Matto regiert

Bern verschenkt 1,3 Milliarden an Brüssel, und fast keiner findet’s grotesk – Ausverkauf eines ehemals stolzen Landes.

Um fünf Uhr in der Früh wird Wachtmeister Studer durch ein Telefonat aus dem Schlaf gerissen. In der Berner Heil- und Pflegeanstalt Randlingen sind gleich 125 Patienten ausgebrochen. Der grösste Ausbruch aus einer psychiatrischen Anstalt in der Geschichte der Schweiz.

Gleichzeitig wird der Direktor, ein eher kleingewachsener Tessiner Doktor der Medizin, vermisst. Kurz darauf wird Wachtmeister Studer von Dr. Ernst Laduner, dem stellvertretenden Direktor der psychiatrischen Klinik, abgeholt.

In Randlingen angekommen, wird Studer bei der Morgenvisite in die Örtlichkeiten eingeführt und lernt dabei auch die leitenden Ärzte sowie einige Pfleger und Patienten kennen. Im Laufe des Tages dringt Studer immer tiefer in die Geheimnisse der Klinik und seiner Mitbewohner ein und muss feststellen, dass sich die Ermittlungen um einiges schwieriger gestalten, als er es sich sonst gewohnt ist.

Die 125 getürmten Patienten leiden an verschiedenen psychischen Pathologien. Anstelle von klaren Fakten und Sachverhalten wird Studer mit einem Geflecht aus psychischen Abgründen im „Reich des Wahnsinns“ konfrontiert.

Studer versucht, sofort eine Kategorisierung der geflohenen Patienten vorzunehmen. Dr. Laduner führt ihn in die verschiedenen Leiden der psychisch Kranken ein. Von Zeit zu Zeit muss ihn Studer mit einem Wie? und einem Was? unterbrechen.

Das Risiko zu hören, er sei ein „Tubel“ oder er solle besser „lose“, ist bei Dr. Laduner wohl viel tiefer angesiedelt als etwa bei seinem Chef, dem Polizeivorsteher, der dies schon aus Gewohnheit tut.

„Etwa ein Drittel der flüchtigen Patienten leiden an komplexen Wahnvorstellungen im Bereich posttraumatischer klimatologischer Störungen, jedoch ohne jemals ein wirkliches Trauma erlebt zu haben.“

„Mal windet sich ihre Hirnrinde im festen Glauben, der CO2 Gehalt der Luft werde sie demnächst ersticken, dann wiederum, dass die Umgebungstemperaturen derart ansteigen werden, dass sie bei lebendigem Leibe qualvoll geröstet werden, sogar ihre Zunge im Mundhimmel anklebt und versteinert, aufgrund des in Zukunft überall fehlenden Wassers.“

„Einige davon, die ganz hoffnungslosen Fälle, türmen Stühle auf die Tische der Anstalt und verbringen den ganzen Tag dort oben hockend, in der Meinung, der Anstieg der Weltmeere ersäufe sie elend, im Berner Oberland.“

Dr. Laduner führt weiter aus, dass diese Art von Erkrankten ausserdem von starkem missionarischen Eifer geprägt sei, eine Seltenheit in der Welt der psychischen Instabilität. „Sie leben ihre Wahnvorstellungen nicht etwa für sich alleine aus, nein, sie versuchen, möglichst viele Leute von ihrer krankhaften Vision zu überzeugen.“

Studer schaut Dr. Laduner entgeistert an. „Was sind noch für welche von ihrer Klinik abgehauen, Herr Dokter?“, fragt er, ohne den Eindruck bei seinem Gesprächspartner hinterlassen zu wollen, er sei etwa tief beeindruckt von solchen klimatischen Zwangsvorstellungen.

„Zwei weitere Drittel der Patienten wurden aufgrund von ökonomischen Wahnvorstellungen eingeliefert, meistens von den eigenen Familienmitgliedern via Behörden zwangseingewiesen, vom Kaplan oder Dorfpfarrer dringend empfohlen – etwa weil sie den ganzen Hausrat verscherbeln, sich für den Neffen oder die Nichte eines Napoleoniden halten oder von der fixen Idee getrieben sind, wenn das ganze liebe Geld der Schweizerischen Eidgenossenschaft verpulvert wird, plus das der zukünftigen Generationen, sie zu den Lieblingen Europas erklärt werden. Also quasi ihr Gesicht ewig an den wollüsternen Busen der Europa anschmiegen können.“

„Ein Luxusleben mit europäischen Reisli und Edelnachtessen im Restaurant Il Piccolo Mondo in Brüssel etwa, ganz grosse Welt eben.“

Wachtmeister Studer kratzt sich an der Stirn, seinen schon etwas schäbigen Filzhut mit der flachen Hand nach hinten schiebend. „Wie meinen Sie dies, Herr Dokter, was wollen die verpulvern? Das Geld der Eidgenossenschaft, wofür? Um wo anerkannt zu werden, in Europa? Als was anerkannt werden, als armengenössig? Was soll dieses Il Piccolo Mondo in Brüssel? Verstehe ich nicht.“

Studer lässt die Frage nach den allegorischen Busen der Europa absichtlich aus, obwohl er diese Anspielung ebenfalls nicht so richtig verstanden hat.

Dr. Laduner, der sich durchaus bewusst ist, dass sich der alternde Wachtmeister wohl eher weniger mit ökonomischen Wahnvorstellungen von psychisch stark angeschlagenen Menschen auskennt, holt zur Vertiefung aus, nicht ohne vorher den Wachtmeister mit einem schulmeisterlichen Blick zu betrachten.

„Sehen Sie, Herr Wachtmeister, diese Art von psychisch labilen Patienten haben sich von der irrigen Theorie verleiten lassen, dass, wenn unser Staat nun absolut alles aufgibt, was die Eidgenossenschaft während Jahren aufgebaut hat, wir den Marktzugang zu Europa ohne Weiteres erhalten werden.“

„Dafür sind sie bereit, Milliarden in den Rachen einer gelddurstigen EU Bürokratie zu werfen, wohlwissend, dass diese Gelder in der Schweiz viel dringender benötigt werden.“

„Il Piccolo Mondo in Brüssel steht für die Verschwendungssucht der EU, das Sinnbild eines sorglosen Lebens im Dienste irgendeiner Institution, welche niemandem was bringt und von niemandem kontrolliert wird. Verstehen sie dies, Herr Wachtmeister?“

Studer, der in einer tristen Renditeüberbauung ausserhalb Berns zu überrissener Miete wohnt und Ende Monat mehr schlecht als recht die Krankenkassenprämien für sich und die Familie sowie die laufenden Rechnungen bezahlen kann, wundert sich nicht ob der Aussage von Dr. Laduner „Gelder, die in der Schweiz viel dringender benötigt werden“.

Er möchte nicht als Tubel dastehen, jedoch scheint ihm die Frage kriminaltechnisch wichtig. „Was glauben Sie, Herr Dokter, wohin wollen Ihre Patienten diese Gelder am Liebsten verschenken?“

Dr. Laduner antwortet sogleich mit ernster Miene: „Vorerst nach Osten, auch etwas ans Mittelmeer.“ Die kurze, lapidare Antwort vom stellvertretenden Leiter der psychiatrischen Anstalt Randlingen, Dr. Laduner, bringt Studer einen Moment lang aus der Fassung.

„Wie, nach Osten? Sie meinen nach Polen, Tschechien, Ungarn und in die Slowakei? Die haben uns doch bereits überholt, nach ILO Standard ist deren Erwerbslosenquote jetzt schon viel tiefer als die 4,6% Erwerbslosenquote der Schweiz. Unsere Arbeitslosenstatistiken sind doch Lügen pur.“

„Glauben denn etwa Ihre Verrückten, ich meine Ihre Patienten, dass die Schweiz Geld zu verschenken hat? Waren sie schon einmal in Warschau, Prag, Budapest, Bratislava, Sofia, Bukarest? Da wimmelt es von teuren Mercedes-Benz, Ferraris, Maseratis, da verschwinden Milliarden in korrupten Politikerhänden, in mafiösen Strukturen.“

„Doch sogar das einfache Volk dort lebt besser als wir hier. Die haben ein eigenes abbezahltes Haus, machen alle Ferien in Kroatien und Mallorca und deren Kinder absolvieren das Gymi ohne Eintrittsprüfung und studieren alle an guten Universitäten, werden dann von namhaften Unternehmungen hier angestellt, während mein Sohn eine Plattenlegerlehre absolvierte und nun zig Bewerbungen schreibt. Und ich? Froh kann ich sein, dass ich Beamter bin, sonst wäre ich längstens ausgesteuert und von Sozialhilfe abhängig.“

„Dr. Laduner steht da, wie vom Blitz getroffen. Nie im Leben hätte er derartige Bemerkungen von einem über 50jährigen Wachtmeister erwartet.

„Nun gut, Herr Studer, was wollen Sie unternehmen? Ich meine die ganze Geschichte eilt, es ist ein medizinischer Notfall, womöglich ein krimineller Notfall. Weiss Gott, was diese 125 Leute anstellen können. Die Gesellschaft ist in höchster Gefahr.“

Dr. Laduner, der sichtlich über den Sermon des einfachen Wachtmeisters verärgert ist, macht auf Druck und zahlt es Studer auf seine Weise zurück. Dieser Stress, dieser Druckaufbau, der dem Wachtmeister von seinem Vorgesetzten, dem Polizeivorsteher, bestens bekannt ist.

Studers Blick schweift in die Ferne, seine wachen Augen suchen den Lauf der Aare, die sich durch die liebliche Berner Landschaft schlängelt, entlang an edlen Patriziervillen und behäbigen Bauernhöfen. Ein leichter Märznebel umhüllt die Wiesen und Felder, die Sonne scheint matt in den Tag hinein. „Herrgott, was für ein schönes Land wir doch haben“, denkt sich Studer.

Die Zeit scheint einen Moment lang stillzustehen – doch in einer für einen über 50jährigen unglaublich schnellen Bewegung zückt Studer eine Tageszeitung aus seinem ehemals modischen Vögele-Trenchcoat hervor. Studer sucht den Inlandteil der Zeitung. Dr. Laduner bleibt keine Zeit, um besondere Reaktionen zu zeigen.

„Herr Dokter Laduner, ich weiss, wo ich Ihre entflohenen Patienten finde, alle 125. Im Bundeshaus im Nationalratssaal. Die schlechte Nachricht, es ist zu spät, sie haben bereits 1,3 Milliarden Franken an die EU für den Osten und das Mittelmeer verschenkt. Mir nichts, dir nichts, alles verscherbelt und verschenkt.“

„Übrigens, Ihr Klinikdirektor, dieser Tessiner Dokter, ist mit dabei. Er wurde aufgrund seines Wirkens bei den Krankenkassen und dem vielen Geld, welches dort vorhanden ist, höchstwahrscheindlich angesteckt – er meinte, das Geschenk von 1,3 Milliarden sei ein winziger Betrag.“

„Kommen Sie, Herr Dokter Laduner, wir werden Ihre Patienten in Bussen zurückholen müssen, und ich brauche Sie als Aufsicht der psychiatrischen Pfleger für den Transport.“

Väterlich respektvoll legt Wachtmeister Studer seinen Arm auf die Schulter des jüngeren, aschgrau wirkenden Dr. Laduner und begleitet ihn zum Dienstwagen der Klinik. Der Märznebel löst sich langsam auf, als der Wagen in die Dorfstrasse Richtung Bern abbiegt.

Den 125 Nationalräten gewidmet, welche gestern 1,3 Milliarden Schweizer Franken zum Fenster rauswarfen.

Ihre

Isabel Villalon

Kommentare

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  1. Studer und Laduner haben die Patienten unterschätzt. In der Zwischenzeit haben sie nämlich dafür gesorgt, dass ein viel grösserer Betrag jährlich an „schutzbedürftige“ im Militäralter stehende Männer gehen, die in der Schweiz ihre eigene, der Schweiz überlegene Kultur installieren wollen. Durch das Beeinflussen tausender Beamten, Dienstleister und Journalisten haben sie gesorgt, dass es auch nach ihrer Rückkehr so bleibt. Das Thema ist Tabu, auch für Inside Paradeplatz. Die Patienten lachen sich hinter Laduners Rücken ins Fäustchen.

  2. @ Heinz Doria

    Bevor sie urteilen sollten sie wenigstens ALLE „Standpunkte“ von Villalon gelesen und verstanden haben. Dann können sie wieder mitreden und müssen nicht mehr zur Ideologie Zuflucht nehmen.
    Schönes Wochenende!

    • Hören Sie doch auf. Ständig was rummeckern, wenn Ihre grünroten
      Ideen berechtigterweise hinterfragt
      und kritisiert werden. Was Sie hier betreiben ist eine ideologische Moralpolizei sondergleichen.

    • Heinz Doria:

      Sie sollten sich nicht so aufregen hinter ihrem Vorhang.

      Als strammer Parteisoldat sollten sie gelassen reagieren. Sonst steigt ihr Blutdruck wieder an.

    • @ Heinz Doria

      Erheiternd:
      Wie kommen sie denn auf „grünrote Ideen“?
      Jetzt sind sie schon wieder in die Vorurteilsfalle gestolpert. Wissen sie denn überhaupt wer hier kommentiert?

      Das zeichnet sie und ihresgleichen aus: nur Vorurteile; und wenn sie nicht mehr weiter wissen, dann sind die linken und grünen schuld. Ein durch und durch verquertes Weltbild.

  3. Frau Villalon hat sich auf dieser Plattform mehrfach mit Hasskommentaren, bzw. Hassartikeln zu innerschweizerischen politischen Belangen geäussert.
    Stil und Inhalt zeugen von einem hassgetriebenen radikalen Bashing gegenüber Andersdenkenden und entbehren mehrheitlich einer sauberen Recherche.

    Sehr geehrter Herr Hässig, auch in diesem Fall gilt: Qualität der Recherche muss vor Bashing stehen. Dies hilft die Recherche-Qualität von IP wieder auf Vordermann zu bringen.

    • @ Heinz Doria:

      Das Einzige was Sie hier von sich geben ist, dass Sie keine Argumente bringen und sich deshalb im ideologischen Hamsterrad drehen müssen.

      Ihr eingeschränkte Denkweise bewegt sich im Links-Rechtsschema wie diejenige Ihrer Stammtisch- und Klickheinis in den entsprechenden Foren.

    • Lesen Sie die woz, da wird Ihre Seele gesund. Lassen Sie uns Sehenden diese wertvollen Beiträge.

    • @ Banjamin Sisko

      Dass sie als „Benjamin“ die Weltwoche lesen ist selbsterklärend. Wenn sie dann etwas aufgeklärter sind können sie verschiedene Quellen lesen, verstehen und kritisch beurteilen. Dann sind sie im wahrsten Sinne des Wortes ein mündiger Leser. Ich wünsche Ihnen dazu viel Eigenständigkeit und das nötige Mass an kritischer Reflexion.

    • @E.K.

      Wenn man die WOZ als „Weltwoche“ identifiziert, dann ist eine rasche Ueberprüfung der eigenen Aufgeklärtheit und Fähigkeit zur kritischen Reflexion imperativ durchzuführen und die an andere KommentatorInnen gerichteten Wünsche vordringlichst an sich selber zu richten.
      Hilfreich zur Selbstreflexion ist die Frage: „Warum siehst du den Splitter im fremden Auge, den Balken im eigenen aber nicht?“

    • Typisch Gutmensch, kann man zu dem Kommentar des Schweizer Bürgers und Lesers nur sagen. Wenn man wie Frau Villalon mal deren Ideologien ein bisschen verspottet, ist das gleich ein „Hassartikel“ und man wird zum Nazi abgestempelt. Auf dieser Seite gibt es viele gute Artikel, aber das ist der beste seit langem.

    • @ Allegrina

      Irrtum.
      Lesen sie nochmals die beiden Kommentare genau, und wenn sie die pointe nicht verstehen ist ihnen nicht zu helfen.

      Sie bewegen sich im mainstream der oberflächlichen Kommentatoren hier.

    • @E.K.

      Die „Pointe“ ist fad, sofern es überhaupt eine gibt.
      Wenn jemand die WOZ zur Lektüre empfiehlt, heisst das ja nicht, dass diese Person nur diese liest. Um eine solche Empfehlung abzugeben, MUSS man geradezu zumindest auch die Weltwoche lesen, n‘est-ce pas?

      Und was den Mainstream der oberflächlichen Kommentatoren betrifft: zum Glück bin ich eine Kommentatorin.

    • @ kassandro

      Sie benennen mich – ganz im Vokabular ihrer Stammtisch-Kollegen – mit einem negativen Anstrich als „Gutmensch“. Diese Platte gehört offenbar zu ihrem standardrepertoire.

      Ich bin seit 20 Jahren im Spital tätig im Notfallbereich. Und ich bin stolz darauf als guter Mensch tätig zu sein. Im Gegensatz zu ihrem traurigen Gedankengut.

      Ich stelle aber fest, dass in ihren kreisen das wort „gutmensch“ ein schimpfwort ist. Dies ist primitiv und zeugt von der menschenverachtenden Haltung ihrer politischen Vorbilder. Schade, dass sie nicht mehr in der lage sind Wertungen nach menschlichen Kriterien vorzunehmen.

      Viele Grüsse

      E.K.

    • @ Allegrina

      „Um eine solche Empfehlung abzugeben, MUSS man geradezu zumindest auch die Weltwoche lesen, n‘est-ce pas?“

      Genau, und das war denn auch die Pointe von mir. Daher mein Verweis auf die Weltwoche als Alternative. Ist jetzt der Zwanziger gefallen…n‘est-ce pas???

      Schönen Tag noch und allegra…!

    • @E.K.: Ihr Kommentar zu kassandros Kommentar

      Spieglein, Spieglein….analog zu Ihrer Ausdrucksweise:
      „Lesen Sie nochmals seinen Kommentar genau durch, und wenn Sie den wahren Adressaten, an den sich sein Kommentar richtet, nicht erkennen, ist Ihnen nicht zu helfen.
      Sie bewegen sich im Mainstream der oberflächlichen Kommentatoren hier.“

      Zu Recht sind Sie stolz darauf, dass Sie als guter Mensch im Notfallbereich tätig sind. Und ich stimme Ihnen zu, dass die Bezeichnung „Gutmensch“ meist im pejorativen Sinn gebraucht wird.
      Umso mehr würde ich etwas mehr Sensitivität von einem Menschen wie Sie erwarten, wovon Ihre stereotypen und groben Beurteilungen einer Kommentatorin oder eines Kommentators leider nicht gerade zeugen.

      Notabene: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

    • @ Allegrina

      offenbar stört es sie, dass ich „kassandro“ jene Antwort gegeben habe, die zu ihm gehört.

      Wie man in den Wald ruft, so kommt es zurück.

      Grobheit und mangelnde Sensitivität können sie jenen anhängen, die hier Menschen mit guten Absichten verspotten und mit dem Zweihänder Ideologiekritik betreiben ohne zu wissen, was es ist. Dies ist mehr als grobschlächtig.

      Dass sie sich hier als Moralapostel so ins Zeug legen ist nicht nur verdächtig, sondern zeugt leider von ihrer ideologischen Blindheit.

      Also: regen sie sich meinetwegen weiter auf und schreiben sie weiter, wenn das ihrem Ego gut tut. Es wird deswegen nicht wahrer!

    • Ja aber aber aber… die Wahrheit tut halt weh und die Augen offen halten strengt an und dann noch das wenige das vom Hirn übrig geblieben ist, brauchen, schier unmöglich! Wer weiss, hat verstanden und geht seines Weges. Wer weiss ist sicher kein Gutmensch sondern eher ein guter Eidgenosse.

    • @E.K.

      Ojeh – da scheine ich einen sehr empfindlichen Nerv bei Ihnen getroffen zu haben, was keineswegs meine Absicht war, im Gegenteil.

      Mit Bezugnahme auf Ihren Kommentar zu kassandros Kommentar (den ich nicht gut finde) wollte ich Ihnen lediglich spiegeln, wie schnell man zu einer Fehlinterpretation kommen kann, wenn man – wie Sie zu Recht festhalten – nicht genau liest. Offensichtlich ist mir dies nicht gelungen, wie dies Ihre heftige Zweihänder-Replik zeigt.

      Im Gegensatz zu Ihnen rege ich mich weder auf noch lege ich mich hier als „Moralapostelin ins Zeug“. Abgesehen davon ist mir schleierhaft, was daran verdächtig sein könnte und obendrauf noch von „ideologischer Blindheit“ zeugt.

      A propos Blindheit: Lassen wirs gut sein im Sinne der Hoffnung, die zuletzt stirbt.

  4. Ein netter Versuch zu einem Kommentar. Aber überzeugt mich nicht.
    Mir ist die direkte, harte und konfrontierende Isabel lieber.
    Hier wird auf ein KnuddelMuddel nur noch mehr Zuckerguss gegeben – und am Schluss muss man die Pointe suchen.
    Hart, direkt und etwas angriffig, bitte Isabel.
    Keine literarischen Gehversuche – auch wenn gut gemeint

  5. Handelt es sich denn bei der Kohäsionsmilliardenvergabe um einen rein politischen Entscheid oder ist dies Gegenstand eines Vertragswerkes, das ordentlich abgeschlossen und hochoffiziell unterschrieben wurde?

    Falls ein Vertrag zugrunde liegt ist es Müssiggang, sich darüber hinweg zu setzen ohne allfällige Ausstiegsklauseln zu beachten. Dito wenn dies durch eine Volksabstimmung damals so gewollt war. Dann ist dieser Volkswille auch umzusetzen wie dies an anderer Stelle hier auch laufend verlangt wird.

    Zudem wäre aus Gründen der Rechtssicherheit zu prüfen wie denn die entsprechende Vereinbarung aussieht.
    Einfach einen Vertrag nicht mehr einzuhalten, allein aus politischen Gründen, machen nur totalitäre Staaten. Denn wie Sie alle wissen, sind Verträge einzuhalten und Ausstiege haben gemäss den vereinbarten Regeln zu erfolgen. Dies ist auch im privaten Bereich so.

    Daher ist es erstaunlich, dass Kommentarschreiber wie z.B. Herr Stöhlker von Erpressung sprechen bei einem Tatbestand, wo eine Abstimmung oder ein Vertrag zugrunde liegt. Ein seltsames Rechtsverständnis offenbart sich hier.

    Falls nicht mehr am Abkommen festgehalten werden soll, dann hat die Rückabwicklung nach rechtsstaatlichen und demokratischen Prinzipien zu erfolgen, die auch Herrn Stöhlker mittlerweile bekannt sein sollten.

    Wo kämen wir denn sonst hin, wenn jeder einfach nach Lust und Laune aus Verträgen ohne Beachtung der Exit-Modalitäten aussteigt!

    (P.S. An alle „Beller“in den Startlöchern: ich bin parteilos und persönlich nicht Befürworter dieser Kohäsionsmilliarde. Aber ich bin auch der Auffassung, dass Verträge und Abkommen einzuhalten sind, ausser man setzt sie rechtsstaatlich und demokratisch ausser Kraft. Zweiseitige Abkommen und parlamentarische Beschlüsse oder Volksentscheide als inhaltlich als „Bestechungsgelder“ zu bezeichnen ist einmal mehr ein populistischer Zweihänder, der zur Lösung nichts beiträgt. Und noch dies: unsere Stimmbürger sind nicht so blöd wie dies einige radikale Kommentarschreiber hier vorgeben.)

    • Das waren noch Zeiten, als man noch einigermassen wusste, was unter Demokratie zu verstehen war. Gibt es diese Staatsform heute eigentlich noch? Woher kommt eigentlich dieser eigenartigen Faeulnisgeruch?

    • F.H.,

      aus Ihren Kommentaren geht hervor, dass Sie noch immer nicht verstanden haben das mit dem Siegeszug einer neoliberal gesteuerten und geprägten Globalisierung, „wir“ sukzessive jedes Lebensrisiko privatisiert haben, um im Rahmen einer erschaffenden identitätsfreien Bevölkerung und damit bewusst herbeigeführten destabilisierten Situation, die Schweiz (und nicht nur) als Staat auflösen und in einem Suprastaat in Brüssel aufgehen zu lassen. Dafür hat man sich der „dynamischen Rechtslehre“ bedient, die lediglich ein Konzept von Rechtssicherheit widergibt. Schauen Sie die Maastrichter Verträge. Eine heterogene Gruppe mit ganz unterschiedlichen Anliegen die niemals für Rechtssicherheit garantieren können, nicht weil kriminelle Energie im Spiel ist, nein, es liegt in der Natur der Sache das aussen-und finanzpolitische Absprachen, an deren Ende der Euro stehen sollte, niemals funktionieren wird. Die Geschichte und die Weiterentwicklung dieser Verträge sehen wir heute.

    • @ Platon

      Danke.

      Haben Sie denn das Rahmenabkommen gelesen (ich meine als Primärquelle) und verstanden?

    • F.H.,

      ob ich das Rahmenabkommen gelesen und verstanden habe, ist es Anderen zu überlassen. In der Schweiz wäre der EU-Beitritt in einer Volksabstimmung chancenlos. Das Rahmenabkommen soll die Hintertür sein, wodurch die Schweiz zur machtlosen Befehlsempfängerin der EU degradiert würde. Das Rahmenabkommen wird kaum eine Chance haben; gleichwohl wird die Sache auch mit einem deutlichen Nein nicht vom Tisch sein. Ökonomische Sachzwänge hausgemacht und selbstverschuldet (u.a. SNB) werden demnächst, wie oben beschrieben, wohl eine Debatte auslösen die eher von Hoffnung denn von Vernunft getragen ist. Dieses Rahmenabkommen ist eine Folge des EWR-Nein, denn berücksichtigt man die Verflechtungen mit der EU und der gegenseitigen Abhängigkeit an, war (ist) klar, dass das wirtschaftliche Überleben und die Souveranität der Schweiz mit einem Beitritt im EWR sichergestellt worden wäre. Partikular Interessen von Einzelnen haben uns in einer Sackgasse geführt und zu Geiseln werden lassen – egal – wie das Volk abstimmen wird.

    • @ Platon

      Danke.
      Ihr Kommentar bringt leider keine neuen Einsichten. Das konnte ich alles schon in den Medien lesen.

      Schönen Abend noch.

    • @F.H.,

      das habe ich auch nicht erwartet und Ihre Replik bestätigt mein Kommentar Eingang. Unsere eigenen Einsichten, Erkenntnisse und Motive spielen in der Diskussion um den Rahmenabkommen keine Rolle. Wir unterliegen dem Gruppenzwang, der uns keine Wahl lässt. Daher auch die „dynamische Rechtslehre“ innerhalb dieses Rahmenvertrages mit dem die „Überbleibsel“ unseres „Rechtsstaates“ abgeschafft werden und daher Rechtssicherheit nicht mehr besteht.

    • @ Platon

      Danke nochmals.

      „Dynamische Rechtsübernahme“… und exakt dieser Punkt ist u.a. Gegenstand der parlamentarischen Debatte und allfälliger Nachverhandlungen.

      Warten wir ab, was dabei herauskommt, und urteilen wir dann wieder. Ich mache keine Vorab-Abschreiber, solange ich die Fakten nicht kenne.
      Und ich masse mir an als parteiloses und eigenständiges Naturell unabhängig zu denken. Wenn sie das nicht akzeptieren können, ist das wohl ihr Problem.

      Freundliche Grüsse

      Freundliche Grüsse

    • @F.H.,

      nicht akzeptieren können? Unabhängiges Denken? Deshalb parteilos? Es ist ein Zeichen von Unsicherheit und Ambivalenz. Und das ist gerade unser Problem.

    • Danke.

      Meinen Sie, nur Parteisoldaten könnten eine Meinung haben? Parteisoldaten, die von der Parteielite fremdgesteuert sind und mangels eigenständigem Denken dort nachplappern. Wie 70% hier auf diesen Plattformen.

      Nein, und gerade deshalb nimmt der Anteil von Parteilosen in den Parlamenten immer mehr zu.

      Die sind wenigstens in der Lage, eigenständige Politik zu machen und unabhängig zu recherchieren.

      Nun, lieber Plato; wenn Ihnen das so wichtig ist, so legen Sie doch einfach Ihre Parteizugehörigkeit offen. Denn Sie sagen ja selbst, dass Farbe bekennen für sie sehr wichtig ist. Schämen müssen Sie sich hier auf IP deswegen nicht, denn Sie sind in guter Gesellschaft.

    • @F.H.,

      aber der Schlawiner Macron verkauft sich auch als angeblich parteilos – quatscht davon weder rechts noch links zu sein – und suggeriert einen angeblich gesunden Menschen-Verstand zu besitzen…so wie Sie.

      „Meinen Sie, nur Parteisoldaten könnten eine Meinung haben?“

      Wie kommen Sie zu dieser Fragestellung? Wenn Sie meine Beiträge ergebnisoffen lesen, stellen Sie vielleicht fest, dass ich gerade die Parteien in erster Linie als Sammelbecken von ignoranten bis kriminellen (nicht im Sinne von Justiz, sondern als System) Elementen, die in erster Linie an ihren Eigennutz denken und somit abgeschafft und durch integre Entscheidungsträger, auch parteilose, abgelöst werden müss(t)en, klar benenne. Nein, lieber F.H. das Problem ist die offen sichtliche TARNUNG! Was ist das ECHTE unter das Rahmenabkommen?

  6. Liebe Frau Villalon,

    Zur weiteren Entwicklung des Verhältnisses Schweiz-EU gibt es auch nach diesem Artikel keine brauchbaren Prognosen. Es trifft zu, dass Dank der EU-Politik herrscht in Bulgarien oder Rumänien u.a. nicht mehr Armut, sondern Elend. Fakt ist: Die Schweiz ist von vier EU-Ländern umgeben, alle gehören zur Euro-Zone, alle Wege nach aussen führen über EU-Boden. Fakt ist auch: nach dem 26. Mai 2019 werden die Karten neu vermischt. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass die Schweiz der einzige Staat des Kontinents ist, der das Demokratieprinzip kennt. Daraus geht die Parlaments Souveränität hervor – im Gegensatz zu Richterrecht in einem Rechtsstaat. Das Recht hat der Politik zu folgen und nicht die Politik dem Recht das ist auch der Grund wieso die Schweiz eines der wenigen Ländern ist ohne Verfassungsgericht. Das Problem: Mittlerweile durchblicken 90% der Parlamentarier aufgrund schlechter oder falscher Bildung ihre eigene Tätigkeit nicht mehr und degradieren sich je nach Interessenlage zu Ja oder Nein-Sagern gegen hohes Entgelt.

    • In WWII war die Eidgenossenschaft auch von faschistischen kriegsfphrenden Länder umgeben und einigermassen standhaft geblieben. Jetzt sind wir umgeben von einer grössenwahnsinnigen diktatorischen geldundmacht gierigen eu. Wollen und brauchen wir das? Wir habdn doch genug mit polizeistaat schweiz. Oder?

    • @Glow dieber,

      der schlimmste Feind ist bekanntlich der im Inneren. Die Bilanzsumme der SNB ist aufgrund ihrer unverantwortlichen Politik auf enorme 840 Milliarden CHF angeschwollen. Schauen Sie sich die Politik der sogenannten „Bürgerlichen“, insbesondere SVP der letzten 27 Jahren an – einschliesslich – Rahmenabkommen/Bilateralen. Und das sollte uns allen zu Denken geben.

  7. Jedes Volk verdient die Politiker, die es gewählt hat!

    Sprachlich schöner Artikel, leider mal wieder wenig Substanz beim Inhalt. Ich freue mich auf das Rahmenabkommen, wird ein bestimmt lustiger Abstimmungskampf. Bis dahin darf ich sogar wählen, Einbürgerung sei Dank.

    • @Wastl,

      Definition „VOLK“ aus: Deutsches Wörterbuch: Zitat:

      „durch gemeinsame Sprache und Kultur verbundene größere Gemeinschaft von Menschen“

      Als noch nicht „Eidgenosse“ sollten Sie unbedingt folgendes zur Kenntnis nehmen: wir sind und bleiben ein Hirtenvolk. Die partikular Interessen einer „Kaste“ haben in den letzten 25 Jahren das Land auseinander dividiert. Zusammenhalt? Zero! Bildung? Die Menschen fühlen sich sehr entfremdet im eigenen Land und wissen oftmals nicht was im eigenen Umfeld los ist. Die Prognose überlasse ich Ihnen (mit) oder (ohne) „Rahmenabkommen“.

  8. BRAVO! Selten habe ich das Vergnügen gehabt über ein so ernstes Thema ein so amüsantes Essay zu lesen. Dummerweise werden sich die besagten Patienten das nicht zu Gemüte führen.

  9. Isabel, einfach richtig gut geschrieben. Bravo.
    Mir gefällt die Idee, wie der Artikel aufgebaut ist. Hebt sich erfrischend ab vom Mainstream.

    • Ja wirklich – man kann es als erfrischend bezeichnen. Die Regierungsrätin im Aargau wurde auch als erfrischend bezeichnet – mit erfrischender Ahnungslosigkeit nonchalant über komplexe Sachverhalte schwafeln und dazu erfrischend lächeln.

  10. Wenn man in einem saturierten und wohlstandsverwahrlosten Land eine Kröte
    schlucken muss, macht man halt schneller in die Hosen als anderswo. Nun,
    die SVP beteiligt sich nicht an dieser Mahlzeit, weil die Linken ihr diese
    Pein ersparen, und so kann man richtig drauflos poltern, wie in alten Zei-
    ten! Aber was, wenn Links, Grün&Nett schnäderfräss sind, wie beim Rahmenab-
    kommen (Blocher: es könnte bei uns Abtrünnige geben….) oder bei der Unter-
    nehmenssteuerreform (Tagi: kippt die SVP?). Die Sünnelipartei beginnt plötz-
    lich zu lavieren, denn schliesslich wollen, diejenigen, welche ins ominöse
    geheime Kässeli dieser Partei einzahlen nicht, dass ihre Sonne unter- statt
    aufgeht. Die Geschäfte mit der EU sind eben zu wichtig: Business kommt vor
    Correctness, hier wie überall!

    • @ Andreas Ricklin…..

      Blödsinn.

      Haben sie die Geschichte der Zeit des WK-2 in der Schweiz mal gelesen?
      Damals war unser Land durchdrungen mit Leuten die meinten sich anpassen zu müssen, die Argumentierten ….wir würden bald verhungern und unsere Wirtschaft zum Stillstand kommen, denn unser Land sei von Deutschland eingekesselt.

      Es gab Bundesröte die Standhaft blieben, Minger zum Beispiel und Gottlob hatten wir einen zwar militärisch nicht hochtalentierten aber Geistig umso klarer denkenden General Guisan.

      Defätismus nannte man diesen weit verbreiteten Geist der Aufgabe.

      Und heute ist unsere Politik zu 2/3 von ebensolchem Defätismus durchdrungen. Wieder meint man sich anpassen zu müssen, da unser Wirtschaft sonst bald darniederliegen werde.

      Wieder ist es der selbe Geist der Kapitulation bei unseren Wirtschaftsbossen und in der Politik. Und natürlich will die Sozitruppe aus ideologischen Gründen ins Grosse.

      Das sie Momentan gerade den Rahmenvertrag ablehnen, ja das tun sie nur, weil sie die Demaskierung fürchten, weil ihnen dann das selbe droht wie der SPD in Deutschland….. die Marginalisiereung.
      Die Sozis stecken in der eigenen Propaganda-Image-Falle wonach sie die Partei der kleinen Leute seien.
      Wenn die einen Ausweg finden der sie das Gesicht wahren lässt, werden sie ihr Veto sofort fallen lassen

    • Stimmt genau. Die SVP wehrt sich seit Jahren mit Händen und Füssen, wenn es um Transparenz und Parteienfinanzierung geht. Und niemandem geht ein Sünneli auf. Bei der Erhöhung der Krankenkassenprämie wollten die Rechten das so still und einfach wie möglich durchwinken. Bis die SP das Referendum angekündigt hat. Und schon fällt die SVP, wohl mit einer grossen Faust im Sack. Und als nächstes die CVP. Plötzlich erinnert man sich dort an das C im Namen. Der ehemalige CSU (!) Chef Edmund Stoiber wollte mit Christoph Blocher und seiner SVP nichts zu tun haben und schickte ihn weiter zu Jörg Haider nach Kärnten. Dort folgte ein Bruderschaftskuss. Jörg Haider und Christoph Blocher, und wie immer geht niemandem ein Sünneli auf.

    • @ Roger……..

      Tja, die Soziparteien könnten ja einfach mal mit gutem Beispiel vorangehen, einfach so um zu zeigen das sie die besseren Parteien sind.

      Aber nein, sie sagen das sie das nur tun ….wenn es alle zusammen machen.
      Warum eigentlich, kann man Moral nicht ohne SVP zelebrieren ?
      Eben, es geht nur darum das die anderen das sollen…. es geht um Wahlkampf.

      Nein die Wahrheit ist, das Thema ist nur ein Argument gegen die SVP. Nichts weiter, denn Transparent wollen sie alle nicht sein.
      Transparenz ist hier auch nicht gut, denn wer der SVP spendet, dürfte erhebliche Nachteile gewärtigen müssen, angesichts der massiven Intoleranz der Linksparteien und ihrer Wähler.
      Man will es wissen um sie angehen zu können.
      Wenn ich einer Partei etwas spende, will ich dafür nicht an den Pranger gestellt werden…. aber genau das würden die Sozis tun.

      „Operation Libero“ haben wir hier in IP schon abgehandelt, dort könnte man mit der besagten Transparenz anfangen.
      Einfach so….

      Aber die Linken sind eben die ganz grossen Täuscher, Lügner und Verdreher….. Rechts ist dagegen Moderat.
      Wir Rechten haben es weit mehr mit der Realität denn mit Ideologie, darum müssen wir den Menschen auch keine Lügenmärchen erzählen, wir können ganz einfach bei der Realität bleiben und so Argumentieren.

      Also hören sie auf mit dem Unsinn von der mangelnden Transparenz…… das ist nur leeres Geschwätz von linken die in ihrer sehr beschränkten Weltsicht glauben, das Geld der SVP zu ihren Wählerprozenten verhilft.

      Eine typisch linke Wahnvorstellung, die dabei auch noch aufzeigt wie wenig sie von den eigenen Schweizer Stimmbürgern halten…. denn die muss man ja erst noch „betreuen“ damit sie „richtig“ wählen können.

    • @Walter Roth – Wieso hat dann der der neoliberale Zürcher Flügel, der Blocher Flügel, den gesamten moderaten SVP Flügel, den Berner Flügel, aus der Partei ausgeschlossen? Wieso hat Ueli Maurer den eigenen Bundesrat Samuel Schmid als Wurst betitelt in die man hineinstechen sollte? Wieso hat Christoph Blocher seinen eigenen Bundesrat Adolf Ogi als vielleicht guten Skifahrer bezeichnet? Wieso darf in der Ems Chemie kein Arbeiter einer Gewerkschaft beitreten? Wir leben doch in einem freien Land. Wieso ist die SVP nicht nur gegen die Ofenlegung der Parteifinanzierung plus Begrenzung der Gelder für Werbung vor Abstimmungen? Als bloss keine gleichlangen Spiesse. Wenn man heute den gleichen Film dreht, einmal mit einem Budget von 500’000 und einmal mit einem Budget von 50’000’000 CHF entstehen zwei verschiedene Filme. Wer lockt wohl mehr Zuschauer in die Kinos?

      Lügen und Ausgrenzungen, beschränkte Welt- und Weitsicht, neoliberale Wahnvorstellungen, Intransparenz und totale Intoleranz. Das ist für mich der Beschreib der SVP. Wer in der SVP anderer Meinung ist als Christoph I wird entweder rausgeschmissen oder rausgemobbt. Kein Platz in der SVP. Die ex Bundesräte Schmid und Widmer-Schlumpf sind nur zwei von sehr vielen Beispiele.

  11. Das schriftstellerische Talent von Isabel Villalon ist gigantisch. Ich staune jedes Mal über diese Fähigkeiten. Sie sollte Bücher schreiben. Friedrich Glauser hätte Freude, auch wenn er übertrumpft wird. Könnte ich nur halbwegs so schreiben … Mein Kompliment!

  12. Wunderbarer Bericht und literarischer Vergleich. Bin wie Herr Stoehlker der Meinung das ihre Schilderung noch zu brav sind, denn es handelt sich bei diesen Zahlungen um reines Schmiergeld. Nur diese Zahlungen sind ja nur die Spitze einer riesigen Schmierenpyramide. Die meisten Politiker in Bern sind reine wirtschaftliche Interessenvertreter, was nicht so schlimm wäre wenn diese Interessen offen gelegt wären. Was uns fehlt ist rigorose gesetzlich vorgegebene Transparenz auf Bundesebene. Nicht nur in der Politik sondern und im Besonderen auch in der Verwaltung. Es sind nur wenige Sektoren, die man aus Sicherheitsgründen geheim halten muss.

    • Ricghtig….

      Aber wer Schmiergeld bezahlt, weiss in der Regel was er dafür bekommt.

      Wir zahlen Schmiergeld in der Hoffnung etwas dafür zu bekommen.

      Und in der Tat, nicht mal die gerade aktuelle Börsen-Äquivalenz wurde dafür erhandelt.
      Verhandlungspleiten wohin man nur sieht.

  13. Verpulvern? Und was ist mit den Steuergeschenklein an die Wirtschaft sprich Shareholder? Oder der Bussen in Milliardenhöhe welche die Banken dem Steuerzahler aufs Auge drücken? Ah, egal. Sind ja nur die Kleinen, gälled Sie. Ich frage mich schon ob IP mittlerweile vom Köppelschen Beobachter übernommen worden ist. Schade darum.

  14. Schauen Sie sich einmal eine Direktübertragung aus dem englischen Unterhaus an.
    Die Ähnlichkeiten mit dem Aufenthaltsraum einer psychatrischen Klinik sind unübersehbar.

    Anton Hofreiter im Reichstag zu Berlin.
    Schlägt an wie ein Wachhund wenn die AFD spricht.
    Hochroter Kopf, hysterische Gesten, unidentifizierbare Repliken.

    Jean-Claude Junker hat ein so massives Alkoholproblem, daß er von den führenden Repäsentanten mehreren Nationen gestützt werden muß, damit er eine Treppe bewältigt.

    Bei einem hochoffiziellen Termin.

    Schweizer Bundesräte sind geneigt, den Forderungen aus EU-Kreisen oder den USA sofort und vollständig nachzugeben. Milliarden werden ohne Volksauftrag verschoben, geradezu lächerliche Bezeichnungen erfunden, die nie und nimmer eine Legitimation erreichen können. Was soll den Kohäsion letztendlich bedeuten, ein Begriff, der seine Heimat im physikalischen und mathematischen Bereich hat und vom normalen Bürger nicht umfasst werden kann. Vielleicht Gleichschaltung ?

    Die demokratische Staatsform entwickelt sich zum intransparenten Schmierentheater.
    Das ist nicht nur in der Schweiz so.
    Aber die Schweiz hätte mehr Kraft zum Widerstand zeigen müssen, allein durch die Existenz einer direkten Demokratie.

    Aber auch dieser Zug scheint abgefahren zu sein.

    • Einsprache, Euer Ehren. Das UK Unterhaus war schon immer sehr laut und ‚raucous‘. Alte Traditionen. Unterschied, seit Brexit, wirds halt auch in der Schweiz ‚entdeckt‘. NB: Im Gegensatz zu der modernen Schweiz 1848 – Dank sei Napoleon – besteht das Unterhaus seit dem 14. Jahrhundert, mit verfolgbarem Ursprung ins 13. als die älteste real existierende Demokratie – vor unseren Sagen und Märchen von 1291 bis Tell.

    • @max

      Einige Definitionen

      Brexit: Vorführung eines Volksentscheids zur Diskreditierung desselben ( schließt eine europaweite Wiederholung aus )

      Parlament: Räumlichkeit, um die Abschaffung der Parteiendemokratie als Notwendigkeit darzustellen.

      Demokratie: Ersatzreligion (ohne Bibel, mit Zensur)

      Tradition: Rechtfertigungsgrundlage für gegenwärtige unhaltbare Zustände

      Eidgenossenschaft: vereinbarter Neutralpuffer zwischen streitenden Großmächten zur Herstellung von Liquidität zur Ankurbelung der Kriegswirtschaft

      Wilhelm Tell: Arzneimittel zur Verbesserung des Heimatgefühls im Vielvölkerstaat auf homöopathischer Basis

      Moderner Nationalstaat Schweiz ab 1848: Internationale Sparkasse zur Vermeidung von Steuerabgaben in sich entwickelnden Industriestaaten (nur ab 10.000.- britischen Pfund).

      Bundesrat: Dauer-Lobbyist für einen oder mehrere Schweizer Großkonzerne mit Dauerstandleitung nach Brüssel und Washington.

      SVP: Wie kann ich mich persönlich bereichern, ohne das das Volk was merkt ?

      SP: Besitzer von renditeträchtigen Immobilien, die Wein trinken und Wasser predigen.

      SRF: Radio- und Fernsehsender in der Zerreissprobe: will Programm für Europa machen, sitzt aber in einem Nicht-EU Land.

      Volksentscheid: wichtigstes Utensil einer Feigenblatt-Demokratie, wird bei der Bestimmung der Höhe von Berner Bürgersteigen oft angewandt, für höhere Aufgaben jedoch ungeeignet, weil Volk grundsätzlich zu blöd dafür ist.

      Greta Thunberg: blondbezopfte Feinstaub-Göre, führt einen Kinderkreuzzug in mittelalterlicher Tradition an.

      Klimawandel: Reduktion des Katholizismus auf das wesentliche.

  15. Wir brauchen mehr Villalon’s – unbedingt!
    Wenn die Politik derart verblendet ist, dass sie nicht mehr in der Lage ist zu regieren und zu wichtigen Fragen keine überzeugenden und für die Bürger verständlichen Meinungen mehr hervorbringt (Beispiel Rahmenabkommen), ist das ein klares Zeichen dafür, dass sich Politik und Gesellschaft weit auseinander dividiert haben. Und da die klassischen Medien ihre Unabhängigkeit und staatskritische Haltung längst Preis gegen haben, brauchen wir mehr mutige Journalisten, die sich noch wagen, die Fakten beim Namen zu nennen!
    Es ist ein Armutszeugnis, dass ausgerechnet die Schweiz, als ehemaliges Vorzeigemodell, bald nicht mehr weiss, wie sie den Lebensabend ihrer Bevölkerung finanzieren will, aber immer mehr Milliarden dahin schickt, wo sie nichts bringen. Die Zahl der Abhängigen hier, die nie etwas einbezahlt oder beigetragen haben wächst und diejenigen, die noch einzahlen werden immer weniger.
    Wohin dies führt? Dafür gibt es genügend Anschauungsmaterial und da muss man nicht mal Polen oder Serbien fahren.

  16. Kürzlich hat in den Deutschen Wirtschafts-Nachrichten ein Ökonom/Journalist im Bezug auf den Brexit geschrieben, dass es der grösste Irrsinn sei, dass mit dem vorliegenden Ausstieg-Vertrag England weiterhin als Einzahler-Staat gilt, jedoch ohne mitbestimmen zu können. Pervers sei es ohnehin, im vornherein einen Beitrag zu bezahlen, um nachher Handel betreiben zu können.
    Pervers und von allen guten Geistern scheint auch „unsere“ Politik zu sein: Sie ist also bereit, dem Irrenhaus in Brüssel täglich 356`200 Franken in den Rachen zu schieben, ich wiederhole: täglich vom Sonntag bis Samstag und das 10 Jahre lang. Und für was? Dass uns die EU weiterhin piesacken,mobben und erpressen kann. Denn Brüssel hat schon längst gemerkt, dass man bei den 7 Zwergen in Bern nur etwas lauter sprechen muss und es erreicht, was es will.
    Ja unsere Regierung unser Parlament ist ein Versager-Verein, hat weder Kompetenz,Standfestigkeit, Stehvermögen und Zivilcourage. Man muss sich fremdschämen und es stellt sich die Frage, ob eigentlich alle unter Drogen sind, sobald sie das Bundeshaus betreten.

  17. Wer für einen Marktzugang bezahlt ist schlicht und einfach nicht ganz bei Trost. Genau das haben aber die Politiker von SP, Grünen, BDP, GLP und Teilen der CVP und FDP gemacht. Wir kaufen ja auch deutsche und franzöische Autos und viele Güter aus der EU. Bezahlt die EU uns auch etwas für den CH Marktzugang ? Nein das tut sie natürlich nicht. Die Politiker dieser Parteien haben gestern hohe 1.30 MILLIARDEN an die EU verschenkt. Somit werde ich jetzt den AHV-Steuerdeal am 19. Mai 2019 definitiv ABLEHNEN. Warum sollen die arbeitenden Leute mit diesem AHV Deal in Zukunft noch mehr in die AHV einzahlen und selber weniger Geld in der Tasche haben, wenn die Politiker dieser Parteien in einem Tag hohe 1.30 Milliarden an Steuergeldern an die EU verschenken ? Ich werde erst zustimmen, wenn uns die EU für den CH Marktzugang auch Geld übeweist.

  18. Erwiesenermassen kann man dem bösen CO2, mit lediglich 0.038% Anteil in der Luft, nicht die Schuld dafür geben, dass wir ob unserer geistigen und seelischen Verkrüppelung als verordnete Zwangsmassnahme nicht zum Psychiater, als viel mehr zum Aufklärer geschickt werden sollten.

    In einer repräsentativen Demokratie, wie wir sie – mit Ausnahme der Volksabstimmungen – in der CH vorfinden, sind es eben wir selbst, die per Wahlzettel bestimmen, wer jetzt als nächstes für 4 Jahre in die offene Anstalt darf, um mit anderen Kranken Pläne zu schmieden, wie man uns selbst am besten veräppelt, und wie ein Kapitaltransfer von Fleissig nach Reich ohne grosse Wiederstände vollzogen werden kann.

    Es gilt zu erkennen, was die EU in Wahrheit ist, und nicht darauf reinzufallen, als was sie sich gibt.

    Als Mitarchitekten werden die Briten ganz sicher aus der EU austreten, wie auch immer dieser geplante Rückzug dann vollzogen werden wird, denn sie kennen die Pläne selbst nur zu gut. In der Zwischenzeit wird unser Unterstützungsbeitrag für die Ost-EU schon auf dem Weg dorthin verdampft sein. Es ist dann nicht einfach weg, nein, es besitzt nur ein anderer, und ganz sicher nicht derjenige, der es am dringendsten benötigte…

  19. Mit 35 Prozent Quellensteuer ist diesen Beitrag ein Pappenstiel, Pauschalbesteuerung für Russen Spanier Griechen Deutschen Engländer usw..,kann man auch mal abschaffen .

  20. Ein Gaga-Artikel par excellence, den uns die werte Frau Villalon da zumutet ! – 10 Minuten kostbare Lebenszeit für die Lektüre eines solchen Bockmists verschwendet ! Stumpfsinn pur ! Eine Frechheit ! Bin verärgert !

    • Und noch zusätzliche drei Minuten Lebenszeit für Ihren nobelpreisträchtigen Kommentar vergeudet. Oder waren es fünf Minuten? Achtung, ihr Leben ist
      bald vorbei.

    • @ Knupfer….lein…. seien Sie froh das wir uns über sie nicht andauern ärgern.

      Wir hätten auch Grund dazu.

    • @René Edward Knupfer:
      Ja, die Realität kann manchmal schwer zu ertragen sein…

  21. Es ist der Wahn der diese Politiker antreibt. Sie kennen nur noch eine rote Linie. Das ist die SVP. Wenn die SVP dafür ist, dann muss man dagegen sein. Wenn die SVP dagegen ist, dann muss man dafür sein. Wenn die SVP eine starke Schweiz will, dann muss man sie schwächen. Wenn die SVP die Schweiz vor dem Untergang und Konkurs retten will, dann muss man die Schweiz untergehen lassen und in den Konkurs reiten.

    • Richtig……….

      Und genau darum haben wir eine Mitte-Links Regierung, weil die FDP im Zweifelsdalle lieber mit Links stimmt den der SVP auch nur mal „den Dreck unter den Fingernägeln“ zu gönnen.

      Wir haben Theoretisch eine Bürgerliche Mehrheit im Parlament, aber diese Bürgerlichen sind vom Neid auf die SVP zerfressen. Darum gelingt es dem Sozipack auch immer wieder ihre Anliegen durchzubringen, denn der Massstab für das Abstimmungsverhalten bei der FDP, BDP und oft auch CVP liegt dort wo man abwägt, ob etwas der SVP für ihre Wählerprozente nützen könnte.

  22. Was mich frappiert: Dass BR Cassis von einem „winzigen“ Betrag gesprochen hat. Wir Steuerzahlenden empfinden den Betrag nicht als winzig. Und wenn geltend gemacht wird, Norwegen bezahle mehr an die EU, dann meine ich „So what?. Jedes Land ist souverän und kann selber entscheiden, wie viel Geld es diesem Bürokratiemonster und dieser Umverteilungsmaschine in den Rachen stopfen will. Wenn man den nicht gerade pfleglichen Umgang der EU-Spitzen mit der Schweiz bedenkt (mit den ständigen Drohungen), ist wohl jeder Franken zu viel.

    • Norwegen muss diesen Betrag auch nicht erarbeiten, der kommt dort in Form von Rohöl aus dem Boden.

    • Dafürjubeln Sie sicher dass der Steuerzahler die Taten der Grossbanken berappen darf. Von der EU haben wir alle etwas. Vom Steuergeschönkli nur Ermotti und Konsorten.

  23. Brillant!
    Leider bleibt für sehr viele junge Schweizer nur noch
    die Lehre als Plattenleger.
    Den Aufstieg zum DJ international schaffen dann halt
    nur die allerwenigsten.

    • Nun ja, was ist an der Lehre als Fliesenleger nicht OK…???

      Wir alle wollen in unseren Häuschen doch sauber verlegte Plättli haben ?

      Nein im Gegenteil, Maturanden, gerade von den Mittelmässigen haben wir viel zu viele….

  24. Für Marktzugang bezahlen? Absurd. Freihandel nützt allen.
    Nur die Schweiz ist so blöd, für „Marktzugang“ zu bezahlen…
    Die in Bern sollen mal in Singapur fragen, wie man Handelsdiplomatie seriös betreibt.

    • Genau, umgekehrt können ja die ehemaligen Ostblock-Staaten ihre Produkte zu guten Preisen in der CH verkaufen.
      Tschechien ihre Skodas. Polen Firma kaufte Vögele und verkauft über die Ladenkette Polen-Schuhe. Polen Firma Solaris verkauft in der CH viele Busse für den ö.V.
      Rumänien produziert die Schuhe für die Armee,
      via die ital. Firma AKU.

  25. Guten Morgen

    Beim Lesen der Empörten hier kann ich nur an den Film „Die Körperfresser“ denken. https://de.wikipedia.org/wiki/Die_K%C3%B6rperfresser_kommen
    Dort werden Menschen von einem ausserirdischen Virus infiziert und schreien dann lautstark auf, wenn sie auf einen Menschen treffen der noch nicht infiziert ist.

    Für die ganz dumpfen: Der Virus ist diese idiotische Idee, CO2 wäre böse und wir könnten würden uns selbst vergiften. Allerdings gibts da noch mehr idiotische Ideen und Ideologien, etwa dass mangelnde Leistung durch andere verursacht wäre.

    Herzliches Beileid an die Kranken
    Teutonikus Cimbrus

    • Der Film hiess übrigen „Invasion of the Body Sntchers“

      Aber ich pflichte ihnen bei, mit dem Zusatz das wir eher ein Medienproblem haben denn ein reales.

      Richtig…. CO2, Waldstreben, Vogelgrippe, BSE, alles wurde zum Weltuntergang hochgeschrieben …..und nichts ist eingetroffen.

      Mein Grossvater erkrankte Ende 1918 an der „Spanischen Grippe“ und überlebte. Nun ja, er wahr jung und ein wohlgenährter Bauer.
      Aber niemand hat damals je das Ende der Menschheit ausgerufen.

      In den Berichten über Waffen aus den USA wird der Eindruck erweckt, als ob es dort ständig nur knallt.
      Aber die USA sind laut UNO so sicher wie die Schweiz, ausser in Ganggebieten und Kriminalitäts Hotspots, beispielsweise Chicagos. Da dort die Fallzahlen sehr hoch sind, heisst das, dass im ländlichen Amerika weniger passiert wie hier in der Schweiz.

      Die USA haben 330 Millionen Einwohner…. die Schweiz nur 8.
      In den USA werden laut FBI übrigens jedes Jahr ca. 2 Millionen Menschen durch privaten Waffenbesitz gerettet.
      14 % davon waren laut FBI extrem gefährdet, sie sind nur noch am Leben weil sie sich mit der Waffe verteidigen konnten.

      In China gibt’s die Amokläufe übrigens auch ständig, nur dort eben kaum je mit Schusswaffen, darum berichtet unsere Presse nie, ja und die Chinesische muss sowieso immer erst fragen ob sie berichten darf.
      Während der Kulturrevolution war übrigens schon der Besitz eines Bogens ein schweres Verbrechen.

  26. Na toll. Es hat sich mal wieder bewahrheitet. Unsere Politiker sind eingeknickt und liessen sich von der EU erpressen. Einfach kein Rückgrat die Parlamentarier. Dabei sollte sich zuerst die EU mal gründlich organisieren und nicht ständig an den EU-Bürgern vorbei politisieren. Die Mehrheit der Bürger ist nämlich mit der EU-Politik selber nicht mehr einverstanden. Aber mit uns Schweizern kann man es ja machen. Wir haben genügend Geld (jeder Schweizer besitzt eine Bank) – dabei können schon sehr viele Schweizer die hohen Krankenkassenprämien nicht mehr bezahlen und es gibt ganz klar eine Altersarmut. Aber die wird totgeschwiegen, denn wenn man das Geld innerhalb der Nation verteilt wird man natürlich weltweit nicht positiv wahrgenommen. Dafür aber, wenn man einfach mal so grosszügig das Geld der Schweizer in die EU Länder trägt. Und nur keine Forderungen stellen,sonst ist das „Gutmensch-Image“ schon wieder weg. Bitte träumt weiter !! Wir werden doch nur milde belächelt und es wird weiter gegen uns gestachelt. Es wird langsam Zeit, sich gegen diese Art von „Volksvertretern“ zu wehren und sich zu erheben. Wir sind schon lange keine Demokratie mehr, die geschlossen hinter dem Namen Schweiz steht. Es ist zum Kotzen.

    • Komisch nur, dass die „Volksvertreter“ sich mehrheitlich der Wirtschaft verpflichtet fühlen und überwiegend deren Interessen wahrnehmen. Hat die Kohäsionsmilliarde vielleicht damit zu tun?

    • @ LieberFrüherAlsSpäter ….aufstehen.

      Die Wirtschaftseliten sind kaum noch Schweizer, das sind die Thiams und Consorten, die sich als Globalisten fühlen.
      Wenn die nach 5 Jahren UBS einen Job in Brüssel, oder anderswo antreten, treffen sie dort ihre neuen Kollegen bei denen sie Lieb-Kind sind weil sie in der Schweiz schon der EU zuarbeiteten.
      Und die kleineren Ceos aus der Wirtschaft, da will man nur eines, nur ja nicht die Kontrolle über den Geldhahn riskieren. Bei den Rückgratlosen Chefs zählt nur eines, weitermachen können auch denn der andere Teil der Schweiz dabei untergeht.

      Hasenfüsse sind sie alle und darum will sich niemand mehr mit der EU anlegen, die Rechnung bezahlen ja die anderen.
      An die Schweiz denkt keiner mehr, denken tun die nur noch bis zum nächsten Jahresabschlusss.

      Wir haben leider seit 100 Jahren solche Feiglinge in unserer Regierung. denken sie an die zeit des WK-2, da wollten sich sehr viele hier an Deutschland anpassen.
      Hier in der Nähe von St.Gallen gabs welche, die hatten sich ihre SS oder SA-Uniform schon schneidern lassen. Mein Grossvater kannte der Fotografen Hausamann sehr gut, der steckte ihm ….mit welchen Leuten er besser keinen Umgang pflegen sollte.

      Und …. in unserer Regierung gibt’s haufenweise Bücklinge die sich schon mal in Brüssel umsehen …..wie es sich dort lebt mit den fetten Bezügen als EU- Abgeordneter.

    • @david m

      Stimmt. Bin der unerhörten Genialität von Friedrich Glauser und dem Charme seiner Romanfigur Wachtmeister Studer erlegen. Danke für Ihre Geduld und Ihre Zeit. Gilt für alle.

  27. Liebe Frau Villalon, positiv: es ist richtig und wichtig, sich zu informieren, wenn man etwas noch nicht versteht. Aber den Roman von Glauser hätten Sie zu diesem Zweck nicht lesen müssen. Gut, dass Sie nicht Donald Duck oder andere Comics durchsucht haben, um bei der Kohäsionsmilliarde doch noch draus zu kommen. Lesen Sie einfach: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sionsmilliarde
    Da wird das meiste erklärt, was Sie nicht verstehen. Interessant, dass die Kohäsionszahlungen als schweizerisches politisches Druckmittel gedacht ist und zweitens, dass das Geld nicht an die böse EU geht, sondern an Ihre Freunde im Geiste: Polen, Ungarn, Rumänien etc.

  28. Wohlfeile Worte einer dumpf-devoten Parteisoldatin. Wie immer angesiedelt zwischen Popolisten- und Wutbürgersprech.

  29. Schutzgelderpressung: 1,3 Milliarden an die EU.
    Die CVP-Volksvertreter Kathy Riklin und Martin Candinas bekommen Gratis-Wohnungen in Brüssel. Aber – welcher Teufel hat die anderen Befürworter geritten?

  30. Es finden es wohl alle grotesk. Aber als guter Schweizer als den einem die Gesellschaft dressiert hat, integriert man sich und macht ausser der Faust im Sack gar nichts. Nicht mal in Diktaturen sind die Leute so brav angepasst wie in der Schweiz.

    • Doch im nördlichen Kanton! Da holt man sich die eigenen Machetenspezilisten ins Haus! Es wundert einen nicht einmal mehr, wenn die Anzahl der Machetenmännern die der Bundeswehr bereits mehrfach übertrifft. Man hätschelt und füttert sie und wirft ihnen die eigene Töchter zum Genüsse zu. Kein Wunder das die sich dann wie Gott in Frankreich aufführen. Nein, das ist Selbstverleugnung, Realitätsverweigerung und Unterwerfung in höchster Form. Sodom und Gommorah lassen grüssen!

  31. Liebe Frau Villalon
    Auch ohne Matto liegen Sie falsch! Die Schweiz kann nicht den Zugang zum EU-Binnenmarkt für Ihre Produkte erhalten ohne sich an den Kosten zu seiner Entwicklung zu beteiligen. EU Mitgliederländer zahlen ein vielfaches der Schweiz für die Entwicklung der strukturschwächeren EU Mitgliedsländer. Fragen Sie mal die Niederländer! Ausgleichszahlungen kennen wir auch in der Schweiz sowohl auf nationaler als auch kantonaler Ebene. Ihr Kollege Stöhlker in Zollikon kann Sie sicher dazu beraten.
    Also zurück an den Schreibtisch und zuerst einmal die Fakten sichten!

    • Lieber Exilschweizer
      da stellt sich die Frage ob wir z.B. beim FH-Abkommen mit China uns auch an der weiteren strukturellen Entwicklung Chinas finanziell beteiligen müssen? Und noch etwas zu Ihrer Bemerkung: die CH ist weder Mitglied der EU, noch des EU-Binnenmarktes. Der Vergleich mit Entwicklungsbeiträgen anderer EU-Mitgliedländer ist nun wirklich nicht stichhaltig.

    • So ein Blödsinn – der grösste Zahler die BRD ist der grösste Gewinner dieser ganzen Uebung – aufgrund der Verwässerung der Währung konnten sie während Jahren wirtschaftlich massiv profitieren, währenddem die ärmeren Länder noch mehr zu leiden hatten. Die Idee von Umverteilung, Subventionitis etc. ist schon einmal grandios gescheitert. Dies gilt für Europa wie auch für die Schweiz. Die Unseriösität von Europa führt dazu, dass derzeit in der Schweiz die Sparer inkl. der gesamten Altersversorgung massiven Schaden zu Gunsten der Exportwirtschaft und der Bauindustrie erleiden müssen. Bei einem zu erwartenden Kollaps der Liegenschaften werden dann die Vorsorgegelder noch einmal massiv zur Kasse gebeten. In Polen – müssen gemäss Schweizer Unternehmer Philippinos geholt werden, damit man dort die von der Schweiz ausgegliederte Firma überhaupt noch betreiben kann! Sie sollten sich eine Beratung holen!

    • @Meier & Held:
      Eine Replik an den Exilschweizer ist so sinnvoll wie eine Brille für einen Blinden.
      Natürlich haben Sie mit sämtlichen Punkten recht, aber der post von Exil-ch dient maximal zur Veranschaulichung, wie beschränkt der Horizont ist, wenn man als eines von millionen Schafen in der Herde in Richtung Schlachtbank getrieben wird!
      Fehlt nur noch, dass er uns erklärt, die EU sei eine transparente, demokratische und dem globalen Freihandel verpflichtete Organisation… Was der Herr nicht sehen will, wird er auch nie sehen – und wenn er dmit kollidiert!

  32. Von diesem „125-Club“ müssen unbedingt alle mit Namen und Foto überall veröffentlicht werden!!Die meisten Mitglieder sind linke und grüne mit den FDP Versagern die nicht mehr ihr Gesicht im Spiegel sehen können.In der Privatindustrie würden solchen keine Anstellung finden aber sie würden sich sofort beim Sozialamt melden!Wie sagte doch der Professor Giovanni Trappatoni:FLASCHE LEER !
    So liebe Schweizerinnen und liebe Schweizer jetzt wisst IHR wer zu wählen ist!Schaut genau hin auch von wem sie finanziert werden von welchem Club im hintergrund, die grosse Kassen zum leeren haben.Wenn ich den Ex-Handballer anschaue dreht sich mir der Magen um.Sie wollen alle in der grossen Welt Politik machen lassen aber ihre Eltern – Geburtshäuser im Sumpf untergehen und verkaufen.

  33. Das ist wieder einmal toll geschrieben. In Wirklichkeit handelt es sich um Bestechungsgelder, wie bei der Entwicklungshilfe auch, welche der Schweizer Steuerzahler leisten muss, damit unsere Exportindustrie in diese Staaten in Osteuropa exportieren darf. Klar?

    • Aus Gründen der Transparenz muss man diese Zahlungen als „Türöffner-Bestechungsgelder“ bezeichnen.

      Auf diese Weise werden all die schlechten Regierungen und extrem prassenden Parlamente in der EU alimentiert.

    • Herr Stöhlker versteht von wirtschaftlichen Zusammenhängen soviel wie die Jungfrau von Sex…. Seine Kommentare hier und anderswo sind einfach nur plumpe Anti-EU Rhetorik, die uns nicht weiterbringen.

    • Der Asylschweizer in M ist wohl auch ein gepamperter Almosenempfänger auf Steuerzahlerkosten. Wohl auch ein „FFF“-Demobeführworter. Aber warum basiert unser Wirtschaftssystem auf Wachstum. Weil Wachstum gibt es nur auf Kosten des Raubbaus an der Natur. Warum muss die Schweiz ihre Exportwirtschaft pampern und importiert nur Was sie selber auch herstellen könnte? Warum nicht einmal Freihei wagen und den Anderen zeigen wo ihre Grenzen sind? Gerade jetzt mit Brexit, den Gelbwesten, Mutti steht selber mit dem Rücken zur Wand. Aber vielleicht durchschauen wir den BR nicht und der subventioniert die Tigerregierungen im Osten, die das Schachbrett neu ordnen? In dieser verrückten Welt ist nichts mehr unmöglich!

    • @ Exilschei…er.

      Die Jungfrau versteht vom Sex übrigens sehr viel, sie hat ihn nur nie ganz beendet…..(((-:
      Bill Clinton hat davon ja auch kaum eine Ahnung, er hat ihn mit Monika Levinsky ja auch nie „vollendet“.

      Exilsch…. Sie sollten es besser machen wie die welche sie immerzu abwerten.

    • Der Herr Stöhlker kennt sich offenbar i.S. Bestechungsgelder bestens aus.
      Er weiss auch, an wen adressieren. Und er lobt sein Clübli.

  34. Liebe Frau Villalon, ich unterschreibe Ihre Diagnose vollumfänglich. Folgendes möchte ich noch anfügen:
    1) An welches andere Land, mit dem wir einen „Freihandelsvertrag“ vereinbaren, müssen wir dazu auch noch eine Kohäsionsmilliarde zahlen? Und wenn man die grösse der Handelsströme betrachtet, müsste die EU uns eine solche Kohäsionsmilliarde überweisen, denn die CH bezieht mehr Güter aus der EU als umgekehrt!
    2) Die Probleme der „unterstützungsbedürftigen“ Länder, sind hausgemacht: die gemeinsame Währung „Euro“ ist für viele Länder nicht die richtige Währung – für Deutschland ist sie zu schwach und für die meisten anderen zu stark. Weshalb nur müssen wir diesen Unsinn unterstützen?
    3) Diese 125 Patienten nun wegen Realitätsverweigerung in eine Klinik zu stecken greift zu kurz. Denn die Diagnose welche zu dieser Einweisung führte ist ja schliesslich von jemandem gestellt worden. Daher denke ich, dass neben den 125 hospitalisierten Patienten unbedingt auch derjenige/diejenige behandelt (oder mindestens analysiert) werden müsste welche die Klinikeinweisung veranlasste: das grossenteils wohlstandsverwöhnte und ein selbstgefälliges Leben führende Volk, welches mit den vermeintlich segensreichen staatlichen Lebensunterstützungen noch in einem Tiefschlaf gehalten wird. Kritische Informationen, Aufmunterungen, dass nur ein eigenverantwortlich geführtes Leben schliesslich auch Befriedigung und Lebensfreude beinhaltet und dann noch die Bitte, sich doch die Personen, die sich zu einer Wahl stellen, auch etwas genauer anzusehen: vielleicht könnte dies helfen? Das wäre ja nicht allzu schwer: wie sind die familiären Verhältnisse, was hat die Person bisher für einen Lebensweg hinter sich und wie weit hat sie es gebracht? Mit lediglich Brot und Spielen, oberflächlichen, ungenügenden und oft unwahren Informationen, gerät jede Gesellschaft auf eine abwärts gerichtete schiefe Bahn, ist das denn so schwer einzusehen?

  35. Es ist nicht grotesk, es ist eine Katastrophe! Wie viele hunderte Millionen bekommt z.B. Polen dafür, dass „wir“ Arbeitsplätze dorthin verlagern und gleichzeitig Tausende in unser Land lassen, wo sie den Inländern für weniger Geld die Arbeit wegnehmen, unsere Infrastruktur strapazieren und unsere Sozialsysteme aushölen?
    Warum lässt sich das Stimm- und Wahlvolk in der Schweiz von der Wirtschaft und der Elite immer wieder für dumm verkaufen? Sind schon alle „10VOR10- und 20minuten-verblödet“?

    • Ja leider, wir bekommen die Rechnung dafür, dass wir als Wähler in den letzten 30 Jahren geschlafen und Volksverräter in die Ämter gewählt haben. Es ist nur der Anfang. Der Gutmensch hat keine Ahnung was es bedeutet im Sozialismus zu leben. Das Volk muss die kommende Misere am eigenen Leib erleben. Die unzählige Beispiele aus der Vergangenheit reichen wohl nicht aus. Was zur Zeit in Frankreich passiert, sollte uns Alle aufhorchen lassen aber die Tragik dieser Ereignisse wird von den Medien gekonnt ausgeblendet. Die Gelbwesten sind seit 18 Wochen am demonstrieren mit unzähligen Verletzten und Verhafteten aber für die Medien ist es nicht erwähnenswert. Dafür wenn in Ungarn 4’000 Menschen friedlich demonstrieren, läuft die Propaganda auf volle Touren. Es ist zum Heulen und Schade um die Schweiz.

  36. Gut geschrieben, ich brauchte ein wenig bis hier das ganze verstand. Ich dachte von Anfang an das uns die Grünen mit Ihrem Klima und CO2 ums selbständige Denken bringen. Und die anderen EU Parteien uns weis machen wollen ohne EU sind wir am ende. Dabei uns gings immer besser als den EU Ländern. Aber wenn wir von den Grünen und Linken genug geimpft werden dann glaube ich es auch langsam! Wobei unsere Luft eigentlich ja 78% Stickstoff enthält und 21% Sauerstoff bleibt der CO2 Anteil (nebst Edelgasen) sehr klein.
    Da würde ich den Grünen mal das Thema Stickstoff empfehlen, und schauen wer man da abmelken kann. Nach dem Motto jetzt gehen wir die wirklichen Probleme an; Stickstoff statt CO2 ! wir könne ja unser CO2 der EU geben dann haben die ja was zu regulieren.

  37. Die Schweizer sind in der Mehrheit ängstlich-pragmatisch. Wenn man sie nur genügend lang mit möglichen oder übertriebenen Schauermärchen des verlorenen Marktzugangs, wegbrechender Exporte und der vermeintlich eigenen Unbedeutendheit bombardiert, kommt irgendwann das unvermeidbare „Ja nu, was sölled mer au sust mache“ „es gaht um Arbeitsplätz“ oder ähnliches und man schluckt jede Kröte (Kohäsionsmilliarden without strings attached, Rahmenabakommen, Negativzinsen zur Subvention des Exportsektors – irgendwann dann noch Unionsbürgerschaft). Unsere Politiker reden irgendwie das Land schon seit ich mich erinnern kann klein (links, rechts, mitte ist eigentlich egal), ganz zu schweigen von der Vermittlung eines teilweise naiven Bild der Welt voller glücklicher Einhörnchen die auf der Blumenwiese den Regenbogenreigen tanzen – wenn sich nur all ganz doll liebhaben. Das unser Selbstbild vom „kleinen Land“ nicht mit dem Bild des Auslandes von uns korrespondiert und es – wie es Kissinger einst ausdrückte – in internationaler Politik keine Freunde sondern nur Interessen gibt, ist dann auch egal.

    Ganz schlimm ist aber, dass wir zu grossen Teilen nicht merken wie durch und durch reguliert unser Leben mittlerweile geworden ist. Wie entmündigt wir sind, eigene Entscheidungen zu treffen ohne irgendwelche Bewilligungen, Lizenzen oder Genehmigungen dafür zu brauchen – und zwar dies- und jenseits der Grenze. Anders ist es wohl kaum zu erklären, welche überragende Wichtigkeit dem Rahmenabkommen von links bis mitte-rechts zugedacht wird, oder wie es ansonsten möglich ist, dass nach einem Brexit plötzlich ein kaufwilliger Brite keine oder nur umständlich Produkte von einem verkaufswilligen Kontinentaleuropäer erwerben könnte. Es wird dirigiert, reguliert und kontrolliert – alles natürlich unter Vorgabe, unser aller Wohl schützen zu wollen. Das damit aber vor allem „Corporate Europe“, (inkl. Schweiz) mit seinen Giganten auf tönernen Füssen, in vordergründig antagonistischer aber doch symbiotischer Gemeinschaft mit der „Classe Politique“ profitiert – das schweigt man lieber aus.

    • Einverstanden. Das Schweizer Stimm- und Wahlvolk ist halt 10VOR10- und 20minuten-verblödet!

    • Werter Häretiker, was Sie hier schreiben wird Ihrem Namen nicht gerecht: Sie sind kein Häretiker, kein Verbreiter von abweichenden Lehren. Was Sie schreiben ist leider die Wahrheit. Wir sind eine komplett durchsozialisierte Gesellschaft, eine Planwirtschaft à la DDR 2.0. Aber was sollen Sie, wir haben ja in Bern Spitzenbeamte die mit diesem ehemaligen System kokettieren – leider ist das die Wahrheit.

    • @Peter Meier
      Letzthin habe ich das Buch „ein anderer Pfad“ (bzw. original „el otro sendero“) des peruanischen Ökonomen Hernando de Soto gelesen. Er hat das irgendwann in den 80ern geschrieben und es befasst sich mit den damaligen sozio-ökonomischen Begebenheiten in Peru. De Soto bezeichnete dabei das vorherrschende System in Peru als „merkantilistisch“, indem Sinne das ein wirtschaftliches Vorankommen nur mit den richtigen Connections, den richtigen (erschmierten) Bewilligungen und der Zugehörigkeit der „richtigen“ Gruppen möglich war. Hoffnungsvoll vertritt er darin die Position, dass der Westen dies mit seinem zugänglichen Rechtskorpus und relativ unbürokratischen Verfahren überwunden habe und Peru dies hoffentlich bald auch tun würde (das nicht alle Peruaner mit dieser liberalen Haltung de Sotos zufrieden waren, zeigen versuchte Bombenanschläge der „Sendero Luminoso“ Terroristen… Fabian Molina würde sie mutmasslich wohl anders nennen).

      Bald dämmerte es mir aber: Der Westen hat den Merkantilismus nicht überwunden. Ganz im Gegenteil, wir bewegen uns wieder vollständig darauf zu. Die Anzeichne sind doch eigentlich relativ klar da: Die Anzahl an Bürokraten – bei Staaten und in Unternehmen – nimmt unablässig zu, die Anzahl an Regularien und neuen Gesetzen ebenso. Die Vermögens- und Einkommensverteilung trennt sich weiter auf, die Konzentration auf relativ wenige Individuen steigt. In unheimlicher Weise nähern wir uns wieder dem, was De Soto als Merkantilismus bezeichnet hat – natürlich ist es nicht ganz so dramatisch wie im Peru der 80er, aber die Marschrichtung ist klar.

    • @Peter Meier

      Von Planwirtschaft haben Sie NULL Ahnung und von der DDR schon gar nicht!

  38. Ich gratuliere der Autorin zum erfolgreichen Abschluss des Online-Tutorials „Wie schreibe ich einen guten Aufsatz?“. Doch Friedrich Glauser kann einem leid tun.

    • Wenn Glauser in der heutigen Zeit leben würde, hätte er von Parias, Komödianten und Arschlöchern geschrieben. Ach, das mögen Sie ja nicht an dieser Autorin.

  39. Das Ziel des Kommentars ist klar, bin damit 100%tig einverstanden. Wurde klar von Beruspolitikern entschieden.
    Ihr Artikel ist zu lange und wird darum von den Meisten nicht bis zum Ende gelesen.

  40. Stimmt: Polen, Tschechien, Ungarn und in die Slowakei haben uns längst überholt. Sieht man ja im fortwährenden Outsourcing von IT Richtung Osten. Und die Leute dort haben mehr drauf als viele hier noch immer meinen.
    Die Schweiz schafft sich ohne Not selber ab. Ein Blick in unser heruntergefahrenes Bildungswesen reicht. Leistung darf nicht mehr gefordert werden, Schelte geht gar nicht, nur noch Gspürschmi-Unterricht ist gefragt. Sah man gut in der letzten Arena: nur Fordern und Anprangern, zum selber Denken reicht der Skill schlicht nicht mehr.

  41. Leider missglückt und doof erzähltes Märchen. Hier hätte die Chefredaktion ordnend eingreifen müssen……..

    Diese Kohäsionsmilliarde (CHF 130 Millionen pro Jahr) als Ticket für diesen EU-Binnenmarkt ist allerdings ein stolzer Preis.

    Schmunzeln muss man allerdings, dass diese EU CHF 200 Millionen von dieser Swiss charity im Migrationsbereich einsetzen will.

    Einer EU, die erst ab dem Jahre 2027 befähigt sein wird, ihre Aussengrenze vollumfänglich zu schützen…….

    Fazit: Die Schweiz (und die EFTA plus Brexit-GB) muss ihre Bemühungen massiv erhöhen, um neue Märkte in der Welt zu finden. Es darf nicht weiter von einer nicht-funktionierenden, unzuverlässigen und aber erpresserischen EU abhängig sein.

  42. Das ist einfach nur niveauloser Novellen-Ramsch, der nichts mit dem Finanzplatz Zürich zu tun hat. Einfach nur peinlich…

    • @ Seekind – Nix mehr beizufügen ! … Eine von A bis Z völlig missratene Politsatire auf dem unterirdischen Niveau von Andreas Thiel. Schlicht und ergreifend nur dumm ! Schlicht und ergreifend bloss läppisch ! IN$IDE PARADEPLATZ unwürdig …

  43. sind wir jetzt bei der weltwoche?
    völliger unsinn!
    die 1, 3 mia sind unser beitrag, damit wir am eu markt teilnehmen können.
    als mitglied der eu müssten wir ein mehrfaches zahlen.
    also, wir zahlen für eine passiv mitgliedschaft ein und es ist am schluss
    egal, was die damit machen.

    • Merci! So ist es! Leider begreifen viele IP Leser dies einfach nicht!

    • @hans z.

      Länder wie etwa Kanada und Singapur zahlen nichts, obwohl diese in die EU exportieren.

      Wo liegt nun der Unterschied?

    • @ Knupferlein, Hanz Z und Co……

      Aha, wir geben also 1.3 Milliarden damit sie uns in ein paar Monaten die Börsen-Äquivalenz trotzdem nicht verlängern…?

      Richtig ? …. also so können nur Defätisten denken.

      Kluge und selbstbewusste Verhandler hätten das erst zur Sprache gebracht bevor sie 1.3 Milliarden verschenkt hätten.

      Bismark sagte einst…..
      “ Die Politik ist keine Wissenschaft wie die Herren Professoren meinen, sondern eine Kunst“

      Tja, unsere Politiker sind übers Graffiti kritzeln im WC der Schule nicht hinaus gekommen.

    • Der weltberühmte Psychoanalytiker C.G.Jung hat sinngemäss einmal gesagt, wenn man die Parlamente abschaffen würde, müsste man eine riesige Menge von psychiatrischen Anstalten bauen, um all die psychopathischen Politiker zu versorgen. Wer dann sicherlich eine Anstellung finden würde, wäre unser eingebürgeter Italo-BR , des vom big business geschmierten euroturbo Freisinns (vulgo frei von jeglichem Sinn)

  44. Es sind die Sozi Politiker die bestrebt sind Geld zu verschenken bzw zu vernichten und diese werden von den Sozi-grünen Bürgern gewählt.

    • Die ökonomisch sinnloseste Art für einen Staat Geld auszugeben ist eine Armee zu unterhalten. Wenn Sie Renten und Sozialhilfe ausbezahlen, geht dieses Geld garantiert wieder in den Wirtschaftskreislauf des Binnenmarktes und fördert das Gewerbe. Es ist sogar egal ob der Sozialhilfempfänger das Geld „verdient“ oder nicht.

      Wenn Sie jedes Jahr 5 Milliarden in die Armee stecken und den Rentner, Kindergärten und den Schulen den Geldhahn zudrehen, bekommen wir ein grösseres Problem welches die Armee dann auch nicht lösen kann.

      Haben Sie sich den beschwert als die MOWAG 500 Mio. bekommen sollte um die Duros neu anzumalen?
      Wem gehört den die „schweizer“ Firma MOWAG?
      Der General Dynamics…
      Unser Parlament hat dann gerade mal 500 Mio. in die USA überwiesen -> das nenn ich Vernichtung von Staatseigentum.

    • Gut kann man alles den Linken und Grünen in die Schuhe schieben. Dass die bürgerliche Mehrheit gestern Ja gestimmt hat, übersehen sie gefliessentlich, Herr Meier.

  45. Sehr geehrte Frau Villalon. Bei ihren Qualitäten: schreiben sie doch einen Roman. Oder eine realsatirische Novelle. Und verdienen erst noch Geld damit. Und IP dann bitte wieder über den Finanzplatz. (CC an Herrn Stöhlker)

    • Wirklich bedauerlich, dass IP einer solchen Wutbürgerin eine Plattform bietet. Leider ist dieser spanische Wirtschaftsflüchtling mit NPS dank Heirat 2011 auch noch in Horgen eingebürgert und damit stimm- und wahlberechtigt geworden.

      https://www.horgen.ch/archiv/145637

    • @Ex-Banker
      Genau wegen „solchen“ eingebürgerten Wirtschaftsflüchtlingen, wie Sie sie nennen, existiert die Schweiz noch. Ginge es nach Ihnen ware die Schweiz längst verkauft. Sie Sind ein armseliges, kleines Ex-Bankerli – welches offensichtlich nicht viel zur Wirtschaft beigetragen hat, sonst wären Sie kein EX-B. Wir Eingebürgerten haben mehr Rückgrat als die wahren Eidgenossen, welche ihr eigenes Land langsam aber sicher verkaufen (mit 1.3 Mia.).

    • @Ex-Banker: Sie haben diesen bescheuerten Kommentar und Link schon zig mal veröffentlicht. Jetzt veröffentlichen Sie gefälligst Ihren eigenen Namen und Adresse! Dazu getrauen Sie sich anscheinen nicht – typisch Zinker und Denunziant!

    • Sie haben recht, die beiden sind keine Bereicherung für diesen Blog und sollten zur Weltwoche wechseln.

    • @ Büezer, was für ein Pseudonym für einen, der den Schraubenzieher nur vom Hörensagen kennt. Es kann nicht sein, dass 2 intelligente Menschen mit Migrationshintergrund etwas publizieren, dass nicht in den rot-grünen Beamten/Lehrer Mainstream passt.

    • Wo bleibt der Anstand oder kann jemand die Wahrheit nicht ertragen? Man sollte immer eins bedenken: Ich mag verdammen was du sagst aber ich würde dafür alles geben, dass Du es sagen kannst.

    • Was Villalon schreibt, taugt bestenfalls als Satire. Ernst nehmen sollte man dieses Geschwurbel auf keinen Fall.

    • Die Abstimmungen im Parlament sind öffentlich. Orientieren Sie sich selber.

    • Die Dame findet sonst wohl nirgendwo eine Plattform, um ihre Frust-Pamphlete und plumpe Satire an die Leute zu bringen.
      Hier auf IP hat sie immerhin eine dankbare Leserschaft, die das toll finden. Das wär’s dann auch schon.

      Falls ihr die Zusprüche von ebensolchen hierzulande nicht genügen, könnte Sie auch auswandern und sich den gilets jaunes anschliessen, damit sie sich dort auch noch physisch abreagieren kann.

    • „The greatest reward for doing is the opportunity to do more!“

  46. Naja, Ihr Theaterspiel ist nicht lesbar. Sie können die Zahlung an die EU doch einfach in einem Wort beschreiben:
    Tributzahlung.

    Die Schweizer waren schon immer feige und haben sich erpressen lassen. Das Kloster Einsiedeln hat die Habsburger ja damals gerufen, damit die gewalttätigen Schwyzer es nicht noch plündern. Erzählen Sie dies einem SVP-Politiker..

    Die Schweizer Geschichte ist definitiv frei vom Heldentum. Es ist vielleicht wie im wirklichen Leben- die ……kriecher kommen halt weiter.
    Können wir die 1.3 Milliarden nicht mit der Busse der UBS verrechnen?

    • Erwarten Sie nicht, dass ein spanischer Wirtschaftsflüchtling etwas von CH-Geschichte versteht. Hier geht es um reine Polemik und Stimmungsmache. Populismus, wie man ihn von Wutbürgern kennt.

    • Die Tributzahlung dient ja dazu einen Angriff zu verhindern.
      Ich schlage vor wir bezahlen der EU diese 1.3 Milliarden und schaffen dafür die Armee ab- weil uns ja niemand angreifen würde. Dann hätten wir jedes Jahr 3.7 Milliarden plus gemacht und alle sind glücklich.

    • Die Schweiz ist nur deswegen nicht unbedeutend, weil sie aus irgendwelchen Gruenden, die wir hier unerwaehnt lassen wollen, zu Geld kam. Aber die Mentatlitaet des etwas naiven Bauern, mit einer gewissen Schlaeue aber doch nicht der Gescheiteste, zwar ein solider Chrampfer aber ohne Welterfahrung und Rueckgrat, welche man brauchen wuerde um sich in einer unerbittlichen Welt durchzusetzen. Der Schweizer muss halt bezahlen, dass er mitmachen darf. Selber Schuld, diese Sozialisierung haben die Schweizer sich selber verordnet.

    • Empfehle allen „Der Tag, an dem Bern fiel“ von Theo Tschuy.Da steht alles drin über die Ablösung des ancien régime mit all den alten Berner Patriziern.Die damalige „Elite* von ca. 120 Familien gibt es heute noch in Form der Politelite in Bern, die soeben Tribut zahlte.Napoleon war wenigstens noch ein rechter Dieb der vielen Staatskassen, die er geraubt hat.2 Millionen Taler hat General Brune, Buchdrucker und Oberkommandierender für die Schweiz in den eigenen Sack gesteckt, der Rest finanzierte das Aegyptenabenteuer.Die Schweizer haben lange Jahre noch gezahlt. Wer den plündernden Franzosen nicht öffnete wurde erschossen.Heute heisst das Kohäsionszahlung und Markteintrittsgebühr und das wird verstetigt werden.Siehe Vasallenvertrag.

  47. Mit diesem Kommentar ist für mich Inside Paradeplatz definitiv keine Lektüre mehr. Wird IP zu PI, politically incorrect? Wenn es wenigstens auf einem gewissen Niveau wäre…

    • „definitiv keine Lektüre“ … oh doch, für mich erst recht.

      Ich reibe mir die Augen, wie in unseren hiesigen Medien die „Meinungsmache“ stetig voranschreitet. Im Vergleich dazu nehme ich u.a. „Russia Today“ als objektiver und vielseitiger wahr.

      Man laviert von Meinungsfreiheit und Toleranz, gelebt wird zunehmend das pure Gegenteil.

      Abweichler und Querdenker werden ins Pfefferland gewünscht.

      Die Journaille zensiert sich selbst und wundert sich, dass ihnen die Leserschaft abhanden kommt, unaufhaltsam.

      Frau Villalon, nur weiter so. Mein Respekt ist ihnen gewiss.

      IP, danke, dass wenigstens noch ein letztes Medium in der Schweiz zur Meinungsvielfalt beiträgt.

      Ich freue mich auf mehr, gerade weil manche Artikel nicht immer meiner Meinung entsprechen !!!

    • Also ich find das Niveau Spitze.

      Welch grossartige Schreibe, um es stilvoll zu verpacken. Ein Grossteil unserer Politiker ist reif für die Klapsmühle. Psychiatrische Klinik Randlingen und Dr. Laduner.

      Armer Wachtmeister Studer, bald sind wir alle armengennössig. Wir haben es nur noch nicht ganz bemerkt.

    • @Jan Holler
      Political incorrect scheinen wohl nur Sie zu sein. Es hat Sie auch NIEMAND gezwungen den Artikel zu lessen. Ich fand es auf jeden Fall sehr amüsant. Aber Sie scheinen „frei“ von Spass und Satire zu sein. Offensichtlich befürworten Sie ja den ganzen Sche… den unser B-Bern von sich gibt. Da müssten alle 125 NR tatsächlich in die Klapse gebracht werden, damit da oben endlich mal gereinigt ist.

    • Naja, Menschen, welche der Propagandaquelle RT alles abnehmen und diese als seriöse, verlässliche Quelle erachten, ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Ich setz schon mal den Aluhut auf…

    • @ Stefan Thalmann….

      Russia Today lese ich auch, aber was Israel angeht ist das Medium sehr voreingenommen, ja es pflegt die typisch linken Vorurteile gegen Israel
      und somit eben auch einen Antisemitismus.
      Es ist ein mehrheitlich linkes Medium…. und man muss wissen mit was man es zu tun hat wenn man dort liest.

    • @ Ex-Banker…..

      Würden die Schweizer Medien noch Journalismus betreiben, wir bräuchten Russia Today nicht.

      Aber wer etwas aus Russland wissen will, dazu ist RT durchaus geeignet. Denn bei uns lesen wir dazu nur noch Mist.
      Und wer etwas über den Flug Malaysia 371 erfahren will, dafür ist RT sehr gut, sie liefern uns auch die andere seite der madaille.

      Nur die Kommentare sind unter jeder Sau, strotzen vor Usa bashing und Israel Hetze und Antisemitismus.
      Die Schweizer Rundschau ist heute ein Totalausfall, SF-DRS ebenso.
      Der Taghi… hahaha uuuaaahhhh pruuuust….. die NZZ ärgerliches Wishiwashi.