Postfinance verärgert Kunden mit IT-Pfusch

Finanzriese seit Wochenende oft offline – Amateur-Kommunikation – Staatsbank kopiert UBS-Auftritt.

Seit einem Jahr ist die Postfinance eine Bank. Für ihren neuen Status investiert sie Millionen in Werbung und Image.

Hinter der polierten Fassade erleidet der gelbe Finanzriese gerade einen Super-Absturz. Die Einführung seines neuen Internet-Finanzportals gerät zum Flopp.

Gestern versuchten die Nutzer von E-Finance – so heisst das Internet-Banking der Postfinance – stundenlang, sich einzuloggen. Sie blieben hängen oder flogen aus dem System.

Auf Twitter und Facebook stieg die Verärgerung. „Warum ist @PostFinance seit zwei Stunden down? Ich müsste dringend Infos haben!“, schrieb Twitterer Daniel Beyeler gestern bereits am frühen Morgen.

„Wir bedauern die Unannehmlichkeiten“, entschuldigte sich die Postfinance kurz darauf. Um dann am Nachmittag zu vermelden: „Unsere Webseite steht nun wieder zur Verfügung.“

Dann ging’s aber erst richtig los im Netz. „#Postfinance #Yellownet #OnlineBanking down. Keine Kundeninformation. Hackerangriff bei Postfinance?“, fauchte „roman“ am Abend.

Von Damian Hämer kam um 22 Uhr die Meldung: „@PostFinance nö, funktioniert leider immer noch nichts.“

„@PostFinance Keine Kellerkinder auf Pikett?“, machte sich Chris_Cosmos derweil über das teife Schweigen der Verantwortlichen lustig.

Gegen Mitternacht schliesslich Rauchzeichen aus der Zentrale. „E-finance is currently available to a limited extent. Our technicians are working on the solution.“

„Please apologize for any inconvenience“, folgte die obligate Entschuldigung – zum x-ten Mal.

Der IT-Crash wirft ein schlechtes Licht auf die hochgelobte Postfinance. Diese profitierte wie kein anderes Institut von der Bankenkrise und zog in den letzten Jahren Dutzende von Milliarden Kundengelder an.

Alles schien dem Finanzhaus mit der gelben Farbe und dem vermeintlich todsicheren Staat als Eigentümerin leicht zu fallen.

Vor allem im elektronischen Finanzgeschäft setzte die Postfinance immer wieder Akzente. Sie verfügte früh über eine einfache Lösung für die Grundbedürfnisse der Kunden.

Gegen 3 Millionen Kunden hat die Postfinance. Damit ist sie zusammen mit der Raiffeisen und der UBS die grösste Finanzplayerin im Schweizer Retailgeschäft.

Ihr Chef Hansruedi Köng, 48, versprach kürzlich in der Handelszeitung, mögliche neue Angreifer genau zu studieren.

Potenzial hätten „internetbasierte Anbieter wie Ebay mit der Tochter Paypal, Google, Apple oder auch Initiativen wie Bitcoin“, meinte Köng.

Bitcoin stürzte dann rasch ab. Unerwähnt liess Köng Facebook. Das führende Sozial-Netzwerk soll offenbar kurz davorstehen, eine Banklizenz zu erhalten.

Er würde die „Anstrengungen aus der digitalen Ecke durchaus“ wahrnehmen, meinte der Postfinance-CEO. „Deshalb“, so Köng, „müssen auch wir auf diesen Kanälen das beste Angebot bieten.“

Mit fast 1’000’000’000 Transaktionen im letzten Jahr liefen 60 Prozent des Schweizer Zahlungsverkehrs über die Postfinance.

Immer mehr nutzen für ihre Überweisungen das Internet. Entsprechend bedeutungsvoll für die Postfinance war die Lancierung der neuen E-Finance-Version.

Die Verantwortlichen nahmen sich ausreichend Zeit dafür.

„Infolge Wartungsarbeiten sind E-Finance und die Webseite www.postfinance.ch ab Freitag, 11. April 2014 19 Uhr nur eingeschränkt verfügbar“, kündigte die Postfinance frühzeitig an.

„Von Samstag, 12. April 2014 ab 17 Uhr bis Sonntag, 13. April 2014 ca. 17 Uhr steht E-Finance nicht zur Verfügung“, hiess es weiter.

Als dann ab Sonntag Abend die Applikation ständig abstürzte und die Nutzer verzagten, brauchte die Postfinance lange, bis sie die Probleme kommunizierte und versprach, diese rasch zu beheben.

Heute früh lief das System störungsfrei. Ob es zu weiteren Abstürzen kommt, muss sich weisen.

Der neue Auftritt erinnert an jenen der UBS. Dieser wurde kürzlich von Experten ausgezeichnet.

Das UBS-Ebanking ist ein Wurf. Es überzeugt durch Übersichtlichkeit und wenige simple Eingaben, die der Benutzer tätigen muss.

Die Postfinance lehnt sich mit ihrem neuen Auftritt an die UBS-Lösung an. Sie hat ihre Eingabefelder ebenfalls spürbar vergrössert und den Auftritt übersichtlicher gemacht.

Der einstige Pionier im Online-Finanzwesen wird damit zum Follower. Ausgerechnet die in der Finanzkrise fast untergegangene UBS gibt derzeit den Takt an.

Dabei betonte Postfinance-Chef Köng in der Handelszeitung die Bedeutung der Einfachheit.

„Darüber hinaus wollen wir das Retailinstitut in der Schweiz sein, welches seinen Kunden den einfachsten Umgang mit Geld ermöglicht“, sagte er.

„Einfach“, so Köng, „bedeutet, der Kunde kann seine Finanzbedürfnisse bei uns möglichst selber regeln und braucht nur bei schwierigeren Geschäften eine Beratung. Auf diese Autonomie hin müssen wir unseren Service ausrichten.“

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40 Kommentare zu “Postfinance verärgert Kunden mit IT-Pfusch

  1. Die Postfinance musste die Preise anheben, um die ganzen Reparaturen bezahlen zu können. Eine Entschädigung für Kunden wird sicher: „Tut uns leid“ sein.

  2. E-Finance Java funktioniert seit mehr als einem Monat nicht mehr. Grund seien Probleme mit Umlauten in der Benutzer-ID.
    Auf Anfrage heisst es immer: Wir arbeiten mit Hochdruck an der Lösung. Die Benutzer-ID kann aber nicht geändert werden.
    Kommentar von Postfinance: Benutze doch die Browser-Version. Auf den Vorschlag die alte, funktionierende Version zu reaktiveren gab es keinen Kommentar!

  3. Ich stelle fest, dass Postfinance schon seit Jahren Probleme mit der Qualität insbesondere der Zuverlässigkeit hat. Ich arbeite fast täglich beruflich und privat mit E-Finance von Postfinance und erlebe immer wieder diese Abstürze und Störungen, die mich in der Arbeit behindern. Leider wird nichts besser, sondern alles eher schlimmer (heute 15.05.2015 schon wider). Ich verstehe nicht, dass man diese Probleme über so lange Zeit nicht in den Griff bekommt. Da müssten doch einmal ein paar Köpfe rollen!
    Leider kann ich Postfinance aus diesen Gründen niemandem empfehlen und bin selbst auch bald woanders.

  4. auch nach dem Update vom 19.4.2015 funktioniert Postfinance wegen Umlauproblemen in der Benutzeridentifikation immer noch nicht. Es war mal eine Statusmeldung vorhanden die besagte dass „wir arbeiten mit Hochdruck“ um dieses Problem zu lösen. Unter Hochdruck erwarte ich dass die IT das Problem in Kürze und auch in Nachtschicht behebt und nicht erst nach x Tagen oder Wochen. Aber scheinbar funktionierts bei den Staatsbetrieben anders und werden Millionen für die Informatik in den Sand gesetzt.

  5. Das Update von diesem Wochenende scheint auch nicht recht zu klappen … Auch 6 Stunden nach dem Ende des angekündigten Unterbruchs (Sonntag 12.04.2015 17 Uhr) sind die Postfinance Webseiten und eBanking nicht erreichbar.

    • das tolle am ganzen ist, das auch nach 8 Tagen das Problem mit den Umlauten in der Benutzeridentifikation immer noch besteht und Postfinance kann nicht sagen wann es wieder funktioniert. Kann nur sagen das zeugt von Unfähigkeit der IT. Wenn bei Swisscom zum Beispiel die Telefonie nicht funktioniert können sie auch nicht sagen es kann Tage, Wochen oder etc. gehen bis es wieder funktioniert. Die setzen sich mit Hochdruck dahinter und behebn die Probleme sehr effizient, nicht so bei Postfinance.

  6. „Postfinance…war einmal gut ..seit einem Jahr (und besonders mit dem neuen Efinance) eine echte Katastrophe…“ :
    sono ASSOLUTAMENTE d’accordo !
    Il perché l’ho già scritto a Postfinance, solo con poche osservazioni, non ho il tempo né la voglia di fare una „recensione“ del (mal-)funzionamento del sito.
    Un e-banking molto bello è quello di Raiffeisen, anche quello di CreditSuisse.
    Uno da NON imitare è quello di BancaStato (canton Ticino).

    Questo il mio modestissimo contributo („My 2 cents“)

  7. Postfinance…war einmal gut ..seit einem Jahr (und besonders mit dem neuen Efinance) eine echte Katastrophe..eine Frecheit 12.- im MOnat dafür zu zahlen : langsam, absolut nicht gebrauch freundlich, wieder mal langsam, bugs..definitiv zu vermeiden !

  8. Die haben eine an der Kachel!

    Der neue Auftritt ist sowas von schlecht kopiert, das schlimmste ist dass Sie wichite Detailbearbeitungen nicht mehr zulassen was sich jetzt in komplizierte mehrarbeit beim Benutzer auswirkt. ich bin frustriert und habe ein Beratungstermin bei einem anderen Finazinstitut. Ich habe keine Nerven und die Zeit ist mir zu schade um mich mit diesen Leuten weiter herumzuschlagen…

    Für alle anderen empfehle ich dies auch zu machen. Denn der Zahlungsverkehr ist wichtiger bestandteil

  9. Na toll, das neue E-Finance erlaubt es mir nicht einmal, den Zahlungsverlauf auf meinem Konto anzuschauen? Meint Postfinance dass es reicht, wenn ich das Konto- Total (pro Tag sogar?) sehen kann, aber nicht was sich auf dem Konto bewegt hat? Sowas von Inkompetent…

  10. Was ist los?
    Schon wieder funktioniert nichts!
    Mehrmals versucht (mit gelben Kästchen und Mobile-ID)

    Login

    Aus technischen Gründen ist ein Einstieg ins E-Finance nicht möglich.
    Bitte versuchen Sie es später wieder.

  11. Das schaut nach „Accenturitis“ aus. Ein internes Grossprojekt stockt (http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Dauerkrise-im-ITProjekt-der-Postfinance-in-Indien/story/27938930). Eine externe Beraterfirma wird geholt (Accenture: http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Postfinance-holt-fuer-indisches-ITProjekt-irische-Beraterfirma/story/12076736) und „rettet“ das Projekt. Die Management-Ebene wird umgebaut, alle Ressourcen werden für das strategische Grossprojekt abgezogen (und gehen damit zu Accenture), bewährtes wird nicht mehr ausreichend finanziert. Das Budget des Grossprojekt bläht sich auf das zehn- bis 15-fache der ursprünglich geplanten Summe auf. Wenn wir das nicht auch schon bei UBS und Credit Suisse haben.

  12. Ui, da hat aber jemand eine UBS Brille auf…
    Der hochgelobten UBS Auftritt hatte ebenfalls schon Aussetzer, wie bei anderen Bänke übrigens auch.
    So was passiert. Ist bei mir im Betrieb auch nicht anders, wenn viel neue Software eingeführt wird.
    Aber anscheinend hat da jemand keine Ahnung. Ansonsten würde dieser Autor nicht so solch einen M*** schreiben.
    Und wenn man etwas veröffentlich würde ich auf die Rechtsschreibung achten. Dazu gibt es auch Software – aber vielleicht hatte die auch bei ihnen ja auch Aussetzer

    Ach ja: schliesse mit Fred an – lieber ganz bescheiden den Mund halten wenn man sich von den Schweizer Bürgern retten lassen muss. Ein wenig Demut tut gut.

    • Du hast vollkommen recht, Benno. Ich haette es allgemeiner schreiben sollen, es kann wohl jeder Bank oder IT Organisation passieren, dass mal was nicht geht.
      ALLERDINGS kenne ich die UBS Onlinebanking Loesung gar nicht. Ich kann also gar nicht beurteilen, ob sie besser oder schlechter ist und daher wollte ich mich nicht dazu aeussern.

      Die CS Unfaehigkeit hat mir aber damals viel Aerger gemacht, und das ueber Wochen. Und ich glaube, die haben so solange gebraucht, den Fehler zu finden, weil bei der CS die rechte Hand nicht mehr weiss, was die linke Hand tut. Mit dem Outsourcing haben sie halt Kontrolle und Kernkompetenzen, die erfolgsentscheidend sind, abgegeben.

  13. Ich mag mich erinnern, dass die CS vor einigen Jahren auch groesste Schwierigkeiten hatte, das Onlinebanking, also DirectNet, performant ans Internet zu bringen. Das ganze Debakel waehrte ca. 3 Wochen, bis sie den Fehler gefunden hatten.Man muss sich das Mal vorstellen, Hunderte von hochqualifizierten Informatiker in Zuerich, Tausende in Indien, Prozesse incl. Eskalationplaene bis zum Abwinken, ITIL und COBIT Beauftragte und Spezialisten, ein eigenes Test Center, aber sie finden den Fehler nicht. Ein paar hunderttausend Kunden konnten weder bei Tag noch bei Nacht nicht oder nicht richtig auf ihre Konti zugreifen. Was nuetzt das, wenn bei jedem Request bis zu 15 Minuten warten muss?

    Aber Null Komma Null Ahnung von Kommunikationsstrategie.
    Also die koennen es auch nicht besser. Ich glaube eher dass sie bisher viel Glueck hatten.
    .

  14. UBS E-Banking gibts überhaupt noch, weil der Stadt die Lotter- und Zockerbank gerettet hat. So viel zum Thema Staatsgarantie.

    Und das Thema Beratung erinnert an UBS und CS. UBS mit Stichwort Absolute Return (*fingerscross* für Swatch, auch wenn ein David anders aussieht). Und die CS hat sich im Gegensatz zur BEKB beim Lehman Debakel zum Hintereingang rausgeschlichen.
    Wer solche Grossbanken hat, braucht keine Feinde mehr. Abwickeln…

  15. Jeder der nur ein wenig Beratung wünscht, wählt einen anderen Finanzpartner als die Postfinance. Alle Anderen, fahren ebenfalls mit vielen „normalen“ Banken besser – garantiert!

    • Was sind den „normale“ Banken und wie schlagen die sich so in Vergleichen der Konditionen von Comparis, SoZ usw.?
      Gerade die grossen Player kommen da gerne mal schlecht weg und argumentieren dann mit der tollen Beratung. Bei Produkten zu denen kein einigermassen interessierter und gebildeter Kunde selbige benötigt notabene.

  16. Vor zwei Jahren zahlte das E-Deposito noch 1.5% pa und war spitze. Dann wurde die Postfinanz eine AG, die implizite Staatsgarantie war weg, das E-Deposito zum E Sparkonto und der Zins ging auf schwache 0.3% pa.
    Mehr Risiko weniger Ertrag – die neue PostFinance.

    • Vor zwei Jahren zahlte das E-Deposito sicher weniger als 1.5 %. Es waren vielleicht 0.75%.
      Die Zinsen sind schon seit mehr als 3 Jahren im Keller.

    • Lieber Andy Albon, das ist ja genau das Perverse!!! Die Zinsen waren bereits am Boden, keine Bank zahlte annähernd 1%, eher 0.50% und die Postfinance, ein Staatsinstitut, welches aufgrund der Staatsgarantie eigentlich noch tiefere Zinsen bezahlen sollte – da ja vermeintlich sicherer – bezahlte horrende 1.50% und zog dadurch Milliarden an. Nun sinken diese noch und noch und die zu faulen Kunden wechseln das Institut nicht –> trotz Wegfall der Staatsgarantie. In den Augen der Postfinance alles richtig gemacht!

    • Und wer ist für die fallenden Zinsen verantwortlich? Waren da am Anfang nicht irgendwelche Grossbanken mit undurchsichtigen Finanzprodukten auf Hypotheken am Werk?

    • Es scheint so! Dank Staatsgarantie hat die Postfinance profitiert und sonst gar nichts! Die können einem nicht einmal das Gesamtvermögen eines Kunden am Telefon durchgeben, wenn beispielsweise noch ein EUR-Konto besteht – die rechnen dann von Hand die EUR um und addieren es zu den CHF! Das witzige, da erhältst du 3 verschiedene Totalbeträge, wenn du 3 mal hintereinander anrufst… Ich versteh die Leute nicht, welche bei Postfinance ein Konto machen!! Ok, eine Weile boten Sie extrem höhere Zinsen als der Rest – doch diese Zeit ist Geschichte.

    • Yves Z: shit happens! Auch bei Ihnen! Kontoabfrage via e-banking (egal ob bei Postfinance oder Bank) ist billiger und schneller und rechnen können Sie sicher auch.

    • Ich würde diesen link, falls er echte Kundendaten enthält so schnell als möglich vom Portal entfernen. das gibt sonst hollischen Ärger.

    • @Aste: Dies ist nur ein Demo-Konto. Einen Link auf ein real existierendes Konto kann man gar nicht herstellen, das ist technisch nicht möglich.

  17. Die Post ist ein Kiosk und keine Bank! Ich würde bei mir im Dorf nie auf die Idee kommen in der Poststelle nach Finanzprodukten nachzufragen – die Teilzeitmütter hinter dem Schalter würden wahrscheinlich vor Schreck in Ohnmacht fallen!

  18. „Das UBS-Ebanking ist ein Wurf. Es überzeugt durch Übersichtlichkeit und wenige simple Eingaben, die der Benutzer tätigen muss.“

    Einige Kollegen berichteten mir, dass das Ebanking öfters Aussetzer hat und im Vergleich zum „alt-backen“-Layout sehr mühsam zu bedienen, aber dafür schön anzuschauen sei.

    • das ubs ebanking ist top! auch die app dazu. kann die kritik nicht verstehen!

      naja… die post… kann ich als bank nicht ernst nehmen. als tipp: neben schokoriegel, bücher, papeterie-zeugs, etc. könnte man ja aktuell noch sommerpneus verkaufen?!?