Keiner will die CS Schweiz – ausser Kapitän Rohner

CS-Präsident erlaubte CEO Thiam Abspaltung der Schweiz mit Börsengang – nun droht Übungsabbruch – Pleite des Herrschers.

Der Börsengang der Credit Suisse Schweiz, welcher die neue Einheit der Grossbank erst so richtig vom Mutterhaus abspaltet, ist am Kippen.

CS-Schweiz-Chef Thomas Gottstein kommt bei Vor-“Roadshows“ mit seiner Bank nicht gut an. Grosse Pensionskassen zeigen sich desinteressiert am Kauf der CS-Schweiz-Aktie.

Das zwingt Gottstein und die CS-Führung zum Umschwenken. Übernächste Woche präsentieren externe Experten, wie sie den Börsengang einschätzen.

„Die CS will externe Meinungen hören, ob das IPO der Schweizer Einheit noch das richtige ist“, sagt eine Quelle.

Eine externe Due Diligence eines Plans, den man bis vor kurzem als sakrosankt betrachtet hatte. Schliesslich kam er von ganz oben.

CS-Präsident Urs Rohner liess seinem in London eingekauften Star-CEO Tidjane Thiam freien Lauf, um die CS Schweiz abzuspalten und mit einem Drittel an die Börse zu bringen.

Seit Anfang 2017 wird nun immer lauter über einen Übungsabbruch spekuliert. Ein Grossaktionär der CS sagte in einem Interview, es brauche nach der US-Bussenzahlung von gut 5 Milliarden keinen Börsengang mehr zur Kapitalstärkung.

Die CS habe genug andere Möglichkeiten zur Stärkung der Sicherheits-Decke.

Die Bilanz nahm den Ball auf. Vor Wochenfrist schrieb sie, dass Iqbal Khan, der Chef der internationalen Vermögensverwaltung der CS, das IPO konsequent als „Option“ bezeichne.

Im gleichen Artikel machte das Wirtschaftsblatt mit seinen guten Beziehungen in die Teppichetage publik, dass es Präsident Urs Rohner himself gewesen sei, der den Aufteilungs-Plan schon vor vielen Jahren skizziert habe.

Heute doppelt die Finanz und Wirtschaft nach. Die Börsenzeitung schreibt von „Eiertanz“ rund um das CS-IPO.

„Indizien“ würden zeigen, dass die CS „andere Wege gehen könnte“, um an frisches Kapital zu kommen.

Ein CS-Sprecher wollte sich gestern Abend nicht zu den Artikeln äussern. Er verwies auf die Aussagen von CEO Thiam am CS-Investorentag im Dezember in London, wo die CS-Spitze das IPO bekräftigt hätte.

Am WEF in Davos sagte Thiam gegenüber Bloomberg, die Arbeiten am IPO würden „hart“ vorangetrieben, letztlich würde aber der Verwaltungsrat „entscheiden“.

Das klinge „auffallend lahm“, meint heute die Finanz und Wirtschaft.

Ein Ex-CS-Banker rechnet bereits fest damit, dass der Börsengang der CS Schweiz abgeblasen würde. „Die Absplittung ist ökonomischer Blödsinn“, sagt die Quelle. „Sie ist viel zu teuer.“

Gemeint sind unzählige Schnittstellen, Machtkämpfe, ein Gezerre um Kunden. Und vor allem die gegenseitige Verrechnung von Preisen.

Wenn die CS Schweiz im Handel, der auf Befehl der Finma in der CS-Gruppe bleiben muss, Börsengeschäfte einkauft, dann muss sie für ihre Minderheits-Aktionäre den besten Preis herausholen.

Umgekehrt muss die CS Gruppe der Tochter CS Schweiz im Interesse ihrer Aktionäre, den Scheichs aus Saudi Arabien und aus Katar sowie den Blackrocks dieser Welt, das Maximum aufs Auge drücken.

Ein unlösbarer Zielkonflikt.

Die CS Schweiz müsste bei günstigeren Anbietern Handelsleistungen einkaufen. Weil sie aber mehrheitlich immer noch von der CS kontrolliert wird, wäre das nicht sichergestellt.

Deshalb war interessant, als die Bilanz in ihrem grossen Artikel davon schrieb, die CS Schweiz müsse mehr unabhängige VR-Mitglieder stellen.

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die Übung mit der echten, börsenkotierten Abspaltung der CS Schweiz ist nicht durchdacht.

Sie war wohl ein Schnellschuss im Herbst 2015, als Thiam seinen grossen Plan vorlegte, dem danach schon bald eindrückliche Verluste und der „Hauch von Chaos“ folgten, wie es die angelsächsische Weltpresse ausdrückte.

Am 21. Oktober 2015, als der damals frische CS-Chef seine Idee mit 5 autonomen Bereichen – Schweiz mit Teilbörsengang, International, Asien, Trading, Investment Banking – präsentierte, schrieb die CS in ihrer Pressemitteilung von einem geplanten „IPO eines Teils der Aktien unserer Universalbank Schweiz (derzeit gehen wir von einem Anteil zwischen 20% und 30% aus) bis Ende 2017, falls die Marktlage dies zulässt“.

Und weiter: „Ein eigenständiges IPO bringt eine Reihe von strategischen Vorteilen mit sich:

(i) Es wird den Wert unseres Schweizer Geschäfts hervorheben und somit den Wert der Credit Suisse insgesamt stärken;

(ii) es wird durch die disziplinierende Wirkung des Marktes dafür sorgen, dass wesentliche Wachstums- und Gewinnziele erreicht werden;

und (iii) es wird eine reibungslosere Konsolidierung von Bereichen des Schweizer Bankensektors fördern.“

Zur vermeintlichen Beruhigung wurde nachgeschoben: „Die Credit Suisse Group hält auch nach dem Börsengang die Mehrheit an diesem Institut, das einen Grundpfeiler unseres Geschäfts darstellt und einen zentralen Platz in unserer neuen Strategie einnimmt.“

Nun könnte in den nächsten Wochen das Aus durch den Verwaltungsrat der CS folgen. Dort hat nach wie vor Präsident Urs Rohner das Sagen.

Der gleiche Rohner, der Thiam pushte, den Börsengang zu lancieren.

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34 Kommentare zu “Keiner will die CS Schweiz – ausser Kapitän Rohner

  1. Insider sagen, dass Thomas Gottstein und sein Team hervorragende Arbeit leisten für den Börsengang. Es ist zu hoffen, dass dieser nicht – ohne deren Verschulden – zum Rohrkrepierer wird, weil die ganze Idee von Anfang an ein „Furz“ war.
    Man kennt das alte Rezept: Die Initianden suchen dann nach Bauernopfern, die über die Klinge springen müssen.
    Die wirklich Schuldigen kleben weiter auf ihren Sesseln und kassieren ab!

    • Den Part des Schuldigen wird dann Gottstein übernehmen dürfen, damit Rohner und Thiam wieder mit blütenweisser Weste dastehen können („wir haben ihm noch gesagt, er soll aufpassen…“).

  2. Rohner produziert ja fast nur Rohrkrepierer. Wann muss er endlich mal Rechenschaft über seine Nichtleistung ablegen? Bin sehr froh, verlasse ich diese marode Bank ohne Anstand und Moral.

  3. Ich mag diesen Gedankenprozess sehr:

    CS: Hey, was wollen Anleger nicht?
    Rest der Welt: Eure Aktien!
    CS: Ok, jetzt kommt der Super-Coup, bald koennt ihr 2 VERSCHIEDENE CS Aktien im Depot haben!! Ihr Glueckspilze!
    *drops mic*

  4. @Viktor Falkenschweif 10 :13
    A – Die CS wurde n i c h t als « kriminelle“ Bank verurteilt. Genauer: Die Bank wurde als „kriminelle Verschwörung“ verurteilt. Die CS hat sich selbst (!) so eingeschätzt und war mit dieser „Bezeichnung“ einverstanden! Tatsache bleibt natürlich: Eine kriminelle Verschwörung wird nur durch eben solche, ergo kriminelle Täter erst möglich und betrieben.
    B – UR ist kein Banker, richtig. Dies ist als VRP einer Bank allerdings auch nicht nötig. (Ein renommierter RA an der Spitze kann dem VR/der Bank allerdings vor Dummheiten, Regress und Ähnlichem schützen bzw. bewahren. Aus gutem Grund sind daher etliche VRP’s Juristen..
    C – Der Verkauf des grossen, neu erbauten „AlbisguetliCenters“ darf man nicht Urs Rohner negativ anlasten: Vielmehr war er zu diesem ultimo ratio-Schritt subito gezwungen: Die CS war schon damals unterkapitalisiert. Auch damals half nur ein sofortiger Zuschuss in Milliardenhöhe.
    D – Dass die CS (vormals gloriose Schw.Kreditanstalt) allein unter UR a l l e n Glanz/Wert verloren
    hätte ist natürlich falsch: Richtig viel mehr ist, dass die CS schon vor vielen Jahren jeweils hart am Untergang (vorbei) schrammte und schon damals zu Amtsantritt von UR ein aller schwerst lädierter Riesenkahn war und mit zudem viel zu kleinem EK.
    Dies hat auch heute noch volle Gültigkeit: Das EK ist und bleibt viel zu klein: Das EK besteht heute noch aus Goodwill und Level-3-Aktiven. Dass Goodwill Luft ist, ist allgemein bekannt. Dass auch Level-3-Aktiven nicht besser sind, können Sie im Geschäftsbericht 2015, PDF-S. 292 und 398 selbst nachlesen.
    Dies auch Hauptgrund, dass Pensionskassen und Grossinvestoren kein Interesse an einer neuen, eigenen Schweizer-CS haben.
    E – Die CS braucht nicht (der jetzt wie vielte wohl?) nochmals einen Neuanfang. Seit Jahrzehnten wird um-, neu- und ausgebaut, aber bei jedem Devisen, Libor und vielen anderen Betrügereien immer mit dabei. Kosten dadurch in hohem, 2-stelligen Milliardenbetrag: Entweder schafft‘s die CS jetzt endlich (bei günstiger Wirtschaftslage) oder dann adios, Schluss und fertig.
    Jede KMU und Eigner wären längst abgeurteilt und zwangsgeschlossen. Aber bitte nicht durch uns Steuerzahler noch „retten“ wollen (systemrelevant..). Kriminelle Strukturen müssen geschlossen werden. Die Bankenabhängigkeit unserer Politiker allerdings lässt Böses ahnen da auch dort dieselben Strukturen..

    • Danke Jens Egger
      Als ehemaliger Bankkader, der in allen Grossbanken SBV, UBS und CS gearbeitet hat, kann ich Ihnen nur beipflichten.
      Die Wurzeln des Ūbels liegen in der Grundhaltung, jeder Krise mit Umbau und strategischer Neuausrichtung begegnen zu wollen. Echte Probleme wie veraltete IT lässt man dafür gerne liegen…..

  5. Niemand mit Verstand kann in eine solche Aktie investieren.
    Wenn es läuft, dann kassiert die Mutter über Verrechnungspreise ab. Geht die Mutter pleite, dann ist die Tochter 5 Minuten später ebenfalls Geschichte.
    In so ein Konstrukt kann doch niemand investieren!

  6. Wer soll die Aktien der CS Schweiz kaufen? Will jemand in den Schweizer Bankensektor investieren, gibt es gefühlte 10 Aktien die das gleiche Geschäftsmodel profitabler betreiben als die CS mit ihrem abstrusen Wasserkopf.

  7. … ich habe es erwartet, die üblichen Pfeifen am Kommentieren!
    Wie u.a. die liebe „Schwalice“: dummes, nicht-informiertes Geschwätz, ergänzt mit „UR“ und „abkassieren“ …
    Die Normalo-Aktionäre haben nichts zu sagen. Die Grossaktionäre bestimmen. Sie sind mehrheitlich zufrieden, konnten sie doch mit Wandeldarlehen super Verzinsungen erzielen, welche ihren Wagemut mehr als belohnten. Aber eben: sie sind hingestanden, auch als es ganz schwarz ausgesehen hat, während ihr Kommentatoren-Pfeifen Euch am Schauspiel ergötzt und damals wie heute immer denselben Stuss von Euch gegeben habt. Es tut eben gut, unter Gleich-Gesinnten zu blabbern.

    • Sie haben sicher recht, dass man die arabischen Grossaktionäre mit Vorzugsregelungen gekauft hat und diese nun stand by zu stehen haben.
      Jedoch sind die kleinen „Pfeifen“ wie Sie zu sagen pflegen in Form von PK Geldern zu einem nicht unwesentlichen Teil ebenso Aktionäre – allerdings mit dem unschönen Nachteil, dass sie von keinen Vorzugsbehandlungen profitieren. Ganz im Gegenteil, habe sie neben den Aktienkursverlusten auch Negativzinsen, schlechte Verzinsung der Spargelder, höhere Gebühren und wenns ganz bös kommt tieferen Lohn oder gar Stellenverlust zu tragen. Dies alles kümmert die Weisshemden Träger in der fernen Wüst einen Feuchten, sie pokern mit dem Geld ihrer Landleute wie es bliebt und halten hier zu Lande wenig talentierte Firmenlenker über Wasser.
      Sollte es ganz bös kommen, steht es den Saudis immer noch frei die CS für ein Butterbrot ganz zu übernehmen.

    • @Schwalice et al ; stehen Sie im Sold der CS ??? oder haben Sie einfach ihr Hirn verpfändet und ein „Lease Back“ versucht wie die CS mit dem Uetlihof ?
      PS: Klar würde die CS-Aktie Schweiz ein Erfolg, die würde wie eine Rakete abgehen inkl. ein gratis Traum inbegriffen !

    • @Muspida:

      Ich zeige Ihnen einen einfachen Fehler in Ihrer Analyse vor und dann einen, fuer Normalos, schwierigeren:

      1) Pfeifen
      2) Die Banken sind Schuld an tiefen Zinsen

  8. Die Idee, CS Schweiz an die Börse zu bringen war- unter den damaligen Gegebenheiten bzw. wirtschaftlichen Zwängen lediglich ein Weg um an neues Geld zu gelangen. Tatsächlich jedoch, wendeten sich mehr und mehr Bestimmende von dieser einigermassen dummen Idee ab, da diese begriffen, den Basiswert damit massiv zu unterwandern. Wie es halt unter Urs Rohner und den Bänkler in der CS halt immer schon war- geht alles was wichtig in Bezug auf Entscheidungen war, viel zu lange. Gestützt darauf aber nicht nur, verkam die CS zu einer kriminellen (Urteil US Inc.) Bank!
    Was vielen verborgen blieb war, dass sich die CS auf direkte Order von ganz oben damit auseinandersetzte, Asset’s zu veräussern. Glanzstück was Rohner und Co. ablieferten war, den Verkauf vom „Albisgüetli“ Center und die darauf nachfolgende (zurück) Miete. Mit der Sache vertraute Personen reden von einem finanziellen Desaster! Auch, des Weiteren fliegen der CS die vertraglich geregelten (höchst spannenden, vielfältigen) Nebenkosten um die Ohren.
    Rohner ist kein Banker und im Grunde genommen auch kein Anwalt weil, er kaum zum Wohl der Aktionäre handelt, sondern ein egozentrischer Darsteller bleibt. Unter Urs Rohner hat die CS fast allen Glanz und Wert den sie einmal hatte, eingebüsst.
    Es verwundert ja schon, dass bestimmende Aktionäre dieses Knäbli nicht schon längst in die Wüste schickten. Wie unüberlegt die Aussage im Raum stehen bleibt Zitat Beginn: „Die Credit Suisse Group hält auch nach dem Börsengang die Mehrheit an diesem Institut, das einen Grundpfeiler unseres Geschäfts darstellt“ Zitat Ende, lässt sich insbesondere damit ausleuchten, weil intern ein (andere meine 2) kleine Teams am aushecken eines „Plans“ B bei einem (absehbaren) Scheitern der CS Schweiz Börsenganges sind…..
    Vor einigen Jahren wurde im Restaurant in Hurden Ospel und seine Gattin ausgeklopft, bis diese das Lokal verliessen. Rohner hält sich mit aller Gewalt, dabei unterdrück er seit Jahren vorsätzlich, dass seine Zeit längst schon abgelaufen ist in der CS.
    Die CS braucht längst einen Neuanfang- und sie kann es ganz sicher auch schaffen! Dies geht jedoch nur, indem die obersten Spitzen verschwinden- und genau bleibt der Neuanfang zum Scheitern verurteilt!

    • Siie kann es ganz sicher nicht schaffen. Das institut ist kaputt und von purer gier und skrupellosigkeit zerfressen.
      Das waren die gleichen die sagten corti kann es mit der swissair schaffen

    • Urs Rohner ist doch bis auf weiteres – wie Marcel Ospel damals – immer noch Teil der Lösung und nicht das Problem.
      Wir alle wissen seit Beginn der Nullerjahre, dass Top Shots ganz oben immer etwas sehr lange brauchen um die wirklichen Realitäten zu erkennen und sich in Selbsterkenntnis zu üben. Bleibt zu hoffen, dass die Grossaktionäre bis zur GV den Versagern endlich den Marsch bläst und sie auf die Strasse stellt.

  9. Es ist kein WOLLEN, es ist ein MÜSSEN! Abwarten was noch in der Wundertüte wartet. Wenn man so Schlagzeilen wie Genf resp Türkei usw liest, und das sind ja nicht die einzigen Baustellen (bei weitem nicht!), ist man vielleicht froh 2 legal entities zu haben?!? Na ja, der Krug geht zum Brunnen bis er bricht.

  10. Es zeigt einfach, wie kraftlos Aktionäre von Grossunternehmen sein können, wenn sie sich nicht vereinen. Nur so ist es zu erklären, dass sich eine Figur von Format U.R. so lange halten und abkassieren kann.

  11. Wenn man das Ganze aus einem anderen Blickwinkel ansieht macht eine Absage des Abspaltung durchaus Sinn:
    Wäre die „CS Schweiz“ ein eigenständiges Unternehmen könnte bei der nächsten Krise der CS Group jegliche staatliche Garantie/ Unterstützung verweigert werden. Sie würde sich also gewissermasen als Opferlamm anbieten die kalt lächelnd in den Konkurs geschickt werden kann. Profilierungssüchtige Politiker hätten damit die Gelegenheit sich als „Anti-Bankster“ zu profilieren ohne im Inland, bei ihren Wählern, allzuviel Schaden anzurichten…

    • Wenn man meint die CS Schweiz wäre dann bei einer erneuten Attacke
      der Ami Justiz aus dem Schneider weit gefehlt. Die Amis könnten der CS Schweiz auch wenn sie abgespalten ist bsplw. das USD Clearing sperren und dann wäre der Teufel los.

      Die Amis gehen sich dort das Geld holen wo was zu holen ist auch mit
      möglichen erpresserischen Massnahmen wenn es sein müsste.
      Da sich bei der CS die Rechtsfälle türmen ist sicher der Appetit
      auf die CS Schweiz beschränkt vorhanden.

    • Meines Erachtens geht vor allem darum, dass man durch eine Ausgliederung des CH Geschäftes die für die Schweiz geltenden, sehr strikten Regulationen aus dem Weg räumen kann. Das CH Geschäft ist unattraktiv, der Markt ist mehr als gesättigt (overbanked), das politische und regulatorische Umfeld miserabel (Bankkundengeheimnis), das Zinsgeschäft quasi nicht mehr existent, die CS schlecht positioniert mit einem ramponierten Ruf. Auf so ein IPO wartet heute niemand und es wäre ein Armutszeugnis für die CS, wenn sie Geld für eine Kapitalerhöhung nicht auch anderweitig beschaffen könnte.

  12. Rohner hat die CS bereits begraben. Das Trauerspiel geht weiter. Rohner ist ein typischer arroganter Kerl und noch schlimmer, Anwalt.

    • 99% der Anwälte kann man schlicht in der Pfeife rauchen: moralisch und geschäftlich unbrauchbar.

  13. Haha immer das gleiche bei CS. Einer hat ne Idee aber weder Pfupf noch den Mut dafür hinzustehen. Also holt er einen Neuen, macht ihn mit hohen Boni und Ruhmüberschüttung zum Kaiser mit den neuen Kleidern. Dann lässt er ihn ins Leere laufen, null Unterstützung, im Gegenteil im Hintergrund wird sofort und zielgerichtet am Dolchstoss gearbeitet. Immer schön so, dass die eigene Weste blütenweiss bleibt. Damit hat Herr Rohner ja schon einige positive Erfahrungen gemacht…

    • und bitte bei der ganzen Angelegenheit die Top-Berater (mit den englischen PPT Präsentationen) nicht vergessen: so kostbar und ausgezeichnet! Und die Investoren aus dem arabischen Raum (auch mit den englischen PPT Präsentationen) sind ja auch Feuer und Flamme …
      Tja – nur in dr Schwyz het niemer meh Interässe an däre Organisation … und wohl au die letzscht „BonViva“ Kunde sueche es bessers Läbe bi de andere Institut …
      Es wurde hier an anderer Stelle ja schon wiederholt: Hände und Füsse und Geld weg von der CS – der Kolaps und schleichende Tod kann manchmal plötzlich eintreten!

  14. War auch wirklich eine Schnapsidee. Wieso hat keiner in der CS Rohner und TT gesagt, dass das, was sie vorhätten, nach smoking drugs aussähe?

    • Die Ziegen blöken nach Windrichtung.

      Seit 2008 sind es schon fast zehn Jahre – eine neue Generation von gegeelten, Facebook-fixierten Jungbankern erinnert sich vielleicht noch gerade daran, was für eine TV-Serie 2014 in war, der Rest der Masse folgt dem normalen Lemmingszyklus des Vergessens.

      Rohner bleibt die Technokraten-Puppe der Regulierer bis die CS Schweiz eigenständig ist und die too big to fail Problematik verringert ist.

  15. verkaufe auch aktien oder ps an meine kühen. eine ganze aktie kostet dann 50000.- pro kuh.
    irgendwie läuft es nicht so richtig. nur meine nachbaurn haben anteile gezeichnet. aber die sind auch nicht grad die hellsten…