Danke, Deutschland, dass wir die Swiss retten dürfen

Spinnen die Schweizer? Medien jubeln über „grünes Licht“ aus Norden, damit Bern der Lufthansa-Tochter 1,5 Mrd. zuhalten darf.

„Deutsche sind einverstanden“, frohlockte gestern Abend der Blick. „Bund darf Swiss unter die Flügel greifen“. „Kredite von 1,5 Milliarden Franken“, hiess es zuvor bei 20 Minuten Online. „Deutscher Stabilisierungsfonds bewilligt Staatshilfen für Swiss.“

Schweiz sagt: Danke Deutschland. Danke dafür, dass wir, die Älpler, Euch im grossen Kanton unser Geld überweisen dürfen.

Verkehrte Welt. Müsste nicht Deutschland, das beim deutschen Lufthansa-Konzern das letzte Wort hat und dieser wiederum die Swiss als Schweizer Airline-Tochter besitzt, sich bei der Eidgenossenschaft bedanken?

Die Bürger des kleinen Lands südlich des Rheins machen schliesslich den Weg frei für eine der grössten Rettungsaktionen in der hiesigen Firmengeschichte.

Danke, danke, danke: Alpenland frohlockt über Check für Berlin (Blick)

Anderthalb Milliarden: In diesem Umfang stehen Herr und Frau Steuerzahler gerade für Kredite, welche die Swiss respektive ihre Mutter, die Lufthansa, bei Banken aufnehmen.

Statt dies klarzustellen, bettelt die Schweiz um Anerkennung. Wie ein Musterschüler, der über den Kopf gestreichelt werden will. Braver Junge.

Wer zahlt, befiehlt. Normalerweise. Nicht aber hier, denn da heisst es: Wer gibt, der bettelt – um Dank.

Gnädigerweise hat Berlin das Schweizer Flehen nach wochenlangem Zittern erhört. Freude herrscht.

Die Argumentation lautet: Ohne Swiss kein Fliegen, ohne Anbindung kein Gross-Airport, ohne Rettung keine Jobs. Also muss die Schweiz ihren Beitrag zur Rettung des Aviatik-Konzerns leisten – gut für alle.

Es ist die alte Leier. Doch damit machen es sich die Herren der Lüfte zu einfach.

Erstens gilt die Panik vor dem Crash nur für die vielen Langstrecken-Verbindungen ab Zürich, darunter viele Direkt-Destinationen, die – wenn überhaupt – marginal den Standort stärken.

Big Apple bliebe auch ohne Swiss im Angebot (IP)

Zweitens und wichtiger ist die Alternative. Zur Swiss gebe es keine, heisst es stets von den Big-Aviatik-Promotoren.

Wer’s glaubt. Wo Leute und Firmen sind, da gibt’s Nachfrage, und wo’s Nachfrage hat, da entsteht Angebot.

Dieses wäre kleiner, mit weniger Interkontinental-Verkehr – was für die Lufthansa und ihre Swiss-Manager sowie die Belegschaft unerfreulich wäre, für die Schweiz aber verkraftbar, fürs grüne Leben sogar vorteilhaft.

Darüber wurde nie ernsthaft diskutiert. Statt dessen schnürte der Bundesrat mit seinen weich gebetteten Verkehrsbeamten ein Rettungspaket der Kingsize-Klasse.

Und nun atmen alle noch auf, dass Deutschland die dargebotene Hand aus Bern endlich, endlich ergreift.

Man wird den Eindruck nicht los, dass das viele Geld uns Schweizern die Sinne vernebelt hat.

Kommentare

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  1. ..und ich dachte, nur wir SuedAfrikaner sind solcher idiotie faehig mit dem bail-out von 10 odd Milliarden rand fuer unsere SAA…
    Es scheint, dass keine Lehren vom Swissair debakel gelernt wurden. Damals, in meiner Sicht, haetten ein paar Millionen Sfr die einst stolze Airline gerettet..
    Die unglaubliche Arroganz ( and pricing )der Lufthansa hat dazu gefuehrt dass fuer berufliche as well as privat reisen Qatar oder Emirates bevorzugt werden.
    Warum kam eine solche Zahlung der Schweiz an eine andere Nation nicht zur Volks Abstimmung?
    Warum kann die Schweiz nicht auch unsere SAA unterstuetzen, vor allem da Swissair uns den Gauner Coleman Andrews “ geschenkt “ hatte??
    ich bin enttaeuscht…

  2. na, da hat wohl einer in der Schule nicht aufgepasst: Staatsgarantie heisst, dass wenn dem Staat das liebe Geld fehlt, der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird..!!

  3. Ich habe im Kloster Einsiedeln eine Kerze für die SWISS angezündet – ich hoffe, es hilft … ach, auch für ein JA bei der Begrenzungsinitiative gabs eine …

  4. Was wohl die kleineren Fluggesellschaften dazu sagen, die solche Gelder nicht erhalten, sondern selbst schauen müssen wie sie durchkommen? Zum Beispiel PeoplesAirs usw.?

    Solche Eingriffe sind immer wettbewerbsverzerrend.

    Abegesehen einmal davon, daß die Swiss (die „fliegende Bank“) sich für die Lufthansa zur Ertragsperle entwickelte.

    Und nun, wo ein Loch ist, sollen („dürfen“) die Schweizer für etwas zahlen, was sie verkauft haben an die Lufthansa.

    Und Blick-Journalisten und Co jubeln noch.

    Irre.

  5. Die gute Schweiz ist wohl schon länger untergegangen. Teuer verkauft für ein paar Schweizer Chefs und deren schnellen Gewinn. Dieses Kasino ist nun für immer geschlossen. Das Schweizer Volk ist davon feige und müde gemacht worden. Es hatte nicht mal mehr die Kraft um den einseitigen Staatssender zu beerdigen. Es wär an der Zeit, dass dieser bittere Zucker Schweiz sich endlich in der EU auflösen dürfte. Das Schlimmste mögliche Zenario, für die Schweiz für mich als SVP Stammwähler, ist mit der Zeit und mit Hilfe von der eigentlich überall durchgewanderten Linken Schweiz ( Bekannt aus Funk,Punk und buntem Neokommunismus zur Verhinderung von Allem und Jedem) zum simplen Schlussstrich unter dieses Land geworden. Schweiz R.I.P. Mögen (später Chinesen, Muslime oder doch der gute alte Russe),sich dieses Fleckchen Erde später einverleiben für die bessere Zukunft für uns alle. Man mag es eigentlich kaum mehr zu erwarten.

  6. Wacht endlich auf!Ihr werdet nur ausgenommen.Wer zahlt es? Die Bürger. Swiss ist Lufthansa.Wie Corona. Nur Panikmache. Lùge auf der ganzen Linie. Wer verdient? Nicht das Fussvolk. Wacht auf!

  7. Ein weiteres Mal, dass unsere EU-devote Regierung den Knicks vor den Mächtigen macht; wenigstens gibt es diesmal keine schmatzigen Küsse von den selbsternannten Königen.

  8. Sollen wir jetzt der EU dankbar sein und uns vor ihr in den Staub werfen, eine Frechheit, das dies überhaupt den Segen der EU bedarf. Ein weiterer Grund ja zur Begrenzungsinitiative zu sagen

  9. Die Lufthansa zahlt auch Schweizer Löhne und keine deutschen, wäre es anders würden die armen viel zu gut bezahlten Piloten und Manager keine Steuern in dem Land zahlen. Jeder hat Probleme in Europa und der Welt. Die Schweiz kann sich doch aussuchen, entweder Schließung der swiss re oder Rettung. Entweder Massenentlassungen und langfristige wirtschaftseinbussen oder auch mal verantwortung übernehmen.

  10. Selbst der Economist, nicht gerade als Vertreter links-grüner Ideen bekannt, hat in verschiedenen Artikel die Staaten dazu aufgerufen, die Unterstützung „ihrer“ Airlines entweder massiv herunterzufahren oder dies nur unter strengen Auflagen zu tun: “ The dramatic declines this year are a distraction because as people resume flying, emissions will start to rise again. Neither should the industry’s sorry financial state today relieve it of recent pressure to decarbonise in the future. “

    Wir unterstützen mit unseren Steuergeldern eine Industrie, die sich darauf spezialisiert hat, Matura-Absolventen die billige Abschlussparty in Ibiza zu ermöglichen oder 3tägige New York Trips für gelangweilte Binge-Shoppers. Der Anteil der professionellen Geschäftsflüge ist mittlerweile so klein, dass wir vermutlich mit dem Flugzeugbestand anfangs der neunziger Jahre auskommen würden. Wer also immer noch das Mantra von sich gibt „wir müssen an die Welt angebunden bleiben“, der hat diese Veränderungen nicht wahrgenommen oder ist Teil der völlig am Anschlag laufenden Airline-Industrie.

    • Sowas von wahr! Die Luftfahrt ist seit Reagans „open skies“ Deregulierung (80er Jahre) ausser Rand und Band. Und niemand getraut sich, dem ökologischen und ökonomischen Wahnsinn der Lüfte Einhalt zu gebieten. Es wäre ja ein Eingeständnis, dass die globalisierte Welt im Begriff ist kläglich zu scheitern!

  11. Das nennt sich wohl Karma. Wegen ein paar lumpiger Millionen hatte man damals die Swissqair hopps gehen lassen und nun kostet es Milliarden, die verramschte Lufthansa-Tochter zu retten. Ich lach mich krumm.

    • .. Da ist wohl der Verstand von CH Politikern voll und ganz vernebelt. Schweiz wird GROSDZÜGIG Ausverkauft .ich fliuege Swiss aus Prinzip nicht mehr.

  12. Die Schweizer „dürfen“ vermutlich „ihre“ Swiss noch paarmal „retten“:
    Die Swiss ist nämlich viel zu gross, die Flugzeuge ebenso verglichen mit dem sehr, sehr kleinen Hinterland welche diese Airliner
    niemals zu füllen vermag. Folge: Die Swiss „klaut“ Paxe in Deutschland, Frankreich und Italien und kutschiert diese gratis nach Zürichzum Umateigen auf Swiss. Paxen die den andern nationalen Fluggesellschaften danach aber wiederum fehlen. Die LH, Airfance und Alitalia machen jedoch dasselbe für ihr Land, Folge: Mindest 1/3 der innerEU Flüge könnten gestrichen werden, sind überflüssig.

    Die Swiss braucht erheblich weniger Flieger, weniger Destinationen und vor allem kleineres Fluggerät. Auch diese ereichen heute zu Tage problemlos ferne Ziele. Der ganze Mythos „Swiss(-air)“ stammt vom letzten Jahrhundert und kostet uns alle paar Jahre wieder XXXMillionen.

  13. Guter Artikel. Endlich schreibt mal jemand darüber! Der Bundesrat verhält sich so naiv und dümmlich, dass es peinlich ist

  14. Hier ein Beitrag zur Versachlichung:
    „Der deutsche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) hat am Montag den Schweizer Bundesgarantien für Kredite in Höhe von 1,5 Milliarden Franken zugestimmt. Der Bund hatte bereits Ende April für die Swiss und ihre Schwestergesellschaft Edelweiss eine Garantie von 1,275 Milliarden Franken beschlossen. Damit können sich die beiden Airlines nun Kredite bei den Banken in Höhe von 1,5 Milliarden Franken besorgen.
    Die Schweizer Staatshilfe hing vom 9 Milliarden Euro schweren Rettungspaket für den Mutterkonzern Lufthansa ab, dessen Aushandlung sich lange hinzog. Im Gegenzug steigt der deutsche Staat über den WSF mit einem Anteil von 20 Prozent an Europas grösstem Flugkonzern ein, was die Lufthansa-Aktionäre Ende Juni auf einer ausserordentlichen Generalversammlung abgesegnet hatten. Im ersten Halbjahr hat die Coronapandemie die Swiss in die roten Zahlen gerissen. Operativ flog die Schweizer Airline einen Verlust von 266,4 Millionen Franken ein nach einem Gewinn von 245,3 Millionen im Vorjahressemester. Der Umsatz stürzte um rund 55 Prozent auf 1,17 Milliarden Franken ab.“
    Quelle: Travelnews, 18. Aug. 2020

  15. Wenn ich die Kommentare der letzten Tage lese, habe ich das Gefühl wird sind hier mitten im Entscheid Abstimmungskampf oder den Kommentaren von einem Populisten Facebook Post. Widerlich, wie egoistisch einige Bauern versuchen an Bedeutung zu gewinnen, bevor sie in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Da wird die Swiss Debatte auch noch glatt gekapert.

    Spielen wir das mal durch, also eine Schweiz ohne Nachbarn, ohne EU, ohne Pharma und ohne Banker. Wer will denn noch dann noch kommen? Das Kapital? Wir würden uns nur selbst versorgen, mehr Steuern für die Grenzwache zahlen, falls doch noch ein paar ganz Arme kommen wollen. Alle Macht den Bauern. Hier würde kürzlich über eine theoretische Arbeitslosigkeit von 10% seniert. Nach dem Modell sind USA eher bei 30%. Die Welt wird sich auch ohne die schöne Schweiz weiterdrehen. Die globale Erwärmung können wir nicht durch das Künden von Verträgen aufhalten. Falls wieder mal ein Covit-3x kommt, ist auch kein Wissenschaftler mehr hier der uns rettet. Ein Bauernstaat wird auch nicht mehr rettungswürdig sein. Die Probleme der Welt lassen sich leider nur gemeinsam lösen, wie man an der Swiss sieht.

    Schaut nach UK, die plötzlich eigene Bootsflüchtlinge haben, die sie mangels Verträge nicht mehr retour schicken können. Gut gemacht Boris.

    Die SwissAir konnte nicht mehr. Aber ohne internationale Zusammenarbeit braucht es auch keine mehr. Der Bauernfranken wird kein Kerosin mehr für Ferien in Übersee bezahlen können, stimmt.

    Feuern wir jetzt noch die Kriegslust zwischen den USA und China an, damit wir verlorene Vermögen aus Asien zurückholen?

    Naja, dann unsere profillosen Politiker. Lieber etwas weniger politisieren, aber dafür die Probleme der Zeit zu managen, oder?

    • na, da hat wohl einer in der Schule nicht aufgepasst: Staatsgarantie heisst, dass wenn dem Staat das liebe Geld fehlt, der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird..!!

  16. Lukas ist wieder mal als Volkshetzer unterwegs. Selbst der Blick ist in der Lage, es korrekt zu formulieren, aber der Brandstifter und ehemaliger „Journalist“ des Jahres Luki nicht.

    Für Alle, die es schon bei der Rettung der UBS nicht begriffen haben und auch jetzt wieder Jahrzehnte darauf rum reiten werden:

    Es fliesst KEIN EINZIGER STEUERFRANKEN an die Swiss. Der Bund übernimmt eine Garantie, für Kredite, welche die Swiss bei den Banken aufnimmt. Wer den Unterschied nicht versteht oder verstehen will, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Und by the way: selbst wenn Steuergeld fliessen würde, eure paar Hundert Fränkli machen diesen Braten ganz bestimmt nicht feiss.

    • Noch dazu ist das „OK“ aus Deutschland für die Schweizer Kreditgeber die Zusage dass der 9Mrd Rettungsschirm für die Lufthansa „OK“ ist.

      Und noch mal, es handelt sich um Staatsgarantie, nicht um Steuergeld. Und der Staat sollte doch nicht Garantieen abgeben wenn unklar ist ob die Marke Swiss überhaupt überlebt?

      Und die Swiss gehört nun mal zum Lufthansa Konzern – und im Eigentumsrecht seid ihr doch alle gut, oder?

    • na, da hat wohl einer in der Schule nicht aufgepasst: Staatsgarantie heisst, dass wenn dem Staat das liebe Geld fehlt, der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird..!!

  17. Wenn ich die Kommentare so lese habe ich das Gefühl, dass es niemanden gibt, der nicht der Meinung ist, dass die Aviatik dringend reorganisiert werden müsste.
    Solange Covid-19 nicht besiegt ist, kann der Flugbetrieb nicht hochgefahren werden.
    Scheinbar werden wir von den Politikern verarscht.
    Nebenbei: ich bin parteilos
    Zudem sind Video Konferenzen die Zukunft.

  18. Und auf das Geld der Swiss warte ich noch immer. Müssen jetzt noch meine Steuern in dieses Schwarze Loch geworfen werden?

  19. Das passt alles perfekt ins Bild: Wenn Probleme und Problemchen nahen, dann wird einfach gezahlt. Fleckchen im Reinheft? Auf gar keinen Fall, sofort ausradieren – natürlich mit Zahlung. Man will ja braves und vorbildliches Mitglied der Weltgemeinschaft sein. Bloss nicht anecken, bloss nicht aufbegehren, bloss ruhig sein. Man könnte meinen, man sei in einer Schule wie vor 50 oder 60 Jahren. Der Lehrer drohend vorne, alle kleinlaut und eingeschüchtert. Beschämend.Warum ist das so? Ich sag’s schon wieder: Es ist die Konsenspolitik. Zu viele Warmduscher, Weicheier, Bücklinger. Nur den eigenen Profit im Auge – die Schweiz als Staat egal. Erkämpfte Errungenschaften? Sofort aufgeben, wenn’s im Portemonnaie nicht mehr stimmt. In einem sind sie sich aber meist schnell einig – gegen die SVP.Wow – das ist ja nicht mal Schulniveau. Das ist Kindergarten.

  20. Lufthansa jubelt in zwei bis drei Jahren wird der Goldesel Lufthansa Süd (Swiss) wieder Gewinne nach Frankfurt liefern.

  21. BlackRock ist der drittgrösste Aktionär von Lufthansa. Der geschasste Nationalbankpräsident – Hildebrand – ist im Führungsgremium von BlackRock ganz zuoberst. Seine Beziehungen zum BR und der „CH-(Finanz)Elite“ sind eng. BlackRock sind die Berater des FED und der EU-Kommission. Jetzt darf man raten, wer diesen Deal zu Lasten jedes CH -Steuerzahlers und zu Gunsten des Finanzhais BlackRock eingefädelt hat. Es ist Zeit, dass man den Volksschädlingen endlich Einhalt geboten wird.

  22. Der Bundesrat, das Parlament, die Mainstream-Presse macht Dummheit und Blödheit wieder hoffähig!
    Ich frage mich schon lange, was noch alles an Irrsinn passieren muss, bis sich die Gesellschaft zu einem längst überfälligen Steuerstreik aufrafft.

  23. Ich darf mal aus 2005 zitieren:
    Die Deutsche Lufthansa kann die Schweizer Fluggesellschaft Swiss übernehmen. Die Aufsichtsgremien beider Gesellschaften und die Mehrheit der Swiss-Großaktionäre, darunter neben dem Schweizer Staat
    der Kanton Zürich sowie die Banken UBS und Credit Suisse, unterstützen das Vorhaben, wie die Lufthansa am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte die Regierung in Bern dem Vorhaben zugestimmt.
    Zitat Ende
    Die Schweiz hat die SWISS an die DLH verkauft. Das scheinen hier so ziemlich alle vergessen zu haben. Die Fluglinie gehört Euch nicht mehr – auch wenn da immer noch SWISS draufsteht.
    Und was die Schweiz alleine mit einer eigenen Flugline anstellt, hat man ja treffend in 2002 beim Grounding der Swissair gesehen !

    • Weshalb sollte dann der Steuerzahler eine deutsch beherrschte Unternehmung retten (dürfen, mamma mia)?
      Die LH hat in den Jahren seit der quasi-Schenkung ca. 15 Mrd. an Dividenden abgezügelt.
      Aber offenbar schaltet das weisse Kreuz auf rotem Grund das Hirn des Schweizers aus….

  24. Wir haben eine hundsmiserable Regierung !
    Geht in die gleiche Richtung wie deren Position für den freien Personenverkehr !
    Wenns dann losgeht, im Herbst mit den grossen Entlassungen, werden es auch die Stimmbürger mit einem IQ von 70% begreifen (es sind 60% der Bevölkerung)!

    • „Stimmbürger mit einem IQ von 70% begreifen (es sind 60% der Bevölkerung)“

      Das sind wenigstens diejnigen 60%, welche überdurchschnittlich intelligent sind 😉

  25. Dumm, dümmer am Dümmsten, superdumm!
    Anstelle einer Auffanggesellschaft wird eine ausländisch beherrschte Gesellschaft, die wohl noch weiter unterstützt werden „darf“, zulasten des CH-Steuerzahlers erhalten, während die LH seit der Schenkung rund 15 Mrd. an Dividenden gesaugt hat.
    Niemand braucht die vielen überschüssigen Flüügerli, die herumstehen, auch in der Wüste, nur können sie dort billiger entsorgt oder nach Afrika überführt äh verramscht werden.
    Ich glaube, das Weisse Kreuz auf Rotem Feld schaltet den Verstand aus.

  26. Spinnen die Schweizer Medien??? Dem kann man nur beipflichten. Leicht debile Hofberichterstattung beherrscht die digitalen und print Medien. Die in den letzten Jahren qualitativ zunehmend betroffene Medienszene scheint vom „neuen anti IQ Virus“ offensichtlich herb getroffen.
    9 Milliarden Schweizer Steuer Franken wurden / werden mehr oder weniger in den Sand gesetzt. Jetzt, wo der Rubel rollt, wird wohl auch Personalabbau bei Swiss & Co. bald ein Thema. Der gebeutelte Schweizer Steuerzahler kommt somit nochmals an die Kasse mit ALV und Kurzarbeit.

  27. gern geschehen. könnt ihr nicht auuch noch gleich die gottgleiche mit dem monsterhintern und schweißfuß-olaf übernehmen? unser dank wird euch EWiG hinterherschleichen.

  28. Die spinnen schon lange in der Schweiz.
    Nur merken sie es noch nicht.

    Gute Nacht, holde Helvetia! Du hast abgewirtschaftet, einer ausrangierten N…te gleich!

  29. Ich glaube, mich zu erinnern, dass die Swiss unter den Voraussetzungen gegründet wurde:

    – klein, nur für den schweizer Bedarf ausgelegt
    – nie wieder ein Debakal à la Swissair

    Und was haben die Top Shrots draus gemacht? Unglaublich wie kursichtig und wackelig die Geschäftsfelder und damit die Strategien dieser Airline-Gruppe sind.

    Warum muss resp. soll die öffentliche Hand dabei noch helfen? Das ist es doch wieder, das neoliberale Programm der Privatisierung von Gewinnen und der Verstaatlichung von Verlusten. Sind wir als Staat wirklich so lernresistent geworden? Wenn ja, welche Berechtigung haben wir dann überhaupt noch, uns als „unabhängig“ zu bezeichnen?

    Lasst die Swiss notfalls grounden und macht Platz für etwas Neues. Wenn Bedarf herrscht, wird dieser auch gedeckt.

    Und ja, Jobs können verloren gehen, aber auch wieder entstehen.

    • Bitte nachdenken. Es handelt sich um eine Bürgschaft, der eine Gegenleistung entgegen steht (für die Wirtschaft und Bewohner ein Flugnetz, das weit über das hinausgeht, das ein Land dieser Grösse normalerweise hat). Ausserdem sind auch Sie an der Lufthansa als Aktionär beteiligt.

      Schade, dass LH mit IP in ihm völlig fremde Industrien abrutscht, und dabei die typische, primitive Argumentation von Nationalisten in vielen Kommentaren hervorruft (z.B. EU oder Deutsche als Feindbild, oder eben der Bundesrat). Dies scheint wieder hoffähig zu werden. Und jedesmal landen wir bei der Kündigungsinitiative (SVP Slang: „Begrenzungsinitiative“). Ist dies wirklich unabhängiger Journalismus?

      Wir warten auf etwas mehr Nachrichten vom Paradeplatz. Vielleicht täten auch LH ein paar Wochen Sommerpause gut.

    • @Peter Müller

      …“Ausserdem sind auch Sie an der Lufthansa als Aktionär beteiligt.“…

      Könnten Sie mir – vermutlich auch vielen anderen – das bitte näher erläutern.

      Was die „Bürgschaft“ betrifft können Sie derzeit noch recht haben, aber genau für den Fall wenn diese eintreten wird sind es dann eben wir „Bürger“ die sie begelichen. Daraus erschliesst sich auch warum wir „Bürger“ und nicht z. B. „Abstimmer“ heissen.

      Jä so, ich verkauf dann halt meine Lufthansa Aktie.:))

  30. In Bern sagen wie immer die Banken, wie der Bundesrat zu kuschen, zu Kreuze kriechen und zu Buckel machen hat. Die 7 Marionetten interessiert weder das Volk noch die Natur. Hauptsache die Steuerzahler sichern gemäss den Plänen den Bankstern die Boni!

    • Ja und dann kommt der Blocher und will auch noch ein paar Millionen vom Bundesrat…. Weit haben wir’s gebracht!

  31. Ziemliche schwache Vorstellung, Blick Schlagzeilen zu kommentieren, lieber Herr Hässig. Wenn der Blick nicht die dann ist er zumindest eine der geistig schwächsten Leistungen unseres Landes. Auf IP tummeln sich doch schon genug Nationalisten, die man besser als Rechtsnationale bezeichnen würde. Sie haben es doch nicht nötig, auf diese Weise auf Kundenfang zu gehen. Bleiben Sie bei Ihrem Leisten und bringen Sie wieder mal eine gröbere Entgleisung in der Finanzwelt. Deren gibt es ja genug.

    • Ich finde das nicht schwach. Natürlich ist der Kommentar einer Blickschlagzeile eigentlich nicht IP-würdig. Aber es ist weit mehr als eine Schlagzeile: es gibt einen Politik- und Mainstreammedienreflex für die Swiss, den es schon damals bei der Swissair gab. Die Luftfahrt ist eine heilige Kuh. Und die Swiss gar noch eine, die sich ohne Schelte nicht an die Gesetze hält bzw sich mit fadenscheinigen Argumenten aus der Rückerstattungspflicht stiehlt.

    • Entgleisungen der Banken gibt es tatsächlich genug, aber diese Geschichte betrifft alle Steuerzahler unseres Landes.
      Wahrscheinlich bezahlen Sie nur wenig Steuern und sind total durchgefärbt von rot und grün, welche bekanntlich eher das Ausgeben kennen als das Wirtschaften.
      Würde sagen Ihr IQ liegt bei +- 60% !
      Bitte machen Sie weiter Herr Hässig !

    • @Andreas
      Ziemlich frech zu behaupten es tummeln sich Nationalisten im IP. Es sind eher Patrioten die sich um die Schweizer Zukunft sorgen und zwar zu Recht…

    • Danke. Skeptiker als Nationalisten oder als Rechtsnationalisten zu diffamieren. Beim Chinesenpfnüsel diffamiert man Skeptiker als Verschwöhrungstheoretiker oder „Coronaleugner“. Jeder, der eine von Lamestream abweichende Meinung hat, wird diffamiert, gecancelled (Abberufung Amtsarzt St. Gallen) und im Blick an den Pranger gestellt.

    • Zum eigentlichen Thema haben Sie nichts Substanzielles anzubieten? Als ob 1.5 Mia. keine „gröbere Entgleisung“ seien! Sind übrigens wahrscheinlich auch Ihre Steuergelder…

  32. „Unsere“ oberste Karrierepolitikerin Keller-Sutter redet auch schon wie die Dauerkanzlerin: Ein Ja zur Begrenzungsinitiative wäre ein Fehler, wie es der Brexit war. Neutralität, das war mal. Heute heisst die Devise: Unterwerfung unter die EU und Gleichschaltung. Alles unter dem Applaus der gekauften Medien.

    • Unsere Bundesrätin ist langsam peinlich. Sie ist und bleibt eine Übersetzerin bzw. Dolmetscherin. Die Befehle, die sie von dem Grosskapital und internationalen Firmen erhält (Auch vom durch Mandate gekaufte NR) kann sie gut uebersetzen und in den Bundesrat einbringen. Sachpolitik war gestern. Diese wurde ersetzt mit Lobbypolitik.
      Der Bundesrat hat Muehe, sich gegen Wind aus der EU zu schützen. Da ist unsere schmallipige KKS schon besser. Achten sie mal bei windigen Auftritten auf ihre Frisur. Diese sitzt wir Beton. Hairspray sein Dank.

    • Immer frisch fröhlich drauflos plappern….Gibt viel Daumen hoch. Um das geht es ja wohl bei den Stammtischpolitikern. Inhalt, Gehalt, Sinn was isch das…

    • Karin Keller-Sutter kennt nur eine Priorität. Und das ist ein hoher Posten in Brüssel. Dafür verkauft sie die Schweiz an die EU.

    • Tja, von der Keller hielt ich schon vor dreissig Jahren nichts, als sie noch in St. Gallen KV-Lehrerin war.

  33. Das ist doch typisch für die Schweizer (Politiker). Auch will man ja mit aller Kraft in die Schuldenunion. Damit wir uns dumm und dämlich zahlen können. Begründung der Politik wir sein Arbeitsplätze. Wir haben Massenentlassungen, Firmen-Pleiten und -Schliessungen. Aber wir brauchen ausländische Fachkräfte. Der Rahmenvertrag muss unter Dach und Fach im September, sonst will die EU die Erpressung wahr machen und die Bilateralen kippen. So oder so gehen wir schweren Zeiten entgegen. Aber lieben uns mit den eigenen Problemen befassen, als für die Fehler der andern auch noch zahlen zu müssen. Es reicht mit den 1,5 Milliarden für die deutsche Swiss und die restlichen Milliarden die in die EU fliessen. Als die Swissair pleite ging, war kein Geld in der Bundeskasse um die Airline zu retten. Aber jetzt, da sie den Deutschen gehört. Da geht es plötzlich.

  34. Da steht eben eine vom Zahlbürger unverstandene
    Logik höchster Qualität dahinter, genau wie bei
    der geplanten Beschaffung von durch ausländische
    Mächte kontrollierter Kampfflugzeuge.

    LSD im Berner Wasser oder doch etwa Kondensstreifen????

  35. Wir müssen sogar froh sein, dass unsere Kredite angenommen werden. Unfassbar.

    Die Swiss ist eine deutsche Firma und CEO Kluehr hat in der Krise rein gar nichts hinbekommen. Er ist ein überbezahlter Verwalter und mehr nicht. Krisenmanager haben es anders drauf und finden selbst vor dem Untergang noch Lösungen.

    Wir verschleudern einfach nur unser Steuergeld und die Lufthansa-Führung lacht sich schlapp ob unserer Naivität.

    • Alle deutschen Verwalter können eines hervorragend, jammern. Und PolitikerInnen in Zürich und Bern fallen immer wieder auf diese Heulbojen rein. Die Schweiz braucht SWISS nicht. Wo Nachfrage besteht wird es ein Angebot geben. Nicht jeder Pampaflugplatz muss aus der Schweiz direkt erreichbar sein und SWISS betrügt Leute die in der Schweiz buchen sowieso. Also SWISS weg und wieder Markt!

    • Wäre Klühr wenigstens ein guter Verwalter, würde er den Kunden ihr Geld zurück geben.Aber nicht mal das bringt er hin.

  36. Wenigstens kann man die Swiss-Flieger noch als Luftbrücke einsetzen, während das Geld von heute nicht mal mehr zum heizen taugt.

  37. Jetzt kauft endlich die Swiss zurück und nennt sie wieder Swissair. Wenn sich Singapore eine eigene Airline leisten kann, können wir das schon lange. Das ist ein Aufruf an unsere Politik endlich aufzuwachen und im Spiel der grossen Tatennund Täter, einmal das Produkt eines Huhn‘ zu zeigen! Den Lohnabzug für Deutsche in der Schweiz würde ich auch gleich verdoppeln!

    • Was passiert, wenn Politiker „Freiheit über den Wolken“ spielen, haben wir vor ca. 20 Jahren bei Swissair erlebt. Lernt doch endlich aus diesen Fehlern.

    • Es muss sich bei Ihrem Kommentar um Ironie handeln.
      Die schweizerische Swissair wurde von Schweizern runtergewirtschaftet und vor den Augen der Öffentlichkeit gegroundet. Auch das Nachfolgeprodukt SWISS war in kürzester Zeit defizitär.

      Warum um alles in der Welt sollt unter den derzeitigen Bedingungen eine Swissair 2.0 mehr Erfolg haben? Jeder, der die Situation im Luftverkehr nur halbwegs kennt, wird sich kopfschüttelnd abwenden.

    • Wie jetzt – warum so kleinlich ? Schmeisst uns Deutsche doch raus und übernehmt die Jobs selber ! Und am besten noch, setzt doch alle ohne schweizer Pass vor die Tür. Dann gehört Euch die Schweiz wieder mit Haut und Haar.
      Ansonsten ist das doch nur alles heisse Luft was Ihr hier so ablasst.

    • @Es reicht
      Gute Idee, nur das mit dem alten Namen könnte zum
      Problem werden, damals haben viele nach dem
      Grounding Geld verloren.
      Gotthardair könnte passen.
      Der Gotthardpass spielte bei der Geburt der
      Eidgenossenschaft eine bedeutende Verkerstechnische
      Rolle.
      Die Urner und Luzerner wollten den
      Kuchen nicht mit den Habsburgern teilen.
      Die Habsburger wollten nur kassieren,Wegezoll
      die Urner und Luzerner sollten nur schuften.

  38. Das Elend liegt viel weiter in der Vergangenheit.
    Die Swissair war sicher eine etwas zu schwerfällig
    gewordene Perle.
    Die Geschichte kennt jeder, die Substanz wurde zu Beginn der 90.Jahre unter dem tosenden Beifall der Pastille Cash, aus dem Hause Ringier, mit fast Brachialgewalt gegen die Wand gefahren.
    Einfach ein Beispiel von noch anderen wie und warum die Schweiz schleichend gegen die Wand driftet.
    Grossmannssucht sind und bleiben sehr schlechte Ratgeber.
    Leider ist eine grosse Eidgenössische Tugend verloren gegangen, am Aussterben.
    Etwas bescheidener agieren besonders in den
    Brutto—Volumina eher im Hintergrund bleiben,
    wäre da wohl klüger und nachhaltiger.
    Klasse ist allemal besser und langlebiger als Masse.
    Das Beispiel Swissair ist ein Paradebeispiel, da wollten
    ein paar Grosskotz, die No. 1 in Europa spielen, das Ergebnis ein Volldesaster, mit wie man jetzt sieht lange nachwirkenden Nachwehen.

  39. Hässig hat offenbar nicht gemerkt, dass es sich um einen rückzahlbaren Kredit handelt. Dass auch noch 10-tausende Arbeitsplätze in Kloten an der Swiss hängen, interessiert ihn auch nicht. Wenn 18 Milliarden für absolut unnötige Kampfjets (Spielzeuge) für die Millitärköpfe vorhanden sind, dürfen wir auch noch etwas Geld für die Swiss aufwerfen.

    • Kredite per se haben die Eigenschaft, dass sie rückzahlbar sind. Das liegt in der Natur der Sache. Unnatürlich ist die Verstaatlichung von Verlusten bei anhaltender Privatisierung der Gewinne. Zumal wir diesem Fall den Deutschen massiv unter die Arme greifen.

    • Die 18 Milliarden für die Kampfjets sind wohl eine grobe Schätzung über ihre Lebensdauer.

      Niemand spricht aber über die 30 Milliarden, welche ein zweiwöchiger, völlig überflüssiger Vaterschaftsurlaub kosten wird (300 Millionen jährlich während sicher 100 Jahren).

      Für die Sicherheit der Schweiz ist eine Luftwaffe absolut notwendig. Das versteht sich von selbst. Sicherheit und Freiheit scheint Caro unwichtige Errungenschaften zu sein.

    • Caro: Wie kommen Sie auf 18 Milliarden ? Der VBS-Kredit für die Luftwaffenerneuerung, über den wir im September abstimmen geht über 6 Milliarden.

  40. Der grüne Hässig redet also der Reduktion des Intercontinentalverkehrs das Wort, er nennt das „fürs grüne Leben sogar vorteilhaft“.

    Mein Vorschlag: wenn es um komplexe Dinge geht wie hier mit CH, D, Subventionen, Arbeitsplätzen, Anbindungen ist das zu komplex, um einen im Sommerloch hingeschluderten Beitrag abzusetzen. Vergiss es. Dann können sich auch Deine allwissenden Kommentatoren etwas entspannen.

  41. Wir haben die dümmsten und charakterschwächsten politischen Vertreter in dieser Welt. Man ist, obwohl wir es schon zuvor wussten, wie es kommen wird, einmal mehr sprachlos ob soviel Naivität

    • Hättest Du denn lieber die deutschen, italienischen, französischen oder amerikanischen Politiker oder gar das verdödelte britische Oberhaus?

    • Stellt sich die klassische Frage:
      Ist es Naivität/Inkompetenz oder ist es Kalkül/Kriminalität?

    • Ab und zu haben wir auch dumme Kommentare aber das ist wieder etwas anderes.

      Beiträge von Zeyer haben halt auch eine Wirkung

    • Wussten Sie, dass es gefährlich ist Inside Parade-Platz Kommentare auszudrucken? Man muss das gedruckte Blatt sofort 2x zusammenfalten, dass der enthaltene Seich nicht gleich ausläuft…

  42. Eine Flugzeugflotte sowie der Flughafen Zürich sind strategisch wichtig für die Schweiz.

    Ich zweifle jedoch daran, dass Lufthansa genügend Anreize hat, die Darlehen zurück zu zahlen (der grosszügige Umgang mit den laufenden Kosten signalisiert dies). Das Szenario, dass die Lufthansa der Schweiz nach einigen Jahren, eine veraltete Flugzeugflotte, Schulden und den Aktienmantel überlässt ist leider sehr gross. Lufthansa interessiert sich ja sowieso nicht für die Marke Swiss und wird die anderen Konzernteile, u.a. Lufthansa bevorzugen.

    Wurden Alternativen geprüft?
    Mein Gefühl sagt mir zudem, dass Sommaruga, etwas zu viel daran gelegen war, Merkel zu gefallen.

  43. Was für ein unqualifizierter Artikel:
    „Müsste nicht Deutschland, das beim deutschen Lufthansa-Konzern das letzte Wort hat und dieser wiederum die Swiss als Schweizer Airline-Tochter besitzt, sich bei der Eidgenossenschaft bedanken?“

    Wer soll „Deutschland“ sein und warum soll „Deutschland“ das letze Wort bei der LH Gruppe haben? Ganz dürftige Recherche. War der Praktikant wieder unterwegs?

    • @Max: Lieber Namensvetter, ich bin der echte Max und kommentiere schon seit Jahren unter diesem Namen. Bitte wählen Sie einen differenzierbaren Namen, z.B. Max2, um Konfusionen über die Beiträge zu vermeiden.

      Freundliche Grüsse
      Max

  44. Die meisten „deppeten“ Schweizer wissen es nicht – oder wollen es nicht wissen – dass ein grosser Teil der hiesigen Medien länger schon fest in deutscher Hand sind.
    Von den beiden Print Monopolisten ist der eine seit einiger Zeit schon an ein Hamburger Imperium verschachert. Der andere gehört einer deutschen, zwar längst eingeschweizerten Unternehmerfamilie, die mit einem Auge aber immer schon und weiterhin über den Rhein schielt.
    In den Öffentlich-Rechtlichen sitzen vielerorts Deutsche, mit Themen und einem Jargon, der einen manchmal glauben macht, man habe sich im Sender verwählt.
    Kein Wunder, dass es immer dann Applaus gibt, wenn etwas dem nördlichen Nachbar nützt! So wie in diesem konkreten Fall !

  45. Die Swiss hätte man besser in den Konkurs schicken sollen. Nicht nur ist das Swiss-Personal extrem unfreundlich bzw. arrogant (Line Check mit beiden Händen im Hosensack!), die Swiss ist auch total überflüssig.

    Wenigstens hätte man die Unterstützung mit Anflugrechten koppeln sollen. Aber sogar dafür ist der BR noch zu dumm / schwach. Hätten wir heute WW II, gäbe es sicher einen freiwilligen Anschluss der Schweiz ans Reich. Man schämt sich für eine so schwache Regierung. Evtl. sogar ein Fall für die Kesb!

    • Wer ein gewisse Seniorität erreicht hat und dank dieser die Gnade hatte, mit der alten „Swissair“ zu reisen, weiss nicht, ob er nun weinen oder kotzen soll, wenn er mit der Unfreundlichkeit und Arroganz – teilweise auch Unbeholfenheit – des im Stile der „Lufthansa“ trainierten neueren Swiss-Personales zusammen trifft.
      Von der alten Gastfreundlichkeit und Service-Orientierung ist nicht sehr viel übrig geblieben!
      Warum wird die „Swiss“ nicht einfach in die „Lufthansa“ eingegliedert. Dies wäre viel ehrlicher .
      Der falsche Tatsachen vortäuschende Name mit dem nationalen Signet macht das Ganze zur absoluten Mogelpackung!

    • der BR hatte schon damals mit dem d. Reich zusammen gearbeitet, und das gegen unseren General H. Guisan
      In der Schweiz wurden ab 1938 -1945 abertausende von Tonnen Munition nach D gekarrt und jede Nacht Eisenbahnwagen gefüllt mit besten Rindern als Proviant über die Grenzen von Schaffhausen…

  46. In den Augen des Durchschnittsschweizers ist die SWISS eine unbeliebte, qualitativ höchst durchschnittliche Airline-Dutzendware. Der durchschnittliche Schweizer hat mittlerweile bemerkt, dass die Lufthansa die SWISS als Melkkuh missbraucht.

  47. Einige hier übersehen gerne, dass die Schweizer Wirtschaftselite die Swissair in den Konkurs führte. Heute bedient sich die 2-rangige Garde dieser Elite an den Pfründen den Staates: neues Beispiel die Messegruppe, bei der nur grosszügige Entschädgungen/Renten abgezockt werden ohne jegliche Leistung; nun ist der Ruppert da und wird sich die Fillets rausnehmen. Einige finden auch ein schönes lukratives Plätzli bei Swizterland Global Entreprises und Greater Zurich Area.
    Lufthansa gibt der Swiss acht und erlaubt eine erfolgreiche Airline ab der Schweiz zu betreiben. Covid ist ein Notfall. Das war beim Konkurs Swissair ganz anders.

    • Danke, guter Kommentar. Die Rettungszahlung ist gut. Sie ist auch rückzahlbar.

    • @Schmidli-Nüssli: was heisstm, die Zahlung „ist rückzahlbar“? Dass sie in der Theorie zurückerstattet werden müsste? Oder dass es für Sie glasklar ist, dass die Zukunft der Swiss so rosig ist, dass die Zahlung auf jeden Fall rückzahlbar sein wird.

      Lerne: wenn man einem beinahe bankrotten Betrieb mit düsteren Zukunftsaussichten einen Kredit gewährt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, einen grossen Teil des Geldes nie wieder zu sehen.

  48. Da hat wohl jemand nicht verstanden, wer der Hauptaktionär der Swiss ist. Ohne das Plazet der LH und dem mit ihr in der Krise verbundenen WSF geht es natürlich nicht! Seien wir doch froh, dass die Swiss – eine grossartige Airline – und nach wie vor ein Aushängeschild der Schweiz, weiterbestehen darf.

    • Haha… bei dieser so grossartigen Airline wartete ich zwei Mal eine volle Stunde in der Warteschlaufe, weil ich mein Geld für einen gestrichenen Flug zurückhaben wollte. Beim ersten Anruf hatte man mir den Hörer aufgelegt als ich endlich „durchgedrungen“ war. Dies nachdem ich schroff und unhöflich dazu ermahnt wurde hochdeutsch zu sprechen, denn man sei ein internationales Unternehmen. Soviel zu Aushängeschild für die Schweiz. Nun warte ich seit zwei Monaten auf meine Rückerstattung von knapp CHF 280. Zum Vergleich: Bei Flixbus hatte ich mein Geld innerhalb von 1 Woche zurückerhalten. Vielleicht sollten wir mal aufhören zu träumen und der Realität ins Auge blicken: Der Steuerzahler wird einmal mehr gnadenlos abgezockt.

  49. Ich verstehe diesen Spott nicht! Bin froh, dass der Bund der Swiss unter die Arme greift (die Airline kann nix für die derzeitige Situation, haben nichts falsch gemacht)! Wir Schweizer sollten froh sein, dass wir so eine tolle Airline haben und alles tun um sie zu erhalten, sonst dürfen wir bald alle Easyjet/Ryanair fliegen!

    • wir Schweizer haben gar nichts. Die Swiss wird unter der Ägide der Lufthansa abgewirtschaftet und bald wir nichts mehr davon übrig sein, als Landerechte und Slots die wundersam bei der LH verschwinden.

  50. Klar, die Dividenden der Swiss wurden Jahr für Jahr an die Lufthansa abgeführt, wie üblich bei Tochtergesellschaften, aber nun sollte auch die Lufthansa bzw. die Staaten und Investoren hinter dem Konzern die Töchter retten.

    Sonst ist es eine Enteignung am Steuerzahler, Gewinne privatisieren, Verluste „sozialisieren“.

  51. Der Lufthansa Konzern hat auch für die Zeit nach Corona zu viele Flieger bzw. Überkapazitäten. Die Deutschen haben sich daher überlegt, die Swiss zu Grunde gehen zu lassen. Weil langfristig auch dieser Riesenbetrag von 1‘500 Millionen rasch verpuffen wird.

  52. Leider hat man wieder nichts gelernt
    Schon zum zweiten Male wird eine völlig überdimensionierte schweizer Airline mit Steuergeld Garantien unterstützt Solange die Corona wütet können die Flieger immerhin als Frachter eingesetzt werden

  53. Ein Zeichen unser ständig grösseren werdenden Machtlosigkeit, dank Blocher haben wir 1992 den EWR abgelehnt, seitdem werden wir in der Welt stärker als jemals als Picker von Rosinen verbunden mit anrüchigen Geschäften wahrgenommen. Nicht nur die USA und die EU, sondern auch Länder, deren Ruf und Macht nicht anrüchig sind, können uns mit Genuss herumschubsen und verhauen. Im Gegensatz zu Norwegen, die als Mitglied des EWR höchstes Prestige in der Welt genießt. Aber wir Schweizer suhlen mit Freude in dieser Ohnmacht als Staat in der Welt, verursacht durch unseren Nationalhelden Blocher. Wir wollen ein Nichts sein uns und sind stolz darauf! Wie die Deutschen hinsichtlich der SWISS mit uns umspringen ist ein deutliches Zeichen davon! Erlaubt sich Frankreich mit seiner AIR FRANCE, in der gleichen Weise mit der holländischen KLM umzuspringen?

  54. Hilfe!! Die Dauerempörten sind wieder von der Leine.
    Differenzierte Betrachtungen sind scheinbar nicht mehr gefragt.
    War letzten Freitag am Flughafen Kloten. Wer gerade Dichtestress hat sollte nach Kloten gehen…Wenn ich sage, es war wenig los, ist das massiv übertrieben. Es war sehr wenig los. Fast keine Leute. Nebenan glänzt der Circle in neuer Pracht. Und ihr Kleingeister regt euch auf, dass die Sache jetzt weiterbetrieben werden kann. Die Schweizer hatten ihre Chance.

    • @ Rosinli: Sie bestätigen also, dass die Schweizer Steuergelder für einen völlig überdimensionierten Betrieb verwendet werden, der absolut keine Zukunft hat?

      Dann rate ich Ihnen, in Zukunft nicht nur differenziert zu betrachten, sondern die Beobachtungen auch differenziert zu reflektieren.

    • @Max:
      Wie kommen Sie drauf, dass Steuergelder verwendet werden? Der Bund gibt eine Bürgschaft…
      Sie sind ja ein ganz Schlauer… Man sieht halt immer das was man sehen will. Die jetzige Situation ist nicht durch „normale“ Geschäftstätigkeit entstanden, sondern durch spezielle Umstände. Gerade die Swiss hat ja gezeigt, dass sie sehr wohl erfolgreich operieren kann.
      Kennen Sie den: Stehen zwei Personen vor einem Kino und blicken auf den Eingang. Sie sehen eine Person hineingehen, dann kommen 2 Personen heraus. Sagt nun der Eine zum Andern: Wenn jetzt noch einer hineingeht, ist niemand mehr drin…..
      Etwa so kommt mir Ihre Argumentation vor.
      Im Klartext: Ich finde es richtig, dass man den Airlines hilft, die die wichtige Anbindung der Schweiz an die Welt sicherstellen. Genau so wie ich es richtig finde, dass man vielen Betrieben geholfen die Arbeit und Aufträge verloren haben. Wir möchten ja alle wieder zur „Normalität“ zurückkehren.

  55. Es heisst, die Lufthansa musste ein grosses Risiko eingehen, die Schrott-Crossair von Moritz Suter zu übernehmen, die in „Swiss“ umgetauft werden musste, wegen zwei Abstürzen mit insgesamt 34 Todesopfern, laut zivilrechtlichen Beurteilungen soll Moritz Suter überfordert gewesen sein, eine Fluggesellschaft zu führen. Die Schweiz darf sich bei Moritz Suter und seinen Daig-Unterstützern bedanken, dass es so weit kommen konnte.
    Gunther Kropp, Basel

  56. Die Arroganz der Fluglobby hat es soweit gebracht, dass Zahlen ungeprüft verbreitet werden:
    – 190’000 Arbeitsplätze gemäss Aerosuisse; 100’000 gemäss FZAG-CEO Widrig
    — Bei Swiss sind es rund 9’500; insgesamt rund 52’0000
    – 33% des Exports würden die Schweiz mittels Flugzeuge verlassen
    — Effektiv sind es 0.06% des in Tonnen gemessenen Exportvolumens
    Licht in die veröffentlichten Fantasiezahlen der Fluglobby hat DasLamm (www.daslamm.ch).
    Vom UVEK und der Fluglobby wurden Zahlen verbreitet, um ein krankes Business mit Geldern unter Staatsgarantie zu versorgen – und wie im Artikel treffen geschrieben, haften die Steuerzahlenden, falls die Swiss nicht zurückzahlen kann.
    Für das funktionieren der Schweiz ist die Swiss nicht systemrelevant, wie uns suggeriert wird. Wie Hässig richtig schreibt, wird bei einem Wegfall der Swiss eine andere Airline den lukrativen CH-Markt übernehmen.
    Aus meiner Sicht hat Corona den Knall bei der Fliegerei beschleunigt; ohne Corona hätte es bis zum Knall noch ein paar Jahre mehr gedauert.
    Übrigens: Im vergangenen Jahr gingen 23 Airlines hopps…

  57. So geht eben Euro, wir dürfen betteln um für andere Zahlen zu dürfen.
    Der EU Apparat kostet alleine in Brüssel 8 Mrd. für Verwaltungsaufgaben da muss beim reinholen nicht gekleckert sondern geklotzt werden. Ex BR Doris Leuthard könnte dort sicher noch ein Mandat ergattern (Energie wende oder Digitalisierung).

    • Bringe ich da etwas durcheinander? Es waren doch die von uns gewählten Parlamentarier, die vor ca. 6 Wochen das Paket ohne Widerrede durchwinkten. Einige von ihnen mit ihren eigenen, unmittelbar bevorstehenden Flugferien vor Augen.

    • ..der Stumpen-Villiger und der Rot-Grüne Moritzli gehen in die gleiche SCHWACHE Kategorie!
      Weiss noch gut wie die zwei in die Kamera grinsten, als sie an der damaligen Pressekonferenz den Schleuderpreis „Swiss“ Deal mit LH ankündigten.
      Die Schwaben aus dem grossen Kanton grinsten ebenfalls in die Kameras, allerdings aus einem anderem Grund..

  58. Warum regt Ihr Euch auf?

    Unsere Schweizerische Nationalbank (SNB) ist der grösste Kreditgeber Deutschlands.

    SNB-Beobachter

  59. Es sind nicht die Steuerzahler, die das bezahlen. Das Geld wird auch nicht durch die Notenpresse erstellt, sondern einfach durch eine Zahl auf einem Computer der Nationalbank. Solange alle dem System vertrauen, geht das.

    • Lieber Alex
      Es sind die Steuerzahler, die bürgen. Das läuft am Ende der Geschichte jedoch auch auf eine Bezahlung hinaus. Es sei denn, wir schaffen die Idee ab, dass Schulden letztlich bezahlt werden müssen. Der Bürger heisst Bürger weil er für jeden Quatsch und jeden Hirnfurz der Machtausübenden bürgt. Ob Notenpresse oder lediglich eine weitere Null anfügen via Computer, das Resultat ist dasselbe: Inflation. Das heisst, falls der Bürger nicht durch Erhöhung der Steuern bezahlt, dann tut er das via Inflation bzw. Entwertung seiner CHFs (oder EUR oder USD oder SEK… you get the picture). Ich vermute, Inflation ist der Weg, für die sich die kriminellen Organisationen, die sich Regierungen nennen, längst entschieden haben. Dies, weil subtiler, verstohlener, leiser, mehr „classy“, provoziert weniger politische Debatten, weniger Aufsehen, kein Geschrei. Der Schlafschaf-Bürger merkt es gar nicht. Und wenn, dann versteht er es nicht und denkt, es sei normal.

  60. Was hier abgeht, geht auf keine Kuhhaut, auch nicht auf einer Schweizer Kuh. Wir werden gemolken und merken es nicht, weil wir verblendet sind vom Wohlstand in unserem Land. Aber aufgepasst, wir werden diesen Wohlstand verlieren. Einerseits weil wir uns nicht mehr so stark in die Riemen legen, vor allem auch viele Junge nicht, die meinen mit 80 und 50 % Jobs das Leben zu meistern. Wenns dann trotzdem nicht reicht finanziell hat man ja noch den Staat. Bei den Medien ebenso, nur noch mehr vom nördlichen Kanton einstellen, dann wird die Schweizer Medienlandschaft wirklich umgepflügt und wir werden nach dem Gedankengut von Deutschland berieselt. Ich sage nur eins. Abstimmen am 27. September. EU nein. Es kann doch nicht sein, dass wir nur immer den Weg des geringsten Widerstands gehen. Kämpfen muss man um etwas zu erreichen.

  61. Beim genaueren Hinsehen, wer denn besagte Medien und deren Akteure sind, erstaunt dies nicht: Mit über 50 Mio. Franken vom Staat unterstützte Sprachorgane der Regierung (aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie ….), welche seit Jahren immer mehr aus Schland eingewanderte Medienhuren und Medienstricher beschäftigen, was schön an der Sprache ihrer Ergüsse zu sehen ist. Das Volk zu belügen und zu hintergehen und das permanente Verdrehen von Tatsachen hat sowohl in der Politik wie auch bei den Medienhuren und Medienstrichern eine sehr lange Tradition.

  62. die CH braucht keine SWISS. die CH braucht ihre 2 1/2 flughäfen mit der perfekten infrastruktur und anbindung. slots ab ZHR und GVA sind begehrt und werden noch so gerne erworben. herrliberg und economiesuisse haben sich ausnahmsweise mal zusammen ins bett gelegt und das machtwort gesprochen, damit die CH weiterhin für die überflüssige lufthansaSwiss blechen darf, und dazu noch ohne staatsvertrag mit D. der brave CHer darf tuggen, und er wird es auch verlässlich.

  63. Es ist immer dasselbe. Unser Bundesrat ist ein eingeschüchtertes, profilloses Trüppchen. Ja keine offiziellen Statements gegenüber Staaten, die die Menschenrechte massiv verletzen, schon gar nicht irgendwelche Massnahmen, die einen dieser Machthaber verletzen könnte. Die Massnahmen mit der Swiss sind nur ein weitere Baustein zu diesem Gebilde.

  64. Wundert Sie das? Nach der monatelangen tagtäglichen „Beblödung“ und Propaganda-Berieselung der gleichgeschalteten sozialistisch-grün-progressiven Schweizer Dummschwätzer-Medien bin ich abgestumpft für so ziemlich jeden Bullshit, der jetzt noch abgedruckt wird. Ich persönlich habe längst mit den Massen-Medien abgeschlossen.

  65. Tja. Unsere Politik hat einfach zuviel Respekt vor dem „Big Business“. Jedes Mal wird gekuscht und bezahlt. Das war damals bei den Banken so, wo man mit Glück heil rausgekommen ist. Bei der Swiss(air) hat der Bund bislang aber krass versagt. Wenn „systemrelevante“ Unternehmen mit Gemeinschaftsgeld gestützt werden, dann muss auch der Finger der Gemeinschaft drauf bleiben. Probleme und Verluste zu sozialisieren, Gewinne aber zu privatisieren ist sowas von „old school“…

  66. V.a. die Medien hier in der Schweiz schreiben nur noch Bruntz. Uninformierte schreiben (zumeist links-grün vernebelte) Desinformation. Nur noch lächerlich.

  67. Die fünfte Kolonne ist zur Mehrheit angewachsen in den letzten Jahren. Jeder weiss, wer dahintersteckt. De facto ist die Schweiz eine Kolonie Deutschlands und damit der EU. Alle, die dies heute befürworten, werden hart auf dem Boden der Realität landen. Das wird in erster Linie die Jungen und solche im mittleren Alter treffen.

    • Die Schweiz eine Kolonie von Deutschland und der EU?
      Eher der 5. Kolonne…..

      Deutschland ist de facto (und auch de jure, siehe Aussagen verschiedener hochrangiger Politiker) nach wie vor eine „Kolonie“ (falsches Wort!) der USA, hat seine volle Souveränität niemals wiedererlangt – seit 1945.
      Die „BRD“ ist ein reines Besatzungskonstrukt ohne eigene Verfassung, das „Grundgesetz FÜR Deutschland“ ist fremddiktiert. Die Geheimverträge gelten nach wie vor.
      Es gibt auch bis heute keinen Friedensvertrag, Deutschland (und Japan?) ist immer noch Feindstaat der UN – der Krieg wurde somit nie beendet.

      Die „Grossmacht“ USA wiederum ist nur das Werkzeug ganz bestimmter, sehr mächtiger Kreise. Momentan sieht es danach aus, als ob diese Kreise das Hauptquartier nach China verlegen. Die USA wird anschliessend abgewrackt. Das Muster wiederholt sich.

      Also nochmals: Von wem ist die Schweiz Kolonie? Wer hat hier das sagen? Sicher nicht die Deutschen…

    • Offensichtlich bin ich nicht jeder – kannst Du mir sagen lieb Caroline, wer Deiner Ansicht nach dahinter steckt ?
      Und danke Dir lieber Sepp, das Du daran erinnerst, das Deutschland de facto noch im Krieg ist. Daran lässt sich dann so einiges von ableiten…

    • Voll Verschwörung! Warum beginnst Du nicht im Frühmittelalter, um Deinen Scheiss „herzuleiten“. Just shut up!

    • Nachtrag und dann „Shutte ich ab“:

      Wolfgang Schäuble:
      „Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen“

      Bundesrichter Dr. Dieter Deiseroth:
      „Es existieren allerdings weiterhin Souveränitätsbeschränkungen Deutschlands zugunsten der früheren westlichen Besatzungsmächte auf der Grundlage völkerrechtlicher Verträge aus den 1950er und 1960er Jahren, in die früheres Besatzungsrecht eingeflossen war. Diese Abkommen verschaffen zum Beispiel den USA nach wie vor erhebliche Handlungsmöglichkeiten in Deutschland, die nur sehr schwer zu kontrollieren sind.“
      Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Hier-muss-kraeftig-gegengesteuert-werden-3362307.html?seite=all

      Wolfgang Bittner:
      „Zwar wurden die im Deutschlandvertrag enthaltenen Einschränkungen der deutschen Souveränität durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag aufgehoben, aber nach neuen Verhandlungen mit den Alliierten wurden 1993 unter Berücksichtigung der globalen Rolle der USA wiederum souveränitätseinschränkende Bestimmungen in das Zusatzabkommen zum NATO-Truppenstatut aufgenommen. Das betrifft die Rechtsstellung der in der Bundesrepublik stationierten ausländischen Streitkräfte und deren Befugnis, die zum Schutz der Truppen notwendigen Sicherungsmaßnahmen zu treffen, wozu Eingriffe in das Kommunikationswesen und das System der Strafverfolgung gehören. Zu berücksichtigen sind ferner Einflussmöglichkeiten der USA im Wege verdeckter Nötigung und Erpressung. Danach lässt sich feststellen, dass Deutschland zwar theoretisch rechtlich souverän ist, praktisch jedoch nur über eine eingeschränkte Souveränität verfügt.“
      Quelle: https://www.westendverlag.de/kommentare/deutschland-kolonie-der-usa-die-weichen-wurden-in-der-unmittelbaren-nachkriegszeit-gestellt/

    • Bitte diesen hier freischalten, merci

      @Felsäsepp, ♥Dank für die Auffrischung der oft kurzen Erinnerungsspanne. weisst Du etwas über ähnliche Nachkriegsverträge zwischen der CH und den Allierten?

      @“Felsäsepp und andre Pfeiffen, wie z. B. auch Guy Tiger“: es ist keine „Vollverschwöhrung“ und hat auch nichts mit 1989 zu tun.

      Da solche Sachen nicht unbeding in den MSM breitgeschlagen werden – notabene auch sehr lange her – hier in visualisierter Form:
      https://www.youtube.com/watch?v=exO_-umPSd4

      @

  68. Spot on Herr Hässig! Eine Anbiederung sondergleichen…. unglaublich, aber passt bestens ins Bild das wir dieser Tage abgeben. Eine Panne reiht sich an die andere……

  69. Hier der wichtigste Abschnitt:

    „Wo Leute und Firmen sind, da gibt’s Nachfrage, und wo’s Nachfrage hat, da entsteht Angebot.“

    Hier hat jemand die Marktwirtschaft verstanden! 👍

    Das Gleiche gilt für die Banken.

  70. Ein Inder darf dank der Schweiz-feindlichen Preispolitik der SWISS zu einem Tarif von Indien über Zürich in die USA und zurückfliegen, der deutlich unter dem Preis des Tickets Zürich – Indien retour liegt. Und dabei liegt die Gepäckfreigrenze für den Inder in manchen Fällen bei diesen Sondertarifen in Economy bei 40kg.

  71. Typisches germanophobes Verhalten der Neuzeit.

    Der Selbsthass, die Selbstverweigerung, die Realitätsverweigerung sind überwältigend. Gesunder Menschenverstand bleibt auf der Strecke. Wen wundert’s, das in Landen in denen Pop- und Pornostars, Gretas und anderen Schulverweigerern gehuldigt wird und diese als Zukunftsidole und Vorbilder gelten, die Selbstverleugnung ganz weit oben steht.

    Es geht auch der Schweiz und den Schweizern noch immer viel zu gut.

    Früher hiess es mit Sport, kaltem Wasser und frischer Luft das eigene Immunsystem stärken. Heute wartet der Schweizer, gebannt, mit der Nasenspitze am Bildschirm wartend, dass ihn eine Impfung Zukunftstauglich macht.

    Früher hiess es Adel verpflichtet, heute heisst es Adel vernichtet.

    Früher machte Not erfinderisch. Heute macht Überfluss überdrüssig.

    Irgendwann hiess es: „Macht sie dick und impotent!“ Sie haben’s geschafft.

  72. Ein bisschen absurd schon; wenn man es sich aus der Optik der EU-Skeptiker und begnadigten Schweizer-Nabelschauer betrachtet.
    Aber wenn wir den Flieger mit dem Schweizer Kreuz nicht mehr hätten oder wenn die Lufthansa dieses einfach umspritzen würde … Den Zubringerdienst könnte sie ohne weiteres übernehmen, aber
    -der Kloten-HUB würde nur noch von Deutschlands Gnaden weiter existieren.
    -ein schöner Teil der Schweizer Identität würde verloren.
    -Und Identität stiften würde das gewünschte Kampfflugzeugen nur beschränkt, dürfen diese doch nur nach Bewilligung in die umliegenden EU/NATO Staaten fliegen.
    Also: Danke Deutschland, dass wir noch dabei sein dürfen.

    • Der Artikel laesst für einmal die sonst übliche gute Informiertheit missen: Der Kredit des Bundes für die Swiss darf nur für die Swiss verwendet werden und ist an eine Reihe anderer Bedingungen geknüpft. Und: er ist wie jeder Kredit rückzahlbar. Die Beihilfen Deutschlands an die Lufthansa dagegen sind Kapitalspritzen à fonds perdu und kommen dem Lufthansa Konzern insgesamt zugute, also auch der Swiss. Die Retter des Konzerns sind die Deutschen allein und sie erlauben es uns Schweizern aber, die Swiss besser zu stellen als andere Mitglieder des Konzerns. Danke, merci, grazie mille Deutschland !!!!!!

    • ja, und deshalb haben sie auch eine so schwaches Parlament und einen Grüss August Bundesrat mit einer unsäglich aufgeblähten selbstherrlichen Verwaltung verdient!

  73. Es jubeln genau jene Medien und politischen Gruppen, die uns weismachen wollen, dass die möglichst nahe Anbindung an die EU die wahren Lösungen für die Probleme in unserem Land bringen wird.
    Ist das Naivität, Intelligenz, Lebenslüge oder gar Boshaftigkeit?

  74. So lange die Mehrheit der Politiker in Bern auf den Knien nach Brüssel pilgern wollen, werden wir freiwillig Milliarden der EU andienen. Die ausländischen Firmenbosse die wir hier haben, natürlich auch. Wenn wir dann den Rahmenvertrag haben, wird es noch mehr kosten, aber dann nicht mehr freiwillig. Auch die Zuwanderung von Arbeitskräften und Flüchtlingen wird uns immer mehr die Sozialwerke plündern. Und wie bei der Swiss, klatschen unsere Politiker. Viele von ihnen hoffen natürlich, einmal in Brüssel ein hohes Amt zu bekleiden. So wie unsere Doris das vormachte.
    Das Ende wird sein, dass die Schweiz auf dem Wohlstandsniveau der EU hart aufschlagen wird. Wollen wir wirklich Zustände wie in Italien, Frankreich oder den Balkanstaaten ? Es geht immer schneller in diese Richtung. Bitte hört auf damit, stimmt ja zur Zuwanderungsinitiative.

    • Andere Frage. Wieso sollte ein Schweizer denn mehr Wohlstand verdient haben als jemand aus Italien, Frankreich oder den Balkanstaaten?

      Das Kartenhaus ist bereits für Millenials und Gen Z zusammengebrochen. Unsere Löhne sind tiefer, die PK ein Witz und Wohneigentum selbst für Studierte ohne wohlhabende Eltern ein Traum. Die einzigen die noch die Augen schliessen sind die 45+ Jährigen welche ihren Luxus wollen – auf Kosten der Jungen.

    • Was ist denn Deine Vision einer „unabhängigen“ Schweiz? Hast Du überhaupt eine oder ist alles nur Gefasel?

    • Ein Gedankenspiel fände ich mal richtig gut, wenn in der Schweiz das gleiche Lohnniveau herrschen würde wie ringsherum !
      Dann müsste die Schweiz sich dem harten Konkurrenzkampf der anderen Länder stellen. Um das zu vermeiden denke ich, ist man hier so gegen eine Mitgliedschaft in der EU..

    • Den Verstand haben die Schweizer schon früher verloren, jetzt verlieren sie auch noch den Wohlstand . . .

    • @Nelfisop
      Je mehr billige Leute aus aller Welt zu uns kommen, desto schlechter werden auch die Löhne für unsere Jungen. Und desto mehr werden unsere Sozialsysteme von Leuten geplündert, die nie einbezahlt haben. Darum ist es wichtig, diesen gewaltigen Zustrom endlich zu stoppen.

    • In Italien liegt die Wohneigentumsquote bei rund 80 % … ich freue mich, dass wir das bei uns auch bald haben werden.

    • @Nelfiso: Das ist eine sehr typisch schweizerische Frage. Gegenfrage zur Gegenfrage: Denkst du ernsthaft, dass ein Italiener, ein Franzose oder ein Balkanese zugunsten der Schweizer auf Wohlstand verzichten würde?

      Was ist mit den Südamerikanern, Afrikanern, Indern, Chinesen?

      Was ist mit den Politikern, den Milliardären, den Pharmakonzernen, den Herzchirurgen am Unispital, den Maskenverkäufern vom Züriberg?

      Wie lange ist ein Kartenhaus ein Kartenhaus? Wie lange kann man dem Kapitalismus fröhnen und applaudieren, bis man selbst von ihm gefressen wird?

      Ressourcen sind begrenzt. Teilen von Ressourcen führt zu vermindertem Wohlstand. Teilen von Ressourcen ohne Gegenleistung ist zwar moralisch richtig, ohne Not jedoch in einer kapitalistischen Welt einfach nur dumm.

      Der Konkurs der Swiss ist keine Not. Ist ja auch nicht so, dass es das erste Mal wäre, dass diese unfähige Firma konkurs geht. Diese Alimentierung ist einfach nur dumm.

    • Ist schon gut, wenn die Schweizer bei der Zuwanderungsinitiative stimmen gehen. Aber man darf – egal wie das Ergebnis herauskommt – keine grosse Änderung der Politik hier erwarten. Wie die Masseneinwanderungsinitiative wird auch diese Initiative – wenn sie nicht nach dem Wunsch der fremdländischen Machtträger ausfällt – nicht durchgeführt. Der Wille des Volkes ist unerheblich.

    • @Die Schweiz verliert den Wohlstand

      ist das so? Wo ist dieser Wohlstand? Das ist eine Illusion die man leicht nachweisen und belegen kann. Eine andere Frage ist: akzeptieren wir die Realität? Die wirtschaftliche Ungleichheit ist in der Schweiz grösser als angenommen, Einkommen und Vermögen sind in unserem Land sehr ungleich verteilt. Gegen unterschiedlich hohen Wohlstand hat niemand etwas einzuwenden! Aber wenn die grosse Masse, das Volk, seit über 30 Jahren keine Reallohnzunahme oder gar noch das Gegenteil hinnehmen muss, während sich eine Minderheit in der gleichen Zeit dumm und dämlich verdient, dann ist das eine Schweinerei! Und dass die Sozialausgaben auch vom Volk und nicht von dieser Minderheit finanziert werden ist ein Skandal. Wenn Sie die Verschuldung der Privaten (einschl. Konsumkredit), die fiskalische Rückverteilung, KK-Kopfprämie und 2. Säule ggn. „Bewertung“ des Immobilienbestand vs. Wohnungsleerstand aufsummieren, dann sind wir ärmer als die EU. Berücksichtig man zudem die Verflechtungen mit der EU und der gegenseitigen Abhängigkeit an, ist klar, dass das volkswirtschaftliche Überleben der Schweiz am seidenen Faden hängt. Interessant wird es noch werden, wenn die s Immobilienbesitzer in unserem Land demnächst feststellen werden, dass das aktuelle Modell dazu führen muss, den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum am eigenen Leibe festzustellen.

  75. Schweizer Medien – allen vor an Blick – sind nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Unfreiwillig spielen sie der SVP einen Steilpass in Sachen Begrenzungsinitiative, die sie vehement bekämpfen.

    • …witzig, wie ein kleines, schreiendes Kind das sich benachteiligt fühlt. Immer wieder wird deutlich, wie sehr sich einige Menschen von den grossen, bösen Deutschen abgegriffen fühlen… durch genau diese, dummen Artikel bekommen solche Themen „Macht“ und der Schweizer steht immer als das kleine, schreiende Kind und der Deutsche als der böse, grosse Bub da, der allen weg tun will. Lächerlich!

  76. Die Schweiz und das Parlament hat schon seit Jahren ein Problem mit Themen wie Unabhängigkeit, Stärke und Durchsetzungsfähigkeit. Man sieht es am dem Kuschelkurs mit der EU und dem gefälligen Verhalten wenn es um Bankgeheimnis geht.

  77. Die jetzige SWISS ist zukunftslos! Keine Chance. Die SWISS hätte man in den letzten Monaten problemlos abwickeln und zerschlagen können, um bspw. auf der Basis der schlanken und ranken HELVETIC eine neue, kleinere, aber dafür zukunftsfähige Airline aufzubauen. Neuwertige Flugzeuge werden jetzt massenhaft zu Schleuderpreisen auf den Markt geworfen…

    • Hört sich wie ein Copy/Paste aus dem Jahre 2001 an: Man ersetze einfach SWISS mit Swissair und HELVETIC mit Crossair…

    • Pb das dann ein abwicklungsinterval wird ? Alle 20 groundet die Schweiz ihre Luftfahrtlinie ?

  78. Einfach mal zur Erinnerung, für was das Geld ausgegeben werden wird:
    – Löhne an unkündbare Piloten (!) die auch noch die Frechheit haben, trotz völlig fehlender Arbeit ihr Pensum zu erhöhen
    – Für die nächsten Jahrzehnte nicht mehr benötige Leasingverträge an einen Milliardär in Wilen SZ, der sich eigentlich mit Helvetic verspekuliert hat
    – Kreditkartenfirmen, die im Falle einer Pleite einen Teil der Kunden hätten entschädigen müssen
    Etwas ist sicher: Pleite gehen lassen wäre das richtige gewesen. Wahrscheinlich hätte die Lufthansa eh bezahlt. Und wenn nicht, dann hätte man von Grund auf etwas Neues aufbauen können. Ohne Altlasten wie Ebner und die überzahlten Piloten.

    • A propos überbezahlte Piloten:

      400 Millionen für den letzten Rentner – die Swissair-PK schwimmt im Geld:

      Es war die wohl bedeutendste Firmenpleite der Schweiz:

      2001 musste die Swissair ihren Flugbetrieb einstellten. Rund 10 Milliarden Franken mussten die rund 10’000 Gläubiger abschreiben, 63’000 Aktionäre konnten ihre Aktien ins Altpapier geben.

      Doch für eine Gruppe fliesst das Geld weiter: Es sind die momentan 3641 Rentner der Allgemeinen Pensionskasse der SAirGroup (APK). Sie haben laut Blick 2017 eine Extrazahlung von bis zu 16’450 Franken erhalten – zusätzlich zur regulären Jahresrente. In Jahr zuvor waren es bis zu 7050 Franken extra.

      Und das kam so:

      Die APK ist eine reine Rentenkasse. Neue Pensionäre kommen nicht mehr hinzu, im Gegenteil: die Bezüger sterben laufend weg. Die APK muss ihr Vermögen so verteilen, dass die jetzt Versicherten lebenslang eine Rente bekommen. Und das Vermögen ist gross: 1.7 Milliarden Franken.

      2073 hätte die APK laut Prognosen nur noch einen Rentner. Der verhältnismässig lange Zeitraum kommt daher, dass in der Pensionskasse auch Menschen versichert sind, die bereits in jungen Jahren eine Rente beziehen – zum Beispiel wegen einer Invalidität. Würde die APK nur reguläre Renten ausbezahlen, blieben laut der Berechnungen des «Blick» für ihn, den letzten Pensionär, rund 400 Millionen Franken übrig…

      Quelle:

      https://www.blick.ch/news/wirtschaft/finanzielle-hoehenfluege-fuer-swissair-rentner-der-letzte-rentner-bekommt-400-millionen-id7974076.html

    • zu dumm für eine eigene airline means zu dumm für den dummen rest…

      die atlantiker kontrollieren sauerkrautländ inkl. lufthansa oder deutsche bank nach ihren belieben und der rest dieser schwindligen fiat_eu wird
      sich inkl. der aussterbenden schweizer rasse wohl oder übel anpassen