Raiffeisen holt Accenture als Retter für Informatik

Genossenschafts-Zentrale engagiert teure Berater für Einführung ihres neuen Avaloq-Systems – Grünes Licht für nächste Welle.

Die Raiffeisen-Schweiz-Geschäftsleitung ist durch den Pierin-Vincenz-Skandal in ihren Grundfesten erschüttert.

Für viele der 250 Raiffeisen-Banken draussen in den Regionen ist aber fast noch wichtiger, dass die neue Informatik nun endlich zum Laufen kommt.

Diese hat bisher über eine halbe Milliarde Franken gekostet, und ein Ende ist nicht absehbar. Für die grossen Chefs der Raiffeisen Schweiz in St. Gallen ist das IT-Projekt damit zum Prüfstein geworden.

Nun holen sie Hilfe von aussen. Und zwar von einer der bekanntesten IT-Beratungsfirmen der Welt, der Accenture.

„Accenture hat von Raiffeisen Schweiz einen Auftrag“, bestätigt eine Sprecherin der Raiffeisen Schweiz auf Anfrage, schwächt diesen Auftrag dann aber sogleich wieder ab.

„Dieser dient ausschliesslich zur Verstärkung der Schulungs- und Support-Kapazität vor und während der Migration.“

Die Accenture-Berater sind normalerweise teuer. Tagesansätze von 2’000 Franken oder mehr sind in der Branche keine Seltenheit.

Damit würde sich die Avaloq-Einführung, die unter dem Code-Namen Rainbow läuft, weiter verteuern.

Umso mehr, also intern umging, dass gegen 100 Accenture-Berater auf den Gängen der Raiffeisen Schweiz respektive dem eigens für Rainbow gegründeten Joint Venture mit Avaloq umher liefen.

Diese Dimension dementiert nun aber die Raiffeisen-Sprecherin. „Die genannte Zahl von 100 ist um mehrere Faktoren zu hoch“, meint sie in einer Email-Antwort.

Die Accenture-Helfer zeigen, wie dringend Lösungen für die Avaloq-Einführung gesucht werden. Der Wechsel der vielen Raiffeisenbanken vom alten System namens Dialba auf das neue unter dem Namen ACS für Arizon Core System ist bisher nicht nach Plan verlaufen.

Erst 22 der 250 Raiffeisen-Banken haben den Hebel umgelegt. Bei diesen kam es zu grossen Schwierigkeiten. Es gab sogar falsche Zinsberechnungen bei Hypotheken, wie der Tages-Anzeiger im Frühling berichtete.

Laut einer Quelle biete das ACS aber auch Vorteile. So würden Zusammenlegungen von Raiffeisen-Banken viel schneller und einfacher über die Bühne gehen als unter dem bisherigen Dialba-System.

Allerdings hat soeben eine von zwei Zusammenlegungen von kleineren Raiffeisen-Banken gezeigt, dass auch unter dem neuen ACS nicht alles reibungslos verläuft.

„Bei einer Fusion gab es Probleme“, sagt der Gesprächspartner. Dies zeige einmal mehr, dass die „Anwendungen neu und noch nicht richtig stabil“ seien.

Trotzdem will die Raiffeisen-Zentrale nun den nächsten Migrationsschritt vollziehen.

„Soeben haben die 22 Pilotbanken dem ACS-Kernbankensystem eine angemessene Systemreife für die weitere Migration attestiert“, sagt die Raiffeisen-Schweiz-Sprecherin auf eine entsprechende Frage

„Im Zuge dessen hat der Steuerungsausschuss die Migration des Slot 1 per Mitte August freigegeben.“ Gemeint ist, dass nun weitere Raiffeisen-Banken auf ACS, sprich das Avaloq-System, umstellen würden.

Allerdings geht es nur um wenige Banken, die diesen Schritt jetzt vollziehen sollen. Der Grossteil läuft bis auf weiteres unter dem alten Dialba.

Das Problem der Raiffeisen-Zuständigen ist, dass es an allen Ecken und Enden harzt. Beim erwähnten Joint-Venture, das den Namen Arizon trägt und in Zukunft zu 100 Prozent der Avaloq gehören soll, ist es soeben zu einem Abgang aus der Geschäftsleitung gekommen.

Die Personalie könnte mit dem Rückzug der Raiffeisen aus der Arizon zusammenhängen. Diese Operation führt zu weiterer Unruhe, zudem können nicht alle Informatiker ins Mutterhaus Raiffeisen zurückkehren. Dort hat es zu wenig Platz für alle.

Arizon im Umbruch, Avaloq weiter schwierig, Kosten weit über Budget – und dies alles vor dem Hintergrund der Vincenz-Wirren: Für die gebeutelte Raiffeisen-Schweiz-Geschäftsleitung wäre ein Erfolg mit der anstehenden Mini-Migration Mitte dieses Monats zentral.

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

125 Kommentare zu “Raiffeisen holt Accenture als Retter für Informatik

  1. Das hier beschriebene Vorgehen kann ich nicht nachvollziehen. Bevor man weitere Banken mit dem System bestückt, empfehle ich dringend, Stabilität zu erlangen. Andererseits werden die Fehlerbehebung explodieren und die Stabilität der Banken kommt ganz schön ins Wanken. Im weiteren wird es zu Folge haben, dass die Kosten weiter explodieren werden.

  2. Synpulse ist Avaloq-Partner aber Accenture hat keine Ahnung von dem Thema und bereitet jetzt sicher 2 – max 5 Folien vor, wie die Bank-IT zu retten ist. Wirklich urkomisch aber Gantenbein und Co. scheinen echt gar nichts aus den Fehlern gelernt zu haben. Das IT-Projekt bei Raiffeisen wird, so rate ich mal, frühestens im nächsten Frühjahr fertig, vermutlich aber nicht. Accenture ist nur ein Kostenfaktor, den die total überforderte Führung der Bank aus Verzweiflung engagiert hat. Ihr werdet schon sehen, was Accenture in der Praxis bringt. Es wird auf jeden Fall hier wieder zu lesen sein.

  3. Accenture? ACCENTURE? A-C-C-E-N-T-U-R-E ??

    Jetzt wird’s noch mehr kosten als mit den üblichen Avaloq-Einnistern wie Synpulse, etc. Nichts gelernt. Zentrale gehört komplett abgespeckt.

  4. Das ist wie ein schlechter Schwrz, leider Realität. Ich kann mich nur noch an die Zeit mit dem Center of Excellence erinnern. Ja, die Accenture haben sich wirklich so genannt. Es wurde danach intern zu CoIncompetence umbenannt. Was eigentlich alles über deren Leistung aussagt.

  5. Aus dem Text:
    „Dieser [Auftrag] dient ausschliesslich zur Verstärkung der Schulungs- und Support-Kapazität vor und während der Migration.“

    Es macht Sinn. Die Accenture Berater kennen der Informatik praktisch nur PowerPoint und Excel. Damit ist man gar nicht fähig, irgendetwas zu entwickeln. Nicht einmal den Betrieb sicherstellen.

    Für die Schulung selbst müssten diese Berater zuerst ausgebildet.

    • Als ob es bei Raiffeisen Schweiz nicht genügend Leute gäbe.
      Aber sogar um ein paar Schulungen selber zu organisieren und zu halten ist man zu träge.
      Und solange die Beiträge der Banken üpig sprudeln herrscht zur Sparsamkeit ja kein Anlass.
      Zeit für eine Diät in St.Gallen, es ist einfach zuviel Geld vorhanden!

  6. Unverständlich, geradezu fahrlässig, dass Schweizer Banken Ableger von US Konzerne wie Accenture beauftragen, an Ihren IT Systemen herumzubasteln.

    Eine verdeckte Einladung an die CIA/NSA die Kontoinhaber und Kontostände auszuspionieren und Hintertüren einzubauen, für eine ständige Überwachung.

    Was für eine Waschlappen-Regierung haben wir, die solches nicht nur nicht verbietet, sondern sogar aktiv fördert ??

    https://m.tagesanzeiger.ch/articles/5b660335ab5c370d41000001?utm_source=twitter&utm_medium=Ed_Post_SZ&utm_campaign=Ed_Social_Post

  7. ……..die klage kavallerie für LH ist im anmarsch – und die wird nicht so ein „fürzchen“ sein wie die von der unfähigen CS und seinem VRP!!

    • Accenture, eine wenig erfolgreiche Dinosaurier-IT Firma, soll also gelingen, woran Credit Suisse, UBS, Julius Bär, Vincenz, Forstmoser und zahlreiche andere Leute gescheitert sind: Lukas Hässig ersthaft bedrohen. Bitte entschuldige, aber allein der Gedanke ist lachhaft.
      Und bedenken Sie: Lukas Hässig steht nicht alleine. Er hat eine ganze Community hinter sich.
      Nur so als Beispiel: Als IT-Insider könnte ich Details einige ganz hässliche Deals von Accenture kennen. Wer weiss, vielleicht schicke ich mal etwas an LH?
      Und ja: Ich benutze einen Tor-Browser. Nur damit Accenture kein Geld für Klagen verschwendet.

    • @Egal. Hoffentlich können Eure Anwälte besser Deutsch als Sie. Hässig, das müsste inzwischen jeder wissen, wird zusätzlich motiviert, wenn Anwälte bei ihm anklopfen. Er wird Euch in der Luft zerreissen und öfters über Euch berichten, als Euch lieb ist. Accenture-Berater sollten von ihrem hohen Ross absteigen, sonst fallen sie noch runter und verletzen sich, in der Schlacht gegen Hässig. Zieht Euch warm an, Ihr Theorie-Berater.

  8. Als aktiver Genossenschafter freue ich mich, dass die neue IT offenbar nun endlich auf Gutem Weg ist. Mein Grossonkel war Mitgründer einer Raiffeisen und hat viele Jahre ehrenamtlich als Revisor mitgearbeitet.
    Geradezu entsetzt bin ich hingegen, dass die Geschäftsleitung der Raiffeisen Zentrale immer noch im Amt ist.
    Vor 2 Wochen hat der Bankleiter in seinem „Offenen Brief“ doch sehr überzeugend dargelegt, warum die gesamte Geschäftsleitung sofort zurücktreten muss. Die haben auch bei mir jegliche Glaubwürdigkeit verloren!
    Ich werde mich am Montag gleich wieder bei meinem Bankleiter beschweren! Diese Leute: https://www.raiffeisen.ch/rch/de/ueber-uns/organisation/geschaeftsleitung-raiffeisen-schweiz.html will ich nicht mehr sehen.

    • Sie haben absolut recht! Nur werden sich diese Damen und Herren so lange wie möglich an ihren Sessel klammern. Denn diese Sessel sind sehr gut bezahlt und warum sollte man von ihnen runter steigen.

      Es muss folgendes passieren, damit sich etwas ändert:

      1. Die 255 Raiffeisenbanken müssen Delegierte wählen die auch ihre Interessen umsetzten.
      2. Diese Delegierten müssen dann einen Verwaltungsrat von Raiffeisen Schweiz wählen, der auch die Interessen von den 255 Raiffeisenbanken umsetzt.
      3. Dieser Verwaltungsrat muss dann eine Geschäftleitung der Zentrale in St. Gallen (welche in Raiffeisen Services umbenannt werden sollte) wählen, welche auch die Interessen der 255 Raiffeisenbanken umsetzt und nicht nur die eigene Taschen füllt.

      Wie sie sehen können, wird dies wohl einige Zeit dauern.

    • @Genossenschafter und KMU-Inhaber:

      Bitte seien Sie nicht so naiv! Gerade macht ihre Dividende ein weiteres Mal Diät, und die Probleme werden bleiben!

  9. Übersetzt heisst das, dass es Sklaventreiber richten sollen.

    Wenn das Projekt noch am Anfang stehen würde, dann wäre das vielleicht eine Variante. Aber das Projekt steht kurz vor Ende. Wieviel da Accenture wirklich noch richten kann, was alles vorher schief lief, das werden wir jetzt sehen.

    Ich hoffe es hat noch genug interne Wissensträger, welche ihre Motivation nicht verloren haben. Ansonsten wird das nichts nutzen. Sonst ist selbst ein Neuanfang zum Scheitern verurteilt. Oder Accenture übernimmt den ganzen Laden gleich. Dann gehts vielleicht auch.

  10. Jeder langjährige Bankmitarbeiter, der sehr konkrete Arbeit hat (also nicht nur koordinieren, beraten, menetschen und ähnlicher Shit), kennt das: Er muss die Berater-Typen, die keinen Plan haben, grade von der Uni kommen, lausig bezahlt sind und massiv unter Druck, zuerst mal ausbilden. Dann sagen sie dem Praktiker, was er zu tun hat. Danach hauen sie im besten Fall ab. Aufräumen darf dann wieder der Praktiker.
    Das wiederholt sich endlos.

    Schlimmer ist aber, wenn sie merken, wie geil es ist, als festangestellter Menetscher mit Vollkaskoversicherung auf einer Bank wie zum Beispiel der Credit Suisse zu arbeiten. Null Akquisitionsdruck, man braucht nichts zu billen, einfach der Plausch. Halbschlau daherquatschen reicht und die ganze Arbeit einfach runterdrücken. Dann kommen immer mehr von denen.
    Sie rekrutieren und befördern sich gegenseitig und bleiben schön unter sich.
    Und dann fragt man sich plötzlich: Tami arbeite ich eigentlich für eine Sekte oder was?

    • @Sektenheine:

      Nein, dass heisst Verarschung und Parasiterei nach aller Kunst.

      Und diese Leute sind erstaunlich erfolgreich darin!

  11. Hier wird Gutes Geld Schlechtem Geld nachgeworfen. Genau so wie man es schon in der Lehre lernt, dass man es NICHT tun sollte.
    Nur damit die Geschäftsleitung von RCH nochmals ein paar Wochen länger Lohn beziehen kann. Dabei sollten die schon allesamt seit Monaten zurückgetreten sein!
    Und das Alles auf Kosten von uns RBs, die das verdienen müssen.
    Je schneller man ACS den Stecker zieht desto besser.

    • Ob man ACS den Stecker ziehen soll oder nicht ist schwierig zu sagen. Grundsätzlich sollte es möglich sein, die 255 Banken auf Avaloq zum Laufen zu bringen.

      Was wären die Alternativen? Finova, Temenos, etwas Indisches oder sonst eine Eigenentwicklung.

      Bei der Grösse von Raiffeisen würde ich eine Eigenentwicklung auf moderner Architkektur favorisieren. In anderen Worten ein gutes und benutzerfreundliches Front-End und eine Oracle Datenbank dahinter. Natürlich noch einen guten Intergrations-Server dazwischen.

      Wenn man das Produkteangebot von Raiffeisen betrachtet, müsste dies für 100 Millionen möglich sein. Das ganze würde etwas zwei Jahre dauern. Sechs Monate für die Anforderugen (und das ist das Wichtigste), ein Jahr für die Programmierung und nochmals ein paar Monate für das Testen.

  12. Accenture!
    Warum bloss nennen viele meiner – Ex-Accenture-KollegInnen – diese Firma „Accidenture“?
    Muss bestimmt einen Grund haben.
    Aber hey, Accenture ist teuer, also müssen sie gut sein…
    Die übliche Denkweise der „Top-Manager“!

    • „Top-Manager“ist eine Bezeichnung der Hierarchie. Leider nicht der Qualität.

  13. Nachdem accenture auch bei der avaloq selbst gerade die Firma umbaut, und mit Boston Consulting eine neue Strategie entwirft, passt das doch wie faust auf Auge. Berater in den 20ern steuern die Avaloq und arizon. Was kann da schon schief gehen?

    • Da wird tatsächlich ein Lahmer vom Blinden beraten. Mann oh Mann.

  14. Ich lache mich kaputt, Accenture ist nicht mal ein Implementation Partner von Avaloq!!!!

    Somit werden viele PowerPoints, die nichts sagen gemacht und es kostet Raiffeisen ganz viel Geld.
    Gantenbein schaut bei dieser Geldverschwendung einfach zu. Ist ja klar, als HSG-Professor musste er noch nie Geld selber verdienen.

  15. Es muss nun davon ausgegangen werden, dass das unrühmliche Avaloq Projekt sich in einer Endphase befindet (man fährt mit Vollgas auf eine Wand zu) .

    • ACS funktioniert, es laufen bereits 10-tausende Kunden tagtäglich über das Geschäft. Es wird das gesamte Spektrum an Dienstleistungen angeboten.

      Mitteilung eines Mitarbeiters, der mit ACS arbeitet.

    • Erst 10 Tausende Kunden? Hat Raiffeisen nicht 3,5 Millionen Kunden? Man ist also immer noch in der PoC Phase.
      Das wird noch ein langer Weg, fürchte ich.

    • Das wären dann also etwa 1% der Raiffeisenkunden, die auf Avaloq migriert sind.

      Besser kann man den hoffnungslosen Zustand des Projektes nicht zusammenfassen.

  16. Der Abgang von Guru S. von Arizon zeigt wie aussichtslos die Situation ist. Projekt vor dem Abgrund, Kosten aus dem Ruder, Betrieb teurer als ein Marsflug, Produkt für andere Banken unbrauchbar. Wer kann, bringt sich in Sicherheit. Keinen wundert es mehr, wenn die ganze Arizon-Bude innert Jahresfrist vom Erdboden verschwunden ist.

    • Sind sie doch ehrlich. Immerhin haben sie ein paar schöne PowerPoint Folien ohne Inhalt geliefert. Kosten pro Folie wohl 50‘000.—!

  17. Etwas Recherche zu den Mitgliedern im Verwaltungsrat der Accenture AG Zürich:

    «Jassfreude aus der HSG».

    • @Daniel Müller:

      Ach was. Auch in anspruchsVOLLEN Studiengängen haben die guten (wohlverstanden: nicht notwendigerweise die besten) Studierenden Zeit zum Jassen.

      Und auch einmal für ein kleines Fest pro Semester – oder gar zwei 😉 Und so soll es auch sein!

  18. Interessant wie viele Klugscheisse sich hier jeden Tag über irgendwelche Firmen aufregen können, es selber aber nicht besser können.

    • Jene vielen Firmen, von denen man in den Medien nur wenig hört, das sind im Normalfall 70% der Firmen, laufen gut. Diese wissen, wie das Wirtschaften geht.

      Medienpräsenz und die reaie Präsenz in der Wirtschaft muss man stark auseinanderhalten. Eine solide Firma würde auch nie ein Kommentargewitter auslösen.

    • @Lotse. Nicht alle sind Klugscheisser aber Sie sind definitiv ein verschnupfter Accenture-Angestellter, der besser arbeiten sollte als hier zu kommentieren. Unsere Firma verrechnet einiges mehr pro Tag aber wir haben immer eine Lösung die funktioniert, sonst nehmen wir den Auftrag gar nicht an. Accenture ist amerikanisch und da gilt es, Umsatz zu generieren. Raiffeisen macht einen Riesenfehler mit diesem Entscheid aber dem Management ist das vollkommen egal. Die kennen sich alle von der HSG und keiner von denen ist Inhaber der Firma, also spielen sie mit fremdem Geld.

    • @Lotse

      Danke für den Hosenscheisser.

      Nachdem es von Ihnen kommt buche ich das als Kompliment ab!

  19. Immer wieder und wieder MYSTIZISMUS !
    Solange der Mensch an ausserpersönliche „Authoritäten“ glaubt, so lange passieren solche Fälle.
    Gerade in der Schweiz ist dies extrem verbreitet:
    Alle glauben an den Bundesrat – Alle glauben den Grün-Roten, dass es Klima-„Erwärmung“ gebe ( haben denn alle vergessen, dass es seit Jahrmillionen Klimazyklen gibt-von Eiszeit zu Ultrahitze zu erneuter Eiszeit ) etc.etc.
    Und in den Firmen werden die internen Ratschläge gescheiter und motivierter Mitarbeiter einfach übergangen und dafür externe „Experten“ (Experts are always wrong) für sündhaft teures Geld geholt.
    Die haben oftmals tatsächlich absolut und 100% keine Ahnung, kaschieren dies aber mit optischen und verbalen Mitteln; geschniegeltes und dynamisches Auftreten (dank Kokain), dunkelblaue Limo (vorzugsweise Leasing Audi), geiler Laptop plus Pad und mindestens 2 Smartphones der allerletzten Generation, Mittagessen in den In-Läden (auch wenn man’s nachher auf der Toilette wieder rausholt) und so weiter und so fort……
    Und beinahe vergessen:
    Natürlich haben sie auch noch das Harvard-Diplömli im CV – auch wenns nur der 3 Tages Kurs war….
    Frei nach dem Motto:
    War auch 5 Jahre an der Unität – hab Würstchen verkauft !

  20. Heute nehme ich auch meinen roten Ferrari um mit meiner fünfköpfigen Familie und unserem Schäferhund den Wochen-Grosseinkauf zu machen. Und ja genau, am Montag muss ich meinen Roten noch zu Cadillac bringen für eine grosse Inspektion.

    Ungefähr so verhält es sich bei Raiffeisen und ihrem ACS-Avaloq-Derivat-System. Irgendwie war da der Verkäufer sehr überzeugend.

    Mein Roter ist immerhin schnell von A nach B. Wenn auch mit etwas beengten Platzverhältnissen…. Irgendwie habe ich das mit den Sitzplätzen und dem Ladevolumen falsch verstanden….

    • Genauso argumentieren/agieren – Francisco und sein Vor-Denker/-Dummschwäzer Peter Schöpfer.
      Sie müssen den Schaden begleichen!

  21. Liebe Morgenkaffee-Runde: Ich nehme Euch gerne die Arbeit ab:

    Ihr habt das schon lange kommen sehen und findet es eine Sauerei.

  22. Ein wichtiger Grundsatz bei IT-Projekten jeglicher Art

    alles relevante mit PI multiplizieren (Kosten, Zeitaufwand, usw)
    so kommt man der Realität schon näher.

    Diese Woche erlebt
    wollte bei Raiffeisen E-Banking einen Dauerauftrag eröffnen.
    Auf der Webseite nicht gefunden. Also ab zur Raiffeisenfiliale. Ja das können wir nicht direkt. Geht nur per E-Banking. Diese Funktion ist halt ein wenig schwierig zu finden. Dann erhielt ich eine mehr als schlecht gemachte „Anleitung“.
    Raiffeisen quo vadis?
    Und das soll eine systemrelevante Bank sein?

    • Wenn Sie zu blöd sind in einem eBanking einen Dauerauftrag zu eröffnen, dann sollten Sie den herkömmlichen Zahlungsauftrag verwenden.

      Seien Sie doch ehrlich, die Raiffeisenbank kann Ihnen schon einen Dauerauftrag eröffnen, dann kostet der allerdings. Wenn Sie es im eBanking selber machen, dann ist das gratis. Das ist der kleine, aber wichtige Unterschied.

      Läuft überall so.

      Herzlichst, Ihr
      Dr. Diamento di Marco

    • Meine 76 jährige Oma hat es geschafft, ohne zu fragen.

      Zum Glück haben die Lesen die Möglichkeit die Demo-Version des Raiffeisen E-Bankings anzuschauen und dies zu testen wie einfach es ist.

    • Die Story ist auf sämtlichen Ebenen falsch. Einen Dauerauftrag im E-Banking zu erstellen ist sehr einfach. Ihnen fehlt lediglich das Hirn dazu.

      Auch die Bank macht das für Sie, gegen eine Gebühr.

      Dumm UND knausrig ist eine böde Kombination, da kann Raiffeisen nichts dafür.

  23. 100 ist um viele Faktoren zu gross?

    Heissen die Faktoren etwa 100/99, 99/98, 98/97, 97/96 sowie 96/95.

    Das wären dann immerhin 5 Faktoren.

    Ausgehend von 95 Accenture Beratern …

    PS: Und wahrscheinlich sind mindestens 80 von den 95 weniger als 2 Jahre nach ihrem Studienabschluss …

    • Ūbrigens:
      Bei der Hypozins Berechnung gibt es auch Faktoren. Etwa die Hypothek und den Zinssatz. Damit kann man dann den Hypozins berechnen.
      Ausser im ACS, wie man hört …

  24. Abgänge an IT Mitarbeiter in der RB ?

    Interessant in diesem Zusammenhang wäre es, die IT-Abgänge/ Fluktuation bei der RB zu kennen. Überstunden/ Zeit-Saldi aller IT-Mitarbeiter dieses Projektes und die Gründe für die personellen Abgänge der Projektbeteiligten.

    Mit Accenture versucht man das falsche Problem zu lösen, die Frage müsste sein, war die Wahl des neuen Systems überhaupt passend ?

    In jeder Organisation gibt es Mitarbeiter, die einem erklären können, warum etwas nicht möglich ist .. und wie es (wofür) doch funktionieren könnte. Entweder ist diese Aufgabe die Quadratur des Kreises, oder es wurden IT Mitarbeiter mundtot gemacht oder haben sich eben verabschiedet.

    Change it .. love it .. or live it ..
    MfG Industrial

  25. Sind sich die Werbetreibenden auf dieser Seite eigentlich bewusst, dass alle Banken einen Werbeblocker im Einsatz haben. Die meisten Leser dürften somit die Werbung gar nicht sehen…

    • Durch Gelmottis IP-Verbot greifen jetzt sehr viele mit ihren privaten Smartphones und Tablets auf die Seite zu. Wie man einen Adblocker aufs Mobile Devices zum Laufen bringt, wissen nur wenige. Machen Sie sich also keine Sorgen um ein Nichtproblem …

    • Herrlich, wie die Angestellten von Accenture sich selber als @Besserwisser betiteln. Ist Ihnen jemand aufs Füsschen getreten oder meinen Sie, Ihr Kommentar sei etwa wertvoll? Och, gehen Sie zum Chefchen weinen. Jeder weiss Accenture ist eine riesige Blender-Firma, nur bei der Raiffeisen ist man keinen Tag schlauer.

  26. Accidenture?

    Da muss ich gleich laut loswiehern!!

    Was können die denn, ausser Leuten auf den Zehen rumzutrampeln und Rechnungen mit grossen Zahlen drauf zu schreiben?

  27. Accenture? Are you kidding me?

    Die Software zur Personal- und Rollmaterialplanung (Sopre) bei der SBB wurde von Accenture geschrieben.

    Das ist diejenige, welche 0-8 Lokomotivführer pro Zugfahrt aufbietet! Manchmal gar 8, oder manchmal gar keinen! Dann fällt die Zugfahrt aus! 💩💩💩

    🤣🤣🤣🤣🤣

    Ist sauberes Arbeiten so schwer? Welcher Anfänger hat das konzipiert?

    🤣🤣🤣🤣🤣

    Dann soll sich die Raiffeisen halt eben gänzlich versenken!

  28. Ja das kann ich unterschreiben! Wenn man ein Projekt versenken will, dann holt man die inkompetente Accenture an Board. Immer viel Manpower, keine Kommunikation und Austausch mit den Know-how Trägern des Kunden, kein Output, den man nutzen kann und 0 % Real World Business und Technologie Kenntnisse. Aber viel Papier. Spielt dabei keine Rolle, ob es sich um SAP, AVALOQ, Finnova, usw. handelt. Holt man Accenture dann ist das Management Ahnungslos und verzweifelt und man hört oder kennt nicht mal die eigenen Sourcen die seit Jahren auf die Problemfelder aufmerksam machen und vermutlich sogar Lösungen aufzeigen. Aber aufgrund Ihrer Position ignoriert werden. Hauptsache ein externer Guru oder noch schlimmer Messias steht bereit. Nach Accenture kommt der nächste externe Guru!

  29. Accenture ist die Scientology der IT. Misthaufen von links nach rechts verschieben, rumstochern, Rechnung schreiben und weg sind sie.

    • Die vier Tage Leichenstarre wurden aber bestimmt korrekt zum Tagessatz von 2000 USD in Rechnung gestellt, er hat ja das gleiche nützliche Arbeitsresultat abgeliefert, wie wenn er noch gelebt hätte – nämlich nichts!

  30. IT als Horror- und Freakshow. Bei den Ausschreibungen ist immer alles kein Problem, alle wissen alles, alle können alles und können alle Fragen beantworten, alles ist machbar. Nach Vertragsabschluss tauchen dann die Fragen und Problem auf die ’niemand voraussehen können‘, alles verzögert sich und wird teurer. Und alle haben sie Diplome, Zertifikate und Abschlüsse.

    • Wieso Neid? Neidisch ist man auf Leute, die Dinge haben, die man selbst nicht hat, aber unbedingt haben will. Da die höhere Ausbildung in der Praxis offenbar nichts taugt, wie die Praxis Resultate immer wieder zeigen und damit am Ende nur ein Papierli ist, welches dem Ego des Inhabers flattiert und den HR Abteilungen als Feigenblatt dienen soll, um die Verantwortungen für Fehleinstellungen abzuschieben, gibt es keinen Grund neidisch zu sein.

    • @zatoichi:

      Gescheiterte sage immer im Nachhinein, dass sie etwas nicht haben wollten.

      „Ich wollte nie in die Kanti!“ haben damals spätere Sek-Schüler gebracht.

      Niemand verzichtet auf den 1. Platz, ob bei der Ausbildung oder bei der Partnerwahl.

    • @Daniel Müller: Und das sagen ausgerechnet Sie? Sie waren vermutlich sehr fleissig an der Kanti und der ETH und sind trotzdem nicht auf einem der 1. Plätze gelandet (zumindest, wenn man Ihr dauerndes Gejammer über die Arbeitsbedingungen für Informatiker in der Schweiz liest). Wissen Sie was? Ein Hochschulabschluss ist was schönes, aber noch lange kein Garant für ein erfolgreiches Leben. Mein Grossvater z.B. konnte ausser der Volksschule keine Ausbildung absolvieren und hat sein Leben lang als Giesserei-Arbeiter harte körperliche Arbeit verrichtet. Selbstmitleid oder Neid auf andere, die es „weiter“ gebracht hatten, waren ihm völlig fremd. Im Gegenteil: Er war einer der zufriedensten und lebensfrohesten Menschen, die ich je kennengelernt habe.

    • @Sandra Niggli:

      Ich danke Ihnen, dass Sie sich meine Aussagen gemerkt haben. Sie haben auch Widersprüche gemerkt, die aber nicht von mir stammen. Das ist sekundär. Lieber ist mir, dass die Leute meine Aussagen memorieren, und nachdenken.

      Die Aussage von zatoichi ist ein billige Ausrede, die ich trotzdem korrekt kontern wollte.

  31. Noch ein Debakel das Vincenz der Raiffeisen eingebrockt hat. Dank seines infantilen Streits mit Zeno Staub.

    Es war jedem klar, dass er sich übernimmt, als er gesagt hat, er integriere innerhalb von zwei Jahren ein eigenes Core Banking System um von der Vontobel unabhängig zu werden. Aus zwei Jahren wurden inzwischen drei? Vier? Und es läuft immer noch nichts. Und so wird es offenbar auf absehbare Zeit bleiben.

    So etwas kommt dabei raus, wenn man Arroganz quadriert. Ferrari Fernandez weil er auf Teufel komm raus verkauft und haltlose Versprechungen macht. Vincenz, weil er Zeno eins auswischen wollte und Fernandez tatsächlich geglaubt hat. Er hat wohl gedacht, er könnte einfach den Vontobel Setup 1:1 kopieren und schon läuft alles reibungslos.

  32. Der Komödienstadel von Raiffeisen Schweiz lädt zum diesjährigen Open-Air Singspiel „Titanic“

    Die Personen und ihre Rollen:
    – Pascal G. (Capitain)
    – Pierin V. (Eisberg)
    – Patrik G. (Helmsman)
    – Rolf O. (Petty Officer)
    – Michael A. (1. Maat)
    – Michael F. (2. Maat)
    – Nadja C. (Rowing Predecessor)
    – Adrian T. (Wastewater Treatment Officer)
    – Urs G. (Look-out)
    – Hansbeat L. (Chief Architect)
    – Christian P. (Nix Checker)
    – Gabriele B. (Cheshire Cat)
    – Beat H. (Technical Horticultural Maintenance Officer)
    – Paolo B. (Treasurer)
    – Roland S. (Taster)
    – Martin N. (Mess Steward)
    – Pia K. (Media Distribution Officer)
    – Roland A. (Community Manager)
    – Franco R. (High Pressure Heater)
    – Rudolf K. (Ship Ballast)
    – Rene L. (Hot-Air Merchant)
    – Esbjörn G. (Rivet)
    – Christian F. (Mess Steward)
    – Andrea B. (Quotas Ballast)
    – Sonja L. (Quotas Ballast)
    – Josef G. (Replacement Rivet)
    uvm …

    • @lollipop was bist du für ein trauriger Jammerlappen. Hier geht es um Menschen und den Einen oder Anderen greiffst Du deutlich unter der Gürtellinie an. Das ist unterste Schublade – SHAME ON YOU!!!

    • Es kommt soweit dass die, die noch nicht untergegangen sind bald das Untertauchen nahegelegt wird, allen auf dieser Liste, wetten?
      Nur so ist ein Neuanfang möglich

    • @lollipop
      Gähn, phantasielos. LollipOOp.
      Und wie lange hast Du daran jetzt gearbeitet?
      Versuch es nochmals, aber nächstes Mal mit etwas Pfeffer!

    • @lollipop
      Ich kann mich @Arbeitstierchen nur anschliessen. Du bist wirlich ein mehr als trauriges trauriges Beispiel eines RCH Mitarbeiters. Dies musst Du ja sein, andernfalls würdest Du all diese Namen nicht kennen. Vermutlich hast Du diesen Beitrag noch während der Arbeitszeit geschrieben …

      Natürlich gibt es in RCH auf FS1 und FS2 Level Leute welche in einer anderen Bank mit Mühe zum Prokurist befördert würden.

      Aber das was Du hier publizierst geht nun definitiv zu weit ! Auf Deiner Liste gibt es Leute welche sich während der vergangegen 2 Jahre täglich den ‚A…. aufreissen‘ um das Unmögliche möglich zu machen.

      Jeweils am 25. des Monats auf das Salär zu warten von Deinem Arbeitgeber und auf der anderen Seite Namen von ‚Arbeitskollegen‘ in einem Blog von LH zu publizieren geht nun definitiv nicht.

      Ich hoffe Raiffeisen CH setzt alles daran Dich zu finden und entlässt Dich fristlos inklusive einer Klage …

    • Personen anonym anzugreifen, die mit den kritisierten Entscheidungen bei Raiffeisen nichts zu tun haben ist feige und gewissenlos und dokumentiert lediglich Deinen eigenen Charakter und Deine Frustration.

      Das hat mit Kritik nichts zu tun, sondern ist Bashing von Einzelpersonen.

    • Ich hoffe man findet raus wer Du bist.

      Du schwärzt Kollegen an, die unschuldig an der aktuellen Situation sind, und die seit Jahren alles geben, damit Du Dir Deinen Lohn abholen kannst.

      Du bist ein Feigling, und ich wünsche Dir eine Klage an den Hals von der Du Dich nicht mehr erholst.

    • Liebe Raiffeisen Schweiz-Leute: Regt Euch wieder ab. Euer ArbeitskollegIn hat ja immerhin die Nachnamen nicht genannt. Er/sie hat eine Meinung, dass ist seine/ihr gutes Recht. Free Speech ist wichtig.
      Und hört sofort auf mit den Drohungen betreffend Legal Action. Das will ich hier nicht mehr lesen, verstanden?
      Free Speech muss bis zum Äussersten verteidigt werden.
      Voltaire: „Es ist klar, dass Jemand, der einen Menschen wegen seiner abweichenden Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist. Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

    • „Alles geben, damit du deinen Lohn abholen kannst“ – und das zum Wasserkopf in St.Gallen.
      Das Geld wird draussen verdient, nicht im Abwicklungs- und Verwaltungszentrum bei RCH. WIR müssen in harter Arbeit jeden Rappen verdienen, der von St.Gallen in Luxusbauten, fette Löhne, IT-Projekte, GL Abfindungen usw etc. verbraten wird.
      WANN GEHT DAS ENDLICH IN EURE KÖPFE REIN?!

    • @Free Speech

      Was Du lesen willst und was nicht interessiert niemand. Daran ändert auch ein billiges Voltaire Zitat nichts.

    • Genau liebee RCH IT, hast du dich auf der Liste wiedergefunden oder hast du die Chance auf so einer Liste aufzutauchen dann bist du wahrscheinlich ein HSG und eben nicht die Lösung für ein Problem sondern du bist ein Teil des Problems und damit überbewertet und überbezahlt.

  33. Nachdem die Consulting Firma das Problem für mehrere 100kCHF analysiert hat wird rauskommen dass bei der Spezifikation und Requirementspezifikation viele Fehler gemacht wurden da diese von Avaloq gar nicht abgedeckt werden können. Daher braucht es einen Hard Cut um eine Basisfunktionalität zum Laufen zu bringen.
    Dieser Rat ist ganz kostenlos;.

    • Genau. In 90% aller Fällehat das Anforderungsmanagement einfach versagt. Dieses Problem ist bei fast allen Banken, Versicherungen etc an der Tagesordnung.

    • @Paul: Und um genau das herauszufinden bezahlt man jetzt Accenture einen Millionenbetrag.

  34. so was von oberpeinlich. drei bis vier jahre ein riesentheater und versprechungen um rainbow in dieser bank. dann geplante einführung und ein „riesiger schuss in den ofen“. desaströs. die vielgepriesenen it-gurus um rolf olmesdahl sind unprofessionell. abräumen und auswechseln. im übrigen weiterhin viel vergnügen mit einem it-system für primär anlagegeschäfte bei einer spar- und hypothekenbank. bei der nummer drei passt aber auch gar nichts. nicht nur pierin; grossräumig weiter ausmisten:)

  35. Ich arbeite mit Dialba wunderbar und das wird dann auch mit ACS funktionieren.

    Der einzige Wehrmutstropfen sind die höheren Kosten durch die Verzögerung.

    Doch sind wir mal ganz ehrlich. Welches grössere Informatikprojekt wurde fristgerecht abgeschlossen?

    –> dieselben Probleme mit Avaloq hatten diverse Kantonalbanken, die Liechtensteiner VP Bank, teilweise die LGT etc. —> kräht irgendein Hahn danach!? Ne.

  36. Accidenture wärre ein besseres Name, ’nuf said.
    Nach 36 Jahe in IT kenne ich kein erfolgreiches Projekt geführt von Accidenture, nirgendwan, nirdgenwo. Und die Kosten….

    • „kenne ich kein erfolgreiches Projekt geführt von Accidenture“

      Hängt ausschließlich davon ab wessen Buchhalter Sie sind. 😉

      Das Ergebnis lässt sich dann über Generationen hinweg von einem Accidental/McKinky-Wippe wieder „outsourcen“, „einhausen“, „downsizen“ und „agilen“ (Gesundheit!).

      Ergebnis: Outhouse ohne Abfluss.

      Kompetente betroffene Mitarbeiter sind gut beraten, ihre eigene „Know-How“ nicht in „No How!“ outzusourcen und den Laden zu verlassen.

      Die anderen sollen sicherstellen dass sie Powa-Pointz beherrschen und dass die Hypothek abbezahlt ist.

    • Und kennen Sie das aktuelle Postfinance Projekt das kürzlich abgeschlossen wurde. Ein neues Core Banking System? Und wer war dort involviert?

  37. Accenture. Liefen bei UBS hunderte rum. Folienpinsler fuer 3500 stutz pro tag. Von technologie null ahnung. Bravo raiffeisen. Langsam die duemmste bank.

    • Genau richtig, Apotheker. Habe mit denen leider auch zu tun und wenn die zu uns ins Haus kommen, riecht es im ganzen Haus nach Arroganz und Besserwissertum. Man muss aber verstehen, dass dieses Verhalten vom Chef von Accenture vorgelebt wird. Ihn in Sachen Arroganz zu übertreffen – unmöglich. Unsere Inhouse-Experten sind nicht ganz so begeistert von der Zusammenarbeit und den hohen Preisen aber das wird Raiffeisen noch teuer zu spüren bekommen. Das wird auf jeden Fall eine nächste IP Geschichte werden.

    • @Ein Kunde: Die sind alle gleich unfähig, ob jetzt von Accenture, McKinsey, PwC, EY, KPMG, Deloitte, BearingPoint, Swisscom, etc.

      Kosten ab 2‘500 pro Tag und malen schöne, aber leider nichtsaussagende PowerPoint Folien die niemand braucht und auch niemand nachgefragt hat.

  38. Herr Gantenbein, Sie sehen, dass es Gisel auch hier nicht geschafft hat. Warum lässt man ihn überhaupt nur noch eine weitere Stunde für Raiffeisen CH werkeln? Kein scharf denkender VR-Präsident darf so was zulassen!!!

    • Vielleicht ist das ja die Absicht? Um die Gefühle von Olm S. Dahl zu schonen?

      Und danach wird der IT (Lo-) Acker umgepflügt.

  39. Viel Spass mit Accenture. Kürzlich meinte ein jüngerer Berater von Accenture zu mir: weisst Du, ein grausamer Saftladen, wenn man Einblick hat und suche dringend etwas anderes. Muss Projekte betreuen, von denen ich rein gar nichts verstehe aber wir müssen verrechnen – der Druck sei gross. Das wird eine sehr teure Übung für Raiffeisen, bei der nur Accenture finanziell gewinnen wird.

    • Ja super: Der Spruch trifft voll in’s Schwarze! War selber mal gute 12 Monate Projekt Manager bei Accenture vor einigen Jahren. In der Ami-Bude geht’s nicht um fachliche Qualifikation oder Qualitäsarbeit – schon gar nicht um’s digitale Denken – sondern einfach nur um’s Stunden verrechnen und Kohle (für die US Aktionäe) scheffeln.
      Die Informatik in der Schweiz ist die Milchkuh von Accenture.

  40. „Wir haben heute keine News, drum verkaufen wir eine Mülltonne mit ner angestochenen Milchtüte als Kuh die fliegen kann.“ – Hässig

    • Uhh, der Artikel gefällt der Accenture Leitung gar nicht. Habe vorhin einen Freund der dort arbeitet auf dem Privathandy angerufen und der meinte, dass gerade ziemlich schlechte Stimmung im Haus sei aber nicht nur wegen diesem Artikel. Der Artikel sei aber korrekt. Das Problem bei Raiffeisen würden auch sie nicht lösen aber dem Umsatz würde der Auftrag gut tun.

    • @Inside-Accenture: Wir lassen gerade ihre IP-Adresse überprüfen um Sie zu kontaktieren. Wir behalten und rechtliche Schritte gegen Sie vor.

    • @Accenture, schon mal etwas von ProxyServer gehört? Nun ja Sie outen hiermit Ihr wirklich grosses IT-Wissen.

    • @Accenture
      Auch wenn Sie mit 99%-Wahrscheinlichkeit ein Fake sind hier ein freundschaftlicher und wohlmeinender Rat: Lassen Sie Drohungen hier besser bleiben.
      1. Müssten Sie Herrn Hässig mal dazu kriegen, die IP herauszurücken – Herr Hässig ist berühmt für seinen aggressiven Umgang mit zweitklassigen Anwälten berüchtigt. Wenn Sie gerne eine „Sommerserie“ über Accenture erleben wollen: Super, regelmässige IP-Leser würden sich darüber freuen.
      2. Beschreibt „Inside Accenture“ nichts ehrrühriges
      3. Ob man mit einer IP was raus kriegt? Ich sage nur „Tor-Browser“ und VPN – die Begriffe sollten sogar bei Accenture bekannt sein
      4. Gibt es viele Leute, die Angriffe von Grosskonzernen auf „Free Speech“ konsequent und drastisch ahnden (was bekannt ist). Herr Hässig: Wenn etwas kommen sollte: Bitte unbedingt publizieren. Ein paar Foren / Gruppen wären daran sicher interessiert
      5. Vielleicht weiss ich als Branchen-Insider auch noch so ein paar Dinge über das vorbildlich-integre Geschäftsverhalten von Accenture. Könnte ich eigentlich Herrn Hässig auch mal schreiben
      Die oben genannten Punkte gelten übrigens auch für jede andere Unternehmung, die einen so hirnverbrannten Weg einschlagen könnte.
      Free Speech ist ein sehr hohes Gut, das dürfen wir uns nicht von ein paar Dinosaurier-Konzernen kaputt machen lassen!
      P.S.: Nachverfolgung bei mir zwecklos. Meine aktuelle IP ist gerade irgendein Exit-Nod in Istanbul. Sie können ja mal damit in Istanbul ein Rechtshilfegesuch stellen. Erdogan wird das sicher mit allerhöchster Priorität behandeln. Und der nächste (von vielen weiteren) Layer ist dann wohl in Australien oder Japan…

    • Accenture

      Das Problem beim Katze und Maus Spiel ist, zu wissen .. wer ist die Katze .. und wer ist die Maus ..

      Accenture IT-Shot .. wieviele bestehende Kunden – und wieviele potenzielle Kunden ihrer akzentuirten Firma lesen hier wohl mit ?
      Where’s smoke there’s fire ..

      Kleiner Typ, bei ihrem (ihrem=kleingeschrieben) Ruf, sie (sie=kleingeschrieben) sind nicht die Katze ! Kannte eure Firma bisher nicht persönlich, da ich blenderresistent bin. Eure Reaktion auf Kommentare hier lasse ich allerdings auf mich einwirken ..

      Accident in Houston, we have a problem .. oder sollte es heissen ‘we are a (further) problem ? oder war es – we have a ‘furt’ for any problem ?

      Drohen sie hier nicht, IP wird sehr breit gelesen, nicht nur im Tertiärsektor .. und nicht wenige ‘Ims Schwiiz’, die Ihren Beitrag für dieses Land geleistet haben, mögen des nicht (ich spreche allerdings für mich!), it’s a promise Searge 😉

      Good luck Searge, muss was mit Glück zu tun haben .. Ihre IP-Adresse zu finden kann auch nicht so schwer sein, soll ja Leutz geben, die wissen wie eine CPU funktioniert, oder wie die Spinne funktionniert, das DOS kein Müsli ist .. und man Powerpoint-Präservative nicht wirklich brauchen kann .. und auch um Tor zu kennen, dazu braucht man kein IT-Studium !

      Industrial

      P.S: Meine Hochachtung an Free-Speech und seinen Kommentar ! Wehret den Anfängen .. I salute the man .. and the rank ..