Deloitte köpft Harassment Partner, EY mauert

20 Topshots von UK-Beraterin nach MeToo entlassen, umgekehrt verschanzt sich EY-Spitze Schweiz im Prime Tower.

Zwei führende Beratungs- und Revisionsfirmen, zwei Welten. Hier Deloitte, bei der Zero Tolerance herrscht, wenn es um das Thema Belästigung am Arbeitsplatz geht.

Da Ernst&Young, die von mehreren Fällen rund um den Globus erschüttert wird. Vor allem hat EY aber in der Schweiz ein Thema mit Belästigung durch hohe Kaderleute.

Und was macht die verantwortliche Spitze der EY Schweiz? Sie steckt den Kopf in den Sand. Respektive versucht mit allen Mitteln, das Thema auszusitzen.

Dafür setzen die hiesigen Schweizer EY-Chefs alle Hebel in Bewegung. Nachdem Vorwürfe in diesem Medium aufgekommen waren, reichten die Beratungs-Spitzenleute Klage gegen den Blog ein.

Um weitere Berichte zu verhindern, verweisen sie auf ihren Code of Conduct, also das Firmen-Credo, wie sich die eigenen Mitarbeiter verhalten sollen.

Dies ist für eine Beraterin umso wichtiger, als sie bei ihren Kunden, darunter die grossen Banken und Versicherungen, gerne solche Ethik-Richtlinien einführt.

Also sollten EY, Deloitte & Co. bei sich selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Deloitte macht das nun offensichtlich, indem das Unternehmen soeben 20 hochrangige Partner in England vor die Tür gesetzt hat.

Sie hätten gegen Belästigungs-Vorschriften verstossen, hiess es. Auch in der Schweiz hatte Deloitte vor einiger Zeit scharf durchgegriffen und einen hochrangigen Kadermann über Nacht abgesetzt.

Wie von einem anderen Planetensystem scheint da EY Schweiz zu sein. Ihre Führung spricht zwar davon, jeglichen Hinweisen auf den Grund zu gehen und keine Missstände zu tolerieren.

Bisher ist aber aufgrund von internen Anzeigen und darauf folgenden Untersuchungen nichts passiert. Kein Kopf eines Partners oder hohen Kadermanns rollte.

Umgekehrt sind die Opfer entweder längst gegangen, oder sie wurden intern versetzt und fristen dort ein tristes Dasein.

Die Revisionsaufsicht in Bern spielt mit. Sie, die soeben die KPMG im Postauto-Skandal abgestraft hat, will bei möglichen Sexual Harassment-Fällen nicht von sich aus eingreifen.

Immerhin ist sie bei EY aber offenbar in Sachen Belästigung vorstellig geworden. Das zeigt ein Email-Austausch zwischen einer Informantin und der Berner Behörde.

„Die Eidg. Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) verfolgt die Vorwürfe betreffend ‚Sexual Harassment‘ auf ‚Inside Paradeplatz‘ und in anderen Medien aufmerksam und steht dazu auch in Kontakt mit dem betroffenen Revisionsunternehmen“, hielt die RAB kürzlich fest.

„Wie Sie zu Recht anführen, stellt ‚Sexual Harassment‘ je nach den Umständen eine strafbare Handlung gemäss Schweizerischem Strafrecht dar.“

„Allerdings ist die RAB keine Strafverfolgungsbehörde; ihr Auftrag besteht darin, die ordnungsgemässe Erfüllung und die Qualität von Revisionsdienstleistungen sicherzustellen.“

Lieber Wait and see in Bern als selber harte Fragen stellen. „Die RAB verfügt weder über die notwendigen Zwangsmittel noch über das nötige Fachwissen, um mögliche Verstösse gegen die sexuelle Integrität zu beurteilen“, begründen die Berner Aufseher ihr faktisches Schlafen.

Die Aufregung rund um MeToo kommt für den Schweizer Ableger von Ernst&Young zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Beraterin und grosse Revisionsstelle verliert massiv an Boden im direkten Konkurrenzkampf.

Deloitte ist hierzulande im letzten Jahr fast dreimal so stark gewachsen wie EY. Und auch KPMG, die in der Schweiz mit dem Postauto-Skandal und global mit einem Korruptionsfall in Südafrika unter Druck geraten ist, wies für das abgelaufene Geschäftsjahr ein doppelt so hohes Umsatzplus aus wie EY.

Die mit Abstand führende PwC konnte derweil letzte Woche den Zuschlag des Credit Suisse Audit-Mandats feiern; ein Auftrag in einer Grössenordnung, wie es EY gerne hat.

Kommentare

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  1. Antwort: Vor 90‘000 Zuschauern im TV frontal Raiffeisen, CS, Implenia, Post, EY, KPMG und PwC anzugreifen.
    https://m.srf.ch/sendungen/schawinski/roger-schawinski-im-gespraech-mit-lukas-haessig-2
    Besonders lustig, die Harassment-Vorwürfe vor laufender Kamera gegen EY – hat nicht EY schon in dieser Sache geklagt?
    An diesem unerschrockenen Verhalten sollte sich mal der Rest der Journalisten ein Vorbild nehmen. Hätte der Tagi oder der Blick auch nur jeweils einen einzigen Journalisten von diesem Kaliber: wir würden sicher nicht über eine Medienkrise sprechen.
    Herr Hässig, bitte schreiben Sie hier, wenn diese verlogenen A… (Sorry für die Bezeichnung, aber mir fällt nichts anderes ein) Sie weiter angreifen und Sie Hilfe brauchen. Dann starte ich sofort ein Crowdfunding.

    • Im Jahre 2018 muss man solche Fälle ernst nehmen. EY Schweiz erinnert da an einen Dinosaurier im Porzelanladen – fehl am Platz und aus der Zeit gefallen.
      Übrigens auch für den S. ein Problem: Vor 2 Jahren hätte er ruhig gehen können und kein Schwein hätte es interessiert. Dann hätte er gemütlich Leiter Interne Revision in irgendeinem SPI-Konzern werden können. Dieser Ausstieg ist nun nicht mehr möglich.
      Und wer den gestrigen Auftritt von LH beim Schawi gesehen hat weiss: Der EY-Fall macht ihm sichtlich Spass.

  2. 2 Firmen, mit faktisch dem gleichen Skandal konfrontiert.
    – Die Eine löst das Problem, schnell und effizient. Es gibt einen kleinen Artikel IP darüber, aber das Leben geht schnell weiter.
    – Die Andere mauert, verteidigt und windet sich. Sie wird von IP nun schon seit Monaten vor sich her getrieben.
    Frage: Welche wächst 3x schneller? Welche Führung taugt etwas?

    • Bei Deloitte war auch nicht ein GL Mitglied und persönlicher Freund des CEOs der Akteur (es gitl die Unschuldsvermutung). Der Vergleich ist somit unfair.
      Spätestens jetzt müsste man aber dann schon langsam etwas unternehmen. Seit bald 2 Monaten lodert dieser Brand und irgendwie macht der Hässig nicht den Eindruck, als würde er irgendwie an Interesse an dem Fall verlieren.

  3. Ein guter Artikel, Herr Hässig! Wäre interessant, ob Julie Teigland diesen auch liest.
    Letztlich muss festgestellt werden: Marcel Stalder ist auf ganzer Linie gescheitert. Letztes Jahr ein Null-Wachstum. Dieses Jahr wieder deutlich unter Markt. Dann diesen katastrophal gemangten Harassment-Case, man lege nur mal den Deloitte Case neben den EY Case. Und den Kleinkrieg gegen InsideParadeplatz, der nicht zu gewinnen ist – glaubt denn irgendjemand, dass EY Erfolg haben wird, wo die CS, JB und Raiffeisen gescheitert sind?
    Stalder muss sofort aus seinem Amt entfernt werden – wegen erwiesener Unfähigkeit!

  4. @Entrepreneur

    nur lächerlich! UBS schreibt nicht aus, warum sollte EY für’s CS Audit Mandat kämpfen? Es braucht ca. 50, 60 oder vielleicht doch noch ca. 80 zusätzl. Banking-Auditors um das CS und UBS Mandat gleichzeitig zu betreuen. Dazu haben sie ZIG, Deutsche Bank, MunichRe gewonnen. SwissRe & Raiffeisen schreiben in den nächsten Monaten ebenfalls aus. EY braucht CS nicht.

    EY=Winning
    Entrepreneur=Losing und falscht informiert!

    • Warum so ungehalten? Nervös?
      Gratulation zur DB und zur MunichRe. Sie haben noch VW vergessen, das Mandat hat EY auch gewonnen. Aber: Hier behauptet ja niemand (auch nicht Hässig), dass EY eine schlechte Firma ist. Im Gegenteil, EY ist sehr erfolgreich – ausserhalb der Schweiz (der Erfolg von EY im Ausland hält EY Schweiz einigermassen über Wasser). Und sogar wenn Stalder in der Schweiz erfolgreich wäre – was er nicht ist – würde dies noch keine Vertuschung eines Harassment Cases erlauben.

  5. BRAVO Deloitte, BRAVO Deutsche Bank – so soll es auch sein und ist ein Zeichen von richtiger Kultur!
    E&Y und UBS (Vergewaltigungsfall) muss sich schämen bzw hauptsächlich die dafür Verantwortlichen im Management! Schwaches Management und schwaches HR. Mit „aussitzen“, kann man keine Kultur prägen

  6. @Entrepreneur

    Ja ja, so ein Scheiss!!! Da lesen ca. 2-3’00 Big4 Personen hier mit. 30% davon sind fähig und haben Drive, die 30% sind informiert und wissen dass du.. Ja du, keine Ahnung hast.

    „Vor knapp einem Jahr hat mir ein hoher Partner von E&Y (angetrunken) erklärt,“

    LOL!

  7. Liebe RAB Aufsicht

    Lest doch einmal Euren eigenen Verhaltenskodex der Eidg. Revisionsaufsichtsbehörde, insbesondere Artikel 3 und Art. 18.
    https://www.rab-asr.ch/#/page/116

    und

    des VEB, veb.ch – Schweizer Verband für Rechnungslegung, Controlling und Rechnungswesen. Dieser hat sogar einen ETHIK-KODEX: u.a. „Die veb.ch-Mitglieder erhalten und fördern das Vertrauen in ihre Arbeit, indem sie ethische Grundsätze einhalten und Verhaltensregeln befolgen.
    https://veb.ch/verband/ethik/

    durch bevor ihr solchen Stuss schreibt.

    Wenn die Rechnungslegung von Firmen so geprüft wird wie der Verhaltenskodex und die Regeln ausgelegt und gelebt werden so erstaunt einem nicht’s mehr.

    By, by Glaubwürdingkeit !

    • Ausgezeichnet notiert.
      Und natürlich kann die RAB handeln.
      1) S. einbestellen und befragen
      2) M.S. sowie C. einbestellen und befragen
      3) QS einbestellen und befragen
      4) (Mutmassliches) Opfer um Aussage bitten
      5) Medienmitteilung veröffentlichen
      6) Applaus der Medien und Politik einheimsen
      Wie Sie richtig schreiben – handhabe gibt es mehr als genug.

    • Die RAB mischt sich bereits heute in Dinge ein, die nicht vorgesehen waren (z.B. die KMU Prüfung, sie war mal als Registerführerin und nicht als Überwacherin in diesem Bereich gedacht), fährt einen übermässig pingeligen, formalistischen Stil wie man hört und fällt selbst dadurch auf, dass sie mit ihrer Haltung die Erwartungslücke befeuert (wie z.B. im Fall Postauto) und damit die Illusion stärkt, das optimale Prüfunternehmen jeden komplexen Sachverhalt prüfen könnten und können müssen. Das wiegt die Öffentlichkeit in falscher Sicherheit. Anstelle das man sich fragt, weshalb Unternehmen so gross und so komplex werden konnten (die KMU Prüfung ist selten das Problem) und ob da nicht ein systematisches Problem vorliegt – wird vorgegaukelt die Prüfer würden schon alle halbwegs finanziellen Risiken von riesigen Firmen erkennen (was ein Ding der Unmöglichkeit ist).

      Und dieser RAB soll nun also neben der bereits heute ausufernden Aufsicht über Prüfungen auch noch die Rolle des Anstandswauwaus zugedacht werden (was übrigens der Kodex des veb.ch mit dieser Geschichte zu tun hat, ist mir jetzt etwas schleierhaft – WP’s gehören normalerweise der Expert-Suisse an)? Soll die FINMA bei Banken und Versicherungen auch bei jedem Harassment-Fall einschreiten? Irgendwann muss man die Kirche auch im Dorf lassen und dem Compliance-Wahn Einhalt gebieten.

  8. „Die RAB verfügt weder über die notwendigen Zwangsmittel noch über das nötige Fachwissen, um mögliche Verstösse gegen die sexuelle Integrität zu beurteilen“, begründen die Berner Aufseher ihr faktisches Schlafen.

    Man reibt sich die Augen und staune: Ein Revisor kann, nach Aussage der eigenen Aufsicht, fehlenden Anstand, Manieren und Umgangsformen mit fehlendem Fachwissen begründen.

  9. Liebe RAB: Was versteht und wie definiert die RAB und ihre Aufsicht INTEGRITÄT? Hört dies bei den Zahlen auf? Und/oder wird die Loyalität über die Integrität gestellt?

    Zitat RAB: „Allerdings ist die RAB keine Strafverfolgungsbehörde; ihr Auftrag besteht darin, die ordnungsgemässe Erfüllung und die Qualität von Revisionsdienstleistungen sicherzustellen.“

    Zitat RAB Webseite unter „Vision, Mission und Werte“: Wir verhalten uns im Spannungsfeld zwischen gesetzlichem Auftrag und divergierenden Erwartungen der Stakeholder der Revision unabhängig. Wir sind loyal, INTEGER und ERFÜLLEN UNSERE AUFGABEN IM ÖFFENTLICHEN INTERESSE.

    • Das integer bezieht sich auf das Verhalten der RAB, nicht auf jenes der überwachten Firmen. Jetzt aber mal im ernst, sind wir wirklich soweit, dass die RAB für alle Vorgänge in einer Revisionsunternehmung untersuchen soll? Soll die FINMA oder das BAV auch jedem Fall von sexueller Belästigung und die Reaktion darauf bei Banken bzw. der SBB abklären und untersuchen? Wenn dann gehört das doch in die Domäne der Strafverfolgungsbehörde (Nötigung und dergleichen) und nicht in die der Domäne die überwachen soll, ob Revisionsdienstleistungen fehlerfrei vorgenommen werden.

  10. Und da sitzt der Stalder und wartet bis die News vorbei sind, denn besser abwarten bis der Sturm vorbeizieht. Doch gut, dass man hier dran bleibt. Deloitte hat keinen Stalder als Coutry Managing Partner, sonst würde dort nichts passieren. Denn solange man best buddies mit ihm ist, ist man vor jeglichen Eskapaden geschützt.
    Ich warte nur noch, dass meine Mitarbeiterin eine Stelle hat und dann bin ich so gut wie weg. Es ist einfach kein Umfeld hier für Frauen.
    Shame on you EY, shame on you!

    • Offensichtlich können’s Hr. Stalder und der CEO der Ringier-Presse gut miteinander.

      Ringier ist schon sehr speziell: FDP Maudet schreibt weiterhin seine Kolumnen für Blick und bei Stalder ist Funkstille wo sonst fast jede dieser Journis und Journissen bei sexueller Belästigung, zu recht, Sturm läuft.

    • Man stellt sich schon so seine Fragen, aber nicht nur zu Ringier. Sogar der dümmste, faulste und untalentierteste Journalist kann aus diesem Fall eine sexy Story machen, Hässig hat ja bereits die ganze Recherche gemacht. Aber kein einziges Medium nimmt diesen Traumpass (eigentlich muss man ja nur noch den Fuss hin halten) an.

  11. Und wieder beginnt die PR-Abteilung mit Hochdruck zu schreiben. Stalder schickt die letzten Reserven ins Gefecht. Schämt Euch!!!
    Interessant die Formulierung: Hässig schreibt plötzlich plural. Hat er bereits einen weiteren Fall aufgedeckt?
    Heute Abend ist er beim Schawi zu Gast und spricht zu den 5 grössten Flops von 2018.
    https://www.srf.ch/sendungen/schawinski/roger-schawinski-im-gespraech-mit-lukas-haessig-2
    Als Stalder würde ich heute mit einem mulmigen Gefühl vor der Glotze hocken.

    • EY hat es nicht unter die Top-5 geschaft!
      Aber bevor Stalder ob der Vernachlässigung klagt und beim Schawinski eine angemessene Sendezeit für den Fall EY einfordert: Immerhin hat LH 2x vor 100‘000 Zuschauern auf den EY-Harassment Fall Bezug genommen. Vielleicht reicht es ja dann nächstes Jahr auf die Top-5 Liste.

  12. Spitze verschanzt sich im Prime Tower? Hahaaaa!!! Das Niveau ist ja mittlerweile unterirdisch!
    Clickbaiting in Reinform!. das ist ja zum fremdschämen…

    • Der V. als einer der Hauptverantwortlichen ist schon im Prime Tower. Und angeblich kommt er kaum mehr aus seinem Büro raus.
      Und der Rest der Bosse mauert auch.
      Die Aussage von LH ist somit korrekt.

  13. Also, ich als Frau kann mich mittlerweile nur noch wundern, wo dieses metoo so hinführt. Zählen im Jahr 2018 Fakten nicht mehr?? Ist es lukrativer eine Hetzjagd für ein paar clicks zu eröffnen?
    Herr Hässig, kehren Sie zurück zu einer Berichterstattung mit Niveau und faktenbasiert. Herzlichen Dank!

    • Liebe „Frau“ Alice
      Ich als Mann sage: Jede, aber jede Frau, die ich kenne, findet es richtig, wenn die Grabscher, Belästiger, Manipulierer, Über-Greifer, Tatscher, A… und Schleimscheisser endlich mal an die Kasse kommen. Als Vater von drei Töchtern, Ehemann einer Frau und nicht zuletzt Sohn einer weiteren Frau finde ich das ebenso richtig. Wer seine Pfoten nicht bei sich behalten kann, verdient eins auf den Latz.

    • @Kadermann Hoch 3

      In der Schweiz (und in Österreich) sagen wir mehrheitlich das E-Mail.
      .
      Nur halbgebildete deutsche PFZler bestehen darauf sich mit halbbatzigem Grammatikwissen zu blamieren.
      .
      Und ja streng genommen (ich würde es akzeptieren, Joe) ist das Email etwas anderes.
      .
      Z.B: dieser Deutsche lebt nun seit Jahren in der Schweiz ohne, dass er das geringste zu den hiesigen Gepflogenheiten aufgenommen hat … sein Gehirn scheint wie mit Email überzogen …
      .
      Übrigens: @Kadermann Hoch 3: Kadermann= -1, Kadermann Hoch 3=-1.
      Negativ bleibt negativ …

    • @PFZ delenda,

      man sollte im Glashaus nicht mit Steinen werfen, lautet ein Sprichwort. Bevor man andere nämlich korrigiert, sollte man selbst in Orthographie und Grammatik sicher sein. Und dabei spreche ich nicht an, dass man keine Zeile mit einem Punkt (.) beginnt, um den Eindruck von Absätzen oder einer Leerzeile zu erwecken.

  14. „ein Auftrag, den auch die EY wohl gerne an Land gezogen hätte“

    Sehr schlecht informiert, wahre „Insiders“ lachen darüber. Also wirklich; Inside Paradeplatz, ja. Inside Big4; nicht wirklich!

    • Natürlich wollten Stalder und OT das gewinnen. Das habe ich aus direktester Quelle, auch wenn es jetzt dann sicher anders dargestellt wird (die ganze Kommunikation erinnert an die Sowjetunion – jeden Tag eine völlig neue Story). Es braucht einen Ersatz für die UBS.
      Hör auf, hier Fake-News zu verbreiten!

    • @Indianer an der Hardbrücke

      Bullshit, bullshit und noch mehr bullshit! EY hat gar nicht gepitcht du Idiot. Keine Ahnung!!! LMFAO! Exposed du möchtegerne Insider!

    • @Petrik
      Hör auf mit dem Mist: Vor knapp einem Jahr hat mir ein hoher Partner von E&Y (angetrunken) erklärt, warum E&Y „sicher die CS holen wird“. Es ist doch keine Schande, eine Ausschreibung zu verlieren.

    • So ungern ich hier auch EY verteidige aber wir haben gar nicht gepitcht. Es wurde lange überlegt, doch EY hat nichts eingereicht. Nur Deloitte und PwC waren im Rennen. EY hat eine positive, mündliche Zusage bekommen, dass sie irgendwie UBS weiterführen können oder zumindest noch für eine Weile. Daher haben sie bei CS gar nicht mitgemacht um weiterhin UBS machen zu können.

    • Ob gewollt oder nicht… Die UBS schrieb das Audit Mandat nicht aus und wird dies in den kommenden Jahren auch nicht tun. Somit wäre der Gewinn des CS Audit Mandats zu einem untragbaren Risiko für EY geworden. Kenne keinen Auditor, welcher es sich zutrauen würde, die Nr. 1 und Nr. 2 gleichzeitig zu auditen. Das getraut sich nicht mal einer der Big 4, und wer sonst hält so viel von sich wie diese Firmen?

    • Ich kann das bestätigen. UBS hat EY versprochen, noch 1-2 Jahre nicht auszuschreiben. Daraufhin hat EY nicht mitgeboten. Aber es stimmt auch, dass EY jahrelang sich positioniert hat für diese Ausschreibung, darum ist die Aussage von „Entrepreneur“ auch nicht unrealistisch, denke ist.
      Besorgen würde mich als EY die Aussage von „Indianer“: Dir Skandale scheinen dazu geführt zu haben, dass die Mannschaft der Führung nichts mehr glaubt.

  15. Gut gemacht, Deloitte. So geht das im Jahre 2018. Ich gehe eine hohe Wette ein, dass auch bei Ernst&Young Schweiz innerhalb der nächsten 3 Monaten ein Halbes Duzend Partner inklusive Länderchef gehen muss. Und dieser unsägliche PR-Verantwortliche gleich mit.
    Und noch eine Bemerkung zur RAB: Diese Behörde ist ein Witz.

  16. Die Metoo Bewegung ist für die Frauen im Arbetsleben insofern gefährlich, dass vorallem die attraktiveren Frauen im Einstellungsprozess diskriminiert werden können. Der kluge Arbeitsmann ist ihr gegenüber sehr reserviert und grenzt sich ab. Sie kann zur Quotenfrau werden.
    Das Revissionsgeschäft ist insofern bei den big 4 ein Karussell, sind doch die großen Unternehmen gehalten, periodisch die Revisionsgesellschaft auszuwechseln.

  17. Schon wieder?

    Slow-News Day wieder? Let me guess: „Die CS Kürse brechen wieder zusammen, schuld daran sind McKinsey Beratern!“

    • 20 Partner wegen Harassment gefeuert sind also für Sie Unwesentlich?
      Sie hätten sicher auch nicht über den Untergang der Titanic berichtet, stimmt? „Schiffe gehen doch jeden Tag unter, das ist unwesentlich“. Oder über 9/11 – „ein Hochhaus ist zusammengekratzcht. Interessiert doch kein Mensch“.
      Krass ist eigentlich nur, warum die Systempresse das nicht aufgreift. Ob da die Connection Walder-Stalder spielt?

  18. Aus Gründen, die ich hier nun nicht weiter ausführen möchte, hatte ich auch mal den Genuss die Deloitte bei mir zu empfangen. „Hier Deloitte, bei der Zero Tolerance herrscht, wenn es um das Thema Belästigung am Arbeitsplatz geht.“
    Äh, entschuldigen Sie, aber ich habe mich sehr wohl am Arbeitsplatz belästigt gefühlt, von diesen aasgetriebenen Hyänen. Und wie. Da werden nicht nur die Kaugummis unter dem Pult meiner blonden Doppel-D bestückten Empfangsdamen moniert, sondern diese Filztypen mit Krawatten wollten doch tatsächlich in meine Bücher schauen.

    Nicht, dass dies ein Problem wäre, für etwas bezahle ich ja meinen Accounting Defense Layer, doch wie gesagt: Eine Belästigung am Arbeitsplatz waren die auf jeden Fall. E&Y ist natürlich nicht besser. Wenn meine Hunde die billigen Calanda Unterhosen riechen, die diese Anfängertruppe unter den schäbigen Boss Anzügen tragen, dann sind wir froh, dass unsere Dogo Argentino’s nicht mehr frei in der Lobby umherziehen. Seit dem „Red Audit“ vom 2014 sind die Köter nun angebunden.

    Heute muss man einfach beim MeToo Trend mitspielen. Eine Spielregel mehr. Sämtliche CEO’s die mich zur Beratung herangezogen haben, sind nun von dieser Bürde befreit. Wie bei Steuern, EU Richtlinien und all dem anderen Kram, gibt es auch hier sehr simple Wege daran vorbeizukommen: Man stellt zu feuernde Schauspieler ein oder besser noch, wie wir es bevorzugen, gründet schnell eine Hand voll Firmen, bestückt sie theoretisch mit Personal, einer GL, einem HR und feuert dann „böse“ MeToo Opfer. Das ganze führt man natürlich kontrolliert den Medien zu, damit diese Volkskrankheit auch zufrieden ist.

    Problem gelöst.

    Marcel Du Pont – Vorzeige-Milliardär, Dein Onkel, Eure Absolution.

    Finde heraus wieso es ab einem gewissen Kontostand keine Frauenbelästigung mehr ist und mehr auf:
    https://twitter.com/Marcel_Du_Pont
    https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • aber aber Marcello: zu viel Calanda-Bier ??? deshalb nicht erinnert, wie Du Deine Calida-Unterhosen runterlassen musstest???

    • Nach dem Herunterlassen der Calida kam doch der Cavity Search mit dem kalten Handschuh, aber nicht ausgeführt durch Desirée oder Samantha, sondern durch den speziell brevetierten Wachtmeister Harzenmoser? – Aiaiai, Onkel! Das hat ganz schön „gejuckt“.

  19. Noch vor 3 Wochen hat es mich geärgert, warum Stalder, SMS und Co. nicht von einem Mediensturm weggefegt wurden.
    Unterdessen muss ich sagen: So ist das doch noch viel brutaler. Hässig schreibt wöchentlich über diese Gang. Und jedes Mal besteht das Risiko, dass der Rest der Medien den Fall doch noch aufgreifen oder EMEIA die Geduld verliert. Das ist schlimmer als ein reinigendes Gewitter – und noch schädlicher für die persönliche Reputation!

    • Stimmt 1:1 auch für das Rahmenabkommen. Als ob Masochismus eine weit verbreitete Krankheit wäre.

  20. EY-Stalder glaubt natürlich, er könne die Sache aussitzen. Die Sache schlafe ein.
    Aber er hat nicht damit gerechnet, dass unser Lukas hellwach und an der Sache dran ist!
    Und das ist gut so.

    • Wenn sich EY-Stadler da mal nicht irrt, „aussitzen“ wird nicht funktionieren, das hat schon vor ein paar Monaten in Hollywood nicht funktioniert. EY-Stadler kann froh sein, dass seine story nicht auch noch bei Netflix verfilmt wird als europäisches Stück. Zero Tolerance bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Bern und Staatsanwaltschaft müssen bei diesem Thema immer durchgreifen. Riesensauerei dass man hofft, das Gras darüber wächst.

  21. Die Story today ist doch das bescheuerte Buäbätrickli von TT bezüglich Aktienrückkauf.