Neuer Bonus-Trick der UBS-Kapitäne: Cash now

CEO Ermotti: Rekord dank Millionen-Regen in bar – Präsident Axel Weber: viel mehr Cash, viel weniger Risiko – Aktie im Keller.

Minder war mal. Jetzt wird zugelangt. UBS-Chef Sergio Ermotti stiess im 2015 in eine neue Sphäre vor. 14 Millionen Franken erhielt der Grossbankenchef, mehr als seine Kollegen bei Nestlé und Novartis.

Wie das? Die UBS machte einzig dank Buchhaltungs-Gimmicks rund um Steuern einen stolzen Gewinn. Operativ war das Jahr durchzogen.

Rekord-Boni und -Gehalt für vermiedene Steuern – ein neuer Witz in der never-ending Saga um die Grossbanken-Saläre.

Das Beste kommt aber erst noch. Statt einen grösseren Teil des Bonus in Aktien des eigenen Unternehmens zu beziehen, gibt’s für Ermotti mehr in sicherem Bargeld.

Cash now, lautet das neue Motto an der Bahnhofstrasse.

Bei Ermotti taucht im heute publizierten Vergütungsbericht 2015 ein neuer Posten auf. Er ist überschrieben mit „unmittelbarer Baranteil“ und macht eine schöne runde Million aus.

Für 2014 prangte in dieser Spalte noch eine fette Null.

Das heisst: Von Ermottis vielen Millionen – genau sind es 14’311’261 Franken – sprudelt ein schöner Anteil in sicherem Bargeld.

Sofort zur Verfügung, kein Risiko mit schwankenden Kurse, praktisch für eigene Immobilien oder private Investments.

Im Bericht hebt die UBS Anderes hervor. 91 Prozent der ganzen variablen Vergütung des CEOs erfolge in Form aufgeschobener Instrumente – also immer noch viel.

Der Verwaltungsrat, der Ermotti den riesigen Sprung zugesteht, lobt den Steuermann der UBS in den höchsten Tönen.

Man würdige seine „starken Leistungen (…) auch in qualitativer Hinsicht. Seine Fokussierung auf die Umsetzung unserer klar umrissenen Strategie hat diese Ergebnisse möglich gemacht.“

Welche Ergebnisse nochmals? Der Gewinn ist vor allem auf dem Papier Ok, die operative Schlagkraft bleibt weiter mittelmässig.

Und der Aktienkurs ist blamabel.

Statt dass sich die neue Strategie mit Fokus auf die vermeintlich rentable und sichere Vermögensverwaltung endlich in steigenden Kursen niederschlägt, stürzte die UBS ab.

Weniger als die CS, aber viel zu viel für einen vermeintlichen Champion.

Es ist the same old story: Die UBS kämpft sich durch die Märkte, ihre Spitzenkader lassen sich vergolden.

Verantwortlich ist Axel Weber, ein Professor aus Deutschland, Ex-Chef der dortigen Bundesbank, selbst ernannter Aufräumer und Aufpasser.

Weber könnte der nicht einleuchtenden Gehaltsparty – die Kollegen von Ermotti in der Konzernleitung lassen die Korken ebenso knallen wie der Ticino-Man – die Musik abstellen und das Licht ausschalten.

Doch was tut Weber? Er langt selbst auch stärker zu.

Zunächst sieht der Zuwachs von Webers Gesamtentschädigung mikroskopisch aus. Diese stieg von 5,9 auf 6,0 Millionen. Mickrige 100’000 Fränkli, könnte man meinen.

Doch dann sieht man eine eindrückliche Gewichtsverschiebung. Webers Grundgehalt, also der hier und jetzt ausbezahlte Cash-Anteil seiner Vergütung, ging mal eben von 3 auf 3,5 Millionen hoch.

Umgekehrt sank die Aktienvergütung beim UBS-Präsidenten um 400’000 Franken.

Somit gilt auch beim übermächtigen Weber: Mir den Cash, Dir die Papiere. Das Risiko der UBS-Aktien, dieser Zettelis, die einfach nicht zulegen wollen, sollen doch bitte schön die Pensionskassen tragen.

Weber befindet sich in guter Gesellschaft. Sein Counterpart bei der Credit Suisse hat sich in den letzten Jahren nur einen Viertel in riskanten Aktien seiner Bank auszahlen lassen.

Der ganze Rest erfolgte in Cash. Teure Villen, finanziert mit supergünstigen Hypotheken der eigenen Bank, sportliche Autos und andere „Investments“ können so elegant bezahlt werden.

Die Idee von Minder und der ganzen Regulierung war eine andere: Die Verantwortlichen und Risikoträger in den Too-Big-To-Fail-Banken sollen immer mehr gesperrte Boni erhalten.

Denn diese Institute, deren Untergang das ganze System in den Abgrund ziehen kann, haben eine implizite – seit der UBS-Rettung explizite – Staatsgarantie. Der Steuerzahler subventioniert UBS & Co.

Deshalb mehr gesperrte Boni, denn sie können teilweise oder ganz verfallen. Damit wären Chancen und Risiken zwischen Eigentümern und Managern gerechter verteilt, und Topshots würden vorsichtiger agieren.

Soweit die Theorie.

Nun zeigt sich, dass nicht nur alles beim Alten bleibt. Sondern der Topf wird noch extremer zugunsten der Manager und ihrer Aufseher, den Verwaltungsräten, verteilt.

Und weil der ganze Bonus insgesamt nicht wächst, da das Geschäft harzt, muss unten gespart werden. Durchschnittliche UBS-Mitarbeiter in der Schweiz müssen froh sein, wenn etwas für sie übrigbleibt.

Wie im alten Rom.

Kommentare

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  1. Es tut mir leid, aber ihr seid einfach nur ein neidisches Pack! Ich bin seit 6 Jahren bei einer Grossbank und war vorher viele Jahren in anderen Branchen. Die Bankenbrache in der Schweiz ist toll! Die Saläre sind fair, Sozialleistungen nach wie vor überdurchschnittlich gut. Man muss viel arbeiten, aber das Umfeld stimmt. Wem es nicht passt, soll doch einfach die Branche wechseln. Und nein, ich bin kein MD, habe ein ganz normales Salär und mittlerweile auch 50. Aber wenn ich insideparadeplatz lese habe ich das Gefühl, es gibt hier nur frustrierte, wohlgenährte und neidische Pappenheimer, denen es viele Jahr gut ging und die jetzt endlich in der (nach wie vor sehr guten) Realität angekommen sind. Man sahnt nicht mehr so viel ab wie früher, aber es geht den Bankenmitarbeitern nach wie vor gut. Das Salär mag ich Ermotti gönnen!

    • Haha oh Gott, da hat einer in der PR Abteilung der UBS noch nicht verstanden wie das Internet funktioniert.

  2. Für alle die nicht zur Bankräuber- Kaste gehören: Es gab mal Swiss Banking. Heute gibts Schiss Banking! Punkt. PS: Es wäre nicht schlimmer wenn China alle Banken übernehmen würde!

  3. Ich war sehr stolz auf meinen Vater. Er war BANQUIER und für das Wohl sowohl seiner Kunden und als auch seiner Mitarbeiter besorgt. Die Klienten verdienten, die Mitarbeiter waren zufrieden. Er verdiente so, dass wir alle sehr gut leben konnten, aber nie ein schlechtes Gefühl haben mussten. Er war eben Banquier. Sein Verhalten war ethisch.
    Heute arbeiten offenbar nur noch Banker = Abzocker, deren höchstes Ziel es ist, möglichst ihre Taschen zu füllen. Kunden zahlen horrende Gebühren und die Aktien verlieren an dramatisch an Wert.
    Wann hat das ein Ende.?

    • Herr ARN(i), sie sprechen mir aus der Seele. Aber ich verstehe halt auch nicht, warum es so saudumme Kunden gibt, die ein solches Verhalten noch unterstützen. Ich habe sämtliche Beziehungen zu CS und UBS schon vor Jahren beendet.

    • Naja, Ihr Papa hatte ja auch 3-4% „gratis“ Return im Namen von Zinsen sowie ein Bankgeheimnis welches er damals nur in einem Satz erklären musste und dann war alles klar. Heute können Sie noch so ethisch sein und sich um Ihre Mitarbeiter kümmern wie Sie wollen, die guten alten Zeiten sind nicht der Ethik wegen Vergangenheit!

      Es fiel früher einfach viel weniger auf wie viel Ihr Papa damals absahnte und die Kunden abzockte. Doch denen war es egal, Zinsen gabs aufs Cash und unnötige Fragen gabs keine. Heute guckst du lieber drei Mal auf die „bottom line“ wenn da noch Steuern und Kosten dazu kommen. Da könnte auch ein BANQUIER nichts machen. Lolz

  4. wäre ich aktionär, ein grosser aktionär, so wie die pk’s, wohlverstanen, unsere vorsorgestiftungen, dann wäre es mir nicht egal, wie viel sich alle im verwaltungsrat und in der geschäftsleitung aus der kasse schöpfen!
    wieso ist es dann doch so? ev. korruption im spiel? ist doch meistens so,
    wenn man es nicht verstehen kann, im besten willen!

  5. Würden diese gierigen Herren die gleiche Energie in die Unternehmensstrategie und -Entwicklung investieren, wären UBS und CS heute florierende Vorzeigeunternehmen. Stattdessen sind es zwei Schandflecken in der Schweizer Unternehmenslandschaft.

    • Was ich nicht verstehe ist warum niemand gegen diese Raubritter aufsteht?! Alle Kommentare dagegen bringen doch nichts. Zusammen dagegen aufstehen sollte man schon lange.

  6. volk beschissen – ubs, vom staat gerettet, nix, aber nix gelernt: ermotti bis schweiz chef lukas gähwiler.

    man stelle sich ein KMU vor: wert sinkt , chefs kassieren immer mehr. shame on those guys. wo bleint hier der bundesrat? mut ganz verloren, herr schneider, herr maurer?

    • Diese Clique von der Regierung macht ja selbst mit bei dieser Abzockeren. Stchwort: Kaperli Villinger, nur so als Beispiel

  7. Bedingungsloses Grundeinkommen? Bei der UBS schon Realität. (Und anderswo auch…, nur unterhalb der Chefetagen noch nicht)

  8. Prophetisch hat die NZZ den Axel Weber schon am 12.11.2014 als VerALTungsratspräsident bezeichnet, der jetzt eben für sein «Alter vorsorgt»:
    http://www.nzz.ch/wirtschaft/branson-kritisiert-ubs-fuehrungsspitze-1.18423321

    Aufgrund des NZZ-Artikels stellt sich allerdings die Frage, weshalb Mark Branson (als ehemaliger UBS-Japan/Libor-Verantwortlicher und wohl auch „friend of Ermotti“) in diesem „schwersten Fall von Manipulation“ (gem. NZZ-Text) nie die Frage der „Gewähr für einwandfreie Geschäftsführung“ aufs Tapet gebracht hat, was ja bei kleineren Banken immer mal wieder vorgekommen sein soll. Und wenn sogar die NZZ (sic!) ….

    Und wenn wir schon mal bei der Finma sind: Dort gibt es noch einen Juristen (mit hin und wieder dubiosen Kunden) im VR, der in der gleichen Kanzlei „arbeitet“ wie sein Kollege „Küde“, der die Bank Bär und Funktionäre der Fifa berät, die ja FBI- bzw. „Wasch“-Probleme haben soll(en). Das nennt man dann wohl „kurze Informationswege von der Ober- zur Unterwelt“.

    • Tja, schon witzig, wenn das wirklich wahr ist. Und natürlich bin ich auch schwer beeindruckt, wie die Banken die Vorreiterrolle bei der als sozialistisch verfemten Idee des bedingungslosen Grundeinkommens eingenommen haben. Wir haben das nur bisher nicht bemerkt, aber sie stehen an der Spitze des Fortschritts.

  9. @ Lukas Hässig
    Danke für den transparenten und guten Bericht.

    Zum Inhalt:
    Das ist nur noch eine Schande was in den Big Corporations geschieht. Als Externer tun mir die internen UBS Angestellten (ausser MDR’s) echt leid. Hab mit einigen gesprochen und der Tenor ist katastrophal. V.a. bei solchen Nachrichten der Vergütungen.

    Viel sind schon auf der Jobsuche.

  10. Irgendwo während der Finanzkrise gab es von besagtem Institut Parolen wie „Bescheidenheit“, „Wahrheit und Klarheit“ zu lesen. Mit etwas Fingerspitzengefühl und Bescheidenheit könnte die UBS in unserem Land einiges an Sympathie zurückgewinnen. Die Wahrheit ist, dass sich die UBS wieder in der gleichen Phase wie zur Ära Ospel befindet, im Management herrschen Macht- & Geldgeilheit und unten wird ein noch nie dagewesener Druck ausgeübt und exzessives Outsourcing betrieben.

  11. die eigentümer sind einverstanden mit der vergütung und dem tiefen aktienkurs und werden deshalb den VR wieder wählen. der sonnenstubenSergio weiss das und kassiert zum glück ab. jetzt gibt’s noch eine GV für den geriontokratieverein mit wurscht und brod.

  12. Was Ermotti, Weber betreiben ist reines Raubrittertum. Sie sind nicht besser als all ihre Vorgänger, nur noch etwas unverschämter. Gerne empfehle ich diesen Herren (wie auch den Herren Thiam und Rohner von der CS)einmal das Buch „Robert Holzach“ zu lesen und sich seine (7 Säulen der Glaubwürdigkeit, Buch Seiten 269/73) zu verinnerlichen, denn die Thesen haben auch heute noch die gleiche eminente Gültigkeit wie damals.

  13. Bei all den Kommentaren könnte man meinen „arm und reich“ wäre erst vor wenigen Jahren erfunden worden. Das gab es schon immer. Und die Gründe wieso jemand arm ist und jemand reich sind auch schon immer die gleichen Gründe geblieben. Dank den Medien weiss man heute einfach schneller wie es aussieht. Ich weiss, nur weil es schon immer so war…
    Aber Heute gibt es bedeutsamere Themen, die man sofort angehen könnte!

    • Ist hier die Rede von Glück?

      Ich meine auf 1mio reich kann man ja noch hart hin arbeiten, aber 10mio+ Boni Jahr ein Jahr aus hat nichts mit harter Arbeit am Hut. Wollen Sie mir sagen der Unterschied zwischen einem hartarbeitenden Director/Arzt/Anwalt und einem Ermotti sind 13.5mio?

      Ich kann mit viel leben, aber nicht mit mehr Lohn nach schlechtem Resultat und nicht mit weniger Erfolgsbedingtem Lohn, was soll das? Entweder er glaubt an die UBS oder nicht. Das Cash braucht er zum leben sicher nicht. Und wenn ja ist es sowieso schon zu spät.

      Jamie Dimon hats vorgemacht. Da sieht man noch Eier, Würde und Trader Instinkt oben drauf.

  14. Für die kleine Lohnerhöhung von Sergio, mussten bestimmt wieder min. 30 Leute den Hut nehmen… Wow, muss der Mann top sein!!!

    Wieviele werden wohl dieses Jahr wieder ihre Stelle bei der UBS verlieren? 1500, 2000 oder gar 2500? Natürlich ist es immer das Fussvolk (Backoffice & IT) die bluten müssen. Wie lange geht das bloss noch gut, wann wird wohl der grosse „Klapf“ kommen und die IT für >2 Tagen still stehen…
    Selbst dann würde es wahrscheinlich die falschen treffen 🙁
    Schöne heile Welt…

  15. was? bei uns heissts immer, der Bank ginge es schlecht es müsste gespart werden..jetzt weiss ich immerhin für wen wir sparen!

  16. Aber hallo, wenn schon zugreifen dann lieber richtig! Der Ermotti und sein VR sind doch nicht dumm. Wieso sollen sie sich nicht mehr bezahlen wenn sie eh keiner daran hindert?

    Dass die eingeschlagene Strategie keineswegs Erfolg garantiert und die Zukunft nicht rosig aussieht ist doch egal, Hauptsache noch ein letztes Mal Kasse machen.

    Lustig ist doch, er würde den selben Job auch für 8 Millionen gerne machen, nur anstatt auf ein faires Level zu kommen hebt man auf 14 Millionen an. Wieso?

    Wenn Management weniger Anteil am Business will ist es ein schlechtes Zeichen. Wieso lieber 1 Million in Cash wenn er glauben würde 1 Million UBS Aktien sind in 5 Jahren mehr Wert? Und kommt mir nicht mit Diversifikation, dies ist ein klares Zeichen dass man selber nicht überzeugt ist!

    Schlussfolgerung: UBS Aktien verkaufen.

    • Agreed. Noch einmal Kasse machen vor dem grossen Knall. UBS ein „Verkauf“ und CS-Zombie sowieso.

  17. Leider haben die Chefs bei UBS (wie bei CS, ZKB…) nichts gelernt. Den Ermotti-Bonus mit der Gewinnsteigerung 2015 zu erklären ist fadenscheinig, da mittels (legalen und kreativen) Aktivierungs- und Abgrenzungstricks das (an den Möglichkeiten der UBS gemessene) eher mickrige, operative Ergebnis massiv aufgeblasen wurde. Ich werde meine PB-Kundenbeziehung zur UBS nun kündigen. Schade um die vielen guten Mitarbeiter an der Kundenfront.

    • Für was eine PB Beziehung, hohe Spesen für schlechte Beratung?

      Handeln kann ich selber billiger bei dutzenden von Anbietern. Fonds finde ich auch anderswo, meist bessere.

      Mit Null-Zinsen macht das Geschäft fast keinen Sinn mehr, nur hat mans bei der UBS noch nicht gemerkt.

      Einmal gratis Kafi im Jahr im Kundenzimmer am Paradeplatz ist es nicht Wert. Den müssen wir Kunden sicher bald auch bezahlen damit Sergio nächstes Jahr 15 Millionen mitnehmen kann. Lachend die Bahnhofstrasse herab.

    • @Observer

      … vielen guten Mitarbeiter an der Kundenfront …

      Das war einmal. Die Bonusorientierung hat auch die Mitarbeiter bis zum Lehrling nachhaltig verdorben.

    • @Hansli Weber
      da geb ich Ihnen vollkommen recht ! besser wird es in dieser Branche ganz sicher nicht mehr, vermutlich ist dass auch gut so.

  18. Die skrupellosen Abkassierer von der Bahnhofstrasse scheren sich um Minder’sche Absichten und governmentale Vorgaben. Das war von allem
    Anfang in Aussicht gestellt.

    Selbst wenn der Aktienkurs auf CHF 1.00 zusteuert, werden sich diese unrühmlichen Zeitgenossen ihre Schatullen noch prall füllen und die Obszönität Urständ feiern: Swiss Banking : No Ranking!

    • Die Minder-Initiative war schon ausgehebelt, b e v o r sie haushoch durch das Volk angenommen wurde. Heerscharen von Anwälten und Oekonomen, die ganze HSG-Prominenz, war damit beschäftigt. Tja, das sind die Grenzen der Demokratie. Aber Hauptsache war, dass das Stimmvieh glaubte, es ändere sich etwas….
      Je mehr crash, desto mehr cash. Nur Bares ist Wahres.

  19. Zeigt wiedermal, wie fortschrittlich die Finanzindustrie ist: Die hat das „Bedingungslose Grundeinkommen“ schon längst eingeführt.

  20. Es ist eine Kunst, die Leute über den Tisch zu ziehen und sie die entstehenden Reibungshitze als Netzwärme empfinden zu lassen!

  21. Es sind eben KEINE Unternehmer, sondern bloss Lohnabgreifer-Maximierer ohne echte Verantwortung (und auch die ist wohl „abgehedged“ durch eine Versicherung, welche von der UBS bezahlt wird), die sich aber wie erfolgreichste Unternehmer bezahlen lassen wollen bzw. selbst bedienen. – Vielleicht merken dies die Aktionäre auch einmal.

    • Leider sind die Hauptaktionäre Pensionskassen, Rentenanstalten, etc.
      Denen ist es doch völlig Wurscht, Hauptsache die Dividende stimmt…
      Das ist ja der Witz an der ganzen Sache. Die die sich daran stören, sind Kleinaktionäre, welche leider mit ihrer Stimme, selbst wenn sich alle zusammenschliessen, nichts bewirken können. Ausser einer der sagen wir 5 Grossaktionäre (siehe oben) teilt diese Meinung.

  22. Gut so! Das wird den Niedergang des Banken-Monopol-Kapitalismus nur beschleunigen. Endlich wird’s dann wieder freie Menschen geben, die nicht der Geldgierkrankheit verfallen sind.