„In meiner Zeit hatte noch jede Bank ihren Stallgeruch“

Heute wird wild gewechselt, wie Iqbal Khans Abgang bei der CS zeigt, sagt Hans Geiger. Dabei verlören die Banken ihre Seele.

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  1. Stallgeruch und Börseninsider-Geschäfte
    Stallgeruch und Bargeldeinzahlung über 1 Mio.

    Dies war damals ohne Einschränkung möglich. Unter Vorspiegelung von bürgernahem Banking.

    Letztlich eine bauernschlaue Ablenkungsaktion.

    Dahinter verbarg sich meist ein ausgeklügeltes Insider-Clübli-System, von dem ganz Wenige ganz viel profitierten.

  2. Am Börsenring am Bleicherweg blieben die allermeisten Händler
    das ganze Berufsleben bei der gleichen Bank.
    Bei der SKA waren die beiden Aktienhändler Grossenbacher und
    Pfändler bis zur Pensionierung im Einsatz.
    Die beiden waren bei Lehrlingen gefürchtet, weil sie einen Tritt in den Allerwertesten riskierten, wenn sie bei der Auslosung mit den blauen Zetteln einen Fehler machten.

  3. Stallgeruch !!

    Anscheinend handelt es sich um Sauenstaelle. Wahrscheinlich nicht mal so daneben.

    Die Bankiers haben ihr Kreditschneeball-Finanzsystem nicht eingerichtet, damit es der Bevoelkerung und den sogenannten Staaten moeglichst gut geht, sondern damit sich diese bei ihnen endlos verschulden, mittels immer neuen Kreditvertraegen.

    Geld haben diese Sauenstaelle ja nicht wirklich, sondern lediglich Kreditvertraege fuer die Schutzgeldgebuehren erpresst werden, die den Namen Zinsen und Zinseszinsen tragen.
    Wucherzinsen und Wucherzinseszinsen waeren aber eigentlich die richtige Bezeichnung !

    Diese Sauenstaelle erbringen ausser diesen endlosen Kreditvertraegen auch noch eine andere Glanzleistung:
    Weil die Schuldenberge, die sie zuvor erzeugt haben, bereits so hoch sind, dass kaum noch Zinsen aus dem Kreditschneeballsystem herausgepresst werden koennen, beginnen sie jetzt einfach mit Negativzinserpressung auf den Bankkontoguthaben, welche die arbeitende Bevoelkerung zuvor mit Arbeit verdient hatte, abzukassieren.
    Es handelt sich somit nicht nur um Sauenstaelle, sondern um ein System des parasitaeren, betruegerischen, kriminellen Grossschmarotzertums!

    Und wenn das Bundeshaus und die Kantone diesen Dreck foerdern und unterstuetzen, dann gehoeren sie ebenso dazu. Schliesslich helfen sie ja tatkraeftig, damit die Bevoelkerung ausgepresst wird, durch die Betreiber dieses Kreditschneeballsystems.

  4. Sehr geehrter Herr Geiger, war es in der Vergangenheit wirklich besser ?
    Nein, ich erinnere mich an „1977 / SKA“ Stallgeruch; in ZH wusste man nichts davon, alle waren „zutiefst gerührt“. Texon war ein fremdes Wort, vielleicht eine Provinz Mexico ?
    Betrüger, Glücksucher, Rüpel und Abzöcker hatten nur eine bessere Tarnung . . .

    • @ Manciadi:
      1977 arbeitete ich seit 7 Jahren bei der SKA und realisierte, dass der Stallgeruch der Bank abscheulich war, abgestanden, vorbei. Da haben Sie 100 Prozent Recht. Die Führung hat dem Stall darauf mit viel Energie und auch Glück ein neues, offeneres und bescheideneres Gesicht und Klima gegeben. Das war ganz anders als das alte Bild, auch ganz anders als das Klima von SBG und SBV.

  5. Sehr richtig, Hans ! Zu deiner Zeit war alles besser ! Aber Achtung: „Stallgeruch“ war damals, weil noch mehr Leute aus der Bauernsame stammten und am Morgen zuerst Stallarbeit zu erledigen hatten, bevor sie zur Bank kamen und keine Zeit mehr zur Körperpflege blieb !! Als Vertreter der Bauernpartei solltest du das eigentlich wissen, Hans !

  6. Es hat schon öppis an Wahrheit….
    Wenn man schaut einige Erfolgreiche Firmen, dann ist so….amfangen bei Ikea, Microsoft, Berkshire Hathaway, GS, Apple…unsw.
    Heute ist vielleicht komplex, als damals und wenn ein junge talentiert nicht in diesen Alterklasse gelingt etwas zu bewegen, dann entweder ist “ ganz ausserördentlich“ oder sonst verloren…deswegen ist verständlich auf kurzen Frist. Langfristig wäre noch anderes gewesen natürlich…
    Aber mein Punkt ist ein andere hier und vergessen wir nicht, dass in der Schweiz sehr wenig “ wirklich Brillianz“ gab, die nie zum Zuge gekommen ist, da Meinungverschiedenheit oder als Jobs würde sagen “ man war der richtige Man aber 5 Jahren im Voraus…“. Neben diese mein Punkt ist, dass keine Bank hat heute wirklich eine egene „USP“ die so nennen kann. Alle nehmen die gleiche Berater und machen das gleiche. Auch hier wenn wir schauen die Sillicon Valley und Seattle sehen wir, dass die grossere Firmen sich stark differenzieren trotzdem: Amazon macht anders als Microsoft, und Apple anders als Google. FB hat eine enzigartig USP….sie sind Erfolgreich….das wäre für mich eine Erfolgreich, Notwendige und Hinreichende Stallgeruch!😉

  7. Im Niedergang ist sich jeder selbst der nächste. Ueber alles legt sich ein süsslicher Leichengeruch….

    • An die Institution, welche den König der Welt vertritt! So sprechen sie denn auch wie Priester oder der Papst zu Ostern. Blumige rührende Worte, bewegende echt vorgegaukelte Emotionen, man könnte meinen, sie glauben die Märchengeschichten jeweils selber, den die Vermögensverwalter jeweils von sich geben. Rührend, überzeugend Herz ergreifend, bitte ein Taschentuch!

  8. Erstaunlich. Weltweit agierende Technologiekonzern generieren die Mehrheit der Wertschöpfung aus dem „Stallgeruch“.

    Und hier stellt man sich die Grundsatzfrage, weil man sich mit Outsourcing & Kosteneinsparung fast geruchlos desinfiziert hat.

    Quo vadis Switzerland Brand? Schau doch einfach mal nach aussen.

  9. @ „Stallgeruch“

    Heute riechts nach Armani und Tom Ford for man.
    Es gibt zwar noch einen Kaffee , jedoch ohne Sprüngli Praline, weil ausserhalb Budget.

    Mittagessen ohne … und Zeitmeter läuft mit.

    Willkommen in der neuen Banken-Welt!

  10. Bei der Partners Group in Baar gibt es keine derartigen egomanischen Gockelkämpfe. Da kann einer CEO sein für drei oder vier Jahre und tritt dann wieder ins zweite Glied zurück. Der Stallgeruch kann sich also auch so manifestieren.

    Jede Rochade bei diesen Banken führt dazu, dass das Misstrauen gegenüber diesen giergetriebenen Exekutives noch grösser wird.

    In spätestens 10 Jahren werden wir sehen, dass die Partners Group eine höhere Börsenkapitalisierung aufweisen wird, als diese selbstzufriedenen Versager aus der „big boys-Schule“.

    • Vergleiche kann man dann ziehen wenn Härtetest bestanden worden sind. PE-Firmen haben dass noch zu beweisen.

    • @Sparschwein

      Auch die Partners Group hat beim Crash anno 2008 einbussen erlitten.
      Vergleichen Sie nun die Resultate mit den UBS, CS und JB seit dazumal.

      Geht Ihnen ein Licht auf……..?

  11. Lieber Professor Geiger,

    Ihre Generation ist für die mannigfaltigen wirtschaftlichen Fehlanreize im Rahmen der Euroeinführung sowie dem deswegen ruinierten europäische Bankensystem, welches seitdem mit einer Geldpolitik des Niedergangs und der Verwässerung stabilisiert werden muß verantwortlich.

    Anstatt Veränderungen zuzulassen, wird nun eine verurteilte Straftäterin im Pensionistenalter mit dessen Fortführung beauftragt.

    Das alles ist fast schlimmer als in der früheren Sowjetunion.

    _

    https://www.achgut.com/artikel/unsere_teuerste_madame_lagarde

  12. „Für Standarddienstleistungen brauchen wir wahrscheinlich gar kein Personal mehr,
    sondern nur noch Maschinen.

    Für die Beratung benötigen wir Personal,
    nur nicht so viel und nicht an so vielen Orten wie heute.

    Und wir brauchen anderes Personal, anders ausgebildetes.“

    Rolf-Ernst Breuer

  13. Nur in der Schweiz käme jemand auf die Idee „Stallgeruch“ mit „Seele“ gleichzusetzen. Unfreiwillig, aber dafür ausgesprochen komisch 😄

  14. Stallgeruch war einmal! Kahn glaubte offensichtlich nicht, dass er in der CS weitere Aufstiegschancen hat. Für Machtmenschen ist es keine Option, weitere 20 Jahre auf der gleichen Position zu verharren, auch wenn dort viel, seht viel Geld zu verdienen ist.

    Er sieht sich zu Höherem berufen, egal bei welchem Unternehmen! Alles was zählt bin ich, das ist der heutige Zeitgeist!

  15. Fragen Sie PB mal nach dem Markenkern oder sowas unappetitliches wie nach der DNA der Bank. Sie bekommen keine Antwort, höchstens Achelzucken und ein müdes „was soll das“-Grinsen. Die Banken sind mit fehlgeleiteten Markensystemen unterwegs. Wir haben eine Imagebroschüre. Die Bänker verstehen den „power of brand“ nicht. Oder Brand ist gut, Bonus ist besser. Wir haben ein Logo und wollen dies grad nicht ändern. Und überhaupt gibt’s noch ein paar Termine und erzähle dort etwa das gleiche wie die Mitbewerber auch, aber nur etwas impulsiver oder theatralischer, je nach Prospect. Und die Equity Story des Portfolios passt doch zum Investmentansatz. Ja, klar Marke ist gut aber uns kennt man überall. Welche Brand Equity Faktoren bei uns wichtig sind fragen Sie am besten im Marketing oder PR oder Corporate Content oder sonst so ein Werbefuzzi im 3ten, die wissen das schon, oder? Und so weiter … Und so egal.

  16. Es bitzli stinke muess es….Banken heutzutage sind wie die vegane Version eines richtigen Käsefondues.

  17. Die Seele der Banken (falls es jemals so was gab) wurde zusammen mit der Moral und Ethik wie Dreck entsorgt. (Wie heute die ü50 Jährigen übrigens auch). Dafür haben diese feinen Gnomen in den Banketagen nur noch $$ Zeichen in den Augen. Die sabbern förmlich vor Gier nach noch mehr Bonus für noch schlechtere Zahlen und Aktienkurse. Schlicht: Die heutigen Schmarotzer sind nicht die IV- und Sozhilfe Empfänger sondern all diese krawattierten
    Schw…wuffwuffs