Thiam kassierte seit 2010 total 86 Millionen

Für Zeit bei Pru und CS – Dafür steigt Verlust weiter: Neues CS-Minus 2,7 Milliarden – Bonus und Dividende wie in besten Zeiten.

Tidjane Thiam fuhr kürzlich um 9 Uhr im Porsche am Bellevue vorbei, mit rotem Handy. Alles im Griff.

Die Realität ist eine andere. Die CS machte letztes Jahr 2,7 Milliarden Verlust, das sind 300 Millionen mehr, als man bisher gedacht hat.

Im Jahr davor waren es unter Thiam 2,9 Milliarden. Total 5,6 Milliarden verloren.

Thiam wird für diesen Verlust reich belohnt. 2015 erhielt er von der CS rund 19 Millionen Franken. Im letzten Jahr waren es 11,9 Millionen.

Die Zahl für 2016 hätte heute früh um 7 auf der CS Homepage erscheinen sollen.

Die war aber eine halbe Stunde lang Out of Order.

Ausser Gefecht. So wie die CS, die unter Thiam zerbricht. Flickwerk, Restrukturierungsfall, Kosten, die im 2015 zunächst wucherten, dann im 2016 notfallmässig gekürzt wurden, was zu Massenentlassungen führt.

Der CS-Chef schwebt über dem Getümmel. Insgesamt hat Thiam in den letzten 7 Jahren von seinen beiden Arbeitgebern, der englischen Prudential Versicherung und der CS, 86 Millionen kassiert.

Thiams Kollegen in der obersten Führung kommen auch auf die Rechnung. Alle zusammen inklusive ihres Chefs erhielten im letzten Jahr 82 Millionen. Fast so viel wie die Spitze der UBS.

Im Vorjahr erhielt die ganze Geschäftsleitung deutlich weniger, nämlich 64 Millionen. Dabei waren es damals 17 Mitglieder, nun sind es nur 13.

Pro Kopf also klar mehr Geld.

Und auch CS-Präsident Urs Rohner musste nicht darben. Bei ihm gab es viel, nämlich 4 Millionen, eine deutliche Steigerung gegenüber den 3,2 Millionen von 2015.

Rohner lebt im Hier und Jetzt. Er bezieht den grössten Teil seiner Entschädigung, nämlich 3,2 Millionen, in Cash.

Die stolzen Bezüge sind mit Leistung nicht zu rechtfertigen. Doch das ist nicht das Problem der Begünstigten.

Sie nehmen, was sie kriegen.

Tidjane Thiam, der Ex-McKinsey-Berater, sagt sich, dass das Geld ihm zusteht. Er und seine Vorgesetzten im Verwaltungsrat der Credit Suisse finden seine Leistung überzeugend.

Wie geht das? Neben den Verlusten, die Thiam mit der Vergangenheit und den Märkten begründet, ist vor allem das Kapital entscheidend.

Hat also Thiam beim Kapital der CS brilliert? Die Antwort ist ernüchternd.

Thiam hat auch nach bald 2 Jahren im Amt immer noch zu wenig Puffer.

Die relative Quote zu den in der Bilanz schlummernden Risiken liegt bei 11,5 Prozent. Sie sollte über 13 Prozent betragen, wie Thiam selbst sagt.

Die absolute Quote, wenn man also die ganze Bilanz der Credit Suisse berücksichtigt, ist noch viel tiefer. Da hat die CS nun das Niveau von 3,2 Prozent erreicht.

Auf 100 Franken Anlagen kommen bei der CS gerade mal 3 Franken 20 eigenes Geld. Gemäss Regulatoren sollten es 4 bis 5 Franken sein, gemäss Kritiker mindestens 10 Franken.

Thiam und das Kapital. Es gibt Aufschluss über die Leistung, die laut Thiam allein entscheidet, ob jemand im Banking viel oder wenig verdienen soll.

Er verdient viel. Hat er in seinen 21 Monaten als CS-Chef die Kapitalfrage gelöst?

Mitnichten. Die CS braucht erneut Kapital.

Eigentlich erstaunlich. Im Oktober 2015 war Thiam in seinem ersten grossen Auftritt hingestanden und hatte eine Kapitalerhöhung um 6 Milliarden verkündet.

Weitere 2 bis 4 Milliarden Franken würde ein Teil-Börsengang der CS Schweiz bringen.

Wenig später packte er die Altlasten an, strich den Goodwill aus den Büchern, sprich heisse Luft aus gekauften US-Investmenthäusern.

Zusammen mit dem Herumreissen im US-Trading führte das zu grossen Verlusten. Genau dafür habe er das Kapital bei den Aktionären geholt, meinte Thiam.

Im September letztes Jahr sagte Thiam an einer Bloomberg-Konferenz, dass er kein neues Kapital mehr brauche, wenn alles mit rechten Dingen zu- und hergehe.

„Under most foreseeable scenarios and circumstances we don’t need to raise capital but I cannot completely exclude that possibility“, meinte Thiam.

„I think we are at a comfortable level“, fügte er an.

Das IPO, also der Börsengang der Schweiz, trieb Thiam weiter voran. An der Investorentagung im Dezember 2016 schrieb seine CS:

„Im Hinblick auf die Vorbereitung des geplanten partiellen IPO der Credit Suisse (Schweiz) AG in der zweiten Jahreshälfte 2017 sind wir, entsprechende Marktbedingungen vorausgesetzt, auf gutem Kurs.“

Nichts deutete auf eine Planänderung hin. Dann kam der Januar, und plötzlich war alles anders. Ein grosser CS-Investor aus den USA setzte ein Fragezeichen hinter den Schweizer Börsengang.

Als hätte er nur darauf gewartet, ging Thiam bald ebenfalls auf Distanz zum eigenen Vorhaben, das er und sein Verwaltungsrat noch rund ein Jahr zuvor als Big Bang angekündigt hatten.

Nun war das Swiss IPO nur noch eine von mehreren Optionen.

Anfang Woche dann hat Thiam zugegeben, dass er frisches Kapital benötigte. Die Zahl von 3 Milliarden Kapitalzufuhr machte die Runde.

Aber nicht mittels Börsengang der CS Schweiz, sondern durch eine Aktienplatzierung bei ausgewählten Investoren.

Anderthalb Jahre sprachen Thiam und die übrigen CS-Chefs vom IPO der Schweizer Einheit, liessen Hunderte von internen Leuten und externen Beratern den Plan umsetzen, verbrateten eine dreistellige Millionensumme.

Und jetzt: Ausser Spesen nichts gewesen.

Dafür gibt es 12 Millionen für Thiam im 2016, 19 Millionen im 2015, total für ein Jahr und sechs Monate bei der CS 31 Millionen.

Holy cow.

Kommentare

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  1. Regt euch bitte nicht auf Leute. Ich verstehe das Ganze auch nie so richtig. Festgestellt habe ich aber, dass das Prinzip immer gleich funktioniert. Bsp. „Wenn zwei Personen auf einem Motorrad sitzen (Metapher i.S. Einspurfahrzeug, instabil, Gegenwind usw.) und wir drei wieder weg nehmen, so müssen wir wieder einen auf das Motorrad setzen, damit keiner drauf sitzt, usw. usw. !“ Dies ist doch die Logik der Wertabschöpfer! Ein neuer Wertabschöpfer wird wieder primär die Fixkosten senken (Personalkosten), das Motorrad hat wieder Geld für den Treibstoff usw. usw. usw. . Holt die Kohle solange es noch modert, sagt einer der versteht weshalb der Zitronenfalter keine Zitronen mehr faltet! 2019 grüsst die Vernunft!

  2. Es ist einfach nur peinlich, dass diese Erfolgsmanager nicht in der Lage sind, solch eigentlich hochprofitable Unternehmen nicht auf den richtigen Kurs zu bringen. Als KMU-Unternehmer meine ich nur Folgendes: shame on you all! Und Ihr habt dann tatsächlich noch den Mut Euch dermassen zu bereichern für eine miserable Leistung, oder anders ausgedrückt, Ihr wärt in der Privatwirtschaft wohl nicht mal überlebensfähig.

  3. Eine schande fuer die cs die aktionaere muessen diesen Mann abwaehlen!
    Wie ist es moeglich bei 2.7 milliarden verlust 12millionen abzuzocken

  4. als ich früher noch in der ZKB den Telefonhörer abnahm und Trudi Gerster mir als Kind Geschichten erzählte, hörte ich gespannt zu. Heute kann ich bald diese abgehobenen Geschichten nicht mehr hören, einfach krank was sich hier abspielt und niemand unternimmt etwas dagegen. Ich bin einfach nur froh, nicht mehr in diesem Laden dabeizusein. Ich empfehle jedem, seinen CV zu aktualisieren und diese Kulturerkrankten Finanzhäuser zu verlassen. Hier brauchts mal einen heftigen Knall, dass die da oben wieder etwas Erde unter ihren Füssen spüren.

  5. Rohner hat einen grossen Wirtschaftsskandal der Schweiz zu verantworten- das sinnlose Ende der ClaridenLeu!

    Er und seine Mitstreiter (Meister, Jacquet etc.) gehören hinterfragt.

    • Der liebe Peter Eckert gehört auch in die Verantwortung, er ist auch mitschuldig. Stattdessen ist er ein bisschen am Wein ernten.

      Was für ein Skandal!

  6. Der Fisch stinkt vom VR-Präsidium her!

    Thiam agiert zwar unglücklich (und mit viel teurer Beraterunterstützung), meiner Ansicht nach müssen wir bei ihm eine gewisse Nachsicht walten lassen. Der VR trägt schlussendlich die Verantwortung!

    Der wirkliche Skandal ist, dass sich Rohner trotz magerer Leistung seit Jahren immer noch in seinem Sitz halten kann – und fürstlich in Cash abkassiert.

    Irgendwann wird auch der allerletzte Depp einsehen, dass die Zeit von hochgehebelten Riesengebilden wie der CS zu Ende ist. Nur eine Frage der Zeit. Es wird schmerzhaft!

  7. Der Krug geht zum Brunnen, …. oder bis eines nicht mehr allzu fernen Tages der Pranger wieder aufgestellt wird.

    Es lebe die Feudalherrschaft!

  8. Warum bekommen Herr Thiam und Herr Rohner soviel Geld für 5.70 Milliarden !! Verlust in 2 Jahren ? Jede PK, die CS Aktien hält müsste man eigentlich verklagen wegen ungetreuer und schädigender Geschäftsführung zu Lasten der PK Versicherten

  9. TT und Rohner brauchen ein Umfeld, das sie stützt oder weg schaut.
    Ist Mark Branson wirklich der Meinung, dass Rohner noch Gewähr bietet? Was tut eigentlich KPMG für ihr Millionenhonorar? Und was tut die Systempresse? Die Politik? Die Aktionäre? Die trägen Kunden?
    TT und Rohner können das was sie tun nur tun, weil niemand etwas unternimmt und alle weg schauen! Schuld sind also wir Alle!
    Als kleine Massnahme habe ich eben meinem Steuerberater geschrieben, dass ich sein Honorar nicht auf sein CS Konto überweisen werde. Er kann das Geld Bar haben oder sich irgendwohin überweisen lassen. Aber nicht auf ein CS Konto.
    Zudem habe ich mir vorgenommen, den nächsten Kunden, der vor mir in der Migros mit einer CS-EC-Karte bezahlt auf sein Verhalten anzusprechen. Ich werde nicht mehr länger zu schauen.

    • Läck, ist der Herr „Banquier“ aD gefrustet …
      Weiss er denn, wie ich als Kunde im Coop reagieren würde, wenn mich ein alter Sack anspricht auf meine CS-Maestro-Karte?
      In diesem Sinne: bitte mehr Vorsicht und weniger Frust!

  10. Das geht günstiger. Anstatt mit McKinsey Zahlenschieberei betreiben reicht es eine neue, kundenorientierte Kultur einzuführen. Der Staub liegt da jedoch mitnichten nur in der obersten Führungsriege. Sondern auch in der Mittleren. Und ebenfalls bei ein paar vereinzelten, griesgrämigen und verbitterten Angestellten.

  11. Solange die Aktionäre au allem Ja und amen sagen, kann der Selbstbedienungsladen ungehindert funktionieren. Der schwache VR-Präsident verdient nun auch 4 Mio, obwohl er vom Bankgeschäft kaum Ahnung hat, der Thiam langt auch zu, weil das Compensation Committee
    auch mehr bekommt, d.h. alle Kontrollen sind weg, trotz Minder.
    Man kann nur eines tun: Zu anständigen Banken wechseln: Kantonalbanken.

  12. Es ist schon erstaunlich wie naiv und doch andererseits wie abgezockt sich ein Management und ein VR eines hiesigen Grosskonzerns heute immer noch verhalten kann. Ein Unternehmen, das eigentlich auf den Goodwill der Öffentlichkeit angewiesen wäre.
    Nachdem die Bank nach 2015 auch für das letzte Jahr wiederum einen Milliardenverlust ausweist, werden dem CEO und seinem Management sowie dem VR-Präsidenten unvermindert Spitzenboni in Millionenhöhe bezahlt. Wiederum erzürnt man damit die Bürger (nicht nur den „einfachen Einwohner“), die Kunden (nicht nur den „kleinen“ Privatkunden), die Mitarbeiter (nicht nur den „kleinen“ Angestellten) und die Aktionäre (nicht nur den „kleinen“ Aktionär).
    Das Verhalten der Verantwortlichen zeigt somit exemplarisch, dass sie diese wichtige Klasse (nicht Elite) schon gar nicht (mehr) ernst nimmt.
    Wiederum verpasst man eine grosse Chance, mit einer drastischen Kürzung der Boni der Spitzenmanager Sympathie zurückzugewinnen oder zumindest zu behalten, falls dies überhaupt noch möglich ist (die Deutsche Bank beweist jedoch, dass es anders gehen kann).
    Lieber wird wieder viel Geld in teure Werbekampagnen mit VIPs investiert.
    Diese Geschäftspolitik ist jedoch brandgefährlich, d.h. ein Unternehmen kann dadurch in einen negativen Strudel geraten, aus dem es sich nur noch schwerlich befreien kann. Die Grossaktionäre sind gefordert – sie sollten endlich handeln (trotz ev. guter Vergütungen) – please wake up.

    • Mann Alter sei doch nicht so kleinkariert, er macht doch auch nur seinen Job und kriegt halt Kohle dafür. Ein Vertrag ist immer noch zweiseitige Übereinstimmung.

  13. Die USR 4-Abstimmung ist verloren, noch bevor sie begonnen hat!

    Das „Dankeschön“ geht an
    – Thiams Lohn(-verfüger)
    – bald arbeitslosen Lehrlingen (lernen RAV-Terror bald kennen)

    Die Schweizer Wirtschaft schafft sich selbst ab.

    In Bayern fiel Edmund Stoiber plötzlich, nach sicheren Jahrzehnten.

    Die Schweizer Wirtschaft stolperte bei USR 3.

    Das 10-fache aller Managerboni in die Plakate zu investierten wird euch nicht helfen.

  14. In jeder normalen Firma würde das Führungsteam als Belohnung für einen solchen Zahlenkranz den Blauen Brief erhalten. Und als Abfindung einen Fusstritt. Und wenn dann noch etwas von „Vergangenheit“ geblabert wird (insbesondere vom VRP, der seit vielen Jahren erfolglos vor sich her bastelt), dann kriegt er noch einen Verriss nach geworfen.
    Aber dann noch Blogs verklagen, wegen FIFA-Vergleich. Herr Rohner, die FIFA sollte klagen, weil sie (nicht verurteilt, wirtschaftlich erfolgreich) mit der CS verglichen wurde. So etwas würde ich mir als FIFA nicht bieten lassen!

  15. Der CEO einer der grössten Banken der Welt hat einen höherer Lohn als andere gut Verdienende.

    Vergleicht man Thiams Lohn mit dem Lohn von Sportlern, so ist Thiam ein armer Schlucker. So verdiente der Boxer Floyd Mayweather letztes Jahr 340 Millionen USD.

    Den Sportlern, Schauspieler, und anderen exotischen Berufen mag man die hohen Löhne gönnen, aber bei den CEO`s wird der Neid kultiviert.

    Hand aufs Herz, wenn ihr solche Löhne abgreifen könntet, dann würdet ihr das auch tun.

    • Hand auf Dein Herz, Sokrates: Hast Du Dein obiger Vergleich wirklich ernst gemeint? Wenn ja, hast Du nicht das Gefühl, dass dieser Vergleich so ziemlich der „Blödeste“ ist, den Du je geschrieben hast?

    • @Sokrates Der Boxer erarbeitet aber einen Gewinn und hat nicht 3 Milliarden Verlust zu verantworten und eine Performance von -80%!!!!!! Es hat hier niemand ein Problem mit Boni, die durch einen guten Geschäftsgang gerechtfertigt sind, garantiert nicht.

  16. Bereitet euch auf eine baldige Zeit ohne die CS vor!

    Dieses CS-Käppchen wird neben einem SwissAir-Emblem, in einem Museum der untergegangenen schweizer Firmen, zu finden sein.

    Wessen Pensionskasse da Geld reingesteckt hat, der darf sich auf ein Loch „freuen“.

    • Praktisch jeder Schweizer, der an einer PK beteiligt ist,
      ist Aktionär der CS. Leider hat er kein direktes Stimmrecht
      und deshalb sollte m.M. nach jegliches Stimmrecht für PKs
      ausgeschlossen werden. Auch Gesellschaften, die
      Aktionäre vertreten und alle Stimmen auf einen Nenner
      bringen, sollten ausgeschlossen werden. Die heutige
      Regelung kennt keine Moral und deshalb sind solchen
      Auswüchsen Tür und Tor geöffnet. Juristen kommt Eurer
      Verpflichtung nach!

    • Träumen dürfen Sie noch lange! Solange die kleinen Mitarbeiter kuschen und diese Führung(en) nicht gemeinsam davonjagen, passiert nichts und es wird in den Chefetagen weiter abgezockt.

    • Was wollen Sie mit diesem völlig undifferenzierten, saudummen Kommentar bewirken?

  17. Ach Lukas….jetzt musst Du echt auf ein Buebetrickli zurückgreifen um zu verschleiern, dass Thiam nicht wie von Dir angekündigt 15 Mio, sondern nicht mal 12 Mio bekommt? Den Grossteil hat er gemäss Deiner von Dir selbst gezimmerten Milchbüchli Excel Tabelle doch bei Prudential eingesackt, was soll das also hier?

  18. zementiert meine Meinung über die Banksterklasse!
    noch mehr aber über die dummen Schafe der Aktionäre, die die Vergütungsberichte sanktionieren.

  19. The systematic destruction of what used to want to be the world’s most admired bank needs to be remunerated accordingly. No question.

  20. All diese Möchtegernkönige, (auch Andreas Meyer von der SBB) haben die Bodenhaftung verloren und gefährden den sozialen Frieden in der Schweiz. Nein, ich bin weit weg von der SP, aber darf mir trotzdem Gedankrn über Leute machen, die in der Schweiz etwas einmaliges am Zerstören sind. Dass Thiam diesen Frieden infolge seines Werdegangs nicht kennt kann man nur teilweise entschuldigen, aber er sollte doch inzwischen den schweizer Standard kennengelernt haben. Ansonsten stelle ich mich gerne als seinen „cultural adviser“ zur Verfügung, und das nota bene kostenlos!

  21. Unglaublich, wie solche Abzocker unsere Firmen zugrunde richten und auch der Volkswirtschaft massiven Schaden zufügen.

  22. zum hundertfünzigtausendsten mal: dieser mann arbeitet hart für seine AUSGEWAEHLTEN aktionäre und ermöglicht ihnen denn so allerlei „angenehmes“, wohlgemeint, NICHT CH pk’s. die und viele CH privat- & geschäftskunden füttern / mästen diesen herrn, die entourage und das ausgew. aktionariat. dafür gibts keinen dank sondern nur häme.

  23. Bla Bla Bla
    Immer die gleiche Geschichte. Solange wir alle das so hinnehmen und einfach unser Senf hier rauslassen wird sich nichts ändern.
    Die Politiker schauen zu und definieren keine Massnahmen.
    Niemand aber wirklich niemand kann von sich behaupten so viel Geld nur durch Arbeit zu erhalten, geschweige zu verdienen.
    Aber wir schauen einfach alle zu und klicken da unsere Bedenken.
    Dann denken oder hoffen ins geheime das dieses Land nicht korrupt ist. Wie kann man jemandem der ausser Arbeitsstellen abzubauen rein gar nichts geleistet hat so viel Geld zahlen???
    Auch der Rohner man sieht und hört nichts, was macht er genau???
    Das System ist total korrupt!!!
    Aber wir schauen alle weiterhin dabei zu und zahlen schön unsere Steuern. Wie ein armseliges Ameisen Volk, ohne Hirn oder Meinung.
    Wir schreiben unsere Bedenken hier, aber sobald wir Feierabend haben gehen wir schön nach Hause oder in einer Bar und vergessen alles. Gleichzeitig läuft die Geld Maschinerie weiter!!!
    Wacht auf!!!!

  24. „Tidjane Thiam fuhr kürzlich um 9 Uhr im Porsche am Bellevue vorbei, mit rotem Handy.“
    Am Bellevue, welches Bellevue? In Zürich oder am Schloss Bellevue?
    War das Handy wirklich rot, oder war es der Porsche? Evtl. war es gar kein Porsche sondern ein Ferrari.
    Ein rotes Handy bei einem erwachsenen, heterosexuellen Mann? War es wirklich sein Handy, oder evtl. das seiner Tochter oder gar seiner Freundin?
    Hat er damit telefoniert? Das wäre ja eine Straftat, evtl. müsste er ausgeschafft werden.
    Hat sein Porsche keine Freisprecheinrichtung, oder lag das Handy auf dem Beifahrersitz? Wie hat man es dann gesehen?
    War es wirklich Thiam, oder evtl. ein bekannter Rapper? Vielleicht sogar Tupac Shakur, ist er doch nicht tot?
    Diese Information wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet.
    LH bitte ein bisschen fundierter bei solch hochbrisanten Insider Informationen.

  25. Die CS ist eine zweite Aryzta – erbärmlichste Zahlen, ein Management mit 1000 Ausreden und grosszügigster Vergütung. Eine GL und ein VR die sich gegenseitig decken, um weiter abzukassieren. Eine Revisionsstelle, die Angst um ihre Fees hat. Und niemand greift ein.

    • Aber die Aryzta macht noch feine Gipfeli.
      und die CS hat jetzt nebst Bonviva noch einen zweite Wunderwaffe, ihr Aspekte Heftli, so cool!

  26. Seien wir ehrlich: wieso ist TT bach Zürich gekommen? Tja, nicht für das Wetter, vielleicht ein bisschen besser als in London! Auch nicht für die Limmat, Thames ist noch grosser… so er ist gekommen für „Reinigen“, und zwar Systemreinigen! Somit spielt keine Rolle was er verdient und was CS in kurze Zeit verliert… wenn, aber diese Bank in 5 Jahre dann besser und Sauber da steht! Seien wir ehrlich in der Schweiz wollte keine diese Job machen… in Ausland auch wenige… somit müssen wahrscheinlich noch froh sein, dass er da ist! Ein Klartext sprechende, die zu keine Filz und Interessengemeinschaft gehört…das gefällt mir eigentlich, solange das Resultat am ende stimmt. Sonst werden die anderen sagen:“ausser Spesen, nicht gewesen…“. Ich bin nicht neidisch aber bedanke mich mit allem, due diese Welt ein bisschen verbessern!

    • @wahrheit, na na so ein quatsch, er kommt von einer Versicherung und hat keine Ahnung vom Banking. bis jetzt hat er nichts geleistet ausser Mitarbeiter entsorgt. von verdienen kann sowieso keine rede sein denn er verdient es nicht sondern bekommt das geld. ich bin auch nicht neidisch, ich gönne es allen wenn sie viel verdienen aber wie gesagt dieser typ ist einfach eine pfeiffe….

  27. Langsam glaube ich an ein gesellschaftliches Experiment. Einige Milliardäre im Hintergrund haben völlig inkompetent Manager eingesetzt, die so ziemlich alles an die Wand fahren, was ihnen in die Hände gerät. Dafür erhalten sie völlig unangemessene, obszöne Bezüge. Die GV kann nichts machen, die Milliardäre und ihre Kumpane bei Fondsgesellschaften und Staatsfonds halten die Mehrheit. Das Experiment: Wann ist es soweit, dass es bei drangsalierten Kunden, Mitarbeitern, Aktionären zur Explosion kommt…

  28. Besten Dank für diese Mitteilung Herr Hässig. Sie reiht sich ein in die unendliche Auflistung der „Selbstbedienungsmentalität“ welche in der Politik und in den Führungsetagen von Grosskonzernen mehr und mehr um sich greift und heute Gott sei Dank publik wird. Dabei ächzt der Mittelstand und junge Menschen unter: Steuern, steigenden Krankenkassenprämien, Mieten und allg. zunehmenden Lebenshaltungskosten. Heute gibt es für mich nur noch zwei Unklarheiten: wie lange wird es dauern und welches Ereignis wird der Auslöser sein, bis es – auch bei uns – zu sozialen Unruhen kommen wird?

  29. Zwei Raben sitzen auf einem Ast. Da kommt ein Hase vorbei und frägt: „Was macht ihr hier?“ „Nix, wir sitzen nur da und schauen blöd“.
    Das will ich auch probieren.“ sagt der Hase und hockt sich unter den Ast.
    So hocken alle drei da, machen nix und schauen blöd, bis ein Jäger kommt und den Hasen erschiesst.
    „Siehst du, was ich immer sag.“ meint der eine Rabe zum anderen,
    „nix tun und blöd schauen geht nur in einer höheren Position.“

  30. Vergesst nicht, dass mit dem fetten Gehalt auch ein paar Ex-Frauen durchgefüttert und elegant gekleidet werden müssen. Dieses im Sinne der Gleichberechtigung! Da reicht ein kleines Kässeli mit der dankenden kleinen Figur (Kopfnicken) leider nicht.

  31. Die CS verkommt mit all den Bussen, Verlusten und nicht zu vergessen den unverschämten Manager Entschädigungen zu einem einzigen riesigen schwarzen Loch der CH Bankenszene. Schwarze Löcher, dass wissen wir, saugen alles ein was sich ihnen nähert. Was mit Schwarzen Löchern geschieht, wenn es nichts mehr einzusaugen gibt, darauf hat die Menschheit noch keine Antwort. Wer weiss, vielleicht liefert die CS demnächst diese Antwort.

  32. Von solch einer Salärentwicklung in den letzten 7 Jahren können viele nur träumen – sie werden es ihr Leben lang nie erleben.
    All die leeren Versprechungen, wonach sich die Manager Entschädigungen an der erbrachten Leistung orientieren sollen, sind nur leeres geschwafel. Als Aktionär fühle ich mich mehr als nur verarscht. Es wäre wirklich toll, wenn die Kleinaktionäre an der nächsten GV für echten Tumult im Hallenstadion sorgen würden. Was hier abgeht nimmt man dem Eigentümer und erinnert mehr und mehr an das Gebahren des Sonnenkönigs in Frankreich.

  33. Und Frau Gunzenbühler die im Coop Pronto um 8 Uhr morgens Bierdosen einpackt kassierte seit 2010 256’000 Franken. Na und?
    Sie packt die Dose ein, wünscht einen schönen Tag und erhält dafür Geld.

    Was in diesem Artikel geschieht nennt man „Burying the Lead“. Man beginnt den Artikel also nicht mit der Lead Story, sondern mit etwas unwichtigem. Wie z.B. dass Thiam tatsächlich die Frechheit besass, während 6+ Jahren Lohn für seine Arbeit zu beziehen.

    Doch dann kommt die Lead Story: “ Tidjane Thiam fuhr kürzlich um 9 Uhr im Porsche am Bellevue vorbei, mit rotem Handy. Alles im Griff.“ Wow.
    Da bin ich natürlich froh, dass jemand Thiam im Porsche gesehen hat und dies sofort dem Kollegen gewhatsappt hat, der es der Freundin erzählt hat, die es dem Freund der Kollegin gesnapchatted hat, der es sofort IP gemeldet hat. Nur dank dieser Kette von Top Journalisten wissen wir heute:

    Thiam lässt sich tatsächlich
    a) in einem Wurst und Brot Porsche und
    b) mit einem roten Handy
    in der Öffentlichkeit blicken. Ich hoffe mal, dass es sich um das iPhone 7 Black Diamond handelte, das im Abendlicht rot aussah. Doch einen Porsche, dafür gibt es keine Entschuldigung. Wie kann ein so fleissiger Mann so hart arbeiten, und muss dann immer noch in einer längst überflüssigen deutschen Schrottkarre in Zürich rumkurven… UND trotzdem wird ihm vorgeworfen, dass er .. zu viel verdient?
    Wir leben in einer Welt, die man nicht mehr versteht.

    Aber auch heute wird das IP voll von entrüsteten Bürofinanzspezialisten sein, die empört beim Selecta Kaffee erklären werden, wieso Thiam zu viel verdient. Dann werden sie sich wieder hinhocken, einstempeln und mit Ihrer wirtschaftsrettender Arbeit abgestumpft weiterfahren: Zahlen in Listen kontrollieren, Kästchen im Powerpoint ziehen und Transaktionen durchs 4eyes klicken. Und dafür tatsächlich Lohn kassieren.

    Während Ihr Dinge tut, die man genauso gut an den Primaten Teil des Zürcher Zoos outsourcen könnte, bewegen wir die Steine, die letztendlich einen Staudamm entstehen lassen. Ja gut, bewegen lassen, doch wenn wir uns verletzen, habt Ihr ja auch nichts davon. Und ja, vor 11 Uhr natürlich nicht, da gönnen wir uns verdiente Freizeit. Feiert Ihr mal an einem Donnerstagabend in Monaco nachdem Ihr die letzten beiden Nächte davor in Las Vegas verbracht habt. Und das alles fürs Networking – wofür wir uns ja nicht mal offiziell Lohn geben.

    Während Ihr dem 40ten Kunden erklärt, dass nein, Obligationen seien nicht dasselbe wie langsame Aktien, legen wir einen Telefonhörer auf und 400 Kunden haben gar kein Geld mehr für Aktien oder Obligationen. 4 dafür umso mehr.

    Also, entspannt Euch endlich mal. Bei dem Abfall den Ihr den ganzen Tag lang durchwühlen und essen müsst, habt Ihr es verdient mal in einer Pause zu relaxen, statt mit pochender Vene im völlig 15jahre zu schnell gealtertem Gesicht über die wenigen zu motzen, die tatsächlich was tun und dafür ihren verdienten Lohn kassieren.

    Marcel Du Pont – Milliardär, Wirtschaftspfeiler, ÖV Jungfrau
    PS: Ihr seid nichts, und die Arbeit die Ihr tut, hat selbes zum Ergebenis.
    PPS: https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • „Während Ihr Dinge tut, die man genauso gut an den Primaten Teil des Zürcher Zoos outsourcen könnte, bewegen wir die Steine, die letztendlich einen Staudamm entstehen lassen.“

      Das ist ganz grosses Kino. Dafür lohnt es sich, manchmal die Kommentare von MdP zu lesen.

    • Hey Marcel das hast du wirklich super toll geschrieben. Jedoch frage ich mich mehr und mehr, was treibt dich um, dass du sich herab lässt hier ellenlange Kommentare zu schreiben, statt dich an deinen Milliarden zu erfreuen. Geld macht offenbar wirklich nicht glücklich, gibt einem aber immerhin die Sicherheit, dass man seine Zeit mit täglichen Kommentaren vertrödeln kann.

    • Hast du voll recht, Thiam sollte kein rotes Handy benutzen wenn er Auto fährt – ein schwarzes wäre taktisch besser.

    • Du Pont, Ihre Milliarden haben Ihnen der Blick auf den wahren Skandal offenbar verwehrt. Wer 100 Mio. verdient hat und sich nicht einmal eine Freisprechanlage gönnen kann, hat total versagt!

    • Lasst Euch nicht von falschen Propheten einlullen, dass Ihr ein Nichts seid. Solche Menschen tun dies nur aus Eigennutz, um so andere Menschen für Ihre Zwecke als Objekt verwenden zu können. Jeder Mensch besitzt eine Menschenwürde, die ihm nicht und durch Nichts genommen werden kann. Sie stammt genaugenommen von der Gottesähnlichkeit des Menschen („er schuf sie nach seinem Ebenbild“). Wichtig ist dass Ihr Freude am Leben habt, dass Ihr liebt und dass Ihr Freude an der Entwicklung Eurer Fähigkeiten und Fertigkeiten habt. Zu diesem Auftrag habt Ihr auch den Verstand mitbekommen. Vielen Menschen wurde nie richtig erklärt wie sie ihn entwickeln können und was sie alles damit erreichen können. Ich gebe zu, dass manche Tätigkeiten nicht besonders geistreich sind, aber Eure Arbeitsumgebung wurde nicht von Euch geschaffen sondern von Menschen, die genau wie oben gerne verkünden, das Ihr nichts Besseres könnt oder verdient habt.Dies ist mit Sicherheit nicht die Wahrheit, sondern ein Wunsch- und Zerrbild, das gerne narzistischen Manipulatoren aufgebaut wird, weil Sie dann besser im Trüben fischen können
      Ich bitte Euch, nicht von dem Glauben an das Gute abzulassen. Nur weil Unwahrheiten ausgesprochen werden, sind sie deswegen noch lange nicht wahr.

    • Das Schweizer Fernsehen sollte ihn als Ghostwriter engagieren, für eine neues Satire-Format!

    • Du Pont (für deine wahres ego bist du ja zu feige) lass Dir gesagt sein: Du bist einfach ein kleiner Armleuchter, der seinen Narzissmus nicht ausleben kann, weil real Du vermutlich nicht mal über eine Prokura herausgekommen bist.

  34. Eigentlich sind 100 Mio. CHF viel zu wenig. Wenn man bedenkt wie viel Verantwortung, die nota bene schlaflose Nächte mit sich bringen, er trägt… (Ironie off)
    PS: Seinem „Scheff“ sollte die CS eigentlich das Fünffache auszahlen… Der schläft schon gar nicht mehr ob der riesigen Verantwortung gegenüber Mitarbeiter etc….

    • In dieser dynamischen Zeit, viele Politikern (CH) sind froh, dass Jemand diesen schwierigen Job macht und Verantwortung übernimmt. Anscheinend kann er mit dem Druck gut umgehen.
      Seine Entlohnung liegt im Rahmen wenn wir auf der andren Seite des Atlantiks anschauen (>20 Mio)
      Hauptsache Bank ist für die Zukunft gut aufgestellt! Die Erfahrung zeigt ,Banking ist meisten eine Verlust Geschäft!

  35. Abzocker scheint heute ein edler Beruf zu werden! CEO heisst die eigenen Taschen füllen so weit es geht. Angeben, das Leben geniessen und für die eigenen schlechten Zeiten Vorsorgen (das heisst Vorsorge für eine Zeit wo das Einkommen pro Jahr unter die 5 Millionen sinken sollte…). Die Firma in der man gerade momentan angestellt ist geht jedem am Arsch vorbei, denn Morgen kann es ja eine andere sein bei der man die Kassen leert und wo man auch ohne Erfolg Abzocken kann! Und man kann ja immer die Verluste mit Abschreibungen Begründen die von den Vorgängern sind. Das kann man aber alles auch nur, wenn im Verwaltungsrat die gleichen Nieten sitzen die auch nur auf die eigene Bereicherung aus sind!

    • Stimmt leider, Herr Peter. Da werden einerseits an Orten Kosten gespart, wo es wirklich ins Laecherliche geht (z.B. Klimaanlage statt um sieben erst um acht Uhr einschalten) und andererseits werden dann die Talente belohnt, die seit 20 Jahren nur eines im Kopf haben, naemlich wie man in der kuerzesten Zeit am meisten absahnen kann. Meistens passierte dies leider indem man auf Teufel komm raus und ohne Ruecksicht auf spaetere Verluste (fiktives) Einkommen bolzt, sich dafuer koeniglich belohnen laesst und dann weiterzieht… die Suppe koennen dann die Leute im „Maschinenraum“ ausloeffeln, wenn sie nicht zur Kostensenkung wegrationalisiert werden.

  36. Heutzutage muss man nicht mehr gute Leistungen vorweisen können, um sich im Geschäft behaupten oder vorwärts zu kommen. Heute sind „apple polisher“ und “ Schulterklopfer“ gefragt, die die Chefs und das System nie hinterfragen.

  37. Thiam kassierte 2015 aufgerechnet CHF 9m, ergibt bei CHF 12m für 2016 eine Steigerung von 33%! Auch Rohner kassiert mehr Kohle trotz Verlust. Der Hohn stellt der Bericht über die „Unternehmerische Verantwortung der CS“ dar. Als wüssten Rohner und Thiam, was das Wort Verantwortung bedeutet. Obszöne Gehälter garnieren und gleichzeitig Leute entlassen ist keine Leistung. Wieviele hätten bleiben können, wenn man nicht x Millionen für den Rohrkrepierer namens Teil IPO in den Sand gesetzt hätte, Herr Rohner?

    • Die Vergütung des Monsieur Thiam stört nicht mal soo extrem – unverschämt hingegen sind die – gar noch steigenden – Bezüge der weissen Weste! Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte – hier ist er: Es sind latente Charaktermängel bei Rohner!

  38. Die Aktie der Prudential plc hat sich ausgehend vom Tief der letzten Wirtschaftskrise 2009 knapp verzehnfacht.

    Selbst wer 2007 zum damaligen, langjährigen Spitzenkurs gekauft hat, hat sein Investment bis heute verdoppelt zzgl. Dividenden.

    Insofern wollte ich am Prudential – Gehalt nicht mäkeln.

    Übrigens: Wieviel bei beiden Arbeitgebern ist Bargehalt und wieviel sind Aktienoptionen?

  39. Ja natürlich benötigt Monsieur Thiam frisches Kapital, die gefrässigen Obersten in der CS, nicht nur der CEO sondern auch Rohner und Consorten, wollen schliesslich nicht darben. Und, apropos und bitteschön, seien wir doch nachsichtig mit Monsieur Thiam, er zeigt den „Bünzli-Schweizern“ doch nur wie richtig geschäftet wird.

  40. Bereits seit der unsäglichen Zeit von Lukas Mühlemann, der im Jahre 2000 die amerikanische Investmentbank Donaldson, Lufkin & Jenrette völlig überteuert kaufte, hat sich die Selbstbedienungskultur der CS-Chefs bloss noch in einer obszönen Richtung bewegt. Gleichzeitig läuft der Börsenkurs dieser „Wolke7-Bank“ den Bach runter………..
    Einzig die einflussreichen Aktionäre wie Schweizer Pensionskassenvertreter, ISS (Institutional Shareholder Services) und die Ethos könnten dieser arroganten Salär-und Bonikultur im Selbstläufer-Modus den Riegel schieben.

    Solange können sich die gewissenlosen „holy cows“ der Credit Suisse in der Futterkrippe gütlich tun.

    • DLJ wurde gekauft um das Amerikanische Vergütungssystem in die CS zu importieren. Selber Gedanke bei UBS und Warburg. Das hat null und nichts mit Oekonomie etc zu tun. Daher wurde auch jeder Preis für diese US Shops bezahlt. Das war der Kickstart in die Boni auch auf unseren Floors 🙂

    • Man sollte endlich das Stimmrecht der PKs und der
      Gesellschaften abschaffen und nur „Natürlich Personen“
      abstimmen lassen, dann wäre ein „moralisches Recht“
      durchsetzbar. Eine Diktatur, wie wir sie heute kennen,
      wäre unmöglich. Juristen und Gesetzgeber nehmt endlich
      eure Pflichten wahr.

  41. Nur noch zum lachen. Manager sind keine Unternehmer – schon mal davon gehört. Man sollte viel mehr über echte Unternehmer publizieren, als über diese Zeit-Manager, die ja sowieso wieder gehen. Cool aber ist, dass man bei Rohner und Co. keine Erfolge vorweisen muss, um ans grosse Geld zu kommen.

    • However, the last clothing does’nt have pockets to store the lots of bling bling!!

  42. Die CS stand früher für die wahren Werte der Schweiz.. Heute verkörpert Sie die Werte unserer gescheiterten Gesellschaft…

  43. Die CS ist ein Fass ohne Boden. Die Stimmung im Keller. Die MitarbeiterInnen und Mitarbeiter wurden so lange diskreditieren und erniedrigt, dass keiner dieser Unterjochten mehr an eine Besserung glauben kann. Das ist verheerend, weil kein Kunde mit einem Looser an Tisch sitzen will. Niemand übernimmt Verantwortung oder erinnnert sich daran, welches die Kerndienstleistungen der Bank wären. Wie liessen sich sonst die ‚Kugelgrill Exzesse‘ erklären? Dieses Tummelfeld für Consultants verdient nur noch Geld, weil die Kunden zu träge zum Wechsel sind. Kein Unternehmen kam so erfolgreich sein. So sad!

  44. Milliarden-Verluste werden mit über 10mio Gehalt vergütet? Ein Schlag ins Gesicht für jeden PK-Sparer in der Schweiz!

    Bin selbst Banker, aber dafür habe ich 0,0 verständnis!

  45. Thiam wie Rohner und Konsorten haben scheinbar heute noch nicht begriffen, dass auch ihre Bezüge (Lohn wäre hier das falsche Wort) über Bankgeschäfte bzw. Wertschöpfung mit den Kunden durch getreue Frontleute und deren BackOffice erwirtschaftet werden müssen. Manchmal sehr hart mit viel Aufwand und gutem Service um Kunden überhaupt halten zu können. Die beiden könnte man getrost entlassen ohne dass man was grundlegendes im Geschäftsgang merken würde. Für rd. 15 Mio. weniger könnten dafür 80 Leute bleiben die wirklich was an der Wertschöpfung für die Bank beitragen.

    Ich bin jetzt ganz zynisch und behaupte: mind. 40 % der Banker leben auf Kosten aus Kundenerträgen der Soldaten (Frontorganisation) und bringen keinerlei wirkliche Wertschöpfung. Heerscharen von Stäblern furzen in ihr Stuhlkissen, produzieren unnötige Power Point Folien oder Mist und befriedigen sich den ganzen Tag irgendwie selbst.

    Dass das Cost/Income Ratio bei Banken und auch bei Versicherungen so hoch ist, wundert kaum und dass diese Kosten runter müssen auch nicht. Nur trifft es die immer den/die Falschen.

    Jetzt kommt dann sicher wieder so ein irr-schlauer Kommentar dieses
    Vollpfostens Marcel Du Pont

    • das stimmt alles, vor allem dass mit den vielen nutzlosen leuten. das problem ist nur: das ist nicht bank gemacht, sondern von der politik, bzw. finma so vorgegeben. deswegen kann das cost income ratio nur schwer sinken und deswegen -nich alleine deswegen, aber auch- können banken in der schweiz in zukunft auch schwer geld verdienen. danke an die regulierer und die politiker, die nach immer mehr regulierung schreien!!!

    • @ Hans_Peter
      Die FINMA nahm ihre Tätigkeit am 01.01.2009 kurz nach der Subprime Krise auf hat aber direkt nichts wirklich entscheidendes mit dem Personalbestand bzw. dem Cost/Income Ratio zu tun, denn dieses war schon in den Jubeljahren vor 2009 hoch. Die Regulatoren haben sicher zu mehr Stabspersonal geführt. Aber die Parasiten (heute Eliten genannt) sind schon lange an ihrem Wirt und saugen eben solange bis nichts mehr da ist.

  46. Warum kann es IP nicht endlich lassen, über dieses leidige, bis zum Himmel stinkende und immer wiederkehrende Thema zu berichten? Egal, wie tiefrot die Zahlen bei der CS sind, die GL wird sich auch inskünftig horrende Vergütungen reinziehen. Vergleichbar mit Kokainsüchtigen, die bekommen die Nase auch nie voll.
    Die Elite hat sich von der Realität verabschiedet, sie feiert weiter auf Kosten der Belegschaft und die Politik schaut tatenlos zu, wie immer mehr langjährige und treue MA aus Kostengründen auf die Strasse gestellt werden und irgendwann bei der Sozialhilfe landen.
    Herr Thiam, geniessen Sie den wohl verdienten Geldsegen, aber passen Sie auf, zu viel Geld verdirbt den Charakter.

  47. Eine Kapazität wie Thiam kostet halt etwas und ist hoffentlich eine sinnvolle Investition für die CS Zukunft. Daher ist die Entschädigung für 2015 nachvollziehbar..sonst wäre Thiam doch nicht zur CS gewechselt und hätte den alten Lohn von Prudential genommen. Daher ist er doch ziemlich einsichtig. Wenn er bei Prudential zum gleichen Lohn von Chf mio 20.8 weitergearbeitet hätte, hätte er für 2015 und 2016 total mio 41.6 erhalten. Statt dessen hat er sich für die cs abgekrampft, muss sich täglich einen unrühmlichen shistorm über sich ergehen lassen. Für diese Entwicklungshilfe bei der CS erhält er für die beiden Jahre nur mio 38..ein minus von 8.65%. Und jetzt wird noch in den Medien geklagt!

    • Sorry, aber eine klare Strategie ist auch nach mehr als 1.5 Jahren weder ersichtlich noch messbar. Die demotivierenden Entlassungsscheiben und die teuren externen Mandate tragen mit Sicherheit nicht zur Stärkung des Vertrauens in die CS bei. Wenn einer schon als „Trouble-Shooter“ geholt wird, sollte eine Entschädigung auch erst fliessen, wenn Erfolge sichtbar werden PUNKT Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind 2, 4, 6, 8, 10, 12 oder wie viele Mio. auch immer zu viel und nicht gerechtfertigt!

  48. ja und? sind wir ehrlich. Jeder wird sich aufregen. Jeder wird schimpfen und die Typen (zurecht) verteufeln. Aber was wird passieren? Nichts! Die Politik wird grummeln, aber nicht aktiv werden. Die Mitarbeiter werden demotivierter als sie schon sind, aber nichts unternehmen, die paar Kunden werden es nicht mal merken und den Aktionären ist es egal. Thiam und der Urs werden sich nun 2 Tage im Kämmerchen verkriechen, den Sturm vorbeigehen lassen und dann neue Ansprüche stellen.

    • wie wahr, wie wahr! leider!

      es gibt nur zwei möglichkeiten das zu beenden:
      von unten, da braucht es die sich bewegende masse oder von oben, da braucht es macht und courage.

      beide seiten sind (noch) nicht soweit, also werden weiter die taschen gefüllt und der filz verhätschelt.

  49. „Tidjane Thiam fuhr kürzlich um 9 Uhr im Porsche am Bellevue….“

    Hukas, Hukas Lässig, ach bitte sei doch ein bisschen erwachsen du Kinsdkopf.

  50. Die CS vor Verlusten bewahren, hat er nicht geschafft. Deshalb zwingend und dringend: Wer rettet die CS vor Thiam

  51. Einfach nur zum Verzweifeln, diese Abzockerei, und alle nicken dies brav ab wie Duracell Häsli…..für die Aktionäre habe ich nur einen Tip: sell and run……

  52. Das schlimmste ist, er hat die Frist verpasst das amerikanische Gambling-Haus, zu einem guten Preis zu verkaufen. Wäre dies geschehen, und er hätte einen Preis von über 20 % des Buchwertes erzielt, inklusive abgeschriebener Goodwill, wäre sein Wert durchaus das Doppelte seines Gehalts gewesen. Wenn man die Entwicklung des Dollars anschaut, hat man die Frist verpasst.
    Warum wurde McKinsey mit diesen exorbitanten Kosten geholt und nicht versucht die Probleme der CS intern zu lösen.
    Man kann über unseren B. vieles sagen, aber immerhin hat er solche Probleme in seiner Fabrik durch ein internes Team gelöst und nicht diese Berater verpflichtet, die ihrem Auftraggeber schöne Augen machen und das bringen was er hören möchte, wo diese Berater auf der anderen Seite seine Untergebenen einschüchtern, Intrigen schüren und das Rezept am Schluss ist, Leute zu entlassen.

  53. Sind Ihr Mitarbeiter immer noch so Blöd?? Streikt, und legt die Arbeit alle gleichzeitig nieder. Es kommen alle dran, dass Ihr den JOB verliert. Wie man sieht, bereichert sich das Management mit allen mitteln so wie der Eigentümer. Bankrott erklärung wird nächstens folgen, abgesehen nach den Internationalen Buchhaltungsregeln ist die CS nicht mehr Liquide.
    Cheers,

  54. 11.9 Millionen für den Chef Thiam und kein Geld, Lehrlingen nach der Lehre eine Festanstellung zu bieten? Das versteht niemand. Siehe Artikel in IP von gestern. Wo ist hier die gesellschaftliche Verantwortung?

    Lehrlinge brauchen ein klares Komitment, entweder für eine Festanstellung oder ein Uebergangsjahr.

  55. Die „Hüetli-Spieler“ vom Paradeplatz:

    Thiam und Rohner mit ihrer 70-Rappen Dividende verkommen zu Hüetli-Spielern.

    Motto:
    Entweder du bringst mehr Geld oder du hast schon verloren.

    Wie lange will die Aufsichtsbehörde diesem Treiben noch zuschauen?

    CS: Catastrophe Superior.

    • «Wie lange will die Aufsichtsbehörde diesem Treiben noch zuschauen?»

      Mark Branson wird gar nichts machen, weil seine (Gross)Bankenkollegen aus alten Tagen seine Schwächen kennen (z.B. Durchwinken der Vontobel-«Swaps» ans OLG München u.a.).

      Sollte er also etwas gegen die CS (z.B. im Fall Moçambique) oder Vt oder LO unternehmen, dann kommt wohl etwas «Gegenwind» für seine Karriere.

  56. Alles Schönfärberei. Die CS ist eine Titanik, die am absaufen ist, seine SKA-Mütze lässt in vergangenen, besseren Zeiten schwelgen. Dass Thiam für eine solche grottenschlechte Leistung so abkassiert (Durchschnittslohn der letzten 7 Jahre: 14,3 Mio.), zeigt die Dekadenz der Finanzbranche. Kein Wunder haben die Banken einen solchen katastrophalen Ruf.

  57. Was soll man dazu noch sagen… skandalös.
    Nicht einmal wenn die CS die letzte Bank der Welt wäre, würde ich bei so einem Saftladen Kunde sein!

  58. Der eigentliche Skandal sind die 4 Mio, 25% mehr als 2015, für UR. Seit Jahren an der Spitze der CS und keinen positiven Input. Bussen fast im 6-Monate-Takt. Miese Geschäfte wie mit Mosambique, http://www.woz.ch/1623/staatskrise-in-mocambique/der-fischige-deal-der-credit-suisse. Fragwürdige Geschäfte mit der Palmölindustrie in Indonesien. Umstrukturiereungen, Ankündigungen CS Schweiz, Entlassungen, Kundenbenachteiliungen Rezensionsgebühren, AGB. Von der CS kam in all den Jahren unter Führung von UR nur eine positive Nachricht: bei der CS bekommt man/frau auch Kuelgrill, wenn auch überteuert, aber immerhin! Wobei jetzt schon prognostiziert werden kann, auch dieses Geschäft brummt nicht!

    • Jaja, das Moçambique-Geschäft hat das Potential, die Karriere von ein paar Leuten negativ zu beeinflussen.

      Die Finma hat das Geschäft nicht umsonst auf die lange Bank geschoben bzw. wohl schon archiviert.

  59. Hallo Zusammen,

    ich als Arbeitnehmer muss mir doch nicht Alles gefallen lassen. Vor allem, wenn unter dem Verhalten der Oberen meine Kundenbeziehungen leiden. Es ist doch schon schwer genug, Kunden für die Bank zu begeistern oder sie zum Bleiben zu bewegen. Deshalb: Verlasst die Bank! Macht etwas Anderes, wechselt die Industrie- macht etwas Sinnvolles!
    Beste Grüße
    René

  60. Aufgrund der massiv hohen Saläre der obersten 5 %, bei der UBS Schweiz z.B. sind es 1200 – müssen die Banken die verwalteten Kunden mit Derivativprodukten/Strukies und den entspr. eingebauten Gebühren von 2 bis 3 % abspitzen. Viele Kunden die den Banken ein Verwaltungsauftrag erteilen, unterstützen demzufolge diese Schicht von Direktoren. Ich empfehle jedem Kunden sämtliche Verwaltungsmandate bei Banken zu kündigen. Banken sind nicht interessiert Performance für Kunden zu leisten, das primäre Ziel ist mit solchen Anlagen die Boni zu sichern.

  61. Wahrscheinlich leiden alle Führungsorgane bei den Grossbanken (und einigen Privatbanken) an pathologischer selektiver Wahrnehmung: „Meine Leistung war doch überzeugend, daher steht mir das Gehalt oder der Bonus x zu Gute. Die Bude macht zwar Riesenverluste, aber ich war doch saugut, oder etwa nicht?“ Diese Denkweise ist krank und müsste eigentlich durch Fachleute therapiert werden. In der Realwirtschaft käme es keinem in den Sinn, bei Verlusten noch Boni auszuzahlen. Man müsste froh sein, wenn die Firma überlebt. Nicht so in dieser Branche, wo nur heisse Luft (und Papier für die Ordner) produziert wird. Also: Keine Aktien von Grossbanken, keine Kundenbeziehungen mit Grossbanken – sie haben es noch nicht begriffen. Und ich zweifle, dass sie es je tun werden.

  62. Ob 100 oder 10 Millionen – es ist zu viel. Der Grössenwahn bei den Vergütungen hört nicht auf! Ein Wahnsinn den die Kundenzahlen und es nicht wert ist!