CS gegen Inside: No Deal

Bank und Blog gehen bis zum bitteren Prozess – Verhandlungen scheitern am Wort „kriminell“ – CS will Kniefall von Medium.

Vor einem Jahr verfügte das Handelsgericht Zürich, auf eine Klage der Credit Suisse gegen Inside Paradeplatz wegen unlauterem Wettbewerb und Persönlichkeitsverletzung einzugehen.

Seither gab es Verhandlungsrunden am und ausserhalb des Gerichts. Ohne Deal. Damit geht der Fall in die zweite Runde, in der beide Parteien erneut und detailliert ihre Position darlegen können.

Die Kosten steigen. Kommt es zuletzt zu einer öffentlichen Verhandlung, dann steigen allein die Kosten des Gerichts auf 90’000 Franken. Bei Fifty-fifty macht das 45’000 für jede Partei.

Hinzu kommen die Anwaltskosten. Für die CS ist die Summe die 21. Stelle hinter dem Komma, für kleine Medien eindrücklich.

Die CS stellte sich in den letzten 12 Monaten, nachdem sie mit 3 Artikeln auf Inside Paradeplatz und den Autor losgegangen war, stets auf den Standpunkt, dass sie in „unlauterer Weise“ herabgesetzt würde in ihrem Geschäft und dass „ihre Persönlichkeitsrechte widerrechtlich“ verletzt würden.

In den Verhandlungsrunden schälte sich heraus, was die CS von Inside wirklich will: eine Entschuldigung für den Ausdruck „kriminelle Organisation“.

Inside Paradeplatz lehnte das ebenso konstant ab, mit der Begründung, die CS habe in ihrem amerikanischen Steuerfall sich einer „Criminal conspiracy“ für schuldig bekannt.

Die CS-Anwälte sehen in diesem Ausdruck nicht das Recht, die Bank als „kriminelle Organisation“ bezeichnen zu dürfen.

Auf Kompromissvorschläge ging die CS in diesem Kernpunkt nicht ein. So lehnte sie es ab, dass der Blog sein Bedauern äussern würde für die Übersetzung von „Criminal conspiracy“ mit „krimineller Organisation“.

Die beiden Parteien bleiben damit im Streit. Das Handelsgericht hat im Nachgang zu den gescheiterten Verhandlungen vor einem Monat verfügt, dass die CS bis Mitte Dezember die Replik einzureichen habe.

Danach erhält Inside Paradeplatz bis Ende Winter Zeit für eine Duplik.

Für den Blog wird es in diesem zweiten Schriftenwechsel, wie der Terminus unter Juristen heisst (der erste Wechsel waren Klage und Klageantwort), darum gehen aufzuzeigen, wie der durchschnittliche Leser von Inside Paradeplatz den Ausdruck „kriminelle Organisation“ auffasst.

Im Mai 2014, also vor rund zweieinhalb Jahren, musste die CS in den USA 2,6 Milliarden Dollar Strafablass leisten wegen einer kriminellen Tat rund um Steuerumgehung. Hinzu kamen kurz zuvor 200 Millionen Dollar Busse der US-Börsenaufsicht.

In einem am 19. Mai 2014 unter dem Terminus „INFORMATION“ beim District Court for the Eastern District of Virginia eingegangenen Gerichtsdokument ist der Deal zwischen der US-Justiz und der CS amtlich besiegelt nachlesbar.

Dort findet sich unter einer „CRIMINAL NO.“ für den Fall und dem Ausdruck „COUNT ONE“ (ein Vergehen) das Wort „Conspiracy“.

Darunter folgt dann das Entscheidende:

„For decades prior to and through in or about 2009, the exact dates being unknown to the United States Attorney, in the Eastern District of Virginia and elsewhere, the defendant Credit Suisse AG and its subsidiaries Credit Suisse Fides and Clariden Leu Ltd. (collectively „the defendant“ or „CREDIT SUISSE“) did unlawfully, voluntarily, intentionally, and knowingly conspire, combine, confederate, and agree together with others both known and unknown to the United States Attorney to commit the following offense against the United States:

„to willfully aid, assist in, procure, counsel, and advise the preparation and presentation of false income tax returns and other documents to the Internatl Revenue Service of the Treasury Department, in violation of Title 26, United States Code, Section 7206(2).“

In der Schweiz kam es zu lautem Donnergrollen. CS-Präsident Urs Rohner beeilte sich, im Schweizer Radio zu sagen, dass er und sein damaliger CEO Brady Dougan „persönlich (…) sicher eine weisse Weste“ hätten.

In den Medien wurde die CS hart angepackt. Der Ausdruck „kriminelle Organisation“ war weit verbreitet.

Roger Köppel benutzte in einem Editorial in seiner Weltwoche den Ausdruck gleich im Multipack.

Köppel bezeichnete den Deal mit dem Department of Justice der USA ein „volles Schuldeingeständnis als kriminelle Organisation“. Im Ausland würde die CS „zur kriminellen Anstalt“ erklärt.

Der heutige SVP-Politiker und Herausgeber des Wochenblatts fragte laut, ob der CS-Fall noch als Privatsache eines Unternehmens zu betrachten sei, wenn „eine der traditionsreichsten Banken des Landes, Säule und einst strahlende Visitenkarte des Finanzplatzes, im mächtigsten Wirtschaftsraum der Welt kleinlaut kriminelle Handlungen zugibt“.

Weiter unten wird Köppel noch expliziter, indem er schreibt, dass die CS „ein Schuldeingeständnis als kriminelle Organisation“ geleistet habe.

Am anderen Ende des politischen Spektrums fragte der frühere SP-Nationalrat und Ex-Preisüberwacher Rudolf Strahm in einem Beitrag, den er immer noch auf seiner eigenen Homepage aufgeschaltet hat: „Wo bleibt die Verantwortung der Credit-Suisse-Führung?“

Gleich im ersten Abschnitt benutzt dann auch der „Linke“ Strahm den zentralen Ausdruck: Die CS habe sich „als ‚kriminelle Organisation‘ schuldig“ bekannt.

Von rechts bis links wurde der Ausdruck damals benutzt. Die CS schwieg.

Anderthalb Jahre lang.

Erst dann, im Herbst vor einem Jahr, wollte sie den Ausdruck sich nicht mehr gefallen lassen.

Dass auch andere Medien diesen verwendet hätten, spiele keine Rolle, behauptet die CS. Dies sei kein Argument.

Es gehe einzig darum, dass sie keine kriminelle Organisation sei.

Kommentare

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  1. Kein üen Respekt mehr vor Geld und Macht. Unabhängige Journalisten, die es wagen sich nicht von big money finanzieren zu lassen und noch schlimmer, Misstände und kriminelle Verschwörungen („criminal conspiracy“) bekannt zu machen. Wo kämen wir hin, wenn so was in Mode kommt? Sind doch schon wikileaks eine Plage und die panamapapers eine Zumutung. Darf der brave, steuerzahlende (!) Normalbürger nicht mehr ruhig schlafen in der Gewissheit, dass Recht und Gesetz für alle gilt, und nicht mehr über irritierende Pressemeldungen aus einem grossen fernen Land kopfschüttelnd den Mantel der Verschleierung und des Vergessens legen? L.H. ,Sie sind eine Zumutung für manche Zeitgenossen, aber bitter notwendig.

  2. in meiner auffassung wird eine kriminelle verschwörung aber ganz sicher nur von einer kriminellen organisation begangen. und was der weltwoche recht ist, darf ip nur billig sein. sonst gibts bald eine extraspur für millionäre

    • Extraspur? Es gibt ein Extra-Land! Und Sie wohnen darin, Sfera. Bekommen ein paar Promille in Form von höheren Löhnen als im Ausland, dafür heisst es schweigen und wirtschaftsfreundlich abstimmen.

  3. Was soll das? Es gibt Gesetze und es gibt bei Verletzung Strafen. Die Banken haben stark geltendes Recht verletzt. Sogar zusammen, denke da an die Zinsgeschichte. Bussen zahlt man nur bei Gerichtsentscheide. Jeder der Millionen bezahlt ist kriminell. Auch in D Medien wird die D Bank als kriminell bezeichnet aufgrund der Bussensituation. Wo ist da das Problem. Ein Mimösli sitzt wohl bei der CS. Hätten die Herren dort vorher das Dänkwärzli eingeschaltet und sich im allgemeinen an geltendes Recht gehalten, wär’s nie zu Bussen gekommen….

    • Ist für den Juristen Urs Rohner natürlich ein herber Makel, wenn seine liebe CS als kriminelle Organisation betitelt wird. Die ganze Welt hat von den schrägen Deals der Bank erfahren, aber das auszusprechen empfindet Ursli als politisch nicht korrekt.
      Es ist umso erstaunlicher, dass diese ganzen schrägen Vorkommnisse in der Amtszeit eines juristisch gebildeten VR’s, für diesen absolut keine Konsequenzen haben.
      Man stelle sich ähnliches bei einem Fachmann vor, der die gröbsten Regeln seines Fachs missachtet.
      Preisfrage wo wäre dieser Fachmann heute?

  4. Die CS hat ja vor dem amerikanischen Gericht selber eingestanden, dass ihr Handeln „kriminell“ war, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    • Na wie so üblich weiss das oberste Management im Nachhinein von nichts. Die anderen waren schuld, wie immer. Darum sagt man ja, der Fisch stinkt vom Kopf!

  5. Dass Köppel/Weltwoche trotz des gleichen Wortlauts („kriminelle Organisation“ gemäss DOJ) nicht verzeigt wurde, zeigt den Opportunismus der CS-Führungsriege. Bei Köppel/Weltwoche steht ein Milliardär und VIP im Hintergrund. Das war diesen Opportunisten dann offenbar zu riskant und zu delikat, um eine Anzeige einzureichen.

    Das Vorgehen zeigt einmal mehr, dass in diesen opportunistischen Kreisen Geld, bzw. Geldmacht dort ausgespielt wird, wo der Kontrahent finanziell entsprechend weniger potent eingestuft wird.
    In unserem Rechtssystem korrellieren Freisprüche positiv mit zunehmender anwaltlicher Verteidigung . Und mehrere Anwälte können sich eben nur finanzpotente Institutionen und/oder Individuen leisten. (Siehe auch die eingestellten Verfahren wegen Insiderhandels potenter Banker und VR-Präsidenten.)

  6. Schwierig,
    Ich frage mich warum manche bei der CS meinen, oder in der Vergangenheit meinte, solche Geschäfte nötig zu haben. Und wenn es so einen kolossalen Umfang hatte, dass das Gericht zum Schluss kam, nut mit einer derart exorbitanten Busse den Auswüchen der Finanzindustrie Einhalt zu gebieten, warum bezeichnet da der Chef dieses Instituts seine Organisation als most admired bank. Etwas mehr Bescheidenheit und Zurüchrudern wäre angebracht. Zum Beispiel ein Bekenntnis zum Recht, und dies auch im moralischen Sinne. Jedem vernünftig denkendem Menschen ist doch klar, dass nicht alle Verwicklungen der heutzutage teilweise recht komplizierten Finsnzindustrie in Gesetzestext gegossen werden können, und dass man nicht um Worte feilschen kann. Jedoch kann sich fast jeder Mensch ein Urteil bilden, ob bei seinen Handlungen noch die Richtung stimm, oder ob er vom rechten Weg abgekommen ist.

    • @ Daniel Müller. Sie sagen es. Bei den Bonusbezügern, dem sogenannten „Mänägemänt“. Beim kleinen Büezer ist die „Bank“ schon lange nicht mal mehr ein bisschen „admired“. Die arbeiten dort einfach, weil es keine Alternative gibt.

    • Was soll in diesem Artikel interessantes stehen? Dort berichten die Deppen aus den USA, dass sie ihre eigenen Gesetze über allen anderen sehen. He Junge, die USA sollen sich mal schön zurückhalten. Die sollen im eigenen Keller ihren Dreck wischen.

    • Standardantwort: Kommt darauf an. Kurze Antwort: Ja. Lange Antwort: Im Rahmen der Strafgesetzrechtsprechung wären da u.a. der Vorsatz und die Mitwisserschaft zu berücksichtugen, etc. pp.

  7. Man scheint schwer nervös zu sein bei der CS.
    Wenn eine Firma einen Blog verklagt, dann laufen die Geschäfte dieser Firma ja meist katastrophal schlecht und die Führung ist weitgehend unfähig.
    Im Interessen der Sparer hoffe ich, dass die Lage bei der CS besser ist. Sooo gut ist nämlich der Einlagenschutz in der Schweiz nicht.

  8. Herr Rohner und team, bitte wachen sie endlich auf und hören Sie auf valuable Zeit und Geld mit dieser Unsinnigen Aktionen wie dieser zu verprassen. Es ist schlecht für ihre Organisation und also für mich als ein Aktionär und ehemaliger Angestellter der für fast zwei Jahrzente and die CS und Swiss Banking geglaubt hatte (naiver weise), 12 Stunden täglich ackerte und dann doch wegrationalisiert wurde. Warum um Gotteswillen investieren sie und ihr rechts team nicht diese ganze Energie um die Bank auszuräubern und compliance – mäßig gesund auszurichten? Was bringt ihnen dieser Rechtsstreit mit einem Blogger? Das ist doch Firlefanz.. Jeder weiss um die Journalistische „Qualität“ dieser Blogs/Webpages… wir nehmen doch auch nicht alles für die absolute Wahrheit was im Bild, Blick oder Daily Mirror steht? Falls sie das tun, scheint ihr Ego und Intellektuelle Kompetenz ja noch schlimmer als ich dachte… Und, übrigens, hat CS nicht diese Straftaten in den USA und anderswo gemacht? Habt ihr nicht geholfen Steuern zu hinterziehen? Heisst das jetzt das das Amerikanische DOJ alles erfunden und ihr nur so aus Spass „gesettled“ habt? … nur so ein Gedanke.

    Ich wäre jedenfalls froh falls sieh sich wirklichen Problemen widmeten und die Bank wieder sauber und ertragskraftig herstellen würden. Bin auch kein fan von Inside Paradeplatz under Blogger hat oft „clowneske“ Beiträge oder sehr einseitige Berichterstattung – nehmen Sie es doch wie ich, ein Boulevard Blog…

    Wake up and focus on the real challenges!

    • Kann ich nur zustimmen, wer an die absolute Wahrheit im Bild, Blick, Daily Mirror, Sun, NZZ, Weltwoche, etc. glaubt, ist selber schuld. Selbst die FAZ verfolgt die Ziele ihres Bankenplatzes (des Kapitals), schreibt schon mal Reden für den Bundespräsidenten, die sie anschliessend ihn ihrer eigenen Zeitung bewertet. Ohne zu erwähnen, das die Rede von ihnen stammte …

    • „… compliance – mäßig gesund auszurichten?…“ Was denn für eine Compliance bei der Credit Suisse? Da lachen ja die Hühner!

  9. Ich sage nur eins: Kindergarten. Die CS soll sich besser um saubere Geschäfte kümmern anstatt auf kleine Medientreibende einzudreschen! Ich glaube, der CS täte es gut, ein bisschen ruhiger zu treten!

    • @ Benny Buchs
      „Banking“ und „saubere Geschäfte“ widersprechen sich bereits im Grundsatz. Unser Geld- und Finanzsystem ist ein illegales Schneeballsystem! Möglicherweise braucht es bei der Betrachtung des Finanzsystems etwas Abstand um zu erkennen, um was es sich dabei überhaupt handelt. Vielleicht können im Finanzsystem involvierte Menschen aufgrund der fehlenden Gesamtzusammenhänge gar nicht wertfrei und unabhängig darüber urteilen? Jedenfalls braucht es offenbar immer Menschen von aussen, um dieses Unrechtsystem zu durchschauen. Wie z.B. Bertold Brecht bereits vor Jahrzehnten zurecht erkannte:
      „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“.

      Es braucht eine Transformation und einen Reboot des gesamten, globalen Finanzsystems, weg von einem System das 5 % der Bevölkerung dient und dabei 95 % ausbeutet, hin zu einem System, das der Allgemeinheit dient. Das ist im Grundsatz ganz einfach, nur schaffen es 95 % der Bevölkerung die obersten 5 % dazu zu bewegen?

      Das bestehende System ist jedenfalls am Ende und wir müssen sehr vorsichtig, offen und ehrlich über ein geeignetes Nachfolgesystem diskutieren und uns dabei nicht von den üblichen Angstmachern und Profiteuren des Systems beeinflussen lassen. Gerechte(re) Ideen gibt es jedenfalls zahlreiche…

  10. Oh je! Diese Kleingeister an den Schalthebeln der Bankenmacht… Erst CS, dann Falcon – was kommt als nächstes? Collardi? Staub? Oder als Urs Rohner-Fan und ex-CSler dann doch eher P. Hunger von der Saxo? Es bleibt spannend!

    • It will be Patrick Hunger from Saxo, believe me. Same mindset as Urs Rohner. Very predictable.

  11. Ich bin geschockt und entsetzt über die CS. Freier Journalismus, in dem Fall IP und Lukas Hässig, ist mit das wichtigste Guth einer Demokratie.

    Wieso lässt die CS ihre Anwälte nicht auf die USA los? „Criminal conspiracy“ wurde in den USA festgestellt und die CS hat es einfach so akzeptiert. Wie übersetzt eigentlich google translate „Criminal conspiracy“ ins deutsch?

    Das die CS ihre Anwälte auf IP, aber weder auf die USA noch auf die Weltwoche los lässt, ist für mich auch eine klare Aussage. Man will jemand der nicht so viele Mittel hat mundtot machen.

    Danke LH, dass Sie das veröffentlicht haben. Ich bin bereit Geld für IP zu spenden in dieser Angelegenheit und ich hoffe, es werden noch mehr Leute dazu bereit sein. Es geht um unser Land, es geht um unser Rechtssystem. Wir müssen zusammen stehen. Ohne es bewerten zu wollen, die USA hat an der Urne gerade diese Woche ein sehr klares Zeichen diesbezüglich gesetzt. So ein Zeichen würde auch der Schweiz gut tun. Die CS ist für mich schon seit Jahren genau das, wogegen sie gegen IP vor gehen und die Weltwoche offenbar auch schon einpaar mal geschrieben hat.

    Wieso bildet die CS eigentlich schon seit Jahren pausenlos Rückstellungen damit sie all die Penaltys bezahlen kann, die von den USA regelmässig kommen? Ab heute betrete ich nur noch einen CS Raum, wenn dort der einzige Bankomat weit und breit steht. Ansonsten ist für mich die CS gestorben.

    • Als die Allianz zur Allianz Suisse wurde gab es in der Finance Abteilung regelmässig Diskussionen im Sinne von „ist das was wir jetzt machen (müssen), eigentlich noch seriös Geschäften oder noch schlimmer gar Geschäftsmodell“? Langjährige ex-Elvia Angestellten liessen (…) sich vorzeitig pensionieren, viele jüngere gingen freiwillig. Meiner Meinung nach hatte dass was wir tun mussten viel zu wenig mit seriös Geschäften zu tun. Diese Diskussionen hat es bei der Elvia nie gegeben. Einpaar wenige Jahre später hat der frisch beförderte Bereichsleiter hinter verschlossenen Türen inoffiziell zugegeben, dass bei ihm in der Allianz nach internem Netzwerk befördert wird (nicht nach Ausbildung und Können). Hat er abgesehen von mir noch mindestens einer zweiten Person gesagt und es so auch umgesetzt. Die Fluktuation in seiner Anfangszeit als Bereichsleiter war enorm. So habe ich alles in Erinnerung. Die Auswirkungen dieser jahrelangen Praxis waren meiner Meinung nach menschlich absurd und im höchsten Masse unfair sowie geschäftlich für die Firma eine Bankrotterklärung und Katastrophe. Der Mann arbeitet heute für die Allianz im Ausland. Was ich meine ist, die Geschäftsleitung muss auch genau so ticken und in anderen Abteilungen ging es auch so zu und her. Habe die Firma vor Jahren verlassen und höre bis heute, dass es immer noch genau gleich zu und her geht. Wenn ich also den Bericht über die CS lese, habe ich ein deja-vù. Werde ich nochmals in meinem Leben irgend einen Allianz Raum betreten? Ganz sicher nicht.

      Politisch stehe ich eher nicht rechts. Hätte ich bei den Wahlen in der USA Donald Trump gewählt? Eher ja. Würde ich bei den kommenden Wahlen in Frankreich Marine Le Pen Wählen? Ganz sicher! Würde ich in Ungarn wieder Viktor Orbán Wären? Ganz sicher! Gibt mir das alles schwer zu denken? Ganz sicher!

    • @deja-vu: Das ist doch in der gesamten Finanzbranche und andernorts auch so üblich, dass die „Nähe zum Chef“ Vorteile mit sich bringt. Da hat es immer ein paar wenige Gewinner und mehrere Verlierer darunter. Auch wenn ich zu den letzteren zähl(t)e, bin ich als Pensionär doch zufrieden.

    • Von Pensionär zu Pensionär und déjà-vù: Es geht nicht in erster Linie um „die Nähe zum Chef“, sondern es geht um eine Glaubensfrage, um das (kriminelle) Geschäftsmodell. Jene wenigen, die dieses Geschäftsmodell als (schon damals) „unseriös“ und (US-)widerrechtlich (Beihilfe zur US-Steuerhinterziehung) qualifizierten und sich distanzierten, mussten gehen, verloren den Job. Aber jene, die dem Geschäftsmodell unkritisch und begeistert und devot nachlebten, erhielten viel Kohle. Es ist/war genau so, wie déjà-vù beschrieben hat. Insofern haben sich alle Kaderleute, welche dem (US-kriminellen) Geschäftsmodell nachlebten, (zumindest CH-moralisch) schuldig gemacht. Und es ist noch zu sagen, dass auch nach CH-Recht Beihilfe zur Steuerhinterziehung strafbar war und heute noch ist, aber die schützende Decke des Bankgeheimnisses über diesen Taten lag. Und noch etwas: Die Leute im Maschinenraum sind ausgenommen. Ich sage denen Ameisli. Um das zu verstehen, lese man die Nürnberger Prozesse (https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Prozesse), wo zwischen Hauptkriegsverbrechern und Soldaten unterschieden wird. Insofern wären Rohner und Doughan als Hauptkriegsverbrecher einzustufen und zu bestrafen. Von weisser Weste keine Spur. Anstelle dieser Leute wird heute einfach die finanziell potentere kriminelle Conspiracy (Vereinigung) wie eine Weihnachtgans ausgenommen (auch durch die „Hauptkriegsverbrecher“). Hinter jeder juristischen Person stehen natürliche Personen. Dass da der Rechtsstaat nicht einschreitet? Eine Schmierenkomödie sondergleichen. –
      Ich wünsche Dir, lieber Pensionär, noch ein schönes, geruhsames und zufriedenes Restleben in Deinen Allgemeinplätzen wie „in der Finanzbranche und anderswo“. Für mich wäre das der Hirntod. Aber jedem das Seine.

    • „Ohne es bewerten zu wollen, die USA hat an der Urne gerade diese Woche ein sehr klares Zeichen diesbezüglich gesetzt.“
      In den USA hat jemand die Wahl gewonnen u.a. mit der Denunzierung der Gegenkandidatin als Wall-Street-Vertraute und generell gegen das Establishment. Er ist noch nicht richtig im Amt, schon hören wir, dass seine vertrauten Investmentbanker rund Hedge-Fond-Manager sind. Was also ist Ihrer Meinung nach das Zeichen aus den USA? Dass die Wähler noch viel, viel blöder sind als wir immer dachten?

    • Gerne will ich nochmals betonen das mir das Ganze schwer zu denken gibt. Ich kann es einfach verstehen. Den Brexit finde ich gut. Das die Schweiz sich an diesem totalen neoliberalen Wahnsinn Namens EU nicht beteiligt auch. Diese EU ist für mich nur eine nie endende Geburtstags-, Weihnachts-, und Neujahrfeier der multinationalen Konzerne und der Superreichen. Man hat nicht nur die unteren 20% der Bevölkerung vergessen und verloren, man hat mittlerweile die unteren 60% verloren und vergessen und man wahr/ist grad dabei, die unteren 80% abzuhängen, zu verlieren und vergessen. Das ist nur meine Meinung und nicht die Meinung von IP oder LH. Das Zeichen aus der USA ist einfach „wir haben die Schnauze voll, wir sind abgehängt und vergessen und das Establishment interessiert das einen feuchten Dreck. Hauptsache, die oberen 20%, können abzocken bis zum abwinken.“ Es sind die obersten 1, 5% der Bevölkerung, die so blöd, abgehoben und weltfremd sind und aus reiner Gier (meine Meinung), obwohl sie eh schon alles haben was es zu kaufen gibt, den unteren 80% sogar noch den letzten Brotkrümel wegnehmen wollen. In den USA waren es nicht einmal die verlorenen untersten 20% die Trump wählten, es war der verlorene Mittelstand. So blöd, blöder am blödesten ist der Mittelstand doch nicht. Wenn wir zur Schlachtbank gehen, dann wir alle (100%). Das ist das Zeichen und das muss zu denken geben.

  12. Mit dem harmlosen US Attorny General Eric Holder hatte die CS im Skandal um systematische Anstiftung und Beihilfe zu Steuerbetrug mit US-Kunden grosses Glück. Wieviel die Credit Suisse bei Holder „nachgeholfen“ hat beim Entscheid nur eine Busse statt unbedingte Gefängnisstrafen auzusprechen, kann nur vermutet werden. Carl Levin vom US Permanent Subcommitee war jedenfalls „not amused“. Brady Dougan kann man leider nicht mehr fragen. Und Urs Rohner, in weisser Weste, weiss sowieso von nichts!

  13. Zu viele Schweizer wurden in der Vergangenheit von der CS über den Tisch gezogen, nicht zuletzt auch in der L-Brothers Affäre oder in einer Menge von Fällen widerrechtlichen Rückbehaltens von Retrozessionen.
    Ausländische Bankkunden gegenüber, bei denen man wusste, dass deren Gelder steuerlich nicht ganz lupenrein waren, erlaubte man sich die unglaublichsten Unverschämtheiten.

    Hässigs Kommentar zur Bank ist keine böswillige Unterstellung; er ist schmerzliche Wahrheit! Eine Schande für unser Land!

    Die CS Spitze weiss, dass viele der Geschädigten vor Anwalts- und Prozesskosten zurückschrecken. Bei älteren Menschen hofft man, dass diese – bei ihrem Vorgehen gegen die Bank – zermürbt durch fiese Verschleppungstaktiken auf halbem Wege aufgeben.

    Man hofft auch auf ihr Ableben und darauf, dass die Erben die Streitfälle dann nicht weiter verfolgen.

    Da die CS ein wichtiger Arbeitgeber und Steuerzahler ist, geniesst sie eine allzu grosse Narrenfreiheit. Der Staat drückt beide Augen zu. Keine Spur von Konsumentenschutz!

    IP sollte einen Aufruf zur systematischen Sammlung von nachweisbar unsauberen Machenschaften der CS gegenüber ihren Kunden im In- und Ausland erlassen. Die betreffenden Dossiers dürften bald einmal geradezu platzen!

    • Dem kann ich zustimmen. So gibt es auch mdrs, welche weiterhin deutsche kunden fälschlicherweise mit wohnsitz ch akzeptieren. Dies obwohl man weiss dass wohnsitz de ist.

    • Mir sind zwei von der CS schwer getroffene Privatkunden bekannt. Die Bank wehrte sich in beiden Fällen – mit Mitteln tief unter der Gürtellinie – gegen die berechtigten Forderungen nach Schadensbegleichung und Wiedergutmachung. Branchenübliche Treue und Sorgfaltspflichten waren hier von CS Mitarbeitern massiv verletzt worden.
      Die Bank wehrte sich mit Hilfe von Spitzenanwälten in der Hoffnung, die Kläger würden mit der Zeit klein beigeben. Konstruierte Argumente und unglaubliche Tatsachenbeschönigungen gehörten, wie man mir sagte, zum unschönen Repertoire des edlen Bankhauses, das partout für die eigene Fehler nicht gerade stehen wollte..

      Ich werde die teils zwischenzeitlich expatriierten Leute kontaktieren! Vielleicht könnten diese ihre Erfahrungen einreichen als erste Kapitel der gesammelten CS Stories.

  14. „CS will Kniefall von Medium“.

    Medium (auch Channel genannt) bezeichnet eine Person, die von sich behauptet, Botschaften von übernatürlichen Wesen wie Engeln, Geistern oder Verstorbenen zu empfangen oder anders geartete „nicht-physikalische“ Wahrnehmungen zu haben. In der Parapsychologie wird der Begriff dabei unabhängig von kulturrelativen religiösen oder okkulten Weltbildern verwendet. Die bekanntesten Phänomene oder Techniken sind dabei Hypnose und Telepathie.

    Aha.

  15. Dear Mr Haessig,
    Please follow through to the bitter end. We will report on the outcome of this infamous legal battle of yours in the New York Times, FT and elsewhere. Of course, criminal is criminal is criminal, and even if CS lawyers will win the case against you, please do not desist in labeling a firm that is or has been acting criminally and is convicted for it as ‚criminal‘. Of course, who wants to park money there? Can we make a $1 million donation to your blog to uncover more criminal activities of Swiss banks? So we can finally sue them and get them out of the City, finally, they are but nuisance. Thank you Mr Haessig, you are our hero.

    • Komm du Tröte, schau dass du Land unter den Füssen bekommst. Mit Amerikanern wollen wir schon gar nichts zu tun haben! Mach einen Abgang!

  16. Frage an heern meyer: inwiefern sehen sie eigentlich die ch immobilienblase als grund für den zu starken chf? Was passiert mit chf wenn immobilien fallen? Banken müssen neue bewertungen vornehmen..und hypotheken werden weniger vergeben..haben sie zahlen und den durchblick?

  17. Guten Tag Herr Hässig

    Nur eine Bange, Onkel Du Pont ist da. Wenn Sie verlieren sollte, und dieser Blog zur CS Kloake runtergespühlt wird, kauf ich mir das Teil noch vorher.

    Nachteil für Sie: Sie würden in einem Unternehmen Arbeiten, bei dem ganz klar zwischen fähigen Machern und „Ameisen“ unterschieden wird (zuverlässigstes Merkmal: Das Geschlecht). Ausserdem erwarten wir von unseren Top Leuten auch, dass sie spätestens um 11:00 auftauchen, und dafür bis sicher 15:00 bleiben. Wobei da natürlich 2h Lunch miteingerechnet ist.

    Weiter so, Windmühlen brauchen Gegner, die CS auch.

    Marcel Du Pont – Milliardär ohne Ende, Kleinunternehmer Handreicher ohne Hände.

    PS: Warum denken immer noch gewisse Nichtse, hier würde ein Dialog zwischen Ihnen und dem grossartigen Du Pont stattfinden?

    • MdP: Siehe Mazzetta unten (11.11.11.33): Mach die paar Kröten locker! Wir gehen aufs Notariat, unterzeichnest eine Bürgschaft. Bringe Kontoauszüge mit. Wirst wohl nicht im HR eingetragen sein.

    • Hmm, hast auch schon witziger und pointierter geschrieben und den Duden bessser genutzt als gerade eben. Qualität ist angesagt MdP!

  18. Telling the truth is not a crime, however uncommon it may be in the media and business , not a crime.

    Egotistical dictators do not like people who have the audacity to tell the truth about them and they believe they can suppress anyone with power and money.
    This is the work of Rohner. CS lost over 10 Billion due to his ego and nature, so he will think nothing of spending millions to suppress IP. He would not be able to do this if he were spending his own francs , instead , as always , it’s the shareholders and employees who pay to hide his behavior. Someday he will be cast out from the castle walls , it’s then you will see who he really is and it is then that you will be able to fight him on level ground . Wait for the moment and seize the moment when it comes, expose him for the countless injustices he has committed in the name of CS but for his own interests.

  19. Wir alle lesen tagtäglich die neuesten IP-Schlagzeilen. Manchmal staunen wir, manchmal lachen wir, manchmal leiden wir. Aber egal, wie das ganze kommt gratis daher für uns.

    Ich gerne bereit zu einer Crowdfunding-Initiative beizutragen. Ich will nicht wegen der CS auf meine morgendliche IP-Lektüre verzichten müssen.

    Ausserdem bin ich überzeugt, dass IP zu einem besseren Bankenplatz beiträgt: die Entscheidungsträger überlegen sich heutzutage zweimal, was sie sagen und tun, wenn sie befürchten müssen, dass es am nächsten Tag in IP zu lesen ist.

    Ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige bin, der so denkt!

    • die Entscheidungsträger überlegen sich heutzutage zweimal, was sie sagen und tun, wenn sie befürchten müssen, dass es am nächsten Tag in IP zu lesen ist.

      Der ist schon so schlecht, dass er beinahe wieder …. wobei nein der ist einfach nur schlecht.

    • Ich sehe das gänzlich anders. Als „Entscheidungsträger“ ist es mir sehr, sehr recht, wenn IP endlich von der Bildfläche verschwindet. Es ist nämlich tatsächlich so, dass man heutzutage nicht mehr weiss, wem man was anvertrauen kann. ALLES kann am nächsten Tag in IP zu lesen sein, nur weil irgendein geltungsbedürftiger MA sein Ego vergrössern will, indem er LH Interna weitergibt. Insofern hat CS Non-conformist leider schon Recht.

  20. Wäre es nicht auch eine Strategie, ‚zu Kreuze zu kriechen‘, den Herren Recht zu geben, die CS auf der ganzen Linie reinzuwaschen, bzw. reinzureden, sie quasi als gemeinnützige Organisation zu preisen und gemeinsam das Gesangsbuch auf Seite 30 aufzuschlagen!
    Jedermann weiss, was die Bank Ist und für was sie steht, sie käme dabei nur noch flacher heraus. Ich meine nur so als Idee, um unnötige Spesen und Stress zu vermeiden.

  21. Die Credit Suisse hat in den USA zugegeben, dass Sie kriminell ist und jetzt soll man das nicht schreiben dürfen!? Das verstehe ich nicht ganz!

    Wer bei jedem Bschiss dabei ist und sich vor der US-Justiz zugibt kriminell zu sein, müsste eigentlich auch als kriminiell genannt werden dürfen.

  22. Organisationen wie unsere Grossbanken, die mehr für Bussen, Gerichtsfälle und die Kosten ihrer völlig überdimensionierten Rechtsabteilungen ausgeben, als sie Ihren Aktionären zukommen lassen, haben keine Nachsicht verdient. Am wenigsten die CS, deren Geschäftsgebaren gerichtsnotorisch als fragwürdig eingestuft wurde. Anstatt zerknirscht den Augiasstall auszumisten, was am wirkungsvollsten top-down geschähe, wirft sie weiteres Geld der Aktionäre aus dem Fenster. Solche Arroganz gehört einfach bestraft. Mach weiter so LH, ich bin mit einem Boromini dabei.

    • Seit wann werden Beiträge im IP zensuriert? Ich habe „kriminell“ geschrieben und nicht “ fragwürdig“.

    • Studiosus willkommen in Lukis Welt. Denkst Du ernsthaft es hätte hier nicht mehr kritische Beiträge? Die Zensur bei Dir wurde wahrscheinlich durch das Skript verursacht, dass Lukas neu über sein Geschreibsel laufen lässt. Kriminiell wird standardmässig mit fragwürdig ersetzt.

  23. Damit tut sich die CS keinen Gefallen! Das Hick-Hack der CS-Juristen verkennt, dass der Reputationsschaden, der zusätzlich entsteht, enorm ist.

    Statt, dass im eigenen Haus aufgeräumt wird, feuert man auf Medienportale. Beschämend ist das.

    Ich überlege mir gerade ernsthaft, sämtliche Vermögenswerte bei der Grossbank abzuziehen.

    • Hast Du denn Kohle dort/überhaupt?
      Tönt für mich very frustriert und Faust im Sack.
      Medienportal? Eher Minority-Blog mit immerhin treuer Leserschaft.

  24. Zweifelhafte Subjekte und Malfaiteure vom Formate eines Mühlemann oder Dougan haben sich straffrei mit riesigen Abfindungssummen abgesetzt, völlig unbehelligt vom Arm des Gesetzes; der Hässig soll von der CH-Justiz wegen einer reinen Wortklauberei verknurrt werden?
    Das ist doch der reine Hohn!

  25. Bravo CS!!! Und hier sieht man auch wie armselig der LH ist. CS veröffentlicht der Stand des disputes nicht – LH natürlich schon. Er sollte doch wissen – wie „Mann“ in den Wald ruft so kommt…..Was hat LH eigentlich zu bieten. Bei denen wo er gearbeitet hat, hat er nachher ein Buch der Schande verfasst… Anstellen will ihn auch keiner mehr etc. etc. Das ist kein Journalist das ist ein „Schmutzfink“ auf tiefsten Niveau… An alle IP fans – jetzt könnt ihr mal zeigen was euch dieser BLOG Wert ist – spendet doch was an LH für seine Rechtsverfahren – er wird es dringend brauchen können!! Auch auf die welche noch alle kommen werden….LH wir bleiben am Thema dran!
    PS. Auch renommierte Medienhäuser kämpfen täglich mit Rechtsstreitigkeiten. Sie veröffentlichen es auch nicht und sie Betreiben auch kein In House Journalismus.

    • … der gleiche armselige Banken PR Büttel oder DIR Kommentar – nebst unterirdischem Sprachniveau penibelst weit realitätsentfremdet. Feeling sorry for you!

    • Antwort an @inside. Bevor einen solchenr Stuss zu schreiben bitte Hirn einschalten!

      CS Performance: unter jeder Sau
      CS Kundenfreundlichkeit: da ist noch jede afrikanische Bank besser
      CS Rechtsempfinden: nicht nachvollziehbar, haben noch nicht gemerkt, dass der Kaiser keine Kleider trägt
      CS Auftritt: Marketing von Vorgestern
      CS Reputation: hier stimmt es, sie ist im Eimer
      CS Rechsabteilung: schämt Euch!

      Cheers

    • Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage!
      Was machen sie den auf diesem Blog?
      Betreiben ist ein Verb und wird klein geschrieben – Hirni. Und es heisst keinen Journalismus.
      Baumschule gell?

  26. Nun, „criminal conspiracy“, zu der sich die CS öffentlich vor Gericht bekannt hat, lautet genau übersetzt „kriminelle Verschwörung“.
    Spitzfindige Rechtsverdreher der CS könnten nun tatsächlich argumentieren die Übersetzung sei nicht (ganz) korrekt. Jedenfalls muss man immer auch schreiben „w a r eine kriminelle..“ Ob die CS auch heute eine solche ist wird erst die Zukunft zeigen. Die kriminelle Vergangenheit allerdings lässt Böses ahnen..
    Schweizer Jurisprudenz, deren Gesetze, Gerichte, Richter und Parteien sind äusserst bankenfreundlich: Anders lässt sich nämlich nicht erklären, warum ausländische Gerichte all die vielen kriminellen Tatbestände aufdecken mussten!

    Ja, soweit ist`s gekommen mit der Schweiz. Auch dies lässt Böses ahnen.

  27. Die CS Leitung müsste sich schon einmal entscheiden:
    Entweder war die Zahlung der Busse rechtens, d.h. die CS hat kriminell gehandelt und musste daher die Busse bezahlen, oder die CS hat eine weisse Weste und die Zahlung erfolgte zu Unrecht, d.h. die Leitung der CS hat sich in diesem Falle der ungetreuen Geschäftsbesorgung schuldig gemacht (hier in der Schweiz), indem sie die Busse zu Unrecht bezahlt hat.
    Nachdem die CS eine Organisation ist und in den USA für kriminelle Aktivitäten als Organisation verurteilt wurde (leider wurden nicht die verantwortlichen Personen verurteilt), darf sicher davon gesprochen werden, oder wäre es der CS Leitung lieber wenn von einer kriminellen (juristischen) Person gesprochen würde.
    Das ganze ist nur noch lächerlich.
    Das „Suisse“ muss endlich aus dem CS Logo verschwinden, das ist unlauterer Wettbewerb!

    • 1. Die CS AG hat sich schuldig bekannt zum Vorwurf der „criminal conspiracy“. 2. BD und UR haben eine weisse Weste. Da gibt es also nichts weiter zu entscheiden. (über die ungetreue Geschäftsführung könnte man sicherlich reden, z.B. in dem Sinne, wieviel von den 2.x Milliarden für die beiden weissen Westen drauf ging ;-(
      3. Die CS wurde nicht verurteilt, da es in dieser Sache kein Gerichtsverfahren gab.

  28. Endlich wieder mal ein Bank die sich von IP und LH nicht alles gefallen lässt……! Die Berichterstattung ist stets grenzwertig und entbehrt häufig wirklichen Facts. Und der Mehrwert ist im Minusbereich!!

    • Dann lesen Sie IP doch einfach nicht? Und an den meisten Gerüchten steckt auch ein Fünkchen Wahrheit. Oder wollen Sie uns die Banken jetzt echt als Saubermänner verkaufen? Dann wurden sie wohl vollkommen zu Unrecht mit Dutzenden von Strafen belegt??????????

    • Oooooch URSUS (=PR Büttel der CS)…..kann da jemand mit der Realität nicht umgehen???

  29. @Marcel Du Pont: jetzt wäre die Stunde der Wahrheit gekommen und MdP als Multimilliardär könnte kurz seine Hosentaschen umdrehen oder das Portokässeli öffnen und IP das benötigte Münz für den Rechtsfall zur Verfügung stellen. Ich bin sicher, das wäre es ihm wert, so dass er auch in Zukunft noch eine Plattform für seine gutgemeinten Tips hat. Also MdP: Bitte melden!!

  30. Ich sage nur Du Pont – mehrfacher Multimilliardär, Redundanzgegner, 12.Dan in Sarkasmus

    PS: Was Euch von einem Taugenichts unterscheidet, ist „Tauge“.
    PPS: Wer Kleingeld auf sich trägt, hat nicht auf den nächsten 100er gerundet und sollte sich schämen.

  31. Nun, da Herr Hässig immer auf alle hässig ist, kommt es hier und da halt mal gehässigt zurück…
    Irgendwie geschieht das dem Herrn Hässig recht resp. muss man sich nicht wundern, wenn die Banken sich nicht alles gefallen lassen. Nicht, dass ich auf der Seite der Banken stehe, aber wenn man die meisten Beiträge auf einem tieferen Niveau als bekannte Boulevardmedien wie der Blick verfasst, tja dann…

    • Ein tieferes Niveau als dasjenige der nicht nur ethisch/moralisch verwerflich agierenden Organisationen kann es gar nicht geben. Irgendwie ein Pseudolegitimation für solch hirnrissigen Klagen herbei zu fabulieren bedarf schon einer besonderen Gabe….

  32. Herr Hässig. Vielleicht versuchen Sie auch einmal das Thema beim Schweizerischen Presserat zu deponieren.
    Auf deren Antwort wäre ich gespannt.

  33. Schlussendlich ist es auch eine Frage der Definition dh. der Uebersetzung. Ich sehe hier aber Unterschiede wie:
    Kriminelle Organisation, uebersetzt: criminal Organisation
    Mittäterschaft, Verabredung einer strafbaren Handlung, verbrecherisches Komplott, übersetzt: criminal conspiracy.
    Wichtig scheint mir aber, wie wird „criminal conspiracy“
    im amerikanischen Rechtswesen verstanden. Für mich wäre das ausschlaggebend. Ich möchte gleich anfügen, ich bin kein Jurist.

  34. Wer die Klage gelesen hat, weiss: Es geht nur um die Frage, ob Inside mit dem Begriff „kriminelle Organisation“ die Bank in den Augen der Leser herabgesetzt hat. Wenn IP zeigen kann, dass selbst in den Augen normaler Zeitungsleser der Ausdruck „criminal conspiracy“ als kriminelle Organisation verstanden werden kann und muss, dann liegt keine Herabsetzung vor. Und nur darum geht es.

    Zweifelt jemand daran, was die CS damals gemeint hat, als sie sich schuldig bekannte, eine „criminal conspiracy“ mit den US Steuerzahlern eingegangen zu sein? Hat jemand dabei an „Mafia“ gedacht? Oder doch eher an blütenweisse Westen ohne den geringsten Makel? He ja, das bedeutet doch „conspiracy“, oder? Oder wie würden die Herren Cerutti und Reichart das Wort „criminal conspiracy“ denn auf Deutsch übersetzt haben wollen?

  35. Herr Hässig: Umgangssprachlich was der Leser versteht unter Kriminell: Gemäss Duden: straffällig, gegen das Gesetz verstoßend, gesetzwidrig, ordnungswidrig, rechtswidrig, strafbar, unerlaubt. All dieser genannten Punkte hat sich die CS schuldig gemacht. Es ist somit absolut statthaft und zutreffend die CS Kriminell zu nennen. Umgangssprachlich absolut zutreffend.

  36. Oswald Grübel selbst hat ja mal gesagt „Betrug gehört zum Business“. Man muss ja nur die ganzen Strafen auflisten, um den Beweis zu erbringen, dass unsere Grossbanken kriminell handelten. Und dabei geht es ja nicht nur um einzelne „Ausrutscher“. Ich bin bereit für IP zu spenden, um die Spesen zu decken. LH bitte weiter machen!

  37. Siehe Google:
    „why is Credit Suisse still allowed to do business in the United States“
    Credit Suisse, the gigantic Swiss Bank, is clearly a criminal organization.

    • Simply because the american politic is worse criminal.
      Simply because they employ thouthands of people there and the USA simply doesn t want thousands of additional unemployed citizens.

      And it woul be better not to bash the CS as a whole, because that is not fair for all the good empoyees of CS who do a great job in a fierce environment. The bad guys are at the top. So go hunt those personally.

  38. Personalmarketing besteht darin, das Unternehmen optimal auf dem Markt der Stellensuchenden zu positionieren und damit die Voraussetzungen für eine …

    Inside könnte mal aufzeigen, welche Kosten das HR in diesem smily-happy-people-Bereich aufwirft.

  39. Das Verhalten der Credit Suisse im US Steuerstreit, ob kriminell oder nicht spielt eigentlich gar keine Rolle, war von Anfang an verantwortungslos um nicht zu sagen feige.

    Von all den Banken der Kategorien 1 und 2 war und ist die Credit Suisse die einzige Bank, welche (bevor die internen und externen Untersuchungen abgeschlossen waren) ein paar wenige, subalterne Mitarbeiter als fehlbar, schuldig und „rogue“ (gem. Dict. Schurken, skrupellos, bösartig, usw.) hingestellt und für alles verantwortlich gemacht hat.

    Keine der anderen Banken, ob UBS, JB, Kantonalbanken hat je ihre angekagten Mitarbeiter öffentlich beschuldigt und gedemütigt. Dass die Finma ihre Untersuchung zum US Geschäft der Bank nicht selbst, sonderen durch die gleiche Antwaltskanzlei, welche die CS im Steuerstreit vertritt und die Strategie „ein paar fehlbare Mitarbeiter“ gewählt hat durchführen liess, ist ein klarer Interessenskonflikt und wenn nicht verboten – sicher unethisch.

    Dass anschliessend der Finma Direktor Patrick Rafflaub vom ehemaligen CS VRP Walter Kielholz in die Gschäftsleitung der Swiss Re und der Finma Chefjurist Urs Zulauf vom VRP Urs Rohner zur CS geholt wurden, mag Zufall sein, hat aber sicher einen Beigeschmack.

    Unter solchen Umständen ist es einfach, trotz den unzähligen Skandalen und Bussen eine weisse Weste zu behalten.

  40. We stand with Hässig. Der Häuptling aus dem fernen Land hat sich aber gründlich verrechnet – hat der keine Berater?. So viele schlechte Imagewerbung für die CS könnte sich die Konkurrenz mit ihren gesamten Boni nicht kaufen.

  41. Halt! Stop! Offensichtlich hat hier jemand Mühe mit dem Uebersetzen des Wortes „Conspiracy“. Eine „Verschwörung“, so der offizielle Wortlaut, ist keine „Organisation“. Denn Organisation bezieht sich auf alle, eine Verschwörung aber auf einige. Herr Hässig liegt also falsch, alle pauschal zu verdammen. Was würde z.B. unser Zürcher Stadtrat sagen, wenn wir ihn pauschal als kriminelle Organisation bezeichnen, nur weil einige Mitarbeiter in die eigene Tasche gewirtschaftet haben?
    Nichts desto trotz würde ich IP unterstützen in diesem oder anderen Prozessen gegen die „Grossen“. Denn wir brauchen eine solche Plattform für den Aufschrei gegen Arroganz und Uebermacht. Persönlich würde ich in diesem Fall aber Intelligenz erwarten und nachgeben. Trotz ist kein guter Ratgeber.

    • Lesen Sie den im Artikel abgedruckten Text nochmals. Da ist von der Credit Suisse AG als Beschuldigter die Rede, nicht von einzelnen CS-Mitarbeitern!
      Es ist also genau umgekehrt: die CS als Organisation hat sich schuldig bekannt, während einzelne Angehörige (BD, UR) unschuldig sind und eine weisse Weste haben.

  42. Hoffentlich bleibt das zulässige Meinungsäusserung, zumal die Vorwürfe durch die internationale Presse in gleicher oder ähnlicher Form bereits jahrelang bekannt gewesen sind.

  43. Diese Geschichte bedeutet noch lange nicht, dass die Inside Paradeplatz nicht mehr bei den Instituten den Finger auf den wunden Punkt legen könnte. Bei der Wortwahl könnte es wirklich Verbesserungspotenzial geben, denn das ist das Einzige, was die CS wirklich gegen IP in der Hand hat. Es ist vielmehr das schonungslose Aufdecken der Wahrheit, das die CS-Topleute stört. Doch das ist weiss Gott nicht verboten.

  44. Hmm, sind in dem Fall alle anderen Banken, (Kategorie 2 und 3 Banken) welche eine Busse bezahlen müssen auch kriminelle Organisationen?

  45. Was soll das Gejammer? Dünne Haut oder kein Geld?
    Es ist etwas einfach, „conspiracy“ mit „Organisation“ zu übersetzen. Niemand glaubt IP, dass das nicht absichtlich so formuliert wurde. Es geht IP immer darum, die Dinge zu verschärfen und den Spielraum der gegen Privatpersonen gerichteten Formulierungen noch mehr auszureizen. Und wenn sich dann jemand wehrt …
    Pathetisch ist die Verteidigungsstrategie, sich hinter dem unsäglichen Köppel zu verstecken („er war ja viel schlimmer als ich!“).

  46. „Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.“
    Bertolt Brecht, Dramatiker (1898-1956)

    Die Macht der Banken

    Nach einem Beitrag (Reimann/Winkler) aus der WDR – Sendung ‚PRIVATfernsehen‘ am 05.04.97; Szenen-Bild: Schalterhalle einer Bank mit Kunden aus der Sicht einer Kontroll-Kamera (schwarz-weiß), die Kunden lauschen mit nach oben gerichtetem Blick folgender Durchsage aus einem Lautsprecher:

    „Verehrte Kundschaft! Dürfen wir für einen Moment um Ihre Aufmerksamkeit bitten? Danke!

    Seit Jahren bringen Sie uns Ihr Geld, und wir verdienen uns damit dumm und dämlich.
    Soweit das übliche und bewährte Arrangement. Sie sind zufrieden, wir sind zufrieden.
    Sind wir uns da einig? Gut!

    Was zum Teufel also soll dieses Rumgestänkere, wir hätten zuviel Macht?
    Ticken Sie noch richtig, oder was!

    Zur Klarstellung: Wir sind doch die Bank, Sie sind die Kundschaft. Sie stimmen zu? Gut!
    Und wer die Bank ist, hat das Geld.

    Bank – Geld. Sie können folgen? – Gut!

    Und wer das Geld hat, hat die Macht. Das war immer so, und das wird immer so sein.
    Und je mehr Geld die Bank hat, desto mehr Macht hat sie.

    Also wo liegt Ihr Problem? Daß wir besonders viel Macht haben?
    Doch nur wegen dem besonders vielen Geld, das Sie uns gegeben haben.

    Schon vergessen? Deshalb sagen wir es Ihnen. Alles klar? Gut!

    Sie dürfen gehen. Es gibt noch andere, die von uns abgekocht werden wollen.

    Ergänzend verweisen wir auf die in allen Filialen ausgehängten allgemeinen Geschäftsbedingungen.“

    Quelle: http://www.humanistische-aktion.de/banken.htm

  47. Bin seit kurzem Aktionär der Credit Suisse und ich bin erzürnt darüber, wie ein paar Herren bei der CS mit meinem Geld versuchen, ihre dreckige Weste weiss zu waschen…

    Dies ist nicht ein Fall für ein Gericht, sondern eher für’s Lehrbuch und zwar unter dem Punkt „principal-agent problem“!

  48. Jetzt werden Sie vermutlich erfahren, wie in der Schweiz der Hase läuft. Gesetzgebung und Gerichte sind grundsätzlich bankenfreundlich. Das Gericht wird sagen, „kriminelle Organisation“ deute auf organisiertes Verbrechen hin und man dürfe den U.S.-Begriff nicht einfach tel quel verdeutschen und brauchen, da hierdurch der falsche Eindruck entstehe, bei der CS handle es sich um ein Element des organisierten Verbrechens im Sinne der MAFIA o.ä., was aber nicht der Fall sei, wenn lediglich ein paar Subalterne etwas „mischeln“. Good luck!

  49. Leider werden Sie verlieren. Obwohl Sie die Wahrheit sagen, wird kein Richter die CS verurteilen. Ein Schweizer-Gericht das die CS eine „kriminelle Organisation“ nennt, das gibt es nicht

  50. Sind denn Institute, die eine Busse in den Staaten bezahlen mussten für ihre „Vergehen“ auch kriminell? Wo liegt da der Unterschied? Hat die CS vergessen, vorgängig die Hemden der beteiligten Manager blütenweiss reinigen zu lassen? Für die Interpretation der Wasch- und Reinigungsanleitung bestehen wahrscheinlich grössere Unterschiede.

  51. Dass CS aus allen Rohren schiesst ist das eine, was mich aber viel bedenklicher stimmt, ist, dass die Schweizer Gerichtbarkeit darauf eingeht. Wo, nachgewiesermassen, andere den gleichen Term benutzten und von CS nicht verfolgt wurden. Ich zweifle da an unserer Rechtsprechung und ob Justitia tatsächlich mit verbundenen Aufen handelt, oder halt eben doch Goliath bevorzugt.
    Das ganze dünkt mich ein Verhältnisblödsinn erster Güte.

  52. „Criminal Organisation“ in dem betreffenden Umfeld, würde sinngemäss übersetzt bedeuten: „Bandenmässige Kriminalität“, oder auch „Organisiertes Verbrechen“. So gesehen ist die Uebersetzung in der schweizer Presse durchaus adäquat.

    • (criminal) conspiracy heisst aber nicht (kriminelle) Organisation!
      Aus diesem Grund will die CS die IP aufhängen – lächerlich!!

  53. Sehr professionell die Details eines laufenden Verfahrens öffentlich kund zu tun, nur um ein bisschen zu ‚täubelen‘. Dass Du Dich nun plötzlich auf R. Köppel berufst ist schon richtig traurig.

    Der Unterschied zwischen den Medien und Deinem Blog ist, dass diese den Ausdruck in Bezug auf das damalige Schuldeingeständnis und dessen direkte Folgen verwendet haben. Du lieber Lukas fährst eine jahrelange (Dreck-)kampange gegen die Banken und spielst ganz bewusst auf den Mann.

    Für die Beweisführung. Ich als Leser verstehe in Deinem Kontex den Begriff so, dass Du die CS auf eine Stufe mit kriminellen Organisationen wie bspw. die Mafia stellst.

    • …sprach der wie immer sehr professionelle und objektive Banker PR Büttel. Klar, Schwamm drüber wär euch Hallodris natürlich lieber.

    • Im Gegensatz zum Blogschreiber nehme ich nicht in Anspruch objektiv zu sein. Sie argumentierem dagegen sehr objektiv. Ohne persönliche Beleidigung geht es wohl nicht.

  54. Dass die Buddies und Anwälte der Grossbanken offensichtlich des Englischen nicht mächtig sind resp. mandats- und batzeligetrieben Recht nicht mehr von Unrecht unterscheiden können, verwundert ja nicht weiter. Unter angelsächsisch/germanisch verseuchter Führung ist Ethik und Moral total verkommen. Das schweizerische Finanz- und Gesellschaftssystem wurde/wird betrogen und nachhaltig geschädigt – die Verantwortlichen bleiben unbehelligt, ihre Machenschaften bleiben weiterhin ungesühnt.

  55. CS will von ihren Problemen ablenken. Entlassungen kommen auch nicht gut – irgendwo müssen die sich ja wieder profilieren. peinlich und einer Bank nicht würdig

  56. IP hat recht, oder bezahlt die CS Mrd. wenn sie wirklich eine
    weisse Weste hat. In dem Fall würde die CS ja unnötig Aktionärsvermögen verschleudern.

  57. @Lukas Hässig:

    Es finden sich bestimmt 4’500 Leute, welche bereit sind zehn Franken zu spenden, um den nächsten Akt dieses Theaters zu sehen….

    Indiegogo, Kickstarter etc. lässen grüssen

    • wenn 450 (eine eher überblickbare und zu erwartende zahl unterstützer) sympathisanten einen martinslappen auf den tisch legen, ist die sache doch auch geritzt

      MEINER liegt hier abholbereit (cash im umschlag? – erbitte versandanweisung) hier auf dem tisch

    • @G Eiger
      Damit können Sie schon mal anfangen.
      IP ist ein Blog in NUR deutscher Sprach und NUR mit Themen über die schweizerische Finanzindustrie, meistens NUR über Bär, UBS, CS, Vontobel, Raiffeisen und meistens NUR Getratsche über ein paar Personen. Grosse Stories welche auch von «main stream» Medien übernommen werden und den Namen über die Grenzen tragen, gibt es keine mehr. Nach dem grossen Wurf über Vasella ist es ruhig um IP und LH. Verlorene Positionen bei traditionellen Zeitungen haben sicherlich auch nicht geholfen.
      Natürlich gibt es immer noch Schaulustige, und da zähle ich mich auch dazu, die täglich den IP aufsuchen um zu sehen ob er vielleicht heute DIE STORY hat, oder ob es nur wieder ein Gehacke über irgendwelche Leute oder Banken gibt. IP keine Wachstumsstrategie.
      Einnahmen aus «Adds» kommen nur wenn man auch klicks bringt oder zeigen kann, dass man MILLIONEN von Besuchern hat. Manche Hobby Blogger, welche über Ferien, Tiere, Computer, News, etc. schreiben, haben GLOBAL 1000e mal mehr Hits als IP und dort geht das Geld jetzt hin. IP mag vielleicht nicht an Besuchern verloren haben, aber mit dem limitierten Angebot, limitiert auf eine Industrie in einem kleinen Land, sind auch die Einnahmen sehr limitiert und werden immer kleiner.
      Gegen CS antreten wird massiv finanzielle Substanz kosten und möglicherweise diesen Blog umwerfen.
      Daher mal das Spendenkonto eröffnen und den Geldbeutel rausholen, wenn Sie im 2017 immer noch Ihren IP lesen möchten.

  58. Die cs hat sich zur kriminellen Tat bekannt. Andere banken auch.
    In der beihilfe zur steuerhinterziehung und geldwäsche sind Banken im kunsthandelumfeld spitze! Man betrachte nur die beziehungen im umfeld von den verschiedenen auktionshäusern in zürich!
    Bin gespannt, wann diese schwarzgeldwaschmaschine ins rampenlicht kommt. Hier kann immer noch schön gewaschen werden!

  59. Es ist doch ein Hohn, womit diese Bank das Geld ihrer Aktionäre verschleudert. Ob man die CS als kriminelle Organisation oder Augiasstall bezeichnet, beeinflusst den längst verlorenen guten Ruf kaum mehr. Tatsache ist, dass kriminelle Handlungen eindeutig erwiesen sind! Der Rest ist Haarspalterei. Das Aktionariat wartet noch immer auf effektive Veränderungen in VR und GL.

  60. Die Credit Suisse wurde offiziell als kriminell verurteilt und bezahlte in diesem Zusammenhang eine Busse (=akzeptierte somit den Vorwurf krimineller Machenschaften)

    Falls dies der CS nicht passt, dann sollte sie zukünftig 2x überlegen, bevor irgendwelche „Geschäfte“ getätigt werden.

    Wie wäre es mit einer Crowdfunding-Aktion? Gibt sicher einige die gerne auch indirekt der CS die Stirn bieten wollen

    • Bin sofort beim Crowdfunding dabei !! Die CS soll sich nicht einbilden, dass „kleine“ rein monetär mundtot gemacht werden können.
      Lasst uns LH unsere Unterstützung angedeien.

  61. Durchhalten, Herr Hässig!
    Lassen Sie sich von diesen Low Performern und Aktionärswertvernichtern (Beweis: Die Aktienkursentwicklung in der Ära Rohner) nicht klein kriegen!
    Und an die Winkeladvokaten der CS: Schämt ihr euch eigentlich gar nicht?

    • Bin beim Crowdfunding dabei! Mit CHF 100,-. Herr Hässig, nehmen Sie das Geld doch als Rücklage an, zur Beruhigung. Was den Fall angeht, wäre ich gelassen, das Verhalten der CS finde ich ungeschickt, da sie damit Streisand-mässig noch einmal stark auf das US-Verfahren hinweist und sich dem Verdacht aussetzt, einem kleinen Blog finanziell schaden zu wollen. Da ISP obsiegen wird, dürfen Sie die CHF 100,- gerne als Anerkennung Ihrer Leistung für die Allgemeinheit verbuchen Herr Hässig. DANKE für diesen Blog und Ihre Zivilcourage!