Der Suizid von T.: Viele Fragen, wenig Antworten

Ableben des Sicherheitsmanns im Fall Khan sollte im Interesse des Landes minutiös untersucht werden. Zu vieles ist unklar.

An einem wunderschönen Tag im August, mit blauem Himmel über dem Luganersee und idealem Flugwetter, stürzte er ab. Der Tessiner Anwalt wollte nach monatelangen Recherchen im Auftrag der Familie eines ermordeten Schwagers von Saddam Hussein herausgefunden haben, wo Saddam überall auf der Welt seine gestohlenen Milliarden versteckt hatte.

Die Polizei stellte fest: Mit den Kabeln des Gleitschirms konnte etwas nicht stimmen. Sportunfall?

„Ich komme in einer Stunde zum Nachtessen.“ Dies die letzte telefonische Mitteilung des mit allen möglichen und unmöglichen Internas eingeweihten Kommunikationsleiters der italienischen Banco dei Monti e Paschi di Siena, der ältesten Bank der Welt, an seine Frau. Eine halbe Stunde später stürzte er von einem Fenster des Renaissance-Palastes und Bankenhauptsitzes im Zentrum von Siena in den Abgrund.

Die Guardia di Finanza, Italiens Finanzpolizei, wollte ihn bald zu den kolossalen Löchern in den Bilanzen der Bank befragen. Suizid wegen Stress und Überarbeitung?

Monatelang hatte man mittels Geheimdiensten, Rechtsanwälten und Informanten gesucht, verhandelt und geschmiert. Die halbe Wüste befragt, jeden Stein von Tripolis bis Benghazi umgedreht. Nun war er in Wien, der Buchhalter des Ghadaffi-Clans.

Er hatte die milliardenschweren Bargelddepots im Ausland organisiert, vom Bunker im Gazastreifen bis zu den unscheinbaren gepanzerten Kellergewölben in Somalia. Ein Team von Interpol sollte ihn an einem Treffpunkt abholen und die Liste in Empfang nehmen.

Doch er fiel in die schöne Donau. Drei Tage später wurde er auf dem Bauch schwimmend als Wasserleiche herausgefischt, ohne Liste. Nichtschwimmer?

Seine Familie liebte er über alles. Er hatte sich von der Arbeit als jugendlicher mexikanischer Einwanderersohn als Erntepflücker in Südkalifornien verabschiedet und in der US Army verpflichtet. Doch er wollte niemanden umbringen, also fing er als Gabelstaplerfahrer in einer Logistik-Kompanie an und diente sich hoch bis zum Major.

Der Stolz eines ganzen Viertels, rechtschaffen und fleissig. Schon im ersten Irakkrieg fielen ihm grosse Unregelmässigkeiten auf. Doch während des zweiten Irakfeldzugs stellte er fest: Es verschwanden Milliarden US Dollar-Barbestände der provisorischen irakischen Besatzungsadministration im Schlund der „Contractors“, den Lieferanten der US-Armee.

Er meldete dies dem ranghöheren Offizier. Man fand ihn aufgehängt in seinem Zelt. Kein Abschiedsbrief an die geliebte Familie. Doch er trug eine goldene Rolex am Handgelenk, die niemand vorher gesehen hatte. Seine Frau schrieb an alle möglichen Dienststellen der US-Militärjustiz. Es müsse sich um ein Verbrechen gehandelt haben. Vergebens. Kriegsmüde?

Während den blutigen Zeiten der Revolution und Konterrevolution, den Roten und Weissen, lehrte man die Genossen Politkommissare an der Frunze Militärakademie in Moskau die Taktiken der Propaganda, Agitation und Manipulation. Eine echte, verbrecherische Aktion soll kommunikativ immer sofort von zig weiteren falschen, erfundenen Aktionen begleitet werden.

Am Schluss wird das echte Verbrechen (im Dienste der Arbeiterklasse, selbstverständlich) von so vielen falschen Gerüchten umgeben sein, dass alles im Getöse der lächerlichen Verschwörungstheorien untergeht: Wahrheit und Lüge sind nicht mehr auseinanderzuhalten.

Die Technik der Sowjets hat scheinbar mindestens 80 Jahre lang funktioniert. Sie tut es eigentlich heute noch, man schreit es nur anders in der Welt herum: Fake News.

Es gibt Macht und Mächtige, Ohnmacht und Ohnmächtige. Öfter als gedacht geschehen Verbrechen im Dienste der Mächtigen, während die Ohnmächtigen nur anhand eines Bauchgefühls erahnen können, dass etwas nicht stimmen kann. In diesem Fall bin ich hier die Ohnmächtige, nicht mehr und nicht weniger.

Dieser Text soll weder die Taktiken der Sowjets kopieren, noch einen weiteren Beitrag zur weltweiten Flut von Fake News sein. Es ist lediglich der Versuch, dunkle Punkte im Fall des Selbstmordes des Sicherheitsmannes T. zu verstehen.

Tröpfchenweise erfährt man, dass T. viel näher zur Credit Suisse stand, als dass anfänglich geglaubt wurde. Es hiess zuerst, T. sei ein Externer, eine Art beauftragter Filter zwischen der Bank und der Privatdetektei Investigo, welche den Ex-Kadermann Iqbal Khan beschattete.

Nun, ein Filter erfüllt die Funktion von dicken Rauchschwaden. Es sollte keine Linie ersichtlich sein zwischen Auftraggeber und beschattenden Detektiven.

Doch um was für einen Filter handelt es sich hier nun, wenn T. sogar über einen Zutrittsbadge zum Innern der Credit Suisse verfügte, somit direkten Zugang zum Sicherheitschef der Bank hatte und jeder Ein- und Austritt vom Bankpförtner registriert wurde?

Die Verbindungslinie ist somit nicht durchsichtig, auch nicht unterbrochen, sondern durchgehend und schwarz.

Der ehemalige Kantonspolizist T., selbständiger Unternehmer im Sicherheitsgeschäft, war ein erfahrener Mann. Jedoch soll er sich nach dem ersten Anruf eines recherchierenden Journis umgebracht haben.

Ein hartgesottener, ehemaliger Kantonspolizist bricht psychisch zusammen nach dem Anruf eines einzelnen Journalisten. Die Frage drängt sich auf, wer war dieser Journalist? Für welche Zeitung schreibt er?

Gemäss den publizierten Nachrichten soll dieser Journalist den Namen des Sicherheitsmannes T. von der Credit Suisse erfahren haben. Wie und warum geschah dies, von wem in der Organisation Credit Suisse erhielt er den Namen?

Ein durch eine Indiskretion verursachter Selbstmord ist eine sehr ernste Angelegenheit.

Wie ernst für die Credit Suisse? Wurden die für die Weitergabe des Namens von T. an den Journalisten verantwortlichen Personen ausfindig gemacht im Hause CS?

Ich habe bisher nichts über eine interne Untersuchung der Bank diesbezüglich gehört. Die Bank soll scheinbar die Kommunikation der Mitarbeiter streng überwachen, war dies hier nicht der Fall? Warum nicht?

Falls der Name des Sicherheitsmannes T. hingegen an den Journalisten offiziell weitergegeben wurde, wer hat dies abgesegnet und mit welcher Begründung?

Der Anruf des Journalisten soll der eigentliche Auslöser für den Selbstmord von T. gewesen sein.

Jemand könnte also einen solchen Anruf unbedingt gewollt haben. Doch weshalb? Etwa um die nachträgliche Begründung eines Selbstmordes bereit zu haben?

Und wenn es kein Selbstmord war?

Es wäre für die Öffentlichkeit von enormer Wichtigkeit zu erfahren, ob der Journalist die Stimme des Sicherheitsmannes T. eindeutig zuordnen konnte und wenn ja, wie konnte er dies?

Schliesslich hat der betreffende Journalist wohl zum ersten Mal mit dem Sicherheitsmann T. telefonischen Kontakt gehabt. Wie sicher konnte er also sein, dass sein Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung auch wirklich der Sicherheitsmann T. war und nicht eine andere männliche Stimme, welche sich als T. ausgab?

Gab es einen Abschiedsbrief von T. und wurde dieses Dokument auf Echtheit und genauen Zeitpunkt der Erstellung überprüft? Ist es überhaupt möglich, kriminaltechnisch einen solchen Brief auf die Stunde genau zu datieren? (Ich zweifle daran).

Die Hausdurchsuchung im Umfeld von T. und die Beschlagnahmung von viel Hardware werfen ebenfalls Fragen auf. Aufgrund welcher Indizien sahen sich die untersuchenden Behörden veranlasst, diesen Schritt zu unternehmen?

Die Angelegenheit ist keine Lappalie. Der Fall ist für die Schweiz von strategischer Bedeutung. Es handelt sich hier immerhin um eine der zwei grössten Banken des Landes mit einer eindeutigen Systemrelevanz. Die Versuchung könnte daher gross sein, den Fall im Interesse der Schweiz möglichst resonanzarm zu lösen.

Doch dies kann nicht dem langfristigen Wohl eines Rechtsstaates dienen. Es bleibt daher zu hoffen, dass seitens der untersuchenden Behörden, der Credit Suisse selbst und der vierten Gewalt im Land (Presse) endlich Transparenz und kommunikative Klarheit in diesem Fall geschaffen werden.

Momentan wären wir hier ehrlicherweise auf Informanten angewiesen, dies geschieht jedoch üblicherweise in dieser Liga nicht. Es herrscht vorerst Stille. Totenstille.

Viele Fragen und wenig Antworten.

Kommentare

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  1. Lächerlich anzunehmen, dass T. sich das Leben genommen hat, weil er als Verbindungsmann aufgeflogen ist. ‚mon oeuil‘ würde der Franzose dazu sagen. Na, und wer hatte wohl ein Interesse daran, dass T. nicht mehr aussagen kann?

  2. Krudes, wirres Geschreibsel von IV. Wie immer. Ein Teil – und das ist sehr gut ersichtlich – von /pol/ abgekupfert. Wie in anderen IV-Artikeln auch schon. Es wäre besser, IV würde die Missstände bei der KaPo und der StaPo aufdecken. Aber das käme nicht gut, wenn man in Wiedikon wohnt, nicht wahr? Dort arbeitet „man“ halt mit „speziellen“ Methoden.

    • Wieder der gleiche IV-Hater, diesmal mit neuen Namen!

      Lieber Hugo, schreiben doch Sie über „die Missstände bei KaPo und der StaPo“, Frau Isabel Villalón schreibt sowieso nur „krudes, wirres Geschreibsel … bei /pol/ abgekupfert“. Das können Sie doch viel besser, Sie Feigling aus Wiedikon!

  3. Frau Villalon

    arbeitet Ihr Ehemann noch bei der UBS also der Konkurrenz der CS?

    Schauen oder lesen Sie in der Freizeit gerne Krimis?

    Alles klar!

    PS: Unterhaltung ohne Rücksicht und auf Kosten der Angehörigen des Verstorbenen.

    • Die Mutter und die Angehörigen wollen wissen, wieso T. hat sterben müssen!

      PS: Kommentarschreiben ohne Rücksicht und auf Kosten von Angehörigen? Lassen Sie die Angehörigen von Frau Villalón aus dem Spiel! Alles klar?

    • INTERESSENKONFLIKTE gehören deklariert!!

      Die Angehörigen von Todesfällen von Journalisten und Sensationsgeilen in Ruhe gelassen!

      Wenn Sie mehr wissen, melden Sie ES der Polizei!

      Ansonsten lasse ich mich von einer derartigen Klappe SICHER NICHT beeindrucken.

      Bitte halten Sie sich nicht mit meinem Geschlecht auf.

    • Nachtrag

      Tipp an den Villalon Fan: Hirn einschalten und einmal langsam atmen vor dem Kommentieren.

  4. Guten Tag Frau Villalon,

    Ich wünschte mir es gäbe mehr Menschen mit dem Mut die richtigen Fragen zu stellen und hinter der Ohnmacht die uns alle mehr und mehr befällt, die Wahrheit zu erkennen.

    Sind wir wirklich so machtlos gegenüber dieser Elite? Ich möchte nicht daran glauben, wir müssen nur damit anfangen die Erzählungen dieser Menschen einfach nicht mehr zu glauben.

    Sagt ein kleiner Aktionär, dass er dem VRP nicht mehr glaubt, dann interessiert das niemanden. Sagt der VRP er habe eine weisse Weste trotz Milliardenstrafe, dann glaubt man ihm. Wir glauben die Lüge, die Wahrheit ist viel zu umständlich. So behält der VRP Amt und Ehren und der kleine Aktionär wird ignoriert. Vielleicht druckt ein Gratisblatt ein Bild vom Helden und einen kleinen Text dazu.

    Die Wahrheit will Homo Sapiens nicht kennen.

    Wenn in einem Tweed über arme Schweine berichtet wird, kommt im nächsten, wie gut es ihnen geht. Der Tweed, mit den vielen nicht betäubten bei lebendigem Leib ausgebluteten Schweine ist die Wahrheit, der Konsum wird sich dadurch jedoch nicht reduzieren. Aber eine Lüge über die Schweinepest, die auf den Menschen übergeht, würde den Markt einbrechen lassen. Das ist keine Illusion, das ist der Mensch.

    Ich zitiere: Als Spezies ist den Menschen Macht lieber als Wahrheit. Wir verwenden viel mehr Zeit und Mühe auf den Versuch, die Welt zu kontrollieren, als darauf, sie zu verstehen – und selbst wenn wir sie verstehen wollen, tun wir das üblicherweise in der Hoffnung, dass das Verständnis der Welt es uns erleichtern wird, sie zu kontrollieren.

    Würde zum Beispiel die Klimawandel-Bewegung mehr auf Fiktion setzen – als die Wahrheit – dann wäre sie viel erfolgreicher. Jetzt gibt es sogar Physiker, die öffentlich mathematische Märchen erzählen, dass der Klimawandel so nicht existiert, völlig normal sei und nicht vom Menschen gemacht sein kann. Die Menschen glauben ihnen. Vielleicht Zeit eine neue Erzählung zu starten? Eine mit der es Homo Sapiens leichter fällt, an die Konsequenzen des Klimawandels zu glauben. Wenn wir das hier überleben wollen, müssen wir uns eventuell erst noch mal alle täuschen.

    Was diese Geschichte hier betrifft? Irrelevant, traurig, verkommen, unwirklich, ohnmächtig, narzisstisch, ehrlos, korrupt, machtbesessen, ungerecht, rechtlos, geldgierig, unmoralisch, verantwortungslos, niedrig und charakterlos. Ich meine alle damit, die Überwacher, die Manager, die Könige, die Prügelknaben, die Anwälte und leider auch unser Rechtssystem. Man könnte den ganzen Tag einfach nur noch kotzen!

    In einem Punkt stimme ich mit vielen anderen Kommentatoren nicht zu. Wir leben in einer harten Welt. Eine Offenlegung, könnte uns – bei allen anstehenden Verhandlungen – viel mehr Schaden zufügen und unsere Position schwächen. Da wurde bereits viel Geschirr verschlagen. Wir müssen Stärke zeigen, keine Schwächen. Wir müssen nur sicherstellen, dass es nicht unter den Teppich gekehrt wird. Ich will auch Gerechtigkeit, aber nicht um jeden Preis.

    Zudem hier die Aktionäre aktiv werden müssten und nicht Bern – die werden dann wieder aufräumen dürfen.

    Viel Spass uns allen und einen schönen Tag.

    Niemand

  5. Sie stellen die richtigen Fragen und kommen zum richtigen Schluss. Jemand innerhalb der CS gab den Namen gezielt an den Journalisten raus, wohlwissend dass der sich sofort bei T meldet. Alles sehr gewollt und absichtlich konstruiert. Keine Zufaelle. Es stinkt zum Himmel.
    Dort oben wird man nun langsam ins Schwitzen kommen, sollte der Mainstream ihren Artikel hier richtig erfassen. Doch die werden ja alle am Gaengelband gehalten, sonst fliegen sie raus. Die NZZ hat ihren Coup ebenfalls versaut und sitzt da und wartet, bis die Herren im Dunkeln wieder einen neuen Plan aushecken, um bei der CS an die Macht zu kommen.

  6. @LH @IV

    Denken Sie nur nicht, dass der Beobachtungsapparat der Credit Suisse Sie beide nicht ebenfalls auf dem Radar hat, lieber Lukas Hässig und Isabel Villalon.

    • @ Freund……

      Man braucht zum Kämpfen auch Feinde…. ohne wärs langweilig.

      Also halten wir es wie einst…. „Viel Feind, viel Ehr“.

  7. Kann mich an einen Artikel der Autorin hier auf IP bestens erinnern. „Der echte Wolf der Wallstreet“. Sie schrieb ihn, kurz nadem dieser Epstein gefasst wurde. Am Schluss des Textes hiess es, Epstein würde versuchen auszusagen und man würde ihn deshalb umbringen. Die weibliche Intuition gepaart mit einer guten Ausbildung zum Ingenieur scheinen auch hier im Fall des sehr unplausiblen Selbstmordes des Sicherheitsmannes T. auf dem richtigen Weg zu sein.

  8. „Die Verbindungslinie ist somit nicht durchsichtig, auch nicht unterbrochen, sondern durchgehend und schwarz.“

    In der Tat, schwarz. Ich liebe die Finessen und versteckten Zweideutigkeiten in den Texten dieser Autorin. Grossartig.

  9. Wirtschaftliche Interesse stehen über allem und auch über der Schweizer Strafjustiz, denn das Recht in der Schweiz kann gebeugt, verdreht und gestretched werden bis es passt. Wir haben Experten „gewisse Richter und Staatsanwälte“ Sachverhalte nicht zu untersuchen, im schlimmsten Fall oberflächlich zu untersuchen und dann warten bis die Medien nicht mehr darüber berichten, um die Sache im Dunkeln abzuschliessen.

    Im schlimmsten Fall wird eine Vergleichsvereinbarung mit Stillschweigeverpflichtung abgeschlossen und wenn das nicht funktioniert, dann wird der finanzielle, politische, mediale und soziale Tod der Zielperson organisiert, damit sie ihre Glaubwürdigikeit verliert. Wenn das immer noch nicht genügt oder man das abgekürzte Verfahren aus welchen Gründen auch immer wählen muss, dann kommt es dann zum Tod der Zielperson!

    Das ist der Modus Operandi und der gilt nicht nur für die Schweiz, der wird global angewendet, wenn wirtschaftliche Interessen und Ultra-High-Net-Worth-Individuals, Multi-Nationale Konzerne oder Staaten bedroht sind, dass unangenehme Wahrheiten öffentlich werden!

    • Die Brüder da bei ihrem ehemaligen Verein, der Julius Baer, sind ebenfalls nicht sehr zimperlich, wenns ans Eingemachte geht. Tout Züri munkelt von massivsten Einschüchterungsversuchen im Fall der geklauten Venezuela Gelder durch die PdVSA Ganoven des Herrn Nicolas Maduro, damit die RM schön die Klappe halten und nicht zu Onkel Sam rennen, um Millionen Bonus fürs Verfpeiffen zu erhalten.

  10. Guten Tag, Frau Villalon

    haben Sie sich je gefragt, wieso die Schweiz vermutlich das einzige demokratische Land ist, in dem die Medien gleich wie Unternehmen dem Gesetz über den unlauteren Wettbewerb UWG unterworfen sind? Interessant, oder? Wer Missstände anprangert, sieht sich Schikanen und Mobbing ausgesetzt, geht das Risiko von Schadenersatzforderungen ein, wird wegen Verletzung der Treuepflicht strafrechtlich verfolgt und verurteilt (Rudolf Elmer). Und oft setzen jene, die etwas ausplaudern oder kritisieren, ihre Karriere und ihre Existenz aufs Spiel (Marc Meyer). Whistleblower sind nach Schweizer Recht nahezu überhaupt nicht geschützt; auch interessant, oder? Ja, dieser Fall sollte im Interesse des Landes minutiös untersucht werden. Ein Mensch ist gestorben. Es gilt die Unschuldsvermutung. Auch der Schutz der Privatsphäre soll für Individuen und Organisation strikt eingehalten werden.

    Da werfen sich aber andere Fragen auf: Haben wir überhaupt die Strukturen für eine schonhungslose Untersuchung dafür? Ist der politische Wille da? Die Rolle der Staatsanwaltschaft? Eine Sonderkommission der Polizei? Früher gab es doch eine Art wie investigativen Journalismus – dieser sollte wieder zu der Reputation gelangen, die er verdient hat. Andernfalls berauben wir uns Schweizer wesentlicher Gedankenprozesse und verhindern eine bestmögliche Annäherung an die Wahrheit.

    Wieso gibt es keine PUK in anderen Bereiche? Hierzu einige Beispiele die ALLE Aktenkundig sind.

    Im Rahmen der 10. AHV-Revision (1997) wurden die Anlagemöglichkeiten des AHV-Ausgleichsfonds auf Schweizer Aktien, auf Obligationen in Fremdwährungen und auf indirekte Immobilienanlagen ausgedehnt. Mit einer Änderung von Artikel 108 des AHV-Gesetzes, die am 1. Februar 2001 in Kraft trat, entfiel das bisherige Verbot der Anlagen in ausländische Aktien. Diese Änderung wurde ausdrücklich mit der Aussicht auf höhere Profite begründet. Die bundesrätliche Ausführungsverordnung erlaubt einen Aktienanteil von 40%. Der Ausgleichsfonds geschäftet auch damit, dass er ausländische Aktien an Finanzgruppen ausleiht, welche die mit dem Aktienbesitz verbundenen Stimmrechte ausüben wollen. Schon 2001 erlitt der AHV-Ausgleichsfonds eine negative Performance (-2,6%) und verlor auch im folgenden Jahr nochmals 3.8% auf den so bewirtschafteten Anlagen. Für 2008 wies der Ausgleichsfonds der (AHV) einen Verlust von 4’850 Milliarden aus der Anlagenbewirtschaftung des AHV-Fonds aus. Dies entsprach einer Performance von minus 18.2%. Für die Aktiensparte lag die Rendite bei –46.7%. Die Immobilienfunds (58% im Ausland) erwirtschafteten –38.2%, die Rohstoff-Zertifikate –33.1%. Die Obligationen in Schweizer Franken bei Schweizer Schuldnern erbrachten hingegen eine Rendite von 8.1%. Es sei noch erwähnt, dass zudem seit 1999 (Villiger) der AHV 500 Millionen jährlich abgezweigt werden zu Gunsten der Bundeskasse. Alles Zufall? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    Wir Schweizer sind derzeit Zeitzeugen einer kolossalen Misswirtschaft und diese Misswirtschaft führt zu Leerbeständen auf dem Immobilienmarkt und vermindert unsere Renten!

    Der gesamte Gebäudepark Schweiz besteht aus nahezu 2.5 Millionen.

    Erstellungswert Gebäudepark Schweiz CHF 2’540’000 Millionen

    Fast zwei Drittel aller Gebäude der Schweiz dienen hauptsächlich dem Wohnen. In der Schweiz gibt es 4.1 Mio. Wohnungen, wovon 54 % entweder 3 oder 4 Zimmer haben. Zwei Drittel aller Wohnbauten sind Einfamilienhäuser. Bei einem Erstellungswert aller Gebäuden von 2.54 Billionen, aufgeteilt auf 4.1 Millionen Wohnungen multipliziert mit den 75’323 leerstehenden Wohnungen (2018), lässt sich der finanzielle, volkswirtschaftliche Kapitalschaden auf sagenhafte CHF46.7 Milliarden aufrechnen!

    Zum vergleich: 2018 bezahlte die BV Renten von CHF 53.6 Milliarden! Es ist aber noch viel schlimmer: Der hohe (tatsächlich ist er höher) Leerwohnungsbestand vermindert unsere Kaufkraft, senkt unsere BV Renten und kostet mehr Pensionskassenbeiträge! Wir Schweizer verlieren durch viel zu hohe PK Beiträge, sie könnten um das 10 Fache reduziert werden einerseits und viel zu tiefe Renten, sie könnten verdoppelt werden andererseits, massiv an Kaufkraft.

    Unser reales pro Kopf BIP beträgt $85,157 (N°3 global), unser kaufkraftbereinigtes pro Kopf BIP ist $66,780 (N°11 global)

    Unser Kaufkraftverlust: $18,377 oder -21.6%! (um die Teuerungsrate werden wir auch betrogen, da die privaten Kopfprämien KK nicht hinzugezogen werden). Spart Milliarden an Teuerungsausgleich bei der AHV. Bei der PK gibt es sowieso keinen Ausgleich! Alles Zufall? Alles über Jahrzehnte zeitliches Zusammenfallen von Ereignissen? Böse Eliten? Ich weiß es nicht.

    Quelle:
    Projected GDP per capita Ranking (2019-2023), Statistics Time
    Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Immobilienwirtschaft der Schweiz, Dr. Peter Staub und Dr. Heinz Rütter 2015/2016
    Soziale Sicherheit, Pensionskassenstatistik: provisorische Werte 2018, Bundesamt für Statistik
    Parlament.ch
    Compenswiss.ch

    Herzliche Grüsse

    • @ Illusionen platzen…..

      Na das war nun mal ein nahrhafter Kommentar.
      Davon könnten wir hier mehr gebrauchen.

      Trotzdem macht mir die AHV weniger Sorgen wie die PKs.

      Aber ich rechne eh nicht damit aus meiner PK mal eine Pension zu bekommen.
      Lesen sie den „BTO Blog“ von Stelter….. der ist such sehr gut in diesen Sachen. Er lässt alles Verschwörunstheoretische aussen vor und bleibt bei den harten Fakten.

    • Guten Tag, Walter Roth

      Das ganze Ausbeutungssystem wird eben nicht nur durch buchhalterische oder mathematische, sondern auch durch nicht zu unterschätzende juristische Strukturen geprägt – da liegt der Hund begraben. Die Verschwörungen gegen die AHV und zu Gunsten der 2. Säule scheint ein ausgeklügeltes Wirtschafts-und Politkomplott zu sein. Dabei müsste es gerade umgekehrt sein, denn die AHV ist schon seit Jahrzehnten das Reserverad der PK!. Pakt ein Wissender aus, wird er als Verräter und Aussätziger von Wirtschaft und Politik gebrandmarkt, ausgestossen und auf Lebzeiten entlassen, ohne Change auf Begnadigung. Mit reinem Egoismus der immer von den anderen finanziert wird, muss endlich aufgehört werden. Für das ist die Altersvorsorge nicht da. Auch deshalb muss die 2. (und 3.) Säule endlich verschwinden. Die Vorsorge muss allen dienen, sonst sehe ich rabenschwarz für die B+C Schweiz.

      Herzlich

  11. Die „bedeutenden Aktionäre“ der CS sind bekannt. Der lokale Truppenführer ebenfalls. Der Fall Jamal Khashoggi ebenfalls. Der Mosambik-Skandal ebenfalls. Daher erstaunen die aufgeworfenen Fragen doch einigermassen!

  12. Von wegen Elite! Jemand der Leibwächter braucht soll auf keinen Fall in die Schweiz eingebürgert werden..

  13. Sicherheit CS: Paradeplatz und Nebenstrasse, UH und London (Chef).
    Aufgeteilt in Bewachung, Ermittlung, Überwachung ( Überwachung Tel EDV und Zutritte „Badge“. Viele sind ehemalige Polizisten eigentlich ganz nette Leute, ausser man hat mit Ihnen zu tun resp. sind auf einem angesetzt. Nebst HR ist meist der Linie Vorgesetzte
    oder die Compliance wo was veranlasst, dann na prost, auch die Methoden sind sicher nicht das gelbe vom Ei.

  14. Jeder, der die Privatdetektiv- und Sicherheits-Szene etwas kennt (ich habe selber während dem Studium als Wachmann gearbeitet) weiss:
    Die Typen sind hart im nehmen und keine Softies. Wahrscheinlichkeit, dass sich so einer einfach umbringt, nur weil irgendein Journi anruft? Genau 0,0%.

    • @BesorgterBuerger. Sie behaupten, dass Wachmaenner die fuer 20 Franken/h arbeiten auf dem selben Niveau stehen wie Detektive. Das stimmt fuer die Schweiz, denn alles was einen Sicherheitshilfsjob macht darf sich Privatdetektiv nennen! Und das ist ein grosses Problem, welches das KKJPD nach ueber 5 Jahren nicht loesen konnte. Echte Privatdetektive haben mindestens einen Hochschulabschluss und Grips im Kopf. Ich habe fuer eine Uniarbeit Detektive die fuer die IV arbeiten sechs Wochen lang beobachtet, darunter mehrer ex-Kantonspolizisten! Innerhalb dieser Zeit flogen diese mehrheitlich auf. Die Zielpersonen gingen mit denen zur Polizei. In den Berichten fuer die IV wurde der Sacherverhalt illegalerweise abgeaendert. Nur um ein paar weniger krasse Details zu nennen. Vielleicht stellen Sie auch fest, wo das Problem liegt? Das sind Leute die nicht minimal vom Fach sind. In allen Faellen haben sie sich selbst in aeusserst missliche Lagen manoevriert. Das Problem ist unsere Gesetzgebung die sowas zulaesst. Fragen Sie sich warum der Skyguide-Mitarbeiter erschossen wurde? Ein sogenannter Privatdetektiv hat dem Vater eines Opfers von Ueberlingen die Adresse herausgefunden. Oder wie die Daten von einem Computer in einer Herzklinik heruntergeladen wurden? Privatdetektive erschlichen sich den Zugang in ein Aerztebuero, als dieser sich kurz entfernte wurden die Daten auf einen USB-Traeger kopiert. Und doch, in allen diesen Faellen kamen diese ‚Profis‘ ungeschoren davon. Nur Vetternwirtschaft macht sowas moeglich und wenn das nicht mehr funktioniert sucht man den Freitod. Mich erstaunt das nun wirklich nicht.

  15. Spannender Bericht, dies auch wenn er vom Inhalt „erschreckend und angsteinflössend“ ist. Die Reihe der tödlichen mysteriösen Fälle, lässt sich erweitern mit Robert Calvi und Michele Sidona. Beide waren als „Bankier Gottes“ bekannt, aber wahrlich mit einem bitterbösem Lebensende, welche bis Dato nicht eindeutig geklärt sind…….
    Dass der Sicherheitsmann T. sich nicht einfach so „schnurstraks“ aus einem mysteriösen Telefonat das Leben nahm, das liegt auf der Hand, denn ausgebildete Polizisten kommen nicht so leicht ins Wanken…..Bouée und Boccali wissen mit Bestimmtheit viel mehr -wenn nicht sogar die ganze Wahrheit- und auch das liegt auf der Hand, oder geradezu vor der Türe der momentanen Nibelungen……

  16. Danke für diesen scharfsinnigen Artikel.
    Sie schreiben sehr genau über das mulmige Gefühl, dass einem beim Verfolgen der ganzen Affäre beschleicht. Irgendwie stimmt da was nicht. In welchem Land leben wir? Leider kein Finanzkrimi, sondern Realität.

  17. Richtig……

    Transparenz wäre das Rezept.

    Aber eben, solche Fälle sehen wir jeden Tag aufs neue.

    Flugzeugabschuss in der Ukraine, es werden sogar solche ungeheuren Verbrechen vor aller Augen verwischt, umgebogen, so lange mit Versionen zugedeckt bis niemand mehr den Durchblick hat.
    Und der Fall des polnischen Marschalls Sikorski, ihn hat höchstwahrscheinlich der vielgerühmte Winston Churchill ermorden lassen.

    Ja es wäre sehr schön wenn die Schweiz sich da besser verhalten würde wie zum Beispiel die USA im Falle von Seth Rich.
    Aber kann man das von einer Politik und Beamtenschaft erwarten die so von Defätismus durchtränkt ist wie unsere ?

    Rich war jener junge Mann der ( wahrscheinlich ) die Daten von Hillary Clintons Privatserver heruntergeladen hat, sie an Wiki-Leaks übergab und daraufhin mittels Rückenschüssen ermordet wurde.
    Die 2 Schützen ( der Gang M-13 ) wurden ein paar Strassen weiter ebenfalls tot aufgefunden…?
    Seth Richs Tod wird als Raubüberfall geführt, der Tod der 2 ebenfalls erschossenen Täter als was ?
    Nun ja, im Umkreis der Clintons gab es in den letzten 30 Jahren 49 Todesfälle, darunter 9 ehemalige Leibwächter der Clintons, von denen jeder einzelne Todesfall Merkwürdigkeiten aufweist.

    Die Renaissance samt der Medicis und Borgias haben wir zwar hinter uns, trotzdem ist das eben nach wie vor Realpolitik.

    Wenn sie glaubt nicht erwischt zu werden, lässt die hohe Politik ihre Dienste auch gerne mal Morden.
    Warum sollte das bei Top-Bankern auch anders sein, sie sind aus dem nahezu selben Holz geschnitzt, nur das die sehr vile filigraner arbeiten müssen.

    Trotzdem, es kann auch gut sein das der Mann schon vorher Suizidgefährdet war, so konnte man den Umstand vielleicht auch nur einfach gut nutzen.

    Transparenz….. nur das hilft.

  18. Bin ich der einzige, der in diesem Artikel keinerlei Zusammenhang sieht? Wirres Geschreibe und stetes Umhergumpen von einer zu einer völlig anderen Geschichte.

    • Sie sind mit Sicherheit nicht der Einzige *wo keinen Zusammenhang sieht*. Aber mit Sicherheit der Einzige wo es noch publiziert! >>Wir leben alle unter dem gleichen Sternenhimmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont<<

    • Frau Villalon hat bis jetzt noch keinen kohärenten und konsistenten Artikel geschrieben. Sie nimmt irgendwelche Meldungen, Informationen usw. und hofft, daraus eine Argumentationskette bilden zu können. Die fehlenden Kettenglieder ersetzt sie mit Spekulationen, die auch innerhalb des gleichen Artikels mehrfach umgedeutet werden. Ihre angedeuteten Schlussfolgerungen entbehren jeglicher Logik und jeglichen Argumenten. Darum fehlen auch die Verschwörungstheorien nicht.
      Journalismus liest sich anders.

    • Seh ich auch so! Einmal mehr IV mit ihrem kruden Gewäsch das einzig dazu dient ihr angeschlagenes Ego aufzupolieren, dank LH spart die KL von IV Therapiekosten!

    • @Hans Meier

      Es braucht ziemliche Unterbelichtung, um die Zusammenhänge in diesem Text nicht zu begreifen. Lesen Sie bitte weiter den Blick, da begreifen Sie vielleicht noch ein klein wenig.

    • @Spaeher

      Schreiben sie doch selber irgendwo. Vielleicht finden sie auch jemanden der so bekloppt ist, ihren infantilen Schwachsinn zu publizieren.

    • Sie müssen die Artikel von Isabel Villalón nicht lesen. Sie müssen auch nicht alles in den Artikeln von Isabel Villalón glauben. Sie müssen auch nicht bei jeden Artikel von Isabel Villalón einen Kommentar schreiben…

      Sie dürfen aber gegenüber von Isabel Villalón anständig bleiben. Sie dürfen auch dazu beitragen, dass wir mehr wissen können und weniger glauben müssen, wenn Sie denn dazu überhaupt in der Lage sind…

  19. UR und TT haben gar nichts gewusst, diese Brüder interessiert nur das eigene ICH und sonst gar nichts. Shame on you for ever.

  20. Ihnen fehlen wesentliche Informationen, wie Sie selber schreiben, dann sollten sie auch auf Schlussfolgerungen verzichten.

    • @Bankomat

      Doch die Fragen haben gesessen… Die Schlussfolgerung auch, schafft endlich Transparenz in dieser Sache, denn die Geschichte glaubt so kein Mensch.

  21. Liebe Frau Villalon

    Sie schreiben: „In diesem Fall bin ich hier die Ohnmächtige, nicht mehr und nicht weniger.“

    Das stimmt ja nicht, Sie kennen sich einigermassen aus, haben Kontakte, sind hier auf IP beliebt usw. usf.

    Suchen Sie sich ein gutes Dutzend Mitstreiter/innen und gehen Sie in die Politik.

    Und nehmen Sie vor allem Ihren Onkel mit!

    Kriegserfahrung wird notwendig sein!

    Freundliche Grüsse, Klaus Marte

    https://apps.dtic.mil/dtic/tr/fulltext/u2/a239084.pdf

  22. Interessant…man verkauf immer das Bild einer unbestechlichen Schweiz und vor allem über jedem Verdacht, aber die ganze Welt ist ein Land…schließlich haben Mexiko, Kolumbien und Sizilien von vor vielen Jahren viel mit uns allen gemeinsam…schauen Sie Narcos – Series in Netflix an: diese Filme, aus wahren Geschichten entnommen, zeigen, wie die Macht, die Welt funktioniert…am Ende wird niemand mehr Fragen haben…

    • „El patron del mal“ von Kolumbien ist viel besser und authentischer als „Narcos“ von Hollywood gemacht. Es ist 75 Kapitel lang und macht fast süchtig. Eine der besten Serien weltweit. Nichts für schwache Nerven.

  23. „business as usual“ muss man leider sagen – die Liste „Clinton Dead Count“ zählt fast 50 Namen, die auf „unerklärliche“ Weise verstorben sind, Epstein ist vermutliche der Nächste auf der Liste – aber es wird sicher spannend, wie im Fall T die Verschleierung vollzogen wird.

    • Marte……

      Lesen und schauen sie sich das folgende einmal an.

      „Projekt Veritas“ kennen Sie sicher.
      Die Aktivisten von Veritas wollen aufdecken was in den USA geheim bleiben soll.
      Und erstaunlich wie erfrischend die Gesellschaft darauf reagiert…. eben mit Dingen wie dem „Projekt Veritas“.

      Gerade haben sie Kyle Jureck einen Feld-Kampagnenleiter des US Präsidentschaftsbewerbers Bernie Sanders erwischt, wie er seinen Gedanken freien Lauf lässt.

      Wer gut Englisch versteht sehe sich das hier an.
      https://www.youtube.com/watch?v=BsUAvh_PCWA&feature=emb_title

      Erschreckend wie da ein Mann des Kommunisten Sanders von brennenden Städten und Gulags für Republikaner spricht.

      Hier auf dem Blog findet sich eine Teilübersetzung.
      Den Blog kann ich nicht empfehlen, er ist Verschwörungstheoretisch und auch Antisemitisch…. aber die Übersetzung kann man hier in Deutsch lesen.

      https://www.n8waechter.net/2020/01/14/project-veritas-james-okeefe-zeigt-die-radikale-politische-linke-in-den-usa/

      Warum haben die Amis so gerne Waffen….. nun kann man es verstehen.
      Die glauben das sie sich eines Tages gegen solche Leute werden wehren müssen.

    • @Walter Roth

      Hier sind leider Sie auf dem Holzweg, weil Sie in Parteien denken.

      Sozialisten immer schlecht – Rechte immer gut.

      Der Typ von Sanders ist einfach ein Idiot, aber die Aufbereitung dieser Aussagen kann entweder der Wahrheit dienen oder eben der Propaganda und Verschleierung.

      Ich denke eher Letzteres.

      Die Auseinandersetzung zwischen rechts und links ist genau wie diejenige zwischen USA und Russland oder EU und Schweiz nur ein Schauspiel für die Wähler.

      Wichtig sind die Netzwerke dahinter und die kennt Frau Villalon anscheinend sogar persönlich.

      Haben Sie meinen Link gelesen zu Christoph Blocher und Rosa Luxemburg:

      https://www.ajour-mag.ch/waldemar_pabst_in_der_schweiz/

  24. Es gibt noch eine Liste mit Personen aus der Umgebung der Clintons, welche ca. 50 gestorbene Personen umfasst.

    Wissen Sie, ob die echt ist?

    Roberto Calvi, Vatikanbanker

    https://www.spiegel.de/geschichte/roberto-calvi-der-tod-des-bankiers-von-mafia-und-vatikan-a-947610.html

    Alfred Herrhausen, Deutsche Bank

    https://www.infosperber.ch/Wirtschaft/Bankchef-befurwortete-Schuldenschnitte–und-wurde-ermordet

    Josef Ackermann erklärt hier, warum er nicht das Schicksal von Herrhausen erleiden möchte:

    https://www.youtube.com/watch?v=mn6HRKvqiNk

    Detlef Rohwedder, Deutsche Treuhand

    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/interview-mit-hergard-rohwedder-witwe-des-treuhand-chefs-gibt-neue-hinweise-auf-die-moerder-ihres-mannes/23574244.html?ticket=ST-2125862-RENzeXeNlax5ZlSiyuDR-ap2

    Rosa Luxemburg

    https://www.ajour-mag.ch/waldemar_pabst_in_der_schweiz/

    • Marte…. die Liste der Todesfälle ist echt, aber sie wurde natürlich nicht von Staat erstellt.

      Für nahezu jeden dieser 49 Todesfälle in der Umgebung der Clintons gibt’s jedoch eine Polizeiuntersuchung samt Gerichtsakte und eben diese Akten wurden für diese Liste zusammengetragen.
      Bei zweifelhaften Todesfällen, gerade auch bei jungen trainierten Personenschützern, da wird nahezu immer Untersucht.

      Erinnern wir und das den fall des Brigadiers Jean Louis Jeanmaire. Der altgediente Mann wurde in die Wüste verbannt aufgrund bis heute unbewiesener Vorwürfe, ja vielleicht.

      Es ging dabei um nichts, ausser um die Abneigungen eines Bundesrates Furgler…..
      Was ist Möglich wenn es um etwas wirklich grosses geht?

      Eben zum Beipsiel in den USA ?

      Und auch in China wo Milliardäre die das neue Marktsystem erzeugt, plötzlich nirgends mehr gesehen werden ?

      Die Clintons sind ja in den letzten 30 Jahren schon einige male einem bedrohlichen Verfahren entgangen, das wohl nur weil sie Einfluss, Geld und ja ….im Amt auch Immunität genossen.
      Sie sind die Verkörperung dessen was die Amis als „Deep-State“ bezeichnen.

      Bei Seth Rich wurde der Tod als Raubmord in die Akten genommen. Mit mehreren Schüssen in den Rücken und einiges an Barmitteln in der Tasche….???

      Nun ja, Skeptiker werden natürlich anführen, das in 30 Jahren bei einem Umfeld wie den Clintons mit hunderten Bediensteten die im Laufe der Zeit für die gearbeitet haben, schon mal ein paar Todesfälle zusammenkommen.
      Und bei Seth Rich sagen die das der Täter bai seinem Raubmord vielleicht nur gestört wurde, er den nur nicht zu Ende begehen konnte…..

      Das ist auch nicht von der Hand zu weisen.

      Das ganze müsste eben aufgearbeitet werden, damit ein Bild der Lage entsteht….. genau das aber wird nicht gemacht.

      Es sind private Blogbetreiber und Aktivisten die sich darum bemühen, aber eben darum auch ohne staatliches Gütesiegel bleiben.

      Die Amis die ich kenne, sagten mir ja oft auf die Frage…. warum kauft ihr so viele Waffen ? …. „wegen der Regierung“

    • @ Marte…….

      das Thema Rosa Luxembourg, Karl Liebknecht und deren Spartakistenaufstand habe ich mir vor 30 Jahren schon mal genauestens erlesen.
      Und damals wusste man natürlich schon genau wer sie ermorden lies. Es war Otto Wels von der SPD.
      Der Befehl kam von der damaligen SPD, genauer Otto Wels der auch Stadtkommandant von Berlin war.
      Nur der Exekutor war ein Freikoprps-Offizier. Offiziere die ihr Leben lang nichts anderes gelernt hatten, nahmen zu der Zeit jede Anstellung an um sich über Wasser zu halten….. auch bei er SPD.
      Da die SPD die Regierung innehatte, wurden deren Befehle ausgeführt.

      Den Korpus von Luxembourg hat man als sogenannte Wachsleiche, ja vor ca. 30 Jahren wieder aufgefunden.
      Ich glaube sie lag im Keller der Charité.

      Lesen sie das zum Thema, der JFB Blog hat es schön zusammengefasst.

      https://juergenfritz.com/2019/01/15/luxemburg-liebknecht-mordbefehl/

    • @Walter Roth

      Die entscheidenden Paragraphen in Ihrem Link sind:

      „Liebknecht und Luxemburg konnten nicht wissen, dass  Tage zuvor Philipp Scheidemann (SPD) zusammen mit seinem Geschäftspartner, dem Kriegsgewinnler Georg Sklarz, eine hohe Belohnung für die Ergreifung der beiden Spartakisten ausgesetzt hatte. Manche sprachen von 50.000 Mark, andere von 100.000 Mark.“

      Georg Sklarz war als Militärspitzel und Musterschieber bekannt, der schon am 11.11. 1918 eine Firma die so harmlos klingende „Berliner Wach- und Schließgesellschaft“ gegründet hatte.

      Ihr übertrug seitdem der „Rat der Volksbeauftragten“ die Versorgung der Berliner Bevölkerung. So stand Sklarz, der auch ein Jahr zuvor bei der Fahrt Lenins aus der Schweiz durch das Deutsche Reich seine Finger mit im Spiel gehabt hatte, vor einer gewaltigen wirtschaftlichen und einträglichen Zukunft.

      Mit dem Geld der Reichskasse bezahlte er alles, was die Volksbeauftragten wollten: Brot und Mord, aber auch „wüste Sektorgien mit leichtbekleideten Weibern, von Schlemmerfesten, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellten.“

      Später wurde noch bekannt, dass an seinem Tisch  die Genossen Ebert, Scheidemann und Noske und andere „Urfeinde des Kapitalismus“ schwelgten.

      Sie wurden von ihm „bis ins traute Heim  mit Nährmitteln versorgt, ließen Verwandte in seinen Betrieben anstellen und löhnen, stellten ihm Aus- und Einfuhrscheine zur Verfügung und ermöglichten ihm aus Reichsmitteln Riesengeschäfte.“ (Klein)

      Es ist somit das Geld, welches die SPD und die weiteren Beteiligten überzeugt hat!

      Und Sie schweigen über die Verbindung zu Christoph Blocher?

  25. You are getting closer Madame Villalon!

    Eine sehr effizient Lösung ist Transparenz aller Geldflüsse.

    Wir können ja mal mit unseren Steuern anfangen.

    Ich will jeden Buchungssatz einer Firma oder Privatperson sehen, der mit meinen Steuern bezahlt wurde.

    Inklusive Look-Through!

  26. Liebe Frau Villalon

    Vielen Dank für Ihren Mut.

    Hier handelt es sich offensichtlich um eine Büchse der Pandora, die geöffnet werden muss – im Interesse der Schweiz.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  27. CS versucht weiterhin mit Ihrer Strategie Vertuschen, Abstreiten, Leugnen und Verneinen durchzukommen.

    TT war zu 99.99 Prozent direkt und indirekt informiert, wenn 2 Geschäftsleitungsmitglieder und weitere Mitarbeiter beschattet und ausspioniert wurden und weiterhin werden.

    • Da bei der CS jeder auf dieser Ebene seinen Kollegen oder Untergebenen überwachen lassen kann, ohne dass es von jemandem darüber abgesegnet werden muss, dürften auch Thiam und Rohner überwacht werden. Irgendwie tröstlich.

  28. Man kann vorerst nur spekulieren. Bis zum Beweis des Gegenteils ist meine Theorie, dass der Mann neben der CS noch andere Mandate hatte. Solche, von denen die CS nichts wusste und die nicht unbedingt in deren Interesse waren.

    • …oder die CS Leute hatten etwas gegen ihn in der Hand. Das ist doch das Naheliegendste.

  29. Wirtschaften bedeutet Krieg, mit weniger Toten, aber nicht unbedingt mit weniger Kollateralschaden.

    Fliegt ein System auseinander wird der Krieg heiss um von den wahren Schuldigen abzulenken und ein Prügelknabe muss isoliert werden.

    Das Vorgehen bleibt auf allen Stufen das Gleiche.

  30. Das Volk ist in seinen Intrigen und Narrheiten so ersoffen,
    daß es überall nur Laffen und Werkzeuge zu sehen glaubt.

    Johann Wolfgang von Goethe
    * 28. August 1749 † 22. März 1832

  31. Weshalb werden Personen, bei denen die Unschuldsvermutung gilt, die Namen wie bei verurteilten Kriminellen nur mit einem Kürzel erwähnt?

  32. Willkommen in der Welt der globalen Machtelite. Sicherlich werden die Untersuchungen eingestellt bevor es noch mehr Selbstmorde gibt. Man hat ja schliesslich seine Akten über die Leute in verantwortlichen Positionen, ihre privaten Vorlieben, kleinen Nebenbeigschäften, allfälligen Schulden, etc.
    Insidertipp: Immer alles böse mit „den Sowjets“ in Verbindung zu bringen, ist alte CIA/MI6 Schule. Funktioniert schon seit Jahrzehnten und zwar so gut, dass man das heute noch gebrauchen kann einfach mit „die Russen“.