Die Restaurant-Krise in den USA spitzt sich zu. Nach Subway, TGI Fridays, Pizza Hut, Red Lobster trifft es nun auch Hooters.
Das ikonische „breastaurant“ mit einer der höchsten Brand-Wiedererkennung in der Branche. Weltweit.
Am 1. April 1983 von 6 Freunden „with no restaurant experience“ gegründet. Danach ein Familienunternehmen. Dann Verkauf an eine Investmentgruppe.
Gerüchte über eine Schliessung gab es bereits seit über einem Monat. Eine 300 Millionen-Finanzierung schwebte als Damoklesschwert über dem Anbieter der World Famous Chicken Wings.
Nun gibt es 40 Millionen frisches Geld unter einem Restructuring Support Agreement.

„Back to the roots“ über ein Franchising-Modell.
So läuft es seit über 2 Jahrzehnten in der Schweiz. Ein Familienunternehmen steht hinter dem hiesigen Franchise-Deal mit einem Standort. Interlaken.
Best Location. Neben dem altehrwürdigen Victoria Jungfrau Grand Hotel & Spa und gegenüber der Höhematte.
Dort, wo im Sommer im Minutentakt Touristen aus aller Welt als Tandempassagiere von Gleitschirmen und Deltaseglern landen.
Hooters sei ein fester Bestandteil des „Interlaken Experience“, sagt der Sprecher der Familie. Und das gelte auch für die einheimische Bevölkerung.
Denn ohne die lokale Kundschaft käme diese Art der Systemgastronomie mit vorgegebenen Menüs und Uniformen nicht über die Runden.
In Zürich war die Entwicklung hingegen negativ. Hooters sei ein klassisches Corona-Opfer, so der Sprecher.
Nach der Pandemie sei man nicht mehr auf Touren gekommen: Fachkräftemangel, Konkurrenz.
Auch die Location beim Helvetiaplatz dürfte dazu beigetragen haben. Fernab vom Paradeplatz-Radius des internationalen Gästestroms.
Und auch die zunehmenden Berührungsängste und Skepsis der hiesigen Bevölkerung dürften zur Schliessung beigetragen haben.
Obwohl das Konzept in den USA gerichtlich alle Attacken wegen Diskriminierung überstanden hat. Und in der Schweiz gab es nie Probleme.
In Interlaken werden keine grossen Änderungen erwartet. Gelebte Bodenständigkeit und Swissness.
Das wird die vielen Touristen aus aller Welt auch künftig freuen. Und ein Grund mehr, für US-Amerikaner in die Schweiz zu reisen.
Kommentare
Kommentieren
Die beliebtesten Kommentare
-
Hooters in Interlaken ist in Russischer Hand.
-
„Blondinen-Gastro-Kette“ wirft der Glatzenheini in die Runde…
Wer nichts kann, muss Steine werfen.
-
Wer sich diesen Fastfoodmüll einverleibt, dem kann wahrlich nicht mehr geholfen werden.
-
War schon ein paar mal im Hooters in Interlaken meistens gut besucht.
Aber der Service war manchmal schlecht !!
Hübsche Blondinen nie gesehen, vor Jahren war es besser!
Aber das braucht es gar nicht in Interlaken . Lebt von spontan Besucher
sehr gute Lage. Wäre sonst schon lange geschlossen !!-
und vom sensationell süffigen einheimischen Bier…!!
-
-
Kann es wirklich sein, dass in einem Kommentar zu Hooters das Wort „Titten“ dazu führt, dass ein Kommentar zur durch diese gelebten Bodenständigkeit und Swissness gecancelt wird?
-
-
Ein mittelmässiger Fast Food Laden, nur weil die Mädels da ihre Sachen net so verstecken. So ein Kram hält sich an der Langstrass net lange.
-
Ein Fast Food Laden, der mittelmässige Burger hat wie McDonald’s, aber das Zeug kostet doppelt so viel, nur weil die Mädels da ihre Sachen net so verstecken. So’n Kram hält sich an der Langstrass net lange.
-
In Interlaken warte ich seit Jahren sehnsüchtig auf diejenigen Model-Kellnerinnen, die auf der Menükarten abgebildet sind (…
-
Ich versteh da gar nix!
-
-
Der Ort, an dem nicht nur die Pouletflügel heiss sind. Hier trifft man auf knackige Hähnchen und genauso knackige Gespräche. Wer hätte gedacht, dass „guter Service“ so viel mehr bedeuten kann? Denn bei Hooters geht’s nicht nur um Essen – es geht auch um den Blick auf das Wesentliche!
-
Der Ort, an dem die Flügel fast genauso heiss sind wie die Kellnerinnen. Hier trifft man auf knackige Hähnchenflügel und genauso knackige Gespräche. Wer hätte gedacht, dass „guter Service“ so viel mehr bedeuten kann?
-
Ja der Helvetiaplatz mit seinen in der Umgebung wohnenden rot-grünen Me too Anhänger war definitiv der falsche Ort. ich bin sicher in einer lebhaften Umgebung wie dem Niederdorf würde ein Hooters auch heute noch sehr gut laufen, vor allem auch wegen den vielen Touristen.
Ich war das erste mal 1990 während einer meiner Ausbildung in Florida öfters in einem der zahlreichen Hooters und wir Jungs hatten immer sehr viel Spass, bei Girls, Bier und Chicken Wings 🙂-
@ hooters for ever: Ja, wahrscheinlich waren dies die einzigen (halb-) nackten Frauen, die ein Typ wie Sie jemals zu Gesicht bekommen hat!
-
Sabine gell Dein Mann darf unter Deiner Aufsicht niemals in ein Hooters, nimm’s doch gelassen dass die Mädchen da sehr schön sind:-)
-
-
hä?
-
Der Grund: Das Essen ist schlecht. Burger und Frittiertes! War vielleicht in den ’90 noch eine Hit.
Im Umkreis von Helvetia-Platz ist die Gastrodichte so gross, es ist dort ein Leichtes günstiger und besser zu essen.
In Interlaken hat’s viele Amis und die kennen sich nicht aus, mit der helvetischen Kulinarik. So geht man halt dort hin, weil man es wiedererkennt.
-
Ich stimme zu.
Aber in Interlaken gibt es eben auch nicht wirklich viel, dass sogar ein Hooters überleben kann.
-
Es ist auch ein Stuck Al-Bundy-Feeling…
In Interlaken hat es allerlei: mehrere korenaische, x Thai, viele CH-Kücche, gehobene Restaurants. Und HOOTERS:-)
-
Ja der Helvetiaplatz mit seinen in der Umgebung wohnenden rot-grünen Me too Anhänger war definitiv der falsche Ort. ich bin…
Der Grund: Das Essen ist schlecht. Burger und Frittiertes! War vielleicht in den '90 noch eine Hit. Im Umkreis von…
In Interlaken warte ich seit Jahren sehnsüchtig auf diejenigen Model-Kellnerinnen, die auf der Menükarten abgebildet sind (...