Cleantech-Amigos im Zentrum, Arbeiter im Abseits

Klima-Eiferer wollen 50 Rp Sprit-Erhöhung – Zeche zahlen Ältere, deren Chancen auf Neu-Jobs: Zero – Ermotti: Rente hoch auf 72.

Die Wahlen sind vorbei. Die Schweiz hat sich klar für Wärmepumpen, Velowege und CO2-Abgaben entschieden.

Eine Entscheidung, die den Cleantech-Amigos viel Geld in die Kasse spülen wird, für das Gros der Bevölkerung jedoch ausser erheblichen Mehrkosten wenig bedeutet.

Mieten, Mietnebenkosten, Lebensmittel, Verkehr: die höheren Kosten für Energie werden sich in sämtlichen Lebensbelangen niederschlagen.

Doch nicht genug damit, auch die Industrie wird sich mit höheren Energiepreisen auseinandersetzen müssen. Ein finaler Todesstoss für den Produktionsstandort Schweiz, der heute schon als Hochpreisinsel verschrien wird?

Dies scheint den Klima-Zeloten egal zu sein. Kurz nach der Wahl forderte ein durch die Resultate gestärkter Balthasar Glättli eiskalt eine Erhöhung der Steuer pro Liter Benzin von sage und schreibe 50 Rappen.

Nein, die Verlierer der Wahlen sind keine Parteien, keine Millonarios an der Goldküste, schon gar nicht das Heer von Beamten und Systemlingen.

Die Verlierer der Wahlen 2019 sind insbesondere, seien wir klar und konzis, ältere inländische Arbeitnehmer, Männer und Frauen ausserhalb der bekannten geschützten Werkstätten Helvetiens.

Wobei wir die Grenze von „älteren“ Arbeitnehmern neu definieren müssen. Die Definition von „Älteren“ lieferte kurz nach den Wahlen die Städteinitiative Sozialpolitik.

In ihrem neusten Bericht teilt diese mit, dass bereits ab 46 Jahren das Risiko erheblich steigt, ausgesteuert zu werden.

Die Rückkehr in einen geregelten Job wird für diese Älteren immer schwieriger, deshalb verbringen sie je länger je mehr Zeit als Ausgesteuerte. Gemäss Felix Wolffers, ehemals Co-Präsident der Sozialhilfekonferenz: „Manche Firmen stellen prinzipiell keine über 50-jährigen an.“

Eiskalte Diskriminierung aufgrund des Alters also. In anderen Staaten klar verboten, hier erlaubt und weitestgehend akzeptiert, denn kein Hahn kräht danach.

Die Banken beispielsweise, weil dies hier ein Finanzblog ist – was ich oft vergesse -, bilden jene Branche in der Schweiz, die den geringsten Anteil von über 50jährigen Mitarbeitern hat (Studie des Zürcher Amts für Wirtschaft).

Doch Sergio Ermotti, CEO von UBS, verlangte in einem viel beachteten Statement die Heraufsetzung des allgemeinen Rentenalters auf 70 bis 72 Jahren.

Wie soll dies funktionieren, Herr Ermotti, wenn man sich in Ihrer Branche umsieht?

Die Wahl 2019 mit ihrem klaren Klima- und Jugendwahn hat lauter Jungspechte ins Parlament gespühlt, die sich um die Probleme älterer Arbeitnehmer einen Deut scheren werden: Klima im Mittelpunkt, Menschen im Abseits.

Die Chancen sind jetzt also noch eine Spur schlechter für die Zukunft älterer inländischer Arbeitnehmer. Übergeordnete, schwer überprüfbare, stark idealisierte Ziele stehen im Vordergrund der Nation und nicht die Normalität auf dem Arbeitsmarkt für eine immer mehr benachteiligte Bevölkerungsgruppe, diejenige der Arbeitnehmer ab 46 Jahren.

Klimawandel und Jugendfetischismus, eine durchaus von gewissen Kreisen gewollte Schicht dick aufgetragener Kosmetik. Billige grüne Schminke, die unbequeme Tatsachen übertüncht, die dieses Land aus dem langjährigen, perfekten Gleichgewicht gebracht haben:

Arbeitsplatzverluste und Bevölkerungsexplosion aufgrund ungehemmter Einwanderung, Ausverkauf der Schweizer Wirtschaft, ruinöse Aufgabe komparativer Vorteile.

Das Spiel scheint vorerst aufzugehen. Das Stimmvolk ist voll darauf reingefallen. Und wenn Sie mir den Exkurs erlauben: Es ist ein riesiger Trugschluss.

Wir werden den Verbrauch von fossilen Energien nicht durch nichtfossile, erneuerbare Energien ersetzen können – ausser wir bauen neue Kernkraftwerke. Doch genau dies will man nicht.

Wenn die Schweiz den Strassenverkehr gänzlich mit Elektrofahrzeugen bewältigen will sowie die gesamten Öl- und Gasheizungen durch (elektrische) Wärmepumpen ersetzen soll, braucht es 32 Terawattstunden (TWh) pro Jahr mehr Strom.

Wenn gleichzeitig sämtliche Atomkraftwerke stillgelegt werden (immerhin 1/3 der heutigen Stromproduktion), dann fehlen weitere 20 TWh. Wie sollen also die total fehlenden 52 TWh Strom pro Jahr erzeugt werden?

Der entstehende Zusatzbedarf kann nicht mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Windkraftwerke verschandeln die Landschaft, niemand will sie. Die Wasserkraft ist ausgeschöpft, und Solarenergie ist ein Märchen. Ein Wintermärchen.

Die französische Regierung hat dies bereits analysiert und den Bau von sechs neuen Atomkraftwerken bewilligt. Man wird dann Deutschland und die Schweiz mit Strom beliefern, und wir werden jeden noch so überteuerten Preis dafür blechen, um nicht frierend und im Dunkeln dazusitzen.

Doch um auf das Kernthema dieses Beitrags zurückzukommen: Was sollen nun die über 46jährigen Arbeitnehmer in der Schweiz tun, wenn sie nicht noch tiefer in der kollektiven Vergessenheit der neuen politischen Konstellation versinken wollen?

Gelbe Weste anziehen? Stoisch durchwursteln? Auswandern?

Kommentare

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  1. Bahnbrechende Analyse über die echte Situation nach den Wahlen. Bravo !!
    Das hier einige Grüne schäumen, zeigt wie richtig die Autorin liegt.

  2. In diesem Standpunkt-Artikel von Frau Villalon werden umweltpolitische Anliegen negativ verknüpft mit der Arbeitslosigkeit der ü46.

    Ob hier überhaupt ein Zusammenhang besteht ist fraglich, da von umweltpolitischen Massnahmen ausgegangen wird (z.B. hypothetisch 50 Rappen Benzinpreiserhöhung), die noch gar nicht implementiert sind.

    Dass Umweltpolitik sozialverträglich und wirtschaftsverträglich sein muss, damit sie in der Schweiz Bestand hat, ist unbestritten.

    In unserer Referendumsdemokratie kommen letztlich nur Vorlagen des Parlamentes durch, die das Fuder nicht überladen.

    Daher werden sich die Grünen und Linken hüten, Vorlagen durchzubringen, die weder sozialverträglich, noch wirtschaftsverträglich sind.
    Sonst haben sie von den übrigen Parteien keine Unterstützung. Da hilft dann auch die Mitte nichts mehr.

    Im übrigen umfasst pragmatische Umweltpolitik völlig unaufgeregt:
    1. Festlegung der Ziele der Umweltpolitik
    2. Definition der Massnahmen der Umweltpolitik

    Es geht hier um Sachpolitik und nicht um Ideologie. Der Bürger weiss hier sehr genau zu unterscheiden. Auch im Falle eines Referendums.

    Und last but not least: Die grossen Parteien haben zu lange im Bereich Umweltpolitik gebremst, bzw. sich der Debatte entzogen. Das Volk hat mit den Wahlen 19 hier nun eine Korrektur für die kommende Legislatur vollzogen.

    Bilanz kann dann nach vier Jahren gezogen werden. Jetzt ist es zu früh, da das neue Parlament zuerst beginnen muss zu arbeiten!

  3. Weil Autos längst nicht die größten CO2-Versursacher sind, sondern – was viele gar nicht wissen – die Bauwirtschaft einen größeren Anteil hat, handelt es sich bei der noch höheren Besteuerung von Autolenkern um eine – weitere – Umverteilung von unten nach oben.

    Dies einmal ganz abgesehen von der Frage, ob CO2 wirklich umweltschädlich oder so umweltschädlich ist wie gegenwärtig kolportiert.

    Wir alle erinnern uns noch an das in den 80er- und 90er-Jahren kolportierte Waldsterben oder die angeblich irreparabel verschwindende Ozonschicht von der man auch nichts mehr hört.

    Doch zurück zur neuen Spritsteuern.

    Besonders Betonbauten haben einen wesentlich größeren Klimaschadfaktor als Autos:
    http://heimwerk.ch/baustoff-beton-vs-holz-stroh-etc-warum-man-beton-vermeiden-sollte/

    Und man würde mit solchen Steuern auf solche Emittenten von Treibhausgasen etc. weniger die Kleinen treffen und es wäre keine solche Umverteilung von unten nach oben.

  4. Dies wird kein schönes Zeitalter. Die Klimajünger sind rabiat und basieren ihren Glauben auf getürkten Zahlen und Studien, die sie nicht einmal verstehen. Oder denken Sie, dass Greta jemals eine Klimastudie von der Nähe aus gesehen hat?

  5. Eigentlich ist es bloss eine ganz normale Frage, die es zu beantworten gibt.
    Die momentane Wirtschaftsform mit dem dazugehörigen monetären System schaffen es scheinbar nicht zu gedeihen, ohne die Erde und vieles was darauf lebt, langsam aber stetig zu zerstören.(Ja, ich weiss. Nicht alle. Einige leben wie die Made im Speck).
    Und daraus ergibt sich die Frage, was von höherem Interesse ist. Das Geld oder die Erde mit ihren Bewohnern. Oder aber es müssen klare Grenzen gezogen werden.
    Dem will sich die grosse Masse aber nicht annehmen, denn es kann nicht sein, dass dieses ach so liberale System nicht funktioniert. Nach all dem Geld was es verschlungen hat.

    Und btw. in einem liberalen System würde kein Unternehmen von Steuergeldern gerettet werden. Das wäre gegen die Grundregeln eines liberalen Systems, in welches sich der Staat nicht einzumischen hat.

  6. Sie haben vergessen, in Ihrem Artikel den Total-Ausverkauf der Schweizer Kultur zu erwähnen. Im Namen des heiligen Wirtschaftswachstums. Wenn ich im Bus, Zug oder im Tram hier in Zürich und Agglo jemanden Schweizerdeutsch sprechen höre, horche ich voller Überraschung auf, da es fast nie vorkommt. Eine absolute Seltenheit. Multikulti und Grünsozialismus ist sind die neuen Ideologien, die uns aufgedrückt werden. Nun kommt noch Pensionsalter 72 dazu.

    • @bustabble
      @Rene Brechbuehl

      Das Atomkraftwerk Beznau (älteste Atommeiler der Welt) produziert zuverlässig Strom wie auch Störfälle. Internationale Experten schütteln über die Fahrlässigkeit nur noch den Kopf. Die Aktien der Trägergesellschaft liegen vollständig in den Händen der Kantone, und die verspüren wenig Lust, für sicheren Strom mehr Geld zu bezahlen. Und so lässt man den Reaktor weiter brennen. Was die Schweiz von Ländern wie Deutschland, Frankreich und Österreich unterscheidet, sind die 4,1 Milliarden Privatvermögen, über die die nationale Rechte hierzulande verfügt. Und so hält man sich seit 1992 allenthalben an den Trost seiner Halluzinationen, schliesst die Augen und hofft, das Problem möge auf magische Weise von alleine verschwinden. Alleingang? Unabhängig? Souverän? Schlagwörter die nichts weiter als leeren Worthülse sind….Die echten Kräfte, die dieses Land seit 3 Jahrzehnten formen und prägen, werden derweil im öffentlichen Diskurs erfolgreich ignoriert.

  7. Wie recht Sie haben. Die Schweiz graebt ihr eigenes Grab. In Sachen Energie, ja es ist wie es immer ist, die Schweizer glauben tatsaechlich elektrische Energie sei schadstofffrei, aber wie und wo ihe Akkus fuer die e-Velos oder die e-Trottis hergestellt werden und wo diese recycled werden (in einem Drittwelt-Land nicht selten von Kinderhand). Von der Grauenergie liest und hoert man von den Bundesbehoerden kaum etwas. Die wollen die Wirtschaft stuetzen, deshalb werden z.B. SUVs nicht verboten und deshalb sollen auch die Strassen erweitert werden…und genau die Schweizer mit ihren e-Bikes machen mit (haben meist ein SUV und halten aus Protest nicht vor Fussgaengerstreifen). Das ist doch durch und durch eine verlogene und selbstherrliche Gesellschaft.

    • Das Voulch hat eine ganz andere Wahrnehmung als die 26% der Stimmbevölkerung die in der Vergangenheit leben!

    • Pelikan:

      Sie fragen nach den „Urhebern“??

      Da müssen Sie an die Verursacher der Finanzkrise 2008 zurück gehen. Dort finden Sie die „Urheber“.

      Wird leider auf IP verdrängt oder ausgeblendet von den bürgerlichen Kommentatoren.

    • Heinz Doria

      Was für ein tendenziöser Schmarren!

      Auch die reichen Leute werden bluten, nicht nur die einfachen.
      Also bitte aufhören mit diesem Gejammer.

    • @Goldküstenbobo

      Nur….die Reichen können es sich leisten, die ärmeren Schichten fallen um, wenn sie abgebaut werden und den Job verlieren.

  8. Es gibt zwei probate Mittel, diese Firmen an den Pranger stellen oder wegen Diskriminierung verklagen. Das zweite wird vermutlich schwierig sein, das erste vermutlich weniger und macht sich medial gut. Gut, ehrlich und Hand aufs Herz, den Konsumenten kratzt das Thema erst, wenn es ihn/sie selber trifft, bis zu diesem Zeitpunkt konsumieren und kaufen sie weiter bei diesen Firmen ihre Produkte oder Dienstleistungen. Ich als Ü46 meide solche Firmen, ich gebe dort mein Geld nicht aus. Ich bin grundsätzlich kein Freund von Quoten, bei diesem Thema sind sie vermutlich aber notwendig!

  9. Keine Panik Frau Villalon – 50 Rappen Erhöhung übersteht die Referendumsabstimmung nie im Leben – da gibts in einigen Regionen der Schweiz über 90% nein und wohl sogar in der Stadt Zürich wären mehr als 50% dagegen.

  10. @Frau Villalon

    Danke für Ihre Beiträge. 👌👍.

    Es braucht enorme Verdrängungsleistungen, um nicht sehen zu wollen wie es in der Schweiz wirklich zu und her geht. Die Schweiz hat seit 1990 das schlechteste Wirtschaftswachstum aller OECD-Länder. Arbeitnehmerrechte wurden seither ausgehöhlt, Arbeitszeiten verlängert und Löhne gekürzt. Und es ist schwierig nachzuvollziehen und zu verstehen, wie die Schweiz B die über Generationen angelernten Bravheit, immer noch an den Arbeitsfrieden und den Sozialvertrag glauben, und haben noch immer nicht verstanden, dass sie längst vom Melker zur Kuh geworden sind. Die neuen Bestimmungen in allen wirtschaftlichen Bereichen werden die Schweiz in einer Weise verändern, die die Torturen der letzten Jahre als lockere Dehnungsübungen aussehen lassen werden. Als Schweizer hat man dazu kein Wort zu sagen, aber wir werden sie natürlich nachvollziehen müssen. Und die Medien? Sollten sie nicht die Bevölkerung warnen? Einer solchen Aufgabe scheinen die schweizerischen Medienhäuser zur Zeit nicht gewachsen zu sein, kein Wunder bei der dominierenden Eigentumskonzentration.

    „Wer nach den 60 Altersjahr von der Arbeitslosenversicherung ausgesteuert wird, soll bis zur Pensionierung eine Überbrückungsrente erhalten.“

    So der Bundesrtat diese Woche. Es ist keine Wohltat, sondern der verzweifelte Versuch diese Altersklasse 45 – 64 Jahre) die n.B. deutlich besser ausgebildet sind als die jüngeren Altersgruppen, im Land zu behalten. Lägen die realen Zahlen auf dem Tisch zur Auswanderung dieser Gruppe und jener der Rentner mit (Einkommen 50’000.- p.a.) wären Politik, Medien und Wirtschaft gezwungen, etwas zu tun.

    Freundliche Grüsse

    • 1992 wurde der pöze EWR abgelehnt. Mit dem Hilfsmittel Bilaterale wurde die Schweiz wieder einigermassen auf Kurs gebracht.

      Nun sägen die Bloc(h/k)er erneut am eigenen Ast und wollen, dass wir den Schweizerischen Brexit vollziehen.

    • Sehr geehrte Frau Villalon

      So ist der Volkswille.

      Wenn Sie damit Mühe haben ist das Ihr Problem.

      Wir leben in einer Demokratie.

      Daher dürfen Sie weiterhin schreiben.

      Und Ihre Clientèle bedienen.

      Freundliche Grüsse
      Stimmbürger

    • @Wonder

      Irrtum! Der Ast an dem gesägt wurde/wird sind die hunderttausende Schweizer AHV-IV-EL Rentner, Arbeitslose und Geringverdinner die, um über die Runden zu kommen, gezwungen sind in grenznahen Gebieten ihre Grundversorgeungsmitteln einzukaufen. Sachliche Auseinandersetzungen? EWR Nein? Bilaterale? Spielt es eine Rolle? Ein guter Teil der eidgenössischen Verwaltung ist damit beschäftigt, Gesetze nachzuvollziehen, die nicht in Bern, sondern in Brüssel oder New York erlassen wurden. Und was CH-Gesetze wert sind, konnte man hinsichtlich Ausland-Bankgeheimniss sehen. Nein, lieber @Wonder, wir, sind in Geiselhaft eines kranken und korrupten Systems der von Schweizern aufgebaut wurde und aus diesem wunderbaren Land, ein Dienstleistungsland für Reichen hat werden lassen. Das Land verliert auch in der Wirklichkeit mehr und mehr jede erkennbare Kontur.

  11. Was das Kernthema dieses Standpunkt-Artikels ist, ist im Text nicht ersichtlich.
    In der Titelzeile werden „Arbeiter im abseits“ erwähnt. Inhaltlich wird aber nicht explizit auf Arbeiter eingegangen.
    Da werden viele Themen mit einander verwoben, ohne Tiefgang.

    Hauptsache der Header hat einige Reizwörter! Damit fängt man wieder einige oberflächliche Leser.

  12. Wenn ich die Kommentare so lese, viele wahrscheinlich mit akademischen Hintergrund bin ich geneigt zu sagen, dass die Dummheit in diesem Land erschreckend am zunehmen ist. Vor allem im Lager der Grünen scheinen die Gedankengänge von Alzheimer und Parkinson begleitet zu sein, im finalen Stadium. Es braucht wieder Leute mit common sense die das fools house Switzerland wieder auf ein befahrbares Gleis bringen; sic. Interessant zu beobachten dass die Schweiz keinen Krieg braucht um sich selbst abzuschaffen.

    • @ Brechbühl

      Absolut richtig…… und alle diese Ideologieverseuchten Rotgrünen Idioten können nur eines, das von Generationen erarbeitete zu verschleudern.
      Die Schweiz ist das Industrialisierteste Land der Erde mit dem höchsten Wohlstand und das trotz weitgehend fehlender Bodenschätze, was das Ansehen unserer Leistung noch massiv verbessert.

      Und gerade darum glauben diese Linken Wohlstandsverwahrlosten das ja alles eh in Massen vorhanden ist, man also genug hat um Experimente zu machen.

      Mit wie viel Arbeit und Energie es verbunden ist, nur schon ein KMU zum Erfolg zu führen, davon ahnen die nichts.
      Das dabei eine Generation die Firma aufbaut und oft erst die zweite einen Ertrag geniessen darf….. die ahnen nichts davon. Sie lesen sowas irgendwo, aber ein empfinden für die Arbeitskraft die sowas braucht….. nein das haben die nicht.

  13. Henry Ford sagte einmal zutreffend: „Die Menschen, welche den Großteil der Waren verbrauchen, sind diejenigen die diese Waren herstellen. Diese Tatsache sollte nicht vergessen werden. – Sie ist das Geheimnis unseres Wohlstandes.“

    Will auf unsere heutige Wirtschaft angewandt heissen, wenn immer weniger Menschen die angebotenen Waren herstellen, weil Computer und Roboter ehemalige menschliche Arbeit ersetzen, dann werden auch immer weniger Menschen die Produkte der Massenproduktionen kaufen. Denn immer weniger Menschen haben die Mittel, sich diese erstehen zu können. Das ist das Ende unserer Wirtschaft und der Beginn der Verarmung ganzer Bevölkerungsschichten von unten bis über die Mitte nach oben.

    Wir – die «erfolgreichen» Volkswirtschaften – befinden uns schon längst auf diesem Weg. Wird allerhöchste Zeit, dass wir alle über diese Zusammenhänge nachdenken und nicht nur die Natur und das Klima, sondern auch die Menschen mit ins Kalkül über eine Zukunft einbeziehen.

  14. Die ganze Villalon Auftrags-Schreibe hier strotzt vor Fake News, masslosen Übertreibungen, Dramatisierungen und Besitzesverlustängsten Einiger, die noch immer nicht begriffen haben, dass dieser Planet nicht à gogo geplündert und belastet werden kann.

    Hinter diesem Standpunkt und den entsprechend doofen Kommentaren stehen ganz simpel persönliche Verlustängste von Menschen, die ihre kurzfristige Money-Maximierung in Gefahr sehen. Dies selbstredend auf Kosten der „Anderen“.

    • Dummschwätzer? Einer der meint, informiert zu sein, und bloss ein an der Oberfläche kratzender Nachplapperi ist? – Was in der ganzen Klimahysterie von sog. „Klimawissenschaftlern“ an Daten gefaked wurde (sofern überhaupt gemessen…), um einen gewünschten (Peer Group-) Narrativ zu stützen, geht auf keine Kuhhaut. – Und fast niemand prüft die Dinge nach. Das ist ja das Unglaubliche! – Auch wenn wir dann einmal den CO2-Ausstoss auf Null gesenkt haben (hoffentlich fallen wir dann nicht unter 180ppm, ansonsten die Pflanzen, für welche > 1000ppm CO2 optimal wären, weltweit absterben werden…) werden wir feststellen, dass die Erd-Erwärmung fast nichts mit dem CO2-Ausstoss zu tun hat (ist auch physikalisch-theoretisch bloss in einem engen IR-Frequenzband möglich, dort wird aber der Reflektions- und Absorptions-Effekt bereits durch Wasserdampf geleistet…). Was dann?

    • @D.N.

      Doof, Ihr Kommentar.
      Übrigens, die Zahlen stammen vom zuständigen Bundesamt und wurden neulich auch auf SRF kommuniziert.

      Der einzige FAKE News Produzent hier sind Sie.

    • @ Far East

      Wo sind denn Ihre Argumente?

      1. Welche Zahlen meinen Sie? Sie müssen schon offenlegen, wovon Sie schreiben.

      2. Und wenn Sie schon die Quelle wissen, dann geben Sie hier doch einfach den link dazu an.

      Den FAKE gebe ich an Sie zurück.

  15. Oje, wenn der Preis tatsächlich 50 Rappen hochgeht, dann kann ich meine Kinder ja nicht mehr mit dem SUV in die Schule bringen. Ja sollen die dann laufen? Und wenn die Energie teurer wird, muss ich dann doppelt verglaste Fenster einbauen und die Aussenwände isolieren lassen? Huch: es gibt also Lösungen… ja da schau her. Aber klar, lieber mal einen stuss zusammenrechnen und herumpoltern…

    • Herr Schneider, Sie machen sich lustig über die Kosten sowie besorgte Mitbürger, aber eine Behandlung der ganzen Gebäudehülle kostet gemäss Fachleuten einen sechsstelligen Betrag! Bekanntlich haben nicht alle weit mehr auf dem Konto und würden mit Zwang, Verboten und hohen, zusätzlichen Abgaben erst Recht leiden! Finanzschwächere und zum Teil auch Rentner können schauen, ob sie eine Bank finden, die ihnen eine Hypothek gewährt.

    • Schneider….

      So ist es.

      Aber wenn die Energie teurer wird, werden auch Glasfenster teurer.
      Hohe Energiepreise belasten die ganze Gesellschaft bis ins letzte Glied. Das verteuert alles und vor allem unnötig.
      Die nachhaltigste Energie wäre Atomkraft und sie wäre günstig. Nur Gesellschaften die Geld verdienen und wohlhabend sind, können sich Umweltschutz leisten.

      Gerade die Glasproduktion ist sehr Energiereich und wird die Doppelverglasungen, Solarpaneele und vieles andere verteuern.
      Darum werden in den nächsten Jahren auch alle Glasproduzenten Deutschland verlassen.
      Denn dort sind die Energiepreise nun Weltweit führend.
      Wieder ein Industriezweig der verloren geht, den China aber gerne übernimmt……. die selben Waren werden dort aber sehr viel Umweltbelastender produziert.

      Ist damit etwas gewonnen?

  16. Originalton Bundesamt für Umwelt BAFU:

    „Emissionsdaten (note: ua das apokalyptische CO2)… sind naturgemäss mit zum Teil grossen Unsicherheiten verbunden … auch rückwirkend aktualisiert, sodass auch Daten aus früheren Jahren nicht als definitiv betrachtet werden können … Unsicherheiten … im tiefen bis mittleren zweistelligen Prozentbereich. Sie können aber auch … Faktoren von 2 und mehr betragen.
    Quelle https://tinyurl.com/y5jcdxnd

    Klartext: mit entwaffnender Offenheit teilt uns das BAFU mit, wie wir uns einem ‘anything goes’, unkontrollierbaren, intransparenten, für jeden Missbrauch offenen Datenerhebungsprozess ausliefern und Milliarden bezahlen – müssen. Es erinnert an willkürliche Konfiskation, wie aus der sozialistischen Mottenkiste.

    Kurz: wir werden mit zurecht gebügelten CO2 Fantasiezahlen beschissen. Und keine*r hinterfragts. Und kein Zehntelgrad kälter. Das ist doch die Idee, oder was?

    • So ist es. Es wurde von „Klimawissenschaftlern“ viel gefaked. Sie nennen das natürlich „ajustiert“ (siehe z.B. GISS). Und dann darf der Kollege („Peer“) noch eine dahingemurkste Studie begutachten und schon ist es ein „Peer Group“ reviewtes Paper. Dann machen irgendwelche „Wissenschaftler“ Klimamodelle mit Annahmen, auf falschen Thesen basierend und mit einer Fehlerfortpflanzung im Modell, die eine verlässliche Aussage gar nicht zulassen. – Give me a fucking break!

    • Wahrheit:

      wer sich dies anmasst und sich dieses selbst Pseudo gibt, hat schon im Ansatz seine Unwahrheit mit einem Mäntelchen zu verbergen.

  17. Den ganzen Schlamassel habt ihr Boomer-Cucks euch ja selbst eingebrockt. Eure hedonistische Trottelgesellschaft ist nicht mehr finanzierbar. Aus! Vielleicht hättet ihr euch mal über die Erbsünde informieren sollen, denn die ganzen Jungtürken werden euch sicher nicht freiwillig den faltigen Arsch abwischen. Und die ganzen Jungtürken werden sicher auch nicht neue befreiende Technologien entwickeln. Clownworld!!! Har har….

    • @Bussfertiger Sünder
      Besser ein faltiger Arsch als keine einzige Gehirnwindung, wie du.

    • …sagt der Sünder, der seit kleinster Kindheit die Annehmlichkeiten des Internets, eines mit 270+ Sendern gespickten TV’s oder der überflüssigen Präsenz amerikanischer Fast Food-Ketten genoss. Um dann seiner Eltern-Generation ganz Greta-like Plattitüden an den faltigen Kopf zu werfen und sich parallel über den noch faltigeren Arsch lustig zu machen.
      Womit er jedoch garantiert richtig liegt: diese RedBull-gedopten Jungtürken werden keine neuen Technologien entwickeln KÖNNEN, denn dafür bräuchte es Grundkenntnisse in MINT-Fächern, welche nicht mehr gelehrt werden, weil durch „Wie tanze ich meinen Namen“-Kurse und Lehrgänge in „Mitgefühl mit der ausgebeuteten 3. Welt im genderneutralen Blickwinkel“ ersetzt. Zu welchen sie selbstredend mit dem 4.2l-SUV der Eltern chauffiert wurden, weil selber nicht fähig, ohne Ritalin-Überdosis und ohne akute Suizid-Gefährdung über einen Zebrastreifen zu gehen.
      Welcome to the real world!

  18. Für Grüne und rote Sozis gäbs hier mal was zum lesen.

    Da schreibt mal einer der weiss wovon er spricht und aus eigener Erfahrung.

    https://gilbertbrands.de/blog/2019/07/21/stoppt-endlich-den-windkraftwahnsinn/

    Zitat :
    Vor einiger Zeit machte die Schreckensmeldung, die Insektenanzahl würde drastisch abnehmen, die Runde. Der Schuldige war schnell gefunden: die Landwirtschaft und die Agrarchemie. Das ist allerdings aus gleich zwei Gründen eine nicht zutreffende Fantasieerfindung:
    ◾Der Einsatz von Agrarchemikalien ist seit Jahren leicht rückläufig, der Insektenrückgang aber schlagartig um fast 90% innerhalb von 1-2 Jahren.
    ◾Die besagten Insekten kommen auf den Monokulturflächen, auf denen die Agrarchemikalien eingesetzt werden, gar nicht vor, weil sie da gar keine Nahrung finden.

    Sehr viel wahrscheinlicher war ein Zusammenhang mit dem starken Ausbau der Windkraftanlagen. Die Wirkung auf die Umwelt durch Schreddern des Lebens in der Luft sowie durch Infraschall ist seit den 1960er Jahren in den USA ausführlich in vielen Studien dokumentiert. Meine Anregung, den Rückgang mit dem Ausbau der Windkraftanlagen zu verbinden, wurde gar nicht erst beantwortet, meine Vorstellungen beim Umweltbundesamt sowie dem Bundestags-SPD-Abgeordneten meines Wahlkreises führte lediglich dazu, dass mich beide für verrückt erklärten.
    Weiter unter dem Link…………….

  19. Ach ja ……

    Ich arbeite gerne bis 70-ig, kein Problem….. wenn ich es denn kann.

    Aber muss ich dann in den zusätzlichen 5-7 Jahren vor allem die anderen unterstützen, jene die nicht mehr können, nicht wollen, nicht dürfen ?

    Soll die Masse nun den Arbeitslosen Teil der Masse unterhalten und die Banker bleiben schadlos….?

  20. Eine Spritpreiserhöhung von 50 Rappen/L wäre asozial und würde selbst in der unterkühlten Schweiz zu Demonstrationen führen. Die F-Gelbwesten lassen grüssen. Von sowas sollen die Grünen die Finger lassen, sonst sind sie schneller weg vom Fenster als sie dorthin gelangten. Derweil würden dann die Reichen weiterhin Heliskiing machen, mit dem Sportfliegerli herumfliegen, sich eine Kreuzfahrt leisten und nach London zum Shopping jetten. Es wäre nur etwas teurer, aber was macht das schon wenn man 20’000.-/Mt. oder mehr verdient, von den Managementeinkommensmillionären nicht zu reden ?

    • Die Grünen wissen genau, dass 50 Rp. niemals akzeptiert werden. Es geht darum, dass die Akzeptanzgrenze ständig nach oben verschoben wird. Wenn es am Schluss 20 oder 30 Rp. sind, haben sie ihr Ziel erreicht und lachen sich ins Fäustchen. FDP und CVP machen mit, sie sind zu dumm, um diese links-grünen Spielchen zu durchschauen. Genau wie beim Papi-Urlaub, wo sie 4 Wochen verlangten und 2 Wochen erhielten. Viel mehr, als sie erwarteten. Deshalb zogen sie ihre Initiative zurück. Gössi & Co. müssen noch viel lernen, aber man muss an ihrer Lernfähigkeit zweifeln.

    • Naivlinge … : Das stimmt. Gössi & Co. schielen auf die Wahlergebnisse. Kein(e) Parteichef(in) will in den paar Jahren seiner/ihrer Amtsdauer ein Wahldebakel verantworten. Das ist für diese Leute das Wichtigste. Man kann das sogar verstehen, es ist menschlich. Dabei gehen aber langgehegte Prinzipien über Bord, die Standpunkte werden verwässert. Man nennt das dann guteidgenössischer Kompromiss. Der ist manchmal (nicht immer!) ein fauler Kompromiss. All das funktioniert nur weil hierzulande rel. viel Geld vorhanden ist. Damit werden die Probleme zugekleistert. Bei den Gesundheitskosten sind wir jetzt am Punkt angelangt, wo das für viele nicht mehr geht. Haben die Grünen eine Lösung ? Oder die den armen Mann vertretenden Roten ? Oder die Familien-CVP ? Man wird sehen, es eilt.

  21. Zum Glück gibt es IP!

    Da haben die nationalpopulistischen Kommentatoren hier wenigstens eine Plattform,
    um ihren Frust verbal auszuleben.

    Und wir bleiben glücklicherweise vor folgenreicheren Reaktionen verschont.

  22. Den Grünen fehlt jegliche Wirtschafts- und Finanzkompetenz. Mehr noch, nicht mal bei der Energieerzeugung kennen sie sich wirklich aus. Sie glauben, es genüge, ein paar Windrädli aufzustellen, um die Fossilen und die AKWs zu ersetzen. Jede einzelne Windturbine braucht für den Sockel Dutzende Tonnen Beton, der für immer im Boden bleibt. Die Zementproduktion verursacht sehr viel CO2, was den Grünen natürlich nicht passt, deshalb Produktion im Ausland (als ob es eine Rolle spielte). Die Turbinen kommen aus China, genau wie die Solarpanels, per schwerölbetriebene Tanker, werden dann auf schwere LKW umgeladen. Für diese braucht es neue Zugangsstrassen für die abgelegenen Orte, an denen die Türme endlich aufgestellt werden (sofern es keine Einsprachen gibt). Ein irrer Aufwand für eine Auslastung von durchschnittlich ca. 25% Strom, genauer: Flatterstrom! Der grüne Umbau schaffe Arbeitsplätze, sagte Grins-Doris vor der fatalen Abstimmung. Genau, in China nämlich.

  23. Faktenarmer Kommentar. Ich finde es interessant, dass die Grünen nun für die Arbeitslosigkeit der Ü50er und darunter herhalten müssen, nur weil sie mehrheitlich nicht zu den Ü50 gehören.
    Ein Blocher hat, obwohl er Bundesrat war, sich nicht gegen diesen Trend stemmen können. Die MEI hätte bei Annahme wohl nur dazu geführt, dass noch schneller als bisher Schweizer Arbeitsplätze exportiert worden wären (UBS, CS und Zurich machen es ja schon lange vor). Also lassen wir mal die Grünen, Netten und Linken ran, es kann nicht viel schlimmer werden.

    Wenigstens wollen die Netten und Linken nicht wie die SVP-Grossrätin Martina Bircher den Sozialhilfeempfängern vorschreiben, wieviele Kinder sie maximal haben dürfen und wie SVPler Pierre-Alain Schnegg (mit freundlicher Unterstützung von Herrn Ulrich Schlüer) die Sozialhilfe senken. Die Herren Schlüer und Schnegg, beide Ü50, setzen da voll auf Selbstverantwortung freiwillige Armenküchen scheint es.

    • ja, urs keller – anscheinend befürworten sie die überbevölkerung unseres planeten, obwohl sie genau wissen, dass DAS das thema numero 1 ist.
      Gibt es ein menschenrecht, kinder zu produzieren, obwohl man diese weder ernähren, noch ihnen eine adäquate ausbildung angedeihen lasse kann???
      Aber immer stumpfsinnig auf SVP reinbashen – sehr lösungsbewusst!!

  24. Der Artikel gibt den Eindruck, dass vor allem ältere Leute Opfer dieses CO2-Schwindels sein werden.
    Dem ist aber nicht so. Junge sind auch betroffen. Viele Junge verzichten schon jetzt auf den Führerschein. Wieso einen Führerschein haben, wenn man sich kaum leisten kann, eine Wohnung zu haben.
    Dieser Artikel ist schon wieder Gejammer von Baby-Boomer über meistens Luxusprobleme.

  25. Ich habe mich mal bei Swisscleantech beworben. Die haben Büros hinter dem Kasernenareal, vis-à-vis ZHW.

    Anlässlich der zweiten Runde wurde mir unmissverständlich ins Gesicht gesagt, ich sei super qualifiziert, jedoch bereits 50 Jahre alt und sie würden mich daher aus Altersgründen nicht einstellen.

    Das ist die bittere Realität dieser Leute.

  26. Freunde der Sonne. Der Nutzen ist vor allem, dass das Klima geschont wird, damit die tollen Arbeiter auf deren Seite ihr euch vermeintlich schlagt und deren Kinder noch eine Welt haben, auf der man Leben kann.

  27. Hoffentlich können wir uns mit allen Mitteln wehren, dass die dunkelrot eingefärbten Oekofundis in den nächsten vier Jahren nicht alles kaputt machen! 2023/4 haben wir die Chance, das Steuer wieder herumzureissen. Schade für die Milliarden, die bis dann den Bach runter sind. Die Chancen stehen gut, dass in bis dann Viele aus ihren (Alb)Träumen erwachen werden. Die Weltverbesserer sollen an realisier- und finanzierbaren Taten gemessen werden. Soeben wurden bei Lausanne wieder 8 Strom-Windredli versenkt. Rytz, Glättli, Schlatter und Co. bitte auf’s Velo mit Generator und 7/24 trampen und sofort alle Scheinwerfer und Kameras aus – die brauchen nämlich viel Strom.

    @ alle IP-Leser: Waren Sie ALLE fleissig beim Wählen? Wer sind denn die anderen 54,9 % ?

    • „Die Wahlen sind vorbei. Die Schweiz hat sich klar für Wärmepumpen, Velowege und CO2-Abgaben entschieden.“

      … ist es nicht klar genug??
      Kein Ausländer, kein EU, kein „sozis“ … SCHWEIZER haben gewählt. Hören Sie mal auf, alle zusammen, so zu jammern.

  28. Balthasar Glättli ist einer der Topp- Tagträumer wie es im Buch steht! Das Problem, er denkt seine merkwürdigen Ideen oftmals nicht bis zum Ende durch…..

    Wenn es nach solch steuerbezahlten Zeitgeistern gehen würde, dürfte es in der Schweiz überhaupt keinen Co2 Ausstoss sprich, keine Industrie, keine Autos und vorallem, keine LKW’s geben. Eine 20 Stunden Woche soll es dann auch noch sein.

    Flügzeuge aber dann schon; damit immer schön in die Ferien geflogen werden kann oder noch besser; mit Bundes-Jetli oder Heli etc. nutzlost in der Gegend rumm düsen!

    Wenn doch einer bei mir Schleuderbeton oder Schicht- Schotterkies im grossen Quantitäten ordert, kann ich den LKW Fahrern schwerlich zumuten, die mit Schaufel und Karren liefern zu müssen….

    Schon mal was von Leistungs- und Lieferketten gehört? Mengengerüst Berechnungen zumindest durchgedacht?

    Man möge mir doch eine persönliche Note erlauben, Danke:
    – Versucht es doch einfach einmal mit ganz ehrlicher Arbeit- soll schon Menschen dazu gebracht haben, geleutert zu sein!

    • In der Tat. Und dabei soll der weltweite CO2-Ausstoss des motorisierten Verkehrs knappe 1% ausmachen. Der CO2-Ausstoss für die Herstellung und Verwendung von Baustoffen aber >30%!

      Und was hat das CH-Stimmvieh gewählt?
      #governedbycomedians

    • „…dürfte es in der Schweiz überhaupt keinen Co2 Ausstoss sprich, keine Industrie, keine Autos und vor allem, keine LKW’s geben“.

      Tja, und Menschen müsste man auch gleich verbieten (zumindest das Atmen!) weil diese mit jedem Atemstoss ebenfalls CO2 in die Atmosphäre entlassen. Und dies bald von 8 Milliarden Individuen. Wann kommen Glätlli, Rytz und Co. endlich auf diese „Lösung“? Ironie aus . . .

  29. Widerlich, diese linksgrünen Cliquen, die beseelt von ihren utopischen Ideen unseren Staat umbauen wollen und den Sozialismus mit all ihren Kosten und Enteignungen anstreben. Ich frage die Wähler dieser Parteien, ob sie sich bewusst sind, dass sie sich damit ins eigene Bein schiessen. Allerdings dürfe das den Sozis, die nur die hohle Hand kennen, komplett egal sein. Die Dekadenz hat auch in der CH Einzug gehalten !

  30. Klar, die Leute die sich über grüne Politik beschweren sind 50-60 und haben viele Jahre fett abkassiert und die Erde mit CO2 vollgeblasen. Aber Hauptsache weiter SUV Fahren und Geld in die Erdölproduzierenden Länder schicken (grad die CS Mitarbeiter finden das ja auch nicht so gut).
    Aber wenn wir grüner werden schaden wir unserer Wirtschaft, alles klar.

    • Sie wissen aber schon, dass der CO2 Ausstoss der Schweiz gerade mal 0,1% des Weltausstosses ausmacht. Um diese 0,1 auf 0,0 % zu bringen, führen die Grünen und Linken Flugabgaben ein, verteuern Heizöl und Benzin und kreieren laufend neue Abgaben. Und damit sie das alles durchbrachten im National und Ständerat, halfen ihnen die FDP und die CVP heftig mit. Vielen Dank den sogenannten Bürgerlichen.

    • @Anita: Genau so ist es. Der SVP wird vorgeworfen, sie hätten riesige Wahl und Abstimmungsbudgets. Von der täglchen und umfassenden Gratiswerbung in den Medien für die Linken sagt keiner ein Wort. Redaktions und andere Kommentare unterstützen prinzipiell nur die linke Ansicht der Politik.

    • Untenstehendes ist nicht von mir aber es handelt genau von der schönen neuen Welt.
      „Da haben Sie Recht“ entschuldigt sich die alte Dame „doch leider war ich in Eile und habe meine Einkaufstasche entgegen meiner Gewohnheit zu Hause vergessen“.
      Die junge Frau erwidert:
      „Ja wissen sie, unser Problem ist nämlich, dass Ihre Generation sich keine Gedanken darüber gemacht hat, in welch schlechtem Zustand sie die Umwelt uns und den zukünftigen Generationen hinterlässt. Umweltschutz ist sicherlich ein Fremdwort für Sie“.

      „Das stimmt. Unsere Generation kannte keinen Umweltschutz – war auch gar nicht nötig, denn Sprudel- und Bierflaschen gaben wir an den Laden zurück in dem wir sie gekauft hatten. Von dort gingen sie an den Hersteller, der die Flaschen wusch, sterilisierte und auffüllte, so dass jede Flasche unzählige Male benutzt wurde. Die Milch holten wir beim Milchhändler in unserer eigenen Milchkanne ab. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

      Für unsere Gemüseeinkäufe benutzten wir Einkaufsnetze, für den Resteinkauf unsere Einkaufstaschen. Vergaßen wir sie, so packte uns der Händler den Einkauf in braune Papiertüten, die wir zu Hause für viele Zwecke weiter verwendeten, z.B. zum Einpacken der Schulbücher, die uns von der Schule unter der Auflage, dass wir sie gut behandeln, kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Nach Beendigung des Schuljahres wurden sie wieder eingesammelt und in gutem Zustand an den nachfolgenden Jahrgang weiter gereicht. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

      Wir stiegen Treppen hoch, denn Aufzüge oder Rolltreppen gab es nicht so wie heute in jedem Kaufhaus oder Bürogebäude. Wir gingen zu Fuß die paar Schritte zum nächsten Lebensmittelgeschäft und benutzten dazu keinen 300 PS starken Geländewagen. Sie haben Recht, Umweltschutz kannten wir nicht.

      Damals wuschen wir die Babywindeln, weil es keine Einwegwindeln gab. Wir trockneten die Wäsche nicht in einem Strom fressenden Trockner, sondern mit Wind- und Solarenergie auf der Wäscheleine aus Hanf. Die Kleidung der Kinder ging stets an die jüngeren Geschwister, denn immer neue Kinderkleidung konnten wir uns nicht leisten. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

      Im Haus hatten wir ein einziges Radio und später einen kleinen Fernseher mit einem Bildschirm in Taschentuchgröße. In der Küche gab es keine elektrischen Maschinen. Alles wurde von Hand geschnitten, geraspelt, geschält. Als Polstermaterial für Päckchen oder Pakete benutzten wir alte Zeitungen, kein Styropor oder Plastikblasen. Der Rasenmäher wurde mit der Hand geschoben, machte keinen Krach und keinen Gestank. Das war unser Fitnesstraining, weshalb wir keine Fitnessstudios mit elektrischen Laufbändern und anderem Energie fressenden Unsinn benötigten. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

      Das Wasser tranken wir aus der Leitung und benötigten dazu keine Plastiktasse oder Plastikflasche. Unsere leeren Schreibfüller wurden wieder mit Tinte gefüllt, anstatt neue zu kaufen. Papier wurde beidseitig beschrieben. Stumpfe Rasierklingen wurden ersetzt, und nicht gleich ein neuer Rasierapparat gekauft. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

      Damals fuhren unsere Kinder mit dem Bus, der Straßenbahn, dem Fahrrad oder gingen zu Fuß zur Schule. Einen 24-stündigen Taxiservice der Mutter mit dem 50.000 EUR teuren Auto gab es nicht. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.

      In jedem Zimmer gab es eine Steckdose und keine Steckdosenleisten für unzählige Stromfresser, und wir benötigten auch kein von einem 35.000 Kilometer entfernten Satelliten gesteuertes System, um die nächste Imbissbude zu finden. Jedoch Umweltschutz kannten wir nicht.

      Aber bedenken Sie:
      Es ist traurig, wenn die junge Generation sich darüber beklagt, wie verschwenderisch wir Alten gelebt haben, nur weil wir keinen Umweltschutz kannten? Glaubt sie wirklich, wir Alten benötigen eine Belehrung von euch Grünschnäbeln? Und dann auch von einem Mädchen, dass mir noch nicht einmal das Wechselgeld heraus geben kann, ohne die elektronische Kasse zu befragen.
      Schönen Tag noch….

    • Sehr geehrte alte Dame

      Ich habe dafür Verständnis, dass Sie in einer Zeit aufgewachsen sind, als es all diese Umweltsünden noch nicht gab. Das war aber nicht Ihr freier Entscheid, das war einfach die Realität damals. Ihr ökologischer Fussabdruck war damals so gross wie jener von Menschen in Entwicklungsländern heute. Es wäre schön, wenn der ökologische Fussabdruck so klein geblieben wäre.

      Leider war es aber Ihre Generation, welche sich damit nicht begnügt hat, und unser Land stark verändert hat, als die Generation der jungen Frau noch gar nicht geboren war. Vielleicht waren Sie nicht persönlich beteiligt aber dagegen gekämpft haben Sie wahrscheinlich auch nicht und in irgend einer Form haben Sie sicher davon profitiert.
      Welche Generation hat die AKWs gebaut und noch staatlich subventioniert (dieser Strom musste anschliessend natürlich auch günstig an alle verteilt werden, dass es sich irgendwie lohnt)?
      Welche Generation hat den Abfall auf Mülldeponien im Wald gebracht, wo er heute immer noch liegt und die Umwelt vergiftet?
      Welche Generation hat die Augen verschlossen bei allen Umweltsünden der chemischen Industrie?
      Welche Generation hat mit der Massentierhaltung begonnen?
      Welche Generation hat dem Automobil mit Verbrennungsmotor zum Durchbruch verholfen?
      Welche Generation hat in den Boom-Jahren viele schlecht isolierte Häuser gebaut, weil das Öl so billig war?

      Warum hat Ihre Generation das gemacht? Ich vermute wegen dem Geld und wegen dem tollen Wirtschaftswachstum, dass nun leider an sein Ende gekommen ist und die Abhängigkeit davon mehr Fluch als Segen wurde. Und wenn Sie aufzählen, was Sie im Kleinen alles Gute für die Umwelt gemacht haben, darf man nicht vergessen, dass Sie wohl auch das hauptsächlich wegen dem Geld gemacht haben und nicht wegen der Umwelt. Wie Sie ja sagen, Umweltschutz kannten Sie nicht. Sonst würden Sie das Land mit dem gleichen ökologischen Fussabdruck der nächsten Generation übergeben, den Sie auch am Anfang Ihres Lebens hinterlassen haben.

    • @Rechner
      – Ich denke, Sie – JA SIE! – haben einfach vergessen, WER Ihnen die Möglichkeiten gegeben hat, Sich über unsere Generation so aufzuregen.
      Wer finanzierte den sein Leben lang das Bildungssystem in dem SIE all Möglichkeiten hatten – aber schlicht und einfach zu bequem waren das eigene Denken zu aktivieren – das bekommt man(n) & frau nämlich wenn selber recherchiert – und nicht nur nachplaudert und blinde Glaubensbekenntnisse abgibt. Lesen bildet nach wie vor:In jedem GUTACHTEN und Studie steht nämlich über die Auswirkungen von… das WORT: ‚KÖNNTE‘ – nach meinen Deutschverständnis (in mittlerweile 60 Jahren angeeignet) ist dies nicht gleichzusetzen mit : ‚muss‘ oder ‚ist‘.
      Ergo nur noch ein Wort: Dampfplauderer

    • @ RAV Rentner:

      Haben Sie denn einmal recherchiert, wie es so steht mit dem positiven Einfluss der AKW, chemischen Industrie, Abfalldeponien usw. auf unsere Umwelt? Gerne dürfen Sie Ihre Quellen hier nennen. Oder Sie können auch einfach regelmässig das Wasser trinken aus dem Bach, welcher seine Quelle neben der Abfalldeponie hat. Dann werden Sie sicher bald feststellen, welche negativen Auswirkungen die Abfalldeponie haben könnte.

      Meinen Eltern bin ich übrigens dankbar, dass sie mir eine Ausbildung ermöglicht haben und auch Steuern dafür bezahlt haben. Meine Eltern wissen übrigens, dass früher nicht alles besser war und man mit den heutigen neuen Erkenntnissen vielleicht das eine oder andere aus der Vergangenheit aus einem neuen Blickwinkel anschauen sollte.

  31. Die kranken Hysteriker der links-grünen GRUPPEN sind alles Fachleute und sollten von der Hygiene-Industrie (Windeln und WC Papier)angestellt werden! So wären sie direkt im Arbeitsprozess ihrer Anliegen. Besonders der kleine Glättli steht doch gerne im Rampenlicht und verpasst keinen Auftritt im Fernsehen oder in Bildform bei der Presse.Er ist aber NUR ein Märchenerzähler und könnte höchstens in Altersheimen auftreten, aber diese Generationen würden ihn nur auslachen, weil sie ihm kein Wort glauben würden.Kompost lässt grüssen.

  32. Cleantech hat Arbeitsplätze für ü46 geschaffen.
    Dagegen die Banken nicht!

    Frau Villalon kombiniert falsch, um die Vorurteile der Umweltverhinderer zu bedienen.

    Sie ist Teil der ultrarechten Systempresse.

  33. Schreiben Sie doch mal etwas über die alte Garde der Rohstoff-Plünderer-Amigos. Dort gäbe es süffige stories zu berichten.

  34. Wie schon mehrmals gesagt: Gut gibt es IP. Gut gibt es Frau Villalon. Sie analysiert unsere Situation, unsere Gesellschaft sehr treffend und super, dass dies auch veröffentlicht wird. In 99% der Medien wäre das unmöglich, da man dort nur Gratiswerbung für die Linken und Netten macht. Und zwar mit praktisch jedem Artikel.

    • @ Parteisoldatin Sandra;

      Richtig,

      in 99% aller Medien wäre dies hier unmöglich, da dort ein Faktencheck vorab durchgeführt wird.

    • ..……@ Anonyme

      Zitat
      /()
      2. November 2019 / 16:14
      @ Parteisoldatin Sandra;
      Richtig,
      in 99% aller Medien wäre dies hier unmöglich, da dort ein Faktencheck vorab durchgeführt wird.
      —————————————

      Nun ja, wie Naiv oder böswillig mus man sein um zu schreiben das 99% der Medien Faktenchecks machen?

      Also ich lese seit ich 12 Jahre alt war sehr viel, und die Faktenzuverlässigkeit bei 99% der Medien hat extrem stark abgenommen.
      Heute werden fakten ganz einfach weggelassen wenn sie der Ideologie widersprechen.

      Ein Beispiel welches mir besonders im Kopf haften blieb war jenes mit der Wahl Trumps.
      Nach dem zweiten TV Duell zwischen Trump und Clinton hiess es in den Schweizer Medien das Hillary mit 62 zu 38 gegen Trump gewonnen hätte.
      Ich selber stand Morgens um 6 auf und besah mir den Poll von CNBC. Dort voteten die Zuschauer in den USA per SMS.
      Und es waren 62% für Trump und nur 38 für Hillary.

      Wie kam dieser 180° Wechsel in unseren Medien zustande ?

      Und warum wurde er nie korrigiert, hat sich niemand dafür entschuldigt, keiner seinen Hut genommen ?

      Eben weil 99% unserer Medien keinen Faktencheck machten und die Realität ihrer ideologischen Ausrichtung nicht passte.

      Also Ursi K. und Anonym…. wer sind hier die Tötschli ?

      Solche Beispiele könnte ich übrigens zu hunderten vorbringen.

    • Den Faktencheck kennen wir doch vom Spiegel…

      Aber noch schlimmer sind das Srlektionieren, das Auslassen oder dad gar nicht Berichten unserer lieben Monopolpresse!

    • Also ich habe absolut keine Zukunftsängste, wenn ich mir die ausgewogene, objektive Argumentationskette und die Eloquenz einer Ursi als Vertreterin der Windrädlifraktion und CO2-Steuer-Fans so ansehe.

  35. Der Chef der geführten Partei SVP ist zugleich Präsident der Lobby-Organisation der Erdölwirtschaft. Kein Wunder fällt seinen Trommlern zur Klimaproblematik nichts ein als die Verteufelung der Vernünftigen.

    Entsprechend kam es bei den Wahlen heraus: jetzt hat sogar das „Volch“ die SVP „verraten“. Grandioser Absturz und trotzdem nichts gelernt. Die Lobby der Erdölwirtschaft und des Autogewerbes (Emil Frey) kann sich eben unmöglich für sparsame Autos und die Beschränkung des Erdölverbrauch einsetzen. Das wäre wie wenn der Papst für die Pille werben würde. Folglich wird die SVP noch mehr aufdrehen und werden die vernünftigen Wähler bei den nächsten Wahlen noch angewiderter stimmen.

    Es ist wie am Ende der Steinzeit: diese endete nicht, weil es zu wenig Steine gab, sondern weil ein paar Menschen sich weiterentwickelt hatten.

    Sie schreiben:

    „Kurz nach der Wahl forderte ein durch die Resultate gestärkter Balthasar Glättli eiskalt eine Erhöhung der Steuer pro Liter Benzin von sage und schreibe 50 Rappen.“

    Ich fahre einen recht luxuriösen Peugeot Kombi aber halt kein SUV wie z.B. Köppel. Beim Verbrauch des Peugeot bedeuten die zusätzlichen 50 Rappen pro Liter für meine 10’000 km im Jahr Mehrkosten von etwa 300 Franken. Das werde ich nicht merken.

    Blöd allerdings, wenn das Geld via nanipulierte Verbrauchs-Minderungs-Vereinbarungen an Unternehmen wie Blochers Ems-Cemie fliesst – und nichts nützt.

  36. Yep, auswandern wäre keine dumme Möglichkeit.

    Mit den Geldern der AHV und BVG lässt’s sich in vielen Ländern in Asien, Südameria usw. wirklich bestens leben, Altersbetreuung inklusive!

    Was ist selber erlebe.. die über 46jährigen Arbeitnehmer in der Schweiz tun sollten ist: sich fragen… was will ich im Leben? Und sich ständig weiterbilden… die eigenen Stärken erkennen… sich darauf fokussieren.. und vielleicht als eigenständiger Berater den Lebensunterhalt verdienen.

    Denn was soll ich mit dem 50-jährigen machen, der vor 30 Jahren Informatik studiert aber sich NIE weitergebildet hat?

    Nunja.. Informatik hab ich aus gelernt; dann aber noch Elektronik, MarCom, Unternehmensführung und spezialisiert mit einem Master in einem interessanten Bereich der abgeht und zuwenig Spezialisten auf dem Markt sind.

    Und alles selber bezahlt, kein Unternehmen war je bereit sich daran zu beteiligen… nie. Was finanziell mit Familie gar nicht soo einfach war.

    Einfach versuchen, für sich selbst ein Lebensweg zu skizzieren und diesen dann konkret weiterverfolgen! Und nicht mehr fremdbestimmt leben..

    Eigenverantwortung übernehmen.

    Dies auch im BVG: die Mehrheit meiner Bekannten leisten sich eine sehr schöne WHG, 800k.. 900k und viel mehr.

    Wir habens aufgeteilt und eine kleine WHG für uns.. und dann BVG vor 50 rausgenommen, eine zweite WHG gekauft und vermietet.

    Dieses «Grundeinkommen» bezahlt alle unsere Fixkosten der eigenen und zweiten WHG – wirklich sehr beruhigend kann ich sagen.

    • Wenn der Klimawandel in Asien etc zuschlägt lässt es sich da nicht mehr besonders gute leben.

      Aber viel Erfolg, reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten.

  37. In Afrika und Südamerika schuften die Ärmsten der Ärmsten um Kobalt, Lithium und andere Rohstoffe zu fördern, um die Akkus der Elektromobilität herzustellen. Von Entsorgen redet niemand, das ist die kommende Katastrophe. Die heuchlerische, grüne Bewegung ist nur Tarnung, den Wolf im Schafspelz. Wie verblendet sind die Wähler/Innen die dieses miese Spiel nicht durchschauen, trotz rekordhohem Bildungsniveau.
    Die Fehlallokationen und Investitionen im Alternativen Energiebereich wird unserem Land, unserer Gesellschaft nicht gut tun. Der Wohlstand hat die Sinne vieler vernebelt, hoffentlich wachen die klar Sehenden auf und legen die Stimmabstinenz ab oder überlegen was sie ihren Nachkommen für ein Land zurücklassen wollen.

  38. Grüezi. Wo haben Sie das abgeschrieben ? Bitte Quellenangaben liefern. Oder besser gleich löschen, weil fast identische Kommentare wurden über die vergangenen 2 Wochen zu Hunderten publiziert. Ihr Kommentar bringt nichts Nieuwes.

    • Warum wollen Sie der mutigen Isabel Villalón das Wort verbieten?

      Was wollen Sie uns mir Ihrem Kommentar sagen?

      Eine intelligente Frau hat viele Feinde; alle dummen Männer!

  39. Frau Villalon, Sie schreiben:

    „Die Wasserkraft ist ausgeschöpft, und Solarenergie ist ein Märchen. Ein Wintermärchen.“

    Ich rechne das so:

    60 TWH = 60,000,000,000,000 WH = 60,000,000,000 KWH

    1 KW installierte Solarzelle liefert 1000 KWH pro Jahr

    Macht 60,000,000 KW installierte Leistung

    Pro KW installierte Leistung sind ca. 5-10 qm Fläche notwendig, nehmen wir 10 qm

    Flächenbedarf somit 600,000,000 qm.

    Daraus die Wurzel = 24,494 Meter

    Eine Fläche von 24*24 Kilometer wären notwendig für die Erzeugung von 60 TWH.

    Nehmen wir hierfür den kleinsten Kanton (der kann sich am wenigsten wehren) Basel Stadt mit 37 Qkm Fläche und die Erzeugung wäre gelöst.

    Am Problem der Speicherung wird gearbeitet:

    https://www.pv-magazine.com/2019/10/30/scientists-double-down-on-hydrogen-production/

    Hoffe, ich habe mich nicht verrechnet?

    Warum also nicht?

    • …dann arbeiten Sie mal ganz schnell am Problem der Speicherung und verschonen Sie uns mit Ihren Annahmen, bis es mit der Speicherung klappt!

    • Bei Sonnen- und Windenergieanlagen ist die installierte Leistung, im Gegensatz zu Kern- und Wasserkraftwerken, kein Garant für die mit Sicherheit gelieferte Energiemenge. Solar- und Windanlagen liefern Flatterstrom; d.h. für jedes GW installierter Leistung muss ein GW verlässlicher Leistung, z.B. ein KKW, in Reserve gebaut werden. Die Energiewende hat sich, vor allem in Deutschland, als kontraproduktiv erwiesen. Alte Kohlekraftwerke zu betreiben erhöht die pro kWh emittierten Schadstoffe massiv. In einem Punkt wirkt die Energiewende effizient; beim Vernichten von Volksvermögen.

    • 600,000.000 qm sind 600 Qkm, somit rund die 16-fache Fläche von Basel-Stadt!
      Der „Optimismus“ der Photovoltaik-Jünger erstaunt immer wieder

    • Jä, in der Theorie ist die «Weltrettung» bekanntlich immer ganz einfach und quasi zwischen Aufstehen und Morgendusche zu stemmen (was übrigens auch lauter von Gier getriebene Risikokapitalgeber glauben und darob Milliarden in Cleantech-Zombies stecken), aber dennoch oder gerade deswegen: 24km*24km = 576km2 – es Muggeseggli meh wie unser glains Basel am scheene Rhy…

    • @Harry Hirsch Sie haben Recht, es sind 600 Qkm, d.h. Basel Stadt reicht nicht aus. Mit Diffamierungsbegriffen wie „Photovoltaik-Jünger“ kommen Sie aber auch nicht weiter.

      Die Schweiz verfügt bereits über 2’300 Qkm Bauzonen, d.h. eine Überdachung dieser Bauzonen würde reichen.

      @Bruno: Und Sie persönlich übernehmen den Atommüll?
      @Zahlensalat: Speicherung ist ein Problem, aber auch Solarstrom hat eine rasante Entwicklung gemacht. Ohne Berücksichtigung der Speicherkosten ist er bereits günstiger als alles andere und wird daher auch gebaut.

      @Helmut Hostettler: Es gibt da sicher enormes Verbesserungspotential, aber nicht zuletzt ist Deutschland die Preisentwicklung zu verdanken.

      @Mathias : Einfach sage ich nicht, es bedeutet den Umbau kompletter Industrien, aber fast überall ist enorm viel Luft drin nicht zuletzt bei Bankern, Beamten, Juristen, Automobilindustrie usw usf.

      Wirtschaftlich gesehen ist es auch völlig egal, ob Sie mit halben SUVs durch die Gegend brausen und Solar auf allen Dächern installieren oder eben mit den aktuellen SUVs.

    • Klaus Marte……

      Theoretisch haben sie Recht, praktisch ist es pures Wunschdenken.
      Ich bin ein Praktiker, darum stelle ich mir da mal ein paar Fragen.

      Welches Land würden sie den zubauen, dass vom Acker oder Viehbauern ?
      Haben sie lieber Strom oder etwas zum essen ?
      Und wie wäre es mit dem Naturschutz….siehe Windräder ?
      Welche Dächer müsste damit bedecken und bei Satteldächern unter Umständen beide Seiten, denn sonst liefern die Paneele nur den halben Tag genug Strom, oder werden Flachdächer zur Pflicht ?
      Und wie bei der Windkraft …..was ist im Winter bei Nebel und Kälte, oder wenns Schneit und die Paneele bedeckt sind ?
      Ist es ein kalter Winter müssten sie die Paneele freimachen, denn der Schnee bleibt noch 3-4 Wochen drauf liegen. Aber passen sie auf, sie können da nicht mit der Schaufel arbeiten ….(((-:
      Aber gerade im Winter bräuchte man eben besonders viel Strom.

      Ich habe hier eine Anlage mit 30 Kw-Peack.
      Aber unseren Betrieb damit bedienen ginge nur an wenigen Tagen…. im Winter meist gar nicht.
      Nein es wird ins Netz eingespeist und daraus bezogen, denn konstante Leistung ist nicht….Gäll (((-:

      Batterieblöcke….. dazu bräuchte man Zellenblöcke an Bleibatterien die in die Tonnen gingen, wollte man die 100 Arbeitsplätze abgesichert haben.
      Batterieblöcke die aus jeweils vielleicht 100 -200 Zellen bestünden, deren erste Zellen aber nach 3 Jahren bereits ausgewechselt werden müssten weil sie faul wurden. Bis in vielleicht 6-7 Jahre, wären auch die letzten Zellen reif zum wechseln.
      Also alle 5 Jahre im Schnitt neue Blei-Gel Akkublöcke.
      Und was wenn sie die Batterieblöcke mal runtergebraucht haben…. ist dann gerade Freitagabend und sie haben 2 Sommertage zum aufladen, oder laden sie die dann mit Netzstrom ?

      Bei Lithium-Ionen Blöcken wäre das besser, aber die kosten. Eine Tesla Batterie kostet 44ooo Franken.
      Die im Keller müssten aber viel Leistungsstärker sein.
      Ach ja, und wie bringt man diese tonnenschweren Dinger in den Keller….. oder baut man neue Räumlichkeiten extra dafür ?
      Und was wenn im Gebäude mal eine solche Batterie hochgeht ?
      Auf jedem Stockwerk ABC Schutzanzüge mit Atemluft-Notversorgung, oder bauen sie Batterieschutzräume…..(((-:

      Brandrauch ist gegen Batterieabgase geradezu ein reines Berglüftchen.

    • Klau Marte….

      Sie sollten sich über die neuen Reaktoren informieren.

      Atommüll wird da kaum noch anfallen, ja der bereits vorhandene könnte zu grossen Teilen verwertet werden.
      In Russland ist man schon dabei altes Brennmaterial in Lagern aufzubewahren, es nicht mehr in Endlagern zu vergraben. Das Material ist wertvoll……
      Die Russen sind da viel weiter fortgeschritten wie wir.
      Sie haben bereits den ersten Reaktor der Flüssig-Salz-Klasse im Kommerziellen Testbetrieb.
      Es ist der Typ BN-800.

      Dabei können die Brennmaterialien zu 96% verwertet werden, nicht wie bis anhin die Brennstäbe die nur zu 4-6% genutzt werden können, und deren dann intensiv strahlenden Reste für tausende Jahre gefährlich bleiben.

      Was noch anfällt ist sehr viel geringer in der Menge wie bei den heutigen Typen.
      Einen sogenannten Gau kann es Konstruktionsbedingt nicht mehr geben.
      Fällt eine Komponente oder auch alle aus, geht dieser Reaktortyp von selbst und ohne jede Hilfe in den Ruhezustand über.
      Er braucht dazu keinen Strom, kein Wasser noch nicht mal die Hilfe des Personals.
      Wohl weit über 90% der Risiken von Atomkraft werden mit der Technik eliminiert.

      Guckste hier :

      https://nuklearia.de/?s=bn+800

    • @Walter Roth

      Ja ich weiss, einfach ist es nicht.

      Aber kennen Sie die Saisonspeicher von jenni.ch?

      Dann kann man sparen, was viel hilft und die Speicherung mit Wasserstoff wird irgendwann kommen.

      Auch Batterien werden besser, es ist einfach die Frage, wieviel Geld man dorthin investiert.

      Mit den neuen Atomreaktorentypen habe ich auch schon gelesen und wenn man zumindest den aktuellen Atommüll damit weniger problematisch machen kann ok.

      Aber Uran ist auch nicht unendlich vorhanden.

      Und schlussendlich benötigen wir von allem viel, viel weniger.

      Die Hälfte des Humus auf der Welt haben wir schon entfernt.

      Man muss etwas tun!!

      Und zwar an vielen Stellen parallel.

    • @ Mathias

      Was für ein Quatsch Sie hier ständig von sich geben!

      Nochmals: Umweltpolitik ist eine pragmatische Angelegenheit.

      Das wissen Sie auch.

      Das Tragische an Ihnen ist, dass Sie auch die pragmatischen Umweltpolitiker in die Weltverbesserer-Ecke schieben. Ohne Differenzierung.

      Und da sind Sie ja deckungsgleich mit der SVP, die explizit als Schweiz-Retterin auftritt und für sich etwas in Anspruch nimmt, das sie nicht ist und nie sein wird mit dieser Ausrichtung.

  40. Das Problem mit den 50+ wäre doch einfach zu lösen:

    Hauptverursacher sind die altersabhängigen Pensionskassenbeiträge der Arbeitgeber. Leider hat keine der grossen Parteien wie z.B. die SVP geschafft, hier vor den Wahlen eine Lösung zu präsentieren. Erbärmlich.

    • Dass das geht beweist die viel gescholtene Gastronomie und Hotellerie!
      Hier sind die Beiträge von 24 bis 65 immer je 7% vom koordinierten Lohn und das funktioniert.

  41. Der berühmte deutsche Professor und TV-Wissenschaftler Lesch hat die Rechnung gemacht: Wenn in DE gleichzeitig 1 Mio. E-Autos eine Schnellladung machen, bricht das Stromnetz zusammen. 1 Mio. von total ca. 50 Mio. Autos, also schlappe 2%. Genau dasselbe würde hier passieren mit 100’000 E-Autos, die gleichzeitig schnell geladen werden – möchten. Wobei schnell heisst: ca. 20 Minuten. – Ich sehe den Grünen Herrn Glättli auf seinem E-Velo und andere jüngere, gesunde Leute, weniger als halb so alt wie ich, der Rennvelofahrer und SVP-Wähler. Da bleibt nur Kopfschütteln. Sra. Villalon sieht das richtig: Beim grünen Masterplan gehts nicht ums Klima. Die Intelligenteren der Grünen wissen genau, dass wir paar Mio. Schwiizerli null Einfluss aufs Klima haben. Es ist beabsichtigter Klima-Alarmismus, herbeigeschrieben und -geplappert von unsern Systemlingen in Politik und Medien.

    • und nun die Güterabwägung, die jeder Wähler für sich selbst vornehmen sollte.

    • Verstehe nicht wieso alle so tun als ob nur die Schweiz etwas für besseres Klima unternehme.
      Habe heute beim Einkauf bewusst darauf geachtet nur CH Produkte und ohne Plastikverpackung zu kaufen

    • Zitat :
      Wer rechts wählt, wählt die Kapitaldiktatur!
      2. November 2019 / 09:51
      und nun die Güterabwägung, die jeder Wähler für sich selbst vornehmen sollte.
      ——————————————-

      Du überaus einfältiger Zeitgenosse.

      Eine Diktatur des Kapitals gab es noch nie, nicht mal im Zeitalter des Manchester Kapitalismus….. den damals waren es alles Monarchien…..bis auf 2 Ausnahmen.
      Aber Diktaturen des Sozialismus gabs Dutzende und gibt es immer noch einige.
      Die kosteten ab 1917 gerechnet, ca. 140 Millionen an ermordeten Opfern, erschossen, erschlagen, verhungert….. im KZ vergast….usw. usf.
      Dagegen nehmen sich die Opfer der Monarchien und der Früh-Industrialisierung geradezu gering aus.

      …..….und nun die Güterabwägung, die jeder Wähler für sich selbst vornehmen sollte.

  42. UBS hat viele langjährige gut qualifizierte Mitarbeiter 50+
    entlassen.
    Ermotti propagiert aber Rentenalter 72, damit er selber
    so lange im Amt bleiben kann.

    • Und propagiert gleichzeitig Frauenförderung/Männerdiskriminierung, obwohl er nie darunter zu leiden hatte.

    • @ Anrüchig

      Ermotti Rentenalter 72 ?

      Man stelle sich mal die Bauarbeiter vor, die schwere Lasten tragen müssen. Arbeiten bis 72 Jahre ist da eine unmögliche Zumutung. Da gibt es körperlich sehr strenge Berufe, wo Menschen wirklich leiden müssten.
      Ermotti der vorwiegend auf dem Bürostuhl sitzt, kennt nicht, was für körperliche Leistungen und Belastungen in anderen Berufen anfallen.

    • In der tat dürften das auch viele Handwerker nicht können.

      Denn nur die gesündesten haben mit 70 noch keine Abnutzungen, können ihr Handwerk noch voll ausüben, sind mit 70 noch Konkurrenzfähig….. also schnell genug.
      In meinem Handwerk wäre das sehr zweifelhaft.
      Aber es gibt natürlich Büroberufe in denen das nicht zutrifft.
      Obwohl es früher auch viele gab die ihre Finger nach 40 Jahren des Tippens auf der Schreibmaschine kaum noch gebrauchen konnten.
      Nein, ich möchte es jedem gönnen das zu können, realistisch ist es nicht.
      Zudem, die wenigen die das schaffen, die hätten dann eine Belohnung dafür verdient.

      Ich arbeite gerne bis 70ig…. es ist ein Privileg der Gesunden.

  43. Sergio hat gut Lachen, er kann sich einen vorzeitigen Ruhestand locker leisten und wird sicher nicht bis 70 arbeiten.

  44. Ich kann persönlich die Einschätzung von Isabel Villalon bestätigen: Mir wurden von zwei Exponenten der UBS unmissverständlich mitgeteilt, dass — auch wenn es inoffiziell ist — die Einstellung von ü-55-jährigen bei der UBS verboten sei (ich habe mein Konto bei der UBS sowie mein Vorsorgegeld bei deren Freizügigkeitsstiftung; die Aussagen fanden in diesem Zusammenhang statt). Dies zeigt die Schizophrenie von Ermottis Forderung nach einer Erhöhung des Rentenalters auf 70 bis 72 Jahren. Ich habe deshalb aufgehört, mich bei der UBS zu bewerben 🙄

    • Weshalb lässt du deine Mäuse bei einer Bank, die dir keinen Job anbieten will?

    • UBS, CS, ZKB etc …
      mache ich nur noch um den RAV Zettel vollzubekommen –
      Absage ist garantiert ….

  45. Dass es weitere Atomkraftwerke braucht, ist eine Behauptung – oder eine Hochrechnung ausgehend von konzeptlosem Vorgehen. Es braucht:
    – ein nationales Programm, die alten, Energie verschleudernden Häuser zu sanieren. Häuser machen 40% des Energiebedarfs dere CH aus.
    – Ein Gesetz, dass jedes neue oder sanierte Dach mit Energiekollektoren ausgestattet werden muss. Der Mix an Kollektortypen soll auf Gemeindestufe festgelegt werden.
    – In jedem Haus Pufferakkus zu Ueberbrückung der Energiemangelzeiten – etwa 1/2 bis ein eAutoakku je Wohnung.
    – Alle eAuto sind – wenn nicht im Betrieb – an der Steckdose und können notfallsmässig (in Grenzen) als Puffer verwendet werden. Ueber Pricingmodelle wird umgesetzt, dass die stehenden Autos auch angesteckt werden.
    – Ein Nationales GRID-Konzept und System, welches die Energieflüsse zeitlich vorausblickend steuert. In grösseren Häusern intern entsprechende Subsysteme – damit der Energieausgleich möglichst lokal stattfindet.

    Mit diesem und naheliegenden weiteren Massnahmen sollten neue AKW’s sich vermeiden lassen – das Bevölkerungswachstum ist aber eine erhebliche Erschwerung dabei. Ich schätze den Finanzbedarf in den nächsten 20 Jahren auf über 100 Milliarden CHF.

    • In Afrika und Südamerika schuften die Ärmsten der Ärmsten um Kobalt, Lithium und andere Rohstoffe zu fördern, um die Akkus der Elektromobilität herzustellen. Von Entsorgen redet niemand, das ist die kommende Katastrophe. Die heuchlerische, grüne Bewegung ist nur Tarnung, den Wolf im Schafspelz. Wie verblendet sind die Wähler/Innen die dieses miese Spiel nicht durchschauen, trotz rekordhohem Bildungsniveau.
      Die Fehlallokationen und Investitionen im Alternativen Energiebereich wird unserem Land, unserer Gesellschaft nicht gut tun. Der Wohlstand hat die Sinne vieler vernebelt, hoffentlich wachen die klar Sehenden auf und legen die Stimmabstinenz ab oder überlegen was sie ihren Nachkommen für ein Land zurücklassen wollen.

    • Wegen solchen Hirngespinsten wird mir ab der neuen grünen Welle ganz schlecht!

      Keine Ahnung, aber davon viel!

  46. Wer Grüne Partei und SP wählt und dagegen SVP verteufelt hat nichts anderes verdient ! Wer nicht wählen geht (und das sind immerhin 52 %)hat auch nichts anderes verdient ! So einfach ist es ! Politik bestimmt unser Leben. Wer das nicht verstanden hat, der oder die hat nichts anderes verdient ! Das sage ich jedem in unserem Bekannten- und Freundeskreis ! Einige schauen mich dann ungläubig an. Vielleicht haben die einfach nie verstanden, dass Politik unser Leben bestimmt !

    • Guter Kommentar.
      Ich war wieder einmal überrascht als ich das Wahlergebnis las. Ich habe vor den Wahlen in jeder Tageszeitung die Kommentare gelesen und auch am Stammtisch fleissig zugehört. Die Mehrzahl wollten die SVP zu wählen, weil es noch die einzige Partei sei die für das Wohl der Schweizer Bevölkerung eintreten.
      Wo waren alle die Stimmberechtigten an diesem Sonntag?

    • Richtig……

      Politik ist DAS bestimmende Geschehen in unserer Gesellschaft.
      Wählen gehen hiesse die Verteidigung der Demokratie und das wäre jeden Tag von neuem wichtig.

      Leider hat Demokratie auch einen Nachteil…. für den ich keine Lösung weiss.
      Es ist der durchschnittlich mehr wie saumässige Informationswille und Grad der Wählerschaft.
      Bei den alten Griechen durfte nur Wählen wer Besitz, Wissen, oder sich im Krieg ausgezeichnet hatte.

      Im Libertären Modell dürften all jene nicht wählen die Transferzahlungen vom Staat erhielten. Also Lehrer, Beamte, Politiker, Sozialhilfe beziehende usw.
      Und beim Rest würde man möglicherweise das Wahlalter auf 35 -40 Jahre anheben, denn erst dann ist eine gewisse Grundbildung dazu vorhanden.

  47. Liebe Frau Villalon,

    ja, das Volk wird der grosse Verlierer sein. Aber die Schweizer Bauern und Industriearbeiter sind das Leiden gewohnt, ganz wie die Chinesen. Jetzt hat unser Wohlstand die Spitze der Krete erreicht; zwei Drittel der Bevölkerung haben bereits vorzeitig aufgegeben.
    Wenn die Grünen gewonnen haben, dann beruht dies auch auf dem Versagen unserer bürgerlichen Politiker. Petra Gössi von der FDP allen voran.
    Es ist unglaublich traurig.

    • Herr Stöhlker, der grosse Verlierer ist unsere Umwelt:

      Traurig ist viel eher wie unsere Gesellschaft mit der Natur umgeht:
      Ohne Respekt wird die Umwelt mit Schadstoffen belastet und die Rohstoffe systematisch ausgeplündert zum Nulltarif.

      Wir sind zwar Gast auf dieser Welt und plündern diesen Planeten und belasten ihn, bloss um die eigenen Interessen zu maximieren.
      Ist das für Sie „unglaublich traurig“?

    • «Besorgter Bürger», dass wir Menschen «Gäste» auf der Erde seien, ist ja mal ganz grosser semantischer Quatsch. Wird aber bekanntlich gerne vorgebracht von Leuten aus dem Juste-Milieu, also den Grün*Innen etwa. Jetzt überlegen Sie mal: Wenn wir «Gäste» des Planeten Erde sein sollten, dann heisst das ja auch, dass wir von woanders her kommend auf diesem Planeten gelandet wären um uns hier umzuschauen, wie es Gäste in ihrer Eigenschaft als passive Subjekte eben tun – wir wären also Ausserirdische auf Durchreise! Das sind wir aber nicht. Nein, wir sind tatsächlich integraler Teil, also ein Produkt dieses Planeten; er hat uns erschaffen und dorthin gebracht, wo wir heute stehen. Und natürlich können wir als integraler Teil dieses Planeten die Ressourcen nutzen, denn genau dafür sind sie ja da. Dass wir dabei systematisch vorgehen, spricht übrigens nicht gegen uns.

    • @ Mathias

      „Dominium terrae“ oder „macht euch die Erde untertan„ scheint Ihr Motto zu sein.

      Heisst aber auch, dass mit Rohstoffen haushälterisch umgegangen wird, und die Belastung der Umwelt massvoll,d.h. abbaubar erfolgt. Meinen Sie dies sei der Fall?

      „Dominium terrae“ ist kein Freipass zur gewinnmaximierenden Plünderung unseres Planeten und der Grenzwerte überschreitenden Freisetzung von Schadstoffen zum Nulltarif.

    • @Besorgter Bürger

      Bei „Mathias“ ist alles „semantischer Quatsch“ was nicht in sein verbogenes Weltbild passt.

      Kommentatoren mit solchen Sprüchen kann man nicht Ernst nehmen.

  48. You made my day!!!
    Zumindest die Medien dürfte es freuen; die können dann in Zukunft frontpagefüllend und täglich Kassensturzjammerthemen publizieren, gefolgt von tausendfachen Frustkommentaren der „betrogenen und mündigen“ eigenverantwortlich handelnden Bürgern.

  49. Die Altersdiskrimierung bei der Stellensuche ist in der Schweiz tatsächlich überdurchschnittlich häufig. Wie ich in diesem Format vor ein paar Monaten bereits geschrieben hatte, bräuchte es zur Eindämmung den politischen Willen und Umbruch, die Gesetzgebung rund um die Altersvorsorge, die 2. Säule im Speziellen, anzupassen. Mehr Risiko und Selbstverantwortung beim AN, dafür tiefere Lohnbeiträge vom AG. Als 2. Maßnahme weg mit Alter, Herkunft, Foto etc. im Bewerbungsprozess. Fähigkeiten und Preis für diese sollen einzige Orientierungspunkte sein, dann fällt auch die Alters- und sonstige Diskriminierung beim Dossier Screen weg. Als Dritte Maßnahme kann man sich ev. noch die Steuerung der Einwanderung aus nicht EU-Ländern überlegen. Die Schweiz lässt zu viele Amerikaner, Inder, Chinesen, etc. ins Land, ohne dass dafür es familiäre oder technische Gründe (sprich Fachkräfte Mangel) geben würde. Mit diesen 3 Maßnahmen würden mind. 100’000 Stellen für Ü50 erreichbar werden, und der Zuzug von jungen, billigeren Kräften aus der EU schnell weniger werden. PS: ich bin vor 5 Jahren ausgewandert; um mich gegen genau diese Diskrimierungen abzusichern.

    • Leider muss ich diesem Kommentar beipflichten.
      Ich, 55, bin unfreiwillig Freelancer seit 5 Jahren und nun dabei mich ernsthaft darauf vorzubereiten ins Ausland abzuwandern, bevor es hier in der Schweiz unmöglich werden wird.
      Mein PK – Kapital nehme ich mit und ich werde noch versuchen 10 Jahre den Minimalbeitrag für die AHV bis 65 zu zahlen. Die CH – AHV soll mir dann als Basiseinkommen dienen. Wahrscheinlich bringt die AHV mich am neuen Ort ein wenig weiter als hier in der Schweiz.
      Allerdings noch mehr freue ich mich darauf am neuen Ort wieder arbeiten und mich in einer Firma wieder einbringen zu können.

  50. Herbeikonstruierter Blödsinn:
    Der Klimawandel hat nichts mit der Aussteuerung der ü46 zu tun.

    Da hat die Villalon mal wieder über den Putz gehauen, um ihre Leserschaft mit Fakes zu befrieden.

    • Zwei politische Themen ohne offensichtlichen Zusammenhang?

      Man kann durchaus Zusammenhänge sehen, wenn man denn will!

      Ein grünes Parlament, ein Parlament mit Durchschnittsalter 49 gleich viel Geld für Unnützes, weniger Geld für das Volk gleich weniger Wissen über Probleme der 50+. Auch der Zusammenhanh von Personenfreizügikeit und Arbeizslosigkeit der 50+ wird von rot/grün negiert.

      Keine fake news von der mutigen und intelligenten Frau Isabel Villalón, aber bei rot/grün ungeliebte Tatsachen.

      Wie immer, wenn eine Meinung nicht passt, wird auf fake news gemacht. Oder hat Ihr Kommentar einen Inhalt?

  51. Als nicht direkt betroffener habe ich weniger Mühe, auch unangenehme Aussagen zu machen, schliesslich geht es hier ja hoffentlich um eine konstruktive Diskussion und nicht um einen Beliebtheitswettbewerb.

    Was sollen meiner Meinung nach die ü46 also machen?

    Ich würde mir Gedanken machen, was ich in den letzten 20 Jahren in der Berufswelt und auch Privat so gemacht habe, was ich gut kann, was mir Spass macht und wo ich einen Mehrwert generiert habe. Da gibt es auch Coaches, welche hier behilflich sein können. Anschliessend würde ich mich in diese Richtung umschulen, vielleicht Praktika machen und anschliessend hier meine volle Energie investieren, wenn nötig auch als Selbständiger, wenn ich davon überzeugt bin und mich niemand anstellen will. Vielleicht muss ich Routinen aufgeben, härter arbeiten, vielleicht verdiene ich etwas weniger, aber nur so kann ich meine Berufslaufbahn für die nächsten 20 Jahre nochmals in Gang bringen.

    Auswandern kann eine Option sein, wenn man zum Schluss kommt, dass die Schweiz nicht der richtige Ort ist, um etwas zu machen, was man gut kann, Spass macht und einen Mehrwert generiert. Das würde ich mir aber gut überlegen, denn grundsätzlich sind im Vergleich zu anderen Ländern in der Schweiz die Rahmenbedingungen gut, die soziale Absicherung vorhanden und es muss kein neues Netzwerk aufgebaut werden.

    Gelbe Weste anziehen ist aus Meiner Sicht keine konstruktive Lösung, in der Schweiz bringt es mehr, wenn man sich zuerst lokal und dann national direktdemokratisch einbringt und die vielen bestehenden Werkzeuge unserer Demokratie nutzt. Zum Beispiel können Vereine gegründet werden um sich zu organisieren und man kann sich informieren, wie viele demokratische Rechte (und Pflichten) wir eigentlich haben in der Schweiz. Gelbe Westen, Streik und Ungehorsam sollten das letzte Mittel sein, wenn alles andere nicht gewirkt hat.

    Stoisch durchwursteln ist sicher keine konstruktive Lösung, das kann höchstens bei den ü60 aufgehen, ist aber auch hier nicht zu empfehlen.

  52. Gelbe Weste wäre eindeutig die beste Lösung, aber Schweizer wissen nicht wie man eine Revolution macht. Wenn Schweizer einen Bahnhof stürmen wollen , kaufen sie vorher ein Bahnsteigkarte.

    • Bahnsteigkarte gibst in der Schweiz nicht. Wir hatten auch nie einen, der Stiefel verteilte…

    • Soso, Sie kaufen eine Bahnsteigkarte ! Schlussfolgerung: (1): Sie sind Schweizer in der Schweiz, leben aber in einer Parallelwelt zu Hause, benutzen sicher nie ÖV, mischen sich nie unter das Volk und glotzen ausländisches TV; (2): Sie versuchen aus dem Ausland unsere Demokratie zu unterminieren.

    • Der Spruch ist einem Stalin-Zitat entlehnt und da sind mit den „Erst-mal-die-Bahnsteigkarte-lösen-Revolutionären“ deutsche Sozialdemokraten vor dem ersten Weltkrieg gemeint. – Ja, hat was der Spruch, aber die Radikalen wie Stalin, Hitler Und Co. lösten nie Bahnsteigkarten, sondern liessen ihre politischen Gegner auf den Bahnsteigen zusammentreiben, um sie in Gulags und KZ zu Vernichtung zu verfrachten. – Soviel zum wohlfeilen Gejammer der Tastatur-Revolutionäre.

  53. Ermotti hat nachweislich bewiesen, dass seine Ökonomen (Neoklassik) das Geldsystem nicht verstehen können oder dürfen.
    Diese Irrläufer meinen wirklich, dass aus der Geldschöpfung mit der Buchung Kreditnehmer (Leistungsnachfrager) an Kundenguthaben (Leistungserbringer) noch ein 2. Guthaben entweder für weitere Kreditvergaben oder parken bei der Zentralbank, entstehe. Diese einfältigen Wunderkinder, begreifen auch die Saldenmechanik (Werkzeugkasten des Geldsystems) nicht. So glauben Sie, dass die Geldschöpfung in Umlage versiegt und nur Geld mit Erwerbsarbeit entsteht und wieder in Umlauf gelangen muss.

    Diese Idiotie wirkt weltweit zusammen mit dem indoktrinierten Zahler Virus. Ohne Ausgaben keine Einnahmen, werte missgebildete Ökonomen und Politiker.
    Ich weiss 99% der Menschen wähnen sich als Steuer- oder Sozialzahler, weil sie glauben, das Geld fällt vom Himmel und wird nach dem Ausgeben (Staat und Soziales) vernichtet.

    Der Dummheit kann auch Herr Lukas Hässig nicht entfliehen!

  54. Ist es denn wirklich sooo schlimm, wenn der Liter Benzinpreis CHF 0.50 mehr kostet? Wenn ja…dann sollen sich diese Leute einen Kleinwagen kaufen und anstelle von 8 L nur noch 4 Liter „verblasen“.
    Ist es denn wirklich sooo schlimm, wenn die Schweizer mehr Geld für qualitativ gute und in der Schweiz hergestellte Lebensmittel ausgeben? Wenn ja, dann sollen diese Leute doch weniger Geld für Designerklamotten, Urlaub, Handy, Schnickschnack ausgeben!

    Ist es denn wirklich soooo schlimm, wenn sich ein „Wenigverdienender“ in der Schweiz kein Auto leisten kann?

    Ist es denn wirklich soooo schlimm, wenn sich nur noch „Reiche“ Flugreisen leisten können, weil ein Flug nach Barcelona auf einmal halt wieder CHF 1’200.00 kostet? Luxus hat nun mal seinen Preis und in der Zukunft immer wie mehr!

    Wird Zeit, sich der neuen Realität anzupassen!

    • Dass nur noch Reiche fliegen könnten, wird den Betreibern von Flughäfen, Flugzeugen, Tourismus & Co nicht gefallen.

      Ein umrüsten der Flieger in Richtung Hydrogen darf als Antriebsalternative nicht vergessen gehen.

    • @Bärner

      Sie sind leider – trotz guter Absicht – tatsächlich etwas langsam. Die, die sich keine höheren Benzinpreise leisten können, können sich nämlich auch keine teuren „bio“ Produkte kaufen, keine teureren SBB-Tickets und auch keine von den „s…“-teuren Fortbildungskursen usw. Somit funktioniert Ihre Logik nicht. Also denken Sie bitte mal noch etwas weiter und machen Sie dann bitte etwas umsetzbarere Vorschläge, die auch ärmere nicht-Bauern umsetzen können. Höre/lese ansonsten gerne wieder von Ihnen.

  55. Die über 46jährigen Arbeitnehmer in der Schweiz sollen wieder mal selber denken und die richtigen Leute wählen. Dass die ganze Energiewende schlicht nicht so funktionieren kann wie sich das grüne Träumer vorstellen, kann sich jeder selbst zusammenreimen. Das gleiche gilt für die angebliche „Klimarettung“ durch Ablasshandel und Umverteilung.

  56. Wow….toller Artikel! Das ist gut. Das ist das Problem in der Schweiz: Sie haben alles verkauft, was will es für einen Privatanleger aus Asien oder Chicago, der sich nur für seine konstante Rendite von 10 – 15 % pro Jahr interessiert, wenn dann der Durchschnittsschweizer mit 45 und nach 5 Jahren Arbeitslosigkeit seinen Job verliert, Um-Familie zu unterstützen, zwei Kinder in bestimmten Regionen bankrott gehen…. dann verkauft er alles oder Selbstmord, oder emigriert… was kann er noch tun? Der Politiker? Der Priester? Auch wenn sie nicht mehr benötigt werden? Das Argument, bis zu 72 Jahre, aber auch 75 Jahre arbeiten zu wollen, ist nur aus theoretischer Sicht oder für wenige Intellektuelle interessant, die mit ihrer Tugend leben können…… oder für die Top-Manager (auch Flop-Manager), die die Mandate von einem zum anderen weitergeben und in einem Jahr mehr verdienen als der durchschnittliche Schweizer in einem Leben verdienen kann….. Ich denke, dass wir uns einer Ära nähern, in der sich die Gesellschaft auflösen wird und jemand anfangen wird zu schießen (und nicht nur Texten…) Ich hoffe, diese Ära nicht mehr zu leben. Aber es ist nur die Idee eines Idioten…..da draußen sind sie alle schlauer…😆😉

    • Auch wenn es sprachlich nicht so auf der Höhe ist, was Sie schreiben, so ist der Inhalt gar nicht mal so idiotisch.

  57. Gratuliere, Frau Villalon für Ihre ausgezeichnete Analyse, unterschreibe jedes Wort. Die Schweiz verursacht ein Tausendstel der weltweiten Umweltverschmutzung und die grünen Ideologen riskieren unseren Wohlstand und unsere Zukunft, ohne wirkliche Antworten auf die die unbestreitbaren Herausforderungen der Umwelt zu haben.

    • Die Frage ist nur diese: wollen Sie Geld in Zukunft essen oder gesunde Gemüse?
      Die jugend wollen zuerst leben, nicht umbedingt Steinreich zu sein…

    • Ja lieber Satiriker die Jungen, die die demonstrieren und Grün oder Rot wählen und noch in Ausbildung sind, leben noch bei den Eltern die alles finanzieren. Wenn diese Leute dann mal selbstständig arbeiten werden und zwar nicht beim Staat, spätestens dann werden sie ihre Meinung ändern.

    • An Thomas S. Auch ich danke und gratuliere Frau Villalon einmal mehr für diesen sehr interessanten, zu denken gebenden Kommentar. Sie ist sehr begabt, intelligent und zum Glück ganz anderes als in Bern so viele, langweilige Apparatschiks von Politikern, die reden können, ohne etwas zu sagen, oder wenn, dann meistens das Falsche. Bitte weiter so, Frau Villalon, ich freue mich sehr auf Ihre weiteren Kommentare.

  58. Sehr geehrte Frau Villalon

    Ihre konzisen, treffenden und oft auch amüsierende Beiträge lese ich jeweils mit grösstem Vergnügen.

    Heute fühle ich mich besonders angesprochen, da ich als 58-jähriger Bankangestellter hoch potentiell gefährdet bin, auf den Kompost zu fliegen. Und auch angesprochen, weil ich dieses Jahr, entgegen meiner schweizerischen Gewohnheit die Listen politisch auszugleichen, ausschliesslich grün und grün-liberal gewählt habe.

    Rein grün, nicht um mich und meine umweltversauenden Mit(eid)genossen in Form von willkürlichen Klimasteuerabgaben zu bestrafen, sondern damit die anderen Parteien endlich einmal begreifen, dass die Klimadebatte und andere dringliche Umweltthemen auf der poitschen Agenda definitiv oberste Priorität haben müssen.

    Ich bin mit Ihnen einverstanden, dass wir unseren Wohlstand dank liberalem Wirtschaftsumfeld und früher einmal dank Pioniergeist erschaffen haben. Aber wir haben auch, vor allem meine Generation plus minus, stark mitgeholfen, unseren einmaligen Planeten mit verschwenderischem Konsumverhalten, unverantwortlicher Schadstoffberieselung und excessivem Abbau der natürlichen Ressourcen im Namen des Wirtschaftswachstum und der persönlicher Bereicherung in einen noch nicht unbedingt sichtbaren, aber absehbaren höchst desolaten Zustand verkommen zu lassen. Und das weltweit an vorderster Stelle !

    Ein Weiterwursteln wie bisher in Sachen Klimadebatte im Sinne „nach mir die Sintflut“ ist höchst egoistisch und unverantwortlich gegenüber unseren Kindern und Grosskindern. Wenn uns die nächste Generation einmal erklären wird „wir müssen für eure Umweltsünden geradestehen, daher bezahlen wir eure Renten (und Staatsschulden) nicht mehr“, spätestens dann werden wir (und mancher letzthin abgewählter Parlamentarier) begreifen, dass wir uns selbst in eine Sackgasse manövriert haben.

    Bekanntlich irrt sich das Schweizer Volk ja selten und hat nun dem Parlament und deren liberalen Volksvertretern eine riesengrosse Gelegenheit gegeben, wiederum eine weltweite Pionier-Rolle in Umweltpolitik zu übernhemen : in der Entwicklung von alternativen Energien, Sanierung von energieverschwendenden Bauten, Entwicklung unweltfreundlicher Produktionsprozesse, Erfinden neuer Transportkonzepte, Ausklügeln von Recyclingtechnologien, und so weiter und so fort… was für eine Chance für die Schweizer Wirtschaft… und auch für mich als Kompostkandidat weiterhin noch nützlich zu sein.

    Selbst die SVP muss an dieser grünen Welle helle Freude haben, da umweltfreundliches Konsumieren heisst, lokale Bio- und andere bodenständige Schweizer Produkte dem weit(um)hertransportiertem Stumpfsinn (wie z.B. chinesiche Tannzapfen) vorzuziehen. Ihre Stammwähler sehen einer grünen (sprich rosigen) Zukunft entgegen. Man könnte sogar dank CO2-Abgaben auf importiertem Stupmfsinn den Umbau auf biologischen Anbau subventionieren…

    Wie damals der SVP-Tsnumani wird sich auch die grüne Welle in den nächsten Jahren wiederum abflachen, vorausgesetzt, die anderen Parteien von links bis rechts haben die Lektion verstanden… sonst muss ich halt im 2023 wiederum rein grün wählen.

    Ein schönes Wochenende

    • Lieber Moralapostel, ein guter Freund von mir hat einmal gesagt was nimmt der für Drogen von denen will ich auch was. Nein, ohne Scherze: als 58 jähriger haben Sie das Waldsterben, Ozonloch, Schweinepest, Vogelgrippe etc. alles miterlebt. Wie Sie aus Erfahrung wissen ist nichts davon eingetroffen aber unsere Linken und Grünen Weltuntergangspropheten haben sich eine goldene Nase verdient. Und nun glauben Sie ernsthaft, das die Klimaerwärmung den Weltuntergang bringt und wir daher unsere Schweiz auf den Zustand von 1850 zurückfahren müssen? Sind Sie wirklich so naiv?
      PS. Ich stehe immer mit meinem echten Namen zu meiner Meinung.

    • marc.fessler@…

      Sehr geehrter Herr Fessler

      „…die Linken und Grünen…haben sich eine goldene Nase verdient.“ Es scheint, die Wahlen vor 2 Wochen haben Ihre Sinne vernebelt:

      An der Vogelgrippe und am Ozonloch haben sich vor allem die Pharmabranche und deren Aktionäre eine goldene Nase verdient. Stichworte „Tamiflu“ und Sonnencrèmes – Entschuldigung: SonnenSCHUTZcrèmes. Die Schweineseuchen sind aktueller denn je. Allerdings mit dem Effekt, dass zumindest in unseren Breitengraden hoffentlich weiterhin weniger Fleisch gegessen wird.
      Die Geburtsstunde der Grünen war das Waldsterben. Unterhalten Sie sich einmal mit Ihrem lokalen Forstmeister, was seit den 80-Jahren alles unternommen wurde, um diese Problematik einigermassen in den Griff zu bekommen. Sie werden staunen und es ist zu wünschen, dass andere wichtige Umweltthemen mit derselben Geschwindigkeit, Energie und Kreativität angegangen werden.
      Ich bleibe Optimist: die Politik wird à la longue grüner und das ist richtig und wichtig für uns alle.

  59. „…In ihrem neusten Bericht teilt diese mit, dass bereits ab 46 Jahren das Risiko erheblich steigt, ausgesteuert zu werden….“

    Mir geht es auch so. 46 und ausgesteuert. Shit!

  60. Zu bemerken ist, dass Menschen ab 46 Jahren ungefähr die HÄLFTE der Schweizer Bevölkerung ausmachen. Und: Die Lebenserwartung liegt bei knapp 90 Jahren – mit 45 Jahren steht man also genau in der Mitte seines Lebens.
    Es kann ja nicht sein, dass man in der Mitte seines Lebens als „zu alt für Arbeit“ gilt und dass die Hälfte der Bevölkerung als „nicht mehr vermittelbar“ gilt. Oder?

  61. Das grosse Problem sind die Medien. SRF, Tagi, NZZ, Blick und andere pauken uns täglich Ideologien ein und das Volk fällt drauf rein. Täglich werden vernünftige Leute, die weniger Zuwanderung und Selbstbestimmung wollen an den Pranger gestellt, während Great, Operation Libero, die Linken und die Grünen über den Klee gelobt werden. Diese führen uns aber direkt in Abhänigkeiten, unsere Wirtschaft wird kaputt gemacht und das Leben hier wird weniger lebenswert. Schade um unser Land.

  62. Einstmals investierten die Generation der Großeltern und Eltern das Steuersubstrat (sic!) in bisher nie benötigte Bunker, Festungsbauwerke und Sprengsätze in fast allen Brücken sowie bis heute fortdauernd in Schutzräume im eigenen Haus:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_R%C3%A9duit

    https://www.blick.ch/news/schweiz/jetzt-sind-alle-schweizer-bruecken-ohne-sprengstoff-die-sowjets-haetten-es-nicht-nach-zuerich-geschafft-id3278214.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzraum#Schweiz

    Sowie in die allseits bekannten Straßenlampen:

    https://tinyurl.com/y4ce5zs4

    Insofern sind genug Mittel vorhanden, um sinnvolles Neues entstehen zu lassen.

    • Wenn Sie glauben das ein Schutzraum verschwendetes Geld ist…..warten sie mal ab bis die Euroblase Platzt.

      Dann dürfen sie „En Guete“ wünschen, aber nur denen die vorbereitet sind.

    • Verstehe ich Sie richtig?
      Sie meinen, dass wir uns also nach Jahrzehnten der Investitionen in Bunker und Brückensprenganlagen ruhig auch den Fehler erlauben können, Milliarden-Investitionen zu tätigen in sinnvolle e-Auto-Infrastruktur (die durch die Brennstoffzelle abgelöst werden wird), Solarzellen, die Schwermetalle enthalten (und nach max 25-30 Jahren Müll sind) oder Windturbinen, die zu wenig erforschte Auswirkungen auf die Vogelpopulationen haben, um in 20 Jahren rauszufinden, dass wir alle einem Hype (vgl. Waldsterben, Ozonloch, Vogelgrippe, etc) aufgesessen sind?

      Nennt man wohl Trial & error!

  63. nicht, daß ich als Deutscher schadenfreude hätte-neiiiiin. aber es tut schon gut. geteiltes leid ist halbes leid oder “zum verarschen gehören zwei“.

  64. Glättli ist ein dummer Schwätzer. Seine Art Politik zu machen, ist auf sich selbst Aufmerksam zu machen (wie übrigens der Grossteil von diesen linken Schmarotzern). Das Volk ist ihm und seinen Kommilitonen egal.

    PS : Wie geht es eigentlich dem Ozonloch ?

    • Ozonloch?
      Das schliesst sich wieder!( gem.Satelitenaufnahmen)
      Der bevorstehende Winter bringt 2 M Schnee im Mitteland. ( Logo in die Höhe)
      Im Feb. wird das saukalt, bis Minus 10-15 Grad.
      Dann ist bis zum Frühjahr der Klimawandel gegessen,
      und die neu gepflanzte Banannenplantage im Limmattal erfroren und brandschwarz am verfaulen.
      Wünsche bereits jetzt, schöne weisse Weihnachten.
      ( Diese Prognose ist ganau soooo zutreffend wie der Klimawandel.)

  65. haaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahahahahahahahahahahaha

    Ermotti meinte 70-72 Jahre. Klar, er kann jetzt schon aufhören, weil er und seine Management-Kumpanen die Bank um viele Boni-Millionen erleichtert haben.

    Da sieht man einmal mehr, wie dumm einige Banker in Tat und Wahrheit sind.

    • Schon Einstein meinte es gibt zwei Dinge die unendlich sind. Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim ersten ist er sich nicht ganz sicher.

  66. Dann können wir die Gelbe Westen anziehen und mit der Klimajugend Streiken und Demonstrieren. Abends unter einer Brücke den Schlafplatz einnehmen und den Grünen und Linken Danken das sie sich so um das CO2 sorgen. Ein Italienischer Minister sagte mal das sei nicht so schlimm es sei wie Camping machen. Tags durch sammeln wir Büchsen und Pfandflaschen um was zum Essen zu kaufen und gleichzeitig reinigen wir die Umwelt. Velo Wege müssen dann auch nicht mehr gebaut werden da die Velos die Strassen und Autobahnen benutzen können. Da die Kassen beim Staat leer werden, können sich die Beamten auch uns anschliessen, und alles wird easy. Cool warum sind nicht schon unsere Vorfahren drauf gekommen.

  67. Die Menschheit hat längst eine einmalige Chanse dumm und dämlich verbraten.
    Die besteht aus 2 sich ergänzenden Kernelementen.
    1.Eine längerfristige Bevölkerungsreduktion.
    ( Logo freiwillig Human.)
    2.Voll und gezielt auf Pro-Kopf-Leistungssteigerung
    setzen.Das heisst mit weniger nachrückenden Menschen,
    die notwendigen und oder gewünschten Gütermengen der Jungen UND Alten Produzieren.Stichwort Industrie 4.0.
    Näheres darauf eingehen reine Zeitverschwendung,
    viel zu viele dummheiten haben DIE Chance längst zerstört.
    Noch eine Randbemerung.
    China hat logo nicht so schön, Bevölkerungspolitisch rigiede durchgezogen.(In Japan freiwillig, dort ist anderes schief gelaufen.)
    DIE (China) können jetzt die ergeblich reduzierten nachwachsenden Jahrgänge mit neuester Technologie
    Produktionstechnisch erheblich aufrüsten.
    Europa und andere haben jetzt ein Problem nebst den
    alten zusätzlich ein grosses Potential an Jungen die im hocheffizienten Modernen Produktionsbetrieb nicht mehr gebraucht werden.Das weitere aufblähen des Dienstleistungssektors, ist und bringt keine Lösung.

    • Angesichts Ihres Geschreibsels bin ich genuin erstaunt, dass der schlaue Lukas ÖhneSchuh den Georg Büchner-Preis verliehen bekam und nicht Sie!

  68. Immer wieder haben Sie Recht!!!Ich bin gerade 45 geworden, noch sehr guter Bankjob, habe mir vor einigen Jahren ein EFH gekauft und renoviert. 40% weniger Ölverbrauch. Aber nun gehts erst richtig los?Aussenhülle sanieren 35000 Fr, neue Fenster min. 15000 Fr, zusätzliche Dachdämmung min. 15000 Fr….ich glaube das spare ich mir auf schlechte Zeiten, die uns vermutlich bevor stehen!

    • An Gitti. Ich befürchte, Sie untertreiben mit den Kosten. Fachleute rechnen mit einem sechsstelligen Betrag für eine Sanierung der ganzen Gebäudehülle. Wer nicht so viel Geld hat, besonders auch als Rentner, wird es schwer haben, von der Bank eine Hypothek dafür zu erhalten.
      Die bitteren Konsequenzen danach kann man sich ausmalen.

  69. Die selbstgefälligen links-grünen Politker haben folgende Jugend durchlebt:
    – meist aus gutem Hause und es hat an nichts gefehlt
    – nie eine Krise erlebt und hart kämpfen müssen
    – nur von der Globalisierung profitiert

    Jetzt kommen dieselben Leute und wollen in ihrer unglaublichen Selbstgefälligkeit den Wirtschaftsstandort CH demontieren. Wir können gerne ganz viele neue Regeln einführen und den Treibstoffpreis zu Lande und zu Luft erhöhen.
    Was es bringt?

    Ganz einfach: Zerstörung des Wirtschaftsstandortes CH und Stärkung der lachenden Konkurrenz. Die kommt übrigens aus USA und Asien.

    • Messias Glättli müsste wirklich einmal wahre Entwicklungshilfe leisten, beispielsweise hier in New Delhi, wo ich gerade jetzt bin.

      Smog allover.

    • genau wie in Deutschland-siehe, z.B., C.Rackete (Papi ist Waffenhändler nomen est omen)

    • Ich zitiere aus der „Sendung Club“ vom 22.Okt.2019 die Frau
      MARIONNA SCHLATTER welche gerne im Ständerat mitreden möchte mit ihren Worten:
      “ WENN MAN DIE MENSCHEN DURCH VERBOTE EINSCHRÄNKT, NIMMT MAN IHNEN NICHT DIE FREIHEIT, SONDERN MAN ENTLASTET SIE DAVON, ETWAS FALSCHES ZU TUN !“

      Ich meine das ist „SKANDALÖS“ !

    • @ S.C.Vlachos: Frau MARIONNA SCHLATTER, die ich nicht kenne, gehört offenbar auch zu den Zeugen Gretas

  70. Hervorragender Kommentar! Was ich nicht verstehe, wir fluchen und jammern über ständig steigende Preise und trotzdem wählt das Schweizer Volk stramm jene Leute, die uns irgendetwas von einer besseren Welt erzählen aber dafür nicht den geringsten Beweis erbringen können.

  71. Liebe Frau Isabel Villalon

    Manchmal denke ich mir: Die arme Frau Villalon. Sie gibt sich so eine Mühe, immer und immer wieder die Wahrheit auf den Punkt zu bringen. Genau das anzusprechen, was angesprochen werden muss und legt dabei argumentativ eine Meisterleistung hin – und dann sitzen da so viele Menschen vor dem Bildschirm, die die Wahrheiten einfach ignorieren und einfach so weitermachen wie zuvor. Ich finde, es ist großartig, was Sie mir Ihren Artikel immer wieder tuen. Ich hoffe, dass Sie weitermachen und die Büchse der Pandora 2. Säule vs. ImmoMarkt vs. Steuer,- Bankensystem unter die Lupe nehmen, da tick eine Wasserstoffbombe. Die unverhohlene Ignoranz und Aphatie weiten Teilen der Gesellschaft lässt nichts Gutes ahnen…

    Beste Grüsse

    • und was ist die alternative zum vorgehen von Frau villalon? die menschen sind so gescheit wie sie halt sind