Urs Rohners Bilanz des Schreckens

Aktie seit Ankündigung als CS-Präsident minus 70 % – kassiert seit 2010: 24 Mio., davon 18 in Cash – Kursrisiko für die Anderen.

Anwalt Urs Rohner klagt, wenn ihn jemand mit Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter vergleicht. Doch der CS-Präsident lässt Blatter heute im Edelhaus Savoy 80 Jahre feiern – das Hotel gehört der Bank.

Auch sonst ist Rohners Welt schräg. Seit er am 10. Dezember 2009 als zukünftiger Präsident der Grossbank angekündigt worden war, sank die CS-Aktie um gut 70 Prozent.

Kaum eine andere stolze Firma hat so viel verloren. Die Aktie der UBS blieb praktisch stehen, der Titel der Julius Bär erhöhte sich um 27 Prozent. Swiss Re, ein anderer Finanzmulti, stieg um 82 Prozent.

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Einzig die geplagte Deutsche Bank schneidet mit minus 64 Prozent ähnlich schwach ab.

In den letzten Monaten hat sich die Talfahrt beschleunigt. Die CS-Aktie raste ungebremst in die Tiefe, als Folge von Grossabschreibern und Risiken im Eigenhandel. Dort sind Positionen faul.

Auch da ein Kontrast zu dem, was zu erwarten war. Präsident Rohner hatte die Chance erhalten, trotz US-Milliardenstrafe zu bleiben und einen neuen CEO zu bestellen – und so die CS zu stärken.

Der Schuss ging nach hinten los. Der Plan ging nicht auf.

Deshalb eine Bilanz des Schreckens.

Doch Rohner will bleiben. Er klammert sich an seinen Stuhl, und offenbar kann oder will ihm dieser keiner im Verwaltungsrat wegreissen.

Die Gründe liegen auf der Hand. Die grossen Aktionäre, die das Sagen haben bei der CS, profitieren von Rohner.

Die Kataris und die Saudis, die zusammen die Bank beherrschen, werden Jahr für Jahr mit Milliarden-Summen bei Laune gehalten.

Die Kataris kassieren bei Zinssätzen von 9 und 9,5 Prozent jährlich über 500 Millionen Zinsen auf spezielle Bonds, die im Krisenfall zu Aktien werden.

Für die Saudis als zweiter Grossaktionär der CS regnet es im Frühling stets warme Dividenden. Sie könnten diese in Aktien beziehen, ziehen aber Cash vor.

Damit sind wir beim Kern. Cash ist das Schlagwort.

Die CS wird von den bestimmenden Figuren beim Bargeld, also dem entscheidenden Faktor für jedes Unternehmen, ausgesogen.

Bares für mich, Aktien für die Anderen – so lautet das Motto. Es erklärt, warum sich trotz offenkundigem Niedergang bei der Nummer 2 des Finanzplatzes ganz oben nichts ändert.

Alle, die am Drücker sind, profitieren.

Auch Rohner. Seit Januar 2010, also zum Auftakt jener Zeit, als er designierter VR-Präsident war und ein Jahr später, im Frühling 2011, dann auch das Steuer übernahm, liess sich Rohner in Cash bezahlen.

Von seiner totalen Entschädigung von 24 Millionen Franken für die Jahre 2010 bis 2014 – die Zahlen für 2015 kommen in zwei Wochen heraus – landeten fast 18 Millionen bar in seinem Sack.

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Nur gut 6 Millionen musste Rohner in Form von Aktien annehmen, also Papierbelegen auf die Zukunft der CS, die unter seiner Regie mehr als zwei Drittel ihres Wertes verloren hatten.

Der Kontrast zu grossen Bankern auf der globalen Bühne könnte kaum grösser sein.

JPMorgan-Chef Jamie Dimon hat in der jüngsten Bankenkrise Anfang Jahr über 25 Millionen Dollar eigenes Geld in Aktien seiner Firma investiert.

Bei Rohner führt die homöopathische Bezahlung in CS-Papierscheinen dazu, dass der Bestand an Aktien seines Unternehmens stets etwa gleich blieb.

Gleich mager.

Ende 2011 hatte der CS-Präsident 221’000 Aktien seiner Bank, Ende 2014 waren es nur unwesentlich mehr, nämlich 229’000. Beim Jahresschlusskurs 2014 machte das nicht einmal 6 Millionen Franken.

Ergibt ein Viertel dessen, was US-Spitzenbanker Dimon an einem Tag in seine Firma investierte – und das nach 10 Jahren Rohner in CS-Spitzenämtern: als Chefjurist, Vize- und schliesslich Präsident.

War nicht die Idee, dass sich die Topleute der systemrelevanten Banken mit eigenem Geld am Risiko, das ihre Organisationen für die Gesellschaft bedeuten, im grossen Stil beteiligen?

Offenbar konnte das verhindert werden. Jedenfalls musste Rohner seinen Aktienbestand – und damit sein persönliches Risiko – nie ausbauen. Er dümpelt bei wenig herum.

Das überraschende Verhalten zeigt sich besonders seit letztem Herbst, als die CS eine 6-Milliarden-Kapitalerhöhung durchführte.

Eigentlich wäre zu erwarten gewesen, dass sich Rohner, seine Kollegen im Verwaltungsrat der CS und das operative Spitzenmanagement an der Operation „Kapitalstärkung“ stark beteiligen würden.

Wie die Management-Transaktionen der Börsenfirma Six zeigen, war das nicht der Fall.

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Insgesamt haben die 2 Dutzend Männer und ein paar Frauen CS-Aktien im Wert von nur 3,3 Millionen Franken gezeichnet. Dem stehen 1,2 Millionen Franken in Verkäufen gegenüber.

Der grösste Einzelkauf belief sich auf 523’000 Franken, ein Bruchteil des Investments von Jamie Dimon. Dahinter folgte mit 511’000 Franken bereits eine Veräusserung.

Der hohe Anteil an Cash bei seinen Vergütungen kann Rohner nutzen für private Investitionen. So baut er derzeit sein Anwesen in Zumikon aus. Die Bank gibt ihm gerne günstigen Kredit dafür.

Die Topbanker haben also lieber Cash als Aktien – denn mit CS-Papieren lassen sich keine grossen Häuser mehr bauen.

Kommentare

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  1. Welche Emotionen ein Artikel über die CS-Entourage wieder mal hervorruft. Man muss allerdings auch einräumen, das es um die CS nicht zum Besten steht, der ständige Geldabfluss in den mittleren Osten, eingeleitet unter dem Vorgänger, war ein Tausch „Geldfluss gegen Vertrauen“ und eine Verlagerung von Schulden in die Zukunft. Der Bank gelingt es aber nicht das Vertrauen der Märkte zurückzuholen, weil man – wohl zu Recht annimmt – dass es in absehbarer Zeit nichts mehr herauszuschlagen ist. Jetzt musste eine Börsenstory her.
    die Moral von der Geschicht‘ ist, dass man niemals das Schicksal einer Firma in die Hönde von Juristen legen sollte, ausser es handelt sich um eine „law firm“. Und das Schicksal einer Universalbank niemals in die Hände von Investmentbankern, diesen selbsternannten „masters of the universe“. Das kommt nicht gut.
    Die Bank ist nur zu retten durch jemand der nicht so stark auf den Eigennutz ausgerichtet ist und diese Haltung auch ein paar Jahre durchhält.

  2. Wundert das ?
    Nach 35 Jahren Kunde der Credit Suisse wurde mir und vielen anderen „Nicht Millionären“ von heute auf morgen das Konto gekündigt. Ohne jeden Grund. Man will bei CS wohl nur mehr Millionäre verwalten. Nun – hier in Brasilien kann man mit ordentlicher Arbeit nur schwer Millionär werden, wohl aber für das Alter etwas zurücklegen. Nun – diese Leute will aber die CS nicht mehr. Viele Millionäre stecken aber im Korruptionssumpf in Südamerika. Diese Kunden werden weniger!

    Hinweg mit solchen „CEO’S !

    Aber der Schaden ist schon angerichtet – ich würde nie mehr ein Konto dort eröffnen! Und da bin ich sicher nicht alleine.

  3. Ich finds schade, dass Herr Rohner kein Mitarbeitergespröch führen muss. nicht so sehr wegen der CS-Floskel („du weisst ja wir müssen sparen“), mir ist es eigentlich egal wieviel jemand anderes verdient, sondern wegen der Versäumnisse der letzten Jahre, die sich zunehmend schwerer korrigieren lassen.Von aussen betrachtet, scheint es schwierig zu sein, in der CS einen Kurswechsel und Kulturwandel einzuleiten. die ziehen ständig dieselben Leute nach. Insbesondere die Unternehmenskultur leidet und ich sehe nicht, wie sich die CS neu aufstellen und auch motivieren läßt. Schuldfrage? Eher nicht, sondern es wurden in der Vergangenheit die falschen Entscheidungsmechanismen etabliert. Kaum jemand konnte voraussehen, dass die CS dadurch so erstarren würde.

  4. Na ja die Welt ist eben ungerecht. Auch mit einem schlechten Leistungsausweis bleibt UR am Ruder. Eigentlich sollte er ja seine Boni zurzückzahlen. Das ist aber nicht einmal so aussergewöhnlich. Das gibt es auch bei anderen Firmen und die Geschäftsleitung ist häufig nur schwer wegzukriegen. Und übernommen dürfte die CS nicht werden.

    Immerhin hat man ja die Wahl. Man muss weder sein Geld bei der CS anlegen und Aktien muss man auch nicht von der Bank halten. Günstig sind die Titel ja vielleicht. Falls sich aber personell nichts ändert, dürfte das auch so bleiben.

  5. Sollte der Verfall der CS Aktie noch weiter gehen, dann kommt Goldgräberstimmung auf. So billig wird man nie wieder an CS kommen. Es wäre nicht das erste mal das ein Syndikat von Kleinaktionären bei der HV das Management entthront hat, sich die Bank konsolidieren konnte und der Aktienkurs wieder ein gesundes Niveau erreichte.

  6. Urs Rohner wird behaupten, er hätte nichts von dieser hundsmiserablen Aktienperformance gewusst und eine weisse Weste. Als nächstes verklagt er dann die Börse für die hundsmiseable Aktienperformance.

  7. Guter Artikel, er bringts wohl auf den Punkt. Bei der CS gibt es ganz oben einen leistungsverhindernden Deadlock.

  8. Ein Dieb will nichts Schlechtes erwerben. Der Erwerb von etwas Gutem ist eine gute Sache. Folglich will der Dieb etwas Gutes.

  9. Wie immer wo ein Jurist das operative Ruder übernimmt geht business verloren somit auch der Firmenwert. Hab das auch bei der CS erlebt. Die Juristen geben sich immer mehr macht und damit auch Salär. Den Frontleuten sagen Sie dann immer Achtung aber verlangen Leistungsziele welche sie sich nie selber stellen würden.
    Es gilt nach wie vor: „Chunnsch in de Analysis (ein Fachgebiet der Mathematik für alle Juristen die hier mitlesen 😉 ) a de ETH nöd druus gahsch ad Uni und studiersch Jus.“ Demnächst bei der CS im Bonviva Packet Centurion 4 Stunden Rechstberatung pro Monat inkl. Jahresgebühr = 5000.- CHF

    • Absolut richtig! Wenn man weder Ökonomie, Buchhaltung noch Mathematik à fonds versteht, sondern nur Juristerei gelernt hat, dann reicht das schlicht und einfach nicht aus, um eine Gesellschaft zu führen. Darum: Weg mit Rohner und her mit Grübel (oder ähnlichem Kaliber)!

    • Aus meiner Sicht sollte kein Jurist eine Firma leiten. Der Jurist ich ein Fachspezi. welcher das Recht kennen sollte. In der Unternehmensleitung sollten Sie etwas (nicht alles) Ahnung von allem haben und die richtigen Leute dort einsetzen wo diese gebraucht werden und die Aufgaben /Projekte umsetzen können. Zudem müssen Sie eben diesen MA den Weg ebnen damit diese den Job machen können. Wenn auf dem Weg zum Ziel was zerbricht dann ist der Jurist gefragt. Steuerrecht M Law ist sicher ein gute Ausbildung aber um eine Unternehmen leiten zu können müssen Sie sich noch einige zusätzliche Skills aneignen. General Management / Projekt Management / Gutes Verständnis für IT und das wichtigste Prozess Management. Aber hey auf mich hört ja keiner. Ich darf nur den Dreck der anderen wegmachen als externer Berater mit sehr sehr gutem Tagessatz.

  10. Die Realität schreibt die besten Satiren. UR feiert SB, während er gleichzeitig gegen IP prozessiert, weil man ihn da mit SB verglichen hat. Weiss jemand was UR für einen PR Berater hat? Am Ende gar denjenigen von SB?

    • Die Lemongrass Smoker wahrscheinlich. – „Ich habe geraucht, aber nicht inhaliert“, oder wie?

    • Rohner is dying a slow death , which is very fitting, don’t interrupt him, with each passing day his legacy as a almost complete failure deepens, he is just giving corporate historians more examples to use when the write the books about „horrible leaders“ and „what not to do“. Wish that he stays there and suffers as the ship goes down. CS is the Titanic, it has taken on too much water, its going down, life boats have already begun departing for other firms, but sadly there are not enough boats for all.

  11. Vielleicht müsste sich der Urs ohne Stolz und Scham (zumindest das hat er ja) bald mal bei Marcel Ospel nach dem Leben „danach“ erkundigen. Bitte aber nicht bei Kurer, sonst kommt er auch noch mal…:-)

  12. Lieber Herr Hässig

    Mit der vorgängigen Bitte um Entschuldigung: Wie können Sie Urs Rohner nur mit Jamie Dimon vergleichen?! Klar, Jamie Dimon ist weder fehlerfrei, noch ein Engel, noch immer auf der Gewinnerseite. Aber dennoch ziemlich erfolgreich, und dies nun schon über einige Jahre.

    Wenn Sie Urs Rohner mit Sepp Blatter, Boris Becker, Peach Weber, oder dem Knrorrli vergleichen wollen: Von mir aus. Selbst wenn auch dies für den einen oder anderen der oben genannten eine Beleidigung sein könnte …

    Mit freundlichen Grüssen

  13. in diesem Forum ist in Zwischenzeit JEDEM klar, dass UR ein Vermögensvernichter ist. Bringen Sie diesem Bericht in der sog. seriösen Wirtschaftspresse damit die Strippenzieher und die potentiellen Wähler an der GV an der nächsten GV eine Wiederwahl verhindern.

  14. Ein Superbeispiel dafür, dass sich Juristen überschätzen. Intern hangeln sie sich klug nach oben und scheitern am Markt.
    Das nächste traurige Beispiel wird Kurer liefern.

  15. Rohner ist ein gut vernetzter Blender, der gerne Wein trinkt, aber Wasser predigt. Mit seiner Nicht-Leistung wäre er in einer Position auf tiefer Stufe längst zum Teufel geschickt worden.

  16. Chömmmer dä Urs nöd zum Sparhafe Züri schickä. Döt chunter au a Kreditlimite über für sis schöne Hüüsli, chan aber vill wenigär kaputt machä.

    • @Schälleursli
      Nomal e Schwiizer Bank kaputt mache?
      Muess das si?
      Langed eini nöd?

  17. UR ist ein Drama, vom Anfang an. Aber divide et impera. So lange ihn der Regulator nicht wegschickt bleibt er, die Aktionäre sind zu verteilt. Kadermann hat selber auch noch für eine halbe Kiste CS shares, und UR, BD, TT und all diese sog Schlachtrösse haben die einst schöne Bank in den Ruin getrieben.

    • @Kadermann Hoch 3:
      Ganz klar Ihrer Ansicht. ABER: CS-Aktien oder andere Bankaktien will ich nicht weil ihre Bilanzen völlig undurchsichtig sind und ich wage zu sagen, dass nicht mal die oberste Etage die Bilanz analysieren kann – insbesondere für latente Risiken!

    • Ich wage zu behaupten, dass Rohner bei einer Buchhaltungsprüfung hochkannt durchfallen würde, gleich wie übrigens Thomas Jordan oder der Dressmann und Insider-Devisenspekulations-Spezialist zuvor.

  18. Mag sein, dass LH nicht immer ganz präzis ist, aber dass Rohner eine katastrophale Bilanz vorzuweisen hat, wird niemand bestreiten wollen. Kaum jemand dürfte aber auch etwas anderes erwartet haben als Rohner die Aufgabe übernommen hat, er war halt gut mit Kielholz vernetzt, damit hatte es sich aber auch. Logisch, dass er abtreten müsste aber es ist ja auch nichts neues, solange er die Hauptaktionäre einigermassen bei der Stange halten kann (zu welchem Preis auch immer), wird er sich noch halten können. Sein sozialer Status dürfte ihm sowieso wesenltlich mehr am Herzen liegen als die pekuniären Niederungen der CS. Mit seinem für Goldküsten-Verhältnisse bestenfalls durchschnittlichen Vermögen, spielt er ohne den Chefposten bei der CS wohl kaum mehr eine gesellschaftliche Rolle, das dürfte dann auch der Beziehung zur seiner wesentlich jüngeren Model-Frau abträglich sein, die auch keine Alten will, der nur noch zu Hause rumhängt.

  19. Das schöne daran ist, ich kann meinen Enkelkinder an bspl. U.R erklären dass man auch ohne Leistung ganz schön Reich werden kann. Leistung zahlt sich eben nicht aus.

    • so isches trudy und stürtechnisch au nöd. mer chumt ja jetz über fürd schulde.

    • @Trudi: als Beamter/Angestellter beim Staat geht für ein Minimalist die Rechnung perfekt auf. Zudem ist die Stelle gesichert.

  20. Der einzige Unterschied zwischen den Saudis /Katharris und der IS ist: es sind anerkannte Staaten. Bei allen wird gesteinigt, geköpft, gehackt und gefoltert dass es einem graust. Btw: Ist es den Muslims nicht verboten, Zinsen zu nehmen? Dividende ist nur ein anderer Name dafür. Sodele, ich schätze, dass bei der CS die internen Weisungen demnächst durch die Scharia ersetzt werden. Und Rohner persönlich peinigt den alleinig Schuldigen für das Desaster (den Archivmitarbeiter). Zur Gaudi aller am Personalanlass. Dafür kriegt er dann vom Saudi König ein Bündel 1000er zugesteckt mit der Bitt bei seinem Anwesen ein Minarett hinzustellen. Ach, zuviel Phantasie… Inshallah

    • @h.ackebeil: es gibt noch einen unterschied: IS macht auch geld mit spenden, erpressungen und entführungen, während die sau-dis und kat-harrys nur von gas und öl leben.
      die weisungen der CS sind jetzt schon umfangreicher als die sharia, und wie das kapitel über LGBT da hinein kommen konnte, ist mir angesichts des mehrheitsaktionariats niqab-haft!
      örs wird aber irgendwann vom schicksal eingeholt, da er ein schlauer ist und das cash (nicht etwa die aktien, wie gelesen – er ist ja nicht doof!) in 1’000ern zuhause bunkert. bis thomas die grösste note in der CH killt und rohners bargeld über den jordan wandert, da barbesitz = strafbar!
      phantasie…

  21. Gut recherchiert! Am intereressantesten sind immer die Schandkommentare gewisser User, sobald das Thema UR oder CS heisst. Aus welcher Ecke sie wohl kommen? Da lachen sich schon meine Lehrlinge in der Kaffeepause krumm.
    Warum ist UR immer noch VR-P? Wer den Hauptaktionären einen schönen laufenden Return von gut 10% sichern hilft, darf weiter im VR sitzen, v.a. als Präsident. Es gibt nur ein kleines Problem: der Total Return stimmt nicht, die Kursentwicklung ist, und das schleckt keine Geiss weg, katastrophal. Wetten, dass UR fliegt, sobald die arabischen Nothilfen nicht mehr in der einen oder anderen Form verzinst werden??

    • Dieses Forum hiess vor 300 Jahren Pranger. Einziger Unterschied: Spucken ist hier (noch) nicht möglich.
      Einziger Unterschied zwischen Maikäfer und UR: Der Maikäfer fliegt erst im Mai.

  22. Zu Monsieur Urs Rohner’s Tätigkeit kommt mir im Moment eigentlich nur das Wort „loser“ in den Sinn und so jemand geriert sich immer noch als VR-Präsident einer einst guten Bank. Ich würde so einem eigentlich einen „Tritt in den Hintern“ geben und ihn so auf den Paradeplatz spedieren, aber das verbietet mir meine Erziehung, deshalb hocke ich weiter auf meinen Schrott-Papieren namens CS-Aktien !

  23. Das klassische Bankgeschäft ist eben eine untergehende Industrie.

    Gestern die Blaumänner, heute die Anzugträger.

    So sieht Strukturwandel aus.

    Daß die Betroffenen im Rahmen der schrumpfenden Möglichkeiten individuell Verdienst und Vergünstigungen mehren, so lange wie dies noch möglich ist, ist eher normal und menschlich verständlich.

  24. Geil für Rohner! Da hat sich doch das Schleimen und Druckmachen bei Kieli wirklich gelohnt. Da blieben nach Steuern doch locker 12 Mio Cash plus Aktien übrig. Er wird langsam zu einem echten UHNWI trotz wenig Leistung. – Es kommt im Manageruniversum eben nicht darauf an, was man tatsächlich macht, kann und erreicht, sondern, welchen Vertrag man hat… Das ist nicht nur in den Banken so, findet sich auch in der Industrie.

  25. Mein ganzes Vermögen habe ich von der CS auf eine Schweizer Bank transferiert. Was die Herren an der Spitze machen ist eine Frechheit. Der Kundenberater Chef hat kurz vor dem Abzug angerufen und mir mitgeteilt, dass sie die beste Bank in der Schweiz sind. Vermutlich die beste Bank für die Abzokker an der Spitze…. Mir tut mein Kundenberater leid. Er hat mit viel Energie sich stets eingesetzt, aber von „Oben“ wird alles zu nichte gemacht…..

    • Vermutlich hat ihr Kundenberater in diesen Tagen auch den blauen Brief erhalten wie so viele! Das Gemetzel ist im vollen Gange.

  26. Offensichtlich kennt sich Herr Hässig mit den Unterschieden in den Corporate Governance-Strukturen zwischen den USA und der Schweiz nicht aus – vielleicht sollte seine Analyse relativ und in Abstimmung mit den Charakteristika der Corporate Governance in beiden Ländern ausfallen.

    Aber das passt ja sogar nicht zu ihm – Hauptsache hetzen und übertreiben.

    • @Corporate Governance
      Das glauben auch nur Sie, dass Herr Hässig nur hetzt und übertreibt.
      Fragen Sie mal die Angestellten ob sie das ähnlich sehen und wie Stimmung bei der CS bei den „kleinen“ Arbeitern.
      Und sagen Sie mir jetzt nicht, selber Schuld man kann ja gehen. Wenn man 50+ ist geht das leider nicht mehr so einfach und schon gar nicht, wenn man schon 2x Arbeitslosigkeit und Jobsuche hinter sich hat und kennt.
      Dann ist man überhaupt froh einen Job zu haben auch unter so widrigen Umständen.

  27. auch wenn ich kein Freund von CS bin. Die von Ihnen erwähnten Cocos kosten die CS etwas über 500 Mio, nicht Mia.

    Das ist ein gewaltiger Unterschied.

  28. Lamentieren bringt nichts. So lange die Eigentümer der Bank derartige Auswüchse tolerieren, ändert sich nichts. Insofern kann man U. Rohner nicht einmal einen Vorwurf machen. Stossend an der Geschichte ist wohl mehr der Umstand, dass Rohner meint, er sei ein guter Manager und sich nicht schämt, derart viel Kohle anzunehmen. Beim Thema Selbstbild – Fremdbild tun sich gewaltige Gräben auf. Rohner ist ein Söldner, das Schicksal der CS ist ihm scheissegal.

    • Ich versteh nicht warum man in dieser Firma nicht merkt, dass es nicht läuft. Und immer wieder dieselben Fehler macht. Ein Trauerspiel was hier läuft. Italien möchte jetzt auch klagen.

      diese Firma wird von der unglückseligen Kombination „Geldgierkge Investoren aus dem Mittlere Osten und willfähriges aber ahnungsloses Mannagement“ kaputtgemacht.

  29. der urs. der ehrgeizige urs hat den cs kunden einen verlust beschert, der an missetat grenzt,

    der urs. der ehrgeizige urs hat seit seinem antritt als vrp der bank kausale fehler gemacht. der grösste vertauens-killer war rohners fehlentscheid, den selbsbediener-ceo dougan im amt zu lassen – und die cs-angestellten mit grenzwärtigen analysen zu versorgen, o-ton brad dougan:“cs ist in ruhigen gewässern unterwegs“ oder „wir haben die finanzkrise gut gemeistert“.

    heute wissen 1000ende geprellter cs-aktionäre und 1000ende entlassener cs-angestellter: alles rubbish!

    dougan und rohner: zwei selbstbediener, deren namen in einer reihe stehen wie ospel, wuffli, kurer & co..

    manager, die das ansehen der schweiz massiv beschädigen, sich nach wie vor selber bedienen und die aktionäre ärmer machen.

    kein wunder, dass inzwischen selbst cs-berater ihren kunden empfehlen, ihr portfolio zu bereinigen und cs-titel mit 40-70% verlust abzuwerfen.

    der urs. der ehrgeizige urs. ein verlierer auf der ganzen linie. er beschädigt das ansehen seiner aktionäre.

    der urs, der urs. sein verdientes honorar sollte nicht über chf 100’000.-/jahr liegen. soviel verdienen auch andere, die nicht liefern.

    • Ich kenne einige, die um die 100’000.- verdienen und sehr viel liefern ja eigentlich die Leistungsträger ihrer Unternehmen sind. Sie haben leider schlicht die falschen Verträge, das „falsche“ Mindset (zuerst die Firma, Bescheidenheit) und liefern statt „labern“… und werden am Ende wohl gevögelt.

    • In der Finanzbranche hat es in den oberen und obersten Etagen viele Rohners. Diese Feudalherren sollte man schon längst mitsamt der Entourage davonjagen wie das einst der Fall war.

    • @Thomas Stalder

      Danke Thomas – Sie haben mir die Worte aus dem Mund geklaut. Genau so ist es ! Die kleinen liefern und die oberen labern und verdienen.

  30. „Die Topbanker haben also lieber Cash als Aktien – den mit CS-Papieren lassen sich keine Häuser bauen.“

    Bald vielleicht schon, wenn der Aktionär für 1 Mio CHF so viel Papier bekommt, dass es dem Gotthardmassiv gleicht ʕ•ᴥ•ʔ

  31. Ich wette, dass man bald mit CS-Aktien, die vom CS-Top-Management gehalten sind bzw werden, zu 400 % bei der CS belehnt werden können und damit kann man dann auch wieder Häuser kaufen!!!

    Unglaublich, was hier von der CS vom Stapel gelassen wird!