Von Macht, Geld, Sex, Männern und Frauen

Mächtige missbrauchten stets Untergebene und Wehrlose – Sex als Waffe – Sexfallen auf Finanzplatz, mit Parties und Models.

Weinstein, Epstein, Plácido Domingo, jeden Tag ein neuer Mann, der Macht und Geld nutzt, um reihenweise bei Frauen Sex zu erzwingen. Der Zeitgeist des 21. Jahrhunderts? Männer die Macht und Geld einsetzen, um von Frauen Sex zu erhalten. Oder sind es Frauen, die Sex einsetzen, um Macht und Geld dieser Männer zu erhalten?

Oft müssen Männer nicht mal ihre Macht ausüben, sie müssen die Macht nur nicht verstecken. Beispielsweise gibt eine „missbrauchte“ Frau an, dem Gott der Oper (Plácido Domingo) könne frau einfach nicht nein sagen.

Die Missbraucher der heutigen Zeit verfügen über eine geballte Ladung an Macht, welche oft, jedoch nicht immer, gepaart ist mit Geld. Die Missbrauchten hingegen verfügen normalerweise weder über Macht noch Geld. Es gibt viel mehr Männer, welche über Macht und Geld verfügen, als Frauen. Das Phänomen des sexuellen Missbrauchs in Serie jedoch nur auf die Männer als Täter zu beschränken, wäre falsch.

Eine (potthässliche) Regionalfürstin der Konservativen Partei im spanischen Hinterland von La Rioja beispielsweise, zwang untergebene Stadtpolizisten zum Sex. Die Durchsage war einfach: No sex, no job. Der Frau und der Tochter des Polizeichefs der Stadt Logroño, welcher von der Politikerin jahrelang sexuell missbraucht wurde, reichte es dann eines Tages. Sie erschossen das weibliche Sexmonster mitten in der Langeweile eines provinziellen Siesta-Nachmittags.

Die deutschstämmige Zarin aller Reussen, Katharina die Grosse, war bekannt dafür, männliche Höflinge und Karrieristen nach Belieben sexuell zu nötigen. Ebenso die habsburgische Kaiserin Maria Theresia und die spanische Bourbonen-Königen Isabel II. Viel mehr Beispiele kenne ich nicht.

Geschichtlich betrachtet gab es viel mehr Fälle von sexuellem Missbrauch durch mächtige Männer als durch mächtige Frauen. Dies nehme ich mal so an. Jedoch nur, weil im Lauf der Geschichte die Männer viel mehr Macht hatten als die Frauen.

Sexuelle Macht war dabei nichts anderes als eine Extension der politischen und wirtschaftlichen Macht. Im Mittelalter etwa verfügten die Feudalherren über das institutionalisierte Recht, in der Hochzeitsnacht jede Braut in ihrem Herrschaftsbereich vor dem Bräutigam zu entjungfern.

Und in der heutigen Zeit? Einerseits besteht ein Überangebot an Sex bei gleichzeitigem Manko an mit echter Macht ausgestatteten Männern, andererseits ist die Grenze zwischen Missbrauch und freiwillig eingegangenem Sex schwierig zu ziehen. Diese fliessende Grenze wird daher immer wieder von Tätern und falschen Opfern benutzt, um sich juristisch reinzuwaschen.

Ausserdem: es gibt sozusagen keine Meldungen von Männern, welche Opfer von sexuellen Missbräuchen seitens mächtiger Frauen geworden sind. Oder verhindert gar der männliche Stolz in der „heteropatriarchalen“ Gesellschaft, sich als armes missbrauchtes Sexopfer zu outen, während es die Frauen in ihrer angestammten verletzlichen Rolle als schwaches Geschlecht tun dürfen?

Ich vermute eher, dass es einfach viel mehr Männer sind, welche willens sind, einen (kleinen) Teil ihrer Macht gegen Sex mit einer Frau zu teilen, als umgekehrt. Demzufolge tappen Männer mit Macht – egal wie gross oder klein diese Macht auch sein möge – eher in die Sexfalle, gewollt oder ungewollt.

Staaten und deren Geheimdienste benutzen übrigens Sexfallen (honeytraps) dieser Art öfters, um Persönlichkeiten „im Griff“ zu haben, also zu erpressen. Der Fall Epstein in USA scheint meiner Meinung nach klar in diese Richtung zu gehen – oder dachten Sie, dass Präsidenten, Premierminister, Prinzen aus herrschenden Königshäusern und führende Politiker mir nichts, dir nichts, mit dem erstbesten minderjährigen Mädchen ins Bett steigen, welches ihnen als Bettvorlage serviert wird?

Nein, dies bedarf minuziöser Detailarbeit im Vorfeld, um überhaupt in die Nähe solcher Persönlichkeiten zu kommen, sie in delikaten Bettszenen zu verewigen und die Erpressung richtig zu artikulieren. Oft ist auch viel zusätzliche Arbeit nötig, damit erpresste Persönlichkeiten im Sinne der Erpresser in noch höhere Positionen kommen, die noch grössere Vorteile bringen (Trump?).

Der ehemalige Ostblock war einzigartig in der Hinsicht. Westliche Wirtschaftsführer als Messebesucher in der DDR, amerikanische Diplomaten in Russland, Sportler an grossen Sportveranstaltungen in Bulgarien – alle wurden sie in die Sexfalle gelockt und in allen möglichen Stellungen gefilmt und fotografiert. Mancher hat dabei die eigene Karriere verspielt und einige landeten sogar dafür im Gefängnis, weil sie ihren Erpressern Geheimnisse preisgaben.

Im Jahr 2005 nahm ich geschäftlich einen Flug von Barcelona nach Zürich. Das Bankgeheimnis war noch in voller Blüte, Zürich eine schillernde Stadt. Meine Sitznachbarin war eine äusserst attraktive junge Spanierin. Wir kamen ins Gespräch.

Sie komme nach Zürich, um an einer dieser Parties in einer riesigen Attika-Wohnung an der Dianastrasse teilzunehmen (Dianastrasse, Ecke Stockerstrasse). Ein vermögender Russe lade jeweils Mädchen aus ganz Europa und Israel ein, alle Fotomodels, um als Groupies von Top Banker zu agieren.

Was ist das Ziel dieser Parties? Werdet ihr dafür bezahlt? Ja, klar. Das Ziel ist es, sich möglichst einen reichen Banker anzulächeln, der dann eine monatliche Appanage bezahlt. Man trifft sich dann in Wien, Budapest oder St. Moritz. Eine Partnerschaft auf Zeit also? Klar, genauso. Was bekommt der Russe dafür? Oh, wir geben ihm dann etwas ab von den monatlichen Zuwendungen.

Heute weiss ich, das Fotomodel aus Barcelona hat mich angelogen. Es ging nicht um monatliche Appanagen, das waren Peanuts und ein Vorwand. Der Russe war auch kein eigentlicher Russe, wie ich mir später von einem befreundeten „Kulturattaché“ eines Konsulates bestätigen liess.

Als die Schweizer Banken den grössten Teil des Geldes von Potentaten, Oligarchen und schwarzen Kassen von politischen Parteien horteten, waren Schweizer Private Banker eine unerschöpfliche Quelle wichtiger Informationen.

Die kleine Drohung ausgesprochen, dass ein paar dieser netten Fotos bei Heidi zuhause in Meilen im Milchkasten landen (oder noch schlimmer, im Milchkasten der Schulpflegepräsidentin) und die Kontostände, Geldflüsse und Kundenbeziehungen waren dann plötzlich nicht mehr so geheim.

Tempi passati. Momentan würde kein Geheimdienst der Welt eine teure Attikawohnung an der Dianastrasse mieten und exhuberante Topgirls aus halb Europa einfliegen, um Schweizer Banker in die Sexfalle zu locken. Das Bundesgericht in Lausanne erledigt den Job gratis.

Kommentare

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  1. Naja. Stimmt alles. Verachtender Ungang.
    Leider vergisst Sie, dass es meist Mütter sind, die Ihre Kinder so erziehen. Dort fängts an.

  2. Fallstudie Michael Jackson:

    Waren die Eltern der Büebli naiv, unwissend, mitwissend oder Teil des Systems?

    Immerhin waren diverse Einladungen, Geschenke, viel Geld und Häuser im Kompensationspaket. Einfach so???

    Diese Seite beleuchtet hier einmal mehr niemand. Und Parallelen hierzu auch im Bericht hier von Frau Villalon. Diese Fragen werden ausgeblendet.

  3. Ich war auch an solcher parties an der Dianastrasse. War tops. Nur ein Mal, als es eine Razzia gab, war es ein wenig unangenehm, sonst TOPS !!

    • Genau, wenn die UBS dabei draufgeht und zig tausend Familienväter und Mütter auf der Strasse stehen, werden wir dann sehen wer hier der Trostpreis ist.

    • Was finden Sie denn richtiger: einem befreundeten Staat beim Aufdecken und Verfolgen von mutmasslichen Straftaten (in Milliardenhöhe) zu helfen oder die allfälligen Täter zu schützen? Wenn die Bank nichts Unrechtes getan hat, wie wir alle überzeugt sind und wie es der CEO und der Jurist äusserst glaubwürdig immer wieder beteuert haben, dann ist die Auslieferung der Daten für sie und unser Land ein Geschenk: die Daten können ja dann gar nichts anderes als diese Unbeflecktheit der Schweizer Bank Schwarz auf Weiss beweisen.

    • @ Ferientechniker

      …je schneller, desto besser! Volkswirtschaftlich sinnvolle Anpassungskosten! Auch der Braunkohle-Abbau müsste schon längst verboten sein-aber ach die armen, armen Familienväter und Mütter die dann auf der Strasse stehen! Ich kann diese ignorante Laier im Namen der Arbeitsplätze nicht mehr hören-Banker geht zur Hölle und nehmt die Kumpels gleich mit!

  4. Also für mich hat es sich jedenfalls ausbezahlt. Leider nicht immer einfach den Passenden zu finden. Wenn das Gehirn dann mit Blut versorgt ist und der Familienvater merkt, was ihm blüht, wenn er nicht heil herauskommt, wird etwas Druck ausgeübt. Schon ist das Konto ist etwas dicker und auch mit der Karriere geht es steil nach oben!

  5. Es gibt in der Schweiz ein Bergtal. Da hat es Zug und Bus mit relativ schlechten Verbindungen. Da gab es aber auch junge Autopendler und Autopendlerinnen ohne Auto. Und die Autopendler sagten zu den Autopendlerinnen ohne Auto: „Wenn du mir einen runterholst, nehm ich dich mit.“
    Das funktionierte nicht nur ab und zu. Ob das heute noch so ist, weiss ich nicht.

    • Schon….

      ….aber natürlich eben auch.

      Schon der gute Jäger der Urzeit hatte Vorteile was die Partnerinnen anging.
      Nicht alles was nützlich ist, ist auch schön, trotzdem bleibt es von Nutzen.

  6. Bil Clinton liess sich für billigen Sex erpressen. DIE Begnadigung, die Änderung des Mediengesetzes und die Auflösung des Glass Steagal Acts, stürzten alle Völker auf den Globus ins Verderben.
    Thank you, stupid muthf…er

  7. Reussen….grossartig. Ich hatte diesen Begriff seit meiner Studienzeit der russischen Geschichte an der Uni Leipzig nicht mehr in Schweizer Medien geschrieben gesehen.
    Die Autorin hat wohl nicht nur Energiewirtschaft studiert, sondern auch Geschichte. Es gab eine Zeit, in der die russischen Zaren aus Russland eine Art neues Preussen formen wollten. Dies scheiterte jedoch am russischen Volkscharakter.

  8. Früher wurde das halt auch einfach viel mehr akzeptiert, siehe Polanski, ist zwar ein pädophiler Vergewaltiger, aber eben ein Künstler, da kann man beide Augen zudrücken und wegschauen, und die Opfer haben aus Scham geschwiegen. Von der linken Politik wurden solche Leute gedeckt, auch in der Schweiz. In einem Schulhaus in Biel wurde während Jahren ein verurteilter pädophiler Straftäter als Lehrer beschäftigt, obwohl alle davon wussten. Heute wäre so etwas undenkbar, und das ist gut so. Ist auch ein Verdienst der #metoo-Bewegung.

  9. Gerade Männer wie Placido Domingo müssen Macht und Geld gar nicht einsetzen. Er sieht oder sah gut aus, war gefeiert und sang wie ein Gott. So jemandem werfen sich Frauen zu Füssen, so jemand hat Bewunderinnen auf Sicher. Dass es da mal zu einem Kuss, einer Umarmung, einer Körpernähe oder gar zu Sex kommt, ist normal, das wollen die Verehrerinnen, da ist nichts von Zwang oder gar Vergewaltigung. Eine solche ist trotzdem nicht ausgeschlossen, müsste aber schon sauber nachgewiesen werden. Wer kann das nach Jahrzehnten ? Manchmal hat man das Gefühl, im Nachhinein werde aus solchen Fliegen ein Elefant gemacht, weil es halt in ist und me too gerade so aktuell ist. Manchmal scheinen auch pekuniäre Interessen im Spiel zu sein.

  10. Die Tatsache, dass ich mich an Ihnen „abarbeite“, ist mir eigentlich schon etwas zuwieder.
    Aber für clicks und 5 min of fame die sexistische Kultur in der Berufswelt zu verniedlichen, dem darf auch nicht unnwidersprochen bleiben!
    Ein Satz mit x…. Nur 1 x!

  11. Zu den Honigfallen…

    ja das kennt man aus dem Dritten Reich, ebenso wie den Jahrhunderten vorher und den Jahrzehnten nachher.

    In der DDR wurde es praktiziert, in England, Russland, ja vermutlich steht das jedem „Dienst“ als Werkzeug zur Verfügung.

    Man kann diese Dinge in jeder Zeit, in jedem Land finden.
    Erstaunlich nur das diese Männer immer wieder neu darauf hereinfallen.

    Wer eh schon Geld hat, der sollte doch auch andere Wege finden, oder ?

    Trump, nun der konnte tun und lassen was er wollte, er war kein Politiker und nur dem Gesetz verpflichtet.
    Warum der was mit „Stormy Daniels“ machte….. ist mir schleierhaft, eine schreckliche Person in jeder Beziehung. Ihre Filme, ja ich würds lieber nicht Film nennen, den blöden „Seich“.

    Nun ist Trump mit über 70-ig Präsident geworden. Ich nehme an in den letzten Jahren musste er nicht mehr jeden Tag an die Weiber denken, zudem hat er ja eine sehr schöne Frau mit der er noch nicht Jahrzehnte verheiratet ist.
    Also er wird sich nicht solche Fehler zuschulden kommen lassen wie Bill Clinton mit seiner Monika Lewinski, auch wenn ich Trump eine so gute Vitalität gerne gönnen würde….(((-:

  12. Nun ja, da gerade Eppstein so „en Vogue“ ist, ist das natürlich ein interessantes Thema.

    Bei den Opfern Eppsteins frage ich mich aber schon, wo waren denn die Eltern der 14 – 17 Jährigen Mädchen.
    Konnten die einfach so verschwinden, für Tage oder Wochen bei Eppstein logieren ?
    Und bemerkte von denen keiner das ihre Teenager plötzlich Geld hatten ?
    Also ich hätte das mitbekommen…..
    Auch wenn Eppstein, die Clintons und viele schrecklich sind, warum werden die Opfer einfach als Opfer akzeptiert ?
    Sollte man sich nicht doch mal Fragen ob die dem Geld einfach erlegen sind…..?
    Was wurde bezahlt, was sonst noch an grosser Welt geboten damit die mitmachten, sich lächelnd mit Prinz Andrew ablichten liessen.

    Ich halte Eppstein für einen miesen Pädo, aber seine „Opfer“ nicht unbedingt für Opfer.
    Damit ich das alles glaube, muss man mir schon noch etwas mehr bieten.

    Nun ja, Frauen und Sex, da muss man feststellen das sie ihn eben auch als Waffe einsetzen.
    Nicht hur dessen Verweigerung, sondern auch dessen zuteil werden lassen.
    Ich kann mich gut erinnern als ich mit meinem Lehr-Chef auf Anlässen war.
    Und das waren noch andere Zeiten…..
    War der Chef wieder mal 1-2 Stunden weg und ich als Lehrling musste am Stand die Stellung halten, gabs öfters mal junge Fräuleins, die auch nicht älter als 16 waren, die mir durchaus interessantes in Aussicht stellten, wenn ich ihnen denn was „einfach so mitgäbe“.
    Die Schmeicheleien, richtig raffiniert waren die ….

    Nun ja, um das auszunutzen war ich damals viel zu Jung und viel zu Blöde, ein Landei eben.
    Aber was wenn solche Angebote bei erfahreneren Männern landen ?

    Aber es hat mir immerhin etwas zur Natur der Sache beigebracht.
    Es sind nicht nur die Männer die sich auf schnelle Sachen einlassen, es sind such Frauen die ein bisschen Spass mit dem Nützlichen verbinden.
    Und gerade auch Teenager, die feststellen das ihnen die Männer nun nachschauen, lernen schnell damit zu kokettieren, nicht alle, aber eben doch einige.

    Man sollte sich keinen Illusionen hingeben, bei den Männern nicht, bei den Frauen auch nicht.

    • Lieber Herr Walter Roth

      Meinen Sie auch diejenigen vom Dutroux?

      Von Epstein wissen wir noch nicht alles!

      Mich ekelt das Ganze ziemlich an.

    • Klaus Marte……

      Hier geht es nicht um Dutroux….. aber auch über den wissen wir nicht alles und schon gar nicht genug.

      Eppstein hat sie immerhin nicht getötet, nicht gefoltert, sie stattdessen bezahlt….. er war ein Pädo aber kein Sadist.
      Und ich glaube nicht das der mit 200 Dollar solche Mädchen abfinden konnte…… es war wohl mehr Geld im Spiel.

      Die Frage für mich bleibt trotzdem immer noch…….. wo waren die Eltern dieser Mädchen ?

      Würden sie es nicht bemerken wenn ihre Tochter plötzlich in solchen Kreisen verkehren würde ?

      Tja, nicht nur Eppstein hatte eine Verantwortung, auch die Mädchen und deren Familien haben eine.

    • In der New York Times nachlesen: er hat sie und ihre Familien mit Geld angefüttert und mit Versprechungen zu Modelkarrieren und Showbiz-Connections. Danach hat er einfach die klassische Gewalt verwendet, und die Mädchen und Familien haben sich geschämt, so einen „wichtigen“ Mann missverstanden zu haben.
      Denkt dran, das ist die USA.. da wissen viele Menschen, dass das mit der „Gleichheit“ vor dem Gesetz eben nicht wahr ist..

    • @Walter Roth
      Danke.

      1. Sie sind der erste, von dem ich im Zusammenhang mit der Eppstein-Geschichte die Frage höre: Wo waren die Eltern? Mir scheint, die Medien sind so beschäftigt mit der Dämonisierung des mysteriösen Herrn, dass nicht alle Faktoren, die zum Missbrauch der Mädchen geführt haben, ins Rampenlicht rücken. Und wenn von den Eltern die Rede ist, dann werden sie zusammen mit den Mädchen als wehrlose Opfer dargestellt. Die ganze Eppstein-Geschichte stinkt doch vom Anfang bis zum Ende.

      2. Ich habe Mühe damit, wenn der Eppstein überall als Pädophiler bezeichnet wird, selbst seine Insel heisst nun „Pädo-Island“. Mir scheint, da tun die Medien den wahren Pädophilen einen grossen Gefallen. Was ist Pädophilie? Es ist das sexuelle Interesse an Kindern, die noch nicht in der Pubertät sind, Mädchen und Buben. Das jüngste der Mädchen, von dem im Zusammenhang mit diesem Fall die Rede war, war 14 Jahre alt. Die anderen älter. Sie müssen mir nun nicht an den Kopf gumpen, natürlich ist es kriminell und moralisch verwerflich, Nötigung, Kindesmissbrauch und alles Wüste. Ich will den Herrn Eppstein keinesfalls verteidigen. Es geht mir lediglich darum, die Dinge richtig zu benennen. Wollen Sie wirklich jemanden, der Gefallen an Teenager-Mädchen findet in den gleichen Topf werfen mit jemandem, der sich bspw. von 5jährigen Kindern sexuell angezogen fühlt? Das ist bei Weitem nicht das Gleiche. Das letztere ist die echte sexuelle Perversion. Mich persönlich interessiert der ganze Quatsch mit der Political Correctness nicht. Mir geht es um die Wahrheit. Ich glaube, dass sich die meisten Männer sexuell von jungen Mädchen angezogen fühlen (nach- und nicht vor-pubertär!). Das ist biologisch bedingt. Deshalb sind sie nicht gleich Pädophile. Von mir aus nennen Sie Eppstein’s Insel „Criminal-Island“, doch Pädo-Island ist nicht die richtige Bezeichnung.

    • Lieber Herr Roth

      Was Sie sagen ist Bullshit!

      Man sucht sich keine gestandenen Handwerker wie Walter Roth aus, um dessen Kinder der Prostitution oder Schlimmerem zuzuführen.

      Dasjenige Mädchen, das Epstein im Mar-a-Lago rekrutieren wollte, war angeblich von einer Angestellten von Donald Trump.

      Nachdem Herr Trump dies mitbekommen hat, wurde Epstein lebenslänglich aus Mar-a-Lago verbannt, falls wenigstens diese Geschichte stimmmt.

      Es sind also labile Kinder mit schlechtem oder gar keinem Elternhaus. Ein Profi wie Epstein merkt so etwas.

      Am Anfang mag es so sein wie Sie beschreiben, aber spätestens nach der ersten Vergewaltigung sieht die Sache anders aus.

      Was wollen Sie dann als 14-jährige Ihren Eltern erzählen?

      Die hicken vielleicht mit Drogen und Alkohol vollgepumpt vor der Glote!

      Hier mal zum Vertiefen, für was für Jungs es sich handelt:

      https://www.mintpressnews.com/mega-group-maxwells-mossad-spy-story-jeffrey-epstein-scandal/261172/

      Und sehr gerne höre auch ich von Frau Villalon mal die Namen aus der Schweiz.

      Und woher wissen Sie, dass Epstein kein Sadist war, oder eine/r von den anderen Beteiligten?

      Stand das in der Zeitung?

  13. Ich jobbte für einen US-Konzern in Zürich. Die DACH-Zentrale war in Berlin. Eines Tages kam ein neuer CH-Chef. Der stellte Frauen ein, die ihm gefielen und erwartete von Frauen eine Dankbarkeit. Die betroffenen Kolleginnen kamen zu mir und beklagten sich. Ich meldete die Vorfälle nach Berlin mit dem Resultat, ich bekam die sofortige Freistellung. Wer die Schnauze nicht hält, der wird bestraft. Man kann wohl davon ausgehen, dass ich nicht der einzigste bin, der solche Erfahrungen erleben durfte.
    Gunther Kropp, Basel

    • JA UND DIE MEDIEN, DIE THESENJOURNIS, IMMER SCHÖN SCHWEIGEN, SONST KÖNNTE MAN DIE VIERTE GEWALT IM STAATE JA NOCH KORREKT AUSÜBEN.
      SCHWEIZER MEDIEN, HR UND ADVOKATEN:LAKEIEN!
      NICHTS WERT!

  14. … und viele junge Frauen lassen sich gerne dazu benutzen. In der Hoffnung, den Sprung nach oben zu schaffen…

    Sind natürlich naive Vorstellung dieser jungen Frauen.

  15. Ortograffish eine schleht geschribene Text mit auch inhltliches Feler. Wenig rechärsche aber viles vom Höhrensahgen. ABer mustu mahen damitdu Kunden.

  16. Ein hoch interessanter Blick hinter die Kulissen der Macht. Stephen Ward, Arzt mit privatem Schwimmbad, organisierte ca. 1963 lustvolle Parties mit Christine Keeler, Mandy Rice Davies et al. Das kostete den Britischen Verteidigungsminister John Profumo seine Stelle. Profumo, nomen est omen, liess sich von attraktiven Parfümdüften und deren Trägerinnen auf Abwege locken. Auch ein Russischer Militärattaché erlag gewissen Reizen.

  17. Man darf sich schon die Frage stellen, ob aus dieser Menschheit wirklich mal etwas Vernünftiges werden kann solange Kreditgeld und immer grössere Schuldenberge die Droge und Massstab aller Dinge sind. Die Menschen sind sozusagen zur Geissel geworden eines verrückten Kreditschneeball-Finanzsystems der Banken und Staaten. Mit Kreditgeld lässt sich anscheinend alles “kaufen“ und erpressen.
    Banken, Notenbanken und Staaten zwingen die Menschen in ein System, das nur durch immer neue Schulden aufrecht erhalten werden kann. Die Menschen sind durch die Staaten gezwungen am System der Schuldfalle teilzunehmen.
    Letztlich werden die Menschen in eine Sackgasse geführt, aus der es schwierig wird, noch Auswege aus der Umklammerung von Schulden, Erpressung und gegenseitiger Bekämpfung der Menschen, Staaten und Banken zu finden.

  18. Wir finden Amerikanismen geil, sogar huere geil, wobei „geil“ natürlich politisch korrekt nicht „geil“ bedeutet, sondern „cool“ also das Gegenteil von „erregt“. Soweit so verschwurbelt und vulgär.

    Endlich zu „Me too!“. Der Kampfschrei hat zwei Bedeutungen, was aber nur Leute merken, welche ein bisschen Englisch können. Einerseits bedeutet es „Mich auch!“ im Sinne von Fritzli Wurschter hat auch mich mit seiner Wurscht… Andererseits bedeutet „Me too!“ aber auch „Ich auch!“ im Sinne von auch ich habe Fritzli Wurschter… was eigentlich?

    So nebulös der Schlachtruf ist, so schwammig schillernd sind auch die Vorwürfe: Placido Domingo hat mich vor zwanzig oder dreissig Jahren (!) sexuell bedrängt und ich habe mich ihm hingegeben, weil ich von ihm als „Gott der Oper“ so hingerissen war, dass ich nicht „nein“ sagen konnte. Aber Hallo!? Kennen wir das nicht anders herum? Wie viele Hexen wurden verbrannt, weil verklemmte Geistliche ihren Reizen nicht widerstehen konnten und die eigene Brunft als Beweis für Hexenkräfte sahen?

    War das finsterstes Mittelalter? Schon recht: damals gab es vor dem Scheiterhaufen wenigstens noch Hexenprozesse. Heute tun sich die Rentnerinnen X, Y und Z zusammen, um – völlig anonym – mit Geschichten aus ihrer Jugend einen Opernstar als Sexmonster anzuprangern: Er habe ihnen, im Gegenzug für sexuelle Dienste Jobs angeboten, also bezahlte Arbeit. So schlimm. Und das Philadelphia Orchester lädt den Opernstar ohne Anhörung und ohne Prozess, einfach so, aus, weil er, pfui, ein Paria ist, der mit Frauen ins Bett gehen wollte oder ging, welche auf Celebrity Sex stehen.

    Haben die Rentnerinnen ihn vor dreissig Jahren angezeigt? Nein. Haben sie seinerzeit einen Zivilprozess gegen ihn gestartet? Ebenfalls nicht, denn das wäre eine zu grosse Belastung gewesen. Leuchtet ein, aber, erlaubt sei die Frage: warum ist ihr Comming Out für sie heute keine Belastung? Weil sie meinen, anonyme üble Nachrede sei im Rudel nicht strafbar? Ganz grosser Irrtum.

    Ich mache eine Wette, wenn dieses Thema ausgelutscht ist, werden Frauen, welche Missbrauch oder sexuelle Belästigungen rechtlich verfolgen lassen wollen, wieder gleich oder noch schlimmer behandelt als Claudia Spiess Hegglin: Sie werden angeschwärzt, lächerlich gemacht und ihr Intimstes wird in denselben Medien breitgetreten, welche heute mit der Mee-Too-Welle Geld machen. Verlogen und Schamlos.

    Übrigens ist die Berichterstattung über Üble Nachrede so, wie sie meistens geschieht, fast immer ebenfalls als Persönlichkeitsverletzung zu verfolgen. Das Weitergeben mieser Gerüchte ist auch dann eine Persönlichkeitsverletzung bzw. Verleumdung oder Üble Nachrede wenn sie in einer Zeitung, im Radio oder sonstwie erfolgt.

    • Die Amerikaner haben wenigsten einen grösseren Wortschatz als Sie Peter from the Alps und in Amerika können Frauen Kariere machen ohne dass es ein Thema wird wie in der Schweiz.

    • Na fein, sagen wir mal, die Frau Villalon schrieb jetzt was zu me too a la Weinstein und Bunga Bunga Parties vom Berlusconi Schlag.
      Und was sollen die Betroffenen jetzt damit anfangen? Sich selbst die Schuld geben? Worauf läufts denn hier eigentlich hinaus???

  19. Früher ging das mit Sexfallen, heute lässt sich wohl keiner mehr darauf ein, weil er weiss was ihm blüht. Aber heute ist alles viel schlimmer. Wir werden 24/7 ausgehorcht. Durch unser eigenes Handy oder das unseres Gegenüber oder Alexa und andere Geräte. Bestimmt gibt es überall Tausende von Politikern, die erpresst werden. Warum gehen gelegentlich gestandene SVP Leute mit den Linken ? Und da sind die Frauen den Männern gleichgestellt. Vielleicht reden sie sogar mehr und sind daher noch leichter erpressbar.

  20. Ob Frau oder Mann… wer Stil hat, handelt nach „Never f*** the company“.
    Wer das nicht kann, dem oder der kann nicht geholfen werden und ist selber schuld…
    es braucht immer zwei, und eine(r) davon wird meistens wie das wilde Reh im Wald gejagt und erlegt…

  21. Kann ich bestätigen. Ich wurde durch eine solche Dame nach Strich und Faden erpresst. Die hat mir das letzte Hemd ausgezogen!

    • Schlimm sind die Erpresser, aber noch schlimmer diejenigen die sich erpressen lassen.

      Eine Affaire mit irgendeiner, das ist heute kein Grund mehr sich zu verstecken.

    • Super Sie haben es Sicher verdient… Die hätte ihnen die Hosen auch noch wegnehmen sollen.

  22. Im Artikel wird Sexismus für cats, cash und pimps beschrieben. Das ist schade. Denn diese boulevardesquen Stories verdecken Sexismus als Alltagsphänomen, ob es krass daher kommt, wie Zeit berichtete, als „das Einzige, was bei Ihnen funtionieren muss, ist der Schluckmuskel“, oder ob empfohlen wird, „Kind und Doktorgitel aus der Vita zu streichen“: Letztlich tritt da wie dort eine hässliche Sexismusfratze zutage.
    Es geht darum, ein Bewusstsein zu schaffen, wie man sich bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zur Wehr setzen kann!
    In einem Punkt gebe ich der Autorin recht:Es ist nicht so, dass Sexismus nur in der Kombination Mann tut es Frau an vorkommt. Ein befreundeter Barkeeper erzählte mal, dass die Ladies nach 2 Uhr morgens heftig baggern und jeder nur findet: Steh deinen Mann! Männer sind auch „erfolgreicher“ mit Suizid. Vielleicht, weil Sies besser können, oder viel eher, weil Sie noch seltener über solche Vorfälle sprechen als Frauen.
    Am Schluss zählt, dass die Integrität eines Menschen am Arbeitsplatz nicht angetastet werden darf!

  23. Und was war die Rolle des Schweizer Geheimdienstes – die des blinden Taubstummen? So etwas konnte kaum heimlich geschehen, wenn selbst der „Kulturattaché“ darüber Bescheid wusste. Wieso liess er die ausländischen Geheimdienste operieren und die Banker Geheimnisse ausplaudern? War der Schweizer Geheimdienst gar selber an den Honigfallen beteiligt um Bankdaten Schweizer Bürger auszuspionieren?!

    Ich verlange sofort eine PUK über diese Vorfälle an der Dianastrasse und vermutlich noch anderen Attikas!

    • Kulturattaché = Mitglied des Geheim- oder Nachrichtendienstes, im Ausland stationiert, ausgestattet mit diplomatischer Immunität.

      Üblicherweise.

  24. Toll, dass es vielen angeblich betroffenen Frauen schon nach 20 – 30 Jahren einfällt, welcher Mann (oder waren es mehrere?) ihnen seinerzeit ans Knie gelangt hat…
    Komisch, dass es sich (meistens) dabei um publikumswirksame oder in der Öffentlichkeit bekannte Personen handelt?
    Früher war vieles einfach gestrickter und man hat es „hochschlafen“ genannt.

    Ach ja, bevor ich es vergesse – ich habe (als Teenager) auch so manches (spitze) weibliches Knie berührt…

  25. Seien Sie froh, sind Sie in der heutigen Zeit geboren. Noch nie waren Frauen und Männer derart gleichberechtigt. In der Antike wären Sie noch zur Belustigung der Runde ums Feuer getanzt.

    Sex ist DER Antreiber menschlichen Handelns. Geld, Krieg, Macht – Mittel zum Sex. Eifersucht, Streit, Mord – Resultate von Sex. Die ganze Konsumgesellschaft ist darauf konditioniert, schauen Sie die Werbung und hören Sie auf die Worte der Musik in den Charts – Sex Sex Sex.

    • Stellen Sie sich vor, wieviele Menschen Sex haben mussten/durften seitdem der „Affe“ aufrecht gehen konnte und sich das Gehirn vergrößerte, damit gerade Sie geboren werden konnten…

  26. Sehr geehrte Frau Villalon
    Eigentlich schätze ich Ihre Publikationen sehr. Immer konzis formuliert und analytisch auf den Punkt gebracht. Sie scheuen sich auch nicht, heisse Eisen anzufassen und sich dabei unbeliebt zu machen. Aber diesen Artikel, bis auf den Schlusssatz, fand ich nun wirklich nicht den „Burner“.
    Das Ganze (Machtmissbrauch gekoppelt mit sexuellen Diensten) ist hinlänglich bekannt. Die Tatsachen werden dadurch nicht besser und auch nicht gesellschaftsfähiger. Unsere Gesellschaft (männlicherseits) hat diesbezüglich noch einiges zu lernen und zu korrigieren, da stimme ich Ihnen zu. Ich hoffe aber, beim nächsten Artikel wieder auf etwas mehr Substanz.

    • @Plato:+1

      Bis auf die Tatsache, dass ich auch Ihre Fremdenfeindlichkeit nicht schätze. Tacheless oder Clickhascherei?

    • @FrauenpG
      Sehr geehrte Dame oder Herr
      Ich sehe in meinem Kommentar beim besten Willen nichts fremdenfeindliches. Es ist auch das erste Mal, dass ich überhaupt einen Kommentar verfasse auf diesem Blog. Also muss es wahrscheinlich noch einen zweiten „Plato“ geben. Ich werde mich bemühen beim nächsten Mal, sofern es denn noch einmal dazu kommt, mir ein anderes Synonym zulegen.

    • @Platon

      Also ich finde den Artikel spitze.
      Hingegen geben mir oberlehrerhafte Möchtegerns aus dem Cüplisozialisten Umfeld ziemlich auf den Senkel.

      Servus.

    • @FrauenpG

      So eine eiskalte Analyse, nicht der Frauenbewegung verpflichtet, sondern der messerscharfen Realität. Ausserdem von einer intelligenten Frau geschrieben, uiiii, das passt natürlich nicht in die Frauenpower Schablone.

    • FrauenpG….

      Für was steht das G ?

      Blödsinn, was unterstellen sie Plato ?

      Haben Sie Vorurteile ?

      Ich vermute schon, denn nahezu alle die die Mee-Too, Gleichberechtigungs und andere Wellen reiten, haben vor allem ein Problem mit ihren Vorurteilen.

    • FrauenpG = Frauen für eine progressive Gesellschaft

      @Plato: Nicht Sie sind fremdenfeindlich, sondern Frau Villalon, als Sie schrieb, Sie wär lieber Asylantin als ü50

  27. Das ist alles harmlos hierzu:
    https://www.daserste.de/unterhaltung/film/filmmittwoch-im-ersten/sendung/operation-zucker-jagdgesellschaft-116.html

    Volker Herres, Programmdirektor des Ersten, zum Film:
    »Es passiert jeden Tag. Überall in Deutschland. Der #Missbrauch von Kindern ist eins der schrecklichsten Verbrechen, weil es junge Menschen zerstört und lebenslang zeichnet. Und es ist ein lukratives Geschäft: UNICEF schätzt, dass weltweit mit Kinderhandel und Kinderprostitution bei stetig steigender Nachfrage mehr Geld verdient wird als mit Waffen.

    ‚Operation Zucker. Jagdgesellschaft‘ zeigt eine perfide Organisation, die hinter bürgerlicher Fassade ihren Mitgliedern Kinder ‚zur Verfügung‘ stellt. Die Täter gehören zur besten Gesellschaft und werden durch ein Netz von Mitwissern in verantwortlichen Positionen gedeckt. Die LKA-Kommissarin Karin Wegemann, durch ihre Ermittlungen in ‚Operation Zucker‘ traumatisiert, hofft, diesmal etwas gegen die ‚Jagdgesellschaft‘ unternehmen zu können. Nadja Uhl verkörpert Karin Wegemann mit einer Intensität, die uns in jeder Sekunde die Verzweiflung, aber auch den Willen der Figur spüren lässt. An ihrer Seite steht Mišel Matičević als Kommissar Ronald Krug, der feststellen muss, dass sich die Täter auch in seinem persönlichen Umfeld befinden.

    Alles Fiktion? Leider nein, denn der Film beruht auf sorgfältig recherchierten Tatsachen. Die Produzentin Gabriela Sperl, die Drehbuchautoren Friedrich Ani und Ina Jung sowie die Regisseurin Sherry Hormann sind tief eingestiegen in diesen Sumpf von Gewalt, mafiösen Strukturen und schnell verdientem Geld. Was sie zutage gefördert haben, ist schwer erträglich, aber genau deswegen sollten wir genau hinsehen.

    ‚Operation Zucker‘ hat 2013 für Diskussionen, auch auf politischer Ebene, gesorgt und den Blick der Öffentlichkeit darauf gelenkt, dass Deutschland einer der besten ‚Absatzmärkte‘ für den Handel mit Kindern ist. ‚Operation Zucker. Jagdgesellschaft‘ rückt die ‚Kunden‘ in den Mittelpunkt, ihre gutbürgerliche Tarnung und ihr undurchdringliches Netzwerk.«

    Maischberger, Sendung vom 20.1.2016 in der ARD:
    Der preisgekrönte ARD-Film „Operation Zucker“ ließ vor drei Jahren viele Zuschauer ratlos und erschüttert zurück. Kindesmissbrauch als einträgliches Geschäft des organisierten Verbrechens, mitten in Deutschland – ist das möglich? Auch die Fortsetzung des brisanten Dramas unter dem Titel „Operation Zucker. Jagdgesellschaft“ wird viele Fragen aufwerfen: Warum ist es so schwierig, die Straftaten zu ahnden, Täter und Hintermänner zu belangen? Wie kann man Kinder schützen? Kann man als Außenstehender erkennen, wenn ein Kind zum Missbrauchsopfer krimineller Banden wird?
    https://www.youtube.com/watch?v=hkAPXLLIesw

    Weitere Informationen: http://www.twitter.com/marccriebe

  28. Ich wurde als Banklehrling (männlich) bei einer Bank an der Bahnhofstrasse mehrmals von einer Sekretärin, ein paar Jahre älter als ich, in den Archivraum im dunklen Keller gerufen, um ihr bei der Suche nach Dossiers zu helfen. Sie ist dann jeweils über mich hergefallen.

    • Ein Mann schreibt so was und die Antworten lauten „Glückspilz“, „Glück gehabt“,also quasi was hast du denn zu motzen, super oder?
      Eine Frau sagt dasselbe und dann kommen vermutlich die „wie war sie bekleidet?“ oder „sie hat es sicher gesucht“ … kein Wunder, dass Frauen UND Männer in dieser Situation einfach schweigen. Trauriger Pöbel …

  29. Recht einfach gestrickte, von Verlogenheit triefende Fata-Morgana einer zu kurz gekommenen „Verslibrünzlerin“, welche auf den fahrenden Zug der Verdammung der männlichen Spezies aufgesprungen ist. Villalon sollte sich in Zukunft nur noch mit Themen befassen, welche IP – kongruent sind, auch wenn LH dabei ein schlechtes Beispiel abgibt und immer mehr auf primitiven Boulevardjournalismus macht!

    • @Rosalinde Wetter

      Sie haben wohl Mühe, inhaltlich recht einfache Texte zu erfassen.

      Oder hat es Ihnen nicht gepasst, dass die Autorin Villalon sich schützend vor ihren Kollegen Stöhlker warf und Ihnen Ihren primitiven Kommentar über Herrn Stöhlker als nicht passend (ergo primitiv) taxierte?

    • @Rosalinde Wetter

      Interessant, wie sich Leute hier erdreisten, den Themeninhalt bei IP bestimmen zu wollen. Nicht IP kongruentes Thema, so, so.

      Wer sind Sie denn, um sich dermassen auf der Guetzlibüchse aufzuschwingen und hier Lukas Hässig Boulevard-journalismus vorzuwerfen, seine Gastautorin Isabel Villalon „Verslibrünzlerin“ zu nennen und letztens Klaus J. Stöhlker als „alten Clown“ zu betiteln?

      Sie sind hier definitiv am falschen Ort. Schämen Sie sich.

    • Entweder sind Ernst Lüscher und H.C. ein und dieselbe Schreibe oder es sind beide auf mindestens einem Auge blind. Tatsachen, pointiert kommentiert, passen solchen Spezies nicht in den Kram und zerstören das Bild, welches sie sich als Groupies von LH, Stoelker, dem famosen Videoprofessor und Villalon gemacht haben. Dabei machen diese in steigendem Masse nur nich auf Verbreitung von „Bullshit-Journalismus“ und Fake-News.

    • Da sind die Zwei aber böse unter die Räder gekommen…

      Die Rosalinde ist ja eine echte Kämpferin, allerdings in der leichtestens Gewichtklasse mit null Chance gegen das Schwergewicht Isabel!
      Da hilft auch die Unterstützung von Hans Franz nichts: Beide müssen noch sehr viel lernen und der schlechte, abschätzige Stil der beiden lässt gewaltig zu wünschen übrig.

  30. Hahaha – einfach Klasse! Besser könnte man es nicht formulieren:

    “ Das Bundesgericht in Lausanne erledigt den Job gratis.“

    Und bezüglich UBS das Pariser Gericht in Bälde wohl ebenfalls. Die CGT freut sich sicher schon über Zustupf für die gebeutelten Gilets Jaunes… Dem zu erwartenden Richterspruch sei Dank. Wie ich hörte vielleicht darfs sogar „es Bitzeli meh si“..

  31. Weibliche ‚Täterinnen‘ schaffen, wenn schon dann schon, die absoluten Rekorde 🥇in Sachen sexuelle Gewalt. Da spricht man dann von 🚀 „Sex machines“. Frau Villalon wird uns sicher bald auch über den Verbleib von Ghislane Maxwell via IP informieren . Vielleicht weilt sie sogar bei „Freunden“ in Zürich? 😉 wo denn sonst.

  32. “ …um Schweizer Banker in die Sexfalle zu locken. Das Bundesgericht in Lausanne erledigt den Job gratis.“ Das ist mal wieder konfus geschrieben. Das Bundesgericht lockt Banker in die Sexfalle? Echt jetzt? Irgendwann ist es auch mal gut mit Verschwörungstheorien und beleidigter, letztlich rechtstaatfeindlicher Bankgeheimnis-Nostalgie.

  33. Guter Artikel. Vermutlich gibt es auch viele Männer die sexuell ausgebeutet und unterdrückt werden. Die Gründe des Schweigens werden gleich gelagert sein, Scham und zusätzlich Angst die Existenz zu verlieren. Sicherlich kann man einig sein, dass die Mehrzahl vermutlich Frauen sind, die, wie man es beim Namen nennen muss, missbraucht werden. Solche Vorfälle müssen aufgedeckt werden und die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen werden. In der Regel nutzen solche Personen ihre Macht und Position nicht nur in diesen Bereichen aus, solche Narzissten und Selbstdarsteller findet man an vielen Stellen und bringen am Ende des Tages rein gar nichts – ist die Erkenntnisse da, ist es in der Regel zu spät und der Scherbenhaufen ist angerichtet.

    • Nun ja, Männer ausgebeutet….?

      Ich denke da ganz Altmodisch…… wenn sich Männer nicht mal gegen sowas wehren können, ab auf den Kompost, solche brauchen wir eh nicht mehr.

  34. Unweit von der Dianastrasse und nah dem See wissen russische ü40 Assistentinen dem Chef so gut zu gefallen, dass sie flux zum Senior Private Banker befördert werden und praktischerweise ihr RM gleich auf die Strasse gestellt wird. Ein gewaltiger Karriereschritt mit Verdreifachung des Salär für ein bisschen Sex. Eine effiziente Angelegenheit!

  35. Gut geschrieben und wohl auch in vielen Teilen sehr zutreffend.
    Die homosexuelle Szene mit Strichjungen, die auch – wie ich in einem ehemaligen Artikel las – Drogen für hohe Geschäftsleute herbeischaffen, von dieser Szene, ist hier noch gar nicht die Rede.

    Dieser Macht-, Sex- und Drogen-Sumpf scheint ja keine Grenzen zu haben. Wir reden hier – notabene – von unserer Führungsriege.

    Es fällt schwer, für deren Opfer Mitgefühl zu entwickeln. Jeder ist ein gehöriges Stück selbst dafür verantwortlich, was er/sie tut bzw. nicht tut. Die Täter sind deshalb aber noch lange nicht von ihrer Schuld entbunden. Abhängigkeits-Verhältnisse machtorientiert auszunützen, ist in unserem Kulturkreis ein Vergehen, erst recht, wenn der Intimbereich tangiert wird.

  36. Ausgezeichneter Artikel.

    Zitat: Beispielsweise gibt eine „missbrauchte“ Frau an, dem Gott der Oper (Plácido Domingo) könne frau einfach nicht nein sagen.

    Das lässt sich durchaus verallgemeinern:
    Unabhängig vom Geschlecht fühlen sich die meisten Menschen erhöht, wenn sie mit jemandem mit mehr Geld/Macht kommunizieren dürfen.

    Sex ist eine Variante von Kommunikation.

    Das sind Reste der Gene der Höhlenbewohner, welche auch für die eines Tages in den Abgrund führende Raffgier verantwortlich sind.

    Der Höhli, welcher im Spätherbst am meisten Fleisch in der Höhle hatte,
    bei dem wohnten des Winters über auch die meisten Frauen.

  37. Weit haben wir es gebracht in unserem Land, ganz nach dem Motto:
    temporis mutantur et nos mutamur in illis.
    Gute Nacht Helvetia!

  38. Liebe Frau Villalon,

    Sie unterschätzen das Problem vollständig.

    Es sind nicht Einzelfälle, sondern der Prozentsatz der Mittäter/Mitwisser/Mitmacher bei den „Leistungsträgern“ liegt bei exakt 100%. Idioten kann ich natürlich nicht ausschliessen.

    Das ist für mich das Faszinierende.

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht, das Funktionieren der Schweizer Demokratie anhand eines Staatskorruptionsfalles zu überprüfen (SECO Abteilung für die Arbeitslosenkasse).

    Die Folge ist, dass meinen Namen jede Person am Bundesgericht, Bundesverwaltungsgericht, Datenschutzbehörde, National- und Ständerat, Kantonsparlament Zürich, Bundes- und Staatsanwaltschaften, Bundesräte FedPol uvam kennt.

    Es gab fast genau Null Reaktion: Christoph Blocher hat einen Brief beantwortet, nach dem zweiten war dann Ruhe, Dieter Kläy (der höchste Zürcher!) hat mir einen Brief geschrieben und dachte er könne mich verarschen. Eine Antwort habe ich mir erspart. Thomas Matter hat mir empfohlen, anwaltlichen Rat zu suchen. Anscheinend hat er meine Post nicht gelesen und/oder verfügt selber über keinerlei juristische Kenntnisse. Petra Gössi schuldet mir noch eine Antwort, …

    Ulrich Meyer (Bundesgerichtspräsident) hat gedroht, zukünftige Briefe von mir zu vernichten, darf aber in der NZZ davon berichten, dass nur ganz wenige Fälle von ca. 400 Beschwerden betreffend „subsidären Verfassungsbeschwerde“ vom Bundesgericht gutgeheissen werden.

    Entweder haben wir ca. 400 Dilettanten als Rechtsanwälte oder aber es gibt ein Problem beim Bundesgericht. Für letzteres habe ich etliche Gerichtsurteile als Beweise.

    Da nehmen z.B. die Richter an ihren eigenen Ausstandsverfahren Teil (2C_197/2018 vom 25.7.2018) und da das Urteil so peinlich ist, überschreiben sie es mit einem Endurteil mit Datum 30.7.2018 und identischer Kennung 2C_197.

    Dann habe ich privat mal gefragt, ob es meine Bekannten z.B. vom Fussball aufregen würde, dass Millionen von Franken in unerklärbarer Höhe in IT-Programmen und vermutlich in noch dunkleren Kanälen verschwinden.

    Oder ob es jemanden aufregt, dass das Snowden-Programm unter Aufsicht und Mitwissen des Schweizer Bundespräsidenten (auch bekannt unter dem Namen Knochensägen-Ueli) aktuell auf sämtliche Behördendaten in der Schweiz ausgeweitet wird, in dem die Personendaten in die Cloud wandern, damit sie dort von den Amerikanern eingesehen werden können.

    Auch hier keine Reaktion und kein Interesse, obwohl ich wirklich schlaue Leute kenne: Mathematiker, Anwälte, Richter, Architekten usw. usf.

    Ich schliesse daraus, dass es in der Schweiz nicht wirklich eine Zivilgesellschaft gibt, zumindest nicht in meiner Umgebung, und dass die Käuflichkeit vorwiegend gegen Geld durchaus eine kulturelle Errungenschaft der Schweiz ist, welche vielleicht auch deren Wohlstand begründet.

    Abgesehen von den sozialen Ungerechtigkeiten und der Verteilung der Gelder von arm zu reich in der Schweiz, finde ich die Behandlung der Natur mit Stoffen, die mal zu Kriegszwecken erfunden wurden, eine Ungeheuerlichkeit.

    Mir ist es auch nicht erklärbar, dass die Reichen selber dies akzeptieren, müssen die doch auch Essen und Trinken.

    Nun denn, Hannah Arendt hat das alles auch schon geschrieben. Das System ist stabil und das ist das wichtigste für die Menschen.

    Der Kollaps der Biosphäre ist eine zu abstrakte Grösse, und selbst hier im Blog gefällt man sich mehr darin, die Klimaschüler verächtlich zu machen, anstatt die Lösung der Umweltprobleme voranzutreiben.

    Die meisten hier, feiern sich eben auch gerne selber.

    Ob dies ein Dr. Marc Meyer ist, der seit Jahren nur ein Thema wiederholt, das zwar wichtig ist, aber langsam nervt, ein Walter Roth, der sein ausgeprägtes Sendungsbewusstsein durch eine Masse an Kommentaren auslebt, ein Visionär und viele weitere schlaue Leute, die sich nicht mal getrauen, unter eigenem Namen zu schreiben.

    Ich habe jetzt beschlossen, es mal mit Politik zu versuchen, halte mich aber nicht für den Besten.

    Nur, wo sind die Fähigen in der Schweiz? Gerne fungiere ich als Platzhalter. Es muss sich halt mal jemand melden.

    @Dr. Marc Meyer: Kandidieren Sie jetzt in Basel als Ständerat? Warum erhalte ich keine Antwort auf meine E-Mail. Wir könnten ja auf IP eine Anzeige gemeinsam schalten?

    Freundliche Grüsse, Klaus Marte
    Ständeratskandidat Zürich, Nationalratskandidat Bern

  39. Schade, die Qualität lässt nach. Ihre ersten Artikel waren viel besser. Dieser Artikel ist reisserisch und in vielen Hinsichten finde ich Ihre Aussagen, so wie sie geschrieben stehen, schlicht falsch.

    • @Pietro Epstein

      Die Herausgabe sämtlicher Bankkundendaten an die Heimatstaaten der Kunden.

      Oder wie einmal Frau Villalon alias Energieberaterin in diesem Forum treffend feststellte:

      „Der grösste Wirtschaftsverrat in der Geschichte nach Christi Geburt.“

  40. Und wenn dann mal ein mutiger Journalist die Fälle aufdeckt, dann folge Klagen von skrupellosen Anwälten.
    Siehe den „Fall Bain & Lapdance“ Anfang diese Woche!
    ABER: Wenigstens kämpft da diese Frauen-Gruppe weiter: https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10157621804724756&id=776354755, mit selbstgemachtem Lapdance-Video. Prognose: Die werden Bain schon noch dazu zwingen, den logischen Schritt zu machen. Die Zeiten werden langsam besser.

    • Ja genau, wir zerren Sie auf die Bühne und dann können Sie zeigen, ob Sie mit Ihren Hochglanzprospektchen kongruent sein wollen oder dann doch lieber sagen: Let madman arise!

  41. Unterschiedliche Ziele, unterschiedliche Strategien.

    Frauen mit Macht lassen sich zwar nicht ins Bett locken, jedoch sitzen Sie Gerüchten und Intrigen auf. Vorallem den passiv aggressiven Strategien die schwer zu beweisen sind (Ausschluss, Ignorieren, Gezieltes Missverstehen)

    Inskünftig wird zum Glück nebst der intolerablen sexuellen Gewalt auch die emotionale Erpressung mehr und mehr ins Zentrum rücken.