Six killt Hypo-Personal-Rabatt: Protestwelle

Börsenfirma streicht Beitrag für Hypothekar-Zinsen ihrer Mitarbeiter. Diese proben den Aufstand im Intranet.

Eine vermeintlich kleine Sparaktion des obersten Managements der Six-Börsenfirma hat zu einem gigantischen Knall innerhalb der Gruppe geführt.

Mehr als 70 Angestellte haben bis gestern unter ihrem eigenen Namen im Six-Intranet gegen die Aufhebung eines Hypo-Rabatts protestiert.

Bisher zahlte die Firma den Haus- und Wohnungsbesitzern unter ihren Angestellten einen Teil des Zinses fürs Eigentum zurück. Dies immer pünktlich mit dem Dezember-Lohn.

Nun hat die Six-Spitze dieses Dankeschön ans Personal gestoppt. „Ab 2020 wird die freiwillige Leistung ‚Rückvergütung von Schuldzinsen auf Hypothekardarlehen‘ eingestellt“, schreibt die Six.

Als „Kontakt“ aufgeführt sind höchste Verantwortliche: Jos Dijsselhof, der CEO, und Susanne Berger, die Personalchefin.

Ciao Zinsli: Ende des Hypo-Rabatts (Six, IP)

Für 2019 würden die Immo-Besitzer den Hypo-Rabatt nochmals erhalten, danach gebe es „im März, April oder Juni 2020“ eine letzte Auszahlung für die aufgelaufenen Monate.

Der CEO und seine Personalfrau begründen das Aus für die Hypo-Unterstützung, der eine lange Tradition im Hause der Börse geniesst, mit zwei „Überlegungen“.

„Zum einen hat sich das Zinsumfeld seit ihrer Einführung massiv verändert. (…) Bei Hypothekarzinsen, die teilweise unter 1% liegen, kann das zur Situation führen, dass SIX die gesamte Zinsbelastungen (sic!) für eine Immobilie übernimmt.“

Gratis-Wohnen für Immo-Besitzer, so das Argument. Das zweite führt Fairness ins Feld:

„Von der Rückvergütung konnte viele Jahre nur ein beschränkter Kreis profitieren: Mitarbeitende in der Schweiz, die eine Immobilie besitzen.

„Kolleginnen und Kollegen, die entweder keine Immobilie besitzen oder an den internationalen Standorten arbeiteten, kamen nicht in den Genuss dieser freiwilligen Leistung.“

Deshalb, so die zwei Spitzenkräfte der Six, halte die Firma „die Ausrichtung dieses Benefits nicht mehr für gerechtfertigt“.

Auf die Frage, ob die Six damit einen zweistelligen Millionenbetrag einsparen würde, meine ein Sprecher, die Einsparung sei „viel tiefer“.

Es kann somit von weniger Kosten in Höhe von ein paar Millionen im Jahr ausgegangen werden. Auf das gesamte Budget Peanuts.

„Absoluter Tiefpunkt“: Six-Mitarbeiter (IP)

Umgekehrt die Aufregung im Personal. Dort überschlagen sich die Wortmeldungen. „So many comments, so much disappointment and so many questions … But no response“, schrieb ein Six-Mitarbeiter im Intranet, wie alle unter dem eigenen Namen.

Ein anderer meinte: „Da nur ein kleiner Kreis profitieren soll, wäre es doch eine Möglichkeit den ‚Pot‘ auf alle Angestellten zu verteilen.“

Ein Dritter geht mit den Chefs hart ins Gericht. „Ein nicht nachvollziehbarer GL Entscheid, wieder einmal zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Schön nach der Weihnachtsparty damit ja jeder mit fröhlichem Gesicht auftaucht. (…)

„Und wieder trifft es die arbeitenden Indianer die angewiesen sind auf diesen finanziellen Zustupf für das Eigenheim. (da reden wir doch bis gegen 800 Mitarbeiter)

„Nach sehr vielen Jahre bei TELEKURS und SIX ist dieser GL-Entscheid der absolute geschäftliche Tiefpunkt. Bin mal gespannt wie Six diesen enormen Image und Vertrauens Schaden wieder aufpoliert!“

Die wörtlich wiedergegeben kritischen Wortmeldungen nehmen kein Ende. „so much for the culture of the new SIX“, schreibt einer. „I obviously misunderstood the lesson I learned about employee appreciation at the cultural workshops.“

„Und was macht Ihr mit der Einsparung?“ (IP)

Der Führung schlägt viel Misstrauen entgegen. „Lohnkürzungen mit oben genannten Argumenten zu begründen ist ziemlicher bullshit! Habt doch wenigstens das Rückgrat das Ganze als Sparmassnahme zu deklarieren, statt Floskeln wie ‚Gleichheit‘ zu bemühen.“

Die Wut wirkt grenzenlos. Warum? Die Hypo-Zinsen sind tief, eine Subventionierung durch den Arbeitgeber scheint auf den ersten Blick ein alter Zopf.

Grund für die Aufregung könnte das Klima bei der Six sein. Viele Mitarbeiter fühlen sich offenbar nicht ernst genommen vom Management.

Dieses hat soeben zum grossen Übernahmecoup in Spanien angesetzt. Für 3 Milliarden will die Six die Börse von Madrid kaufen.

In den spanischen Zeitungen gibt die Six in den nächsten Wochen Millionen für Image-Werbung aus. Hinzu kommen riesige Summen für die Anwälte.

Gleichzeitig streicht die Führung den Mitarbeitern die liebgewonnene Hypo-Unterstützung. Diese kostete das Unternehmen nur wenige Millionen.

Nichts im Vergleich zum Big Deal in Iberien. Das würde die „Explosion“ im Personal erklären. Hier Grossmachts-Träume der Häuptlinge, da Mikro-Sparen bei den Indianern. Das Schlagwort des gemeinsamen „Spirit“ der Six-Chefs verkommt so zur Farce.

Kommentare

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    • Berger hatte grosses Glück, dass Jos Holländer ist, den Schweizer HR Markt überhaupt nicht kannte und sie ohne Auswahlprozess eingestellt hat.
      Da sie offensichtlich weiss, wie sie zu dem Job gekommen ist, möchte sie diesen auch behalten und führt aus, was ihr von oben vorgegeben wird.
      In Ihrer Situation kann man ihr das nicht mal übel nehmen!

  1. bei uns wurden sogar die Kita Beiträge gestrichen, hört also auf zu jammern (arbeite auch bei einer SMI kotierten Firma…)

    • Das eine hat ja mit dem anderen nichts direkt zu tun. Aber auch Sie sollten da protestieren als Angestellter und nicht kuschen. Dh. weil Sie diese Beiträge nicht mehr haben und ruhig bleiben, dürfen andere sich nicht wehren?

      Das passt ja überhaupt nicht was Sie da schreiben. Trotzdem finde ich es auch bei Ihnen schade, dass dies gemacht wurde.

      Es ist halt eben doch der Neid. Wenn ich nicht kriege, sollen andere auch nix haben oder am liebsten noch weniger. Bitte wenigstens darüber nachdenken.

  2. Wir haben alle grosse Hoffnungen in Jos gesetzt und er hat bei seinem Amtsantritt auch glaubhaft vermittelt, Akzente in eine neue Unternehmenskultur zu setzen.
    Die sehr dilettantische Rekrutierung einer sehr wichtigen Funktion für einen Kulturwandel war ein grosser Fehler – das Ergebnis spürt man stark und Jos hat dadurch viel an Glaubwürdigkeit verloren.

  3. Die Entscheidung ist vermutlich richtig. Alte Zöpfe abschneiden, löst immer Emotionen aus und da muss man durch. Man hätte diese Abschaffung aber sicher smarter durchführen können. Mit etwas Empathie und Wertschätzung für Menschen wäre das sicher auch anders gegangen. Die SIX war schon immer bekannt für eine schlechte Unternehmenskultur und diese verschlechtert sich leider immer mehr

  4. Ich vermisse hier den üblichen Schweizer Intellekt. Was genau ist daran falsch, wenn ein Unternehmen Eigentum fördert?

    Beim Bau fallen knapp 8% Mwst. an. Bei 1 mio = 80.000.-
    Staat profitiert, es gibt Arbeitsplätze bei den Büezern.
    Bank verdienen Zinsen = Steuern plus Arbeitsplätze
    Eigenmietwert wird versteuert = Geld für die Allgemeinheit
    Beim Verkauf Grundstückgewinnsteuer = Nochmals zt. Zehtausende für die Allgemeinheit
    Wohnsicherheit im Alter
    Etc.

    Die Six war Vorzeigeinstitut mit der Subvention…
    Was genau stimmt mit Euch Schweizern nicht? Warum seit Ihr gegenüber dem Zustupf so neidisch? Ihr profitiert alle dabei. Vom Reichsten bis zur ärmsten Maus.Einzig der Eigentümer trägt das volle Risiko.
    Ich dachte immer, die Schweizer sind gebildet.
    Habe selten so dumme Neidkommentare gelesen wie in diesem Artikel.
    Schämt Euch. Six hatte es lange genau richtig gemacht. Bis jetzt…

    • Erstens, und ganz einfach: Wohneigentums- und Wirtschaftsförderung ist grundsätzlich nicht Sache der Arbeitgeber, sondern (wenn überhaupt) des Staates, welcher sich durch unser aller Steuerbeiträge und Abgaben alimentiert.

      Zweitens: Sie verstehen die vielen Kommentare offenbar nicht richtig. Es geht nicht darum, ob ein Arbeitgeber eine übergesetzliche Unterstützungsleistung in diesem Bereich erbringen soll oder nicht, sondern ob es legitim ist, diese in derjenigen Art und Weise einzufordern, wie das hier von einigen SIX-Vertretern offenbar getan wird. Ich habe bis dato kein stichhaltiges Argument gesehen, welches dies rechtfertigen würde.

      Drittens, und zum Thema Bildung: Ich finde es ja schon interessant, dass sich hier die ausländischen Kommentatoren primär anti-helvetischer Beiträge und Massregelungen bemühen, weil ihnen nicht die Solidarität der breiten Masse zukommt. So schaffen sie ganz bestimmt kein Verständnis für ihr Anliegen…

    • @Aufklärung: Sie haben gar nichts verstanden. Und warum bin ich Ausländer? Wegen meinem Pseudonym? Sind Sie dann Dr. Sommer vom Aufklärungsteam?

      Bei einer UBS oder CS werden solche Fringe Benefits als „Spesenpauschale“ gutgeschrieben, wohlgemerkt nicht steuerbar. (Ich könnte mir noch gut vorstellen, dass Sie solche Bezüge selber haben und sich gar nicht bewusst sind, dass UBS und CS die auch bald bei IHNEN streicht, mal schauen wie Sie sich dann fühlen) plus erhalten diese Angestellten (evtl. Sie auch?) ebenfalls Verbilligungen auf den Personalhypotheken. Was ja genau das gleiche ist, halt einfach keine versteuerbare Gutschrift.

      So wie ein Steward oder Flight Attendant seine Verbilligten Flüge hat. Ist das nun auch Staatsangelegenheit, dass Verwandte etc. billiger Fliegen können?
      Bitte nachdenken und den eigenen Neid und Hass (vorallem gegenüber Ausländern) bitte weglassen.

      Man könnte diese Benefits genausogut als Spesenpauschale deklarieren und nicht Hypothekarausgleich.

      Natürlich regen sich die SIX Angestellten auf. Zu recht. Bei vielen war dies part of the deal. Dh. Verzicht auf alle Fringe Benefits (UBS, CS… you name it), dafür aber die Vergütung der sogenannten Hypothekengutschrift. Wie erwähnt, sie könnte genauso „Gutschrift für tieferen Lohn vom Wechsel von einer Bank zu SIX heissen“.

      Verstehen Sie das oder überwiegt Ihr Neid immer noch?

      Und wenn Sie wirklich schlau genug wären, hätten Sie zumindest kapiert, dass Jeder davon profitiert, da es versteuert wird. Im Gegensatz zu all den Spesengutschriften bei anderen Banken oder Finanzinstituten.

    • Nein, ich bin nicht bei CS oder UBS, und auch bei keiner anderen Bank (oder derselben). IP konsumier ich nur noch ab und an als nette kleine Erinnerung, warum ich diesen Schwachsinn hinter mir gelassen habe. Und bezüglich des Rests, den sie geschrieben haben: Danke für den Beitrag, den Sie bislang an der Allgemeinheit geleistet haben. Sie retten unser Land tagtäglich vor dem sicheren Untergang…

    • @US Citizen Sie haben recht. Der scheinintelligente Neidhammel «  Aufklärung » liegt komplett daneben, merkt es nicht einmal.
      Danke für die einleuchtenden Beispiele.

  5. Mal ’ne andere Frage: Waren diese „Fringe Benefits“ nicht im Nettolohn 2 als steuerpflichtiger Lohnbestandteil enthalten? Wenn nein; wie ist das möglich? Die Steuerämter streichen Leuten beispielsweise die arbeitsbedingten Abzüge, sobald Repräsentationsauslagen vom Arbeitgeber bezahlt werden, auch wenn dies zu artfremder Verrechnung führt (das Ganze mit freundlicher Unterstützung des Bundesgerichts). Gleichzeitig scheinen sie hier offenbar diesen „Lohnzustupf“ aber als steuerneutral zu behandeln (andernfalls gäbe es kein Gezeter)? Wenn dem so also ist, wäre das ein Skandal !!!

    @ Lukas Hässig: Klären Sie doch bitte diesen Punkt ab. Das Verhalten der Steuerämter scheint fragwürdig bei der Behandlung der Lohnbesteuerung von Mitarbeitenden staatsnaher Betriebe.

  6. Für mich zeigt dieser Artikel vor allem eins: Die Damen und Herren bei SIX, welche hier nun gross aufschreien, haben offensichtlich überhaupt nichts begriffen. Es fehlt ihnen schlicht an der Fähigkeit, richtig von falsch zu unterscheiden.

    Dass man hier an Privilegien festzuhalten versucht (die nota bene nirgendwo sonst in dieser Grosszügigkeit zugänglich sind / waren, für die etwaiige Raison fehlt und die niemandem ausser den Begünstigten vermittelbar sind), ist individuell zwar nachvollziehbar, kollektiv aber ein einziges Armutszeugnis. Solche Leute sollten auf die Strasse gestellt werden. Punkt. Schluss.

    Nach über 20 Jahren in der Finanzindustrie habe ich mich vor einiger Zeit angewiedert abgewandt und bin (glücklicherweise) selbständiger Unternehmer geworden. Auch wenn ich heute weniger verdiene, bereue ich das keine Sekunde. Meine Mitarbeiter kennen und verstehen den Wert ihrer Arbeit, und sind im Allgemeinen in der Lage, diesen in Relation mit der angebotenen Gesamtvergütung zu setzen. Wenn überhaupt, hatte ich Diskussionen nur mit Leuten aus der Finanz- und Beratungsindustrie, welche sich uns anschliessen wollten. Die Konsequenz ist ganz einfach: Wir stellen solche Leute nicht (mehr) ein. Sie sind mit unseren Unternehmenswerten nicht kompatibel.

    • Der Artikel und die Neidkommentare zeigen nur eines; ihr Bünzli Neidgenossen seit ein erbärmliches, armes Völkchen. Sobald andere was bekommen was ihr selber nicht habt, seit ihr neidisch und krankhaft boshaft. Zum Glück gibt es mehr und mehr Ausländer in diesem Neidstaat, die Euch zumindest mental etwas auflockern, sonst wärs hier wirklich zappendüster mit Euch Neidgenossen.

    • @ Gustav Gans: Dass Du diese Angelegenheit auf Staatszugehörigkeiten reduzierst, zeigt eigentlich Deinen geistigen Entwicklungszustand. Geht Dir bei dieser Geschichte dermassen der Arsch auf Grundeis, dass Du 6 Millionen Mitbürger verunglipfen, und die 2 Millionen Zuzüger aus dem Ausland in Verruf bringen musst!? Bist Du so arm dran ohne diesen Zustupf!? Wenn’s hier so erbärmlich ist, warum bist Du dann hier!? Warum gehst Du nicht dahin zurück, wo Du hergekommen bist? Man schafft es gar nicht, ein Loch tief genug zu buddeln, um dort Deine Attitüde in diejenige unterste Schublade zu stecken, wo sie hingehört.

  7. „„So many comments, so much disappointment and so many questions … But no response“, schrieb ein Six-Mitarbeiter im Intranet, wie alle unter dem eigenen Namen.“
    Auf Englisch. In der Schweiz. Vielleicht kann man das eingesparte Geld ja in Deutschkurse für die Mitarbeiter investieren.

  8. Es kommt ja jeder in den Genuß irgend eines Fringe Benefits. Die Einen für die Kinder, die Anderen für die ÖV und die, Welche nur Eigenheim hatten, kriegen nun gar nichts mehr. Es geht ja auch nicht nur um den Benefit, sondern auch darum, dass es zum Teil über 10 Jahre keine Lohnerhöhungen mehr gegeben hat, denn da ist die SIX äusserst knauserig und so war das doch eine kleine Entschädigung. Alles wird teurer nur die Löhne steigen nicht und nun ist dieser Teil auch noch weg. Grosses Gerede von wegen Kultur und SIX Spirit, absolut nicht nachvollziebar.

    • Wenn Sie glauben, dass es anderswo besser ist, dann wechseln Sie doch den Arbeitgeber. Und dann werden Sie feststellen, dass es überall dasselbe ist. Die meisten Ihrer Mitmenschen tragen’s einfach mit Fassung und Würde; unter teilweise deutlich schwierigeren Bedingungen…

  9. Ist es nicht erstaunlich, wie auf den Opfern einer Entwicklung herumgehackt wird, die einst mit ebensolchen Lohn-Versprechungen zur Six rekrutiert wurden?
    Guten und fähigen Wirtschaftsleuten, die ein Auge darauf haben, dass es der Schweizer Wirtschaft gut geht, wovon alle profitieren, auch diejenigen, die hier Häme verbreiten, weil sie nicht über den Tellerrand hinauszuschauen vermögen?
    Nur zur Erinnerung!
    Der Fisch fängt immer am Kopf an zu Stinken!

  10. An den Kollegen. Was ist mieser, vor Weihnachten den Fringe Benefit zu kündigen (notabene, wir sprechen von einer Freiwilligen Zusatzleistung) oder IP Interne Informationen zu stecken?
    Ich bin auch angefressen deswegen, aber sowas…. das macht man nicht.

    • Was soll man denn sonst machen m? LH ist doch der einzige, der sich irgendwie für die die Mitarbeiter einsetzt!
      Ich habe mich noch nie bei ihm gemeldet, aber seine Nummer ist gespeichert für die „Stunde Null“: „Hey Siri, Lukas Hässig!“

  11. Es geht um Wertschätzung und Leistung der Mitarbeiter! Scheißegal in welchem Bereich. Aber Lohnbestandteile abzuschaffen ohne nachvollziehbare Gründe, die Bestandteil des Arbeitsvertrages sind, und mit denen qualifizierte Mitarbeiter angeworben werden sollen, ist ein Nogo!
    Typisch Schweiz!
    Einige Schweine sind halt gleicher, als andere!
    Mein Tip an die Neider: tut Euch diese Arbeit doch mal an…mal sehen, ob ihr eure heutige Meinung in fünf Jahren bei der Six immer noch habt!

  12. Das zeigt wirklich, dass Sie eifersüchtig sind. Wenn diese Richtlinie 800 Mitarbeiter betrifft, spricht man nur von Personen mit einer Nationalität. Ich kann in SIX garantieren, dass alle betroffenen Mitarbeiter nicht derselben Nation angehören. Hör auf, billig zu denken. Erwachsen werden.

  13. SB als Spitzenkraft zu bezeichnen, ist für den Berufsstand eine Beleidigung, Herr Hässig!
    Bei Deloitte war sie höchstens eine operative Marionette

  14. Aber grossspurig die Bolsa y Mercados Españoles (BME) kaufen wollen. Fehlt da gar noch ein wenig Münz für ein gescheites Gebot?

  15. Ach je in der breiten Masse wurden so freiwillige
    Zuwendungen schon Lange gestrichen.
    Das haben die betroffenen anscheinend nie mitbekommen.
    So nebenbei,das teilweise bereits vor 20-30 Jahren.
    Hmmmmm noch Fragen?

    • Ja, ich hätte Fragen an Sie:

      Kennen Sie SIX von innen?

      Haben Sie in Ihrem Leben nie von ausgehandelten oder zugestandenen Vorteilen, als Teil des Arbeitsvertrages, profitiert, von dem 98% der Weltbevölkerung nichts hatte?

      Falls doch, haben Sie diese Vorteile, als grossherziger, nur an andere denkender Gutmensch der Sie ja nun offenbar sind, zurückgewiesen, mit dem Ihnen eigenen, empörten Anwurf „Nein, entweder die ganze Weltbevölkerung, oder gar niemand!“

      Nein?

      Ach so..

      Sehen Sie, werter Hans, aus Egoismus gespiesene Häme und Schadenfreude wirft kein gutes Licht auf einen, auch auf einen, Gerechtigkeit Vorschiebenden wie Sie nicht!

  16. Aber Hallooooo, wie geil ist das denn!?

    Gibt es irgendwo ein Menschenrecht, dass die Firma ihren priviligierten Mitarbeitenden (privil. da Hausbesitzer) die Miete bezahlt!? Dieser Zinsfurz gehört unverzüglich abgeschafft. Wer sich daran stört, kann sich ja einen anderen Arbeitgeber suchen, der diese Kosten gerne übernimmt. Frohe Weihnachten wünsche ich allen Hypogrännis von der SIX.

  17. Solche bei der Einstellung fest vereinbarten Lohnbestandteile können doch nicht einfach einseitig gekündigt werden, ohne Kompensation. Ich verstehe den Ärger der Betroffenen!

  18. längst überfällig solche willkürlichen geschichten… für die einen, für die anderen nicht.. was soll das, bringt nur schlechte stimmung in ein team. gut so das alte zöpfe wie „spez-hypo“ für angestellte endlich wegfallen. auch vergüngstigte city-parkplätze und solche Geschichten, weg damit.

  19. Nicht überraschend denn immer wenn Ziele bei SIX nicht erreicht werden, werden alle guten Vorsätze insbesonders die Wertschätzung der Mitarbeiter zum Lippenbekenntnis. Diesmal war es das Budget 2020, das mit geschätzten 2-4 Mio. CHF verbessert werden musste. Wenn es denn so unfair ist und nicht ums Geld geht, wie wäre es mit einem Ersatz für dieselbe Summe?
    In einem anderen Beispiel, als der Ebit Forecast nicht ganz gepasst hatte, wurden ohne ersichtlichen Grund 25 Mitarbeiter entlassen – wegen angeblicher Synergien und man beachte die sorgsam ausgewählte Anzahl knapp unter der Massenentlassung. Ironie der Aktion die meisten Stellen wurden nur wenige Monate später wieder ausgeschrieben.

    • Schon interessante Kommentare hier im Forum. Vor allem von denen, die aus Neid oder Unwissen argumentieren. Mir fehlen bei den Kommentaren die Facts und darum muss ich hier als Insider ein wenig Licht ins Dunkel bringen.
      Der „Böse“ im ganzen Streichkonzert war nicht der Holländer sondern der andere Heisssporn, der mit dem Spaniendeal gross rauskommen will. Es handelt sich dabei um den Finanzchef Schmucki. Um dem VRP zu zeigen was er für ein super CFO ist, hat er die gesamten 4,5 Millionen streichen lassen um die Budgetvorgaben 2020 noch zu übertreffen. Schlau wie er ist, das muss man ihm lassen, hat er die Kommunikation dem Holländer und der HR Dame überlassen, damit er am Ende nicht die Zielscheibe der frustrierten Belegschaft ist.
      Also liebe Sioux Indianer nennt den Richtigen. Hugh! Ich habe gesprochen

  20. Als CEO hätte ich den Hypofurz nicht abgeschafft, sondern in Zeiten von negativen Zinsen den bislang ausgeschütteten Betrag zukünftig vom Salär abgezogen.

  21. Mit Speck fängt man Mäuse.

    Die Kündigungsliste für 2020 wurde soeben vervollständigt.

    Besten Dank für Ihre Teilnahme.

  22. Wieso sollte die SIX einen Teil der Hypozinsen der Hausbesitzer zahlen? Diese zahlen für das Wohnen eh schon deutlich weniger als ihre Kollegen, die zur Miete sind.
    Mein Vorschlag: Hypobegünstigung abschaffen, alle in der Vergangenheit nicht davon profitierten erhalten 50 Fr. Salärerhöhung.

    • ……Nach dem “Motto“, mit deiner Stelle tritts du immer auf der gleichen Stelle.

      Immerhin habt ihr noch was zum Essen.
      Immerhin dürft ihr noch leben.
      Seit froh das ihr, überhaupt noch leben dürft…….

    • Natürlich ganz anders als Sie, Bonuslutscher, oder?
      Sie müssen wohl ein Banker sein.

      Ihr inexistenter Wertekompass, lässt Sie hier zum Besten geben, Mitarbeiter hätten prinzipiell zu kuschen.

      Ich fürchte, wegen Leuten wie Ihnen, marschieren eines Tages die Roten wieder.

      Wollen wir hoffen, dass dann Sie am Pranger stehen, um den denkbar positivsten Ausgang anzunehmen.

  23. Das Problem ist ja nicht, dass sich der Arbeitgeber an den Zinskosten beteiligt, sondern dass die SIX, Helsana uvw. Firmen fix 1% auf das Hypothekarvolumen rückvergüten. Falls der Mitarbeiter bei seiner Hausbank eine Libor-Hypothek mit Marge 0.7% aushandelt, bezahlt der Arbeitgeber nicht nur die vollen Hypokosten sondern noch zusätzlich ein weiterer Zustupf. Dass dies gegenüber den Mitarbeiter ohne Liegenschaft nicht fair ist, kann ich daher nachvollziehen.

    • @Klausi
      Wie immer Eidgenössischer Neid. Jetzt kommt es noch soweit dass die kinderlosen Angestellten „neidisch“ sind auf die Angestellten die die Kinderzulagen erhalten. Ist faktisch das Gleiche 😉
      Willst du nicht mehr Miete zahlen dann kauf dir ein Haus. Wenn du als AN aber lieber dein Geld für anderes ausgibst, dann gib den Hausbesitzern nicht die Schuld für die eigene Dummheit.

  24. Ein Fakt und eine Annahme:

    Fakt:
    Der Niederländer und Frau Berger haben jeglichen Kredit bei der Belegschaft verspielt.

    Das ist der als zynisch bekannten Berger vollkommen egal.

    Der gute Dijsselhof, der bisher erfolgreich den Eindruck zu vermitteln suchte, die Motivation der Mitarbeiter liege ihm am Herzen, könnte eher an den von ihm zu verantwortenden Fehler zu kauen haben.

    Annahme:
    Der Niederländer Jos und seine intransparent ins Haus geholte Frau Berger, wollten Bella Figura machen, beim SIX-Arbeitsantritt des Serial-Versagers, Bentley-Fahrers und Zigarrenrauchers Thomas Wellauer.

    Bedauern:
    Man dachte, SIX hätte den kulturellen Turnaround geschafft, das war falsch!

    Den Preis werden nicht die Nieten aus der Teppichetage bezahlen, sondern in erster Linie die Kunden, den für Jos, Berger und Wellauer, geht kein Mitarbeiter der bei Sinnen ist, auch nur einen Millimeter der Extra-Meile, soviel ist sicher!

    • der gute Jos hat sich hier keinen Gefallen getan mit dieser intransparenten Rekrutierung. Er hätte besser zumindest ein bisschen background check gemacht
      Schade, dass somit seine Intention, wirklich einen Kulturwandel zu bringen, völlig unglaubwürdig wird

    • @nemesis.. in der griechischen Mythologie die „Göttin des gerechten Zorns“.. wer sucht sich so einen Tarnmantel? Da spüre ich Neid,Hass und Missgunst. Gerecht ist das was die SIX jetzt macht.. ohne Zorn, denn wer „nur“ zur Miete wohnt bekam wohl sowieso noch nie einen Zuschuss. Und Menschen mit überflüssigen Attributen abzuqualifizieren zeugt für mich von einer armseligen frustrierten Persönlichkeit. Was ist schlecht am Bentley fahren und Zigarre rauchen? Hier werden nur billige Klischees bedient.
      Und der „gute Dijsselhof“ und die als „zynisch bekannte und intransparent ins Haus geholte“ Berger, kommen als nicht Schweizer auch nicht zu kurz.
      Möge nemesis zurück zur göttlichen Weisheit finden.

    • Fakt:
      Mit „die Belegschaft“ ist vermutlich der Anteil an MA mit Hypotheken gemeint, wobei ich auch da davon ausgehe, dass einige Verständnis für die Anpassung eines veralteten Benefits haben.

      Annahme:
      Faktisch gehören das Serial-Versagen (ausser die Allfinanz Strategie vor zig Jahren wäre mir kein „Versagen“ bewusst) und der Bentley (keine Ahnung woher Ihr Bestehen auf den Besitz eines Bentleys herkommt und weshalb das so wichtig wäre, falls ein Solcher existieren würde) ebenfalls zur Annahme.

      Bedauern:
      Würde ich persönlich jetzt mal noch abwarten.

    • @Allegra

      Sie klingen so, wie jemand klingt, der Wellauer kennt und ihn für seinen Egoismus und für das Vernichten von Werten bei der Winterthur und Swissair auch noch bewundert.

    • @Killmoulis

      Aber aber, Ihr Wunsch ist wohl Vater des Gedankens, erstens. Zweitens, machen Sie sich um meinen Tarnnamen keine Sorgen. Warum Sie etwas gegen gerechten Zorn haben, bleibt Ihr Geheimnis. Wenn man sich allerdings die Figuren Killmoulis‘ ansieht, kann man ins Grübeln kommen, ob Ihrer emotionalen Balance, guter Mann.
      Sie sind offensichtlich Wellauer gegenüber „neutral“ eingestellt. Das zeigt, dass Ihnen Arbeitsplatz-und Werteverluste in riesigem Ausmass, die durch den zynischen, arroganten Zigarrenraucher wesentlich mitverursacht wurden, egal sind.
      Mit einem saloppen Satz erledigen Sie die Allfinanz-Wahnidee, die nur im Gehirn eines ebenso sachfremden wie überheblichen, angeblich blitzgescheiten, HSG-Sprosses entstehen konnte. Was der Mc-Kinsey Ober-Berater Wellauer bei der Swissair mittels dümmlicher PP-Folien zu zerschlagen in der Lage war, ist Ihnen wohl entgangen, aber ich darf annehmen, dass die vielen anlässlich des Groundings pleite gegangenen KMU Ihnen ja auch egal sind.
      Zudem, wenn Sie, der gerne an der Oberfläche Kratzende, aber zur griechischen Mythologie etwas Fundierteres als Ihr Wikipedia-Abklatsch zu erfahren wünschten, einfach melden, ich helfe gerne weiter.

  25. Hypo-Rabatt?
    Hallo! – Wir haben Negativzinsen.
    Dass es noch so alte Zöpfe gibt, ist ein Skandal.
    Kein Wunder, entwickelt sich die Schweiz in dieser Branche zurück.

  26. Zur Aufklärung für alle Neider hier. Bei der Rekrutierung sind viele mit Ihrem aktuellen Lohn runtergegangen mit der Begründung seitens HR, dass Sie diese Benefits der Hypotheken erhalten. Auf den ersten Blick, mag es tatsächlich so klingen, als wäre es gejammer verwöhnter Angestellten. Es trifft hier aber auch viele Alleinerziehende welche nicht viel verdienen und auch sonst keine Benefits erhalten. Alle die hier unwürdige Kommentare gegen das Aufschreien der Belegschaft schreiben, überlegt euch wie Ihr reagiert wenn Ihr mehr als einen Monatslohn plötzlich ersatzlos gestreicht bekommt. Danke.

    • Hoffentlich überarbeiten sie sich nicht….
      und erhalten hoffentlich immer noch das Existenzminimum.
      Was, stellen sie nochmal, Nützliches her?

    • Genau so war es bei mir und vielen anderen. Das war kein Bonus mehr, sondern Lohnbestandteil. Da der Lohn genau um diese Summe gekürzt wurde.

      Natürlich will sich HR nicht mehr daran erinner.

      SIX verarscht hier ihre eigenen Talente.

    • Wie recht Sie haben, Freund der SIX.

      Am zynischen Kommentar von Hubertus, lässt sich gut ablesen, wie undifferenziert manchmal argumentiert wird.

      Hubertus sind Alleinerziehende mit kleinem Salär sowas von egal.

      Hauptsache, er, Hubertus, muss nicht darben. Ja, es ist eigentlich noch viel beschämender.
      Die Hubertus‘ dieser Welt, leben nach dem einfachen Prinzip, wonach alles was ihnen nicht persönlich auch zugutekommt des Teufels ist.

      Sie sind Egoisten, die sofort zu Sozialisten mutieren, wenn sie das Gefühl haben, ein anderer sei irgendwo, irgendwann bevorzugt.

      Beschämend und abstossend!

    • Dann hätten Sie anders verhandeln müssen- des weiteren würde ich einen Fringe Benefit als schönen Zustupf betrachten aber sicherlich nicht in den Budgetplan mit einberechnen. Wie man ja so schön sagt: Man weiss nie was morgen kommt.

    • Sorry, aber wer seine Lohnforderungen senkt und im Gegenzug ein nicht-dokumentiertes Versprechen erhält ist zu naiv für die Finanzbranche. Die sollen es beim Hecks versuchen…

  27. Also, die SIX – Mitarbeiter bekommen 1% Pauschal auf das Gehalt und bezahlen bei Ihrer Bank vielleicht noch 0.8%. Vielleicht hätte Six besser einfach die Entschädigung auf 0.5% gekürzt….

  28. Vorab wer, wer, Susanne Berger? ist völlig unwichtig und tut nichts zur Sache! Zutreffend wä(h)re zu ihr eine ganz andere Geschichte- mal schauen, ob IP drauf kommt….

    Die CEO Überlegung Versus Zinsumfeld sowie Fairness machen absolut Sinn! Es kann einfach nicht angehen, dass Finanzhäuser gegenüber der Realwirtschaft da und dort Sondermittel erhalten- richtig, dass muss einfach aufhören.
    Abgesehen davon, ist das Gejammern und Klagen (wir können es nicht mehr hören) auf extremst hohem Niveau- bei Hypotheken um oder bei 1%!
    So gesehen, ein völlig richtiger, nachvollziehbarer Entscheid des CEO. Punkt.

  29. Der einzige und womöglich letzte Benefit den die Six offeriert wurde nun also gestrichen. Für viele; also keine Minderheit heisst dies nun 5-10% weniger Lohn. Ersatzlos. Einen 13en gibt es nicht und Bonus zahlt sich erst ab Management Stufe richtig aus. Wahrlich eine harte Klatsche gegen alle Mitarbeiter in der Schweiz.
    Next target: Gratis Kaffee und Kantine, während ins Spanien das Management und der Staat Millionengewinne einstreichen dürfen und feiern. Der Deal wird ohne Probleme über die Bühne gehen. Da verdienen zu viele mit. Schade, die Six war wirklich eine standhaft gute Firma; geleitet von Schweizern. Seit jeher. Nun hat das geändert und wir alle müssen leiden, obwohl die Firma solide und gut verdient und solche Massnahmen gar nicht nötig hat. Schade für unsere guten Mitarbeiter in der Schweiz. Es ist wirklich eine traurige Weihnachtsgeschichte.

    • Sie sprechen einen wichtigen Punkt an. Wenn die als «freiwillig» bezeichnete Geldleistung (rechtlich ist wohl eine Gratifikation gem. Art. 322d OR gemeint) vertraglich fix vereinbart wurde oder eine variable Vergütung über mehrere Jahre vorbehaltlos ausbezahlt worden ist (bzw. vom Vorbehalt seitens des Arbeitgebers nie Gebrauch gemacht wurde), könnte es sich tatsächlich um einen Lohnbestandteil handeln (vgl. BGE 129 III 276). Ein solcher Lohnbestandteil wäre gestützt auf Art. 322a OR einklagbar, wenngleich dies natürlich nicht unbedingt zur Verbesserung des Arbeitsklimas beitragen dürfte.

    • @ Freund der SIX: Das ist völlig falsch. Dem Unternehmen geht es (mit Ausnahme der Börse) nicht so wahnsinnig gut, wie sie es darstellen. Und das Geschäftsmodell ist latent gefährdet.

      @ kritischer Denker: Das ist nur bedingt richtig, und ausschliesslich im Falle einer vertraglichen Regelung. Wenn dieser Zustupf aber als freiwillige Leistung ohne Präjudiz dargestellt wird, gibt es keinen Rechtesanspruch. Die SIX wird dies vorgängig sauber abgeklärt haben. Alles andere würde mich sehr überraschen…

  30. Tja, der alltägliche, nach wie vor an der HSG gelehrte Mänätschment-BS!
    Sprich: was sind denn eigentlich Mitarbeiter?!?

  31. Ich erlebe die SIX auf Kundenseite als trägen und teuren Moloch, der Probleme hat, sich der agileren Konkurrenz aus dem Ausland und seitens von Fintechs zu stellen. Daher kann ich diese Kürzung sehr gut nachvollziehen. Es gäbe wahrscheinlich noch viele andere alte Zöpfe zum Abschneiden.

    • Beim Zöpfe-Abschneiden bin ich ganz klar Ihrer Meinung. Ich würde aber beim VR (völliges Fehlkonstrukt, wenn hier Vertreter von gleichzeitig Besitzer, Kunden und Konkurrenten sitzen. Was für Entscheide in einem solchen Gremium gefällt werden, kann sich sicherlich jeder denken) und dem Top Management starten.
      Hauptproblem innerhalb der SIX scheint die Verlogenheit des Managements zu sein und da die SIX nicht so gross ist, bekommt dies auch praktisch jeder Fussgänger zu sehen und spüren.

  32. Ja was sind denn das für Zustände in unserem kleinen Land!! Da leben Angestellte gratis in ihren Häusern! Die sollen ihre Zinsen zahlen, wie wir normalen auch!

    • Sie sollten vielleicht erst mal die Hintergründe verstehen, bevor Sie aus Neid einen sarkastischen Kommentar absetzen! Es gibt viele Benefits in grösseren Firmen, die jeweils nur einen kleinen Kreis Begünstigter betreffen, das ist nun mal so, ob fair oder nicht. Wenn man jedoch angeworben wird und einem diese Benefits als Lohnanteil verkauft werden (sprich man einigt sich auf einen tieferen Lohn, da ein Teil als Beteiligung an der Hypothek zurückkommt), ist es ziemlich dreist, diese mit einer Vorankündigung von 3 Monaten zu streichen. Das ist de facto einfach eine Lohnkürzung und eine nicht gerade geringe Kürzung!
      Sie fänden es wahrscheinlich auch nicht so toll, wenn Ihnen mit der Begründung: “ Sie verdienen mehr als andere im Team und momentan ist die Wirtschaftslage schlecht, das können wir nicht mehr rechtfertigen“ einfach mal 10% Lohn gestrichen würden, oder?

    • Ich denke Du bist mehr Wut als Bürger. Die Gutschrift wird versteuert und war bis anhin ein Bestandteil des Lohnes. Dh. da es versteuert wird, profitieren Verlierer und Neider wie Du auch. Viele welche von anderen Instituten kamen, haben auf einen erheblichen Teil Ihres Lohnes verzichtet, da dies versprochen wurde. Einen 13en gibts nicht. Bonus ist für viele hier ein Fremdwort. Kapierst Du das? Du Füd.. Bürger? Oder soll ich lieber sagen Dauerneider?

    • @Kein Neid @Füdlibürger: Bei den Löhnen die in der Finanzindustrie bezahlt werden, sind Kürzungen mehr als angebracht. Denen geht es immer noch viel zu gut gegenüber uns Büezern! Kapiere schon du Füdlibürger. Der 13. ist in 12 Monatslöhnen enthalten. Für was Bonus?

    • @Wutbürger: Leider sind die Löhne bei der SIX nicht wirklich marktgerecht. Viele guten MA wandern deshalb auch ab. Selber erlebt, selber gegangen.

  33. SIX goes international?
    Es ist NICHT einzusehen, weshalb eine Infrastruktur Dienstleisterin für die Banken in der Schweiz Unternehmen im Ausland übernehmen soll. Gescheiter wäre, eine top Dienstleistung im Kerngeschäft sicher zu stellen.

    • Die SIX hat es leider bis heute nicht fertig gebracht, die Geldautomaten softwaremässig so zu steuern, dass auch ein Bargeldbezug mit dem Mobiltelefon möglich ist. Die von einer Schweizer Firma entwickelte Lösung existiert seit 2007 und wurde anlässlich der WINCORWORLD vorgestellt. Das NOT-INVENTED-HERE-SYNDROM in Reinkultur verhindert Innovation, wo der Konsument diese erwartet, weil mehr Komfort und mehr Sicherheit garantiert ist.

  34. Jaja… da werden einem die Personalvergünstigungen, wenn man sie erhält, gerne mal als Lohnbestandteil (also quasi Lohnerhöhung) vor-/angerechnet. Und wenn die Vergünstigungen verschwinden sollen, werden sie dann als unfair ggü. anderen bezeichnet. Schlussendlich stellt das Abstellen der Vergünstigungen dann eine Salärkürzung dar – also eher unfair ggü. dem bisherigen Empfänger der Vergünstigung. Opportunismus pur seitens Arbeitgeber und der meint dann auch noch, dass der Angestellte dumm genug ist, die Begründung (unfair) zu glauben. Das ist die eigentliche Frechheit.

  35. Natürlich gehören die Hypo-Rabatte flächendeckend abgeschafft. „Normale“ Menschen verstehen das nicht. Umgekehrt müssen natürlich die Mitarbeiter auch die Möglichkeit haben, den Kredit bei der Bank/Versicherung ihrer Wahl abzuschliessen.
    Ich schliesse mich Hässig an, wenn er glaubt, dass die heftige Reaktion auf eine naheliegende Massnahme derartige Reaktionen auslöst.

    • Für alle die hier Daumen hoch machen; nochmals eine Erklärung: Ich komme zum Interview, habe bei der ZKB 82k Lohn und möchte den gleichen bei SIX. Six sagt mir, hey, ist etwas hoch, aber da Du profitieren kannst von unserem HypoBenefit, Zahlen wir Dir 75k, du bekommst ja dann sogar mehr Lohn wie bei der ZKB. Ich, voll begeistert unterschreibe und denke mir, super. Toller Job, etwas mehr Lohn. Toll.
      Jetzt, habe ich aber nur noch die 75k… Begreifts Du das jetzt auch? Oder brauchts noch ein Bier am Stammtisch damit Du es auch schnallst. War die Erklärung einfach genug für Dich?

    • Man wird nie alle Mitarbeiter gleichermassen treffen können. Ich selber profitiere z.B. nicht vom Zustupf zur SBB/ZVV – können wir den also nun auch abschaffen?

    • Mit dieser Logik können sie fast alle Benefits abschaffen. Z.B. gehören auch alle Vergünstigungen für Eltern, wie die Beteiligung an externer Kinderbetreuung oder ÖV Vergünstigungen in diese Kategorie. Wenn es nur um Fairness ginge, dann könnte das frei gewordene Budget auch anderes investiert werden. Der Witz ist, das wird SIX viel mehr als die paar eingesparten Millionen kosten, aber wie wollen diese eindimensional ($) funktionierenden Leute wie Jos und Berger das begreifen.

    • @Prolet: ja schön, aber alle Kollegen ohne Wohneigentum in deiner Abteilung hatten bisher auch nur 75 kCHF, wieso solltest du also 82 kCHF haben? Du glaubst ja nicht etwa, das SIX bei der Einstellung Kollegen ohne Wohneigentum ein höheres Basissalär offeriert?

    • Ob das Klug war, weiss ich nicht. Jedenfalls hätte ich lieber AHV und Pensionskasse von 82k bezahlt gekriegt. Den Hypozins hätte ich dann steuerlich aktiviert.

    • @Citizen4
      Ist immer das gleiche. Gewisse Menschen leisten sich ein Haus/ Wohnung und andere leisten sich Unmengen an Alkohol oder sonstiges.
      Danach sind die die das Geld verprasselt haben die Neider 😉

    • Daumen runter für alle Neidgenossen. Schämt Euch, ihr traurigen Neider.

  36. Artikel:
    „Und wieder trifft es die arbeitenden Indianer die angewiesen sind auf diesen finanziellen Zustupf für das Eigenheim. (da reden wir doch bis gegen 800 Mitarbeiter)
    Mir kommen die Tränen die, armen, gutbesoldeten Indianer die ab nächstem Jahr nicht mehr „gratis“ in ihrem Häuschen wohnen dürfen. Schlage einen Spendentag der GLÜCKSKETTE. Das ganze Gschrei dokumentiert dass die Gierigen und Möchtegernabzocker nicht nur „oben“ hocken!

    • Habe mich auch gewundert. Als Angestellte der SIX verdienen sie offenbar so gut, dass sie sich überhaupt ein Haus oder eine Wohnung kaufen können und motzen dann noch, weil die vergünstigte Hypothek wegfällt (bei tiefen Zinsen wie noch nie).
      Verwöhnte Anspruchsbengel. Kein Wunder kickt man 50+ raus…

    • Du bist so ein gross Schnorri. Hast aber keine Ahnung was die SIX Kollegen in den letzten Jahren aushalten mussten. Dein Neid stinkt!

    • Herr nEo

      Wnn ich das richtig sehe bezieht sich Ihr Kommentar auf G. Ontso.
      Ich möcht festhalten dass Herr G. Ontso kein grosser Schnorri ist.
      Denn; Er hat völlig recht in seinem Schreiben. Und das ist nicht Neid. Mann kann’s sich einfach machen und alle was gegendokumentiert wird als Neid Abstempeln.
      Beweist eine Gewisse Hilflosigkeit.

    • Das zeigt wirklich, dass Sie eifersüchtig sind. Wenn dieses policy 800 Mitarbeiter betrifft, spricht man nur von Personen mit einer Nationalität. Ich kann in SIX garantieren, dass alle betroffenen Mitarbeiter nicht derselben Nation angehören. Hör auf, billig zu denken. Erwachsen werden.

    • @Galliker
      Mein Kommentar war auf @Späher gerichtet. Tatsache ist dass die Eidgenossen niemand was gönnen. Sobald jemand was mehr profitieren kann, sind die Eidgenossen da und kritisieren dies hinten durch.
      Komische Kultur.
      Ihr könnt ja auch kritisieren dass Kinderlose Paare keine Kinder oder Familienzulage erhalten. Hauptsache der andere steht schlecht da. Ist auch mit der Lohntransparenz so ein Thema.
      Die Eidgenossen, was für ein Volk. Sind die einzigen die Weltweit eine 6. Woche Ferien aus Angst nicht angenommen haben. 😉

    • @ nEO: Nein, man kann nicht argumentieren, dass kinderlose Paare auch eine Familienzulage erhalten sollten (und/oder dass es da eine Übervorteilung von Familien durch den Arbeitgeber gibt). Der Grund ist ganz einfach: Sie nehmen Referenz zu etwas, das gesetzlich geregelt ist, um eine freiwillige Lohnnebenleistung zu rechtfertigen. Das Eine hat mit dem Anderen nicht das Geringste zu tun.

      @ Steeve: Wenn rund 800 Menschen von dieser Policy betroffen sind, was einer Quote von mehr als 30% der Gesamtbelegschaft (nota bene: dies blendet die Quote der im Ausland tätigen Mitarbeiter aus), dann übersteigt der Anteil der Mitarbeiter die statistische Wohneigentumsquote in den Einzugsgebieten rund um die Standorte der SIX. Denn, diese ist national bei rund 30% und in den Einzugsgebieten teilweise sogar deutlich darunter. Anders ausgedrückt: Wohneigentum ist bei SIX statistisch gesehen überproportional vertreten, im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Späher hat mit seinem (zugegebenermassen polemischen) Kommentar absolut Recht: Hier wird faktisch auf hohem Niveau gejammert!

    • @ nEo: Ich würd mich da noch einmal informieren. 6 Wochen gesetzlichen Ferienanspruchs finden Sie nicht in vielen Ländern dieser Welt (mit Ausnahme hauptsächlich der nordischen Staaten und Franreichs). Die Schweiz ist diesbezüglich guter Durchschnitt, und besser als die meisten Länder beispielsweise in Nordamerika, Asien, Südamerika.

    • @Fake news
      Mein Kommentar war nicht auf andere Länder bezogen. Mein Kommentar war darauf bezogen dass wir hier die Wahl hatten. Die Eidgenossen hatten die Wahl. Faktisch haben die Arbeitgeber darauf hin gedroht dass dies nicht machbar ist. Siehe da die Eidgenossen haben dagegen gestimmt. Nichts desto trotz haben CH- Firmen weiter im Ausland ausgelagert und Schweizer Arbeitnehmer auf die Strasse gestellt. Ach ja und die Manager die sagten man könne sich eine 6. Woche Ferien nicht leisten, kassieren weiter Boni’s bis zum abwinken.

    • @ nEo: Zusammenhänge sind nicht so Ihr Ding, nicht wahr!? Zumindest ist klar, dass Sie keine Vorgesetztenfunktion in Ihrem Betrieb innehaben oder jemals unternehmerisch tätig waren. Ich überlasse Sie dann mal ihrem generellen Frust. Viel Spass damit.

    • @Fake news
      War auch nur 1 Bsp. von vielen. Klar ist dass Sie davon ausgehen dass ich weder eine Vorgesetztenfunktion noch unternehmerisch tätig bin, weil ich nicht einfach Nicke und zu allem JA sage.
      Wahre Unternehmer sind innovative Menschen. Menschen die Lösungen für Menschen suchen und kreieren.
      Trotz Unternehmerische Tätigkeit versuche ich Menschen mit neusten technologischen Hilfsmittel weiter zu bringen. Klar müssen die Zahlen stimmen, aber wenn meine MA nicht zufrieden sind wird auch die Motivation darunter leiden.

      Aber diese Theorie kennen Sie sicherlich aus Lernbücher „Wie leite ich mein Unternehmen“. 😉
      Definition innovativ = „schaffend“

      Ich kenne Sie nicht aber ich denke Sie sind weit weg von der Arbeit aber ziemlich nahe an die Zahlen.

      Yep, ich hab durchaus Spass Managerlis bloss zu stellen 🙂

    • @ nEo: Ich hätte nie gedacht, dass ich hier auf so ’ne Leadership- und Innovationskoryphäe treffe. All Deine Aussage machen plötzlich Sinn, weil Du hier mal kurz Deine Unternehmer-DNA aufblitzen lässt. Chapeau! Du wirst ganz bestimmt als grosse Nummer in die Wirtschaftsgeschichte eingehen. Danke für diese Lektion!

    • @Fake news
      Gerne. Wenn Sie Lust und Zeit haben können Sie gerne bei einer Vorlesung vorbei kommen. Unterrichte auch andere Fächer 😉