„Da wird die freie Marktwirtschaft zerstört“

Die Zentralbanken hätten mit ihren Negativzinsen seine absolute Überzeugung vom System erschüttert, sagt Hans Geiger. SNB, Fed, EZB: Sie schaufeln unserer Ökonomie das Grab.

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  1. Die Negativzinsen auf staatlich verordnete Vorsorge ist reiner Diebstahl! Genau so muss man das Delkredererisiko auf der staatlich verordneten Währung als Betrug definieren.
    Diese Erkenntnisse sind kausal zum Sinn und Zweck der Geldschöpfung zu verstehen!
    Wo bleibt die Judikative? In verordneter Agonie, wie beim Dulden der Indoktrinierung des Steuer- und Sozialzahlervirus, welche als weltweit kreiertes Phantom zu erkennen ist. Voraussetzung: verstehen der Auswirkung der Schuldengelumlage zur Abdeckung der Bedürfnisse mittels gegenseitiger Leistungserbringung!
    5 Minuten Nachdenken, also Aktivierung des Denkvermögens könnte ausreichen?

  2. Welche freie Marktwirtschaft?
    Auf welchem Markt war, ist und wird jemals freier Wettbewerb herrschen?
    Die Rahmenbedingungen werden laufend zugunsten derer verschoben die es sich leisten können auf die Entscheidungsträger Einfluss zu nehmen.

  3. Deflation ist böse, Deflation ist des Teufels, Deflation killt die Wirtschaft, darum muss um jeden Preis Inflation her.

    Im Ernst? Ich habe noch gar nicht bemerkt dass die Elektronikbranche, wo die Mutter aller Deflationen seit Jahrzehnten tobt, schon pleite gegangen ist…

    Oder ist das nur eine Ausrede der Schuldner die die Schuldenlast weginflationiern wollen…

    • Sinkende Preise bei der Elektronik haben mit Deflation nix zu tun. Da gehen dank Wettbewerb Produktions- und Distributionskosten in den Keller. Hat mit sinkender Geldmenge (Deflation) nichts zu tun.

      Sie wollen keine Deflation. Falls doch, haben Sie keine Ahnung davon.

  4. Die Irrlehre der freien Marktwirtschaft wird auch heute noch immer gerne erzählt. Eine freie Marktwirtschaft gabs noch nie. Die Finanzindustrie wurde immer durch irgend jemanden gesteuert. Heute ist das bei der rein politischen Euro-Schrottwährung besonders krass. Da werden Sparer warm und kalt enteignet und angelogen durch eine nicht demokratisch legitimierte Institution. Dem Draghi würde ich keine Kravatte abkaufen. Die SNB sehe ich eher als Opfer. Finanzpolitisch gesehen läufts da schlimmer als damals bei der KPdSU.
    Nun zu Herrn Prof. em. Hans Geiger: Bedenklich stimmt mich, dass eine früher massgebliche Lehrperson erst im höheren (narrenfreien?) Alter zu dieser Erkenntnis kommt und zu den Irrlehren steht (was nicht sein darf kann nicht sein?), von seiner Person her finde ich doch sympathisch, ja sogar weise, dass er diese Tatsache frank und frei erkennt und dazu steht.
    Fazit: Wurde früher versteckt und wohlformuliert gestrickst und manipuliert, treten heutzutage Betrug, Beschiss, Manipulation, Lügen, Enteignungen etc. offen auf. Persönlich steuere ich dem entgegen, indem ich besonders kritisch und engagiert die Entwicklung verfolge, wohlwissend, dass meine Meinung nichts bewirkt. Aber dass ich das dank ITC tun kann, beruhigt mich (etwas….). Auch kann ich dank ITC meine Anlagestrategie klar auf die heutigen Unverschämtheiten ausrichten.
    Und noch etwas: Ich wünsche Theo Waigel ein langes Leben und dass er als grösster Eurotrickser noch klar zugeben muss, das Volk angelogen und hinters Licht geführt zu haben, obwohl ich da etwas skeptisch bin: Solche Typen geben nie etwas zu („Ehrlichkeit ist eine Währung“, da ist die Lüge schon im Titel enthalten…)

    • @Rueckbauer
      Kann man alles nur unterstuetzen!
      Man wird den Eindruck nicht los, dass noch heute an den Hochschulen die jungen Menschen desinformiert und belogen werden. Sie sind halt alle von den Bankstern finanziert.
      Kan mich erinnern, dass man an der UNI-Zuerich einen UBS-Hoersaal einrichten wollte. Die Menschen werden leider massivst gehirngewaschen von den Professoren.

    • Nein Herr Rückbauer! Die Sparer werden nicht enteignet. Die Verzinsung der Bankguthaben ist ökonomisch nicht zu begründen; denn die Banken schöpfen das Geld, sie können mit den Kundenguthaben, entgegen der Irrlehre der Fakultät Ökonomie (Sekte der Elite), für sich keine Aktivgeschäfte tätigen. Man kann das Geld für sich nur einmal ausgeben. Mit der Schöpfung ist dieses „Naturgesetz“ umgesetzt.
      Die Irrlehre aus der betreuten Bildung gilt es als solche zu erkennen und sich vom Virus Zahler zu befreien!

  5. Der Herr Professor hat sich versprochen. Er wollte wohl sagen, „die freie Marxwirtschaft“…

  6. Die Zentralbanken haben ihre Klientel, das sind die Besitzer von Aktien, Obligationen und Immobilien und die Staaten, die auf Pump leben.

  7. Es fehlt an Zinsspanne:

    https://www.handelszeitung.ch/konjunktur/ezb-europas-banken-droht-stress#

    Bei heute gleich hoher Inflation wie vor 12 Jahren war der EZB Leitzins 300 Basispunkte höher:

    https://www.global-rates.com/interest-rates/central-banks/european-central-bank/ecb-interest-rate.aspx

    https://de.global-rates.com/wirtschaftsstatistiken/inflation/verbraucherpreisen/hvpi/eurozone.aspx

    Ein ganzer Kontinent wird in Geiselhaft genommen für eine falsche Idee aus der Wirtschaftswelt von vor über 30 Jahren …

    • Nebenan wurde die heute im Null- und Negativzinszeitalter fehlende Passivmarge gut erläutert:

      https://insideparadeplatz.ch/2019/06/07/halleluja-nullzins-fuellt-kantonalbank-saecke/#comment-280598

      Also der Umstand, daß man beispielsweise bei einem Leitzins von 2% nur 1% Guthabenverzinsung erhielt.

      Heute jedoch ist bei einem Leitzins von ./. 0,75% in der Schweiz die Guthabenverzinsung 0% oder sogar leicht positiv.

      In keinem anderen Kontinent gibt es so viele Bankaktien, die während der vergangenen Dekade 90% und mehr an Wert verloren haben wie in Europa (speziell Italien, Spanien, Portugal, Griechenland).

      Während in Staaten, die nicht von der amerikamischen Hypothekenkrise betroffen waren wie Australien und Kanada die Höchststände des Jahres 2007 durchwegs übertroffen wurden.

      In beiden Staaten gibt es übrigens noch eine Aktiv- und eine Passivmarge, d. h. aktuell Tagesgeldzinsen und Kontosparen mit ca. 2% Guthabenverzinsung.

      Einen ganzen Kontinent mit einer Kaskade von wirtschaftlichen Fehlanreizen zu ruinieren um sich wie gestern Mario Draghi hinter Ausflüchten und Lügen zu verstecken ist einfach nur erbärmlich.

  8. Die „freie Marktwirtschaft“ gibt es so nicht. Auch bei der SVP nicht (z.B. Subventionen für Landwirtschaft).

    Die „freie Marktwirtschaft“ ist ein Modell, eine Fiktion.

    Sie zu predigen, sich jedoch durch Preisabsprachen dem Wettbewerb zu entziehen, ist doppelbödig. Dies gilt auch für das Gewerbe. Zum Beispiel das Baugewerbe.

  9. Zentralbanken wie FED? Diese Zentralbank gehört den größten privaten Geschäftsbanken der vereinigten Staaten, wie Rothschild, Warburg, Goldman Sachs, Morgan und weiteren. Das heißt die Besitzer der FED verstecken sich hinter einem undurchsichtigen Geflecht von Unternehmen. Unternehmen die die „freie Marktwirtschaft“ nach Ihrer Lehre des ökonomischen Nutzens bearbeiten! Und gerade diesen Unternehmen wollen Sie den Totengräber nachsagen? Tja, Weltbilder werden auch vom Markt geregelt…

    • .. und hinter den von Ihnen genannten Banken stehen massive Vermögen der Israelis.

      Den Reim auf die US-Politik mögen Sie selbst vornehmen.

    • Genau dort liegt der Hund begraben, dass die FED wegen der Besitzverhältnisse wie von C. Lüthi erwähnt nicht unabhängig ist. Die Mär von der freien Marktwirtschaft, wer glaubt das noch. Die Globale Wirtschaft wird doch durch und durch von Eliten gesteuert bzw. manipuliert. Unsere SNB wird bei diesen Manipulationen gezwungen mitzumachen.

    • @ Jean

      Welches sind denn in Ihren Augen die „Eliten“?

      Können Sie den Allwetter-Begriff inhaltlich definieren?
      Sonst reden alle vom Reizwort oder der Worthülse „Elite“ und keiner weiss, was damit gemeint ist.
      Besten Dank.
      mfG

  10. . . . da wird mehr als nur die freie marktwirtschaft zerstört!

    die snb mit ihrer strategie und bilanz wird zum unkalkulierbaren risiko für die schweiz. dazu werden werte vernichtet die teils auch in direktem zusammenhang mit der geldpolitik der snb stehen, aber auch durch überforderte aufsichtsbehörden und einer politik die in der rolle als oberaufsicht ebenfalls komplett versagt. mit blick darauf wie die politik in den vergangenen wenigen jahren es geschafft hat die schweiz zu schwächen und „parteiprogramm“ für die nächsten jahre vorallem umwelt- und klimapolitik ist, während die snb selber nicht von der fragwürdigen geldpolitik abweichen will, steht eine noch grössere schwächung der schweiz bevor. da aber ein grossteil der #klimaschützer sowieso auch der eu beitreten wollen, kann man bereits jetzt sagen viel vergnügen dann unter dem diktat aus brüssel und als „milchkuh“ der eu…

  11. Das sehe ich nicht so:

    Die Zinsen sind Marktzinsen. Und wenn die Preise fallen wegen Produktionsverbesserungen (Computerisierung), billigen China Produkten, billigem Erdöl usw. so schlägt das auf die Zinsen durch.

    Die Zinsen fangen per Saldo weltweit lediglich die Inflation oder Deflation auf.

    Weltweit sind die Realzinsen per Saldo Null, weil die Geldhaltung per se nichts reales produziert.

    Was hingegen nicht geht, ist, dsss die SNB die Negativzinsen noch mehr ins Minus drückt, um dadurch einen Gewinn zu erzielen.

    Dieser Gewinn wird der eigenen Volkswirtschaft entnommen.

    Marc Meyer

    • @ Professor Dr. Marc Meyer

      Diese Zinsen seien Marktzinsen behaupten Sie???
      Entschuldigung, aber das ist nun wohl der allergroesste Witz, den man hoeren kann.
      Wer legt die Zinsen fest?
      Welche „Notenbanken“ sind es?
      Wollen Sie auch noch behaupten, wir haetten werthaltiges Marktgeld, Boersenmaerkte, usw…?
      Selbst auf den Banknoten der SNB steht nichts von Geld! Es handelt sich nicht wirklich um Geld, sondern um Gehirnwaesche. Die Menschen werden schon irgendwann realisieren, dass es sich nicht wirklich um Geld handelt. Aber wahrscheinlich kommt die Erkenntnis erst, wenn es schon zu spaet ist.

      Lieber Herr Meyer, der Zusammenbruch des KREDITSCHNEEBALLFINANZSYTSTEMS wird vielleicht schon bald die unwiederlegbaren Beweise liefern, dass wir nie wirkliche Maerkte hatten.
      Wir staunen schon, wie weit die verabreichte Desinformation und Gehirnwaesche von Hochschulen und Sytemmedien hinreichen.

      Weil das ganze Finanzsystem der Banken und Notenbanken lediglich auf der Grundlage von systematischer Aufschuldung durch Bilanzverlaengerungen aufgebaut ist, wird irgendwann der Zusammenbruch kommen.

      Die Zinsen mussten in den letzten Jahrzehnten immer weiter herabgesetzt werden, weil die durch Bankbilanzverlaengerungen entstandenen Schuldenberge, nicht mehr verzinst werden koennen, mit hohen Zinssaetzen.

      Negativzinsen bedeuten lediglich wettbewerbswidrige, unrechtmaessige Bankenbereicherung, und werden den Zusammenbruch nur noch beschleunigen.

      Wir sehen es so, dass das parasitaere Grossschmarotzertum, die Zinsen immer so zurechtbiegt, dass dabei groesstmogliche Bereicherung fuer sich selbst stattfindet.

  12. Die Zinsenkrise wird alle Sparer, und dazu gehören in der Schweiz auch alle, die in die Sozialwerke einbezahlt haben und alle, die Geld auf der hohen Kante haben, ruinieren. Besser fahren zunächst die Schuldner, deren Schulden mit der Inflation wie der Schnee im Frühling davonschwimmen. Doch werden auch sie am Ende des Tages zur Kasse gebeten, wenn die von den Sozialisten angestrebte grosse Umverteilungsaktion beginnt. So wie es in der Schweiz mit den angeblich nötigen Negativzinsen, dem Zerfall der Pensionskassenrenten und der staatlich kleingeredeten Inflation, mit der die Spargelder gezielt weginflationiert werden, bereits der Fall ist. Ihren Anfang nahm die Krise mit der Verpflichtung der amerikanischen Hypothekenbanken durch Bill Clinton, jedem, auch wenn er es sich nicht leisten konnte, den Erwerb eines Hauses zu finanzieren. Die Linken verschweigen bis heute die katastrophalen Auswirkungen, dieses Eingriffs Clintons für die Weltwirtschaft. Die wertlosen Hypotheken wurden gebündelt und den leichtgläubigen Kapitalisten, darunter auch der UBS, als sichere Anlage angedreht. Aus der Hypothekenkrise entwickelten sich die Bankenkrise, die Schuldenkrise und, nachdem die öffentliche Verschuldung wegen sozialistischer Wahlversprechen in den meisten Staaten ausuferte, in der Zinsenkrise, weil die Notenbanken auf Druck der Politik begannen, die Zinsen immer weiter zu senken und unbegrenzt Staatsanleihen, die niemals zurückbezahlt werden können, aufzunehmen. Mit dem Geld aus den Staatsanleihen finanzierten die Regierungen den ausufernden Wohlfahrtstaat und die Exporte der Industrie. Hans hat recht. Mit vernünftigen Gründen lässt sich eine solche Finanzpolitik nicht mehr begründen. Die verfassungsmässige Aufgabe der Nationalbank, die Stabilität des Geldwertes zu erhalten, wird auf dem Buckel des Volkes ins Gegenteil verkehrt. Das Ganze ist nur möglich, weil unsere Bundespolitiker und die Medien als Steigbügelhalter der Sozialisten, deren Ziel die Destabilisierung des Landes und der Anschluss an eine, so hoffen sie, sozialistische EU ist, und von ein paar Grossunternehmern, vertreten durch die Economiesuisse und ähnliche Verbände die die FDP gekapert haben, agieren. Die neu entdeckte Liebe von Frau Gössi zur Umwelt ist nur ein billiges Ablenkungsmanöver und soll verdecken, dass es die FDP und die SP sind, die aus den obigen Gründen die unbegrenzte Immigration betreiben, die die flächendeckenden Überbauung in den Agglomerationen, Dichtestress der Bevölkerung und Zerfall der Sozialwerke zur Folge haben.

    • Sie haben die Entwicklung genau aufgezeigt, Kompliment. Es begann mit den Liar Loans in den USA, mit denen Eigenheime für Nichterwerbstätige oder Schlechtverdiener finanziert wurden. Was unter Clinton begann, wurde unter Bush weiter unterstützt. – Wann endlich stehen die Eidgenossen gegen die SNB-Führung auf? Von den Politikern ist nichts zu erwarten. Die sind ständig im Wahlkampfmodus. Und seit „Rockstar“ (Tagi) Hildebrand ist Kritik an der SNB ein Sakrileg.

    • Wow, nun ist alles klar und wir wissen wer an allem Schuld ist.
      Echt? (nur zur Sicherheit: Dies ist ironisch gemeint.)
      Herscho

    • Man hat sozusagen die property Käufe der ärmsten Schicht der Amis finanziert. Also Ca.100 Mio.Leuten eine Wohnung geschenkt. Wie nennen wir das nun ? Nächsten Liebe oder transatlantische Erpressung?

  13. Dann soll doch dieser Herr Geiger sagen wie ER es besser gemacht hätte.Kritisieren ist leicht aber es braucht dazu handfeste Gegenargumente.