Infantino-Gate – For the Good of the Game

Die konspirativen Treffen des Fifa-Präsidenten mit Bundesanwalt Lauber passen zu einer Bananenrepublik – aber zur Schweiz?

Hotelbars haben mich schon immer fasziniert. Es ist einfach ein gehobeneres Ambiente für konspirative Treffen als etwa ein miefes Bahnhofsbuffet oder ein Autobahnparkplatz.

In Hotelbars von Luxushotels trifft man ausserdem immer interessante Leute an, vom Generaldirektor über den Geheimagenten bis zur Sexarbeiterin auf eigene oder fremde Rechnung. Ein paar grosszügige Trinkgelder an den Barkeeper oder noch besser an den Pianisten, und man wird bestens ins Bild gesetzt über die gerade anwesende (oder abwesende) Fauna und Flora.

Michael Lauber, Chef der Schweizer Bundesanwaltschaft, gehört nun also zweifelsohne auch zu dieser interessanten Menschengattung, die sich gerne in noblen Hotelbars aufhalten, um sich frei von Zutrittskontrollen, Datum- und Namensregistersowie Besucherbadges diskret mit anderen Persönlichkeiten zutreffen.

Ja, schon, doch mit welchem Zweck? Lauber ist ja kein 0815 Fedpol-Undercover-Ermittler oder gar ein billiger Sozialdetektiv, er ist der Chef der Bundesanwaltschaft, internationaler Jargon: Generalstaatsanwalt Helvetiens.

Dank eines portugiesischen Hackers und Whistleblowers, der in der Zwischenzeit in Ungarn wegen Datendiebstahls und versuchter Erpressung verhaftet und nach Portugal ausgeliefert wurde, entstanden die sogenannten „Football-Leaks“. Brisante Dokumente über die dunklen Machenschaften im Fussballgeschäft wurden einem internationalen Journalistenkonsortium (European Investigative Collaboration) übermittelt – ganz im Stil der Panama Papers.

Der Name des heutigen FIFA Präsidenten Gianni Infantino erscheint in diesen heissen Unterlagen gleich mehrfach. Der Mailverkehr zwischen Infantino und einem alten Buddy aus Walliser Fussballzeiten (FC Brig-Glis), dem Walliser Oberstaatsanwalt Rinaldo Arnold, wird publik.

Rinaldo Arnold, der Infantino in einer geleakten EMail mit „Ciao Capo“ begrüsst (Capo? Ist dies nicht ein Begriff aus alten sizilianischen Filmen?), bedankt sich artig für die tollen Eintrittskarten an ein für Normalsterbliche unmöglich zu ergatterndes Fussball-Spiel, das Champions League Final in Mailand („Mein Sohn und meine Frau werden hinfahren, da ich ein Event des FC Brig-Glis habe“), und für die Einladung an den „sehr interessanten FIFA Kongress in Mexiko“.

Summa Summarum Geschenklein für etwa 20’000 Franken. Normalo-Bankmitarbeiter in der Schweiz dürfen üblicherweise Geschenke ab 100 Franken nicht annehmen, da sie gegen Compliance Richtlinien verstossen würden.

Welche Richtlinien gelten für Oberstaatsanwälte? Der Schweizer Sonderstaatsanwalt Damian K. Graf ermittelt, stellt den Fall ein und zeigt den Walliser an, wegen Steuerhinterziehung (die Schenkungen wurden nicht steuerwirksam deklariert).

Aus dem Mail Verkehr geht auch hervor, dass der Walliser Oberstaatsanwalt als Kontaktperson zwischen dem FIFA-Präsidenten Infantino und dem Bundesanwalt Michael Lauber fungiert. Man trifft sich mehrmals in der Bar des Hotels Schweizerhof in Bern. Zwei Treffen werden zugegeben, ein drittes Treffen wird verheimlicht – bis der Sonderstaatsanwalt Graf dieses Treffen ebenfalls entdeckt.

Worum ging es an diesen Treffen? Warum in einer Hotelbar? Verfügen die Büros der Bundesanwaltschaft in Bern über keinen Kafi-Automaten? Keinen Kühlschrank mit Blöterliwasser?

Angeblich ging es beim Treffen um Koordinationsarbeiten betreffend einer Untersuchung der Bundesanwaltschaft in Sachen Korruption bei der UEFA, dem früheren Tätigkeitsgebiet des Herrn Infantino. Doch weder Infantino noch der Walliser Oberstaatsanwalt Arnold können sich an das dritte Treffen erinnern. Schwaches Erinnerungsvermögen, für einen Oberstaatsanwalt.

Der untersuchte angebliche Korruptionsfall der UEFA wurde von der Bundesanwaltschaft in der Zwischenzeit eingestellt, doch die Nähe von Infantino, seinem Buddy, dem Walliser Oberstaatsanwalt Arnold und Bundesanwalt Michael Lauber erscheint sogar der NZZ als nebulös.

Die Aufsicht über die Bundesanwaltschaft unter dem Zuger Politiker Hanspeter Uster wird sich nun einschalten müssen. Die Schweiz, eine Banana Republic?

Soweit die bekannten Fakten. Doch drehen wir den Film zurück.

Klammer auf. Ich bin 600 Meter Luftlinie vom Real Madrid Stadion „Santiago Bernabeu“ aufgewachsen. Mein Vater verpasste als Jugendlicher kein Fussballspiel des legendären Alfredo di Stefano, Eintrittspreis für einen Stehplatz, etwa 10 Rappen (2 Peseten damals).

Anhand der „Goaaaal“ Schreie aus dem Stadion wusste ich schon als Fünfjährige sofort Bescheid, ob Real oder die Auswärtigen ein Tor geschossen hatten. Als mein Vater zum Vizepräsidenten des grössten Zementherstellers Spaniens ernannt wurde, hatten wir plötzlich eine ständige Loge im Heiligtum von Real Madrid – dies bedeutete mehr, als jeden Samstag beim König zum Dinner eingeladen zu werden.

Seither verpasste ich ebenfalls kein einziges Spiel. Der beste Freund meines Schwagers ist der legendäre Real Stürmer Emilio Butragueño, genannt „El Buitre“ (der Geier), die beiden kamen am Sonntag öfters zum Mittagessen zu uns nach Hause. Ein ganz feiner, eleganter Mensch. „El Buitre“ ist heute im Vorstand der Königlichen.

Mein vierzehnjähriger Neffe wurde Torschützenkönig Kastiliens und in die elitäre Real Madrid Fussballschule aufgenommen. Ein anderer Neffe besuchte die Atlético Madrid Fussballschule, spielte beim FC Getafe und ist nun beim FC Oviedo als Mittelfeldspieler angestellt, während er nebenbei sein Ingenieurstudium absolviert (Pablo Villalon).

Fussball, das ist so etwas wie eine zweite Familienreligion – eine ernste Sache.

Das erste, was ich meinen Eltern von Zürich zeigte, als mich mein spanischer Arbeitgeber in die Schweiz entsandte und sie mich besuchten, war der FIFA Hauptsitz. Ich war unglaublich stolz, als wir von den zwei spanischen FIFA Schiris, García Aranda und Fernando Tresaco, herumgeführt wurden.

Die FIFA in Zürich, das war für mich wie bei Real Madrid zu sein, bei den Besten der Besten; zuhause, die Strasse überquerend.

Klammer zu.

Und dann das Desaster. Am 27. Mai 2015 stürmte im Morgengrauen die Zürcher Kantonspolizei das Hotel Baur au Lac in Zürich. Gleich sieben zentral- und südamerikanische FIFA-Exekutivmitglieder wurden verhaftet und ins Gefängnis geworfen. Auslieferungshaft auf Begehren des amerikanischen Department of Justice (DOJ).

Bundesanwalt Michael Lauber erwies sich dabei als williger Helfer der US Behörden – ohne Rücksicht auf Verluste. Am 5. Dezember 2015 dann nochmals zwei Verhaftungen im selben Hotel.

Damals zeigte Bundesanwalt Michael Lauber überhaupt keine Nähe zum FIFA-Präsidenten Sepp Blatter, keine informellen Kontakte, keine Treffen in Berner Luxusbars, nichts. Obwohl bestens im voraus informiert, liess er Blatter eiskalt ins Messer laufen. Eine bittere Anekdote: US Fernsehteams warteten vor dem Baur au Lac, bevor die Schweizer Polizei vorfuhr.

Das Vertrauen in die FIFA weltweit vollkommen ausgelöscht, und das ganze Lebenswerk eines Mannes, Sepp Blatter, innerhalb von wenigen Stunden zerstört. Warum?

Die verhafteten mittel- und südamerikanischen FIFA Exekutivmitglieder hatten sich angeblich in ihren Ländern und in ihren Landesverbänden illegal bereichert – weder in der FIFA noch in der Schweiz. Das DOJ hätte diese Leute ohne weiteres in Miami festnehmen können. (Die meisten flogen via Miami in die Schweiz und hatten Häuser und Gelder dort.)

Mit den meisten südamerikanischen Ländern hat die USA ausserdem gut funktionierende Auslieferungsabkommen.

Warum gewährte Bundesanwalt Lauber trotzdem Rechtshilfe und ersparte der Schweiz und dem Schweizer FIFA Präsidenten Blatter nicht einen solch irreparablen Reputationsverlust?

Warum liess Lauber ausserdem zu, dass die Amerikaner dann das Gerücht eines möglichen Haftbefehls gegen Blatter streuten?

Dank den „Football Leaks“ tasten wir uns vielleicht langsam an die Wahrheit heran. Die von der NZZ bezeichnete nebulöse Nähe der Herren Lauber, Arnold und Infantino könnte plötzlich hochgradig brisant sein.

Wurde die unsägliche US Aktion auf Schweizer Boden etwa bewilligt, um Sepp Blatter abzuservieren und den Herren aus Nyon den Weg an die FIFA Spitze zu ermöglichen?

Bestanden damals schon konspirative Treffen zwischen Infantino (UEFA), dem Walliser Oberstaatsanwalt Arnold und dem Bundesanwalt Lauber? Diese Fragen seien mir erlaubt – For the Good of the Game.

Kommentare

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  1. Jeder kleine Bankangestellte, der bei seiner Kaufempfehlung für das überteuerte Produkt der arbeitgebenden Bank vergisst, das KIID und die Termsheets an den Kunden zu senden, wird verwarnt und im Wiederholungsfall entlassen.
    Dass man beim obersten Chef einer staatlichen Behörde nicht so streng sein kann, wenn der mal so läppische Regeln verletzt, ist doch klar…

    Da fällt mir nur noch diese hier ein: https://genius.com/The-boomtown-rats-banana-republic-lyrics

  2. Wer die Geschichte der Schweizer Bundesanwälte verfolgt hat, sieht, dass es sich bei dieser Arbeit um eine reine Scheintätigkeit handelt. Wie soll auch ein Einzelner Schweizer in der Welt der grossen Betrügereien etwas ausrichten? Alle paar Jahre gibt es einen Skandal und ein neuer kommt. Er gibt vor, alles besser zu machen um dann selbst wieder nach einigen Jahren zu gehen. Siehe z.B. die Affaire Holenweger uvam.

  3. Was da abging gegen Sepp Blatter war Rufmord ersten Grades.

    Dieser Bundesanwalt Lauber ist eine nicht korrekte Person. Irgend eine Bombe kommt da noch bestimmt.

    Danke für diesen erhellenden Artikel.

    • Ich war jahrelang für die FIFA tätig, inwiefern Blatter Opfer von Rufmord wurde ist mir trotz meines Backgrounds nicht klar.

      Aber ich habe verstanden, dass es in der Schweiz den kleinen aber feinen Unterschied zwischen Korruption und Freundschaftsdienst gibt – eben genau so wie man es von einer Bananenrepublik erwartet.

  4. Ihre Mutmassungen sind richtig. Es fehlt Ihnen aber die Antwort auf eine zentrale Frage: Wer hat es bezahlt?

    Nein, nicht die USA. Wenn Sie weiter bohren, kommen Sie einem Sumpf auf die Spur, der Lauber und einigen Zürcher Staatsanwälten den Kopf kosten könnte.

  5. Die Schweiz war schon immer eine Bananenrepublik in der sich die Elite gegenseitig die Goodies zuschieben und sich gegenseitig kaum ans Eingemachte gehen, vor allem dann, wenn man zu Ungunsten der nicht Elite mauscheln kann. Die Bananenrepublik Schweiz hat sich einfach bisher mit ihrem Alpen-Kühe-Milch-Schoggi-Fondue Image gegen genaueres hinsehen geschützt und am wenigsten kritisch war bisher die eigenen Bevölkerung, die man mit Geld und Drohungen ruhig hielt. Nun kommt vieles an die Oberfläche und der Musterknabe Schweiz wird nun als Galöri und Halunke entlarvt.

  6. Was da abging mit den USA und Lauber, das war eine Schande. Den Sepp Blatter haben sie von hinten erdolcht. Der Bundesrat hat dabei zugeschaut und die Schweiz hat sich damit wieder einmal selbst ins Knie geschossen.

  7. For the sake of good order wäre ein impeachment schon lange angesagt. Braucht es etwa wieder wie seiner Zeit eine US Intervention bei der FIFA um den Saustall Schweiz wieder etwas besser an die Kanadare zu nehmen ? Nähern uns bald dem Niveau von Panama und Konsorten an. CH und Rechtsstaat ? Von wegen das Einzige value ist nur noch Geld und nochmals Geld. Immerhin amüsieren unsere Untersuchungsmethoden das FBI wenn denen langweilig ist.

  8. Fussball ist ohnehin zu einem primitiven Zuschauersport mit weitgehend besoffenen Fans verkommen.

    Die Fussballvereine leben davon und schwimmen in Milliarden, weil der Mob so blöd ist und diese Geldspiele im Suff noch mitfinanziert. Hat dann aber eine Plattform, um die Sau raus zu lassen.

    Und in diesen Clubs finden verdeckt via Transfersummen gleich auch noch Geldwäscherei-Vorfälle statt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

    Im Übrigen wurde die FIFA durch das DOJ als sog. kriminelle Organisation eingestuft. Punkt. (Herr Hässig: den Wortlaut „kriminelle Organisation“ müssen Sie diesmal nicht herausstreichen. Dieser Wortlaut wurde durch den Staatsanwalt in den USA so ausgesprochen.)

    100erte von Millionen für einen Transfer ausgeben, aber für den Wiederaufbau von Notre Dame kein oder ein Brosamen-Geld spenden – auch das ist kommerzieller Fussball mit Vorbildfunktion.

    Und gemäss FIFA ein völkerverbindendes Element, das den Nobelpreis verdiene. So schräg sind die Wertvorstellungen bereits. Tue Gutes und bereichere dich daran.

    Die Sauerei und das Riesenaufgebot bezahlt der Steuerzahler. Die Clubs vereinnahmen die Eintritte und füllen die Säcke ihrer Funktionäre.

    So funktioniert kommerzieller Fussball heute.

    • Die Villalon versucht hier Blatter zu rehabilitieren mit fadenscheinigen Argumenten.

      Nein, die FIFA hat sich ihren Ruf selbst eingebrockt.
      Wer sich hier zum Helfer macht, ist selbst Teil dieses fragwürdigen Systems.

      Mit Sport hat das Ganze nichts mehr zu tun.

    • @ Kicker….

      Mannnn, ich mag Fussbal auch überhaupt nicht.

      Aber was Sie dazu schreiben ist Bullshit.

      Und, die US Justiz kennt einige Verfahrensweisen die uns hierzulande nahezu unbekannt sind.
      Dort werden oft einfach einmal Anklagen formuliert um zu sondieren ob dabei was rauskommt.
      Es sind eine Art „fishing Expetitions“.
      Wer sich wehrt wird dann oft in Ruhe gelassen, wer eine Blösse zeigt kommt unter den Hammer….. zahlt dann oft viel Geld damit er davonkommt.

      Der Fall des Bankers „Raoul Weil“ sollte ihnen bekannt sein.

      Darum, auch wenn US Behörden eine FIFA als „Kriminelle Organisation“ bezeichnen, ist das nur mal eine Vermutung und keineswegs belastbar belegt oder bewiesen.

      Zudem, eine „kriminelle Organisation“ wäre es, wenn Blatter die Korruption aktiv gefördert, sein Dachverband es hätte verhindern können, es aber nicht wollte.
      Davon ist aber bislang nichts beweisen.

      Und was nicht beweisen werden kann, gehört ins Reich der Vermutungen, des Höhrensagens.

    • @ walter roth

      Bullshit sind all ihre kommentare, die davon zeugen, dass sie ihre wahrnehmung als tatsachen darstellen.

      Ihnen ist z.b. entgangen wieviele südamerikanische FIFA Funktionäre ihre FIFA Korruption vor Gericht zugegeben haben. Weitere werden folgen. Ein Saustall ist dies.

  9. Man würde glauben, wenn man die Beamten derartig fürstlich bezahlt wie in der Schweiz (zur Erinnerung: Durchschnittslöhne in der Bundesverwaltung sind höher als im Banking), dann wären sie immun gegen Korruption.
    Irrtum, das regt nur die Gier der Beamten an.
    Da werden Luxustickets verteilt, gut gefüllte Couverts rüber geschoben.
    Konsequenz: Beamtenlöhne linear 20 Prozent senken und endlich ein griffiges Korruptionsstrafrecht einführen.

    • Heinz Doria, bei dem primitiven Pöbel sind sie wenigstens unter ihresgleichen. Auf dieser Plattform sind Sie jedenfalls Fehl am Platz!

  10. Wenn die alten Platzhirsche verdrängt werden sollen, ist doch jedes Mittel erlaubt.
    Blatter hätte es wissen müssen, wissen das seine zeit abläuft.
    Aber es ist verständlich das es solchen Menschen schwerfällt abzugeben.
    Und seien wir ehrlich, er hätte seinen Sitz kraft Wahlen noch lange behaupten können.
    Er war eben die FIFA….. er war sie.

    Wir wussten es, als das im Baur au Lac passierte…. oder ?
    Jedem war klar das damit auf Blatter gezielt wurde.

    Und wenn wir uns besehen was gegen Trump offenbar alles erlaubt ist, sollten wir uns nicht wundern wenn die USA da aktiv mitspielten.
    Wobei, nicht die USA, sondern Teile der Eliten in Washington die schon immer solchen Schmutz fabrizieren und die sich aktuell gerade von Trump bedroht fühlen.

    Wenn man einen Justiz-Putsch gegen einen gewählten US Präsidenten inszenieren kann, dann ist die Sache wegen Blatter nur ein Peanuts dagegen.

    Klar das die das machten, denn so ein kleines Spielchen nebenbei …..was ist das schon für die.
    Gerade auch wenn man im betreffenden Land noch solche tumbe, korrupte Nüsse hat, die einem dabei willfährig zu Diensten stehen.

  11. Sehr geehrte Frau Villalon. Unsere kritischen Kommentare scheinen zu fruchten: Sie kultivieren ihre exquisite Schreibe, nehmen aber (in diesem Beitrag) die Garstigkeit heraus, respektive kanalisieren sie produktiv. Man darf Ihnen in diesem Stil noch viel zutrauen und erwarten, auch Anfragen von anderen Medien, sobald der Schatten der lanzenartigen Gehässigkeit früherer Beiträge verblasst. Dann bleiben Sie aber schon bei IP, gell? (bis auf den Buch-Bestseller über europäische Erregung mit der Schweiz als Epizentrum, den Sie schreiben würden).

    • @Ex-Banker

      Erweisen sie ihrem Namen wieder einmal die Ehre? Wie geht es Ihrer Mutter? Sie wissen schon.

      Der primitive Rohling sind sie.
      Wäre ich die Autorin, hätte ich sie längstens angezeigt.

    • Hein Doria, schliessen Sie wieder von sich auf andere? Warum nur bringt ein Primitivling wie Sie nie was Konstruktives zustande?

    • @ Ex-Banker…..

      „Primitiv“…… und sie, sie sind ein Hia-Lu… fragen sie mal einen Thailänder was das ist.

  12. Den (zu) redseligen Barkeeper gibt’s sicher nur in Romanen. Von denen erfährt man gar nichts. Sicher geben diese Treffen von ML und GI einiges zu reden. Merkwürdig, dass weder der eine noch der andere sich öffentlich dazu äussern…

  13. Nachtrag. Der portuguisische Hacker und Whistleblower, namens Rui Pinto, wurde auf Begehren Portugals in Budapest verhaftet und nach Portugal ausgeliefert – obwohl er mit der spanischen und schweizerischen Staatsanwaltschaften eng kooperierte.

    Der wahre Grund der Verhaftung und Auslieferung? Cristiano Ronaldo’s (CR7) mächtige Kontakte in Portugal.

    Aufgrund der Infos des Whistleblowers wurde CR7 zu 19 Millionen Euro Busse und Nachsteuern plus 2 Jahre Haft auf Bewährung in Spanien verurteilt.

    Ronaldo hat sich damit gerächt.

  14. Ja, diese Fragen sind erlaubt. Sie sind hoch brisant, es gibt momentan kaum brisantere Fragen. Als halbwegs anständiger Mensch hofft man, sie würden mit „nein“ beantwortet. Nun, gestellt sind sie, eventuell folgen noch die Antworten. Man ist gespannt. IP bleibt hoffentlich am Ball.

  15. Kompliment an Frau Isabel Villalon. Der Artikel liest sich wie ein Krimi. Bis jetzt war der Ort der Handlung immer etwas weiter weg, aber nun, da das Geschehen direkt vor der Haustüre passiert, ist alles noch viel spannender. Bitte am Ball bleiben, das gibt ganz ein interessantes Drehbuch.

  16. Erneut eine Super-Story die man sonst nirgends lesen kann. Danke! Story’s Rund um Infantino und die FIFA sind in alle Richtungen ausbaubar. Wieso will er die FIFA unbedingt nach Paris bringen? Weil für ihn Zürich viel weiter weg ist als Paris. In der Schweiz hat er vor zwei Personen enorm Angst. Eine davon ist die Tochter seines Vorgängers. In Paris hat er den «Platini-Klüngel» um sich, dem er auf Gedeih und Verderben gehört. Und der Funktionär Platini ist das Schlimmste was dem internationalen Fussball überhaupt passieren konnte.

    In der Turm Suite des Dolder Grand wurde damals der Deal mit der Fussball WM in Katar eingetütet. Franz Beckenbauer, der eigentlich nie dafür war, gab auf Anweisung und Druck des damaligen und nicht anwesenden Bundespräsidenten Christian Wulff sein Okay. Zuviel versprochenes, fliessendes (Arabisches) Geld für die Deutsche Wirtschaft. Der eigentliche Strippenzieher Michel Platini und der Mann in seinem Hintergrund, Staatspräsident Nicolas Sarkozy (nicht anwesend) waren vermeidlich am Ziel. Platini als kommender, neuer FIFA Präsident und Nicolas Sarkozy als alter und neuer Staatspräsident. Verkaufte Rüstungsgüter in Milliardenhöhe wie Flugzeugträger, die Übernahme von Paris SG oder einen mit Geld überhäuften Traumjob für den Sohn von Michel Platini gehörten dort zum Deal im Hintergrund. Die Araber konnten besten Gewissens das Dolder verlassen.

    Als Fussball Fan kann ich nur sagen, die Zeiten von Sepp Blatter als FIFA Präsident vermisse ich sehr. Leider hat er seine Nachfolge nicht geregelt, auch weil er die irre Idee hatte mit fast 80 Jahren nochmals antreten zu wollen. Als UEFA oder FIFA Präsident sollte es eine Amtszeitbeschränkung geben. Wir für grundsätzlich alle Anstellungen die mit zu viel Macht ausgestattet sind. Mit Infantino ist die FIFA ist von Wolken direkt in die Traufe geraten. Hoffentlich beenden die Amis auch dieses noch grössere widerliche Tun und Lassen bald.

  17. Wer glaubt, dass die Schweiz keine Bananenrepublik ist, glaubt wohl auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Zum Glück gibts das ‚linke‘ TV und die ebensolche Presse, sonst wäre es noch schlimmer.

    • Doch wir sind eine Bananen-Republik….

      …. nicht mal die Wahlunterlagen bei uns stimmen mal mit den Fakten überein. ( Heiratsstrafe )
      Und seit 30 Jahren ist dem schon so.

  18. „ billiger Sozialdetektiv“ – will ich ja mal überhört haben, aber ansonsten bin ich ganz zufrieden mit dem Osterbeitrag von Frau Villalon. Zur FIFA und UEFA und SFB darf jeder seine Meinung haben – aber der Sturz des Königs Blätter durch seinen Adoptivprinzen Infantino war schon ein Drama von Shakespeareschem Dimensionen. – Was ist eigentlich los mit der Drohung des Umzugs der FIFA nach Paris? Frage geht dieses Mal an Herrn 🤓

    • @Sozialdetektiv
      Die filet jeunes würden dagegen prosten was vielen Franzhosen einleuchten würde.
      Definitiv nein.Es gibt kein passenderes Land auf der Welt für die PFIFFA als die
      makellos Laubere Schweiz!
      Herr Infantilo würde auch in einer Pariserhotelbar nicht unerkannt bleiben aber der Lauber würde einfach als frageürdiger Funktionär gesehen werden, was natürlich als Beleidigung der Schweizer Gerichtbarkeit anzusehen wäre.
      …Es lebe der Sport…

    • Sozialdetektiv: Richtig, Sozialdetektive sind nicht billig, sondern nötig. Das war unpassend oben und wir übersehen das mal als Ausrutscher im Detail.

  19. Aus genau erwähnten Gründen sind mir Bars von Luxushotels unsympathisch, steril, erzwungen elegant und haben den pseudo elitären Anstrich einer Bankwartehalle für die besseren Kunden mit etwa vergleichbarem totem Ambiete.

    Lieber Tapas in der lebhaften Kneipe oder einen Grappa im urchigen Grotto. Da wird nicht so viel Wert auf den äusseren Anstrich gelegt, dafür trifft man auf das unverkleidete und unverbogene, natürliche und pulsierende Leben, ganz im Gegensatz zu den sich in sterilen Hotelbars rumtummelnden, herzlosen, karriere und geldgeilen, gekauften upperclass Marionetten, die versuchen mit Champagner und Kaviar die Farbe der braunen Zunge runter zu bekommen…

  20. Top Artikel!
    Vielen Dank fürs schmudelige Osternest!
    Guter Ort, die Hotelbar.
    Ein weiterer interessanter Ort wäre der Flughafen, wo Privatjets starten. Kennt jemand dort eine gemütliche Bar? Dort stehen vielleicht auch noch ein paar Osterhasen.

    • Exakt. Weshalb kämpft Lugano wohl trotz Millionen Defizit für den internationalen Flughafen? Um die paar Jobs geht es nicht primär.

  21. Vermutlich heuert Lauber dereinst bei der FIFA an dafür muss er noch Verfahren die gegen FIFA laufen verhindern oder behindern!

    • Gute Idee: Nach „Kojak“ Infantino muss der edel gelockte Lauber ran. Das Volk will Abwechslung. Aber besser wäre grad ein richtiger Scheich. Die sollen sich nicht länger hinter ihren Handlangern verstecken müssen. Gilt auch für das Duo vom Dolder (Schwarzenbach/Sultan von Brunei).

    • @ROGER
      jöö viele können halt dem köppel nicht folgen und träumen schlecht.aber im grössten kanton ist er ein superstar und zieht deren bewohner in scharen an in die schweiz.er pinkelt jedem ans bein ohne zu sehen wem das bein gehört.sehr unschweizerisch unfeige aber erhellend.

    • @Castanea Zügler
      ich kämpfe auch um den internationalen flughafen von lugano und meine defizite.
      wenn es das bugrad erlaubt landet dort auch giselle und meine süditalienischen
      freunde welche mir die diamanten bar bezahlen.giselle bezahle ich dann auch bar.
      es lebe die grenzenlose freie marktwirtschaft !

  22. Die Schweiz IST eine Bananenrepublik. König Blocher wird auf dem Mistwagen über pestizidverseuchte Felder gezogen und Röschti schwafelt etwas von „grünen“ Bauern. Die von Maurer befohlene Sanierung des Duros für sagenhafte 500 Mio wird gemäss Presse im Ausland erledigt. Warum wohl weigern sich die Parteien, allen voran die $VP die Parteispenden offenzulegen? Eben, Bananenrepublik. Mit von Intelligenz befreiten „Politiker“ wie Mörgeli, Köppel, Amstutz usw usf kann die Schweiz ja nur eine Bananenrepublik sein. Vor allem Köppel. Was sich dieser „Politiker“ erlaubt grenzt sehr sehr sehr nahe an pure Propaganda. Lösungsorientierte Politik? Politik die die Probleme angeht? Nicht hier in der Schweiz. Da gucken die Politiker NUR aufs eigene Wohlergehen. Siehe Prämien bei den Krankenkassen. Das einzige was diesen „Politikern“ in den Sinn kommt, ist die Franchise zu erhöhen. Eben, bei den Medipreisen macht man nix. Grund dafür siehe Parteispenden und VR Jöbchen für abgehalfterte Politiker. Siehe Leuthard und Andere (von Links bis Rechts). Doch, die Schweiz ist DIE Bananenrepublik schlechthin. Weiteres Beispiel? Atomkanton Aarau: wer eine Solaranlage hat, bezahlt darauf Einkommenssteuer. Gell, so geht Energiewende. Von mir aus kann man die Schweiz abschaffen. Nur Geldwäscher und Steuerschmarozer würden darüber traurig sein. Und ein paar Fans des Mistwagenfahrers Blocher. Ein Verlust wäre das auf keinen Fall.

    • Nicht nur im Aargau, auch im Jura bezahlen Solaranlagebesitzer Einkommenssteuer!
      Vielleicht könnte hier ein Katalog all der Kantone zusammengestellt werden.
      Vielleicht ginge es schneller, die Kantone zu erwähnen, die diese Einkünfte nicht besteuern?

    • Bei mir löst „Schnellsprechapparat ohne Denkprozessoer“ Köppel nur noch Gähn aus, wie die ganze SVP Nomenklatura, die aus vielen Köpfen besteht und sich doch nur dem Diktat eines Kopfes unterwirft. Dem alten Herrn von Herrliberg, der irgendwo zwischen Senilität, Wilhelm Tell, Tradition, Ackeret und nicht überwundener Abwahl als BR, rotiert!

    • Bravo Stepi sehr gut geschrieben aber immer mehr Mitbürger wählen die SVP nicht mehr. Das gibt Hoffnung für die Zukunft.

    • Späher, Stepi und Consorten……

      bei ihnen hat Glyphosat jedenfalls ganze Arbeit geleistet. Denn so viel Bullshit kann nur ein verseuchtes Gehirn absondern.

    • villalon for secret service
      was ist der unterschied zwischen der schweiz und einer bananenrepublik ?
      es wachsen dort mehr bananen.
      leider hab ich den bericht über die grosmutter noch erwartet aber sie sind nun ja kaum noch zu bremsen.trotzdem muy bien storya, gracias.
      gibt es eigentlich noch blödere sportarten als fussball mit viel publikum?
      war als kind ein leidenschaftlicher torjäger.
      fussball generiert tagtäglich mehrere tote.für die suva ist fussball der schlimmste berufsunfall.
      fussball, die droge zur ablenkung der arbeitersklaven/slums.
      22+3 nasen rennen dem ball nach in einem stadion welches millionen steuergelder
      verschwendet.die kosten der flutlichtanlage kann frau villalon bitte mal berechnen.wir können als einzige der welt 24std SOLARPOWERREVOLUTION-strom produzieren.die beste energierevolution seit hiroschima.in spanien ist die anlage nach 2j bezahlt und liefert kostenlosen strom 18j sorryabout!
      LAUbrSBUB du bist umzingelt,wir pensionieren dich mit boni

    • @Stapi
      die schweiz abschaffen wäre eine riesige erleichterung für die geschundene welt.
      oder sich mit panama vereinigen.

    • Da machen es die Berufspolitiker aus dem linksgrünen Lager schlauer. Die lassen sich wiederwählen bis weit über das Rentenalter hinaus.

    • Stepi 20.April 2019/05:52
      Sehr geehrte Dame oder sehr geehrter Herr
      Anonym auszuteilen ist sehr feige und nicht fair. Haben Sie doch den Mut, wie Sie mit austeilen um sich werfen, und schreiben Sie in Zukunft mit Ihrem Namen.Das wäre fair.
      Vielen Dank Ihnen.

    • @Walter Roth (Vielschreiber)

      Sie könnten den präzisen Artikel von Stepi mit Fakten wiederlegen oder einfach nur von den Fakten ablenken. Sie haben sich offensichtlich für die Ablenkung entschieden, da Ihnen offensichtlich Fakten fehlen. Daher ist Ihr Kommentar wertlos. Zero points – einmal mehr.

    • @ Kläfferli…..

      Ausländer wie Zürcher und Thurgauer ärgern gehört bei uns zur Appenzeller Ehre dazu.

      Wenn Sie Argumente lesen wollen, finden sie etwas weiter unter einen entsprechenden Kommentar.

      Aber …..jede Dummheit muss ich jedenfalls nicht auch noch Argumentativ auseinandernehmen.
      Im übrigen haben sie mit ihrem „Kläfferli“ ja auch nicht anderes getan wie das was Sie mit unterstellen.

  23. Das „infantile“ Oberhaupt der FIFA erntet und verteilt nun die Früchte, welche Sepp Blatter in langjähriger Arbeit gezüchtet und aufgebaut hat. Blatter hat sie hängen lassen, das „infantile Erbschleicherlein“ welches nie die Grandezza und menschliche Grösse Blatters haben wird, pflückt sie und verteilt sie; hoffentlich befindet sich bei den Beschenkten auch ein Judas!

    • Ihr Kommentar tönt sehr wertschätzend gegenüber Sepp Blatter. Er stand auch schon vor Jahren von aufmerksamen Schweizer Organisationen, zum Beispiel Public eye, im Blickfeld. Alles nur Fake News?

    • Mannn Krumenacher…..

      das die Fussballverbände korrupt sind war nie zweifelhaft.
      Aber die FIFA ist nur der koordinierende Dachverband, sie kann die Nationalen Verbände weder effektiv kontrollieren noch überwachen oder gar strafen, denn die unterstehen den Gesetzen der jeweiligen Länder.

      Sind diese Länder von einer Korruptionskultur geprägt, ist dagegen kein Kraut gewachsen.
      Man könnte das nur ahnden indem man diese Länder ausschliesst.
      Das aber würde bedeuten das es die FIFA nicht mehr gibt, denn die Wahrheit ist, das 90% von deren Mitgliedern aus Landesverbänden bestehen die in stark korrupten Ländern beheimatet sind.

      Würden wir in der Geschäftswelt und überhaupt bei allen Beziehungen die gleichen Massstäbe anlegen wie Sie sie an die FIFA anzulegen gedenken, wir wären sehr einsam.
      Die Plätze 0-5 des Korruptionsindexes könnten wir vielleicht noch ruhigen Gewissens als unsere Partner betrachten.
      Dabei würde aber schon die Hälfte aller EU Länder rausfaulen.

      Also, warum gehen wir nicht hin und zeigen Portugal oder Griechenland wie mans macht, oder besser, verhaften wir deren Unternehmer gleich mal um damit ein „FIFA Exempel“ zu statuieren.

      Also, sie sehen, wir können zwar einen Dachverband gründen, ihn hier in der Schweiz domizilieren sowie leiten, aber diese korrupten Landesverbände zwingen können wir nicht.
      Die FIFA würde dazu wohl eine Polizeibehörde benötigen die etwas so gross wie ein FBI wäre…. und sie müsste erst noch eine Art Weltgerichtshof sein um etwas zu erreichen.

      Korruption ist leider ein menschlicher Wesenszug.
      Und alle wissen darum und genau deswegen hat die Korruption unter Infantino auch überhaupt keinerlei Veränderung erfahren…..

      Es ging niemals um Korruption, solche Aussagen machen Politiker und FIFA Leute nur um uns Sand in die Augen zu streuen und ihre eigenen schmutzigen Spielchen ungestört weiter zu treiben.

      Und fast die ganze Schweiz fällt auf den Mist herein….

    • Walter,

      Warum erinnert mich was Du schreibst an das Bankgeheimnis?

      Die anderen Länder sind Schuld, wenn in der Schweiz weggeschaut wird.

      Genau deshalb hat man die Banken angepackt und genau deshalb standen die Kameras und die Kastenwagen vor dem Baur au Lac.

      Sobald jeder auf der Welt bescheid weiss, dass eine Organisation nur noch aufgrund krummer Geschäfte funktioniert, fährt die Kavalerie der Betrogenen auf.

      Nicht etwa, dass die Staatsanwälte und Organe der anderen Staaten besser wären als die unsrigen, aber auch die wollen mal einen Erfolg einfahren.

      Jetzt gäbe es zwei Möglichkeiten:

      1.) Man lässt die Probleme erst gar nicht entstehen, da man eine funktioniereden Rechtsstaat hat und die eigenen Gesetzte durchsetzt. Indem man die entsprechenden Organe finnanziert und, viel wichtiger, auch kontrolliert. Durch unabhängige Medien, Politik und Wähler.

      2.) Man ist nicht so Strohdumm und teilt jedem dahergelaufenen Strohmann alles über seine korrupten Machenschaften in einer Bar mit.

      Bei der Umsetzung der einen oder anderen Option sind übrigends Ihre verehrte SVP und FDP nicht unbedingt federführend.

      Es ist doch auch irgendwie schön, dass sowohl die Fussballer wie die Bänker Hirn noch nicht kaufen können.

    • @ Der Liebe und Nette / 21. April 2019 / 22:40

      Leider ist dem nicht so, sondern Sie begreifen einfach nicht was ein Dachverband ist und was er befugt ist ….zu tun.
      Wenn sie in einem Verein schon mal leitend tätig waren, sollten sie wissen wovon ich spreche.
      Ein Vereinspräsident hat selten Befugnisse seine Mitglieder zu zwingen. Alles basiert auf Freiwilligkeit und gutem Willen.
      Versucht er zu „zwingen“, ist er sehr bald ein einsamer Präsident ohne Mitglieder.
      Natürlich, er hat Stauten und kann auch gut zureden….. aber alles nur ohne polizeiliche oder richterliche Gewalt.

      Blatter konnte seinen korrupten Landesverbänden gut zureden, sie eventuell auch aus dem Dachverband ausschliessen, so er dazu denn eine Mehrheit zusammenbekommen hätte…… aber mehr war nicht drin.
      Und wenn wir uns vor Augenführen ……das eben 90% der Mitgliedstatten mehr oder weniger korrupt sind….. tja dan ist guter Rat teuer, sehr teuer.

      Am besten geben wir die FIFA also gleich nach Afrika ab, dann sind wir fein raus….. nur besser wird es dann ganz sicher niemals mehr werden.
      In der Schweiz war immerhin einiges sehr gut, in Afrika wird nur noch Geld und damit die Korruption den Ton angeben.

      In Frankreich auch…. etwas weniger, aber trotzdem.

    • Ach kja, …“lieber netter“

      Ob Blatter korrupt war und ist, wurde nie beweisen.

      So lange man das nicht kann, ist er Unschuldig.

      Aber solche Feinheiten von Demokratie und Rechtstaat sind für ihrereins ja eh ein Buch mit 7 Siegeln.

      Und wenn sie meinen Sozis seien da nur einen Mikro-Deut besser, sind sie Naiv hoch-10.
      Sozialismus war und ist immer in hohem Masse korrupt, es gibt klein sozialistisches Land welches unter der Plage nicht ganz besonders leidet.

      Ich lasse mich da aber gerne von Ihnen belehren, wenn sie den können.

    • „Am besten geben wir die FIFA also gleich nach Afrika ab, dann sind wir fein raus…“

      Genau das sollten wir tun. Den Fokuss auf diejenigen rücken, denen heilig Blatter immmer auf den Leim gekrochen ist. Was glauben Sie, wie so eine Kastenwagenaktion in Afrika aussehen würde?

      Ich, sowie unsere Staatsanwaltschaft kann leider über die Bücher von Blatter soviel beitragen, wie Blocher zum Umweltschutz in China… Kommen Sie, wer ist jetzt der Naivling? Glauben Sie echt (haben Sie den Artikel eigentlich gelesen?), dass die Fifa irgendwie sauber ist und geschützt werden müsste? Fussball ist Korrupt per se, die Afrikaner, die Kataris, die Russen, die Deutschen, die Tobagoaner (ist das ein Wort?)… ist doch alles das selbe im Fussball. Der Ball ist Rund und zuviele Kopfbälle gibt Gedächtnissverlust.

      Ich bin nur lieb und nett, und naiv. Ich habe nichts mit Sozis oder den Roten zu tun. Ich glaube schon lange an gar nichts mehr, ausser meiner persönlichen Erfahrung: Weder die Sozis noch die Nationalisten sind eine Plage, aber wer jemanden als Plage beschipft, wie sie es tun, der verfolgt eine Agenda, welche bestimmt nicht dem Wohle der Allgemeinheit und somit auch mir dienlich ist.

      Ich hoffe Sie verstehen meine Besorgnis bezüglich dem hier Vorgetragenen und der Dummheit der Akteure in unserem kleinen, zuweil mitleidbedürftigen Ländchen, ganz allgemein.

  24. Das Osternest ist angerichtet und alle suchen den Inhalt!
    Hoffentlich geht da nichts verloren beim „Inhalt“ suchen.
    Das kann ich mir gut vorstellen ,dass der Sepp Blatter im Wege stand. Vielleicht kommen so noch mehr Eier zum Vorschein,es ist ja Osterzeit.