend gehalten werden. Doch wozu? Heute gibt es nur noch eines – das System ausnutzen bis zum geht nicht mehr. Also eigentlich alles was Politiker und das Kader der UBS bereits vor vielen Jahren realisiert haben.

    Jetzt noch eine provokative Frage. Was würde sich ändern wenn wir zu EU gehören? Die Preise brechen zusammen und würden somit zumindest mit dem Lohnzerfall einhergehen. Die Kosten der EU tragen wir bereits jetzt durch die Rahmenabkommen. Die «Eigenständigkeit» existiert bereits heute nicht mehr. Die Politiker würden wie schon heute nicht aufs Volk hören und bereitwillig Ja sagen zur EU.

  62. Frau Villalon, sie bringen es auf den Punkt. Es ist absolut unglaublich wie sich unsere Herren in Bern verhalten, wo doch jeder weiss, dass es sich bei der UBS um ein rein politisches Urteil handelt, heute basierend auf nichts. Natürlich wurden französische Bürger in die Schweiz gebracht um Konti zu eröffnen aber wenn jetzt einer glaubt, dass dies nur bei der UBS der Fall war dann lebt er in einer Wellness-Oase sondergleichen. Kommt dazu, dass ein einigermassen betuchter Franzose nur schon beim Augenzwinkern eines Schweizer Bankers sofort in den nächsten Flieger oder TGV stieg um sein Geld zinsbringend in Genf oder Zürich anzulegen. Da brauchte es nun wirklich keine von McKinsey entwickelten Akquisitions-Strategien. Die heute bei vielen Schweizern herrschende Schadenfreude (für mich völlig unverständlich) könnte uns in Zukunft Milliarden kosten und irgendwo habe ich in der Sonntagspresse gelesen, dass Bern bereit ist allfällige weitere Informationen nach Paris zu liefern, zum Nachteil der UBS wohlverstanden. Sehr wahrscheinlich war ich da noch in einem Halbschlaf, denn für so blöd halte ich nun unsere Gutmenschen-Beamten auch wieder nicht. Wer Frankreich auch nur ein wenig kennt, der weiss, dass in diesem Land ein politischer Hass auf unser Bankensystem herrscht. Jede Schweizer Bank, die in Frankreich angeklagt wird muss mit riesigen Bussen rechnen. Korrekte Urteile gegen Schweizer Finanzhäuser gibt es in diesem Land nicht. Französische Banken in der Schweiz haben allerdings nichts zu befürchten, obwohl auch die hauptsächlich im Private Banking tätig sind. Diese Banques Françaises (Suisse)SA haben zudem ein Réseau, davon können die Schweizer Finanzhäuser nur träumen. Wehret den Anfängen, es könnte ein furchtbares Erwachen geben!

  63. Ist ja schon Ironie der Geschichte das die USB nach staatlicher Hilfe ruft, wo sie doch über all die Jahre den Reichen geholfen haben das Geld vor dem Staat zu verstecken und nicht müde wurde den Staatsabbau zu propagieren.

    Frau Villalon, Sie finden es also in Ordnung eine als kriminell verurteilte Unternehmung zu subventionieren deren vorherrschendes Geschäftsmodell der Steuerbetrug und Manipulationen von Devisen etc. sind?

    Sie halten also nichts mehr von der freien Marktwirtschaft?

    Warum übernehmen nicht die 1’000 „Risk Takers“ nun die Verantwortung?

    Wollen Sie einen CEO zu unterstützen der noch vor ein paar Wochen in seiner Arroganz ein Renteneintrittsalter von 72 Jahren gefordert hat, aber die eigenen Leute schon mit 50ig auf die Strasse stellt?

    Aber gegenüber einem Familienvater würden Sie ohne weiteres gerne das Arbeitslosengeld und die Sozialhilfe noch weiter kürzen obwohl er nicht kriminell war?

    Wissen Sie noch was Moral und Anstand sind?
    Wie weit würden Sie denn gehen die UBS zu retten?
    Würden Sie Geldwäsche, Kursmanipulationen und Steuerhinterziehung legalisieren wollen?

  64. Jahrzehnte hat der Schweizer Bankenplatz mit kriminellen Geschäftsmodellen viel Geld verdient, konnte Bussen von den Steuern absetzen und liess gefallene Manager mit goldenen Fallschirme ungestraft davon kommen. Bankenvermögen werden zur Steuerminimierung in Steueroasen transferiert … usf., usw.
    Haben Sie schon mal versucht, eine Busse von der Steuer abzusetzen? – geht nicht! Haben Sie schon mal versucht, kriminell zu agieren und nicht bestraft zu werden? – kaum möglich! Haben Sie schon mal Millionen für Null Leistung erhalten? – Nein!
    Warum also soll der Schweizer seine (???) Banken satt haben? (- Ironie off)

  65. Vielen Dank für die empathische Verteidigung! Es ist wirklich so: Nicht wir Banker, die jahrzehntelang Schwarzgeld verwaltet haben, sind schuld, sondern alle anderen. Damit das niemandem auffällt, hetzen wir dann ein bisschen gegen Flüchtlinge, diese Platte beherrschen Sie ja auch bestens.

    • Gratulation zum dämlichsten Beitrag 2019!
      Egal, was man von der UBS und ihrem Gebaren hält: Fact ist, dass es nicht die Ermottis, Zeltners, Webers, Weils, Gähwilers, Ospels oder Wufflis sein werden, die die Suppe auslöffeln, die genau diese der UBS eingebrockt haben. Nein, es sind die Müllers, Meiers und Hubers, die man ständig mit Listen, PMMs, Sale-rankings und sonstigem kritikabtötendem Mist zu unkritischen Robotern erzogen hat und von denen viele sich wegen einer Familie im Hintergrund nicht wirklich wehren können.
      Aber solange der Neidreflex der Eidgenossen noch immer als erstes mit Schadenfreude losgeifert bei solchen Stories, habe ich um diese Idioten keine Angst…

  66. Sehr geehrte Frau Villalon

    Das ist hoffentlich nur Satire Ihrerseits. Falls nein, bin ich auch erst einmal sprachlos.

    Ich kann Ihnen sagen, warum sich das Engagement der Bevölkerung in so engen Grenzen hält: Die UBS hat sich selbst aus der Schweiz weg bewegt, ihre Wurzel gekürzt und sieht sich selbst als Global Player. Das drückt sich ja auch in der Gehaltsstruktur aus.
    Darauf habe selbst ich als Bankangestellter keine Lust mehr: Gewinne privatisieren, Verluste (durch Fehlentscheidungen) aber sozialisieren. Geht’s noch?!?!?
    Nein, wenn die UBS Unterstützung will, muss sie sich diese erst verdienen. Wer Angestellte wie Spielfiguren hin- und her schiebt, Ü50 kräftig abbaut (und diese ins staatliche soziale Netz fallen lässt); Outsourcing auf Biegen und Brechen betreibt, um einer obersten Etage Löhne und Boni zu bezahlen, die durch Leistung nicht mehr zu rechtfertigen sind (und Risikoübernahme darin besteht, sich frühzeitig aus dem Staub zu machen oder nach dem Staat zu rufen), muss sich – sofern noch bei Verstand und Realitätsbewusstsein – nicht wundern, wenn er im Regen stehen gelassen wird.
    Das Schweizervolk hat durchaus ein sehr gutes Gespür für Gerechtigkeit.
    Wenn sich hier jemand selbst sabotiert, ist es die UBS selbst bzw. deren Führungsriege. Wobei Führung eben auch Verantwortung bedeutet. Wenn die wieder zu sehen und zu erleben ist, ja, dann wird dem Unternehmen auch wieder Unterstützung zuteil.
    Wie wäre es statt mit Empörung mal mit echter(!) Demut?

    • Super Kommentar!

      Demut und Anstand scheint Frau Villalon abhanden gekommen zu sein.
      Nicht die Banken haben uns zu Wohlstand gebracht, sondern der gute Ruf unserer Uhrenbranche um 1900.
      Die Bänker haben diesen Ruf als vertrauenswürdige, fleissige und seriöse Schweizer schändlich Missbraucht.

    • „Wir“ haben gar nichts gespendet, vielmehr hat der Bund an der Rettung der UBS verdient. Und das nicht schlecht. Bleiben wir doch bei den Fakten, Herr Schrott.

    • @Binswanger: Haben Sie schon einmal etwas von einem risikoadjustiertem Zins gehört?

      Alles unter diesem Zins ist, wenn man so mag eine Spende. Die UBS hat sich in der Krise günstig refinanziert.

    • @Binswanger: Auch Sie sollten bei den Fakten bleiben. Tatsache ist, dass die UBS ohne die milliardenschwere Nothilfe des Staates (bzw. der Steuerzahler) nicht überlebt hätte. Am Schluss resultierte ein Gewinn, den man als Risikoprämie betrachten kann. Aber letztlich hat man einfach nochmal Schwein gehabt. Es hätte genauso gut in einem Totalverlust für uns Steuerzahler enden können.

    • Roberto Binswanger: Ohne die Rettung der UBS durch die Oeffentlichkeit müssten die heutigen Diskussionen nicht stattfinden. Die UBS wäre pleite, flach, platt, Geschichte, wie die Swiss Air Lines!

  67. Danke für den Artikel, Frau Villalon, sie haben es auf den Punkt gebracht!
    Nicht dass ich die UBS in Schutz nehmen möchte, deren Probleme sind hausgemacht. Aber mit dem Fall UBS zeigt sich einmal mehr als kleines Müsterchen, mit welcher Selbstverständlichkeit und Hochmut sich die serbelnden Eurostaaten daran machen, die Weihnachtsgans Schweiz auszunehmen. Rahmenabkommen hin oder her, als kleiner Staat werden wir von der grossen EU gemobbt und ausgepresst wie es ihr beliebt. Schmerzhaft werden wird es für die CH Wirtschaft also ohnehin, aber längerfristig betrachtet fahren wir sicher besser nach dem Motto „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“.

    • Für mich ist die Bankenwelt und die EU mittlerweile sowieso Eins. Dazuzählen kann man den Deep State, die New World sowieso, die BIZ, u.a. alles Dre.. vom selben Stecken.

      Leute holt das Geld von den Banken bevor Euch die Banken das Geld sperren.

  68. Das Einzige worüber das Volch sich aufregen sollte, liebe Isabel, dass ihr SVPler uns noch das letzte Seil – die Sozialhilfe – wegstreichen wollt!

    • Super Kommentar Herr Hammer.
      Ironie der Sache ist, dass alle Bänker in spätestens 10 Jahren auch dort angelangt sein werden.

    • Werter Herr Baumann, auch wenn Sie mit Frau Villalon nicht einverstanden sind: Ihr Kommentar ist unterste Schublade. Ich hoffe sehr, dass Sie „abfahren“ und Frau Villalon noch hunderte Jahre in der Schweiz bleibt…
      PS: Ich mit dem Artikel von Frau Villalon auch nicht einverstanden, keineswegs…

    • der ausdruck „volch“ wurde, so wie ich mich erinnere, vom secondo gromadusi in seinen besten jahren geprägt.

  69. In der Weltwoche wird das bestimmt ein Thema sein…..
    Freue mich sie am Donnerstag am Kiosk zu kaufen.

    ——————

    Zitat :
    Am Bordtelefon die Botschafterin Frankreichs in Bern, Anne Paugam, ENArchin, Ritterin der Ehrenlegion: „Monsieur le Président, en Suisse tout va bien. Pas de réactions adverses. Bon voyage, Monsieur“.

    ——————

    Zitat :
    Bundesrätin Keller-Sutter soll an der Sitzung der Fraktion nicht dabei gewesen sein. Sie sei krank gewesen.

    Nun ja, das man von Keller Sutter nichts erwarten sollte habe ich als St. Galler oft geschrieben.
    KK hat seit 10 Jahren nur noch das getan was ihrer Wahl zur Bundesrätin nicht im Wege stand.
    Sie hat sich somit verkauft….. an alle.

    ——————

    Zitat :
    Hat die Schweiz sogar die eigene Existenz satt? Wie will die Schweiz zukünftig ihren überhöhten Lebensstandard verdienen? Luft und Liebe? Wird die UBS womöglich auf dem Altar eines EU-Beitritts geopfert?

    Ja wir haben unseren eignen Wohlstand satt, den gerade unsere mittlere und junge Generation ist in den Büros fett geworden.
    Nochmals : ….Die meisten der jetzt lebenden sind in der fast totalen Sicherheit aufgewachsen.
    Sie glaubten das Krieg etwas aus der Vergangenheit ist, die in Afrika und die des Islams nehmen sie nur Schemenhaft wahr. Was unserer mittleren und Jungen Generation fehlt ist eine einschneidende existenzielle Erfahrung …..um aufzuwachen….. um die Realität endlich wahrzunehmen.

    ———————————

    Ach ja, zur Luft und der Liebe gibt’s doch einen Witz.
    So kann man den Unsinn den unsere Politik anstellt wenigsten mit einem Schmunzeln ertragen.

    Also : Mann kommt nach Hause und die Frau sagt zu ihm, ….wir haben nichts mehr zu essen, wovon sollen wir bloss leben ? ER ….dann Leben wir halt von der Luft und der Liebe.
    Am nächsten Tag kommt er wieder nach Hause und Sie sitzt auf den Ofen. Er… was tust du den Da ?
    Sie, ich mache das Abendessen warm….(((-:

  70. Ich verstehe nicht, weshalb man diese Bank nun schon wieder „retten“ soll. Was wird sich danach ändern? Der CEO und seine Gefolgsleute werde sich danach wieder mit grossen Boni eindecken, denn sie haben die Bank schliesslich „gerettet“. Für mich ist ein CEO (und das Top-Management insgesamt) jemand (w oder m), der sich für das Unternehmen einsetzt, Verantwortung übernimmt, und bei Fehlern auch dazu steht und nötigenfalls die Konsequenzen (sprich, Stuhl räumt) zieht. Wo aber ist bei der UBS das unternehmerische Risiko, das ein CEO/das Top-Management eingeht? Es besteht kein Risiko, da man sich gegenseitig auf die Schultern klopft und sich gegenseitig schützt. Keiner tut dem anderen nur ein bisschen weh und stellt auch nur den CEO oder die Kollegen des Managements in Frage. Alles wird durchgewunken – ein Paradies für Ja-Sager, also Menschen ohne Rückgrat (zieht sich bis in die untersten Hierarchiestufen durch). Weshalb muss nun also die Schweiz die UBS ein weiteres Mal retten?

    Wenn man jährlich solch hohe Boni, wie dies der CEO und seine Top-Leute tun, abzügelt, dann erwarte ich von diesen Top-Shots, dass sie auch eine Lösung finden, damit die UBS diese Geschichte unbeschadet übersteht. Das haben diese Manager jedoch noch nicht, und so stelle ich mir schon die Frage, wo der Mehrwert dieser „Top-Leute“ gegenüber den Angestellten in den Bankfilialen ist? Im entscheidenden Augenblick ist der Aktionsradius dieser „High-Flyer“ nicht grösser als jener der Bankangestellten. Es stellt sich hier also wirklich die Frage, ob man nicht sehr jungen Personen die Aufgaben des CEOs übertragen sollte. Man könnte 5 aufstrebenden Personen diese Möglichkeit bieten. Sie würden im Gremium arbeiten, ein Mehrheitsentscheid wäre bei dieser Konstellation immer möglich, und sie würden wohl in etwa gleich viele Fehler wie das derzeitige Management machen. Nur, kosten (Gehälter) würde dies eine Bruchteil im Vergleich zum jetzigen CEO, und die Performance wäre evtl. sogar besser!

    Ich bin, als Nicht-Aktionär der UBS und als CH-Steuerzahler, ganz klar dagegen, dass die Schweiz/der Bund der UBS aus diesem Schlamassel hilft. Klar, es geht um CH-Arbeitsstellen, die verloren gehen würden. Es stehen jedoch auch Stellen im Ausland auf dem Spiel, die die Schweiz „retten“ würde, die der Schweiz direkt keinen Nutzen bringen. Ich hoffe, dass der Bundesrat/NR/SR in diesem Fall hart bleibt und keine Hilfe anbietet! Das UBS-Management soll jetzt mal beweisen, dass sie ihre Millionen wert sind!

  71. Warum erstaunt? Warum sollte der Staat eingreifen? Genau darum wurde doch die UBS mit dem Label „too big to fail“ in liquidierbare Stücke unterteilt, damit der Staat eben nicht eingreifen muss, wenn’s brenzlig wird. Liege ich hier falsch mit meiner Logik? War die ganze Umstrukturierung nur pro Forma?

  72. Ja, so kann man es auch kommentieren, aber man sollte schon ein wenig mehr wissen über die Geschichte des Schweizer Finanzplatzes und allgemein über die Schweiz, dass erfordert natürlich etwas mehr Analyse, um die Sache als ganzes zu verstehen. Auch etwas, was die UBS Führung in ihrer Arroganz völlig vergessen hat. Die
    Haltung der UBS ist die absolute Gerechtigkeit und mein Gegner ist ein Ausbund von Willkür und Gewalt. Ein solche Haltung ist wohl Balsam für die Seele (darum sind die Artikel in der Weltwoche von Herr Köppel so beliebt), aber sie führen eher mehr in den Sumpf des Verderbnis für die UBS als diese Heil über die Runden kommt. Die Herren hätten sich einmal fragen sollen, was die berüchtigten Gentlemen Agreements der Vergangenheit uns gebracht haben,nämlich den Streit wegen den Holocaust Geldern, wo die Fantasie von Schriftstellern und die Behauptungen von irgendwelchen alten gierigen Damen als Wahrheit genommen wurde. Es hat uns enorm politisch geschadet für eine Sache von paar Millionen. Wegen ihrer Blödheit haben die Schweizer Banken für nichts Milliarden verloren.
    Auch diese ständige hochnässige Verachtung der EU ist kein Weg des Erfolges. Die Schweizer Grossbanken müssen nur ihre Schweizer Politiker weiterhin kastrieren, die bewegen sich dann weiterhin, wie sie es wollen. Das Resultat ist dann eine Politik der Blödheit ihrer Schweizer Politiker, die ihr eigenes Denken zugunsten des Denkens der obersten Leitung der Schweizer Grossbanken abgeschafft haben. Das Pariser Urteil ist ein Zeichen für dieses Desaster, aber wichtig is ja dieser Flug von Macron nach St.Tropez mit Champagner. Herr Köppel kann ja dies von Moral triefend in der Weltwoche kommentieren, ergibt dies für die Schweizer Politik Erfolg?

  73. Ich kann nicht verstehen, wieso man sich jetzt vor die UBS stellen soll. Sie hat in Frankreich französisches Recht gebrochen, im Glauben nicht erwischt zu werden. Angetrieben war das Ganze von der Gier der entsprechenden Banker. Mein Mitgefühl hält sich da ehrlich gesagt in engen Grenzen. Leider wird sich daran auch wenig ändern, wenn man nicht endlich von der Bonus Menatlität Abschied nimmt.

  74. Frau Gössi von und mit der FDP greift nach den STERNEN.Ich frage mich wieviele Gesichter hat Frau Gössi? Ist sie vielleicht ein wenig auf der Linie von der „Angie“und wie sie gerne überall auf dem Parkett und in der Presse? Ich glaube es fast nicht, als die drei von der FDP hinstanden und der Fraktionschef das verkündete was Frau Gössi sagte,zum Rahmenabkommen die FDP :“JA AUS VERNUNFT!“ Ich denke eher aus Feigheit und um den „BR Cassis“ zu schonen,denn der arme Kerl sitzt auf verlorenem Posten und kommt aus dem Staunen nicht heraus!
    Frau Gössi ist momentan auf allen Presseseiten: „FDP-Chefin Gössi will nun grüner werden“! Wie grün denn? Da hätte ich noch einen intressanten Beitrag der Grünen aus D!
    Dieses thema ist ja jetzt in aller Munde!Sogar der Papst in Rom gibt Antwort.
    Bitte lesen Sie im Internet auch den Bericht zum Rahmenvertrag von :Herrn Professor Dr.Dr. Carl Baudenbacher St.Gallen was seine Meinung nach 20-Jahren Erfahrung mit der EU etc. ist. Herzlichen Dank.

  75. Sie brauchen keine Pille. Wenn es Ihnen bei uns nicht gefällt können Sie ja wieder nach Spanien gehen wo Sie herkommen und über den politischen Prozess gegen die Katalanen berichten.
    Vielleicht wäre dieses Thema auch mehr nach Ihrem Niveau.

    • Er spricht von Niveau, Frau Villalon ist eine absolute Bereicherung für IP, während Pilles Gebrösel unter die Kategorie „nützts nüt, so Schadts nüt“ fällt.

  76. naja, nach der 453ten steuerhinterziehungsbeihilfezeitungsmeldung erlahmt halt der elan für die schweizer bankensache, vor allem wenn die trotz allem immer noch so viel verdienen – jedenfalls mehr als die „Diplomaten, Professoren und andere hochbezahlten Spitzenbeamten, die auf Kosten des Steuerzahlers ein gutes Leben führen“

  77. Wieder mal ein chaotischer Artikel von Ihnen ohne Zusammenhang.

    Das Swissairgrounding zeigt, dass die UBS die Schweiz, seine Unternehmer und die hart arbeitenden Bevölkerung schon seit
    dem Jahr 2000 satt hat.

    Die UBS hat aus Gier unser Land verraten nicht umgekehrt.

    • Sorry, aber schaffst Du es echt nicht, Deine Meinung in einem einzigen Beitrag zusammenzufassen? Falls Dir die Zustände im Alpenland im Grundsatz nicht mehr zusagen, steht es Dir doch vollkommen frei, Dir einen anderen Lebensmittelpunkt zu suchen. De lehnst Dich ja ohnehin zumeist an Aussagen aus unserem nördlichen Nachbarland an. Nochmals; sollten die CS und UBS zu Grabe getragen werden, ginge jedem(r) Schweizer (direkt oder indirekt) einiges an Wohlstand, Vermögen flöten!

  78. Das Schweizer Volk hat mit den Bossen der UBS
    allzu lange Geduld gezeigt.
    Der „Börsen-Guru“ hat es damals(bei der Staatsrettung) auf den
    Punkt gebracht:
    UBS =United Bull Shit

  79. Werte Frau Villalon, vielen Dank für Ihren wahren Beitrag. Was ist darin für mich die Quintessenz?
    „Wissen unsere Politiker überhaupt was nationale Interessen sind?“ Und Ihre Bemerkung „Resignation im Volk“. Dazu folgendes:
    1) Es ist davon auszugehen, dass von den Lobbyisten und „Geldsäcke“ in Bern nur wenige das Landdesinteresse im Fokus haben. Das hat begonnen mit der x-ten Suche nach „Nachrichtenlosen Vermögenswerten“ in der CH, wobei die letzte Suche den Banken mehr Kosten verursachte als sie Vermögenswerte zu Tage förderte. Dann folgte ein durch Grössenwahn verursachtes „Swissair-Grounding“ und ein UBS-Debakel, weil man zur grössten Investment-Bank weltweit aufsteigen wollte. Der Zusammenbruch des US-Hypothekar-Betrugs-Systems beendete den Höhenflug. Der auf Einseitigkeit (!) beruhende AIA und die Aufhebung des Bankgeheimnisses schwächte unseren Bankenplatz, wobei man zugeben muss, dass gewisse Institute ihre „Anwerber“ in geheimen Missionen weltweit ausschickten um Gelder anzuwerben. Das waren natürlich keine vertrauensbildenden Massnahmen. Nun sind diejenigen, welche uns den Bankenplatz streitig machten selbst zur grössten Steueroase weltweit aufgestiegen – das stört offenbar niemand, zurück bleibt aber Frustration.
    Dann kommt die freihändige Vergabe von Aufträgen in der Höhe von mehr als einer halben Milliarde Franken von der Bundesverwaltung im Jahre 2013, wobei über die „Mehrzahl der Mandate nichts bekannt ist.“ Dann war da der Beschaffungsskandal von „Insieme“ in der Steuerverwaltung. Dann der Fall des ermordeten hochrangigen Entwicklungshelfer in Madagaskar, Walter Arnold, der angeblich „gravierenden Missständen“ und Zweckentfremdung von Ressourcen auf der Spur gewesen sein soll (s. Bordell-Hotel in Morondava auf Madagaskar des ehem. Vizedirektor des Deza). Oder der Bestechungsfall im BAfU bei der Vergabe von IT-Aufträgen. Dann die „Seco-Affäre“ wo während Jahren freihändig IT-Aufträge in Millionenhöhe vergeben wurden, ja und schliesslich noch der jüngste PostAuto-Skandal: auch hier soll es um mehr als 200 Millionen gehen. Das sind natürlich insgesamt – die Auflistung ist nicht vollständig – keine vertrauensbildenden Massnahmen.
    2) Resignation im Volk: Wohl können die wenigsten diese „Berner-Skandale“ und „Finanzturbulenzen“ der letzten Zeit lückenlos auflisten, aber eines hinterlassen sie in der Bevölkerung: die von Ihnen erwähnte Resignation. Diese wird anhalten und sich einiges Tages in einer Eruption Luft machen, wie auch immer diese dann geartet sein wird. Vielleicht ist eine Zustimmung zum InstA – einer faktischen Absage an die herkömmliche Schweiz als direkte Demokratie – der Auslöser?
    3) Der stete Wandel ist ein fester Bestandteil allen Zeitgeschehens: allerdings besteht die Frage, in welche Richtung dieser Wandel gehen soll, denn die Zukunft bestimmen wir heute weitgehend durch das was wir tun und wofür wir uns entscheiden. Zu Ihrem Thema, welches im wesentlichen dem „Bankenplatz Schweiz“ gewidmet ist noch folgendes:
    Passend zu Ihrem Artikel ist heute in der online-Ausgabe der „Deutschen-Wirtschafts-Nachrichten“ (DWN) ein Artikel erschienen: „Schweizer Banken verlieren an Bedeutung“. Die nachdenklich stimmenden Zahlen dieses „Schrumpfungsprozesses“ kann man hier nachlesen:
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/24/schweizer-banken-verlieren-bedeutung/

  80. Der Schweizer Finanzplatz trägt nicht mal mehr 10% zum BIP bei und wird bedeutugnslos.
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/24/schweizer-banken-verlieren-bedeutung/

    Sie liefern auch keinen Mehrwert, ausser für Anwaltskanzleien. Wenn man diese noch aus dem BIP rechnen würde hätten die Bauern mehr Bedeutung.

    Zudem: Geld kann man nicht essen (für die Jungen; auch das Crypto ist nicht essbar)

    Tragt Euren Niedergang mit Fassung und Würde ihr habt lange genug von der Arbeit anderer Leute gelebt, seit doch dankbar dafür und helft wieder euren Nachbarn.

  81. Tatsächlich hat die causa UBS zwei Medaillenseiten (wie auch bei vielen anderen Affairen/Skandalen. Da ist zunächst die Seite, welche die involvierten Personen betrifft: Nicht unbedingt die sympatischsten Zeitgenossen, mit ihren gegelten Haaren, zum Teil grossspurigem Auftreten, exorbitanten Bezügen, Kopfschütteln provozierenden statements etc. – dort die Sache um die es eigentlich geht. Ein Staat, der sich ein Rechtsstaat nennt, greift zu rechtsstaatlich höchst zweifelhaften und bedenklichen Methoden (mangelhafte Beweislage, fehlende Zeugen, vom Staat gekaufte Justiz mit vermutlich vorgegebenem Resultat usw) um ein mögliches Fehlverhalten einer grossen, renommierten Schweizer Institution, der UBS, mit der Höchststrafe zu belegen; und das ganz offensichtlich um sich zu bereichern.

    Derweilen beeilt sich die FDP in vorauseilendem Gehorsam dem unliebsamen Rahmenvertrag mit der EU ihr Placet zu geben. Das ist das wahre Desaster dieser causa. Die FDP als Totengräberin einer freiheitlichen, selbstbestimmten Schweiz. Ausgerechnet die FDP – ist sie die neue CVP und dreht sich wie vordem jene flatterhaft im Wind um ja nicht durch mutige, überlegte, gut recherchierte Lageanalysen brillieren zu müssen – quo vadis Helvetia?

  82. Madame Villalon,
    Vous écrivez avec beaucoup de passion, sans doute dû à vos origines espagnoles. L’affaire UBS aurait pu être réglée, sans passion, depuis longtemps si les chefs de l’UBS et la Suisse avaient agi autrement. On a voulu passer en force et on fait preuve de „l’arrogance de cervelat“ qui, malheureusement, règne en Suisse depuis trop longtemps. Comme vous le savez, il y a encore en Suisse, Dieu merci, des diplomates bien nés,je pourrais aussi écrire „Ancien Régime ou wohlgeboren“.Ces gens savent depuis leur tendre enfance comment on négocie avec l’aristocratie d’état en France et la France, en général. Il faut garder les bonnes manières et savoir se tenir à table. Vous avez d’ailleurs bien fait de rappeler que Madame l’Ambassadeur est une „Ancienne Elève de l’ENA“. Je peux imaginer que l’UBS aurait alors payé une amende de CHF 1,5 Mia. Le distingué Ministre des Finances, Bruno Le Maire, aussi issu de l’ENS, ENA, Grands corps, marié à Pauline Doussau de Bazignan, aurait expliqué, à l’Assemblée nationale, devant des députés de gauche en rage que „le gouvernement de la République a conclu un accord remarquable avec le autorités helvétiques et salue la sagesse du Conseil fédéral etc etc…“. Ça s’appelle de la diplomatie. A ce prix, l’UBS s’en sortait aussi la tête haute. Le bruit, les menaces, tout cela est inutile.

    • Kiki,

      Sind Sie auch „Ancien Régime“? Ich denke es: ein bisschen Verachtung für die neue Elite, nicht wahr? Ihre Zeiten sind vorbei.

    • Gut kommentiert. Leider fehlt es derzeit in unserer Diplomatie an Persönlichkeiten vom Format eines Edouard Brunner oder auch Thomas Borer (eine Spur zackiger, aber für den deutschen und amerikanischen „Markt“ eben deshalb sehr gut geeignet, aber leider durch den überaus blassen und wenig überzeugenden BR Joseph Deiss hinausgeekelt). Vielleicht fehlt es ganz einfach an der richtigen Auswahl. Roberto Balzaretti, von Cassis erkoren, gehört leider auch zur Sorte der eher wenig profilierten Diplomaten, die kaum über das Format verfügen, der EU ein bisschen „Ancien Régime“ zu demonstrieren!
      Schade, Schade. Es wird sich wohl einmal mehr bewahrheiten, dass schwache Chefs auch eher schwache Diplomaten nachziehen!

    • Allez Kiki, once upon a time in the west…. Vous dites „ces gens savent depuis leur tendre enfance comment on négocie avec l’aristocratie d’état en France et la France“. Jusqu’en 2007 j’avais le plus grand respect pour la France mais vouloir appeler Sarkozy, Hollande, Macron, Le Pen etc. l’aristocratie d’état en France, je vous en prie. Gilets jaunes & Cie ont également un mal fou de comprendre cette aristocratie d’état!

    • Hallo Etihad,

      „Entièrement d’accord.“ Mit wem: mit Hubert oder mit Kiki?

      Hallo The Observer,

      Sehr treffend geschrieben: „der EU ein bisschen „Ancien Régime“ zu demonstrieren!“. Es gibt in Brussel, hochrangige Personnal, die vor l’Ancien Régime Respekt haben.

      Kiki

      PS. Handkuss pour Madame l’Ambassadrice.

    • Hallo Jean-Marc Zimmerli,

      L’aristocratie d’état n’est pas toujours identique aux personnalités politiques connues. Souvenez-vous de l’adage:
      „Les ministres passent, les haut-fontionnaires restent.“ J’étais récemment à Bruxelles; Alix de …, ma meilleure amie, me dit: „Vois-tu, cet homme qui vient de descendre du bus? Il est plus influent au Berlaymont que n’importe quel commisaire européen qu’on voit tous les jours à la TV.“
      Kiki

    • Madame,

      Chaque régime finit par devenir un ancien régime,
      et comme disait de Talleyrand: “Le meilleur
      auxiliaire d’un diplomate, c’est bien son cuisinier.”

      A vos pieds, Madame.

    • Madame Vilallon,

      Vos hommages me sont très agréables, mais, ne vous méprenez pas, je ne suis qu’une modeste femme de ménage.
      Kiki

      PS. Maman a bien ri en lisant le remarquable „A vos pieds, Madame.“ Quand j’étais petite, je devais lui faire un baise-main tous les matins.

  83. Sie als scharfsinnige Beobachterin haben nicht mitgekriegt, dass die SVP mit Matter schon plant die Busse dem Steuerzahler abzuwälzen.

    Die Schweiz ist ja schon eine „Steuerhölle“ für die Reichen wenn verurteilte Kriminelle ihre Bussen nicht mehr von der Steuer absetzten dürfen.

    Darum wird der Mittelstand wieder zur Kasse gebeten.
    Der merkt es ja nicht mal da Leute wie Sie die arbeitende Bevölkerung regelmässig gegen die Schwächsten in der Gesellschaft aufhetzen.

    • A new Star is Born: Büezer, eine euphemistische Bezeichnung für einen Altrocker aus dem rot/grünen Staatsbeamten-/Lehrermilieu, macht Lukas Hässig Konkurrenz: „Dank der SVP werden dem Steuerzahler resp. Mittelstand zusätzliche 4,5 Milliarden aufgehalst.“ Und wer sind jetzt die Schwächsten IN der arbeitenden Gesellschaft? Es scheint, als hätte der Mittelstand das Arbeiten entdeckt.

    • @ Jenatsch

      Ihr Namensvetter Jürg Jenatsch hatte wenigstens Zivilcourage und hat gewagt gegen die Obrigkeit anzutreten. Sie dagegen plappern den SVP Latein nach…

  84. Einfach mal halt.
    Wer war bspw. beim Swissair Grounding aus Arroganz heraus nicht erreichbar? Antwort: UBS
    Wer musste u.a. mit Milliarden-Zusagen gestützt werden? Antwort: UBS
    Wer hat heute noch ein Bonus-System das vollkommen sinnbefreit ist? Antwort: UBS
    Wer benimmt sich noch immer arrogant und stellt vermeintliche Persönlichkeiten vor Sachlichkeit? Antwort: UBS

    Also, bleiben wir doch einfach bei den Fakten. Es ist die Vergangenheit – wie schon bei den Holocaust-Geldern – welche nun die UBS ein weiteres mal einholt. Dass die Schwarzgeldthematik noch lange nicht erledigt ist, das wussten viele Leute und haben es dem Management auch so zukommen lassen. Dort wurde gerne weiter mit der (zu) grossen Kelle angerichtet – denn man(n) ist ja die UBS….

    Selbst wenn ich das Vorgehen in Frankreich für bedenklich halte, so zeugt Ihr Kommentar von offensichtlicher Unkenntnis des Innenlebens einer globalen Universalbank.

    Ergo nicht einfach mal posaunen, sondern erst recherchieren – und dann entstünde ein solcher Artikel gar nicht erst.

    Die UBS muss sich nicht darüber wundern, dass heute kaum mehr jemand an ihrer Seite steht. Die Kunden wurden im Stich gelassen (Schwarzgeld), verraten (US Datentransfer). Die Mitarbeitenden werden geknebelt in Anzahl und Salär und oben wird weiterhin fette Party gemacht (u.a. mit Fitness-Anlagen am Paradeplatz).

    Lernfähigkeit und -Willigkeit sind unterirdisch. Die Beratungsresistenz nach wie vor exorbitant.

    Mitleid ist fehl am Platz. Wenn die Banken mal wieder etwas Demut lernen würden und den Kunden das bieten würden was er/sie wirklich wollen, dann könnte auch eine UBS vielleicht mal wieder ein Institut werden, welches sich für einen starken Beistand qualifiziert.

  85. Nun ja Frau Villalon…

    ….die UBS zu lieben fällt schwer, angesichts der Tatsache das so viele Jahre nur von den „Millionen“-Bonis der Börsenhändler die Rede war und man vor 20 Jahren als Pensionär bei der UBS auch durchaus mal einen Brief bekam man möchte sich doch bei einer anderen Bank um ein Konto bemühen.
    Deren Arroganz von früher ist noch nicht vergessen.

    Trotzdem sollte sich die Schweiz nun energisch vor die UBS stellen, denn sie ist Teil eben der Wirtschaft die für uns enorm wichtig ist. Nicht nur Maschinen, auch Finanzdienstleistungen sind Wirtschaft.

    Aber eben, Links will in die EU, träumt nach wie vor davon ein verbrecherisches System hier zu installieren, den Sozialismus. Das Venezuela gerade am Sozialismus gescheitert ist, ja das dort das Volk seit 10 Jahren leidet….. Nein, hier liest man kaum was dazu, dafür konnte man lesen das der Ölreichtum das Unglück über Venezuela brachte und darum das Land verarmte.
    Also man sagt quasi, die Amerikaner hätten Venezuela in Ruhe gelassen, wäre da kein Öl und der „Chavismus“ also die venezolanische Variante des Sozialismus würde dann schon funktionieren.

    Tja, deratige Idioten finden wir in der Schweiz massenhaft.

    ———————————

    Das die FDP wieder einmal umgefallen ist was den Rahmenvertrag angeht….. klar. hat wer was anderes erwartet ?
    Die FDP hat sicher erst Wochen damit verbracht zu evaluieren, obs so vielleicht ein halbes Wählerprozent mehr geben …. eines das sie der SVP abnehmen könnten.

    Auch beim EU-Waffengesetz sind sie für die Entwaffnung der Schweizer Bürger…..für das grosse Misstrauen.
    Die FDP leidet seit 20 Jahren an der selben Krankheit wie die Parteien in Deutschland…. sie hat die Orientierung verloren.

    Aber seis drum……. wir lesen ja auch hier regelmässig die Kommentare der Neider, Missgünstigen und ungebildeten, jenen die frohlocken wenn denen endlich an den Kragen geht……. bis sie selber nichts mehr haben.

    Und genau so lange werden wir die Schweiz in den Abgrund fahren, genau so lange bis auch die Idioten nichts mehr haben.

  86. Nur die Schweiz ist Meister im Sägen am Ast auf der sie sitzt…angefangen hat dies mit der Milliarde nach Herrn Meilis Meldung aus dem Kellerraum.
    Auf in die nächsten Wahlen, solange wir noch wählen dürfen!

    • @Baumsäge

      Nein, die UBS ist Meister am Sägen am eigenen Ast. Und wenn der am abbrechen ist, rufen Sie den Staat um Hilfe…

    • @ Baumsäge……

      So ist es.
      Und wir wissen heute das diese Akten die Wachmann Meili gestohlen hat, nichts aber auch gar nichts belastendes beinhalteten.
      Die USA machten aber einen PR Sturm draus ….und wir knickten ein.
      Wir haben kaum noch Politiker, sondern … äh wie heissen diese Wirbellosen ? ….. ahja Schnecken.
      Tja, wir wählen Nieten in den Bundesrat und staunen wenn die dann versagen….

  87. „Millionenboni, Swissair-Grounding, UBS-Rettung mit Steuergeldern. Schwarzgeld-Desaster.“

    Und weshalb genau sollte „das Volch“ der UBS helfen wollen?

  88. Warum diese Stille? Spätestens dann, wenn eine Polit- und Parlamentskarriere mit Abwahl endet, erinnern sich sog. Volksvertreter/innen gerne an „sympathische Zusammentreffen“ mit der Finanzwelt und Blue Chip-Wirtschaft. Zu Vorderst die BR damals bei Implenia und UBS! Der Vorschlag die Bussgelder der UBS/Banken „Steuerabzug fähig“ zu machen passt auch noch gut hinzu – in der Hoffnung die Chefs der betroffenen Geldinstitute erinnern sich dann auch an die Urheberschaft …
    Fazit: Das weiche Sprungkissen eher nicht „hypen“. Voilà.

  89. „La Suisse n’existe pas“ lautete das Motto an der Expo 1992.

    Mittlerweile ist das schlicht Realität, trotz SVP-Illusiönchen und Bratwurst-Romantik.

    Wer die Nationalitäten der Top-Manager in den CH-Unternehmen studiert – abgesehen vom grössten Ausländeranteil in Europa und der ganzen Welt – dem fallen die Schuppen von den Augen.

    Die Schweiz ist längst globalisiert und aufgelöst, still und leise.

    Deshalb haben die meisten innerlich kapituliert und resigniert.

    „La Suisse n’existe pas“ … „UBS n’existe pas, plus, bientôt“

  90. Frau Villalon:
    Es ist nicht Aufgabe des Staates, mit Steuergeldern rechtswidrige Geschäftsmodelle in einem Drittstaat zu unterstützen.

    Es war kein Unfall, sondern Vorsatz. Hier hilft kein Staat und macht sich so zum Komplizen – auch nicht Spanien.

    Herr Diethlem richte seinen «stummen Schrei» an die grauen Mäuse-Verursacher, die endlich zu Ihrer Verantwortung stehen sollen. Sonst verhalt auch dieser kindische Schrei echolos.

    • Es war nicht nur die UBS, Leute, und nicht nur in Frankreich! Solange die Steuerhinterziehung in der Schweiz kein Delikt war, hatten die Banken die Möglichkeit, sich ohne grosse Anstrengung eine goldene Nase zu verdienen. Jetzt ist natürlich alles anders! Es geht auch nicht nur um Steuern, sondern um Marktzugang. Ohne eine Einigung mit der EU, kein Martzugang. Die CH-Banken leiden schon darunter, Liechtenstein (dank EWR) hingegen floriert. Leider ist es für eine faire Einigung zu spät, die EWR-Konditionen sind nicht mehr auf dem Tisch.

  91. Die Schweiz sollte aus dem Bankendebakel in den USA was gelernt haben, naemlich, dass wenn private Firmen im Ausland die Gesetze verletzen oder brechen, das eine Angelegenheit der privaten Firmen ist und nicht zur Staatsaffaere werden darf – sonst zahlt man dafuer einen Preis, wie z.B. das Bankgeheimnis aufgeben. Die UBS ist gross genug um sich selber zu wehren und kann ihre Interessen selber vertreten.

  92. Aber ehrlich, LH: wären Sie der Bund, hätten Sie nicht auch langsam genug von den Problemen, welche einige Banken unserem Land machen? Das, was der Bund 2008 für die UBS stemmte, reut ihn nun. Einmal ist fertig mit der Geduld,

  93. Frau Villalon, kennen Sie den Ausdruck „Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!“ ?

    Wie oft sollen wir uns noch von der UBS vorführen lassen?

    Sie propagieren TBTF in Reinstform!

    Wie rechtfertigen Sie, dass der CEO der UBS mehr Geld verdient als alle Nobelpreisträger an Preisgeld zusammen? Schon mal alle 7 Nobelpreise in 1 Jahr gewonnen? 1 ist schon sehr schwierig.

    Arbeitsplätze: Die UBS hat Tausende von Arbeitsplätzen nach Indien und Osteuropa verlagert. Jetzt will sie diese zurückholen. Welche Träne soll ich da der UBS noch nachweinen?

    Ausserdem gilt in der Wirtschaft: wo Potential, da Firmen. Fallen also die UBS (und CS) aus, so können diese ersetzt werden.

    Die UBS hätte eben schon früher nicht der ganzen Nation auf die Nerven gehen sollen!

    • Sie mögen mit Ihrer Einstellung durchaus den Zeitgeist treffen, übersehen aber einfach gefliessentlich, dass ein Bankrott bspweise der UBS nicht nur diese selbst, als vielmehr einen Grossteil der Schweizer Wirtschaft (finanzielle Verflechtung sei dank) mit in den Abgrund ziehen würde. Man kann über die Vergütungspolitik der genannten Unternehmen denken wie man will, in Sachen Grundsatzbetrachtung bin ich da trotzdem viel mehr bei der Autorin.

  94. Der Magenüberfüllungs – Gehirnlähmungsreflex hat erschreckende Ausmasse angenommen. Der Wunsch sich
    von ausländischen Machtblöcken abhängig zu machen
    scheint sich jeglicher Kontrolle durch die Vernunft
    zu entziehen:
    Mit der gleichen Gelassenheit, wie wir über die Breite
    von Zebrastreifen abstimmen, werden wir nächstens
    über die Anschaffung von durch NATO Elektronik gelenkter
    Jagdflugzeuge und über den Transfer von Gerichtshoheit
    an die EU abstimmen.
    Bitte nehmen Sie die rosaroten Pillen nicht zu früh und
    warnen Sie weiter. Es geht um sehr viel, auch wenn es viele
    nicht zu erkennen vermögen.

  95. Wenn man im Ausland ist, sollte man sich auch an die andere Gesetze halten, die dort herrschen und nicht an die Schweizerische Gesetze. Wussten es die hochbezahlten Anwälte der Bank nicht ? Gehen Sie bitte nach Saudi Arabien und trinken ein Bier öffentlich, in der Schweiz darf man das, dort landen Sie bestimmt, wissen Sie wo … und wahrscheinlich für längere Zeit !

  96. Sollten sich die Vorwürfe, resp. das Urteil der französischen Justiz für richtig erweisen, dann würden sich schon einige Fragen stellen: Wer ist bei der UBS für dieses neuerliche Fiasko verantwortlich? Verfügen die obersten Kader über die notwendige Integrität zur Führung dieser Bank? Welche Rolle spielte die Bankenaufsicht nach der Rettung der UBS in den Jahren 2008 ff.?
    Die UBS ist grundsätzlich eine ausgezeichnete Bank; sie ist die letzte echte Schweizer Grossbank. Die Eigner und die Eidgenossenschaft (als Lebensretterin) sollten endlich einen nachhaltigen Kurswechsel einläuten, resp. fordern.
    P.S.: Ich möchte doch gelegentlich meine UBS-Aktien mit einem stolzen Gewinn verkaufen können.

    • …halt einfach ohne Moral. Staatsgeld für die Finanzoligarchie und den eigenen Bürger hartes Brot.

      Es liegt wahrscheinlich am spanischen Temperament.
      Sie sollte diese auch handwerklich schlechten Artikel wenigstens gegenlesen.

  97. Wenn Mist nicht mehr als Mist bezeichnet werden darf un der, der Mist baut mit einem gldenen Handschlag vergütet wird, dann , ja dann sind wir in der besten Republik die es je auf schweizer Bodeb gegeben hat.

    Wenn chrampfer fr chrampfen beschmpft werden und wer chrampft, im Alter nicht mehr weiss wie er seine Hütte bezahlen soll dann, ja dann …

    Wenn der grösste aller Lebensmittelkonzerne mitten in Afrika zigtausende Kubikmeter Grundwasser aus dem Boden saugen darf und der grösste Zementhersteller mitten im Bürgerkrieg ergiebeige Geschäfte mit Halsabschneidern machen darf.

    Was das mit dem Finanzplatz zu tun hat? Alle die hier in grosses Wehleid ausbrechen haben diese Aktien im Portfollio und wenn auch „nur“ über Investmentfonds und keiner regt sich auf.

    Wenn uns morgen einer kommt und uns wieder ein schlechtes Gewissen einredet weshalb wir, Bankgeheimnis, Geldwäsche, korrupte Konzerne pampaern, dann, ja dann geht das Gekreische von vorne los. Die oberen Bundesräte schämen sich ihres Volkes und streuen Asche aufs Haupt und geloben „wir tun alles, was gemacht werden kann und werden es in Zukunft besser machen“ (O-Ton. N. Ceausescu x-mal!)

    Frau Villalon sagen sie es doch frei heraus, unsere Kinder werden statt geschult auf die Strasse geschickt, verblödet und verschlampt und wir dürfen uns mit dem von uns verdienten Steuergeld den eigenen Metzger mässten.

    • Sie haben vollkommen recht.
      Wir bereichern uns auf Kosten der anderen.

      Der Finanzplatz Schweiz macht das aber schon so lange, dass diese Menschen sich offensichtlich keine ehrliche Arbeit mehr vorstellen können, oder zumindest eine Heidenangst davon haben.

  98. Als im Ausland lebender Schweizer denke ich auch langsam, ich haluziniere, wenn ich so sehe und lese (muss und kann mir zum Glück den trotteligen Propagandasender SRF nicht antun), wie regiert wird, wie sich die wohlversorgten Spitzen-„Beamten“ ums Land und das CH-Volk kümmern (geht ihnen weitestgehend am Arsch vorbei, Golf spielen ist wichtiger) aber auch wie sich eine abgehobene Kaste in der Privatwirtschaft ohne wirklich eigene Leistung und keinem persönlichen Risiko schamlos und ganz selbstverständlich die Taschen füllt und gleichzeitig bei den (einheimischen) Arbeitsbienen spart. Verstörend auch, wie diese Kaste „ihre“ (anvertrauten) Unternehmen und damit die Wirtschaft nicht wirklich sehr viel weiter bringen, sondern meist bloss viel Schaumschlägerei und Augenwischerei betreiben (und am Ende ins Ausland verkaufen). Klüngeln aka Networken ist wichtiger, um sich so vielleicht einen besser bezahlten Angestellten-Sessel zu ergattern bzw. zuzuspielen. Eine Parade von Schauspielern und Hofschranzen. Mir wird echt übel.
    Zur FDP muss man nicht mehr viel sagen: Diese Partei hat eigentlich schon lange ihren Bankrott erklärt und wird heute von einer völlig weltunerfahrenen Präsidentin geführt (wie auch schon ihre Vorgänger). Meine Güte! (Von der CVP und der SP müssen wir gar nicht erst sprechen…)
    Leute, wacht echt auf, sonst kommt das gar nicht gut in der Schweiz!

  99. Die Schweiz kann froh sein, dass sie nicht selber belangt wird!
    Sie war es ja, die die Banken jahrzehntelang gewähren liess,
    legal Geld zu waschen und den reichen Nachbarn Steuer
    Schlupflöcher hier in der Schweiz angeboten hat.

  100. Warum sollte man als Steuerzahler ein solches Institut retten? Die Wirtschaft und deren Vertreter wollen ja immer möglichst wenig bis gar keinen Staat! Da würde ich mal sagen, das sollen sie haben und selber schauen wie sie aus dem Schlamassel rauskommen! Reingeritten haben Sie sich ja selber, weil sie es immer noch nicht begriffen haben, dass sich die Zeiten geändert haben!
    Warum sollte es für eine Bank Steuergelder geben, für die AHV gab‘s auch keines!

  101. Sie geben den Grund für das UBS / Swiss banking Debakel selber im Text: „Schwarzgeld-Desaster“.
    Bitte die kausalkette nicht verdrehen.

    • „Hat die Schweiz ihren eigenen Finanzplatz satt?“ Ja, hat sie. Millionenboni trotz stagnierenden Aktienkursen und jährlichen Skandalen. Das versteht jetzt wirklich niemand. Die Protagonisten übertreffen ihre Jahresziele laufend. Wie sehen die denn aus?
      „erste Erfahrungen sammeln mit dem Rahmenvertrag“. Selten so einen Schwachsinn gelesen. Lebenszeichen aus einer abgeschotteten Filterblase. Mehr nicht.
      Was da letzte Woche abging, ist bedenklich. Die ehemals staatstragende FDP macht auf Grün und bedingungslos auf EU. Die UBS wird von den Politikern fallengelassen, die Mainstream-Medien freuts. In Basel wird auch noch der „Klimanotstand“ ausgerufen – unterstützt von allen Parteien ausser der SVP. Die Infantilisierung der Politik schreitet voran.

    • Es ginge nun eigentlich darum, dass man in Bern die F-Botschafterin einberuft und man ihr klar macht, dass man erwarte, dass ein korrektes Verfahren gegenüber der UBS geführt werde und kein politisches. Im weiteren stellt der NDB ein Dossier über alle prominenten Franzosen und Politiker, die in der Schweiz Konti haben oder hatten, für alle Fälle. Ein diskreter Hinweis auf dieses Dossier dürfte die Botschafterin erblassen lassen. Die FUB fügt in ihr internationales Kommunikations-Abhörsystem Namen und Nummern dieser Personen ein und hört sie systematisch ab und wertet die Daten aus.
      So geht das.

  102. Guten Morgen Frau Villalon
    Vielen Dank für Ihren Weckruf zugunsten von UBS und der Bankenlandschaft Schweiz, der dringend nötig ist!!
    Ich war sehr erstaunt, dass die UBS nun durch Insideparadeplatz verteidigt wird.
    Als ich noch bei UBS war, 22 Jahre insgesamt, konnte Lukas Hässig vor allem in der letzten Krise von 2008 bis 2011 nicht genug bekommen, uns mit seinen höchstdestruktiven Berichten das Leben zur Hölle zu machen und die Stimmung anzuheizen!
    Seine Artikel treffen generell nicht nur eine Bank, sondern auch deren Mitarbeiter, Familienväter, Mütter, usw.
    Darum: Kompliment! Wecken Sie die Schweizer auf!!! Jetzt ist Zeit, sich zu wehren und nicht die eigenen Reihen zu sabotieren!
    Weiterhin alles Gute!

    • Frau Villalon
      Bei Ihrem Artikel haben sie leider einen wesentlichen Punkt vergessen: die unglaubliche Arroganz der Herren Diethelm und Ermotti. Beide rufen sie jetzt nach Hilfe beim Staat und erklären, dass es um den Finanzplatz gehe. Als sie Ihre Verhandlungsstrategie festgelegt haben, wollten sie jedoch niemanden involvieren, weil sie dümmlich geglaubt haben, dass sie gewinnen und dann die Helden sind. Sie hätten nämlich einem relativ günstigen Vergleich zustimmen können!!! So geht das eben nicht mehr. Diese Herren haben nichts gelernt und reiten arroganterweise den Finanzplatz in den Boden. Das Volk glaubt den hohen Herren leider richtigerweise nicht mehr !

    • Die UBS hat sich einmal mehr selbst sabotiert. Dass der BR vergessen hat wen er vertritt (nicht regiert!) – geschenkt.

    • Guten Tag. Werde immer hinter läuft wird nie gewinnen. Der Herr Eemotti soll weiter kämpfen.

    • „eine Artikel treffen generell nicht nur eine Bank, sondern auch deren Mitarbeiter, Familienväter, Mütter, usw.“ Auch die Leute in der Mafia sind Väter und Mütter…

    • Ihr Gejammer ist scheinheilig.
      Was ist denn mit den Familienväter in Mosambic?
      Was ist denn mit den Familienväter in den hunderten von Schweizer KMU’s die schliessen mussten
      weil die Banken keine Kredite an Unternehmen geben?
      Was war mit den Familienväter der Angestellten der Swissair und deren Zulieferer?
      Was ist mit den Leuten die durch die LIBOR-Manipulation Geld verloren haben?

      Aber Euch geht es immer nur um Euren eigenen Pelz.
      Dann noch diese Arroganz Eurer Anwälte in Paris.
      Jetzt wird die Busse noch auf die Steuerzahler abgewälzt.
      Sie brauchen von den hart arbeitenden Bevölkerung kein Mitleid zu erwarten.

    • Ahahah….was soll 20’000 privilegierte MA gegenüber 4 mio. Aktive Leute sein? Peanuts…
      Man muss nicht “ die tragende force“ in der Schweiz vernachlässigen um nur eine Selbst- verschuldete Firma zu retten. Man sollte die Energie richtig einsetzen….
      Dazu, frau Villalonga, es ist ein bisschen übertrieben zum sagen “ das könnte in der Pleite“ führen…forget it! D hat schon entschieden, Italien denkt nicht dran…Griechenland auch nicht, UK ist chaotisch beschäftigt mit ihren Brexit, Spanien glaube es nicht, geschweige denn Portugal…wo ist die Hexerei? Bitte, erklären sie mich, ich sehe nicht…
      Dazu, und weiss jede Schuler ab 18 Jahre, PB ist wie in corporates Bonds, high yield zu investieren: die Marge ist den Spread die man verdient, aber intelligente Manager sollten wissen, dass diese entählt eine Risikoprämie für default ( hier Busse…) somit sollte in guten Jahren auch entsprechend ein Teil diese als Reserve dann absondern…so easy ist das Leben…
      Keine Angst, wir gehen nicht runtern wegen die Busse der UBS…sondern wegen Misswirtschaft, Korruption, Filz, unsw…

    • Sie haben also nichts dagegen wenn die UBS hilft bei der Steuerhinterziehung und der Geldwäsche?
      Aber wenn ein Journalist über die Sache berichten will soll er doch lieber Schweigen?
      Ansonsten wird er von Euch mit Klagen zugedeckt. Finden Sie das richtig?

      Sie sollten sich halt eine ehrliche Arbeit suchen.
      Bald werden Sie es müssen.

    • Nef….. diese Kritik hatte die UBS auch mehr als verdient.

      Kritik kann zu Verbesserungen führen……. was bei der UBS aber schon „positives Denken“ darstellt.
      Uns wurde viele Jahre lang eingeflüstert, „wer nicht in einer Bank arbeitet, ist zweitrangig, wer Handwerker wird ist ein Dep“.

      Ich habe das alles nicht vergessen, will die UBS deswegen aber nicht den Franzosen in den Rachen werfen.

      Die Gerichtsbarkeit ist in Frankreich stark politisiert.
      Und ich halte die ganze Sache für politisch Motiviert.
      Bestätigen wird das niemand, aber es gibt viele Beispiele für solches handeln dort.

      Es ist quasi eine Returkutsche für unseren „Erfolg“, oder für die vielen Millionäre die Frankreich verlassen haben.
      In Genf und Umgebung gibt’s viele Franzosen die in der Schweiz wohnen und noch in Frankreich arbeiten, obwohl bei uns die Häuser extrem viel teurer sind, also trotz der Hürden haben sie die Seite gewechselt. Für das selbe Geld gibt’s in FR einen Palast.
      Gerard Depardieu wurde Russe, nur die vor Gericht zu zerren ist eben eine gaaaanz andere Sache, die wehren sich.
      Dabei hatte Depardieu die wohl traumhafteste Immobilie in Paris…… hat die mal jemand gesehen ?

      Die Schweiz könnte den Euro liquidieren, sie müsste nur beginnen die 4-500 Milliarden der SNB abzuverkaufen ….und zusehen was passiert ? ….(((-:
      Schickt den Euro mal auf Talfahrt und redet dann mit der EU.
      Die Schweiz ist wohl der grösste Einzelinhaber von EU-Staatsanleihen, eine Macht die man nutzen sollte.

    • @Robert Nef. Mir kommen die Tränen. Bei Beihilfe zur Steuerhinterziehung fehlt mir jedes Versändnis. Egal ob es bei der UBS Mütter oder Väter betroffen hat. Denn letztlich zahle ich die Zeche indirekt für die Leute, die dank UBS ihre Steuern hinterziehen. Also bitte hör auf mit dem Gejammer…die Boni der letzten Jahre habt ihr ja auch immer ohne Wenn und Aber genommen,oder?

    • @Robert Nef

      Es ist dies ein Weckruf zur Unterstützung illegaler Geschäftsmodelle!

      Ich hoffe Sie wissen, wer in einer Marktwirtschaft die unternehmerische Verantwortung für illegale Tätigkeiten im Ausland trägt.

    • @Markus Meier

      Sie vergessen eine wichtigen Punkt den UBS, FINMA und die Politik ‚verbockt‘ hat, weil man ihn bewusst ignoriert und in Absprache zwischen Politik und FINMA unter den Teppich gekehrt hat:

      Die Politik und die FINMA hatten Kenntnisse davon, dass die UBS aktiv die Beihilfe zur Steuerhinterziehung initiiert hat. Nur das Problem: Man sah ein Übergeordnetes Interesse am Finanzplatz Schweiz und am Schutz von Organen der UBS, also wurden bewusst sämtliche Hinweise ignoriert und zu keinem Zeitpunkt eine Befragung von Zeugen in die Wege geleitet.

      Das ganze was nun die UBS unter Ermotti und Weber machen, die ein Schauspiel! Aus meiner Sicht hat die franz. Justiz Zeugen die die Vorgehensweisen der UBS bezüglich der aktiven Beihilfe aufzeigen konnten, während die UBS anscheinend das Gegenteil nicht beweisen konnte. Die Verantwortlichen machen dabei noch eine schlechte Figur bzw. haben Eigeninteressen. Raoul Weil gab zu Protokoll zu weit weg gewesen und unwissend zu sein. Sich persönlich hat er damit aus dem Schussfeld genommen, die UBS hat aber mit diesem Sachverhalt in Raoul Weil nicht unbedingt jenes Organ gefunden, das wirklich entlastend für die UBS war. Wenn man bedenkt, dass sozusagen kein Organ aus dieser Zeit entlastend für die UBS vor der franz. Justiz aussagen konnte und das Duo Weber/Ermotti entweder auch unfähig waren die Sache aufzuarbeiten oder ein Schelm wer böses denkt, schlussendlich nicht wollten, spricht auch nicht unbedingt für die UBS. Dagegen spricht so einiges gegen die UBS, das die Justizbehörden aufzeigen konnte und durch Zeugenaussagen untermauert wurde. Wenn nun der letzte Grashalm effektiv das sich berufen auf ein ‚politisches Urteil‘, ist das doch eine sehr schwache Verteidigungsstrategie. Das Ermotti aber gleichzeitig auch noch die Schweiz und Drittbanken miteinbezieht, ist dann mehr als fragwürdig. Mir ist nämlich keine andere Bank bekannt, die auch noch annähernd mit der gleichen Unverfrorenheit die Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorangetrieben hat. Erst wollte die UBS mit diesem Geschäftsmodell die Konkurrenz überflüglen und jetzt versucht Ermotti tatsächlich die gleiche Konkurrenz in Sippenhaft zu nehmen. Ein fragwürdiger Schachzug!

    • Schreiben Sie weiter so, Herr Nef.
      Fahhnen auf den Schweizer Seen ohne Grenzen, Schweizer Stolz, wir werden allen rundum die kleine Schweiz zeigen, wie dumm und arrogant sie sind.

      Nächstes Mal schlucke ich auch eine Pille, so werden ich mich hier, in Ihrem Land, nicht als Geburtsbürger eines maroden Landes fühlen. Es braucht nur zu sehen, wie die Kantone auf das Geld der SNB wartet, um zu merken, dass es in Ihrer Schweiz nicht wirklich besser geht als in der Grande Nation. Das auch hat Inside Paradeplatz wiederholt gezeigt.