Südkorea-Schweiz: 2 zu 0

Im Unterschied zur Eidgenossenschaft setzten die Asiaten auf flächendeckende Corona-Tests und schnelle Quarantäne.

Vorgestern hatten Südkorea und die Schweiz fast die gleiche Falldichte: rund 350 Fälle pro Millionen Einwohner (FpM).

Zwei Tage später, am 21. März 2020, ist Südkorea mit rund 370 FpM kaum gestiegen, dagegen liegt die Schweiz bei 630 FpM fast doppelt so hoch, Tendenz steigend. (Quelle: Johns Hopkins University)


Warum ist das so?
 Es war heute in der NZZ unter „Zwanzig Jahre ansteigende Lernkurve“ zu lesen, dass Südkorea auf Erkennung und Isolierung der Infizierten setze, mit Einsatz moderner Labor- und Kommunikations-Technologie, anstelle von flächendeckenden Quarantänemassnahmen für alle wie Hausarrest, Betriebsschliessungen und weiteres.

Vor allem sind dies: umfassende Tests von rund 270’000 bis 15. März 2020, täglich sind dies bis zu 15’000 Tests, darunter Drive-through Tests; sowie Isolation der Infizierten, mit Mobile Tracking.

Damit ist es Südkorea gelungen, die Fallzahl zu stabilisieren, während sie bei uns weiterhin rasant ansteigt.

Im Unterschied zur Eidgenossenschaft setzen die Asiaten auf flächendeckende Corona-Tests und schnelle Quarantäne.
Gefährdete Schweiz: viele tägliche Neu-Ansteckungen (Johns Hopkins University)

Warum können wir nicht lernen von Südkorea? Ich weiss es nicht. Vielleicht Bürokratie. Bei uns werden Corona-Daten per Fax übermittelt.

Die Erkenntnisse aus Südkorea werden hierzulande mit folgenden Thesen bekämpft:

1. Es gäbe nicht genug Tests. Das kann nicht sein. Wir haben Top Pharmafirmen in der Schweiz, Roche hat den Test auf dem Hochleistungs-Laborautomaten eingeführt.

Was in Südkorea geht, muss auch bei uns möglich sein. Natürlich gibt es Arbeit, diese vielen Tests zu ermöglichen. Das sollte uns nicht abhalten.

2. Der Test sei zu teuer. Kann nicht sein. Ein Test kostet in Südkorea gerade mal 130 Dollar. Unsere Politiker überbieten sich mit Milliardenbeträgen zur Bekämpfung der Coronakrise.

3. Mobile Tracking verletze die Privatsphäre. Mag sein, aber was nützt die Privatsphäre den zuhause eingesperrten Gesunden?

Südkorea hat bereits anonymisiertes Tracking eingeführt. Es geht darum zu verhindern, dass Infizierte Gesunde anstecken.

4. Negativ Getestete könnten sich später trotzdem anstecken. Richtig. Aber man kann den grössten Teil der Ansteckenden sofort isolieren. Ferner kann man die Tests periodisch wiederholen, um spätere Infektionen zu erfassen.


5. Die Fallzahlen in Südkorea könnten wieder ansteigen. Richtig. Sobald die Fallzahlen stagnieren, können Massnahmen gelockert werden, wodurch die Fallzahlen wieder kontrolliert steigen.

Schlussfolgerung: Die südkoreanischen Massnahmen sind wesentlich effizienter und beschädigen nicht die ganze Wirtschaft. Davon nicht zu lernen und auf den Einsatz neuer Technologien zu verzichten wäre verfehlt.

Wir hoffen auf neue Einsichten bei unserer Politik und den Gesundheitsbeamten. Viren haben kein Wochenende.

Warum ich mich intensiv mit Corona befasse? Ich habe gerade nichts Besseres zu tun. Für Fragen und Rückmeldung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen aus der Quarantäne

Markus Feier

Kommentare

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  1. Ich sagte ja schon längst, der „Schönwetter-Staat“ Schweiz ist in einer solchen Krise ein Entwicklungsland. Versagen auf der ganzen Linie. Ziemlich viel falsch gemacht und vor allem das wenige Richtige noch zu spät. Aber wir werden erleben, dass die Versager noch gefeiert werden. Die wahren Helden aktuell in unserem Land arbeiten in den Spitälern.

  2. Daniel Koch hat ein ganzes Beamtenleben lang, mit vermutlich einem riesigen Beamtenapparat und Tausenden von Sitzungen, nichts anderes zu tun gehabt, als die Massnahmen in einem Pandemiefall vorzubereiten. Nun ist der Pandemiefall offenbar da und es fehlt: an allem. Wenn es selbst an Schutzmasken für die Bevölkerung fehlt und an Tausenden von Beatmungsgeräten, dann ist das ein unglaublicher Skandal. Ich habe Jahrzehnte lang mit Experten zu tun gehabt. Vor lauter Wald, sehen die die Bäume nicht mehr. Deren „Gutachten“ sind in aller Regel bestenfalls für den Rundordner. Die Bevölkerung einsperren und die Wirtschaft an die Wand fahren, ist ein Extremszenarium, bei dem die zwingende Abwägung von Vor- und Nachteilen von Massnahmen grobfahrlässig ausser Acht gelassen werden. Die Einschliessung von Alten wie Herr Koch kostet mit Sicherheit massiv mehr Menschenleben als der Corona Virus. Die Verhältnisse in Italien kann man mit den unserigen nicht gleichsetzen. Russische Klinikdirektoren sind der Auffassung, dass in Italien die Schwererkrankten mit toxischen Medikamenten, deren Mix in neunzig Prozent der Fälle tödlich ist, behandelt werden. Selbst Patienten die mit einem Beatmungsgerät behandelt werden, ist eine solche Therapie tödlich. Es ist zu erwarten, dass die Anzahl der Todesfälle in der Schweiz nicht wesentlich höher liegen werden, als in einem durchschnittlichen Grippe Jahr. Das heisst als knapp über 2000. Gäbe es da keine verhältnisässigeren Reaktionen, als der Totale Stillstand der Wirtschaft, Herr Koch?

    • MIr kommen die ganzen Verbote des Bundes vor, wie die Generalprobe für einen roten Staatsstreich. Vermutlich sind die Linken Globalisierer selbst übeŕrascht wie einfach sich ein Volk einsperren lässt,wenn man nur eine glaubhafte Bedrohungslage schildert und mit Hilfe der Medien am Kochen hält.

  3. Es ist und bleibt eine harmlose Grippewelle, die Test sind völlig unzuverlässig, die Virologen sind mit wenigen Ausnahmen total überfordert und Hohepriester des Weltuntergangs. Fast Keiner wagt sich gegen den Mainstream zu stellen, Jobängste. Gemäss offizieller Verlautbarung der italienischen Regierung sind die Todesfälle der über65-jährigen zu über 95% Fälle mit schweren Vorerkrankungen und die italienieschen Bestattungsunternehmen haben einen völlig normalen Geschäftsgang. (Orginalaussage eines ital. Bestatters) der wahrscheinlich schon seine Lizenz verloren hat, wegen nicht mainstreamkonformer Meinungäusserung.

    • Schleierhaft warum das nicht auf der Titelseite veröffentlicht wurde.
      http://www.20min.ch
      Unter Wissen.
      Im Artikel Abschnitt:
      Effizienter Zellbefall.
      Auch so eine Sache echt interessante Infos,
      werden unter ferner lief abgelegt.
      So Infos sind sehr wichtig zum aufgleisen
      von Gegenmassnahmen und Lösungssuche.
      Na ja Panikgeschichten verkaufen sich
      eben besser.Dasselbe das mit den
      Panik Dr.Med.
      Die Medien sind eines der grossen Probleme
      auch aktuell. Im Januar mit Horrobildern
      die waren sicher echt, gegen China stänkern.
      Und wer verbreitet innzwischen täglich
      Horror die Maximalmassnahmen die genau
      gleichen Medien. Dümmliche Chaoten. Punkt.

    • Einige Behauptungen ohne auch nur eine Quellenangabe – ich vermute sie glauben auch an Q im US Wahlkampf und Chemtrails?
      Denn die Behauptung dass keine Krematorien am Anschlag sind ist schlichtweg lächerlich und falsch, selbst wenn EIN Bestatter aus einer nicht stark betroffenen Region eine solche Situation beschreibt heisst dies in keinster Weise dass Krematorien in stark betroffenen Gebieten am Anschlag sind.
      Sehen sie jetzt ihre Denkfehler?

  4. Ich würde gerne wissen, nach welchen Kriterien Roche seine Tests in die Länder verteilt. Aber Pharma ist sehr intransparent. Wenn die NZZ etwas über die Branche berichtet, beruft sie sich auf Bankanalysten und die sich auf „inoffizielle“ Quellen.

  5. Asiaten funktionieren im Kollektivdenken, wir im Individual- und Egodenken, so wie sich das eben im angelsächsischen Raum entwickelt hat. Wir gehören diesbezüglich (zu) den Angelsachsen, gewürzt mit ein paar Scheichs (teils mit Kettensäge). Den Supermanagern sind das wichtigste der Stand des Kompensationskontos und des Depots.
    Wir sind familiär verhängt mit einer Familie aus Hong Kong. Auf Fragen erhalten wir immer die gleiche Antwort: „Oh, wir werden das in der Familie besprechen“.

    • Auch wenn die Corona Krise wirklich das ist als was sie dargestellt wird (kein entwichener, abgeänderter Virus aus einem Forschungslabor mit noch krasserem Potential) werden wir in nicht allzu langer Zeit einen enormen Anstieg der Fallzahlen in Südkorea als auch in Japan erleben, vor allem in Alters- und Pflegeheimen. Die schmutzige Wäsche wird aber nicht in der Öffentlichkeit gewaschen werden.

  6. Endlich mal jemand, der klar denkt – die Lösung des Problems ist möglich, aber man muss es konsequent und vor allem schnell angehen!

  7. Der Professor und Statistiker John P. A. Ioannidis schrieb:

    https://www.statnews.com/2020/03/17/a-fiasco-in-the-making-as-the-coronavirus-pandemic-takes-hold-we-are-making-decisions-without-reliable-data/
    Unter anderem schreibt er, übersetzt von https://www.deepl.com/:
    „Wir wissen nicht, ob es uns misslingt, Infektionen um den Faktor drei oder 300 zu erfassen. Drei Monate nach dem Ausbruch fehlen in den meisten Ländern, auch in den USA, die Möglichkeiten, eine große Zahl von Menschen zu testen, und kein Land verfügt über zuverlässige Daten über die Prävalenz des Virus in einer repräsentativen Stichprobe der Allgemeinbevölkerung“

    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1111/eci.13222
    Unter anderem schreibt er, übersetzt von https://www.deepl.com/:
    „Neben den Impfstoff- und Arzneimittelkandidaten sollten randomisierte Studien auch die konkrete Wirksamkeit einfacher Maßnahmen (z.B. Gesichtsmasken in verschiedenen Situationen), am wenigsten störende Maßnahmen zur sozialen Distanzierung und Richtlinien für das Vorgehen im Gesundheitswesen bei dokumentierten Fällen bewerten.“

  8. Die CH-Mainstream-Medien feiern Berset und Koch vom BAG als kompetente Krisenmanager ab. Hurra, wir haben zwei neue Nationalhelden – und eine -heldin, die selbsternannte Landesmutter Simonetta, die sich jetzt plötzlich für die Schweizer interessiert. Der liebe Markus Gilli von TeleZüri ist ganz begeistert von diesen Versagern: „Alles richtig gemacht!“ Dabei gehts erst richtig los. Die Ösis haben bloss halb so viele Infizierte wie wir. So kommts halt, wenn man sich lieber an Merkel und Brüssel orientiert.

    • Das Wort „mainstream“ wird immer dann gebraucht, wenn man nicht mehr weiter weiss und nur noch politisch argumentiert.

  9. Vor allem sollte der Bundesrat endtlich,
    so Choten-Panik-Vierenschleudern wie
    einen Blick und co. öffentlich und Klartext
    zurechtweisen.
    Wenn Einzel-User ihren Saft beisteuern
    DANN ist das egal.
    In der Redaktion der ,,Besten Zeitung,, Eigenwerbung
    Blick, hat das eine andere Wirkung.
    Dauernd von Vollsperrung herumlabern und gleichzeitig,
    es hat genug Rüebli und Härdöpfel.
    Idiottischer gehts nimmer. Volle Lager und die Konsumenten Eingesperrt, Hmmmmmm???
    Gehöre nicht dazu, so langsam aber sicher bekommen
    die Hamsterkäufer auch noch recht.
    Warum nicht Sonderzeiten zb. für Rentner Montag als
    Beispiel scheint mir vernünftig. Post Bank usw.auch.
    Bundesbern kann und soll man kritisch hinterfragen.
    85-90% der aktuellen grossen CH-Medien sind
    schlicht und ergreifend NUR noch Müll-Schrott.
    Megalacher, mehr als Rechtschreibung, geht bei diesen nicht mehr.
    Wünsche allen Lesern und Foristen auf IP
    Ohren steiff und durch, Panik ist IMMER schlecht.
    Freundliche Grüsse

    • oooh Hans von Alpiglen…. Dein Schreiben endet mit –> mehr als Rechtschreibung,geht bei diesen nicht mehr. Wünsche allen Lesern und Foristen auf IP Ohren steiff und durch, Panik ist IMMER schlecht. ……diesen(D gross) Foristen(meinst Du Floristen ??)..(Forumisten????) , steiff(mit 1-em F)….Idiottischer(mit 1-em t)… Eingesperrt(mit kleinem e)… Hasta la Gumpi, Hansi

  10. Lieber Herr Hässig
    Ich weiss nicht ob die verschiedenen Gastautoren Ihnen für die Veröffentlichung ihrer Artikel einen Geldbetrag bezahlen.
    Ich hoffe das ist der Fall.
    Aber leider leidet Ihr Blog darunter.
    Ich denke Leser wie ich benötigen weniger Beiträge aber generell Beiträge mit Substanz

  11. Herr Feier, sie schreiben:

    „…dass Südkorea auf Erkennung und Isolierung der Infizierten setze, mit Einsatz moderner Labor- und Kommunikations-Technologie,…“

    Was sind denn das für Labor- und Kommunikations-Technologien? Haben Sie Beispiele?
    In Ihrer Argumentation gehen Sie selbstredend davon aus, dass alle getestet wurden. Wenn dem so ist würde mich die Organisation dieses flächendeckenden Testings interessieren. Bei uns heisst es, man solle sich nur melden bei Fieber und Husten (inkl. Druck auf der Brust). Sonst habe man keine Chance auf einen Test.

  12. „Warum können wir nicht lernen von Südkorea?“ Das ist für die interessanteste Fragestellung an allem. Ich beobachte seit Jahren ein Phänomen in der Schweiz, welches mich beunruhigt (weil die die Schweiz liebe). Es ist eine Zweiteilung unserer Gesellschaft zu beobachten, welche als Ignoranten im Wohlstand und Macher im Wohlstand bezeichnet werden kann. Der Wohlstand wird von wenigen in der Exportwirtschaft tätigen Unternehmen für die ganze Schweiz garantiert. Der grösste Teil der Bevölkerung muss als „technologisch-wissenschaftliche“ Analphabeten bezeichnet werden. Ein paar Beispiele: Krankenpflege-Personal, welche sich nicht partout nicht gegen Krippe impfen lassen wollen (wenn es die Ärzte tun), Kommunikation von Corona-Virus Fällen mit dem Fax (!? das Internet existiert noch nicht in der Verwaltung bzw. man ist unfähig es zu nutzen). Die politische Elite gehört nicht zu den Topshots, aber werden durch politische Interessen finanziert (siehe das Lobby-System und die Finanzierung der Politik, Nebenpöschtli der Politiker in den Verbänden, usw.). Zusammenfassend auf den Punkt gebracht: die Schweiz lebt von der Leistung von einigen wenigen ist aber als Ganzes im Vergleich zu Asien ein dekadentes Land geworden (nicht im Vergleich mit Frankreich, Italien, Deutschland und EU-Konsorten).

  13. Und schon wieder so ein selbsternannter Experte der sonst nichts zu tun hat. Ich schlage vor, dass der Verfasser Lebensmittel für ältere Mitmenschen kauf geht statt die Welt mit seinem Halbwissen zu beglücken.

    Es gibt bestimmt Gründe, wieso es in Südkorea so und im Rest der Welt anders läuft. Ich würde mich aber hüten, dies genau an einem/r Umstand/Technik festmachen zu wollen.

    Narren haben die Freiheit zu behauten, was Sie wollen. Sie haben ja nicht die Verantwortung.

  14. Die Weltpharmaelite sitzt hier.Jetzt müssen die liefern, statt schwatzen.Aber auch die Zahl der Intensivbetten mit 1’000 ist geradezu lächerlich, wenn Deutschland 30’000 meldet.Von Herrn Daniel erwarte ich VOLLZUG nicht Planspiele.Wo gibt es für meine Familie mich Masken?Ich weiss es nicht.Mein Arzt auch nicht.Warum müssen wir die Schwerkranken mit ein paar hundert Atemgeräten ungenügend abspeisen, wenn 5 oder 10’000 nötig wären?Vor der Industrie müssen Kranke geheilt werden.Ausländer, die in ihrem Land einen Wohnsitz haben, sollte man freundlichst auf die Heimreise einladen, zwecks Entlastung des überbevölkerten Gastlandes.Das ist nicht diskriminierend, sondern common sense.
    Klar, wichtige Ausländer muss man per Verordnung hier halten.

  15. Corona hat einen Ansteckungsfaktor von 3.3. Also ca. 3. Nach meinem Verständnis hiesse das:

    1->3, 3->9, 9->27, 27->81, 81->243, 243->729, 729->2187, 2187 -> 6561, 6561->19683!!

    Und wenn man addiert, dann wären wir jetzt irgendwo bei 2187 -> 6561..?? (>7000 Fälle per jetzt)

    Ich hoffe meine Mathematik ist noch schlimmer als erwartet. Sonst gute Nacht.

    • Nicht ganz.

      Irgendwann bzw relativ bald trifft ein Infizierter auf einen weiteren Infizierten, dann gilt die 3 nicht mehr und wird bei kompletter Durchseuchung zur Null!

    • Tja, Kurt, deine Mathematik ist schon verdammt schlecht. Du übersiehst den Exponentialschwund in einem geschlossenen Raum. Mehr Infizierte im Land als Leute, kann es nicht geben.

  16. «Wir hoffen auf neue Einsichten bei … den Gesundheitsbeamten». Die Hoffnung ist berechtigt. Der oberste Corona-Schützer, Daniel Koch, tritt am 13. April 2020 in die von ihm definierte Gruppe von «Risikopersonen» über. Herzliche Gratulation zum Geburtstag. Dann wird er die von ihm definierten Regeln strikte einhalten und zu Hause bleiben. Kein Schritt mehr ins Bundesamt für Gesundheit (BAG), kein Jungfrau Marathon, keine Einkäufe mehr. Nur mit seinen Hunden darf er noch Gassi gehen. Sein Nachfolger / seine Nachfolgerin als Leiter/in der Abteilung Übertragbare Krankheiten beim BAG hat die einmalige Chance, am 19. April die «ausserordentliche Lage» neu zu definieren und eine sinnvolle Testpolitik zu definieren.

    • Wusste ich nicht. Aber begrüsse es ausserordentlich, wenn dieser Oberlaferi der Nation baldigst verabschiedet.
      Der mit einigen Hundert Ameisen pro Jahr entlöhnte Chefsitzer gehört jetzt schon unehrenhaft entlassen.

      Da lese ich den Zeitungen heute SO überall von „schnell anwachsenden Infektionen“, ich lese „das schlimmste kommt noch“, etc.
      Und mittendrin kommt dann wieder mit Bild (natürlich) der Mann und erzählt uns, dass es für die Schweiz aufwärts geht und er einen klaren Silberschein am Horizont sieht.

      Die Lüge in Person, reine PR. Im BAG ist es umega bequem. Da kannst Du alles outsourcen, wie die bekannte Hotline. Von Medgate, nicht vom BAG.
      Aber so wird und bleibt man Chef – auslagern/Verantwortung abgeben.
      „Cover your ass“.

      Koch ein super Beispiel – aber weisst Du was? Es hat noch Abertausende solcher Ärgernisse in Bern, zB mein Cousin und seine Partnerin. Alle beim Bund – Filz ist Filz!
      So teure Inkompetenz ist mehr als ärgerlich.

    • Herr Koch wird hoffentlich nicht ins Rentenalter übertreten; denn wir brauchen ihn noch.
      Herr Geiger, welches wäre denn Ihr Lösungsvorschlag? Alles im mainstream laufen lassen? Sie sind ja bekannt für einfache Lösungen.

  17. Ist doch ganz einfach: Unser EU-hörige Wohlfühl-BR hat bis heute (!) die Grenzen zu Italien nicht dicht gemacht, sondern lädt die angeblich so unverzichtbaren „Fachkräfte“ jeden Tag mit Nachdruck ein, um ins Tessin zu strömen – direkt aus dem Seuchenherd Nr. 1, der von Textil-Wanderarbeiter-Chinesen durchseuchten Lombardei! Appelle und Hilferufe aus dem Tessin wurden und werden ignoriert, mit Verweis auf den „Fachkräftemangel“ im Gesundheitswesen (sic!). Anstatt die Schotten vor 6 Wochen dicht zu machen und ein Sanitäts-Bataillon in die Tessiner Spitäler zu entsenden, setzte man auf eine flächendeckende Durchseuchung des Tessins und der Schweiz, um uns nachher einzusperren. Und nun fabulieren die gleichen Versager über die Einstellung der Industrieproduktion. Da reichen die lausigen 42 Milliarden bei weitem nicht. Das kostet locker 1 Billion und mehr, wenn dann noch die ganzen Firmenpleiten zu Kreditausfällen und damit zu einer ausgewachsenen Finanzkrise mit Bankenruns führen. Willkommen im arroganten Dilettantismus, welcher unser Land ins frühe 20ste Jahrhundert zurück katapultiert.

  18. Guter und interessanter Beitrag. Danke. Teile diese Meinung.

    Bei uns hat sich der Bundesrat auf die EU ausgerichtet und alles unterlassen, was dieser hätte missfallen können (insbesondere Grenzkontrollen). Besser er hätte sich nach dem Verhalten der erfahrenen Staaten Hongkong, Singapur, Südkorea und Taiwan gerichtet.

    Dieses politische Verhalten der Behörden wird uns viele Prozentpunkte unseres Volkseinkommens kosten.

    • @Martin Janssen

      und Menschenleben…unglaublich was für Gestalten zu Wort kommen können…

  19. Südkorea hat dank SARS etc. viel mehr praktische Erfahrungen und quasi weltweit best practice. Ähnliches gilt für Taiwan, HK, Vietnam und In der CH haben wir 0 Erfahrung. Am besten gleich für 100mio das komplette Krisenmanagement von denen einkaufen inklusive Krisenstab, Tracking-Apps, Testprogramme etc. um den Lockdown schnellstmöglich zu beenden.

    • Die Schweizer Behörden -insbesondere das BAG- haben haben immer wie betont, dass sie auc SARS viel gelernt haben. Heute sieht man: Das war alles nur heisse Luft.

      Da haben einigen Personen Reispli gemacht, Hunderschaften an überbezahlten Bematen haben Tausende Seiten Konzepte, Analysen, Strategien, etc verfasst.

      Heute wissen wir, dass man Corona managen kann. Aber dann braucht es Material. Massig. Aber noch nicht einmal das bringt das BAG fertig.
      Es fehlen Millionen Masken, es fehlen Millionen Test, es fehlen Betten und vor allem Personal, und neuerdings fehlt sogar der Sauerstoff für die Beatmung.

      Die Schweiz und EU sind absolute Armutszeugnisse. Oder: Wie verschwende ich Milliarden, ohne zu helfen?

      Wenn die Kata irgendwann mal (sicher nicht am 19. April) vorbei ist, dann sollte man die Bundesverwaltung mal heftig durchkämmen und sie aus der geschützten Werkstatt rausnahmen. Soviel Geld für sowenig Leistung. Inakzeptabel.

  20. Die Schweiz ist in einer anderen Lage als Südkorea durch ihre Nähe zu Oberitalien. Ausserdem habe dieser Kanton gegen 70’000 italienische Grenzgänger, alle von Norditalien. Da gibt es nur 2 Möglichkeiten: 1. Grenze schliessen (schon vor etwa 2 Wochen) mit den entsprechenden wirtschaftlichen Auswirkungen im TI oder, 2. die bestehende Lösung mit dem Risiko von mehr importierten Infektionen und weniger wirtschaftlichen Implikationen. Offensichtlich hat man sich in Bern für 2. entschieden, bis jetzt. Es sei daran erinnert, dass alle diese Virenseuchen der letzten Jahrzehnte von Fernost her kamen. Ursprung waren gemäss Virologen immer Tiere, bei Corona ev. Fledermäuse. Es scheint, dass in China am Verhältnis zu Tieren einiges ändern sollte, Haltung, Märkte, Essgewohnheiten.

  21. Jede Ausbreitung eines Virus braucht eine Anzahl, Infizierte, soweit sollte Konsens herrschen.

    Nun muss man versuchen, die Ausbreitung zu verlangsamen, damit das Gesundheitssystem nicht kollabiert (siehe Italien).

  22. Lieber Markus. Du schriebst was ich schon lange denke. Alle testen, welche Kontakt mit anderen haben (vor allem die welche arbeiten) und trennen nach positiv und negativ. Die Negativen könnten dann weiter ihrer Arbeit nachgehen und wir müssten nur die Positiven ausscheiden bis sie dann auch Negativ sind. Das wäre etwas für die Zukunft. Einfach die Wirtschaft an die Wand zu fahren ist sicher nicht der richtige Weg. Ich hoffe, wir lernen für die Zukunft und schauen, dass die Pharma genügend Test hat oder produzieren kann.

  23. Viel besser als CH/Europa und auch Korea bekämmpft Taiwan die Corona Pandemie. Bis heute 22.März sind dort 2 Todesfälle und 169 infizierte zu beklagen (bei 24 Mio. Einwohnern). Die Fallzahlen der infizierten war lange unter 50, sind aber durch Corona infizierte Einreisende von Europa wieder gestiegen. Und dies trotz ca.3x höherer Bevölkerungsdichte als die CH aufweist.
    Corona wird in Taiwan mit smarter Technologie (IT, Software, Smartphone etc.) bekämpft nicht wie in CH/Europa mit Schliessungen (stupid Technologie).
    -Man hat aus der SARS Epidemie im Jahr 2003 (Ich wohnte von 1983 bis 2007 in TW) viel gelernt und das Gelernte nun umgesetzt.
    -Es wurde damals eine Pandemie Behörde geschaffen. Diese hat bereits Anfang Januar 2020 ihre Arbeit aufgenommen.
    Als ich am 03. Feb.2020 via Hongkong in Taipei einreiste wurden alle Passagiere beim Flughafen Eingang mit Wärmebildkameras gescannt. Nachher nochmals jeder einzelne mit Temperaturmesspistole. Dann ein Fragebogen: – wo man sich die letzten 3 Wochen aufgehalten hat? – persöhnlicher Gesundheitszustand? – Wohnadresse in Taiwan? – email adresse und smart phone nummer? Auf dem Fragebogen war auch eine lokale Tel.Nummer wo man sich melden muss bei Fieber/Unwohlsein. Das alles zur Nachverfolgung „im Falle“. Das gleiche Prozedere wieder bei der Ausreise am 25.Feb. Und dito in Hongkong, dem Transferflughafen. Bei der Ankunft 26/02 mit Swiss in Zurich jedoch nichts dergleichen, keine Kontrollen, nichts, absolut fahrlässig.
    – 99% der Leute in TW tragen Gesichtsmasken, auch gesunde Leute.(Bundesrat sagt zwar die bringen nichts. Aber warum tragen bei uns auch die gesunden Ärzte und Spitalpersonal alle Gesichtsmasken?) Die Wahrheit ist wahrscheinlich, dass wir in CH null Vorrat an Gesichtsmasken für das Volk haben.
    – Mein Partnerin in TW ist Englisch Lehrerin. Beim Eintritt ins Schulhaus müssen Lehrer und Studenten täglich Temperatur Kontrollen über sich ergehen lassen. Tragen von Gesichtsmasken während dem Unterricht und Hände desifektion ist überall obligatorisch.
    – Beim Betreten von Restaurants wird man am Eingang gebeten die Hände zu waschen. Nachher Hände desinfizieren, wer das nicht macht kommt nicht ins Restaurant.
    – Die Spitäler / Ärzte / Gesundheitsbeörden in TW sind alle mit IT und entsprechender Software vernetzt (Nicht wie bei uns wo Ärzte die Corona Fallzahlen mittels Fax nach Bern melden müssen und dort manuell erfasst werden. CH/Europa ist 10 Jahre im Rückstand). Infizierte können mittels Smartphone getrackt werden und gesunde gewarnt werden. etc. etc.
    – Läden, Restaurants, Coiffeur etc. wurden nie vollständig geschlossen wie in CH/Europa.

    – Warum wollen unsere Behörden nicht von asiatischen Ländern lernen wie man erfolgreich Viren Pandemien bekämmpft? Nun ich glaube, dass unsere Behörden erst vom „hohen Ross“ runtersteigen müssen um bei Asiaten nach Rat nachzufragen.

    • Danke für den Hands On Bericht. So geht Krisenmgmt.
      Switzerland? 0 points – ein kompletter Fail.
      Nur noch übertroffen von Trump und Johnson und Holland.

  24. Hatten wir hier nicht schon mal eine Ingenieurin aus dem Energie- und Bausektor, die ungefragte Empfehlungen in einem für sie völlig fachfremden Gebiet verteilte? Bitte nicht nochmals, Herr Feier!

  25. Mit 5800 Proben pro 1 Mio Einwohner liegen wir bereits dicht hinter Südkorea (6150) und die Kapazität wurde inzwischen sogar auf 7000 erhöht (NZZaSo). Bravo!
    Mobile Tracking
    Es mutet sonderbar an, dass die vehementen Gegner, Stichwort Glättli und Konsorten, plötzlich auf Tauchstation gegangen sind. Fürchten die um WählerInnen-Stimmen?

  26. Die Schweiz ist sehr arrogant geworden!

    Südkorea wurde zu einem Powerhouse, obwohl es 2-3 Millionen Soldaten hat wegen einem Spinner im Norden, welcher die Volksleute schikaniert.

    Das B im VBS steht für Bevölkerungsschutz. Bei einem jährlichen Budget von 4,5 Milliarden Franken sehe ich im Moment davon: nichts.

    – keine Atemschutzmasken
    – keine Desinfektionsmittel
    – kein Wurschtwas, was helfen könnte

    Hilflos dagegen sind:
    – Kampfflugzeuge
    – Panzer
    – Sturmgewehre
    – Soldaten in Uniform

    Eine grandiose Fehlplanung, welche uns Hunderte von Milliarden, eine Pleitewelle und viele Tote kostet!

    • jetzt mal langsam knut….

      wer oder was hier wirklich stirbt wir erst nochaufgearbeitet werden müssen.

      erweitern sie ihren horizont….. italien, spanien, frankreich wieso gerade diese faild states wo rechte regierungen in den startblöcken stehen.

      mit den speziellen amifreunden china, iran erweitern sie dann bitte ihren fragebogen zu diesem laborvirus neuhype der von italien, spanien. frankreich ja schon mit *kriegszustand* gleichgesetzt wurde.

      unsere lieben illegalen streunerflüchtlinge sind für mehr gesunde tote verantwortlich wie ihr geschreibsel hier in wirklichkeit hergibt.

  27. Lieber Herr Markus Feier

    Da ist eine riesen grosse Schweinerei im Gange. Gestern hat die Gesellschaft für Epidemiologie mit Zahlen von 5,7 Mio Infizierten (nach 50 Tagen) und 1,1 Mio. Intensivbetreuungen (nach 100 Tagen) gewarnt und eine große Presseresonanz erhalten.

    (s. z.B.:https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-pandemie-forscher-fordern-harte-massnahmen-16688530.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3)

    Die entsprechende Stellungnahme ist inzwischen auf der Homepage deutlich geändert geworden, weist in der neuen Version die oben zitierten Zahlen nicht mehr aus. Aber auch das Neue erscheint unlogisch, da es in den Grafiken nach 100 Tagen mehr Coronafälle auf der Intensivstation gibt als infizierte Personen insgesamt. (s. dazu Grafiken im FAZ-Link von oben). Um die apokalyptischen Zahlen von “Neu-Infizierten” ins rechte Licht zu rücken, muss berücksichtigt werden, das (laut Ärzteblatt) täglich nur 9000 Testkits EU-weit zur Verfügung stehen, die in 39 Labors untersucht werden können. Zu den fragwürdigen Ergebnissen dieser Tests gibt es reichlich Kritik was die “Trefferquote angeht. Zudem unterlassen es die sensationslüsternen Medien zu unterscheiden zwischen Verdachtsfällen und laut “Testkit und Laboruntersuchung” bestätigten Corona-Fällen.

    https://www.youtube.com/watch?v=Vm1-DnxRiPM

    “Event 201 is a pandemic tabletop exercise hosted by The Johns Hopkins Center for Health Security in partnership with the World Economic Forum and the Bill and Melinda Gates Foundation on October 18, 2019, in New York, NY.”

    Analyse des italienischen Gesundheitsinstituts selbst:

    https://www.naturstoff-medizin.de/artikel/studie-der-italienischen-regierung-nur-ein-geschwaechtes-immunsystem-wird-krank/

    Nochmal die Analyse mit RT Überlegungen und Statistiken:
    https://deutsch.rt.com/europa/99616-wer-stirbt-in-italien-und-warum-eine-analyse-des-italienische-gesundheitsinstituts/

    Prof. Tom Jefferson, Epidemiologe des renommierten Cochrane-Instituts aus Rom: zusätzlich Risknet Einschätzung, wie es psychologisch funktioniert:

    https://www.risknet.de/themen/risknews/pandemie-der-kollektiven-hysterie/

    Prof. Monantari Pneumologe und Nanopatologe ist einer von etlichen italienischen Ärzte und Wissenschaftler von Weltrang (Montanari war 2015 in Pole Position für den Nobel) die der Sache sehr sehr kritisch gegenüberstehen weltweit!Dieser Test post mortem welches man a) auf seine Präzison prüfen sollte und b)

    „Dr.Wolfgang Wodarg Lungenfacharzt und Seuchenexperte. Er arbeitete viele Jahre an Akademien für öffentliches Gesundheitswesen, für Arbeitsmedizin. Als Stipendiat für die Fachbereiche Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der John Hopkins University, Baltimore, aber auch als Dozent und Mitarbeiter an Unis und Hochschulen hatte Wodarg tiefe Einblicke in das politisch korrekte Mainstream-Medizin-System erhalten. Er arbeitete als Schiffsarzt, Hafenarzt, seine Fachgebiete: Innere Medizin, Hygiene und Umweltmedizin. Wodarg saß im Bundestag und im Europarat, Fachthemen hier: Ethik und Recht der modernen Medizin. Bis heute ist er Vorstand bei Transparency International.“

    https://www.youtube.com/watch?v=XnlT3rPNUp0

    https://www.youtube.com/watch?v=Dk8wqJbNhq0

    https://www.youtube.com/watch?v=qZ1rkKJYEPc
    Genetiker Josef Penninger

    Gegenstimmen:
    https://www.youtube.com/watch?v=Fx11Y4xjDwA

    Gemäss diesen offiziellen Zahlen zu Erkrankten und Toten liegt keine Epidemie vor, sondern normale Werte für eine Grippesaison.

    https://www.euromomo.eu/

    Ohne diesen „felerhaften?“ Test (Prof. Drosten Charitè Berlin und SARS Entdecker) hätte man ganz normale Zahlen von Erkrankten und Toten in einer Grippewelle. Der Virologe in Berlin soll schon damit begonnen haben, für die Entwicklung dieser Impfstoffe ein vereinfachtes Zulassungsverfahren zu fordern, bei dem sonst übliche Sicherheitsbestimmungen ausser acht gelassen werden dürfen. Ich bin sicher, dass wenn wir uns etwas unvoreingenommener mit der Sache umgehen die Wahrheit ans Licht kommen wird.

    Betse Grüsse

  28. Wir haben gelebt durch zu viel Liberalismus. Früher oder später werden wir sterben durch zu viel Liberalismus. Es ist das Kugel Prinzip. Musste erst diese Woche auf IP (Kommentar) lesen, dass die NZZ sozialistisch ist. Über soviel Dummheit kann ich nicht einmal mehr den Kopf schütteln.

  29. Solange unser oberster BAG Beamte solchen Unsinn verbreitet wie: Testen bringt nichts..und sich Italien als Vorbild nimmt, wird sich auch nichts ändern.

    Grenzen offen lassen, keine Ausgangssperre im Tessin, möglichst wenig testen..= gute Nacht Schweiz und schlaft recht schön.

  30. Meines Wissens gibt es in der Schweiz über 20 geeignete Diagnosegeräte. Die wichtigsten Spitäler sind alle damit ausgerüstet. Institutionen, die über die entsprechende diagnostische Infrastruktur verfügen, können so innerhalb von 24 Stunden über 4000 Proben (pro Gerät) untersuchen. Die für den Nachweis erforderlichen Geräte sind Schweizer Produkte. Sie erinnern in Form und Grösse an eine hochmoderne „Skischleifmaschine“ und sind seit vielen Jahren in der medizinischen Diagnostik etabliert. Theoretisch wären 80’000 Tests pro Tag möglich. Die Kapazität beträgt Millionen von Tests pro Monat!

    Roche ist der Diagnostic Primus! Also was zum Geier läuft hier falsch? Hat das Faxgerät ev. Grad kein Papier?

    • ……..faxpapier)))

      wurde schon überall zu handgerechtem klopapier zerschnitten.

  31. Eine sehr gute und überfällige Betrachtung, zu der
    ich Herrn Feier gratuliere.

    Hinzufügen möchte ich:

    Dass Regierungen positiv Getesteten und mit solchen
    in Berührung gekommenen Personen eine 14-tägige
    Quarantäne auferlegen, ist logisch und deshalb auch
    nachvollziehbar.

    Wenn Spitzenpolitiker verschiedener Regierungen als
    Begründung angeordneter Massnahmen Ausdrücke
    wie ‚mit Augenmass handeln‘ oder ‚der Situation angepasstes Vorgehen‘ verwenden, dann sind Zweifel an deren Fähigkeiten angebracht.

    Blosse Kenntnisse des Begriffs Inkubationszeit, die ich, vielleicht zu Unrecht, bei Politikern und Spitzenbeamten voraussetze, reichen im vorliegenden Fall nicht. Eine minimale Fähigkeit zeitlichen
    Vorausdenkens müsste ihnen den Zusammenhang zwischen
    Inkubationszeit und Dunkelziffer, also mangels flächendeckender Tests unerkannter Virenträger, klar machen und voreilende an Stelle nachhinkender Radikalmassnamen diktieren.

    Vom ‚gouverner c’est prévoir‘ war aber z.B. beim zögerlichen Vorgehen im Kanton Tessin oder beim Erlass verspäteter und zu lascher Versammlungsverboten nichts zu erkennen.

    Bin ich naiv, wenn ich darin eine unheilvolle Verflechtung von Regierungspolitik und Wirtschaftsinteressen erblicke?

    • So ein Unsinn, vorallem wenn man weiss, dass die Tests völlig unzuverlässig sind und absolut keine korrekte Diagnose liefern.

  32. super Beitrag! Völlig irrsinnig die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft lahm zu legen. Wie soll es denn dann in zwei (oder wieviel?) Wochen weiter gehen?

    Was bisher aber gut funktioniert sind unsere Politessen die tatsächlich durch die Stadt laufen und weiter fleissig Strafzettel verteilen. Die Stadtpolizei sollte sich schämen!

    • Auch in Meilen beobachtet. An der Dorfstrasse sind fast alle Parkplätze leer, drei Autos stehen verlassen da. Aber zwei Polizisten sind damit beschäftigt, Strafzettel zu schreiben. Erstaunliche Prioritäten.

    • Das ist unabdingbar.
      ALLE testen (notfalls mehrfach) und die Positiven in Quarantäne samt Kontakten.
      Anstatt aus lauter Unkenntnis und Unfähigkeit ein ganzes Land still zu legen.
      Wohl alle der sehr erfolgreichen Coronabekämpfer (Taiwan, Singapur, Korea) haben flächendeckend geprüft, mit Test und ewigen Fiebermessen.

      Aber wir? Wir haben NICHTS:
      – Kein Desinfektionsmittel
      – Keine Schutzmasken
      – Keine Schutzschürzen für Ärzte (arbeiten in Kerhrichtsäcken!!)
      – Keine Tests, Keine Testzenten

      Da geben wir für BR, BAG und Armee jedes Jahr Hunderte Milliarden aus – und wenns heikel wird, dann redet man sich dumm raus.
      BAG, BR und Armee machen sich lächerlich.

      Ebenso wie der NR und SR, welcher vor allen nach Hause rennt. Argumentation H. Stöckli, Chef SR: „Wir hatten ohnehin keine wichtigen Geschäft zu behandeln“.
      Hä wie bitte? Ein gemütliches Get together um Sitzungsgelder zu kassieren und Filz zu zementieren? Shame on yoo. Irgendwann wird die Schweiz gescheiter.

  33. Zum Glück gibt nocht Leute mit Gehirn und Weisheit!
    Vielen Dank! Ich bin gleiche Meinung, aber ich kann leider nicht so gut und klar schreiben!
    Dazu kommt noch, dass die Schweiz Gesundheitssektor mit rund 80 Mrd. Pro Jahr eine der teuerste davon ist! In 10 Jahre macht fast ein Trilion! Unglaublich oder…. Was haben wir davon, wenn wir brauchen nützt uns nicht…eine Schande, Danke!😭😤

    • @satiriker

      SIE SCHREIBEN KLAR UND DEUTLICHER ALS VIELE RÜCKENMARKKRANKE POLITSCHMAROTZER IN UNSEREM SCHÖNEN LAND

      sie meinten hier aber sicher fast eine BILLION also fast 1000 milliarden.
      eine TRILLION wären dann doch schon 1000 billionen 1000000000000000000

      aber was nicht ist, kann ja dank lockersitzendem helikoptergeld noch werden)))

    • Leider sind „Trillion“ und „Billion“ in deutschsprachigen Raum anders definiert als im angelsächsischen.

  34. Ich vertraue nicht allen Informationen aus Südkorea.

    Immunität der Bevölkerung ist langfristig der best mögliche Schutz.

  35. Danke für den Beitrag.
    Wahrscheinlich wäre es für den Staat und Volkswirtschaftlich günstiger jeden Schweizer (ich meine jede Person die sich in der Schweiz befindet). zu testen und die positiven zu isolieren.
    So würde alles ohne Gefahr weiter funktionieren….

    • Diese Idee ist sehr gut und eigentlich auch sehr logisch und einfach. Leider ist aber für unsere Leithammel in Bern das Einfache zu kompliziert.

    • Heiri Schmid: Gute Idee, funktioniert aber nur wenn laufend jeden Tag für 2 Wochen jede Person getestet würde. Der Ausbruch: Er kann bis 2 Wochen dauern. ABER: dann müssten unsere Grenzen völlig und undurchdringbar geschlossen werden. FAZIT: nicht möglich Ihre Idee umzusetzen. Leider.

  36. Interessantes Statement, Herr Feier. Frage: Wolle Sie das nun in jeder jährlichen Grippe-Saison durchziehen?
    Schauen Sie sich einmal die Darstellung an vom renommierten Prof. Suchard Bhakdi, ehem. Leiter Mikrobiologie u. Hygiene, an der J. Gutenberg Universität in Mainz, was sagen Sie dazu?

    https://www.youtube.com/watch?v=JBB9bA-gXL4

    • Guten Tag Herr Meier
      Ich habe mit das Video von Suchard Bhakadi angesehen.
      Das Problem ist, dass wir täglich neue Erkenntnisse machen. Was vor ein paar Tagen wie ein Spuk ausgesehen hat führt heute, brutal gesagt, zu Leichen, gestapelt in Spitälern. Um richtig zu entscheiden sollten wir unbedingt harte Fakten beschaffen. Zum Glück erlaubt die moderne Analytik das, wenn wir sie denn einsetzen.

  37. Die Schweiz grenzt an den schlimmsten Seuchenherd Europas, die Lombardei. Man sah schon lange was dort abging, Koch vom BAG sagte jeden Tag: *Wir sind am Beobachten“. Zwei Wochen ging das so, nichts passierte. Die Tessiner verzweifelten und wollten die Grenzen selber schliessen, doch es half nichts. Täglich kommen 70Tausend Grenzgänger aus der verseuchten Lombardei ins Tessin. Nur 4000 davon arbeiten im Gesundheitsbereich. Bundesrat und BAG halten noch heute die Grenzen offen nach Italien, alle andern Schweizergrenzen sind längst zu. Oesterreich und Frankreich haben längst zugemacht gegen Italien. Wenn man auf die Seuchenkarte schaut, so ist das Tessin heute fast gleichauf mit der Lombardei, wo das Militär jede Nacht die Leichen einsammelt. Warum liess das BAG das so weit kommen ?
    In China und vielen andern Staaten, tragen alle Menschen Masken. Nicht so bei uns, es wird sogar davon abgeraten. Sind wir so viel gescheiter als die Chinesen ? Wohl kaum, die Chinesen haben in bewundernswerter Weise Corona schnell unter Kontrolle gebracht. Vorgestern beim Zahnarzt sagte der zu mir, ich soll dringend eine Maske tragen. Schon eine einfache biete 90% Schutz. Aus der SARS- Zeit habe ich noch wenige Masken daheim. Ich werde sie nun tragen.
    Herr Koch mit dem BAG haben viel zu lange zugeschaut und so die Schweiz in eine schlechte Lage manövriert. Viele Leute müssen das nun ausbaden.

    • Genau: Hier in der Schweiz wird davon abgeraten, Masken zu tragen.

      Wieso?

      Weil KEINE Masken vorhanden sind….

      Aber: Masken reduzieren die Ansteckungen.

      „Shame on you“ Herr Koch, BR Berset und BAG !

    • Wieder wird neues unglaubliches Verhalten gewisser BR gegenüber dem Schweizervolk bekannt. Sommaruga konspiriert mit der EU Kommissarin gegen das Schweizer Stimmvolk. Bersets Bundesamt für Gesundheit rät den Schweizern ab, Masken zu tragen. Anscheinend hat es das Amt Jahrelang versäumt hat einen Maskenvorrat für den Pandemiefall anzulegen. Lieber sperrt man die Leute Wochen- oder Monatelang weg, obwohl es, gerade auch bei alten Menschen, die gesund sind, weil sie sich viel bewegen, sehr viel mehr Tote wegen der Isolierung geben wird, als wegen des Virus.

  38. Schweiz: 370*8.5= 3145 Fälle
    Südkorea: 370×52=19240 Fälle

    Interessante Zahlen. Während die CH Zahlen passen, liegen Sie für Südkorea komplett daneben. Ausgehend von 8800 Fällen liegt die FpM für SK bei 169.

    Ein kurzer Vergleich mit http://www.coronamap.ch führt zum selben Ergebnis.

    • Guten Tag Rauchwolke
      Vielen Dank für den Hinweis. Meine Daten zu Südkorea basieren wohl auf einer veralteten Bevölkerungszahl.
      Ich werde das anpassen.
      Die Kernaussage bleibt unverändert:
      Die Fallzahlen in den 2 Tagen steigen in Südkorea kaum, in der Schweiz um fast Faktor 2.

  39. Sehe ich genauso!
    Testen und sofort isolieren, somit kann die Übertragung auf Gesunde gestoppt werden.

    Apropos Testkits: Ich lese gerade, dass vorgestern Tschechien eine Maschine gechartered hat und schnell mal aus Asien 100’000 Testkits über Nacht eingeflogen hat für 14 Millionen CZK (600k CHF). Was die Tschechen können, kann die Schweiz doch auch! Flugzeuge gibt es mehr es genug herumstehen. WORAUF WARTET IHR! ACT NOW!

    • Und China meldete am 5. März 2020 zum aktiven Nukleinsäuretest-Screnning: „Bei den engen Kontakten von COVID-19-Patienten könnte fast die Hälfte oder sogar mehr der im aktiven Nukleinsäuretest-Screening gemeldeten asymptomatisch infizierten Personen falsch positiv sein.“
      Und m.W. gibt es zur Zeit keine validierten Test. Alle Test sind im Eilverfahren zugelassen und es wird interessant sein, zu sehen, was eigentlich genau gemessen wird, wenn die Validierung abgeschlossen ist.
      Wollen Sie nun immer noch alle testen?

    • @realy

      testkids zu +-50% ungenau….and netherlands and britan diskus allready a controlled virusoverflow…du hast als noch eine woche um den richtigen pharmawert zu picken um den manmade hype auf deiner positiva zu orten.

  40. koreas industrie gehört den koreanern, die eidgenössische der wallstreet.
    koreas digital und schwerindustrie boomt und ist ein bluechip future,
    die schweizer bankenwelt stirbt weg und wickelt sich in ihren bonus und hedge labyrinten gerade selbst ab.
    man lebt hier noch von angehäufter substanz und heidis rockzipfel image und
    man orientiert sich an einer aufgeblasenen und kranken eu, ohne klaren strategien, ohne klare aussengrenzen, ohne klarer kante. korea ist mitspieler in der selbstbewussten ASEAN association, ein tigerstaat schlechthin und nicht tummelplatz angelsächischer brainwash tanks im
    netten nato kleidchen und steuerfinanzierter atlantikmedien propaganda…
    7, 8 oder 9 zu null wäre hier wohl ehrlicher und angebrachter.

    • Hervorragend analysiert. Wir, die wir uns modekonform mit Quoten,- Gender – Veganer/Innen😁- und sonstigen Themen, die Null Mehrwert generieren, beschäftigen, werden über die technologische Schlagkraft Südkoreas noch vermehrt ins Staunen geraten.

    • „Heidis Rockzipfel Immage“ ist etwas vom Besten, was die Schweiz noch hat. Ich habe die geschniegelten Millionenabzocker und CEOs bei Banken und Exportunternehmen und die linken Globalisierer satt. Habe nie so die stille Natur und den Konsensstreifenlosen blauen Himmel genossen, wie vor drei Tagen. Von mir aus kann sich die Schweiz wieder auf ihr Immage vor der Einführung der Personenfreizügigkeit besinnen. Keine Jagd nach Millionen,funktionierende Verwaltungen und Dienstleistungen, keine Abzocke durch Dummköpfe, die heute überall das Sagen haben, keine Gruppentouristen, keine Billigkredite für Neubauwohnungen auf Halde und natürlich keine Personenfreizügigkeit. Dank Personenfreizügigkeit und Globalisierung verlieren wir heute praktisch alles, was wir in Jahrzehnten seriöser Arbeit aufgebaut haben. Ausländische Arbeitskräfte da, wo unbedingt nötig. Die Schweiz hat, was wegen der Berechnungsmethode des Bundes, welche unter anderem die Ausgesteuerten nicht mitberechnet, eine höhere Arbeitslosenzahl aus beispielsweise Deutschland oder Österreich. Trotzdem haben wir noch eine Zuwanderungsrate aus dem Ausland von über 50`000 im Jahr. Hinzu kommen Zigtausende Migranten im Jahr aus nicht EU Ländern, teils aufgrund von Familiennachzug, teils als Scheinasylanten. Es muss wieder gelten: Freier Handel unter den Ländern: ja, Pakte, mit denen die Schweiz sich verpflichtet, die ausländischen Gesetze zu übernehmen: nein

  41. … weil bei uns die “schnelle Kohle” viel wichtiger als die nachhaltige Gesundheit ist, die ja nur “Kohle” kostet – die Schweiz ist vor allem im Finanzsektor mit verantwortungslosen egoistischen Ignoranten gespickt – man könnte auch sagen: Blödmännern und weniger Blödfrauen !

  42. Die Schweiz war in den letzten 40 Jahren ein libertärer Krisen-Schmarotzer. Jetzt sind wir mitten im Auge des Corona-Hurrikan.

    Hilfe von aussen? Wird es nicht geben. Denn die EU weiss sehr wohl, wie sich die Schweiz seit 2008 verhalten hat: Zufluss von Schwarzgeld, Fachkräfte, Despoten und Betrügern.

    Man kann schon ungefähr erahnen, wie der Zustand in zwei, drei Wochen sein wird. Und nein, ich wünsche mir keine zweite Lombardei im Mittelland.

    • Man sieht wie EU Solidarität innerhalb der EU aussieht. Kein EU Land hilft Italien. Deutschland blockiert sogar Schutzmaskenlieferungen nach Italien. Die Schweiz liefert via Hamilton als Nicht EU Land Beatmungsgeräte nach Italien obwohl wir selbst zu wenig haben. Und wer hilft Italien noch? Russland, China und neuerdings auch Kuba. Sieht so ihre EU Solidarität aus? Wenn es hart auf hart kommt hilft dir nur der Nationalstaat.

      Italien wird in ein paar Monaten Konkurs anmelden als 3. grösste EU Volkswirtschaft und 3. grösster EU Nettozahler. Krisen- Schmarotzer ist ganz klar die EU selbst und ihre nicht gelebte Solidarität zu anderen Mitgliedsländer. Die Corona Krise entlarvt dies und ist das Ende dieses pseudosolidarischen Schuldenunion.

    • Die Schweiz ist spätestens seit Ende WW2 ein unanständiger Krisenschmarotzer. So wurde aus einem mausarmen Auswanderland eines der reichsten Länder des Planenten.

      Der Filz aus Wirtschaft und Politik hat das prima geschaukelt. Aber keine Sorge, beide kennen keinerlei Ethik. Nur Profit.

      Corona zeigt unser furchtbares Mittelmass auf. BR, Koch: schaut in den Spiegel

  43. Fairer Punkt, aber wenn sich alle Leute in der CH täglich testen würden, wäre das bei 8.5m Einwohner * 130 = 1.1 mrd/Tag. Gut, man müsste ja nicht die Leute testen, die sowieso zu hause sind, nur diejenigen die arbeiten. Am morgen schnell ein Test und Fieber messen, dann darf man arbeiten gehen.

    Aber einverstanden, wir sollten schon unser Know-How und Technologien anwenden, die wir zur Verfügung haben. Wir könnten ja schnellere und bessere Tests produzieren. Nur schade, dass alle Fabriken in China sind. Oups.

    • Die koreanische testkits von 4 verschiendene bio-firmen werden alle in korea entwickelt und hergestellt. Es kommt in den nächsten zeiten noch neue schnellere und einfaches testkits zu produzieren. Die leute schlafen dort nicht, versuchen noch bessere innovatives produzieren. Denn Virus wartet nicht .. das ist ein Kampf gegen Geschwindigkeit des viruses.
      Das kann auch firmen in der schweiz auch herstellen wie roche.

    • @ Johanna: Da muss ich Ihnen leider recht geben: Gretahysterie; Massenindoktrination der Bevölkerung durch die gleichgeschalteten öffentlich und privatrechtlichen linken Mainstreammedien; Automatische Übernahme des geltenden und künftigen EU Rechtes durch die Schweiz; Wochenlange Nichtschliessung der Grenze zu Italien nach Ausbruch der Viruspandemie aus Rücksicht auf das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU; Öffentliches Abraten vom Tragen von Gesichtsmasken, weil diese angeblich nichts nützen: Minuszinsen zulasten der Sparer und Pensionskassen aus Rücksicht auf von Economiesuisse vertretene Exportunternehmer, die den Hals nicht genug bekommen; etc. etc.

  44. Die fast totale Einschränkung der Bewegungsfreiheit von grossen Teilen der Bevölkerung für Wochen, vielleicht Monate oder noch länger, ist unverhältnismässig. Denn die Tödlichkeit des Coronavirus ist geringer, als die eines herkömmlichen Grippevirus. Bisher sind in der Schweiz ca. 58 Personen am Coronavirus verstorben. Demgegenüber sterben in der Schweiz jährlich über 2000 Menschen an der Grippe. 2015 waren es 2500. Die hohe Zahl der Grippeopfer war bisher nie Anlass für Notstandsmassnahmen, wie wir sie jetzt erleben. Zwar beruht die Isolation Nichtinfizierter in der Schweiz noch auf Freiwilligkeit. Jedoch steht die Bevölkerung unter enormem sozialem Druck, dem Aufruf des BR „bleiben Sie zu Hause“ zu folgen. Seltsamerweise sind es die Medien, die seit Tagen in einer gemeinsamen Aktion den BR unter Druck setzen wollen, ein zwingendes Ausgehverbot für alle, die nicht zur Arbeit gehen, zu verfügen. Was die Motive der Medien sind, Druck für ein solch unverhältnismässiges Verbot zu machen, ist unklar. Es ist anzunehmen, dass die Medien politische Kreise, die auf Dauer die persönliche und politische Freiheit der Menschen einschränken wollen und/oder Wirtschaftskreise, die von den finanziellen Rettungsmassnahmen des Bundes in dreistelliger Milliardenhöhe profitieren, vertreten. Auch in der Schweiz gibt es Zigtausende schwer angeschlagene Unternehmen, die wegen der, auch ohne Viruspandemie zu erwartenden, Finanzkrise, in der Existenz bedroht wären. Darunter gehören möglicherweise auch einige der Medien, die sich nun für eine Einschliessung von uns allen stark machen.

  45. Die pro Kopf infizierten Rate hat soeben die Zahl 0.78 Promille pro Einwohner überschritten und ist bei 0.79. Wir sind in der Schweiz also vor Italien in Zahl der Infizierten.

    Wir sind Spitze!

    Gratulation an Koch und den Bundesrat sowie Hess von Swisswmem.
    Die Produktion muss erhalten bleiben, offenbar die Reproduktion des Virus.

    Bravo! Weiter so.

    Es gibt da ein interessanter Song von Geiersturzflug. „Wir steigern das Sozialprodukt…“

    Ganz passend.

    • Die simple Sicht. Infizierte, die meisten davon de facto gesund mit leichten Erkaeltungsanzeichen. Deren Zahl ist eigentlich uninteressant. Wieviele Schwersterkranke uber welchen Zeitraum, deren Zusammensetzung und Art der Vorerkrankungen in welchem Stadium, Anzahl davon Verstorbenen und moegliche Variationen davon je nach Behandlungsart und -moeglichkeit. Das ist interessant. Alles weitere ist weitgehend Unfung und Panikmache. Sorry.

  46. Herr Feier,
    Sie vergessen einen grundlegenden Unterschied zwischen Südkorea und der Schweiz: die Grenzgänger. Die Mobilität ist in der CH extrem hoch. SKorea hat kaum Ausländer. Die wenigen reisen meist per Flugzeug an, was die Kontrolle immens erleichtert. Das gleiche gilt für Japan oder Taiwan. Ein Land mit so hohem Durchgangsverkehr ist kaum flächendeckend zu testen, gerade weil das Ergebnis bereits 4 Tage alt ist. Können Sie noch nachvollziehen, mit wem Sie zu tun hatten in den letzten 4 Tagen (inkl. öV)? Gerade in Grenzkantonen bzw. extrem dicht besiedelten Gebieten ist das Utopie (Vergleichen Sie die Siedlungsdichte von Ch-SK). Das Durchtesten kann die Leute auch zu falscher Sicherheit führen (bin negativ, gehe jetzt nach Milano). Die Umweltbedingungen zwischen asiatischen Ländern wie Korea oder Japan (sehr abgekapselt) lassen sich kaum mit deren der Schweiz vergleichen.

    • Ja, die Grenzgänger von Italien haben Einfluss.
      Vor allem, wenn man da auf Quarantänemassnahmen verzichtet. Also vergleichen Sie mal Italien mit Südkorea. Es ist nicht grundlegend anders.

    • Ich kann diese Argumentation nicht nachvollziehen. Einfach nur die reinlassen mit positivem Ergebnis reicht doch schon. Im Tessin wären das ca 70‘000 Test. Das was wir jetzt machen ist eine Katastrophe. Wir lassen täglich 70‘000 potenzielle Virenträger zur Arbeit einreisen. So kriegen wir das Problem definitiv nicht in den Griff.

    • Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Zusätzlich kann man den Weg auch kontrollieren.
      Man muss nur lösungsorientiert wollen, anstatt gebannt auf die Coronaschlange zu starren und die Privatwirtschaft unverhältnismässig (fast scheinheilig und ideologisch) abstrafen!

    • Südkorea, ein hochentwickeltes Land, entscheidet wen sie ins Land lassen und wen nicht. So einfach ist das.

    • Isoliert?
      a) Ungefaehr 9.6 Millionen Chinesen haben Japan im Jahr 2019 besucht.
      b) Number of round-trip flights by Chinese airlines linking China and Japan tops 1,000 per week. Kyodo. Nov 5, 2019.

  47. Reisserische Besserwisser Headline, die nicht viel wert ist. Der Fall Südkoreas ist nicht mit der Schweiz vergleichbar. Der Ausbruch fand in der Shincheonji Sekte mit Ableger in Wuhan statt. Die anfänglich hohen Zahlen kamen zustande, weil die Sekte sich heimlich trifft und eine geschlossene Gemeinschaft bildet. Sobald die Quelle bekannt war, wurde die Sekte von der Regierung gezwungen, alle Mitglieder (300’000) offenzulegen, welche dann systematisch getestet wurden. Die Mitgliederzahl entspricht in etwa der Anzahl Tests. Ausserhalb der Sekte hat sich der Virus nicht wirklich verbreitet.

    • Natürlich hat jedes Land seine eigene Geschichte.
      Aber wir befinden uns in einer Pandemie mit dem gleichen Virus. Es wäre dumm, nicht von jenen Ländern im fernen Osten zu lernen, die vor uns betroffen waren.

    • Heute im SRF: „China hährt Fabriken wieder hoch und schaut entsetzt nach Europa, dass da wieder genau gleiche Fehler gemacht werden“.

      Tja, der arrogante Westen will sich doch nicht eingestehen, dass sei Fehler machen. Noch weniger von Asiaten etwas lernen und erfragen. Könnte ja dem BR ein Stein aus der Krone fallen.

  48. Höchst interessant, danke.

    Bitte diese Stellungnahme als offenen Brief an den Gesamtbundesrat schicken, danke.