Warum die Fälle Swissair und UBS eine neue Krise nicht verhindern können

In einem neuen Buch zeichnet Ex-Journalist Bernhard Weissberg die Schweizer Elite als lernbereit – Was nützt’s?

Wer eine neue Finanzkrise fürchtet, die über Nacht die grössten Vermögen vernichten kann, muss sich an die Jahre 2007/08 erinnern, als der UBS-Konzern zusammenbrach, Marcel Ospel auf Druck der Behörden zurücktreten musste und eine Sanierung mit höchsten Risiken nur gelang, weil Bundesrat Hans-Rudolf Merz mit einem Herzinfarkt im Spital lag.

Das die Quintessenz von Bernhard Weissberg, Ex-Spitzenmann im Ringier Medienhaus, in dessen neuen Buch „Wie die Swissair die UBS rettete“ (Verlag Hier und Jetzt).

Die Bundesräte Pascal Couchepin und Eveline Widmer-Schlumpf liessen Peter Siegenthaler, den Chef der Finanzverwaltung, die heissen Kohlen aus dem Feuer holen. Merz stemmte sich laut Weissberg gegen eine Rettung der UBS.

Damals hatten die Spitzenbeamten in Bern wie die besten Bankiers des Landes Angst vor einem „Minsky Moment“, wo trotz boomender Wirtschaft ein Zusammenbruch jederzeit eintreten konnte.

Es ist erst zwölf Jahre her, dass die Unternehmen sich zu hoch verschuldeten.

Es ist erst zwölf Jahre her, dass der Zyklus hoher Gewinne und grosser Verschuldung zusammen brach.

Peter Kurer, Kurzzeit-Präsident der UBS nach Marcel Ospel, hatte vier Strategien, um den Finanzmulti zu retten.

Er wollte ein „muddling through“ aus eigener Kraft, musste sich dann aber dem Druck der Bundesverwaltung und der Nationalbank fügen, die innerhalb von fünf Wochen eine Sanierung durchsetzten: 6 Milliarden Franken vom Bund, 60 Milliarden von der Nationalbank für die Übernahme von „Gammelfleisch“ (Konrad Hummler).

Autor Weissberg will in seinem Werk beweisen, dass die innerste Schweizer Elite aus Wirtschaft und Verwaltung, circa 250 Personen (laut Peter Kurer), heute mehr denn je in der Lage ist, in einer neuen Finanzkrise das Ruder in kürzester Zeit herum zu reissen.

Er kann den Beweis dafür nicht erbringen, wohl aber darauf hinweisen, welche Faktoren es sind, die zu einer neuen Krise führen können. Aus seiner Sicht liegt kein Grund zur Beunruhigung vor; aus meiner Sicht schon.

Weder die Swissair-Krise noch die UBS-Krise sind von der besten Tageszeitung der Schweiz, der „Neue Zürcher Zeitung“, frühzeitig erkannt worden. Im Gegenteil, Gerhard Schwarz, der damalige Chef der NZZ-Wirtschaftsredaktion, tat vieles, um die anstehende Katastrophe zu verschleiern.

Die NZZ tat ihren Lesern damit keinen Dienst, trug sie doch in beiden Fällen zur Verschleierung der Krise bei, wie Bernhard Weissberg belegt. Das Elite-Blatt war der Schweizer Elite mehr zu Diensten als seinen Lesern; das nennt man staatsmännische Verantwortung.

Die anderen Schweizer Redaktionen, auch der „Tages-Anzeiger“, hatten zu wenig Kompetenz und zu wenig Mut, die richtigen Fragen rechtzeitig zu stellen.

Im Falle der Swissair, wo Eric Honegger, der Sohn eines freisinnigen Bundesrates, dem CEO der Swissair, Philippe Bruggisser, den Stuhl unter dem Hintern wegzog, um ihn selber zu besetzen, gibt es keinen Zweifel: Die damalige Schweizer Elite im VR der Swissair war an Überheblichkeit wie an Inkompetenz nicht zu übertreffen:

Dazu weitere Nonvaleurs von höchster sozialer Reputation.

Ja, ich war seinerzeit dabei, als die Swissair-Krise sich entfaltete. Als es gelang, die Streiks in Genf beizulegen, fragte mich Philippe Bruggisser: „Was tun wir jetzt?“

Ich antwortete: „Feuern Sie alle ihre Kommunikationsleute mit Ausnahme von einem.“ Bruggisser: „Ich brauche aber jemand.“

Stöhlker: „Geben Sie mir 48 Stunden, und ich bringe Ihnen einen Profi.“

Dann holte ich Beatrice Tschanz aus dem Jelmoli-Konzern, wo sie nach Ringier als Kommunikationschefin grossartig gearbeitet hatte, und stellte sie Bruggisser vor.

Im Allgemeinen hatte Philippe Bruggisser, der ein Finanzmann war, kein Gespür für Menschen. Seine „Hunter“-Strategie schlug vor allem fehl, weil die von ihm bestellten Manager zu lahm waren: viel Burgunder und Frauen, aber kein Verständnis für Beschleunigung im Business.

Der „Last man walking“, „Super Mario“ Corti, liess sich vor Antritt sein Salär gleich für fünf Jahre sichern. Dann versicherte er erst mir, dann Beatrice Tschanz, seine vollkommene Anerkennung – und stellte uns frei.

Die Suche nach genügend privatem Geld gelang nicht. Der Wirtschaftsfreisinn existierte nicht mehr, was Christoph Blocher früh erkannte.

Der Bundesrat schoss noch einmal 2 Milliarden in die neue „Swiss“ ein. Das brachte, angeführt von André Dosé als CEO, auch nichts. Es folgte der Verkauf an den deutschen Lufthansa-Konzern – zum Preis von 70 Millionen.

Die Schweizer Elite, allen voran Politik und Wirtschaft, waren nicht willens, ihr Juwel zu retten. Sie hatte niemand mehr, eine eigene Airline zu führen.

Seither verdient die Swiss für die Lufthansa als einziger grosser Gewinnbringer Milliarden.

Die Schweizer zahlen für die Swiss-Flüge gemäss SonntagsZeitung überrissene Tarife, müssen mit einer Schliessung des Tessiner Flughafens Agno rechnen, weil Swiss/Lufthansa ihn nicht mehr bedienen wollen, und leiden rund um Zürich seit 14 Jahren mit unerträglichem Fluglärm, der demnächst noch gesteigert werden soll.

Dieser Totalpleite der Schweizer Elite folgte sieben Jahre später die UBS-Pleite.

Bernhard Weissberg lässt offen, ob die Rettung des UBS-Konzerns für den Schweizer Steuerzahler Gewinne oder Verluste brachte. Das ist klug, denn die Gerüchte lassen nicht nach, dass die Netto-Netto-Rechnung für die Nationalbank negativ war. Der Bund erhielt Zinsen von 12,5%.

Weissberg lässt auch offen, was sich in Basel mit Marcel Ospel und Crossair-Chef Moritz Suter wirklich abgespielt hatte. Ospel wie Suter mauern seit Jahren und äussern sich nicht mehr.

Peter Kurer bezeichnet weiterhin die Zahl jener Männer (keine Frauen), die man zu „Deep Switzerland“ zählen könne, mit 250 Personen.

Angesichts der Verschuldung der Staaten und vieler der grössten Unternehmen ist die nächste Finanzkrise nur eine Frage der Zeit. Wer Bernhard Weissbergs „Wie die Swissair die UBS rettete“ liest, könnte auf den Gedanken kommen, die nächste Krise stünde vor der Tür, eine Frage von Monaten.

Ich hoffe, die Schweiz ist dann am Ende der Kette der „last fools“. Ganz sicher bin ich nicht.

Kommentare

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  1. Ich hoffe, die Schweiz ist dann am Ende der Kette der „last fools“…

    Wer nach über 10 Jahren daher kommt, nachdem er sämtliche Berichte – auch jene aus den dunkelsten Hinterhöfen (…) verbissen-betäubt recherchieren – und auch ins „richtige Licht“ stellen konnte, der kann heute schon ätzende Töne (nach Grosskantons-Art) spucken. Hilfreich auch, wer die tatsächlichen und vermeintlichen „Pfeifen und Weicheier“ (auch jene ohne…) nach all diesen Jahren wieder einmal zum Bier einlädt, um vermeintlich Neues zu erfahren, der hat tatsächlich gut grinsen und kann der Häme freien Lauf lassen.
    Einmal mehr – wo genau konnte man denn damals die wertvollen und höchst hilfreichen Kommentare, Ratschläge, Prophezeiungen und Behauptungen zu vorgenannten Tragödien von Herrn Stöhlker lesen? Aha – nirgends?

    Und wo sind denn all die guten Ratschläge heute, welche Mutti zuhause in Berlin seit Jahren sehr nötig hätte? Beispiele gäbe es doch genug:
    Berliner Flughafen, Bundeswehr, Stuttgarter Bahnhof, fehlende Bahn-Trassen zwischen Basel und NRW, Brenner-Anschluss, die neue E-Leitung von Norden nach Süden, all die kaputte Schulhäuser, Spitäler, Altenheime, Brücken, Autobahnen, Diesel- und andere Murks Skandale, Fehlentscheidungen ohne Ende aber speziell in der Antriebstechnik der wichtigsten (Auto-) Industrie Deutschlands, ja von ganz Europa…
    
Die Liste einsamster Höhepunkte und gleichsam ruchlosester Pleiten, Pech und Pannen wäre leicht fortzusetzen. Und, wo genau kann man Ihre Vorschläge heute zu vorgenannten Eskapaden in Ihrer Heimat nachlesen, Herr Stöhlker? Aha, all dies geht sie nichts mehr an, auch sie leben lieber bei uns – trotz allem (…). Traumhaft.

  2. @The Observer

    Sie geben sich die Antwort selbst, nur, verorten Sie die Ursache woanders. Die Swissair hatte sich nicht zuletzt wegen fehlender EU Flugrechte, DIE IM EWR KLAR GEREGELT GEWESEN WAEREN, in völlig kaputte europäische Fluggesellschaften eingekauft. Ihr Reflex: („Selten so einen Schwachsinn gelesen.“) ist symptomatisch, da der Hauptgrund sicherlich ist, dass in der Schweiz seit dem EWR Nein jeglicher sachlicher Europadiskussion aus dem Weg gegangen wird. Die Tragödie der (sterbenden liberalen Demokratie in der Schweiz: Ausdruck Herr Stöhlker) liegt in der Unwissenheit der Bevölkerung. Bald ist Zahltag für die Schweiz B + C. Der sog. Königsweg (Bilateralen) hat in einer Sackgasse geführt. Tipp: Setzen Sie sich ergebnis offen mit dem Rahmenabkommen auseinander. Vielleicht, werden Sie feststellen müssen:

    a) egal ob JA oder NEIN die Schweiz B + C ist schachmatt!

    b) das ist das politische Erbe einer Kaste und der Preis von wirtschaftlichen Eigeninteressen die an Dummheit und Egoismus kaum zu überbieten sind.

    Prof. Hans-Peter Tschudi, Alfred Escher, Prof. Stefano Franscini , Prof. Würgler und Dr. Hermann, um nur einige zu nennen, drehen sich im Grab um.

    • @ Platon
      Man kann bez. EWR Beitritt in guten Treuen unterschiedlicher Ansicht sein, es gab/gibt Argumente dafür und dagegen, genauso wie es gute Gründe für oder gegen einen EU-Beitritt der Schweiz gibt.
      Aber das ist nicht mein Punkt. In einem Punkt irren Sie jedoch: Weder die Swissair noch die Swiss waren und sind Airlines die von den höheren (5. bis 8. Freiheit) „Freiheiten der Lüfte“ aus ihr Geschäft aufbauten. Auch vor der Schaffung der EU gab es in Europa nur wenige vereinzelte Strecken, welche die alte Swissair mit Zwischenlandungen beflog, z. B. Zürich-Köln-Rotterdam mit CV440 (Convair Metrpolitan). Im aussereuropäischen Ausland gab es auch nur vereinzelte solche Strecken, z. B. Zürich-Lissabon-New York oder in Südamerika Zürich-Genf-Dakar-Rio-Sao Paulo-Montevideo-Buenos Aires mit den alten DC7 Kolbenmotorflugzeugen. M. a. W. Die Swissair und erst recht die Swiss waren/sind klassische Hub-Airlines die in erster Linie Punkt zu Punkt Verbindungen anbieten, wobei die Hubs Genf und vor allem Zürich waren und sind; weshalb vor allem in Zürich viele Umsteigpassagiere verkehren. Dieses Business Modell betreiben heute die wichtigsten grossen Airlines. Dabei spielen bilaterale Luftverkehrsabkommen eine wichtige Rolle. Ganz anders operieren low cost carriers wie Ryanair oder Easyjet, die sich Nischen suchen und in den 5. bis 8. „Freiheit“ der Lüfte fliegen und sich sogar in der sog. Kabotage tummeln.

    • Im grossen Kontext gesehen denke ich dass die „Vereinigten Staaten von Europa“ plötzlich sehr schnell Realität werden könnten. Die Schweiz wird mittendrin sein. Ob ich persönlich das will oder nicht…diese Frage stellt sich nicht.

      https://www.welt.de/wirtschaft/article198507393/BIP-sinkt-um-0-1-Prozent-Jetzt-ist-Deutschland-das-oekonomische-Schlusslicht-der-Eurozone.html

      Wenn die Nationalstaaten kippen (u.a. finanziell), vorallem Frankreich und/oder Deutschland, dann könnte es recht schnell gehen.

      Auch in diesen Ländern haben die B + C schon verloren.

      Seltsame Dinge können auch in der Schweiz schnell passieren, am Rande möchte ich beiläufig an den 6. Oktober 1989 erinnern:
      https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Das-boese-Erwachen/story/23744772

      Es liegt kein digitalisierter Text vor. Soso. https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19890193/index.html

      Wer hatte eigentlich damals Interesse an diesem Coup?

    • @ Platon

      Richtig.

      Und den Nicht Beitritt zum EWR verdanken wir der SVP, bzw. deren geistigem Oberhaupt.

    • @Informatiker

      „Auch in diesen Ländern haben die B + C schon verloren.“

      Korrekt. Der Unterschied zu „diesen Ländern“ ist das die autochthonen Schweizern „B + C“ noch immer in einer Blase der Illusion leben wollen, es sind Verdrängungsmechanismen die menschlich sind, die aber gefüttert werden müssen….wie Sie zutreffender Weise in einem älteren Beitrag hervorgehoben haben: „und die Umverteilungskämpfe gehen in der CH erst richtig los“…

      @The Observer
      der zentrale Punkt ist nicht die Präferenz PRO/CONTRA EU/EWR – sondern – Wahrheit vs. Irreführung aus Eigeninteressen (nicht Sie). Beispiel: Über den EWR haben die EFTA-Staaten weitgehend Zugang zum Binnenmarkt der EU ohne dass sie der EU BEITRETEN MUESSEN. Der EWR gerantiert insbesondere den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen innerhalb dieses Wirtschaftsraums. Erst mit den Bilateralen 1, die 2002 in Kraft traten wurde diese Benachteiligung der Schweiz teilweise aufgehoben. Das war für die Swissair allerdings zu spät. Insbesondere nahm in den Jahren 1993 – 2003 auch die Sockelarbeitslosigkei​t massiv zu. Darunter leiden wir bis heute.

  3. Beim 2. Absatz mit Lesen aufgehört. Bernhard Weissberg ein „Spitzenmann“ …. 🤔

    Chief Content Curator beim gottseidank verblichenen „Blick am Abend“, so viel ich weiss.

  4. Hat die Rettung des UBS-Konzerns dem Schweizer Steuerzahler Gewinne oder Verluste beschert?

    Hätte man 60 Milliarden CHF damals in ein breit diversifiziertes Aktienportfolio investiert, hätte sich dessen Wert bis zur Rückzahlung etwa verdoppelt. Hätte man 60 Milliarden CHF in ein Portfolio mit einem UBS-Risiko investiert, hätte man etwa eine Verdreifachung erwarten können.

    Hat die Rettung Kosten (=Opportunitätskosten) verursacht? Ja. Sie liegen in der Grössenordnung von CHF 100 Mrd. und CHF 200 Mrd.

    Dass wir unter Einsatz von CHF 100 bis CHF 200 Mrd. unvergleichlich viel grössere Kosten vermieden haben, ist aber auch eine Tatsache.

    • Sehr geehrter Herr Martin Janssen

      Es ist falsch, sich selbst zu belügen. Was Sie mit Ihren Zeilen verschweigen ist:

      Die Rettung der Sparer oder besser die Rettung deren Vermögens war möglich ohne die ganze „Bank“ retten zu müssen. Man hätte damals die Chance gehabt dass ganze System zu ändern. Die „Boni“ fliessen weiter und ein noch viel grösseres Problem in diesem Zusammenhang ist natürlich die Gewinnprivatisierung und die Verlustsozialisierung. Und dass es natürlich so gut wie keine juristische Konsequenzen für diese Machenschaften gab. Nach wie vor wird geleveragt, was das Zeug hält, nach wie vor sind die EK-Quoten lächerlich gering, nach wie vor sind wir als Kleinstaat in Geiselhaft von Banken die man zerschlagen und die EK-Quote der nachfolge „Flaggschiffe“ massiv erhöhen sollte.

    • @ Martin Janssen

      wie Sie auf diese Zahlen kommen ist mir schleierhaft.

      Tatsache ist, dass der Stabilisierungsfonds, den die SNB zwecks Übernahme der „vergifteten Aktiven“ der UBS aufsetzte, schliesslich mit einem Gewinn abschloss:

      https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/ubs-kauft-von-snb-stabilisierungsfonds-zurueck-523053

      Erklären Sie doch auch wie Sie auf die von Ihnen veranschlagten Opportunitätskosten in „Grössenordnung von CHF 100 bis 200 Mrd.“ kommen. Erstens ist diese Bandbreite für eine faktenbasierte Information zu gross und zweitens müssen Sie konkret Ihre Rechnung offenlegen.

  5. Die Wahl von Frau Tschanz war für die Swissair ein Glücksfall.

    Sie hat als Krisenkommunikationschefin sowohl beim Absturz von SR111 wie auch während und nach dem unseligen Grounding Grosses geleistet und sich den Respekt und das Vertrauen auch der ganzen Belegschaft verdient.

  6. Sehr geehrter Herr Klaus Stöhlker,

    Der Hauptauslöser für das Swissair-Debakel war das Nein zum EWR. Mit der Einführung des EU-Binnenmarks 1993 entstanden im europäischen Luftverkehr radikal neue Rahemenbedingungen. Alle EU-Fluggesellschaften​ wurden im EU-Raum gleichgestellt. Was für die Swissair bedeutete, dass Sie als Nicht-EU-Flaggschiff nun im EU-Raum gegenüber allen EU/EWR-Fluggesellscha​ften scharf benachteiligt und nicht mehr konkurrenzfähig war. Es wird bis heute völlig ausgeblendet: Neben den viel höheren Flughafentaxen durfte sie bei Zwischenlandungen im EU/EWR-Raum keine Flugpassagiere mehr aufnehmen oder durfte keine Strecken innerhalb des EU/EWR-Raum mehr anbieten. Unzureichend bis gar nicht aufgeklärt wurde die Vernichtung der Pensionskassen-Milliarden! Eine politische Bankrotterklärung ist bis heute die nicht Erwähnung der Aussagen des SVP-Nationalrat und Frontmann Christoph Blocher der damals immer wieder behauptete, ein EWR-Beitritt führe automatisch auch zu einem EU-Beitritt.

    Zitat: „Das Volk könne, sei man mal “Mitglied” der EWR, nicht mehr über einen EU-Beitritt entscheiden.“

    Obwohl ALLE wussten, dies sei nicht der Fall, sind offensichtlich weite Teile der Bevölkerung auf diese Aussage Blochers reingefallen. Ist es heute anders?

    Reale Arbeitslosigkeit, Armut und stagnierende bis fallende Reallöhne mit steigenden Immo-Leerquoten (doppelt als offiziell pubbliziert) kein Thema….Vogel-Straus-Politik….finstere Aussichten für die (Schweiz B+C)….

    • Lieber Platon,

      je länger ich Sie lese, desto mehr gefallen mir Ihre Antworten und inhaltlichen Anregungen. Sie haben recht. Schade, dass Sie sich hinter einem Pseudonym verstecken.

    • Nicht zu vergessen sind die damaligen Bundesräte Delamuraz und Ogi. Beide grosse EU-Befürworter. Ogi nannte den EWR „Trainingslager für die EU“ und Delamuraz wollte den Schweizern weismachen, dass ohne den Eintritt in die EU, die Schweiz dem Untergang geweiht wäre. Mit dem Beitritt zum EWR wäre der Schweiz viel Ungemach erspart geblieben. Siehe Rahmenabkommen!! Norwegen und Liechtenstein leben ganz gut damit.

    • Selten so einen Schwachsinn gelesen. Die Swissair ging unter weil:
      1) sie ein Sammelsurium von zweit- und drittklassigen Airlines zusammenkaufte, die allesamt marod waren, kaum Geld verdienten und von Gewerkschaftsfunktionären durchseucht waren, die sich jeglichen Strukturänderungen widersetzten.
      2) sie ein übergrosses Langstreckennetz betrieb, für welches der Heimmarkt viel zu klein war und infolge dessen über nicht kostendeckende Dumpingpreise alimentiert werden musste, z. B. Tel Aviv – Zürich – New York zu Dumpingspreisen unter denjenigen der El AL für Tel Aviv – New York nonstop.
      3) sie trotz „Gebietsschutz“ (gedeckt durch das damalige Luftamt, welcher Ticketkäufe im Ausland rigoros unterband resp. sanktionierte, für den Heimmarkt Schweiz viel zu hohe Tarife verlangte und Passagiere deshalb vergraulte (z. T. heute noch praktiziert).
      4) sie sich eine Tochter „Balair“ leistete, welche nie wirklich Geld verdiente (die Besatzungen liessen es sich in Bangkok, Mombasa, Miami, Bangor (Maine) etc. jeweils in den besten Hotels eine Woche lang gut gehen, bis der nächste Flieger kam (ich mochte es ihnen aber gönnen).
      5) sie Suters Crossair zu Beginn bis aufs letzte Hemd bekämpfte und wiederum deren erfolgreiche Strecken z. B. nach Leipzig, Dresden, Nürnberg, Luxembourg etc via die schützende Hand des Luftamtes für sich beanspruchte, aber nicht in der Lage war, diese erfolgreich (mit unzweckmässigem, angemietetem Fluggerät) zu betreiben – Hauptsache man hatte den Konkurrenten vom Hals.
      Das Einzige was die Swissair gut konnte war, als „launching carrier“ neue Flugzeugtypen früh sehr günstig einkaufen und die abzustossenden zu sehr guten Preisen als Occasionen zu verkaufen.
      Thats the true story –

    • An Platon:

      ja, völlig einverstanden diesmal.

      Das Swissair-Debakel ist die indirekte Folge des Nicht-Beitritts zum EWR.
      Und dies verdanken wir der SVP und Ihrem geistigen Oberhaupt.

    • @The Observer
      Top Beitrag!!!
      All das wurde damals im CASH recht ausführlich in den Himmel gelobt und ,,verkauft,, soweit ich mich erinnere
      waren in dem ganzen gesammelten Sammelsurium auch noch Urlaubsimmobilien.Nach dem Ende des kalten Krieges wurde so richtig Gas in Richtung sog. Globalisierung gegeben.
      Da wollte die Damalige Swissair-Führung ganz vorne
      mitspielen.Na ja was daraus geworden ist wissen alle.
      Ein-zwei Nummern kleiner, dafür solide,währe besser, na ja gewesen,
      Die Schweiz ist nun einmal ein kostspiliges Pflaster.
      Auf diesem Hintergrund das grosse Ding mitdrehen passt
      nicht.Etwas bescheidener in den Volumina dafür Innovatiever und Produktiever.Nur mit dem Rezept hat die Schweiz gute Chancen.Nicht nur in der Fliegerei.
      Tja bitter, leider ist zuviel von den geerbten Tugenden und Kernrezepten innzwischen verspielt.
      Das mit dem EWR und EU damals konnte man bei gewissen damaligen Zeitgenosse ein Eindruck bekommen, grins, die Schweiz würde in der EU den Kurs vorgeben, da waren ,,anflüge,, von Grössenwahn zu beobachten.

    • Pseudonyme sind nun mal das Wesen von IP. Wäre es anders, würden mindestens 95% der interessanten Kommentare nicht geschrieben werden oder man würde LH nicht mit Informationen füttern. Von, dass ein gewisser CEO einer Bank Grundstücke im Rotlichtviertel kauft mit 0% Hypozinsen (also wird er ohne etwas zu tun einfach so noch viel reicher als er eh schon ist) bis zu wer wirklich hinter dem neuen Trikotsponsor des FCZ steht. Mir ist klar das Ihnen das Pseudonym nicht gefallen kann. Weil so Kielholz, Ermotti und Co. nicht „durchgreifen“ können. Was sie mit 100%iger Sicherheit tun würden. Da die Herren die Wahrheit nicht lesen wollen, würden sie ihre MA für alle Zeiten beruflich erledigen. Dieses Prinzip gilt für die ganze Welt. Edward Snowden ist das beste Beispiel. Abgesehen davon denke ich das mit feingeglätteten 08:15 „Broschüren-“ Kommentare wäre das Ende von IP absehbar. Wollen Sie nun die Wahrheit lesen oder nicht? Kielholz, Ermotti und Co. wollen das sicher nicht.

    • Edward Snowden, soviel selbstlose Zivilcourage (ob er wollte oder nicht) – ein moderner Robin Hood. Wenn ihn die UBS, Deutsche Bank oder wer auch immer einstellen würde für ganz normale Computer Arbeit, was glauben Sie würde mit dieser Firma passieren?

  7. Die selbsternannte Elite als Teil des Problems will Teil der Lösung sein? Tolle Aussichten! Dieselben Funktionäre von Economiesuisse, den Linken, der Bundesverwaltung, der Nationalbank – alle sind sie für Negativzinsen, EU-Anbindung, offene Grenzen, Energieplanwirtschaft, Staatsausbau. Und bald für Bargeldverbot.

  8. (…)Peter Kurer bezeichnet weiterhin die Zahl jener Männer (keine Frauen), die man zu „Deep Switzerland“ zählen könne, mit 250 Personen.(…)

    Jetzt weiss ich endlich WEN genau die FDP mit „Die Schweiz will“ meint!

  9. Das Problem: Eine schwache Politik und ein sackschwacher Bundesrat hat sich noch verstärkt!

    Eigentlich müsste man nur die Story rund um die aktuellen UBS-Probleme hinterfragen! Mauscheleien der UBS, von Bundesrat und Finanzmarktaufsicht durch eine ‚Nichtangriffspakt‘ gedeckt, haben die UBS angreifbar gemacht!

    Dieser Angriff auf die UBS ist nun erwartungsgemäss in vollem Gange, immer mehr Staaten nehmen nach Frankreich die Tätigkeiten der UBS ins Visier und bedienen sich grosszügig an den Informationen die der Prozess an Frankreich her gibt.

    #FINanzMArktmafia #UBS #FinanzplatzSchweiz #TooBigToFail??? #PolitMafia @ParlCH

  10. Wie kommt denn ausgerechnet Herr Kurer auf die Idee, dass nur 250 Führungsleute aus Wirtschaft und Verwaltung die Schweiz vor einer nächsten Finanzkrise retten könnten?

    Finanzkrisen sind international vernetzt und können nicht durch 250 Leute aus der Schweiz verhindert werden. Eine solche Aussage ist arrogant und/oder naiv.

    Es ist zudem eigenartig, dies aus dem Mund von Herrn Kurer zu vernehmen, der während seiner kurzen Amtszeit als UBS VR-Präsident nicht viel bewegte.

    • Jetzt wo der amerikanische Wüestling weg ist, sind einige nicht mehr von Angstträumen geplagt und können wieder klar denken.

  11. Das Swissair Debakel eignet sich für die nächsten 100 Jahre als Fallbeispiel an der HSG St. Gallen für das Totalversagen von Managern, Swissair Verwaltungsräten (mehrheitlich FDP’ler) und der Politik. Und Merz war wohl einer der schwächsten Bundesräte überhaupt. Im Herbst werde ich zum erstem Mal die Wahlen boykottieren, weil mir alle Parteien zu wider sind. Zu viel Filz und Lobbyisten – no thanx!

    • Leider fehlt auf den Wahlzetteln die Option
      ***Ich bin nicht einverstanden und wünsche einen „Systemwechsel“***

    • Hmmmm Fallbeispiel.
      HSG das gilt doch seit Jahrzehnten als erste Adresse.
      Hoch interessant das doch so einiges
      an Grössen aus der Küche kommt.
      Ursache und Wirkung zurückzuführen auf die Küche
      selbstverständlich rein zufällig.

    • @ Boykott

      Ist Ihnen bewusst, dass nur ein kleiner Teil der von Ihnen benannten „Versager“ im Zusammenhang mit dem Swissair Debakel überhaupt HSG-Absolventen waren?

      Daher: Recherchieren VOR Pauschalieren!

    • @ Boykott….

      …..damit helfen sie dann den schlimmsten aller Ideologien, derjenigen der Sozis.

      Damit begünstigen Sie eine Fleischsteuer, eine CO2 Steuer, eine Autosteuer, eine Flugsteuer, eine Steuer gegen Holzheizungen und 20 weitere Steuerideen mit denen wir umerzogen werden sollen.

      Nur eine Steuer auf illegale Einwanderung die steht nicht auf dem Programm dieser miesen Staatszerstörer.

      Aber Sie finden ja ALLE Parteien gleich schlecht…. Mannnnnn……

    • Bitte sehr! Wahlverweigerung bringts nur den Falschen. Wähle doch das kleinste Übel!

  12. „Autor Weissberg will in seinem Werk beweisen, dass die innerste Schweizer Elite aus Wirtschaft und Verwaltung, circa 250 Personen (laut Peter Kurer), heute mehr denn je in der Lage ist, in einer neuen Finanzkrise das Ruder in kürzester Zeit herum zu reissen.“ Typisch für Obrigkeitshörige und -gläubige sowie Systemverteidiger. Ringier war immer Teil des Systems. Wer sich von den Frank A. Meyers nicht vereinnahmen lässt, wird gebasht (Stich, Blocher). Man will Ogis. Zur Krise: Wie will man etwas „beweisen“, von dem man nicht weiss, wann es eintreffen wird und wie es aussehen wird? Dagegen wird die UBS-Rettung wohl ein Sonntagsspaziergang gewesen sein. Für wie blöd hält uns dieser Buchautor?

  13. Schweizer Medien und Wirtschaftskompetenz?
    Ganz besonders aus dem Medienhaus Ringier?
    Jetzt auch noch ein ex Spitzenmann huch ohhh?
    Wer einnert sich noch ans CASH?
    Damals haben die lauthals für die neue damals
    neu aufgegleiste Struktur bei der Swissair
    geworben und das ganze in den Himmel gelobt.
    Na ja die Swissair war mal, Weltspitze.
    Na ja dem CASH muss man nicht nachweinen.
    Ich habe mich damals 2 Jahre durch den CASH-Müll
    gequält, dann tschüss auf nimmerwiedersehen.
    CH- Medien längst Geschichte, waren es auch
    einmal, Weltspitze.
    Und heute, ich breche ab, bekomme ansonsten noch
    Bauchschmerzen vor lachen.
    IP ist Interessanter als der ganze Rest der sich CH-Medien schimpft.

  14. Vielen Dank herrn Stöhlker, sie beweisen noch mut zu haben.
    Wir wissen seit langem, dass die „alte Krise“ noch nicht ganz überarbeitet ist, da Problemen nur noch verschoben sind…
    “ wann“ wissen wir nicht…aber mittelfristig sicher…

  15. Herr Stöhlker…..

    haben Sie sich wieder gefangen?

    Jedenfalls ist der Artikel besser.
    Das meiste kommt mir noch bekannt vor.
    Damals war ich für eine Rettung der Swiss…..mit Konsequenzen. Aber wen man keine Politiker hat die sowas beurteilen können, kann eine Swiss auch nicht gemassregelt werden.
    Nun ja, miese Bundesräte können keine Glanzleistungen hinlegen…. war schon immer so.

    Die reiche Schweiz hat keine Fluggesellschaft mehr…..
    Für jemanden der die gute alte Zeit mit dem ungeheuren Renommee welches die Swissair einst hatte, noch kennt, für den ist dass das deutlichste Zeichen das der Defätismus hier Landes-Standard geworden ist.

    Eine Fluggesellschaft die einen so guten Ruf hatte, die wuss zum Bild der Schweiz gehören.
    Ich hatte mal ein Buch über den Traumberuf des Swissairpiloten, damals als ich in den 70-igern noch zur Schule ging. Ha, war damals die Welt noch in Ordnung….
    Damals verdiente ein Pilot mit langer Erfahrung gegen 50-ig….. über 20ooo Franken pro Monat…. pensioniert wurden sie mit 55.
    Heute würde das nur noch den Neid der Linken anfachen.

    Unter der Lufthansa fliege ich freiwillig nicht mehr Swiss, denn die ist schon beinahe so miserabel wie Austrian und andere Billigflieger.
    Vergleiche ich die mit Singapur…. Meilenweit abgeschlagen.

    Die Swiss hätte man retten sollen, die UBS sicher nicht.

    Aber egal, unsere SNB hat ein Risiko aufgebaut unter deren last wir samt der EU in einem Crash untergehen werden.
    Und der Crash kommt, so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Ich lese dazu einiges, den Blog von Daniel Stelter „BTO“ finde ich am nützlichsten.

    Bin gespannt was das Ende sein wird….. Pensionskassen = O, Währungsreform oder Crash mit all seinen Folgen?
    Die seit 2008 neu hinzugekommenen Schulden sind in der menge mehr als das was damals als schulden vorhanden war.
    Wir haben den Kater von der einen Flasche Schnaps mit 2 weiteren Flaschen bekämpft.

    • Sie sind das Paradebeispiel dafür das Inside Paradeplatz vor allem Sozial einen ungeheuer wichtigen Dienst leistet.

    • Guter vergleich mit dem Schnaps.
      Logo nicht Schnaps als Getränk.
      Schnaps auch in vorm von Geldschöpfung,
      löst halt KEINE Probleme das beteubt nur auf Zeit.
      Das war doch lange das Zauberwort in den
      Medien und die Empfehlung bei gewissen Experten.
      Zinsen Runter Wirtschaft ankurbeln,
      Schwung ins System Aufschwung, bla bla bla.
      Nun so langsam ist halt ende mit Schwung,bla bla bla.
      Fatalerweise haben das die wenigsten geschnallt.
      Auch ein Wirtschaftsperpetuum-Mobile kann und wird
      nie und nimmer funktionieren.Innzwischen sinkt die
      Energiedichte des Geldes das den Konjunkturmotor
      bis dato in Schwung gehalten hat.
      Ohne das richtige Sauerstoff- Treibstoffgemisch
      kann der Motor nicht oder nur noch stotternd laufen.
      Na ja innzwischen gleitet das in Richtung Gesundbeterei und Schamanismus ab.
      Zb.neue Geldkreationen die haben Konjunktur DIE haben explizit Schamanismusgehalt.

  16. Sorry, kenne Bernhard Weissberg: den nehme ich sicher nicht ernst.
    Und wer es macht, ist selber Schuld.
    Er hat eine sehr hohe Bildung: EINBILDUNG. Bringt aber leider nicht viel.

  17. Ich auch nicht (bezüglich letztem Satz). Aus der Ferne betrachtet kriege ich das Gefühl, dass man in der Schweiz an entscheidenden Stellen schon lange einen an der Waffel hat. An die Kompetenz der ausschliesslichen Selbstoptimierer mit bedingungslosen Spitzeneinkommen an den Konzernspitzen, gerade auch der ausländischen Söldner, glaube ich überhaupt nicht.

  18. Ich wollte eigentlich ein bisschen über Bain und EY lesen und fand nichts… Herr Hässig, was ist denn passiert?

    „Beraterin Bain wegen Lapdance-Partner in Krise“

  19. Etwas viel Eigenlob Herr Stöhlker…
    Ich würde es begrüßen, wenn sie über Geschehnisse berichten und sich dabei etwas zurückhaltend betr. ihrer Person geben würden.
    Schweizerisch bescheiden.

  20. Es sind sicher nicht die 250 aus Wirtschaft und Verwaltung die das Ruder in die Hand nehmen in einer Krise sondern die 300 aus der Bilanz mit über 600 Mrd. die das sagen haben. André Kostolany sagte schon immer: die Oekonomen verstehen alles vom Geld haben aber keines und die Reichen verstehen nichts vom Geld haben es aber. Krisen wird es immer geben und in zwar immer kürzeren Zyklen weil die Gier des Menschen unersättlich ist. Die Finanzmärkte sind mittlerweile zu spekulativen Finanzalchemistenclubs der Eliten geworden wo im grossen Stil virtuelles Geld generiert wird weit über dem BIP des ganzen Erdballs. Das Zauberwort heisst Vertrauen und wenn das Mal flöten geht dann gute Nacht, dann steht der König nämlich wieder einmal ohne Kleider da.

  21. Peter Kurer ist DIE „Persona non grata“ der Schweiz.
    Er spielte eine unrühmliche Rolle beim
    – Grounding der Swissair
    – Beinahe-Kollaps der UBS
    – Untergang des Bankgeheimnisses

    • Genau so ist es. Kurer steht gerne im Mittelpunkt und lobt sich gerne selber, kann aber nichts. Grübel hat die UBS gerettet! Hände weg von Kurer.

    • Nicht nur eine NULL, nein eine UNTER NULL mit 100 Millionen Nullen ist dieser Kurer!
      Und den anderen Bundesrat Chasper darf auch nicht vergessen werden. Vergesse nie wie der in die Kameras grinste, als die Swiss an den grossen Kanton verschenkt wurde.
      Ihr wisst schon wen ich meine, den Super (nach seinem Rücktrit als BR) Implenia Verwaltungsrat:-)