Auf zum Rütlirapport, Ihr Waschlappen

Schweiz braucht neuen Guisan, um Verrat der Elite an EU zu stoppen – In 20 Minuten rettete General das Land vor Untergang.

Dieses formschöne Gesicht, diese wachen Augen. Sicher eine sonderbare Sternenkonstellation musste mich mit ihm zusammengebracht haben, damals, während eines lauwarmen Sommerabends in La Gruyère.

Er war viel älter als ich und ich noch ein junges Ding. Ich konnte mich einfach nicht von dieser eleganten männlichen Erscheinung in Uniform lösen, von diesem edlen, dandyhaften Blick schon gar nicht.

Also lief ich zurück. “Combien Monsieur?” Der Zottelbärtige schaute mich entgeistert an: “Mademoiselle, vous êtes trop jeune pour lui.” Es war mir peinlich, jedoch schaute ich den Mann mit stechenden Augen an, möglichst ohne zu blinzeln. “Eh bien, 25 Francs pour vous”.

Jetzt sofort zuschlagen: “Très bien, merci.” Der Zottelbärtige klaubte altes Zeitungspapier hervor, ich lehnte jedoch dankend ab, um die Prozedur nicht unnötig zu verlängern. Beim hastigen Hinausgehen rief er mir noch zu: “Ma mère était fou amoureux de lui.”

Seit diesem wundervollen Tag sind wir zusammen, General Henri Guisan und ich. Da ich für das in La Gruyère erstandene Portraitfoto einen edlen Stellrahmen mit Edelholzrückseite bei einem bekannten Silberschmied in Córdoba auf Mass anfertigen liess, kann ich ihn auf meinem jeweiligen Schreibtisch aufstellen.

Anfänglich wusste ich wenig über meinen faszinierenden Schwarm, ich las mich jedoch in sein Leben und Wirken ein. Heute weiss ich, er hat zweifelsohne die Geschichte der Schweiz in einem sehr schwierigen Moment verändert und er würde es heutzutage wieder tun, mit dieser unglaublichen Kombination von charismatischer Eleganz und eisernem Willen.

General Henri Guisan: “Kann die Schweiz Widerstand leisten?”

Die Gegebenheiten sind heute nicht so dramatisch wie damals, jedoch sind Ähnlichkeiten der Grosswetterlage nicht zu verleugnen: Fremde Mächte, mentale Umzingelung, unheimlicher Druck auf die Schweiz, Defätisten, Anpasser, heimliche Profiteure. Schlappschwänze, im Überfluss.

Im Juli 1940 spazierte Hitler durch ein menschenleeres, schwer gedemütigtes Paris, die kümmerliche Republik Österreich, Überbleibsel der prachtvollen k.u.k. Monarchie Österreich-Ungarn war dem “Anschluss” zum Opfer gefallen, und das hässlich-witzige faschistische Italien schrie nach “me-too” Eroberungen auf dem Balkon der Piazza Venezia.

Die Schweiz war von Unheil umzingelt und gelinde gesagt, bös dran – Hitler liess bereits Invasionspläne der Schweiz von seinen Generälen erstellen.

Der Schweizer Bundesrat von damals war eine Bande von Zauderern und Anpassern, die Hosen ziemlich voll, womöglich bereits mit Nazi-Deutschland in Geheimverhandlungen verstrickt.

Bundespräsident Pilet-Golaz, ein Freisinniger aus dem Kanton Waadt, hielt eine schandvolle Radioansprache an die Nation, der Zuger Konservative Philipp Etter (Etter-Kirsch?) verlas die deutsche Version.

“Die Zeit der Wiedergeburt ist gekommen, jeder von uns muss den alten Menschen ablegen.” “Eidgenossen, an Euch ist es nun, der Regierung zu folgen als einem sicheren und hingebenden Führer, der seine Entscheidungen nicht immer wird erklären, erläutern und begründen können.”

Was meinte der Bundesrat mit Wiedergeburt und Erneuerung, was mit dem Wort Führer, wieso war nirgends von Freiheit, Unabhängigkeit, Widerstand die Rede? Das Schweizer Volk begriff diese Rede als Vorbereitung für eine bedingungslose Kapitulation. Schwere Stunden.

Doch General Henri Guisan, Oberbefehlshaber der Schweizer Armee, wischte in einer kurzen Rede am 25. Juli 1940 die nebulösen, defätistischen bundespräsidialen Ansichten anlässlich des Rütlirapports vor 420 Kommandanten weg.

Ein Mann: Guisan

Er hielt sich nicht an das Wischi-Waschi-Manuskript, welches sein engster Mitarbeiterstab für ihn im Sinne von Pilet-Golaz erarbeitet hatte.

Widerstand statt Anpassung, lautete seine Losung. Alpenréduit, Zerstörung der Nord-Süd-Achse im Fall einer Invasion, Kämpfen bis zum letzten Alpenbunker.

Klare Worte, die elektrisierten: Die Gelassenheit und Coolness des Generals steckten zuerst das Offizierscorps an und dann das ganze Schweizer Volk. Eine 20 Minuten-Rede, die alles veränderte, wie Zeitzeugen berichteten.

20 Minuten, die wir heutzutage dringend bräuchten. Genau wie damals zeigt sich der Bundesrat nämlich gegenüber der drohenden, uns umgebenden EU anpasserisch.

Geheimnistuerei gegenüber dem eigenen Volk ist nun die Norm. Wir wissen nicht mehr, für wen der Bundesrat in Brüssel verhandelt – für das Schweizer Volk oder für Partikulärinteressen einzelner Wirtschaftszweige und deren Verbände?

Wohin die Reise geht, kann jedoch anhand der Kollateral-Manöver des Bundesrates herausgefunden werden. Hauptstossrichtung? EU-Rahmenvertrag und Teilliquidierung der Schweizer Souveränität, so wie sie bisher bestand.

Die Einseifung der Gewerkschaften mittels Überbrückungsrente für die auf dem Altar der PFZ geopferten älteren Schweizer Arbeitnehmer wird wohl eher die Ouvertüre als das Schlussbouquet sein.

Gezielt werden in der Systempresse Ängste geschürt. Ängste vor der doch so übermächtigen EU und die vielfältigen Möglichkeiten, über welche diese verfügt, um die Schweizer Wirtschaft zu bodigen (Börsenäquivalenz ist mein Vorname, Exporte mein Nachname). Immer die selbe Leier. Das Volk wird damit in die mentale Enge der materiellen Existenzangst getrieben.

Die Europhilen haben auch eine geschickte Assoziation bei vielen Schweizern bewerkstelligt – alles was gegen den EU-Rahmenvertrag ist und gegen eine schrittweise Integration in die EU, entspreche dem Kürzel SVP.

(Und SVP bedeute hauptsächlich ein Milliardär, der aus einem Helikopter steigt und auf einem Tieflader, wie ein König auf leintuchbespannten Heuballen thronend, von einem Traktor zu seinem Schloss hinaufgeschleppt wird).

Die Situation kann also durchaus mit dem Zeitpunkt nach den Radioansprachen der Bundesräte Pilet-Golaz und Etter verglichen werden. Die Schweizer haben die Vorahnung, dass der Bundesrat auf eine Kapitulation gegenüber der EU hinarbeitet.

Das Volk ist gespalten und unsicher, weil der Bundesrat, genau wie damals, verdeckt handelt und vertrackt kommuniziert.

Was würde General Guisan heute tun, um die Situation gegenüber der EU zu verändern?

Auf elegante, ruhige und selbstsichere Art der EU die Grenzen aufzeigen. Die Grenzen einer Schweiz, welche auch anders kann: Wiedereinführung des internationalen Bankgeheimnisses (sehr viele EU-Bürger wären hocherfreut darüber), Kündigung der AIA-Abkommen, bürokratische Behinderungen der Nord-Süd-Transitachse, Einschränkung der Grenzgänger-Abkommen.

Ein neues Réduit im Herzen Europas, Version 2.0? Nicht wirklich im Interesse der EU-Mächtigen.

Die spinnt ja, wird nie klappen, wird so mancher Leser denken und kommentieren. Die werden uns in der Luft zerreissen. Nun, genau dies dachten viele Leute damals auch. Und doch geschah es, die Achsenmächte liessen die Schweiz unbehelligt.

Pilet-Golaz übrigens, der Anpasser, trat vor dem Ende des Krieges im Jahr 1944 als Buhmann der Schweiz zurück. Seine Figur ging nicht sehr ruhmreich in die Schweizer Geschichte ein.

Neulich habe ich den sehr intelligenten Sohn einer mexikanischen Freundin gefragt, der gerade die Rekrutenschule in Thun absolviert, ob er General Henri Guisan kenne. Die Antwort war ein Schulterzucken.

Kommentare

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  1. Für Geschichtsinteressierte:
    Seit einigen Jahren ist das Original der Operation Tannenbaum im Netz abrufbar.Das Dokument ist nebst einer grossen Zahl weiterer Dokumente aus dieser Zeit in der UDSSR gelandet.Heute in den Archiven der Russischen Föderation.
    Aus dem Dokument geht eindeutig hervor WARUM der Angriffsbefehl nicht erteilt wurde.
    1.Mit dem Rückzug ins Reduit wurde der Operationsplan Tannenbaum obsolet.(Die Rolle Italiens ist meines wissens nicht geklärt, denn die Sache wurde damals abgesprochen.)
    Ob bewusst gewählt als Analyse des Polen und Frankreichfeldzuges oder intutiev ist zweitrangig.
    Gesichert ist aus heutiger Sicht und Wissensstand.
    Der Rückzug ins Gebirge war ein Exzellenter Militärstrategischer Schachzug.
    2.Der Angriff auf die UDSSR hatte für das 3. Reich oberste Priorität.
    Darum verzichtete das 3.Reich insbesondere nach dem
    scheitern der Luftschlacht gegen Britanien. Auf weitere nicht zwingend notwendigen Abenteuer.Zudem die Schweiz war neutral die
    Schweizer Armee strukturell NICHT offensievfähig.
    3.Bis heute wird die Rolle des R.Minger zu wenig gewürdigt. Der R.Minger war nicht nur Bundesrat sondern hat als Stabsoffizier gedient, somit auch Miltärstrategisch bewandert.Zudem Pflegten der General
    und der Minger eine enge Zusammenarbeit.
    Die Eingabe der 200 ist die eine Sache, der zaudernde unsichere damalige Bundesrat ein weiterer Faktor.
    Zudem auch interessant nach Stalingrad hat sich der Minger aus dem Bundesrat zurückgezogen.Dem war dank seiner Militärstrategisch Kenntnisse klar das,das 3. Reich den Krieg verlieren würde.Damit war sein verbleib als Stimme des bedingungslosen Wiederstandes
    nicht mehr notwendig.Nach Stalingrad war ein Angriff auf die Schweiz mit sicherheit,devinitiev vom Tisch
    es fehlten die Kapzitäten für einen aufwändigen Gebirgsfeldzug gegen die Schweiz.
    Fazit:
    4.Kernfaktoren haben die Schweiz vor Krieg verschont.
    1.Der sicher nicht durchgehende Wiederstandswille.
    2.Ein exzellenter Strategsicher Schachzug.
    3.Die Neutralität
    4.Die damalige Grosstrategische Lage mit der massieven
    Militärstrategischen Überdehnung des 3.Reiches.
    Nachtrag:
    Innzwischen ist längst bekannt die DWM war Kräftemässig
    nur zu Beginn des Krieges etwas überlegen,die Überlegenheit manisvestierte sich vor allem auf Taktischem Gebiet sog. Blitzkrieg.Von den 7 Divisionen
    war lediglich eine Durchmotorisiert, ergänzt mit Beutewaffen und Material.Der Rest basierte auf der Eisenbahn und Pferdegespannen.Nebst den Millionen Menschen mussten auch noch 2,5 Millionen
    Pferde ihr Leben lassen.

  2. Sehr geehrte Frau Villalon

    Mein Vater, der letztes Jahr verstarb, diente unter dem direkten Befehl des Generals Guisan.

    Die Intrigen der Politik gegen den General waren an der Tagesordnung.
    Er hat dies jedoch stets elegant und intelligent weggesteckt und ist nicht darauf eingegangen.

    Diese Eleganz und Intelligenz wünsche ich Ihnen, damit Sie anlässlich der böswilligen Unterstellungen der AZ Medien sowie einzelner Fanatiker hier (@René Edward Knupfer) nicht verzweifeln.

    Bei mir auf dem Schreibtisch steht ein Foto meines Vaters mit dem General anlässlich eines gemeinsamen Festungsbesuches in der Nähe von Sargans.

    Ich danke Ihnen, dass Sie die Figur des Henri Guisan auf sehr intelligente Weise in die Gegenwart geholt haben.

    Ihr,
    Honoré Bellmont-Rüegg
    Sion

  3. «Dieses formschöne Gesicht, diese wachen Augen ! … Ich konnte mich einfach nicht von dieser eleganten männlichen Erscheinung in Uniform lösen, von diesem edlen, dandyhaften Blick schon gar nicht !» – Welch zarte Jungmädchen-Prosa ! Welch innige Poesie ! – Herzerwärmender vaterländischer Kitsch, dieses Aufsätzlein aus der Feder von Lukas Hässigs neuer iP-Starkolumnistin Isabel Villalon ! Wie schön also, dass dieser General-Guisan-Lobgesang anlässlich der Sünnelipartei-Delegiertenversamlung am vergangenen Samstag von SVP-Präsident Albert Rösti zitiert und damit die verdiente Würdigung auch vor einem breiteren Publikum erfahren durfte.

    • Der alte Knupfer kann es nicht lassen! Aber er kann schreiben, tricksen, was auch immer. Der alte Knupfer vermag nichts gegen die junge, intelligente und schöne Isabel Villalón, die mutig gegen die aktuellen Probleme der Schweiz anschreibt!

      Knupfer! Abtreten!

  4. Völliger Missbrauch von General Guisan. General ist die Bezeichnung für den obersten Befehlshaber einer Armee im Krieg. Wenn man die damalige Kriegssituation mit den heutigen politischen Disputen Schweiz/EU vergleicht, ist das eine Respektlosikeit gegenüber der Kriegsgeneration, im Speziellen gegenüber der Leistung von General Guisan. Zum Fremdschämen.

  5. @ Waschlappen-Klicker

    Offenbar bedient sich hier die Unterstützungstruppe Villalon eines “automated click generators“. Einer software, die automatisch Klicks a gogo generiert. Diese software soll den primitiven Kommentaren mehr Gewicht verleihen.

    Dies wird dann gemacht, wenn man zu dumm ist, um durch Argumente zu überzeugen.

    Diese Klicker sind die wahren Waschlappen, die nicht merken, dass dadurch die Dummheit ihrer Schreibe noch potenziert wird.

    Sozusagen die Krawallheinis der virtuellen Südkurve.

    Wer auf eine solch primitive Unterstützungstruppe angewiesen ist sollte sich schämen.

    • Sie meinen wohl eher nicht die Unterstützungstruppe Villalons, sondern deren Kritiker.

      Schändlich, was hier mit den Likes für Unfug betrieben wird.

      Ebenso wie der konstruierte Artikel in der Aargauer Zeitung, der nun innerhalb des Systems Presse Schweiz weitergereicht wird.

  6. Wunderbar aufgezeigt was da für EU Trolle in Bern mit dem Verrat an diese verräterische- korrupte- und Zynische EU-Bande mit uns, dem Schweizervolk beabsichtigt!
    Leute wir müssen ohne WENN und ABER auf die Strasse, denn es 1 vor Zwölf…

  7. Das Volk ist unsicher, weil der Bundesrat, verdeckt handelt und vertrackt kommuniziert.

    General Guisan würde sicher nicht kapitulieren vor der EU und den Rahmenvertrag selbstsicher ablehnen und jeder Sanktion, 2 neue Sanktionen gegen die EU realisieren.

  8. Isabel Villalon
    Ihr Beitrag gibt mir Mut und Zuversicht, mit meiner Meinung und Haltung nicht allen zu sein! Hatte in Zofingen die grosse Freude, mit den Exponenten der SVP einige Sätze zu sprechen! Wir waren uns einig, dieses Abkommen niemals zu unterschreiben! Fremde Vögte NEIN!🇨🇭🇨🇭

  9. Wollt Ihr Schweizer denn wirklich die letzten sein, welche an einem geeinten Europa mitbaut´?

    So lautete ein Satz in einem Brief eines Deutschen Verwandten an meinen Grossvater.

    Das war 1939.

  10. „Inside Paradeplatz“ muss ich mir echt nicht mehr antun. Solch peinliches Geschmiere im Köppelstil von jemandem, der weder von Volkswirtschaft noch von Internationalen Beziehungen den leisesten Schimmer hat, das ist schon ein deutlicher Niveau-Absturz von „Inside Paradeplatz“.

    • Knupfer, Du Hutmensch. Nimm den Hut von der Ablage, der schmilzt dir sonst weg.

      Villalon vor, noch ein Tor.

  11. Die Economiesuisse hätte auch mit Regimes einen Rahmenvertrag abgeschlossen. Auch heute hätten sie kein Problem solch institutionelle Anbindung einzugehen.

  12. Ich verfolge seit einiger Zeit die Villalon’schen Beiträge in IN$IDE PARADEPLATZ und werde je länger je mehr den Verdacht nicht mehr los, dass es sich bei dieser angeblichen Isabel Villalon, „der Ingenieurin mit Spezialgebiet Energie, die das Zeitgeschehen observiert“, in Tat und Wahrheit um einen Ghostwriter handelt, einen vom Vorlesungsbetrieb an der Uni gelangweilten Studenten der Publizistik oder Politologie, welcher sich mit seinen journalistischen Fingerübungen ein kleines Zubrot verdienen möchte. „Isabel Villalons“ ebenso schwülstige wie phantasievolle Geschichtlein, mit welchen sie ihre oft unfreiwillig komischen, aber immerhin durchaus unterhaltsamen Stories zu garnieren pflegt, ihre zahllosen Hinweise auf ihre prominenten engen Verwandten in Madrid, welche angeblich höchste Ränge in Politik und Sport Spaniens bekleiden sollen, – dies alles wirkt dermassen dick aufgetragen und unglaubwürdig, dass sich dem Leser der Relotius-Effekt unwillkürlich aufdrängt. Ich frage mich ernsthaft, ob Lukas Hässig gut beraten ist, seine zahllosen Wutkommentatoren auf iP mit diesem journalistischen Phantom zu bedienen. Dem Ruf von IN$IDE PARADEPLATZ als ernstzunehmendes alternatives Publikationsmedium der Finanzbranche jedenfalls dürften die Villalon’schen Juxbeiträge (so wenig übrigens wie auch diejenigen Stöhlkers) à la longue wenig zuträglich sein.

    • …und ich verfolge seit längerer Zeit Ihre unter jeder Sau gelegenen Kommentare, Herr Kupfer. Der einzige Ghost der hier rumgeistert ist derjenige in Ihrem Kopf.

      Ihre Kommentare können Sie sich zukünftig an ihren Hut kleben.

      Dieser Hut, der bei den Hutmenschen
      (ich gehe fest davon aus, dass Sie ein Hutmensch sind) auf der Hutablage Ihres spiessigen C Klasse Mercedes liegt, als Markenzeichen Ihres unnützen irdischen Daseins, sozusagen.

      Es grüsst Sie, Ihre dickauftragende, mittellose Studenten beschäftigende, Isabel Villalon

    • Guten Tag Frau Villalon

      Grämen Sie sich nicht: Hier antwortet niemand auf den anderen. Und wenn einer antwortet, versteht’s der andere sowieso nicht. Hier ist jeder mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt…-). Schreiben Sie weiter Frau Villalon…kommt die Tat aus der innersten Überzeugung und wird nicht durch intellektuelle Wichtigtuerei überlagert, geht sie niemals schief…schönes Wochenende…

    • @Knupfer drücken sie weiter auf die Like Taste alle 10 Minuten, bald haben sie es wieder geschafft, dass ihr miserabler Kommentar zuoberst erscheint. Sie sind ein Kindskopf, nicht mal ein Hutmensch.

    • Offenbar die fünfte Kolonne, die hier schreibt. Nicht einfach eine andere begründete Meinung, das wäre legitim. Einfach nur beleidigener Müll von Hr. Kupfer. Argumente? Fehlanzeige Frau Villalon, lassen Sie das einfach nicht an sich heran, das wäre es wirklich nicht wert.

    • Knupfer mag in einigen Punkten falsch liegen. Aber in einigen hat er such recht; auch wenn das den Wutbürgern hier nicht passt:

      Die Villalon- Schreibe ist dick aufgetragene story telling pur. Sie glänzt durch Worte, jedoch nicht durch Inhalte. Daher reagiert sie so aufgeregt auf Kritik, wenn sie durchschaut wird. Siehe oben.

      Den Rest überlasse ich dem Blogmob hier.

  13. Mit den heutigen Politiker wird die Schweiz in Europa versinken. Alles was wir erkämpft haben wird verschwinden. Die grossen Unternehmen welche uns diese Richtung stossen werden in wenigen Jahren trotzdem verschwinden. Der IQ der Mehrheit ist tief unter 100.

  14. Der Artikel muss unbedingt in der Weltwoche publiziert werden.

    Roger Köppel soll Frau Villalon eine Dauer Kolumne zur Verfügung stellen.

    Dann sind die Meinungen unter sich und die SVP als grösste staatstragende Partei könnte noch konzentrierter auftreten.

  15. Wenn ich Viola Amherd mit ihrer Forderung nach 15 Milliarden Rüstungsgeldern höre, frage ich mich, wer da vorher bei ihr angerufen hat und ihr gesagt hat, daß sie genau das fordern solle.

    Auch bei Keller-Sutter bin ich bei möglichst objektiv ausgerichteter Beurteilung nicht sicher, wessen Dienstbotin sie nun wieder darstellt.

    Eine gute Frage wäre auch, warum sich ein Schweizer Bundesrat in einer US-amerikanischen Nachrichtensendung mit spärlichen Englischkenntnissen präsentiert und er bei einem unvoreingenommenen Beobachter aus einer anderen Ecke der Welt als gutmütiger Vollidiot klassifiziert würde.

    Wenn man dieses Personal vergleicht mit General Guisan oder Bundesräten aus den 1970 und 1980-er Jahren kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Statt Persönlichkeiten mit hoher Intelligenz nun Vorzimmerdamen und Botengänger.

    „I can nothing say to this issue“.
    (Ueli Maurer bei CNN vor 4 Wochen)

  16. Über die von Villalon aufgezählten möglichen Retorsionsmassnahmen habe ich mich auch gewundert. Das kommt mir so vor, wie wenn D als Retourkutsche eine hohe Mautgebühr nur für Schweizer einführen würde. Da machen praktikable Gegenmassnahmen, wie sie der Bundesrat jetzt in Sachen Börsenäquivalenz beschlossen hat, mehr Sinn.
    Ihnen ist schon bewusst, dass D mit dem billigen Euro der grosse Profiteur der EU ist. Mit der teuren DM wäre nix mit Exportweltmeister. Die CH erfährt tagtäglich am eigenen Leib, wie schwierig der Umgang mit einer überteuerten Währung ist. Kommt hinzu, dass die Sparer und zukünftigen Rentner hierzulande in Sippenhaft genommen werden mit der völlig verfehlten Geldpolitik der EZB. Hier sitzen wir als Nicht-EU-Mitglied im gleichen Boot wie Sie.
    Wie Sie sicher wissen, hat die CH eine massiv defizitäre Handelsbilanz mit der EU. Von Rosinenpickerei keine Spur.
    Was die Schweiz und die EU brauchen, ist ein Freihandelsabkommen und sonst nichts.

  17. Amüsant, dass man sich immernoch als Widerstandsnest inszenieren möchte, obwohl man einst intensivst kooperiert und sympathisiert hat. Hitler wollte die Schweiz nie ernsthaft angreifen, was sollte denn der Sinn sein? Er glaubte ja lange sogar an die Neutralität Englands.

    Wenn man diese (ohnehin haarsträubenden) Vergleiche zur EU bemüht, wird auch dort vergessen, dass man sowohl vom Binnenmarkt, als auch vom politischen und militärischem Schutzschirm Europas abhängig ist. Nicht mal die SNB kann unabhängig sein, sondern kann nur ein begrenztes floaten des Franken zum Euro akzeptieren.
    Wie auch beim Mythos der Schweiz im 2. Weltkrieg ist nur der Wunsch Vater des Gedankens. Versuchen sie mal die Welt zu sehen wie sie ist.

    • „Hitler wollte die Schweiz nie ernsthaft angreifen, …“
      Was bezweifelt werden darf. Die Deutschen haben jeweils am Radio gesungen:“Die Schweiz, das kleine Stachelschwein, nehmen wir auf dem Rückweg ein.“ Die Deutschen hatten eben erkannt, dass sie bei einem frühen Angriff zu viele Soldaten verlieren würden, die andernorts dann fehlen würden.

  18. Die Schweizer Diplomatie der Bundesräte hat die Neutralität der Schweiz bis heute bewahrt, nicht die militärischen Fähigkeiten des Gernerals Guisan. Wo genau hat er gegen die Deutschen gekämpft ? Als General ist es relativ einfach die Truppen an der Front zu verheizen und selbst im Bunker das Kriegsende abzuwarten. Auch wenn Frau Villabon wohl eher dem kriegerischem Treiben eines Generals Lob und Anerkennung zollt, bin ich doch eher für den unblutigen Weg der Diplomatie.

    • General Guisan hat keineswegs im Bunker gewartet. Er hat persönlich Verbindungskontrollen durchgeführt und ist im Land herum gereist um persönliche Kontrollen vorzunehmen. Ich weiss das von diversen Männern, die mir von seinem plötzlichen Auftauchen erzählt haben. Falls er irgendwelche Zustände angetroffen hat, die ihm nicht gefielen, hat er Massnahmen zur Abhilfe befohlen.
      Einer hat mir berichtet, er habe bei starkem Regen ohne vernünftigen Regenschutz als Wache patroullieren müssen. Plötzlich sei mitten in der Nacht der General aufgetaucht und habe ihn angesprochen und gefragt, wer die Befehle erteilt habe. Er habe gesagt, der Herr Mayor. Darauf habe der General gefragt, ob er wisse, wo der schläft. Nachdem er bejahte, habe der General befohlen er solle ihn herholen. Nach seinem Eintreffen habe er den Mayor unter eine benachbarte Dachtraufe gestellt bis er völlig durchnässt gewesen sei. Dann habe er ihn gefragt: „Wie fühlen Sie sich, Herr Mayor?“ „Nass, Herr General“, habe dieser geantwortet. Darauf der General: „Also, die Leute werden auch nass. Abtreten!“

      À propos Verbindungskontrolle: Ein Bekannter erzählte mir, er sei im WK2 als Büroordonnanz im Einsatz gewesen. Eines Tages habe das Telefon geläutet und er habe abgenommen und sich gemeldet. Darauf der Sprecher am anderen Ende:“Hier General Guisan.“ Darauf habe er geantwortet: „Du glatte Cheib, das chönnt en jede säge!“ Er habe gemeint, da wolle einer einen Jux mit ihm machen.

      Er war schon ein einmaliger Typ, der General. Von den heutigen Höselern könnte sich mancher eine ganz dicke Scheibe von ihm abschneiden.

  19. Als Europäer und Deutscher bin ich ein wenig verwundert über die Aufzählung der „Druckmittel“ gegenüber der EU und die heroische Darstellung des vermeintlichen Widerstandswillen gegen das deutsche Reich.

    Die Schweiz als einer der Hauptprofiteure des EU Binnenmarktes sollte sich aktiv in die zukunftsorientierte Gestaltung des Kontinents einbringen. Die Uhren und Schokolade müssen ja schliesslich gekauft werden.

    Unlogisch finde ich die Forderung in einem EU Binnenland nach der Behinderung des Transits.

    Der Verweis auf die Wiedereinführung des Bankengeheimnises mit der erhofften Rückkehr der Schwarzgelder ist schon verwerflich. Als Deutscher kenne ich mich sehr gut mit historischen Verbrechen aus, wobei das keine Gleichstellung sein soll. Es gibt sich auch noch mehr unmoralische Methoden seinen Nachbarn zu schaden. Warum nicht wieder Gift in den Rhein fliessen lassen?

    Also am besten noch einmal ruhig durchatmen und ernsthaft überlegen, was man bei Verhandlungen einbringen kann.

    • Plumpe Druckversuche und Strafmassnahmen (sorry: Kompensationen) ohne dass die Schweiz einen Vertrag gebrochen hätte, gehen gar nicht!

      Bitte anerkennen Sie diese Perspektive. Danke.

      PS: Von der Kaufkraft der Schweizer (Resultat wirtschaftliche Standortfaktoren) profitieren sehr viele EU-Unternehmen und mittlerweile eingewanderte EU-Bürger.

    • @Christian Herold,

      Die Politischen Probleme sind Symptom eines tiefer liegenden Mangels. Die wirtschaftlichen Probleme haben „wir“, weil uns die Identität abhanden gekommen ist. Wir bedürfen der Rückbesinnung zu dem was wir sind.

      Die eigentümliche helvetozentrische Lesart der schweizerischen Gesellschaft entfaltet immer wie mehr eine besonders unheilvolle Wirkung. Wir sind und bleiben ein Land mit Bergen, Kühen, Bauern und Hirten. Nach wirtschaftlicher Kollaboration mit Nazi-Deutschland während der Kriegszeit mussten wir die Neutralität in den 50er- und frühen 60er-Jahren gegen Vorwürfe der Heuchelei aus den USA und europäischen Partnerländern verteidigen. Wirtschaftlich galt es, die kleine offene Volkswirtschaft auf der marktwirtschaftlich-westlichen Seite des Kalten Kriegs zu positionieren. Mit Mythen und Falschdarstellungen konnte über Jahrzehnten hinweg die eigene arbeitende Bevölkerung bei der Stange gehalten werden. Heute haben wir einen Ausmass an pluralistische Ignoranz die epidemische Züge angenommen hat. Anstelle die Probleme zu reflektieren und ihnen entgegenwirken – treten Schutzmechanismen ein die für einen Zirkus geeignet sind. Eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus zusammenfallen und viele Mitmenschen spüren das – und wie!

    • herold…..

      Von einem Deutschen ist sicherlich kaum etwas anderes zu erwarten.
      Ihr seid schliesslich von Ferkel degenerierte Waschlappen…… und der Rest …….die AFD, die kujoniert ihr wo es nur geht. Fazit, ihr seid keine Demokraie mehr.

      Beim Alpen-Transit wurde damals unter Bundesrat Ogi untersucht was für Kosten so ein Alpenquerender Transit wirklich verursacht. 1200 Franken war das Resultat.

      Bezahlen muss man heute dafür aber nur 390 Franken.

      Das bei 2 Millionen Transitfahrten durch unser Land.

      Die Schweiz leistet also einen erheblichen Zuschuss an die EU für die wir mit Sicherheit auch Gegenleistungen erwarten können.
      Die EU Blödianer reden immerzu vom „Rosinen Picken“, in dem Fall aber trifft das auf die EU viel besser zu.

      An unseren Unis dürften deutsche Studenten auch studieren und unsere Unis sind noch in der Weltrangliste, nicht wie eure Deutschen verlotterten Gender-Lehranstallten…..
      Die Kosten tragen wir Schweizer für euch.

      Als Wirtschafts und Wissenschafts-Standdort ist die Schweiz erstklassig.
      Darum ist es auch möglich 1 Million Europäern in unserem kleinen Land eine Zukunft zu geben, eine Arbeit mit überdurchschnittlich guten Löhnen in einer lebenswerten Umgebung.

      So gibt es viele Beispiele. Wir Schweizer wollen nicht jedem Rappen umdrehen, aber wir wollen auch nicht für unsere guten Dienste an Europa ständig erpresst und oder belächelt werden.

      Und wir wollen euren Sozischmarren auch nicht übernehmen, denn damit ruinieren wir uns ……genauso wie ihr es bei euch schon weitestgehend getan habt.

      Im Moment richtet ihr gerade mit unsinnigen Co2 Normen eure
      Autoindustrie zugrunde.
      Ich glaube gelesen zu haben das in der EU der Mittelwert des Co2 in den Abgasen innert weniger Jahre auf 56 Milligramm gesenkt werden soll.
      Ein moderner 1000 Kubikzentimeter Motor stösst heute ca 110 Milligramm aus.

      Nun ja, ich freue mich schon darauf wie der Deutsche Bundestag seine Flotte auf Ford Ka umstellt…. denn Teslas wird es wohl bald nicht mehr geben, ….wegen Konkurses.

      Darum plädiere ich dafür, dass wir die Folgen tragen, unseren Rücken gerade machen ……und mal 100 Milliarden eurer Staatsanleihen welche unsere SNB hält ……in einem Aufwasch auf den Markt werfen.

      mal sehen was mit euch dann los ist wen n alle Welt sieht das eure Papiere nichts mehr wert sind, das die EU nur noch eine Illusion ist.

    • Für Herrn Roth:
      „Ihr seid schliesslich von Ferkel degenerierte Waschlappen.“ Mit solchen Sätzen fördern Sie nicht gerade eine gesunde Debatte zu Tage. Ganz im Gegenteil, damit verdeutlichen Sie eher Ihre tiefe Verletztheit. Ihre tiefsitzenden Ängste und Befürchtungen finden Ausdruck in einem einzigen dümmlichen Satz, der zum Glück nicht die Meinung der Mehrheit der Schweizer Bevölkerung widerspiegelt. Zur Kompensation derartiger Meinungen und Bestrebungen gibt es hier in der Schweiz zum Glück die direkte Demokratie, die selbst Meinungen wie die ihrige ertragen kann.

    • @Walter Roth.

      Die Dumping-Preise am Gotthard sind wirklich ein Ärgernis. Kenne die effektiven Kosten von CHF 1200.- von nicht, müsste aber ganz bestimmt als bargaining chip in die Verhandlungen eingebracht werden.

      Die Alpen-Initiative soll mit Lenkungsabgaben endlich zum Durchbruch verholfen werden.

    • @Christian Herold

      Sie sind eine der seltenen Stimmen der Vernunft in diesen Kommentarschützengräben, ich danke Ihnen. Dass Sie Deutscher sind, ist bezeichnend und entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

      Aber da die Veranstaltung hier „Kiloweise Klicks für Krawall-Kolumnen“ heisst, geht’s nicht um Vernunft. Der Wuteidgenosse soll seinen Minderwertigkeitskomplex wiedermal von der Leine lassen können und IP traffic bescheren.

      Funktioniert bestens.

    • Das Beste wäre du gehst zurück. Die Frage musst du dir selber stellen; Wer profitiert hier und weshalb bist du eigentlich hier!?

  20. Sehr guter Artikel. In den Kommentaren geht vergessen, das jeder Stimmberechtigte im Herbst über die Zukunft des Landes mitbestimmen kann. Indirekt auch die Zusammensetzung des zukünftigen Bundesrates.
    Stellen sich einmal das vor: Jeder geht wählen und keiner schreibt ein Bisherigen auf den Stimmausweis. Dafür notiert die Personen, welche er persönlich für fähig hält für die Schweiz einzustehen und ignoriert auch die Vorschläge der Parteien.

    Ich weiss, verrückte Idee, aber darüber nachzudenken lohnt sich….

    • Sie überlegen, Namen von Kandidaten auf den Stimmausweis zu schreiben ? Also [1]: Das Dokument heisst nicht „Stimmausweis“, sondern „Stimmrechtsausweis“. [2]: Der Stimmrechtsausweis muss unterschrieben werden. [3] Auf den Stimmrechtsausweis werden keine Kandidatennamen geschrieben und auch sonst keine Notizen angebracht. [4]: Kern des Votums sind die Stimmzettel (bei Majorzwahlen & Sachabstimmungen) bzw. Parteilisten (bei Proporzwahlen). Sind Sie vom SVP ? Ich meine nur, weil Sie sogar die einfachsten Elemente aus Staatsbürgerkunde Lektion 1.01 durcheinander bringen.

  21. Was soll dieser Blut-und-Boden-Quatsch? LH, können Sie die Dame nicht an die Weltwoche oder die Schweizerzeit outsourcen?

    • Bei Leuten wie Ihnen wird jede geschichtliche Betrachtung zunächst auf ihren Anteil an möglichen rechtskonservativen Positionen abgeklopft und dann abqualifiziert.

      Geschichtliche Tatsachen werden nur akzeptiert, sofern sie zum Klimawandel, der Verherrlichung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften und einer ganzen Reihe anderer dystopischer Absurdititäten adaptierbar sind.

      Sie degradieren Betrachtungen aus der Vergangenheit so zur automatischen Bestätigung ihrer Ideologie.

      Kulturmarxismus.

      Haben Sie schon einmal nachgedacht, wie das zustandekommen sein könnte, dieses beharrliche Denken immer nur in einer Richtung ?

  22. Henry Guisan, der General, war ein historischer Glücksfall für die Schweiz. Wenn man sagt, der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort, dann traf das auf ihn zu wie kaum für jemand anderen in der jüngeren Schweizer Geschichte. Guisan sah klar, setzte ein Ziel und verfolgte es beharrlich. Dabei blieb er anständig, ja gütig. Und der Mann hatte Charisma, ein bei Schweizer Politkern (und Militärs) eher seltenes Attribut. Mit anderen Worten: Eine Jahrhundertpersönlichkeit. Das war der General und es fällt mir keine heutige, vergleichbare Persönlichkeit ein. Leider.

    • Unterschiedliche Rollen von Bundesrat und General

      Die vermittelnde Rolle des Bundesrates war nachträglich betrachtet eine Ergänzung und nachweislich nicht schlecht, aber Guisan war entscheidend.

      PS: Dem Bundesrat Cassis glaube ich zum Beispiel persönlich nicht, dass er für das Rahmenabkommen ist. Er verweist bei den Interviews konstant und nachdrücklich auf die Meinung anderer.

      Rey und Burkhalter waren beide glühende EU-Befürworter. Rey urteilte klar intelligenter. Ich hoffe, Cassis bringt neben Geduld künftig auch etwas Guisan-Mut auf.

  23. Wir wundern und ja immer wieder warum die Schweizer Waschlappen in unserer Regierung und bei den Industrieverbänden wie Economiesuisse, gegenüber den Brüsseler Bürokraten kapitulieren wollen

    Und auch da sollten wir uns die Geschichte vor Augen führen.

    Zitat aus der NZZ.
    Schuldige Halbgötter
    Das Abkommen, das in den folgenden Jahren nur teilweise umgesetzt wird, hilft der Schweiz, ihre Isolation unter den westlichen Siegermächten zu überwinden. Obschon man in Bern Walter Stucki, dem Verhandlungsführer, allenthalben gratuliert, gibt es im Parlament auch kritische Stimmen: Die Amerikaner hätten in der «Frage der Neutralität alle Illusionen beseitigt, unser Wirtschaftsleben beginnt sich vor dem Westen zu beugen». SP-Nationalrat Walther Bringolf sieht die Schuld dafür bei den «Halbgöttern der Schweiz», den Bankiers, die gewillt sind, völkerrechtliche Prinzipien für einen «Business-Deal mit New York» einzutauschen. Sonst stellen viele zufrieden fest, dass die amerikanische Regierung die Loyalität der Schweiz ausdrücklich anerkannte……………..

    https://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/blick-zurueck-der-befreiungsschlag-nach-dem-krieg-ld.84059

    ———————————

    Es hat sich also wenig geändert.
    Diejenigen die mit dem Globalismus viel Geld verdienen, die würden zu Gunsten des grossen Fressens alle Prinzipien mit Leichtigkeit über Bord werfen.

    Damals war dem so, heute noch viel mehr.
    Und dabei macht die FDP die schaurigste Figur von allen.
    Die Sozis und Grünsozis, von denen erwartet man sicher nichts schlaues, das sind nun mal ideologisch verblendete Idioten.

    Ab3er die FDP, einst die Partei unserer Armee, die geht nun mit der Wirtschaft ( Economiesuisse ) zusammen und will uns verkaufen ………….für ein paar Aufträge mehr.

  24. Vielen Dank Frau Villalon. Ich kann jeden Ihrer Sätze mit unterschreiben. Das Duckmäuserische Getue unserer Bundesräte und der Parlamentarier (ganz zu schweigen von
    Economie Swiss) ist nicht zum aushalten. Wie so lassen sich so viele Leute von dem grossspurigen Getue der EU so beeindrucken und einschüchtern. Anstatt dass sich die Bürgen wieder auf ihre eigenen Fähigkeiten besinnen. Wir haben doch auch fähige Personen. Statt dessen werden wir, wegen der offenen Grenzen, von EU-Bürgern überflutet. Diese kommen nur hierher weil die Einkommensverhältnisse und die Lebensqualität viel besser sind.

  25. Es fehlt an Persönlichkeiten mit Vorbildcharakter und Format, jedoch haben wir einen Überfluss an Persönlichkeiten die sich kaufen lassen, sei es mit Geld, mit Macht oder meistens mit beidem. Es fehlt auch überall an Bescheidenheit. Was mich besonders trifft, ist das unser Bundesrat nicht offen kommuniziert, dies gibt mir zu denken, dass da nicht mit sauberen Karten gespielt wird. Ebenfalls habe ich es satt, dass die Wirtschaftsverbände die Politik der Schweiz diktieren und der Bundesrat aus lauter Hampelmänner und -frauen besteht.
    Die grossen Medien spielen da auch mit.

  26. Die Dama Villalon schreibt sueffig,unterhaltend und mit originellen Einsprengseln.

    Inhaltlich ist die Lobhudelei auf General Guisan und das Niedermachen des angeblichen Monstrums EU jenseits von Gut und Boese.

    Eine gemeine Frechheit.Himmeltraurig.

    Der Ruf nach einem starken Mann reaktionaer und populistisch.

    Die SVP rettet die Schweiz nicht.
    Dazu fehlen die Koepfe und das Instrumentarium.

    Mit dem nostalgisch verbraemten Rueckwaertsgang (heile und idyllische Schweiz)in die Zukunft.Prost !

  27. Frau Villalon,

    Guisan war ein Ehrenmann.
    Und er hatte Charisma.
    Mein Vater sagte damals, er wäre mit ihm durchs Feuer gegangen.

    General Guisan verdient Ehrfurcht.

    Frau Villalon:

    Ich glaube nicht, dass General Guisan heute Freude daran hätte, durch Sie in völlig anderer Ausgangslage für Abstimmungszwecke instrumentalisiert zu werden.

    Respekt ist eine Stilfrage. Auch für Narzistinnen.

    • @Ehemaliger

      Der hochfliegende, moralisierende Gebrauch der Wörter „Stilfrage“ und „Respekt“ und eine angehängte persönliche Verunglimpfung im selben Satz, zeugen weder von Stil noch von Respekt….sondern von Idiotie. Die Ihrige.

    • Der Frau Vallilon Narzismus vorzuwerfen ist eine Unverschämtheit, eine frauenfeindliche Aeusserung.
      Dabei sagen Sie selber, dass die Dienstpflichtigen für den General durchs Feuer gegangen wäre.

    • Hahahah @Ehemaliger Trollbubi

      Wer aus der Geschichte nichts lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.
      Jorge Agustín Nicolás Ruiz de Santayana y Borrás

    • Frau Weber,

      Narzisten gibt es auch bei den Männern. Der Ausdruck ist also geschlechtsneutral.

      Hören Sie doch einfach auf, alles in die feministische Ecke zu schieben. In der Opferrolle lässt es sich offensichtlich gut jammern.

    • @ Swisscowboy

      Echte Cowboys haben Stil.
      Zudem missbrauchen Sie das Wort „Swiss“ um den Anschein zu erwecken, Sie seien etwas Besonderes.
      Haben Sie überhaupt eine Ahnung von Rodeo, Sie Aufschneider.

    • @ Swisscowboy

      du bezeichnest Pseudonym „Ehemaliger“ als Idiot.
      Hast du sonst keine Argumente?

      So reagiert kein Cowboy, der etwas von sich hält. Und mit Swissness hat das nichts zu tun. Du Tiefflieger.

      Du bist ein Spiessbürger, der sich mit fremden Federn schmückt und keine eigene Meinung hat.

    • @ Ueli von der Alp und Kari

      Nicht aufregen wegen „Swisscowboy“.

      Er ist – wie die meisten hier in diesem Krawallklickmilieu – ein SVP‘ler Wutbürger, der Mühe hat, sich differenziert mit der Realität dieser Welt auseinander zu setzen. Daher betitelt er alle andern Meinungen als Idiotie. So einfach ist das.

      Lasst ihn doch einfach seinen Senf daherschreiben. Besser er reagiert sich hier ab als in der Südkurve.

  28. Sehr guter und… tief patriotisch-einfühlsamen Aufsatz – BRAVO…!!!

    Viel mehr ist da nicht beizufügen, ausser der Tatsache, dass: SIE VÖLLIG RICHTIG LIEGEN…!!! daher nochmal – BRAVO…!!!

    Ausserdem: möchte ich mit Ihnen in Verbindung treten, Zwecks organisation von weiterem ABSOLUTEN WIDERSTAND…!!!

    Sie müssen ABSOLUT wissen: DASS MEIN URGROSSVATER GLEICH ALT WIE DER HERR GENERAL WAR UND DASS BEIDE IN JAHR 1894 IN BIERE (VD), ZUSAMMEN DIE RS ABSOLVIERTEN. NACHFOLGEND, DIENTE DANN MEIN GROSSVATER MEHRMAL UNTER GUISAN’S DIREKTEM BEFEHL…!!!

    • und ?
      was ist daran wichtig ?
      Warum Schreibern Sie das für die Öffentlichkeit?

  29. Mir wäre es auch peinlich, dies auf „meiner“ Webseite zu publizieren.

    Insideparadeplatz wird immer mehr zur Seite für arbeitslose Entrechtete, nix mit Inside-P-Platz.

  30. Das Problem zum Thema ist meiner Meinung nach grundsätzlich folgendes:
    Solange Menschen an den „Hebeln der Macht“ sitzen, die keinesfalls die Verantwortung für ihre Entscheidungen und ihre Handlungen übernehmen müssen, wird sich nichts an der Misere ändern.
    Ein paar Wenige entscheiden gemäss den Profiten die sie einstreichen wollen und die Millionen der Anderen werden je nach Zielvorgabe missbraucht bis sie nichts mehr hergeben – nicht mehr rentieren.

    Dieses Konzept steht über jeder Partei, über jeder Ideologie, über jeder Religion, über jeder Art profitorientierter Wirtschaft.

    Die jeweiligen Etiketten, die dem immergleichen Konzept der Profitmaximierung auf Kosten anderer umgehängt werden, dienen als täuschende Verkleidung und damit zur Erzeugung von spaltenden Konflikten innerhalb der riesigen Menge von Menschen die man dadurch kontrolliert.
    Solange diese sich mit Andersdenken fetzen – oder sich für ihre Illusionen gegenseitig umbringen hat man sie besser unter Kontrolle.
    Falls nun die Erzeuger des Desasters als die Verantwortlichen erkannt und für die Folgen ihrer Worte und Taten zur Verantwortung gezogen würden, hätte die Menschheit vielleicht die Chance ein freies menschenwürdiges Leben in einer gesunden Umwelt zu schaffen.
    Allerdings würde das Voraussetzen, dass erst mal jeder der bis anhin erfolgreich manipulierten, indoktrinierten Mitläufer einer Partei, Religion, Ideologie, Konsumologie, lernt selbständig zu denken und zu handeln, statt ‚rumzujammern, andere zu beschuldigen, irgendwelchen Vorbetern hinterherzulaufen, oder sich verängstigt im voraus zu unterwerfen – wem auch immer.
    Das könnte das Schwerste an der ganzen Geschichte sein.
    Es hat vielleicht etwas mit Erwachsenwerden zu tun – und man staune: Damit für sich selbst ganz alleine Verantwortung zu übernehmen und zu tragen.

  31. Rückgratloses kriechen gegenüber dem Ausland hat im Bundesrat seit Gründung der Schweiz Tradition. 1859 verschacherten die Bundesräte Dubs und Escher im Savoyerhandel die junge Schweiz an Napoléon III.
    Da bewiesen die Vorfahren Ihrer mexikanischen Kollegin zwei Jahre später haarigere Eier gegen Napoléons Truppen.

  32. Sehr geehrte Frau Villalon

    Leider fehlen mir die Worte, um Ihnen meine sehr grosse Hochachtung für Ihren Mut und für Ihre Offenheit zum Ausdruck zu bringen, mit welcher Sie immer wieder in sachlicher, kritischer und sehr korrekter Weise marode Verhältnisse und Strömungen in der Schweiz und auch international anprangern und Politikern, Regierenden und anderen staatstragengen Institutionen und Orgnisationen den Spiegel vor die Augen halten. Bitte lassen Sie sich von den wenigen und nicht sehr qualitativen Einwendungen nicht beirren. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, von Ihnen lesen zu dürfen.

    Freundliche Grüsse

  33. In den 1990er Jahren, mit dem Aufkommen des CEO-ittis, veraenderte sich der Bundesrat. Moritz Leuenberger war einer der Ersten der mit Geld nur so um sich schmiss. Die Swissair wurde ‚gerettet‘, auch eine UBS. Die Angestellten, welche nicht nur ihren Job verloren, sondern auch ihre gesamten Pensionskassengelder, waren ihm nicht eine Silbe wert. Von da an wandelte sich der Typ des Bundesrates weg vom Staatsmann*frau zum CEO. CEOs sind alle sehr geldgierig und grenzenlos, wenn sie von Umsatz und Erfolg reden ist dies meist Buchgeld und kein realisierter Gewinn. Wenn sie von Gewinn reden ist dies lediglich das Geld, welches bedingt durch Entlassungen nicht ausgegeben wurde. Solche Charaktere sitzen heute im Bundesrat. Klar haben die nicht den Ruecken diesem Druck entgegenzutreten.

  34. Gemäss Selbstdeklaration sind Sie Ingenieurin und keine Historikerin. Also lassen Sie die Historie einfach bleiben! Herr Guisan ist eine Ausnahmefigur und es gib viel zu ihm und zu seinem Umfeld zu sagen, zu Ihrer Geschichtsbiegerei sicher nicht.

  35. Frau Vilallon……..

    Die Sache mit Pilet Golaz habe ich lange im Kopf gewälzt und ich denke wir tun ihm Unrecht.
    Sicher hat er es aber nicht verdient, nur als ewiger DEFÄTIST in Erinnerung zu bleiben.
    So wie es Polizeichef Rothmund nicht gebührt, als der Judenhasser schlechthin zu gelten.
    Neue Erkenntnisse zeigen das der viele Juden hier beliess die er hätte ausweisen können.

    Guisan war übrigens ein eher mässiger Militär.
    Aber er hatte ein Auftreten das gefiel.
    Er war eben ein Romand …..wie man das bei uns in der Ostschweiz sagen würde. Und die hatten quasi eine natürliche Noblesse die man bei uns seltener fand.
    Das war in den Medien hilfreich, schon damals.

    Er hat zum genau richtigen Zeitpunkt das Entscheidende getan, dafür gehört ihm unser ewiger Dank.

    Der Geist war übrigens nicht überall von Defätismus geprägt, das trifft wohl fast nur auf damalige Politiker, Beamte, die Intelligenz und jene Frontisten zu.

    In meiner Familie war man traditionell bei der Kavallerie und die Mannschaften dieser stellten die Bauern.
    Mein Grossvater kannte zudem den Fotografen Hausamann gut, der hatte hier in St. Gallen sein Fotogeschäft.

    Und dieser „Geheimdienstler“ sagte meinem Grossvater wer die Frontisten waren.
    Grossvater war überaus deutschfreundlich, er brachte in beiden Kriegen die Deutschen mit der Kutsche zum Bahnhof wo sie Heim fuhren um mobilisiert zu werden. Er hatte ja immer über den Sommer Deutsche Heuer.
    Das geschah mit Musik auf dem Perron, man packte ihnen Würste ein und gab viele gute Wünsche mit.
    Beim zweiten mal wurden etliche Söhne von den Vätern überredet in den Krieg zu ziehen, denn unter Hitler sei das ja nun alles ganz anders, der Krieg dauere nicht lange.
    Diese Väter fürchteten um ihre kleine Kriegsrente die sie aus Deutschland erhielten.

    Aber eben, sich von „Freunden“ erobern lassen, sowas zählte nie zum Weltbild der Bauern hier.
    Er sagte zu mir als Kind immer, er habe gewusst wer die Defätisten sind, Hausamann eben…..
    Und, wäre die Nachricht gekommen das Deutsche Truppen nun einmarschieren, Er und seine Kollegen hätten diese Frontisten allesamt noch vorher erledigt.

    Tja, so war das damals. Ob s so gekommen wäre…. zum Glück wissen wir es nicht.

    Und richtig, wäre Blocher nicht gewesen, die Schweiz wäre mit dem EWR eben niemals unabhängig geblieben, sondern der EWR wäre nur die „Eingewöhnungsklasse“ zur EU geworden.
    Der Erfolg einer EWR Abstimmung hätte den Hunger unserer Sozis erst recht angefacht.

    Wir wären heute in der EU.
    Blocher hat das wirksam verhindert….. aber er ist nicht „Der General“…. aber er wird eines hoffentlich noch fernen Tages einmal der Politiker sein der in Erinnerung bleibt.
    ——————————————-
    ——————————————-
    Wer den Rahmenvertrag und damit den EU-Beitritt unter falscher Flagge nicht möchte, der muss die SVP „Selbstbestimmung-Initiative“ an de Urne annehmen.
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    ——————————————-

    Dieser Urnengang wird so wichtig sein wie damals die Weichenstellung gegen den EWR.

    Ich habe damals den EWR unter anderem abgelehnt, weil man ihn in gewissen Kreisen als Schulklasse für den EU-Betritt bezeichnet hatte.
    1 Tag darauf bin ich nach Kenia geflogen um dort Ferien zu machen.
    Dort in den Hotels an der Diani-Beach überwinterten sehr viele mittelständische Unternehmer im Ruhestand.
    Die beglückwünschten uns überschwenglich ……sobald sie erkannten das wir Schweizer sind.
    Da hat mal einer den Brüsseler Unsinn abgeschmettert…. das tat denen sichtlich gut, war damals schon Balsam auf ihre Seelen.
    Mir wurde von den Leuten viel davon berichtet, wie es sich als Firma in der EU so lebt und arbeiten lässt, nichts davon war wirklich was Positives.
    Alle klagten sie über die stetige Verschlechterung der Lage seit die EU, damals noch EG, immer mehr Gewicht erhalte.
    Das war 1992……

    Tja, wo aber bleibt unser „General“….. eben, der ist in unserem System nicht vorgesehen.
    Unser System soll der Politik wenig Macht geben, denn Macht würde sie sofort missbrauchen.
    Leider hat das zur Folge das keine starken Köpfe in den Bundesrat kommen…… die Bundesräte der letzten 30 Jahre waren ein Muster an Saumässigkeit…. mit 1-2 Ausnahmen.

    Aber es wäre eben schön einen General zu haben der unseren Politikern die Leviten liesst und das Volk motiviert.
    Allerdings sollte der dann eben kein General der Sozis sein … womit wir wieder beim System und seinen Vor und Nachteilen sind.

    Tja, ein General der ausserhalb der Pollitik stünde und das richtige Tut…..
    ……..ja dem würde ich folgen….. bis nach Bern um den erbärmlichen Sauhaufen auszumisten.

    • wir haben soeben wieder die vereinbarte lohnsumme an sie überwiesen. bitte machen sie eine pause damit die sache nicht zu augenfällig wird.

    • @ Herrliberger….

      Sie haben einfach keine Fantasie….(((-:

      Naja, wenn man von Sorros bezahlt wird….

  36. Die Schweiz hat es selber in der Hand nochmals über den EWR abzustimmen. Am 6.12.1992 war das CH Stimmvolk noch nicht bereit für diesen mittlerweile notwendigen Schritt. Liechtenstein und Norwegen haben keinerlei Probleme mit dem EWR. Weshalb zögern wir Schweizer weiterhin und weshalb bringen unsere Politiker die EWR Variante nicht zur Auswahl?

    • @ Asil….

      Wir stimmen darüber nicht ab, …..weil wir auch in Etappen nicht in die EU geführt werden möchten.
      Und der EWR würde von unserer Politik als Etappe zum Ziel betrachtet….. nichts anderes.

  37. Ich teile den Ruf von Frau Villalon nach mehr Rückgrat und Vertrauen in die eigenen Stärken. Da kann gleich jeder und jede bei sich selbst anfangen. Allerdings entspringen Generäle Angstgemeinschaften und setzen Hierarchie voraus. In diesem Sinne ist mir dann direkte Demokratie doch um einiges lieber, bei allen Nachteilen die damit einhergehen können. Vermeintlich einfache Lösungen für komplexe zivile Herausforderungen und Probleme in unserem unmittelbaren Lebensraum möchte deshalb keinem General anvertrauen. Für mein Empfinden bemühen beide Lager den Frame Angst exzessiv (Verlust von Arbeitsplätzen, Überfremdung, fremde Richter, Autonomieverlust, Abwanderung von Unternehmen, Wohlstandsverlust, Steuerausfälle, Unordnung, usw.). Es ist deshalb in der Tat nicht einfach sich ein möglichst ausgewogenes Bild zu machen und für sich eine Entscheidung zu treffen. Aber genau diese Verantwortung will ich für mich nicht an einen General abtreten.

    Freundliche Grüsse Rico Meier

  38. Der Vergleich der EU mit Hitlerdeutschland und der Haltung des Bundesrates mit derjenigen von Pilet – Golaz und anderen Anpassern ist wirklich allerunterste Schublade. So etwas würde nicht einmal den schlimmsten Scharfmachern der SVP passieren

    • Aber Hr Brühlmann, wer wird denn gleich so geifern…?
      Trinken Sie ein kühles Glas Weisswein und glauben Sie weiterhin, dass Frau Gössi jetzt grün wird auch ohne anstehende Wahlen, dass Hr Pardini die Interessen der Gewerkschafter im Auge hat oder dass C. Wermuth völlig ohne Kalkül als SR kandidiert gegen eine Frau.

  39. Genau! Hier in Lausanne – ja, als Kind habe ich in den 50er Jahren „mon Général“ auf seinem Pferd in Ouchy reiten gesehen – herrscht die Meinung, dass der Bundesrat ganz einfach „pas de couilles“ hat.

  40. „Die spinnt ja, wird nie klappen, wird so mancher Leser denken und kommentieren“.
    Nein, sie spinnt nicht, die Villalon. Super überlegt und aufs Papier gebracht.
    Mein Vater bewachte im 2. Weltkrieg das Kraftwerk Eglisau. Er erzählte viel darüber und sagte, sie hätten damals die Hosen voll gehabt, auch von der Politik, wie sie taktierte („Pilet-Golaz, der Defätist“, „die elenden 200er“, darunter 80 Offiziere!). Meine Mutter war Genferin. In unserer Stube hing ein farbiges Portrait von Guisan. Sein Teint war braun, ohne Karibiksolariumsonne.

  41. Werte Frau Villalon, mit den Worten eines spanischen Vorbildes, des Philosophen Miguel de Unamuno, hoffe ich, dass Ihre Worte zum Leben erweckt werden und die Bevölkerung ermutigen und wieder das nötige Selbstvertrauen zurück bringt.
    „Die Menschen müsse lernen, mit den Ohren zu lesen, nicht mit den Augen. Denn das Wort ist lebendig. Ich habe mich immer davor gefürchtet, dass meine Worte in den Büchern sterben, dass sie keine lebendigen Worte sind. Ich habe immer dafür gelebt, die Sprache zum Leben zu erwecken.“

  42. Nein, ich will aber kein Reduit. Ich will eine offene Schweiz. Ich will eine Schweiz die nicht nur IV Rentner überwacht und bestraft, sondern auch die Steuerschmarozer. Dank Blochers blockierer Partei $VP sind wir überhaupt in dieser Lage. Nicht das die EU bzw der Euro das Gelbe vom Ei wären. Aber immerhin hat sie 70 Jahre Frieden gebracht. Und die momentane Misswirtschaft innerhalb der EU (nicht Einhalten von Verträgen wie Schengen, Schuldengrenze etc), das Euro-Desaster und andere Idiotien wie Krümmung der Gurken ist halt alles nur einem Umstand zu Verdanken: die wirtschaftliche Einseitigkeit des Produkts Europa. Man hat die Menschen bewusst vergessen, unter den Teppich gewischt. Das Resultat sieht man heute. Ob wir als Schweiz als Mitglied da was hätten ändern können ist fraglich. Aber es wäre Besser mitreden und mitbestimmen zu können, als sich jetzt am Nasenring durch die Manege schleiffen zu lassen. Es ist bei uns wie überall wo Schreihälse und Populisten überwiegen: statt Lösungen für Probleme zu suchen, werden neue Geschaffen: Rassenhass, Ausgrenzen, Schreien. Siehe Köppel und Co in jeder Arena Sendung: die $VPler zerstören ganz Bewusst jeden Dialog indem anderen dauernd drein geredet wird. Das zeigt aber auch, wie gross die Angst der Schreihälse vor den nächsten Wahlen sind. Darum weiterso mit hirnrissigen Pestizidbeschlüssen. Solche gegen die Bevölkerung gerichtete Entscheide kosten diesen Bauern Stimmen. Und zwar massiv. Und wenn deren Geschrei nicht mehr hörbar ist, kann man auch wieder Lösungen suchen. Das gilt auch für die EU Granden. Weniger den Schreihälsen folgen, dafür mehr auf die Bevölkerung eingehen. Und da Vernunft momentan extreme Mangelware ist, wird sich ohne Druck auch nicht viel ändern. Und der Druck der rasend schnell kommen wird, ist die kurz vor der Tür stehende komplette Zerstörung unserer Lebensgrundlage, der Umwelt. Und um diese Probleme überhaupt auch nur im Ansatz in den Griff zu bekommen, braucht es keine selbsternannte Diktatoren aus Herrliberg die sich auf einem Mistwagen über die Felder ziehen lässt. Es braucht intelligente, besonnene Köpfe. Die würde es geben. Aber solche Persönlichkeiten wären nicht Lobbistenhörig. Darum wird nix draus. Schade.

    • @Stepi: Ihre Logik ist umwerfend. Die EU gibt es seit 26 Jahren, aber sie soll – nach Ihrer Rechnung – seit 70 Jahren Frieden gebracht haben. In einem Punkt haben Sie jedoch recht: „Und da Vernunft momentan extreme Mangelware ist“. Sie sind ein gutes Beispiel dafür…

    • @ Stepi….. wie kann man nur derart Blöde sein….???

      Zitat :
      Nein, ich will aber kein Reduit. Ich will eine offene Schweiz. Ich will eine Schweiz die nicht nur IV Rentner überwacht und bestraft, sondern auch die Steuerschmarozer. Dank Blochers blockierer Partei $VP sind wir überhaupt in dieser Lage.
      ——————————————————-

      Und die Ü-50 haben sie schon vergessen.
      Klar, wenn sie 50-ig sind hören sie einfach auf zu Arbeiten de,, dann wird sie eh niemand mehr wollen.
      Und sie können dann ja auch noch glauben das Blocher schuld ist, nicht etwa die Linksmotivierte Politik alles zugwanderte hereinzulassen, ja die Türen sperrangelweit aufzumachen.
      Und klar, bei Sozis sollen immer die anderen mehr bezahlen.
      Das ist ein so erfolgreiches Modell das alle sozialistischen Staaten derart übermässig gut florierten das sie allesamt untergegangen sind.

      Ich hab die EWR Abstimmung miterlebt.
      Damals sagten uns die Sozis wer das ablehne habe eben nicht kapiert um was es gehe, ja der sei eben zu ungebildet. Der Untergang unseres Landes wurde uns gar Prophezeit.
      Beinahe untergegangen ist seitdem jedoch die EU…..((-:

      Und genau, die SVP-ler zerstören dein Dialog.
      Also ich sehe gerade in Deutschland was Sozis unter „Dialog“ verstehen.
      Da wird wegen dem Mord an einem Politiker, der hatte alle die keine weiter Flüchtlings-Invasion wollten, nahegelegt auszuwandern, erwogen allen Politikern die nicht das „richtige denken“, die Grundrechte einzuschränken.
      Da werden AfD Politiker beinahe totgeschlagen und die Sozis schreiben hämische Kommentare.
      Da gabs über 100 gewalttätige Angriffe auf die AfD, aber das ist politisch abgesegnet.

      Wir, die rechten sind es die Demokratie noch ernst nehmen
      Ihr, die Sozis wollen nur alles und jedes verbieten und Diskutieren könnt ihr auch nicht.
      Links ist immer totalitär, es gab nie ein Linkes System welches nicht in der Diktatur endete……. kein einziges.

      Aber wir SVP-ler sind die Boykotteure…… sie sind vielleicht ein Dummkopf.

    • Frieden?
      Freiheit?
      Gerechtigkeit?
      Selbstbestimmung?
      Demokratie?
      Währung?
      Selbstverteidigung?
      Jobsicherheit?

      Die EU hat das alles nicht, will es den dummen und blöden Schweizern aber für ein Trinkgeld wegnehmen!

      Stepi, gibt ein böses Erwachen!

    • Klar, Stepi. Und die USA sind die wahre dem Frieden und der Eintracht verpflichtete Demokratie des Westens, und ein Zitronenfalter faltet Zitronen…
      Pfffffrrrt….!!!

    • @Stepi

      Es geht um den Rahmenvertrag.

      Bitte lösen Sie sich vom Anti-SVP-Reflex. Schreihälse und Wichtigtuer wird es immer geben Rechts und Links. Die Argumente sollten zählen.

  43. @ Wilhelm Tell
    Es ist kein Geheimnis, weshalb Hitler die Schweiz unangetastet liess:
    Nach dem Blitzkrieg gegen La France, wollte Hitler gleich die Briten einsacken. Die deutsche Luftwaffe erlitt jedoch schwere Verluste gegen die Mosquitos und Spitfires. Er gab das Vorhaben auf und startete den Russlandfeldzug.
    Ab Juli 1943 musste er seine Reserven gegen die Amerikaner und Brits in Italien einsetzen.

    Die Schweiz hatte zudem keine Rohstoffe und keine grosse strategische Bedeutung. Ganz anders Norwegen; über den Hafen Kiruna wurde Eisenerz aus Schweden ins Reich geliefert. Norwegen und Dänemark waren für die Nordsee-Flotte strategisch enorm wichtig.

    • Es muss heissen:
      über den norwegischen Hafen Narvik wurde Eisenerz von
      Kiruna Schweden ins Reich geliefert.

    • @ Militärhistoriker

      Hitler hoffte auf eine Einigung mit dem britischen Königshaus (Hannover-Sachsen-Coburg), insbesondere mit dem Herzog von Kent und deutschfreundlichen Kreisen.
      Bei Dünkirchen ließ er deshalb 300.000 Soldaten auf die Insel entkommen.
      Rudolf Hess flog auch nicht umsonst nach England.
      Churchill beharrte jedoch auf dem Kriegszustand.

      Was die Schweiz anging, galt:
      „Die Schweiz, das kleine Stachelschwein, das nehmen wir beim Rückzug ein.“
      Dessen (mögliche) Annektierung mit einer Invasion Englands oder dem Unternehmen Barbarossa zu vergleichen, zeigt, wie wenig Wert Schweizer auf Geschichte legen.
      Die Schweiz war für Hitler eine internationale Geschäftsbank.
      Die einzige, die noch für ihn offen war.
      Und der Kriegsgegner tat alles dafür, diesen Zustand beizubehalten.

    • @ Militärhistoriker……

      …..ich gehe einig mit ihnen das Hitler sicher den Zeitpunkt verpasst hat.

      Und wir hatten sicher auch Schweizfreundliche Offiziere in den Stäben der Wehrmacht und Mehrfrontenkriege waren eh nicht beliebt.

      Es sind viele Faktoren die uns halfen.

      Aber einer ist sicher unsere alte Wehrtradition und die Vorbereitungen unsererseits.
      Die 55ooo Objekte die wir zur Verteidigung gebaut haben suchen weltweit ihresgleichen.
      Und das ganze wäre ein Gebirgskampf geworden der die Wehrmacht vielleicht 2 Jahre beschäftigt hätte… während eine intakte Schweiz sich einigermassen neutral verhielt und so dem Reich nutzen brachte.
      Moderne Luftwaffe und Panzer halfen bei der Art von Krieg nicht viel.

      Es gab nie einen Kampf in dem eine so stark verbunkerte Gebirgslandschaft hätte erobert werden müssen.
      Was im ersten Krieg in den Dolomiten passierte war nicht das selbe, dort war sehr vieles improvisiert.
      Hätten wir Schweizer entschlossen gekämpft, wir wären eine schwärende Wunde im Hinterland der Deutschen geworden.

      Alles gehörte dazu und eben gerade ein General der am seinem Willen zur Standhaftigkeit keinen Zweifel zuliess.

      Rohstoffe hatten wir zwar keine, aber eine Hochtechnisierte modere Industrie.
      Und die hätte sehr viel mehr an die Rüstung Deutschland beitragen können, hätten wir unter deren Kontrolle gestanden.
      Was wenn wir jeden Monat 100 Tiger-Panzer produziert hätten…….

      Sowas hätte die Russen pro Monat vielleicht 1500 T-34 gekostet.
      Die Abschussquoten erreichten bei Tiger ja zwischen 10-18 Panzer pro eigenem Verlust… je nach Historiker und Berechnung.

      Eine besetzte Schweiz hätte den Krieg stark verlängert und auch sie hätte 1945 zurückerobert werden müssen.
      Unser Reduit wäre „DIE“ Alpenfestung gewesen….. vor der sich die Alliierten so fürchteten und die Deutschen hätten sie nicht einmal neu bauen müssen.

      Alleine damit haben wir den Alliierten einen grossen gefallen getan.

    • Sie verwechseln Narvik in Norwegen mit dem schwedischen Kiruna. Die Schlacht um Narvik hätte für Hitler wohl mit einer Niederlage geendet, wäre da nicht ab dem 10.05.1940 der Überfall auf die neutralen Benelux-Länder und Erzfeind Frankreich erfolgt.

    • Die Schweiz war das einzige Land, in welchem Gold frei gehandelt werden konnte. Ja, auch solches Gold….

  44. IP ist eine Informationsblase

    Viele Schweizer meinen bis heute, ohne Rahmenabkommen gäbe es keinen Handel mit der EU oder sie verstehen den einseitigen Mechanismus, der hinter der „Schlichtungsstelle“ steht NOCH nicht. Sie wissen teilweise auch nicht, dass die „Kompensationsmassnahmen“ willkürliche Strafen darstellen würden, deren Ausmass wir noch nicht kennen etc.

    Also Leute informiert Eure Mitmenschen!

    – am besten diejenigen, die sich nicht für Politik interessieren.

  45. Ob Guisan der beste Schweizer war, weiss ich nicht…
    Was ich sicher weiss aber ist, dass die Schweiz keine „Wille“ Nation ist. Man ist hyperinflationiert von Ängste, wie sie beschreiben, es fehlen mutige Menschen, Blocher war Miliardär und könnte sich leisten, aber die anderen werden marginalisieriert, schikanisiert oder blamiert…eigentlich mir gefällt immer noch besser Willhelm Tell, ein man der Strasse, auch wenn nur fiktiv.
    Wo ich mit Ihnen nicht einverstanden bin, ist in Ihre Vorschläge des Reazionismus ( man sollte alles restaurieren, was einmal war…) aber diese sind Tempi Passati und kehren nicht mehr zurück. Anstatt dessen müsste man in voraus schauen und sehen was heute die beste Lösung ist, was die Schweiz eine angenehme Land für alle macht und nicht nur für Super – Reiche. Somit, interessant aber Back in der Stube und bringen sie besser Vorschläge…heute braucht man keine Generäle mehr, sondern Menschen mit Überzeugeugung, frische und innovative Ideen und talent für originalitäten und Provokation. Da hinter eine durchgedachte Provokation steht meisten eine geniale Idee. Was ich überall sehe, nicht nur hier, in Zürich, aber auch NY, Paris, London…FB and Insta sind nur Kopien, die das gleiche machen und sprechen auch gleich. Ich nenne das „evolute Idioten“ und bin ich nicht arrogant dabei. Tja, ich habe auch noch keine Ei von Kolumbus gefunden, aber ich weiss wie man produzieren kann…

  46. Liebe Frau Villalon,
    die Zeit der Helden ist in Europa vorbei, Heute regieren Komiker und Schauspieler viele Staaten Europas, Tendenz zunehmend. Nur die Not bringt Helden hervor. Soweit sind wir noch nicht.

    • Herr Stöhlker….

      Immerhin, da stimme ich ihnen gerne zu.

      Helden wird es erst geben wenn der Misthaufen brennt.

      Beim Thema Bauern weniger…..(((-:

    • Herr Stoehlker,
      Sie schreiben: „Nur die Not bringt Helden hervor. Soweit sind wir noch nicht.“
      Wieso veröffentlichen Sie denn so einen Grabgesang wie neulich auf IP bei dem einem glatt die Tränen kommen?
      „Wir haben verloren“, etc.
      Herr Stoehlker Sie sind für mich (nett ausgedrückt) eine ziemliche „Wundertüte“.

    • „Nur die Not bringt Helden hervor. Soweit sind wir noch nicht.“
      Wie passt das zu Ihrem Text vom 21.06.19?

    • Lieber Herr Stoehlker,
      Guisan war kein Held. Er war ein Patriot, der für die Schweiz eingestanden ist. Ich kann verstehen, dass Sie als Neuschweizer, Mühe haben zu verstehen, was ein Schweizer Patriot ist. Das merkt man an den meisten Ihrer „gescheiten“ Aussagen über die Schweiz und die Schweizer.

  47. Das Schöne an solchen Episoden aus der Geschichte ist eben, dass jeder die Begebenheiten von damals nach seiner jeweiligen politischen Couleur interpretieren kann. Frau Villalon erwähnt natürlich mit keinem Wort, dass die Schweiz damals als Dreh- und Angelpunkt von Spionen und Geheimdienstlern beider Kriegsseiten sowie zur Abwicklung von sonst unmöglichen Geschäften mit kriegswichtigen Materialien, auch unter den sonst auf dem Schlachtfeld verfeindeten Staaten, von allen kriegsbeteiligten Staaten gerne genutzt und daher auch als souveräner Staat belassen wurde. Erwähnenswert ist sicher auch, dass General Guisan der Schweizer Luftwaffe, nach einer scharfen Protestnote aus Deutschland mit Androhung von Konsequenzen verbot, die Wahrung der Lufthoheit gegenüber Deutschland weiter durchzuführen und deren Flieger abzuschiessen. Es ist eben nicht alles schwarz und weiss, eine Betrachtung aus verschiedenen Richtungen ergibt oft ein vollständigeres Gesamtbild. Zusammenstehen als eine Nation ist gut und richtig, aber man soll die Realität nicht verkennen und die Stärken und Schwächen von sich selber wie auch des Gegenübers kennen.

    • Dreh- und Angelpunkt von Geheimdiensten etc. sind wir doch auch heute noch.

    • Cäsar sagte auch zu den Gladiatoren….aber heute, die Junge wie ich sind nicht mehr Gladiatoren, sondern Nerdsschlau…

  48. Sehr geehrte Frau Isabel Villalon,
    Sie haben genau die richtigen Worte gefunden! Ich habe noch die Generation gekannt, welche die Zeit des 2. Weltkriegs miterlebte. Es war, wie Sie schreiben. Mit seinem Rütlirapport kehrte General Guisan die Stimmung in der Schweiz gründlich um. Ein verängstigtes und verwirrtes Volk war plötzlich seiner Sache sicher: wir werden kämpfen und Widerstand leisten. Der wankelmütige Bundesrat befand sich innert kürzester Zeit im Abseits. Die anschlusswilligen Kreise, die es durchaus bei gewissen Wirtschafts-Eliten gab, wurden als Landesverräter kaltgestellt.
    Heute befinden wir uns in einer ähnlichen Situation, auch wenn der Druck, der gegen uns aufgebaut wird, nicht militärischer, sondern politischer und wirtschaftlicher Natur ist. Grundsätzlich geht es aber um dasselbe, um unsere Souveränität, Unabhängigkeit, Freiheit und direkt-demokratischer Selbstbestimmung. Und wieder erweist sich der Bundesrat als wankelmütiger Defaitist. Die Kreise, die den Anschluss wollen, sind diesmal jedoch grösser und mächtiger als damals. Der Einzige, der heute mit Guisan verglichen werden kann, ist Christoph Blocher. Doch gegen ihn wird seit dem EWR-Abstimmungskampf von 1992 ein unerbittlicher und PR-mässig gesteuerter Verleumdungs-Krieg geführt. Er konnte den EWR-Beitritt verhindern und wird auch jetzt alles tun, um den Kapitulationsvertrag InstA zu verunmöglichen. Dazu braucht es aber auch eine von der verteufelten SVP unabhängige Bewegung gegen das Rahmenabkommen. Ihr eindrücklicher Aufruf, Frau Villalon, ist ein guter Schritt in diese Richtung! Bravo!

    • Blocher wie Guisan? Nein, soviel Intelligenz trauen ich einem Blocher nicht zu. Der fährt auf seinem Mistwagen in die Untergehende Sonne. Wie ich es schon gesagt habe: mit Schreien und Hass säen gibts nur kurze Erfolge. Und zwar bei denen, die gerne einem Chef folgen, sich vor dem Hut verneigen. Wie Sie. Blocher ist die Wurzel des gesamten Uebels. Und ab Herbst beginnt der Untergang dieser Hetzerpartei. Sie beleidigen die Schweiz mit Ihrem Vergleich. Das unser Bundesrat nichts taugt ist bekannt, vorallem seit zwei $VP Bauern dahinein getäubelt worden sind. Mit zwei Rückständigen Nonsense Plauderis wie Maurer und Parmelin sind halt 2/7 der Regierung schon mal ein Reinfall. Aber schuld sind für Sie ja sowieso die Linken. Gälled Sie.

    • @Stepi: Sie bestätigen meinen Kommentar. Blocher und die SVP werden systematisch verteufelt von Leuten wie Sie, die ausser Beleidigungen nichts zur Debatte beitragen.

    • Haben Sie Herr Reiser 1992 den EWR Vertrag gelesen? Meine verstorbene Mutter hat es getan und nachher festgestellt, dass alles was von der Gegenseite darüber gesagt wurde, gelogen war. Die Landwirtschaft war zum Beispiel kein Gegenstand des Vertrages, aber die Bauern sind wie Lemminge hinter Blocher hergelaufen. Nun die SVP kann schon den Rahmenvertrag, der zugegenbenermassen für uns nicht so vorteilhaft ist wie der EWR-Vertrag von damals, vor allem was die Freiheit der Binnenwanderung innerhalb der EU betrifft und damit den Lohnschutz, ablehnen. 1992 hat die EU dem Bundesrat überlassen bei einer gewissen Grösse, ich glaube es waren 200’000 (!) in die Schweiz, eine Kontingentierung einzuführen.
      Ob das Schweizer Volk nach der Ablehnung des Rahmenvertrages weiterhin gewillt ist, unsere Landwirtschaft, die nach Norwegen am meisten subventionieteste der Welt ist und uns trotzdem noch dabei vergiften muss, weiterhin so grosszügig behandelt, werden wir sehen. Ferner dieser Wettbewerb in der Schweiz, denn man mit der Lupe suchen muss, wenn man es mit Deutschland vergleicht. Unsere Wettbewerbsbehörde ist eine Kuschelbehörde, wie überhaupt unsere Behörden im Gegensatz zu denjenigen von Brüssel vor Monopolen und Kartellen in die Hosen machen. Wir haben die höchsten Preise von Medikamenten in Europa, wenn nicht in der Welt. Es ist vielleicht gut, wenn man den materiellen Wohlstand in der Schweiz zurechtstutzt und ein frohe Seele hat mit dem Slogan „frei wie die Väter waren“. Nur ihr bewunderter Held aus Herrliberg hält aber gar nichts von persönlicher Einschränkung seiner materiellen Befindlichkeiten.Dies hat man deutlich gemerkt, wie sein Schwiegersohn bei einer Gemeindeversammlung gegen eine absolut notwendige Steuererhöhnung opponierte, die von einer absolut rechtsfreisinnigen Finanzvorständin logisch begründet wurde. Nun seine Tochter wird ja im Herbst dieses Jahres als Nachfolgerin von Bundesrat Maurer in den Bundesrat gewählt und dann ist Ihr Paradies, Herr Reiser, die Schweiz als Anti-EU-Staat gesichert. Ich habe nichts gegen Mitbürger, die gegen die EU sind, aber mich kotzt diese Diskussion der irrationalen Argumente der EU-Gegner an. Und dieses Hervorholen von Mythen wie von General Guisan kann für Gefühlswallungen gut sein, aber dient der Sache überhaupt nicht, um die es geht.
      Also, Herr Reiser, gehen wir als alte Männer einer ärmeren Schweiz entgegen. Bei mir sind aber die Reserven nicht so gross wie bei Ihnen, dass müssen Sie bedenken.

    • @Stepi
      Kommen Sie! Wie intelligent ist es Blocher als Wurzel allen Übels zu brandmarken? In welchen Zeiten leben Sie und wo?
      Wie intelligent ist es ausserdem die SVP als Hetzerpartei zu bezeichnen, wenn u.a. Sie ständig gegen Blocher und die SVP hetzen?
      Jawohl: Hetzen, denn an wirklich griffigen Argumenten fehlt es doch.
      Wie intelligent ist es zu behaupten, die beiden SVP’ler seien in den BR „inetäubelet“ worden – währenddessen die SP und die NEBS seit Jahrzehnten unbelehrbar und gegen den Willen des Stimmvolkes die Schweiz samt Inhalt erklärterweise in die EU hineinschummeln (und täubelen) wollen?
      Geschätze(r)Stepi, es braucht keine grossen Grundlagen um so zu argumentieren wie Sie das hier tun.
      Nur braucht es eben auch nicht viel um Ihre durchsichtigen Hass- und Hetztiraden einfach wegzuwischen.

  49. Eines der großen Rätsel der Geschichte des 2. Weltkriegs ist die Tatsache, daß Hitler die Schweiz unangetastet ließ.
    Die beiden Alternativen wären gewesen:
    Aus einem aktivem Widerstand wäre wohl ein Blutbad geworden, mit klarem Ausgang (trotz „Alpenfestung“).
    Aus einem passiven Widerstand wäre die Spaltung der schweizerischen Gesellschaft entstanden.
    Ungern erinnert man sich an die zahlreichen deutschnationalen und Mussolini gegenüber positiv eingestellten Vereine auf Schweizer Boden (insbesondere in Grenznähe), an die Sympathien von Teilen der Schweizer Armee gegenüber dem Dritten Reich, an unverhohlene Lobeshymnen von Schweizer Industriellengattinnen aufgrund der Redekunst des Führers.
    Es gibt Bilder über NSDAP-ähnliche Veranstaltungen in Zürich in den 1930-er Jahren, viele Deutsche aber auch Schweizer.
    Aufgrund des wirtschaftlichen Erfolgs im nördlichen Kanton wurden etliche aufmüpfig, die lange unter Hunger und Entbehrungen gelitten hatten. „Warum geht so etwas nicht in der Schweiz?“ hieß es an so mancher Ecke, nicht nur unter Frontisten.
    Bei dieser Grundsituation möchte ich General Guisans Rede als reine Propagandaveranstaltung abqualifizieren. Der Mann wusste, daß es etliche finanztechnische Verbindungen gab, die sowohl für die Schweiz als auch für Italien und Deutschland lebenswichtig waren. Die Besetzung der Schweiz hätte bedeutet, daß der Finanzplatz durch einen globalen Boykott sofort geschlossen worden wäre.
    Machen wir uns nichts vor, auch bestimmte Kriegsgegner der Achsenmächte profitierten vom offenen Handelsplatz Schweiz. Nicht umsonst sind Rohstoff-Firmen in der Schweiz weiterhin präsent, obgleich es hier nichts zu fördern gibt. Überdies waren viele Banken aus Südamerika und den USA auch in Genf und Zürich mit Filialen vertreten.
    Vor kurzem führte die Stadt Kreuzlingen eine Begehung der Schweizer Verteidigungsanlagen zwischen Bottighofen und Ermatingen durch. Hier waren Bunker mit Artilleriegeschützen großen Durchmesser im sogenannten Aufmarschgebiet des Konstanzer Trichters zu besichtigen. Diese wurden ab 1935 geplant und ab 1937 gebaut. Kaum nachvollziehbar, wenn man mitberücksichtigt, daß 1936 die Olympischen Spiele in Berlin stattfanden, 1937 Adolf Hitler im Times Magazine zum „Man of the year“ gekürt wurde und 1938 Chamberlain in London aus dem Flugzeug stieg mit den Worten:
    „Das ist der Frieden für unsere Zeit“.

    Fazit:
    Die Schweiz fuhr immer schon mit einer Doppelstrategie: auf Eigenständigkeit pochen, es nie darauf ankommen lassen, und als oberste Priorität darauf achten, daß die Geschäfte nicht gestört werden.
    Obgleich Vertragspartner wie Brüssel 2019 und Berlin 1940 sicherlich nicht vergleichbar sind, so ist die außenpolitische Haltung der Schweiz in diesen Fällen recht ähnlich. Unter dem Feigenblatt der Neutralität kann man es sich leisten, keinem der geschenkten Gäule je ins Maul geschaut zu haben.

    Hand aufs Herz liebe Schweizer Banker: bis vor ein paar Jahren war jede Dollarmillion gut, ob vom Diktator des Kongo oder von einem Waffenschieber oder Drogenhändler. Die Moral, wegen eindringlichen Geruchs einen Deal abzulehnen habe ihr doch erst,
    seitdem einige dafür in Untersuchungshaft sitzen.

    Ihre nationalen Befindlichkeiten, Frau Villalon, sind eventuell gar nicht in Gefahr. Die Eidgenossenschaft ist siebenhundert Jahre alt und selbst Napoleon hat die französisch-sprachigen Kantone nicht zu Departements unter Paris degradiert.

    Wenn man Hitler und Napoleon getrotzt hat, muß man sich vor Juncker doch nicht fürchten ?

  50. Ein Hochgenuss, die Lektüre dieses Beitrags. Messerscharf analysiert, sowohl die damalige, wie die heutige Situation.

    Obwohl nicht 1:1 übertragbar, wie Sie richtigerweise selbst bemerken, trotzdem an Ähnlichkeiten nicht gerade fehlend.

    War wohl der elegante Villalon‘sche Konter auf den „Alles-ist-verloren“ Artikel des nicht weniger brillanten Klaus J. Stöhlker. Ping Pong der Extraklasse.

  51. 24.Juni 2019 : Amherd verlangt gerade 15 – 16 Milliarden für Push-Up – Anschaffungen für unser Militär. Die Lobbyisten und Kriegsgeräte-Hausierer haben die CVP – Bundesrätin bereits im Sack………… und so läuft und kräucht die Eidgenossenschaft schnurstracks in die EU-Abhängigkeit. Ein Bankgeheimnis – Revival? Forget it! Confederatio Helvetia gibt es nur noch auf Briefmarken und am Hinterteil von Mfz. Der Virus Macht und Geld haben Schweizer Parlamentarier und viele tausend Profiteure Rings umher charakterlich immun und profillos gemacht! Solche Gummibärli-Gestalten sind ausser Stande in Brüssel Tacheles zu sprechen, geschweige denn zu handeln. @Villalon‘s Wunschdenken in Ehren, aber dieser Zug ist längsten abgefahren, bzw. Ist nie angekommen! Die unmittelbare Zukunft wird ausserdem Belastungen und Verwerfungen bereit halten , dass wir weder die Mittel noch die Energie aufbringen werden das Schicksal abzuwenden. „ Wer etwas anderes erwartet hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht!“

    • Aha… gute Logik…..

      Wenn wir 16 Milliarden für die Armee verplanen, begeben wir uns in die Abhängigleit der EU…?

      Mannnnn……… oh mannnn…..

  52. Behinderung der Nord-Süd-Achse. Da ist wieder dieser komplette Unsinn! Noch immer nicht bemerkt, dass ein deutscher Exporteur aus Konstanz seinen Kunden in Como beliefern kann ohne die Schweiz zu passieren? Noch immer nicht bemerkt, dass kein Exportgut aus der Schweiz je in die USA oder nach China kommt ohne Transit durch die EU? Statt des Guisan-Bildes hätte die Autorin besser eine Europakarte gekauft. Dieser dämliche Kriegs- und Guisanvergleich scheitert nur schon an den Beteiligten und ihren Interessen. Halb Europa kämpfte gegen Nazideutschland – die EU zeigt sich im Dossier Schweiz heute aber einig. Die Schweiz fiel damals auch nicht mit militärischen Aktionen gegen Deutschland auf, auch wenn man nach dem Studium des Textes ja beinahe annehmen könnte, die Schweiz habe nach dem Rütlirapport Deutschland umgehend annektiert. So zu tun, als ob die Schweizer Diplomatie sich damals gegenüber den ausländischen Mächten nicht als ausgesprochen „Flexibel“ zeigte, ist schlicht Geschichtsknitterung. Wie sagte man: Die Schweiz arbeitet sechs Tage für die Deutschen und betet am Sonntag für die Alliierten. Man kann von mir aus gegen den Rahmenvertrag sein. Wenn man dafür aber den Zweiten Weltkrieg und Guisan – eine historische Figur welche ich selbst auch schätze – vereinnahmen muss, scheinen die Argumente ausgegangen zu sein. Es gibt Argumente dagegen, diese findet man aber nicht im Hurra-Geschichtsuntericht der 50er-Jahre.

    • @Pal:
      Geschichtsknitterung…?!? LOL, LMAO, ROFL…You made my day, honestly!!!

  53. Na ja, wir – das Stimmvolk – hätten ja im Herbst die Gelegenheit, die gesamte EU-geile Verräterkaste aus dem Bundeshaus zu jagen. Nur, warum tun wir dies nicht einfach? Sind wir zu faul, zu blöde oder beides? Oder finden wir die Unterjochung unter das EU-Diktat in einem sadomasochistischen Anfall in etwas sogar erstrebenswert? Fakt ist, dass gerade mal 30% der Stimmberechtigten ihren Zettel absenden oder einwerfen. Mit anderen Worten: es genügen 16% links-grüne-„liberale“ (inkl. FDP und CVP) Wähler damit unsere Ideale an die EU verschachert werden. WIR, das Stimmvolk ist einfach zu debil um dem drohenden Niedergang und Verrat entgegen zu treten. Im Umkehrschluss – und frei nach Darvin – haben wir’s also nicht anders verdient und gehören langfristig als Staatenbund eliminiert. Mein grosser Aerger gilt nicht den korrupten Lügenpolitikern in Bern, sondern den Nichtwählern, welchen anscheinend alles egal ist. Ich persönlich habe mich von dieser Gesellschaft und ihren Zwängen erfolgreich abgekoppelt, lebe gut, fahre meine „Greta“ mit V8, 5 Liter und Biturbo und zahle keinen Rappen Steuern. Wenigstens finanziere ich so diese Irren und Volldebilen nicht auch noch.

  54. Mit dem Rahmenvertrag wird unsere direkte Demokratie umgepflügt und abgeschafft. Der Europäische Gerichtshof hat immer das letzte Sagen, er kann Volksabstimmungen für ungültig erklären. Das heisst, wir werden immer mehr dem Resten Europas gleich gemacht. Vor allem bezüglich Wohlstand, aber auch Umweltschutz, Sozialstaat und Renten. Es wird abwärts gehen mit uns ohne das wir uns wehren können. Wie kann man einen solchen Vertrag unterschreiben ? Einfach nur schrecklich.

  55. Die EU-Granden haben die 5. Kolonne in der Schweiz längst bemerkt, sie werden auch mit Infos gefüttert von ihr. Jetzt noch ein Zückerli vom Ischiasgeplagten für „unsere“ Gewerkschaften, und die SP kippt um. Denn sie will ihn ja, den Unterwerfungsvertrag (Pardini gestern im Sonntalk, auch wenn er ihn Rahmenvertrag nannte), damit der verhasste Nationalstaat endlich passé ist. Am Schluss heisst es: alle gegen die SVP. Der Ausgang ist klar. Eine Schande, aber Demokratie gilt auch für Wohlstandsverblödete. Wer eine passende Destination fürs Auswandern hat, ist im Vorteil.

  56. Irre dieser Vergleich zwischen Schweiz/EU und Schweiz/Nazideutschland. Oder ist der Text etwa als Satire gemeint?

    • Herr Israel, Sie sind offenbar schon zu lange in Brüssel, um die Schweiz noch zu verstehen – falls Sie sie je verstanden haben…

  57. Nur wenn der Preis der möglichen Massnahmen durch die Schweiz gegnüber der EU hoch genug ist, wird uns die EU in Ruhe lassen. Die EU hat riesige Probleme und das letzte was man in der EU Elite gebrauchen kann ist weiterer wirtschaftlicher Schaden in der EU. Massbahmen könnten aussehen wie folgt:
    – Grenzgängerstatut verschärfen, Wiedereinführung des Bankgeheimnisses, Massive Senkung der Besteuerung von Firmen, hohe bürokratische Hürden im Nord-Süd-Verkehr, Einführung von Grenzkontrollen, Verbieten von Werbung von EU Firmen in der Schweiz, welche in der Schweiz keinen Sitz haben, Konsequente Rückführung von EU Sozialfällen, Konsequente Rückführung von EU Straftätern auch bei Bagatelldelikten, hohe Strafen für alle EU Autokonzerne, welche im Dieselskandal dabei sind, eventuell Einführung von Zöllen auf EU Produkte (CH kauft im Jahr für 20 MRD mehr Güter von der EU als sie dorthin verkauft. Wäre die EU bereit, diesen sehr hohen Preis zu bezahlen ? Die EU liegt ja bereits im Streit mit Russland, GB, der Schweiz und vielleicht bald auch mit den USA (z.B. Autozölle)!Der Preis für die EU wird immer höher. Kann sie das verkraften. Bei Hitlerdeutschland war die Situation sehr, sehr schwierig das was wir heute sehen ist dagegen ein laues Lüftchen. Ja, es bräuchte definitiv jetzt einen General Guisan, der zum Volk und zur EU spricht. Die Schweiz will keinen Streit mit der EU, dann soll uns die EU gefälligst in Ruhe lassen onst müssen wir aus der Schwiez heraus leider härter auftreten.

    • Habe ich auch lange so gesehen, jedoch bedenken Sie:

      Ad “Streit mit UK”: UK löst sich gerade selbst auf. Die EU tritt gegenüber UK total geschlossen auf. Denn man sieht nun, man verhandelt mit einem Halbtoten der sich 25 und in der Blüte seiner Schaffenskraft wähnt. Sollte der Brexit kommen, zerfällt dieses Land unmittelbar (dauert keine 10 Jahre). Der Binnenmarkt im UK ist identisch mit dem EU-Binnenmarkt; es gibt keinerlei autonome Rechtssicherheit über grundlegende föderale Fragen die für einen funktionierenden Wirtschaftsraum geklärt sein müssen. Einfach mal “Devolution” und Brexit bei Google eingeben. Gegen den konstitutionellen clusterfuck in UK sind die Probleme in Frankreich oder Spanien ein Spaziergang im Park. Und dann werden darüber noch Endstufencretins wie Boris Johnson und Farrage “verhandeln”.

      Man hat sich vom Imperium in die EU gerettet und lebt in einer Wahnvorstellung; als Nationalstaat hat UK keinen relevanten Zeitraum existiert. UK gegen EU ist kein Konflikt sondern ein Trauerspiel. Für DE und NL ist der Brexit auch eine Katastrophe, aber nicht für die EU.

      Ad USA: die PE-Manager haben in der EU viel Spass (“We love Mittelstand.”). Ein ernsthafter Konflikt mit den USA – gibt es nicht und wird es nicht geben – wird die EU gegenüber den MS letztlich stärken.

      Das Problem der EU ist, dass sie nur unter dem Schutz des US-Militärs leben kann. Trump fordert nun eben einen höheren Tribut. Davon können uns die Beschäftigten am Paradeplatz ein Lied singen.

      Gegenüber der EU härter auftreten? Dachte ich bislang auch. Allerdings: die Positionen sind nun klar abgesteckt. Glauben Sie wirklich, dass man sich von einem strategisch völlig irrelevanten Gletscherpark (das ist die Schweiz aus dem Elysee-Palast betrachtet) vorführen lassen wird? Die Börsenäquivalenz ist der klare Fingerzeig auf die auch ansonsten zahlreich vorhandenen Drittstaatenäquivalenzregeln. Je härter man auftritt umso schmerzhafter wird der Aufprall werden.

      Die “Nivellierung nach unten” ist ein riesiges Problem. Ein ernsthafter Widerstand gegen die EU hätte jedoch einen Absturz nach unten zur Folge.

      Ich denke auch, dass man beim Rahmenabkommen noch einmal hart bleiben sollte. Der Verlust der direkten Demokratie ist schlimm, und einen Versuch ist es definitiv wert. Langfristig jedoch führt die Haltung der Schweiz zur EU ins Verderben. UK ist ein Beispiel dafür was passieren kann wenn man sich in Wahnvorstellungen flüchtet und sich die Birne von paranoiden Privatiers zumüllen lässt. Es braucht einen in der Realität grundierten Plan was man macht, wenn die EU nicht nachgibt. Dazu muss man die Realität überhaupt erstmal zur Kenntnis nehmen.

      Ich schäme mich als EU-Bürger: am Hindukusch will man angeblich die Demokratie herbeibomben, in der Schweiz zertrampelt man sie (das Rahmenabkommen ist selbstverständlich das Ende der direkten Demokratie). Aber so ist es eben. Sie müssen hier langfristig
      abwägen. Dinge ändern sich, und wenn man mitten im grössten Wirtschaftsraum der Welt lebt kann man sich dem einfach nicht entziehen.

    • Ihre Argumentation in Ehren, aber schlussendlich verlieren Sie sich doch in Spekulationen.
      Wir wissen nicht was aus diesen verückten Konstellationen wird. Egal was wir alle für Denkgebäude erstellen – vorläufig können wir uns nur jeden Tag wundern über den herbeigewurschtelten Irrsinn derer die von uns allen gut bezahlt werden und anscheinend nichts besseres zu tun haben als alles was mal einigermassen funktioniert hat an die Wand zu fahren.
      Respektvoll

  58. Solange in der Schweiz die bestehenden Rentner nicht auf Teile ihrer aktuel überhöhte/unrealistisch hohe Rente verzichten. Solange die 50+ jährigen sich nicht massiv auf tiefere Renten einstellen. Ja, solange die junge Generation nicht einen fairen Teil des Wohlstand-Kuchens von den Alten fordert; welcher mit unrealistischen 4.5%-7% Zinseszins angewachsen und mit Umwandlungssatz von >7.5 verteilt wurde… ja, Solange wird es nie wieder eine starke, vereinte Schweiz geben.
    Die Alten müssen verzichten – ganz einfach. In einer goldenen Generation geboren und über nachhaltigen Verhältnissen gelebt/Wohlfahrt profitiert – so fett wurden Schweizerinnen & Schweizer 70+ mit einem durchschnittlichen Vermögen auf der Seite, von welchem Gen-Y nur träumen kann.

    • Gen-Y: Diese 70+ Generation hat immer zu 100 % gearbeitet. Lange Zeit auch noch 6 Tage in der Woche auch Samstags. Viele fuhren selten in die Ferien und wenn in’s Tessin. Sie wohnten in normalen 3 bis 4 Zimmer Wohnungen. Teure externe Kinderbetreuungen gab es nicht. Diese Leute haben sehr viel geleistet. Heute ist es modern nur noch Teilzeit zu arbeiten und viel Freizeit zu haben. Man wohnt in Häusern und grossen Wohnungen. Man fährt nach Thailand oder in die USA in die Ferien. Man gibt seine Kinder fremdbetreut ab in teuren staatlichen Einrichtungen während des Tages. Gen-Y: Sind Sie sich bewusst, dass Sie auf extrem hohen Niveau jammern ?

    • Weltoffen, ja genau! Und was hat das Altenbashing nun mit dem EU Unterwerfungsvertrag zu tun? Gen-Y – akademisch überheblich, wohlstandsverwahrlost und ziemlich dümmlich daherschreibend – wie soll auf dieser Basis der Argumentation eine vereinte, starke Schweiz entstehen? Ich sehe schwarz!

    • Akademikerin aus Trollhatten?
      Ist das Ihre Berechtigung so einen Stuss zu schreiben?
      Sie schaden damit allen Akademikern, Sie schlimmes Mädchen Sie!

    • Wie schön wäre es wenn Sie reiche Eltern hätten, die ihr Vermögen verprassen anstatt es Ihnen zu vererben. Academia Nuts.

  59. Bravo, Isabel!
    Ja, wir könnten heute eine Dipl.Ingenieurin mit solider Erziehung, Ausbildung und Berufserfahrung als „Generalin“ brauchen. Anstelle all dieser gekauften Politiker, die ja zum grossen Teil nur wissen, wie man PowerPoint-Folien abkopiert.
    Ich freue mich auf Ihren nächsten Beitrag.
    Ein „uralter“ Ingenieur und Militär.

  60. Buenos tardes Senora Villalon; excellent beschrieben was Guisan damals machte. Im August 1968 war ich in Bure im WK, als die Russen in Prag einfielen, am anderen Tag mussten wir unsere Centurions mit je 65 Schüssen Kriegsmunition füllen, im B’hof stand der Eisenbahnzug, der uns nach Sargans gefahren hätte – zum Glück kam es nicht soweit. Wenn man sich heute die von den Wählern und Steuerzahlern besoldeten Bundesräte und gewisse Parlamentarier anschaut, dann sollten wieder einmal ein paar Wilhelm Tell geboren werden. Der EU-Gockel aus Austria sollte doch dort das
    Volk über einen EU-Austritt abstimmen lassen……..

  61. So ein historischer Quatsch! Über General Guisan wird viel gesagt und oft ist es viel wichtiger, was in ihn hinein provoziert wurde und nicht, was wirklich seine Person war.
    Sein grösste Stärke war sein persönlicher Charme, vorallem der holden Weiblichkeit gegenüber und sein Können die richtigen Mitarbeiter einzusetzen, die diesen kleingewachsenen Mann gut in Szene zu setzen wussten. Was hat er überhaupt bei diesem berühmten Rütli-Rapport gesagt. Es gibt keine Abschrift davon. Es war sicher keine Rede gegen Hitler, trotzdem er die Nazis überhaupt nicht mochte, aber durchaus Verständnis für Mussolini hatte.
    Ein für alle mal, die etwas von Schweizergeschichte wissen wollen, es war der Bundesrat als Gremium, der mit seinem Vollmachtenregime, die Akzente der Schweizer Politik in diesen Jahren setzte. Es gab da natürlich Bundesrat von Steiger, ehemaliger Anwalt der deutschen Botschaft, was Urs Altermatt in seinem Bundesratsführer nicht erwähnt. Es war da Bundesrat von Etter, der katholisch-konservativ handelte und die Juden gar nicht mochte wie Katholische Kirche auch. Ferner war Bundesrat Enrico Celio, sein sklavischer Gefolgsmann im Bundesrat ohne eigene Gedanken. Bundesrat Wetter, ein Mann der Industrie wie auch Bundesrat Stampfli. Wetter war zwar deutschfreundlich, aber beide wollten im Kriege Geschäfte machen und ihr Urteil richtete sich nach den realen Machtverhälnissen. Ich liebe solche Schüler von Machiavelli.
    Aha, dann gab es da noch Pilet-Golaz mit seinem Waadtländer
    Patrizier Anti-Kommunismus. Verstehbar, wegen den riesigen Verlusten von Waadtländer im Zarenreich, was sich auch darin ausdrückte, dass man den Waadtländer Mörder, aus Russland vertrieben, seinen Mord an einem bolschewistischen Diplomaten in Lausanne mit einem Freispruch quittierte.
    Der Sturz von Pilet-Golaz war nicht seine Rede 1940, die übrigens Bundesrat Etter auf Deutsch vorlas, sondern seine Ablehnung mit Stalin diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Er musste deshalb 1944 gehen, weil wir eine rüde Ablehnung von Stalin wegen unseres Gesuches der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen erhielten. Wir hätten das gleiche noch 1941 billiger mit freudiger Zustimmung von Stalin erhalten können. Es ist nie gut, verbohrte Mythen zu beweihräuchern und die zum Folgen politischen Handels zu erhöhen. Das gilt auch für den Umgang mit der EU, da geht es um harte Fakten und Interessen. Ebenso müssen wir nicht meinen, auf der EU-Seite sei eine Bande von Hohlköpfen am Werk. Aber ereifert euch nur weiter über eure eingepflanzten Mythen. Die Realität zählt also nicht.
    Übrigens, die absolute Wahrhaftigkeit in unserer Presse damals, war die Wochenbilanz der SNB in der NZZ. Sehr wichtig für alle beteiligten Kriegsparteien. Es grüsst Machiavelli, den ich verehre.

    • Grüezi Herr Zach
      Die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit der UdSSR erfolgte nach 23 Jahren Funkstille schliesslich am 18.03.1946.
      Was wissen Sie über den Kuhhandel und seine Folgen betr. Repatriierung der in den von den Sowjets besetzten Gebieten festgehaltenen Schweizer und der Rückführung von in der Schweiz internierten sowjetischen sowie polnischen Soldaten hinter den Eisernen Vorhang (Polenzüge)? Wieviele Rückkehrer liess Stalin unter dem Deckmantel Deserteure „verschwinden“? Wurde dieses traurige Kapitel jemals wissenschaftlich aufgearbeitet?

  62. Guten Tag Frau Villalon

    Vielleicht können wir damit im Europa der Nationen und Völker sogar eine Vorreiter-Rolle spielen. Die EU + EURO (nicht Europa) stehen vor der wahrscheinlich grössten Zerreissprobe…es ist unsere Chance! Im März 2019 reichten die Grünen einen Vorstoss im Europaparlament ein. Sie wollten damit der Schweiz ihren vorbildhaften Lohnschutz garantieren. Der Antrag scheiterte nur knapp. Auf ganz verschiedene Weise ist m.E. der „Feind“ im Inneren zu ermitteln und blos zu stellen.

  63. ADIEU SCHWEIZ
    Teil 2

    „Schweizer und Schweizerinnen, seid euch bewusst ,dass es ein Privileg ist, in diesem schönen Lande zu leben und euer Schicksal selbst zu bestimmen. Lasst euch diese einzigartige Sonderstellung in einem nur noch gehorchenden (und zahlenden) Europa nicht nehmen.

    Seid wieder einmal Patrioten, auch wenn diese für den hohen Bundesrat, finstere Gesellen sind.“

    Dritte Auflage:ADIEU SCHWEIZ :Rothenhäusler Verlag Stäfa.

  64. ADIEU SCHWEIZ
    DANK BUNDESRAT UND DEKADENZ
    Von Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst F. Lüscher, 3034 Muri.Ein satirisches Memorandum zur heutigen Lage der Schweiz.
    „Ich bin mir darüber völlig im Klaren,dass die Alten in den westlichen Industriestaaten als die Ewig-Gestrigen meist verlacht und kaum noch geehrt werden.Wir sind in der Schweiz diesbezüglich besonders gut bedient,verfügen wir doch über eine ganze Galerie von Medienvertretern und sog. Intellektuellen, die ihren Lebenszweck darin sehen, unser Land und in den letzten Jahren insbesondere die Aktivdienstgeneration mit Dreck zu bewerfen.“
    „Es ist wohl aussergewöhnlich,dass die Regierung eines soweit zivilisierten Landes, das sich zudem als Rechtsstaat bezeichnet, einen Amtseid ablegt,mit dem sie sich feierlich verpflichtet,die Unabhängigkeit des Landes zu wahren und gleichzeitig als Fernziel ihrer Politik den Anschluss an die Europäische Union(EU)bezeichnet, was den Verlust der Unabhängigkeit bedeutet.“ Teil 2 folgt !

  65. Sehr geehrte Frau Villalon, ist es nicht so, dass „die Wirtschaft“ und nicht die Politik die Zukunft der Schweiz bestimmt? Durch gut bezahlte VR-Mandate (und dergleichen) hat sich die Politik kaufen lassen. Und die Wirtschaft foutiert sich einen Dreck um die Schweiz und deren Bevölkerung – das meine bescheidene Einschätzung… Deshalb müsste ein Ruck von der Basis her kommen, und wie sie schon sagten, es hat einfach zu viele Schlappschwänze… Aber wie so sind so viele Schlappschwänze? Die meisten von uns Schweizer/innen sind in einem präkeren Arbeitsverhältnis (jederzeit(!) kündbar, lächerlicher Kündigungsschutz) und zudem ohne Vermögen (Wohneigentum, unbelastet, was ist das?)… Wer hat diese präkere Situation zugelassen? Das Stimmvolk! Und wie heisst es so schön: Die Dummen bestraft das Leben!

    Cordiali saluti, RS

    • @Rico
      Danke für diesen Input Rico. Habe jetzt ziemlich feuchte Augen……. Wenn sich die SVP endlich einmal wirklich ehrlich für die Interessen der Arbeitnehmer einsetzen würde, wäre eine „United Front“ gegen das Übel EU errichtet.

      Die gefrässige, bürokratische BVG gehört mittelfristig abgeschafft. Dieser teure Schadenposten ist ein grosses Ärgernis. Eine ganz starke AHV umso wichtiger in dieser Zeit. Jeder Schweizer, jede Schweizerin würde übrigens noch härter und länger arbeiten gegen diese EU-Tyrannei. Alle eidgenössischen Arbeitslosen stellen wir an unsere Grenzen. Diese sinnvolle Aufgabe bringt mehr als RAV-Besuche………

    • @ Struppi von Nesslau

      Sie schreiben : “Das BVG gehört abgeschafft“!

      Lieber Struppi von Nesslau

      Als damals die Abstimmung für das BVG stattfand haben wir, wie auch viele andere dagegen gestimmt. Und trotzdem hat, wie bei sehr vielen Urnengängen eine dümmliche, unwissende, gehirngewaschene obrigkeits.- und staatsgläubige Mehrheit, diesem BVG-Unsinn zugestimmt.
      Eine Mehrheit, die nicht erkannte, dass, wenn Geld von Dritten zwangsverwaltet wird, grosse Summen an Verwaltungskosten, Gebühren, Courtagen, Provisionen, wahrscheinlich gar Schmiergelder und Schwarzzahlungen abgezockt werden, von den BVG-Einzahlungen.
      Banken, Versicherungen, sowie hohle Hände, haben sicherlich immer gut daran verdient.

      Das Verschulden liegt in der Bevölkerung selbst!

      Wer den ständigen Versprechungen und Lügen von SP, GRÜNEN, GRÜNLIBERALEN,
      CVP, FDP, EVP, etc.. regelmässig auf den Leim kriecht ist letztlich selber schuld, wenn er seine Freiheit den Anderen abgibt.
      Das diese Bundeshausinsassen (wie übrigens auch in meisten ausländischen Parlamenten) nicht viel zustande bringen, das werden die Menschen wahrscheinlich schon in sehr naher Zukunft zu sehen bekommen.
      Wenn die BVG- und AHV-Einzahlungen Richtung wertlos marschieren, und viele Staaten und Banken mit in der Pleite enden, brauchen sie sich nicht zu wundern.
      Die grosse Mehrheit denkt wenig nach, lässt sich anscheinend gerne an der Nase herumführen, und jubelt dann jeweils auch noch nach den Abstimmungen. Sorry, aber selber schuld.
      Schauen sie sich die Figuren in der Politik genauer an, wo sie überal dabei sind. Handelt es sich wirklich um Vertreter der Bevölkerung, oder nur um Lobbysten, z.B. aus der Banken.-/Versicherungs.- Juristen.-/ Bau.- oder Alternativ.- und Solarenergiebranche, welche in erster Linie ihre eigenen Interessen, zum eigenen Vorteil vertreten, und den Wählern ständig nur neue unsinnige Gesetze aufbinden, die Freiheit klauen, und aus den Menschen Zahlungssklaven machen wollen.

    • @Torpedo..eine sehr elegante Beschreibung, die unsere Realität erfasst. Der Stimmbürger zieht lieber eine links-rechts Teilung vor, statt das Kind mit dem richtigen namen zu benennen. Die Problematik liegt in der Verfilzung der Wirtschaft mit der Politik und die Uebeltäter sind uns eigentlich bekannt. Dennoch wird alles durgewunken und mit viel Applaus akzeptiert – ein wahres Paradoxon.

    • Genau… Schnell die Schlagzeile lesen und einen Kommentar darunter. Wer hat den Artikel geschrieben?

    • @ andi j – Marco + Torpedo:
      i-phon ok? akku voll? Gehirn gelevelt auf antigegenallesausssereugretafridaysforfuture – etcetera?
      Gut – und weiter so!

    • Liebe camille krüsi
      Ja, mein IPhone (man beachte die Rechtschreibung) ist ok. Generell finde ich den Artikel ja richtig und inhaltlich korrekt. Aber ich nerve mich über Menschen, die eine Aussage machen, welche NULL Mehrwert und/oder Inhalt hat.
      Gruss

  66. Frau Villalon, ich gratuliere und danke Ihnen!
    Sie haben die Sache exakt auf den Punkt gebracht.

    Die Schweiz ist heute gespalten zwischen denen die wissen, dass Selbstbestimmung nicht gratis zu haben ist, sich der Einsatz à la longue aber für das Land lohnt und den Anpassern, Appeasern, die Sie mit Waschlappen aber noch freundlich umschreiben.

    Wie weit wir schon gekommen sind in dieser Erbengeneration, die vergessen hat, woraus sich unsere Freiheit und unser Wohlstand speist, zeigt sich an der unverschämt aggressiven Sprache der Portmanns und Markwalders, die kaum verhüllen, dass ihnen das Wohl von Economiesuisse generell und den sie beschäftigenden Grosskonzernen aus Versicherung und Finanz mehr am Herzen liegt, als die Werte die sie, 80 Jahre nach dem schändlichen Pilet-Golaz, als obsoletes, naives Wunschdenken Ewiggestriger, angesichts einer „neuen Welt-und Europa-Ordnung“, verunglimpfen.

    Sie haben recht, das hatten wir doch schon mal.

    Die Fragen mit Lackmustestcharakter an unsere Appeaser lauten demnach: Hältst du es mit Pilet-Golaz oder Guisan, mit Lord Halifax oder Churchill, mit Economiesuisse oder dem Gewerbeverband, mit Juncker oder mit direkter Demokratie?

    • Ja klar, die Ignoranten sind wieder die Ausländer. Ob diese Meinung nicht die grössere Ignoranz ist?

    • Das hätten Sie auch 1933 gesagt, und den Anschluss der Schweiz an die neue europäische Ordnung verlangt, Sie, der Gelangweilte, der Blasierte, der Zyniker der von allem den Preis und von nichts den Wert kennt!

  67. „…Neulich habe ich den sehr intelligenten Sohn einer mexikanischen Freundin gefragt, der gerade die Rekrutenschule in Thun absolviert, ob er General Henri Guisan kenne. Die Antwort war ein Schulterzucken…“

    Das ist mitunter genau der Grund, wieso kaum jemand einem modernen „General Guisan“ folgen würde.

    1/3 der Bevölkerung folgt ihm mehr oder weniger blind vertrauend. 1/3 hat die Hosen voll und biedert sich lieber den EU-Generälen an und 1/3 ist es schlicht völlig egal. Dieses letzte Drittel besteht aus einem grossen Teil Ausländer, welchen es völlig egal ist, welchen Weg die Schweiz geht, Hauptsache der Lohn oder die Sozialgelder kommen pünktlich und zum anderen Teil um Schweizer, denen die Angelegenheit völlig am Ars… vorbei geht. Hauptsache es wird bald Freitag und der Handyakku ist voll….

    • Der Handyakku voll…….als Definition für das primäre Wohlergehen im Schweizerland.

      Grossartige Wahrnehmung unserer eidgenössischen Befindlichkeit.

      Satt und im Dämmerschlaf. Leer.