Jauchegrube Raiffeisen: Ganze Spitze war dabei

Bank muss 300 Millionen auf Beteiligungen abschreiben – Ein Drittel oder mehr der Deals: futsch – Oberste Kader per sofort weg.

Heute früh legte die Raiffeisen Schweiz den mit Spannung erwarteten Bericht von Alt-Nationalbanker Bruno Gehrig offen. Dessen 28 Seiten sind explosiv. Die Spitze der Raiffeisen Schweiz war ein Haufen von Hallodri.

Leute, die finden, fast alles sei Ok. Es ist schlicht unfassbar, was Gehrig zusammengestellt hat. Die Crew unter Pierin Vincenz, Patrik Gisel und ihren Mitstreitern machte alles Andere als den Job. Sie kauften für eine Milliarde Firmen ohne echte Prüfung.

Eine Milliarde, tausend Millionen Franken, Geld von 2 Millionen Genossenschaftern, von 4 Millionen Kunden, von der halben Schweiz, von den einfachen Leuten. Einfach genommen, verpulvert, verjubelt.

300 Millionen Sonderabschreiber stehen nun an, bezahlt von den Genossenschaftern der Raiffeisen. Drei oberste Köpfe rollen, darunter der Riskchef und die oberste Frau, und auch ein Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung geht, nämlich Roland Schaub, der Strippenzieher hinter den Kulissen

Wahnsinn. Einen explosiveren Bericht mit einem krasseren Befund hat das Land schon lange nicht mehr gesehen. Die Raiffeisen-Gruppe als dritte Kraft des Finanzplatzes Schweiz war von einer Horde von hochbezahlten Managern gekapert, die kaum Grenzen im Tunichtgut kannten.

Faktisch plünderten sie das Unternehmen mit seinen 10’000 Mitarbeitern. Es gebe keine Beweise für strafrechtliches Tun, hält Bruno Gehrig fest. Sicher ist er nicht, denn um richtig zu untersuchen, braucht es Zwangsmassnahmen. Die Zürcher Justiz sei nun am Ball. Doch selbst Gehrig, welcher seiner Auftraggeberin Raiffeisen wohlgesinnt ist, zeigt sich ernüchtert.

Auch wenn keine ungetreue Geschäftsbesorgung nachgewiesen werden kann: Eine Plünderung einer der renommiertesten Schweizer Firmen und eine kolossalere Schädigung der bis vor kurzem glänzenden Marke Raiffeisen ist kaum vorstellbar. Hier wurde ein Unternehmen faktisch ruiniert.

Was den Ruf angeht. Das zeigt der Gehrig-Bericht in faszinierender Klarheit. Er zeichnet das Bild einer Bankenleitung, die sich wie in einem Tollhaus aufführte.

Eine erste Analyse des Gehrig-Berichts bringt erschreckend deutlich zum Vorschein, wie Pierin Vincenz, sein Stellvertreter Patrik Gisel und weitere Spitzenkräfte die Raiffeisen Schweiz als eine Art Kassenschrank betrachteten, mit dem sie tun und lassen konnten, was sie gerade lustig fanden.

So wurden die „Beteiligungsgeschäfte weder dem Verwaltungsrat noch der Geschäftsleitung der Raiffeisen Schweiz detailliert unterbreitet und zur Entscheidung überlassen“, schreibt Gehrig. Also die beiden zentralen obersten Gremien wurden einfach ignoriert von den Machthabern.

Benutzt wurden für die vielen Käufe oft „Gremien der Tochtergesellschaften oder in gemischten Gruppen, in denen bloss einzelne Vertreter der Raiffeisen Schweiz und auch ein externer Berater Einsitz hatte, der Pierin Vincenz nahestand“.

Die im Banking zentralen zweiten und dritten Sicherungslinien (2nd, 3rd Line of Defense) waren bei der Raiffeisen Schweiz faktisch inexistent; einzig die Rechtschefin, nota bene die Ehefrau von Oberchef Vincenz, machte ihren Job bei den Übernahmen, allerdings kümmerte sie sich nur um „vertragliche Aspekte“.

Und die externe Revisorin, die PwC? Sie übte laut Gehrig „punktuelle Kritik“. Eine Milliarde Deals in den Jahren 2012 bis 2015, und für den Auditor ist soweit alles Ok.

Gehrigs Untersuchung umfasst 100 Bundesordner, er schaute vor allem die grossen Deals rund um TCMG, Notenstein und Avaloq an, prüfte 670’000 Emails, analysierte die Kalendereinträge von 90 Leuten. Bis auf 2 hätten alle, mit denen man habe sprechen wollen, mitgemacht, steht im Bericht.

Besonders brisant sind Gehrigs Aussagen zum Aufbau einer Asset Management-Gruppe namens TCMG, unter Führung von Pierin Vincenz zusammen mit seinem Zürcher Vertrauten Beat Wittmann ab 2012. Allein da geht es um gegen 100 Millionen. Davon ist nicht mehr viel übrig.

So seien „insbesondere bei Beteiligungsgeschäften im Bereich Asset Management“ viele Transaktionen „innert kurzer Zeit und mit beschränkten Ressourcen“ passiert, schreibt Gehrig zum Komplex TCMG.

Dabei sei oft auf ein „externes Bewertungsgutachten verzichtet“ worden, und die „durch den Verkäufer vorgenommene Bewertung der Aktien“ sei „innerhalb der Raiffeisen-Gruppe nicht fundiert validiert“ worden.

Sprich: Wittmann und die Boutiquen-Besitzer, die an Vincenz und seine dicke, fette Raiffeisen verkaufen wollten, konnten den Verkaufspreis selbst diktieren. Die Raiffeisen zahlte brav und ohne Analyse; ist ja nicht unser Geld, sagten sich die obersten Chefs in St.Gallen.

„Eine Due-Diligence-Prüfung fand erst fünf Monate nach Vertragsabschluss statt, wobei gleichzeitig unterlassen wurde, die Möglichkeit einer nachträglichen Anpassung des Kaufpreises vertraglich zu vereinbaren“, hält Gehrig zu einer bestimmten Übernahme im Bereich Asset Management fest.

Vincenz&Co. wandten einen Trick an. Sie tätigten die Deals und Investitionen über das „strategische Portfolio anstelle einer Klassifikation als ‚Beteiligung'“, steht im Bericht. Sie „konnten somit die Bewilligungsprozesse“ aushebeln.

Rund um die Boutiquengruppe TCMG war das verheerend. „Teilweise mussten auf den getätigten Investitionen später dann erhebliche Abschreibungen und Wertberichtigungen vorgenommen werden.“

Nahezu Unglaubliches findet sich zu einer Abgangsentschädigung eines „Freunds“ von Pierin Vincenz. Der CEO der Raiffeisen wollte noch vor seinem eigenen Abgang diesen engen Vertrauten mit solch einem „Goldenen Fallschirm“ beglücken, wie dies in der Managersprache heisst. Dagegen wehrte sich laut Gehrig der Raiffeisen-Schweiz-VR.

Doch selbst dies tat das höchste Gremium der Bankengruppe nur halbherzig. Einzig die Bezeichnung war den Aufsichtspersonen ein Dorn im Auge.

Das Geld floss dann halt einfach unter einem anderen Titel, nämlich als fixes Beratungshonorar über mehrere Jahre. Damit war die Welt für die obersten Kapitäne der Genossenschaftsbank in Ordnung. „In der Folge bezahlte Raiffeisen Schweiz über die Dauer des Vertrages das vereinbarte Beraterhonorar von rund CHF 850’000, ohne im Gegenzug eine Beratungsleistung abzurufen“, schreibt Gutachter Gehrig.

850’000 Franken, fast eine Million, für einen Ex-Mitarbeiter, abgesegnet von Vincenz und der Raiffeisen-Führung (unterzeichnet „von Pierin Vincenz und einem weiteren Geschäftsleitungsmitglied“): Wofür? Für nichts.

Der Fall mag im ganzen Raiffeisen-Skandal mit einer Milliarde für Deals und 300 Millionen Sonderabschreiber wie Peanuts erscheinen; eine Anekdote, eine Fussnote.

Und doch bringt dieses krumme Abgangsgeschenk von Vincenz und einem seiner Kollegen in der obersten operativen Führung unter den Augen des Aufsichtsorgans das ganze Gebaren in St.Gallen auf den Punkt: Bei der Raiffeisen in St.Gallen griffen die Chefs mit beiden Händen in den Geldsack und schmissen mit den Nötli um sich herum, als wären es ihre eigenen.

Kommentare

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  1. Bericht von Raiffeisen Schweiz
    Mein Fazit: Es wird vor allem Bekanntes offengelegt i.S.V. so viel wie nötig. Zudem werden alle involvierten Personen geschützt. Der Bericht hat das Ziel und die Wirkungen:1) i.S.v. „den Wind (Druck) aus den Segeln der Kritiker nehmen“. Der Bericht suggeriert Transparenz und war sehr effektiv, denn 2) : die meisten Medien haben schliesslich die absolute (falsche!) Formulierung übernommen: nichts strafrechtlich Relevantes!

    Details zum Bericht:
    Dieser umfasst 28 Seiten, wobei auf 10 Seiten primär das Vorgehen und Restriktionen (Immunisierungsstrategie) thematisiert werden. Der Bericht wurde in „schultaugliche“ Beispiele zusammengefasst, welche nichts Neues thematisieren. Neu sind allenfalls die E-Mail-Versatzstücke welche authentisch wirken und Belegen sollen, dass einige Mitarbeiter ihr Vorgehen mit dem Willen von Vincenz rechtfertigen.

    Als Verwaltungsrat (und Delegierter!) wäre ich mit einem so allgemeinen Bericht nicht zufrieden. Ich möchte genau wissen, wie viel bei welchem Geschäft in den Sand gesetzt worden war mit einer Liste der involvierten Personen. Entweder es gibt einen 2. anständigen Bericht je Geschäft, welcher mehrere hundert Seiten umfasst, als Basis für allfällige Klagen – oder Gehrig hat Honorar verpufft und seinen Job nicht im Sinne der Genossenschafter gemacht.

  2. Man frag sich wirklich, wann der exVR endlich für sein Nichtstun und Abseitsstehen endlich strafrechtlich belangt wird. Ein VR, der jahrelang untätig zuschaut, also mitmacht, aber freudig kassiert macht sich doch ebenfalls strafbar.
    Im Weiteren wird die „Vorzeigefrau“ Rita Fuhrer (SVP) langsam aber sicher zur Person non grata. Als exRegierungsrätin ZH (Quotenfrau!) hat diese doch schön verdient, aber viel ist eben noch nicht genug, auch bei Frauen!!! Wieso muss diese Fuhrer überall mitmischeln bei Banken, Fluggesellschaften (JU-Air AG) usw. um dann aber schnell zu verschwinden wenn mal Tatkraft verlangt würde. Auch in bester Erinnerung ihr pers. Abschiedsfest als Regierungsrätin ZH, pompös fur 100’000.-, der Steuerzahler berappt’s ja!! – Tja, ein schönes Vorzeige-SVP-Leben..

    • Gemäss meinen Informationen wurde die Decharche (Entlastung des Verwaltungsrates durch die Delegierten) im letzten Herbst erteilt.

      Der Bericht war zurzeit der Delegiertenversammlung anscheinend noch nicht fertig..

  3. nicht die ganze raiffeisenbank ist eine „jauchegrube“.
    99%sind gute, rechtschaffende mitarbeiter/innen.
    die restlichen 1% sollten in der von diesen leuten gebauten jauchegrube, das schwimmen lernen…

  4. Bruno Gehrig war im Verwaltungsrat der UBS und Roche, bekanntlich sind beide Grosskonzerne in die Marbella-Sache involviert, wie auch die Raiffeisenbank. Die Frage ist wohl, warum Herr Gehrig die „Jauchegrube“ durchwühlen musste, damit alles unter Kontrolle bleibt?
    Gunther Kropp, Basel

  5. So läuft es, wenn ein unfähiger Verwaltungsrat seine Angestellten nicht kontrolliert und auf die Finger klopft.

  6. Warum um Himmels Willen bleiben der Chef Controlling und Strategie während dieser Ära im Amt und die Leute, welche die IT von A-Z verbockt haben? Hier muss jetzt endlich Tabula rasa gemacht werden, sonst kehrt das Vertrauen der Anleger und Kunden nie mehr zurück!

  7. Dieser Gehrig Bericht ist wirklich „Weltklasse“.
    Man arbeitet 8 Monate am Bericht , gibt aber keine Abläufe / Entscheidungsgremien / Verträge / Preise und Abklärungen bekannt und die Zusammenfassung lautet , dass nichts strafrechtlich Relevantes gefunden wurde und sagt auch nichts zu der Rolle der FINMA und des Revisors und hält die Abläufe für die Deals nicht fest.
    Hier noch kurz ein paar Fragen, damit man die Qualität des Berichts richtig einschätzen kann :

    1. Wenn man keine Details abgeklärt hat, wie kann man dann feststellen, dass nichts strafrechtlich relevantes ersichtlich ist?

    2. Warum muss eine 3-5 Personenfirma, die der FINMA unterstellt ist, eine 2nd und 3rd line of defense in ihren Abläufen festlegen und einen 500 sFr externen Beratungsvertrag vom VR absegnen lassen und eine systemrelevante Bank einen 750’000 Beratungsvertrag nicht?

    3. Wie kann der Revisor eine 750’000 Abgangsentschädigung nicht abklären, obwohl keine Leistung erbracht wurde?

    4. Für was genau war der auf Corporate Governance Professor gemäss Arbeitsvertrag verantwortlich und wie kann der VR-Präsident und der Revisor einen 300 Mio Vertrag absegnen ohne ihn gesehen zu haben und was meint die FINMA (Aufsichtsorgan der systemrelevanten Banken) dazu? bei 3-5 Mann Firmen kontrolliert sie ja alle Kaffeespesen und SBB Reisen.

    5. Warum wurde der der auf Corporate Governance Professor von Herrn Gantenbein abgelöst, der von Herrn Dr Dr Henri Meier finanziert wird, der auch an der HSG studierte und den Vitaminskandal bei der Roche, die Beteiligung an der Glencore und weitere Projekte „überwachte“, und was hat er genau gemacht und überwacht.

    6. Welche Verträge und mails betreffend Leonteq, Wittmann’s Firma, Avaloq, Notenstein und „kleineren Beteiligungen“ wurden genau gelesen und analysiert und wurde ein auf White collar crimes spezialisiertes Institut dafür hingezogen (am besten aus den USA).

    Herr Hässig bitte berichten, sobald dies alles im Bericht „nicht“ offengelegt wird, es könnte sehr spannend werden……..und die FINMA wird uns sicher noch berichten, was unter dem von Grossbanken angeheuerte CEO bei Start up Firmen genau überwacht wird und welche neuen Formulare produziert wurden, damit ja nichts gefährliches für den Finanzplatz passieren kann. Leider wurden die Finanzplatzbomben aber von den systemrelevanten Firmen gezündet, wo man nicht genauer hingeschaut hat, es war ja auch unglaublich schwierig dies zu sehen, da die Kaffeespesen von Vinzens ja richtig verbucht waren und Herr Gantenbein hat per Drone die abendlichen Kundenbesuche in Zürich von Vinzens ja genau überwacht und die Credit Suisse/Julius Bär hatte nicht gesehen , dass Personen aus Venezuela ein Konte bei Ihnen haben und Mocambique in Afrika liegt, da in der Bank und bei der FINMA keine Geographiestudenten angestellt sind, sondern nur Anwälte….

  8. Die Nadelstreiffenanzugträger bei den Banken sind die grössten Versager in unserem Lande, die trotz grenzwertigen Handlungen ungeschoren davonkommen. Gut zu wissen,dass auch bei Ihnen das letzte Hemd keine Taschen hat.

    • N E I N !!
      Meine Prognose: 3J Gefängnis wovon eines unbedingt und 2J mit 10J Bewährung.
      Ansonst macht die Clique weiter.

  9. Dieses dilettantische, verheerende „Management by Jauchegrube“ hat dann ein luxussüchtiger, s-gesteuerter Landwirt in die Credit Suisse eingeschleppt. Wie eine ansteckende Krankheit. Jahrelang hat sich der VR blenden lassen vom lallenden Rennfahrer. Warner wurden fertiggemacht und eliminiert. Die Mitläufer sind immer noch in Amt und Würden. Die Unternehmskultur ist zur Sau.

    Danke Raiffeisen für dieses noble Erbe.

  10. Das einst soviel gerühmte Schweizer Banking stinkt bis zum Himmel. Die grössten Versager sind in den Geschäftsleitungen und kümmern sich nur um ihre eigenen Interessen. Sie machen sich und ihre Spezis reich und nutzen dafür die Gelder der Aktionäre! Einfach nur unglaublich und eine bodenlose Frechheit. Der Gipfel ist jedoch, dass sie nicht einmal zur Rechenschaft, bzw. zur Kasse gebeten werden. Die Grossen lässt man getrost machen und die Firmen ausnehmen ohne Konsequenzen. Die Kleinen werden für harmlose Vergehen aufgehängt und entlassen. Das nennt man Gerechtigkeit in unserem Lande. Ich schäme mich für unsere Demokratie und unsere Politik, die nichts unternimmt, um diese Missstände zu bereinigen.

  11. Das einst soviel gerühmte Schweizer Banking stinkt bis zum Himmel. Die grössten Gauner sind in den Geschäftsleitungen und kümmern sich nur um ihre eigenen Interessen. Sie bereichern sich und ihre Spezis und veruntreuen die Gelder der Aktionäre! Was ist das für eine Brut? Einfach nur unglaublich und eine bodenlose Frechheit. Der Gipfel ist jedoch, dass sie nicht einmal zur Rechenschaft, bzw. zur Kasse gebeten werden. Die Grossen lässt man getrost betrügen und die Firmen berauben ohne Konsequenzen. Die Kleinen werden für harmlose Vergehen aufgehängt und entlassen. Das nennt man Gerechtigkeit in unserem Lande. Ich schäme mich für unsere Demokratie und unsere Politik, die nichts unternimmt, um diese Missstände zu bereinigen.

  12. Na ja, vorauseilender Gehorsam der Untergebenen um nicht in Ungnade zu fallen – das müsste auch bei allen anderen Finanzinstituten untersucht werden.

  13. Der Gehrig weist den Weg. Verhalten nicht strafrechtlich relevant?!?! Ob da nicht eine Türe für einen Freispruch von PV aufgemacht wird? Bin mir ziemlich sicher, das die Staatsanwaltschaft ZH zu wenig Material hat um eine dreimonatige U Haft zu rechtfertigen. Wird eine kleine bedingte Verurteilung geben und der PV wird auf Schadenersatz klagen, den wir Steuerdubelis dann begleichen können.

  14. Wo soll ich jetzt nur noch seriös mein Millionen-Depot hinbringen? CS und UBS seit 2008 nicht mehr annehmbar, Collardi-Bär ebenfalls nicht, nun die Raiffeisen, Schwyzer KB mit der Pleitenfrau N. Reinhardt ebenfalls nicht mehr. Ich weiss nicht mehr weiter.

    • Keis Problem – chasch es mir gee. Ich chaufe demit Schnaps – will wo suscht gits hüt no 40% xD

    • @I. Diot
      Da ist Dir ein Denkfehler unterlaufen. Die Prozente bleiben im Schnaps. Du erhälst nur Promille. Also gleich wie bei den Banken.

  15. B. Gehrig, der Untersucher, zeigt sich über seine Befunde „ernüchtert“. Ich bin erschüttert, denn was im hiesigen Bankenwesen seit vielen Jahren passiert und möglich ist, treibt jedem anständigen Menschen die Zornesröte ins Gesicht. Ein Zusammenhang zwischen Lohn und Leistung gibt es nicht. Millionen werden einem nachgeworfen für nichts, man muss nur am rechten Ort sitzen. Es geht in unseren Banken zu und her wie in einem schlecht regierten, von Korruption zerfressenen Drittweltstaat. Geschäftsleitung, VR und VRinnen, alle nur auf’s abkassieren aus, eben wie in der 3. Welt wenn man oben sitzt.

  16. Von der Raiffeisen war ich noch nie begeistert. Die typische Dorfbank, wo Fremde behandelt werden wie boeswillige Eindringlinge. Einem jungen Mann, ein einfacher Handwerker, mit Familie wurde eine minimale Hypothek nicht bewilligt, weil nicht genug Eigenkapital vorhanden war (er haette dieses Haus im Nu wertvermehrend umgebaut). Da wird ganz genau geschaut, wenn’s aber um ein paar Milliaerdchen geht, dann wird nicht so genau geprueft. Dann ein Mitarbeiter der Raiffeisen der die Auskunft an einen gesetzlich berechtigen Erben verweigerte, weil er von dessen Schwester erfahren haben soll, er sei ein Erbschleicher. In der Raiffeisen stinkt’s offenbar ueber alle Ebenen hinweg.

  17. Eine Tracht Prügel wären angezeigt für alle die mitgemacht haben, inkl. PWC! Nach gültigen Gesetzen leider nicht durchsetzbar.

    • Früher gab es das Böckerschupfn wenn er schummelte oder der Architekt musste unter seiner eigenen Brücke stehen wenn sie getestet wurde;))
      Das wäre wie wenn sie die unerklärbaren Differenzen selber zurückzahlen müssten (so wie die Damen an der Kasse).

  18. Alles zur Raiffeisen-Pleite ist mittlerweile wohl gesagt worden. PV ist ein Versager und die meisten haben das halt zugelassen.

    • Ich bin wir nicht sicher, dass er ein Versager war. Er hat das sehr clever gespielt, sich bereichert und hat es hingekriegt sich über alle hinwegzusetzen, inkl. Verwaltungsrat.

  19. Endlich sind die Zahlen auf dem Tisch – bisher konnten RBCH – VR und GL-Mitglieder immer behaupten, dass PV einen grossen Sprung nach vorne mit RB gemacht habe.
    Bitte auch die Herren Kurtz und Gauch entsorgen.
    Besten Dank Herr Hässig.

  20. Der Gehrig ist 71 und Senil!
    Vinzenz wird zu hundertprozent angeklagt werden und kommt nicht ungeschoren davon. Nur schon die enormen Spesenexzesse welche Raiffeisen, Aduno und Helvtia tragen mussten sind ein eklatanter Verstoss gegen Treu und Glauben!
    Mark my Words Freunde.

    • Der Gehrig ist 71.
      Respekt ist wohl nicht gerade Ihre Tugend. Haben Sie den Bericht von Prof. Dr. Gehrig wenigstens vollständig gelesen?

  21. Was Gehrig machte ist stochern in einem übergrossen Misthaufen. Aber wann wird der Misthaufen abgetragen, wird er das überhaupt,ich habe meine Zweifel!

    • Gehrig wurde vom Misthaufen gar beauftragt und bezahlt… – Noch Fragen?

  22. Jede Bankensparte hat so ihre Eigenheiten:
    Die einen operieren international mit Libor-
    beeinflussung, Hilfe bei der Steueroptimierung
    ihrer Kunden und die andern operieren gemäss PR
    sauber und bodenständig lokal und helfen den
    Häuslebauer zu ihrer soliden Hypothek zu kommen……

    • Warum glauben Sie noch an die Staatsanwaltschaft?
      Sie hätten schon lange Zeit gehabt dem Fall nachzugehen und bräuchten nicht 2 Jahre zu warten.
      Ich hoffe die Zürcher Staatsanwalt spielt heute nicht gerade Golf mit Vincenz. Die Bundesstaatsanwaltschaft hat es ja vorgemacht wie „saubere“ Arbeit geht; regelmässige informelle Treffen mit den Angeklagten „FIFA“.
      Die Fifa sponsert gleich noch die Antikorruptionsabteilung bei Interpol.
      https://www.bbc.com/news/world-europe-33107591

      Ich wette mit Ihnen, dass keiner der Betrüger in der GL und dem VR strafrechtlich belangt wird.

  23. Reminder
    Gehrig wurde vom alten VR eingesetzt, als deren Decharche (also die Entlastung des VR durch die Delegiertenversammlung) noch hängig war.

    Gehrig ist nachweislich Teil (vgl. alte IP Berichte) des alten Raiffeisen Filzes und befangen weil er selber in seiner beruflichen Tätigkeit mit Beteiligungen hunderte Milliarden in den Sand gesetzt hatte (vgl. Zeitungsberichte).

    Gehrig hat also informell den Auftrag seine Auftraggeber vor rechtlichen Konsequenzen zu schützen.

  24. Dummes Zeug; selbstverständlich gibt es hier ein strafrechtlich relevantes Verhalten; völlig klar. 2. Herr Gehrig ist alles andere als unabhängig; er hat nur geschrieben, was einigermassen OK ist; für mich ist es eher ein Gefälligkeitsgutachten; der arme Mann konnte ja die Gegenseite NICHT untersuchen; und dort gibt’s hohen Bedarf. 3. Zu erzählen die RB hätte keinen Schaden ist schon fast strafrechtlich irreführend; selbstverständlich ist ein massiver monetärer Schaden entstanden. 4. Überhöhte Gutachten, überhöhte Preise und ungerechtfertigte Spesen gehören allsamt zur strafrechtlichen Geschäftsbesorgung und können verfolgt werden. Klar ist; hier haben sich zu viele Leute am Geld der anderen bedient. Dadurch ist ein Schaden entstanden. Pasta.

    • @G. Grüssl: Jö, wiedermal gegen die HSG. Hat wohl nur für die Kalaidos FH gereicht selbst? Oder nicht mal das? Auch bei Bayern München hats Verurteilte, deshalb ist ja auch nicht direkt der ganze Verein zu verteufeln.

  25. Jawohl, liebe Raiffeisen-Genossenschafter, das ist eure Bank – die drittgrösste Grossbank des Landes! …oder die grösste Jauchegrube (Zitat LH)?. Zum Glück habt ihr eure Solidarhaftung rechtzeitig abgeschafft. Anstelle der üblichen unkritischen Selbstbeweihräucherung und des üppigen Gelages an der jährlichen Genossenschafterversammlung sollte dieses Jahr die Vorlesung des Berichts von Bruno Gehrig treten. Und anschliessend könnt ihr eure Anteile zurückgeben – dann seid Ihr zumindest in Zukunft die Mitverantwortung für das jahrelange, tatenlose Zusehen los. Alternativ könnt ihr auch eure Regionalfürsten beauftragen, nun endlich für Ordnung zu sorgen.

  26. Wittmann, ich wusste es.

    Und wo bleibt der Professorensohn?

    Was sind aus den 100 Mio. geworden?

    Warum wurde Herr Wittmann nicht von den Behörden untersucht?

  27. 300 Mio zusätzlicher Abschreiber

    Berücksichtigt man das jede Investition im strategischen Portfolio erstmal 15-30% verloren hat direkt nach Erwerb … dann kommt man näher an die Wahrheit

    Also eher 500 Mio …

    • Distanziere mich von diesem blöden Gequasel. Die Avaloq-Kosten müssen sicher nicht gleich auf 0.00 abgeschrieben werden.

  28. Ich frage mich, ob man das Team von Herr Gehrig wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung einklagen sollte..
    Wenn jemand wissentlich, als Beispiel bei der Umgehung der Abgangsentschädigung (entgegen Reglementsvorschriften), jemanden ein Beraterhonorar CHG 850000 zuschanzt, damit man es bewusst in einem anderen Gefäss verbuchen kann, dann ist das für mich Betrug, ungetreue Geschäftsbesorung, oder bewusste Vorspiegelung falscher Tatsachen….
    …und wenn man dies als Untersuchungsorgan vorauseilend als nicht strafrelevant darstellen kann, so bin ich in meiner Rechtsvorstellung wahrscheinlich falsch gewickelt…..

    • Franco Taisch, Dr. iur., war im Vergütungsausschuss des VR

      Es würde mich nicht wundern, wenn der nicht nur an die Uni Luzern, sondern auch an Raiffeisen Schweiz fleissig Rechnungen geschrieben hätte für Beratungshonorare, Sekretärin usw.

  29. https://www.finma.ch/de/finma/organisation/

    „Als strategisches Führungsorgan der FINMA verfügt der Verwaltungsrat nach dem Finanzmarktaufsichtsgesetz über sieben bis neun fachkundige und unabhängige Mitglieder. Er entscheidet über Geschäfte von grosser Tragweite, erlässt Verordnungen und Rundschreiben und verantwortet das Budget der FINMA. Gleichzeitig stellt er die interne Kontrolle durch eine interne Revision sicher und überwacht die Geschäftsleitung.“

    Tja, Gehrig und Homburger sind bereits voll im Element. Kann eine FINMA-Untersuchung nicht gleich angeknüpft werden? Wer dieser FINMA-„Topshots“ seine Verantwortung wahrgenommen hat oder nicht und wer u.a. die Schubladisierung in der causa PV angeordnet und schlussendlich genehmigt hat.

    Wieso lässt die FINMA alles diese Leute weiter gewähren,holt nicht einmal einen Teil des Geldes zurück oder stellt gar einen Strafantrag?

    Die FINMA hat gezeigt, dass ihre fachlichen Fähigkeiten überschaubar sind und sie sich selber nicht an eigene Vorgaben und Regeln hält. Moral, Anstand und Ethik ganz zu Schweigen.

    Liebe Bundesräte in Bern: Eine „Unabhängigkeit“ hat auch seine Grenzen.

  30. tja und bei den Raiffeisenbänkli ist wieder Saison der wunderbaren mit Rekorden bestückten Jahresabschlüsse….
    aber beachten und vergleichen sie die
    – Abschreibung
    – Rückstellungen
    – Steuern
    wie man diese für gute Ergebnisse manipulieren kann. Sogar Spargeldern werden in der Presse in Millionenhöhe als „verwaltete Vermögen“ ausgewiesen?????
    Ja liebe Presse, bitte nicht alles 1:1 übernehmen. Danke

    • und wie veränderten sich die stillen Reserven? Toll wenn die treue Hand dies alles offenlegen würde.

    • Die Sparkassen-Einlagen von Kunden gelten möglicherweise als „verwaltete Vermögen“? Bei Null- und Negativ – Zins Perioden wie heute möglicherweise die beste Alternative. Jedenfalls immer noch 100xbesser als die KMU-Kapriolen der St.Galler Selbstbedienungs-Clique mit Bankadresse „zum Roten Teppich“…… 🙂

    • Leider, leider keine allzu grosse Ahnung von einem Bankabschluss. Das was du hier posaunst ist KV-Lehrling Niveau.

  31. Das sind doch endlich einmal positive Nachrichten:

    — Prof. Gehrig weiss als Einziger genau, was die Staatsanwaltschaft untersucht. Der Staatsanwalt war so saublöd, dem konspirativen Haufen um und in der Raiffeisen alles en détail offenzulegen.

    — Nach nur neu Monaten weiss Prof. Gehrig, dass es in allen Bereichen, von denen er glaubt, dass sie nicht untersucht werden, keine Straftaten gab.

    — Prof. Gehrig ist so schlau, dass er für dieses Wissen keine Strafuntersuchung führen muss; für seinen Freispruch genügen ihm die Akten des konspirativen Haufens.

    — Und all das kann und weiss Prof. Gehrig, obwohl er kein Strafrechtler ist, sondern der pensionierte Chef der „Bank fürs Grobe“ Cantrade (welche genau deshalb auch einging) und ein pensionierter Nationalrat, ein Politheini also, der über seine Politkollegen zu seinem Politmandat kam.

    Schafft die teure Justiz ab – Staatsanwaltschaft, Polizei und Gerichte braucht es nicht mehr – und übergebt das ganze Geschäft den Politheinis.

  32. Danke LH für das hartnäckige Nachsetzen in der Causa Raiffeisen. Was man hier in St. Gallen schon lange wusste ist nun endgültig Gewissheit: Die „Manager“ haben sich selbst bedient. Es ist langsam an der Zeit, dass die neue Raiffeisenspitze, vor allem aber die Genossenschafter, der Justiz Beine machen und diese „Geschäftsleitungsmitglieder“ wegen ungetreuer Geschäftsführung haftbar machen und finanzielle Rückerstattungen aus der persönlichen Schatulle fordern. Es darf nicht sein, dass diese Personen ungeschoren davon kommen.

  33. Glünggi und Schlufis gab es schon früher. Nur wurden diese „früher“ aus dem Verkehr gezogen, geächtet oder entsorgt. Die FINMA und die Bankiervereinigung hegt und pflegt noch solches Gebaren.

    Eigentlich müssten alle obigen Personen, wie PV, vom Finanzsektor ausgeschlossen wird. Gilt auch für Branson.

    • Die Glünggis und Schlufis gab es tatsächlich immer und wird es auch immer geben. Die aus dem Verkehr gezogenen arbeiten heute bei der FINMA. Offensichtlich ein Auffangbecken für diejenigen, die es nicht so genau nehmen.

  34. Und das ist ein Systembank? Was für ein System unterstützen die Schweizer ohne Bevolkerung zu fragen…irgendwie in der Schweiz läufte alles so in den letzten 20 Jahren: sparen unten und verblöden an der Spitze…ich frage mich für was haben sie studiert? Für was spendet die Schweiz an die Uni Geld? Ich hätte ein solche verhalten auch nicht mit 18 Jahre gemacht, und wie ich 30 % der Bevolkerung! Mein Freund ein Romische Zeit Experte sagt immer zu mir:“ wir beobachten in Westen die totale verblödung: Drogen alle Art, Sex Skandale und Wahnsinn, was zum Teil der Abgang von Römer war, sie haben einfach keine Drogen aber Alcohol genommen. Somit die Parallelität, aber immerhin die Römer haben Kulturstätte, Brücke, Strasse 2000 Jahren später zurück gelassen. Was lassen sie die Top Verantwörlichen zurück? Nicht vieles eigentlich…
    Eure Idiot, ein Tec Freaks

  35. Herr Gehrig, sie irren sich gewaltig. Kompetenzüberschreitungen in Millionenhöhe sind klar strafrechtlich verfolgbar. Ich muss annehmen, dass sie ihren Professorentitel in der Migros gekauft haben. Treten sie ebenso von allen Aemtern zurück.

    • Der Gehrig ist ein Hülseler im Biedermann-Kostüm. Er wird so falsch (zu hoch) eingeschätzt.

  36. It’s a men’s world.
    Um den Überblick nicht zu verlieren, wird die Sekretärin/Assistentin gebeten, die ausgetretenen Männernamen im Organigramm zu löschen. Oh, äxgüsi, G. Burn. Stand heute: 1 Frau (NL Basel) in der GL.

    • ja wir wissens ja… frauen können alles besser, sind kompetenter und überhaupt nicht gierig. Dazu können sie besser führen und sind die besseren teamplayer… und dann erwacht man aus dem feminismus-verblödeten traum und sieht den postautoskandal und vieles andere. genau mein humor!!!

  37. Das ist definitiv eine Causa PwC und Finma! Wenn man weiss, mit welcher akribischer Kleinlichkeit die sonst bei ungefährlichen und einfachen Banken unterwegs sind: da kommt einem die Galle hoch!

    Das Gebahren von Vincenz & Co. mag ich aus Abscheu nicht kommentieren.

  38. Den Unfähigen gehört die Welt.
    Hr.Sidler mit Kadavergehorsam und Obrigkeitshörigkeit stehen sie in der Verantwortung.

  39. Interessanter Bericht!

    Den letzten Satz kann ich nicht unterschrieben „Bei der Raiffeisen in St.Gallen griffen die Chefs mit beiden Händen in den Geldsack und schmissen mit den Nötli um sich herum, als wären es ihre eigenen.“
    Wenn es ihr eigenes Geld gewesen wäre, hätten sie es sorgfältiger ausgegeben 😉

    • Der Hyatt Concierge kann nun keine „Concierge Dienstleistungen“ mehr in Rechnung stellen… nix mehr mit Bunga Bunga Patries im Hyatt… keine leichte Begleiterinnen und keine feucht fröhlichen Orgien mehr… wem sollen nun die „Spesen“ belastet werde ? Vielleicht springt Ja ein Heimatverbündeter ein.
      in diesem Sinne, aus die Maus!

  40. Wenn man den Bericht liest, kommt mir das Ganze vor wie früher beim Viehhandel: Wer zieht wen besser über den Tisch? Am Schluss gewinnt meistens der Viehhändler. Danke an Raiffeisen: wieder massenhaft Material für meine Beratung zu werteorientierter Führung gefunden. Beispiele, wie man es nicht machen soll, sind immer hilfreich.
    Wo ist nun der Schadenersatz für die ehrlichen Mitarbeitenden und Kunden?

  41. Dieser Artikel überrascht mich überhaupt nicht. Der Finanzplatz Schweiz hat bis heute nichts gelernt. Aufsichtsbehörden, Prüfungsgesellschaften und Verwaltungsräte bei Banken scheinen überfordert und nicht auf der Höhe ihrer Aufgabe zu sein. Ich habe einmal eine Prüfung einer Aufsichtsbehörde im Ausland mitgemacht. Eines Morgens warteten 25 Personen vor dem Bankeingang, besetzten den Board Room und prüften 4 Monate lange Transaktionen, Geschäfte und Abläufe. Wozu gibt es überhaupt eine Finma? Besonders sogenannte systemrelevante Banken sollten periodisch überprüft werden. Die Finma scheint sich nur auf Kleine einzuschiessen. Ich kenne MB von früher. Er ist meines Erachtens die falsche Person an der falschen Stelle. Und noch eins: War PV nicht Banker des Jahres in der Bilanz? Jol

  42. Der Schaden, welche einige Banker dem Schweizer Finanzplatz zufügen, ist enorm und bleibend. Aber denen ist es doch egal, Hauptsache die persönliche Kasse stimmt. Und wenn die Banken-Gewinne dann nicht mehr „stimmen“, werden ganz einfach die Gebühren (wieder) erhöht.

    • Der Bürger wird mit dem Gebührenkatalog heute so schnell über den Tisch gezogen,dass er es bereits als wohlige Nestwärme empfindet. Die Verabschiedung von dieser Bank ist nur ratsam.

  43. Schweizer Qualität von 1291-Mänagern. Wie bei der SwissAir.

    Nix EU, USA, Elfenbeinküste.

    Gangsta‘s paradise.

    • Viele sprechen sich negativ aus über EU und USA. Wenn wir aber Inhouse schauen was bei uns geht ist die Lage ziemlich miserabel.
      Die Schweizer waren immer die ersten wenn es darum ging DE, IT, FR, u.s.w. schlecht zu machen.
      Jetzt sind die eigenen Eidgenossen die grössten Banditen. Wir sprechen hier von einer „echten“ Schweizer Bank.
      Kein Wunder das die Manager der grossen Firmen keine Schweizer sind, sondern Inder (Novartis); Elfenbeinküste (CS).
      Ja gut die UBS hat einen Tessiner, der ist aber auch nicht wirklich zu gebrauchen.
      Wenn wir so weiter machen werden die Schweizer dass machen was Sie vor der Migration von Italiener, Spaniern u.s.w. waren. -> Bauern!!!

      Hoppla George… gange mal id Schüüne go de Mist dreie „LOL“

    • Tatsächlich glaube ich auch, dass in der Schweiz momentan sehr vieles krumm läuft. Von Sommaruga und ihren Träumern über die PFZ und nicht umgesetzte Volksentscheide bis zu den die Kleptomanen ganz oben (Schweizer und Ausländer) bei den grossen Unternehmen und im Schweizer Gesundheitswesen und bei der Verwaltung der Rentenvermögen.

  44. Due-Diligence-Prüfung made by HSG St. Gallen – Die reinste Disqualifikation.
    Die Anwendung der HSG-Lehrpläne waren nur noch Symptom.
    Aus Reputationsgründen sollte der Laden (HSG) dringenst umbenannt werden.
    Und neu organisiert.

    • Das SG in HSG steht für St. Gallen. Die Umbenennung ist bereits seit einigen Jahren Tatsache. Heute heisst die Lehranstalt Universität St. Gallen. Keine Ahnung haben aber Hauptsache die Meinung laut kundtun…

    • Als ehemaliger Absolvent der HSG (89) reibe ich mir mittlerweile auch die Augen.

    • @Sepp
      Tschau Sepp! Namen sind doch Schall und Rauch! HSG, USG, who cares?

      Auf den Inhalt kommt’s an. Und der ist bestenfalls dürftig. Und zwar schon seit langem – mindestens seit Mitte der 80er Jahre …

    • @Sepp: Universität??? Dass ich nicht lache 🙂 Und jeder wird dort Professor, nur schon, wenn er den Studenten irgendwann mal einen kleinen Vortrag gegeben hat…

    • Ach Sepp, who cares?
      Wenn sie schon Lehranstalt Universität St Gallen heisst, kürzt man dann diese jetzt mit LUG ab?
      Und Absolventen, die von dort abgehen, sind Titeltragende Redundante, Uni Gallus, sprich TRUG?

  45. Die Angelegenheit mit der Abgangsentschädigung ist hässlich 🤮. Wenn ein Privater so kreativ ist, wird ihm der Prozess gemacht und die Straftaten schön weit ausgelegt. Bei P. Vinzenz schaut sogar die Staatsanwaltschaft weg [1]🤬😇.

    Jaja, alle sind vor dem Recht gleich 💩💩

    [1] Wie wäre es mit versuchter ungetreuer Geschäftsbesorgung (Art. 158 Abs 2 i.V.m Art. 22 Abs 1 StGB)?

  46. „Kein strafrechtlich relevantes Verhalten“

    Wenn das zutrifft, dann hat die Zürcher Justiz ein gröberes Problem. Drei Monate U-Haft wegen zivilrechtlich relevanten Finanzdelikten stellen einen massiven Eingriff in die persönliche Freiheit dar.
    Solche Massnahmen werden i.d.R. bei vermuteten Schwerstkriminellen angeordnet.

    Die ZH – Staatsanwaltschaft hat diese Verhältnismässigkeit dereinst vor dem Richter zu begründen. Genugtuungsansprüche gehen im vorliegenden Fall in die Millionen, auf Kosten der Steuerzahler.

    Es gilt wie immer für beide Parteien die Unschuldsvermutung.

  47. Ein Mensch,
    der eine bestimmte Art zu handeln gewohnt ist,
    ändert sich nie und muß,
    wenn die veränderten Zeitverhältnisse zu seinen Methoden nicht mehr passen,
    scheitern.

    Niccoló Machiavelli
    * 3. Mai 1469 † 21. Juni 1527

  48. Es fällt mir schwer zu glauben, dass die geschilderten Investitionsprozesse planlos und ohne strategischen Hintergrund getätigt wurden. Es scheint mir eher, dass durch fehlende IKS Mechanismen das stürmische Wachstum ausser Kontrolle geriet und weiter investiert wurde, um die aufgekommenen Verluste zu verwässern.

  49. Sorry, aber wenn das nicht reicht für ungetreue Geschäftsbesorgung, dann verliere ich den Glauben an den Rechtsstaat vollends. Beratervertrag über Jahre ohne Gegenleistung.

  50. „Es gebe keine Beweise für strafrechtliches Tun, hält Bruno Gehrig fest.“ Mal schauen, wieviel Fleisch am Knochen bleibt, wenn die Zürcher Staatsanwaltschaft ihre Arbeit getan hat!

  51. Unfassbar!!! Mir fehlen die Worte für ein solch verantwortungsloses, von Gier getriebenen Handeln ohne Rücksicht auf Verluste. Man kann nur hoffen, dass die Staatsanwaltschaft gnadenlos aufräumt und die Raiffeisenbank die Verantwortlichen in die persönliche Haftung nimmt.

    • … und wenn, dann haben diese sicher eine Versicherung dafür abgeschlossen – die Beiträge dafür natürlich vom Arbeitgeber übernommen/bezahlt – und schwupps ist’s wieder gut….

  52. Faktisch ruiniert!? Geplündert!? Raiffeisen schreibt seit bald 100 Jahren Jahr für Jahr ein neues Rekordergebnis.
    Der Abschreiber von 300 Mio. ist unschön, ärgerlich und die Konsequenzen wurden gezogen. Trotzdem resultiert ein beachtlicher Gewinn. Darum verstehe ich das Wording von Herr Hässig nicht genau. Die GL wurde ersetzt, die einzige Bank in der Schweiz die Konsequenzen gezeigt hat für das Top Management.

    • die Raiffeisenbank ist eine Genossenschaft und darauf angewiesen, dass sie ihre „Gewinne“ thesaurieren kann, als Reservepolster, wenn die massiv gestiegenen Bilanzrisiken auch noch explodieren. In Relation zur Bilanz ist die Raiffeisen nicht gerade gut mit EK ausgestattet.

      „Geplündert“ ist schon richtig. Die RCH schickte regelmässig Rechnungen an die einzelnen Genossenschaften um die Zukäufe zu finanzieren (habe das zu Beginn in einer RB auch noch selbst dem VR jeweils vortragen dürfen). Einige davon waren dann in Kombination mit den wachsendenden Bilanzrisiken gezwungen das Genossenschaftskapital zu erhöhen. Und als Folge davon, gibt es nicht wenige RB’s im Lande welche nicht mehr in der Lage war, die lieben Fr. 200 / 1000 Genossenschaftsscheine nicht mehr mit 6% zu verzinsen. Erbärmlich, man verzinst ja nur das Nominalkapital.

      Die Lage hat sich in letzter Zeit eher noch mehr zugespitzt. Da fehlen die Fr. 300 Mio. eben schon, allerdings bei der Abwicklungsgesellschaft in St. Gallen und nicht bei den einzelnen RB’s. Da ist das Geld von 1 Mrd. schon weg.

      In meinen Augen ebenso falsch war der ungezügelte Expansionsdrang der RB’s im Bilanzgeschäft, der ebenfalls von PV gefordert wurde. Das könnte der Gruppe in einer Immobilienbaisse dann ans Lebendige gehen. Da müssen wir dann wohl nicht sehr lange darüber diskutieren, ob die RCH eine AG werden sollte. Das wird dann der letzte Strohhalm sein. Oder glaubt hier jemand, dass die lieben Genossenschafter einfach so mir nichts, dir nichts, sagen wir mal je Fr. 5’000 einzahlen werden? Wohl kaum……

      Das ist in meinen Augen die noch viel grössere Unterlassung des VP, dass er eben auch die simplen Bilanzmechanismen ausgehebelt hat.

      Gruss von Julius

    • Vor 15 Jahren sah die Welt noch anders aus in Hinterpfupfingen. Sie haben ja keine Ahnung…

    • Ihre Euphemismen wirken sehr deplatziert, zudem irreführend.

      Richtig ist, dass das alte Raiffeisensystem vor Vincenz immobilienkrisensicher war und Haushalten mit relativ tiefem Einkommen eine Immobilie ermöglichte. Das war ein echter Gewinn für die Genossenschafter!

      Heute wird versucht mit grossartigen zusammenhanglosen monetären Gewinnangaben zu verschleiern, dass Raiffeisen Schweiz in den letzten Jahren hunderte von Millionen in den Sand gesetzt hat.

      Raiffeisen Schweiz hat jahrelang Kritiker mehr oder weniger elegant gekauft(VR-Jöbbli, Beraterhonorare) oder plump mit rechtlichen Schritten bedroht. Die Raiffeisenführung (Filz!!), insbesondere GL,VR und Delegierten wäre wegen der gegenseitigen Abhängigkeiten der Verantwortlichen, ohne Druck von aussen (Medien) praktisch nicht in der Lange gewesen, sich zu erneuern. Als vorbildliches Verhalten im Top Management von aktienrechtlichen Grossbanken würde ich übrigens das von Oswald Grübel bezeichnen: Kommunizieren, Verantwortung übernehmen, NICHT Schönreden.

  53. Der Bericht ist ein Gefälligkeitsgutachten; die strafrechtlich relevanten Aspekte wurden nicht berücksichtigt und ist weit entfernt von der reklamierten Unabhängigkeit – eher ein White-washing für P.V.

  54. Die einzigartige Bankengruppe

    Raiffeisen ist die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz und führend im Retail-Geschäft. Für einen nachhaltigen Erfolg braucht es eine starke Organisation mit klar definierten Strukturen, zeitgemässe Produkte und Dienstleistungen, engagierte Mitarbeitende und verlässliche Partner – und das Vertrauen unserer Kundschaft.

    Unsere einmaligen Stärken: Eine starke lokale Verankerung und der genossenschaftliche Gedanke, der unser Geschäft seit über 100 Jahren täglich prägt. 3,8 Millionen Schweizerinnen und Schweizer setzen auf unsere Beratungskompetenz, unsere bedürfnisorientierte Produkte und in die faire Geschäftspolitik von Raiffeisen.

    Organisation

    Die Raiffeisen Gruppe ist in der Schweiz an 896 Standorten vertreten. Zur Gruppe gehören die 246 genossenschaftlich organisierten Raiffeisenbanken.

    Genossenschaftsbanken

    Jede Raiffeisenbank ist eine selbstständige Genossenschaft mit selbstgewählten Bankbehörden.

    Mitglieder/Anteilschein

    Träger der einzelnen Raiffeisenbank sind die Mitglieder. Mit dem Anteilschein sind diese als Genossenschafter zu gleichen Teilen auch Mitbesitzer ihrer Raiffeisenbank.

    Zusammenschluss in Raiffeisen Schweiz

    Raiffeisen Schweiz hat die strategische Führungsfunktion der gesamten Raiffeisen Gruppe inne und ist gruppenweit für die Risikosteuerung, Liquiditäts- und Eigenmittelhaltung sowie die Refinanzierung verantwortlich. Weiter koordiniert sie die Aktivitäten der Gruppe, schafft Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit der örtlichen Raiffeisenbanken, berät und unterstützt sie in sämtlichen Belangen. Zudem übernimmt Raiffeisen Schweiz Tresorerie-, Handels- und Transaktionsfunktionen (Zentralbank).

    Sicherheit/Solidarität

    Die Raiffeisen Gruppe stellt eine solidarische Schicksals- und Risikogemeinschaft dar. Die gegenseitige Haftung bedeutet für die Raiffeisen-Kunden eine hohe Sicherheit.

    Überschaubarkeit

    Jede Raiffeisenbank hat ihren eigenen Geschäftskreis. Nur innerhalb des geografisch klar definierten Geschäftskreises ist das Bankgeschäft erlaubt.

    Kundennähe

    Die Nähe zum Kunden ist sowohl ideell (Geschäftsphilosophie) als auch geografisch begründet. In der Regel kennen die Bankleiterinnen und Bankleiter sowie die Mitarbeitenden die Mitglieder und Kunden persönlich.

    Kredite an Mitglieder

    Kredite werden überwiegend Genossenschaftern gegen Sicherheit und öffentlich-rechtlichen Körperschaften gewährt. Der Hauptteil der ausgeliehenen Gelder ist in Wohnbauten investiert.

    Konditionen

    Die einzelne Raiffeisenbank ist bei der Zinsgestaltung autonom. Die Mitgliederprodukte der Raiffeisenbanken sind besonders attraktiv.

    • zampano; das ist jetzt aber nur noch peinlich. ergebnisse liegen auf dem tisch. nimmt mich wunder, durch welche gehirnwaschanlage du geschleust worden bist.

    • @Zampano

      Es gilt die genossenschaftlich organisierten Banken auf dem Lande klar von den städtischen Bank-Filialen von Raiffeisen Schweiz zu unterscheiden.

      Leider wurden bei den Filialen sowie bei Raiffeisen Schweiz die Kreditvergabekriterien viel „lockerer“ gehandhabt als bei den ländlichen Raiffeisengenossenschaften.

      Zudem wurden die die angeblich selbständigen Genossenschaften auf dem Lande mittels Restriktionen und Vorgaben zunehmend dazu gebracht, Ihre Liquidität an Raiffeisen Schweiz abzuliefern. Gleichzeitig „sog“ Raiffeisen Schweiz mittels Werbung immer mehr Spareinlagen an, indem sie versprach keine Negativ-Zinsen zu zahlen oder mit Zweckfremden Skilift-Gutscheinen. Viele Reiche deponierten Ihre Cash-Millionen zunehmend bei den Raiffeisenbanken. In meinen Augen war dies eine Expansion „um jeden Preis“, welche absolut nichts mehr mit dem traditionellen Raiffeisensystem zu tun hatte.

  55. herzliche gratulation an die finma!
    finma, ein parade beispiel der schweiz:
    schönwetter reglemente und nur keine
    hektik. weiter schlafen.

  56. Der Gehrig-Bericht könnte nicht haarsträubender sein. Ein Konglomerat von Profiteuren, beschattet durch die HSG, trieb den Augias-Stall hin zum Höllentor. Was sich die immer wieder ‚angehimmelten Oberleiter‘ zu Schulden kommen liessen ist Europa weit einmalig. Das Netzwerk war solch perfide angelegt, dass selbst eine „willige“ PwC jedes Jahr ihren Segen erteilte. Die Mitesser an diesen katastrophalen Vergehen gehören ebenso benannt wie der Drahtzieher Vincenz. Was meint jetzt Hummler, der Sprüche – Klopfer, in der nächsten Kolumne im St. Galler Tagblatt?

  57. Perfekt- endlich ist offen, was da gelaufen ist und insbesondere, wie hoch der finanzielle Schaden ist. Bis heute konnten RBCH-VRs und GL behaupten, Vincenz habe die RB vorangebracht…
    Bitte auch Kurtz, Gauch,… entsorgen – die haben in der 2. Reihe den ganzen Mist wesentlich mitgetragen.

    • Bitte den Zahlenakrobat Poerschke nicht vergessen, der mit seiner Seilschaft die Raiffeisenbanken Millionen gekostet hat. Ich frage mich, wie das Controlling von nichts Wind bekommen hat. Als Raiffeisenbank würde ich diese Funktion definitiv nicht mehr bei der Raiffeisen Schweiz belassen. Es braucht dazu unabhängige Wadenbeisser, keine Angsthasen!

  58. „Es gebe keine Beweise für strafrechtliches Tun“,

    Auch beim tiefen Fall von Marcel Ospel wurde ähnliches gesagt, weil Dummheit nicht bestraft werden kann……..

    Wie steht‘s nun mit der getreuen Sorgfaltspflicht dieser Herren hoch oben, Herr Gehrig? Ist eine raffiniert orchestrierte Plünderung über viele Umwege hinweg kein Strafdelikt?

    Werden Sicherungslinien bloss angewandt beim Raiffeisen – Personal in den untersten Chargen?

    Wird es einmal mehr passieren in der Schweiz, dass bei Wirtschaftsdelikten jegliche Anklage über Jahre verschleppt wird?

    Gerne hoffen wir alle, dass wir uns getäuscht haben in diesem eidgenössischen Wirtschaftskriminalfall der Superlative. Auch vorgetäuschte Dummheit ist ein Strafdelikt.

  59. Ich finde es wirklich vorbildlich, wie Raiffeisen reagiert. Wenn ich bedenke, dass beispielsweise die ZKB 100 Millionen Busse bezahlen muss, da diese ein kriminelles Institut ist oder die Grossbanken (CS und UBS), die im Monatstakt Bussen bezahlen –> die Geschäftsleitung kommt immer ungeschoren davon. Ist das nicht fraglich??? Danke Raiffeisen für diese Vorbildfunktion!

    • Shutdown für die Grossbankmanager wäre eine gute Lösung, sofort wirksam und unbefristet.

    • Na, wenn ich den Artikel lese, dann ist auch Raiffeisen ein belastetes Institut.
      Raiffeisen hat sich überhaupt nicht vorbildlich verhalten – vor allem Sie nicht, wenn ich Ihre Posts der letzten 2 Jahre lese. Es brauchte 2 Kantonalbänkler, bis der Saustall aufgeräumt wird. «Raiffeisen» hat da überhaupt nichts getan.
      Und vorbildlich wäre das Verhalten erst dann, wenn ich als Genossenschafter für die Abschreiber entschädigt werde!

  60. Mind the gap — denn im Gehrig-Bericht sind die strafrechtlich relevanten Tatbestände nicht untersucht worden….

    • @VdL:
      Kleine Präzisierung: „…sind die strafrechtlich relevanten Tatbestände, welche bereits Gegenstand der Untersuchungen durch die Staatsanwaltschaft sind/waren, nicht untersucht worden…“. Ergo: es könnte ja sehr wohl noch weitere kriminelle Tatbestände geben, welche bislang noch nicht an die Oberfläche gekommen sind.

  61. UNGLAUBLICH was da produziert wurde und ALLE Raiffeisen-Geschäftsleiter der Schweiz sollen nichts bemerkt haben?
    Der Trainer Trappatoni hat einmal gesagt:Flasche leer!

    • bravo constantin: du bringst es auf den punkt. wem gehört raiffeisen schweiz. den banken; also! an den meetings nicht nur bücklig und hinter-wäldlerisch tun. erklären was die Erwartungen sind. und jetzt bloss eins nicht; sich aus der verantwortung stehlen.

  62. Die Kaffee-Morgenrunde in nächster Nähe von Raiffeisen CH in St.Gallen fühlt sich vollumfänglich bestätigt. Nun interessiert eigentlich nur noch, ob die nun endlich gefeuerten restlichen GL-Mitglieder aus der Skandal-Ära Vincenz/Gisel hoffentlich auch wirklich ohne Entschädigung vor die Türe gesetzt wurden…

  63. Die aufgezeigten Mängel lassen sich beispielslos auf die FINMA übertragen – Glänzen durch jahrelange Abwesenheit?

    Finma Jahresrechnung 2017: 88 Mio. Franken für Überwachung – um Kleinstbanken zu plagen, ob das unterzeichnete Formular «A» gemäss Art. 3 und 4 VSB von Meier und Müller auch wirklich vorliegt?

  64. mitgegangen gleich mitgefangen, gilt das nur für die alte GL und nicht für die involvierten FS1-er? Z.B. R. ist so einer der weg muss

  65. Was hätte denn passieren müssen damit Herr Gehrig was straffrechtlich relevantes gefunden hätte?
    Etwa das jemand in der Kantine einen Apfel ohne bezahlen genommen hätte!

    • Da haben Sie recht! Es gibt, so glaube ich, einen entsprechenden Gerichtsbeschluss über einen ähnlich gelagerten Fall. Eine Migros-Mitarbeiterin hatte abends ein Sandwich, das zu wegwerfen war, eingepackt. Ihr wurde fristlos gekündigt. Dies mit dem Segen des Gerichts…. Moral der Sache: Sacken sie Millionen ein, aber sicher nicht einen Apfel/Sandwich und dergleichen….

  66. Gut, dass endlich personell durchgegriffen wird. Es fehlt aber ein Name! Warum bleibt Poerschke?! Das war doch einer aus dem „inner Cercle“, zusammen mit Auer, Zoller und Schaub!
    Und jetzt muss auf der Bereichsleiterebene genau gleich durchgegriffen werden. In jedem Department gibt es da zahlreiche Nachtschattengewächse!
    Und natürlich müssen die Leute für den Schaden haftbar gemacht werden.

    • Fast alle auf Bereichsleiterebene müssen weg. Auch in der GL gibt es noch einiges zu tun. Warum kann ein Leiter interne Revision bei dem Augiastall im amt bleiben? Was ist mit dem Einflüsterer Kurtz?

  67. Der Bericht ist einmal mehr auch eine „Bankrotterklärung“ was die Aufsichtstätigkeit der #FINMA betrifft… man darf aber auch gespannt sein, ob die Staatsanwaltschaft die Ansicht von Gehrig teilt, dass die ganzen Vorgänge keine strafrechtlich relevanten Sachverhalte beinhalten…

    Nur zur Erinnerung: Die #FINMA unter Mark Branson hätte unabhängig strafrechtlicher Sachverhalte einzugreifen… nur haben VR, Wirtschaftsprüfer und Finanzmarktaufsicht auf der ganzen Linie versagt, vertuscht und sich gegenseitig gedeckt bzw. nun wird man sich wohl den Schwarzen Peter gegenseitig zuschieben.

    Einmal mehr muss sich die Politik fragen, ob die #FINMA unter Mark Branson die ihr zugedachte Rolle erfüllt (oder eher wie noch in anderen Fällen durch Komplettversagen glänzt).

    #Raiffeisen #Finma #FINanzMArktmafia

    • Grüezi Mitenand

      Welche Politik soll sich bitte was fragen ? Bitte endlich alle aufwachen !

      SCHEIN-DEMOKRATIE + SCHEIN-RECHTSSTAAT SCHWEIZ: Der letzte EBK & FINMA Trick dauert jetzt 30x Jahre = Die „Immobilienkrise der 90-iger Jahre“ = Das ist der plumpste Etiketten-Schwindel (Betrug) der Schweizer Geschichte. Das war der Schweizer Staats-Streich schlechthin = Nicht mehr, aber auch nicht weniger !

      Wieviel bezahl(t)en die FINMA & EFV den total 6x Anwalts-Kanzleien (2x CH = 1x Homburger AG, Zürich + 1x EFV Bern und 4x USA = 1x New York + 1x Washington + 1x Fort Lauderdale + 1x Miami) bis und mit heute, für diesen seit 2x Jahren von mir alleine geführten (pro se), immer noch hängigen USD 1.50Billion Prozess:

      file:///C:/Users/Wildhaber/Downloads/Letzter%20Schlagabtausch%20135+136+137%20(32).pdf. Von Einsicht weit und breit keine Spur !

      Mfg Giuliano Stefano Giovanni WILDHABER
      (pro se litigant in the USA-Florida under ATCA / ATS)

      https://www.gsw-global-consult.com/

      PS. PENDING at Atlanta-Giorgia at the Appelation 11th Circuit Court under No. 18-12751 = Pacemonitor muss man auch schon geschmiert haben, damit ja nichts auskommt, nach 30x Jahren EXTREM erfolgreicher VERTUSCHUNG ?! Die verbreiten jetzt für gutes Schweizer-Schmier-Geld seit Monaten systematisch FAKE NEWS ! Mit den besten Grüssen an den als der „Compliance“ Votanten.

  68. Was will jetzt der Knorrli Gehrig strafrechtliches Verhalten beurteilen, wenn er nur Zugang zu den Raiffeisenakten hatte? Für wie blöd will er alle verkaufen? Ohne polizeiliche Gewalt kann er natürlich nicht dort untersuchen, wo es ganz schmutzig ist, nämlich bei mitprofitierenden Drittparteien, die irgendwelche Vereinbarungen (Kickbacks, Beteiligungen etc.) mit PV als Privatperson oder mit Firmen von PV haben könnten. Mann oh Mann, Herr Gehrig, ehrlich, was hätten Sie Ihren Studenten für Noten erteilt, hätten die einen solchen „Bruch“ („kein strafrechtlich relevantes Verhalten“) voreilig argumentiert?! – Noch eine Frage: Weshalb ist Poerschke noch da? Braucht Huber wenigstens noch einen, der interimsmässig den „Zahlensalat“ überblickt?

  69. also; geht doch. überfällige massnahmen endlich umgesetzt. erstaunlich, dass es dazu zwei kantonalbänkler gebraucht hat. durchleuchtung pwc-mandat dringendst notwendig. man ist spezialisiert herauszufinden, ob der berater beim kunden chf 1.00 zu wenig amortisation eingefordert hat, hingegen scheint das augenmass für grössere und komplexere fälle nicht vorhanden zu sein. und zu guter letzt; nach dem bericht gehrig muss nun die zürcher staatsanwaltschaft endlich liefern. ist vincenz kein strafrechtliches handeln nachzuweisen, ist das vorgehen dann nicht mit einer erklärung „Irrfahrt“ abgetan. im weiteren ist ein hochintensiver augenmerk auf die banken zu richten. wenn der kopf stinkt, riechts in der regel weit nach unten. kurzum; danke lukas für die profunden recherchen und berichte. leider, leider ist mitlerweile ein hochbrisantes thema zum unterhaltungswert verkommen. heisses frühjahr ist angesagt :):):):):)

  70. Beteiligungsgeschäfte weder dem Verwatungsrat noch der Geschäftsleitung der Raiffeisen Schweiz detailliert unterbreitet….!
    Der VR allen voran SVP Rita Fuhrer wollten keine Verantwortung, sie wollten Cash, Einladungen und von PV umschwirrt werden. Schade dass diese Herren und Damen des VR nicht zur Verantwortung gezogen werden!

    • werden sie nie und nimmer, zur verantwortung gezogen. au contraire, bedacht mit gut bezahlten verantwortungslosen polit. richtig eingefärbten nebenjobs. derweilen werden heute die champagnerkorken knallen, da ja bis jetzt alles harmlos gem. (verstecktem) drehbuch abläuft. warten wir noch den letzten akt der ZH staatsanwaltschaft ab, würde aber sicherheitshalber die 2. runde schampus mal kühl stellen. der berg hat eine maus geboren, der lakei gehrig seine pflicht getan und die armen genossenschafter bezahlen ohne murren. QED

    • bei raiffeisen werden die beteiligungsgeschäfte den lehrlingen unterbreitet :):):):)

  71. Umnebelt vom morgendlichen kalten Kaffee in St. Gagagallen können wir nur wieder einmal den Kopf schütteln! Und uns wiederholen: Alle ab Stufe Top-2 raus. Sofort. Dieser Stall des Augias muss ausgemistet werden!