Wutbürger? Mutbürger?

Ältere Schweizer werden von der Elite unseres Landes links liegen gelassen – Sie in die rechte Ecke zu stellen, ist falsch.

Ein grünliberaler Nationalratskandidat teilt mir ungefragt mit, ich publiziere „Stuss“ und meine Leser seien „Wutbürger.“ Das mit dem Stuss lasse ich unkommentiert stehen, doch was meint er mit dem Begriff Wutbürger?

Die Gesellschaft der Industrienationen wird durchgeschüttelt. Zuerst die Globalisierung, nun die einsetzende Digitalisierung der Wirtschaft. Beides schafft wenige Gewinner und viele Verlierer – auch in der Schweiz.

Die Schweiz ist dabei sogar doppelt betroffen. Die Bevölkerung erlebte den unbegleiteten, abrupten Übergang von einer in Beschäftigungsfragen streng protektionistischen Gesetzgebung (Ausländer-Kontingentierung, Saisonierstatut, keine Personenfreizügigkeit mit der EU) zu einer „Jeder-kann-kommen-und-hier-arbeiten-Wirtschaft.“

Klaus J. Stöhlker prägte für das Resultat dieser bisherigen Entwicklung den Begriff der A- und B-Schweiz.

Sowohl in der Schweiz wie auch in den anderen industrialisierten Ländern der Welt vollzog sich dabei innerhalb von wenigen Jahren eine sonderbare Entwicklung: Es kam zu einer Scheidung der Eliten von der jeweiligen Restbevölkerung.

Die Eliten schlossen mutwillig den Rest aus und gaben das behutsam aufgebaute, integrierende Gesellschaftsmodell der Nachkriegszeit zum Abschuss frei.

Mit der Zeit bemerkten Millionen von Menschen weltweit, dass sie aus der wirtschaftlichen und sozialen Gesellschaftsentwicklung ihrer jeweiligen Länder ausgeschlossen wurden.

In der Schweiz zeigt sich dies ganz brutal im Umgang mit den Ü-50jährigen Lohnempfängern, die auf der Strasse landen, während die Ü-50jährigen Mitglieder der Eliten überhaupt nicht von diesem Phänomen tangiert werden.

Auch geografisch findet eine radikale Scheidung statt. Das Frankreich der Gelbwesten entsteht in den geografisch marginalisierten Gebieten, fernab der beruflichen Konzentration in den Technologie- und Machtzentren, welche als Globalisierungsgewinner gelten.

Ebenso in den USA. Die Bevölkerung der „Fly-over“ States, den riesigen Binnenbundesstaaten zwischen der Ost- und der Westküste, fühlt sich von der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der USA abgekoppelt.

In Spanien hat sich das Landesinnere komplett entvölkert, mit Ausnahme des Machtzentrums Madrid.

Und in der Schweiz?

Die Bobo-Eliten unseres Landes (nach dem in Frankreich geprägten Ausdruck: Bobo = Bourgeois bohème, eine Symbiose zwischen Cüpli-Sozialisten und alteingesessenem Geldbürgertum) leben vornehmlich in den wichtigen städtischen Zentren wie Zürich, Basel, Bern und Genf.

Die restlichen „B-Städte“ und Regionen werden immer mehr zu einem Namen auf einem Ausfahrtsschild an der A1 degradiert. (Jetzt ehrlich: Wie oft haben Sie die Ausfahrt Solothurn genommen?)

Die Schweizer Elite projiziert sich selber als bildungsnah, grün und europhil-wirtschaftsfreundlich. Sie kontrolliert die Medien, besetzt die höheren Beamtenposten und hat es aufgrund ihrer (in Wirklichkeit nur vordergründigen) fremdenfreundlichen Dialektik fertiggebracht, die mehr oder weniger integrierte Bevölkerung mit Migrationshintergrund in ihrem Sinne zu beeinflussen.

Für die jüngere, begeisterungsfähige Schweizer Nicht-Elite-Generation hat sie sich opportunistisch an den globalen Trend „Klimawandel“ angehängt, grün angestrichen sozusagen; bald werden sie daher die nächsten Wahlen gewinnen.

Dies wird kein Rutsch nach links sein, auch kein Sieg der Umwelt und des Klimaschutzes. Sondern nur ein weiterer Sieg der Schweizer Elite in ihrem Bestreben, ihre Macht zu sichern: genau wie es Emmanuel Macron in Frankreich für die dortige Elite bewerkstelligt hat.

Das mutwillige Abwürgen eines Grossteils der Bevölkerung (etwa 80%) durch die Elite hat jedoch einen Preis. Der ehemalige Mittelstand lebt ökonomisch immer prekärer und wird kulturell durch die Masseneinwanderung in ihren Grundfesten gefährdet.

Diese ausgeschlossene zahlenmässige Mehrheit verliert daher zunehmend die politische Orientierung. Es erfolgt eine Zäsur, man wählt nicht mehr traditionell links.

Auch nicht rechts. Es wird überhaupt nicht gewählt.

Und wenn man wählt, dann mit der Faust im Sack. Man versucht irgendwie und verzweifelt, die eigene kulturelle Identität zu bewahren, die Randregion, das „Ausfahrtsschild“ an der Autobahn, am Leben zu erhalten.

Nicht Christoph Blocher hat eine Partei der durch die Globalisierung und Migration benachteiligten Schweizer kreiert, nicht Donald Trump die lange auf sich gestellten US-Wähler des Mittleren Westens mobilisiert.

Nein, es war genau umgekehrt. Es sind die Vergessenen, diejenigen, die auf der Strecke bleiben, welche ihre Gallionsfiguren erkoren.

Sie haben recht.

Sie haben recht, weil die Elite, die sogenannte „Inteligentsia“, seit etwa 20 Jahren dem amerikanischen Volk beispielsweise oder dem französischen die Existenz negiert und sie finanziell und kulturell durch eine groteske Politik der Förderung der Minderheiten und der milliardenschweren Integration von Migranten in den Aussenbezirken der Grossstädte benachteiligt.

In Deutschland, Spanien, in der Schweiz? Sehr ähnlich.

Die Bobo-Elite wehrt sich natürlich. Die Strategie besteht darin, diese Bürger als Wutbürger zu deklassieren.

Auch werden die von diesen Wählerschichten gewählten Parteien in den Medien an den extremen rechten Rand gerückt, obwohl sie da gar nicht stehen. (Vergleichen Sie dazu einen Artikel des Infoportals watson.ch über eine staatstragende Schweizer Partei.)

Wutbürger? Mutbürger?

Ich bevorzuge ein integrierendes Gesellschaftsmodell, in dem der Mittelstand nicht zugunsten der oberen und auch nicht der unteren Gesellschaftsschicht geopfert wird. Daher klar: Mutbürger.

Kommentare

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  1. E.U. Ropäer

    wo sind Ihre Argumente? Sie monieren die „Wortwahl“ des Kommentators (@Der Rückbauer) aber tragen keine substantielle Argumentation hervor. Er sieht auch, dass es bezüglich der ü50 eine Kluft zwischen den politischen Eliten und der medialen Darstellung einerseits und der Bevölkerungsmehrheit andererseits gibt, die den unterschiedlichen Interessen entspricht. Als ich Ihnen die dänische Einwanderungspolitik als Gegenargument zu Ihrer globalisierungsgläubigen Behauptungen entgegnete, haben Sie mit Zitat: „gelesen und gelacht“ beantwortet.

    Sehen Sie, die wirtschaftliche, politische und soziale Wahrheit die Sie komplett ausblenden schafft und zementiert derzeit gesellschaftliche Armut in der Schweiz. Im Angesicht der blanken Zahlen, die medial nicht gerade verbreitet und politisch tunlichst verschwiegen werden, erwarten uns in den kommenden 2 – 3 Jahren grosse Verwerfungen die man in der Schweiz nicht für möglich gehalten hätte.

    • Danke, Platon.
      Und an den E.U.Ropäer zum Dritten: Wo sind Ihre Argumente?

    • @Didier Dubois,

      „Weiss doch jedes Kind, dass die Nazis aus dem grossem Kanton kamen und die Schweiz damit nichts zu tun hat.“

      Nur ein Ignorant kann so etwas behaupten!

      Die Mystifikation von Souveränität und Neutralität in der Schweiz und die Leugnung der Abhängigkeit des Landes von internationalen – globalen! – Problemkonstellationen, die schon während des Krieges begann und bis heute Wirkungen zeigt, blenden Sie aus. Wie kriegswichtig der frei konvertible Franken für Nazi-Deutschland und wie bedeutsam der über das Schweizer Schienennetz abgewickelte Gütertransfer von Rohstoffen nach Italien war, davon scheinen Sie keine Vorstellung zu haben. Die Clearingkredite, die hauptsächlich der Finanzierung von Kriegsmateriallieferungen dienten, stellten eine einseitige Begünstigung der Achsenmächte und deshalb einen klaren Verstoss gegen das Neutralitätsrecht dar. Das war auch den verantwortlichen Akteuren bewusst.

      Nach wirtschaftlicher Kollaboration mit Nazi-Deutschland während der Kriegszeit mussten wir die Neutralität in den 50er- und frühen 60er-Jahren gegen Vorwürfe der Heuchelei aus den USA und europäischen Partnerländern verteidigen. Wirtschaftlich galt es, die kleine offene Volkswirtschaft auf der marktwirtschaftlich-westlichen Seite des Kalten Kriegs zu positionieren.

  2. Eliten entstehen aus der Abgrenzung einer kleinen Gruppe, die sich selbst als über der „breiten Masse“ stehend betrachtet.
    Eliten fühlen sich berechtigt, über eine rein zahlenmässig grössere Menge der Leute zu urteilen, über sie zu bestimmen, sie zu „führen“ und immer dreister absoluten Gehorsam und Unterwerfung von den aus ihrer Sicht unter ihnen stehenden einzufordern.
    In der Geschichte der Menschheit zeigt sich dieses Phänomen immer wieder.
    Es gründet sich, wie weiland die Schreckensherrschaft der klerikalen Eliten, auf nichts als heisser Luft!
    Akademische Titel, politische und/oder wirtschaftliche/monetäre Macht ergeben für die Eliten die Berechtigung sich über das Volk erhaben zu fühlen.
    In ihren Echokammern bestens vernetzt, verfilzt, erkennen sie nicht, was immer wieder zu ihrem Verfall geführt hat.
    Arroganz, Dekadenz, das Verkennen der schieren Grösse der abgewerteten, verachteten Masse der Menschen, welche für diese überbewerteten „Leistungsträger“ der Gesellschaft ackern.
    Eliten wissen nicht woher das Futter auf ihren Tellern kommt, wieviel Arbeiter eingesetzt werden um dieses Futter für sie bereit zu stellen.
    Eliten wissen nicht wer ihre Häuser baut – im besten Fall kennen sie die Architekten – aber bestimmt nicht die Maurer, Gipser, Maler, Elektroinstallateure, Dachdecker u.a., die dafür arbeiten das sie in ihren geschützten Biotopen komfortabel ihrem rentablen, unberechtigten Separatismus frönen können.
    Eliten sind systembedingt ein kleines Grüppchen sich selbst privilegierender Menschen, die aber eine zahlenmässig weit überlegene Menge Menschen zu ihrem eigenen Überleben, zur Sicherung ihrer Stellung benötigt.
    Das ist und wahr schon immer ihr Problem.
    Von Zeit zu Zeit wächst der Widerstand der „Unterprivilegierten“ gegen die Arroganz und Frechheit derer die sich für berechtigt halten das Leben von Millionen von Menschen durch Intrigen, Manipulationen, inszenierte Kriege,
    und derlei mehr an die Wand zu fahren – zu vernichten.
    Jedes Jahrhundert erlebte diese Zeugnisse der Unfähigkeit einiger Weniger die sich über Viele erhoben haben anders. Letztlich folgten sie aber immer demselben bescheuerten Muster – egal welche blödsinnigen Geburtsrechte, Religionen, Ideologien und welche bescheuerten Führungsnasen sich dafür machtbesoffen ins Zeug gelegt haben!
    Das immergleiche Sinnlose hätte allerdings niemals stattinden können, wenn nicht jeweils hunderttausende Menschen sich jedesmal dafür hätten einspannen und missbrauchen lassen!
    Denn Eliten alleine können ohne Mitläufer – generiert aus dem unendlichen Pool der „Masse Volk“ – ihre abgehobenen Ideen niemals zum Laufewn bringen.
    Deshalb ist der grösste Feind der Privilegierten eine grosse unterprivilegierte Schicht mit dem Bewusstsein ihrer eigenen Macht.
    Deshalb bemüht sich die Elite intensiv darum das Volk im Status des unmündigen, manipulierbaren Befehlsempfängers zu halten.
    Zunehmendes verächtliches Vokabular, welches ohne jede vornehme Zurückhaltung den Gesinnungsgegner zum Unterklassendummie zurückstuft, während der/die Notengeber sich gleichzeitig auf ihre akademischen Titel berufen, sich als sog. „Leistungserbringer“ bezeichnen, sich damit für befugt halten den „Nutztieren“
    die Richtung vorzugeben, gibt einen deutlichen Hinweis, dass die Eliten sich nicht mehr sicher fühlen.
    Die Weiden für die verachteten Nutztiere sind mager geworden, aber die Biotope der Eliten dafür grösser und grüner. Das Nutzvieh reagiert. Die Eliten haben versagt. Sie versagen immer!

    • Das Wort „Elite“ ist eine Worthülse.

      Zu den „Eliten“ zählen hierzulande konkret z.B.

      In Zünften und im Rotary Club vernetzte Gewerbetreibende.

      Offiziere (ab Stufe Einheitskommandant , vor allem Generalstabsoffiziere)

      Bürger mit grossem Vermögen (> 50 Mio.); auch geerbt.

      Executive Politiker und Parteileitungen (ALLER Parteien)

      Verbandschefs (inkl. Gewerbeverband)

      Industrielle und Konzernmanagements

      Geistige und kulturelle Eliten (Professoren und kirchliche Würdenträger)

      Chefs der Redaktionen im Medienbereich und Moderatoren der prime time mit regelmässigem Auftritt.

      Berater mit einflussnehmender Wirkung auf Unternehmensprozesse und Meinungsbildung

      HINWEIS:
      Ein akademischer Grad allein genügt nicht, um zur Elite zu gehören.

    • Danke für das Füllen der Worthülse.
      Der „akademische Grad“ outet sich zunehmend verächtlich gegenüber den ihm als unzureichend gebildet erscheinenden nichtakademisch Gebildeten.
      Ebenso benehmen sich Leute die sich auf dem Weg zu akademischen Graden wähnen, dies in geradezu wahnhafter Überheblichkeit.

  3. Geschätzter Herr Stöhlker

    Zur Hauptfrage: Können Daumen hoch bei IP manipuliert werden? Gestern Abend habe ich von meinem PC aus Herrn Lüscher von 3 auf 24 aufgestockt. Das sollte auch bei eigenen Kommentaren möglich sein. Also: Daumen hoch können bei IP manipuliert werden. Deshalb werde ich dieser Statistik nur noch trauen, „wenn ich sie selbst gefälscht habe“.

    Dann zu den arguments- und inhaltslosen, höhnischen, teils hetzerischen, meist in schludrigem Deutsch verfassten Kommentaren mit Verunglimpfungen, Beleidigungen, nicht den Gepflogenheiten von IP-Kommentaren folgenden Regeln mit relativ vielen Klicks (es gibt solche auch von der Gegenseite, nur viel weniger): Hier sind mir aufgefallen: FINMA, FIDELIO, Secondo, Daisy (?), Veronika Hendry, Peter Weber, E.U.Ropäer, 4mal eingenickt. Und zur Stauffacherin, die sich argumentativ auch nicht hervortut: Es geht nicht um die absolute Zahl der Klicks, sondern relativ zu den Kommentaren mit Argumenten und der Chronologie. Ernst Lüscher hat das beschrieben. Es könnte System haben. –
    Zu Ihrem Kommentar: „intellektuelle Unterklasse“ (C-Schweizer?) und „Daher dieses oft beleidigende Gestotter, das den ernsthaften Bemühungen der Autoren nicht würdig ist. Am besten ist es, man ignoriert derlei“. Tja, im Internet kann eben jeder und jede seine „Meinung“ kundtun. Gut ausgedrückt: Deplorables. Ja, ich werde versuchen, mich nicht mehr aufzuregen, aber eben, wenn ich mich nicht mehr aufrege, bin ich tot.

    Und letztlich zu mir: Mein Pseudonym stammt noch aus einer Zeit, wo ich (gewollt naiv?) glaubte, dass Fehlentwicklungen „rückgebaut“ werden könnten. Ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung, der nicht enttäuscht wird, weil es ja nur besser kommen kann. Also: Ich heisse Daniel Graf, wurde 2005 mit 56 in 2 Stufen pensioniert, wohne in Spanien und in der Schweiz und nehme seither Mandate für Unternehmungen wahr. Dabei betrachtete ich mich als Handwerker, bodegueti Büez mit anständigem Stundenlohn. Wenn ich sehe, wie heute teilweise unanständig zugegriffen wird, denke ich an Rückbau. Aber die Minder-Initiative war ja schon ausgehebelt, bevor sie durch das Volk angenommen wurde. – Letztes Jahr, mit 70, habe ich mit einer Ausnahme alle Mandate niedergelegt, quasi meine 3. Pensionierung. Die Ausnahme: Ein Mandat mit US-Amerikanern, welche ältere Mitarbeiter wie Preziosen behandeln und höchste Wertschätzung entgegen bringen. Genau das Gegenteil von dem, was wir hier diskutieren. Als ü50 bin ich glücklich und empfinde das Leben als Paradies. Grundlage dafür war ein gutes Arbeitsklima in einem ausgezeichnet geführten Betrieb, verlässliche Arbeitskollegen, Loyalität und Integrität und letztlich vorausschauende Initiative und die Freude an der Arbeit. – Ich kann nachvollziehen, dass die ü50 heute einen schweren Stand haben. Aber der Einwand, sich nicht mit der eigenen Zukunft auseinandergesetzt und entsprechende Konsequenzen rechtzeitig gezogen zu haben, bleibt. Gouverner, c’est prévoir, Messieurs, das gilt auch für sich selbst!
    Und zum Schluss: Ich schätze Ihre Artikel sehr und bedauere, dass Sie (und noch stärker Doña Isabel) dadurch oftmals Zielscheibe der „intellektuellen Unterklasse“ werden. Bezeichnend ist ja, dass Sie und Frau Villalon oft als „Papierlischwiizer“ beleidigt werden. Ich bin Schweizer und Italiener.

    • So, so ! Da schwimmen nicht alle in Ihrem Mainstream-Strom und schon muss man diese „Andersdenken“ verunglimpfen. Dass nenne ich mal eine konstruktive Gesprächskultur. Meine Hochachtung ! Wenn Sie ernsthaft diskutieren wollen bringen Sie Argumente. Frau Villalon schreibt aus propagandistischen Gründen, nicht weil sie etwas verändern wolle oder könnte. Nur weil ich nicht der gleichen Meinung bin dürfen Sie mich nicht zur „intellektuellen Unterklasse“ zählen. Wer derartige Argumentation bemühen muss um sich Gehör zu verschaffen sollte evtl. die Ideen der Frau Villalon weiterdenken. Das Puzzel hat mehr Teile als Sie heute sehen.

    • @Der Rückbauer
      Sehr geehrter Herr Daniel Graf,

      Besten Dank für Ihre authentischen Zeilen.

      „Aber der Einwand, sich nicht mit der eigenen Zukunft auseinandergesetzt und entsprechende Konsequenzen rechtzeitig gezogen zu haben, bleibt.“

      Genauso ist es! Bezogen auf die Schweiz B + C (gelungene und zutreffende Ergänzung) steht erst der Selbstbetrug, der sei, der häufigste Betrug – und auch der schlimmste, notierte einst der Schweizer Schriftsteller und Philologe Jakob Boßhart (1862 – 1924). Zweitens kommen die Lügen der Politiker und Medien. Die bürgerlichen Medien schreiben die AHV schon seit Jahren tot. FDP und SVP warnen Jahr für Jahr vor dem unmittelbaren Rentenkollaps. Sowohl vor als auch nach der Abstimmung zur gescheiterten Rentenreform.

      https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/ich-sage-den-jungen-klar-bei-einem-nein-erhaltet-ihr-vielleicht-keine-ahv-mehr/story/16415758

      https://www.luzernerzeitung.ch/schweiz/reform-berset-droht-mit-totalausfall-bei-der-ahv-ld.82600

      Die Prognosen basieren nicht etwa auf den bisherigen realen Entwicklungen der AHV-Finanzen, sondern lediglich auf schwammigen Vorhersagen für die Zukunft. Es fehlt ein verlässlicher Wert, der diese Prognosen nachvollziehbar stützt. Da kommt die allgemeine Bildung der Massen ins Spiel. Da liegt der Hund begraben Herr Graf. Mündige und gebildete Bürger hinterfragen kritisch.

      Fakt ist: Das AHV-Vermögen wird zwar in der Tat abnehmen – aber nur langsam. Laut Schätzung des Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) werden die AHV-Reserven bis zum Jahr 2025 auf rund 33,8 Milliarden Franken „schrumpfen“. Doch selbst diese Prognose ist alles andere als sicher und steht auf wackligen Füssen. Fazit: Von einem kolportierten AHV-Zusammenbruch weit und breit keine Spur. Die AHV-Reserven betragen momentan also nahezu rund 45 Milliarden Franken. AHV, IV und EO haben 2017 trotz weltweiter Krisen viel Geld verdient: Die Nettorendite beträgt 7,11 Prozent. Das ist einer der höchsten Werte seit Jahren. Noch nicht eingerechnet ist das Vermögen der 78 AHV-Ausgleichskassen. Trotzdem rechnen Politiker und Medien mit klarem Motiv die Zukunft der AHV schwarz. Man kritisiert herablassend Länder wie Italien (Guardia di Finanza) oder Frankreich (Finanz,- staatsanwaltschaft) und empört sich bei Sozialhilfemissbrauch, dafür keine oder kaum Empörung bei Steuerbetrug. Dabei gehen dem Staat in der Schweiz – hier bei uns – im Vergleich zum Sozialhilfemissbrauch durch Steuerhinterziehung jedes Jahr(!) Milliarden im zweistelligen Bereich verloren, mit denen man die AHV auf Generationen hinaus sanieren sowie viele weitere Leistungen locker finanzieren könnte. Gut qualifizierte Arbeitnehmer über 55 Jahre landen in der Schweiz immer öfter auf dem Sozialamt – Tendenz explodierend!. Die Zahl würde eigentlich noch viel deutlich höher ausfallen, wenn nicht so viele dieser Personen Reissaus nehmen und aus dem System Schweiz aussteigen würden…..und ein grosses Problem sind auch die Ehepaarrentner die gemeinsam + CHF 50000.- p.a. Einkommen verzeichnen – und in konstanter und steigender Anzahl – die Schweiz endgültig verlassen….das Modell Schweiz ist aber auf die Kaufkraft dieser Rentner angewiesen…

      Finstere Aussichten….aus volkswirtschaftlicher und sozialpolitischer Sicht.

      Die Vereelendung und Verschwendung menschlicher Ressourcen bei sich im Gleichschritt abspielender Zerstörung des Ökosystem und der Artenvielfalt mal ausgeschlossen. Ethnisch werden wir in 100 Jahren ausgestorben sein.

      Neben bei bemerkt: ist es nicht seltsam zu beobachten, wie diese „Machtstrukturen“ das „Modell-Schweiz“ immer als einen umhüllenden Spitzenmodell anpreisen! und wehe wer es vagt „das Modell“ in Verruf zu ziehen?. Ach ja, die „Papierlischwiizer und wem es nicht passt könne das Land auch verlassen“…Ignoranz, Arroganz, Widersprüche und zum Teil Lügen, Mythen und Falschdarstellungen so hoch wie der Turm von Babylon…

  4. Wir brauchen vor allem selbständig denkende Bürger.

    Ob dann wütig und/oder mutig sind, ergibt sich dann von selbst.

    Beides setzt indessen die Fähigkeit voraus, sich in verschiedenen Quellen zu informieren und dies kritisch zu bewerten.

  5. @Klaus J. Stöhlker

    Tja, mittlerweile und insbesondere nach dem ausgezeichneten Artikel von Frau Villalon über watson.ch und die manipulativen Artikel des Alt-kommunisten Philip Löpfe sowie der damals geradezu revolutionäre Artikel über die Operation Libero geraten diese Leute sofort in Wallungen, wenn nicht geradezu in Panik. Systempresse folgte und Rösti, der Eigentorschütze dazu. Stay calm and carry on.

  6. Lieber Rückbauer,

    schade, dass Sie Ihren Namen nicht nennen wollen, denn inhaltlich bin ich völlig mit Ihnen einverstanden. In der Deutschen Schweiz hat sich mit der Zeit eine intellektuelle Unterklasse gebildet, die nicht dumm ist, aber kaum Möglichkeiten hat, sich ins Gespräch zu bringen. Daher dieses oft beleidigende Gestotter, das den ernsthaften Bemühungen der Autoren nicht würdig ist. Am besten ist es, man ignoriert derlei.
    Da ich seit über 30 Jahren viele Vorträge zur Schweizer Politk und Wirtschaft halte, habe ich mir in vollen Sälen angewöhnt, nur für eine Minderheit von 10-20 Menschen zu sprechen, die auch komplexe Gedanken verstehen.
    Frau Villalon, die ich als Autorin sehr schätze, schreibt einen Stil, der auch „deplorables“ dazu reizt, ihre Wut los zu werden. Man muss dies als soziales Phänomen betrachten.

    • Sehr geehrter Herr Stöhlker,

      Ihre Worte:

      „Da ich seit über 30 Jahren viele Vorträge zur Schweizer Politk und Wirtschaft halte, habe ich mir in vollen Sälen angewöhnt, nur für eine Minderheit von 10-20 Menschen zu sprechen, die auch komplexe Gedanken verstehen.“

      Gehören nur diejenigen zur „Elite“, die die komplexen Gedanken verstehen?

      Bis jetzt habe ich in diesem Standpunkt-Artikel zur Definition von „Elite“ nur widersprüchliche Definitionen gelesen, und jede/jeder hat davon eine andere Vorstellung.

  7. Alle sind eingeladen im Herbst zu einer Veränderung beizutragen: http://www.du-bern.ch. Hier ein Artikel, wie schwierig dies selbst in einem noch kleineren Land als der Schweiz ist: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Kontrollverlust-der-liberalen-Demokratien-Panik-ist-angebracht-4464581.html
    Noch wäre Zeit, auch 400 Unterschriften für eine Sektion in Zürich zu sammeln. Wenn hier so viele ausgesteuerte, gut qualifizierte Ü50 mitlesen, wäre doch auch die Zeit für ein solches Projekt vorhanden! klaus.marte@short.ch

  8. Vielleicht sollten sich die von Frau Villalon erwähnten benachteiligten Ü-50 mal überlegen unternehmerisch aktiv zu werden. Weshalb sehen wir nicht mehr Firmengründungen von Ü-50? Bei soviel Know-how und Lebenserfahrung wäre dies doch ein Segen für unser Land. Nicht?! Eine Firma zu gründen heisst natürlich Verantwortung zu übernehmen, ein Risiko einzugehen, keine 5-6 Wochen Ferien zuhaben und auch mal nach 17 Uhr oder am Wochenende bei der Arbeit zu sein. Bei einer Lebenserwartung von über 80 Jahren, könnte die Firmengründer locker bis 70 berufstätig sein und wären ihre eigene Chefs. Schliesslich könnte der Staat helfen, in dem der Start-ups steuerlich erst belastet, wenn dies auch Gewinne ausweisen.

  9. Wenn ich die Kommentare und die Anzahl der Klicks so durchsehe, fällt mir auf, dass jene zahlenmässig geringen, meistens in schlechtem Deutsch unter verschiedenen Pseudonymen und oft angriffig und beleidigend gegen die Autorin geschriebenen Beiträge die meisten Klicks aufweisen. – Die meist ausführlichen, argumentativ gehaltenen, in gutem Deutsch gehaltenen ausführlichen Kommentare weisen dagegen relativ wenig Klicks auf.
    Da kommt bei mir der Verdacht auf, dass die Klicks stark manipuliert werden. Frage an Lukas Hässig: Ist es bei IP möglich, dass derselbe User seinem Kommentar unbeschränkt Klicks geben kann? Natürlich nicht zu überbordend, das würde auffallen. – Bei watson zum Beispiel kann ein User seinem Kommentar nur einen Klick geben.
    Ja, ich schaue mir auch die Bildli bei watson an und lese ab und zu die Kommentare. Die hier aus der Reihe fallenden Kommentare ähneln sehr jenen bei watson. Ist dies den Lesern von IP auch schon aufgefallen?

    • Ich habe Ihren Kommentar ohne Facebook und Co. via Daumen „geliked“. Mit einem Klick habe ich zwei Punkte erreicht, manchmal ist nur einer möglich.

    • Ja, es ist mir aufgefallen.
      Die Taktik ist einfach. Miserable Kommentare ganz am Schluss, also nach ein paar Tagen der Publikation. Dann mit hunderten von Likes hochpushen, bis diese beleidigenden Kommentare unter den meistgelesenen blau untermalt erscheinen. Schon mehrfach beobachtet, so wie beim Artikel über General Guisan.

    • @Der Rückbauer,

      Wie sagte doch Einstein: „Zwei Dinge sind unendlich..“ Daher bin ich mir nicht so sicher, denn die Obrigkeits-, Medien- und Professorengläubigkeit – oder einfach das Desinteresse – ist in diesem Land tief verwurzelt. Unvergessen 2015 in Bern die AHV-Plus Kundgebung. Manche, Politiker, Unternehmer und Gewerkschaftler hatten öffentlich den Mut Probleme anzusprechen, auch wenn es in den Augen vieler Beobachter als politisch nicht korrekt gilt dies zu tun und sie von ihrer eigenen Partei-Doktrin abweichen, bzw. sie diese verlassen. Ich erinnere mich: Wir wurden wie Aussätzige von der ausstehenden Masse behandelt, bzw. beobachtet. Auch andere Dinge gaben und geben mir immer wieder zu denken; wie der Zustand vieler öffentlicher Schulen in der Schweiz, der nicht wegen der Anzahl (inzwischen Merheit) an Kinder/Jugendliche mit „Migrationshintergrund“ seit Jahrzehnten dramatisch ist. Auch ein Tabuthema. Meine Beiträge waren/sind mehr als Konkretisierung und insbesondere als allgemeiner Hinweis bezüglich der Problematik der 3. Säule Doktrin und deren sozialpolitischen, – und volkswirtschaftlichen Auswirkungen denn als Kritik gegen einzelne Personen und Gruppen gedacht. Damit versuche ich der leider weitverbreiteten Simplifizierung, Verdrehung der Tatsachen und Propaganda entgegenzutreten und ein Bewusstsein für die wahren Gegebenheiten in unserem Land zu wecken. Dazu gehören auch die Familienpolitik und Industriepolitik.

    • @ Der Rückbauer

      Falsch!

      Wenn Sie sich die Mühe nehmen, die 165 Kommentare hier auf Klicks hin auszuzählen können Sie unschwer erkennen, das die Mehrzahl auf der Zustimmungsseite liegt.

    • Sehr geehrter Rückbauer,
      ich weiss nicht wie Sie zählen, aber Stand jetzt sind die Top 3 Kommentare mit knapp 200 Likes klar affirmativ, und je von „Secondo“, auf die Sie sich vermutlich beziehen, liegen mit knapp 100 Likes weit dahinter.

      Um ihre Frage zu beantworten: Ja, es ist möglich, einen Beitrag mehrfach zu liken, aber etwas vereinfacht gesagt nur ein Like pro Gerät. Wenn also z.B. ein Boho/Cüplisozialist/linksgrüner Aktivist zehn iPhones sein Eigen nennt, kann er damit zehn Mal die ihm genehmen Kommentare liken. Alternativ könnte er auch z.B. Proxies benutzen etc. oder einfach seine Gesinnungsgenossen zum kollektiven Liken mobilisieren.

      Nur verstehe ich nicht die Dünnhäutigkeit von Frau Villalon und ihrer Anhängerschaft. Warum sich aufregen, wenn Watson kritisiert, dass Herr Rösti die Villalon-Artikel zitiert und darin sog. Nazi-Vokabular enthalten ist? Weiss doch jedes Kind, dass die Nazis aus dem grossem Kanton kamen und die Schweiz damit nichts zu tun hat.

      Wer sich wie Frau Villalon als stolzer aufrechter Patriot fühlt, sollte wegen so etwas doch nicht gleich anfangen zu weinen.

  10. Das aufschlussreiche in diesem „Standpunkt“ ist, dass die Autorin, Isabel Villalon, auch Teil dieser Elite ist. Dies ist mit Google und Linkedin leicht nachzuvollziehen.

    Die „Elite“ sind in diesen Kreisen immer die Konkurrenten, bzw. die politischen Gegner.

    So einfach ist dieses Weltbild.

    Denn im Populismus gibt es nur einfache Weltbilder.

    • Elite und Populismus beides nicht konstruktive Label, eben für den politischen Gegner.

      Um es mit den Worten von Rückbauer zu schreiben: schauen Sie bitte gelegentlich in den Spiegel.

    • @Vatti

      Die antwortenden selbsternannten „Papis“ und „Vattis“ in diesem Blog, fühlen sich jedenfalls immer zu einem Machtwort legitimiert, resp. provoziert.

      Darum eher: alte Männer.

    • @ Mutti

      Erheiternd:
      Wenigstens trifft Ihr Pseudo auf Sie zu; denn alte Weiber erzählen nicht einen solchen Stuss.

  11. Wohl der beste Beitrag von Frau Villalon so weit.

    Möglich, daß nur ein einzelner in den hiesigen Kommentaren unter verschiedenen Pseudonymen versucht, die Autorin zu diskreditieren.

    An seine Adresse ein wichtiger Punkt:
    – Frau Villalon benutzt kein Nazi-Vokabular. Es liegt hier eine Verwechslung von Ihnen vor. Die Autorin hat den Begriff „Systempresse“ verwendet, Joseph Goebbels sprach von „Lügenpresse“.
    Im übrigen zeigt ein Überblick über die deutsche Presselandschaft, daß ihre Ansichten bezüglich einer systematischen Gleichschaltung (das ist ein Naziwort!) zumindest im deutschsprachigen Raum korrekt sind. Zählen Sie einmal die Tageszeitungen auf, die für Migration schreiben und die, die Kritik an der Migrationspolitik üben. Das ist ein rein zahlenmässiges Verhältnis von 100:1 oder mehr. Das hat System und kann in diesem Ausmaß nicht einem Zufall zugeordnet werden.
    Mit freier journalistischer Meinung hat das auch nichts mehr zu tun, 42% der Redakteure wählen grün und schreiben grün, etliche sind den etablierten Parteien zugehörig, keiner wagt wirklich Journalismus, alle schreiben mehr oder weniger dasselbe.

    Nachweis zur Entstehung der Begrifflichkeiten:
    Schon Ende 1914 erschien ein Buch mit dem Titel: „Der Lügenfeldzug unserer Feinde: Die Lügenpresse“. Der Autor hieß Reinhold Anton, vielleicht ein Pseudonym. Im Jahr darauf legte er nach mit „Aus der Lügenwerkstatt. Der Lügenfeldzug unserer Feinde“, bis dann 1916 das Pamphlet „Die Lügenpresse. Der Lügenfeldzug unserer Feinde: noch eine Gegenüberstellung deutscher und feindlicher Nachrichten“ erschien, das sich mit den Telegrammen der Nachrichtenagenturen über den „Weltkrieg 1914/16“ befasste.
    Die NSDAP wurde allerdings erst im Februar 1919 gegründet.
    Insofern sind sowohl die Verwendung des Begriffs „Systempresse“ als auch der Begriff „Lügenpresse“ nicht im Nationalsozialismus begründet.

    Sollten Sie allerdings den von Frau Villalon verwendeten Begriff „Autobahn“ auch als Nazi-Vokabular bezeichnen wollen, wird Sprache zum Erziehungsmittel. Auch die Begriffe „Heimat“,
    „Patriot“ oder „Volk“ sind ja bereits in gewissen Kreisen streng verboten. „Volksverrat“ ist ja nach Habeck, dem Vorsitzenden der Grünen in Deutschland, auch nur ein Begriff aus dem Nationalsozialismus. Für ihn nicht existent, weil für ihn kein Volk existiert.

    So funktioniert der grüne Faschismus: erst zerstört man die Sprache, dann die Heimat und zum Schluß das Volk, Entschuldigung, „die, die schon länger hier leben“ (Angela Merkel im Interview mit Anne Will ARD 2018).

    Die Schweiz sollte sich vor Zuständen wie in der Weimarer Republik frühzeitig wappnen.

    • Wilhelm Tell,

      Sie hinterlassen einen verwirrten Eindruck.
      Hat Ihnen die Hitze zugesetzt?

    • @ Stauffacherin

      Wie kann ich Ihnen weiterhelfen ?
      Was verstehen Sie an meinem Beitrag nicht ?
      Gibt es Verständnisschwierigkeiten
      – im logischen Zusammenhang ?
      – im historischen Kontext ?
      – bei den Quellenangaben ?
      Vielleicht tendieren Sie dazu, Kommentatoren verunsichern zu wollen, durch unqualifizierte diffuse Beurteilungen ?
      Erhalten Sie Lohn oder Bezüge von halbstaatlichen Stellen für Ihre „Pressearbeit“ ?
      Kurzum:
      Sind Sie beauftragt, den exemplarischen Beitrag von Frau Villalon und die positiven Kommentare zu diskreditieren, damit die gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Fehlentwicklungen in der Schweiz von Ihnen und ihren Auftraggebern weiter ausgebaut werden können ?
      Argumentativ sind sie hier nicht tätig.
      Sie schreiben unter verschiedenen Pseudonymen vernachlässigbaren Unsinn. Mehrmals täglich.
      Die Energie hierzu beziehen sie möglicherweise aus einem fehlgeleiteten und niedrig entwickelten Intellekt, der keine Kapazität für einen echten Meinungsaustausch bietet.
      Eventuell führen Sie diese Figur auch nur spielerisch vor.
      In Deutschland gibt es die Antifa-Bewegung, die ähnlich arbeitet.
      Geringe Reflektionsfähigkeit, aber maximale Reaktion bei Auslösung eines Pawlow’schen Reflexes.

    • @Stauffacherin:
      Bei manchen Menschen dauert’s einfach ein wenig länger bis sie verstehen, wie der Hase läuft.

      Willhelm Tell bringt es nämlich auf den Punkt und zeigt auf, dass Faschismus nicht von der Ecke herkommt, die man ihm offiziell (im Mainstream) zuschreibt…

    • @ Wilhelm Tell

      Sie schreiben, „die Schweiz sollte sich vor Zustaenden wie in der Weimarer Republik fruehzeitig wappnen.“

      Mit Sicherheit wird die jetzige unfaehige Schweizer Politik im Bundeshaus keinen Schutz vor Zustaenden wie in der Weimarer Republik bieten.

      Eine Waehrunsreform ist auch in der Schweiz in Zukunft nicht unmoeglich.
      Wahrscheinlich ist es nur noch eine Zeitfrage.

      Wenn’s dann bald mal rundherum kracht, werden auch hierzulande groesste, noch verschleierte Probleme auffliegen und sichtbar werden.

      Weder die Schweizer Politiker/-.innen, noch die Buerger kennen Waehrungsreformen. Die verwoehnten und bankenglaeubigen Schweizer werden deshalb in solchen Situationen groesste Probleme bekommen.

      Nur die Wenigsten bereiten sich darauf vor.
      Die grossen unvorbereiteten, polit.-und mediengehirngewaschenen Massen werden in „Schockstarre“ geraten, weil sie zu spaet erkennen werden, was auf dieser Erde abgeht. Die gehirngewaschenen Helvetianer leiden unter „Scheinwohlstandverbloedung“, welche durch die Banken-Kreditexzesse der Vergangenheit ausgeloest wurde.

      Mit den grossen Goldverkaeufen, sowie riesiger Bilanzverlaengerung , haben SNB und Politik bereits zusaetzlich bewiesen, dass sie nicht faehig sind ein sichers Banken Geldsystem zu betreiben.

      Wenn’s dann kracht, koennte der CHF durchaus regelrecht zerfallen.
      Die BVG und AHV-Gelder Richtung wertlosigkeit marschieren.

      Waehlen sie nur weiterhin links-gruenen Sozialismus, vermischt mit FDP.- und CVP-Wendehaelsen dann kommt der Absturz garantiert.

    • Tell, da haben Sie ganz offensichtlich eine Bildungslücke.

      Zitat aus Wikipedia:

      „Im Nationalsozialismus wurde „Lügenpresse“ oft gleichbedeutend mit „Journaille“ verwendet.[7] Die Wortbildung „Journaille“ wird allerdings formal nach ganz anderen Mechanismen der Komposition erzeugt als „Lügenpresse“, und ihr Eintritt in den deutschen Wortschatz wird direkt mit einer Person verbunden, nämlich mit Karl Kraus. Mit Bezug auf die Medien der Weimarer Republik sprachen Nationalsozialisten auch oft von „Systempresse“.[8] Im deutschsprachigen Rechtsextremismus wird oft ebenfalls von „Systempresse“ oder von „Medienmafia“ oder (gleichgeschalteter / deutschfeindlicher /anti-deutscher) „Meinungsindustrie“ gesprochen, um die Annahme einer zentralen Lenkung der Medien verschwörungstheoretisch auszudrücken.[9]

      Ulrich Teusch hat 2016 als Titel eines Buchs den Neologismus „Lückenpresse“ verwendet, der in Wortbildung, Klang und Bedeutung auf „Lügenpresse“ anspielt, jedoch das moralisch aufgeladene Bestimmungswort „Lüge“ vermeidet.[10]“

      https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCgenpresse#Wortbildung,_Lexikalisierung,_verwandte_Pr%C3%A4gungen

    • @ SYSTEMPRESSE

      Sie sind ein Protagonist der neuen kulturmarxistischen Sprachregelung, ohne sich dessen bewusst zu sein.
      Sie zielen darauf ab, daß sich ein Autor in einem beliebigen politischen Umfeld schon dadurch einordnen und beurteilen lässt, indem er nur bestimmte Begriffe verwendet.
      In welchem Zusammenhang ist erstaunlicherweise sekundär,
      (der von Ihnen erwähnte Karl Kraus war übrigens ein gnadenloser Kritiker dieser Denkweise).
      Sie propagieren damit das unter der Bezeichnung „Neusprech“ von George Orwell („1984“) beschriebene System der künstlich veränderten Sprache. Das Ziel dieser Sprachpolitik ist es, die Anzahl und das Bedeutungs­spektrum der Wörter zu verringern, um die Kommunikation der Bevölkerung in enge, kontrollierte Bahnen zu lenken. Damit sollen so genannte Gedankenverbrechen unmöglich werden. Das Neusprech unserer Tage heißt Political Correctness.
      Fallen heute in journalistischen Beiträgen Worte wie „Lügenpresse“ oder „Systempresse“, so sucht man nach der Gebrauchshäufigkeit dieser Wortbildungen im Dritten Reich, und ist diese gegeben, so wird der Autor mitsamt seinem Beitrag komplett vor dem Publikum geächtet oder denunziert.

      Genau das ist Frau Villalon mit ihrem Beitrag passiert. Anstatt ihre Anliegen, Meinungen, Statements und Zitate zu diskutieren, wird der Gebrauch bestimmter Worte vorab verurteilt und damit der gehaltvolle Beitrag auf einige Worthülsen reduziert.

      Ich habe in meiner Studienzeit die 68-er Generation gerne als lebendigen wortgewandten und bereichernden Gegenpart empfunden.
      Davon ist heute nichts mehr übriggeblieben.
      Heutige Linke leiden oft unter massiven Denkverboten, sind sektenartig organisiert und reduzieren ihre Aktivität auf die reflexartige Reaktion auf -dem politischen Gegner zugeordnete- Personen, Inhalte oder Phrasen, ohne jedoch die Inhalte substantiell bewerten oder gar erörtern zu können.
      Im Deutschen Bundestag ist dies häufig zu beobachten.
      Es ist doch erstaunlich, daß ausgerechnet die politische Strömung, die als besonders avantgardistisch und geistig gewandt gegolten hat, nämlich die Linke, das erste und beeindruckendste Opfer einer schleichenden Kulturrevolution darstellt.

  12. Wenn die Artikel dieser Person wenigsten noch gut wären. Aber ausser Platitüden und Verallgemeinerungen kommtleider nicht viel Inhalt. Das dieser der eigenen Klientel gefällt und den Gegner sauer aufstösst, ist klar, aber was Konsens sein sollte, ist die inhaltliche Leere.

    • @ Wilhelm Tell

      Ihr Weltbild besteht offensichtlich aus einem selbst konstruierten Links-Rechts Schema.

      Dabei sind „Links“ die Bösen und „Rechts“ die Retter dieser Welt.

      So einfach Ist das.

  13. Als Schweizer haben wir es in der Hand, das beste Modell zu wählen. Wir haben es in der Hand Menschen nach Bern zu schicken, die Politik für die Menschen im Land macht. Der Diskurs über Eliten, BoBo‘s und Wutbürger würde sich erübrigen, wenn wir uns der erwähnten Prämisse bewusst wären. Aber es ist leider so, dass die Schweiz noch immer eher an Geld als an Menschenleben denkt. Die politischen Entwicklungen der letzten Jahre haben das immer mehr aufgezeigt und lasst uns ehrlich sein, wir haben verlernt, Kompromisse einzugehen. In diesem Sinne ist dieser Artikel eigentlich obsolet.

    • „Herr gib ihnen Augen. Sie sind blind, obwohl sie alles sehen.“

      Sie haben offensichtlich immer noch nicht verstanden, was die Demokratie ist.

      Sie funktioniert wunderbar und liefert genau das, was man sich erwartete.

    • So denkt ein großer Anteil des Schweizer Wahlvolks.
      Keine Auseinandersetzung mit den sich entwickelnden Verhältnissen.
      Um keinen Preis.
      Lieber der Frau Villalon sagen, eigentlich hätte sich schon alles erledigt.
      Passivität, Denksperren, Schwanz einziehen.

  14. @Walter Roth,

    „Die „Begrenzungsinitiative“ der SVP ist die nächste Gelegenheit dazu.“

    Zur Erinnerung: Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass ausgerechnet ein SVP-Bundesrat (Ueli Maurer) vor der Abstimmung den finanziellen Erfolg seiner Steuervorlage von einer massiven Zunahme der Einwanderung abhängig gemacht hat?. Bitte DENKEN Sie nach…Bundesrat Ueli Maurer von der SVP, deren „Initiative gegen die Masseneinwanderung“ vom Volk 2014 knapp angenommen worden ist; kritisiert ständig, dass zu wenig gegen die Einwanderung getan werde und gleichzeitig diese Tatsache ausklammert und den eigenen Wohlstand gefährdet.

    Wie verlogen muss man sein? Dummheit? Nein!Knallharte Partei,- und Eigeninteressen.

    Beweis:

    https://www.estv.admin.ch/estv/de/home/allgemein/steuerpolitik/fachinformationen/berichte.html#-747570948

    Diese Studie ist deshalb bemerkenswert, weil der SVP-Frontman und Bundespräsident offenbar nicht weiss oder wissen will, dass Steuern dem Staat, Sozialabgaben aber den Versicherten gehören und dass man deshalb die zusätzlichen Sozialabgaben nicht mit den fehlenden Steuereinnahmen verrechnen kann. Ironie: Blochers Ems-Einnahmen fliessen über das Steuerparadies Luxemburg der eigentlich so verhassten EU…wer sowas politisch unterstützt wird sein ganzes Leben lang dafür bezahlen…

    Im Oktober 2019 sind Wahlen. Die Schweiz braucht weder Wutbürger, noch Mutbürger, sondern mündige Bürger.

    • Die alle hier fallen über die „Elite“ her; merken jedoch nicht, dass sie Teil dieser Elite sind.

      Dieses Land braucht vor allem mündige Bürger und keine SVP-gesteuerte Krawalltruppe.

  15. Was unterscheidet den Wut- vom Mutbürger? Ein Wutbürger ist für mich, wer nur die Faust im Sack macht, und in der Online-Echokammer möglichst laut und oft seine ach so nonkonformistische Meinung zum besten gibt. Andere Meinungen und Informationen stören da nur. Wenn der Wutbürger überhaupt noch zur Urne geht dann um mit Protest ein Zeichen zu setzen, er fühlt sich aber eigentlich von allen Parteien verraten.
    Die Bezeichnung Mutbürger verdient, wer eben nicht nur motzt, sondern sich selbst für Verbesserungen engagiert und an besseren Lösungen aktiv mitarbeitet und dabei sachlich, vernünftig und dialogbereit bleibt. Ein Beispiel dafür: Der Wiederstand gegen „Stuttgart 21“. Oder arbeitslose Ü50-Experten, die eigene Beratungsfirmen gründen.
    Wie wäre es, wenn dìe Abhängten und Unzufriedenen hier im Forum einmal ihr positiven Ideen und Lösungen vorstellen würden?
    Wenn wir uns nur über PFZ, EU-Rahmenvertrag, Klimahype, Eliten, Cüplisozilalismus oder Chemtrails echauffieren, lösen wir noch lange nicht die Herausforderungen der Zukunft.
    Vor echten Mutbürgen ziehe ich meinen Hut!

  16. guten Morgen Herr Hässig
    da kann ich nur sagen: Touché!
    Viele meine Freunde und Bekannten denken genau gleich – wie kann man nur von ‚Wutbürgern‘ reden!
    Ich danke Ihnen für Ihre tolle Arbeit!
    Ihr Peter C Frey, Erlenbach ZH

  17. Pierin Vincens ist ein gutes Beispiel
    für Schweizerische Diktatorische
    erzwungene Mittelmässigkeit wie
    der Fall Entsorgung und Recycling
    in Zürich!

  18. Frau Villalon, einmal mehr vielen Dank für diesen Beitrag, welcher schonungslos und unverblümt die Situation in diesem Land beleuchtet. Vielen Dank auch Herr Hässig, dafür dass Sie auch Stimmen zu Wort kommen lassen, die in der Systempresse kein Gehör finden würden. Diese Plattform hier ist wirklich einer der wenigen Lichtblicke in der gleichgeschalteten Schweizer Medienlandschaft, welche praktisch nur noch aus Sprach- und Denkverboten besteht. Ich kann Ihnen gar nicht genug danken. Danke auch an die vielen kritischen und interessanten Leserkommentare, das spendet Hoffnung.

  19. Ernüchternde, realitätsnahe Analyse.
    Aber ich sehe das, aus etwas Distanz, ähnlich wie die Klimadebatte. Das Pendel schlägt hin und zurück. In den 90ern haben wir befürchtet, die Borkenkäfer fressen alle unsere Wälder auf, doch die Natur reguliert sich selbst. Heute befürchten wir, das Klima rächt sich an uns Menschen, doch die Natur reguliert sich selbst und wenn es auch zulasten von uns Menschen geht.
    Und wir Schweizer glaubten, als kriegsverschonte Nation, wir werden der restlichen Welt unser Modell schon aufzwingen und alles wird sich nach uns richten…
    Heute wissen wir, wir sind Auslaufmodell, wie viele europäischen „Hochkulturen“. Denn wir haben uns die Dekadenz zum Lebensinhalt gemacht.
    Nein, wir wollen nicht mehr hart arbeiten, um besser zu sein. Nein, überdurchschnittliche Leistung soll nicht mehr belohnt werden, sondern gilt als verpönt. Auf das Land stolz und bereit sein dieses und seine Werte auch zu verteidigen? Wozu auch. Wir sind doch alles globale Gutbürger und alle gleich…
    Aber halt, das gab‘s doch alles schon. Die Ägypter, die Griechen, wie auch die Römer wollten doch in der Endphase ihrer Imperien auch nur noch nett sein zu allen, Konflikte vermeiden, da ja fressen und saufen und ausuferndes Frönen, immer perverserer körperlicher Genüsse doch wichtiger sind…

    Keine Sorge, auch dieses Mal schwenkt das Pendel zurück…
    Denn es hungern weltweit mehr Menschen nach dem, was wir nicht mehr bereit sind zu tun oder zu leisten. Und die werden uns unseren Rückzug vom Geschehen verdanken.

  20. Hässig, echt jetzt? Ich dachte, wir waren uns einig, dass die Dame zur Schweizerzeit outsourced wird. Sie schafft es wirklich, schamlos zwischen SVP-Blut und Boden-Romantik und Macron’schen „Mitte der Gesellschaft“-Platitüden zu changieren. Sie wissen schon, wie man diese Mischung nennt, gell?

    Und Klaus J. Stöhlker „prägt“ gar nichts, der Mann ist einer der ärgerlichsten has-beens der schweizerischen C-Promi-Szene (man kann ihn übrigens mieten für private Anlässe, er sagt dann was auf „Schwiizerdütsch“, Lacherfolg garantiert, aber passen Sie auf, dass Sie keine Deutschen im Publikum haben, die ihre Integration ernst nehmen und deshalb den Dialekt nicht vergewaltigen, sondern sich darauf verlassen, dass die Schweizer auch Hochdeutsch verstehen – dort hätten Sie dann ein Fremdschämproblem).

    Fussnote (nicht „Treppenwitz“, das müssten zu viele Ihrer Leser googeln, und das ist ja auch schwierig) der Geschichte: Villalon likes Trump for all the wrong reasons. Und wer mir jetzt die Top 3-Verdienste von Trump aufzählen kann, ohne das Wort „Mauer“ zu erwähnen, gewinnt ein Jahresabonnement IP …

  21. Die Schweiz ist gross geworden wegen dem Milizsystem. Damit hatte man nicht die Prinzipal-Agent-Problematik des Auslands. Das Milizsystem geht leider den Bach runter und damit auch die Qualität des Landes.

  22. Wutbürger sind Menschen, die ihr Erstaunen über lokale und globale Veränderungen und den dadurch entstehende Druck auf ihre kleinbürgerliche Erstarrtheit in polemische Angriffe auf flexiblere und offenere Mitbürgerinnen und Mitbürger ummünzen, und sich standhaft weigern, Fakten auch nur wahrzunehmen. Genau die Menschen also, die mit den faktenarmen und unvollständig darstellenden Artikeln von Isabel Villalon angesprochen werden.

    • @Slightly amused:
      Als Fakten werden heute Lügen bezeichnet, die so lange heruntergebetet und wiederholt werden, bis Menschen, die nicht in Zusammenhängen denken können, diese eben als Fakten wahrnehmen. Wutbürger sind somit Menschen, die die Dumm- und Blindheit der ach so modernen, dynamischen und gehypten Menschenmasse, die all diese Lügen für Fakten halten, erkennen, darauf hinweisen, und statt gehört einfach ignoriert und als Wutbürger in die Ecke gestellt werden!

  23. Eigentlich ein ganz guter Artikel, Gratulation!
    Nur, die Sache mit, wer ist denn diese „Elite“, kann ich ganz und gar nicht zustimmen. Diese Bobos sind doch nun wirklich eher Mitläufer als Anführer.
    Reicht doch, wenn man die westlichen Medien-Propagandakampagnen betrachtet, die in jedem Land genau gleich sind und zeitgleich stattfinden. Bobos sind keine Trendsetter. Die schreiten im Stechschritt genau so in Richtung Dystopia, wie alle anderen Mitläufer auch.

  24. Zur Elite gehören z.B. auch executive directors gewisser Grossbanken.

    Auch wenn die Frau dagegen schreibt.

    Selber nicht sein wollen, was man ist. Ist doch geil.

  25. Ja da stimme ich voll und ganz zu!!!
    Es ist wirklich eindeutig, nachdem ich den Grossteil durchgelesen habe.

    -definitif ein Haufen Stuss und Wutbürger! (Gruss: unsere Zukunft)

  26. Guter Artikel. Und dann sollen wir einst noch dem RV zustimmen?
    Sicher gut für die Wirtschaft; ob das auch gut für den Normalverdienser sein wird?

  27. Guten Tag Frau Villalon

    „Es sind die Vergessenen, diejenigen, die auf der Strecke bleiben, welche ihre Gallionsfiguren erkoren. Daher klar: Mutbürger.“

    Auf die Schweiz bezogen. In Wahrheit ist der Bürger gekauft. Der Beherrschte ist also nicht Ursprung, sondern Wirkung der Herrscher. Ist die Schweiz B (Ausdruck Herr Klaus Stöhlker) ausschliesslich Opfer? Erinnern wir uns: AHV-Plus und BGE abgelehnt. Die Fehlkonstruktion 2. Säule wird passiv hingenommen, obwohl dies volkswirtschaftlich uns sehr bald ruinieren könnte – und keiner schaut hin. Ich würde mal so sagen, wenn bekannt ist, wer die Verursacher sind, dann sollte auch klar sein, wer für die Kosten aufzukommen hat.

    Während die Lebenserhaltungskosten steigen, wie Miete, Krankenkassenprämien etc., stagnieren die Löhne in der Schweiz seit Ewigkeiten (die Reallöhne sind gesunken um 0,4%!). Die Rechnung geht nicht auf, das System ist krank. Fast 200‘000 Betreibungen gab es im Jahr 2018 allein im Kanton Zürich, wie aus dem Jahresbericht der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) hervorgeht. Das ist ein Anstieg um +37% gegenüber dem Vorjahr 2017.

    https://www.svazurich.ch/dam/doku/jahresbericht_2018.pdf

    https://www.unia.ch/fileadmin/user_upload/Arbeitswelt-A-Z/Lohn/Lohnscherenstudie_2019.pdf

    Das System Schweiz beruht auf überrissenen Immobilienpreisen, überbewerteten Aktien, Zuwanderung und auf ausländischen Staatsschulden, die sich noch schneller entwerten würden, wenn sie nicht von allen Zentralbanken der Welt massiv gestützt würden.

    Zitat Herr Klaus Stöhlker:
    „Die Menge der weniger Gebildeten trägt dazu bei, dass die Verhältnisse sich nicht ändern. Am Ende wird das Volk, der Mittelstand, die Rechnung bezahlen.“
    Ende Zitat.
    Quelle:https://insideparadeplatz.ch/2019/06/28/schweiz-im-existenzkampf-und-keiner-schaut-hin/

    Ein gebildeter Mensch hinterfragt kritisch schwammigen Vorhersagen für die Zukunft die von Interessenvertreter stammen (Versicherungen, Banken, PK, willfährige Professoren und Medien-Profis, Politiker und Behörden).

    Beispiel AHV-Finanzierung:

    Trotz Bankenkrise im 2008, die der AHV einen Verlust von 4,3 Milliarden Franken bescherte, ist das AHV-Vermögen innert nur 10 Jahren um 4 Milliarden Franken auf 44,7 Milliarden Franken gestiegen. Die AHV-Reserve stieg in den letzten Jahrzehnten regelmässig, weil die Einnahmen der AHV stets grösser ausfielen als die Ausgaben (ausser 2008 und 2015).

    Merke: es fehlen 5 Mrd. Franken, die per 1.1.2011 von der AHV aufs Kapitalkonto der Invalidenversicherung (IV) transferiert wurden und es fehlen nahezu 10 Milliarden vom AHV-Mehrwertsteuerprozent aus dem Jahr 1999, wo der Bund jährlich 17 Prozent in die eigene Kasse ab (ca. 400 Mio. pro Jahr) abzweigt. Weiss jemand wie der Bundesrat heisst der das eingefädelt hat? Ein Kommunist, Sozialist oder sog. Bürgerlicher oder Unternehmer oder beides?

    In den letzten Jahren hat der Bund regelmässig Überschüsse erzielt, weit über die Vorgaben der Schuldenbremse hinaus. Im so genannten „Ausgleichskonto“ der Schuldenbremse sind über 24 Mrd. Fr. verbucht.

    Wenn 30% der Bevölkerung diese Zusammenhänge kritisch hinterfragt und Antworten fordert ist dieses korrupte und menschenverachtendes System, innerhalb 3 Jahren erledigt.

  28. Frau Villalon……

    Richtig, ich kanns Unterschreiben.

    Ein Mutbürger war ich schon immer, ein Kampfbürger auch, nun kommt noch der Wutbürger dazu…..

    Und es ist so, ich finde wir brauchen die „Reichen“ und „Eliten“ auch, sie sollen Teil unserer Gesellschaft sein.
    Aber richtig, die belächeln uns oft, glauben das ihnen die Welt gehört. Und alle Politiker die nie wirklich gearbeitet haben, immer nur vom Substrat der Erpressung von uns Steuerzahlern gelebt haben, alle die versuchen sich oben und uns gefügig zu halten.

    Neuester Streich, das Waffengesetz welches in 10 Jahren zur Entwaffnung der Schweizer Bürger führen wird…. Wetten ?

    Eines fügt sich zum anderen, das Mosaik wird immer klarer ersichtlich.

    Tja, wie lange machen wir das mit ?

    Lange, denn viele Schweizer wählen Links……

    Würden die anfangen zu lesen und das gelesene zu begreifen, es gäbe Morgen schon eine Revolution.
    Die Reichen sind nicht unsere Feinde, nur das Geld macht sie nicht dazu, aber deren Handlanger, hier „Eliten“ genannt sind es. Und wenn sich beides Paart werden die Brandgefährlich, Stichwort Sorros und Consorten.

    Wir könnten den Hebel herumwerfen.

    Die „Begrenzungsinitiative“ der SVP ist die nächste Gelegenheit dazu.

    • @ Walter Roth

      Was wollen Sie begrenzen? Migranten und/oder die Elite.

      Und bevor Sie die Blödmann-Karte ziehen noch dies:

      Wir sind uns einig wie ein einig Voulch zu funktionieren hat.

      Schönen Tag noch und nicht zu heiss!

    • Ich freue mich darauf, Ihnen dabei zuzusehen, wie Sie „den Hebel herumwerfen“. Passen Sie auf, dass Sie sich nicht weh tun dabei, und lesen Sie nicht zu viel, es tut Ihnen offensichtlich nicht gut … Hat irgend jemand hier einen Schulabschluss?

    • @ Fidelio….

      Den Staat und seine „Einflüsterer“ will ich begrenzen.

      Bei der „Begrenzungsinitiative“ geht es nur in zweiter Linie um Zuwanderung, in erster darum den Staat, beziehungsweise den Beamtenapparat in Bern und die Systemprofiteure wie Economiesuisse zu bändigen.

      Alle jene die mit der Massenzuwanderung ihre Vorteile an Land ziehen wollen und dabei die „Kosten“ für unser Land wie die Arbeitslosigkeit der Ü-50 einfach ignorieren, die eminenten Nachteile der Masse des Volkes aufbürden, all die wollen wir damit wieder zur Vernunft bringen.

      Es geht um einen politischen Paradigmenwechsel.

      Die Zuwanderung ist nicht das wirkliche Problem, sondern die ideologisierten Linkspolitiker die sie zulassen.
      Wir müssen unsere Grenzen wieder kontrollieren und das ist praktisch sehr gut machbar.
      Damit werden wir viel Kriminalität und auch die überaus teuren Vollversorgungsmentalisten aus Arabien und Afrika los, zudem muss die Wirtschaft sich dann darauf zurückbesinnen das man auch Ü-50 beschäftigen kann.

      Die Bergrenzungsinitiative ist klug platziert und könnte eine ganze Reihe von Problemen angehen.

      In der Schweiz sind ca. 4-6000 Pflegefachkräfte arbeitslos gemeldet, aber man spricht von Pflegenotstand.
      Solche Auswüchse sind es, die man mit der „Begrenzungsinitiative“ bekämpfen kann.

  29. Verständnisfrage: Gehören die vielen EFH-Besitzer, (deren Liegenschaften dank Zuwanderung mehr Wert haben) für die Autorin nun eigentlich zur A- oder zur B-Schweiz?

    • Zu den Hypothekarzinszahler und Risikoträger der systemrelevanten Banken im Land. Was den sonst?

    • @Peter Steiner

      Je nach Lage des EFH. In Herrliberg klar A-Schweiz, in Glarus wohl B-Schweiz. Dazwischen gibts sicher eine Art Zwitter A/B-Schweiz, z.B. in Baden (AG) oder in Pratteln.

    • Peter Steiner

      Die Blase auf dem Immo-Markt sollten sie nicht als Realität wahrnehmen, sondern als das was sie ist…. eine momentane Entwicklung die ihnen nur nützt, wenn sie ihr Haus jetzt auch verkaufen.

      Die Häuser haben an sich nicht mehr Wert, sie wurden nur in einer Blasenentwicklung hochgejubelt und sie werden wieder fallen sobald der Zuwanderungsdruck nachlässt.

    • @ Peter Steiner
      Verstaendnisantwort:

      Diese angeblichen EFH-Besitzer haben zum Grossteil „ihre“ Liegenschaften durch Kreditvertraege mit Banken finanziert.
      Die Banken wiederum haben, und hatten auch nicht wirklich die Gelder fuer diese Hypotheken. So entstanden in der so reichen Schweiz, die fehlenden Kreditgelder durch „primitive“ Buchungen, bezw. endlose Bankbilanzverlaengerungen.
      Diese riesigen Kreditmengen (aus heisser Luft erzeugt) entwerten den Schweizer Franken, und treiben somit die Immobilienpreise in luftige Hoehen (welche nicht auf realwirtschaftlich erbrachten Leistungen beruhen, sondern durch trickbetruegerischer BANK-Bilanzerweiterungen entstanden).

      In Wahrheit sind es nicht die Liegenschaften, die einen Mehrwert aufweisen.

      Das mit dem angeblichen Mehrwert, bei den Immobilien ist eine Taeuschung.
      Der Wert des Falschgeldes sinkt fortlaufend, deshalb muessen fuer Immobilien immer mehr, an immer wertloseren Schweizer Franken hingeblaettert werden. Ein realer Mehrwert entsteht nicht wirklich. Die Geldentwertung (Inflation) wird in der Schweiz vom Staat und Notenbank absichtlich massiv falsch ausgewiesen, sie ist tatsaechlich viel hoeher.
      Wuerde die wahre Inflation ausgewiesen, haetten Politik und Notenbank ein Problem, da sich zeigen wuerde, dass der Kaufkraftverlust der Loehne viel hoeher ist als ausgewiesen. Kein Wunder, wenn Geld nur aus Krediten entsteht.
      Somit gehoehren die EFH-Schuldenbesitzer und Kreditbankler vielleicht am ehesten zur X-Y-Z-Schweiz, weit unten.

  30. „Wutbürger“ ist lediglich ein weiterer Begriff im Vokabular des Systems, das alles und jeden in eine – oftmals braun angemalte – Schublade steckt, der unbequeme Fragen und/oder das System als solches in Frage stellt. „Wutbürger“ reiht sich also nahtlos in die gezielt verfälschenden, unglaubwürdig machenden oder denunzierenden Begrifflichkeiten wie „Verschwörungstheoretiker“, „Rechter“, „Rechtsradikaler“, „Reichsbürger“ (BRD), „Ausländerhasser“, „Menschengemachte Klimaerwärmung“, „CO2“, etc. ein. Den allerwenigsten ist dabei die Bedeutung dieser Begrifflichkeiten bewusst. Diese werden durch unsere Mainstreammedien sogar mit Absicht umgedeutet zwecks Manipulation, Denunzierung und Verschleierung. Jedes Abweichen von der allgemeingültigen Mainstreammedien-Meinung wird mit solch einer verdrehten Worthülse abgekanzelt. Wie war das nochmals mit Meinungs- und Publikationsfreiheit? Wie die allerneuesten AGB’s von Facebook, Youtube und Co. verraten, gehört diese ureigene, tragende Säule jeder „echten“ Demokratie bereits der Vergangenheit an.

    Wir leben bereits heute in einem totalitären System mit demokratischem Anstrich – damit’s den Systemgläubigen nicht so schnell auffällt. Und genau diejenigen, die mit dem Finger auf die Menschen zeigen, die die richtigen Fragen stellen und auf (gewollte) systemische Fehler hinweisen, sind jene, die getarnt als Gutmenschen ganz andere faschistoide und totalitäre Ziele verfolgen. Wie krank muss man drauf sein um eine Einheitsdenke, Einheitskultur, Einheitsmedien, Einheitspolitik, Einheitsmedizin, Einheits(ver)bildung, sprich: den Einheitsmenschen hervorbringen zu wollen? Da wir diese Muster bereits ausgieben aus der näheren Vergangenheit kennen, müssten bei uns ALLE Alarmsirenen losträllern, tun sie aber nicht.

    Welcome to the brave new World, take a seat and enjoy the perfectly developped Matrix! Just relax, turn off your brain, consume and forget who you really are and why you are here…

    • Schöne neue Welt
      1984
      Lord of the World


      ..
      .

      WIEVIELE FINGER SEHEN SIE?!

      wieviele finger soll ich sehen?

      «Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil der Demokratie.» Edward Bernays in Propaganda, Lieblingsbuch Goebbels und Gründer der Puplic Relations (PR)

      „Wir werden wissen, dass unser Desinformationsprogramm wirksam ist, wenn alles, was die Amerikanische Öffentlichkeit glaubt, falsch ist.“
      Orginaltext: “We’ll know our disinformation program is complete when everything the American public believes is false.” William Casey, CIA Direktor 1981

      Man braucht keine rote Pille um die Matrix zu sehen.

      Schade, dass wir zwei uns nie treffen werden @Visonär.
      Wir würden uns verstehen.

    • @Visionär,@neuerNick,

      Das Fatale ist die Tatsache, dass die Menschen, trotz heute extrem guter Informationsmöglichkeiten kein Interesse mehr haben, ihre Lebensbedingungen zu verteidigen. Sie sind tatsächlich zu Schafen umerzogen worden.

    • Interessanterweise sind ja die eigentlich Wutbürger oftmals die Gewerkschaften, die SP und deren Vertreter, die Frauenlobbies, etc. Die sind dauernd wütend, wenn ihre Klientel nicht ausreichend bedient wird. Nur spricht da niemand von Wutbürgern, obwohl die wirklich dauernd am trötzeln und stampfen und drohen sind. Entsprechend gehören sind schon seit Jahrzehnten zum Berner Säuhäfeli-säudeckeli-Establishment.

    • Holy shit, wo haben Sie diesen Quatsch denn copy/pasted?? Conspiracy nuts unite!

    • @FINMA:
      Danke, ich kann selbständig denken und beobachten, somit brauche ich nirgendwo abzuschreiben! Wie sieht’s bei Ihnen so aus?

    • @Aluhut:
      Ja ich weiss, Menschen die nicht nachvollziehen können was es heisst, ganzheitlich und in Zusammenhängen zu denken, verstehen oftmals meine Aussagen nicht. Macht nichts, bleiben Sie einfach dem Mainstream treu, dort wo alles so manipulativ-logisch in kleine Häppchen verständlich für den Konsumenten aufbereitet wird, so dass er gar nicht auf die Idee kommen könnte, dass überhaupt eine alternative Meinung oder Ansicht existieren könnte…

  31. „…Diese ausgeschlossene zahlenmässige Mehrheit verliert daher zunehmend die politische Orientierung. Es erfolgt eine Zäsur, man wählt nicht mehr traditionell links….“

    Es geht ja noch weiter. Man darf nicht zum Christentum stehen, mann muss Schwule/Lesben/Transgender mögen, man darf Politikern (auf Facebook) nicht mehr die Meinung sagen, etc etc. Alles unter dem Deckmäntelchen eines angeblichen „Rechtsstaates“.

  32. Ein super Artikel. Der eigentliche Clou bei der Vorgehensweise der Elite liegt in der Tat darin, dem einheimischen Mittelstand vieles wegzunehmen UND sie dann noch als Wutbürger zu verunglimpfen; dies um sie zu lähmen, da jede Kritik ja ein Ausdruck einer niederen Wut – zu der es heute per se keine Akzeptanz mehr gibt – wäre.

    Leider sehr wirkungsvoll. Eigentlich tut der einheimische Mittelstand nichts: ihm wird zuerst vieles weggenommen, und dann noch ein Haufen Kritik an den Kopf geschmissen. Um ihn zum Täter zu machen. Paradoxerweise noch von vielen linken Politikern, die nur zum Ziel haben, sich persönlich in der Elite – oder was sie für Elite halten, geldmässig sind sie es – zu halten.

    „Tue Schlechtes, schuldige dein Gegenüber an und unterbinde deren Kritik.“ – irgendwie so, deren Motto.

  33. Es ist wirklich an der Zeit, dass eine Liste dieser „Elite“ erstellt wird.

    Zuerst gehört da mal Peter Wanner drauf (AZ Medien, watson etc.) auf strammem anti-SVP-Kurs.

    Dann natürlich Michael Ringier plus Anhang (Blick etc.) ebenfalls auf strammem anti-SVP-Kurs.

    Im Artikel wurde Solothurn als unbedeutende Stadt erwähnt: die haben immerhin Kurt Fluri (FDP) als Stadtpräsidenten – „erfolgreicher“ Verhinderer der Umsetzung der Masseinwanderungsinitiative und ausgewiesener Schwach-Demokrat: „Wichtige internationale Verträge sind höher zu gewichten als die eigene Verfassung. Das ist normal.“

    Ebenfalls dazu gehört wohl Hans-Peter Portmann (FDP), der sich notorisch der EU unterwerfen will: Wer dem Rahmenvertrag mit der EU nicht zustimmt ist „geistig umnachtet“.

    Und sicher auch die Gallions-Figur der europhilen Schweiz-Abschaffer: Kasachstan-Markwalder (FDP). Die war gemäss Wikipedia immerhin schon bei der Bilderberg-Konferenz dabei.

    Also, bitte die Liste ergänzen, aber die SVP-Hasser sollen sich zurück halten und sich auf Indymedia verziehen.

    • Was wollen Sie mit dieser „Liste“ machen? Der CDU-Politiker Lübcke in Deutschland war auch auf einer „Liste“. Passen Sie auf, dass Sie nicht nacht ganz rechts rutschen…

    • @Sozialdetektiv

      Ihre Antwort ist ja wohl an Dummheit nicht zu übertreffen.

      Es geht darum, die Politiker zu benennen, die auf keinen Fall gewählt werden sollen, da sie nur die Interessen der Eliten vertreten.

      Die Publizisten können wir nicht wählen oder abwählen, aber wenn wir wissen, wer welche Interessen vertritt, können wir deren Publikationen mit der entsprechenden Vorsicht „geniessen“ oder ganz weglassen.

      Bestes Beispiel ist ja watson.ch: nicht Information, sondern Manipulation steht da im Vordergrund.

    • Indian Summer, vorläufig leben wir immer noch in einer Demokratie und nicht in einer Diktatur, wie Sie sich herbeisehnen!

  34. Nationalismus & Rassismus sind Krankheiten der Dummen oder der Armen. Isi Villalon ist dem CV nach nicht arm… ergo…

    Uns geht es hier vergleichsweise sehr, sehr, sehr, sehr gut. Jeder hier gehört vermutlich zu den privilegierten 1% der Weltbevölkerung – vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass dieses Portal wohl hauptsächlich Angestellte der Finanzbranche lesen. Umso absurder, wie Isi hier regelmässig Ziegenstuhl von sich gibt, erfüllt mit Negativität, Beschwerden untermauert mit Begriffen aus der Nazi-Zeit oder der berühmten „Masseneinwanderung“.

    Isi einfach tief durchatmen und jeden Tag dankbar sein, dass 2011 hier die Einbürgerung stattgefunden hat – ohne die Du hier keine Plattform hättest, sondern in Galizien gross im Olivenbusiness wärst.

    • @Idiot (falscher @secondo)

      Du bist ein einfach ein widerlicher Typ. Schade werden deine Kommentare hier erlaubt. Vom Intellekt her bist du auf der Höhe eines Zwergpudels.

    • @Secondo:
      Ja, materiell gesehen geht es vielen von uns hier (noch) mehr als gut. Und für diejenigen, für die Konsum und Materialismus die zentralen Elemente im Leben darstellen, wird wohl auch kein Handlungsbedarf erkennbar sein, obwohl unser mat. Reichtum ganz direkt mit der Armut und Ausbeutung anderer Zusammenhängt.

      Haben Sie sich jemals die Frage gestellt, ob wir genau deswegen im Hier und Jetzt in dieser Welt inkarniert sind? Offensichtlich nicht, sonst würden Sie nicht so einen absurden, verdrehten Kommentar von sich geben!

      Es gibt leider viel zu viele nutzlose Esser auf unserem Planeten, die noch nie einen Gedanken über Sinn, Zweck und Funktionsweise des Lebens als solches verloren haben, und nicht bemerken, dass sie von offizieller Seite nur angelogen, verarscht und ausgebeutet werden.

      Kein Problem, die Schöpfung hat keinen Stress – sozusagen endlos Zeit. Und Sie können weiterhin an Ort und Stelle drehen, das ganze unbewusste Leben weitere duzende oder hunderte Male wiederholen, bis dann auch Ihr Bewusstsein irgend wann einen Level erreicht hat, um dies von selbst aus erkennen und verändern zu können. Manche Menschen benötigen halt ein paar Zusatzschleifen mehr, das ist absolut ok., aber seien Sie vorsichtig mit Kritik an Menschen, die ein gewisses Level an Bewusstsein bereits erreicht haben, ok?

    • Gianluca diese verbale Entgleisung „Idiot“ demaskiert Dich und die politische Ecke zu der Du gehörst sofort, was mich sehr freut.

      Könnte man in der IP Kommentarspalte zeichnen, würde Gianluca das Schäfchenplakat hier malen – mit mir (stellvertretend für in seinen Augen „Andersdenkende“) als schwarzes Schäfchen.

      Erneut ein gutgemeinter Rat: Fenster öffnen, frische Luft geniessen und den Blick gen oben – dem lieben Gott danken, dass wir beide in der Schweiz leben dürfen und unser grösstes Problem am Donnerstag-Nachmittag Kommentarspalten auf einer Finanzplattform sind.

      Die Alternative ist eben, Isi als Messias zu nehmen und ihrer Negativät zu Folgen.

    • @Secondo

      Nationalismus ist an und für sich nichts schlechtes, ausser er artet in Chauvinismus aus. Der Unterschied dürfte aber jemandem mit einem so beschränkten Bildungshorizont wie Sie ihn haben sowieso nicht bekannt sein.

      Und wie kommen Sie jetzt auf Rassismus? Ist die abgehobene, selbsternannte Elite eine eigene Rasse? Das wäre ja ganz neu.

      Also zu den wirklich Dummen, gehören eindeutig Sie.

    • @Gianluca dell Oglio
      Etwas mehr Ooel auf die Wogen giessen und schon glätten sich diese ein bisschen. Auch ruhig durchatmen soll helfen. Sie wollen doch Ihre eigenen Kommentare nicht wegen Unflätigkeit zensuriert haben, oder?

    • Visionär: Danke für Ihren höflichen und subtilen Kommentar an den Secondo. Hoffentlich merkt er, wie er in Wortwahl und Inhalt hier neben den Schuhen steht. Aber ich zweifle schon, ob er fähig ist, Ihren letzten Satz zu verinnerlichen.

  35. Wutbürger? – Ja, warum nicht? Ja, ich bin wütend, dass wir Schweizer in der Schweiz mehr und mehr benachteiligt sind!

    • Ja wo werden SIE genau benachteiligt? Fakten, bitte. Mit belegbare Zahlen. Wissen Sie, sinnlose Behauptungen aus der Ecke der $VP kennen wir: Zitat von Röscht ($VP Schattenscheff nach King Blocher dem Letzen, Ladegut eines Mistwagens, Hetzer gegen Alles und Jeden) „jeder Haushalt wird mit 20’000 belastet wenn wir den Klimawandel bekämpfen.“ Woher hat Röschti diese Zahl? Von Blocher oder von Köppel? Sehen Sie, irgendwelchen Bockmist absondern (oben diese 20’000.–, oder Sie mit der Zuwanderung) ist nur noch Abartig. Da kommt bei mir der Verdacht hoch, dass viel Zuwenig gegen Verfolgungswahn unternommen wird. Also, bitte teilen Sie uns hier und jetzt und heute mit WO und bei WAS SIE ganz genau benachteiligt werden. Ansonsten: sinnbefreites $VP Geschwafel, ohne Hand und Fuss.

    • Von Schweizern wie der Autorin, die vor ein paar Jahren selbst eingewandert ist oder deren Mann gross in der Finanzindustrie arbeitet? Von Schweizern, wie der sogenannten SVP, die nur die Reichen reicher macht und alle anderen „Minderheiten“ als Opfer in Kauf nimmt?

  36. Uns wird angst gemacht mit dem Klima, und wenn wir schon Wählen gehen, sind wir Schweizer sehr genau wir wählen nicht nur Grün sondern auch Vegan, Bi und Homo muss berücksichtigt werden!
    Auch in Italien die Racketen Kapitänin ist schon frei. Ein Parksünder wo die Busse nicht bezahlt hat, wird da schon einiges härter angefasst. Aber wir Schweizer wollen eben CO2 frei untergehen. Gestern kam ein Bericht über Elektro Auto, die Produktion der Batterien stossen so viel Co2 aus wie ein Mittelklassewagen mit 100000Km, ganz abgesehen vom extremen Wasserverbrauch bei der Gewinnung von Silizium! Ok in den 80ziger
    Jahren als die AKW s aufzogen geb es mal so ein Kleber „AKW nein Danke bei mir kommt der Strom aus der Steckdose“

    • Trudi, auch kein Schamgefühl mehr. Fast schon ekel erregend was Trudi hier schreibt.

    • @Trudi: genau so ist es, grün und links vordern und kritisieren wollen weltoffen sein und stepi ist auch so einer, ich lese immer sehr gern deine kommentare, das es nicht allen passt zeigt genau das die ihre eigene welt haben; umverteilen und cüpli saufen, und ja nicht kritisiert werden

  37. Ist schon klar dass dieser Artikel vielen nicht passt – weil er das sorgfältig selbstgerecht-gezimmerte Weltbild erschüttert und viele, aber noch zu wenige, aus der Komfortzone reisst. Der Unterschied vom Wut- zum Mutbürger ist fliessend, ich nehme mich als Beispiel. Ü50, bestens qualifiziert, 3 verschiedene abgeschlossene Berufsausbildungen, regelmässig Weiterbildung, mehrsprachig und noch einiges mehr. Seit 3 Jahren ausgesteuert. Intensive Stellensuche, inkl. Netzwerkarbeit, inkl Bereitschaft für Niedriglohnstellen: bis heute erfolglos. Massive Reduktion des Lebensstandards, Wohnungs-/Wohnortwechsel in die Pampa, damit das Vermögen bis zur Pensionierung reicht. Ferien, Auswärts essen, Kino, Zoo und vieles mehr gestrichen. Man will sich die Würde nicht vom Sozialamt nehmen lassen. Nach der Pensionierung auswandern in das Land meiner angeheirateten Familie, wo man sich mit der AVH & Pension noch einen akzeptablen Lebensstandard leisten kann. Ich spreche nicht von Wohlstand.
    Das ist doch die Realität in der wir heute leben. Es gibt unzählige andere wie mich.
    Die Eliten , die Frau Villalon beschreibt, interessieren sich nicht im Geringsten für diesen Teil der Gesellschaft.

  38. Sehr guter Artikel Frau Villalon. Ich gratuliere Ihnen. In Deutschland hat die CDU Vorsitzenede und mögliche Kanzlerkandidatin Kramp-Karrenbauer jetzt vorgeschlagen, dass man die AFD nicht mehr in Gesprächsrunden einladen soll. AKK steht also nicht mehr für die Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland. Sie möchte 6 Millionen AFD Wähler einfach nicht mehr zu Wort kommen lassen. Man sollte sich wirklich ängstigen, ob Deutschland und eventuell auch die EU wieder zu einer Diktatur werden. Linke Diktaturen gab und gibt es ja sehr viele (Nordkorea, Venezuela, Kuba, Kamobdscha, China, Russland unter Stalin usw. usw.).

    • Rechte Diktaturen sind am kommen: Polen, Ungarn, Deutschland, England, USA, Russland. Aber eines müssen wir uns wohl im klaren sein: eine Diktatur ist eine Diktatur, ob Links oder Rechts. Diktaturen sind sowas von Scheisse, da kommt es nicht drauf an von welcher Seite her betrachtet.

      Ich bin wahrlich alles andere als ein AFD Anhänger, aber man sollte die sowenig von der öffentlichen Diskussion ausschliessen wie hier bei uns die $VP. Je länger man diesen Wirrköpfen zuhört umso mehr stellen die sich ins Abseits. Siehe $VP Haltung Frauenstreik, Glarners Mobbing, Röschtis Ergüsse über Umweltschutzkosten. Das alles kostet Stimmen. Also, je mehr man diese Hohlköpfe mitreden lässt, umso weniger werden die gewählt. Und irgendwann sind diese Parteien nichts anderes mehr als ein extremer Ausflug der Geschichte. Hoffentlich. Als Beweis möchte ich folgendes Anführen: Da ich auf dem Lande aufgewachsen bin und heute noch lebe, kenne ich diverse Landwirte (ehemalige Schulkollegen.) Einige von denen waren überzeugte $VP Wähler. Bis zu den diesjährigen Kantonsratswahlen in Zürich. Die wählen nun die Grünliberalen. Grund: Die „Politik“ der $VP. Frauenverachtung, Umweltverachtung, Ausländerhass. Zieht alles nicht mehr.

  39. Die Mittelschicht schmilz dahin und alle machen die Faust im Sack, weil sie befürchten, dass ein Aufbegehren ihren Abstieg beschleunigen würde.

    Der Grüne Hype dient der Elite:

    – Die Bürger finden sich mit ihrem Sozialen Abstieg ab und feiern sich dafür sogar selber. Ihr Lebensstandard sinkt, sie fliegen nicht mehr in die Ferien, können kein Einfamilienhaus oder Eigentumswohnung kaufen, sich kein Auto mehr leisten, etc.

    – Im Namen des Umweltschutzes wird die Persönliche Freiheit – insbesondere die Bewegungsfreiheit und die Meinungsfreiheit – kontinuierlich eingeschränkt. Grundrechte sind auf einmal Verhandelbar und müssen sogar für den Kampf gegen den Klimawandel eigeschränkt werden.

    – Viel Krisensichere und gut bezahlte Jobs in der Moralapostel Industrie für links-grüne Gutmenschen, die mit erhobenem Zeigefinger und im Schulmeisterton, die Bürger belehren. Jeder kann sich selber ein Orden verleihen, wenn er zu den Weltrettern gehört.

    – Der Klima Hype dient der Realitätsflucht, er lenkt von den eigentlichen Problemen (wie z.b. der Soziale Abstieg der Mittelschicht) ab.

    • Grün ist heute das kleine Krokodil auf dem T-Shirt. Man muss es sich leisten können. Dafür hat man gerade gestern ein paar Leute auf die Strasse gestellt. Mit dem höheren Bonus den man dafür bekommt, kauft man sich dann ein E-Fahrzeug der Oberklasse.

  40. Eine passende Geschichte:

    Ausmisten
    Unglaublich, wie sich ein junger Verwaltungsrat über ältere Frauen äussert.
    «Mir wurde gekündigt, weil ich zu oft Nein gesagt habe», sagte Robert. Nein gegen den Ersatz der von Menschen geführten Reception (4 Personen, 365 Tage im Jahr, 24 Stunden) durch Check-in-Automaten. Nein zur Umstellung des Restaurants auf Selbstbedienung. Nein zum Ersatz älterer Mitarbeiter mit Erfahrung durch junge Ausländerinnen mit 3200 Franken Monatslohn.

    Dann fiel der Satz, der mich sprachlos machte. Ein neues Mitglied des Verwaltungsrats sagte Robert nach dem ersten Rundgang durch die Betriebe: «Wie lange wollen Sie warten, bis Sie die alten Weiber ausmisten?» Robert, durchaus kein zimperlicher Mann, aber ein Mensch mit Gefühl und Herz, weinte, als er dies erzählte.

    Wir versuchten, uns ein Bild der Motivation hinter Roberts Kündigung zu machen. Was sagen die Zahlen? Die Firma hat ein Aktienkapital von einer Million Franken und machte zwei Jahrzehnte lang Gewinne zwischen 500 000 und einer Million – Renditen im Bereich von Goldgruben. Nach einer Umstellung des Betriebs vor zehn Jahren fielen die Gewinne auf rund 250 000. Das ist zwar viel weniger, aber immer noch eine schwindelerregende Kapitalrendite von 25 Prozent. Für den Verwaltungsrat trotzdem zu wenig.

    Also wird gespart, wo es nur geht. Wenn irgendwie möglich, wird nicht mehr bei lokalen Lieferanten eingekauft, sondern übers Internet beim Allerbilligsten, gerne auch in Fernost. Und vor allem müssen die Personalkosten gesenkt werden. Und jetzt muss der Satz noch einmal fallen, damit die geldverseuchte, menschenverachtende Denkweise der mitteljungen Verwaltungsräte klar wird: «Wie lange wollen Sie warten, bis Sie die alten Weiber ausmisten?»

    https://www.christoph-pfluger.ch/2019/06/12/ausmisten/#more-1142

    Vielleicht sollten wir mal umdenken. Immer hört man wie viele Arbeitsplätze die Reichen und die Konzerne geschaffen haben.
    Dabei geht vergessen, dass nicht nur die Wirtschaft sondern auch der Konsument bzw. Auftraggeber die Bedingung für Arbeitsplätze schafft.
    Was wäre wenn man den Reichen etwas Geld wegnimmt und damit konsumiert und sich so seinen Arbeitsplatz sichert?

    Spassig erklärt in diesem Filmausschnitt:
    https://www.youtube.com/watch?v=fVdwIfOvuR4

  41. Hervorragende Analyse. Die sogenannte politische Klasse lernt nichts. Sobald der Bürger seine Sorgen kundtut wird Er/Sie als Wutbürger diffamiert und in die rechte Ecke bugsiert und ignoriert. Eine Diskussion wird verweigert, mit dem Resultat, dass diese Wähler genau in die Arme der Populisten getrieben werden. Es müsste nur ein Blick über die Grenze nach Deutschland geworfen werden. Ein Grossteil der Politiker haben diesbezüglich einfach Scheuklappen auf.

  42. *** Sorry für den langen Text! ***

    Wer sind die Eliten? Wer die Wutbürger?
    Schauen wir uns zuerst einmal die Realität unserer Demokratie an. Ich unterscheide zwischen Drahtziehern, Korrumpierten, Fleissigen, Gleichgültigen und Faulen.
    Die Drahtzieher sind selbsterklärend. Manche behaupten, es gebe sie gar nicht und erledigen das Thema mit dem Zweihänder: „Verschwörungstheorie!“. Es sind aber diejenigen, die die grossen zwei- und dreistelligen Milliardenvermögen verwalten und bewegen können. Es sei denn, „Geld regiert die Welt“ ist auch nur einen Verschwörungstheorie.
    Die Korrumpierten sind die „Fresssüchtigen“ im Brecht’schen Sinne. Egal wie reich ihr Tisch gedeckt ist, Moral ist nicht in Sicht. Sie sitzen in der Legislative und in Spitzenpositionen von Verwaltung, Grossfirmen und Medien. Dort, wo die Legislative versagt hat oder die Faulen trotz medialer Gehirnwäsche falsch gewählt und abgestimmt haben, braucht es die Spitzenbeamten, die wahren Regierenden. Die Spitzen der Wirtschaft sind zuständig für Peitsche und Zuckerbrot: Szenarien und Blaupausen zur medialen Manipulation derer, die nicht selber denken wollen, können oder schlicht keine Zeit dazu haben.
    Die Fleissigen sind die Leistungsträger. Sie erarbeiten das Geld für die Absahner und überbezahlten Sesselfurzer in den Teppichetagen und Verwaltungsräten. Sie schuften für die Dividenden, den Grossteil der Steuern und Abgaben und die eigene Illusion von Freiheit und Selbstbestimmung: Mein Haus, mein Auto, meine Familie! Solange ihnen diese Letzteren bleiben, können sie mit den hohen Kosten umgehen. Ihr Stillhalten, ihre scheinbare Gleichgültigkeit, wird auch durch einen gewissen Stolz genährt, wird ihnen ihre Ausplünderung medial doch als „Solidarität“ verkauft. Notfalls als „alternativlos“, was aber nicht so gut ankommt.
    Die Gleichgültigen sind ein Problem für die Korrumpierten. Aber erst, wenn sie sich besinnen. Es sind ehemals engagierte Fleissige, die nach zig Anläufen einfach aufgegeben haben. Ihre Gleichgültigkeit wirkt oft wie eine Art selbstverordnete Dummheit. Aber es ist keine: Es ist der Versuch, den kläglichen Überresten ihrer Frustrationstoleranz ein temporäres Biotop zur Regeneration zu schaffen.
    Die Faulen sind das wahre Problem. Denn sie sind diejenigen, die die Korrumpierten an der Macht halten. Sie sind für alles zu faul. Eigentlich auch zum Wählen und Abstimmen. Ihnen kann man aber überaus effektiv und effizient drohen. Im Sinne von „I want you to panic!“: Tschüss Brot! Tschüss Spiele! Hallo Selbstverantwortung! – Das mobilisiert.
    Fazit: Die Korrumpierten bezahlen mit dem Geld der Fleissigen und Gleichgültigen die Faulen dafür, dass man sie weiterhin wählt.
    Wo aber ist der Wutbürger in diesem System?
    Man nehme die Fleissigen und sortiere die Gleichgültigen aus. Übrig bleiben die manifesten Wutbürger. Und man mache sich nichts vor: Die restlichen Fleissigen sind die Wutbürger von morgen. Sie wissen es bloss noch nicht.
    Und die „Eliten“? Nur ein Euphemismus für Drahtzieher und Korrumpierte.
    P.S. Wenn schon Brecht herhalten musste, kann ich Wilhelm Busch auch nicht schonen: „Drum preise nicht als Sittsamkeit, was Mangel an Gelegenheit!“ – Einige Wutbürger sind es wohl auch dadurch geworden, dass sie den Sprung in den Kreis der Korrumpierten nicht geschafft haben. Letztes Zitat: „Und das ist gut so.“

  43. @Secondo

    Hasserfüllt kommentieren Sie, nennen die Autorin Isi, unterstellen ihr, aus einem Ziegendorf zu kommen, eine Wirtschaftsmigrantin zu sein, die aufgrund Ihrer Beiträge hier, nie mehr einen Job bekommen wird, usw.

    Ich darf Ihnen ganz freimutig, offen und mit meinem Namen sagen, Sie sind ein Idiot.

    Ihren Alias-Namen haben Sie wohl
    auch deshalb gewählt, um uns alle Nachkommen von dankbaren, die Schweiz liebenden Einwanderern der Sechziger- und Siebzigerjahren zu verhöhnen. Toll gemacht, wirklich. Sie sind der Oberhirsch hier.

    • Grazie Gianluca, freut mich, dass mein Beitrag Dir gefällt.

      Mal abgesehen davon, dass Isi doch ein schöner Spitzname ist, muss ich Dir leiter sagen, dass es sich hier nicht um eine Unterstellung handelt.

      Oder wie nennst Du eine Person die 2011 eingebürgert wurde, notabene aus einem friedlichen EU-Land – mit guter Ausbildung? Wirtschaftsmigrant halt. Ist ja nicht schlimm, dass wird es erst wenn man Artikel schreibt in denen 5x das Wort „Masseneinwanderung“ vor kommt. Sie ist ja selbst ein Teil der „Masse“ – also wieso so abwertend?

      Die Schweiz liebt man als Ganzes. Mit all ihren schönen Seiten, mit all ihren Fehlern, mit all ihren Migranten, Asylbewerbern, Managern und Arbeitslosen.

      Wie gesagt, Du, Isi, ich – wir alle gehören zur „Elite“, zu dem 1% der Weltbevölkerung. Innerhalb der „Elite“ noch eine höhere „Elite“ zu suchen ist absurd.

      Aber der Zweck des Artikels ist ja eh erfüllt, wir alle kommentieren hier fleissig. Das war die Grundidee.

  44. Danke für den Artikel. Gute Idee, ich arbeite (als banker) in einem Büro mit einem Sozi (!) zusammen, ich werde ihn mal zum Sozi-Cüpli einladen. Damit er nicht wie immer im Lidl verkümmert, er hat noch nicht gemerkt, dass er wieder Geld verdient…

  45. Es mag etwas sonderbar klingen, aber irgendwie erinnert mich die Situation im Westen stark an eine Dynamik, die man in der indischen Politik beobachten konnte: Die politischen Vertreter der Kaste der Brahmanen machte gemeinsame Sache mit den Vertretern der Dalits/Scheduled Tribes. Die Politik, die dabei resultierte war eine der Sicherung der Pfründe, ganz zu Lasten der entstehenden Mittelschicht. Natürlich ist die Mobilität im Westen trotz allem noch etwas höher, aber der Grundkurs passt.

    Die von Frau Villalon beschriebene Dynamik ist zutreffend. Allerdings sehe ich weder Massenimigration oder Globalisierung als die wirklichen schuldigen, sondern ein Verkümmern der liberalen und gesellschaftlichen Institutionen (allenfalls besteht da eine Wechselwirkung). Der fortschreitende Etatismus ist das Problem, und zwar ungeachtet ob es sich um jenen linker oder rechter Prägung handelt. Die Faust im Sack machen die Bürger vor allem, weil sie es langsam aber sicher satt haben, ständig am Gängelband irgendwelcher Politiker und Bürokraten zu hängen.

    Bester Beweis dafür, wie absolut etatistisch durchsetzt unsere Realität mittlerweile ist, sind die Doomsday-Prophezeiungen (an denen auch sicher was dran ist) hinsichtlich Rahmenabkommen und Brexit.

    Mit der zunehmenden bürokratischen- und regulatorischen Durchsetzung der Gesellschaft multiplizieren sich auch die „kleinen Königreiche“. Wer dann nämlich am Schalthebel sitzt und sagt, was gerade erlaubt ist und was nicht (in praktisch allen Domänen des Lebens), der übt Macht aus. Und wenn es etwas gibt, dem alle Politiker – egal welcher Couleur – nicht widerstehen können, dann ist das Macht (oder „Fame“ – oder einer Kombination aus beidem. Einige offenbar nicht ganz so hart arbeitende Jungpolitiker sind für das Interesse an dieser Kombi wohl das beste Beispiel). Derweil atrophiert der Wille zur Eigenverantwortung immer mehr… und es wird immer schlimmer, und die Suche nach dem „politischen Messiahs“ immer ausgeprägter. Doch den gibt es eben nicht – Politik ist ein Teil des Problems.

  46. isabelle’s frust so gross? luckis storyheft zu empty? ip’s zeilenansatz deshalb so attraktiv? wie nach 30 jahre mck in ska/cs und keine resultatsverbesserung. ip is here for banking, not for bashing.

    • Daisy: ich glaube nicht, dass Sie bestimmen, wofür IP da ist. Ziehen Sie weiter, lesen Sie den Tagi oder Watson, wenn Ihnen IP nicht passt. Als Gratiskonsumentin steht es Ihnen nicht zu, zu bestimmen, was das angebotene Produkt zu sein hat. Das ist schlicht vermessen. Ebenso vermessen, wie – mangels sachlicher Argumente? – auf die Person (Journalistin) zu spielen.

  47. Sehr geehrter Herr Hässig
    Meistens gefällt mir Ihr spritziges Portal. Eine Ausnahme:Frau Villalon! Deren Gehässigkeit erinnert an eine deutsche Partei, deren Äusserungen ebenso geifernd sind. Meine Frage: Warum lässt sich InsideParadeplatz mit dieser rechtsnationalen, auch für den rechten Flügel der SVP schreibende Person ein? Wirtschaft soll liberal sein und Auswüchse müssen kritisiert werden. Aber nicht so!

    Mit besten Grüssen

    • Ihr Kommentar erinnert an das Narrativ der ARD, via Twitter verbreitet vor ein paar Tagen: „Wir bemühen uns, AfD-Vertretern kein Forum für ihre Zwecke zu bieten. Je nach Thema ist es aber von Fall zu Fall nötig, AfD-Politiker selbst zu Wort kommen zu lassen.“
      Wie Ausgrenzen funktioniert, kann man in ZDF und ARD täglich live miterleben. So weit sind wir hier noch nicht. Wenn Sie, Frau Hendry, andere Meinungen nicht aushalten, dann zappen Sie am Besten zum Mainstream und lassen sich Ihr bescheidenes Weltbild durch deren Endlosschlaufen immer und immer wieder bestätigen.

    • Genau diese Verhaltensweise, wie Sie sie hier an den Tag legen, wird in dem Beitrag von Frau Villalon als Totschlagargument entlarvt.
      Oder haben Sie kommentiert, ohne den Beitrag selbst zur Kenntnis zu nehmen ?
      Sollten zukünftig reine Gesinnungsschnüffler politisch aktiv werden, werden auch die Argumente aus der Vernunft heraus wirkungslos verpuffen.
      Es ist mittlerweile sinnlos, in Deutschland mit einem Mitglied der Antifa über Innenpolitik diskutieren zu wollen.

    • Dann beginnen Sie mal bitte mit dem kritisieren der Auswüchse, auf Ihre Art! Dass Sie dazu die Augen öffnen müssen, ist ja klar.

  48. wutbürger, ja schon, jedoch wut ob dieser oberflächlichen artikel. schnell hinsetzen, schnell seine subjektive wahrnehmung beim vorbeifahren an der ausfahrt solothurn in die tasten brettern, und fertig ist der ip-beitrag.

    • Die Ausfahrt Solothurn ist eine Metapher.
      Sie versinnbildlicht dezentrale Regionen der Schweiz.
      Lesen Sie den Beitrag noch einmal, und wägen Sie ab, ob die in ihrem Bewusstsein existierende Realität mit den vielen auch hier geschilderten Einzelschicksalen, z.B. Ü50, vereinbar ist.
      Dann nehmen Sie Korrekturen vor.
      Anschließend überlegen sie sich einen sinnvollen Beitrag zu dem Artikel von Frau Villalon.
      Achten Sie auf die Darstellung ihrer Argumente.
      Vermeiden Sie aburteilende Phrasen.
      Stellen Sie „Konstruktivität für alle Beteiligten“ in den Mittelpunkt ihres Denkens.
      Dann lesen sie sich ihren eigenen obigen Beitrag noch einmal durch.
      Entweder Sie erkennen, daß sie versagt haben, dann verfügen sie über ein Mindestmaß an Intelligenz.
      Oder Ihnen gefällt ihr Kommentar weiterhin besser als der Artikel von Frau Villalon.
      Dann tun sie mir leid. Sie sind ein Opfer von medialer Gehirnwäsche und ihre geistige Kapazität ist auf das Repetieren von antrainierten Verhaltens- und Denkweisen beschränkt.

      Wir müssen zusammen überlegen, wie wir sie da rauskriegen.

  49. kein schlechter artikel… und auch in den comments zeichnet sich die a und b-class (oder die die gerne dazugehören würden) genau ab.

  50. Allein dieser Satz ist an Inkompetenz kaum zu überbieten:
    „Ich bevorzuge ein integrierendes Gesellschaftsmodell, in dem der Mittelstand nicht zugunsten der oberen und auch nicht der unteren Gesellschaftsschicht geopfert wird.“
    Zu wessen Gunsten denn dann ? Opfern ja, aber so nicht. Fr. Villalon lernen Sie erstmal sich vernüftigt zu artikulieren oder besser lassen Sie es ganz einfach. Auf Ihre simple Propaganda fallen doch wirklich nur einfach gestrickte Wutbürger rein, deren Lebenssinn darin besteht sich über Andere zu beschweren aber selber nicht auf die Reihe bekommen. Die Geschichte wiederholt sich scheinbar ca. alle 80 Jahre.

  51. Dieser Nationalrat repraesentiert des Deutschschweizers Mentalitaet exakt, ein Kreuz auf der Flagge ein Kreuz im Hirn. Ein Wort ist nicht ein Wort, sondern wird zu einem Synonym verhunzt, mehrheitlich negativ. Es wundert mich nicht mehr, dass bei Abstimmungen die Waehlerschaft so einfach manipuliert werden kann. Wer von Klimakatastrophe redet ist Gruen, wer gegen die TV-Abgabe ist ist ein verkappter AFD’ler, wer fuer seine Rechte kaempft ist ein Querulant, Schueler die am Freitag demonstrieren werden sicher irgendwo einen negativen Vermerk einfangen usw. So wird doch vom Bund sehr vieles schoender geredet als es wirklich ist, die angesprochenen ue50 z.B. so wurde die Schweiz gestern auf ARTE als Paradies fuer Arbeitssuchende gepriesen. In einem Artikel vermeldet Bloomberg heute, dass Jahres-Durchschnittsgehalt in der Schweiz bei rund 111’000 Franken liegt. Also ich finde der Beitrag von Frau Villalon trifft’s recht gut.

  52. Heute in der Handelszeitung: „Schweiz ist beliebtestes Land für Expats“. Ich reibe mir die Augen, denn wir doch so feindlich, wenn man der Mainstream-Presse vertraut. Frauenfeindlich: Frauen verdienen weniger als Männer und in den Kader sind sie untervertreten. Männerfeindlich: ü50-Männer werden aussortiert. Mütterfeindlich: Zu wenig Teilzeitjobs und günstige Krippenplätze. Väterfeindlich: Zu wenig Teilzeitjobs und kein Vaterschaftsurlaub. Ausländerfeindlich: der Schweizer ist ein Rassist und fördert begabte Kinder mit Migrationshintergrund zu wenig. Klimafeindlich: es wird zu wenig zur Rettung des Planeten getan. Mieterfeindlich: wir unternehmen nicht alles, damit es für jeden in den A-Städten eine extrem günstige Wohnung gibt. Etc., etc. Eigenartig, dass wir trotzdem von Fachkräften und „Fachkräften“ überrannt werden. Deshalb: Mutbürger, überlegt, wem ihr im Herbst euere Stimme gebt.

    • Ja auf alle Fälle die Grünen. Wer sonst. Rechtes Gesindel hat es genug. Sieht man hier im Forum. Schade ist IP langsam aber sicher ein verlängerter Arm der Weltwoche.

    • Für eine bestimmte Gruppe von Expats war sie es schon immer ein sehr beliebtes Land, man konnte diese im Barfüßer im Zürcher Niederdorf treffen.

    • Die Sache ist nur, dass es genuegend schweizer Fachkraefte haette, Frauen und Personen ue45. Da die Expats (hab ich uebrigens in meinem Beitrag vergessen zu erwaehnen) die gut bezahlten Jobs kriegen, rund 110’000 Franken/a wird ueblicherweise ein grosser Teil des verdienten Geldes ins Ausland fliessen. Und ob die Rechnung des Bundesrates ‚wir holen Fachkraefte aus dem Ausland, so koennen wir uns bei den Regierungen anbiedern und moeglicherweise Gschaeftli machen‘ aufgehen wird ist voellig unklar, klar ist nur, dass es nicht gut fuer die Sozialkassen ist, solange schweizer Fachkraefte diskriminiert werden. Ich erinnere mich an eine der vergangenen Rezessionen, ausgeloest mit dem Beginn der Digitalisierung. Das Druckgewerbe brach massiv ein, aber um Geld zu sparen liess eine Abteilung der Uni Zuerich grosse Druckauftraege in Oesterreich Drucken, die Verantwortliche Person nahm den Flieger zu Begutachtung des Probedrucks. Es ist so ungefaehr die Art wie die hiesige Wirtschaft ‚gestuetzt‘ wird.

  53. Frau Villalon. Danke für den Artikel. Die Schweiz treibt tatsächlich dem Abgrund zu. Immer mehr Kosten inkl. Steuern und Gebühren werden eingefordert. Die Preise sind auf Mount Everest Niveau und es ist für einen normalen Bürger kaum noch möglich etwas auf die hohe Kante zu legen. Gut lohnt sich ja auch nicht im Moment wegen der 0 Zinsen und die Banken greifen auch tüchtig zu für Kontoführung. Ich musste die Notbremse ziehen, bin ins EU Land gezogen, weil ich mir dort für mein erspartes noch einigermassen etwas leisten kann. Miete ist in der Schweiz kaum bezahlbar mit AHV und BVG Rente. Die Elite macht den Mittelstand arm und die Armen noch ärmer, Hauptsache diese können jeden Tag Ihre Cüplis trinken und unter sich gross prahlen.

  54. Die Erfahrung zeigt mir, wer nach der Definition von “Elite“ nachfragt selber dazugehört. Die Elite teilt nie die Sorgen des Mittelstandes aber die Sorgen der Armen öffentlichen zu thematisieren ist für sie eine Alibiübung.
    Ach ja, noch etwas. Wer auf die Autorin mit Unsachlichem und Secondobegriffen spielt gehört wohl auch zur Elite, zur Elite der verbohrten Neider. Gute Besserung.

  55. Yesssss!! Hier ist wieder unsere liebe Isi! Zurücklehnen und herzhaft lachen bei dieser Lektüre.

    Lukas hat richtig erkannt, dass er Leute wie Isi braucht für den Traffic auf der Seite. Er selbst könnte so absurden Froschlaich gar nicht verfassen, da er ja durchaus als gestandener Journalist ziemlich intelligent ist.

    Bietet sich also Isi an, die von Masseneinwanderung schreibt. Dieselbe Isi deren Familie aus irgendeinem Dorf in Galizien stammt, dass mehr Ziegen als Einwohner hat. Vor welchem Krieg sind deine Verwandten geflohen Isi?

    • Secondo, köstlich zu lesen, wie Sie sich mit jedem Kommentar mehr und mehr selber demontieren.

    • Vor keinem Krieg. Sie flieht vor Allem und Allen. und es sind immer alle Anderen schuld.

    • Secondo! Secondos unter sich? Schäme dich!

    • @Secondo

      Tja, vor der messerscharfen Analyse der grossartigen Frau Villalon haben Sie nun also vollständig kapituliert und ziehen nun die unterste Schublade. Bezeichnend für gewisse Kommentatoren aus dem linken watson.ch Umfeld. Dort ist dies ja tägliche Usanz.

      @Lukas Hässig

      Bravo Herr Hässig, Ihr Blog bekommt Kultcharakter. Stöhlker, Villalon, Baudenbacher, Friederich,…ich kann nur den Hut ziehen. Jeden Tag solche Qualität, mit so wenig zur Verfügung stehenden Mitteln. Danke, Sie alle sind eine enorme Bereicherung für die Presse- und Meinungsvielfalt in der Schweiz !

    • An Secondo

      Es überrrascht mich, dass Ihre sinnlos beleidigenden Zeilen überhaupt hier publiziert werden. Zu Ihnen würde passen, wenn Sie nur Mainstream Medien konsumieren, die Ihnen kritiklos, schönfärberisch das Blaue vom Himmel inkl. EU-Euphorie vermitteln.

    • @ Secondo

      Genau solch undankare Gesellen wir du ruinieren unser einst so schönes Land. Schade, dass die Schweizer so dumm sind und solche Leute wie dich hier tolerieren!

  56. So treffend:
    „Dies wird kein Rutsch nach links sein, auch kein Sieg der Umwelt und des Klimaschutzes. Sondern nur ein weiterer Sieg der Schweizer Elite in ihrem Bestreben, ihre Macht zu sichern: genau wie es Emmanuel Macron in Frankreich für die dortige Elite bewerkstelligt hat.“

  57. Genial dieser Artikel ! Sie sprechen für so viele Bürger in diesem Lande. Ich bin 59 Jahre alt, weiblich und sehr gut ausgebildet. Leider wurde ich letztes Jahr rausgemobbt , da ein hoher Chef (Elitepartei
    FDP) sein Gspusi an meine Stelle befördert hat. Ich bin seit Monaten auf Stellensuche und erhalte unzählige Absagen… ausser ich würde für Fr. 12.00/h im dunklen Lager Kisten aufräumen. Nicht mal einem Asylbewerber mutet man ebensolches zu. Es ist einfach eine tägliche Ohrfeige ins Gesicht für all jene Schweizer Bürger wie mich, die über 40 Jahre gearbeitet haben und stets ihr Bestes gaben. Seinen Unmut kundtun darf man ja nicht, sonst wird man gleich als verbittert abgetan.
    @K.L.
    Sind ja dann wohl auch einer von den Eliten, wenn Sie zum Artikel von Frau Villalon Erläuterungen benötigen.

    • @Lissy
      Villeicht kriegen Sie absagen, weil Sie sich für Jahre in einem Job gehalten haben, bei dem Sie eigentlich schon lange überfällig gewesen wären. Jetzt hat die Realität eingeschlagen. Danken Sie Ihrem Arbeitgeber, dass er Sie so lange mitgeschleikt hat. BOOOM !!!

    • Ich finde es grossartig, Frau Lissy, wie Sie persönlich festgestellt haben, wie miserabel in der Schweiz mit Menschen am unteren Ende der Erwerbsstufe umgegangen wird.
      Diese grundlegende Erkenntnis hatten Sie bestimmt noch nicht, als Sie noch Ihre tolle Stelle hatten.
      Damals glaubten Sie bestimmt (wie so viel andere), dass jemand der nicht für Fr. 12.00/h im dunklen Lager Kisten aufräumen mag, ganz einfach faul ist und genüsslich auf Kosten der Allgemenheit leben will; Sozialschmarotzer und so.
      Tja… So rächt sich plötzlich das Leben.

    • Die Erwerbslosenquote gemäss ILO der 55-64 Jährigen lag seit 2010 im Bereich von 3.5% bis 4% und damit stets 0.75% bis 1.4% unter der gesamten Erwerbslosenquote.

      Anders gesagt, das Risiko arbeitslos zu werden, ist für die jüngeren Generationen (insbesondere 35-44 Jahre) deutlich höher.

      Quelle: SECO, Indikatoren zur Situation älterer Arbeitnehmer, Stand Mai 2019) Die Zahlen sind aus Grafik abgelesen, also nicht ganz genau.

    • Herr Meyer, das ist nicht der negativ behaftete Frust, aber sie müssen mit offenen Augen kritisch durch das Leben gehen, dann stellt sich Ihre Frage nicht zum einmal mehr ausgezeichneten Artikel von Isabel Villalon.

    • @ Malte Meyer

      Die Kollegin Isabelle schreibt nur die Wahrheit!

    • Uebergewicht abbauen, mehr schlafen hilft wenn man tagsüber einnickt…

    • @bin 4 mal eingenickt beim Lesen…

      da diese Lektüre zu hochstehend für mich ist und ich sonst nur watson.ch überfliege und am Sonntag den Blick.

  58. Die Digitalisierung fing schon fiel früher als dem 21. Jahrhundert an. Mindestens mit der ersten Computerisierung. Wann hat Eure Firma ihren ersten Computer eingesetzt? Eben. DAS war schon Digitalisierung!

    Nicht eurer privater C64!

  59. Perfekt auf den Punkt gebracht! Rechtssicherheit war einmal in diesem Land ( e.g. Bankgeheimnis, Personenfreizügigkeit). Aber es gibt ja Alternativen, – für mich in Panama, adios Suiza.

    • Ich habe da bei meiner Visite in Panama-City an einigen Häusern Berner-Wappen gesehen.

      Vielleicht sollte ich mich mal melden 🙂

      Ich denke, Sie haben das richig gemacht. Aber Spanisch ist notwendig…

      Verirren Sie sich aber besser nicht nach Colon.. 🙂

    • Panama? Als Alternative zur Schweiz?
      Sie haben Humor.
      Schauen Sie mal den Korruptionsindex und die Tötungsrate an.
      Ich würde Ihnen eher Chile oder allenfalls Uruguay empfehlen, wenn es denn Südamerika sein soll.
      Bezogen auf Korruption/Tötungsrate zwar deutlich schlechter als Helvetien, aber um Welten besser als Panama.

  60. Wie das Newsportal watson schön aufgezeigt hat, benutzen Sie Wörter der NSDAP um Ihren Gschichtli den nötigen Dreh zu geben. Bitte hören Sie auf damit. Merci

    • Aua, Schmerz, Folter! Hören Sie bitte auf, hier solchen hirnmarternden Stuss als Kommentar abzusondern. Danke.

    • AHA, typisch linke Medien Schlete, wie es Watson oder auch Republik immer wieder tun, alles konservative und links ungenehme wird sogleich mit der NAZI Keule erschlagen. Irgendwie schwach und zeigt wie unfähig die Linke ist, mit konkreten Gegenargumenten zu kommen

    • Bitte beschäftigen Sie sich mit dem Inhalt der Artikel und nicht mit vermeintlichen von Nazi besetzten Wörtern! Die Nazi-Keule ist völlig unnötig. Wir sind in der Schweiz!

      Vielleicht werden Sie sich an die Artikel von Isabel Villalón erinnern, wenn Sie mal 50 Jahre alt sind…

    • Watson? Ein Portal, das zum Ziel hat, die Jungen mit rotgrüner Ideologie zu manipulieren und indoktrinieren. Leute mit einem Minimum an Lebens- und Berufserfahrung schenken diesem Stuss keinen Glauben.

    • Billige Diffamierung der SVP.

      Die Linken benutzen täglich Wörter und Ausdrücke, welche von den Nazis gebraucht wurden, z.B. die Wörter „Hass“ und „Hetze“, doch da sagt kein linker Journalist was.

      Ist es etwa nicht Systempresse, wenn ein Journalist nach mühsamer Wortklauberei ein einziges Wort aus einem langen Artikel hervorklaubt, um daraus einen Elefanten aufzublasen?

      Ist es nicht Systempresse, wenn dann dieser Wortklauberartikel von allen anderen Medien der linken az Gruppe abgedruckt wird (5 Zeitungen und 1 Infoportal)?

      Und übrigens, die Aussage dieses Journalisten ist falsch und an den Haaren herbeigezogen, die Nazis verwendeten das Wort „Lügenpresse“.

    • Stimmt. Die deutsche Wochenschau zeigte schon 1938, dass bestimmte Wörter demokratiezersetzend und Feindpropaganda sind.
      Gott sei dank übernehmen jetzt private Organisationen die rechtsstaatliche Aufgabe die Sprache zu regulieren.
      Immer dieser Hass und diese eigene Meinung und diese alternativen Fakten.

    • Das ist unvermeidlich sobald man sich der deutschen Sprache bedient. Wer das ganz auschliessen will sollte die Sprache wechseln und eine andere benutzen, welche keine historisch problematischen Analogien zulässt. Ich würde Klingonisch wählen, aber das ist meine persönliche Wahl.

    • @Michael:
      Sie bestätigen mit Ihrem Kommentar ja genau die Blindheit, Manipulation und Ignoranz, die Frau Villalon anspricht! Viel dümmer geht’s nimmer.

      Sie hängen einem linken Totalitarismus an und merken es nicht einmal. Und hinterher fragen Sie sich, wie das denn überhaupt hatte passieren können…

    • Feuer, Wasser, Luft, Sonne, Arbeit, Stolz, Blond und fast alles anderen Wörter im Duden. Alles NSDAP Vokabular? Ich weigere mich, Alltagswörter nicht zu benutzen, nur weil dies in der Vergangenheit ein paar entgleiste Idioten auch getan haben.

    • @ Michael

      -Gähhhhhn diese Jusos wieder mit ihrem pervertierten Weltbild.

      Motto : „Alles was nicht SP wählt, gehört ins Neonazi Lager.“

      Stalin hätte Freude an Ihnen gehabt.

  61. Blick Schlagzeile: „Wutartikelverfasserin wird kritisiert, verfasst unter emotionaler dünnhäutigkeit ihren schlechtesten artikel: klassisch in die abseitsfalle getappt und somit entlarft?
    „Anque la mona se vista de seda, mona se queda“.

    • Entlarvender Kommentar: Sinnfreie Aussage und Orthographie sowohl in Deutsch wie im Spanischen fehlerhaft. Echt «el burro»-mässig. Keiner kann über seinen Schatten springen.

    • @el burro

      Rechtschreibung, Fensterplatz?

      Auch der spanische Spruch wurde kreuzfalsch wiedergegeben.

      Zeit, wieder zurück zu Ihrem angestammten Desinformationsportal zurückzukehren, http://www.watson.ch

      Das Generalkonsulat des Königreichs Spanien in Zürich
      Departamento de educación y cultura

  62. die heute, älteren menschen hatten ein schönes leben.
    wer tüchtig war, konnte einfach aufsteigen.
    dringend überfällige strukturwandel in politik, wirtschaft
    und gesellschaft wurden einfach ignoriert.
    auch die schuldenwirtschaft wurde gut bedient.
    zeit, dass man innehaltet und zufrieden ist, mit dem was
    man hat und aufhört, weiterhin am staat zu saugen!
    zeit, dass die jungen mal im zentrum sind, denn die sind
    ja bekanntlich unsere zukunft und die haben keine lust
    darauf zu warten, bis wir mit 95 mal platz machen.
    verständlich, wir hätten es ja auch nicht mitgemacht.

    • @ fritz

      Korrekt, I agree. Viele alte Leute realisieren jedoch nicht, dass die heutige Schweiz nicht mehr diejenige ist, die sie gross gemacht hat.

  63. Vielen Dank an die mutige und intelligente Isabel Villalón für ihre Artikel, die aufklären und auf wichtige Themen aufmerksam machen, die in der monopolisierten, staatssubventionierten Presse verschwiegen oder ausgelassen werden.

  64. Klar ist, dass der Mittelstand in der Schweiz vom Staat systematisch ausgepresst wird. Aktuelles Beispiel: Revision der 1. und 2. Säule, also der AHV und der beruflichen Vorsorge. Die auf dem Tisch liegenden Vorschläge produzieren massive Mehrkosten für die Steuerzahler und Arbeitnehmer und auch für die ausser Acht gelassenen selbständig Erwerbstätigen. Zu spüren bekommt dies primär der Mittelstand. Die Vermögenden spüren die Mehrkosten kaum. Warum werden die Mehrausgaben zur Sanierung der Altersvorsorge nicht durch Sparmassnahmen bei anderen Budgetposten des Staates kompensiert? Eine Familie des Mittelstandes kann ihr Haushaltsbudget auch nicht unbegrenzt erhöhen.

  65. Es ist ganz einfach: Die Grünen habe oft gute Ideen, denken aber nur einen Schritt weiter. Die Themen sind oft komplex. Deshalb muss man auch an Schritt 2, 3 und 4 denken. Dann sieht die Lösung oft ganz anders aus.
    Die Grünen laufen daher meistens mit viel Trara und Herzblut in eine Sackgasse.
    Kurz zusammengefasst: Sie sind unfähig, einfältig und oft dumm.

    • (…)Sie sind unfähig, einfältig und oft dumm.(…)

      Wäre alles kein Problem wenn die nicht noch gewählt würden…

    • Im Kanton Aargau bringen es die Grünen nicht einmal fertig eine Frau als Regierngsratskandidatin aufzustellen obwohl sie bei Frauenfragen immer zu vorderst mitschreien. Wollen viel und können nichts würde ich bei den Grünen sagen.

  66. Falls sie noch einen weiteren Beweis für die Marginalisierung in der Schweiz brauchen: Die SBB lässt ganz bewusst einzelne Stationen aus. Wetten, dass diese ausgelassenen Stationen einfach aus dem nächsten Fahrplan verschwinden?

    • Danke für diesen Beweis!! Das hat uns gerade noch gefehlt!!! Und was kommt als Nächstes??? Die SBB lässt die Schweiz aus und fährt nur noch von Berlin nach Brüssel!!! Aber nicht mehr zurück!!!!! Rechne!!!!! Und wer bezahlt das? Der sozialnationale Wut/Mut/Gutbürger!!!?!

      War mal ganz gut hier, ist aber wohl vorbei. Hässig dürfte es recht sein, er ist ja pro Klick bezahlt, (offensichtlich) nicht pro eingehaltener Kommaregel …

      Steilpass für Villalon – die Kommaregeln (und der ganze restliche Scheiss, der unsere Zivilisation mal so sympathisch machte) als Machtinstrument der ca. 20% Eliten. Wie ehrliche Gutbürger Ihre Stelle verlieren und nienieniemehr eine finden, weil sie keine Grammatik können und erst noch übergewichtig sind und Bier am Küchentisch trinken vor 11. Mit der AFD im Kanzleramt wäre das nicht passiert. Aber die sind sowieso alle schwul (die Eliten, nicht die AFD, natürlich …).

  67. Die Gelbwesten gehen auf die Strasse, die Frauen, die Jungen und die Umweltbewegten tun das auch! Was ist aber mit den Ü50 los? Sind das „Mutbürger“ oder eher „Angstbürger“?

    • Angst. Ich spüre sie schon mit 40. Habe ein Haus abzubezahlen und Nachwuchs durchzufüttern. Mal schauen, wie lange das in unserer nördlichsten Bananenrepublik noch möglich ist. Es wird Zeit für eine andere Politik. Leider hat sich dieser unsäglich Grünliberalismus schon den Anstrich einer Ersatzreligion gegeben. In meiner Sicht (und das ist eine reflektierte und gebildete) summieren sich unter dieser Geisteshaltung die niedersten Geiste, ungewillt zur Selbstreflexion und unfähig, sich durch selbst erworbene Bildung von der gängigen Lesart ökonomischer und ökologischer Trends zu distanzieren.

      Übrigens: ein ‚zu viel‘ an CO2 ist gar nicht möglich. Einfach mal Geologen und Biochemikern lauschen, und nicht den IPCC-Greta-Propagandisten. So als Beispiel.

    • Nein, es sind halt Schweizer.
      Die bei fast jeder Abstimmung jede Kröte schlucken um als „guter, braver, fleissiger“ Eidgenosse zu gelten.
      So wollen Sie keinen Mindestlohn, keine 6 Wochen Ferien für alle (Aber ev. Vaterschaftsurlaub, damit sich die Männer von den Geburtswehen erholen können)
      keine Volkspension (Die Banken & Versicherungen freut’s). Sie sind für Steuererlässe für Konzerne und Pauschalbesteuerte (USRll, STAF) Sie wollen länger arbeiten, später in Rente.
      Wie es sich für brave, fleissige, folgsame Bürger gehört.
      Die Elite freuts.

      Wie haben die es damals nur geschafft, die Vögte zu vertreiben?

    • @ Savant…..

      Richtig.

      Und nebenbei, ein Zuviel an Co2 kann es wirklich nicht geben.
      Mit der letzten Eiszeit die vor 18ooo Jahren begann, sank bis zu deren Ende um 11ooo, der Co2 Pegel auf nur noch 180 ppm2 Co2. ( Parts per Million pro Kubikmeter )

      Bei 150 ppm2 sterben sie Pflanzen ab, dass Ende des Lebens wäre gekommen.
      Dann begann der Mensch Holz zu verbrennen und sich bei zunehmender Wärme zu vermehren, die Industrialisierung setzte ein ……und das alles hob den Pegel am dem Jahr 11ooo bis Heute auf 360 ppm2 Co2 an.

      Es gab aber Zeiten in denen es auf der Erde sogar 7-9000 ppm Co2 gab und die Erde war dabei ungeheuer produktiv und Grün.
      Man weiss heute, das 3-4ooo ppm Co2 eine ideale Menge für Pflanzen wäre.
      Also wenn wir 8 mal mehr Co2 haben, wird die Erde grüner, nicht nur wie gerade jetzt die Sahelzone, nein sogar die Sahara würde ergrünen.

      Kaum etwas war je so falsch wie der Glauben, das Co2 ein Problem für die Erde ist.

  68. Dieser Artikel ist hervorragend und reflektiert sehr gut die Allgemeinlage. Gratulation zu diesem intellektuellen Essay. Als Zentraleuropa Director eines aufstrebenden U.S. Softwareriesen habe ich in letzter Sekunde noch die Kurve gekriegt nach einem Jahr Arbeitslosigkeit infolge eines rigorosen Mergers: Ich bin geborener Schweizer, 46j und arbeite seit meinem Studium im IT Bereich in der CH Bankenwelt, erfolgreich und jedes zweite Jahr befördert. Meine Rückkehr in die CH nach 5 Jahren in Singapur hat mir die Augen geöffnet: Die Bobos haben unterdessen den Heimatschutz abgeschafft, in den Aussenquartieren fühlt man sich wie auf dem Bazaar in Mumbai oder auf dem Jahrmarkt in Nürnberg. Klar, es spricht schnell sich herum wo Milch und Honig fliesst. Viele Schweizer nutzen das Stimm-Privileg nicht mehr und wundern sich dann, dass die Bobos die Errungenschaften unserer Vorfahren nicht verteidigen und dass es mit der Politik der Links/Grün/Liberalen Political Correctnes nur einen Weg gibt – Abwärts. Und es kommt noch besser: Mit der im EU/CH-Rahmenabkommen vorgesehenen Unionsbürgerrichtlinie marschieren wird bald simultan im Takt der EU – in Richtung Klippe.

    • Hallo Marc

      Ja, dem kann ich mich anschliessen. Frau Villalon schreibt erfrischend offen und schonungslos über die Eliten etc. Sie trifft den Punkt, schreibt über Tabuthemen, also anders als die gängigen Medien und somit ganz anders als der Mainstream, der einerseits Rotgrün und anderseits Economiesuisse hofiert, also EU-Sympathisanten auf der ganzen Linie. Ich hoffe sehr, dass wir noch viele Artikel von Frau Villalon lesen dürfen auch in Zukunft.

  69. Es kann einem mittlerweile egal sein, mit welchem Attribut oder mit welcher Beschimpfung die Elite und ihre Supporter versuchen einem zu delegitimieren und zu entrechten und damit die Demokratie untergraben. Das ändert ja auch andauernd. Mal ist man der böse weisse Mann (immer rasistisch und sexisitisch), dann der Pädo, oder potentielle serielle Sexualstraftäter, dann er Nazi, dann der 50+ Rechtsextreme, etc.
    Die Vorwürfe haben keinen Zusammenhang mit der Realität, sondern sollen nur Emotionen schüren. Mit diesen Etiketten wird gearbeitet, wenn sachliche Argumente fehlen und man die Empörung bewirtschaften, also die niedrigen Instinkte der Menschen ansprechen, will.
    Kurz gesagt, es gibt ein paar lügende Psychopathen und zuviel bekloppte Idioten die sich für intelligent halten und den Psychopathen alles glauben und nicht mehr fähig sind selber zu denken.
    Wo das enden wird, wissen wir eigentlich schon aus der Geschichte.
    In diesem Sinne: Ihr könnt mich alle mal!

  70. Macht und Neid sind starke Triebfedern.

    Gegen deren perfide Propaganda ist wirkungsvoll anzutreten, permanent als Mutbürger.

  71. Sehr guter Beitrag – herzlichen Dank.
    Dass die Skizze im Budesrat vorgezeichnet wird und im Parlament von den zum Teil dümmlichen Mandatsträgern noch farbig ausgemalt wird unterscheidet uns eventuell von Frankreich…

  72. Es geht weder um Links noch um Rechts. SVP und FDP sind seit längerem nicht mehr wählbar, deren Jungexponenten schon gar nicht. Die Grünen und Roten wissen nicht was sie tun – Fazit, nach 42 Jahren wählen, entschloss ich mich dieses Jahr nicht mehr wählen zu gehen. Weder Wut- noch Mutbürger, sondern warten bis den Gesellschaften ihre Modelle um die Ohren fliegen. Dies kann aber noch dauern – der Bürger ist überwacht und geknutet und will weder den Job noch die minimale staatliche Vorsorge verlieren – moderne Sklaverei.

    • „SVP und FDP sind seit längerem nicht mehr wählbar“ – das Ganze bitte in GROSSBUCHSTABEN, damit alle, die hier das Grundübel bei Rotgrün gefunden haben, das auch mitbekommen. @ SVP: Bei meinem früheren Arbeitgeber war ein Kollege – Mitglied bei SVP und AUNS – beschäftigt, der sein Geld in die „Visionen“ des Blocher-Amigos Ebner gesteckt hatte, Resultat. CHF 100’000 Verlust. Dann wurde Ebner bei besagtem Unternehmen – mit Blochers Geld – Grossaktionär und verkauft es mit Gewinn an die Franzosen, Resultat: Halbierung der Schweizer Arbeitnehmerschaft auf die Hälfte, Abwanderung der Entscheidungspositionen nach Paris. – @ FDP: Mein Vermieter ist ein solider Züriberg-Immobilienbesitzer. Er renovierte die Liegenschaft steuerbegünstigt da klimaschonend, Resultat: Mietanpassung – „ortsüblich!“ – um ca. 50% nach oben, Ältere CH-Mieter und Familien wurden durch Expats ersetzt, denen die Schweiz am A… vorbeigeht. -> Mir als Ausgesteuertem sind da die SOZIS lieber, die sich gegen den von SFVP betriebenen Sozialabbau wehren.

  73. Dürfen wir den Namen des noch ziemlich grünen grünliberalen NR-Kandidaten erfahren? Zwecks Nichtwahl.

  74. Frau Villalon,

    Sie benützen in Ihren Wutartikeln konstant das Wort „Elite“. Und verknüpfen das negativ.

    Können Sie mir erklären wen und was Sie damit – ausser Sie – meinen?

    Und vor allem, wo Sie die CH- „Elite“ verorten.

    Dies nur zum Verständnis Ihrer Leser.

    Besten Dank für Ihre Erläuterungen.

    • Guten Morgen K.L.

      Der Begriff Elite könnte im Kontext des Artikel nicht besser dokumentiert worden sein, siehe Bobos.

      Marc

    • Wir müssen entscheiden, welche Elite wir wollen?

      – Die Elite der freien und ebenso fleissigen wie lernfähigen Schweizerinnen und Schweizer?
      – Die Elite der Weltbürger, wie sie in den Konzernen, den grossen Privatschulen und in den kulturellen Zentren herangezogen wird?
      – Die Elite eines Mischvolkes (wie es die Deutsch-, Süd- und Westschweizer immer gewesen sind), jetzt aber unter internationalen Voraussetzungen?
      – Die Elite der bescheidenen Chrampfer, die mit Aldi, Bratwurst und Genossenschaftswohnung zufrieden sind.

      Wir haben, fast, die Wahl.

    • Sie wissen also nicht, wer diese Elite ist? Ich gebe Ihnen gerne die umfassende Nachhilfe:

      Es sind alle diejenigen, die ihr Geld nicht ehrlich verdienen. Diejenigen, die Jobs wegen Beziehungen (Filz) und nicht wegen Fähigkeiten erhalten. Diejenigen, die sich für Jobs salärmässig exhorbitant bedienen. Diejenigen, die das politische, wirtschaftliche oder soziale System ausnützen.

      Noch Fragen?

    • Suggestiv Fragen, implizierte Anschuldigungen, sich elitär über die Sache stellen, die Anderen dumm aussehen lassen und keinen Inhalt liefern. Sie Herr oder Frau K.L. entsprechen genau dem Bild unserer Elite – herzlich willkommen und schön, dass sie solche Artikel, die sie nicht betreffen trotzdem lesen.

    • Wie Frau Villalon schreibt:
      alle jene, die die wirtschaftliche und soziale Gesellschaftsentwicklung prägen. Für mich absolut verständlich….

    • @K.L. Ihre Unterstellung „Wutartikeln“ ist typisch für die selbsternannte Elite. Frau Villalon hat den Begriff klar definiert. Aber Leuten wie K.L. geht es einzig darum, Andersdenkende zu diskreditieren. Bloss die „Bobos“ wurden nicht exakt beschrieben. Es geht da nicht um das alte Geld aus dem Unternehmertum, sondern um die gutverdienenden urbanen Linken und Links“liberalen“ aus Medien, Kultur, Unis und Berufspolitik, die in den letzten Jahren den gesellschaftlichen und politischen Diskurs bestimmt haben – dies unter Mithilfe der Mainstreammedien inkl. der Staatssender. Explizit dazu gehören Linke, Grüne und Grünliberale, immer mehr auch linke Freisinnige. Ihr pseudogrüner Lifestyle, ihre angebliche Weltoffenheit (angeblich, da sie in den schicken Quartieren wohnen und ihre Kinder nicht Schulen mit 80% Ausländeranteil besuchen), ihre Verachtung der direkten Demokratie und des Föderalismus (Operation Libero!)und ihre EU-Verliebtheit verbinden sie. Ebenso wie ihre selbsteingeredete moralische und intellektuelle Überlegenheit und natürlich ihre Verachtung für SVP-Wähler, unabhängig davon, ob Letztere gebildet und gutverdienend sind oder nicht.

    • Ganz einfach: Die „Elite“ sitzt in der Schublade über den „Wutbürgern“.

    • To K.L.: Ich wll Frau Villalon nicht vorgreifen, sage Ihnen aber gerne, was ich unter „Eliten“ verstehe:
      Die Elite, das sind die Menschen, deren Telefonnummer nicht öffentlich ist, damit weder irgendwelches „Gesocks“ geschweige denn lästige Telefonverkäufer sie belästigen können. Es sind die Menschen, die nicht wissen, was ein Kilo Brot kostet, die aber auch keine Ahnung haben, wieviel ihr letztes Auto gekostet hat, da sie die Bezahlung der Rechnung ebenso delegieren, wie die täglichen Einkäufe. Die Elite, das sind diejenigen Menschen, die wir selten oder nie zu Gesicht bekommen, da sie keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und weil sie die Beschaffung ihres täglichen Bedarfs an Untergebene delegieren. Und sollten sie mal wirklich Lust haben, selber einen Laden zu betreten, dann geschieht dies ausserhalb der normalen Öffungszeiten, wie kürzlich für einen Tennis-Gott geschehen. Die Elite, das sind Menschen, für die ein Einkauf für, sagen wir Fr. 100’000.–, etwa das Gleiche bedeutet, wie wenn wir „normales Volk“ eine CD oder ein Buch kaufen. Eliten sind Menschen, die mit teuren Anwälten und Steuerfachleuten ihre Steuerlast dergestalt drücken können, dass uns die Tränen kämen, wenn wir den Prozentsatz ihrer Steuern im Verhältnis zu ihrem Einkommen sehen und ihn mit dem Unsrigen vergleichen könnten. Eliten haben Häuser und Wohnungen gleich dutzendweise, sie wissen meist nicht mal deren genaue Anzahl und Standorte. Eliten bekommen ALLES, wonach ihnen der Sinn steht, nötigenfalls auch die „richtige“ Gesetzgebung (-bis hin zum detaillierten Diktat von ganzen Gesetzestexten!-), die „richtigen“ Bewilligungen, die „richtigen“ politischen Entscheid etc. Eliten reden in der Öffentlichkeit gerne über Demokratie und Gleichberechtigung, unter sich und im Stillen machen sie Witze darüber. Die Liste liesse sich fortsetzen.

    • Wieso fragst du das die Isi?

      Woher soll die das auch wissen? Sie ist eine vor 7 Jahren eingebürgerte Spanierin, Wirtschaftsmigrantin, die Nazi-Begriffe benutzt und stolz ist, dass ihr Name in den Medien in diesem Kontext fällt.

      Lukas Hässig ich ziehe den Hut vor dieser marketingtechnischen Meisterleistung. Traffic, Kommentare, Klicks ohne selbst sich die Hände schmutzig zu machen. 😉

      Einfach schade, dass etwas benachteiligtere Mitbürger, die halt nicht zu den hellsten Kerzen gehören dafür benutzt werden. Isi wird irgendwann Mal einen Job antreten müssen in der Privatwirtschaft und wenn man sie googelt und Nazibegriffe wie „Systempresse“ aus ihrer Feder stammen, stellt sie kein Mensch ein. 🙁

    • Sie muss nicht ein Job antreten in der Privatwirtschaft. Abgesehen das bei der Familie Geld rum ist, ist Ihr Mann ein hohes Tier bei der UBS. (gute Informationsquelle für den Herr Hässig ?!)

    • @ alle Kommentare hier

      Offenbar hat meine Frage an Frau Villalon Ihr Interesse geweckt.

      Danke für die z.T. inhaltsreichen Hinweise, wer in Ihren Augen zur Elite gehöre.

      Ihren Äusserungen entnehme ich vor allem, dass in Ihrer Sicht alle jene zur „Elite“ gehören, deren Politik Sie für den „negativen“ Zustand der Schweiz verantwortlich machen, und die anderer Meinung sind als Sie.

      Offensichtlich stört Sie das Wort „Wutbürger“, das Sie – wie aus Ihren Kommentaren hervorgeht – sind, jedoch nicht sein möchten.
      Genauso wie Sie das Wort „Gutmensch“ stört, das Sie am andern Ende Ihrer Skala anbringen.

      Die Frage ist, ob dies alle „andern“ auch so sehen.

      Oder sind bei Ihnen „alle andern“ einfach die Elite?

      Gehört für Sie die SVP-Partei-Elite nicht auch zur Elite?

    • @ Caroline Tschudi …

      Haben Sie ein Problem mit der direkten Demokratie oder mit sich selbst?

    • @K.L. Wie Sie wissen, werden Sie auf die Frage, wer denn die Elite sei, keine Antwort bekommen. Weil’s „die Elite“ nicht gibt, ergo keine Antwort.

      Das ist ja das Bemühende an dem Geschreibe hier: „Elite“ ist eine Worthülse, die jeder nach seinem Bias füllen kann. Welches Kriterium darf’s denn sein? Einkommen, Parteizugehörigkeit, Bildung, Anzahl gewonnene Tennissätze, unterdrückte Telefonnumern, Menge des gesammelten Altpapiers, Länge des Bartes?

      Erwachsen ist anders.

      Erstaunlich ist, dass ausgerechnet Leute wie Frau Villalon oder Herr Stöhlker die Pseudo-Diskussion anheizen, da sie für die Mehrheit des Schweizer Volkes selber „zur Elite“ gehören.