„Die B-Schweiz verarmt jetzt langsam“

Während die Konzerne florieren, sogar die Banken, wird die arbeitende Bevölkerung zur Ader gelassen, sagt Klaus Stöhlker. Vor allem der Mittelstand blute, wo die Jahressaläre von 70’000 bis 140’000 im Jahr reichten. Die 40 Prozent Armen hätten nichts, die Superreichen nützten ihre Vehikel.

„Jetzt sinken die Mieten“

Nullzins-Hypos wie in Dänemark oder rekordtiefe Zinsen für 10jährige bei uns schlagen auf den Mietmarkt durch, sagt Hans Geiger. Auf günstige Büros folgen jetzt tiefere Wohnungsmieten.

„Zwei Millionen Schweizer haben dieses Ding bereits gehabt“

Auch er, sagt Anton Gunzinger, ETH-Professor und früher „Covidiot“. Das Virus sei fast nur für die Alten gefährlich. Die 90’000 in Altersheimen seien zu schützen, der Rest der Bevölkerung könne sich unbesorgt anstecken. „Dann sind wir in einem Monat durch.“ Sonst sei die Wirtschaft nicht mehr zu retten.

„Es gibt keinen Grund zum Schliessen“

Der neue Shutdown der Wirtschaft ist der Wunsch von Berner Beamten, die nicht wissen, was sie tun, sagt Hans Geiger. Sie würden dem Volk mit Statistiken Angst einjagen. Der Bundesrat soll an seinem eher liberalen Kurs festhalten – und die Beizen wieder öffnen.

„The Winner is … Urs“

Wietlisbach, der von der Partners Group, sagt Hans Geiger. Den Titel als Banker des Jahres habe der Milliardär verdient, weil er gut im Geld-Ausgeben sei – als grosser Förderer des Schweizer Sports.

„Das ist ein stabiler Impfstoff“

Die Impfung schütze auch vor der Virus-Mutation aus England, ist Covid-Experte Marcel Tanner überzeugt – er könne sie mit gutem Gewissen empfehlen. Zu vermeiden gelte es eine Zweiklassen-Gesellschaft, die zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften unterscheide. Wenn allerdings das Ausland dies bei Flugreisen mache, dann sei die Schweiz machtlos.

„Angeklagt zu werden gehört zum Job“

Dass Ralph Hamers allenfalls vor dem Strafrichter landet, sei kein Problem, findet Hans Geiger. Das sei schon Josef Ackermann widerfahren. Der Fall zeige, dass die Bekämpfung von Geldwäscherei völlig aus dem Ruder laufe. Die Polizei müsse die wahren Täter jagen, nicht unsorgfältige Banker und Helfer.

„Gibts am Paradeplatz Panik, rennen alle zur SNB“

Neu per Handy-Wisch, sagt SNB-Beobachter Fabio Canetg. Wenn die Notenbank wie geplant allen Bürgern ein Ecoin-Konto bei sich ermöglicht, müssten ihre Verantwortlichen Smartphone-Bankruns verhindern und ex ante klarmachen: Wir stützen das Bankensystem, egal, was es kostet.

„Jetzt würde ich auf Credit Suisse setzen“

Der neue Präsident Antonio Horta-Osorio ist ein Schwergewicht des internationalen Bankgeschäfts, sagt Hans Geiger. Dass er von der Lloyds her komme, einer klassischen Retail-Bank, sei gut. Horta und Gottstein versprächen mehr als das UBS-Topduo.

„Bankiervereinigung ist kein Machtfaktor mehr“

Der Austritt von Raiffeisen beschleunigt den Niedergang der einst stolzen Lobby, sagt Hans Geiger. Wenns um Twint oder anderes Technisches gehe, klappe die Kooperation, beim Politischen aber sei der Graben zwischen Gross- und Inlandbanken zu tief.

„Das gäbe eine Revolution des Geldsystems“

Die Idee der Bank der Zentralbanken BIZ, einen E-Coin für die Unternehmen zu lancieren, birgt Sprengstoff, sagt Hans Geiger. UBS, CS und Co. sässen auf dem Trockenen, weil alle ihr Geld zur Notenbank transferierten. Für SNB-Chef Jordan ein Albtraum.