Darfs ein Ferrari sein?

Wenn selbst der Chef der Migros Bank im Sportwagen herumkurvt, ist klar: Spitzenbanker protzen wieder.

„Unkomplizierte Produkte zu vorteilhaften Konditionen“, wirbt die Bank der grossen Retail-Genossenschaft Migros.

Was nach uneigennützigem Kundennutzen tönt, füllt die Taschen des obersten Managements.

Zum Beispiel jene von Harald Nedwed, CEO der Migros Bank. Der kurvt am Wochenende im hochgezüchteten Ferrari durchs Baselland.

Nedwed ist keine Ausnahme. Viele Banker zeigen ihren Aufstieg an die Spitze von Swiss Banking in Form eines schnellen Schlittens.

UBS-CEO Sergio Ermotti rast im gelben Maserati vom Familiensitz im Tessin in seine Strohwitwer-Loft in Zug; Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz nimmt in der Freizeit gerne seinen Aston Martin.

Der englische Sportwagen kann selbst als Occasion mit über 100’000 Kilometer gegen 200’000 Franken kosten.

Das freizügige Auto-Treiben der obersten Bankenchefs kommt überraschend.

Wenn Banker zu „Abzockern“ werden, ihre Aktionäre bluten und die kleinen Mitarbeiter auf der Strasse landen, dann wäre in den Augen vieler grössere Zurückhaltung angezeigt.

Die Lust am Luxus-Boliden zieht sich wie ein rotes Band durch die Chefetagen der Schweizer Finanzhäuser und macht nicht Halt vor Kantonalbanken mit ihrer Staatsgarantie.

Bei der Führungsriege der beiden Grossbanken stehen deutsche Flitzer hoch im Kurs.

UBS-Operations-Chef Ulrich Körner und sein Konzernleitungs-Kollege Jürg Zeltner, der das weltweite Wealth Management verantwortet, bevorzugen Porsches.

Körner gilt als eigentlicher Porsche-Sammler, in seinen Garagen sollen unzählige Modelle des legendären Sportwagenherstellers stehen.

CS-Urgestein Walter Berchtold macht es Körner nach. An freien Tagen, die seit der Abgabe der operativen Führungsverantwortung für das Private Banking letzten August häufiger geworden sind, braust Berchtold öfters im offenen Porsche Cabriolet durch die Zürcher City.

Ins Auge stechen die hochpreisigen Luxus-Karrossen von Spitzenkräften bei Kantonalbanken. Der Leiter des Private Bankings der Zürcher Kantonalbank, Christoph Weber, zählt zur Aston-Martin-Fangemeinde.

Roland Ledergeber, vom Typ her ein Asket, hat mit dem Audi S8 eines der schnellsten Modelle der Luxusklasse gewählt. Damit kommt der CEO der St.Galler Kantonalbank in 5 Sekunden von 0 auf 100.

Daneben wirkt die Autowahl der Vontobel-Chefs langweilig. Sowohl CEO Zeno Staub als auch sein Chef, Präsident Herbert Scheidt, nutzen privat einen E-Klasse-Kombi von Mercedes.

Bei Scheidt, der sonst grossen Wert auf den eigenen Auftritt legt, handelt es sich um ein in die Jahre gekommenes Modell.

Die Zurückhaltung bei Vontobel könnte mit dem Lebenswandel von Patriarch und Ehrenpräsident Hans Vontobel zusammenhängen. Dem dürften PS-Protzer ein Gräuel sein.

Dann gibt es die Agglo-Banker wie ZKB-Chef Martin Scholl. Der ist auf dem Boden geblieben und hat einen 0815-Audi. Die gleiche Marke fährt UBS-Schweiz-Chef Lukas Gähwiler.

Interessant ist Boris Collardi. Der Jung-Chef sorgte bei seinem Antritt bei der Privatbank Julius Bär vor einigen Jahren für Aufregung mit seinen Ferraris. Die hatten verschiedene Farben und gaben bei langjährigen Bär-Managern zu reden.

Seither nimmt Collardi fürs Pendeln zwischen Schwyzer Steueroase und Büro an der Zürcher Bahnhofstrasse meistens einen trendigen Cinquecento.

Genau wie Urs Rohner. Der Präsident der Credit Suisse hält offenbar wenig von teuren Schlitten. Am CS-Hauptsitz am Zürcher Paradeplatz sieht man ihn im Fiat Cinquecento, allerdings in einem aufgemotzten Abarth-Modell.

Die erfolgreichen Banker in ihren teuren Boliden dürften den guten Banking-Zeiten nachtrauern, als die Stadt hilfsbereit war und auf Wunsch Hindernisse für besondere Vehikel aus dem Weg räumte.

Als UBS-Chef Marcel Ospel einst seinen gelben Lamborghini an einer Tempo-Schwelle an der Nüschelerstrasse hinter der UBS-Zentrale beschädigte, liess sich die Verwaltung nicht zweimal bitten. Die Schwelle kam über Nacht weg.

Von da an konnte Ospel schadensfrei in die UBS-Tiefgarage einbiegen.

CS Urs Rohner Cinquecento Abarth
Brady Dougan Toyota Prius
H.-U. Meister Mercedes 600CL
Walter Berchtold Porsche
UBS Sergio Ermotti Maserati
Ulrich Körner Porsche
Jürg Zeltner Porsche
Lukas Gähwiler Audi
Julius Bär Boris Collardi Ferrari/Cinquecento
Migrosbank Harald Nedwed Ferrari
Raiffeisen Pierin Vincenz Audi A8 (lang)/Aston Martin
SGKB R. Ledergerber Audi S8
Vontobel Zeno Staub Mercedes E Kombi
Herbert Scheidt Mercedes E Kombi
ZKB Martin Scholl Audi A4
Christoph Weber Aston Martin

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

85 Kommentare zu “Darfs ein Ferrari sein?

  1. Was für ein dämlicher Bericht!
    Und wen interessiertes, ob jemand Kunst hat oder ein Ferienhaus. Soll doch jeder machen was er will.
    Dieser verdammt Schweizer-Neid!!

  2. Darfs ein Ferrari sein?
    Kommentare 80

    Too big to exist. Zerlegt UBS und CS
    Kommentare 19

    So much for Paradeplatz audience priorities…lol

    Mr. Haessig, go for ‚Why I hate sushi‘ – you’ll top 100+

  3. So ein Blödsinn. Fällt dem Author eigentlich nichts Besseres ein worüber er polemisieren kann?

    Zahnärtze fahren Porsche, Anwälte, Opa’s, Handwerker etc. Das Thema ist wohl wirklich nicht branchenspezifisch.

    Das ist reine Sensationspresse…..

  4. Club Globe (vor dessen Türen die oben genannten Herren gerne ihre Schlitten parkieren) – Ingo Heidbrink – Rolls Royce Phantom II

    • Und was wollen Sie uns damit sagen? Ich denke nicht das ich das Niveau Ihrer aussage kommentieren muss.

  5. Bezeichnend an dem Artikel ist nicht, daß ein belangloses Thema ausgewalzt wird, sondern wie: Die These ist, daß die Wahl der Autos etwas über die Fahrer und die Bankbranche als Ganzes aussagt. Interessanterweise kann es aber keiner dem Autor recht machen. Die einen fahren offensichtlich teure Sportwagen, was der Autor als ‚Protz‘ auslegt, welcher beweist, wie sich Banker ‚die Taschen füllen‘. Wie aber kommentiert der Autor die Autos der anderen, die nicht in dieses Schema passen? Der Cinquecento von Urs Rohner ist zumindest „aufgemotzt“, der von Boris Collardi „trendig“, in einem kürzlich veröffentlichten Artikel wurde Hr. Dougan sein Toyota Prius fast schon als gezieltes Täuschungsmanöver ausgelegt. Die Vontobel Chefs passen gar nicht ins Schema und sind deswegen „langweilig“. Keiner der Banker kann es dem Autor recht machen. Das ist das eigentlich Interessante des Artikels: Egal ob Banker so handeln, wie es dem Cliché des Autors entspricht oder genau das Gegenteil tun, sie bestätigen seine These in beiden Fällen.

  6. Sommerloch-Story. Welch laecherlicher Artikel! Das in etwa so wie wenn der Nachbar in einem Wohnblock den ganzen Tag am Fenster sitzt und vergleicht wer was hat und schon wieder Neues nach Hause traegt.

  7. Sommerferien. Die Ideale Zeit für uns zum Nachdenken und herauszufinden, wie es sein kann, dass ein Artikel über Autos zu so vielen Kommentaren führt.
    Erkenntnis: Es geht nicht um die Autos oder um Neid. Viel eher dreht es sich doch einmal mehr um die absurde Position der Top-Shots.
    Diese skrupellosen und machtgeilen Egomanen sind wie immer voll beschäftigt und müssen zudem (und einmal mehr) über die Bücher: Sie restrukturieren, reduzieren Kosten und setzen alles auf Sparflamme… nur, wen wunderts, die eigenen Gehälter und Boni nicht.
    Ist nicht genau dies die Ursache allen Übels? Und ist nicht alles andere (wie z.B. die Autos die sie fahren) Beigemüse?
    Sommerzeit. Ferienzeit. Denken wir doch jetzt einmal darüber nach, wie es überhaupt soweit kommen konnte, dass wir da angekommen sind wo wir uns derzeit befinden…

    • Haben ja auch alle ihre Autos dieses Jahr gekauft Das meiste Stammt doch noch aus deb fetten Jahren. Da hätte auch ich mir ein tollen Schlitten geleistet, wenn ich es könnte. (leider Nein)

      Aber ja. Wie Sie sagen. Sommerzeit. Hirn aus.

    • M.G.B. hat auf die springenden Punkte hingewiesen.

      Was ist in den letzten 20 Jahren in der Schweizer Wirtschaft geschehen? In welcher Hand sind die grossen Versicherungen und Banken heute? Leute welcher Partei waren massgebend, dass es geschehen konnte, dass solide und damals gut geführte Schweizer Unternehmen zu Grunde gerichtet und so in ausländische Hände gespielt worden sind? Hat nicht bei diesen Leuten das Protzentum begonnen? Abstand zum „dummen“ Volk ist bei ihnen Trumpf. Golfclub und Service-Club. Alles Gerede, man wolle die KMUs unterstützen, denn es wird in ihrem politischen Tun mitgemacht gerade diese für das Land bedeutenden Unternehmen mit Steuern und unsinnigen Behördenvorschriften zu belasten.

      Dass nun die Chefs der Genossenschaften hier mitziehen, erstaunt nicht. Nicht nur mit ihrem Auftreten. Auch mit ihren Marketingstrategie (Einkaufszentren, eigene Produktionsbetriebe) würgen sie die KMUs jeder Grösse vor allem auf dem Land ab, lassen Lieferanten, die sich auf den Grossverteiler ausgerichtet haben, wegen minimsten Preisdifferenzen im Stich.

      Gerne würde man ein anderes Bild zeichnen. Sicher entspricht das heutige Bild der Genossenschaften nicht dem Bild, das sich die Gründer in sozialer Verantwortung damals gemacht haben.

  8. also solomon, ich denke sie wissen zuwenig ueber die wirtschaftliche staerke der banken. besagte branchen und sektoren nehmen das geld der banken noch so gerne um ihr wachstum voranzutreiben. zudem, geld zu verdienen ist noch immer einfach… aber egal, jeder ist seines gluecks eigener schmid…

    • Vielleicht haben Sie recht, aber was haben die Investment Banking produziert?

      Was Sie beschreiben ist genau das klassische Bankgeschäft: die braucht eine Wirtschaft absolut.

      Zudem, der Kreditzyklus fängt mit dem Sparer an, dazu zählt Private Personen sowie Unternehmungen. Die Bank macht in diese Fall nur transformation…

      Über Wirtschaftswachstum kann man gut streiten, aber ein Buch von G. Schwarz zeigt ziemlich deutlich. Mehr will ich nicht dazu sagen.

  9. nein nein mein lieber solomon, es ist immer noch sehr einfach und das nicht zuletzt, weil jeder davon profitiert. ich denke sie wissen nicht wieso andere sektoren und branchen gewachsen sind… oder wer gab kredite an besagte industrien. egal, jeder ist seines gluecks eigener schmid.

  10. Also wirklich… Solange die Ehegattinnen der Chefs nicht vom Chauffeur in die Migros gefahren werden, geht’s ja noch…Habt Ihr nichts Besseres zu schreiben als Euch darüber auszulassen, wer welches Auto mit seinem eigenen Geld kauft? Man merkt, dass die Temperaturen endlich sommerlich sind und die Köpfe etwas rasch heiss werden. Neid gehört nicht hierhin, wir sind interessiert an wirklichen News. Hoffe, das bessert sich nach den Ferien!

    • Geschätzter Herr Feuz
      Ich denke nicht das ich Ihnen erläutern muss, dass die von Ihnen genannte „Gesamte Belegschaft“ ihren Anteil durch den Lohn ausbezahlt erhält. Wieso sollte nun der Lohn des Managers nicht sein eigenes Geld sein. Jeder erhält sein Stück vum Kuchen, die einen ein Grösseres, die anderen ein Kleineres, was man damit anstellt ist die Entscheidung jedes Einzelnen.

    • @Fritz H.: Ich denke nicht, dass ich Ihnen erklären muss, wo das Problem liegt. Sie sprechen es genau an: Es geht um die vielerorts ungerechte Verteilung vom Kuchen.

    • Darf sich also niemand mehr ein schönes Auto kaufen???

      Das Einkommen gehört wohl dem entsprechenden Empfänger, ansonsten hätte ja niemand mehr eigenens Geld!

  11. Gestern ist mir doch tatsächlich ein Banker (keiner von der Liste) mit seinem Porsche Cabrio beim Parkieren in mein Stadtflitzer gefahren. Schaden vernachlässigbar, doch besagter Herr hielt es nicht für nötig zu reagieren, obschon ich im parktierten Wagen sass. Ignoranz pur, allerdings typisch und zum Zeitgeist passend.
    Man kann sich nun die Autos der Top-Banker anschauen. Oder die Fahrzeuge ihrer Frauen. Oder deren Häuser, usw., usw. und sich darüber aufregen, oder vor Neid erblassen, etc…
    Dies alles ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass wir schlussendlich am Ist-Zustand nicht unschuldig sind, weil wir diesem masslosen Treiben (Top-Shots die sich gegenseitig protegieren und, unabhängig vom Geschäftsgang, ohne jede Skrupel schamlos abkassieren) weiterhin tatenlos zusehen. Und solange niemand etwas dagegen unternimmt (schwierig das Ganze, weil der Polit- und Wirtschaftsfilz schon längst eine Eigendynamik entwickelt hat), können wir nur Beobachter sein, ab und an den Kopf schütteln oder, noch besser, über den mittlerweile ganz normalen Wahnsinn einfach nur LACHEN. So traurig die ganze Chose in Tat und Wahrheit auch ist.

    • Nein, endlich zusammen dagegen aufstehen und diese unsäglichen Zocker selber in die Mange nehmen.

  12. Es ist Zeit dass die Sommerferien vorbei sind dann koennen die Journies endlich wieder über etwas Sinnvolles berichten

  13. Das hört sich eher spartanisch an, zumal die Autos ja meist privat angeschafft werden. Hier in Frankfurt werden die Vorstandsgattinnen vom Chauffeur in die Stadt zum einkaufen gefahren….

  14. der Migros-Bank Chef sitzt aber auch jeden Tag im Zug. Pendelt zwischen BS und ZH. Andere Herren lassen sich nie aufs Zugsfahrerniveau runter. Also immerhin ein bisschen Oeko.
    übrigens … Mladen Petric (Fussballer) parkiert seinen Bentley öfters in der Zürcher Löwenstrasse. Tägliche Parkbussen sind ihm egal. Hat ja genug Geld.

  15. Der Shell Boss Peter Voser (18 Mio Jahresgehalt) hat in seiner Garage einen uralten und wertlosen Porsche(Modell ca 30 Jahre alt). Seine Freundin fährt einen kleinen und schmucklosen Audi (Modell ca 5 Jährig). Voser mach es vor, dass es nicht immer die teuersten Schlitten braucht um glücklich zu sein. Doch wohin gehen seine vielen Millionen? Auch seine alte Villa in Widen hat nicht viel von Glanz. Am 5. August 2012 war übrigens Greenpeace kurz zu Besuch bei Voser im Aargau. Hier der Artikel: http://www.eschenring.ch

  16. Also wirklich, Herr Hässig!

    Ich lese diesen Blog eigentlich ganz gerne, mit dem wohlwollendem Wissen dass das Gros der Artikel zynisch untermauert ist – gut so, macht Spass.

    Aber für SO einen belanglosen Artikel sollten Sie sich eigentlich zu schade sein. Sich auch noch die Zeit zu nehmen, das ganze feinsäuberlich in einer Tabelle zu präsentieren..

    Also. Wenns mal keine News gibt, macht nix. Dann kommt der geneigte Leser halt in ein paar Tagen wieder. Aber das produzieren von inhaltlichem dünschiss wie diesem hier ist nur noch kontra produktiv!

    Ich hoffe in der Zukunft wieder auf REAL INSIDER News.

    Humpty Dumpty

  17. …nanana, alles neider, jeder der das erreicht, hat in der vergangenheit dafür geblutet. ist halt etwas anspruchsvoller als einfach rumhängen und nichts gescheites lernen. nicht vergessen: ohne banken ist die schweiz NICHTS. oder wer hat uns gross gemacht? lächerlich.

    • Da kann ich nur zustimmen (betr. gross machen). Muss jedoch noch etwas ergänzen: Und wer macht uns wieder klein? Wer weiss es? Ja, genau: Es sind die selben Banken…

    • Ich glaube, dass Sie eigentlich nicht die Geschite der Wirtschaftwachstums in der Schweiz kennen.

      In Tat und Wahrheit der Finanzsektor (und nicht nur Banken) machen ein wichtige aber auch nicht so hinreichende Anteil an Wachstum. Man muss nicht übertreiben. Banken sind wichtig, aber auch andere Sektoren sind sehr wichtig: Versicherungen, Pharma und Chemie, Uhren…

      Somit, kommen Sie wieder am Boden Herr tkkg! Einfach geld verdienen wie in der 80 und 90 er Jahren ist nicht mehr einfach. Ergo muss man besser arbeiten und kompetitiv werden.

      Mit idioten Slogan wird man diese Ziele kaum erreichen. Es tut mir Leid.

  18. Naja da protzt Herr Haessig wohl mit seiner Fähigkeit das Sommerloch zu füllen, zumindest Blick-Niveau sollte man noch erreichen.

    Das diskutiert wird ob das Gehalt von jemand rechtfertigt ist – OK kann man machen
    Was er damit legales macht, geht einen eigentlich nix an, immerhin kommen so die Arbeiter bei den Autoherstellern ihren Lohn.

    Bin ja gespannt mit was morgenb Sommerloch gefüllt wird oder ob mal wieder was sorgfaeltig recherchiertes kommt.

  19. suche den, der erfolg hat und stell ihn an den pranger… bin ich froh, dass die welt hier keine anderen probleme kennt… hässig auf erfolg-reiche??
    übrigens auch handwerker und „normale“ bürger fahren premiummarken…

    • Genau nur immer Neider: Wenn Leute auf die Strasse gestellt werden und dann der Big-Boss – ohne Erfolg zu haben – teure Boliden fährt, ist gar nichts falsch.

      Schön, dass auch solche Dinge kurz angesprochen werden 😀

    • Och, Du, soweit sogut. Ist Gott sei dank noch nix passiert, weil sich die obig kritisierten Herren jederzeit vorbildlichst an die Verkehrsregeln halten und es ihrer liebreizenden Wesensart nach auch bereitwillig tolerieren, wenn sich mein Lenker rund um den HB mal wieder einen gewissen verkehrstechnischen Sonderstatus zugesteht…
      Also, Augen auf im Strassenverkehr!

  20. bravo LH, einen nerv getroffen, von wegen sommerloch. es scheint ja viele zu bewegen. nahe zu alle bänkler im senior management sind äusserst status orientiert, also titel, kohle, wohnlage, marmor, ferienhüttchen, dreckschleuder, goldwecker, junge dinger, usw. und die jung-bänkler schielen allzu neidisch auf diese big-boys-toys. wärs nicht so, wären die reaktionen in diesem blog viel gelassener. schön für all die verkäufer dieser netten dinge, wenigstens machen die ihren schnitt noch, solange die bänkler sozial, mental im letzten jahrhundert verharren.

    • @Dölfi
      Ich denke nicht dass diese Jungbänkler neidisch zu Ihnen hoch schielen, viel mehr bewundern Sie diese Leute für Ihren Erfolg und nehmen dies als Anreiz selbst einmal ganz gross Raus zu kommen. Da verbinde ich schon eher Ihre Aufzählung als Neid… Naja, Ehre wem Ehre gebürt.. Ferrari wem Ferrari gebührt. Und nicht zuletzt Dacia wem Dacia gebührt.

  21. Selten so viel Heuchelei gelesen!!! Wer sich mit dem Problem beschäftigt, was andere für einen Wagen fahren, der hat wohl keine echten Probleme.

  22. Fuhr nicht der Migros Gründer mit einem Fiat-Topolino und wohnte eher bescheiden in einer 4-Zimmer-Wohnung? Der Migros Manager setzt ein klares Zeichen, wie sich die Zeiten geändert haben.

    Ist das Verhalten dieser Protzen passend zum Genossenschafts-Arbeitgeber? Verhalten sich Genossen so? Wahrscheinlich ist das der neue Stil der riesigen Unternehmen mit Steuerprivilegien als Genossenschaft. Super, was wir erreicht haben. Protzentum ist als bis auf die Stufe „Genosse“ herunter gekommen. In der DDR hies diese Bande „Nomenklatura“.

    Die Migros muss sich nicht schämen, falls sie das überhaupt noch kann, denn sie ist in guter Gesellschaft mit der COOP. Dort die gleichen Erscheinungen bei den Mänätschern. Nicht nur beim Zeigen des Lebensstils, sondern auch in der Rücksichtslosigkeit bei der Behandlung des Personals. Da werden Leute ausrangiert, die noch leistungsfähig sind, jedoch wegen höherem Alter „zu teuer“. Jüngere arbeiten billiger, kosten also weniger. Die Allgemeinheit übernimmt ja gerne die sozialen Kosten der Hinausgeworfenen.

  23. Ich finde die Diskussion ein bisschen daneben: es ist wesentlich anders in andere Branche?

    Ich finde auch richtig, wer viel verdient sollte auch viel ausgeben! Vor allem im Krisenzeiten, wer sollte sonst konsumieren?

    Falsche Bescheidenheit ist schlimmeres als ehrlich zeigen, was man hat!

  24. Viele Banker verdienen viel zu viel und das Herumreichen dieser Zahlen schadet uns allen. Wenn die Banker, um mehr zu verdienen, noch grössere Risiken eingehen, ist dies besonders verwerflich. Aber was sie mit ihrem Geld machen, ist für uns nicht von Interesse. Man nennt dies „voyeurismus“.

  25. Also was man so hört steht der hybrid Toyota von Brady meistens in der Garage. Warscheinlich hat ihm der PR Berater zu diesem Kauf geraten.
    Btw Lambos haben jetzt ein lifting system aber das waren ja noch schöne Zeiten als die rot-grüne Stadtregierung auf einen Banker hörte (falls die story stimmt)!

    • Der Hybrid Toyota von Brady steht nur in der Garage weil er im Privatflieger zwischend der CH und USA unterwegs ist.

  26. Jetzt aber, hallo! Es gibt ja auch immer weniger anspruchsvolle Frauen, die sich von einem Typ Porschefahrer oder so beeindrucken lassen. Die, die sich davon noch immer beeindrucken lassen, qualifizieren sich als Frau ja selbst…. Und wir Frauen können ganz gemein über euch Männer reden.

    • Für viele ist der Porsche ja auch nur ein „Spielzeug“ (wie der Prius von Dougan nur PR-Masche ist), und genau in diese Kategorie ordnen die Männer die Frauen ein, die sich vom Porsche beeindrucken lassen.

  27. Immerhin scheint die Zeit der grossen SUVs vorbei zu sein und das Umweltbewusstsein (ein neuer Porsche braucht weniger als ein alter VW Golf) scheint durchzudringen. Die Fahrzeugauswahl der Herren scheint mir aber absolut in Ordnung zu sein, das hat mit Protzerei nichts zu tun, sondern eher mit der Freude an der Technik bei den Sportwagen bzw. einem Sinn für Praktisches bei den Limousinen.

  28. Spüre ich da etwas Neid? Ehrlich verdientes Geld kann jeder so ausgeben wie er will. Herr Nedwed macht ja einen hervorragenden Job, jedenfalls von aussen gesehen. Viel interessanter wäre es zu erfahren, wie eine lokal agierende Bank wie die Migros die Probleme der Gross- und Vermögensverwaltungsbanken mit der Weissgeld-Strategie sieht. Die Migroskunden haben ja sicher auch eine Meinung dazu.

  29. Vor einigen Tagen ist ein Koenigsegg CCR an einer lauschigen Gartenanlage in der Zürcher City vorbei gefahren. Dem währe nichts besonderes abzugewinnen, wenn da nicht am Nachbartisch zwei Damen sich gegenseitig zukicherten, schon wieder so ein kleinschwänziger Bänkler….!
    Und dem gibt’s nichts weiteres beizufügen.

  30. …die Ferrari-/Porsche-/etc.-Herren zeigen, dass Sie weder eine Ahnung von Führung noch von Kommunikation oder gar Branding haben. – Wovon haben sie denn eine Ahnung? – Von Autos vielleicht, dann sollten sie aber die Branche wechseln.

  31. who cares – wenn sie sich so geben wollen, sollen sie. auf mich machen dicke schlitten schon lange keinen eindruck mehr. wie man ja schon weiss: 3/4 aller autos sind in der CH ja sowieso geleast :-)!

  32. @Marco

    Wenn auch Sie eines Tages nach all Ihren Anstrengungen Ihr Ziel erreicht haben, werden auch Sie solch eine Aussage nicht mehr in Frage stellen. Denn Jeder „verdient“ was er „Verdient“.

  33. Meine Herren, das Sommerloch ist allgegenwärtig, aber ich schlage vor lieber mal einen Tag keinen Artikel zu veröffentlichen als derart schlechte Qualität wie heute.

    Dieser Artikel ist so was von irrelevant, denn was die Leute mit ihrem Geld machen und welche Autos sie fahren ist alles andere als interessant und vom Thema her komplett an den Haaren herbeigezogen. Glauben Sie mir, es gibt auch Werber und andere Geschäftsleute (nicht Banker) welche teure Autos fahren.

    Wieviel Zeit der Autor wohl damit verbracht hat seine Liste zu erstellen? A pretty sad story, als gäbe es nichts wichtigeres oder interessanteres zu berichten…

    • völlig einverstanden…
      das übertrifft ja sogar den Blick um Längen.

      ich finde man dürfte zwischendurch auch mal über etwas positives berichten, anstatt immer im gleichen stil in ähnlichem wortlaut auf die gleichen individualisten einzuhauen.

  34. Occasions Ferrari, Aston, Lambos etc. kosten heute alle deutlich weniger (siehe nur autoscout24) als ein neuer Audi/BMW der oberen Klasse. Ich bin froh um jeden, der viel Geld für Autos ausgibt, so kommt das Geld in den Wirtschaftskreislauf.

  35. “Der englische Sportwagen kostet selbst als Occasion mit über 100’000 Kilometer gegen 200’000 Franken” –> Witz des Tages!

    • Naja, mit all den Kommentaren, die auf diesen flauen Artikel noch folgen dürften, wird diese Story nicht zum Witz des Tages, sondern zur Top-Story des Monats. Das hat LH allerdings geschickt eingefädelt…

    • Ein langweiliger AM kostet mit 100k km nicht mehr 200k CHF, aber ein Sammlerstück schon.

      Das gleiche mit Mercedes: Die dicken Dinger kosten nach 10 Jahren sehr sehr viel weniger ausser man kauft sich den Mercedes McLarcen SLR…

  36. Es wäre denn Herren ja gegönnt, wenn die Leistung für den hohen Zahltag stimmen würde. Ein Tata entspricht da eher dem Erreichten.

    • „Der englische Sportwagen kostet selbst als Occasion mit über 100’000 Kilometer gegen 200’000 Franken“ –> Witz des Tages!

  37. Ich verstehe nicht ganz was dieser Artikel sagen will? Gibt es denn ein Problem wenn eine Persönlichkeit in einer Führungsposition, die eine lange steinige Karriere hinter sich hat um überhaupt nur annähernd in solch eine Position zu kommen, mit seinem gerechtfertigten Einkommen sich durch den Kauf eines Sportwagen etwas gönnt? Geschweige denn die Wirtschaft ankurbelt? Auf mich wirkt dieser Artikel ein bisschen eiversüchtig…

    • @Fritz H.
      bin der gleichen Meinung, trotzdem amüsant zu lesen, mit welchen „Problemen“ sich LH abgeben muss, um täglich einen Bericht zu bringen :-))

      Da haben selbst die immer gescholtenen Banker Mitleid mit LH!

    • „steinige Karriere“? gerechtfertigter Lohn? Dem stimme ich ganz und gar nicht zu.