Der Rosengarten liegt in Guadalajara

Zürich droht Abschwung, doch Polit-Promotorin kümmert sich rund um Uhr um Untertunnelung ihres Quartiers – Spanische Zustände.

Hier zur Gegendarstellung von Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh

Der ökonomische Winter steht vor der Tür. Die Auftragseingänge der Industrie erleben einen weltweiten Absacker, die Frachtraten sinken in seit Jahren nicht mehr gesehene Tiefen.

Traditionsreiche Industrieunternehmen des Zürcher Oberlandes bereiten die Anträge auf Kurzarbeit bereits vor. Einige davon werden die nächste Krise nicht überleben.

Die im Kanton Zürich beheimatete Finanzindustrie mit den ehemals stolzen Flaggschiffen UBS und CS steht ziemlich konzeptlos in der Landschaft. Die Privat- und Auslandsbanken kennen auch nur einen Weg: Abbau und Abwrack.

Die hochnäsigen Rückversicherungskonzerne überleben situativ von D wie Dorian bis wie auch immer der nächste Hurrikan mit Frauenname und Anfangsbuchstabe E heissen möge.

Neue Glaspaläste können täuschen, ebenso die zahlreichen zwischen Goldküste und General Guisan-Quai pendelnden Bentley Modelle Bentayga und Continental GTC.

(Andere dunkle Karossen, insbesondere deutscher Bauart, zählen mittlerweile nur noch zur Kategorie „Balkan-Leasing“ aus dem Limmattal.)

Die Volkswirtschaft des Kantons Zürich ist ein in die Jahre gekommener, träger Luxusschoner auf hoher See in einer sternenklaren Nacht, kurz bevor er von einem Tropensturm weggefegt wird.

Was ist mit Google? Google gibts leider nur einmal.

Und was tut die Vorsteherin der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, Frau Carmen Walker Späh, in einer solchen Situation? Sie setzt ihr ganzes politisches Gewicht und ihre Energie auf ein Projekt, der Untertunnelung einer Zufahrtsstrasse nach Zürich.

Volkswirtschaftlicher Nutzen für die Gesamtbevölkerung des Kantons? Tendenziell Null. Warum tut Sie dies?

Liegt der Rosengarten etwa in Guadalajara? Ähnlichkeiten mit der zurückgetretenen spanischen Politikerin Esperanza Aguirre, Gattin eines Aristokraten und ehemalige Präsidentin der autonomen Region Madrid, kommen mir in den Sinn.

Guadalajara, eine uralte Vorstadt von Madrid, dessen Namen von den Konquistadoren in Neu-Spanien dupliziert wurde, wobei die Kopie in Mexiko heutzutage viel bekannter und wichtiger ist als das verschlafene Original.

Die Parallellen sind da. Aguirre wie Walker Späh widmete einen Grossteil ihrer politischen Karriere einem einzigen grossen Projekt.

Im Falle Aguirres die Ankoppelung des Städtchens Guadalajara an das spanische Hochgeschwindigkeits-Schienennetz (ein Pendant des französischen TGV).

Kraft ihres politischen Amtes setzte sie durch, dass der neue Pendlerbahnhof ziemlich ausserhalb gebaut wurde, mitten in der Steppe. Grosse Parkplatzanlagen wurden angelegt, und innerhalb von kurzer Zeit 9’000 Wohneinheiten rund um den Bahnhof hingestellt.

Der Landpreis schoss hoch, von 60 Euro-Cent pro m2 auf 750 Euro pro m2. Ein wahrliches Eldorado.

Das Eldorado des Ehemannes der Politikerin, Alleinbesitzer von 400 Hektaren unbrauchbares, verstepptes Land rund um den von seiner Frau forcierten Pendlerbahnhof.

Die Krönung einer Politikerkarriere im Spanien der politischen Selbstbedienung. Bingo, Jackpot, Euromillions, alles auf einmal.

Nur, alle hatten es verschlafen, die Presse, die Opposition, die eigene Partei. Niemand war auf die Tatsache gekommen, dass diese Ländereien dem Ehemann der Präsidentin der Autonomen Region Madrid gehören könnten.

Oder wollte es sich niemand erlauben, sich mit der mächtigen Frau anzulegen?

Der Rest der Geschichte wurde vom politisierten Justizsystem weissgewaschen. Dies schafft eigenartige Reflexe beim Bürger: ein Idiot, wer den Staat nicht hintergeht, denn die dort oben bescheissen uns alle.

Jeder Politiker da, sein Amt zu führen, um die eigenen Interessen und die seines Clans durchzubringen?

Die Loslösung des Einzelnen von demokratischen Strukturen, vom Staat als soziales System, wird zweifelsohne durch solche Politikertaten massiv gefördert.

Und wo steht Walker Späh? Sie besitzt in der Umgebung der verkehrsreichen Rosengartenstrasse ein Mehrfamilienhaus. Seit Jahren widmet sie sich mit Verve einer Untertunnelung dieser Strasse.

Projektierungskosten in Millionenhöhe, Auslandsreise einer Delegation unter Leitung von Walker Späh, um ein ähnliches Projekt zu begutachten, Pressekonferenzen, Sitzungen, Propaganda („Es gibt keinen Plan B, Untertunnelung oder nichts“), gezielte Öffentlichkeitsarbeit ihres Stabes.

Alles bezahlt durch den Steuerzahler des Kantons Zürich.

Walker Späh verkauft dies den Bürgern mit dem zukünftigen Wohlergehen von Wipkingen, ihrem Wohnquartier.

Dies tat Aguirre im fernen Madrid genau gleich. Guadalajara, mein Wahlkreis, nur das Beste für dich.

Wers glaubt. Handfeste Partikulärinteressen, nichts anderes.

Die Volkswirtschaft des Kantons besteht nicht aus einer einzigen Strasse, einem einzigen Quartier und einem einzigen (sündhaftteuren) Projekt (1,1 Milliarden für 2 Kilometer Tunnel).

Und doch scheint es – man google Walker Spähs Aktivitäten rund um das Projekt –, als würde sich sehr vieles in ihrer Welt um diese eine verflixte Strasse drehen.

Mit einer möglichen Weltrezession vor der Türe verdient die Zürcher Volkswirtschaft sowohl einen anderen Fokus als auch vermehrt intelligentere Anstrengungen, insbesondere internationaler Natur.

Was soll hingegen das zwanghafte Einschiessen auf dieses eine Strassenprojekt durch die für die Zürcher Volkswirtschaft zuständige Regierungsrätin?

Warum gerade die Strasse in der Nähe des eigenen Mehrfamilienhauses? Weshalb ist Walker Späh nicht schon vor etlichen Jahren in den Ausstand getreten und hat dieses Projekt in andere, unbefangene, nicht durch Immobilienbesitz im Quartier belastete Hände gelegt?

Guadalajara ist überall, auch im Kanton Zürich.

Es ist die Aufgabe der Medien, insbesondere der unabhängigen Medien, pekuniäre Interessenskonflikte von mächtigen Politikern offenzulegen und die Bürger darauf aufmerksam zu machen.

Oft schreiben solche Medien jedoch für eine dumpfe Wand, denn die Bürger nehmen solche Anrüchigkeiten vermehrt mit einem Schulterzucken hin – Gelder der öffentlichen Hand gehören scheinbar niemandem.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Wie bei jedem Artikel von Villalon viel Gerede, keine Lösungen, viele Halbwahrheiten… das typische Schema von Populisten und Demagogen.

  2. Etwas viel Ungereimtes, viel Unwahrheit und viele Unterstellungen, der Schreiberin Villalon, welche ja von vielen Blogschreibern als intelligent und versiert stilisiert wird. Dabei ist sie wie alle anderen „Kleinegernegross“ eine simple Tippmamsell, welche sich wichtig machen will, ganz ohne Grund und Berechtigung. Aufhören mit diesem Tratsch und zwar subito! Back to Spain!

    • Na ja, heute in La Zagaleta, oberhalb Marbella: 27 Grad, hellblauer Himmel, tiefblaues Meer. Die Andalusierinnen und Andalusiern schön, freundlich und voller Lebensfreude.

      Frau Villalon, ich danke Ihnen von Herzen für ihren Artikel über unsere Regierungspräsidentin Walker Späh und ihr Mehrfamilienhaus, welches für uns Zürcher zum wohl teuersten MFH der Geschichte werden kann.

      Frau Walker Späh hat in ihrer Gegendarstellung vergessen zu erwähnen, warum sie eine mehrköpfige Delegation anführte, um in Karlsruhe auf Staatskosten eine ähnliche Untertunnelung zu besichtigen. Auch hat sie vergessen zu erwähnen, wieviele Millionen ihr MFH mehr kosten wird, nach einer Verkehrsberuhigung des ganzen Quartiers. Ebenso vermisse ich einen Hinweis auf Ihre Frage, Frau Villalon, warum Walker Späh nie in den Ausstand trat, bei wichtigen Sitzungen und Abstimmungen des Regierungsrates in Sachen Untertunnelung der Rosengarten- strasse.

  3. Guckt man sich die Gegendarstellung ab, entpuppt sich diese Artikelreihe als pures Fantasiegebilde. Frau Villalon sollte sich schämen.

    • Ja klar. Pures Fantasiegebilde.

      Zwei handfeste Tatsachen:

      1.) Die Existenz des Mehrfamilienhauses im Quartier

      2.) Die jahrelange vehemente Tätigkeit für die Untertunnelung

      3.) Wieviel beträgt der Mehrwert des Mehrfamilienhauses bei einer Untertunnelung des Quartiers?

      Da gibt Frau Walker Späh kein Ton in Ihrer Gegendarstellung.

    • Schämen sollten sich diejenigen, welche den Kausalzusammenhang nicht sehen zwischen der Untertunnelung des Quartiers und der Preissteigerung des Immobilienbesitzes im Quartier von Frau Walker Späh nach einer Verkehrsberuhigung.

      Frau Walker Späh hat auch nicht erklärt, warum Sie nie in den Ausstand trat, obwohl sie dort über Immobilienbesitz verfügt. Ganz im Gegenteil, wie auch aus anderen Presseerzeugnissen zu entnehmen ist (Republik).

  4. Jetzt wäre eine rein faktenbasierte Stellungnahme von Fr. Villalon zur Rechtfertigung von Fr. Walker Späh wünschenswert. Ich hoffe, IP geht hier der Sache auf den Grund, auch im Hinblick auf die eigene Glaubwürdigkeit.

    Ein Blick aus der Vogelperspektive, ob die Argumente von CWS stichhaltig und wahr sind, wäre nun von Nöten. Gibt es Personen im Umfeld (privat und vorallem auch aus dem beruflichen Netzwerk) von CWS die von diesem Projekt profitieren? Gibt es einen glaubwürdigen Zusammenhang? Oder sind die Vorwürfe bei genauer Betrachtung tatsächlich ungerechtfertigt und hat CWS korrekt gehandelt? Hat man sie zu Unrecht beschuldigt? Dann wäre eine Entschuldigung angebracht, denn ungerechtfertigte Vorwürfe wiegen besonders schwer, wenn sie ein breites Publikum erreichen.

    Politiker sind häufig Spezialisten, sich vor Korruptionsvorwürfen mit der Taktik zu entziehen, dass sie ja nicht direkt persönlich von ihren Vorteilsverschaffungen profitieren würden. Filz agiert intelligenter. Ein direkter Bezug zwischen dem Verschaffen eines Vorteils und einer „Belohnung“ wäre bescheuert und ein völlig unnötiges Risiko. Damit kein direkter, offensichtlicher Zusammenhang erkennbar ist, braucht es einen ausreichenden zeitlichen Abstand zwischen Handlung und Belohnung. Dann ist das mediale Interesse bereits mit anderen Skandalen beschäftigt.

    Die raffinierteste Methode ist es, politisch die Strukturen so zu legen, dass grosse Ermessenspielräume ohne eindeutige rechtliche Grenzen bestehen. Dann kann man so richtig schön legal sein eigenes Netzwerk begünstigen und seine politischen und wirtschaftlichen Gegener benachteiligen, ohne dabei das Gesetz zu brechen. Genau solche Strukturen gibt es heute in etlichen Bereichen.

    Beispiel: Man gibt beim Erlassen von Sondernutzungsplänen der erlassenden Kommission (Gemeinderat, Stadtrat, Baukommission, …) einen Spielraum, die Ausnützungsziffer bei einer Überbauung legal um biszu 30% zu erhöhen. Ein grunsätzlicher Anspruch drauf besteht aber nicht. Was bewirkt das bei einer 40 Mio Arealüberbauung?

    Wenn man es zusätzlich noch schafft, die Belohung mehrstufig einem direkten Zusammenhang zu entziehen, dann ist der Nachweis wohl kaum mehr juristisch möglich und die Sache gegessen. Move on – nichts zu sehen hier.

    Beispiel: Ein Politiker schafft in Zusammenhang mit einer Grossüberbauung eine unzulässige Mehrausnützung (Umzonung, Sondernutzungsplan, Unterstützung der Bauherrschaft (z.B. GU oder grosser Immobilienentwickler) indem er aktiv diese Entscheide zu Gunsten der Bauherrschaft vorantreibt und ermöglicht, selbst wenn diese offensichtlich über dem rechtlich zulässigen Rahmen liegt. Die Bauherrschaft erreicht auf diesem Weg mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Überrendite im Bauprojekt von sagen wir mal 30% (in einigen wenigen Fällen obsiegen Einsprecher, wenn sie den Kampf gegen „Alle“ aufnehmen, in rund 80% der Fälle schafft man es, die Sache durchzudrücken oder man zahlt den hartnäckigsten Einsprecher für den Rückzug der Einsprache ein kleines Sümmchen aus der Portokasse und verkauft das ganze medial als gütliche Einigung. 10 Jahre später kauft der mittlerweile pensionierte oder wegebeförderte Politiker als Belohnung eine Immobilie dieser Bauherrschaft zu einem Preis, der 25% unter dem effektiven Marktwert liegt. Ein guter Preis für einen guten Freund. Verbrechen?

    Es ist weder eindeutig nachweisbar, dass der Kaufpreis tatsächlich 25% unter dem Marktwert liegt, noch wird jemand auf die Idee kommen, dass ein Zusammenhang mit Entscheiden bestehen könnten, die vor 10 Jahren womöglich in ganz anderen Überbauungen getroffen wurden.

    Zum Schluss noch die Frage, ob man politisch für seine eigenen Interessen kämpfen und bei Erfolg direkt davon persönlich profitieren darf. Meiner Ansicht nach ja, wenn man von Beginn weg alle Handlungen und Motive transparent offenlegt werden und man dabei natürlich ausschliesslich innerhalb des gesetzlichen und moralischen(Treu und Glauben) Rahmens handelt. Ist das erfüllt, kann der Stimmbürger einen Politiker abwählen oder dessen Rücktritt fordern, wenn er der Meinung ist, dass dieser den Bogen im Eigeninteresse überspannt hat.

    Wird das heute so gemacht? Nein.

    Und nun dürfte auch jedem klar sein, weshalb sich einige schweizer Parteien extrem gegen Transparenz zur Wehr setzten. Orientieren sie sich an den Abstimmungsempfehlungen zum Öffentlichkeitsgesetzt und schauen sie darauf, welche Parteien dessen Implementierung in den politischen Betrieb verhindern wollen (Anwendung und Umsetzung des Öffentlichkeitsgesetzes in den Kantonen verzögern und verwässern, Wistleblower Anlaufstellen verhindern, Amtsgeheimnis stärken und agressiv verteidigen, Offenlegungen von Mandaten und Lobby Verbindungen verhindern, Parteienfinanzierung nicht offenlegen)

    Korruption stoppt man am effektivsten mit Transparenz.

  5. Ja, ja, die mächtige Politiker-Kaste fühlt sich nun auf dem Schuh gedrückt weil hier eine mutige Frau mal Klartext schreibt.

    Walker Späh und ihr Mehrfamilienhaus im Rosengartenquartier und Heiniger mit den selbstgewährten Anschubfinanzierungen für die Monopol-anstrebende Superfirma, die er nun präsidiert. Pfui Teufel.

  6. Und auch hier ist eine Gegendarstellung überfällig.
    Was Frau Villalon hier betreibt ist billigster Wahlkampfjournalismus.

  7. „Die hochnäsigen Rückversicherungskonzerne überleben situativ.“
    Sollte wohl lauten:
    In den Rückversicherungskonzernen überleben die Oberen 200 bis das Kiel Holz oben ist.

  8. Zitat:

    „Es ist die Aufgabe der Medien, insbesondere der unabhängigen Medien, pekuniäre Interessenskonflikte von mächtigen Politikern offenzulegen und die Bürger darauf aufmerksam zu machen.“

    Kommentar:

    Unabhängige Medien gibt es leider nur wenige.
    Aber es kommen auch neue wie IS.

    Und das ist gut so.

  9. Bis in den vergangenen 70er Jahre war ein Cash-Flow von 15% zufriedenstellend. Heute würde bei einem solchen Ergebnis das bittere Heulen und Konkurs gejammert. Nein, man würde heute lieber mit hohen Gewinnausschüttungen weiterfahren und damit die Firma an die Wand fahren. Die Firmen sind nur noch Milchkühe für die Führung.

  10. Das ist schlicht zu untersuchen! Und was macht Ihre SVP dagegen, Frau Villalon? Aber sicher erklärt uns hier schon bald wieder einmal Frau Monika Roth mit einem weiteren Lehrbuechaufsätzli, wie sie sich vorstellt, wie unser Filz – äh unsere Justiz, arbeitet.

  11. Parallel-Projekt
    STUTTGART 21
    =
    Unterkellerung des Stuttgarter Hauptbahnhofs

    Vorteile:
    Du bist 20 Minuten früher in Ulm
    Du kannst die freiwerdenden Gleisflächen verkaufen
    Du kannst die West-Ost Achse Paris-Budapest ausbauen
    Nachteile:
    Bei den üblichen Verspätungen bist Du auch mit dem Neubau nicht 20 Minuten früher in Ulm
    Die freiwerdenden Gleisflächen werden durch ein Politikerumfeld verkauft
    Die Strecke Paris-Budapest fährt niemand mit dem Zug, sondern nutzt das Flugzeug

    KOSTEN
    Kostet 2,1 Mrd., anfangs.
    Dann 4,5 Mrd.
    Dann läuft Wasser aus dem quellenreichen Norden Stuttgarts ein.
    Dicke Rohre zum Abpumpen des Grundwasserspiegels.
    Entwicklung
    Neuberechnungen: der neue Bahnhof hat weniger Kapazität als der alte.
    Dann Verschiebung der Neuereröffnung.
    Dann Erhöhung der Bausumme.
    Dann Katastrophenplanung bei überraschendem Wassereintritt in die unterirdischen Gleisanlagen.

    Fazit
    Geldmaschine für interessierte Kreise.
    Ausbeutung des Volksvermögens zugunsten cleverer Geschäftsleute mit starkem politischen Arm.
    Folgen
    Charity-Partys „unter uns“, Spende 10.000, kommt mit Bild in die Zeitung, erhalte 1 Mio vom Volk zurück.
    Firmen auf Jahre voll ausgelastet.
    Probleme beim Bau willkommen, weil Zusatzrechnungen ermöglicht werden.
    Details
    Verkehrschaos, Servicebereich geschlossen, Bahnhof eine Dauerbaustelle, lange Wege rund um den Bau, prächtige Neubauten, obwohl Gewerberaum in Stuttgart haufenweise mit Leerstand.
    Beim Golfspiel
    „Was mir viel Freude machte, war der Bezug meiner neuen Citywohnung an der Neuen Weinsteige mit Blick auf den „Bahnhof“.
    Auf der sonnigen Terrasse zu sitzen, Kaffee zu trinken, und diesem unbändigen Chaos zuzusehen, das ist ungefähr so, als wenn man dem eigenen Geldberg beim wachsen zusieht.“
    Widerstand
    Bei einer Großdemonstration an einem Samstagnachmittag in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs staunten 25.000 Demonstranten nicht schlecht, als um 16.00 Uhr mehrere Abrissbagger vorfuhren, um den Westflügel des Bonatzbaus vor den Augen der Menschenmenge abzureissen. Eine vierhundert Mann starke Sondereinsatztruppe der Polizei schützte die „Bauarbeiten“. Ein Baggerfahrer sagte dem Südwestfunk, er hätte in 18 Jahren noch nie samstags gearbeitet, aber heute gab es EUR 25.- Wochenendzulage pro Stunde, und sie müssten auch nur solange arbeiten, bis die Demonstranten weg wären.
    Demokratie auf schwäbisch, auch mit grünem Ministerpräsident unverändert praktizierbar.
    Im Thurgau: „Wir da oben, die da unten“.
    Zweiklassengesellschaft.
    Oben Vernetzung der Bereicherer, unten Kontrolle der AHV-Bezüge.
    Gefahr: wird immer schlimmer.
    Endpunkt: Direkte Demokratie nur noch als Aushängeschild und Feigenblatt, weil Umsetzung ins Gegenteil verkehrt.
    Villalon – Verkehrunfall
    Hässig – Herzinfarkt#

    • Was machen wir eigentlich, wenn Villalon und Hässig ausfallen sollten ?
      Es muß ja nicht gleich ein Verkehrsunfall sein, oder ein Herzinfarkt. Es reicht Wegzug in die Dominikanische Republik zum aktiven Betreiben einer Strandbar (im Falle von Hässig) oder ein attraktives Jobangebot in Barcelona als Iberdrola-Abteilungsleiterin mit Firmenwagen/Chauffeur und samstäglichen Sektparties inkl. Topstylist für Frau Villalon.
      Ob ich dann noch diesselben explosiven Stories in der NZZ zu lesen bekomme, wage ich mal zu bezweifeln.
      Tamedia und Ringier scheinen sich ja eher auf die investigative Berichterstattung über Dschungelcamps und virtuelles Rudelbumsen spezialisiert zu haben.
      Gut möglich, daß ich ein Teil meines Gehirns dann noch zu Lebzeiten Schweizer Forschungskliniken zuführe.
      Wenn ich mir 50% rausnehmen lasse, komme ich wahrscheinlich genau auf das Denkniveau des aktuellen Schweizer Durchschnittsbürgers.
      Die Lektüre des „Blick“ wird dann eine echte Herausforderung.

    • Schlage Entwicklungshilfe der Schweiz in Sachen Infrastrukturprojekte für Deutschland vor.

      Bahnhof Stuttgart, Flughafen Berlin!

      Die Gotthard-Leute wären eine Option!

    • Sobalt der Tunnel Fertig gebaut ist Steigen sowieso die Mieten nur wollen das die wenigsten einsehen. Hat man schon an anderen orten gesehen in Zürich.

  12. Und bei uns im Zürcher Unterland ist der Bau-Filz auch komplett:
    Stammland der SVP Gemeinden.

    Siehe Projekte GLASI und GUSS in Bülach.

    SVP-Gewerbler, die gute Aufträge erheischen.
    Wer füllt die Wohnblöcke dort? — Die Einwanderer!

    Widerspruch im Quadrat.
    Alle sind sich doch parteiübergreifend einig, wenn’s um Kohle geht.

  13. In Spanien funktioniert heute vieles besser, als in der Schweiz. Vor allem ist mehr Menschenverstand vorhanden und weniger Paragraphenreiterei. Von der FDP ist in der CH wohl nichts mehr zu erwarten, echte liberale Positionen vertritt die Partei schon lange nicht mehr. Geklüngel und Eigeninteressen, Politiker wie Heiniger die auf Kosten der Steuerzahler private Firmen gründen, Maudet, die verkappte linksgrüne Frau Gössi, EU-Turbo Markwalder mit Kasachstan und jetzt auch noch Walker Späh, das passt ins Bild. Man vergleiche die Profile dieser Personen mal mit z. B. Ulrich Bremi. Die Quittung kommt hoffentlich im Herbst. FDP ist für mich als liberaler Bürger schon lange nicht mehr wählbar.

  14. Bei uns in der Gemeinde ist auch ein Architekt/lokaler GU in der Baukommission. Bin gespannt auf die nächsten Entscheide betreffend Baugesuche… ach ja, Bauland besitzt er natürlich auch.

  15. Die Rosengartenstrasse ist seit Jahrzenten die Profilierungs-Welt der grün-roten Stricksocken-Psychophaten, dass nun noch ein Tunnel dazugegraben werden soll verwundert nicht.
    Dort darf man dann nur mit Kerzen, Bienenwachskerzen Bitteschön, durchwandern und nur Neusprechwörter aussprechen.

    YAWN – STRETCH

  16. @Villalon: Grundsätzlich finde ich Ihre Artikel sehr gut. Was allerdings extrem nervt ist die permanente / persistente Bezugnahme auf Spanien. Wir wissen, dass Sie Spanierin sind. Wie gesagt: Es nervt nur noch.

    Was mir auch auffällt ist die Tatsache, dass Sie ständig kleine, aber wichtige Details vergessen.

    Letztes Mal war es bei der Operation Libero das „Büro F.“

    Im jetzigen Artikel erwähnen Sie Wipkingen. Kein Wort aber über die graue Eminenz von Wipkingen… (dem „Chef“ des QVs & teuersten Beamten der Schweiz). Protip: Hat etwas mit „Galileo“ zu tun…

    Wenn Sie Angst haben, die Dinge beim Namen zu nennen, dann lassen Sie es lieber, Senora. Wir haben schon genug Spanier und ähnliches. Danke.

    • Vergleiche mit Spanien sind hervorragend, vor allem wenn man die Verhältnisse dort auch sehr gut kennt.

    • @Anna: Danke für den Hinweis.

      Jaja, in Spanien läuft es super. An praktisch allen Geschäftsimmobilien beim Flughafen Madrid hängen „zu vermieten“-Plakate. Als ich beim Flughafen im grössten Hotel von Europa logierte, durfte ich am Morgen beobachten, wie die Eltern ihre Kinder zum Cambridge First chauffierten. Zu 90 % nur Karossen aus dem grossen Kanton!

      >vor allem wenn man die Verhältnisse dort auch sehr gut kennt.

      Ja, ich kenne sie: Eine Schattenwirtschaft von ca. 60 % vom BIP, dafür nimmt man bereitwillig die Gibs von der EU und stellt seine Politiker für EU-Aemtli zur Verfügung.

      Ist es das, was Sie gemeint haben, Frau Anna? Freuen wir uns zusammen auf den Brexit.

    • Die Franco-affinen Gesinnungsschwadrone verhindern in Spanien die freie Meinungsäusserung.
      Villalon hat dort gelernt, dass man die politisch delikaten Dinge nicht beim Namen nennen soll.

  17. Im Grunde ist ja nur wichtig, ob es sinnvoll ist, für einen Tunnel so viel Geld auszugeben oder ob man das Geld nicht sinnvoller anderweitig anlegt.

    Dass die Regierungsrätin evtl. etwas reicher wird, ist zwar unschön kommuniziert, aber nicht wirklich wichtig.

    Ich kenne die Details nicht, aber aktuell muss es darum gehen, mehr in menschenfreundliche Verkehrsinfrastruktur zu investieren, und das ist nun mal nicht der Autoverkehr.

    Es gibt eine Konstante über tausende von Jahren und das ist die Zeit, welche der Mensch bereit ist, für den Arbeitsweg aufzuwenden.

    Diese Zeit beträgt 45 Minuten.

    Kommt man mit dem Auto schneller ans Ziel, zieht man weiter raus auf das Land und die gebauten Strassen reichen nach kurzer Zeit wieder nicht mehr für den Verkehr aus.

    Das Ganze rückgängig zu machen ist natürlich viel schwieriger, weil dann die Leute solange im Stau sehen, bis sie wieder umziehen.

    Also wie Kopenhagen: Zuerst Alternativen schaffen wie Radwege, Busverbindungen, Wohnungen in der Stadt usw. und dann eine langsame Rückführung der Autoverkehrsstrassen.

    Die Schweiz verfügt ja bereits über hervorragende öffentlichen Verkehrsverbindungen.

    Klaus Marte
    Nationalratskandidat Bern, Ständeratskandidat Zürich
    http://www.helvida.ch

  18. Frau Villalon, ein weiteres interessantesThema sind diverse eigestellte Insidertransaktionsverfahren gegen PK-Entscheidungsträger, deren Berater sowie ehemalige VR Mitglieder mittlerweile verkaufter oder fusionierter Privatbanken.
    Darunter finden sich auch gegenwärtige und ehemalige Exponenten z.B. der SVP.

    Dies wäre dann ausgewogene Berichterstattung.

    • @Weisse Veste

      Die Logik des…“und die anderen haben auch Dreck am Stecken“ ist der definitive Beweis, dass gegen eine dumpfe Wand geschrieben wird und gewisse Leute einfach ein Brett vor dem Kopf haben.

    • So ausgewogen wie dieser Blog jeden Tag seit seinem Bestehen berichtet? Guter Witz!

  19. Na da wurde aber ein globaler Grossaufwisch gemacht; Balkan-Leasing und Rosengarten- (oder eher die Bucheggstrasse gemeint, die ja der wahre Trampelpfad der Pendler ist?) und Frachtraten in Untiefen. Also bei den ersten beiden, gebe ich zu, habe ich Nullahnung und Beziehung. Soll doch jeder fahren was ihm Spass macht und um seinen Wohnraum kämpfen ist auch legal. Keine Offenlegung, ja das ist etwas blöd. Aber bei einem bin ich mir sicher; kellertief sind die Frachtraten nicht. Schwierig ja, aber das schon länger und weil halt auch volatil, dafür in einer Bandbreite wie zB. Drewry AFR. Oder der BFI Baltic Dry Freight, dort gehts sogar ziemlich stark oppsi. Natürlich ist Eisenerz nach China extrem stark zu gewichten. Alle Frachtraten in Untiefen zu sehen entspricht nicht dem aktuellen Markt.

  20. Nun voraussichtlich steht eine Abkühlung bevor. Doch was will ein Kanton Zürich dagegen ausrichten. Sind wir doch abhängig von Faktoren welche wir nur bedingt beeinflussen können.

    • @Stefan Sollberger

      Klar, also wenn der Kanton seine eigene Volkswirtschaft nicht mit intelligenter und umsichtiger Arbeit beinflussen kann….

      Für was haben wir dann eine aufgeblähte Volkswirtschaftsdirektion? Dann können wir uns Frau Walker Späh und ihre Beamten (einer davon der Schwager von Parteikollegin Fiala) ab heute gleich sparen.

    • Man sollte den Einfluss gewisser Politiker nicht überschätzen. Vor allem gerade lokale Politiker sind gebunden an gewisse Vorgaben sprich Gesetze, Politiker auf Bundesebene natürlich auch. Aufgebläht ist immer relativ, kann ich so nicht beurteilen.

      Wir haben in der Schweiz strukturelle Probleme, sprich wir agieren, aber innovativ sind wir schon lange nicht mehr.

  21. Mal eine ganz neutrale Frage:
    Wenn ich im Urwald wohne und dieser wird abgeholzt, mein Volk wird vertrieben, etc. – gem. Logik der Artikelschreiberin dürfte ich mich dann nicht politisch gegen diesen Zustand wehren, da ich „befangen“ wäre? Es ist doch hier genau das gleiche, einfach die Sachlage ist unterschiedlich.

    • Die Frage ist ja nun völlig neutral und null suggestiv *ironieoff. Und nein es ist eine völlig andere Sachlage. Walker Späh wehrt sich nicht gegen die Zerstörung ihres Lebensraumes oder gar gegen die Vertreinung. Sie betreibt den ganzen Aufwand, um den Wert ihrer Liegenschaft (deren Eigentum sie zuerst leugnete oder zumindest bewusst verschwieg) zu steigern. Ist nicht ganz dieselbe Logik…

    • Nein, es ist nicht das Gleiche! Unterschiedlich ist dabei nicht nur die Sachlage.

      Er wäre dann nicht „befangen“, er wäre parteiisch. Und zwar für jene Partei, die ihn auch gewählt hat. Die Interessen seiner Allgemeinheit und jene seiner Person sind überwiegend deckungsgleich.

      Wenn wir solche Leute haben, dann gute Nacht Demokratie!

  22. Genderismus!
    Ablenkungsmanöver und Nebelpetarden…alle Register werden gezogen. Ob es hilft?

    „Die Regierungspräsidentin richtet sich in ihrer Rede direkt an die Schützengesellschaft und meint, dass sie sich nicht so sicher wäre, dass es nicht doch irgendwann zu einer Namensanpassung kommt. Mit ihrer angestossenen Debatte exponiert sich Carmen Walker Späh. Als sie Gespräche im Rathaus über gendergerechte Sprache in Erinnerung ruft, wird die Regierungsrätin ausgebuht.“

  23. In völliger geistigen Umnachtung abgeschrieben und nicht annähernd an der Wahrheit. Protokolle lesen, verstehen und dann schreiben wäre sicherlich die richtige Reihenfolge gewesen. Auf die Frage, ob CWS eine Immobilien am Rosengarten besitzt hat die Sprecherin präzise geantwortet mit den Worten; Frau Walker Späh besitzt keine Immobilie an der Rosengartenstrasse, was auch völlig korrekt ist. Wer wirklich wissen möchte, ob Frau CWS eine Immobilie im Rosengartenquartier besitzt sollte auch präzise danach fragen. Frau Villalon wäre nicht Frau Villalon wenn sie nicht auch damit ihre Profilierungssucht befriedigt.

    • Hoppla, jetzt bringt sich die kurzatmige und kurzbeinige Prätorianergarde der peinlich überforderten Frau Walker in Stellung!
      Wortklauberei und Maudet-haftes, wo eine einfache Auskunft, dem Sinn der Frage nach, genügt hätte.
      Aber der in die Jahre gekommene Politexport aus der Innerschweiz hat wohl ein schlechtes Gewissen.
      Ich empfehle Abwahl.

  24. Ist die Autorin irgendwie sauer auf CWS oder ist sie mit einem bestimmten Herr Sauter befreundet? Irgendwie verbissen in das Nichtthema….
    Ist ja jetzt immer noch nichts neues, dass sie mit ihrem Mann schon seit längerem dort wohnt. Ich wohne zwar nicht mal in der Nähe des Rosengarten aber ich bin dafür, dass dieser Tunnel endlich gebaut wird. Entlastung für die Strassen und ein schnelleres Vorwärtskommen für alle (egal woher). Lieber durch den Uetlibergtunnel als sich durch Wiedikon und Wipkingen quälen.

  25. „Der Politikwissenschaftler Harold Dwight Lasswell definierte Korruption als destruktiven Akt der Verletzung des allgemeinen Interesses zu Gunsten eines speziellen Vorteils.“

    Petra Gössi Küssnacht am Rigi:
    „Frau Villalon/Herr Hässig, der ideale Zeitpunkt für die Veröffentlichung wäre Montag, der 21. Oktober gewesen.“

  26. Fakt ist, unsere Politiker (egal ob kommunal, kantonal oder national) verfolgen nur Ihre eigenen Partikular-Interessen. An der Meinung des Stimmvolkes ist die Politik nicht interessiert !

    Das Problem ist, dass die Stimmbürger nicht unabhängig organisiert sind und sich gegen jeglichen Politischen Unsinn nicht wehren können.

    Man könnte damit beginnen den Politikern jede Art von „Nebenjobs“ wie Verwaltungsratsmandate, Lobby-Mandate etc. zu untersagen. Weiter sollte man Sie an Ihren Wahlversprechen messen, mit entsprechenden Konsequenzen bei Nichteinhaltung.

    Leider habe ich als „Normalsterblicher“ keine Ahnung, wie man dieser Ohnmacht effizient und wirkungsvoll begegnen kann / soll ?!

    Lösungsvorschläge willkommen 🙂

  27. Sehr geehrte Frau Villalon,
    Herzlichen Dank für Ihre exzellente Arbeit in Sachen Partikularinteresse und Steuergeld Veruntreuung Rosengartenstrasse. Es ist so erfrischend Ihren Klartext zu lesen und ich schlage vor daß Sie und Ihre Redaktion nach Inside Paradeplatz auch „Inside Tiergarten“ und „Inside Elysée“ und viele andere mehr gründen und aus Zürich steuern denn zu diesem Thema besteht eine riesige weltweite Marktlücke die, aus welchen Gründen auch immer, nicht oder nur einseitig von den Medien ausgefüllt wird.

  28. Liebe Frau Villalon, Sie schreiben, Carmen Walker Späh setze ihr ganzes politisches Gewicht und ihre Energie auf die Untertunnelung einer Zufahrtsstrasse nach Zürich.“ Also das, liebe Frau Villalon, ist völlig falsch: die Rosengartenstrasse ist IN Zürich und KEINE Zufahrtstrasse. Sie ist eine extrem verkehrsreiche Durchgangsstrasse, welche ein ganzes Quartier zerschneidet und massiv entwertet.

    Weiter tun Sie so, als ob hauptsächlich die Regierungsrätin von der Untertunnelung profitieren würde, was ebenfalls gewiss völlig falsch ist, denn CSW hat im Quartier nur ein Haus und nicht eine Häuserzeile an der Strasse.

    Warum schreiben Sie nicht, dass es falsch sei, die Rosengartenstrasse zu untertunneln? Das schreiben Sie nicht, weil es eben nicht falsch ist. Es ist richtig.

    Der einzige Haken an der Sache ist, dass die Regierungsrätin ihr privates Interesse nicht offengelegt hat. Hätte sie tun sollen. Gewiss. Aber das ändert nichts daran, dass die Rosengartenstrasse untertunnelt werden soll.

    • @Seppli

      Nur ein Haus? Ja, ein Mehrfamilienhaus.
      Substantieller Unterschied. Auch wertmässig.

      Die Autorin hat richtig beschrieben, wie der saubere Weg geht. In den Ausstand treten und das Projekt in unbelastete Hände ohne Immobilienbesitz im Quartier übergeben. Dies hätte CWS allerdings schon vor Jahren tun sollen. Was sie nicht tat. Nein, sie hat sich nun sogar erdreistet, ihren Immobesitz im betreffenden Quartier zu verleugnen. Nicht mehr tragbar diese Frau.

  29. Sauhäfeli — Saudeckeli. Ich hoffe das Stimmvolk hat auch was zu sagen und schickt den Tunnel den Bach runter. Diese Geldgier einiger Mitmenschen ist krank und erbärmlich.

  30. Nun, Frau CWS ist der Grüss-August der Kantonsregierung. Statt arbeiten Firmenbesuche etc.
    Wenig bis keine Ahnung in den Dossiers. Geht man montags als Zuschauer an eine Sitzung, in der es um Themen der VD geht, stellt man mit Staunen fest, dass Frau CWS nicht auf die Voten der Parlamentarier und -innen eingeht. Labert vor sich hin als sei nichts gesagt worden. Und das traurige: die FDP nimmt’s schweigend zur Kenntnis.

    • 1. Danke Frau Villalon!

      2. Frau Walker gehört abgewählt, nicht ihres Hauses, sondern ihrer Unfähigkeit wegen.

      3. Regierungsrat, bitte schränken Sie bis dahin die Kreise der Leerformeldrescherin ein!

    • Und das Zürchervolk hat sie gewählt. Was ist das für eine Stadt. Vor 30 Jahren, als ich noch in Zürich wohnte und arbeitete, waren noch Leute am regieren für das Volk und nicht für ihre eigene Tasche was ja leider zum Alltag gehört.

  31. Wie lange lässt sich der Wähler derart hintergehen? Warum wählen wir diese Leute alle 4 Jahre brav wieder? Weil wir derart blöd sind? Es scheint wohl so…..

  32. Richtig…….

    Zitat :
    Jeder Politiker ein Gauner, der sein Amt führt, um die eigenen Interessen und die seines Clans durchzubringen?
    —————————
    Dem Stimme ich zu, … dem muss man zustimmen und ein Fragezeichen ist da am Ende des Satzes auch nicht angebracht.
    Und sind es nicht finanzielle Interessen die diese Korruption beflügeln, dann sind es ideologische.

    Und besonders störend…
    Zitat:
    Projektierungskosten in Millionenhöhe, Auslandsreise einer Delegationen unter Leitung von Walker Späh, um ein ähnliches Projekt zu begutachten, Pressekonferenzen, Sitzungen, Propaganda („Es gibt keinen Plan B, Untertunnelung oder nichts“), gezielte Öffentlichkeitsarbeit ihres Stabes.
    Alles bezahlt durch den Steuerzahler des Kantons Zürich.
    —————————–

    Immerhin bezahlt nur der Steuerzahler des Kantons Zürich, denn Zürich ist Nettozahler in den Finanzausgleich ( NFA ).
    Zürich lebt über seine Verhältnisse aber bezahlt es wenigstens selber.

    Obwohl, wir St. Gallen leben auch über unsere Verhältnisse, bei uns müssen die anderen via NFA mitzahlen.
    Seit über 10 Jahren stimme ich hier in SG gegen die vielen grossen Vorhaben, denn wenn man etwas nicht bezahlen kann, spart man erst bevor man es Baut.
    Vor ca. 12 Jahren wollte man einmal die Löhne der Kantons und oder Stadtangestellten linear etwa kürzen, es fand dann nicht statt.
    Es wäre durchaus gerechtfertigt gewesen obwohl meine Frau auch beim Kanton arbeitet.
    Trotz des offensichtlichen Budgetproblems wurde aber keines der grossen Bauvorhaben an der Urne abgelehnt.

    Tja, so sind sie eben……. der Eigennutz geht immer vor.

    Alleine ich bin nahezu immer auf der Verliererseite.
    Ein Projekt ums andere wird umgesetzt….. auch wenn sie das Geld dazu per NFA reinholen.
    Auch als „Profiteur“ des NFA bin ich für dessen Abschaffung.

  33. Ist natürlich Mitglied der dekadenten FDP , die jetzt dank Gössi, Fiala, Flury , Markwalder, Maudet und vielen anderen (Ausnahme Wasserfallen) den linksgrünen Sozialismus pflegt, da sie ja sonst nie etwas auf die Reihe bringen. Greta lässt grüssen.

    • @Isaac. Sie machen es sich sehr einfach mit Ihrem unfairen Rundumschlag! Über Ihren parteipolitischen Hintergrund gibt es keine Zweifel.

    • @ Zwar kein Freund der FDP

      Ja, nehmen Sie‘s nicht Ernst.

      Da tummeln sich frustrierte und neidische Stammtischheinis in diesen Kommentaren, die zu bequem sind, um sich zu informieren und daher zu dankbaren Empfängern von Lügen und absurden Polit-Behauptungen werden. Und es sind auch immer die Gleichen, die mit jeweils geändertem Pseudonym hier ihren Schwachsinn daherschreiben.
      Zum Glück nicht repräsentativ für die Schweiz!

  34. Es gibt nicht wenige Politiker die glauben,
    durch ihre Wahl auch automatisch eine fette
    Pfründe zugesprochen erhalten zu haben.

    Wie früher die Hofschranzen an den Königshöfen.

    Es hat sich verdammt wenig geändert. Rousseaus Ideal von der Volkssouveränität und Gleichheit der Menschen ist démodé. Revolution ist eh out.

    ‚Too much is not enough‘ lautet die Maxime unserer Zeit.

  35. Walker Späh hat schon in ihrem Wahlkampf für dieses Projekt geworben. Als Anwohnerin von Wikpkingen versteht sie, wie unsäglich die Situation am Rosengarten ist. Darum wurde sie auch für von vielen Wipkingern gewählt, inklusive mir und das obwohl ich nicht FDP Wähler bin. Das hat nichts mit Bananenrepublik oder Korruption zu tun, wie sie hier suggerieren. Das ist Politik. Und sie wurde nicht zuletzt genau für ihre Unterstützung für dieses Projekt gewählt.

    • @ Freud Sigmund

      Klar. Aber es kann nicht als Korrpution gelten, so wie das hier im Artikel dargestellt wird oder ein Rücktrittsgrund sein, wie das hier von vielen Kommentarschreibern gefordert wird, wenn die gute Frau dies immer schon in ihrer Wahlkampfplattform hatte. Wenn die Wähler im Kanton gestört hätte, dass sie sich für dieses Projekt einsetzt, obwohl sie selber da wohnt, dann hätten sie sie nicht wählen sollen. So einfach ist das.

  36. Insiderhandel ist im Immobiliengeschäft schon lange sehr attraktiv. Vor allem Leute, die guten Kontakt zur Politik haben (oder selber Politiker sind) haben grosse Vorteile. Mein ehemaliger Nachbar (jetzt auch ein Bentley und Ferrari Fahrer) hat genau dort Bauland gekauft, wo später ganz überraschend ein Autobahnanschluss erstellt wurde. Als er gekauft hatte wusste „niemand“ davon… ausser wahrscheinlich ein paar Politiker und er. An der Börse kommt man für solche Taten in den Knast. Im Falle von Immobilien kommt man so an die Goldküste.

  37. In Zürich politisiert eine Späh,
    sieht ‚typisch‘ aus wie ne Mäh!
    Haupt-Traktandum ist Rosengarten,
    sie kann es kaum mehr erwarten!

    Schmeisst unbeliebtes Kader raus,
    hat auch sonst Unordnung im Haus!
    Verheizt willkürlich Steuergelder,
    manipuliert sogar den Feuer-Melder!

    Die Volkswirtschaft dieses Kantons,
    wirft die Dame bald von ihrem Thron!
    Der Schaden nimmt nun tagtäglich zu;
    Die FDP kommt auch nicht mehr zur Ruh!

    Nun heisst es Gürtel enger schnallen;
    Bevor die Walker tut weiter krallen!
    Eine PUK soll dies Treiben untersuchen,
    später kann man getrost weiter fluchen!

  38. Unabhängige Medien als Filz-Kontrolleure. Soweit sind wir also schon. Wir, als die letzte noch funktionierende Zivilisation haben nun also auch ein Filzproblem. Es muss doch im Kanton eine Kontrollinstanz (Interne Revision) geben, welche diese unsäglichen Interessenkonflikte aufdeckt und meldet.

  39. RR-CWS macht doch alles richtig, erst mal schaut sie für sich das der Polarsturm mindest Sie nicht frostig trifft. Eine Untertunnelung wir auch den Grünen gefallen dann sind die Autos ausser Sicht und Sinn. Und was sind schon 1,1 Mrd für 2Km Tunnel?
    Die Grünen und Linken wollen einen 400m Velo Weg für 50 Mio. bauen!
    Da ist der Tunnel ja direkt ein Schnäppchen. Das gemeine Volk kriegt immer die Politiker wo sie verdient haben. Die Linken und netten würden am liebsten noch die Klima Greta importieren, da sie die Veganerin wo ihr Blut Krebs heilen kann sich zurückgezogen hat, weil die Partei merkte das die Leute noch nicht so dumm sind wie geglaubt. Greta ahoi.

    • Lieber das Geld für einen Tunnel und Radfahrerwege ausgeben, wie für vollig sinnlose Milliarden für nutzlose Spielzeuge für die beste Armee der Welt. 8 Milliarden für Kampfjets, 550 Millionen für „Werterhaltung“ der Schrott-Duros, Bodluv, EDV welche nicht funktioniert, Munition welche nicht gebraucht wird, et. etc. Da sind ja wohl auch die Linken und die EU schuld….

  40. Liebe Frau Villalon

    Warum schreiben die teilweise Intelligenten Artikel und die Korruption sind in der Politik und nicht umgekehrt?

    Gerne setze ich auch Sie als Ständeratskandidatin auf meine Liste:

    https://helvida.ch/

    Freundliche Grüsse, Klaus Marte, klaus.marte@short.ch
    Nationalratskandidat Bern, Ständeratskandidat Zürich

  41. Besten Dank für Ihren Artikel.

    Nicht nur in Zürich auch weiter westlich in Lenzburg lebt eine super einflussreiche Powerfrau ihre Träume völlig ungeniert…

  42. hervorragender Kommentar. Endlich jemand, der mutig schreibt und sich nicht um die gängigen Regeln der (verdammten) politischen Correctness schert! Vielen Dank dafür.

    • sorry, nicht einverstanden, if you know what I mean …
      Frau V. ist auch in der Themenwahl eine Opportunistin.

  43. Wir sitzen auf tickenden Zeitbomben. Krankenkassenverbilligungen, Renten in Gefahr wegen der unsäglichen Nullzinspolitik der Nationalbank, was wieder zu zusätzlichen Ergänzungsleistungen führen wird welche der Steuerzahler berappen muss. Deasaströse Energiepolitik welche jetzt noch zusätzlich durch den Greta Effekt weiter ins oekonomische Nirvana führen wird. Uns was machen wir in Zürich, Tunnel Rosengarten, Tunnel Schwammendingen – die selbe Achse übrigens. Dafür geben wir Miliarden aus.Wozu? Ein paar unbedeutenden Einwohnern in Zürich Wipkingen und Schwammendingen etwas bessere Lebensqualität zu verschaffen. Wow? Wie Innovativ. Dafür hat bald der Rest des Kantons Zürich nichts mehr zu lachen. Ohne Geld im Sack gibt es auch keine Lebensqualität mehr. Verstanden?
    Zu Carmen Walker … die Frau ist eh Brief.Ist aber nicht die einzige .. den gesamten Regierungsrat nehme ich als extrem schwach wahr.

  44. …..es ist kein Geheimnis, dass, sei es in Zürich oder anderswo in der Schweiz, Geld von den Politikern aller Couleur zum Fenster hinausgeschmissen wird. Die Grünen mit ihrer CO2-Manie, neuerdings liessen sich auch noch die Bürgerlichen anstecken, die Roten mit ihrer Klassen-Manie, die Bürgerlichen mit ihrer Ausländer-Manie, doch um die wirklichen Probleme wollen sich etablierte Parteien nicht kümmern – es fehlen die Haudegen und der Verstand. Übrigens der Wirtschaftsabschwung wird diesmal vor allem den Westen treffen. Jene die der Welt vorschreiben wollen durch welche Kuren man gehen muss um zu gesunden, aber nicht einhalten und durchführen was sie anderen predigen.

  45. noch nichts vom Beitrag gelesen und schon geht er mir auf den Sack. Es ist alles so bemüht und anbiedernd, Frau Villalon. Und überlegen Sie sich mal, bei welchen Leuten und welchen Geisteshaltungen Sis sich anbiedern…

  46. Hetze?
    Weshalb investieren Sie diese Zeit nicht dort, wo man etwas verändern kann?

    Auch wenn alles wahr ist, machen Sie nichts. Und das als Ingenieurin. Dorthun bringt uns also die Emanzipation.

  47. … dann muss diese Frau zurücktreten. Oder mit Schimpf und Schande aus dem Amt geworfen werden. Lieber heute als morgen.

    • Was hilft denn bitte ein Rücktritt?

      Johann Niklaus Schneider-Ammann und Doris Leuthard verschwinden, neu kommt die Fremdsprachendolmetscherin Keller-Suter, welche jahrelang für ein Verwaltungsratsmandat bei einer Versicherung 175’000 Franken pro Jahr bekommen hat.

      Nun hat sie Wirtschaftskompetenz.

      Denke, solange sich nicht sehr viele Schlaue und gleichzeitig integre Persönlichkeiten den Problemen der Schweiz annehmen wird das nichts.

      Aber das Volk lästert halt auch gerne über seine Mächtigen und ist im allgemeinen noch nicht unzufrieden genug.

    • Sie ist eine Niete ( Schraube ohne Kopf), stur und rechthaberisch.
      Wer ist schuld? Wähler und FDP!