SVP, Inside Paradeplatz, Systempresse: „Hans, was ist das für ein Sturm im Medienteich?“

Die Aargauer Zeitung greift zur Nazikeule, indem sie Begriffe vermischt, sagt Hans Geiger. Und der Präsident seiner Partei gerate zwischen die Fronten, weil er ein Netter sei.

Kommentare

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  1. Sehr geehrter Herr Hässig,

    verkaufen Sie Ihr Portal an Tamedia oder Ringier oder an einen anderen zahlungskräftigen Interessenten.

    Das wäre mein Tipp für die unmittelbare Zukunft mit einem Zeithorizont 2020.

    Unter den presserechtlichen Umständen, die momentan in der BRD herrschen, wäre die Website IP innert einer Woche geschlossen.
    Die anonyme Kommentarfunktion hätte in Deutschland keinen Bestand.

    Es hat sich einiges getan in Europa.
    Tragen Sie dem Rechnung.
    Diese Querschüsse von anderen Medien werden sich zu einem Orkan entwickeln, wenn die Zeit dafür reif ist.
    Hoffen Sie dabei nicht auf Beistand durch die Justiz.

    Schauen Sie sich einmal das Interview mit dem deutschen Entertainer Harald Schmidt an. Sein Fazit: Die „Harald Schmidt-Show“ wäre, nach heutigen Maßstäben, politisch nicht mehr tragbar.
    https://www.youtube.com/watch?v=L8w4ymcraVg

    „Inside Paradeplatz“ als basisdemokratische Einrichtung mit anonymer Kommentarfunktion und politisch offener Ausrichtung nach allen Seiten wird in einem Klima der erzwungenen Gleichschaltung kaum Bestand haben können.

    Ihre journalistische Grundhaltung ist beispiellos und unbestechlich, ihre Wahrheitsliebe und Toleranz gegenüber andersdenkenden bemerkenswert, aber gehen Sie in eigenem Interesse nicht davon aus, daß diese Art von Mediengestaltung irgendein Zukunftsmodell darstellen könnte.

    Schauen Sie sich doch einmal ihre „Kollegen“, also Journalisten, z.B. beim Schweizer Fernsehen oder bei den auflagestarken Printmedien an, dort werden ihre Werte nicht geteilt und de facto ins Gegenteil verkehrt.

    Ich weiß, Sie stehen dem basisdemokratischen und freiheitlichen Grundmodell „Schweiz“ optimistisch gegenüber, aber wir haben das in Deutschland vor fünf Jahren auch geglaubt.

    Gezeichnet:
    Einer, der von Ihrem Medium profitiert hat, fünf Jahre lang, aber aufgrund der Ereignisse im großen nördlichen Kanton Rückschlüsse auf die Entwicklung in der Schweiz zieht: der bereits in Berlin, Frankfurt/Main und München angekommene Zug wird auch in Basel, Genf und Zürich anlaufen, mit ca. 15 Monaten Verspätung.

    Nächste Ereignisse sind weiter unten unter „Visionär“ treffend aufgeführt.

    • @ Paracelsus

      an Dramaturgie ist ihr Kommentar nicht zu übertreffen.

      Nein, die direkte Schweizer Demokratie können Sie nicht mit Deutschland vergleichen. Bei uns funktioniert Basisdemokratie trotz allen Unkenrufen noch. Die Auseinandersetzung findet statt.

      Und die Bürger werden als mündige Wesen respektiert. In den anonymen Kommentarspalten wird verbal gekämpft. Auch das kann unser Volk, ohne in den Extremismus oder Radikalismus zu verfallen. Und am Ende sind es meist pragmatische Lösungen.

  2. Die Linken manipulieren momentan alles und versuchen jeden noch so kleinen, brillanten Widerstand (Essays von Isabel Villalon als Beispiel) in den Dreck zu ziehen.

    Da es Ihnen hier auf IP nicht so recht gelingen will, manipulieren sie die LIKES der Kommentare bis zum Umfallen. Dies ist ein schmutziger Krieg, ausgefochten in jedem Onlinemedium.

    • @Heinz Doria

      Genau so läuft es mit den linken Kommentaren in der Weltwoche!

      Dort manipuliert die rechte Söldnertruppe die kritischen Kommentare, und zwar auf primitivstem Niveau.

      Dieser Zickenkrieg findet in beiden Lagern statt.

    • Liebe Linke und Rechte,
      Lieber mal Inhalt produzieren – auch hier auf IP – als die andere Seite schlecht machen.

  3. Herr Hässid,

    Zu Systempresse etc. …

    Eine Inhalts- und Meinungsauswertung – insbesondere der „Standpunkte“ und „Kommentare“ – ergibt bei „Inside Paradeplatz“ im Links-Rechts Schema eine eindeutige Positionierung im deutlich rechtslastigen Spektrum. Nicht jedoch im Spektrum rechts der Mitte. Im gleichen Spektrum ist etwa die „Schweizerzeit“ positioniert.

    Dies ohne Wertung.

    Es ist Ihr gutes Recht, Ihre Positionierung in der freien Presselandschaft dort festzumachen, wo Sie meinen, der Informationsgehalt würde Ihrem Zielpublikum entsprechen.

    Sie dürfen sich jedoch nicht wundern, wenn die Kritik aus dem Lager links der Mitte entsprechend ausfällt. Auch dies ein Teil der freien Meinungsäusserung.

    Wertungen sind persönliche Standpunkte, d.h. politische statements. Ob damit der Wahrheitsgehalt in jedem Fall getroffen wird, ist sekundär. Gilt für rechts wie für links.

    • Klar,

      Inside Paradeplatz muss vor allem seine SVP-Clientèle bedienen.
      Schliesslich erfolgt wohl auch das Video „Interview“ mit Hans Geiger zum „Nulltarif“.
      Daher besteht wohl noch eine moralische Rest-Schuld, die es zu kompensieren gilt.

    • Ein regelmässiger Leser von IP würde nie…..“Sehr geehrter Herr Hässid“
      schreiben.

      Zurück in die Libero Trollfabrik, dort können sie sich dann weiter den rechts-der-Mitte Vorgaben ihres Masters Karrer widmen: dem gesponserten Ausverkauf der Schweiz.

    • @ Ernst Lüscher

      Danke für den Hinweis und die Erheiterung. Dennoch bin ich in der Lage, regelmässig zu lesen.

      Sie sollten sich aber ab Schreibfehlern nicht so aufregen. Das schmälert Ihr ohnehin schon kritisches Wohlbefinden ernsthaft.

  4. Wir haben heute ganz klar eine Presse, die vom Good-Will der Reklamenauftraggeber abhängig ist und der Verlag hat im Überlebenskampf keine Wahl, als dieser Gruppe gefällig zu sein. Der breite Mittelstand hat rückläufige, frei zur Verfügung stehende Mittel für teure Zeitungsabonemente und ist immer mehr digital ausgerichtet, d.h. Zeitungsverkauf ist rückläufig. Zudem sind die Gewinnanforderungen an alle Unternehmen in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Dies ist unser heutiges System und die Presse gehört dazu, wie auch viele Politiker. Freie, unabhängige Presse gibt es nur noch im Internet.

    • Das war doch schon immer so. Nur sind die Reklamenauftraggeber nicht mehr die gleichen, weil sich die wirtschaftliche Situation verändert hat.

  5. Was die AZ hier zum besten gibt, ist genau das was ich bereits als Kommentar unter dem Beitrag von Isabel Villalon „Wutbürger? Mutbürger?“ geschildert habe. Danke AZ für die Bestätigung! Hier nochmals mein Kommentar vom 04. Juli:

    „Wutbürger“ ist lediglich ein weiterer Begriff im Vokabular des Systems, das alles und jeden in eine – oftmals braun angemalte – Schublade steckt, der unbequeme Fragen und/oder das System als solches in Frage stellt. „Wutbürger“ reiht sich also nahtlos in die gezielt verfälschenden, unglaubwürdig machenden oder denunzierenden Begrifflichkeiten wie „Verschwörungstheoretiker“, „Rechter“, „Rechtsradikaler“, „Reichsbürger“ (BRD), „Ausländerhasser“, „Menschengemachte Klimaerwärmung“, „CO2“, etc. ein. Den allerwenigsten ist dabei die Bedeutung dieser Begrifflichkeiten bewusst. Diese werden durch unsere Mainstreammedien sogar mit Absicht umgedeutet zwecks Manipulation, Denunzierung und Verschleierung. Jedes Abweichen von der allgemeingültigen Mainstreammedien-Meinung wird mit solch einer verdrehten Worthülse abgekanzelt. Wie war das nochmals mit Meinungs- und Publikationsfreiheit? Wie die allerneuesten AGB’s von Facebook, Youtube und Co. verraten, gehört diese ureigene, tragende Säule jeder „echten“ Demokratie bereits der Vergangenheit an.

    Wir leben bereits heute in einem totalitären System mit demokratischem Anstrich – damit’s den Systemgläubigen nicht so schnell auffällt. Und genau diejenigen, die mit dem Finger auf die Menschen zeigen, die die richtigen Fragen stellen und auf (gewollte) systemische Fehler hinweisen, sind jene, die getarnt als Gutmenschen ganz andere faschistoide und totalitäre Ziele verfolgen. Wie krank muss man drauf sein um eine Einheitsdenke, Einheitskultur, Einheitsmedien, Einheitspolitik, Einheitsmedizin, Einheits(ver)bildung, sprich: den Einheitsmenschen hervorbringen zu wollen? Da wir diese Muster bereits ausgieben aus der näheren Vergangenheit kennen, müssten bei uns ALLE Alarmsirenen losträllern, tun sie aber nicht.

    Welcome to the brave new World, take a seat and enjoy the perfectly developped Matrix! Just relax, turn off your brain, consume and forget who you really are and why you are here…

  6. Es ist Wahljahr und jede/jeder möchte oder muss noch seinen S…f dazugeben.
    In der Hoffnung er könne noch einige uninformierte oder naive Bürger überzeugen.

  7. Es gibt 5 bedeutende Medienkonzerne in der Schweiz:
    NZZ, Tamedia (TA), Ringier (Blick), CH-Medien (Aargauer Zeitung/Watson/NZZ-Regional, Tele M1/Züri) und SRF, die meinungsbildend sind („20 Minuten“ von Tamedia ist politisch irrelevant).
    Sämtliche dieser Medien unterstützen: das Rahmenabkommen mit der EU und auch den EU-Beitritt (im Zweifelsfall), die Energiestrategie des Bundes, die Willkommens-Asylpolitik, die Billag/Serafe-Zwangsabgaben, die grüne CO2-/Klimahysterie. Weitere Gemeinsamkeit: Alle prügeln auf die SVP ein, faire Auseinandersetzung Fehlanzeige. Es gibt keinerlei Abweichung oder gar Opposition zur Politik des Bundesrats und der Bundesverwaltung. Als einzige Zeitung ist die NZZ etwas weniger linksgrün-populistisch als die übrigen, dafür klar für das Rahmenabkommen. – Deshalb trifft es der Begriff „Systemmedien“ genau.

  8. Aus Wikipedia:
    Im Nationalsozialismus wurde „Lügenpresse“ oft gleichbedeutend mit „Journaille“ verwendet.[7] Die Wortbildung „Journaille“ wird allerdings formal nach ganz anderen Mechanismen der Komposition erzeugt als „Lügenpresse“, und ihr Eintritt in den deutschen Wortschatz wird direkt mit einer Person verbunden, nämlich mit Karl Kraus. Mit Bezug auf die Medien der Weimarer Republik sprachen Nationalsozialisten auch oft von „Systempresse“.[8] Im deutschsprachigen Rechtsextremismus wird oft ebenfalls von „Systempresse“ oder von „Medienmafia“ oder (gleichgeschalteter / deutschfeindlicher /anti-deutscher) „Meinungsindustrie“ gesprochen, um die Annahme einer zentralen Lenkung der Medien verschwörungstheoretisch auszudrücken.[9]

  9. Ich glaube, die „Systemjournalisten“ haben gegen Doña Isabel einfach keinen Stich. Sie ist ja in Wortwahl und Inhalt blendend. Jetzt versuchen sie es gegen diese „2011 eingebürgerte Spanierin“ (watson) halt auf diesem Weg. Ein billiger, defätistischer Weg. Es wäre wohl gescheiter, wenn sich die „Systemjournalisten“ näher und tiefgründiger mit dem Inhalt der Artikel von Frau Villalon auseinandersetzen würden.
    Wer sich eingehend mit der Frage befassen will, der schaue in IP nach:
    https://insideparadeplatz.ch/2019/07/04/wutbuerger-mutbuerger/#comments
    Wilhelm Tell
    5. Juli 2019 / 17:21 und die vielen dazu publizierten Kommentare.

    • Frau Villalon ist Schweizerin, ob eingebürgert oder nicht tut nichts zur Sache.

    • Richtig,

      im Populismus braucht es immer Kultfiguren und Vordenker, da der Mob i.S. eigene Denke beschränkt ist oder nicht in der Lage differenziert und systemkritisch zu denken.

  10. Hans, seit wann benutzt ein so intelligenter Mann wie du WIKIPEDIA als Informationsquelle? Kein seriöser Journalist oder Wissenschaftler bezieht sich darauf, sondern recherchiert selber. Damit machst du dir keinen Gefallen…

  11. Richtig gesprochen, Herr Prof. Geiger, Systempresse wurde nicht von den Nazis gebraucht. Die gebrauchten das Wort „Lügenpresse“. Auch richtig festgestellt, die AZ Medien, insbesondere watson.ch mit dem Altkommunisten Philip Löpfe manipulieren was das Zeug hält, ständig gegen Rechts.

    Da Isabelle Villalon hier auf IP einen demaskierenden Artikel über die AZ Gruppe und watson.ch schrieb, war dies klar die (konstruierte) Retourkutsche dafür. Rösti?
    Nicht sehr gut. Müsste ersetzt werden, einfach irgendwie zu wenig schlagfertig und intelligent. Schade.

    https://insideparadeplatz.ch/2019/04/12/vom-rattenfaenger-und-dem-fliegenpapier/

  12. Wäre schön, wenn auch im Wahlkampf alle Parteien bei den Fakten bleiben und Rückgrat zeigen können. Sonst müssen sie sich nicht wundern, wenn die Stimmbürger politikverdrossen werden.

    • Eines habe ich gelernt im Leben. Ich habe noch keine Abstimmung/Wahl verpasst und stimme NIE SVP.

    • Veritas……

      Ein ungeheuer kluges Statement.

      Nun ja, es gab 1865 auch viele Sklaven die meinten das es ihnen unter den Plantagenbesitzern besser ging wie mit der Freiheit, mit der nun niemand mehr für sie sorgt.

      Wozu gehören Sie ?

      Ich sags ihnen.
      Zu den Knechten sie sich verkaufen lassen und das auch noch voller Stolz kundtun.
      Sozis haben seit 1917 zwischen 140 und 200 Millionen Menschen zu Tode gebracht und weitere 500 Millionen in Armut gehalten.
      Und Sie wählen die…… Intelligenz scheint in der Schweiz wirklich Mangelware zu sein.

    • @ Rechner

      Vergessen die doch endlich Mal all diese etablierten, korrupten Versager-Parteien.
      Die taugen, von Links-Gruen-Gruenliberal – durch die Mitte – bis ganz rechts-, ueberhaupt nichts!
      Die sind allesamt unwaehlbar!
      Es Macht keinen Sinn, aus einem Schrotthaufen etwas auszuwaehlen.