Chüngelizucht, vergoldet

Ex-Gesundheitsdirektor von Zürich baut sich zur Amtszeit Nest für nachher – Nachfolgerin will Geld zurück – Seldwyla, 2019.

Eine am Hindukusch ansässige, Jahrtausende alte Religionsgemeinschaft, die Ismaeliten, pflegte ihr geistiges und weltliches Oberhaupt, seine königliche Hoheit Prinz Aga Khan und seine Gemahlin, die Begum, jährlich abzuwägen und deren Gewicht in Gold und Diamanten als jährliche Unterstützung an den luxuriösen Lebensunterhalt des Fürstenpaars zu entrichten.

Obwohl die Ismaeliten ihr Auskommen als bescheidene Viehhändler, Goldschmiede, Bazarverkäufer und Kleinbauern hatten, war es für sie eine Selbstverständlichkeit, dass ihr jeweiliges Oberhaupt ein Leben in unermesslichen Reichtum und Völlerei verbrachte.

Diese ismaelitische Denkweise ist genau das Gegenteil vom traditionellen Denken in der Schweiz.

Die bäuerlichen Helden der Revolte gegen die österreichischen Feudalherren damals, man würde sie heute als Talibanen in der Fake-Presse verschreien, störten sich an den Abgaben und Steuern an die hochwohlgeborenen Herren.

Später prägte der Reformator Zwingli in vielen Köpfen die Welt der Askese ein und verstärkte somit zusätzlich den vorhandenen Sinn für Gerechtigkeit.

Diese grossartige Denkweise, während Jahrhunderten mit Axt und Hellebarde blutreich verteidigt, scheint heute langsam in Vergessenheit zu geraten. Wir werden nun täglich über den Tisch gezogen.

Die Auserwählten nisten sich ein, in der bequemen Welt des Geldes der öffentlicher Hand. Das Geld, welches sich der Steuerzahler üblicherweise vom Mund absparen muss.

Geld, welches dann mit grosser Kelle unter den Auserwählten verteilt wird. Für grosse, unnütze Projekte verwendet, mit Machbarkeits- und sonstigen Studien unterlegt, um deren angebliche Notwendigkeit als ultimativ zu deklarieren.

Es sind heute keine hochwohlgeborenen Herren, die uns die Butter vom Brot nehmen – eher Leute mit Anwaltspatent und Doktortitel, politische Machtmenschen mit Unfehlbarkeitsallüren, gepaart mit der heute so modernen Art der männlichen Selbstbeweihräucherung.

Ich, der Ironman, jeden morgen um 4.45 Uhr von Adliswil nach Zürich rennend. Wahrlich attraktive Eigenschaften, die eher bei Frauen in einem gesetzten Alter Eindruck erwecken.

Nicht jedoch bei einer jungen, in klaren Linien denkenden Frau namens Natalie Rickli.

Aux Armes, Zürcher: Rickli (Twitter)

Hier der Technokrat Dr. Thomas Heiniger, eiskalt berechnend bis zum letzten Tag im Amt als Regierungsrat, zuständig für das Zürcher Gesundheitswesen.

Da seine Nachfolgerin Rickli, die vom Naturell her den Tugenden der alten Eidgenossen folgt, nicht politisch aufgesetzt, sondern dem schweizerischen Urinstinkt nach Gerechtigkeit gehorchend. Sie kann es einfach nicht anders.

Dies konnte nicht lange gut gehen. Und es ging auch nicht gut.

Heiniger hatte sich minuziös auf den Moment seines Abschieds als Regierungsrat vorbereitet. Eine äusserst interessante Zukunft als Verwaltungsratspräsident in einer von ihm selber geschaffenen halbstaatlichen Unternehmung namens Axsana AG hat er sich zurechtgebettet, sogar seinen langjährigen Generalsekretär Dr. Samuel Eglin dort als CEO eingesetzt.

Sicher ist sicher.

Axsana AG: potente Deutschschweizer Kantone (ZH, BE, ZG) und Leistungserbringer-Verbände (Spitäler, Ärzteverband, Spitex, Apothekerverband, Pflegeheimeverband) als 50-50-Aktionäre. Handverlesen und überzeugt von Dr. Thomas Heiniger himself.

Wahrlich eine Chüngelizucht. Nur, wer sind die Chüngeli?

Wir, die Patienten.

Das von Heiniger anvisierte Ziel: Die Axsana AG soll Monopolbetreiberin des zukünftigen Elektronischen Patientendossiers (EPD) sein, wobei die Swisscom Healthcare AG den technischen Zauber liefern soll – die technologische Kompetenz somit ausserhalb der Gesellschaft liegt.

Immer gut, bei zukünftigen Totalabstürzen und massiven Budgetüberschreitungen war es dann halt die Swisscom Healthcare. Teflonstrategie eines gewieften Politikers.

Wie es sich für solche Vereine gehört, lief für die Auswahl von Swisscom Healthcare AG als Technologielieferanint kein öffentliches Ausschreibeverfahren.

Die von der Swisscom in der Cloud verlorenen persönlichen Kundendaten von Tausenden von Kunden hatten auch keinen Einfluss. Schliesslich sind Daten wie die persönliche Krankheitsgeschichte nicht hochsensibel, oder?

Das unheilige Zusammentun von Politik, Kantonen und Gesundheitsdienstleistern kostet uns jetzt schon jeden Monat pro Familie über Tausend Franken in Form von ausufernden Krankenkassen-Prämien.

Wie wird das beim EPD sein? Eine rhetorische Frage. Es wird teuer.

Das Fell wird uns üblicherweise ganz im Stillen abgezogen. Die beteiligten Organisationen schieben sich Millionen öffentlicher Gelder zu, ohne dass das Stimmvolk gross etwas mitbekommt.

Doch jetzt, plötzlich, dank der Geradlinigkeit der jungen Regierungsrätin Rickli, erfahren wir mehr als manchen Beteiligten lieb ist.

(Rickli wird dafür öffentlich getadelt und gemassregelt.)

Was wir erfahren, sprengt die übliche “Omertà” (eiserne Geheimhaltung unschöner Tatsachen) im staatlich-privaten Sumpf des Gesundheitsbusiness.

Where’s the problem: Heiniger (Twitter)

Thomas Heiniger hat sich nicht nur damals als amtierender Regierungsrat die Aktionärsstruktur der Axsana zurechtgezimmert, er hat sich gleich auch noch eine “Anschubfinanzierung” für die Axsana durch den Kanton Zürich gewähren lassen.

3,75 Millionen Franken aus der Tasche der Bürger. (Haben die anderen Kantone auch angeschoben? Wieviel legten die privaten Leistungserbringer als Anschub auf den Tisch?)

Heiniger verfasste und verschickte auch ziemlich explizite Drohbriefe an die Zürcher Spitäler, und zwar in seiner Funktion als Regierungsrat, falls sie am EPD-System der Axsana nicht mitmachen sollten.

Doch nicht genug, als die Axsana die vertraglich abgemachte Rückzahlung eines Teils der “Anschubfinanzierung” nicht vertragsgemäss dem Kanton Zürich rückerstatten wollte (oder konnte), gewährte ein Ausschuss der Gesundheitsdirektion, welche Heiniger als Regierungsrat unterstand, einen Zahlungsaufschub.

Nachfolgerin Rickli möchte dieses Geld zurück, und zwar rasch.

Heiniger blockt ab. Die Axsana werde die gesamte Anschubfinanzierung zurückzahlen, nicht nur einen Teil, sobald sie vom Bund den ganzen Betrag in Form eines Zuschusses erhält.

Er übt ausserdem Kritik an der öffentlichen Transparenz (Medienmitteilung) von Rickli.

Anschubfinanzierungen, Bundeszuschüsse, Millionenbeträge, doch das Elektronische Patientendossier (EPD) soll zusätzlich individuell kosten. Man geht davon aus, das pro Registrierung eines Patienten mindestens 15 Franken anfallen.

Diese Kosten wurden bis anhin nicht veranschlagt.

Frappant und himmeltraurig zugleich an der ganzen Geschichte: Der Markt – private Mitbewerber – hat vom ersten Moment an null Chancen gehabt, gegen die von Thomas Heiniger orchestrierte Chüngelizucht anzutreten (geschweige denn, kantonale Anschubfinanzierungen zu erhalten).

Der Kanton Bern, ein ganz spezieller Kanton in dieser Hinsicht, verzichtet sogar auf eine Rückzahlung der Anschubfinanzierung an die Axsana, immerhin 2,58 Millionen Franken.

Kommentare

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    • @ Hammer

      Statt sich zu wiederholen: Wer hat denn eigentlich den Markt korrumpiert?

  1. Frau Rickli bleiben Sie dran ! Sie haben die Unterstützung sehr vieler Stimmbürger und Steuerzahler !Dass der Kanton Bern das Geld nicht zurückwill erstaunt nicht, denn der Kanton Bern erhält pro Jahr 1 Milliarde CHF Finanzausgleich von anderen Kantonen geschenkt. Dies weil der Beamtenkanton Bern nicht fähig ist gute Firmen und Steuerzahler mit einer guten Politik anzuziehen.

    • Der Weber mag halt die ehrliche und mutige Frau Villalón nicht… So schreibt er halt einmal mehr ein kurzes Geschwafel, ohne Fakten und mit plumper Stimmungsmache gegen Frau Villalón.

      Ein trauriger Wicht, dieser Peter Weber…

    • Und vor allem muss sie ihren job machen.
      Und nicht Intrigenspiele betreiben, bloss um Wahlkampfmunition ihrer Parteielite zu liefern.

  2. Selberschuld. Wenn die Mehrheit im Land noch immer das Gefühl hat, Sozis sind Sozial, denn täuschen die sich. Sozis in der Schweiz sind nur noch selten wirklich sozial. Umverteilen. Häuschen im Tessin. Sich gegenseitig geben – das Steuersubstrat ist unendlich.

    Die Schweiz krankt an der Trägheit des vollen Magens. Wenn die Trägheit mal weg ist, haben wir Zustände wie in Deutschland (Wahlen).

    • Das Schlimme sind nicht die Sozis, die stehen zu ihren Zielen. Verheerend sind die FDP- und CVP-Politiker, welche a) in die eigene Tasche wirtschaften und/oder b) politische Ziele verfolgen, die ihre Wähler nicht wollen oder der Ideologien ihrer Parteien diametral entgegengesetzt sind. In Deutschland ist es ähnlich mit der CDU, die Leute haben von den etablierten Parteien deshal derart die Nase voll, dass sie AfD wählen.

  3. Interessenkonflikte überall. Gibt es denn keine Instanz (Revision), welche solche Projekte, wo kantonale und / oder staatliche Subventionen fließen hinreichend untersucht?? Das ist ja wie in Brüssel.

    • Korr.:

      Antwort bitte dann gleich auch an alle!
      Unglaublich, was der Mann von sich gibt!
      Er liest sich halt einfach gerne im Netz – sein Hobby!

  4. Irgendwie kommt bei mir das Gefühl auf, dass es noch viele solcher Heiniger gibt in der Politlandschaft Schweiz. Das Volk zahlt ja brav weiter horrende Prämien und auf den Direktions- und Ärzte-Parkplätzen herrscht grosser Überfluss an Porsche Cayenne und Carrera (wie die Autorin schon einmal treffend bemerkte).

  5. Man muss nicht gerade in eine uns fremde Kultur abschweifen, um einleitend die Geschehnisse im Gesundheitsdepartement des Kantons Zürich zu thematisieren.
    Wer sich auch nur am Rande mit unseren politischen Strukturen und mit unseren Regierungssystemen auseinandersetzt, der weiss, dass für jedes Departement ein vom Volk gewählter Mandatsträger für eine gewisse Zeit die Verantwortung übernommen hat. Damit dieser seine Arbeit effizient und im Auftrag des Steuerzahlenden nach Treu und Glauben wahrnehmen kann, verfügen diese Verantwortungsträger über mitverantwortungstragende Mitarbeiter. Diese Mitarbeiter sind eine Art Berater und haben die Aufgabe, die Folgen der erkannten Probleme aus Sicht ihrer Fachbereiche offen anzusprechen.
    Sich nur auf den ehemaligen Verantwortungsträger einzuschiessen und der Nachfolgerin bereits nach wenigen Monaten den Heldenkranz aus Eichenlaub aufzusetzen ist der Sache wenig dienlich.
    Das Kernproblem orte ich auf einem ganz anderen Gebiet. Es ist generell der Umgang mit der Macht. Man will keine unangenehmen Nachrichten hören und sich lieber in der eigenen Meinung bestätigt wissen. Echte Berater, dazu zähle ich aber alle Mitarbeiter, sollen ihren Chefs die Wahrheit sagen dürfen (müssen) auch wenn dieser diese nicht gerne hören will. Es steht zu viel auf dem Spiel. Zeitverzögerung, Kopf in den Sand stecken oder die Verantwortung nicht übernehmen, all dies können Kosten in Millionenhöhe verursachen.
    Machiavelli hat diese menschliche Tatsache in seinem noch heute äusserst lesenswerten Werk „Il Principe“ zum Ausdruck gebracht und auch die Bedeutung der Mitarbeiter klar angesprochen.
    „Der erste Eindruck, den man sich von der Intelligenz eines Regierenden macht, wird durch das Personal seiner Umgebung bestimmt.“
    Sollten die im Artikel von Frau Villalon ausgesprochenen Verdächtigungen zutreffen, müssen die dafür vorhandenen Instrumente zeitverzugslos an die Hand genommen werden. Oder hat man Angst davor, dass die Spitze des Eisbergs noch andere Ungereimtheiten ans Tageslicht schwemmen könnte? Im Übrigen wäre der Titel. „Säuhäfeli-Säudeckeli“ zutreffender.

    Bezüglich Vertrauen ist dies das Ärgernis an der kritisierten Angelegenheit, mit absehbaren Folgen für unser gesellschaftspolitisches Zusammenleben.

    • @Roberto Bracchi

      Guter Kommentar!

      Ich sehe hier auch grosse Probleme für den gesellschaftlichen Zusammenhang.

      Machiavelli wurde in der Schweiz perfektioniert.

      Die Gelder werden in „kleinen“ Portionen an viele verteilt, damit diese beteiligt sind und bei den „grossen“ Portionen nichts sagen.

      Es gibt eine Reihe von Institutionen, die den Anschein erwecken, dass man als Bürger Einflussmöglichkeiten hätte.

      In Zürich z.B. die Bildungsdirektion, auf Bundesebene die EFK, Gerichte zählen aber ebenso dazu wie Staatsanwaltschaften oder auch transparency.ch.

      Was kann Ihnen besseres passieren als ein Staatsjob mit ca. 120’000 Franken Jahresgehalt im Durchschnitt.

      So etwas geben Sie nie auf, nur um der „Gerechtigkeit“ Willen oder um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.

    • Leider sind die selben Faktoren auch im politischen Österreich anzutreffen! Es Menschelt eben überall. Das Motto „Taschenfüllen“ hat Überhand genommen.

  6. Das Ziel ist doch, das Gesundheitssystem endlich kosteneffizienter zu gestalten. Und da finanziert der Bund und die Kantone eine weitere unnötige Monopolgesellschaft, die viel Geld kostet für wenig bis gar keinen Mehrwert. Was soll das?
    Zudem gibt es deutlich interessantere Technologien wie z.B. Blockchain, ein fraglos notwendiges elektronische Patientendossier ohne zusätzliche Intermediäre wie die Axsana, die wieder zusätzlich Kosten generieren, zu entwickeln. Da lohnt sich einmal der Blick über den grossen Teich… Das Projekt medrec von ehemaligen MIT Studenten entwickelt, zeigt wie es gehen könnte.

  7. Können Sie sich noch an Moritz Leuenberger erinnern? Nach seiner Amtszeit als Bundesrat wurde er Verwaltungsrat bei Implenia. Und wie sie sich die Mäuler zerrissen, die Leute rechts aussen. Man müsse ihm seine Pension wegnehmen. Und was noch alles mehr.

    Ein bisschen weiter rechts geht es schon zahmer zur Sache. Allerdings wechselt hier ein Regierungsrat nach seiner Amtszeit nicht bloss in die Privatwirtschaft. Vielmehr baut er sich als Regierungsrat ein warmes Nest, gern auch mit Geld der Steuerzahler. Es kommt aus, und dann gibt es ein bisschen Trara von Frau Villalon, welche über Ismaeliten – als wahre Gutmenschen schreibt. Noch nie von Ismaeliten gehört? Wikipedia hilft. Ismaeliten sind in Wahrheit die Schreckgespenster der SVP: MUSLIME, die man früher Ismaeliten nannte. Aber in der Sache hat sie nicht nur unrecht.

    Gehen wir noch ein wenig weiter nach rechts: zur SVP. Die leistet sich einen von der Erdölwirtschaft gekauften Präsidenten. Ja, der SVP Präsident Rösti ist zugleich Präsident der schweizerischen Erdöllobby. Kein Wunder fallen der SVP zum Klimawandel nichts und sonst nur Mehlwürmer ein und sind die Klimaschützer des Teufels. Und jetzt, bricht Frau Villalon in Geheul aus? Nein, Schweigen im Walde. Klar, muss sie doch als einfachere Köppelausgabe.

    Übrigens, hören Sie sich einmal den Tango Corrupti an. Guter Song.

    • Klimawandel ??? Ja das Klima wandelt sich. Aufhalten kann es die Menschheit nicht, aber man kann sich damit die Taschen füllen ! Das Erdöl hat uns bis heute gute Dienste geleistet. Was haben uns die Grünen gebracht bis Heute ?
      Einen Steuerreigen !

  8. Rickli ist neidisch auf die hervorragende Leistungsbilanz ihres Vorgängers Dr. Heiniger. Sie soll mal zuerst etwas leisten bevor sie Lapidares aufpauscht.

  9. Die Schweiz verkommt zu einer Art Bulgarien. Einziger Unterschied, mutige Medien und Journalisten werden noch nicht mit Gewalt zum Schweigen gebracht.
    Jedoch mit juristischen Maulkörben.
    Finde IP ausgezeichnet. Weiter so.

    Hans Tanner
    Horgen

  10. Herzlichen Dank für die Aufklärung die so in der Schweiz nicht stattfindet (Novum). AIA Inland, Euro und EU Beitritt werden die Folgen dieses kranken Systems + Land sein, der nicht weniger korrupt ist als andere Systeme und somit auch nicht die moralische Autorität hat mit den Finger auf Andere zu zeigen. Seien wir ehrlich und geben zu wie wir Fremde und Geisel im eigenen Land geworden sind, gerade wegen dieses Systems.

  11. Arme Frau Rickli. SRF, NZZ der Blick und der Tagi werden sie fertig machen. Die Hatz ist eröffnet auf Frau Rickli. Heiniger ist ein schwerer Brocken mit all seien Beziehungen.

  12. Hier wird einmal mehr über die „Fake-Presse“ lamentiert, ganz im Stil von Übervater Donald Trump. Dabei hat doch die gesamte Schweizer Medienlandschaft über Frau Ricklis Rückforderung ausführlichst berichtet, von NZZ bis zu 20 Minuten und Watson. Ein Gesetz der Omertà kann ich da nicht erkennen. Und Was genau ist der Mehrwert von Frau Villalons Artikel? Eben nur billige Polemik und Wahlwerbung für die integre Lichtgestalt Frau Rickli. Wer das für neu, „investigativ“, oder guten Journalismus hält, der lebt wohl nur noch in seiner Filterblase.

  13. Frau Rickli hat das völlig richtig erkannt und fordert das Geld zurück. Das ist gut so! Das Konstrukt wie auch die Auftragsvergabe muss durchleuchtet werden und gegebenenfalls neu ausgeschrieben werden. Wenn ich den Text so lese, beschleicht mich das Gefühl, dass hier ein Politiker eine mit Steuergelder finanzierte Gelddruckmaschine aufgebaut hat um wie eine Made im Speck Richtung Lebensabend geht. Ich werde nicht gleich zum SVP Wähler mutieren, ich bin aber mit Frau Rickli einig, dass man mit solchen Schweinereien aufräumen muss! Ich hoffe dass hier die anderen Parteien mitziehen!

  14. Bravo Natalie
    was wir bis jetzt wissen und/oder hören ist ein absoluter Skandal! Dieser muss -eventuell- via GPK sofort und in allen Einzelheiten aufgearbeitet werden.
    der aRR Heiniger muss -auch jetzt schon- sofort zurücktreten und nicht abwarten wie das der CVP-exSR Urs Schwaller von der POST oder der an Amnesie-leidende Bundesanwalt Lauber machen!
    können alle nur noch „abzocken?“
    FDP, CVP und alle Linken sind -eigentlich- nicht mehr wählbar sofern sie solche Machenschaften decken, d.h. helfen, bzw. nicht bereit sind aufzudecken!

  15. Cooler Artikel, Isabel.
    Weiter so. Let’s Rock !
    Wir wiegen Dich in Bündner
    Gerstensuppe und Salsiz auf.
    Ok?
    LG aus Disentis.

  16. „Der Kanton Bern, ein ganz spezieller Kanton in dieser Hinsicht, verzichtet sogar auf eine Rückzahlung der Anschubfinanzierung an die Axsana“.
    Wundert dies irgend Jemanden? Ausgerechnet derjenige Kanton, der als grösster NFA Profiteur am meisten profitiert verzichtet grosszügig auf ein paar „Milliönli“. He nu de, was söus.
    Die Bananenrepublik Schweiz at it’s best: Sauhäfeli, Saudeckeli!

  17. Sowas hätte ich zur meiner Geschäftsgründung auch gewünscht. ein schöön gepolstertes Nest und dies ohne jedes Risiko. Einfach zum Kotzen.

  18. Wieder ein FDP-Abzocker ohne Moral, Liste wird immer länger: Maudet, Flury, Markwalder, gerade mit Gefängnis verurteilter ehemaliger Genfer Regierungspräsident,Walker-Späh, und all die vergangenen „Honorabili“ und Swissair-Versenker. Frei von Sinnen halt.

  19. So der Kanton Bern verzichtet auf die Anschubfinanzierung von 2.58 Millionen….. Nun ja, kein Problem der notorisch „Bankrotte“ Kanton Bern bekommts dank NFA ja von alleine wieder rein.
    Sonst müssten die am Ende noch jenem Hort der Kriminalität das Geld streichen, ich meine damit die „Reitschule“.

    Den NFA muss man abschaffen damit die Kantone wieder lernen zu Haushalten und tüchtig zu sein.
    Meinem jetzigen Wohnkanton St. Gallen würde ich den NFA liebend gerne streichen.

    Und von der Geschichte um Heiniger habe ich schon vor Monaten gehört, dachte aber irgendwie das sei auf Zürich begrenzt, aber logisch, es würde sich dann kaum rechnen.

    Ein Musterbeispiel wie das in der Demokratie funktioniert.

    Da gebe ich also unserem Herrn Marte recht, obwohl ich solche Fälle seit 40 Jahren immer wieder miterlebe.
    Heiniger und alle anderen Politiker sind eine unnütze Truppe…… in jedem Staat sind sie das.
    Darum möchten Libertäre, zu denen ich mich auch zähle, die Staatsapparate um 2/3 zusammenstreichen.

    Ausnahmen findet man in Microparteien die leider kaum je Einfluss entwickeln können und in der jeweiligen Opposition. Jede Opposition wird mit Argusaugen beobachtet und hält sich in der Folge viel eher an die Regeln der „Hygiene“.

    Das gilt für unsere SVP und noch sehr viel mehr für die AfD in Deutschland, denn die kann sich keinen Fehler erlauben, alles wird gnadenlos aufgedeckt und breitgetreten.
    So gesehen ist diese Oppositionsphase der AfD eine sehr gute Schule für später.
    Bei unserer SVP ist es darum nicht verwunderlich das sie nicht jeden Kampf ausfechten möchte, denn was sie auch tut, man beobachtet sie mehr wie alle anderen.
    Darum sind meiner Meinung nach die Etablierten, die SP, Grünen, FDP, Grünliberalen schlechter wie unsere grösste Partei …….bei der unsere zu 90% Linksdrehenden Mainstreammedien alles finden wollen, auch das was es gar nicht gibt.

    Natalie Rickli macht hier offenbar eine gute Arbeit, Bravo.

    Aber weil sie von der SVP ist, werden sich die Dummschafe aus den Reihen der Grünen und Linken gegen sie stellen, egal was Heiniger da an Fragwürdigem abgeliefert hat.

    • Ach, ich glaube, es wird sich von selbst erledigen: die Mehlwürmer von der SVP werden in den schönen Schweizer Äpfeln schwuppdiwups eingehen.

    • „AFD an die Macht“ posaunt der stramme Rechtsaussen und ständig auf IP für die SVP weibelnde Walter Roth in seinem Kommentar hinaus und nennt Grüne und „Linke“ (=alles Links von der SVP? also alle?) Dummschafe. Nicht sicher, ob in einer solchen „Demokratie“ Leute wie Herr Roth geduldet würden, die den Unterschied zwischen „wie“ und „als“ nicht kennen. Wehret den Anfängen!

    • @Peter M. :

      Wollen wir ev. doch eine Rubrik für Walter Roth (der rechte Besserwisser) bei IP ersuchen? Ein kleiner Deutschkurs und schon wär er dabei?! 😉

  20. Wieviele solcher Fälle gibt es noch in der Schweizer Politlandschaft?

    Die Verzahnung Beamtenschaft und Politiker geht immer auf Kosten des Steuerzahlers.

    • @ Beat……
      ….schämen, dazu müsste man den erst noch in die Schule schicken um zu lernen was das ist.

  21. „Chüngelizucht“

    Es geht auch ohne Anbiederung mit CH-Dialekt.

    Wir Schweizer verstehen Sie auch ohne diese Verniedlichung, Frau Villalon!

    • oh, da wurde einem auf den schlipps getreten?
      wohl auch involviert in solche machenschaften? es gibt ja viele ungereimtheiten hierzulande. ob man dies als chüngelizucht oder als wischi-waschi bezeichnet, ist egal. nicht gut, wenn sich die chüngelizüchter schneller vermehren als die chüngeli…?

    • Welchen Wert hat ihr Kommentar ?
      Literaturkritik ?
      Beim Thema Megakorruption ?
      Ansonsten liegt Villalon richtig, oder ?

    • @Leser

      Darf eine aus Spanien, mit
      Schweizer Grossvater (Vertreter von Landis & Gyr in Spanien seit 1930), mütterlicherseits übrigens, stammende Autorin keinen Ausdruck in Mundart gebrauchen?

      Ist Mundart nur für Schweizer in achter Generation reserviert?

      Was soll der Schwachsinn @Leser?

    • Ich bin auch Schweizer, ja meine Familie ist seit über 600 Jahren hier.
      Als Toggenburger wurden wir Schweizer 1803, der andere Teil der Familie die Urnäscher, wurden Schweizer 1513.

      Bei uns sagt man solchen Dingen auch „da isch än Chüngelistall“.

      Als ich ein Kind war, drehte man den Chüngeln einfach en Kopf um, es knackste und sie waren tot.

    • @Leser: Ob und wieviele Helvetismen Frau Villalon einsetzt, ist ihre Sache. Wie kommen Sie dazu zu behaupten, das sei Anbiederung? Wer sind Sie überhaupt, dass Sie glauben, vor Einsatz von Helvetismen, sei zuerst Ihr Plazet einzuholen? Sollte die einzige der Freiheit und der Unabhängigkeit der Schweiz verpflichteten Partei zuviele von ihrer Sorte in ihren Reihen haben, würde das gefährlich, für die Partei und für die Schweiz. Die Schweiz ist eine Willensnation, ihre Bürger haben keinen genetischen Nachweis zu erbringen. Das war vor 80 Jahren in unserem Nachbarsland noch anders. Ich nehme nicht an, dass Sie eine Zeitreise dahin zurück planen, oder?

  22. Sehr guter Artikel und ein veritabler Skandal. Zürich, Zug und Schwyz zahlen sogar noch den Betrag aus Bern, auf den „grosszügigerweise“ verzichtet wird, nämlich über den Finanzausgleich. Die Rolle des ebenfalls bei der Axsana im VR sitzenden RR Schnegg gäbe viel Stoff für weitere Recherchen.
    Das Submissionsgesetz? Nicht für Herrn Heiniger und Konsorten.
    Ein Alptraum. Diese Angelegenheit muss von politischer Seite minutiös untersucht und aufgearbeitet werden, und Heiniger & Co müssen in der Axsana zurücktreten, und zwar sofort.
    PS: Ich werde mich hüten, je irgendwelche sensible Daten in die Hände von Swisscom zu geben. Sie können nicht mal ihre eigenen Server backuppen (Cloud-Skandal) oder ein funktionierendes Telefonnetz bereitstellen. Das sehen übrigens viele so.

    • Wie könnte es so was geschehen ? Heiniger ist gleichzeitig Präsident der Axsana, Präsident der SPITEX Schweiz und Verwaltungsrat beim Rotkreuz Schweiz. Er zwingt Bundesbern, sie sollen Alle Aerzte zwingen bei der Axsana mitzumachen.
      Was läuft da ? Man fühlt sich zurückversetzt in 1750. Grafschaften, Lordschaften, Prinzen, Dogen, Thronfolger.

  23. Sehr gut recherchiert – wichtig dürfte aber auch sein, dass das ehealth / EPD – Know-how gar nicht von Swisscom stammt. The i-Engineering AG (kleinst SW-Bude) sollte liefern…allerdings kam nie ein vernünftiger Vertrag zu Stande…

    https://www.swisscom.ch/de/about/news/2015/03/20150319-MM-Swisscom-Health.html.1

    Also wie immer wenn staatliche Akteure ohne tragfähige, juristische Strukturen drauf los heuen…und das Ganze durch politische Amtsträger auch noch gepusht wird…okay, die ehealth-Geschichte der Post ist auch nicht wirklich belastbar…

    Der CEO der i-engineers übt sich regelmässig als Strippenzieher (VCS, Rosengarten,…)…

    Auch wenn das Ganze in Zürich läuft, bleibt es eine Provinzposse.

  24. Die integre Rickli ging dem Vorgänger und Egomanen, dem dauer-joggenden und grinsenden Vorgänger nicht in die Falle, die Zeitverstreichenlassen heisst.

    Heiniger, so etwas wie das männliche Pendant zum innerschweizer Frisurexport C.Walker, aktiviert nun saufrech sein Netzwerk, beim Tages-Anzeiger unter anderem, um den politischen Anstand seiner Nachfolgerin als Verrat an Treu und Glaube erscheinen zu lassen.

    In Wahrheit geht es um von mangelndem Bürgersinn geprägten und impertinenten Steuerraubzug eines im Grunde armseligen Raffzahns, der gestoppt gehört.

    Frau Villalon, gut erkannt! Frau Rickli, gut gemacht. Herr Heiniger, schämen Sie sich!

  25. Hoppla George. Ich plädiere dafür, Villalon nach Bern als Bundeshauskorrespondentin zu entsenden. Da würde so richtig die Post abgehen. Gewisse Politiker zittern jetzt schon.

    Übrigens, danke für den Exkurs.

    Wusste gar nicht, dass Ermotti und die UBS Brüder und Schwestern, den
    Ismaelitischen Glauben angenommen haben, da sie nun ihren Khan jährlich in Gold und Diamanten abwägen.

    Das mit dem Heiniger, eine Schweinerei wie sie im Buch steht.
    Das Volk hat es langsam nun wirklich satt, vorgeführt zu werden.

    Deshalb ist auch kein Politiker über 50. arbeitslos. Die sorgen auf verschiedene Arten vor. Siehe Beitrag Villalon.

    • @ Swisscowboy

      Das Bundeshaus ist leider die Eidgenössische Korruptionszentrale, wo sich nicht Volksvertreter, sondern billige kokLobbystenrrupte Lobbysten/innen die Hand reichen, welche dann auch noch den Ungewählten “Zutrittsbadges“ verteilen.
      Eine leider“muffige“, unerträgliche, unglaubwürdige Stinkbude!

  26. Weiter so Frau Rickli. Diese Fakten müssen auf den Tisch, hier muss mal Tacheles gesprochen werden. Eine solche Selbstbedienungsmentalität muss sofort abgestellt werden, die Gelder zurückbezahlt werden! In anderen Fällen hatten solche Mauscheleien harte Folgen. Ich bin sogar der Meinung, dass Herr Heiniger nicht mehr tragbar ist und aus seiner Position entfernt gehört, oder dieser Firma das Mandat entzogen wird und eine erneute öffentliche Ausschreibung vorgenommen wird. Vermutlich könnte der Volksmund auf die Idee kommen, dass hier mehr vorliegt, ich möchte beim aktuellen Stand dies noch nicht gleich annehmen, ein „Geschmäckle“ hat diese Geschichte auf jeden Fall und gehört aufgeklärt. Frau Rickli ist für dieses Engagement und diesen Mut zu beglückwünschen und soll sich nicht von ihrem Aufklärungswillen und der Suche nach Transparenz abbringen lassen. Auf die Gefühlslage von gewissen Herren und Damen muss man keine Rücksicht nehmen. Schlussendlich hat der Steuerzahler ein Recht darauf, zu wissen, wie das Geld investiert bzw. ausgegeben wird. Auch Herr Heiniger hat sich danach zu richten. Wenn vertraglich vereinbart wurde die Vorschusszahlung bei dieser Konstellation zurückzubezahlen, so soll das Herr Heiniger veranlassen und zwar unverzüglich !!

  27. Vermutlich ist der Bürger wirklich so naiv oder sogar masochistisch veranlagt. Es wird stets die selbe Classe politique gewählt und so kann man schön unter sich bleiben. Eigentlich ist dieser Zustand parteiüber-greifend.Wenn plötzlich Eine(r)aus der Reihe tanzt, wird er mass-geregelt.Auch wenn ich mich als Wähler ziemlich verarscht vorkomme, kann ich alleine gegen diese Systemlinge nichts ausrichten.Die Schweiz befindet sich in einer zyklischen Welle, die das Land in Richtung Armut und Wirtschaftskatastrophe spülen wird. Die Selbstzufriedenheit ist die Wurzel des Übels. Die Frage lautet nicht ob sondern nur wann und mit welcher Intensität diese Bereinigung unser Land treffen wird.

    • … mir auch, ob soviel oberflächlicher „Recherche“!

      Die einzige Botschaft, die wie ein roter Faden durch die Geschichtlein von Frau Villalon geht, ist, dass nur die SVP eine weisse Veste habe.

      Gemerkt? — Es ist Wahlkampf und da haben herbeikonstruierte Geschichtlein Hochkonjunktur!

  28. Liebe Frau Villalon

    Ob da jetzt die freiberufliche Marketingberaterin Rickli, mit unbekannter Kundenbasis tatsächlich für die Aufräumarbeiten verantwortlich ist, sei mal dahingestellt.

    Wie so viele Geschichten kann es sich auch hier um eine Inszenierung handeln, um der SVP Wählerstimmen zu verschaffen oder auch das Gegenteil bewirken.

    Ich füge einen kleinen Fall hinzu.

    Der Eintritt in das Seebad Enge mit Sauna kostet seit Jahren regelmässig einen Franken mehr pro Jahr.

    Ich erinnere mich an 21 Fr, jetzt vielleicht 28, evtl. ist die Differenz auch grösser.

    Einrichtung, Dienstleistung mehr oder weniger identisch.

    Es ist immer proppenvoll, der akademischen Zuwanderung aus den Umländern sei dank.

    Schade, dass ich da nicht zu den Betreibern gehöre.

    Ein leistungsloses Rentendasein für mich, protegiert von der Stadt Zürich, was will man mehr!

    • Herr Marte……

      Bis anhin habe ich noch kein Beispiel für Korruption aus den Linksparteien von ihnen gehört.

      Sollte mir das zu Denken geben ?

    • Lieber Herr Roth

      Sie haben gerade eins von mir überlesen – das Seebad Enge!

      Dachte, die Stadt Zürich hätte eine Linksregierung?

      Falls Sie weitere wollen, nehmen Sie Urteil 2C_197 vom 25.7.2018, es geht um 108 Mio CHF.

      Sie können das Urteil allerdings nicht mehr abrufen, da es durch ein neues Urteil mit identischer Kennung vom 30.7.2018 überschrieben wurde.

      Dort nehmen Bundesrichter Andreas Zünd (SP) und
      Hans Georg Seiler (SVP), Präsident der zweiten öffentlich Rechtlichen Abteilung an ihrem eigenen Ausstandsurteil teil.

      Links und rechts sind eben nur scheinbar zwei verschiedene Seiten, aber die Münze hat dasselbe Material.

      Also kein Grund zur Sorge um mich, aber um Sie mache ich mir mehr Sorgen, weil der Ausweg SVP versperrt ist.

      Gehen Sie selber in die Politik, dann einigen wir uns schon.

    • Das ist wieder eine PR Aktion von RR Rickli, in jedem Medium erscheinen und gross plaudern, auch vertrauliche Informationen zu erzählen statt ihre Aufgaben anzupacken. Die Spitalliste wurde um Jahre verschoben. Schon im Nationalrat hat sie immer gegen das SFDRS gewettert und ist doch immer vor jede Kamera und jedes Mikrofon gerannt, um ja nichts zu verpassen.

  29. Es wird bald schon Alternativen geben die VIEL günstiger sind, keine Daten verlieren und keine Daten verkaufen und zudem den Patienten im Zentrum haben. Kommt nach der Fintech-Welle die Patenten-Tech Welle?

  30. Wenn wahr, wahrlich eine helvetische Katastrophe! Die einen Sturmlauf der SVP wert wäre! Warten wir’s aber lieber ab!
    Ich meine: alles eher „business as usual“ – mit aller Unterstützung der regierenden Parteien und in diesem Medium nun kontakariert durch die jetzt gar (tatsächlich unbewusst? – oder doch nur populistisch) als „Nestbeschmutzerin“ auftretende SVP Unterstützerin (Villalon).
    Warten wir doch ab was „unsere“ Rickli wirklich bewegt: wahrscheinlich nicht einmal einen minimalen Aufschrei der Empörung. Schweizer Stammtischpolitik.

    • Von Frau Rickli habe ich bis jetzt noch nichts gehört.

      Wie lange ist sie nun schon in diesem Amt?
      Sie hält es wie unser Wirtschaftsminister, von dem man auch nichts hört.

    • @ MOH……

      Aha die SP mal wieder.

      Nein, von dem was die Parteien in ihren Selbstbeschreibungen immer herausposaunen, würde ich in der sache nun gerne etwas von Links-Grün hören.

      Die hätten genug stimmen um das auszumisten und die SVP würde sich dem sicher nicht widersetzen.

      Also:
      Warum hört man von den Sozis dazu nichts ?

    • @ Schweigen ist Gold

      Hoffen wir nicht, dass beide in ihren Ämtern überfordert sind und daher schweigen – zur Sachpolitik.

  31. Ich bin InsideParadeplatz (IP) und den unermüdlichen Autoren unendlich dankbar, dass sie sich die Mühe machen Missstände und Unmut in der Schweiz zu durchleuchten. Zudem bin ich überzeugt, dass es den Betreibern von IP nicht primär nur um Clickbaits geht.

    Jedoch würde ich mir wünschen, dass sich IP zu einem konstruktiven News-Portal weiterentwickelt, bei der umsetzbare Massnahmen in der Community erarbeitet werden.

    Aktuell ist es so, mit blumigen Worten wird über ein Unmut berichtet und die Kommentarspalte füllt sich mit Tränen und Wut der Leser. Langfristig gesehen versanden die Bemühungen der Autoren ins Nirvana, was Schade ist.

    • @Sehr geehrte Damen und Herren

      Das hatte ich Herrn Hässig auch vorgeschlagen.

      Als Notlösung habe ich das zur SNB-Politik auf meiner Webseite angefangen:

      https://helvida.ch/?page_id=688

      Ich will da Herrn Hässig keine Klicks klauen und es wäre mir lieber, er würde den Vorschlag mal aufnehmen.

      Es ist aber so, dass Herr Hässig mit seinem Portal den Unmut „managed“, d.h. die Leser können sich austoben und vielen reicht das auch.

      Gefährlich wird das Ganze ja erst, falls er/es wirklich etwas ändern würde.

      Einige macht das wahnsinnig wie z.B. Walter Roth, der die Anzahl Kommentare immer weiter steigert und meint, die Leute dadurch (zur SVP?) bekehren zu können.

      Auch Dr. Marc Meyer wirkt etwas verzweifelt, da seine Argumente nicht gehört werden und kämpft wie Don Quijote gegen echte oder vermeintliche SNB-Trolle.

      Gestern war ich auf dem Demokratie-Festival von Daniel Graf.

      Er will mit seinen Tools in den Vernehmlassungsprozess der Gesetze eingreifen.

      Auf meine Frage, ob seine Stiftung für Demokratie für jeden offen sei, z.B. auch für eine SVP-Meinung, war seine Antwort „nein“.

      Daraufhin hat sich für mich diese Plattform erledigt.

      Es gibt keine „linke“ oder „rechte“ Politik, es gibt nur „gute“ oder „schlechte“ Politik und dann halt eben auch die Tatsache, dass sich eine Mehrheits- oder Konsensmeinung durchsetzt.

      Und ich kann nur nochmal wiederholen.

      Es ist ein Armutszeugnis, dass hier alle anonym auftreten müssen.

      Wir leben doch in der vorbildlichsten Demokratie der Welt.

      Das passt nicht zusammen.

      Freundliche Grüsse, Klaus Marte
      Ständeratskandidat Zürich, Nationalratskandidat Bern
      klaus.marte@short.ch / 076-383 1789
      http://www.helvida.ch

    • Aktuell ist es leider auf IP so, dass zu viele Frustrierte, Neider und Uninformierte hier auf der Grundlage schmaler „Recherchen“ in den „Standpunkten“ und Kommentaren persönlichen Dampf ablassen, ohne konkrete und lösungsorientierte Botschaft.

      Einzig mit dem Ziel, andere mit ihrer politischen Ausrichtung zu „überzeugen“. Teils – wie gesagt – basierend auf Fake News, daherkonstruierten Essays und groben Anwürfen ohne Recherche-Hintergrund.

      Qualitativ interessante Beiträge geraten so leider in den Hintergrund.

    • @ an „Sehr geehrte Damen und Herren“

      Da erwarten sie eindeutig zu viel.
      Wen nur noch Kritisiert darf wenn man eine Lösung parat hat, dann wird nichts mehr Diskutiert, bleibt alles unter der Decke.

      Sehen sie, sie sind kein Automech, aber sie dürfen trotzdem Auto fahren.

      Der Ansatz ist also falsch.

      Fachwissen bringen auch die meisten Politiker kaum mit, aber es währe deren Aufgabe als Stellvertreter des Volkes, dieses Fachwissen dort zu holen wo es vorhanden ist und Vorlagen und Projekte auszuarbeiten.

      Das allerdings ohne persönliche Vorteilsnahme, denn wir bezahlen diese Personen für ihre Arbeit die früher sogar eher ein Ehrenamt war.

      Im alten Griechenland haben sie mehrere Jahrhunderte lang mit all den Staatsformen geübt.
      Eine der Entwicklungen war das „Scherbengericht“.
      Das hatte nichts mit Essen zu tun, sondern es war ein Gerichtstag.
      Gab es über eine Regierung zu viele Beschwerden, so zerschlug man einen alten Topf und jeder Bürger ( nur ca. 10% der Bevölkerung ) konnte den Namen einer Person in der Regierung draufkritzeln.
      Der Namen der am häufigsten gezählt wurde, derjenige wurde für 10 Jahre verbannt und verlor in der Zeit alle seine Rechte und teilweise, je nach Stadt, auch sein Vermögen.

      Also, wäre das eine Lösung ?

    • @Leser

      …bla, bla, bla.

      Die Selbstbedienung gewisser Politiker, wobei die FDP obenauf
      schwingt, schleckt auch Ihr Gesülze und Gelabber gegen IP nicht Weg.

    • @Walter Roth

      So etwas wie das Scherbengericht wollte ich für das Gesundheitswesen:

      https://helvida.ch/?page_id=610

      Gesundheitspäpste für eine per Zufall ausgewählte Bevölkerungsgruppe, die dann von Patienten und anderen Ärzten in gewissen Abständen beurteilt wird.

      So wie jetzt geht es nicht, aber selbst zusammen mit Dr. Marc Meyer und bei Erfolg, reicht es nie und nimmer.

      Um etwas zu verändern, muss man sich aber vernetzen.

      Bisher hat sich noch niemand bei mir gemeldet, also bin ich entweder ungeeignet, man mag mich nicht, will nicht mit mir zusammenarbeiten oder eben auch einfach nichts ändern.

      Und ich denke nicht, dass das Leben als Politiker wirklich angenehm ist.

      Nur schon die Artikelschreiber müssen manchmal ein dickes Fell haben.

      Klaus Stöhlker hat eines, er provoziert aber absichtlich.

      Klaus Marte
      Ständeratskandidat Zürich, Nationalratskandidat Bern
      Klaus.marte@short.ch, 076-3831789

  32. Lauwarmes Blaba ohne Verständnis von der Sache. Frau Villalon, vom Gesundheitswesen verstehen sie wenig. Hören sie auf, darüber zu schreiben. Sie kauen hier ehh nur einen Tagi-Artikel wieder vom jemandem, der ebenfalls von der Sache keine Ahnung hat.

    • So, so,… dann klären Sie uns doch bitte auf, warum diese Bude hier eine Anschubfinanzierung mit Steuergelder bekommt? Regierungsrat Heiniger gewährt Verwaltungratspräsident Heiniger Kredit und Kreditaufschub, gleichzeitig schaltet er sämtlichen Wettbewerb aus, weil er die Spitäler nötigt, am System mitzumachen, welches er später nach seiner Zeit als Regierungsrat betreiben wird.
      Einfach schweinisch.

    • 2 Andreas Mittendorfer….

      da sie einen Kommentar ohne jede Substanz schrieben, darf ich sicher ebenso Antworten.

      Herr Mittendorfer, werden sie von Heiniger bezahlt ?

  33. Ja der Mann ist wirklich so wie er aussieht.Weiter so Rickli, denn hier sieht man ein Nest von Absprachen. Warum wird nicht mehr abgeklärt bei diesem „ich krieg die Tasche nicht voll“ Typen?Er macht jetzt mehr Kies als vor der Pension mit 184’000 Stutz pro Jahr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  34. Die Sache stinkt zum Himmel! Und hier herrscht ganz klar Verdunkelungsgefahr! Was treiben die Behörden?
    Klar ist: Keinen Rappen an diese Firma überweisen!

    • Die „Behörden“ halten still, sie könnten ja etwas falsch machen und vom „System“ gemassregelt werden!

  35. Hat Christoph bestimmt, dass sie über das ewige Thema sprechen müssen?

    Die unabhängige Nationalrätin Rickli hat ja nie im Sinne von ihrem Ex-Arbeitgeber abgestimmt. Nein, sowas würde sie niemals machen….

    • Oliver, sie übernehmen sich. Man ahnt zwar dunkel was Sie sagen wollen. Wenn Sie aber so denken, wie Sie schreiben, dann wird mir um Sie wirklich bange.
      Denn es bedeutete erstens, dass Sie sich grundsätzlich auf ordinärste Weise auszudrücken pflegen, zweitens unbewusst vor Christoph Blocher strammstehen, was Ihnen stinkt und wofür Sie sich hier zu rächen versuchen, drittens Sie sich nicht bewusst sind, wie bemitleidenswert Ihr Versuch, mittels Ihres unsäglich ärmlichen Sprachwerkzeugkastens, hier den Vieldeutigen zu geben, auf viele Leser wirkt.
      Mein Tipp: Ganze Sätze machen und den Versuch von perfidem Insinuieren sein lassen.