Das gewonnene Jahrzehnt Deutschlands war das verlorene Jahrzehnt Europas

Berlin und Kanzlerin Merkel müssen auf Macht verzichten. Sonst siegen die Populisten, und die EU zerfällt in Kleinst-Regionen.

Der kranke Mann sitzt aktuell nicht am Bosporus und ist auch kein Mann. Es ist eine Frau, und sie sitzt an der Spree, in Berlin.

Die ganze Europäische Union, dieser aus der Montan-Union entstandene Bürokratie-Moloch, hat ein Ablaufdatum; es rückt jeden Tag näher. Deutschland ist massgeblich an der Erreichung dieses Ablaufdatums beteiligt.

Es war eine coole Sache, die Wiedervereinigung auf dem Rücken der Europäer zu finanzieren. Nix mehr „Che bella macchina di Torino“, auch die Franzosen wurden an den Rand des Abgrunds gedrängt.

Doch nicht nur im automobilen Sektor. Jede Schwimmbadpumpe, jede noch so kleine Schraube in Europa war plötzlich „Made in Germany“, sogar jeder dumpfe Sack Mittelmeerküsten verschandelnden Betonstrich trug eine blaue deutsche Aufschrift: Knauf.

Warum? Der Euro, dieses fantastische Torpedo des deutschen Merkantilismus. Ein Ding der Unmöglichkeit für einen Industriellen aus Italien, Griechenland, Spanien oder Frankreich, in der gleichen Währung gegen die industrielle Dampfwalze aus dem Norden anzukämpfen.

Das Wunder wurde deutschseits jedoch nicht gestoppt, als die Wiedervereinigung vollendet war. Nein, man liess es munter weiterlaufen.

Bis sozusagen ganz Resteuropa (mit wenigen nettozahlenden EU-Ausnahmen) vollkommen ausgepowert war: Industrien bankrott, Staats- und Privatverschuldung untragbar, sozio-ökonomische Misere, ganze Regionen Europas, Millionen von Bürgern: verarmt.

Und dann kam die „Whatever it takes“-Rettung durch die Europäische Zentralbank (EZB). Es war keine Rettung von Südeuropa, es war die Rettung des deutschen Finanzsystems, welches das neue deutsche Wirtschaftswunder mittels untragbaren Krediten an Italien, Spanien, Griechenland finanziert hatte.

Und wissen Sie was? Ein Jahrzehnt später werden diese Länder ihre Schulden weiterhin nicht zurückzahlen, geschweige denn zu halbwegs vernünftigen Zinssätzen verzinsen können.

Würde die EZB monatlich den Aufkauf von Staats- und Bankenanleihen dieser Staaten beenden, wäre die Erlösung längstens da.

Doch Merkels Kopf ist stur. Gibt es keine anderen Köpfe in einem 81,5 Millionen Volk?

Die einst unabhängige Bundesbank wurde längst zu einem Eunuchen degradiert. Die führenden Banken im nördlichen Nachbarland, Deutsche Bank und Commerzbank, sind ein Jahrzehnt später immer noch Zombi-Institute: mehr tot als lebendig.

Die Marktkapitalisierung der Deutschen Bank beträgt nunmehr einen Siebenundzwanzigstel des Wertes der nordamerikanischen J.P. Morgan. Bitte Lichter löschen.

Deutschland wächst nicht mehr. Mickrige 0,4 Prozent sind kein Wachstum. Auch die deutsche Industrie kommt ins Stottern.

Ein Verkäufer von elektrogetriebenen Plastikschüsseln aus Kalifornien ist heute an der Börse mehr Wert als die deutschen Konzerne BMW und Daimler-Benz zusammen, während Volkswagen täglich am eigenen Untergang bastelt und satte 30 Milliarden in die Entwicklung von Elektroantrieben investiert.

Derweil der Zug im (für VW wichtigsten) Markt China längstens abgefahren ist: Die chinesiche Regierung setzt inzwischen auf Wasserstoffantrieb und lässt den E-Mobility-Spuk klammheimlich abklingen.

Doch nicht nur auf wirtschaftlichem Gebiet entpuppte sich Deutschlands Gebaren des letzten Jahrzehnts als Lunte einer verzögerten Katastrophe. Auch in politischer Hinsicht war dies der Fall.

Der nach Merkels Gusto geprägte übertriebene deutsche Moralismus, den man mittels verschiedenen EU-Abkommen förmlich den anderen EU-Mitgliedsstaaten aufgezwungen hatte, entwickelte sich zu einem Pulverfass für die Europäische Union.

Es geht hier insbesondere um Migrationspolitik. Brexit ist eine direkte Folge davon: Take back control.

Die Briten wollten vor allem eins nicht mehr, nämlich die von Berlin via Brüssel diktierte Masseneinwanderung erdulden.

Dies ist kein britisches Phänomen. Die Italiener lieben Salvini. Er hat ein Jahr lang die Häfen für Soros finanzierte Rackete-Flotten dichtgemacht.

Die Spanier haben es ebenfalls satt und wählten erstmals eine Anti-Überfremdungspartei aus dem Nichts zur drittstärksten Kraft des Parlaments.

In Frankreich sei ein Bürgerkrieg zwischen Galliern und Neufranzosen aus dem Magreb eine Frage der Zeit; sage nicht ich, sondern der Chef des französischen Inlandgeheimdienstes vor dem französischen Parlament.

Die in der Visegrad-Gruppe (V4) lose formierten Staaten Zentraleuropas Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei üben sich derweil in einer opportunistischen Haltung. EU-Gelder abschöpfen, Migrationspolitik ablehnen.

Keine wirklich verlässlichen Partner für Frau Merkel.

Lange war es gutgegangen. Deutschland war wirtschaftlich robust, die Misere hatten die anderen. Ebenso mussten die anderen die nie enden wollenden Migrationsströme aus Afrika und dem Mittleren Osten bewältigen.

Italien, Spanien, Griechenland schrien auf, doch Merkel haute ihnen mit der Schuldenkeule genüsslich auf den Mund.

Dies änderte sich schlagartig ab dem Jahr 2015. 1,3 Millionen junge, meistens islamische Männer im wehrfähigen Alter durchquerten sämtliche europäischen Grenzen vom Balkan bis nach Deutschland hindurch. Die grösste Völkerwanderung in Europa seit dem zweiten Weltkrieg.

Merkel reagierte übertölpelt und stupid. (Sie, die Wasserpredigerin, konnte jetzt doch keinen Wein trinken.) Für Deutschland eine schwere Hypothek, jährlich etwa 30 bis 50 Milliarden Euro schwer.

Sozial ebenfalls eine Sprengbombe. Es häufen sich täglich unschöne Nachrichten. Sie wissen schon, Kriminalität jeglicher Art. Nein, kein erfolgreiches Integrationsmodell. Das pure Gegenteil.

Resultat? Populismus, dieses Unding, plötzlich im eigenen deutschen Haus. Merkel ebnete den Weg dafür. Das nächste Jahrzehnt?

Merkel machte in ihrer letzten Ansprache auf „Roaring twenties“. Dümmer, mit Verlaub, gehts nicht. Die Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts waren die politischen und wirtschaftlichen Wegbereiter der Dreissigerjahren. Wir wissen alle, wie es endete.

Fazit? Eine Wiedergeburt Europas geht nur über einen Weg. Merkel und der Merkelismus müssen im Papierkorb der Weltgeschichte verschwinden.

Deutschland darf sich ausserdem nicht mehr anmassen, eine führende Rolle in der EU einzunehmen: zum Wohle Europas und zum eigenen Wohl.

Die Völker Europas wollen ihre volle Souveränität zurück. Nur dies kann langfristig ein Überleben der EU gewährleisten.

Ansonsten ist ein Auseinanderbrechen vorprogrammiert, und zwar nicht in die althergebrachten europäischen Nationalstaaten zurück, sondern in noch fragmentiertere Gebilde mit neuen Kleinstaaten: Wallonien, Schottland, Katalonien, Baskenland, Padanien, weiss Gott noch was.

Ebenso ist endlich ein Schuldenschnitt notwendig; sowie die längst fällige Abschaffung der Einheitswährung Euro. Dies kann in einer geplanten, zeitlich gestaffelten und gesteuerten Form stattfinden oder in ungeordneter, wilder Manier.

Beide Optionen werden schmerzhaft sein. Wobei die erste Variante vorzuziehen ist. Kommen wird es sowieso. Happy Twenties, Folks!

Kommentare

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  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Die Darstellung der Auswirkungen des Euro ist zwar nicht falsch. Dass das aber eine deutsche „Masche“ gewesen sein soll, ist grundfalsch. Der Euro ging nicht zuletzt auf die Initiative Frankreichs zurück, da die Franzosen nicht die Gestaltung der europäischen Geldpolitik durch die Bundesbank dulden wollten. Auch wollte man von den tieferen Zinsen profitieren, die ja dann zunächst auch kamen. Zudem wurde der Euro insbesondere in Deutschland als „Friedensprojekt“ gesehen. Richtiges Ziel, aber mit dem falschen Mittel, soll es ja geben in der Politik.

    Die Importe deutscher Waren und Dienstleistungen waren und sind nur möglich aufgrund der Existenz des Target-Systems. Diese erlauben es den Defizitländern, Ihre Käufe „anschreiben“ zu lassen. Das Ergebnis sind riesige positive Targetsalden in den nördlichen Ländern, die bei Wegfall des Euros weg wären. In diesem Sinne würde Europa tatsächlich scheitern, falls der Euro scheiterte, und zwar aufgrund der Verwerfungen, die dann unweigerlich entstünden.

    Statt dessen sollte man Krisenländern den Austritt erlauben, mit der Option, bei entsprechenden Voraussetzungen wieder eintreten zu können. Eines stimmt allerdings: Die EU ist zu groß geworden. Mehr Dezentralität wäre wünschenswert. Ebenso und vor allem mehr „Wir“-Gefühl, was in einer kleineren EU eher möglich wäre. In einer EU, die wieder mehr der ursprünglichen EU ähnelte.

    Und Insgesamt haben Sie auch recht: Das System Merkel hat sich überlebt. Die Demokratie braucht das Wechselspiel der Kräfte.

    Die

  2. Europa wird nicht untergehen, Deutschland schon eher. Da interessiert mich das Schicksal des törichten Projektes „EU“ einen feuchten Kehricht.
    Wir haben den zweitdestruktivsten Häuptling in unserer Geschichte am Ruder aktuell.
    Merkel muß weg, der € muß weg „what ever it takes“.
    Kleinstaaten, ja bitte: je kleiner die Einheit, desto größer die Kontrollmöglichkeit der Regierten.
    „Honeckers Rache“ hätte keine Chance gehabt.
    Fackeln, Mistgabeln und gelbe Westen, das sind die „must have“ der 20er. Aber die Leute werden nun halt mal erst rebellisch, wenn’s an die Konsumgewohnheiten geht.

  3. Zum Leser- und Kommentatorenspiegel:

    Jene 70%, die die politisch radikal rechts positionierten Artikel von Frau Villalon jeweils euphorisch im ausschliesslich positiven Sinne „kommentieren“ (sog. „Supporter“), repräsentieren gerade mal 26% der Stimm- und Wahlberechtigten dieses Landes.

    Daher sind weder die Artikel von Frau Villalon, noch die entsprechenden Supporter-Kommentare ein repräsentatives Abbild der öffentlichen Meinung der Schweizer, schon gar nicht der urbanen Schweizer.

    Und da nützt es auch nichts, dass die SVP ihre Mitglieder dazu anhält, stützende Kommentare/Leserbriefe zu verfassen, um dies als öffentliche Meinung darzustellen.

    Buona Fortuna SVP!

    • Um ausreichend Unterstützungslikes zu produzieren reicht ein einziger „evil Russian hacker“ aus.

      🙂

      Falls Sie das auch gerne können möchten, melden Sie sich bitte.

    • @ Klaus Marte

      es geht hier um Kommentare und Inhalte und nicht um Clicks, die maschinell erfolgen durch Click-Generatoren-Software.
      Dafür muss man sich nicht bei Ihnen melden; da genügt einfaches googeln, um die betr. software runterzuladen.

    • @Buona notte BOBO

      Was für ein oberdoofer Kommentar.
      Einfach voll daneben und so schwach, dass er sich nicht mal mit der Thematik auseinandersetzt.

    • Was, bitteschön, ist denn „politisch radikal rechts“?

      Will die Autorin die „Nürnberger Rassegesetze“ wieder einführen? Oder das Schulfach „Rassenkunde“? Findet sie Sippenhaft gut oder Eugenik? Redet sie von „Lebensraum im Osten“? Von „Blut & Boden“?

      DAS wäre politisch radikal rechts.
      Man sollte rechtsradikal nicht nur schlecht finden, sondern auch sehr genau wissen, was das denn ist bzw war.

      Und die Denke, andere Meinungen als die eigene grundsätzlich für „rechts“ zu halten, die führt dazu, dass man den Überblick verliert.

    • Verfolgungswahn hat mehr mit Wahn als mit Verfolgung zu tun.
      Mein Bekannter fürchtet sich seit einiger Zeit von den Linken, weil, wie er sagt, sich hinter roter Fassade vielleicht ein SVPler versteckt.

  4. Die Agenda 2010 war Ursprung des Billiglohnland (Stichwort Armut) Deutschland. Die Agenda 2010 stammt von Gerhard Schröder, Franz Müntefering, Frank-Walter Steinmeier (aktueller Bundespräsident) und Joschka Fischer. Die Agenda 2010 ermöglichte erst die AfD.

  5. Es ist wirklich zu lustig, wenn sich die 1 € Jobber, Mini-Jobber, Hartz 4 Empfänger, Working poor’s und Pfandflaschensammler von den Tafeln erheben um sich über die Engländer lustig zu machen, die die EU verlassen wollen.

  6. In Italien möchten wir alle raus aus dem Euro. Parallelwährung wurde schon ernsthaft diskutiert. Merkel und die Deutschen mit ihrem Getue gehen uns schon sehr lange auf den Geist. Einwanderer aus Afrika, Arabien und Balkan haben unserem Land sehr geschadet. Ich möchte nicht erklären warum, es kann sich jeder selbst ein Bild machen. Es geht um Kriminalität.

  7. Ich lese diese Artikel von Frau villalon auch, teilweise bin ich gleicher Meinung. Wenn aber der chef des franz. Inlandgeheimdienstes zitiert wird mit einer Aussage von 2016 zu einem möglichen Bürgerkrieg nach den Attentaten von Paris ausgelöst durch Rechtsradikale, und so getan wird, als sei das eine Aussage zur aktuellen Situation maghrebinischer Einwanderer, ist das schlichtweg eine Verzerrung der Wahrheit.
    Aber wenn ich das merke, dann andere vermutlich auch.
    Guter Journalismus hat auch mit korrekter Zitierung unter Angabe der Umstände zu tun …

    • @vlad

      Silvester 2019 in Strassbourg, France

      Magreb-Jugend fackelt in einer Nacht 200 Autos ab. Hier haben Sie Aktualität…wenn Sie die suchen.

  8. @Pessimist

    „laut Max-Planck-Institut Westeuropa im Jahr 2012 das weltweit höchste Risiko einer radioaktiven Kontamination durch schwere Reaktorunfälle aufwies.“

    Wo steht der älteste Atommeiler der Welt? Richtig. Das Kernkraftwerk Beznau produziert Strom wie Störfälle. Internationale Experten schütteln über die Fahrlässigkeit nur noch den Kopf. Die Aktien der Trägergesellschaft liegen vollständig in den Händen der Kantone, und die haben kein Interesse sicheren Strom für mehr Geld zu bezahlen. Und so lässt man den Wunder-Reaktor weiter brennen. Und hofft, der Herrgott im Himmel möge das Schlimmste verhindern. Auf die Problematik der Südstaaten im Euroverbund möchte ich nicht allzu tief eingehen, erwähnenswert finde ich nur, dass diese sich immer weiter verschulden müssen, weil sie nicht konkurrenzfähig werden können (Deutschland 9 Millionen Niedriglöhner und Real Lohnkürzungen und Verlängerung der Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich). Die Nordländer liefern daher Waren auf nicht rückzahlbaren Kredit – und der Target2-Saldo wächst daher unaufhaltsam; Maastricht/Lissabon-Vertrag ade, gebrochen bevor die Tinte trocken.

    Und die Schweiz? Fällt der Euro und das Eigenkapital der SNB wird negativ, würde es die Angreifbarkeit der Währung nach sich ziehen. Siehe George Soros gegen die Bank of England oder siehe Berlin 1923…

  9. Der Artikel hat mehrere Ungereimtheiten, zwei sind mir auf Anhieb eingefallen, womöglich ist noch mehr schlecht recherchiert.
    1. Euro ist keine deutsche Erfindung, sondern wurde von Frankreich Deutschland abverlangt. Die meisten Deutschen hatten ziemlich Bauchschmerzen bei dieser Entscheidung.

    2. Wasserstoffautos sind Unsinn da zu gefährlich. Oder wollen sie im Umkreis von 10 km neben ein einer Wasserstofftankstelle wohnen, wenn sie in einer gewaltigen knallgasexplosion hochgeht? Ausserdem ist Wasserstoff schlecht transportierbar, dies hat physikalische Gründe. Drittens ist Wasserstoff viel zu wertvoll, um Autos anzutreiben.

    3. die Deindustrialisierung mancher Staaten war eine Idee verschwurbelter wirtschaftsschöngeister , Stichwortdienleistungsgesellschaft. Wir können aber nicht alle davon leben, dass wir uns gegenseitig Pizza im Quadropter ausliefern.

    4. die Eurozone ist ein Sicherheitspolitisches Erfolgsmodell. Niemand möchte die Zeit zurückdrehen.

    Schade dass man sein Geld damit verdienen kann, wenn man solchen Unsinn verzapft.

    • Wasserstoffautos (oder künstlicher Brennstoff) sind die Zukunft, deshalb sind die Chinesen (und die Japaner) daran die Batterieautos fallen zu lassen. Es macht rein energetisch keinen sinn mit einer Tonne Batterien im PW herumzufahren, wenn sie die gleiche Energie in 50kg Wasserstoff drinhaben, von der Unbrauchbarkeit bei LKW und Flugzeugen müssen wir gar nicht reden.
      Ausserdem können sie Wasserstoff mit Strom überall erzeugen, dazu brauchen sie keinen Abbau seltener Erden in Afrika. Ist im Moment noch teuer, wird aber sicher billiger.
      Leider auch hier haben die Europäer das verschlafen.

    • @Schwurbel

      Die EU ein Sicherheitspolitisches Erfolgsmodell? Was haben Sie versucht als Sie dies geschrieben haben?

      Ein Europa ohne Grenzen und ohne wirklichen Schutz der Aussengrenzen ist genau das Gegenteil.

      Überhaupt dünkt mich Ihr Kommentar wirklich ein unfundiertes Geschwurbel.

    • @Schwurbel und Kokolores:
      Schade dass Sie so viel Zeit investieren um einen derart unsinnigen Kommentar zu posten! Alle 4 von Ihnen erwähnten Punkte sind falsch, und dies lässt sich an verschiedensten Stellen auch belegen… Machen Sie z.B. nur mal ganz einfach die Augen auf und beobachten Sie was bspw. in Deutschland oder in Frankreich so alles tagtäglich abgeht…

      Also „Schwurbel und Kokolores“ passt wunderbar als Titel zu Ihrem Beitrag. Man könnte auch sagen nichts als leere Luft! Sind es bei Ihnen ebenfalls die Mainstream-Medien, die Sie zu dieser absurden Aufstellung von erlogenen Behauptungen veranlassen?

  10. Wiedermal den Espresso in Italien an der Bar trinken und dann mit Mille Lira bezahlen … Und dazu über das auf und ab von LaFiorentina in der Tabelle philosophieren. Oder über Grande Gilles und lo Svizzero Clay bei den Roten stolzieren. Kann es sein, dass die Kanzlerin „ihre innere Aufgabe darin sieht“, seit dem Mauerfall darauf hinzuarbeiten, dem pösen Deutschen Westen die DDR-Zeiten überzustülpen? Quasi eine Art von Abstrafen und Rückführung der BRD in eine Epoche, welche sie selbst kennt und geprägt hat. Speziell die verheerenden Aktionen und Manöver dieser Kanzlerin seit 2015, notabene getragen durch die Regierungsmannschaft, lassen doch erhebliche Zweifel aufkommen, dass hier im Land der Denker und Dichter eine schlaue wie weitsichtige Leaderin am Werk ist … Also, dann Espresso per lei? Si, Grazie. Mille. Vabene. Ciao.

    • Ich mag mich noch an die Zeiten erinnern, wo man an italienischen Autobahnausfahrten beim bezahlen das Rückgeld-Münz in Bonbons erhielt. Die Kinder hatte es gefreut – eine Zeitlang.

  11. Ein Verkäufer von elektrogetriebenen Plastikschüsseln aus Kalifornien.
    Tesla? Besser hätten Sie es nicht schreiben können. Habe für 135.000 Franken so eine „Plastikschüssel“ gekauft. Ich wünschte es nie getan zu haben, was für ein Ärgernis.

    • Aber im Kern ist es doch interessant, denn wenn Sie 100’000.– abziehen, hätten Sie wohl dasselbe made in Germany kaufen können. Auch die „Düütschen“ bieten eine Plastischüssel mit E-Antrieb an, BMW i3, technisch viel konsequenter als Tesla, aber bieder und uncool wie eine Pickelhaube. Behalten Sie mal Ihren Spass am Tesla, jeder der schon mal kein Auto made in Germany kauft, trägt zu einer gesünderen Handelsbilanz bei. Exportweltmeister Deutschland, ein weiterer Punkt wo es krankt, besonders gegenüber den schwachen Ländern aus EUR-Zone. Deutschland müsste den EUR verlassen, nach Taler, Reichsmark und D-Mark könnten sie z.B. den „Merkel“ aus der Taufe heben, dann tritt sie hoffentlich endlich zurück. :-).

    • Wam……..pe…..

      Nicht Deutschland ist Exportweltmeister, sondern die Schweiz. Wir sind zu 50% höher Industrialisiert wie die Deutschen, aber eben nur 8 Millionen.

      Aber wen die Leistung der Massstab ist, sind wir die Weltmeister aller Klassen.

  12. Diese „Top“-Zuwanderer sind offensichtlich nicht mal ansatzweise in der Lage, endlich einen anständigen Staat zu unterhalten (trotz wiederholter historischer Lektionen). Sie stolpern von Mega-GAU zum nächsten Mega-GAU. Möge die Schweiz von ihren „Fähigkeiten“ verschont bleiben.

  13. Die EU-Europäer sind per se langweilige Individuen. Alle historisch untereinander verfeindet und kaum imstande, einen hohen Standard in Irgendetwas zu erreichen. Darum sind sie auch so arm.
    Eine Zeitverschwendung.

  14. Jetzt müssten nur noch all die fanatischen Missionare von Merkel-Deutschland zurückgeschafft werden, dann wäre auch hierzulande wieder etwas weniger Dummheit vorhanden.

    • Richtig…….

      Aber diese Merkelianer sind immerhin noch 7 mal besser wie die Mohamedianer, die sind zu gar nichts……..

  15. Wäre ja ganz gut wenn die Eurozone sich wieder auflöst. Und jedes Land seine Währung hat. Wir will der Süden ob Italien, Griechenland Spanien je konkurrenzfähige Industrie am laufen halten mit Deutschland als tackt Geber. Der Wert ob mit einer Amerikanischen Bank zu vergleichen sinnvoll ist sei mal dahingestellt, jedoch der Wert zur Jahrtausend wende hat sich klar Pulverisiert ( In etwa so wie die CBK oder CS). Was hat die UdSSR gemacht die haben sich aufgeteilt, und Europa schliesst sich zusammen! Klar gemeinsam „schaffen wir das“ was jedoch dem Bürger die Butter vom Brot nimmt. Und das Wachstum von 0,4% ist eigentlich ein „Administrativ“ Wachstum wo der Bürger nichts davon hat ausser kosten. Das in diesem Umfeld die Populisten auftrieb bekommen ist ja klar. Wie läufts in Frankreich, Macron Reformiert und die Gelbwesten legen es wider lahm. Griechenland wo aber Mrd. bekommen haben, wer hat dort wirklich was bekommen, welcher Grieche hat sich die Euros in die Tasche gesteckt, keiner. Die Mrd wurden nur „Technisch“ für die Schulden umher zu schieben gebraucht ah natürlich zu Refinanzierung nennt sich das ja.
    Und wir werden ja nächstens sehen wie es den Engländer nach dem Brexit geht, klar erst mal turbulent, aber wenn sich der Staub gelegt hat?

    • Nun ja Grille….

      Und sie füllen besser ihre Lampe, denn Kommentare schreiben ist nicht so ihr Metier.

    • Richtig Stammm………..

      Aber auch unser Jordan sollte da mal über die Bücher, der richtet genauso viel Schaden an.

  16. Immer wird behauptet, die Invasionsflotte, die viel mehr Leute über das Mittlemeer bringt, als man lesen kann, sei von Herrn Sors gesponsord. Das kann ich nicht burteilen, ich frage mich aber, wenn das so wäre, was ist das Motiv dieses Mannes, Hunderte von Millionen da zu investieren? Er ist doch ein knallharter Geschäftsmann.

    • Anita: Ich weiss auch nicht, ob Herr Soros die Flüchtlingsschiffe im Mittelmeer finanziell sponsort oder nicht. Es würde aber zu ihm passen, denn Soros ist nicht nur ein Finanzmann, sondern auch ein (selbsternannter) Humanist und Politiker. Was aber sicher ist, denn das sagte F. Leggeri, der Chef von Frontex (in NZZ International vom 14.12.2019), dass nämlich die Retter mit den Schleppern zusammenarbeiten. Die Schlepper melden den Rettungsschiffen die Abfahrt ihrer Schlepperschiffe, die Retter warten dann einige Dutzend km vor der libyschen Küste darauf und laden die Insassen um, dann geht’s nach I oder Spanien. Wie gesagt, so äusserte sich der Chef der EU-Frontex-Behörde. Ich denke, viele hierzulande leben an der Realität vorbei.

    • Er hat es (aus geschichtlichen Gründen vielleicht) eben nicht so mit den Deutschen und übt sich darin, ein paar Stöcke zwischen die Speichen deren Wirtschaftsfahrrades zu stecken. Die darauf folgenden Kapriolen sind doch lustig.

  17. 1,3 Millionen hat Merkel 2015 reingewunken. Kein einziger wird je zurückgehen. Und der Familiennachzug läuft auf vollen Touren. Aus den 1,3 Millionen werden gelegentlich einmal 4 oder 5 werden.

  18. Starker Artikel. Wobei die Target2 Saldi Deutschlands gegenüber Südeuropa weiterhin ohne jegliche Bremse weitersteigen. The Sky is the limit. Bis es so richtig chlöpft.

  19. Die Völker wollen ihre volle Souveränität zurück, dazu ein Schuldenschnitt und die Abschaffung des Euro? Frau Villalon, was macht dann die EU noch für einen Sinn?? Dann sind wir wieder auf Feld 1. Fehlt nur noch, dass jeder Staat Zölle einführt (man hat ja die volle Souveränität wieder). Konsequenterweise müsste man das Projekt EU begraben wenn ich sie richtig verstehe?

    • Gant einfach: Zollunion ist ok. EUR ohne gemeinsame Finanz- und Fiskalpolitik macht keinen Sinn.

    • Auf Feld 1 gelten dann eben die WTO-Bestimmungen, also definitiv kein Drama. Abgesehen davon gibt es ja noch eine schlanke und ranke Freihandelsorganisation gegründet von Dänemark, Großbritannien, Norwegen, Österreich, Schweden und der Schweiz – die EFTA. Für rechtstaatliche und demokratische Grundsätze gibt es den Europarat, für Sicherheitsfragen die OSZE und die NATO.

  20. „Und dann kam die „Whatever it takes“-Rettung durch die Europäische Zentralbank (EZB). Es war keine Rettung von Südeuropa, es war die Rettung des deutschen Finanzsystems, welches das neue deutsche Wirtschaftswunder mittels untragbaren Krediten an Italien, Spanien, Griechenland finanziert hatte.“
    Nein, in erster Linie wurden damit französische Banken gerettet.

    • Ich war die für die Syndizierungen von Krediten nach Südeuropa zuständige Person einer grossen Deutschen Bankengruppe. Ohne die EZB wären wir draufgegangen. Kann ich hier garantieren. Ist auch kein Geheimnis mehr.

  21. „Merkel reagierte übertölpelt und stupid.“

    Es ist relativ unwahrscheinlich, dass die Bewegung so vieler Menschen erst vor der Deutschen Grenze bemerkt wurde.

    Mir hat mal jemand gesagt, dass man heutzutage vom Satelliten jedem in den Hintern schauen kann.

    Auch die Halbierung der Gelder für Nahrungsmittel in den Flüchtlingslagern im Nahen Osten stand ja in der Zeitung.

    Zumindest der BND war also informiert und damit beteiligt.

  22. Das von den Deutschen erwirtschaftete Geld nennt sich „German Stupid Money“.

    Es landet eben leider nicht in deutschen Schulen, sonst müssten die Eltern diese nicht selber renovieren.

  23. Einspruch: Der Euro wurde Kohl von Frankreich, als Bedingung für die Vereinigung der beiden getrennten Deutschlands aufgedrückt.
    Anders als andere EU-Nationen, durfte Deutschlands Bevölkerung nie über den Euro darüber abstimmen.
    Ich kenne viele Deutsche, die den Euro niemals angenommen hätten.

  24. Ein abgekartetes Spiel der Neoliberalen, die den Deutschen alle Schuld an den Verheerungen der neoliberalen Politik aufladen wollen. Nachdem die Euro-Krise wie vorhersehbar durch die Agendapolitik ausgelöst wurde und mit der Finanzbetrugskrise eingetreten war. Zuerst flieht das Kapital noch nach Deutschland, mit dessen Belastung durch die gemeinsame Haftung für alle Schulden aller Staaten und Banken im Euroraum wird das Kapital später zur Wallstreet und zur City of London (Brexit ist kein Zufall war genau so von Anfang an geplant und in die Wege geleitet worden) fliehen. Damit ist das eigentliche Ziel der neoliberalen Politik erreicht: Eine Krise wie 2001 in Argentinien wird die Eurostaaten zerrütten und sie werden so wie Lateinamerika eine Goldgrube für das angloamerikanische Finanzkapital durch den Ausverkauf der Firmen und die Privatisierung (Verschleuderung) der Volksvermögen aller Eurostaaten.

    „It puts monetary policy out of the reach of politicians,“ he said. „[And] without fiscal policy, the only way nations can keep jobs is by the competitive reduction of rules on business.“
    Robert Mundell
    https://www.theguardian.com/commentisfree/2012/jun/26/robert-mundell-evil-genius-euro
    „“When you join the euro, you join Germany”
    Martin Wolf (Chef-Ökonom der Financial Times)

    Deutschland hat 9 Millionen Niedriglöhner und eine auf die Gesellschaft rollende Altersarmut die alles was wir in Südeuropa bisher beobachten konnten in den Schatten stellen wird (ein hoher Preis für Agenda 2010, oder?). Die Lösung des Problems wäre selbstverständlich kräftig steigende Löhne, Renten und Sozialleistungen in Deutschland und nicht eine deflationäre Depression in Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, Frankreich, um dort die Löhne um bis zu 30% wieder zu senken – wofür die Agenda 2020 ins Leben gerufen wurde. In Italien und Frankreich wird das nicht funktionieren. Mit nur 5% realer Lohnsteigerung im Jahr ist die Schuldenlast der Staaten in nur 10 Jahren real halbiert, bei etwas Vermögenssteuer ginge es mit entsprechend weniger Inflation.

    Und die Rolle/Lage der Schweiz? Fast 200 Milliarden Euros hat die SNB bei 1.45 gekauft. Hinzu kommen die Negativzinsen, welche die SNB dem Ausland bezahlen muss und auf die Schweizer Sparer überwälzt. Sollte das Eigenkapital der SNB in den negativen Bereich fallen, so ist damit zu rechnen, dass Bern uns schmackhaft machen will, den Euro einzuführen.

  25. Die Umstellung auf den EURO wurde Deutschland von Frankreich als Zusage für die Wiedervereinigung aufs Auge gedrückt.
    Natürlich beherrscht Deutschland als grösster Nettozahler die EU. Anschliessend folgt GB. Nur werden die nicht mehr so lange dabei sein. Die EU wird zum toten Pferd, angeführt von Frankreich, welches noch immer Grande Nation spielen will.
    Die Altparteien sind schwer nach links gerückt. CDU/CSU haben nichts mehr zu tun mit Kohl/Strauss. Rechts der CSU kommt nicht mehr die Wand sondern die AfD. Die einzige Partei, welche Dinge beim Namen nennt.

    • So ist es. Das hat aber auch viel damit zu tun dass in Deutschland der öffentliche Dienst (relativ zu dem was der öffentliche Dienst in einem AAA-Emittenten sein sollte) total verwahrlost. Wer bei jeder Gelegenheit klatscht wenn der öffentliche Dienste kaputtgespart wird braucht sich nicht wundern wenn er in einem Staatenbund an den Rand gedrängt wird.

      Frankreich hat die Kontrolle (Institut Français) über eine Sprache, die bald 1 Milliarde Menschen sprechen werden; hat Atombomben; hat einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen; und dort geniesst der höhere Dienst weiterhin hohes Ansehen = Frankreich ist nach dem Ausscheiden von UK der Garant weltpolitischer Relevanz der EU.

      Das BMWi (wechselt etwa alle 6-12 Monate die Leitung) und das BMF ( nirgends im öD gibt es eine vergleichbare Ansammlung von Expertise und Überstunden, aber leider leider sehr intensiv beschäftigt mit Texten die niemand liest, bspw. BRRD oder die nicht mehr zu überschauenden Texte zur fiskalischen Disziplin twopack sixpaxk und wie nicht alle heissen) sind es sicher nicht.

      Deutschland beherrscht die EU ungefähr so sehr wie die Schweiz mit der EU verhandelt / hat relativ zu seinem wirtschaftlichen Gewicht und der Bevölkerungszahl überhaupt nichts zu melden. Es wäre da dringend angezeigt, die Besoldung in den Spitzenfunktionen um 50-100% anzuheben. Aber klar, wenn alles verbeamtet sein muss bis zum Grundschullehrer ist das nicht zu machen. Berufsbeamtentum abschaffen und leistungsbezogene Besoldung einführen = Talente anziehen.

  26. Kritisch, erhellend und dann noch süffig (m.E.nicht populistisch) geschrieben. Ja, wirklich, ich wundere mich immer wieder, was/dass in den letzten Jahren fast alles schief läuft in Deutschland und in Europa. Tja, die Deutschen, sie „rannten schon mehrmals geschlossen in die falsche Richtung“ (Kommentar Alder). Dabei habe ich nicht einmal die Weltkriege im Kopf, sondern nur die Neuzeit. Angelina, das Teufelchen in Engelsstatur, macht die Fehlentwicklungen mit ihrem verpassten Abflug noch schlimmer. Dazu kommen noch AKK und v.d.L., ein Trio infernal. Ach, und die Kettensäge und der Sandmann von den Grünen….

  27. Wen man das liest weiss man beim besten Willen nicht ob man lachen oder heulen soll.Das so mehr oder weniger Zutreffende ist die Aussage das die EU faktisch erledigt ist, der Rest ist Müll. Deutschland der grosse Sündenbock, Hmmmmm war die Autorin in den letzten 30 Jahren ausserhalb unseres Planeten unterwegs???
    Die angeblichen Opfer der EU-Wirtschaftspoltik der letzten 30 Jahre haben sich zwischendurch ein rauschendes Fest geleistet, logo mit irren Schuldverschreibungen,Begleichen sollen das jetzt die Deutschen, ach, echt witzig. Jeden der die VOR EURO ZEIT erlebt hat den hauts vor lachen gleich mehrfach vom Hocker.Das waren noch Zeiten mit Drachme, Lira und Peseten, mich hauts vom Hocker.
    Na ja das mit der Massenwanderung,das wurde doch mit dem dauerschwingen der Nazikeule regelrecht erzwinglet,in der Schweiz satte 25 Jahre bevor das jetzt auch in Deutschland durchgedrückt wurde und wird.So nebenbei am Migrationspackt haben massgeblich CH-Dipplomaten mitgeschrieben.
    Ach je, jeder, das waren leider nur wenige,der vor 30 Jahren den Mastrichtvertrag gelesen hat,der wusste schon damals, ja ja vor 30 Jahren, der Murks geht garantiert schief.( Damals als Beilage im Spiegel, der war damals noch 1.Sahne heute auch nur noch Schrott.)
    Da gäbe es noch gaaaaaanz viel zu schreiben, breche ab
    wünsche noch schönen Tag.

  28. Für einmal muss ich IV Recht geben: Deutschland ist DER Schmarotzerstaat in der EU. Bankenrettung war Deutschland Rettung auf Kosten anderer EU Staaten!

  29. Ich finde es bedenklich, die Wahrheit so deutlich zu publizieren.

    Es besteht die Gefahr, dass Bürger aus europäischen Ländern dies lesen, und in der Folge etwas gegen dieses System unternehmen wollen. Was werden die Folgen sein?

    Etwas mehr Verantwortung hätte ich von Ihnen schon erwartet, Frau Villalon!

    • Zum Glück besteht unsere Welt nicht nur aus Arschkriechern ohne Rückgrat.

      Und was sagte schon damals Isabel’s genialer Grossonkel Enrique
      Ihr könnt mich alle mal da draussen…..

    • @Max
      Sie glauben wohl die übrigen Europäer sind
      alle blöd und brauchen Nachhilfe Tz tz tz.

    • Im Grossen und Ganzen kann man das auch andernorts mehr oder weniger so deutlich haben. Man denke im deutschsprachigen Raum an Achgut, Cicero, Tichys Einblick und ja, selbst die mainstreamige WELT aus dem Springer-Verlag kann noch differenziert berichten und kommentieren. Die altehrwürdige Stimme der Bürgerlichen, die FAZ, hingegen ist verloren – kaum noch zu unterscheiden von der kampflinken Frankfurter Rundschau. Tröstlich dafür die Vlogs von FAM aus Berlin.

    • Mit Verlaub und Erlaub, Max, hier eine treffende Sentenz zu Deinem Kommentar:

      Nur wer kriecht stolpert nicht…….

      Und dass das Mme Villalon eben nicht tut, hat sie ihr bestes Wissen und Gewissen angewendet und diesen Bericht -wohl eher ein Essay- geschrieben. Mutig, ja, aber meine Hochachtung an Mme Villalon, denn so umfassend zu schreiben, gelingt doch eher (sehr) wenigen Autoren.

  30. Das ist wohl nicht mehr zu überbieten – an Populismus, Hetze, Halbwahrheiten und Schwachsinn. Genau diese selbsternannten „Propheten“ demolieren ein Erfolgsmodell, das wie jedes andere Projekt laufend ausgebaut und wachsen muss. Aber nicht mit hirnverbrannten Populismus kaputt zu reden, sondern die immensen Herausforderungen, welche zum Teil vom morbiden Kapitalismus, von nicht koordinierte, reglementierte Globalisierung und Separatismus, mit positiven, praktikablen und bestimmt schwierigen Massnahmen zu bewerkstelligen ist. Allerdings hat da weder Egoismus, Populismus, noch Zerstörung von Erreichten etwas zu suchen. Frau Villalon gerade so wie Sie die Politik der ü50 in unserem Land richtigerweise an den Pranger stellen (welcher eben auch mit diesem morbiden Kapitalismus zu tun hat, und nichts mit dem gesunden Kapitalismus nach Keynes), hätte ich eben von Ihnen einen derartigen schwachsinnigen, hetzerischen, nicht fundierten Artikel über eine der schwierigsten, wirtschaftlichen Epoche unserer Zeit nicht erwartet! Die derzeitigen Probleme / Herausforderungen sind nicht einer Person zuzuschreiben, sondern vielen und vor allem den rücksichtslosen Profiteuren!

    • ich würde mich mal bei merkel oder gleich direkt beim oberhetzer lutz marmor beim NDR/hamburg bewerben.

    • Frau Villalons Beitrag ist kein Artikel sondern das, was man eine Glosse nennt. Also ganz klar eine publizistische Meinungsäusserung – nicht zu verwechseln mit Artikeln im Sinne von berichterstattendem Journalismus.

      Medienwissenschaft, 1. Vorlesung im 1. Semester. Also Grundlagenwissen. Und nix «Hetze».

    • An Mokierer: Ohne Fakten ist Ihr Beitrag nur politisches Bashing. Die EU ist von den rücksichtslosen Profiteuren gesteuert und die Politiker verstehen sich heute als Business und nicht dem Volk verpflichtet.

    • @mokierer: ich denke, der brillante norbert walter borjans (dem seine ehemaligen untergebenen attestieren, er sei ein totalversager) könnte noch einen speichelleckenden euro-anhänger ohne durchblick gebrauchen, um ihm bei seinen relaitätsfernen ideen zu unterstützen. bewerben Sie sich doch!

  31. Die Autorin sollte über Ihr Fachgebiet schreiben. Von europäischer Politik und von Deutschland versteht die Dame offensichtlich gar nichts.
    Hohle Phrasen, abgeschrieben von den Populisten sind sicher kein Indiz für seriösen Journalismus.

    • Und da ward es Licht im Norden! Ein bisschen Geschichtsstunde würde Dir sicher weiterhelfen. Du musst ja nicht gleich C.H. Beck hervorkramen, weil das ist fast nicht zumutbare Kost, auch etwas einfachere Geschichtsbücher können da mit etwas kritischem Blick weiterhelfen. „Wenn der Lotse von Bord geht!“ – dann ist der Weg bereitet, dass es auch in seichten Gewässern gefährlich wird – sogar in der Spree!

    • Schreibt das «Nordlicht». Doch nicht etwa aus Hamburg? Weil ja, da kennt man sich bekanntlich aus mit Journalismus, pardon: «Dschonnalismus», wie der nicht immer so fremdsprachentalentierte aber dafür mit einem «Abitur» gesegnete Deutsche zu sagen pflegt.

      «Der Spiegel», «Stern» und «Die Zeit» sind doch die Meister der unverblümten Wahrheit. Und das beschränkt sich nicht nur auf Hitler-Tagebücher, Barschel-Kampagne, «Ermordung» des RAF-Terroristen in Bad Kleinen, «Hetzjageden» von Chemnitz oder Relotius-Märchen.

      Denn auch in den vergangenen Wochen haben die Hamburger «Dschonnalisten» feinstes Handwerk abgeliefert. Egal, ob Lucke-Vorlesungen, Mord am Feuerwehrmann in Augsburg, «Klimasau-Oma» oder der Mordversuch durch «Aktivisten» an einem Polizisten in Leipzig.

      Ist es diese Art von «Dschonnalismus» den Sie wollen?

    • nordlicht-mal wieder ne flachzange aus hamburg. unerträglich in ihrer dummheit.

    • Wen wunderts? Eine ehemalige DDR-Funktionärin bleibt immer Teil des Systems und damit des Problems. Dass sie Teil der Lösung sein kann, ist allein auf Schwarmdummheit zurückzuführen. – Apropos: Die fanatischsten Schweizer EU-Jünger/-innen sind in der Partei, die damals solidarische Glückwunschbotschaften und Bruderküsse mit Walter U. und Erich H. ausgetauscht haben. Die Namen sind bekannt, die Leute sind noch unter uns. La réalité dépasse la fiction.

  32. Gut so Frau Villalon

    In den zukuenftigen Geschichtsbuechern wird es zu lesen sein:

    „Frau Merkel war eine Totalversagerin“

    „EZB endete (wie vorausgeplant) in der
    Pleite“

    „Der EURO endete in der Wertlosigkeit“

    „Die SNB endete in der……“

    Deutschland ist immer noch ein besetztes Land (Besatzungsmacht USA).
    USA, CIA, NSA, und von denen mit Dollars geschmierte Politiker in Deutschland sorgen dafuer das Deutschland deindustrialisiert wird und die EU unten gehalten wird.
    AKW’s sollen deshalb verschwinden in Deutschland und durch Windraedchen ersetzt werden, die dann wiederum US-Elektroautoelis aufladen sollen (Die duemmlichen Schweizer schliessen sich an).

    We make america great again!

    Das macht man auch indem man die Konkurrenz (anderer Laender) zerstoert.

    Idioten im Bundeshaus helfen auch noch kraeftig mit, unser Land zu zerstoeren.

    Mit wie vielen Milliarden wurden Schweizer Unternehmen von den USA ausgeraubt?

    Wieviele Milliardenverluste entstanden den Europaeischen und Schweizer Banken durch die geplante US-Subprimekrise?

    Wieviele Milliarden-Dollar-Kredite konnte die FED nach der US-Subprime-Krise den Schweizer Grossbanken (UBS = $ 282 Mrd, CS= $ 262 Mrd.!!!)wieder „andrehen“ (aufzwingen!)?

    Und die Bundeshausinsassen sind noch so bloed, und wollen wieder manipulierbare Amikampfjets (manipulierte Software/Hardware) kaufen!

    Wie lange noch wollen sich Europaer und Schweizer von der US-Finanz.-/ Militaer.-und US-REGIERUNGSMAFIA verarschen lassen?

    • Bei 23 Billionen US-Schulden macht das:

      1.2 % für die UBS
      1.14 % für die CS

      Hinzu käme noch ein ebenfalls kleinerer Prozentsatz von der SNB!

  33. Aus dem bunten Geschreibe geht hervor:

    Die Verfasserin unterschätzt masslos die Komplexität realer wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Problemstellungen. Positive Lösungsvorschläge bringt sie keine oder zumindest Anregungen/Vorschläge zu Lösungen mit entsprechend initiierter gehaltvoller Diskussion in den Kommentaren.

    Stattdessen bewirtschaftet sie selbstverliebt negative Schlagzeilen, sozusagen aus der Komfortzone heraus.
    Und outet sich als chronische NEIN-Sagerin ohne gestalterische Kompetenz.
    Damit suhlt sie sich passgenau im populistischen Tümpel.

    Bravo für diese Performance!

    • Nein, genau das macht sie nicht. Wenn sie bis zum Ende lesen finden sie die Lösungsvorschläge. Das ist Realismus in Reinkultur und kein Populismus!

      Das Problem liegt eher in ihrer Wahrnehmung. Gordische Knoten wie die EU/EURO zu zerschlagen erfordert Kraft und Entschlossenheit, den Mut zu handeln. Alles Eigenschaften die der heutigen Politik fehlen.

      Insofern bringt es die Autorin auf den Punkt!

    • @ Götz von Berlichingen

      Jawoll: aber auf diese Politiker warten wir vergebens. Auch Sie wissen – selbstredend im Nachhinein – was nan hätte tun müssen, wenn….

      Warum?

      Weil die Zerschlagung dieses Gordischen Knotens in der Demokratie des Konsenses und Interessenausgleichs zwar erwünscht, jedoch nicht mehrheitsfähig ist. Sonst wäre das schon längst geschehen.
      Wir verfügen über viele Analysten, Jammeris und Dauerkritiker, jedoch über keine Umsetzer oder Macher.

    • Huch noch was zur gestalterischen Kompetenz.
      Die ist in Brüssel-EU innzwischen bei null angekommen.
      Alles was da noch übrig ist, Grins die
      wollen ein Grünes Wirtschaftswunder aufgleisen.
      Wer soll das bezahlen, wer denn, Deutschland.
      Denn der fast ganze Rest ist faktisch pleite.
      Na ja anstelle dieses Artikels hätte die Energie-Ingenieurin wohl besser diesen Grün-Schwachsinn zerlegt.
      Nur eben damit währe dann eben auch der letzte
      Strohalm zur Rettung der EU verdunstet.
      Wiedergebuert Europas / der EU mit einem an die Wand gefahreren Deutschland, dem wichtigsten Zahlmeister???
      Dazu nur ein kleiner Hienweis Targetsalden 1 Billion
      zu lasten Deutschlands.So langsam sollte man in Europa aufhören mit dem, die Deutschen wegen ihrer teilweise verbockten verdammten Geschichte, wie die Sau durchs Dorf zu treiben.
      Wiedergeburt Europas mit dem Rezept mehr Gestalterisches für die Pleities.Na ja ob das schlauer
      würde??? Alles was dieser Dummtrottelverein zum bitteren Ende noch zustandebringt, ist ein erneuter Russlandfeldzug, den inneren Druck nach aussen abgeben
      logo unter ,,Führung,, eines kleinen Neo-Napoleon dem
      die ,,Untertannen,,aktuell Feuer unter dem A.-machen.
      DARAUF haben die Deutschen garantiert NULL BOCK.

    • @ Götz von Berlichingen

      Dann benennen sie, Götz, doch die Lösungsvorschläge, die sie offenbar im Text von Frau Villalon vorgefunden haben. Und mit „Lösungsvorschläge“ meine ich realistische Vorschläge, die dieses Wort verdienen.
      Nachdem sie, Götz, für sich in Anspruch nehmen, die Realität zu kennen, hoffe ich nicht, dass ihr Wahrnehmungsdefizit in Realitätsverquerung umgeschlagen hat. Ich gehe und hoffe nicht, dass es bei ihnen so weit ist.

  34. Klartext mögen die EUphoriker gar nicht. Die EU samt EUR muss als gescheitert angesehen werden. Sie hat keinen einzigen Erfolg vorzuweisen. Im Gegenteil: nur eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Sie will das Weltklima retten, schafft es aber nicht einmal, die illegale Massenzuwanderung abzuwehren. Einzige Korrektur: Den EUR wollte der diabolische Mitterrand, der ihn den Deutschen aufzwang als Preis für die Wiedervereinigung. Und um die starke DM verschwinden zu lassen. Die EU ist auch unfähig, den EUR abzuwickeln. Weiterwursteln heisst das Motto, das schon immer galt. Deutschland wie alle paar Jahrzehnte „Vorreiter“ – die Richtung kennt man. Wie töricht muss man sein, Krieg gegen die eigene Wirtschaft zu führen? Die Asiaten freuts.

    • @ Carolin- Tschudi, genau richtig.
      Wenn man Loterwährungen nominell an eine Stabile kettet
      dann ist das Ergebnis, alles wird zu Schrott.
      Das gilt genau so auch für den Realwirtschaftsbereich.
      War doch zumindest im Grobraster alles vorhersehbar,
      wenn man nüchtern analysierte.
      Ja wollten die Protagonisten nicht, am Ende bleiben
      immer die Fakten die Realität der ,,Sieger,,.
      Da noch eine etwas abgewandelte Aussage eines vormals gefeierten.
      Wer zu spät erkennt und HANDELT den bestraft die
      elende Realität, die knallharten Fakten.

  35. Bei diesem tendenziösen Pamphlet von Halbwissen und Unwissen weiss ich jetzt wirklich nicht, wo ich mit Kommentaren beginnen soll. Da lass’ ich es besser bleiben!

  36. Korrekt erkannt, bisher waren die Deutschen keine genialen Vordenker einer grösseren Sache, sondern rannten schon mehrmals geschlossen in die falsche Richtung. Helmut Kohl hat den Abschwung durch den Euro eingeleitet. Anstatt die Staaten eigenständig zu belassen, wollte er eine Einheit bilden. Europa zeichnete sich durch Vielfalt, Diversität mit sehr guten wirtschaftlchen Beziehungen untereinander aus. Heute ein Einheitsbrei mit zentraler Führung. Einige Fehlgeburten der Deutschen: Weltkriege, DDR, Euro, Dieselskandal, Atomausstieg, CO2-Zertifikate, Klimahisterie, Willkommenskultur Völkerwanderung, etc.

    • Deutschland, das Land der Dichter und der Denker… und der Henker. Der letzte Staat am Galgen Deutschlands war Griechenland!

  37. „Gib mir mehr Drama!“ So tönt es aus dem Populistenwald und auch seitens Frau Villalon. Tatsächlich geht das „Gewurstel“ weiter, der Herkules, der alle gordischen Knoten auf einmal durchschlägt, will und will nicht auftauchen. Wahrscheinlich besser so….

    • Wir dürften bald mehr Drama erleben, als den meisten, (einschliesslich mir selbst) lieb ist. Die Frage ist im Grunde einzig, wann dies der Fall sein wird und was der Auslöser, von denen es in Europa wahrlich genug gibt. Ob Deutschland oder die Südländer Europas „Schuld“ haben an den strukturellen wirtschaftlichen Ungleichgewichten innerhalb der EU vermag ich nicht beurteilen und ist letztlich auch sekundär im Hinblick auf die Einschätzung dessen, was uns erwartet.

      Tatsache ist, dass grosse Teile des europäischen Bankensystems als faktisch bankrott gelten und dass zahlreiche Unternehmen nur dank Rekordniedrigzinsen noch existieren (Markus Krall geht, wenn ich mich richtig erinnere, von bis zu 10 Prozent aus). Ebenfalls unbestreitbar ist, dass die Migrationswelle von 2015ff. Deutschland schwer auf dem Magen liegt und sich die öffentliche Sicherheit in den grösseren Ballungszentren erheblich verschlechtert hat. Die drastisch gestiegene Gefahr von schweren Terrorattacken schwebt wie ein Damoklesschwert über Europa und speziell Deutschland. Die Verantwortlichen in Deutschland und der EU – dazu zählt letztlich das gesamte politische Establishment sowie etwaige mächtige Hintermänner und Elitzirkel im Hintergründ – können im Grunde nur mit zunehmender Repression an allen Fronten reagieren. Ein Eingeständnis von vergangenen Fehlern oder gar eines partiellen Scheiterns hätte einen Vertrauensverlust zur Folge, der weitere Auflösungs- und Abspaltungstendenzen nach sich ziehen könnte.

      Das unablässige, länderübergreifend koordinierte (in der Weihnachtszeit: u. a. Merkel, Queen, Papst, Mark Carney) und medial strategisch unterstützte Trommelfeuer zum Klimakollaps zielt meiner bescheidenen Einschätzung nach darauf ab, die Bevölkerung auf drastische Eingriffe und Einschränkungen einzustimmen und liefert zugleich eine Rechtfertigung dafür.

      Was Frau Villalon nicht erwähnt hat, aber sicherlich nur zu gut weiss, ist dass die Stabilität des deutschen und mithin europäischen Stromnetzes einen bedenklichen Kritikalitätsgrad erreicht hat. Man mag die Energiewende befürworten oder ablehnen – fest steht, dass 2003 rund drei Eingriffe in das deutsche Stromnetz zu Stabilisierungszwecken notwendig waren, zehn Jahre später im Durchschnitt hingegen etwa drei pro Tag (Prof. Dr. Dr. Wulf Bennert: „Wird unser Stromnetz zum hochgefährlichen Spielzeug für Ignorant*innen?“). Wenn sich dieser Trend fortsetzt – im Moment deuten alle Anzeichen darauf hin, zumal u. a. noch weitere Grosskraftwerke abgeschaltet werden sollen – so ist es laut Experten nur eine Frage der Zeit bis die Situation nicht mehr zu kontrollieren ist und ein grossflächiger und mehrtätiger Strom- und Infrastukturausfall in Deutschland und möglicherweise Europa stattfindet. An gezielte Hackerangriffen oder professionell geplante Sabotageakten, die darauf ausgelegt sind, die Dauer eines solchen Ereignisses und den Schaden zu maximieren, mag ich gar nicht denken.

      Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, es sei an dieser Stelle aber der Vollständigkeit erwähnt, dass laut Max-Planck-Institut Westeuropa im Jahr 2012 das weltweit höchste Risiko einer radioaktiven Kontamination durch schwere Reaktorunfälle aufwies. Ob und inwiefern dieses Risiko durch die Umgestaltung der deutschen Energiepolitik und Engpasssituationen im Stromnetz erhöht oder verringert hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

    • Sie „verwursteln“ da etwas. Der Kerl mit dem Knoten war Alexander der Grosse. Herkules war der im Augiasstall.

      Nein, kein Drama sondern Realismus! Aber die Wahrheit kann unangenehm sein. Vor allem wenn sie das eigene Denken herausfordert.

    • Danke an Götz von Berlichingen für die Berichtigung in Sachen Alexander „des Grossen“, dessen Reichsbildung ja auch ein grosses Spektakel mit raschem Niedergang unter seinen mediokren Nachfolgern war. Da hat ein Napoleon einiges mehr bewegt …

      Zu Frau Villalon: Wie sie selbst in IP schrieb stammt sie aus einer franquistisch geprägter Familie, Grossvater bei der „Blauen Division“ etc. Kann jedem passieren, muss man/frau alles irgendwie verdauen. In der Schweiz fasziniert sie unser General Guisan, sicher ein guter Mann, aber nie in dem Masse gefordert wie ein Churchill, Roosevelt, ja auch ein Stalin und andere, die die Achse zerschlugen. Jetzt aber Frau Merkel zur Unheilsbringerin hochzustilisieren, ist Nonsens, das Ganze ist viel komplexer als wie von I. Villalon dargestellt und daher die Abarbeitung der Missstände auch viel prosaischer.

      Finden wir uns halt damit ab, dass wir hier auf IP neben dem deutschen Orakel von Zollikon noch eine Dona Quichotte aus Spanien haben, die auf Euro- und sonstige Mühlen drauflosgaloppiert. Wo bleibt Sancho, Herr Hässig?

  38. Dreißigjähriger Krieg 1618 – 1648 
    Amerikanische Revolution 1763 – 4. Juli 1776
    Europäische Evolution 2020 – ?

    • Dem Vernehmen nach gab es damals in General Guisans Schatullen Schwarze Listen von Schweizern (mehrheitlich aus der Nordostschweiz) deren man sich im Fall einer versuchten Invasion durch Deutschland entledigt hätte.

  39. Ein bisschen salopp formuliert. Wer über die erforderlichen Hintergrundinformationen nicht verfügt, kann sich kein sachliches Urteil bilden. Also ist die Autorin selbst eine Populistin. Entschuldigung, so simpel ist das wirklich nicht, obwohl die beschriebenen Probleme nicht zu leugnen sind.

    • Frau Villalon, selten so eine schlimme Tirade über Deutschland gelesen. Was hat man Ihnen angetan ?

  40. So eine widerliche Hetze, habe ich seit langem nicht gelesen, und warnt dann noch vor aufkeimendem Populismus im Titel…..:

    Es häufen sich täglich unschöne Nachrichten. Sie wissen schon, Kriminalität jeglicher Art. Nein, kein erfolgreiches Integrationsmodell. Das pure Gegenteil.

    Lesen Sie die Nachrichten aus LA oder was???

    • An mimi. Das ist keine widerliche Hetze, denn Frau Villalon schreibt herrlich erfrischend richtig kritisch und ungeschminkt über Tatsachen. Sie sind scheinbar nur die Mainstream Medien in der Schweiz und Deutschland gewohnt, wo unangenehme Tatsachen zu solchen Themen verschwiegen und unter den Tisch gekehrt werden.
      Sogar der in Berlin wohnende BLICK Guru redet von einem Heiligenstatus Merkels in den deutschen Medien. Obrigkeitshörige sind vielleicht auch überfordert mit diesem Text.

    • @mimi

      So ein paar knallharte Wahrheiten aufs Auge gedrückt verträgt halt manch linksgefederte Natur nicht,
      gell mimi.

    • Betrachte ich Deutschland aus der Ferne (und auch Frankreich) überkommt mich ein ungutes Gefühl. – Tatsächlich wird Deutschland selbst enorme, selbstverursachte Probleme erleben, wirtschaftlich und gesellschaftlich.

    • LA? Lausanne?
      Ja dank Dauermigration aus dem Maghreb und Co mittlerweile auch ein ziemliches Shithole geworden dieses Lausanne.