UBS-Kommunikation: Schwein süss-sauer

Flapsiger Kommentar der Bank zur Schweinegrippe ist Tritt in Chinas Hintern – UBS verspielt unglaublich viel Goodwill.

Das letzte Wochenende war stickig in der von Smog geplagten Hauptstadt Chinas. Die Obersten der Oberen der Kommunistischen Partei wurden daher, wie jedes Wochenende, zum für sie reservierten exklusiven Küstenort Beidahei geflogen. Dort ist man unter sich, streng abgeschirmt und von Eliteeinheiten der Roten Armee beschützt.

Ausladende Villen, luftgekühlte Swimmingpools, manikürierte Golfplätze, Diener mit goldenen Epauletten und das grösste Privileg überhaupt in China: einsame, palmengesäumte Sandstrände. Luxus pur in der „Animal Farm“.

Das Wochenende der Parteibonzen besteht normalerweise aus gegenseitigen familiären Abendeinladungen und informellen Gesprächen innerhalb des engsten Machtzirkels, am Strand, Swimmingpool oder nach einer Runde Golf.

Die Stimmung in letzter Zeit ist gespannt, wenn nicht sogar gereizt. Der nicht enden wollende Handelskrieg mit den USA strapaziert die Nerven innerhalb von Chinas KP.

Die Errungenschaften der letzten Jahre scheinen gefährdet: Huawei, der vom chinesischen Geheimdienst kontrollierte Telekomgigant, meldet enorme Umsatzeinbrüche, Chinas Wirtschaft schwächelt, der Schuldenberg Chinas ist ausserdem längst nicht mehr unter Kontrolle. Schattenbanken, faule Kredite an marode Staatsbetriebe, eine erste Grossbank, die gerettet werden musste.

Zudem: Massendemonstrationen in Hongkong wegen eines neuen Auslieferungsgesetzes an das chinesische Festland und die afrikanische Schweinepest, welche Millionen von chinesischen Schweinen verenden lässt und die Preise für den Konsum von Schweinefleisch von Normalo-Chinesen explodieren lässt, was die Massen in Wallungen versetzt und eine ernste Gefahr für die Kommunistische Partei darstellt.

Die Regierung reagiert nervös und mit Härte: Verhaftung und grundlose Verurteilung von bisher sieben in China lebenden, unschuldigen Kanadiern, um die in Kanada in (US)-Auslieferungshaft sitzende Tochter des Huawei -räsidenten freizupressen.

Täglich mehr nationalistische Rhetorik. Drohungen, den Export von seltenen Erden einzustellen (Basis für die weltweite Halbleiterindustrie); eiserne Hand gegenüber jeder kleinen Maus, die sich gegen das System auflehnen könnte.

Xis China dreht das Rad zurück in die Position der kommunistischen Orthodoxie und des Nationalismus.

In dieser gereizten Stimmung erscheint die Aussage des Chefökonoms des UBS Global Wealth Managements, Paul Donovan, mit einer unmöglichen, flapsigen Aussage über die chinesische Schweinegrippe wie ein Tritt in Chinas Hintern.

Auf der Homepage der UBS, von den Oberhirschen der UBS-Kommunikationsabteilung freigegeben und publiziert, von der Financial Times aufgegriffen und direkt den chinesischen Parteibonzen am Poolrand in ihrer Sommerfrische eiskalt serviert, wird das Originalzitat von Paul Donovan zur Frage über die ökonomischen Auswirkungen der Schweinegrippe.

„Does this matter? It matters if you are a Chinese pig. It matters if you like eating pork in China. It does not really matter to the rest of the world.“

Auf gut Deutsch: Die chinesische Schweinegrippe kann uns scheissegal sein.

Die Reaktion der chinesischen Regierung liess nicht lange auf sich warten. Eine der grössten staatlichen Unternehmungen Chinas, die China Railway Construction Company (CRCC), zuständig für den Bau des riesigen chinesischen Schienennetzes, lässt gleich die Platzierung eines bis zu einer Milliarde Dollar schweren Bonds durch die UBS streichen.

Die Finanzgruppe Haitong Securities kappt gleich sämtliche Geschäftsverbindungen zur Schweizer Bank. Die Vereinigung chinesischer Effektenhändler in Hongkong, welche als Brokerarm der meisten China-Banken in Hongkong fungiert, ruft derweilen zu einer sofortigen Entlassung von Paul Donovan auf.

Jahrelange Bemühungen der UBS unter der Protektion von Schweizer Spitzendiplomaten zum Teufel? Die UBS hatte es vor kurzem als erste ausländische Bank geschafft, eine Mehrheitsbeteiligung an einem grossen chinesischen Effektenhändler zu erreichen; eine vielgepriesene Handelsexpansion im Reich der Mitte schien in Griffnähe.

Bis auf Weiteres gilt eher „Zenmeliao, zaijián“ (Tschüss auf Chinesisch).

Die Schweiz genoss bisher eine Sonderstellung in den internationalen Beziehungen des Giganten. Der herzliche Empfang des Bundespräsidenten Ueli Maurer mit grossen Ehrerbietungen durch die chinesische Regierung zeugt davon.

China vergisst nichts, nie. Die Schweiz war das erste Land der Erde, welches die kommunistische Regierung 1948 nach deren Machtergreifung nach dem blutigen Bürgerkrieg offiziell anerkannte. Eine Verkettung von hervorragenden Schweizer Botschaftern in Beijing konnte diesen Bonus aufrechterhalten und sogar den damaligen schlimmen Patzer anlässlich des Besuchs des damaligen Präsidenten Jiang Zemin in Bern ausbügeln (Proteste von Exiltibeter auf dem Bundesplatz).

Wer wird den UBS-Patzer jetzt ausbügeln? Wieviel Geld werden die Ausfälle für die UBS betragen?

Wie stark ist die Reputation der UBS im Empfinden der chinesischen Nomenklatura beschädigt?

Ach, noch etwas: Ja-Sager und Speichellecker in den Kommunikationsabteilungen, welche noch so jeden Stuss publizieren, der von den Bossen herausgelassen wird: nicht wirklich zu empfehlen.

Kommentare

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  1. Mich enttäuscht, dass niemand jemals etwas darüber sagt, was China der tibetischen Kultur angetan hat und weiterhin antut. Es wird alles den Geschäftsbeziehungen zu China untergeordnet. Es ist sehr traurig und barbarisch, was die Chinesen in Tibet tun.

    Obwohl wir heute wissen, die gewaltige Konsumspirale, die China ankurbelt, zerstört den Planeten. Aber das scheint niemand zu interessieren. Hauptsache man stirbt reich. Man könnte gut auf diese Beziehungen verzichten. Es würde dem Planeten helfen, sich zu erholen.

  2. Wenn Ihr wüsstet, wie sich die Chinesen – in ihrer Sprache halt – regelmässig über die dà bízi (dt. Grossnasen, Langnasen) äussern, dann wäre euch allen klar, wie harmlos die Äusserungen des UBS’lers waren.

  3. @Walter Roth.
    Vielen Dank, Herr Roth!
    Sie sprechen mir und vielen anderen aus der Seele.
    Wie jämmerlich doch Kommentare von wertebefreiten Windfahnen und Bewunderer roher Macht doch nach dreihundert Jahren Aufklärung wirken! Sie haben die Sache auf den Punkt gebracht.

    Die Stöhlkers, Portmanns und Markwalders müssen sich die Frage gefallen lassen, was denn am Widerstand gegen Totalitarismus und Imperien falsch sein soll.

    Denn sie, die auf ihr Appeaser-Verhalten auch noch stolz sind, zeigen doch nur, dass ihr Wertekompass speziell eingestellt ist. Ob rot, braun, kriminell oder gut, ihre rote Nadel zeigt den schnellsten und lukrativsten Weg sich das Wohlwollen von Mächtigen nicht zu verscherzen.

    Es fällt auf, dass der Schweizer Stöhlker keine Gelegenheit auslässt, seinen störrischen Landsleuten einzutrichtern, dass sie im Grunde kleine Nummern seien, die sich endlich der Macht des Faktischen ergeben sollten, ganz so, wie es 1940 Lord Halifax, von seinen ungebührlich sturen Landsleuten auch verlangt hatte.

    Es darf vermutet werden, dass ein Castro-Bewunderer natürlich auch den Ungarn-Aufstand, die tschechoslowakische Charta 77 und das Tiananmen-Massaker für unproduktiv und damit wertlos hält.

    Sehen wir der Tatsache ins Auge, es sind Zeitgenossen, die sich nie im Dienste von Ideen sahen, sondern flexibel alles tun, um auf der vermeintlichen Gewinnerseite zu stehen.

    Wer dem chinesischen Diktator unterwürfig, Trump aber kritisch begegnet, wird im Grunde die Churchills, De Gaulles, Gandhis für eigentliche Witzfiguren der Geschichte halten, deren Motivation und Erfolg sich ihm nie erschliessen wird.

    Man darf vor Anpassern nicht die Augen verschliessen, sondern muss ihnen mit den Eigenschaften die ihnen fremd sind begegnen, Mut, Selbstbewusstsein und das Wissen darum, dass alles was einem wertvoll ist, auch einen Preis haben darf.

  4. Gut geschriebener Artikel.
    Interessant, auch weil sowohl die Autorin als auch Herr Donovan zutiefst unpolitische Menschen sind. Von den Nieten in der Kommunikationsabteilung besagter Bank gar nicht zu reden.
    Frau Villalon sei daran erinnert, dass die Idee der Freiheit auf Dauer alles wegputzt, auch die Vorstellung, die Welt werde am chinesischen Wesen genesen.
    Die kommunistischen Diktatoren werden in den nächsten Jahren alle Hände voll zu tun haben, dafür zu sorgen, dass China nicht implodiert. Wollen wir hoffen, dass Trump mit China genauso verfährt wie Reagan mit der Sowjetunion, Freiheit, Wohlstand und Wohlfahrt der meisten Menschen auf der Welt werden es ihm danken. Also, Frau Villalon, bei allem Verständnis für Ihre Bewunderung blanker Macht, wir sollten uns mit Speichellecken und devotem Kommentieren chinesischer Interessen zurückhalten.

    • Monsieur,

      Guter Kommentar. Im spezifischen Fall China frage ich mich schon lange, ob ein Implodieren Chinas für den Westen ein Vorteil oder eher ein grosser Nachteil wäre. Man stelle sich ein krisengeschüttetes, von Revolten und Bürgerkrieg gezeichnetes China vor und die Auswirkungen auf den Westen.
      Wäre ein gradueller Übergang in demokratische Verhältnisse nicht viel besser, auch wenn dieser Prozess längere Zeit in Anspruch nimmt?

      Beste Grüsse

    • Wer Beweise westlicher Arroganz sucht: Siehe die beiden Kommentare oben.

      China wird vermutlich länger „undemokratisch“ (nach westlicher Definition) bleiben als der Westen „demokratisch“.

  5. Komme im Zürcher Bankenquartier bei der Bank Vontobel vorbei: Alles tapeziert mit Plakaten, die die chinesische Mauer zeigen und irgendeinem PR-Spruch im Sinne von „Jetzt unbedingt bei der Seidenstrassen-Initiative dabei sein! (Sabber)!“ – Der Anlagenotstand muss gross sein und genauso der Wunsch, sich vor Potentaten im Staub zu wälzen…

  6. Es ist eine Frage des Stils. Die Banken und bei den vordersten die UBS, haben in den letzten Jahren Waggonweise Porzellan zerschlagen. Im Vergleich mit dem Vorgehen Chinas auf internationalem Parkett kommt man sich bei den Banken und im konkreten Fall, wie der Elefant im Porzellanladen vor. Dabei WAR die Schweiz das Land das Diplomatie und Stil über Jahrhunderte miteinander verband wie kein anderes. Der Zeitgeist aber lässt auch hier Schlimmstes erahnen. Sch… es ist der Zeitgeit!

  7. Mir kommt das eher so vor, als wenn man Nebenkriegsschauplätze eröffnen muß, um das Volk von den tatsächlichen wirtschaftlichen Realitäten fernzuhalten.
    Huawei und Donovan sind doch nur Ablenkungsmanöver.
    Auch die Zolltarife reine Makulatur.
    Tatsächlich ist der globale Konjunkturmotor China abgesoffen.
    In unserer Branche nehmen die Versandmitarbeiter in Shanghai die Ware selbst vom Band und übersenden diese direkt an den Kunden in Frankfurt/Main..
    Transportunternehmen veranschlagen für eine Kilosendung einen Dollar und der Zoll schaut gleich ganz weg.
    Sieht mir eher nach massiven Überkapazitäten aus.
    Das Eingeständnis, daß selbst erfolgreiche Systeme einem Konjunkturzyklus unterliegen, scheint in den heutigen Zeiten ein technisches Risiko darzustellen.
    Währenddessen tauchen globale Wirtschaftsindikatoren flächendeckend ab.

    Siehe heute: Inflationseinschätzung 0,8% / ZEW Index -21 Punkte / Draghi will Zinsen weiter senken.

  8. Tja, solche Fehleinschätzungen/Kriechereien passieren zu oft auch in der Bundesverwaltung! Beispiele gefällig?
    – Der „Fall“ BR Ueli Maurer und das missglückte CNN-Interview. Der Verursacher: Sprecher Peter Minder. (Hat seinen Rücktritt angeboten und ist geblieben.)
    – Der „Fall“ Ignazio Cassis und seine Visite bei Glencore in Sambia.
    Jean-Marc Crevoisier, Sprecher des EDA hatte beim Ombudsmann die Berichterstattung von SRF beanstandet. Wurde von Roger Blum abgewiesen.

    • Korrigenda:
      Peter Minder hat vollmundig erklärt, dass er „die Verantwortung“ für das missglückte Interview „übernehmen“ wolle. Ist dann aber auf dem Sessel kleben geblieben…

  9. China ist eine üble Grossmacht unserer Zeit. Eine perfide Diktatur, totale Überwachung, ein übelster Orwellscher Staat, der eine eigenen Bürder mit Panzern massakriert. Wenn China seine globale Macht ausbaut, dann werden sie unser Leben in einer Art verändern, die an das Leben in Vichy-Frankreich erinnert. Dominierung mittels Technologie und hemmungsloser Gewalt – Menschenrechte, was ist das? Da ist die USA ein Waisenkind dagegen. Das Regime nutzt das kurzfristige Gewinndenken des Westens gnadenlos aus, um die Technologie zu stehlen und ihre Interessen durchzusetzen. Wir werden gegen diese Diktatur nur gewinnen, wenn wir strategisch vorgehen – und dabei auch kurzfristige wirtschaftliche Einbussen in Kauf nehmen.

    • China wurde über Jahrzehnte vom Westen systematisch vergewaltigt. Das Stichwort „Opiumkriege“ mag historisch weniger Belasteten als Hinweis dienen. China hat eine happige Rechnung offen – ganz besonders mit den Briten.

      P.S. Vermutlich sind nicht die Elitesoldaten der „Roten Armee“ an der Beachparty, sondern jene der „Volksbefreiungsarmee“.

  10. Für die UBS gilt „if you reached the top it goes only downhill“ und es beschleunigt sich immer mehr. Mit zwei VR’s bei Ringier, etc. hört und liest man i der Schweiz bzgl. UBS sowieso nur „fake news“.

    Für die geniale Autorin Isabel Villalón gilt „only the top is good enough“. Mit ihren Artikeln, die die effektiven Probleme der Schweiz gnadenlos aufzeigen, haucht sie IP neues Leben ein. Isabel Villalón for President!

  11. Die Kommunikations-Oberhirsche werden von Lemongrass beraten. Gem. unseren Journalisten, die wie ausgehungerte Tierchen um UBS-Geschichten betteln, soll das die führende Kommunikationsfirma in der Schweiz sein. Nur leider kommuniziert die UBS dauerhaft ziemlich schlecht. Da bleibt uns allen nur ein Schmunzeln. Soviel zur kommunikativen Qualität unserer „Profi“-KommunikatorenInnen.

    • zuviele Profis schaden dem Geschäft immer….. aber eben Manger sind halt keine Leader die das selber können

    • @account. Stimmt aber die Agentur müsste dem CEO und seiner Führungscrew proaktiv helfen, die Kommunikation zu verbessern. Das hat die Agentur noch nie geschafft, zumal die Bank ausgerechnet von dem Berater beraten wird, der vorher Komm.Chef der UBS schweiz war und wegen Versagen entlassen wurde. Professioneller ist die UBS dadurch auch nicht geworden. Man beschäftigt Freunde und nicht die Besten, die den CEO fordern und ihn besser da stehen lässt.

  12. (…)„Does this matter? It matters if you are a Chinese pig. It matters if you like eating pork in China. It does not really matter to the rest of the world.“(…)

    Ein „We’ll see and hope for a fast recovery“ war nicht möglich?

    Passt zur momentanen Gesellschaftsstimmung: Den anderen einfach mal so richtig zu erniedrigen.

  13. Gilt wohl nicht für den „Schweizer“ Paul Donovan, oder hat er bereits einen saftigen Bonus von der chinesischen Konkurrenz eingestrichen?

  14. Ich fordere eine Untersuchung über Donovan. Absicht mit Kalkül. Wer hat ihn bezahlt? Barcleys? Ein Einzeltäter ist Schuld für das Schicksal Vieler. Das muss Konsequenzen haben.

  15. Liebe Frau Villalon,

    wie recht Sie haben! Dieser schweizerisch-US-amerikanische Überlegenheitswahn ist nicht mehr berechtigt. Heute sind China, Indien und weite Teile Afrikas so stark geworden, dass sie die Spielregeln des „Weissen Mannes“ nicht mehr akzeptieren.

    • Ach soooo ist das Herr Stöhlker.

      Naja, damals war Deutschland so mächtig das viele Schweizer meinten die Spielregeln der braunen Sozis akzeptieren zu müssen.

      Heute ist es die EU und wir haben wieder die selben Hosenscheisser hier im Land die sich fügen wollen.

      In 20 Jahren ist es vielleicht China dem sich die gleichen charakterlosen anbiedern werden.

      Bei China handelt es sich um ein Verbrecher-Regime.

      Und es sind in der Qualität so ausgeprägte Verbrecher wie die braunen Deutschen es auch waren.

      Das müssen wir zwar akzeptieren, denn es ist die Realität.

      Aber Lobhudeln müssen wir die nicht.

    • Bin völlig der Meinung von Villalon und Stöhlker. Es geht nicht, dass wir andere Völker beleidigen, nur weil wir ihre Kultur nicht kennen und daher missachten. Vor allem für Führungskräfte ist das unverzeihlich. Die UBS hat genug Probleme. China schätzt die Schweiz. Wie lange noch weiss niemand, wenn solche Tölpel in den Führungsetagen fuhrwerken.

    • @ Nadia…

      Aha, Sie wollen andere Kulturen respektieren….

      Ich finde es einigermassen erschreckend das eine Frau aus der Schweiz da von Kultur spricht.
      Kultur, was ist das…… sowas wie das Massaker auf demTienanmenplatz, das Erobern Tibets, das Ermorden von Millionen Bürgern in China….. das erschiessen auf Grund von Todesurteilen unter Rücksichtnahme des gleich anschliessenden Organverkaufs ???

      Ist das die Kultur auf die Sie Rücksicht nehmen möchten ?

      Dann werden sie sich auch das öffentliche Erhängen von Minderjährigen Mädchen im Iran ( Stichwort Atefeh ) unter Kultur verbuchen.

      Es ist eine Realität das die Chinesen sich selber einen weg bahnen müssen, auch unter schrecklichen verbrechen und Regimen, aber lobhudeln müssen wir das nicht.
      Ich bin auch dafür mit denen Geschäfte zu machen, das ist Realität.
      Aber eine Demo der Tibeter in der Schweiz dafür als Fehler zu bezeichnen halte ich für falsch.
      China soll wissen das es bei uns anderes ist und darf dann entscheiden ob sie mit uns Geschäfte machen wollen.

    • Und noch was Herr Stöhlker….

      Überlegenheitswahn ist etwas negatives.

      Trotzdem ist es eine Realität das wir China weit überlegen sind.
      China will aufholen, tut das aber nicht Kraft eigenem Erfindergeist, sondern mittels Diebstahl des geistigen Eigentums anderer.

      China ist ein tönerner Riese der heute so überschuldet ist wie viele andere auch.
      Und es hat immer noch gewaltige Soziale Probleme… wie die 100-200 Millionen Wanderarbeiter.

      In meiner Familie haben wir eine Chinesin, die geht im Sommer immer 4-5 Wochen nach China und bringt deren kleine Tochter dort in den Kindergarten und zur Schule.
      Sie möchte das die kleine Chinesisch spricht und schreibt.

      Aber die Kleine ist nun etwas grösser und will das auf keinen Fall mehr, denn dort in den Schulen sei alles sehr schmutzig, die Toiletten grässlich, die Lehrer grob und das Essen mies.

      Nein, es gibt nur einen Kulturkreis der an der Spitze steht, das sind wir Westler. Natürlich müssen wir die anderen nicht mit Hochmut behandeln, aber ein gesundes Selbstbewusstsein ist absolut angebracht.

      China ist ein Riese, und nur darum weil dem so ist und der Riese zentral gelenkt wird, reden wir hier überhaupt von dem.
      Sie sind ein billigwerkplatz, der grösste Umweltverschmutzer der Welt, und sie sind aufgrund ihrer Erfolge teils sehr Arrogant und sie haben eine Armeeführung die Extrem nationalistisch eingestellt ist.
      Nur wird hier von den gefährlichen Generälen Chinas nie berichtet.

  16. Ist doch ganz einfach: wieso sammeln wir via Website nicht sämtliche Vertreter von nicht-Chinesischen Kundengeldern welche das absolut deplatzierte Verhalten China’s nicht goutieren und drohen der UBS mit dem orchestrierten Abzug dieser Vermögen?

    RoW > China

  17. Ich sage schon lange jetzt, mindestens drei Jahre: diese Führungsmannschaft, führt zu Nichts! Frankreich, Russland, China vielleicht Iran….zu viele unnötige Kriege….aber kein Problem: Vacuum ist nicht Leer!

  18. Schweinegrippe verschnupfte Chinesen. Sympathie kommt auf – zum ersten Mal seit langem. Überlege, mein aufgelöstes UBS-Konto wieder zu aktivieren.

    • die compliance abteilung freuts, sie hat dann für 10’ ihre daseinsberechtigung und sie gehen in die geschichte der wohltäter ein

    • Es heisst aber eigentlich Beidaihe, hat kaum eine Handvoll Palmen und ist heute eher ein normaler Badeort.

    • @Rogue

      Ja klar. Die Zone der Plebs. Waren Sie jemals in der verbotenen Zone? Eben. Ich war mal da auf Einladung des mächtigsten Hongkong Tycoons, der wiederum auch von einem Minister eingeladen war.
      Es ging damals um eine neue Technologie, auf die die Chinesen unglaublich scharf waren. Deshalb die Einladung. Villalon irrt nicht in ihrer Beschreibung.

  19. Ja-Sager und Speichellecker ohne eigene Meinung sind allerdings auch nicht schön. Und der chinesischen KP in den Hintern zu kriechen ist nicht jedermanns Sache. Die chinesische Schweinegrippe ist uns in der Tat ziemlich egal, und wenn die Schweiz nur vom Goodwill der Kommunisten abhängt steht es noch schlimmer als ohnehin befürchtet.

    • In Machtsystemen werden Sie immer jemandem in den Hintern kriechen müssen. Falls Sie einen anderen Weg kennen: Ich bin ganz Ohr.

      Die afrikanische Schweinegrippe ist ein Problem globalen Ausmasses wie zum Beispiel auch Xylella, die „Reblaus 2.0“.

      Mögen Sie Wein? Lieben Sie den Geruch von Lavendel? Dann könnte bald eine böse Überraschung auf Sie warten.

      Goodwill: Siehe Machtsystem.

  20. Das imperialistische Gehabe ist einem gebürtigen Angelsachsen in die Wiege gelegt. Das wird man nicht so einfach los. Aber ja, springen wir doch weiterhin auf jeden angelsächsischen Trend auf und zerstören unsere bisherigen Leistungen und vorallem unsere Kultur, welche durch Anderssein in der Vergangenheit nicht schlecht angekommen ist.

  21. „United Bullshit of Switzerland“ trifft/ schlägt einmal mehr zu. Dieses Bankhaus bringt es immer wieder fertig die grössten Skandale von Stapel laufen zu lassen. Erinnerungen an das verursachte Swissair – Grounding zählen dazu, als auch die Prozesspleite mit dem Franz. Staat. Die Kadenz der hirnlosen Stupiditäten steigt von Jahr zu Jahr was sich im Aktienkurs niederschlägt. Die Bad Bank lässt grüssen.