J’accuse

Der Fall Gulnara Karimova und warum Bundesanwalt Michael Lauber eines Rechtsstaates wie der Schweiz unwürdig ist.

Usbekistan ist eine bevölkerungsreiche ehemalige Sowjetrepublik in Zentralasien. Im brandheissen geopolitischen Zentrum neben Afghanistan gelegen, wurde der verstorbene Präsidentendiktator Islam Karimov als Bollwerk gegen den Islamismus betrachtet.

Von Gorbatschov zur Zeit der Sowjetunion zum obersten Verwalter der usbekischen Sowjetrepublik ernannt, schlüpfte er nach der formellen Unabhängigkeit im Jahr 1991 in die Rolle des eisernen Diktators.

Ein Staat, aufgebaut auf Schwarzen Listen, Verhaftungen, Folter, Willkür und dem Zwang, an der jährlichen Baumwollernte teilzunehmen – auch Kinder und Greise. Alles im Namen einer Verteidigung gegen den Islamismus.

Karimov, ein jähzorniger Despot, auch bekannt dafür, schwere Marmoraschenbecher gegen seine Minister zu werfen.

Die engste Entourage des Diktators lebt jedoch in Saus und Braus. Gulnara Karimova, eine der zwei hübschen Töchtern des Islam Karimov etwa in Genf, als Unesco Botschafterin des Landes. Eine junge, freizügige Frau: eigenes Modelabel, Versuche als Sängerin, viel Geld.

Gulnara Karimova wurde im Fall des Ablebens ihres Vaters bereits als nächste Präsidentin betrachtet. Falsche Betrachtung.

Noch zu Lebzeiten ihres Vaters fällt sie in Ungnade, wird von ihm öffentlich geschlagen und gedemütigt. Gulnara Karimova wird in einem Haus im Rohbau in Tashkent unter Hausarrest gestellt und von uniformierten Richtern in der Küche des Hauses zu nächtlicher Stunde verurteilt.

Keine Verteidigung, kein ordentliches Gerichtsverfahren, nichts. Justiz nach usbekischer Art. Punkt, basta.

Seit 2014 durfte sie weder dieses eigenartige Haus im Rohbau verlassen noch ihre zwei Kinder sehen. Der Vater und Diktator Karimov stirbt im Jahr 2016 an einer Hirnblutung. Sein Nachfolger wird der Premierminister.

Ein wenig Kosmetik, um international beachtet zu werden – im Land tut sich jedoch nichts. Politische Häftlinge, Spitzel, erzwungene Baumwollernte.

Der neue Präsident Shavkat Mirziyoyev hat keine Lust, die früher als potentielle Nachfolgerin betrachtete junge Karimova frei herumlaufen zu sehen. Gulnaras Leben bleibt dieser Rohbau. Doch international kommt sie in die Schlagzeilen.

Gulnara Karimova wurde von ihrem Vater, dem Diktator, angeblich als Strohfrau für lukrative Kommissionszahlungen im Telekom Segment benutzt. Internationale Konzerne wie Telia Sonera bezahlten viel Schmiergeld, um den Zugang zum usbekischen Telecom-Markt zu bekommen.

Die Gelder flossen auf Konti in der Schweiz. Es sollen sich bis zu 800 Millionen US Dollar auf hiesigen Konti von verschiedenen Sitzgesellschaften befinden, rückführbar auf Gulnara Karimova als wirtschaftlich Berechtigte.

Die US Justiz strengt ein Verfahren wegen Korruption an, die internationalen Konzerne geben zu und zahlen enorme Bussgelder an die Amerikaner.

Die Schweiz leistet Rechtshilfe. Bundesanwalt Michael Lauber beaufsichtigt den Fall, ein Bundesanwalt namens Patrick Lamon wird Verfahrensleiter.

Als ihr Fall international durchsickert, wird sie vom Rohbau abgeholt und von Polizisten mit Gewalt in ein Frauengefängnis gezerrt. Der Grund? Besuch ihres Schweizer Pflichtverteidigers, Grégoire Mangeat, aus Genf, ancien Bâtonnier, spezialisiert auf Wirtschaftsstrafrecht.

Ein Pflichtverteidiger, der nicht nachlässt; ein Kämpfer. Ein Emile Zola der Neuzeit.

Mangeat konstatiert, die zugeteilten usbekischen Anwälte seien nur Staffage. Sitzen da und sagen kein einziges Wort.

In einem Land, in welchem die minimalsten Verfahrensgarantien nicht gewährleistet werden, der Fall Karimova ausserdem ein klares Beispiel eines summarischen Gerichtsverfahrens darstellend, mit starker politischer Tinktur als Beilage:

Genau in einem solchen Fall begibt sich der Bundesanwalt Michael Lauber in die Niederungen der Willkür, des Obskurantismus und der zum Himmel schreienden Ungerechtigkeit morgenländischer Rachejustiz.

Die Schweiz, deren Institutionen weltweit auf Menschenrechte pochen, welche Gegenstand der Reden des jeweiligen EDA Vorstehers sind – diese Schweiz macht im Fall Karimova eine sehr schlechte Figur. Verantwortlich dafür: Bundesanwalt Michael Lauber.

Die informellen Treffen mit dem FIFA Präsidenten Gianni Infantino, unprotokolliert und verheimlicht – scheinen nicht die Ausnahme, sondern die Regel zu sein in der sonderbaren Führung der Bundesanwaltschaft durch Herrn Lauber.

Das Bundesstrafgericht Bellinzona hat in einem spektakulären Urteil die Befangenheit des Verfahrensleiters der Bundesanwaltschaft im Fall Karimova, Bundesanwalt Patrick Lamon, festgestellt. Lamon wurde daher vom Fall Karimova entfernt.

Lauber, Lamon und vier weitere Mitglieder der Bundesanwaltschaft waren nach Usbekistan gereist und konferierten dort mit den Vertretern der sehr fragwürdigen usbekischen Staatsanwaltschaft (hoffentlich nicht in einer Hotelbar).

Dies ohne ein formelles Rechtshilfegesuch an Usbekistan, sehr informell, ziemlich dubios und ausserhalb des Verfahrens.

Diese äusserst willige und eigenartige Kooperation der Bundesanwaltschaft mit dem usbekischen Regime scheint dabei der Grund für die Befangenheitserklärung des Bundesstrafgerichtes zu sein. Die detaillierte Begründung wurde jedoch seitens der Bundesrichter nicht publik gemacht.

Ein schwedisches Gericht in Stockholm (dem Sitz des Telekom-Unternehmens Telia Sonera) hat im Februar 2019 nach Durchsicht tausender Dokumente entschieden, dass Gulnara Karimova kein Amtsträger war und sie deshalb des Vorwurfs der Annahme von Korruptionsgelder freigesprochen.

Das Urteil aus Stockholm bringt den ganzen Fall in der Schweiz ebenfalls ins Wanken. Denn somit wäre der Tatbestand der Geldwäsche von Korruptionsgeld nicht gegeben.

Usbekische Kreise im Exil geben zu verstehen, dass die Schweiz sehr vorsorglich mit der Rückführung der eingefrorenen Vermögenswerte vorgehen muss, da die Gefahr besteht, dass diese Gelder wohl im Schlund der neuen, alten Machthaber der Regierung landen würden.

Die bestehenden Reichtümern in Usbekistan wurden angeblich bereits unter den neuen Machthabern aufgeteilt.

Ich habe mir die Bilder angeschaut, in denen Gulnara Karimova von den in Tarnanzügen uniformierten Polizisten weggezerrt wird. Sie scheint ein Schatten ihrer selbst zu sein, eine wandelnde, lebende Tote.

Gefangen in der Rolle als potentielle Gefahr für den neuen starken Mann Usbekistans und als Sparschwein der riesigen finanziellen Machenschaften des übermächtigen Vaters. Verstossen, verhasst, von ihren Kindern getrennt, keine Chance auf ein faires Verfahren. Vergessen und ohne Perspektiven auf Gerechtigkeit.

Die Richter des Bundesstrafgerichts in Bellinzona haben für mich die Ehre der Schweiz als Rechtsstaat wiederhergestellt.

Bundesanwalt Michael Lauber, tun Sie uns einen Gefallen, gehen Sie.

Kommentare

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  1. Bundesanwalt Lauber, die Pianistin von Bern und der Tod der Gewaltentrennung – Die Eurasische Presse

    […] Die Medien fokussieren rund um die Affäre Bundesanwalt auf die Fifa-Ermittlungen des obersten Straffahnders des Landes. Möglicherweise gravierender ist aber Michael Laubers Rolle im Fall Zeromax. […]

  2. Sehr interessanter Artikel.

    Leider im Eifer des Gefechts ein bißchen wenig Zeit für die Rechtschreibung bzw. „Recht Schreibung“:

    Unesco Botschafterin, US Dollar, US Justiz, EDA Vorsteher…

    Trotzdem wie gesagt ein guter Artikel.

    Das mit der „Recht Schreibung“ und dem fehlenden „Binde Strich“ daher bloß als „Rand Bemerkung“ : – )

  3. Ich habe aufgehört die Kommentare zu lesen, seit dieser @Platon und diese @Allegrina mit ihrem ellenlangen idiotischen Geschwätz diese Seite verunmöglichen und verhunzen. Schade für IP.

    • …. und Walter Roth nicht vergessen, auch wenn er auf Ihrer Parteilinie liegt.
      Mit gleichen Ellen messen ist fairplay, gell.

  4. Lieber Platon

    Mit welchen Staatsanwälten drohen sie: Die korrupten in der Schweiz oder denen mit den roten Roben?

    Lassen sie sich nicht so provozieren, etwas mehr Gelassenheit! Auch ihrer Gesundheit zu Liebe…

  5. Guten Abend. Von den aktuell 80 Kommentaren sind deren 8 von „Platon“ und „Heinz Doria“ (ohne div. alias) verfasst. Das finde ich schade und erschwert das Lesen lesenswerter Kommentare. Danke allen für ihr Verständnis.

    • @pistolpete

      Gut gemeint, Ihr Schlichtungsversuch, aber nicht zielführend.

      Ich versteh die Kommentare von Platon an diesen Herrn Heinz Doria. Ich habe Platon als sachlich und faktenorientierten Kommentator in diversen Beiträgen auf diesem Blog kennen gelernt, der stets an fundierten und zu neuen Erkenntnis führenden Diskussionen interessiert ist.

      Wenn man chronisch von solchen Herren wie Heinz Doria (dessen – gelinde gesagt – unsachliche Kommentare ich aus eigener Erfahrung kenne) immer wieder persönlich auf unterstem Niveau diffamierend angegriffen wird, ist es legitim, sich dagegen zu wehren.
      Und zudem ergibt sich somit die Chance, das Leute vom Genre eines Heinz Doria vielleicht dann doch einmal vertiefter über die SACHE nachdenken. Diese Chance mag klein sein, aber man öffnet die Tür hinzu zu einer potenziellen Wirkung nach dem Prinzip „steter Tropfen höhlt den Stein“. Wehrt man sich nicht, ergibt sich keine solche Chance und so fühlen sich solch unreflektierte Leute erst recht bestätigt in Ihrem Scheuklappen-Denken.

      Es liegt in der Natur der Diskussion, dass sie auch kontradiktorisch geführt wird. Folglich lässt es sich nicht vermeiden, dass Kommentare geäussert werden, die weniger bis nicht lesenswert (oder hörenswert) sind. Bei den geschriebenen gibts den Vorteil, dass man sie nicht – resp. zumindest nicht zu Ende – lesen muss.

    • @Allegrina

      Ihr Kommentar ist richtig. Mir fällt dazu ein, alles hat seine Zeit. Letztendlich wird all das, was derzeit stattfindet – und die Schweiz ist eine Hochburg – dadurch ermöglicht, weil eine globale Finanzlobby es deckt. Egal welches Gesetz es auch mal gibt/gab, wenn es dieser Finanzlobby nicht passt, kann dagegen verstossen werden, ohne dass irgend jemand dazu zur Verantwortung gezogen würde. Da wäre es wichtig eine unabhängige sehr gut ausgestattet Justiz zu haben. Letztendlich fragen sich über 90% der Schweizer – und es ist die entscheidende Frage – wie wehre ich mich erfolgreich gegen ein übermächtiges Systems, ohne meinen privilegierten Status des möglichst unbehelligten Sklaven verlieren zu müssen. Sehen Sie, je heterogener die Gesellschaft, desto schwächer der Sozialstaat und das spüren auch sehr viele Menschen (Bauchgefühl).

    • @ Allegrina und Platon

      Es geht nur um die Länge. Manchmal ist Weniger eben Mehr. Dann wird es auch häufiger gelesen.
      Sonst bin ich mit Ihnen völlig einverstanden. Machen Sie so weiter.

      (Kommentarschreiber wie z.B. Heinz Doria, die hier mit Ihrer wichtigtuerischen Schreibe im Netz Ihren Frust ablassen wollen können Sie auch mal ignorieren. Denn diese qualifizieren sich selbst. Denen geht es nicht um die Sache, sondern sie führen sich als Kommentarpolizisten auf und sind eine Mischung aus Grossmaul und Dummheit. Dass sich solche Individuen im Netz ausleben ist eine nicht ernst zu nehmende Begleiterscheinung in solchen anonymen Blogs/Kommentaren.)

    • „Hello again“. Da bin ich auch Eurer/Ihrer Meinung. Kontroverse Diskussionen sind voll gut. Anregend, mit Potential für die bessere Welt. Dennoch finde ich, dass sich die teilweise Auslebung persönlicher Animositäten auf einem ÖFFENTLICHEN blog nicht – sorry – geziemt.

  6. Guten Tag @Heinz Doria @alias @alias @alias

    nichts gelernt? Ziel war es, eine informierte und sachliche Diskussion zu ermöglichen. Weil Ihr Gehirn keine Veränderung mag und Ihre einfältige Trägheit keine andere Meinung zulässt, trage ich das Wissen in dieses “Forum”???. Natürlich werden Sie es nicht verstehen, aber das liegt nur an Ihnen. Ideologische Verblendung macht blind und ideologisch basierter Hass taub. Kommt noch Dummheit dazu, ist der politisch korrekte, vollkommen hörige Troll perfekt.

    Gossip scheint Ihre Kernkompetenz darzustellen, dass gilt auch für die andere Koryphäe; versuchen Sie trotz Ihrer begrenzten Möglichkeiten den Dingen einen Namen zu geben und ersetzen Sie Behauptungen durch Argumente. Zeigen Sie auf, welche „Billigste Demagogie oder Operation Libero Troll“ Sie identifizierten und stellen Sie sie richtig und auch blos. So geht Diskussion. Sie treten seit Ihrem Erscheinen hier auf der Stelle.

    Übrigens: man braucht keine Spur im Netz zu verfolgen. Dafür gibt es die Staatsanwaltschaft; um beim Thema zu bleiben. Internet ist kein rechtsfreier Raum. Unter Zuhilfenahme der Staatsanwaltschaft oder Polizei kann Strafanzeige erstattet werden oder mittels Antrag auf Herausgabe der Daten bei einem Zivilgericht ist auch möglich.

    Tipp: Sollten Sie eine Vorladung der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erhalten, sollten Sie der Aufforderung nicht Folge leisten und vor einer Aussage einen Rechtsanwalt mit der Akteneinsicht beauftragen. Es gilt keine Aussage ohne vorherige Akteneinsicht.

    Hier darf ich allein aus dem Bemühen um eine sachliche und faktenbasierte Diskussion heraus, hinweisen das unser Land vermutlich vor den grössten gesellschaftspolitischen Umwälzungen ihrer Geschichte steht. Gossip, wie dieser Artikel, ist ein Luxus den wir uns nicht mehr leisten können.

    • Sie kontaminieren diese Kommentarspalten mit Ihrem Möchtegern-Pseudo-Gelabber.
      Weder pointiert, noch intelligent, noch gar nix. Einfach nur Gesülze
      und jetzt noch drohen und auf beleidigte Leberwurst machen.
      Aber ständig die Autoren hier,
      insbesondere Stöhlker und Villalon zur Schnecke machen.
      Wie gesagt, Italien hat eine Grenze mit uns. Nur brauchen die keine linken Kommentarschreiber, von denen gibts für 4,50 EUR pro Kilo.

    • Guten Morgen @Heinz Doria

      drohen? Woraus schliessen Sie das? Ihre Argumente? Gegen-Argumente? Neue Erkenntnisse? Eine andere Sichtweise? Ihre vielleicht?

      Eines der Zauberwörter der jungen Verhaltensforschung ist das (Nudging), mit dem man ein bestimmtes gewünschtes Verhalten durch (Anstupsen) des Zuschauers/Konsumenten in eine gewünschte Richtung erreichen will (offen kommuniziert von den Protagonisten in Davos die offenkundig keine Sozialisten/Kommunisten sind).

      @Heinz Doria Ihre ist eine weinerliche Empörungskultur….vom feinsten…und das ist eines der grössten Probleme der Schweiz…wie der von mir sehr geschätzten Klaus Stöhlker gut beschrieben hat. Wir brauchen mündige Bürger.

  7. Die Hunde bellen die Karawane zieht weiter!

    Offensichtlich haben Sie Mühe, von der jungen, intelligenten Frau Villalón korrigiert zu werden…

    Des Einen Ansicht ist des anderen Lüge?

  8. Was soll dieser Link „Schawinski enthüllt die Wahrheit“ in Mitten des Beitrages
    J’accuse? Hinter dem Link liest man eine geschwurbelte Story über Bitcoin..
    Ist dies billiges Advertising oder gehackter Backshlash?

  9. Guten Tag Frau Villalon

    Ihr Beitrag liest sich zunächst flüssig-logisch. M.E. ist es aber nur die halbe Wahrheit, weil es zwar mit Ihrer plakativen Darstellung gut gemeint ist, aber auch von moralinsauren Behauptungen bestimmt wird. Ich sehe die fehlende Unabhängigkeit des Bundesanwaltes und des Staatsanwaltes von staatlichen Weisungen als sehr problematisch an.

    Mit guten Gründen sollen Richter nach unserem Gesetz unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen sein Für den Bundesanwalt/Verfahrensleiter/Staatsanwalt mit seiner dominierenden Rolle im Strafverfahren sollte nichts anderes gelten.

    Wieso ist das nicht so? Es ist politisch so gewollt und auch erwünscht. Es gibt Kreise in der Schweiz die sich Dinge erlauben können, wo es anderswo undenkbar ist. Unter dem Deckmantel der „Privatsphäre“ ist nahezu alles möglich. Eine Mischung aus Ignoranz, moralisierender Fehlsichtigkeit, Gleichgültigkeit, Partikularinteressen und Staatsgläubigkeit hat es diesen Kreisen leicht gemacht für eine destabilisierende Situation zu sorgen die die Schweiz implodieren lassen wird. Wer aus anerzogenem guten Glauben meint, es werde schon nicht so schlimm, der hat nicht verstanden, dass hier eine Entsolidarisierung von Gesellschaften innerhalb unseres Landes mit aller Wucht betrieben wird.

    • Sehr gut! Schauen Sie auch mal wie das Beschaffungswesen in der Schweiz organisiert ist. Es gibt praktisch keine Ausschreibung, die nach Gesetz abläuft. Eine Beschwerde führt dann dazu, dass das bestehende Gesetz nicht angewandt wird und da machen praktisch sämtliche Richter/innen in den entsprechenden Abteilungen vom Bundesverwaltungsgericht und vom Bundesgericht mit. Auch hat die Weko absichtlich kein Mandat für Wettbewerbsverstösse bei Ausschreibungen auf Bundesebene, usw. usf. Der Staat ist praktisch für Betrug organisiert und geschickterweise ist es eben keiner, weil schon das Gesetz dafür ausgelegt ist. Aber es geht zu vielen und vor allem den Besserverdienenden eher gut bis sehr gut in der Schweiz, daher interessiert dies keinen.

    • @ Platon

      Interessant an der Schweiz ist ja, dass die Staatsanwaltschaften (als EXEKUTIVE!!!!) Urteile (JUDIKATIVE!!!!) sprechen dürfen – siehe die beliebten Strafbefehle. Die möglichen Strafen welche ausgesprochen werden dürfen sind empfindlich bis ultimativ existenzbedrohend. Eigentlich eine Art Inquisitionsverfahren gegen den einfachen Bürger, da Exekutive UND Judikative in EINER PERSON auftreten.

      Haben Sie sich das schon mal ernsthaft überlegt?

      Der „Rechtsrahmen Schweiz“ ist für den nomalen Menschen ein unüberschubares Risiko geworden.

    • (…)Wer aus anerzogenem guten Glauben meint, es werde schon nicht so schlimm, der hat nicht verstanden, dass hier eine Entsolidarisierung von Gesellschaften innerhalb unseres Landes mit aller Wucht betrieben wird.(…)

      Stehen Sie auf der Gewinnerseite?

      Seien wir doch ehrlich: Der Kuchen ist verteilt, da braucht es keine Solidarität mehr.

      Das einzige was noch abgezogen werden muss ist das bisschen Vermögen der „Anderen“.

    • @Informatiker
      @Klaus Marte

      Die Realität hält sich nicht ans Drehbuch. Die Schweiz hat eine sehr primitive juristische Kultur. Wir sollten nicht vergessen: wir sind und bleiben ein Hirtenvolk. Die letzten 50 Jahren „Wohlstand“ sind eine kurze Episode für einen Land ohne gesellschaftlichen Zusammenhalt und ohne natürlichen Ressourcen. Die Partikular-Interessen haben die Schweiz von innen ausgehölt. Prognose: infaust! Es gibt tatsächlich Naivlinge die glauben mit „Compliance Center und Glaspaläste“ lasse sich die Karre aus dem Dreck ziehen. Die Schweiz hat den perfekten Staat für die Super/reichen erschaffen. Wir hatten niemals den Sozialismus, sondern die Diktatur des Proletariat. So haben wir jetzt weder eine Marktwirtschaft, noch einen echten Kapitalismus, sondern die Diktatur der Reichen. Das wir uns nicht missverstehen: das ist kein Kreuzzug gegen die „Reichen“. Ich kenne persönlich einige Ultra-Vermögenden und kann Ihnen versichern – DIE – machen sich echte Sorgen. Aus Egoismus unterstützen sie monetär auch Initiativen wie die unten erwähnten. Letztlich, geht es um das fehlerhafte Umverteilungssystem. Es sind sehr viele Initiativen unterwegs die diese Verwerfungen minimal entschärfen.

      Prämien-Entlastungs-Initiative!

      Mikrosteuer-Volksinitiative-Kapital-statt-Arbeit-besteuern!

      AHV-13 Monatsrente!

      Die Autorin reagiert(e) reflexartig gegen alles, um es zu verteufeln, was aus Frankreich, Italien, Deutschland i.S Staatsanwaltschaft/Finanzstaatsanwaltschaft kommt. Die Finanzpolizei in Italien (Guardia di Finanza) umschrieb sie abwertend mit Uniformen aus einer anderen Zeit – und – der UBS&Co. stellte Sie einen Persilschein aus (zugespitzt formuliert). Was bedeutet das? Der Autorin geht es gar nicht um die Sache, sondern um das Prinzip der Polarität. Es wird ein Konstrukt aufgebaut, nahezu substanzlos, um daraus Schlüsse zu ziehen die fabriziert sind, um einen unheilvollen Gegeneinander illusorischer möglicherweise unbewusster selbst initiierter Gegnerschaft zu erzeugen, die pathologische Züge angenommen hat. Meine faktenbasierte Darlegung der Unabhängigkeit der italienischen Staatsanwälte erwiderte sie mit: „lesen Sie auch die italienische Presse“ vgl. Link.

      FAKE-NEWS sind Tatsachenbehauptungen, die sich später als Lüge herausstellen. Solange ich der Autorin keine echte Lüge entlarven kann, die indikativ eingestellt wurde, solange halte ich mich mit der Behauptung, sie hätte sich der Lüge schuldig gemacht, zurück.

      https://insideparadeplatz.ch/2019/04/03/ubs-rekurs-in-frankreich-revanche-oder-albtraum/

      P.S. @Informatiker, klar, ist der Kuchen verteilt und die Verdauung beginnt bereits im Mund. Und es bleiben die Schulden die vollstreckt werden müssen…

    • @Platon

      Wenn sie Italien als grosses Vorbild haben. In weniger als drei Stunden sind sie dort. Gehen sie doch.
      Dort werden sie dann viele rote Brüder erleben, wie sie selbst einer sind.

    • @Platon = Troll.

      Er Kommentiert übrigens sehr wohlwollend gegenüber den Pamphleten des Herrn Löpfe in watson.ch

      Ein Operation Libero Troll der ersten Stunde. Man verfolge seine digitale Spur im Netz.

  10. Vielen Dank für diesen mutigen Bericht. Der Wurm ist gross im Schweizer Polit-Gebälk. Eigentlich braucht es da so etwas wie IP, nennen wir es IB (Inside Bundesplatz) bei dem mit täglicher Berichterstattung etwas Transparentz in diese nun echt behinderte Werkstatt gebracht wird.

  11. Die Schweiz ist lediglich an der Oberfläche ein Rechtsstaat und den Menschenrechten verpflichtet (vorwiegend im Ausland). Diesen Schein muss man waren dem eingenen Selbstverständnis zuliebe. Aber unter der Oberfläche zeigt sich ein ganz anderes Bild. Es geht vor allem ums Geld, da kooperiert man auch gerne mal mit Diktaturen jeglicher Coleur. Verfahrensgarantien in der Schweiz? Die werden auch nur dann ‚gewährt‘ wenn man genügend Geld hat überhaupt ein Verfahren anstrengen zu können. Auch in der Schweiz arbeiten Juristen meist für das System, das sie nie grundsätzlich in Frage stellen würden. Solche Posten wie Bundesanwaltschaft oder Bundespolizei dienen eben genau dazu. Das System zu schützen indem man so tut als würde man was tun ohne wirklich was zu tun.

  12. Die Untersuchungen wegen Korruption, bzw. Geldwäscherei im Fall Gulnara Karimova sowie auch gegen die FIFA werden mit oder ohne Bundesanwalt Lauber weitergeführt.

    Da freuen sich einige Schreiberlinge hier zu früh auf eine Einstellung der Untersuchungen wegen Befangenheit.

    Die Untersuchungen werden in diesen beiden Fällen nicht verwedelt oder gar eingestellt wie einige sich dies hier erhoffen.

  13. Exzellente politische Sittenschilderung, Frau Villalon! Sie sind eine wahrhaftige Bereicherung für die Schweiz. Es bedarf einer politischen Neubesinnung und Reinigung. Ihre Beiträge helfen zu verhindern, wovor José Ortega y Gasset warnte: „Cuando la masa actúa por sí misma, lo hace sólo de una manera, porque no tiene otra: lincha“ (Obras Completas 4, p. 222). Der Vorschlag zur Erweiterung der eidgenössischen Aufklärung mit „Inside Politcrime“ geht in die richtige Richtung. Weiter so – und Gott mit Ihnen.

    • @ Christophe der Heilige
      Sie bewundern die Sittenschilderung der Frau Villalon über die Schweiz. Und möchten eine Plattform über „Politcrime“. Einverstanden, dann aber mit echten Recherchier-Journalisten und nicht mit Essayschreibern.

      Frau Villalon als selbsternannte Sittenwächterin über die Schweiz?

      Eher eine satirische Profilierungs-Lachnummer mit viel Essaygehalt, aber ohne inhaltliche Substanz.

    • @ Leser

      Es ist für einen Bundesanwalt in der Schweiz existentiell wichtig, ob er als integre Person für die Einhaltung juristischer Grundsätze gesehen wird oder als reisender Unterhändler für die Interessen von Drittparteien.

      Die ominösen Treffen mit Infantino und das Engagement in Usbekistan weisen eher auf die zweite Variante hin.

    • @Leser
      Und wo bitte finden Sie denn noch echte Recherchier Journalisten ausser bei IP???!!!

      Sie sind wirklich eine Lachnummer mit ihrer Äusserung zu diesem wirklich brennend heissen und ernsten Sachverhalt.

    • Lieber Bürger

      Offenbar sind Sie auf meinen Kommentar aufmerksam geworden.

      Da haben Sie natürlich völlig recht.

      Der Fall ist wirklich zu ernst, um ihn mit Fakes zu bewirtschaften und dies Essay-schreibenden Hobby-Journalisten zu überlassen.

      Den Rest überlasse ich Ihnen.

      Schönen Tag noch. mfg (auch Bürger)

  14. Die Schweiz ein Land von Gaunern, tricksern,korrupten und erst noch Steuergünstig Pauschalbesteuert.Man bedenke nur die Grosskonzerne die sich hier aufhalten von Multis bis Rohstoffkonzernen und das alles noch unter der wohlwollenden Aufsicht der Bundesanwaltschaft.
    Ja solange es uns noch so gut geht was kümmert us all das, Augen zu und weg und weiter profitieren. Unser Verhalten wird allenfalls durch die Amis gestöhrt.

  15. Frau Villalon schreibt:

    „Die Richter des Bundesstrafgerichts in Bellinzona haben für mich die Ehre der Schweiz als Rechtsstaat wiederhergestellt.“

    Schön, dass sie sich mit der Ehre der Schweiz befasst und diese bewertet, sozusagen im Namen der Justitia.

    Da die Autorin durch Scharfzüngigkeit auf sich aufmerksam macht und zudem profunde Spanienkennerin ist, wäre es für uns hier aufschlussreich, mit gleicher Eloquenz z.B. etwas über die Wahlen in Spanien zu erfahren, bzw. über den Prozess gegen die katalanischen Separatisten zu erfahren. Denn dort geht es auch um Ehre.

    Danke im voraus für den recherchierten Beitrag.

    • Gibt nicht viel zu kommentieren.

      Staatsputschisten werden halt vor
      den Kadi gestellt. Wäre hier nicht anders. Auch nicht in Deutschland oder Frankreich.

    • Womöglich weiß Frau Villalon, daß Separatisten in der EU keine Chance haben.
      Übrigens hat Carles Puigdemont eine standesgemässe Villa in der Nähe von Waterloo (Belgien) bezogen.
      Ähnlichkeiten zu früheren historischen Ereignissen wären rein zufällig.
      Was für den einen die finale Niederlage, ist des anderen finales Exil.
      Mehr EU-Bildersprache geht nicht.

    • Sehr geehrter @Katalane (ehem.)

      Egal welche Seite der Katalonienfrage beleuchtet wird: Es kann nicht sein, dass im 21. Jahrhundert in einem europäischen Land politische Häftlinge existieren und Personen im Exil.

      Obwohl mir die Einheit Spaniens am Herzen liegt, bin ich gegen diesen Schauprozess in Madrid. Wenn schon gerichtet wird, dann müssten die schlagstockschwingenden Polizisten anlässlich des 1-O und ihr oberster Chef, der damalige Innenminister, ebenfalls vor dem Richter sitzen. Dies aufgrund der übermässigen Anwendung von Gewalt.
      Ich weiss, dass ich ziemlich alleine dastehe mit meinen Ansichten, zumindest in Madrid.

      Isabel Villalon

    • @Isabel Villalon

      Von wegen „es kann nicht sein, dass im 21. Jahrhundert in einem europäischen Land politische Häftlinge existieren und Personen im Exil“….Das glauben Sie ja selber nicht, was Sie da als Ihre Ansichten zur Katalonienfrage zum „Besten“ geben, wenn Sie mit Ihrem Gesinnungs-Bashing von Andersdenkenden ähnlich drastische Massnahmen in Kauf nehmen oder gar vorschlagen.

      Glaubwürdigkeit ist eine sehr anspruchsvolle Pflanze, die man umfassend hegen und pflegen muss, wozu sich manche Schreiberlinge leider nicht als fähig erweisen.

    • @Allegrina

      Verblendete Nichtswisserin. Ausserdem kein einziger Kommentar von ihnen hier, welcher nicht von Hass und Diffamation trieft. Sie und Platon sind die gleiche Person, unter anderen @alias. Get a life somewhere.

  16. Ur-Lauber will und kann sich nicht (mehr) erinnern Infantino ein 3. Mal im Schweizerhof zu Bern getroffen zu haben. In der Agenda sei dazu kein Termin vorgefunden worden. Bapparlapap!

    „dies tönt zwar nebulös, sei aber die reine Wahrheit!“ Im Originalton.

    Ein de facto-Bundes-Anwalt dem solche „Sprüche“ einfallen, ist besser gestern als erst morgen subito zu entfernen. In Bern gibt es schon genügend Unregelmässigkeiten, auf diese Maskerade wird hoffentlich niemand hereinfallen…..

    • Tooooll, die Amis, gerade die Amis.

      Solange Karimov Vater die Geheimoperationen an der afghanischen Grenze tolerierte, alles palletti. Folter, Massenerschiessungen, etc.

      Als er sich querstellte. Kamen Sanktionen und Anklagen. Also mit dem Scheiss können Sie hier niemanden beeindrucken. Wirklich nicht.

  17. Ich würde übrigens auch die Möglichkeit nicht ausschliessen, dass Lauber die Wahrheit sagt, wenn er sich an ein drittes Treffen nicht erinnern kann und dieses eben gar nicht stattfand. Heutzutage muss man wirklich mehrmals um die Ecke denken können, um der Wahrheit nahe zu kommen.

  18. Fil Rouge. Sowohl FIFA Infantino und Karimova zeigen die Arbeitsweise des Herrn Lauber auf:

    Geheimtreffen, nicht protokolliert, williges Zudienen? Nachher alles verleugnen und auf vergesslich machen. Zusammenfassung: Befangenheit und Konspiration.

    Sie haben recht, Autorin Villalon, so ein Bundesanwalt ist nicht eines Rechtsstaates würdig.

    • @ Justitia ist blind, nicht vergesslich

      NEIN,so ein Blödsinn; ohne jegliche Kenntnis der Rechts-Historie:

      Die Göttin Justitia ist nicht blind, sie hat bloss die Augen verbunden, denn die Binde der Justitia steht für das unvoreingenommene Urteil «ohne Ansehen der Person».

      Da können sich einige Sauberfrauen und Saubermänner, die hier lehrerhaft Moral und Recht predigen ein Beispiel nehmen; nämlich für unabhängiges Urteil, jenseits von Aversionen und unverarbeitetem Neid.

  19. Lauber sagte heute in einer Radiosendung, auch er müsse davon ausgehen, dass es die ominöse dritte Zusammenkunft von ihm mit Infantino gegeben habe. Er erinnere sich aber nicht an das dritte Treffen. Er fügte noch an: «Ich lüge nicht.» Solche Vorwürfe weise er zurück. Er habe auch nichts bewusst verschwiegen. Er habe keine Grund gehabt, zwei Zusammenkünfte mit Infantino zu kommunizieren und ein drittes zu verheimlichen. Man dürfe als Strafverfolger nicht an Verschwörungstheorien glauben.

    Lieber IP-Leser, der obige Abschnitt ist aus einem schweizerischen Online-Portal. Lesen Sie ihn ruhig zweimal. Vor zwanzig Jahren gab es ein solches Gestammel nur aus südamerikanischen Bananenrepubliken.

    Jetzt auch in Bern.

    Wer sich selbst überzeugen will:

    SAMSTAGSRUNDSCHAU
    Sendetermine
    Erste Ausstrahlung:
    Heute, 11:30 Uhr, Radio SRF 1
    Wiederholung:
    Heute, 18:30 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
    Heute, 19:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    Morgen, 19:30 Uhr, Radio SRF 4 News

    • Lauber erinnert sich an nichts mehr.

      Erstaunlicherweise erinnern sich Infantino und Ronaldo Arnold ebenfalls an nichts mehr, was an diesem dritten Treffen besprochen wurde.

      Eine kollektive Massen Amnesie also.

      Schlimm, was in so Nobelbars alles geschehen kann. Rein medizinisch betrachtet.

    • Das war ja bei der Steuerhinterziehung früher auch so. Man hatte halt ein paar Vermögenswerte und Bankkonti „vergessen“, natürlich ohne böse Absicht sondern schlicht Mühe mit dem Gedächtnis, sonst wäre man ja des Steuerbetrugs schuldig. Das ganze Schweizer Rechtssystem basierte damals auf dieser Bauernschläue.
      Ich bin sicher, Herr Lauber kann sich an all seine Bankkonti errinnern wenn er die Steuern macht.

    • @ Frau Villalon

      Erheiternd… können Sie das mit der Hotelbar belegen oder entspringt dies einfach Ihrer maliziösen Phantasie?
      Dann waren Sie ja vor Ort. Schön für Sie.

      Oder geben Sie einfach vor, Sie wüssten dies, um sich hier wichtig zu machen und Zustimmung zu erheischen?

    • @ Leser

      Ihr Beitrag läuft darauf hinaus, daß Frau Villalon nunmehr gezwungen sein sollte, bei den Korruptionstreffen persönlich anwesend zu sein, damit sie darüber berichten darf.
      Das ist die Haltung der korrumpierenden Schweizer Oberschicht: wo der Bauer nicht direkt Augen- und Ohrenzeuge sein kann, das geht ihn nichts an.

      In weiterer Entwicklung werden Sie wohl vorschlagen, daß der Feudalherr in der Schweiz wieder gleichzeitig den Staatsanwalt, den Richter und den Protokollanten verkörpern darf, dann sind wir wieder im finsteren Mittelalter.

      Geld scheint geradezu toxisch zu sein für das innere Demokratieverständnis und für den Rechtsstaat.

    • @ Mackie Messer
      Da haben Sie natürlich völlig recht.

      Am besten ist, Sie adressieren Ihren lehrreichen Kommentar an die Verursacher, nämlich an die FIFA direkt. Dort können Sie, lieber Mackie Messer, Ihre Messer wetzen.Bei mir sind Sie an der falschen Adresse.

  20. Why payed Russia 850mn fine to settle the Gulnara Karimova case???

    Russia’s leading mobile phone company Mobile TeleSystems (MTS) has agreed to pay a $850mn fine to the US Department of Justice (DOJ) to settle a case connected to bribes the company paid to the now jailed Gulnara Karimova, the daughter of Uzbekistan’s former president Islam Karimov, the company said on March 7.

    For the ones who prefer in depth source beside of fakes:

    https://www.intellinews.com/russia-s-mts-pays-850mn-fine-for-bribing-uzbekistan-s-gulnara-karimova-157604/

    • …internationale Konzerne wie Telia Sonera.

      …internationale Konzerne geben zu und bezahlen riesige Bussgelder an die USA…

      Steht doch alles im Artikel. Von wegen Fake News.
      Leseverständnis, nicht ihre Stärke?

  21. Nun ja, schwache Bundesräte, charakterlose Parlamentarier, von Eigennutz geleitete Parteienvertreter, eine SNB die uns gerade ruiniert, und nicht zuletzt ……..von Sozi-Ideologie verblendete und zugenebelte Bürger bringen eben nicht besseres mehr hervor.

    Deutschland ist da schon weiter, abschreckend was sich dort in den Parlamenten versammelt und sich Politiker nennt.

    Aber auch wir äffen die nach.
    Lauber ist das Resultat all diesen Untermasses.

    Was dessen Vorgängerin, Carla Del Ponte anrichtete, unglaublich schwach in jeder Beziehung.
    In der Schweiz ging sie damals z.B. gegen einen Waffenhändler vor weil der Schalldämpfer selber herstellte und sie verkaufte. Das war bis 1999 absolut legal, aber sie machte daraus eine erfolgreichen Aktion, es klang damals als ob sie einen internationalen Waffenhändlerring gesprengt habe. ( Frauchiger hiess der so viel ich mich erinnere )
    In Jugoslawien tribunal hätte sie Miloschwewitch aburteilen sollen, nicht die Wahrheit finden, nur aburteilen, denn das er schuldig war stand schon vorher fest.
    Miloschewitsch starb vorher….. sicher auch aufgrund mangelnder medizinischer Betreuung und einem extremen psychischen Stress, den man wohl mit voller Absicht inszenierte.
    Es war dann auch ein Prozess der alle rechtsstaatlichen Masstäbe mit Füssen trat und er endete mit dem kleinlauten Eingeständnisse das man Slobodan Miloschewitch so gut wie nichts nachweisen konnte.
    Alles waren es Propagandalügen des Westens, weil man den Bosniern helfen, man Jugoslawien zerschlagen wollte.
    Ich habe die Sache lange mitverfolgt und bin dabei einen Lernprozess weitergekommen.
    Von der Meinung, das die Bosnier in dem Krieg die bessere Seite gewesen sind ….wurde ich dabei gründlich geheilt.

    Das hier ist die beste Zusammenfassung die ich kenne, was dort unter Carla del Ponte abgelaufen ist.
    Ein Schauprozess und eine Schande für die Schweiz.
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/04/05/das-jugoslawien-tribunal/

    Tja, aus Nieten werden eben keine Schrauben….. nie und in der heutigen in weiten Teilen politisch und gesellschaftlich verwahrlosten Schweiz noch dreimal nicht.

    • Du haust mal wieder einen raus.

      Erster Tipp, konzentrier Dich auf ein Thema, weil sonst liest das keiner.

      Zweiter Tipp, auch wenn Du die Sozies tiefgründig hasst, lass es nicht in jedem Deiner Kommentare raustriefen.

      Da waren ja ein bis zwei Dinge dabei die ich unterstützen könnte, aber der Walter haut den Lukas und schwurbelt seine Schrauben. Bei Dir wäre nieten vielleicht besser…

    • @ Mechaniker

      Bei der Weltwoche hat es noch Kommentarpotenzial, do dort seit Jahren immer die gleichen ihren Mist zum besten geben.

      Wäre dort eine Bereicherung, wenn unser Roth, sich dort einbringen würde. Aber in der Länge müsste er sich deutlich mässigen. (daher ist er ja auch bei IP, weil dort – anders als in den Printmedien – die Länge eines Kommentars keine Rolle spielt).

  22. @ JoJo Seppli

    Die gute Frau Isa Labelle kann von mir aus mit dem Locher Tango tanzen solange Sie den (wunden) Punkt und die Erbrecher trotzdem findet !
    An welchem geistreichen Ort seid’s Ihr zuhaus seppli ?

  23. Ein Bundesanwalt, der seine Sporen als „Gründer“ der Liechtensteinischen FinanzmarktAUFSICHT abverdiente und vor allem der Schweizer Politik als Steigbügelhalter dient(e), kann seinen Laden definitiv nicht im Griff haben. Nur Ariel wäscht noch weisser…

  24. Kommen Sie Frau Villalon, oder wer auch immer du bist, mal halblang. Dieser „Emile Zola der Verteidigung“ verteidigt sogar Pierre Maudet https://bit.ly/2IM4ity! Und ob sich der Emile Zola ebenfalls auf die schweizerische Verteidigung der äusserst dubiosen Klientel (sachlogisch eher ausländischen Herkunft) von Mangeat spezialisiert hätte, wage ich feste zu bezweifeln. Wissen tue ich dagegen, dass die Wirkungen der Gutheissung eines Ausstandbegehrens nach Art. 60 StPO eher bescheiden sind (Werbetrommeln der Verteidigung natürlich geschenkt) und dass die beiden Fälle nichts miteinander zu tun haben.

  25. Wir brauchen mehr intelligente und mutige Journalisten, die den Mut aufbringen, auch unbequeme Themen anzupacken und Klartext zu reden.

    Villalon greift hier heisse Eisen an, ohne Rücksicht auf die Reaktionen von gewissen ideologisch verbrämten Lesern, welche dann unter der Gürtellinie kommentieren. Die Frau fährt eine klare Linie, das stört.

    Émile Zola hätte die grösste Freude an ihr. Es braucht Intelligenz und die handwerkliche Fähigkeit, Vergangenheit und Gegenwart elegant zu verbinden, um einen solchen Artikel wie diesen zu verfassen.

    • Sind doch alles Sachen, die schon bekannt sind. Mutig ist sie nicht, die Villalon. Langweiliges Nachgeplapper.

  26. Sehr geehrte Frau Villalon
    Wenn Sie mal Zeit hätten, empfehle ich Ihnen, die Thematik „Sommermärchen“ näher zu betrachten. Unsere Deutschen Nachbarn sind nicht ganz ohne, hinauf bis zu den höchsten Sphären ganz in der Nähe des Kanzleramts in Berlin. Es gibt Anzeichen, dass Herr Lauber lieber gegen die wandelnde Tote und völlig hilflose Frau von Tashkent unprotokolliert agiert, als gegen die mächtigen Deutschen ernsthaft vorzugehen. Lauber ist halt weniger vom Gerechtigkeitssinn getrieben und mehr durch einen narzistischen Machterhaltstrieb geprägt. Schon alles gesehen während seiner Zeit in Liechtenstein. Ich kann mich nur Ihrer Aufforderung anschliessen. Lauber, gehe.
    Gruss & Dank
    F.M.

  27. Letztes Mal vergriff sie sich an Glauser, jetzt an Zola. Wobei Zola mutig das französische Establishment anklagte, im Fall berühmten Dreyfus natürlich. Und Sie? Wegen einer skrupellosen Kleptokratin, die sich immer einen Scheiss um ihr bitterarmes Volk gekümmert hat. Einfach pervers!

    • Sie haben nichts begriffen, absolut nichts. Sogar ein Massenmörder oder egal was für ein Verbrecher, verdient, dass die Justiz minimale Verfahrensregeln einhält. Dies stellt die Basis eines Rechtsstaates dar.
      Weder summarische Verfahren noch politisch motivierte Verhaftungen sollten heutzutage gutgeheissen werden.

      Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass dieser Fall weder abgeurteilt wurde noch die von Ihnen verwendete Bezeichnung für Frau Karimova geeignet ist.

      Meine Meinung? Sie sind eine frustrierte Existenz.

    • @ Heinz Doria

      Frau Niggli hat ja nur gesagt, was Ihr mainstream nicht hören will.
      Also regen Sie sich nicht so. Am besten machen Sie eine Auszeit und verreisen nach Usbekistan, damit Sie dort zur Ruhe finden.

  28. Die Schweiz hat keinen „Rechtsstaat“.
    Nur wer Geld hat kann sich ein Prozess leisten, alle andern
    müssen daran glauben.

    Eine „Ehre“ schon gar nicht…
    Schon gar nicht wenn Richter ans Parteibuch gebunden sind und einen Teil vom Lohn der Partei auszahlen müssen.
    Korrupter geht es nun wirklich nicht mehr.

  29. Sie, Frau, kommen Sie nicht mit Menschenrechten und ähnlichen. Das brauchen wir hier nicht. Wir haben unsere eigenen und lassen uns nicht von fremden Richtern dreinreden !! Und die Gewehre behalten wir auch; die in Brüssell sollen das nur gleich wissen !!

  30. Lauber war ein Missgriff erster Güte. Keine Frage. Die servile Rolle der BA gegenüber fremden Staaten, insbesondere gegenüber den USA und deren Verbündeten (der derzeitige Präsident von Usbekistan ist „our man in Tashkent“) wirft enorme Fragen auf.

    Wenn diese Servilität jedoch sogar rechtstaatliche Basisprinzipien über den Haufen wirft, ist es höchste Zeit, dass der Souverän eingreift. Die Aufsichtsbehörde über die BA hat jetzt nun doch sehr lange zugewartet, um hier durchzugreifen.

  31. „Ich habe mir die Bilder angeschaut, in denen Gulnara Karimova von den in Tarnanzügen uniformierten Polizisten weggezerrt wird.“

    Fragen an Frau Villalon:
    Quellen (inkl. vorgelegten Fotos) verifiziert und insbesondere Gerichtsurteil Stockholm vorliegend, bzw. gelesen?
    Jedes Land verfügt über eigene Gerichtsbarkeit mit eigerner Beurteilung, auch wenn es um Rückführung von Geldern geht.

    Zusammenhang zwischen Fall Karimova und Infantino wirkt konstruiert.

    Die Absicht von Frau Villalon?

  32. Die publik gewordenen Skandale und Fehlleistungen sind bloss die Spitze einer riesigen Ansammlung von verschleppten Verfahren und Fehlleistungen der Bundesanwaltschaft. Jahrelange Untersuchungen mit katastrophalen Auswirkungen für alle Beteiligten münden regelmässig in juristischen Flops. Dass dabei die Bundesanwaltschaft von ihrem Hausgericht – dem Bundesstrafgericht – regelmässig und mit fragwürdigen Begründungen geschützt wird, passt dazu wie die Faust auf’s Auge. Man kann aber fehlende Kompetenz nicht auf lange Dauer mit der falschen Vorstellung, man sei eine Art schweizerisches DOJ, übertünchen. Es wird Zeit, einfach mal wieder solide Arbeit zu leisten.

  33. Ich habe grossen Respekt vor Anwälten, welche als Pflichtverteidiger fast übermenschliche Anstrengungen unternehmen, um Menschen vor Unrecht und Willkür zu retten.

    Herr Grégoir Mangeat ist ohne Zweifel ein hervorragender Anwalt und Mensch.
    Chapeau, Maître.

    Der Autorin vielen Dank für den beherzten Artikel. IP wieder einmal an vordersten Front dabei.

  34. Das passt doch zu unserem Land, wo Parteispenden geheim gehalten und Steuergeheimnisse gepflegt werden. Business as usual.

    • Hallo Herr Roland. Bitte beachten Sie, dass Frau Isabel geistig am gleichen Ort zu Hause ist wie die Parteispendengeheimhalter und Steuer-&Bankgeheimnispfleger. Die Entrüstung vom Frau Isabel ist immer gezielt selektiv.

    • @ Rohes Land

      …wo Verbrochene-Milliarden in der Landwirtschaftszone zur Ruhe kommen wollen ?
      …wo Steuer-Bezüger willkommen sind ?
      Business as brutal !

  35. Liebe Frau Villalon
    Neben den von Ihnen beschriebenen Lauber-Missetaten «Infantino-Gate» und heutigem «J’accuse» gibt es u.a. auch noch Laubers «Sommermärchen-Gate». Dieses Problem verwaltet Michael Lauber seit Jahren in Richtung Verjährung: https://www.nzz.ch/schweiz/schweiz-katar-zusammenarbeit-bei-fifa-affaere-harzig-ld.1474210

    Und wer glaubt, dass die Sommermärchen-Thematik nichts mit den «Beaufort»-Devisenschiebereien von Uli Hoeness und Robert Louis-Dreyfus («RLD») bzw. dem Prozessbetrug am Oberlandgericht München zu tun hat, der glaubt dann auch, dass die Schweiz keine Bananenrepublik ist.

    Der Märchengläubigkeits-Grad der Schweizer Presse hat unmittelbaren Einfluss auf die weitere Karriere von Michael Lauber, Mark Branson, H.J. Scheidt, Zeno Staub und anderen. Windstärke 10 gem. Beaufort-Skala wäre schon lange angesagt für ein paar Figuren, inklusive ex-Hochsee-Segler und RLD-Kumpel Bernard Tapie, der auf sein Urteil wartet: https://www.capital.fr/economie-politique/cinq-ans-de-prison-ferme-requis-contre-bernard-tapie-pour-escroquerie-1333801

    • Ich glaube die EU wird demnächst auch den Krümmungsgrad des Bananentyps „Schweiz“ festlegen.

  36. Warum sind Schönlinge wie Lauber, Ermotti, Burkhalter, etc. so oft nicht „up to the job“?

  37. Wer die Geschichte der Schweizer Bundesanwälte verfolgt hat, sieht, dass dies nichts mit Herrn Lauber zu tun hat, sondern mit dem System Schweiz: Immer wieder gibt es einen neuen BA, der dann nach ein paar Jahren wieder ausscheidet. Was neben der Fifa noch alles bei der Bundesanwaltschaft versandet, kann man nur vermuten. Nur als Beispiel sei hier die Affaire Holenweger genannt.

    • Sie haben recht.
      Die Bundesanwälte vertreten die Elite und werden ausgetauscht sobald sie wieder unglaubwürdig werden. Danach geht das Spiel wieder von vorne los.

      Darum werden unsere Banken auch nie von Schweizer Gerichten belangt.

    • Tja, die Schweiz, das Land, wo nur bequeme, angepasste, durchschnittliche 08/15-Typen innerhalb des Staatsapparates Kariere machen!
      Grösstes Hindernis für eine solche Karriere: zu erfolgreich zu sein und damit den Neid zu verdienen, den die N-Eidgenossenschaft zu dem macht, was sie ist: ein Tummelbecken von Neidern, Missgünstlingen und (ab und zu) Schadenfreudigen!

  38. Ich gratuliere Ihnen, dass Sie diesen Fall publik gemacht haben. In der Mainstream-Presse lese ich immer nur „Infantino“, wahrscheinlich weil dessen Nemen jedermann geläufig ist, im Gegensatz zu jenem dieser armen Frau.

  39. Lauber, eine katastrophale Fehlbesetzung ohne gleichen. Die Umstände mit den Uzbekistan-Schmiergeld-Zahlungen via Schweizer Banken sind gelinde gesagt ein Desaster.

    Lauber wäre besser in Liechtenstein geblieben, wo er höchstens kleinere „Fische“ im trüben Teich fangen durfte. Sozusagen ein zehn jähriges Dekorations-Mandat.

    Alle Branchen-Insider haben nur gestaunt, als dieser Lauber zum Bundesanwalt Schweiz auserkoren wurde. „Flügellahme Ente“ wurde ihm nachgesagt.

    • (…)„Flügellahme Ente“ wurde ihm nachgesagt.(…)

      Könnte es sein dass nur noch erpressbare Leute in solche Positionen kommen?

      Blackmailing?

      Zum Beispiel „Wir lassen dich einen Doktortitel erschnorren dafür tanzt du dann nach unserer Pfeife?“

      Hat das System?

  40. Richter sind alle käuflich, aber nur durch unsere netten Plutokraten, welche uns via den geschmiert Politiker (durch Stiftungen und steuerfrei getarnt) unserer Freiheit BeRaubern. So gesehen ist Nomen gleich Omen-
    Es sind meist insider seit Generationen, Reiche in Reichtum eingeheiratet, Adelige seit Jahrhunderten.
    Die Scheindemokratie wird dann auch gesteuert, von ihren Lobbyisten ihrer Grosskonzerne.
    Imun gegen alle Straftaten und über den Gesetzen und Nationen stehend.
    Was glaubt ihr, warum die Asylgesuche nun beschläuigte Verfahren geniessen?
    Bald sind Einheimische nur noch ein Bruchteil der Bevölkerung. Wenn dann der Stecker der gleichgeschalteten Monopol-Notenbanken gezogen wird, hört die Musik auf zu spielen. Jeder gegen jeden, während die Plutokraten auf Monaco, BVI, Bahamas und in ihren vielen anderen Paradiesen, im Champagner baden und Bunga-Bunga Parties feiern.
    Wenn dann alles Brach liegt, kaufen sie die restlichen 25% der Welt für ein Apfel und ein Ei, mit Hilfe ihrer Hintermänner, Politiker und CEOs.

    • Sie haben das Treffend beschrieben.

      Warum sollten aber die Asylanten schuld daran sein?
      Die Elite wollte die Personenfreizügigkeit für den maximalen Lohndruck. In Deutschland waren die Löhne einfach zu hoch. Dies wurde nun erfolgreich geändert. Die Briten haben sich dagegen gewehrt.
      Die Schweiz ist das nächste Ziel.

  41. https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/premiere-der-bundesanwalt-tritt-als-zeuge-auf-130329164
    „Hat die Bundesanwaltschaft den ehemaligen Financier Dieter Behring zum Sündenbock gemacht, indem sie Mitbeschuldigte laufen liess? Gab es ein abgekartertes Spiel zwischen Bundesanwaltschaft und Bundesstrafgericht, um den Prozess gegen den mutmasslichen Millionenbetrüger zu retten? Hat die Bundesanwaltschaft in diesem Verfahren die Verteidigerrechte des Beschuldigten missachtet?“
    https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/der-800-millionen-franken-mann-1094600
    „Kurz nachdem Sarasin die Behring-Kunden übernommen hatte, liess sie den sagenumwobenen Guru im Januar 2004 am Basler Fondsforum auftreten, das sie zusammen mit der UBS organisierte.“

    Es könnte wohl der Eindruck entstehen, dass Bundesanwalt Lauber sehr aktiv ist, die zu schützen, die es verdient haben.
    Gunther Kropp, Basel

    • @ Büe-zerr
      aliass sesselfer

      und was meinsch gö de au die iibürgerete flüechtlinge vom grosse Kanton häre weisi de de pass becho hei ?
      Binggo !
      Se chömed de gäng aui i’d Sch witz !
      Heil dir Helvetia

  42. Frau Villalon, Herr Hässig,
    Ich schlage eine Kooperation vor: Herr Hässig, geben Sie Frau Villalon eine Lizenz von IP zum Aufbau eines „inside-politcrime“. Frau Villalon könnte dann dort zB gegen 20 Prozent Umsatzbeteiligung plus Serverkosten an IP eine zweifelsfrei florierende Platform aufbauen.
    Besser als der Schrott der korrupten Systempresse ist das garantiert.