Swiss Banking: Von wo wir kommen, wohin wir gehen

„Swiss Banking“ nach Panik-Schwenkern: Hungrig genug für Globalrolle? Spanienbank mit Franchising spart Büroklammern.

Das internationale Schweizer Bankgeheimnis ist längstens tot, geopfert auf dem Altar verschiedener Gottheiten.

Da wäre mal die UBS, damals Bankrott, doch immer noch eine Gottheit im Land.

Dann die „street smarten“ US Amerikaner, die sich diese Gelegenheit nicht entgleiten liessen, endlich den Schweizer Finanzplatz als Konkurrenten auszuschalten und den eigenen Banken eine global dominierende Rolle zu ermöglichen.

Der helvetische Deep State, angetrieben durch Eveline Widmer-Schlumpf, ihrem alten Ego aus den Bergen, der eidgenössischen Steuerverwaltung und dem angeblich unabhängigen Bundesgericht, vollführten dabei als helfende Hohepriester auf dem Opferungsaltar des Schweizer Finanzplatzes den grössten Wirtschaftsverrat seit Christi Geburt.

Es geschahen plötzlich ungeahnte Vorgänge: Ohne Rücksicht wurden Namen von Kunden und deren Schweizer Kundenberater an ausländische Strafbehörden übermittelt.

Sogar Häscher von ausländischen Steuerbehörden sassen monatelang in den Datenräumen von Schweizer Grossbanken, um Daten abzuzapfen.

Wo blieb die lang in die Welt herausposaunte Rechtssicherheit für Bankkunden in der Schweiz? Nirgends. Dies hat die Welt da draussen, auf die es ankommt, nicht vergessen.

Heute noch finden juristische Scharmützel statt (Fall ZKB), in denen ehemalige Bankmitarbeiter sich wehren, dass ihre Namen durch ihre Arbeitgeber ins Ausland weitergereicht werden.

Wobei ihre Kunden bereits vollständig in die Pfanne gehauen wurden, durch sämtliche helvetische Gerichtsinstanzen bis zum Bundesgericht hinauf (Datenherausgabe an Frankreich). Initiant des Gerichtsverfahrens? Die eidgenössische Steuerverwaltung.

Das Parlament spielt historisch in dieser Sache einfach mit, schliesslich wollte sich der dort gut mit Lobbyisten vertretene Bankenverband selbst vom Bankgeheimnis trennen, um ihren Primus UBS vor einem drohenden Debakel in den USA zu retten.

Realpolitik vom Feinsten halt. Die Initiative des Polit-Bankers Thomas Matter, das Bankgeheimnis in der Verfassung zu verankern, wurde nicht durchgezogen.

Tempi passati. Nun gilt es, eine neue Ära zu bewältigen: die Ära der sogenannten Weissgeldstrategie. Doch wie?

Es gibt, vereinfacht ausgedrückt, zwei Hauptstossrichtungen und eine Mischung der beiden. Mehr Ertrag in bestehenden und neuen Geschäftsfeldern sowie eisernes Sparen.

Mehr Ertrag zu generieren im Zeitalter von Negativzinsen, Höchstständen an den Aktienmärkten, eine allmählich eintretende Sättigung im heimischen Immobilienmarkt sowie weltweit sinkenden Zahlen in Investitionsausgaben, laufenden Ausgaben, und Konsum dürfte schwierig werden.

Ausserdem drängen immer mehr bankenfremde Player in das Bankgeschäft ein. Agile Fintech Start-ups, die aus dem Nichts auftauchen und mit digitalisierten Plattformen ins klassische Zahlungs- und Handelsgeschäft einsteigen.

Dabei zeichnet sich ab, dass diese neuen Player nicht aus der Schweiz kommen, sondern hier nur Kunden buchen wollen und, wenn überhaupt, mit Call Centern aus Malta, Zypern oder Gibraltar operieren.

Die erfolgreiche Implementierung von Wachstumsstrategien für klassische Schweizer Banken werden daher ein echtes Kunststück sein – oder eher ein Kunstwerk, deren Autoren Cristiano Ronaldo-mässige Starallüren und Gagen einheimsen werden können (Welcome, Mr Iqbal Khan).

Unter uns, der Brand „Swiss Banking“ ist aufgrund der unter jeder Sau durchgeführten, panikartigen Aufgabe des Bankgeheimnisses (oben im Detail beschrieben) im Ausland ziemlich lädiert.

Die verbleibenden ausländischen Gelder in der Schweiz sind oft nur auf die sogenannte „Trägheit“ des Kundenverhaltens zurückzuführen.

Die alte Leier, warum denn ausgerechnet ein Neukunde, Typ erfolgreicher junger indischer Technologie-Unternehmer, die Aufbewahrung und Verwaltung seines Vermögens in der Schweiz und nicht in New York, Dubai, Singapur oder London beauftragen soll, hat mehr Berechtigung als angenommen.

In der Tat, die heissersehnten Wachstumsmärkte für Schweizer Banken entpuppen sich eher als langsame Rohrkrepierer.

Welches sind denn eigentlich die sogenannten USPs (Unique Selling Propositions) des Swiss Bankings? Performance? Reputationsstarke Marken? Hohe Kernkapitalquoten? Digitale Transaktionsüberlegenheit? Eine kompetente Präsenz in den relevanten, angelsächsisch geprägten, meinungsbildenden Finanzmedien?

Sehe wenig von all dem.

Verfügt das Swiss Banking überhaupt noch über den Willen, den notwendigen Biss, den Hunger, und die Ausdauer, um global wieder führend zu sein? Ich bin mir überhaupt nicht sicher.

Es bleibt die Sparstrategie. Durchaus auch eine Strategie. Bankangestellte in Südeuropa verdienen beispielsweise mittlerweile gleich viel wie Flugbegleiter.

Die Metamorphose des Berufsbildes war auch ungefähr die Gleiche: von hoch angesehen bis „was für armi Sieche“.

So wie ich das Bankenpanorama in der Schweiz einschätze, und da die Schweizer Banken sozusagen kein Bankgeheimnis mehr „beschützen“ müssen, werden bald gemeinsame, bankenübergreifende digitale Verbarbeitungs- und Transaktionsplattformen mit Maschinenraum-Anhang benützt werden.

Diese Art Standardbank der Zukunft wird daher nach dem „Freemium“ Prinzip funktionieren: eigene GL und schlanker Stab sowie wenige hochspezialisierte Kundenberater.

Diese erwirtschaften einen hohen Ertrag mit Premiumkunden, welche willens und kapitalkräftig genug sind, um die entsprechenden hohen Gebühren für eine Topberatung zu bezahlen.

Der Rest, also das Gros der Bankkunden, wird sich selber durch digitale Oberflächen durchschlagen müssen, mit kostenfreien oder sehr niedrigen Gebührenstruktur.

Das Geld wird durch von Algorithmen plus-minus-massgeschneiderten, niedermargigen Masseninvestitions-Produkten verdient werden. Sowohl Algorithmen- wie Produktegestaltung wird jedoch auch hier externalisiert.

Doch halt: Die flächenmässige Präsenz in der Schweizer Geographie wird für manche Banken (insbesondere Kantonal- und Regionalbanken) wahrscheinlich immer noch notwendig sein, oft aus Imagegründen.

Auch hier kommen Umwälzungen. Um das leidige Thema mit den Kosten des Unterhalts eines engmaschigen Filialnetzes in den Griff zu bekommen, hat eine in mehreren Regionen Nordspaniens führende Sparkasse namens Liberbank einen Grossteil ihrer physischen Präsenz (150 Filialen) mit einem Franchising-Modell an die jeweiligen Filialmitarbeiter vermietet.

Sämtliche Mitarbeiter dieser Filialen wurden somit auf einen Schlag „selbständige Unternehmer“. Das Modell funktioniere sehr gut, gemäss der franchisegebenden Bank.

Einer der neuen selbständigen Bank-Unternehmer offenbart mir jedoch: „Wir sparen an jeder Fotokopie und Büroklammer, damit wir Ende Monat einigermassen ein Einkommen haben, welches zum Leben reicht.“

Kommentare

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    • @ ehem. „Bundesbeamter“

      Sie sind eher ein strammer Parteisoldat, der im Auftrag der SVP Parteielite diesen Unsinn hier schreiben muss. Ein Armutszeugnis für Sie!
      Studieren Sie doch die Ratsprotokolle!

    • Na ja, Witwe wursteln wie bisher, Steuerbetrügern eine Insel schaffen, mit dem Risiko international isoliert zu werden, ist natürlich besser. Gerade Sie als ehemaliger Bundesbeamter, sollte da einen grösseren Weitblick haben. Wenn man die Geschichte des Bankgeheimnisses ein wenig verfolgt, kommt man zum Schluss, dass die Abschaffung des Bankggeheimnisses nur eine Frage der Zeit war, mit oder ohne Frau Widmer Schlumpf. Scheuklappen aufsetzten und mit dem Finger auf alle anderen zeigen, ist immer die einfachere Variante! Vermutlich haben Sie gegen diese Frau einfach einen Groll, weil Sie von Ihr rausgeworfen wurden!

  1. Kann mich bestens an sämtliche Auftritte von Eveline Widmer-Schlumpf erinnern.
    Sie ist die Hauptverantwortliche für die Abschaffung des Bankgeheimnisses.

    Die nachträgliche Weisswaschung durch linke Kreise wie sie hier von einigen Kommentarverfassern betrieben wird, verfängt nicht.

    • Frau Semadeni,

      Nur anhand von Auftritten, an die Sie sich „erinnern“ ein solches Gefälligkeitsstatement abzugeben ist mehr als naiv.

      Lesen und studieren Sie doch die Ratsprotokolle, bevor Sie einen solchen Unsinn daherschreiben, bloss um Ihre Parteielite reinzuwaschen.

      Wenn Ihnen die Ratsprotokolle nicht genügen, ist Ihnen nicht zu helfen.

  2. Die SVP verkleckert seit Jahren, Frau Eveline Widmer Schlumpf sei am Niedergang des CH Bankkundengeheimnisses schuld.

    Diese Aussage ist vorsätzlich falsch und diskreditiert eine ehemalige Bundesrätin aufs Niederträchtigste.

    Tatsache ist, dass das Parlament inkl. der Stimmen von SVP dem AIA wie auch der Namensnennung von BM an die USA zugestimmt hat.

    Die systematische Verbreitung dieser Fehlinformation durch die SVP hat ihre Ursache in der notabene demokratischen Abwahl von Herr Blocher.
    Im Gegensatz zu ihm haben Parteiexponenten noch Jahre danach Mühe, dies zu akzeptieren und streuen daher die Fehlinformation über EWS weiter wie die Kommentare und Standpunkte hier zeigen.

    • …da wird das Wort niederträchtig in Zusammenhang mit Frau Widmer Schlumpf gebraucht!

  3. Frau V.,ich habe ehrlich mehrmals versucht Ihre „Artikel“ zu inhalieren. Aber beinahe jedesmal werde ich mich Stoff von vorgestern bedient. Im Artikel oben zum Beispiel trauern Sie dem verlorengegangenen „Bankgeheimnis“ nach (sic). Das Geheimnis ist seit geraumer Zeit gelüftet, ohne dass sich etwas verändert hätte. Natürlich gibt’s ein paar Papierli mehr zum Ausfüllen und dem Staat abzuliefern. Aber sonst ? Die Angelsachsen diktieren wie eh und jeh das Geschehen und die Schweizer Trittbrettfahrer verschieben das kreative Banking ausserhalb unseres wahrlich schönen Landes.

  4. Man soll die Geschichte von „Venecian Banking“ wieder anschauen. Vieleicht finden wir dort einige Antworten auf die heutige Situation.

  5. Sehr guter Artikel

    Die Schweiz ist schon lange im Abseits. Was die sogenannten Bankchefs seit Jahren verbrechen ist schon einmalig in der Weltgeschichte. Dazu kommen absolut unfähige Politiker (als letztes Beispiel diene AIA wo politischer Wille über Gesetzr/Vorlagen der OECD usw gestellt wird (fragt sich warum?)Die Schweiz im Finanzbereich ein verkorktes (dummes) Land. Ich sehe keine Rettung. Schade um Kinder und Enkelkinder die die Fehler der unfähigen oben erwähnten Leute ausbaden müssen.

  6. Es braucht in meinen Augen eine deftige Portion Unwissen und eine grosse Scheibe Glauben mit einer Magnumflasche Naivität, zu meinen, der Finanzplatz Alpenrepuplik sei wegen unseren schweizerischen Tugenden oder wegen dem Schwarzgeldgeschäft in der Vergangenheit so gross und erfolgreich geworden!

    In Wahrheit nahm/nimmt die CH einfach die Funktion wahr, resp. spielt im globalen Ausbeutungsspiel einfach die Rolle, die ihr aufgetragen wurde – nicht mehr und nicht weniger. Glaubt wirklich jemand im Ernst, ein Abzocker wie Ermotti, Thiam und Konsorten, oder eine Politschauspielerin wie Widmer Schlumpf hätten irgendwelche Entscheidungsbefugnis, was die Ausgestaltung unseres Finanzplatzes anbelangt?

    Die CH hat in der Vergangenheit im globalen Finanzausbeutungssystem lediglich eine spezielle Rolle zugewiesen bekommen, ein „sicherer“ Hort für Assets, die ursprünglich aus Enteignung, Ausbeutung, Tricks und Machenschaften stammten – aus vielschichtigen Gründen. Warum fragt Ihr nicht einfach mal „Pindar“ Barack Obama, unseren weltweit beliebten, triefenden Friedensnobelpreisträger? Ach ja, der ist im Moment grade nicht auffindbar…

    Wer Kenntins davon hat, welche Funktion durch den Pindar bekleidet wird, versteht genau von was ich schreibe.

    Das rotschildsche Ausbeutungssystem ist am Ende, die „Führung“ ist weg, und die vermeintlich irdische Elite steht mit dem Rücken zur Wand. Der grossangelegten Kreditvergabe (Geldschöpfung) wurde der Riegel geschoben, den Banken geht das Geld aus. Wir werden mit grosser Wahrscheinlichkeit noch im 2019 die ersten einer ganzen Reihe von „Bank-Bankrotte“ beobachten können. Unsere bunten Nötli und die angezeigten Zahlen auf dem Bildschirm sind nichts Wert – völlig egal wie die genau verbucht werden – es gibt keine Substanz dahinter! Wer sich auf die wertlosen Papierchen verlässt wird schon ziemlich bald in die Röhre gucken…

  7. Na ja, schön, dass hier wieder mal die Dolchstosslegende mit Frau Widmer Schlumpf verbreitet wird, letztendlich war Sie nur noch das Zünglein an der Waage. Dass das Bankgeheimnis irgendwann fällt, hätte den Protagonisten seit dem Washingtoner Abkommen aus dem Jahr 1946 längst bewusst sein müssen. Man hat es einfach verdrängt bzw. hat das Gefühl gehabt, man könne so weiterwursteln – eine absolute Fehleinschätzung der Verantwortlichen, die Vorzeichen waren immer da!
    Bei der Lieferung der Kunden- und Beraterdaten, wurde bei derUBS noch Notrecht angewendet, bei der CS war es ein wenig anders gelagert. Da wurden Namen geliefert, die teilweise gar nichts mit den Kunden zu tun hatten und sich nicht zuschulden kommen liessen! Die Mitarbeiter wurden nach heutiger Sicht hinters Licht geführt – das Vorgehen müsste man als Verrat auf der ganzen Linie betrachtet werden, um die Haut der Häuptlinge mit der weissen Weste zu schützen. Das Vertrauen ist somit weg, grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass wer einmal ein Verräter ist, es auch in Zukunft sein wird.

    • Bitte nicht die Dolchstosslegende…erinnert mich an den Spiegelsaal von Versailles…eine Zumutung für Frankreich!

  8. Es ist notwendig, den Immobilienmarkt anzuschauen, um zu erfahren, wohin die Reise für die grosse Merheit der Schweizerinnen und Schweizer geht. Der Weg weist eindeutig in eine verheerende Immobilienkrise hin. Zum einen nimmt der Bestand an leeren Wohnungen in einem besorgniserregenden Ausmass zu – da helfen auch alle statistischen Tricks nicht mehr. Zum anderen sind höhere Hypothekarzinsen zu erwarten, da ist eine Verzögerung möglich, als die SNB sich bei den Leitzinsen zurückhält, um den Franken nicht nach oben zu treiben. Dagegen wird die Abwicklung des Finanzplatz Schweiz eine kleine Angelegenheit sein, diejenigen neben bei bemerkt; (nicht Arbeitnehmer), die für das BVG&Co. verantwortlich sind.

  9. Solange die Schweiz kein Gericht hat das die Verfassungsmässigkeit des Handels des Staates überpüfen kann sind wir eine Bannenrepuplik die allerdringstens auf fremde Richter angewiesen ist weil die Schweiz eben schon lange oder wohl noch nie ein Rechtsstaat war, sondern eine Willkürrepuplik….

  10. Eine Schande für den Bankenplatz Schweiz war nicht EWS, sondern das kriminelle Verhalten und die masslose Gier der Banker-Teppichetagen. In Sachen Gier haben sie bis heute nichts gelernt.

    • Man kann natürlich am Tisch von Berrügern den ehrlichen Schweizer spielen, und meinen in Delaware oder Guernsey läuft es anders man kann auch die hälfte seines Lohnes verbrennen das es eine sauerei ist das ein schweizer mehr verdient als ein Afrikaner, ändern wird sich dadurch aber nichts…

  11. Ich bin nicht nur erstaunt über den Inhalt des Artikels, sonndern auch über die vielen Reaktionen, die dem Bankgeheimnis nachtrauern.
    Das Bankgeheimnis erlaubte es doch all den Riesenganstern wie die italienische und russische Mafia, wie auch vielen andern Verbrechern ihr Geld bei uns zu deponieren.
    Ich bin sehr froh über die Abschaffung, denn ich möchte nicht Bürger eines Staates sein, der diese Verbrecherbanden unterstützt.

    • Da hat einer aber von der Geschichte nicht mehr viel in Erinnerung gehalten oder den glauben daran gefunden das alles seine Rechtmässigkeit gefundet hat. Nein Lieber Viktor ich muss dich Enttäuschen, der Staat bricht das Gesetz häufiger als alle anderen. Und genau desshalb ist es auch notwendig das man einen Privat und Geheimbereich vor dem Staat hat….noch keine 100 Jahre her und man weiss nichts mehr das der Staat mehrfach zB Goldbesitz verboten hat und die Leute enteignet hat…um nur ein Bsp zu nennen das Bankgheimnis ist wegen staatlichen übergriffen enstanden und nicht von der Mafia eingeführt worden, ich staune immer wieviele Bürger derat Blauäugig sind und meinen der Staat handle Rechtmässig, wer mal in die Mühlen gerät schuldig oder unschuldig der weiss wie es läuft….

    • Das Schweizerische Bankgeheimnis entstand 1937 (ja, kurz vor dem 2. Weltkrieg) als Reaktion der Übergriffe der Gestapo im Zusammenhang mit Geldern Jüdischer Kunden. Es ist bis heute das Gesetz, das am schnellsten durch alle Instanzen der Räte ging (weniger als ein Dreivierteljahr) und war dem SCHUTZ der Individuen gedacht. Dass es in späteren Jahren auch missbräuchlich verwendet wurde, hatte vor allem damit zu tun, dass das System der Reziprozität (Straftatbestand muss in der Schweiz und im ausländischen Staat verfolgbar sein) unterlag und dass – vor Allem – die Steuerhinterziehung in der Schweiz NICHT als Straftatbestand galt und gilt. Nix da mit „böses Gesetz“, nur „böse Kunden“, und die findet man (leider) überall…

    • @Harvey King – das Schweizer Bankgeheimnis wurde 1934 beschlossen und trat 1935 in Kraft, die Hintergründe sind u.a. In der Kapitalflucht aus Frankreich und Deutschland zu finden, weiter ist der damalige Skandal um einen Basler Bankdirektor der mit einer Kundenliste erwischt wurde zu beachten. Beim nächsten Kommentar einfach ein wenig besser recherchieren, bevor Sie solchen Unsinn schreiben!

  12. Ach ja…… so nebenbei.

    Filiale Raiffeisen Teufen.

    Ein und Auszahlungen am Schalter gibt’s keine mehr, nur noch über den Bankomaten.
    Personal sieht man kaum mehr, nur noch den einen für Spezialkunden.
    Schalter auch kaum noch vorhanden.

    Schweizweit haben uns diese Banker vor 30 Jahren ausgelacht, wer wird den schon Handwerker ?

    Trotzdem habe ich die Aktionen von E.W-Schlumpf als grosse Katastrophe erkannt. Kampflos ergibt man sich nicht, die Schweiz schon.
    Nun ja, eine die ihre Partei innert Stunden für die Kariere verrät, was sollte man vor der schon erwarten ausser eben Kapitulation.

    Die USA haben in den 60igern ja extra mal eine Expertengruppe in die Schweiz entsandt, denn sie dachten das dem grössten Player auch die Geld Verwaltung der halben Welt anvertraut gehört, sicher nicht der kleinen Schweiz.
    Damals hatten sie keinen Erfolg, heute haben sie ihn.

    Nun ja, Defätismus ist hier Staatsdoktrin.

    Kleine Ausnahmen wie die Abwehrreaktion gegen die Börsenäquivalenz welche uns die EU nicht mehr zugestehen wollte, zeigen das man sich wehren kann.

    Alleine die Krankheit des Geistes ist so leicht nicht zu korrigieren.

    Die Krankheit heisst Defätismus.

  13. @Gaby – Die ewig gestrigen werden auch in 100 Jahre noch dem Bankgeheimnis nachtrauern. Die Schweiz hatte gar keine andere Wahl, als das Bankgeheimnis abzuschaffen. Der Druck aus EU und USA wurde monatlich höher.

    Welche Jobs gingen dann konkret ins Ausland mit Milliardensteuersubstrat-Verlust? Dieses Stammtischgewäsch einer wohl SVP Anhängerin, tippe ich mal, ist unterste Schublade. Wenn Sie es noch nicht mitbekommen haben. Facebook will seine Libra Bank in die Schweiz bringen. Das Demaskiert Ihr Stammtischgewäsch. Schon sind es die Hardliner vom Blocher-Flügel der SVP und die FDP die das nicht so toll sehen. Wieso wohl?

    Wir haben 2 SVP, zwei FDP und eine CVP Vertretung im Bundesrat. Gerhard Pfister hat die CVP soweit rechts positioniert wie sie noch gar nie war. Ist also ein Mitte Rechts Regierung. 4:3 oder 5:2.

    Der alte, grad abgewählte bürgerliche Nationalrat hat kurz vor „Toresschluss“ noch einen hinterhältigen Angriff auf die 1. Säule erfolgreich und so leise wie möglich abschlossen. Gemäss Experten der Uni Zürich und St. Gallen nicht nur Tabubruch, rechtlich auch noch absolut im Graubereich. Entgegen der Verfassung. Leider kennt die Schweiz kein Verfassungsgericht wo man klagen könnte. Angeführt wurde dieser Angriff von Ruth Humbel, also der CVP und mithilfe von FDP (ist sowieso bei jedem Angriff auf die 1. Säule dabei, meist Federführend auf breiter Front, sprich NZZ) und SVP. Das bezahlt die Mittelschicht und nur die Mittelschicht.

    Noch nicht lange her, da hat Saldo oder K-Tipp aufgelistet, welche Volksvertreter im Nationalrat permanent gegen die Interessen des Verbrauchers und damit des Volkes stimmen. FDP Politiker waren wie erwartet die Sieger. Ich glaube die Siegerin brachte es von 15 Abstimmungen gerade mal auf 3x als im Interesse des Volkes abgestimmt. 12x gegen die Interessen des Volkes abgestimmt.

  14. Ich kaufe bald wieder UBS Aktien 🤪 Da gibt Sergio dem Iqbal gerade einmal 60 Tage um die verschlafenen, selbstverliebt und verstaubte UBS auf Trab zu bringen und der junge Mann entwickelt eine Strategie. Kredite für die Reichen. Wieso genau sollen die Reichen Geld aufnehmen? Dümmer geht es wohl nicht. In 40 Jahren im PB habe ich diese Idee gefühlt mindestens schon 5 Mal gehört. Wehe wenn die Credit Default Swaps wieder ansteigen. Auf der anderen Seite, wenn es so wenig braucht zum Superstar? Der kopiert einfach was er vorher bei CS mit Glück praktiziert hat und Tom in den USA will vom Iqbal noch was lernen. Shocking!

  15. ja die gute alte Schwarzgeldzeit: hohe Margen, unkritische und großzügige Kunden, einfache Geschäfte mit wenig Risiko für die Bank, unwichtiger Service, hohe Gehälter für Mitarbeiter und vor allem Bankleiter. Jetzt wissen wir, was wir aufgegeben haben. Die Schweiz ist immer noch völlig overbanked, da muß noch ein gewaltiger Abbau kommen.

  16. Es ist eine alte Geschichte, Piraten, Bänker, räubern auf fremden Meeren, Finanzplätzen, sie verstecken ihre Beute auf einer kleinen Insel, Schweiz. Das geht lange gut, aber irgendwann haben grosse Seefahrernationen, USA, genug und schnappen die Piraten und schauen was die auf ihrer Insel gebunkert haben. Die Beute wird zurück geholt, die Piraten wurden gehängt. Die Bänker von heute haben Glück, sie wurden für den Schaden den sie angerichtet haben grosszügig bezahlt, der Schaden trug der Finanzplatz und die Politik musste auf Geheiss der USA dem Bankplatz Fesseln anlegen, sonst. Alternative zu keinen Fesseln. keine US Geschäfte und massive Behinderungen bei anderen internationalen Geschäften! Erinnerung: praktisch keiner dieser Bangster wurde zur Verantwortung gezogen!

  17. Ex BR D.Leuthard hatte in der Postautoaffäre wie im Blick zu lesen war schon viel früher und viel mehr gewusst! Ist ja auch Schwarzgeld oder wie nennen die das verstecken und umleiten von Gewinnen? Schwarzgeld scheint nur was anrüchiges beim normalen Bürger zu sein.

  18. Das Bankkundengeheimnis besteht im Sinne des neuen Datenaustausches mit ausländischen Steuerämtern zwar nicht mehr, aber im Sinne des Kundenservices durchaus noch. Da stört es niemanden, wenn international behauptet wird, das „Bankgeheimnis“ gäbe es nicht mehr; Hauptsache, die Amis schaffen sich ihre eigene Realität. Diese hat mit dem Rest der Welt nur peripher etwas zu tun…

  19. Und wieder die Betroffenheitsverantwortliche von der Pfnüselküste für alle Lebensbereiche, mit dem obligaten Müsterli aus Spanien. 0946 Sonntag und nach der Kolumne von IV schon wieder müde! Liegt das an mir oder ist IV einfach grundsätzlich ermüdend?

    • @Späher

      Es liegt wohl an Ihrem Schlafsackcharakter @Späher dass sie nur Kritik üben und die Inhalte der Texte gar nicht verstehen. Begreifen wäre wohl zu viel verlangt.

    • hat wieder einmal Probleme mit der mutigen, intelligenten und erst noch hübschen Isabel Villalón!

      Wie immer, ein Späher mit einem Beitrag ohne Inhalt… armer Wicht!

    • Würde auf letzteres tippen. Spanien scheint ja wirklich ein tolles Land zu sein, sooo viel besser als die Schweiz. Also beim Wetter stimm ich definitiv zu.
      Vielleicht sollte sie mal lieber ihre Unzufriedenheit und diesen unterdrückten Hass bei einem Tennismatch (Nadal!) oder Fussballmatch (Spanische Nationalmannschaft, FCB(CN), Real, Atletico) rauslassen.

    • Späher, warum ignorieren Sie Isabel Villalons Artikel auf IP nicht einfach? Es zwingt Sie doch niemand diese zu lesen. Auf mich wirken Sie mit Ihren wiederholten Gifteleien gegen die Authorin ermüdend.

    • @Manuel

      Unterdrückter Hass scheint wohl eher ihr Problem zu sein. Das ewige Problem der Linken, welche dieses Wort zu ihrem Lieblingswort erkoren haben um jede andere Meinung zu ersticken. Löli.

  20. Es gibt eben noch eine Hauptstossrichtung im Swiss Banking – Innovation. Die sucht man, wie im Artikel erwähnt, vergebens. Es ist auch nicht wirklich davon auszugehen, wenn in den Vorstandsetagen 50+ alte, mutlose nvestment-Bänker und Anwälte sitzen, die leider keine Ahnung von der Digitalisierung haben.

  21. Oh je. Da versammeln sich alle Boomer Ängste in diesem Artikel. Ja das Bankgeheimnis ist international tot. Nein, das Bankgeheimnis in der Schweiz ist nicht tot. Ja wir werden künftig weniger Filialen haben, weil alles online oder via Telefon machbar ist. Ja, die Banken werden beim Personal schlanker werden und sich in Richtung it, bzw Plattform bewegen. Eine Plattform in der gesamten Schweiz? Wettbewerbsrechtlich schwierig. Alle Mitarbeiter zu Franchisenehmern? Arbeitsrechtlich schwierig. Also ich finde diesen Artikel wenig gehaltvoll.

    • Weniger Gehaltvoll finde ich die Ideenlosigkeit der CH Banken.( Sowie Ihr Kommentar) Keine Inovationen keine Strategien reine Verwaltungsinstitute mit alten Männern die keine Ahnung haben was die Zukunft (Digitalisierung) bedeutet. Oder haben Sie verpasst wieviel die Börsenbewertung unserer hochgelobten Banken ist?

    • Seit wann schreibt IV gehaltvolle Artikel? Sie schreibt Halbwahrheiten und Vermutungen und dazu gibt sie ein wenig Anlass zur Empörung – Fertig ein typischer IV Artikel. Nicht alles im Artikel ist falsch aber es ist doch schon sehr einseitig geschrieben, eben, damit Empörung entsteht und nicht etwa etwas positives.

    • @Lausannois

      Was soll denn am Swiss Banking und an der Aufgabe des Bankgeheimnisses à la EWS denn bitteschön positiv sein?

      Die Autorin reflektiert die Situation halt wie sie ist. Was soll man dazu blumig dichten?

  22. Der Rechtsstaat, seine Politik und seine Steuerverwaltung, sie hatten was gegen Schwarzgeld, aber gegen Falschgeld unternehmen sie nichts!

    Schwarzgeld ist kriminell, Falschgeld nicht!??
    Ist das nicht ein eigenartiges, unglaubwürdiges Verhalten, welches diese Damen und Herren im Bundeshaus zeigen ??

  23. Willkommen in der realen Welt! Die gutbezahlten Bankenjobs hat sich der dumme Schweizer selbst abgesägt.

    Was folgt als nächstes? Wo gibt es in der Schweiz noch gutbezahlte Jobs?

    • Beim Staat gibt es viele sehr gut bezahlte Jobs. Durchschnittslohn beim Staat immerhin CHF 122’000 und topsicherer Arbeitsplatz. Wr bezahlt ? Die armen und gebeutelten Steuerzahler.

  24. Das Bankgeheimnis ist längstens tod. Bis die Banken und deren Kreditschneeball-Finanzsystem tod sind, dauert es noch ein bisschen.

    Eigentlich wäre das System samt den Banken schon 2008 in der Pleite versunken. Nur dank den Falschgeld-Zaubertricks der Notenbanken wurde der Systemzusammenbruch nochmals um einige Jahre hinausgezögert.
    Heute stehen wir trotzdem immer näher am finalen Zusammenbruch.

    Vor lauter “Schwarzgeld“ und “Weissgeldstrategie“ will man nicht erkennen, dass es sich um “Falschgeld-Strategie“ handelt, die zum Absturz führen wird.

  25. Auf den Punkt gebracht, Frau Villalon.

    Zuerst ausländische Kunden forsch akquirieren, wie die UBS dies vor der Finanzkrise hemmungslos tat, um sie nachher den Löwen zum Frass vorwerfen, als man sie plötzlich als Belastung sah. Unethischer geht es wohl kaum.

    Gottes Strafe kam rasch. Heute verdienen die Schweizer Grossbanken nicht einmal ihre Kapitalrendite. Von den US-Banken völlig abgehängt. J. P. Morgan zum Beispiel hat eine Marktkapitalisierung von über CHF 400 Mrd., während die UBS nicht einmal auf CHF 50 Mrd. kommt.

    Natürlich waren die Banken nicht alleine Schuld. Auch die Politik hat dem Wirtschaftsstandort Schweiz beim f r e i w i l l i g e n Verzicht auf das Bankkundengeheimnis einen enormen Schaden zugefügt.

    Ja, die OECD – zu der die Schweiz auch gehört – hätte uns früher oder später dazu gezwungen. Wir hätten auf mögliche Sanktionsdrohungen warten müssen, diese studieren und anschliessend mit den anderen OECD-Staaten an einem Tisch sitzen, um eine sinnvolle Lösung zu finden. Das wäre staatsmännisch gewesen.

    Anscheinend macht Wohlstand dumm und nun ist die Schweiz daran sich selber abzuschaffen.

  26. „Wo blieb die lang in die Welt herausposaunte Rechtssicherheit für Bankkunden in der Schweiz? Nirgends. Dies hat die Welt da draussen, auf die es ankommt, nicht vergessen.“ Es ist gut, dass an diesen Sündenfall erinnert wird. Eine Schande, die man vor ihrem Eintreten nicht für möglich gehalten hätte.

  27. Der genannten Frau im Bundesrat, die ihren Parteikollegen auf echt unedle Art aus dem Bundesrat gestossen hat und nachher laut klagte, man verleumde sie deswegen, war auf ihren „Befehl“ hin der Raffeisen Pierin V. behilflich bei der Abschaffung des Bankkundengeheimnisses. Er hat sogar in ihrem Namen die langfristige Abschaffung der Bargeldzahlung propagiert. Weist auf immer noch vorhandene „Bündner Wirren“, die im Verrat von Jürg Jenatsch gipfelten.

  28. Es ist in ganz Europa das gleiche… „Sägen am Ast, auf dem wir Sitzen ist geil“. Die dämliche Ideologie der Linken, Grünen und allen anderen Untergangsbeschleunigern zeigt halt nun Wirkung!

  29. Erwarte sehnlichst, dass LH die Kommentare zu diesem Beitrag publiziert. Pfefferscharfe Analyse.
    Für mich als Bankangestellter ein Alarm- und Weckruf. Ich glaube nämlich nicht, dass unsere GL über das notwendige Können verfügt, um wieder global erfolgreich zu sein.
    Die denken nur ans persönliche Absahnen und bei uns sparen sie jeden Franken, bis wir durch eine dieser im Bericht erwähnten bankübergreifenden Verarbeitungsplattformen zu einem Coiffeusenlohn übernommen werden. Falls überhaupt.

  30. Widmer- Schlumpf hat dem Schweizer Finanzplatz den Todesstoss gegeben. Auf der ganzen Linie. Das ganze Geschäft ging ins Ausland wo man lachend den Milliardensegen entgegen genommen hat. Zehntausende von gutbezahlten Jobs gingen ans Ausland verloren. Und mit ihnen Milliarden von Steuersubstrat von dem wir alle profitiert hätten.
    Unsere Neidgesellschaft, angeführt von Widmer- Schlumpf hat gute Arbeit geleistet. Und die gleichen Leute sind daran, uns der EU zu verkaufen mit dem Rahmenvertrag, der unsere Demokratie und Freiheit endgültig den Bach runter schicken wird.
    Und die gleichen Leute holen jedes Jahr Zehntausende in unser Land, die unsere Sozialsysteme kollabieren lassen und für immer hier bleiben. Die neue Mitte- Links Regierung in Bern will die Flüchtlinge aus Afrika nun mit dem Flieger direkt ins Land holen. Schade um dieses schöne Land.

    • Schwachsinn, der Finanzplatz Schweiz hat sich selber den Todesstoss gegeben. EWS musste das Desaster ausbügeln, zuletzt gedrängt von den Banker weil die nicht wollten dass das US Geschäft vollständig flöten geht!

    • Widmer- Schlumpf konnte nicht anders. Sie war von den Linken gewählt worden, eingefädelt vom SP-Mann Hämmerle. Hätte sie nicht gemacht was die wollten, wäre sie weider abgewählt worden. Sie verschenkte einen grossen Teil des Schweizer Wohlstandes für ihre persönliche Karriere.

    • Tja, dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Nur ist es nicht einfach „Die neue Mitte-Links Regierung….“, sondern die letzten Monat vom Schweizer Souverän gewählte Mitte-Links Regierung! Und genau da liegt die Krux in der ganzen Sache. Unser erfolgsverwöhnter und wohlstandssedierte „Souverän“ ist derart degeneriert, dass es 60-70% der Stimmberechtigten gar nicht für notwendig halten, dem verhaltensdiktatorischen Gehabe der Lieben und Netten Einhalt zu gebieten – ganz im Gegenteil: Eine zunehmend naturwissenschaftlich bildungsferne Komfortschicht in der Bevölkerung GLAUBT an den Klimawandel, GLAUBT an die 5G-Verstrahlung und GLAUBT an die Ueberwindung des Kapitalismus à la SP, einfach mit Grünanstrich. Und warum? Weil sie es nicht besser WISSEN. Das ist aber noch lange keine Entschuldigung für das katastrophale „Wahlverhalten“ der 40% Wählenden und 60% Nichtwählenden, denn JEDER und JEDE könnte sich ein wenig informieren oder bilden und müsste dann nicht mehr GLAUBEN, sondern würde WISSEN. Letzteres wird nur noch von einer kleinen (und nicht unbedingt akademischen) Elite praktiziert, welche jedoch derart in der Minderheit ist, dass sie sich dem Diskurs entzieht und den Bock zum Gärtner macht, indem vom Zerfall der Mittelschicht gnadenlos profitiert wird. Man kann diese „Gläubigen“ ja prächtig (aus-)nutzen, indem man sie gegeneinander ausspielt und so günstig als Arbeitssklaven anstellen kann. Gleichzeitig vermietet man ihnen überteuerten Wohnraum, damit die eigene Kasse noch voller wird. Die Linken und Netten (Politiker) mischen dabei kräftig mit und verbergen ihre wahren Absichten unter einem dicken Grünschleier. Soll man nun Mittleid mit den Unwissenden und den Nichtwählern haben? Ich denke nicht, denn die einzige Konstante ist die Veränderung. Und die politischen Verwerfungen sind – gerade in der Schweiz – derart heftig, dass wir auch den letzten Trumpf verspielen werden, unsere Stabilität und Berechenbarkeit. So gesehen verstehe ich wieder jeden WISSENDEN, dass er die neuen Realitäten zu seinen eigenen Gunsten ausnutzt und sich dabei von der wahlfaulen Wutbürger- und Gleichgültigkeits-Fraktion finanzieren lässt. Und diese stellt in unserem Land eine klare Mehrheit dar – dies muss man nicht GLAUBEN, man WEISS es spätestens seit letztem Monat.

    • Mein Gott, sind Sie ein blöder Schwätzer. Mit – aktuell – 54 zustimmenden Lesern. Was für ein Land! Wo ein haufen von Idi**** das Sagen (in unserer Demokratie) haben. Zum Glück können – oder werden – in diesem Land die Meinungen von Idi**** noch nicht synchronisiert.

    • @ Gaby
      Dem Schweizer Finanzplatz haben die Banken selbst mit ihren Geschäftsmodellen (Aktive Beihilfe zur Steuerhinterziehung) den Todesstoss gegeben.

      Die Einführung des AIA (automatischer Informations Austausch) geht im übrigen auf die OECD Initiative zurück und betrifft nicht das Bankgeheimnis in der Schweiz für hier domizilierte.

      Dem AIA hat das Parlament inkl. der SVP zugestimmt.

      Frau Widmer Schlumpf, übrigens eine der fähigsten Bundesrätinnen, für das Malaise der Schweizer Banken verantwortlich zu machen ist billig und lenkt ab von den wahren Verursachern: Den Banken selbst.

      Die SVP sollte die Abwahl von Herrn Blocher endlich akzeptieren und nicht alles Elend dieser Welt in Frau Widmer Schlumpf projizieren.
      Und vor allem die Fakten nicht verdrehen, bloss um die Wunschvorstellungen der uninformierten Parteisoldaten zu befrieden.

    • Es gibt mir schon zu denken, wenn der Kommentar von Gaby am meisten Klicks erhält. Dieser Kommentar strotzt vor Unwahrheiten, Lügen, Hass und Hetze. Im Gegensatz dazu ist der Artikel von Doña Isabel pointiert und wie immer eloquent formuliert, aber auch klar und umfassend in der Analyse. –
      Eigentlich kann ich mir nur vorstellen, dass entweder die Klicks manipuliert wurden (ja, das ist möglich) oder dass es sich bei Gaby, ich kann das Wort nicht vermeiden, um eine Wutbürgerin handelt, welcher zur Zeit 58 weitere Wutbürger hinterherrennen. Ich glaube, Leute, die solche Kommentare schreiben und klicken, schaden der Gesellschaft.
      Es würde mich interessieren, was Frau Villalon zum Kommentar von Gaby meint.

    • Leider wird diese Mär, über Frau Widmer Schlumpf und ihre Mitschuld am Niedergang des Bankkundengeheimnis immer und immer wiederholt! Tatsache ist, dass unsere „Schweizer“ Grossbanken diesen Schritt mit begünstigt, sogar verlangt haben! Sie setzten die Politik unter Druck. Weshalb? Sehr einfach, die schlecht performenden überbezahlten US Bankmitarbeitenden sahen ihre „Felle davon schwimmen“! Eine Lösung mit den USA musste her. Es drohten Arbeitslosigkeit oder zumindest Bonuskürzungen!
      In unserer globalisierten Welt und nicht erst seit Trump, hat der romantische Grössenwahn einer helvetischen „Finanzsupermacht“ keinen Platz!

  31. Frau Villalon Sie haben absolut Recht. Und was noch viel schlimmer ist, dass diese hochgezahlten Möchtegernmanager – wenn man sie, ihr vermeintliches Wissen tatsächlich braucht – kläglich versagen, bis heute praktisch alle, ausser der der zwei Grossbanken rettete. Zum damaligen Zeitpunkt hätte sich weder die USA, noch die Welt sich leisten können einen Player wie die UBS es war, pleite gehen zu lassen. Einen derartigen Trumpf/Steilvorlage zu vergeigen ist tatsächlich einmalig und dumm. Glaubt tatsächlich jemand, dass Obama zu seinem Amtsantritt ein derartiges Wirtschaftsumfeld zugelassen hätte, noch dazu mit der Erfahrung von der Lehman Pleite im September 2008? Genau das hätte man ausspielen müssen und eine blitzartige Vorbereitung der Abtrennung des USA Marktes – im kleinen funktionierte es bei Wegelin ebenfalls. Die USA hätten ca. 45000 Arbeitslose gehabt, einen Weltwirtschafts- und Banken-Crash grössten Ausmasses, der Zahlungsverkehr wäre gänzlich eingebrochenen. Diese Trümpfe hätte man ausspielen müssen und in der Sache hart bleiben müssen. Die Mentalität der Amerikaner ist erwiesenermassen sehr einfach – schlägt man mit Facts zurück – werden sie verhandlungsfreundlicher! Das ist halt leider Vergangenheit und heute – die Möchtegernmanager – haben keinen blassen Schimmer wie man eine Bank in die Zukunft der digitalen Welt führt. Bestimmt denken sie daran, wie sie in der digitalen Welt ihren Bonus sichern und erhöhen können. Das haben sie bewiesen, dass sie das können. So geht das!

  32. Ja – wer viel im Ausland weilt, kann Ihre Aussage, dass die Kunden den Verrat der CH-Banken nicht vergessen haben, nur bestätigen. Vor allem die Auslandschweizer, die ihr CH-Bankkonto immer als letzte Reserve aufgebaut haben, werden wohl nie vergessen und es auch der nächsten Generation mitgeben, dass ihre CH-Bank ihnen das Geld einfach auf das letzte bekannte Konto überwiesen hat (alle Papiere natürlich zu den jeweiligen Tageskursen mit Courtageabzug) und das die Steuerverwaltung dann nachgefragt hat. Es gibt nur ein Wort dafür: Verrat! Und verantwortlich ist in erster Linie Widmer-Schlumpf, wie Sie sehr richtig anführen.

  33. Gratuliere Ihnen Frau Villalon zu diesem überaus interessanten Beitrag. Hoffentlich können bestimmte Exponenten diese Ihre aufgeführten wahren Punkte denn auch wirklich nachvollziehen bzw. sich hierüber eben ehrliche (wenn vom Charakter her überhaupt möglich!) Gedanken machen können/würden!

  34. Bravo Frau Villalon voll ins Schwarze getroffen. Der freie Fall ist noch nicht vorbei da an der Spitze immer noch die gleichen Figuren agieren. Die Verursacher dieser Krise haben jetzt auf den Spar–bzw. Entlassungsmodus umgeschaltet. Wie schon der A. Einstein sagte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Genau dasselbe gilt für die Schweizer Politik.

  35. Die Aufhebung des internationalen Bankgeheimnisses wurde durch die OECD in die Wege geleitet.
    Unser Parlament hat dem zugestimmt, mit den Stimmen der SVP notabene.
    Zudem hat auch das Parlament (mit den Stimmen der SVP) der Bekanntgabe von Namen von Bankmitarbeitern an die USA zugestimmt. Dies in anderem Zusammenhang.

    Die ganze Misere nur bei Eveline Widmer Schlumpf anzuhängen ist billiges Parteikalkül und lenkt ab von den wahren Ursachen.

  36. Wie titelt der Blick heute: „Ein ganz normales Land“. Das gilt dann auch für den Bankensektor, der die magic superpower des institutionalisierten beggar-thy-neighbor verloren hat, wobei ich nie verstanden habe, weshalb das Ausland das so lange mitgespielt hat. Wahrscheinlich hatten deren ‚Eliten‘ Interessenkonflikte im eigenen Portfolio. Und der Beitrag hier: Das ganz normale Galle Speien der IV, der semantische Soundtrack zum Öl ins Feuer einer Demokratie aus leichtem Stroh.

  37. Sehr geehrter Frau Villalon,
    Sie mögen zwar in ein paar wenigen Punkten Recht haben, doch der grösste Teil, den Sie da schreiben, zeigt, dass Sie die wirklich grossen Zusammenhänge nicht erkannt haben. Ihnen und den Leser/innen dies hier zu erklären, würde den Rahmen sprengen. Ich rate deshalb jeder/m, der diesen Artikel liest, keine falsche Schlüsse zu ziehen. Nur zwei Beispiele: Weshalb explodiert das Versicherungsgeschäft z.B. Swiss Life? Weshalb vermietet die Schweiz Teile von unbenutzten Armeebunker an Superreiche? Die Antworten liegen auf der Hand, das muss ich nicht einmal erklären usw.!

    • Sehr geehrter Herr Elmer
      Nicht ganz. Eine Verschiebung von Bankguthaben in der Schweiz ins Versicherungsgeschäft (LV mit Einmaleinlagen; Wrapper usw.) insbesondere nach irischem Recht (Dublin)hat keinen Einfluss auf die AuM. Die Police bleibt bei der Bank gebucht.

      Hier zu insinuieren dass die Versicherungsbranche Vermögenszuflüsse in grossem Masstab zu verzeichnen hätte, auf Kosten der Banken, scheint mir unhaltbar.

      Recht haben Sie mit Ihrer Andeutung, dass mit dem toten Bankkundengeheimnis lediglich die echten CH-Banken, nicht jedoch die von ausländischen Aktionären gehaltenen Grossbanken geschröpft wurden. Grossbanken mit Offshore-Locations haben es sich geleistet auf Kosten der Schweiz und Steuerzahler das CH-Bankgeheimnis aufzulösen und mit Transfers in die Offshore-Locations zu kompensieren (Trust&Foundation & LV-Wrapper). Niemand weiss das besser als Sie, wie die Modalitäten rund um QI und des wirtschaftlich Berechtigten bei Trust&Foundation funktionieren.

      Die im Ausland nicht domizilierten echten CH-Banken haben das Nachsehen.

      CH-Volk = sehr dummes Stimmvieh!
      #governedbycomedians

    • Sagt der Rudi und lenkt einmal mehr für drei Minuten von seinem infiniten Frust ab, zur persona non grata geworden zu sein, weil er die Hand biss (anspuckte etc), die ihn jahrelang fütterte.

  38. Wenn man nur eine Internet – (Depot-) Bank als Plattform für die eigenen Wertpapiergeschäfte benötigt, dann bedarf es nicht mehr viel jenseits von günstigen Kosten und einfacher Bedienbarkeit?

  39. Isabel Villalón, Ingenieuin und Energieberaterin, führt die hochbezahlten nichtsnutzigen Bankmanager der Schweizer Banken inklusive deren McKinsey-Berater vor!

  40. Ich war auch Private Banker und von dieser miserablen Einigung mit der USDJ betroffen, habe auch rechtliche Schritte unternommen und die Überlieferung meiner Daten verhindert. Dennoch, das Ganze hat mich total traumatisiert, ich sah mich gezwungen, mich beruflich zu verändern. Wie geht das? Ganz, ganz schwierig! Alles obstruiert eine Veränderung, man wird nach der Erfahrung profiliert, kommt nirgends quer ein, Aus- und Weiterbildungen sind notwendig, jedoch nicht ausreichend um unterzukommen. Dennoch, bin froh, bin schön raus! Andere reisen noch, verstossen gegen die Cross-Border Regulierungen, probieren, auch ohne Marktzugang Market Development zu machen, hocken in Hotel-Lobbies neben Prostituierten, das ist aus dem einst stolzen Swiss Private Banking geworden.

    • sorry aber prostituierte und banking, egal welches banking… das sass schon immer sehr nahe zusammen in den hotel lobbys. weiss jetzt nicht wie und für wenn sie gearbeitet haben.

    • @ehemaliger cs
      Das stimmt, wir haben immer in den Lobbies gehockt, damit die Banken keine Steuer bezahlen, man hat aber dort vor Ort lange nicht so streng gekuckt. Und genauso läuft es immer noch. Die Banken sind für Weissgeld-Strategie und schicken die Bankers immer noch schwarz zu arbeiten. Falls sie erwischt werden, selber schuld, haben ja Trainings gekriegt und Decharger unterschrieben, wissen, dass sie keine Gewerbe im Ausland betreiben dürfen.

  41. Wegen dem ehem. Bankgeheimnis werden Milliarden Steuern hinterzogen und die ehrlichen Steuerzahler bezahlen die Zeche. Anständige Banken verdienen immer noch gut, die Skandale bei gewissen Grossbanken sind selbst verantwortlich für das Fiasko. Und solange die Bitcoins nicht verboten werden, gibt es keine Besserung. Die horrenden Saläre der obersten Bankchefs sind Diebstahl und haben nichts mit Leistung und Ethik zu tun.

    • Und wohin gehen denn die neuen Steuergelder? Also in den USA auf jedenfall in die Kriegsmaschinerie. Da muss ich sagen jeder Dollar der hier hinterzogen worden ist oder viel mehr wurde, war ein Friedenssichernder dollar. In Europa und der in eine riesige Verwaltungsmaschinerie die die Steuergelder weiter an Korrupte Firmen und korrupten Beamten weiter gibt. Auch in der Schweiz haben Politiker Ihre teils sogar eigenen Firmen die nur auf Steuergeld warten. Nein der Staat kann mit Geld nicht umgehen. Ist die steuer erst einaml bezahlt es ist ja neimandes Geld. Nemandem der über dieses enorme Steuergeld Verantwortung übernimmt. Niemand der für Veruntreutes Steuergeld jemals zur Verantwortung gezogen wurde. Gravierenste Beispiele gefällig? Flughafen Berlin oder aber auch Stuttgart 21 um nur die grössten zu nennen.

    • @realist: Bravo, Sie sagen damit alles.
      Wenn die Banken ohne Schwarzgelder nicht genügend verdienen, so sollen sie ganz einfach den Laden dicht machen. Es kommen andere, welche dann legale Gewinne und keine Bussen kassieren. UBS & Co. lässt grüssen.
      Ich als ehrlicher Steuerzahler komme mir echt verarscht vor wenn ich zusätzlich noch die hinterzogenen Steuern der Anderen mitblechen muss. Auch in der Schweiz sollte das Bankgeheimnis endlich abgeschafft werden: dann kämen Riesenbeträge zum
      Vorschein schätze ich….

    • „Die Skandale … …sind selbst verantwortlich für das Fiasko.“ ?!?!? Wie meinen? In der Nacht ist es kälter als draussen?

      Sind Sie sicher, dass Sie sich in Nordkorea nicht wohler fühlen würden?

  42. Interessante Zusammenstellung.
    Auf dem Hintergrund der massieven Umwälzungen nach dem Ende des kalten Krieges, waren so ,,Dinge,, wie das Bankgeheimnis,kaum zu halten.Die USA als führende Wirtschaftsmacht des Westens waren die Sieger.
    Letztlich spielt nach einem Krieg, immer der Sieger
    die erste Geige.Da Spielt auch der sog. Sonderfall Schweiz deutlich mehr hinein,als den meisten bekannt und bewusst ist.
    Und aktuell erleben wir erneut erhebliche Umwälzungen, das Wirtschaftliche Zentrum der Welt verlagert sich aus den USA nach China, nach Asien.Das ganze begleitet von weiteren Entwicklungen, die beispiellos in der gesamten Menschheitsgeschichte sind.
    Der letzte Abschnitt,das mit den Büroklammern, ein kleiner Vorgeschmak wohien die Reise geht.
    Na ja ob sich dessen so viele bewusst sind, wir stehen vor epochalen Globalen Umwälzungen. Da sind ein paar Dinge falsch gelaufen.Inwieweit die steuerbar waren, eine hoch komplexe Angelegenheit.In der Zusammenfassung ergibt sich ein nicht so erbauliches Ergebnis.Die Menschheit hat vor so 40-50 Jahren den falschen Zug erwischt und hat es bis heute nicht so recht geschnallt.Logo die Schweiz mit im Zug,zum abspringen ist es zu spät,na ja und in einem der hinteren sichereren Abteile im Zug,wollte man auch nicht Platz nehmen.Die Zeit kennt nur eine Richtung,unerbittlich voran, es gibt kein zurückdrehen, kein löschen der Vergangenheit.Kleine Fehler kann man allemal korrigieren, die grossen nie und nimmer.
    Zum Schluss der Spruch eines vor 30 Jahren berümten
    Zeitgenossen, grins,leicht abgewandelt.
    Wer zu spät erkennt und handelt,den bestraft die elende Realität.
    Wünsche ein angenehmes schönes Wochenende.

  43. Wie wäre es mit echter Kompetenz und beruhigender Zuverlässigkeit bei vernünftiger Lohnstruktur für Kader und GL? – In Dubai gibt es – gemäß eigener Erfahrung – unter den lokalen Banken gerade eine, die meiner Meinung nach höchste professionelle Standards bietet. Der Rest sind von Indern, Pakistanis, Sudanesen mit eher fragwürdigen Track Records etc. durchsetzte Chaotenbanken, wo sich der Kunde vor lauter Dummheit, Inkompetenz und Fehler der Akteure nur die Haare raufen kann und auch die Gelder nicht sicher sind.

  44. Ich schätze Ihre träfen Formulierungen und erinnere mich an Ihre Einschätzung zur Swiss Bank Leadership: „benehmen wie ein borniertes Arschloch“ 😄. Nun ist ein Grossteil Ihrer Einschätzung zweifellos richtig und man kann sich über das USP — ohnehin ein überstrapazierter Begriff — amüsieren, aber die Schweizer Banken bieten eben doch einen Service an, den die wenigsten können ✌🏻. Wenn Sie eine Kundin einer Bank in Kanada, Italien oder der Türkei sind und Ihre Bank nach einer Empfehlung für Convertibles fragen, dazu eine Liste von analysierten Aktien in Singapore und Thailand, dazu eine Einschätzung zum Kiwi oder Aussie und dies noch arrondiert, ob eher event-driven HF oder distressed credit vorzuziehen seien, können Sie die Gesamtberatung vergessen. Das erhalten Sie aber hier von jeder vernünftigen Privatbank. Der Schweizer Bankenplatz hat also auch ohne Bankgeheimnis einiges zu bieten… 🇨🇭👍🏻

    • Stimmt nicht. Habe diesbezüglich einige Erfahrungen gemacht die Ihre Aussagen total widerlegen. Privatbanken in Zürich strotzen vor lauter Assistentinnen, die zu Relationship Managern befördert wurden und auch bei Seniors happert es gewaltig an Fachkenntnissen. Viel Mittagessen und langsam in der Execution von Orders. Eine reine Trübsal. Ich spreche hier von ersten Adressen.

  45. Unglaubliche Zustände in der Bankenbranche. alt BR Widmer-Schlumpf ist hauptverantwortlich für den Niedergang des CH-Bankplatzes. Sie hat ihn zerstört. All ihre Versprechungen haben sich in Luft aufgelöst. Eine Schande für die CH.Auch die führenden Banker in der CH haben mit ihrem american Way of Life zum Untergang beigetragen. Büssen für diese liederliche Poltik müssen die Bankangestellten, die zu tausenden auf der Strasse stehen und die Sozialämter belasten. Der Steuerzahler hat diese miese Politik zu berappen !

    • Die Banker haben den Finanzplatz Schweiz an den Galgen geliefert, EWS musste das Desaster ausbügeln, auch weil BR Merz, ihr Vorgänger, die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat!

    • @Späher
      Was erwarten Sie von einem Exponenten der „Filzokratie“ Schweiz der die ARKB gegen die Wand fuhr, von der SBG „gerettet“ wurde und danach noch den Magen hat sich als „Held“ feiern zu lassen.

      Selbst wenn er die Zeichen der Zeit erkannt hätte, hatte ihn die UBS mit seiner „Hypothek-ARKB“ an den … . Er mutierte ja dann vom …“am Bankgeheimnis wird sich das Ausland die Zähne ausbeisen“… BR zu so einer Art „gangoblitz“ des „Swiss-Betrail-Banking“.