Schaut her, wir sind digital

Zum 3. Jahrestag von Digital Switzerland treffen sich Thiam und Ermotti – Alte Männer, wenig Clue – Maurer, Leuthard, Ringier.

Die Schweiz wird modern. Sinnbild für den Aufbruch in die Zukunft sind alte CEOs und hohe Magistraten. Sie singen heute das Hohelied auf ein innovatives Land mit digitalem Power.

Initiator ist ein Medienmann. Marc Walder, Chef und Miteigentümer von Ringier. Er versammelte hohe Würdenträger aus Finanz, Wirtschaft, Bern und Zeitungen.

Höhepunkt: ein Foto. Darauf eine Achse im Zentrum. Ueli Maurer, der Präsident unseres Landes, dahinter Sergio Ermotti, Chef der Nummer 1 des Finanzplatzes, und eins weiter oben Tidjane Thiam von Erzrivalin CS.

Wer hat einen Plan? (Digital Switzerland)

Weitere Aushängeschilder sind die Chefs von SBB, Zurich Versicherung, Swisscom, Roche, Migros. Abgerundet von ein paar Technologie-Bossen, die man nicht so gut kennt, und ein paar wenigen Frauen.

Und ganz oben noch Michael Ringier.

Das spricht Bände. Was Ringier mit Technologie und Sprung in die Zukunft genau verbindet, bleibt das Geheimnis von Digital Switzerland.

Wichtig war wohl Anderes. Ringier ist immer noch der Grossbesitzer des Medienhauses, sein Marc Walder erst Juniorpartner. Der Verleger wird seinem Zögling für den Auftritt bestimmt dankbar sein.

Die Truppe älterer Herren und ausgemusterten Magistraten – Doris Leuthard – steht für New Switzerland. Folgt uns, wir führen Euch ins digitale Eldorado.

Mag sein, dass unter den Foto-Models ein paar Cracks sind. Jene Gesichter aber, die man aus Funk und TV kennt, haben wenig Digitales zustande gebracht.

Die Swisscom gibt mit ständigen Datenlecks zu denken. Ihre Vorzeige-Projekte kosteten Hunderte von Millionen, Zählbares bleibt überschaubar.

Die UBS baute in Biel, Schaffhausen und Lugano neue Informatik-Zentren. Eine Antwort auf Paypal, Revolut und N26 hat die Bank aber noch nicht.

Die CS lancierte soeben ihre Direct Bank, eine Billigbank wie jene vor 20 Jahren, nun einfach mit moderner Software. Ob der Multi damit die Kurve kriegt, bleibt abzuwarten.

Die Migros hat digital ausser mit Digitec-Galaxus, die sie von Pionieren abkaufen konnte, wenig vorzuweisen. Der Riese ist mit sich selbst beschäftigt.

Die Swiss Re, deren Chef es ebenfalls aufs Foto der Schweizer Digital-Meister geschafft hat, verärgert ihr Personal mit ultra-korrekter Gender-Sprache.

Und dann noch der Präsident der NZZ.

Die einst kraftvolle Pressestimme im Land verscherbelt Immobilien, um sich über Wasser zu halten. Im Netz hat sie zwar mit immer mehr Digital-Abonnenten einen gewissen Erfolg. Doch die Schrumpfkur auf den Redaktionen geht noch lange weiter.

Der grosse Abwesende ist der Coop-Chef. Immerhin. Der hat mit Siroop einen der grösseren Digitalflopps der letzten Zeit aufs Parkett gelegt. Die Antwort des Coops auf Digitec und Amazon wurde zum 150-Millionen-Grab.

Ein Land, ihre Leader, die Zukunft: Während zum dritten Mal die nationale Party steigt, stirbt allmählich die Hoffnung auf Zählbares. Zwar ist Google immer grösser in Zürich, und auch Microsoft hat Helvetiens Wirtschaftsherz entdeckt.

Doch wo sind sie, die wirklich durchstartenden Schweizer Fintechs, Technologie-Startups, Digital-Medienstars? Die Schweiz hat dank Milliarden-Steuern Top-Unis, welche hoffnungsvolle Tech-Startups hervorbringen. Kaum sind die im Aufwind, landen sie im Ausland.

Ein reiches Land, das Strassen baut, so glatt, dass man sie aufschlecken kann. Aber eine Digital-Nestlé, Technology-BBC, Pay-UBS? Davon ist weit und breit nichts in Sicht.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. NZZ als digitales Erfolgsmodell?
    Wenn man sich anschaut, was da für Figuren am Wirken sind (oder sich mit ihrer heissen Luft „neuen Herausforderungen“ stellen) und sich mit ihren steigenden Digi-Abonnentenzahlen brüsten, wird mir übel. Letzthin mal einen Geschäftsbericht der NZZ gelesen? Fraglich, ob die in den letzten Jahren mit digital auch nur einen Franken verdient haben…. Hauptsache Lärm machen, alte McGrinsi Regel.

  2. Ich glaube viele Unternehmen im Land bewegen sich und tun vieles – nicht immer gleich gut. Es gibt auch viele die viel zu wenig tun, einverstanden.

    Aber ein Unicorn ist auch deswegen ein Unicorn weil es nicht in jedem Land, jeder grösseren Stadt beliebig viele davon gibt. Mit getyourGuide hat CH/DE nun doch auch eines? Immerhin.

    Mit Advanon, AssetMax, SwissQuant, AAACell hat die Schweiz ein paar großartige kleinere Unternehmen in der Finanzindustrie die vielleicht nicht mehr alle Startups, halt schon „grownups“ sind und wirklich gute Lösungen haben (….im Gegensatz zu eher veralteten Systemanbietern die durchaus auch Geld machen, aber technisch auf historisch gewachsenem, technischem Schuldenberg sitzen und tatsächlich weder Idee noch Plan haben….)

    Mit Biovotion oder Medisante coole Companies im MedTech, usw. so könnte man jede Branche durchgehen.

    Ich glaube die Schweiz ist da gar nicht so schlecht wie man meint oder sie darstellt.Es sind einfach nicht die UBS, CS, Swisscoms,Migros, Coops….. die das hinbekommen.

    Fragt Euch mal warum nicht, selbstkritische Auseinandersetzung mit der eigenen Organisation (Aufbau- & Ablauf), den Leuten die man anstellt oder eben nicht anstellt und wie man sie führt wird Euch Hinweise geben, an was es liegen könnte.
    Da könnt ihr auch einen chief innovation oder digital Officer anstellen – es wird in der Wirkung nichts bringen. Nur schöne, aber teure Slides oder wenn’s hochkommt ein Alibiprojekt.

  3. Digitalisierung ist sicher wichtig, aber bitte sorgfaeltig. Aus meiner Sicht kann man den Stand der Digitalisierung Schweiz mit einem Szenario vergleichen, wo ein Pharamamulti ein Medikament ungetestet auf den Markt bringen wuerde, toent alles sehr verheissungsvoll in der Praxis mit Fehlern durchzogen und mit -teilweise- fatalen Auswirkungen, falsch versandte Kontoauszuege sind noch heilig. Die Alt-Bundesraetin Leuthard fuer New Switzerland – was fuer ein Zeugnis wie sich Schweizer mit ihrem eigenen Land identifizieren [als wuerde Trump ‚mached Amerika weder gross‘ auf seine Muetze schreiben] spricht von Digitalisierung und lancierte die Zwangsabgabe fuer ein Fernsehen, das nun wirklich kaum jemand unter 80ig sich anschaut. Aehnlich BR Maurer, er redet von Digitalisierung, kann aber nicht einen Satz englisch. Ist doch voellig unglaubwuerdig sowas.

  4. Würde man sich nur das Foto ohne Artikeltext zu Gemüte führen könnte man doch glatt annehmen, dass die Seniorengruppe aus Pfüppfisbergli den jährlichen September-Jass-und-Ländler-Ausflug per Gruppenbild festgehalten hat. Die Dame ganz links ist verantwortlich für das kreative Gruppenmalen und die vorne mit den hochgezogenen Schultern ist die gestresste Stationsleiterin dieser Geriatrietruppe.
    Switzerland göes didschitel….momol chunnt guet.

  5. Der Ringiermann Marc Walder war im Jahr 2000 Chefredaktor der Schweizer Illustrierten. In diesem Jahr starb der weltberühmte Schweizer Kickboxer Andy Hug in Japan. Herr Walder war sich damals nicht zu schade, noch im Trauerjahr Hugs Witwe Ilona eine freundschaftliche Verbundenheit darzubieten, dann kam er an eine exklusive Reportage für das Wochenmagazin.

  6. Mir fallen einige Dinge auf in Sachen Digitalisierung und Schweiz:
    Programmierer werden in Hierarchien gepflanzt wo sie sich besonders unwohl fühlen. Sie kriegen null Wertschätzung obwohl Software Engineering einer der härtesten Jobs ist. Foerdergelder max. 300000 Stutz mit ach und krach. By the way: I’m Valley wird unter 20 Mio. nicht geboostet. Dann sehe ich selten Stellen inserate die Wissen im distributed Computing erfordern. Da frage ich mich halt schon wie diese grossmaulige Diditalisierungs Plattformen gebaut werden. Vermutlich ein paar Webservices in einem Webserver..? Kein Ton ueber reliable Messaging, eventual Consistency, Skalierung, Geo Redundanz etc. etc. Und dann ist man erstaunt wenn Twint oder SBB mal wieder nicht funktionieren… Na ja, immerhin haben wir dafür ein Gruppenbild.

  7. Ein paar Fun Facts zur digitalswitzerland Foundation & anderen Stories:

    (1) Mitglied des Stiftungsrates: U.a. der schönste Nationalrat der Schweiz & Leiter des welschen Ablegers von Farner Consulting. (http://archive.is/A81ei). Der gute Mann hat s.Zt. das „Agefi“ an die Wand gefahren. Er wird nicht mehr für den NR kandidieren und ist letztes Mal auch nur nachgerutscht.

    (2) Mitglied des Steering Committees: U.a. der gmögige Urs Schäppi (topkek!). Der hat ja nicht einmal seinen eigenen Laden im Griff. Was will den der im Steering Committee?

    (3) „Twint will in Europa Fuss fassen“, inside-it.ch, 3.9.2019, http://archive.is/Ff94H. Kein Wort über den Twint-Absturz vom 3.9.2019.

    (4) „Schweiz verhängt erste Netzsperren“, inside-it.ch, 3.9.2019, http://archive.is/ud5O3. Passt zum Thema…

    (5) „Claudio C. wird Stiftungsrat der Swiss Entrepreneurs Foundation“, inside-it.ch, 2.9.2019, http://archive.is/YL0dw.

    Langsam frage ich mit schon, ob die ganze Digitalisierung von Leuten, welche nach dem Peter-Prinzip hochgerutscht sind, gemanagt wird.

    Da kann ich nur sagen: „Legend of Java, Durga Sir, please do the needful.“ (https://youtu.be/7gQqCCHTIQc)

  8. Würden all die Leute auf diesem Foto morgen von einem UFO entführt, würde die Welt und vor allem die Schweiz einiges besser dastehen.

    • Absolut. Nur, wo kann man solch hippe zehenfreie MBT Schuhe ergattern, das ist hier die Frage. Via digital App? Auf so einem Smartphone? Fragen über Fragen….

  9. Die Geschichte wiederholt sich ständig. Der Mensch verdient es, von einer herrschenden, verdummten und dekadenten Klasse gef**** zu werden. Er möchte ja selber dahin (zum Herrscher) und wird zum Sklave des Systems.

    Tja, der heutige BR markiert da wohl den Tiefpunkt. Es kann zum Zusammenbrach nicht mehr lange dauern. Reinigende Gewitter habe etwas Schönes.

  10. Das Blöde ist eigentlich nur die renitent anhaltende Arroganz gegenüber einander die die Praktiker, Theoretiker, Manager und Ingenieure mit grosser Lust pflegen. Damit sie mit ihrem jeweiligen Pausenhofgrüppchen „kompliant“ sind und nicht als Überläufer gebrandmarkt werden. Attitude Problem.

  11. Das grosse Problem der Swisscom ist meiner Meinung nach H U Loosli. Null Fantasie und Null Visionen, in einem Bereich wo diese zwei Dinge beruflich die Voraussetzung schlechthin sind. Dazu ist der alte Mann bezüglich IT (wie alle alten Männer oben) natürlich total überfordert. Grosse Klappe und Null Sozialkompetenz können das alles nicht kompensieren. Das sich so einer als der grosse Mann des Tech-Unternehmens Swisscom aufspielt ist ein echter Witz. Aber für niemanden der ihn kennt überraschend.

  12. Lesen eigentlich unsere ParlamentarierInnen diesen Blog nicht? Heute wegweisende Inputs, die es auf den Punkt bringen:

    Interessantes Essay (mit etwas Sarkasmus) von Lukas Hässig über den brain drain im helvetischen digital/IT-Sektor.

    Der Beitrag von René Zeyer tüpft die gegenwärtige Hochwetterlage (Stimmung) über den totgeschwiegenen Rentenraub perfekt. Rentenangelegenheiten werden übrigens in den Schweizer Medien völlig ungenügend abgedeckt.

    Greta und #MeToo mag es bestimmt leiden. Jetzt müssten aber gefälligst obenstehende Schlüssthemen im Zentrum liegen.

    „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“

  13. Ich war heute am HB. Anscheinend muss man Jeans und T-Shirt tragen und dann ist man Digital Expert oder Manager. Die Swiss zeigt sich Digital, hat es aber bis heute noch nicht geschafft innerhalb der Lufthansa eine einheitliche Buchungsplattform zu implementieren. Versicherungen sprechen über Algos, die Fraud Prevention machen sollen in Zukunft; dann aber auf die unstrukturierten Datensätze angesprochen, relativiert sich das Gespräch… Mit einer App einer Krankenkasse kann man anonym sein Essen fotografieren und ein Algo sagt dann, ob dieses genügend Eisen hat – anstatt den normalen Menschenverstand walten zu lassen – aber wir verlieren glaubs grade unsere Sinne… Dies erinnert mich alles an die Dot.com Zeit….

    • „Grüezi Apple Ueli hier, meinen Sie mit smart phone dieses Nattel wo ich dem Christoph SMS schreiben kann?“

  14. Gut dass es IP gibt. Zu 90% ideale Plattform für frustrierte Schreiberlinge, (IP-Chef) inbegriffen. Wo gibt es von euch mal positive Anregungen?
    Alle heutigen Chefs als Nichtskönner einfach zum Teufel wünschen bringt nur frustrierten Schreiberlingen etwas.
    Wie gesagt, gut dass es IP als Frust-Plattform gibt. !
    Ach sorry, in den Chef-Berichten gab es im Frusthaufen doch auch einige wenige positive Nadeln im Heuhaufen, darf auch gesagt werden 🧐😏

    • @Runi: Darf ich Sie fragen, wieso Sie IP lesen? Es ist ja kein Zwang und wenn Ihr Blutdruck deshalb durch die Decke schiesst, empfehle ich Ihnen dringend die GLÜCKSPOST zu abonnieren oder auch GALA. Da hat es nur aufhellende Stories über Übermamas wie Heidi (ja, die mit den mit Kosenamen bedachten Brüsten).

    • Erstens; Sie verstehen den Sinn und Zweck von IP nicht. Bleiben Sie weiter bei Ihrer NZZ und lassen Sie sich weiter nach Strich und Faden „vorführen.“ Bitte Lachen und Ja Sagen niemals vergessen. Zweitens; wenn Sie IP so schlecht finden, wieso lesen Sie IP dann? Wenn ich etwas schlecht finde, esse ich es nicht. Auch wenn es gut gewürzt ist nicht. Wann stellen Sie mal etwas eigenes auf die Beine? Fehlt es am Können, am Mut, oder an beidem? Darf ich tippen?

  15. Immerhin hält sich der Hausherr A. Meyer bescheiden im Hintergrund. Vielleicht geht im noch durch den Kopf, dass am gleichen Ort vor ein paar Wochen die Trauerfeier für den durch schlecht gewartete Uralt-Technik ums Leben gekommene SBB-Mitarbeiter stattfand. – Tja, Silicon Valley ist weit weg und hat der noch maroderen Infrastruktur in den USA auch nicht viel gebracht.

  16. Ja, lieber Lukas, für einmal denke ich, du hast es nicht verstanden. Vielleicht weil es nicht um Geld und Banken geht? Der Digital Tag ist der Startschuss für eine gemeinsame, schweizweite Basis zur „Digitalen Transformation“. Der Digital Tag hilft, ein Bewusst sein zu schaffen. Es geht also darum, digital zu denken. Und aus bestehenden digitalen Produkten völlig neue Produkte und Märkte zu entwickeln. Es geht nicht darum, zu digitalisieren. Die Zukunft beschäftigt sich mit der Transformation. Es macht daher Sinn, dass es für einmal die älteren Herren sind, die hinstehen, fordern und fördern damit die „Digitale Transformation“ gedenkt werden kann. Die Herren und Damen müssen nicht merh digital denken sondern dafür sorgen, dass es jüngere Generatoin können und in Unternehmen die Transformation vonstatten geht. Somit hinterlassen sie uns wenigstens Etwas für die Zukunft.

    • Erklären Sie mir doch bitte was das nun genau bedeutet ‚Digitale Transformation‘.
      Von wo nach wohin wird etwas digital transformiert?
      Ich kann das Wort ‚Digital‘ bald nicht mehr hören resp. lesen. Und Sie schreiben es gehe darum ‚Digital‘ zu denken; aber nicht um zu digitalisieren??
      So wie ich den Artikel interpretiere wollen alle mitreden beim ‚Digitalisieren‘.
      Sie wollen digitale Produkte in völlig neue Produkte/Märkte transferieren.
      Super – können Sie mir dazu ein Beispiel nennen?

    • Startschuss? Die „Digitale Transformation“ gibt’s seit es IT (früher EDV genannt) gibt, und die gibt’s seit den 60ern. Nur die Buzz-Words sind neu, der Rest ist alter Wein in neuen Schläuchen. Da haben viele Leute ziemlich viel nicht verstanden.

    • … aber bei aller Digitalisierung bitte nicht ganz Abschied nehmen von der Rechtschreibung. Danke!

    • @Schar
      Der Mensch an sich kann nicht „Digital“ denken. Wenn ich so höre was für Sch****** gesprochen wird zum Thema Digitalisierung, dann sind wir schon knapp dran mit „Analog“ denken.
      Tatsache ist die Welt wird nicht neu erfunden wie auch die IT nicht. IT ist immer noch 0 und 1. Erklärt mir was oder welche bahnbrechende Erfindung mit der „Digitalisierung“ auf uns kommen wird?
      Alle Managerlis sprechen so locker flocker über die Digitalisierung, so als ob Sie eine Ahnung davon hätten.
      Tatsache ist, ich hab noch kein Manager erlebt der sich mit Technik bzw. Technologien auseinandergesetzt hat. Ach ja die super Berater (PWC, MCK, Capgemini u.s.w.) haben irgendwelche fancy Powerpoints dem Manager zugeschoben. Danach sieht es so aus als ob Sie eine Ahnung hätten 😀

    • @ Fredy Hinz

      Ein reiches Land?
      =================

      -Schon mal die Bilanz der SNB angeschaut?

      -Wieviel Eigenkapital hat die SNB, im Verhältnis zu ihrer Bilanz?

      -Wie hoch sind die Privatschulden pro Kopf in der (“reichen“) Schweiz?

      -Wieviel Hypothekarschulden haben die (“reichen“) Schweizer auf ihrem
      Immobilien- ö(“Eigentum“)?

      -Wieviel Eigenkapital haben die (“reichen“) Schweizer Banken für ihre
      Bankenkredite als Sicherheit hinterlegt?

      -Mit wieviel Banken-Eigenkapital sind die fiktiven (steuerbaren)
      Kontoguthaben der Bankkunden in der Schweiz gedeckt?

      -Wie viele CHF-Bargeldreserven stehen den (“reichen“) Schweizer Banken zur
      Verfügung, um die Bankkundenguthaben zu decken.

      -Wie hoch ist der Anteil der Banken-Bargeldreserven, im Verhättnis (in
      Prozenten), zu den Kundenguthaben?

  17. Reine PR Events von Leuten, die sich für digitale Pioniere halten. Marc Walder lädt all die Personen ein, die sich ein bisschen medial oder digital inszenieren müssen.Digital etwas zustande gebracht haben all diese Herren und Damen gar nicht. Die besagten Firmen stehen da eher arm da. Und dass sich Ueli und „Grins Doris“ überall selbst inszenieren, gehört wohl dazu. Dass sie umrahmt sind von ein paar „Girlie-Influencern“, welche nebenbei noch als ModeträgerInnen von BadeKleidern oder Getränken wie Coke oder der veganen Variante davon Reklame machen: Schöne digitale Scheinwelt.
    Die Foto könnte man auch als „Digitalen Puure Zmorge“ bezeichnen. Fehlt eigentlich nur noch, dass die Damen „shufflen“ und Local Dancing Heroes sind. Auf jeden Fall hat das Ganze einen hohen Unterhaltungswert und zeigt die „digitalen potemkinschen Dörfer“. Genauso ist es mit den Vorträgen bei diesem Event: Sie werden dann auf TED Lugano oder TED Zürich geschaltet. Und das Ganze wird natürlich live gestreamt.
    Welcome to the pleasure dome…..

    • Auf den Punkt. Im Übrigen finde ich, der Walder sollte seinen Bart entweder Orange oder weiss färben, aber beides zusammen im 3mm Design geht einfach nicht….

  18. Die Schweizer Firmen sind doch schon seit langem digital:

    Viele Entwickler sind Einsen
    Die meisten Manager sind Nullen

    Oder wie erklärt man die vielen gescheiterten IT Projekte beim Bund und in der Privatwirtschaft?

    • Genau, wir haben auch keinen Fachkräftemangel! Wenn man ein 100mio Projekt in den Sand setzt sind das rund 400 Mannjahre die verpuffen (wenn man nur Personalkosten hätte), die fehlen dann in erfolgreichen Projekten. Wenn pro Jahr also 10 solcher Projekte failen, hätten wir 4000 Spezialisten übrig…

      Wir haben also keinen Fachkräftemangel, sondern ein Mangel an qualifizierten Führungspersonen, ein GDM (Gutes Manager Defizit)

    • @Män Ätscher

      Klön Tal?

      Von klönen, resp. Mundart jammern? Weil die Managers immer zu wenig verdienen?

      Oder von klonen? Weil nach der HSG alle gleich aussehen und den gleichen Stuss erzählen?

  19. Wunderbar dazu passt folgender Artikel auf http://www.20min.ch:
    Twint kaempft derzeit mit technischen Problemen.
    https://www.20min.ch/finance/news/story/Twint-kaempft-derzeit-mit-technischen-Problemen-29753471

    Genau: Twint, von CH-Banken.

    Wirklich digital bedeutet in vielen Schweizer Firmen leider 0 und nicht 1.

    Denn die meisten Manager – inklusive vieler IT Manager – können zwar Excel, PowerPoint und Word bedienen. Einige wenige haben in ihrer Ausbildung sogar Programmieren gelernt. Nur heisst das noch lange nicht, dass sie etwas von professioneller Software-Entwicklung verstehen.

  20. Für mich stört dieses Foto nicht…. in der Tat verstehe ich nicht, denn viele von euch sprechen jetzt schlecht über dieses Foto…. das zeigt jedoch, dass es sowohl politisch als auch wirtschaftlich eine gewisse Sympathie und Bereitschaft zu diesem Trend zeigt und das ist positiv…. dann erwarten, dass eine Migros, UBS oder Nestlé in kurzer Zeit digital wird, ist absurd: Niemand erwartet die Verwandlung eines Dinosauriers in einen Elefanten, oder eines Löwen in eine Katze… stattdessen wird ein Regenwurm zu einem Schmetterling. Das ist die Natur und hier ist niemanden schuld. Dann ist es auch absurd diese Gewohnheit zu sagen “ der Zug ist schon abgefahren“… denn es gibt unendlich viele Züge, wie schöne Tage… und ich sage nicht: es ist schon Mittag eines schönen Tages, aber jetzt ist es zu spät, um ein Bad oder eine Fahrt in den Bergen zu nehmen…. Sie vergessen, dass, wenn die Sonne morgen aufgeht, dann kann ich diese Dinge morgen tun, anstatt hier in diesem Büro geschlossen zu sein und Ihre Frustrationen zu lesen….gut für alles, was immer Zeit ist….selbstverständlich kann ich die 100 Meter schneller läufen oder auch nicht einmal einen Marathon gewinnen, aber ich könnte einen Code entwickeln, der die Grundlage für die nahe Zukunft ist……. die Chinesen haben gezeigt: In ein paar Jahren sind sie mit „Silicon Valley / Seattle“ (das ist nicht das ganze Amerika…..) auf dem Weg…das ist Digital….

  21. Von A bis Z alles Richtig. M. Walder wäre ein guter Hoteldirektor und das Geld für den Schnauf von Ringier kommt immer noch aus den Sexinseraten.

  22. Nicht so pessimistisch: Google wird mittelfristig genug „digitalen Fallout“ produzieren, die den engen Rahmen einer Grossfirma, inkl. dem gewonnenen Wissen, verlassen werden. Da sie dann bereits Ü35 sein werden und lokal gebunden werden auch die FinTechs hier entstehen. – Geduld 🙂

  23. Es ist doch immer wieder das Gleiche. Gibt es etwas zu feiern, sieht man nur die Wichtigtuer der Wirtschaftsbosse und Politikergilde. Die Menschen welche die Arbeit geleistet haben bleiben hinter dem Vorhang und werden mit einem warmen Händedruck abgefertigt. So läuft es schon seit Jahren. Diejenigen welche effektiv die Arbeit leisten – werden seit Jahren um ihren Anteil geprellt.

    • @Heini
      Nimmt man diesen Artikel von LH als Referenz, hat genau dieser Unterbau, der eigentlich leisten sollte, auf ganzer Linie versagt und sich nicht genügend weitergebildet oder ideenlos Stellenprozente besetzt.

  24. Digital ist halt hipp und man kann sich endlich auch mal ein Bändeli um den Hals hängen.
    Man kann „DIGITAL“ nicht erzwingen, vorallem alte Menschen sollten das nicht versuchen.

  25. Ach je, der Zug ist längst abgefahren die Illustre Gesellschaft sieht noch die Rückleuchten und glaubt es seien die vorderen Leuchten.
    Na ja sehr vieles an Zeitgenössischer Technik wurde
    in Schweizer-Köpfen geboren.
    Die hatten nur 2 Möglichkeiten mit den Ideen nach Asien auswandern oder vergessen. Auswandern nach Japan neustens auch nach China.
    Wer hat es vermaselt?
    Die Wirtschaftsführer und die Linken in trauter ,,einigkeit,,.
    Die Wirtschaftsführer ,,wollten oder konnten,, es nicht schnallen, die linken wollten ihre Fürze retten.
    Es gibt da eben 2.Möglichkeiten.
    1.Auf Bevölkerungsaufstockung setzen, damit steigt lediglich die Brutto- Wirtschaftsmasse.Damit werden
    die Kosten das Bezahlen in die Zukunft verlagert.
    2.Oder man setzt auf modernisierung Produktivitätssteigerung, Effizienzsteigerung bei stabilen Bevölkerungszahlen. Damit wird zeitnah Wohlstand erwirtschaftet UND Bezahlt.
    Längst vermaselt,die Schweiz hätte durchaus das Potential zum Zukunfts- ,,Modellstaat,, gehabt.
    Nicht nur bezüglich des Liberalen Politsystems auch Wirtschaftspolitisch.Letzteres ist mehr als bedauerlich längst verbraten.
    Sicher NOCH wirken einige Sondereffekte, die ganz grosse Rechnung kommt noch, eine Frage der Zeit.
    Die ganz grosse Rechnung bitter sehr bitter, wird der Schweiz vor allem das, Wirtschaftliche Genick brechen.
    Ist das Unsinn???
    Ganz klar NEIN, damit der Export noch laufen kann, den braucht es mehr den je, um die steigenden Bevölkerungszahlen und die anfallenden steigenden Kosten auch für den Nötigen steigenden Infrastrukturausbau beschaffbar ,,bleiben, ??? MUSS die SNB den Sfr. aktuell massiev Inflationieren.
    Na ja Technik und Maschienen kann man, wenn die nicht mehr gebraucht werden einfach still legen dann fressen die nicht mehr Heu. Bei den Menschen ist das und sollte auch nicht anders sein, etwas anders. Ja es hat schon in Ansätzen angefangen mit dem stillegen,Zb. Problem 50 Pluss.Und unabwendbar wirkt in alles und überall, die Mengenfrage im Verhältnis zum tatsächlich und real verfügbaren.
    Man stelle sich vor was in Japan los währe, hätten die
    ihr Land mit zusätzlichen Millionen geflutet?
    Oder ein China angewachsen auf 2- 2,5 Milliarden ???

    • @Hans:
      Wir sind eine Demokratie, auch Legastheniker und Cretins sollen zu Wort kommen. Wir stehen dir gedanklich nahe in dieser für dich schwierigen Zeit.

    • Wer drückt hier auf Daumen hoch? Alle verwandt? Dieser Typ hat ja nicht alle Latten am Zaun.

  26. Das ist der Unterschied zu den USA, dort wollen die Führungskräfte der Tech-Unternehmen wirklich etwas bewegen und zwar losgelöst von der sich selbst darstellenden Politik. In der Schweiz will man sich gemeinsam in den Medien präsentieren, schöne Powerpoints herunterbeten und nichts bewegen.
    Marcel Dobler, Nationalrat, zeigt z.B. mit seinem e-vorsorgeauftrag.ch, dass er in Bern auf massiven Umsetzungswiderstand in der Digitalisierung stösst. Bern muss massiv verjüngt werden, aber liberal bleiben.

  27. By the way: Es gibt natürlich schon einige „top digital groups“ in der Schweiz – nur sind die nicht so digital-geil und medienwirksam für das digital-verblödete Volk:
    Protonmail – die Jungs vom CERN mit den weltbesten, sauber verschlüsselten und sicheren Mailservern … und ihrem VPN Netz …
    Swissquote Bank… schon lange voll elektronisch und im web und seit 2 Jahren mit digitalen Währungen, das Online-Banking mit Zugang zu allen weltweiten Finanzplätzen …
    Die ETH mit diversen Forschergruppen, welche z.B. mit „SCION“ sichere und verschlüsselte Datenkommunikations-Netze für die Zukunft entwerfen und testen – Internet 9.0 …
    Die „Digitale Gesellschaft“ Schweiz, welche die Missstände und negativen gesellschaftlichen Auswirkungen des digitalen Wahnsinns kompetent analysiert und bekämpft

    • Meinen Sie die Swissquote Bank, welche bei jeder kleinen Marktvolatilität und steigenden Tradingvolumen einen Totalausfall hat? Das ist nicht die Digitalisierung, welche die Wirtschaft vorwärts bringt.

    • @Informatiker: Bei PM haben Sie sich ein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt. Erste Kritiken an PM sind schon kurz nach dessen Gründung laut geworden. Bei der seltsamen DDoS-Attacke haben sich die Kritiken noch verstärkt. (PM zahlte Lösegeld, hat die Summe per Crowdfunding wieder hereingeholt und schlussendlich das Lösegeld zurück erhalten…)

      Hier noch ein paar interessante Links, welche aufzeigen, dass PM der Staatsanwaltschaft Zürich freiwillig Metadata liefert.

      http://archive.is/BjkBM
      http://archive.is/dw6fy
      http://archive.is/DClGr

      Noch etwas: Schauen Sie einmal auf Moneyhouse nach, wer bei PM im VR sitzt. Da ist nicht mehr viel von CERN zu sehen… (http://archive.is/KypZB). Die Firma bereitet sich ganz klar auf einen Börsengang vor.

      Und zuletzt: Funktioniert bei Ihnen die PM-Bridge…?

      Kein Gruss.

  28. Schreckllich. Dieser narzisstische Haufen ist ein Destillat digitaler Inkompetenz, gängelt uns Poweruser aber mit Internet-Geo-Sperren und Extrazöllen auf Internet-Kleinimporten. Davon profitieren die Sponsoren wie z.B. die Operation Libero, welche unsere Politiker direkt bezahlen. Derweil schwelgen die Besten und Netten im Greta- und Genderwahn-Rausch und denken sich jeden Tag neue Steuern aus, um den darbenden Mittelstand weiter auszusaugen. Der gmögige Wähler hätte es im Herbst in der Hand, diesem Trauerspiel zumindest Einhalt zu gebieten – ob er’s schafft? Ich bezweifle es, denn Eigenverantwortung und Selbstbestimmung sind heutzutage von den Linken stigmatisierte Unwörter, welche sofort mit der braunen Keule erschlagen werden.

    • Hey sauer, du (er dutz ja auch jeden…) Hast ja gestern schon anti Libero Propaganda gemacht. Dieser IP Beitrag zum digital Tag hat damit nun wirklich nichts mehr zu tun.

  29. …krass und auch peinlich für unser Land.

    Warum zeigen wir die „abkassierenden“ digitalen Ureinwohner und nicht die disruptiven Leader in unserem Land.

    Ah ja…, beinahe hätte ich es vergessen! Die brauchen wir in unserem selbstgefälligen „Disney Land“ ja gar nicht. Diese bilden wir in unserem Land aus und verjagen sie um anderswo die rasante Entwicklung mitzugestalten.

    Wir Schweizer werden am Spielfeldrand (oder hinter der Tribüne) zuschauen, wie weltweit die Post abgehen wird.

    Leider…

  30. Immerhin die ETH ist im Ranking nach Times auf Platz 11, als Einzige nicht angelsächsische Hochschule in den ersten 20 dieser Liste! Und siehe da, wir bringen in Sachen Digitalisierung nichts zuwege bei unseren großen Unternehmen. Unser Weg ist ganz einfach, wir investieren wie verrückt in Silicon Valley Abenteuer, wovon 80 % sowieso für die Katz ist. Ferner importieren wir Inder für die Digitalisierung in die Schweizer Wirtschaft mit ihren Vorgesetzten aus den USA und England. Ein unschlagbare Kombination, die sagen natürlich zu unseren Big Bosses alles ist einfach und wir haben immer eine Lösung für ihre Probleme, besonders wenn das Projekt eine eierlegende Wollmilchsau ist, wo ständig die großen Bosse und ihre sie rühmenden Lieblinge immer neue brillante Ideen haben während der Ausführung des Projektes. Das Desaster ist garantiert!
    Dagegen holen sich Google und Microsoft unsere besten Leute von der ETH, die dort ein Umfeld antreffen, wo nicht derart von Intrigen und Blender-tum verseucht ist.

  31. Es ist genau diese unsägliche Truppe auf dem Bild – mit ganz wenigen Ausnahmen – welche uns in den digitalen Abgrund und die datentechnische Verblödung führt!

  32. BBC? Vielleicht gibt es ja demnächst eine Neuauflage des Vericrypt 1100! *LOL*

    (…)Nachdem das Ministerium für Staatssicherheit (STASI) der ehemaligen DDR sich über die Schweiz ein Gerät beschafft hat, war das Verfahren bereits 1983 kompromitiert.(…)

    https://www.klaus-paffenholz.de/bos-funk/index.html?https://www.klaus-paffenholz.de/bos-funk/bbc-vericrypt-1100/vericrypt.html

    Wenn ich mir diese Leute so ansehe: Keine Hoffnung.

    (…)Kaum sind die im Aufwind, landen sie im Ausland.(…)

    Überreguliert.

  33. Spitzenkommentar von Lukas Hässig. Ihre Wahrnehmung der sog. „digitalen Schweiz“ grossartig, danke.

    Die Plazierung dieses Themas müsste für die kommenden Wahlen im Herbst ziemlich oben sein.

    Selbst in der Schweizer Armee soll es bloss 25 IT-Spezialisten geben.

  34. Ich frage mich immer, warum dieser SBB Chef ständig präsent sein muss. Ja klar doch, sehen und gesehen werden. So tun als sei man wichtig und dass ohne diese egozentrischen Persönlichkeiten, die eigentlich nicht hervorragen, die Schweiz untergehen würde.

    Läuft mal was schief heisst es, ich wusste nicht, dass….. Läuft im Gegenteil etwas ausserordentlich gut, klopft man sich gerne mal selbst auf die Schulter.

    Übrigens; Funktionieren nun die Türen in den schweizer Zügen?

    • Meyer ist das Läugeli, das sich an jeder Hundsverlocheten grinsend vor die Kameras drängt. – Das ist zwanghaft und scheinbar nicht therapierbar.

  35. Ich lese diese Kommentare fast immer, obwohl sie doch meistens etwas tendenziös sind. Was mir auffällt, wie wir Schweizer alles und jedes in den Dreck ziehen. Ich wohne in den USA und habe z.B. Frau Leuthard etliche Male in Boston am MIT und in Harvard gesehen. Unisono waren wir jeweils vom Denken (strategisch langfristig) von ihr überrascht. Meine amerikanischen Freunde haben öfters gesagt, dass sie sich auch so blitzgescheite und strategisch denkende Politiker wünschen. Aber leider lieben wir es immer alles negativ zu sehen. Denken Sie vielleicht einmal nach, wieso junge Schweizer ihre Ideen (digitale und andere) immer in USA verkaufen und dort vielfach Erfolg haben, den Sie in unserer superkritischen Schweiz nicht haben können. Es gibt auch noch eine Erkenntnis, dass es ohne Risiko kein Preis gibt. Anstelle also immer jeden Klopp kritisieren, wäre es vielleicht doch etwas gescheiter, daran zu denken, dass nur etwa jede 7. Idee ein Erfolg wird! Also bitte lieber etwas weniger kritisieren und mehr positiv sehen. Das koennen wir nämlich auch in der Schweiz und dies wird uns weiterbringen.

    • Das Problem hier ist einfach, dass der Markt viel zu klein ist.
      Heute ist das evtl. besser weil man sich über das Internet bemerkbar machen kann. Aber zu meiner Zeit waren wir hier in kleinen Gruppen wesentlich weiter wie alles was von USA kam.
      Leider aber gab es hier keinen Markt und die Familie verlassen und in die Staaten ziehen war keine Alternative.

    • @Peter
      Ein kleiner Unterschied zwischen USA und Schweiz.
      Trump sagt: Erst die Amerikaner danach alle anderen
      Bei uns sagen die Politiker: Erst alle anderen und danach die Schweizer.

      Man sollte denken dass gut ausgebildete MA mit einigen Jahren an Erfahrung als Mehrwert gelten sollten. Aber nein, die werden durch Polen; Inder; Rumänen u.s.w. ausgetauscht.

      You know?

  36. Digitalisierung bei der UBS heisst, die künstliche Intelligenz nach Lugano auszulagern, während die natürliche Dummheit auf der Teppichetage der Bahnhofstrasse 45 in Zürich verbleibt.

  37. Keine Unternehmer, die eigenes Geld und ihr letztes Hemd aufs Spiel setzen, sondern zu 95% bloss angestellte Manager.
    Und: keine IQT, keine IARPA, keine DARPA (der geneigte Leser möge googeln, dann geht ihm ein Lichtlein auf) als „Angels“ und breit investierende Leuchtturm-Investoren…

  38. Der Schweizer / die Schweizerin ist eben nicht bereit, Risikokapital für Jungunternehmen bereitzustellen. Wenn, dann soll es der Staat richten und die Pensionskassenverwalter kaufen sowieso lieber eine 10 jährige Anleihe mit -1% Zinsen (pro Jahr) als signifikante Beträge in Jungunternehmen zu investieren.

    Klar, dass die Jobs dann nicht in der Schweiz entstehen. Hier entstehen Wohnklötze en masse und die Jobs unserer Kinder sind Touristenführer für asiatische Reisegruppen.

    • Schweizer Fachkräfte sind gescheit und geschickt, sagt man. BLICK ist jedoch schwerfällig in Stil, Form und Ausführung, merkt man. Soviel zu Ringier und Digital.

    • Alles Vertreter von Silo-Organisationen. Und die sind in der VUCA-Welt dem Tod geweiht. Das Ganze ist bloss Marketing. Veränderung geht anders.

    • Genauuuuuuu. Wo ist denn das Mäsilein? Eventuell sagt ihm der Testosteron-Anteil in diesem Clübli nicht mehr so zu? Dabei ist sein bester Buddy Marc Walder, welcher ihn fortwährend schützte, ja immer noch da.

      Mäsileeein, ging allein, in die weite Welt hinein,…..

  39. Digitaltag Schweiz:

    Nur geöffnet während den Bürozeiten, wenn die Menschen arbeiten. Danach ist Schalterschluss.

    Making Switzerland a Leading Digital Innovation Hub. #NetterVersuch