Null Geheimnisschutz von UBP in Züri-Pizzeria

Topshot der Genfer Bank blufft laut mit Boxerlegende Klitschko als neuer Kunde – Dutzende Gäste hören mit – Swiss Banking ade.

Heute vor einer Woche feierte eine Teil des Zürcher Ablegers der Genfer Privatbank UBP ein vorgezogenes Weihnachtsessen.

In der Taverne da Angelo in Zürich begann die Fete ab 18 Uhr. Da wurde es laut – und fragwürdig.

Ein hoher Manager der UBP Zürich, die sich seit dem Kauf der Coutts vor 2 Jahren im Aufwind befindet, gab über mehrere Tische hinweg seinen jüngsten Coup zum Besten.

Seinen Leuten in Deutschland sei es gelungen, einen der bekanntesten Boxer der jüngeren Geschichte als Kunde an Land zu ziehen.

Gemeint war Wladimir Klitschko. Der habe nun ein Konto bei der UBP.

Laut einem Augenzeugen war zu diesem Zeitpunkt die bekannte Zürcher Pizzeria bereits gut gefüllt. Und es sei noch nicht alles gewesen.

Der laut mit Klitschko bluffende Manager – er stellte sich als Ex-Coutts-Mann und heutiger Chef Deutschland und Schweiz der UBP Zürich heraus – gab offenbar Weiteres zum Besten.

Nämlich, dass sein Chef Peter Schmid die Bank just heute – also am letzten Montag – verlassen habe. Tatsächlich war das bereits an jenem Montag Morgen in den Medien zu lesen.

Nur: Der UBP-Mann ging noch einen Schritt weiter. Am Freitag würde man dann erfahren, wohin es Schmid ziehen würde.

Und siehe da, Schmid tauchte Ende letzter Woche als neuer Spitzenmann der Deutsche Bank Schweiz auf.

Wenn die Treffsicherheit immer so gut ist, dann dürfte die UBP Zürich tatsächlich einen der bekanntesten Sportler aus dem Osten der Welt bei sich als neuer Kunde begrüssen dürfen.

Nur sollte das nicht unbedingt „tout Zurich“ erfahren.

Ein Sprecher der UBP-Gruppe in Genf wollte am Freitag Abend auf Anfrage nichts zu einer allfälligen Kundenbeziehung sagen.

Man würde die eigenen Mitarbeiter aber stets auffordern, geheime Details mit der nötigen Zurückhaltung zu behandeln.

Die Episode aus dem da Angelo zeigt, wie unvorsichtig im Swiss Banking von heute teilweise agiert wird. Ein hoch bezahlter Private Banker posaunt den Namen einer bekannten Persönlichkeit hinaus.

In aller Öffentlichkeit, mit allen Namen.

Swiss Banking vom Feinsten.

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68 Kommentare zu “Null Geheimnisschutz von UBP in Züri-Pizzeria

  1. Wieso klagen wir über ein sich auflösendes Schweizer Bankgeheimnis, wenn der im Schweizer Bankenplatz tätige Front-Mitarbeiter, dieses durch ein solch inkompetentes und unprofessionelles Verhalten selber torpediert.

    Die Bankenbranche und partiell deren Mitarbeiter dürfen auch weiterhin als „non-learning Organisation“ betitelt werden.
    Ich bin genügend lang mit dabei um das Ego eines RMs zu verstehen. Aber Erfolgsmitteilungen gehören nun mal einfach „nur“ hinter die Mauern der Bank. Frontmitarbeiter, unabhängig ob RM, LM oder Assistent, die das nicht verstehen, sind mit einer solche Attitüde am falschen Platz und schaden mit Ihrem selbstsüchtigen und unverantwortlichen Verhalten ihrem Arbeitgeber.

  2. He Leute seht das doch einmal aus einer anderen Perspektive. Die Taverne ist die Zweigniederlsssung der UBP. Zur Stressbewältigung bäckt der CEO Pizza, die Assistentin schenkt den Wein aus und der Manager serviert dem Kunden die Pizza. Somit liegt seitens der UBP keine Verletzung des Bankkundengeheimnisses vor. Nicht einmal das Logo der UBP muss geändert werden. Aus der Union Bancaire Privée wird die Union Bancaire Pizzeria. Die beste Pizzabank auf dem Bankenplatz Zürich, in der Bahnhofstraße Nr. 1. Da ist doch alles paletti.

  3. Ich kenne den neuen Überflieger der UBP gut. Wir haben lange zusammen gearbeitet. Ein Schaumschläger der gerne einmal eine dicke Lippe riskiert. Falls aber mal was schiefgeht waren es immer die anderen. Er hat den Kopf noch nie für irgendetwas hingehalten. In der Haut seiner Mitarbeiter möchte ich allerdings nicht stecken. Denn jetzt wird für seinen Bockmist nach einem Opferlamm gesucht. Mal schauen wie lange sich die Herrschaften in Genf noch blenden lassen. Ich jedenfalls nehme die Gelegenheit gerne wahr um ein paar alte lukrative Kunden wieder zu kontaktieren. Herzlichen Dank

  4. Das ist wieder so typisch eine Frau musste ihren Schreibtisch räumen, bei einem Herren der göttlichen Schöpfung schaut das Management grosszügig hinweg. Dabei hat gerade dieser Herr in seiner Position eine Vorbildfunktion. Da kann ich nur sagen liebe UBP Kunden zieht die Reissleine und schliesst euer Konto. Unterstützt dieses Verhalten der Bank nicht länger. Bei der nächsten Party seid vielleicht ihr der abendliche Gesprächsstoff!

  5. der automatische informationsaustausch betrifft die schweizer bürger vor allem mit ihren konti in liechtenstein. der gläsererne bürger rückt näher. vergessen sie die einlagensicherung, auch in der schweiz. . gerade aktuell will die ezb still und heimlich die einlagensicherung von eur 100.000 in der eurozone stark z.l. dem bankkkunden abändern und die limite aufheben. neu will die ezb ein ablaufplan festlegen, wie bei einem bankrun vorgegangen werden soll. lesen sie derkursstimmt. die euro-banken sind auch heute nicht sicher. junk-kredite von 850 mrd. sind in schieflage. 2018 wird kritisch werden, wenn die zinsen wieder steigen. draghi ist der mann, der bisher den kollaps verschieben konnte. ein flächenbrand kennt keine nationalen grenzen.

    • Ich glaube sie haben den Artikel nicht richtig verstanden. Die Identität ist doch ganz offensichtlich: der größte „Schwätzer“ vom Paradeplatz in seiner Königsdisziplin: Lukas Hässig

  6. Genfer Banken haben noch viel grössere Mühe, qualifizierte Mitarbeiter zu finden als ihre Züricher Konkurrenz, besonders dann, wenn nebst persönlichem Niveau und fachlichem Know-How auch noch Fremdsprachen gefragt sind.

    Bei der Kaderauswahl macht man dann faule Kompromisse und die Qualität der Institute sinkt von Jahr zu Jahr, wobei man sich selbst, mittels teurer PR und Werbe-Aktivitäten, ständig neue Lorbeerkränzchen windet und erzählt, wie toll man angeblich sei. So findet man immer wieder Dumme, welche die schönen Märchen glauben; bis zum Tag der Wahrheit.

    In Genf macht derzeit die Saga die Runde, ein sich als super seriös gerierendes Institut habe, bei etwa 30 Fällen von, durch einen bei der Bank langjährig akkreditierten selbständigen Vermögensverwalter, gefälschten Unterschriften, bei keiner einzigen bemerkt, dass es sich um Fakes handeln könnte. In Genf geht das „on-dit“, die betreffenden Anlage-
    Millionen vorwiegend ausländischer Kunden seien bei der nächsten Verwandtschaft des freien Beraters gelandet. Das Bankhaus treffe aus eigener Sicht aber keine Schuld, denn man habe angeblich davon nichts merken können. Sorgfaltspflicht ist bei einigen Genfern anscheinend ein Fremdwort, das von den Gerichten noch genauer definiert werden muss.
    Im Vergleich hierzu, ist die UBP Indiskretion zum Thema Klitschko eine Lappalie, die aber trotzdem einiges aussagt über den personellen Notstand der Genfer Privatbanken.
    All zu locker werden minderqualifizierte Mitarbeiter eingestellt.
    Geht etwas schief, so denkt man anscheinend, wird der Kunde ohnehin den Schaden tragen. Bislang hat dies gut funktioniert.

  7. Dank IP werden die erhobenen Vorwürfe publik. Nun sollte die Staatsanwaltschaft aktiv werden, da dies Verstösse gegen das Bankkundengeheimnis sein könnten. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

  8. Solche Stümper gibt es immer wieder, dazu hier noch einen:
    Blickt in die 90ziger Jahre zurück zur UBP Bahnhofstr. 1. Da gab’s auch noch einen von mehreren Knülchen, der sich selbst derart hochjubelte und mit Kundengeldern (meistens ohne deren Wissen) mit Aktien & Futures happige Werte vernichtete- sich jedoch rühmte ein „System“ zu besitzen. Nennen wir ihn mal den Clouwn, mit dem Finaz Faust- den er noch heute versucht zum Besten zu geben.
    Der Jeans Mann G.W. und weitere, solvente Bürger aus DE lassen grüssen……

  9. „Man würde die eigenen Mitarbeiter aber stets auffordern, geheime Details mit der nötigen Zurückhaltung zu behandeln.“ Nein und wieder nein: Geheim ist geheim, da wird auch nichts mit Zurückhaltung behandelt. Es wird gar nicht behandelt. Punkt. Fertig.

    Die Schweizer Banken schaffen sich selber ab. Ueberall nur blutige Quereinsteiger, Pizza-Machos, Instagram-Girlies. Von Ethik keine Ahnung. Berufsstolz: Ein Fremdwort.

  10. Hurrah!!! Die perfekte Plattform um „Gehässigkeiten“ los zu werden. Genau das Richtige für mich um meine dreckige Wäsche zu waschen. Einen „hässigen“ Kommentar über eine Person zu schreiben, die ich so gut kenne und eine Situation beurteile bei der ich live dabei war, darin bin ich richtig gut! Und es macht mir heute auch wieder so richtig Spass so naiv zu sein, denn ich glaube immer alles, was die so feinen und korrekten Journalisten so schön formulieren! Ja, jetzt muss ich nur auf „senden“ klicken und dann hab ich es dem mal wieder so richtig gegeben! Die Fragen sind jetzt nur: wer kompensiert jetzt hier sein Aufmerksamkeitsdefizit und wer ist der Narzist? Oder Herr Hässig?!

  11. Es sind immer die Frontler, welche sich gross-spurig verhalten.
    Ein Mid- oder backoffice Mitarbeiter verdient rund 6000 Netto, der kann (mit Familie) weder ins Restaurant, noch in die teuren Bars.
    Geld verdirbt (verstärkt) leider doch den Charakter, wenn er schon vorher Scheisse war.
    Problem-Lösung mit massiver Rentabilitäts-Steigerung:
    PB-Berater auf den gleichen Lohn setzen, wie die im Midoffice.
    Oh, vergass ja, dann kann man im Golfclub keine Runden mehr schmeissen, und im Fiat Punto will man ja auch nicht vorfahren.

    • Da kann ich nur Frank Rosin aus seiner Sendung Rosins Restaurant zitieren: Geh doch heulen. Der ist so schön!

      In CH haben alle mehr oder weniger die gleichen Chancen etwas aus sich zu machen. Jeder hat selbst die freie Wahl sich zu entscheiden welche Ausbildung er macht!
      Und ganz wichtig: Augen auf bei der Berufswahl Bist du unzufrieden? Musst du was ändern!

      Ist der, der viel verdient der schlechtere Mensch? Und Schuld daran, dass andere, die sich SELBST für einen weniger bezahlten Job entschieden haben, weniger verdienen?

  12. Ein saudummes Verhalten. Unhaltbar. Narzissmus pur. War da schon Alkohol im Spiel? Ein solcher Mann ist bei einer Bank eine Fehlbesetzung.

  13. Anbei einige hübsche, prophetische Zitate aus Kreisen der Schweizerischen Politprominenz zum Thema :

    «An diesem Bankgeheimnis werdet ihr euch noch die Zähne ausbeissen.»
    Finanzminister Hans-Rudolf Merz (FDP) am 19. März 2008 an die Adresse der EU

    «Das Bankgeheimnis steckt quasi in unseren Genen.»
    Finanzminister Kaspar Villiger (FDP) am 24. März 2000 in «Cash»

    «Das Bankkundengeheimnis wird morgen besser geschützt sein, als es gestern war.»
    Innenminister Pascal Couchepin (FDP) am 15. Mai 2004 in der Zeitung «Finanz und Wirtschaft» zum Abkommen über die Zinsbesteuerung mit der EU

    «Das Bankgeheimnis ist nicht bedroht, also muss es auch nicht gerettet werden.»
    FDP-Präsident Fulvio Pelli am 23. Februar 2009 im Interview mit der «Aargauer Zeitung»

    «Es kann nicht sein, dass das Bankgeheimnis für verbesserte Nudelexporte preisgegeben wird.»
    SVP-Nationalrat Christoph Blocher am 29. November 2002 vor der AUNS zu den bilateralen Verträgen mit der EU

  14. Und letzte Woche hatten wir die Instagram Sekretärin, deren Verfehlung viel weniger schlimm war und die trotzdem entlassen wurde.
    Wird nun der UBP-BigShot auch gefeuert? Oder halten die Bosse hier mal wieder zusammen?
    Nicht nur der Fehlbare gehört gefeuert, auch die Kollegen, die am gleichen Essen waren und ihn nicht gestoppt haben sollten einen strengen Verweis erhalten.

    • Nein, ausser Sie schreiben dem Klitschko, dass seiin Konto bei besagter Bank bekannt wurde (mit Link dieses Artikels).
      Evtl. wird die Bank, oder der fehlbare Berater einmal angegangen.
      Wenn der Bankkunde nichts erfährt, bleibt die Bank schadlos, alles aussitzten und gut ist’s.

  15. Ups…da verglüht eine Karriere bei der UBP aber ganz ganz schnell und das 2 Wochen vor Weihnachten. Wenn der Artikel stimmt, dann kann die Bank gar nicht anders als:
    – zur Rede stellen und feuern

    Saudumm gelaufen mein Freund. Aber hoffentlich ist der (hoffentlich nun nicht mehr fliessende) Bonus nicht schon investiert worden.

  16. Ein Dampfbläser und LH macht daraus einen Artikel. Ich arbeite für die United Trust of Switzerland. Zu meinen Kunden zählen Königshäuser, Prominente und viele Top Wirtschaftsfunktionäre. Ich will keine Namen nennen, aber nur soviel RF Tennis Pro, the Hubby of Frau Markle, Tiger Holz Golf Pro, usw. Ich will kein Namedropping betreiben aber andere Ostblock Schönheiten und auch Konkurrenten im Club oder Restaurant imponieren.

    • und ich kündige hiermit die Übernahme der Vatikanbank seitens der von mir geführten Red Dragon Power Bank an:)

      Eure Zeit ist abgelaufen.

  17. Pizzeria-Berater als männliches Gegenstück der Insta-Assistentin.

    Was lernen wir? Respekt und Verschwiegenheit ist weniger wert als 1-Sekunden-Fame

  18. Nichts weiter als Ausdruck einer etwas abgeänderten Form der grassierendsten Krankheit der Moderne:
    Man kauft sich mit Geld, das einem nicht gehört, Dinge, die man nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die man nicht kennt!
    Wonderful!

  19. Was erwartet ihr von diesen importierten Wenigkönnern aus dem hohen Norden?

    Das diese für uns Einheimische seit Jahren einen Jobwechsel unmöglich machen uns zu Tausenden auf die Strasse stellen und mittels tieferer Lohnbereitschaft am Arbeitsplatz ersetzten, wissen wir seit Einführung der Personenfreizügigkeit.

    Der Verrat unseres Bankkundengeheimnis und die Beseitigung der inländischen Arbeitskultur ist bloss die Folge einer mathematischen Mehrheit in unseren Schweizer Managementabteilungen.

    Wir CH haben uns abgeschafft im Jahr 2007 mit der Annahme der Personenfreizügigkeit. Nun lebt damit!

    • Juhu! Ich bin lieber ein Vaterlandsverräter (was das Bankgeheimnis angeht) als das ich den Steuerschmarozern bis zu den Schultern in den Anu€ krieche. Aber viele sogenannte senkrechte Schweizer (Sie offenbar auch) fühlen sich dort halt eben gut aufgehoben, verstanden, zu Hause. Und für Sie gaaanz langsam: es sind nicht die Ausländer die hier WIRKLICH arbeiten (Pflege, Kanalisation, Reinigung, Bau, Gastronomie, Schneeschaufler usw usf) welche die Arbeitsplätze vernichten. Es sind die gut bezahlten Schmarozer wie Ermotti (Schweizer) Collardi (Schweizer) Vincenz (Schweizer) welche das Bankgeheimnis (Gier, mehr) ruiniert haben und die Mitarbeiter entlassen bzw die Stellen nach Indien verlegen. Denken hilft sicher auch Ihnen. Versuchen Sie es.

  20. Vermutlich keine klassische Grundlage (Banklehere) bei einer Schweizer Bank genossen. Entweder Import oder direkt ab einer Uni. Aber auch dann, ob man es nun Bankkundengeheimnis oder das noch strengere Geschäftsgeheimnis anwendet, sowas geht nicht. Ein 1. Jahr Stift weiss das schon. Solche Schaumschläger und Grosskotze haben im Banking nichts zu suchen!

    • @F. Rausch:

      Nicht ganz:
      Kaderschule Zürich, KSZ
      Swiss Banking School
      Diplomhandelschule Zürich Enge

  21. Scheint ja nichts Gescheites zu laufen am Bankenplatz Zürich, wenn so eine Story präsentiert wird. Solche Sachen passieren laufend und damit geht auch die Welt nicht unter. Ein Armutszeugnis für den, der diese Story so weitergibt. Futterneid?

  22. Hallo
    Das Bankgeheimnis gilt nur bei 0,0 Promille. Ab 0,1 %o gehts mit der Angeberei los und das Bankgeheimnis wird aufgehoben.
    ExTax

  23. Leider löst Alkohol die Zungen aber das weiss man vorher. Leute die sowas ignorieren gehören nicht an solche Positionen. Gepaart mit Protzgehabe – eine verheerende Konsequenz für den Arbeitgeber. Es lebe die gutschweizerische Bescheidenheit, haben und diskret sein.

    Nicht vergessen, wer in der Schweiz Geld zeigt – ist erledigt.

    So einfach ist das.

  24. Harmlos.

    Bei dem Cloud-Boom in der IT werden massenweise Daten durch Dritte, also auch durch NSA, einsehbar sein.

    Die Banken haben die Finma gar um Speicherung von CIDs ausserhalb der Schweiz gebeten, wie kürzlich zu lesen war! Die würden am Liebsten alles in der Cloud halten!

    Wer Daten von geringem Schutzwert hat, für den bieten Amazon spottbillige Dienste an. Neue Ressourcen sind innert Sekunden da, und nicht nach Monaten, weil 100 Compliance-Schichten ihre Unterschrift gegen müssen, um ihren Job zu rechtfertigen.

    Mit den Möglichkeiten von Amazon & Co lassen sich serverless-Applikationen entwickeln. Datenbank und Zugriffsschutz übernimmt die Cloud. Die Applikation sind im Browser beim Kunden. Der Mittelteil fällt weg!

    Wie gesagt: dies geht nur beim Daten von geringem oder keinem Schutzwert. Aber auch das spielt für die verantwortungslosen=haftungslosen Manager keine Rolle mehr.

    Merke: die Cloud klaut!

  25. Nach diesem super interessanten Bericht wird Klitschko nicht mehr lange bei UBP sein! Ich selber bin MD bei einem renommierten Vermögensverwalter und werde den Klitschko und seinen Manager heute mittag mal anrufen und ihn zu uns rüberziehen und ihm den Unterschied zwischen Diskretion und Pizza Prahlerei erklären! Bei uns gibt es keine Pizzeria Angeber, ich werde Klitschko auch ein Cque nummernkonto empfehlen..

    • Vermutlich geben Sie nur an. Die Nummer von Klitschkos Manager haben Sie nicht.

      Jedoch sollte Klitschko an der HSG anzutreffen sein.

    • @dr david douchebag:
      genau, md bei einem renommierten blabla…
      wenn Sie die definition von diskretion wüssten, hätten Sie in der zeit, wo Sie sich hier zum vollhorst stempeln, den kontakt schon gesucht und vornehm und -eben- diskret gehandelt!

    • Sie Herr „Doktor“ werden einen Teufel tun und ich bezweifle stark, dass sie eine Bank nur auch von innen gesehen haben. Höchstens Bancomat Foyer. Bitte gehen Sie zurück and die Supermarkt Kasse. Die Pause ist vorbei. Danke.

    • Ja sie sind MD bei einen renommierten Vermögensverwalter. Diese Spezies ist ehh am aussterben. Die Vermögensverwalter das ich nicht lache. Jeder nennt sich Profi in dieser Branche aber nur die wenigsten haben wirklich etwas erreicht.
      Schwätzer 😀

    • So kann’s gehen. Wenn man Ironie nicht ganz dicht aufträgt kann man sich höchstens etwas freuen an den Reaktionen der Dumpfos 😉

  26. Ich hoffe mal, der Staat liest da auch mit – meines Wissens stellt die Verletzung des Bankgeheimnisses (und das ist hier offensichtlich der Fall) ein Offizialdelikt dar, will heissen, bei Kenntnis muss dieses von Amtes wegen verfolgt werden. Auch wenn die Geldstrafe den Herrn wohl nicht allzu arg treffen wird, „Belangt“ macht sich im CV üblicherweise nicht so gut…

    • Und weitgehendere Bekanntmachung der Kundenidentitaet auf Inside Paradeplatz koennte auch ein strafbarer Tatbestand sein.

  27. Im Palavrion an der Beethovenstrasse, wo sich viele Banker zum After-Work-Drink treffen, kann man noch viel mehr mithören. Beispiel: 2 Banker und eine blonde Bankerin um die 40 diskutieren, wie man den AIA (Info Austausch) unterlaufen kann.

    • Na ja, dort trifft man noch gerne Möchtegerns an. Solche Wichtigtuer kann man gar nicht erst nehmen. Qualität sieht anders aus!

    • läuft dort wieder was?

      Das war mal „unser“ Ort vor vielen vielen Jahren als wir alle noch nicht ganz so alt waren:)

  28. Bankgeheimnisverletzung ist bekanntlich ein Offizialdelikt. Die Staatsanwaltschaft wird sich hoffentlich bald um den Herrn kümmern.

  29. Ja, mit «Swiss Banking» gibt es nicht mehr. Denn das Bankgeheimnis haben wir ja ohne Müh und Not freiwillig aus der Han gegeben. Jetzt haben sie es drüben, in den USA. Der dumme Schweizer hat das aber bis heute noch nicht realisiert.

    • Kenne kein Bankgeheimnis, Sie sprechen wohl vom Steuerhinterziehergeheimnis. Der dumme Schweizer hat ja gerne und lange für einige Schmarotzer die Steuern bezahlt und Sie habe es wohl noch nicht realisiert. Das es nun die USA hat, tja verwerflich aber war nicht anders zu erwarten.

    • Ah, Sie meinen das Schmarozerschutzgeheimnis? Ich finde es total in Ordnung. Warum soll ich als Schweizer akzeptieren, dass jeder Diktator, Drogendealer, Parteispendenfinanciers und Steuerschmarozer mein Land für seine/ihre kriminellen Machenschaften nutzen darf? Frage: Was haben Sie ganz persönlich von dem gehabt? Oder gehören Sie zu den obenerwähnten Nutzniessern des Bankgeheimnisses? Oder Katzbuggeln Sie gerne vor dem Geldadel? Rückgradloses verbiegen vor dem Geldadel hat für Sie einen hohen Stellenwert. Ehrlich gesagt, dann bin ich lieber einer der dummen Schweizer, gälled Sie.

  30. Ein überaus peinliches und unprofessionelles Verhalten des besagten UBP-Managers. Von mir gibt‘s dafür die gelbe Karte verbunden mit dem Hinweise, dass Minderwertigkeitskomplexe durchaus im Gespräch mit einer Fachperson abgebaut werden können.

  31. Das ist wirklich verrückt was da abgeht! Als Kunde erwarte ich Verschwiegenheit. Scheinbar sind nicht nur die Bankkonten zu anderen Ländern inzwischen transparent geworden sondern auch die Kundennamen für die Öffentlichkeit. Fehlt nur noch dass die Höhe der Konten heraus posaunt wird. Mit solchen „Un“-Banken würde ich nicht zusammen arbeiten wollen.

  32. Ist doch nichts Neues. „Bankgeheimnisse“ erfährt man auch vorwiegend am Abend im Tram 13 vom Uetlihof Richtung Paradeplatz! Da wird dann über Kunden geredet, über Chefs geschnödet, über „Stuten“ hergezogen. Alles im O-Ton und direkt von den Beteiligten!

  33. Ja, diese Selbstdarsteller und Profilierer. Solche Stories hört man täglich, wenn man mit der 1. Klasse in die City pendelt. Man könnte meinen, diese diskreten Persönlichkeiten reden absichtlich so laut, um das Aufmerksamkeitsdefizit aus der Kindheit zu therapieren.