Posterboy Züri-Krypto: Ungebremst in die Wand

Daniel Gasteiger ist Aushängeschild von Blockchain-Hub – Mit eigener Firma Schiffbruch, jetzt Sanierung – Doris Fiala im VR.

Showtime mit Bits, Krypto und Swiss Elite: Im Mai erwiesen Ueli Maurer und Thomas Jordan dem Blockchain-Hub an der Bahnhofstrasse 3, mitten in Zürichs Finanz-City, die Ehre.

Vorne dabei: Daniel Gasteiger, Mitgründer des Blockchain-Hubs mit dem unbescheidenen Namen „Trust Square“ und Startup-Unternehmer.

Nun hat die grosse Party für Gasteiger, der in den Medien hochgejubelt wurde, ein jähes Ende gefunden.

Sein Jung-Unternehmung namens Procivis („Für eine digitale Gesellschaft„) hat Leck geschlagen und muss hart saniert werden. Von rund 2 Dutzend Mitarbeitern haben kürzlich mehrere ihre Stelle verloren.

Der Fall von Procivis wird zum Musterbeispiel einer Branche, die keine Gelegenheit auslässt, sich im gleissenden Scheinwerferlicht in Szene zu setzen.

Den ersten Geburtstag lässt man nicht einfach aus, um am eigenen Produkt zu arbeiten. Sondern er wird inszeniert wie andernorts das 100jährige Bestehen – mit höchsten Würdenträgern.

Die lassen sich dafür noch so gerne einspannen; vermutlich, weil sie keine Ahnung haben von der neuen Welt.

Kaum sind dann die Lichter aus und müssten Leistung und Erfolg mit Fleiss, Mut und Kreativität erarbeitet werden, heisst es: Sorry, wir sind blank.

Vom Pionier zum Abwracker: Gasteiger

Gasteiger, der zum Aushängeschild der Zürcher Krypto-Szene wurde und damit versucht, dem anderen grossen Krypo-Pionier, nämlich dem Kanton Zug, das Wasser abzugraben, gibt sich am Telefon kleinlaut.

Ja, man habe Mitarbeiter entlassen müssen, meint er. „Weniger als 10 Entlassungen sind es.“ Nötig geworden seien diese aufgrund der Tatsache, dass die Mühlen beim Staat langsam mahlten.

„Wir hatten mit unseren Kapazitäten darauf gesetzt, dass mehr Projekte schneller umgesetzt würden.“ Aber die Firma habe weiterhin eine gute Zukunft. „Wir sind nicht Pleite.“

Gasteiger ist mit seiner Procivis im Geschäft der Digitalisierung von Behörden. Von Geburtsscheinen über Niederlassungs-Bewilligungen bis Grundbüchern – alles könnte in die grosse Blockchain.

Der Vorteil: Dank der Technologie wären die Besitzverhältnisse geklärt und verbrieft, ohne dass es noch viel menschliche Handarbeit benötigen würde.

Das Problem ist, dass niemand so recht weiss, welche Firmen mit welcher Software sich durchsetzen. Als Administration, sprich Gemeinde-, Kantons- oder Bundesverwaltung, ist dieser Punkt aber entscheidend.

So lassen sich die Behörden Zeit, was ein Unternehmen wie die Procivis, die dachte, sie würde die Welt im Flug erobern, auf den Boden der helvetischen Bedächtigkeit zurückholt.

Aus einem High-Flyer wurde ein Sanierungsfall; die mediale Inszenierung als Startup der Krypto-Sonderklasse half wenig.

Im Gegenteil: Die Procivis wird zum Vorzeigefall, wie man es nicht machen sollte. Ständig in Interviews den eigenen Erfolg und die phantastische Zukunft proklamieren, lange bevor der Härtetest im Markt und bei den Kunden gelungen ist: Theater statt Unternehmertum.

Wo gibts noch ein Startup? Fiala

Mit an Bord, wie könnte es anders ein, sind prominente Aushängeschilder. Hier bei Procivis vertritt diesen Part der Story Doris Fiala, eine bekannte Freisinnige des Landes.

Fiala, die einst mit einer Plagiat-Studienarbeit von sich reden machte, nahm letztes Jahr Einsitz in den VR der Procivis.

Fiala ist selbst ein Aushängeschild, und zwar für mehr Europa-Freundlichkeit und mehr Frauenförderung in der Schweiz.

Fiala und Gasteiger, Polit-Showfrau und Krypto-Showman: Zwei haben sich gefunden, um Zürich in den Digital-Orbit zu schiessen. Nun stehen sie vor einem Scherbenhaufen.

Kommentare

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  1. Die gute, alte Schweiz, in welcher sofort mit dem Finger auf einen gezeigt und hämisch gelacht wird, wenn man etwas versucht und nicht alles rund läuft. Sich missgünstig am Elend anderer zu erfreuen ist ist fast schon Schweizer Kulturgut. Man müsste es von der UNESCO schützen kassen.

  2. „Weniger als 10 Entlassungen sind es.“

    Ja gut, bei 10 Mitarbeitern ist weniger als 10 Entlassungen (also 9 Entlassungen) überhaupt kein Problem: Gasteiger hat ja noch einen Job.

    Und zu Doris F. kann ich nur sagen:
    Was ist der minimale Abstand zwischen zwei Fettnäpfchen?
    1 Fiala!

  3. Daniel Gasteiger ist ein hart arbeitender Geselle. Ich kenne ihn noch aus der UBS-Zeit. Ich bin sicher er wird es schaffen. Aber ich denke es braucht Zeit, Geduld, harte Arbeit und Gluck und Hoffnung. Ich finde es schade, dass Leute wie er, die Etwas wagen und neue Wege mit Potential gehen, verspottet und verhöhnt warden. Diejenigen, die hier dagegen schiessen, sollten erst einmal selber das erreichen, was er erreicht hat und es versuchen besser zu machen.
    Danke Daniel Gasteiger, dass du Etwas wagst, was andere nicht einmal davon träumen würden.

    • Mit A…kriechen bringen es viele sehr weit. Nur, diese Weg möchte und werde ich nie gehen. Bleiben Sie also Ihrem Guru treu. Und nicht vergesseb, immer schön aalglatt bleiben, dann reicht es weit nach oben. Auch für Sie, „Allein in CH“!

    • @ Johnny Checcarrini:
      Warum A…kriechen? Die CH-Mentalität ist schlimm. Kaum gerät jemand in Schieflage, der was wagt, wird er ganz kaputt gemacht. D. Gasteiger versucht etwas im Blockchainbereich und geht Risiken ein und hat nun ein paar Probleme. Vor solchen Leuten habe ich Respekt. Jedoch nicht for D. Fiala, welche jedes Mandat blind annehmen will, hauptsache es hat Medienpotential.

    • @Johnny Checcarrini
      Ich muss Niemandem in den A… kriechen. Ausserdem kennen Sie mich nicht, also unterlassen Sie Beleidigungen wie „aalglatt bleiben“ etc.. Aber aus Ihrem Kommentar kann ich erkennen, dass Sie es zu nichts anderes als einen dummen und beleidigenden Kommentar bringen werden. Sie Sind ein armes Würstchen!

  4. ich empfehle als Lektüre:

    „The next Big Thing: Albtraum Start-up-Szene – ein Undercoverbericht“ Autor: Sam Gregson

    Der Schreibstil ist bisweilen holprig und wirklich nicht sehr smooth, da Sam Gregson kein geübter Schriftsteller oder Autor ist – aber der Inhalt hat es in sich und bestätigt alles was auch ich über Start-Ups mitbekommen habe.Und das ist eine Menge.
    Er übertrifft sogar durch seine Innenansicht.

    Und es ist völlig egal ob diese Start Ups in Berlin, Zürich, dem Silicon Valley oder in Hintertupfingen sitzen.

    Und offensichtlich – auch das bestätigt sich in diesem Buch wieder – sind 98% der Investoren schlicht dumm, dass sie sowas unterstützen.

    Happy Reading

    • @Headhunterin

      Liebe Kopfjägerin

      Sie schreiben:
      „Der Schreibstil ist bisweilen holprig und wirklich nicht sehr smooth.“

      Wow! Da habe ich doch was gelernt! „Holprig“ scheint etwas ähnliches zu sein wie „nicht smooth“. Da wäre ich nie drauf gekommen. Sie müssen eine wahre Intellenz-Bestie (oder wie das genau heisst, bitte keine Details!) sein. Also jemand, der (bzw. die) nicht vällig doof ist …

    • @Postergirl Kopf-ohne-Inhalt-Jägerin

      zu viel Hitze abbekommen oder haben Sie sonst etwas sinnvolles beizutragen?
      Nicht? Dann alles Gute

  5. Liebe Kommentar-Schreiber:

    – Gasteiger und Pro-Civis haben nix mit Crypto Business zu tun.
    – dann vielleicht lieber keinen Kommentar schreiben

  6. Hier scheinen sich ja ALLE einig zu sein. Für mich ist das ein reisserischer Artikel der vermutlich in Auftrag geben wurden. Warum? Aus dem Artikel geht gar nicht hervor ob die Firma überhaupt Konkurs angemeldet hat oder nicht? Ein Start up mit Schwierigkeiten – statistisch gesehen die Norm – nicht der Normalfall. Woher all der Hass… der Zynismus… soviel Neid?
    Also an die ganze Meute: Zurück in Körbchen – Ihr habt ja vermutlich selber im Leben noch nichts erreicht! Sonst würdet Ihr hier bescheidener auftreten. Im Artikel wird auch nicht sauber zwischen Blockchain Technologie und Krypto Währungen unterschieden – das währe aber wichtig und würde Herrn Gasteiger auch besser gerecht. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist Gasteiger interessiert Blockchain Know How in Zürich aufzubauen. Was ist daran nicht gut? Ist ja eine Zukunftstechnologie für die sich auch die ETH seit Jahren interessiert. Die unglückliche Plagiatsaffaire ist vor allem eins: Ein Fehler von vorgestern. Wie lange wollen die Sozis diesen Zitatsfehler noch aus dem Köcher ziehen? Gibt’s nichts neueres und interessanteres in der Zürcher Finanzwelt? So eine alte Geschichte aufzuwärmen lässt mich vermuten das die Frau besser ist als man denkt – denn Neid muss man sich erst verdienen. Ich selber habe schon für Tixi Taxi gespendet – arbeite jedoch nicht umsonst. Wieder – ich glaube nicht das die die hier so negativ herumpöbelnden je CHF 100’000.- für eine soziale Organisation aufgetrieben haben. Für mich ist klar: Zürich hat sich an Banken und Versicherungen gesundgestossen und alle profitieren davon – ich meine damit auch die Sozis. Ich glaube ich werde nun der FDP beitreten.

    • Einer der ganz wenigen Kommentare zu diesem missglückten Häme-Artikel, dem ich zustimmen kann.

      An Procivis ist nichts unseriöses dabei.

      Stattdessen haben hier eine Reihe junger talentierter Idealisten versucht, etwas Tolles aufzubauen und haben nun einen Rückschlag erlitten. Ich wünsche ihnen von Herzen, dass sie sich davon erholen werden und zu guter Letzt doch noch den verdienten Erfolg haben werden!

  7. Crypto Guru, Doris Fiala und Schweizer Gemeinden mit Digitalisierungsdrang – das kann ja nur gut kommen.

    Ich kann gar nicht so viel saufen wie ich ko..en möchte.

    • @Hokus Pokus

      Wo Sie Recht haben da haben Sie Recht!

      Ich bin voll auf Ihrer Linie. (Und nein, ich rede nicht vom Koksen!)

  8. Sehr schade, dass sich das Vorurteil wieder einmal bestätigt – zumindest was die Kommentare hier betrifft, dass in der Schweiz diejenigen, die mutig sind und mit Begeisterung und persönlichem Engagement, persönlichem Risiko etwas wagen, wenn sie scheitern gleich verspottet werden, von denen die nichts wagen, sich nie exponieren sondern mit einer bedauernswerten Behäbigkeit den Staus quo bewahren wollen in einer Welt, die sich immer schneller ändert bis Sie dann weggefegt werden von der sich ändernden Realität und dann die Schuld bei allen andern nur nicht sich selber suchen. Danke Daniel, danke Doris, danke Ueli Maurer für euren Einsatz, für eueren Mut, für eure Risikobereitschaft die erfolgreiche Zukunft der Schweiz zu gestalten! Trust Square ist ein Labor für die Zukunft, jeder der sich persönlich, finanziell oder politisch dafür engagiert verdient unser aller Respekt.

    • @Eric Krapf, vielen Dank für den Kommentar! Dem kann ich nur zustimmen!

      Aus meiner Sicht ist der Begriff „Sanierung“ in diesem Artikel nicht korrekt gewählt.

      Für den Interessierten kann ich nur empfehlen folgende Begriffe mal zu googlen und sich ein eigenes Bild zu machen:
      – „Startup Tal der Tränen“
      – „Startup Phasen“
      – „Sanierung“

      Ein Startup benötigt Finanzierung. Und selbst wenn man die Anfangsphase alleine schafft, benötigt es für die nächste Phase Geld. Oder glaubt irgendjemand, dass der typische Gründer ein hochrangiger Manager ist, der seinen sicheren Job aufgibt und ein paar Millionen Spielkapital einbringt?

      Und ja, wenn man für die nächste Phase kein Geld findet und den Markteintritt noch nicht geschafft hat, bleiben oft nicht viel Möglichkeiten für das „wie weiter“…
      Hat sich irgend jemand mal mit Steve Jobs beschäftigt? Selbst für ihn, der wirklich erfolgreich war, war es nicht immer nur ein „Bergauf“.

      Vielleicht hilft „Wissen“ vor „Blindheit“ und vor „Vorurteilen“.

      Ob und wie gut Procivis gearbeitet hat liegt nicht an mir zu beurteilen, dafür kenne ich die Fakten nicht (und erkenne diese auch nicht in diesem Artikel). Was ich aber sagen kann, jeder der den Mut hat ein Startup zu gründen und voranzubringen hat meinen Respekt! Ich Weiss aus eigener Erfahrung was es bedeutet.

      Und by the way… glaubt hier wirklich irgendjemand es macht Spass 10 Personen die Kündigung auszusprechen?

  9. Wann endlich merkt die (Zürcher) FDP, dass die Plagiats-Doris eine echte Belastung für die Partei ist?! Es kann doch nicht sein, dass man akad. Arbeiten einfach abschreibt und Spendengelder irgendwo versickern lässt.
    Die „Dame“ missbraucht die Partei für persönliche Zwecke. In die gleiche Richtung zielte sie an der Hochschule – hier dann mit schlichtem Bescheissen.
    Wann reicht es endlich zum Rauswurf?

    • Diese grauenvolle PR-Tante war doch jene, welche nach einer unsäglichen Schlammschlacht 2003 von Mörgeli, Blocher und Schlüer gegen die FDP (mit gewaltigen Sitzverlusten für die FDP im Kantonsrat) bei den anschliessenden Nationalratwahlen als neue Zürcher FDP-Chefin Blocher rein kroch und der SVP eine Listenverbindung anbot. Diese Dame hat zusammen mit der Brandstifter-, Brunnevergifter- und Demagogentruppe des unsäglichen Härrlibärgers mit grösstem Erfolg dafür gesorgt, dass sich die FDP zum Schwanzwedler des Dackels von SVP-Gnaden zurück entwickelt hat. Fiala ist ein Synonym für Kriecherei, Falschspeilerei und Trickserei. Mir graut vor ihr – vor der Zürcher FDP aber mindestens ebenso. Ein Haufen Opportunisten.

    • Hoffentlich bald, die Zeit dafür ist schon lange reif. Abtreten, aber sofort,

    • Also bitte! Die Doris Xerox Freisinnige von Cut-and-Paste Fiala ist doch ein Segen für die FDP:

      Denn dank Ihr wissen alle halbwegs intelligenten Leute im Kanton Zürich, welcher Partei man am 20. Oktober keinesfalls die Listenstimme geben darf!

  10. Es ist immer das Gleiche: Zehn oder mehr Vollzeitstellen aber keine Revisionsstelle eingetragen(www.zefix.ch). Laut IP rund zwei Dutzend Mitarbeitende wovon laut Handelsregister sechs Mitglieder der Generaldirektion. Das in Art. 727a Obligationenrecht vorgesehene Opting-out lässt den Verzicht auf eine Revision in einem solchen Fall nicht mehr zu. Falls der Verwaltungsrat nicht noch zusätzliche Probleme am Hals haben möchte (OR 937, 943 oder StGB 153), sollte er schleunigst eine Revisionsstelle wählen und im Handelsregister eintragen lassen.

  11. 1. Der Artikel ist mir viel zu polemisch und enthält wenig (und meiner Meinung nach verdrehte) Fakten: Ein Blick auf die Webseite von Procivis zeigt mir, dass
    1.Procivis in 2016 gegründet wurde. Von einem ‚ersten Geburtstag‘ kann also keine Rede sein.
    2.Procivis im ‚Blockchain‘ und nicht im Krypto Bereich aktiv ist (Gasteiger distanziert sich auch klar vom Krypto-Hype: https://www.computerworld.ch/business/blockchain/froh-bitcoin-hype-1596596.html)

    Wenn ein Start-up wie Procivis sich ’saniert‘, heißt das noch lange nicht, dass es ‚an die Wand gefahren ist‘. Aus meiner Zeit im Start-up Bereich weiß ich, dass es immer wieder ‚ups‘ and ‚downs‘ gibt. Ich habe großen Respekt von Leuten wie Gasteiger, welche diese Risiken auf sich nehmen und innovative Lösungen entwickeln. Als Schaffhauser habe ich mir die von Procivis entwickelte Schaffhauser eID+ (digitale Identität) zugelegt. Die funktioniert einwandfrei… etwas was die Swiss ID (Post, SBB, UBS …) trotz hohem zweistelligem Millionenbetrag nicht auf die Bühne gebracht hat (da gibt es einige Analogien zum Twint Artikel auf IP).

    Schlussfolgerung: Herr Hässig, legen sie weiterhin den Finger auf den wunden Punkt, aber bitte etwas seriöser recherchieren und weniger polemisch artikulieren.

    • 1. Hässig redet vom 1. Geburtstag des TrustSquare, wo Gasteiger Mitgründer ist. Und ja, die haben wirklich ihren ersten Geb gefeiert. Dort war dann auch die Politik

      2. Blockchain und Kryptowährungen zu trennen zeigt, dass sie 0 Ahnung haben wie die Technologie funktioniert. Ein Eintrag auf dem Ledger passiert wie genau?

      Gasteiger ist ein guter Mann, er will wenigstens etwas bewegen. Aber nach 2-3 Jahren in der Szene hat er noch immer nicht begriffen dass er mit ETH auf das falsche Pferd gesetzt hat. Sowie die meisten Start-ups im Crypto Valley und in Zürich. Eine Blockchain die nicht skaliert. Habe Gasteiger und ander zuletzt bei einem privaten Fireside Chat getroffen. Allesamt waren sie desillusioniert, was verständlich ist. Vielleicht, ist die Zeit einfach noch nicht reif.

  12. Mich wundert diese Kombination gar nicht: Fiala, die FDP PR Frau, die seit Jahren vor allem heisse Luft versprüht und die Politik zum Portieren Ihrer eigenen Firma missbraucht, und einer der Zürcher Krypto Pioniere. Wichtig sind vor allem die Feiern, auch wenn es erst ein Jahr her ist, und Ueli, der Naivling, lässt sich immer gern einspannen. Das sah man schon bei Trump. Zum Glück war die Party mit der Zürcher Cervelat Prominenz, und Thomas Jordan lässt sich erstaunlicherweise hier auch blicken. Dass kurz nach dem Fest der Kater mit Entlassungen eintritt, nun das ist so unglaublich typisch für die aufgeblosene Krypto Szene. Kleine Empfehlung: vielleicht noch Heidi Klum oder Dieter Bohlen in den VR holen: das sind die Weltmeister im Produzieren heisser Luft. Gut, dass IP darüber berichtet und dranbleibt.

    • @FDP Doris und Krypto Gründer- das Traumpaar (nicht mal ein Synomym bringen Sie hin.
      Wer hier heisse LUFT ist, das sind Sie!

    • @Allein CH

      Sie haben doch keinen blassen Dunst! Was nicht mal heisse Luft ist!

      Doris Xerox Freisinnige von Cut-and-Paste Fiala kann Kryptographie höchstens buchstabieren, wenn sie den Term „krypt“ google-t.

      Von verstehen keine Rede: Lassen Sie die Dame doch einmal erklären, was
      – One-Time Pad
      – Linear Feedback Shift Register
      – Lucifer
      – DES
      – Public Key Cryptography
      – RSA
      – Elliptic Curve Cryptography
      sind bzw. wie sie funktionieren.

      PS: Sie dürfen es natürlich auch selbst versuchen. Good Luck! (You’ll need it.)

  13. Diese Situation und diese Leute erinnern mich an die Spekulationsblasen mit holländischen Tulpenzwiebeln, Südsee- und Mississippi-Aktien und Assignaten…usw. Die heutige Spekulationswut an den Finanzmärkten und die Präsentation stets neuer Krypto-Währungen wird dort enden, wo solche Auswüchse stets geendet haben.

  14. DAs zeigt einmal mehr, wie wenig diese Nationalräte in den VRs taugen oder kann mir jemand sagen, was Fiala geleistet hat? Vermutlich nicht. Aber wer sich so eine Schönwetter EU-Turbo-Rednerin ins Boot holt, ist wirklich selber schuld. Oder ist der Grund eine Frau im VR? Was waren ihre Leistungen als VR? Wieviel hat sie Lohn-technisch bezogen?

  15. Ein Blick ins Handelsregister spricht Bände: Diese Miniklitsche tritt gegen aussen tatsächlich mit einer Generaldirektion (sic!) auf. Zwei Dutzend Mitarbeitende und davon fünf Generaldirektoren? Unglaublich, wie hier drauflos hochgestapelt wird! Procivis will damit wohl die naiven öffentlichen Auftraggeber beeindrucken – und bei Fiala und Jordan ists ja offenbar gelungen (Ueli ist entschuldigt, er kanns einfach nicht besser).

    • Und keine Revisionsstelle, trotz über 20 MA. Aber wenn man Fiala im VR hat, die es ja mit der Wahrheit auch nicht immer so genau nimmt, ist das alles kein Problem.

  16. Schon das Faktum, dass er Frau Fiala in den VR genommen hat, disqualifiziert ihn und seine Geschäftsidee. Das mit den Plagiat sagt mehr als tausend Worte – mehr, viel mehr schein als sein! Vorallem auf die Intelligenz bezogen.

    • Tante Fiala hat sicher einen Crypto Award erhalten wie Johann Schneider-Ammann und Ueli Maurer. Da hört der Verstand auf egal ob die Schweiz Milliarden kostet. Kim Jung freut sich der ist scheinbar klüger als unsere „UnPolitiker“

  17. Schrill, schriller, Fiala… Wann endlich wird dieser geltungshungrigen, sich ständig neu selbstinszenierenden Lady die Maske runtergerissen???

  18. Doris Fiala, die rührige FDP Frau, welche keine Peinlichkeit auslässt, um in den Medien zu erscheinen, möglichst mit Photo, ist also diesem Hoax aufgesessen und hat damit ihren Ruf noch mehr lädiert. Es wird an der Zeit, dass diese Dame die Zeichen der Teit erkennt und sich zurückzieht aus Aemtern, wovon sie nichts versteht und wo sie auch nichts zu suchen hat.

  19. Naja, ist ja ganz neu, dass Freisinnige auf jeden Hype aufspringen. Vom Gretismus über den Petrismus bis zum Cryptismus. Und kurz vor den Wahlen werden sie bestimmt noch einen (vermeintlichen) Trumpf aus dem Ärmel ziehen.

  20. Gasteiger ist ein sehr guter Redner, von der Sache selbst fehlen ihm das enorm wichtige, tiefe Fachfissen!
    Oje, Doris Fiala, welche von Wirtschaft in etwa so viel Ahnung hat wie ein 2t Klässler! Was sie hingegen kann- und das sollte man wissen ist, das sie für das Zürich Hospiz Light House Spenden in der Hähe von CHF 150’000 organisierte, jedoch davon CHF 50’000 davon in den eigenen Sack abzweigte!

    https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Fiala-kassiert-50-000-Franken-fuer-Herzensangelegenheit/story/28486147

    Fiala ist wohl eine der grössten Null Nummern- darum wohl aich in der Politik gelandet…, und selbst dort möchte man sie hinter vorgehaltener Hand lämngst nicht mehr wissen.

    • Mit Fiala haben sie 100% Recht, die ist bekannt dafür bei nonprofit Organisationen das Geld abzuknüpfen, damit es die effektiv Bedürftigen nie ankommt.
      Bei Gasteiger,teile ich ihre Meinung nicht. Startup habens nicht immer einfach, aber sie versuchens wenigstens. Ich schreibe Gasteiger nocht nicht ab, der kommt schon noch.

    • Fiala muss als NR abgewählt werden und die FDP Leitung muss solche schädliche VR Mandate verhindern.

  21. Doris Fiala Tralala ist dabei wo es bei wenig Arbeit etwas zu verdienen gibt, sie ist das Cover-Girl des Zürcher Freisinn. Arbeit nur unter Schweinwerferlicht, zum Beispiel beim Flüchtlinge aaluägä in Griechenland oder beim Europarat in Straasburg, viel Publicity, wenig Leistung! Jetzt bei Procivis, was macht sie da? Für ein untaugliches Produkt Türen öffnen bei ihren Parteikollegen in Regierungen und abkassieren!

  22. Dumm wer glaubt mit einer Black Box Geld zu machen. Das hatten wir doch schon einmal. Die Bäume wachsen eben nicht in den Himmel. Wann begreift das die Menschheit endlich. Die marktschreierischen Politiker, welche glauben aus jedem Hype ein Parteiprogramm zu machen, gehen mir auch langsam auf den Kecks! Realitätsverlust scheint eher deren Programm!

  23. Ja, da wo die Doris die Finger drin hat, da wird es „so richtig läss, gell“. Viva la corrupción im Krypto Tal der Tränen 😉
    Next stop dann Facebook-Libra und der ganze Mist: also nochmals für die ganz Doofen hier, es wird so ablaufen: Ignazio „P. Morris“ Cassis sekundiert von den anderen 6 Bundeszwergen wird eine PR-Konferenz abhalten und betonen, wie gut und wichtig der Libra-Standort Genf für „das Schweiz“ ist. Cirka 3 Jahre später wird das US-DOJ seine Untersuchungen in Bezug auf verschiedene Tatbestände (GwG etc) eröffnen, danach öffnen Monsieur und Madame „la Suisse n’existe pas“ ihre Portemonnaies via Bundessteuer um den „mea culpa“ Eid zu leisten. Nehme gerne Wetten an….

    • Dagegen wetten möchte ich nicht!
      Hatte eigentlich gedacht, dass die Grins-Doris zusammen mit Ueli reicht um die Schweiz in die „brave new digital world“ zuführen…