Schneider-Ammanns Schwester: Billigst-Stadt-Wohnung

Headhunterin, Bundesrats-Angehörige, 275’000 Lohn, Mieterin in Züri-Staatsloge: Geheimnisvolle Anna Katharina Laederach.

Wenn in Zürich eine städtische Wohnung ausgeschrieben wird, stehen Studenten, Familienväter, Rentner Schlange.

Meist erfolglos. Die attraktivsten Wohnungen gehen an andere. Eine der Glücklichen ist Anna Katharina Laederach.

Anna Who? Die 67jährige ist nur scheinbar unbekannt. Sie war vor 15 Jahren kurz Chefin des städtischen Personalamts.

Und sie ist vor allem die 2 Jahre ältere Schwester des helvetischen Wirtschaftsministers. Johann Schneider-Ammann, der am Sonntag Geburtstag feiert.

Er Unternehmer und Spitzenpolitiker der Freisinnigen mit Sitz im Siebner-Gremium im Bundeshaus, sie Headhunterin und Mieterin einer städtischen Zürich-Wohnung.

Frau Laederach wohnt an der wohl bekanntesten und umstrittensten Adresse, wenn es um günstigten städtischen Wohnraum geht: an der Schipfe 39.

Heim für Reiche und Prominente, finanziert vom Zürcher Steuerzahler (Bild Tages-Anzeiger)

Dort hat sich das Thema der Billigst-Bleiben für Reiche und Schöne schon vor Jahren entzündet. Der Tages-Anzeiger berichtete über mehrere Fälle.

Die Folge war eine Gesetzesrevision, die in einem Jahr in Kraft tritt. Maximal 15 Prozent aller Mieter, die günstige städtische Wohnungen belegen, dürfen mehr als das Sechsfache der Miete verdienen.

Die Überzähligen müssen raus. Frau Laederach gehört zu ihnen. Sie verdient 275’000 Franken im Jahr. Hinzu kommen 1’000 Franken Pauschalspesen pro Monat. Dies zeigt Laederachs Arbeitsvertrag.

Total 287’000 Franken im Jahr oder 24’000 Franken im Monat. Damit zählt Frau Laederach zu den gut bis sehr gut Verdienenden in der Stadt Zürich.

Umgekehrt ihre Kosten fürs Leben. Für ihre 2,5-Zimmer-Wohnung an der Schipfe, an einmaliger Lage mitten im ruhigen Teil der Zürcher Altstadt mit Blick auf die Limmat, zahlt Laederach 1’557 Franken.

Diese monatliche Miete im Verhältnis zum Bruttoeinkommen ergibt nicht 20, 30 oder noch mehr Prozent, wie bei den meisten Mietern in der Stadt Zürich.

Sondern 6,5 Prozent. Steuerzahler sei Dank.

Frau Laederach erhielt die Wohnung im 2003. Damals wurde sie neue Personalchefin der Stadtverwaltung. Es gab die Regelung, dass Kader-Leute von auswärts in der Stadt wohnen sollten.

Bereits gut ein Jahr später war Laederach nicht mehr Spitzenfrau. Sie hatte das Amt in Windeseile umgebaut und ihm einen neuen, angelsächsischen Namen verpasst.

Es kam zu Differenzen mit ihrem Vorgesetzten. Laederach ging und wurde Headhunterin mit eigener Unternehmung.

In der günstigen Schipfe-Wohnung blieb sie. Bis heute, wie die Stadtverwaltung bestätigt. Frau Laederach sei als Mieterin registriert.

Laederach selbst meint auf Anfrage, dass sie nicht mehr in der Wohnung lebe. „Die Wohnung an der Schipfe ist derzeit untervermietet“, lässt sie via PR-Berater ausrichten.

„Das habe ich der Stadt auch so mitgeteilt. Gleichzeitig habe ich mir auch Gedanken gemacht, die Wohnung ganz freizugeben. Einen definitiven Entscheid habe ich aber noch nicht gefällt.“

Auf nochmalige Nachfrage widerspricht die Immobilienverwaltung der Stadt Zürich. Frau Laederach habe kein Untermiet-Verhältnis gemeldet, sagt ein Sprecher des Amts.

Auch habe ein Augenschein an der Schipfe 39 ergeben, dass am Briefkasten nichts auf andere Mieter als Frau Laederach hindeute, meinte der Sprecher letzte Woche.

Laederach gründete nach ihrem Ausscheiden als Personalleiterin bei der Stadt eine eigene Headhunter-Firma, die Leaders Solutions AG. Vor 2 Jahren verkaufte die Bundesrats-Schwester das Unternehmen an einen ausländischen Headhunter.

Aus der Unternehmerin und selbstständigen Personalfrau wurde eine Angestellte. Frau Laederach arbeitete von da an in ihrer früheren Firma als „Geschäftsführerin“. Als solche bezog sie den erwähnten Monatslohn plus Pauschalspesen, dies für eine 42-Stunden-Woche.

Der Firmenverkauf wurde wenig später rückgängig gemacht. Der neue Besitzer konnte aus privaten Gründen den Kaufpreis nicht finanzieren. Heute ist Anna Katharina Laederach wieder Besitzerin der Leaders Solutions.

Das Geschäft läuft offenbar gut. Laederach bewege sich heute zwischen Zürich, Bern und Basel, wo ihr Unternehmen überall aktiv sei, sagt ihr PR-Beauftragter.

Erfolgs-Unternehmerin, Bundesrats-Schwester, Billig-Loge: eine Success-Story der besonderen Art.

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141 Kommentare zu “Schneider-Ammanns Schwester: Billigst-Stadt-Wohnung

  1. Als bewusst ausgewanderter Stadtzürcher kann ich nur an alle ausserhalb Zürichs steuernden Einwohner den Tip geben. Die Stadt hat das Geld und wird weiter mit vollen Händen ausgeben, darum Schotten dicht, hört auf mit den Zahlungen für die Zentrumslasten, mein Rockkonzert wird auch nicht vorfinanziert. Warum soll beispielsweise jemand die Oper steuerlich subventionieren? Eine Eliteveranstaltung für nicht einmal 1% der Bevölkerung. Wer das sehen will soll zahlen, ist doch völlig klar.

  2. Es ist schon unglaublich. Seit dem Erscheinen dieses ausgezeichneten Berichtes ist in der obrikeitengesteuerten Presse nichts Erschienen. Das alleine ist ja ein Skandal. Insbesondere da sich herausstellen könnte, dass die Vitamin B Frau die Wohnungen seit Jahren AirBenB für viele Franken weiter vermietet. Wer würde dieses Geld zurück verlangen? Bananenstadt!!!

  3. Das sind höchstwahrscheinlich seit über 10 Jahren anhaltende unhaltbare Zustände in der städtischen Liegenschaftenverwaltung, die von den etabilierten Zürcher Medien und der Bundesverwaltungs-Propagandemedien-Anstalt SRG systematisch beschwiegen werden!

    • Marty: Interessante Referenz zu den „Deutschen Nachrichten“ online. Demnach verdient Frau A.K. Laederach, Schwester von BR Schneider Amann, gegen 300’000.-/Jahr (die Zeitschrift hat mit ihr gesprochen), hat die Schipfe-Wohnung seit 15 Jahren, bewohnt die aber nicht selber sondern hat sie weitervermietet ! Ein Untermietvertrag hat sie nachgereicht erst nach Anmahnung durch das städtische Amt. Der verlangte Zins wird leider nicht genannt. Frau Laederach könnte aber sehr wohl noch einiges damit verdienen. Mit den verbilligten Wohnungen in Stadtbesitz entgeht dem Steuerzahler Jahr für Jahr Geld. Wenn reiche Vitamin B-Menschen wie Frau Laederach solche Wohnungen zugeschanzt erhalten und dann damit noch Geld verdienen könnten, ist das gar nicht mehr lustig. Das darf als Skandal bezeichnet werden. Demnächst wäre übrigens Zahltag in Zürich ! Exzellenter Recherchejournalismus von Lukas Hässig !

  4. untervermietet.. ich denke sie hat ein businessapartment darauf gemacht und kassiert damit noch 4’500 pro monat.
    es gibt ja bekanntlich viele menschen die nie genug in den hals kriegen.

    • Ein Blick auf AirBnB zeigt, dass an dieser Adresse gleich zwei Wohnungen „untervermietet“ werden.

  5. Super und jetzt können die Damen günstig einkaufen! Die Post, ja wieder die Post hat zu gemacht um deutsche billig Laden Platz zu machen, wirklich super.

  6. SRF schweigt. Es werden keine Schweizer-Politiker oder deren Angehörige kritisiert. Es werden ausschliesslich „Nichtpolitiker“ (Ganser, Kessler) in die Pfanne gehauen…

  7. So eine Schweinerei aber auch! Das ist volkwirtschaftlich absolut schädlich! Die Schere zwischen arm und reicht geht schon so immer mehr auseinander. Nun sieht man, in was für einer Bananenrepublik wir leben! Weiter so Herr Hässig, super, dass Sie solche Skandale immer wieder aufdecken (auch wenn sich nichts ändern wird)!

  8. An einer derartigen absoluten Premium-Lage an der Schipfe (the best of the best) muss man doch echte Marktmieten verlangen Herr Liegenschaftsverwalter. Mit den Mehreinnahmen über viele Jahre hinweg, hätte man das Koch-Areal in der Peripherie schon lange mit echten (subventionierten) Wohnungen überziehen können. Kolossale Fehleinschätzung auf Kosten der echt Bedürftigen in der Stadt Zürich.

    • Jetz schweigt der Sekretär Kuno Guntner als Befehlsempfänger plötzlich……..
      Sollte ja klar sein, dass man nicht alle Immobilien im Besitz der Stadt Zürich über einen Leisten ziehen kann. Wie naiv muss man sein, dass man diesen Juwel Schipfe (5 Minuten zum HB plus Ruhe plus wunderbare view) für ein Trinkgeld vermietet? Eine halbe Milliarde CHF verschenkt über vieleJahre hinweg. Mit diesem Geld könnte ja der geplante Bau im Koch-Areal gar vergoldet werden……..

  9. Wieso zum Henker lese ich sowas hier und nicht im dauergelobten „service public“ der SRG (abzockeridée suisse?)???

    Ah und ja, die Frau hat natürlich „vergessen“ oder „nicht gewusst“ die Untermiete der Besitzerin zu melden… wetten?

    • Ich hab eben „Ja“ zu NoBillag gestimmt. Die SRG ist unbrauchbar, und immer auf Seiten der Mächtigen. Beweis: die Story hier wurde nicht aufgegriffen.
      Die Hoffnung ist, dass sich von der Armee der dort beschäftigten „Journalisten“ wenigstens ein Duzend findet, welches nach ihrer Befreiung den Weg von Lukas Hässig einschlägt. Und RICHTIGEN Journalismus macht.

    • Am 24.1.2014 war das schon ein Thema bei der SRG und immer wieder einmal. Zuerst denken, dann sich äussern…… aber das ist nicht jedem gegeben.

  10. Endlich hat das die Systempresse (Tagesanzeiger) auch aufgenommen. Aber natürlich wieder ein kastrierter Artikel.
    Was ist der Kern: hier ist ein Schaden von Hundertausenden von Franken verursacht worden (Miete 2000 Fr unter Markt, mal 15 Jahre mal 12 Monate).
    Wer hat diesen Schaden verursacht? Wer steht dafür gerade? Wer hat abkassiert?! Liegt Korruption vor? Wie viele weitere Fälle gibt es noch? Warum ist der Verantwortliche Stadtrat (Leupi) noch im Amt (dass er auch Jahre nach dem „Fall Riklin“ die Vergabepraxis noch nicht bereinigt ist zeigt, dass hier mächtige Interessengruppen am Werk sind!)

  11. frau laederach hat alles richtig gemacht, alles. die stadt zuerich wird weiterhintief rot/gruen waehlen, die zuercher brauchen das einfach, das ist per default in deren DNA, axiomatisch. da koennen 3 niesens vor torschluss zuruecktreten, das resultatist gleich. die lehre daraus: if you can’t beat them , join them.

  12. Wer verantwortet bei der Stadt solche Nettigkeiten ?
    Altlasten, die niemand bereinigen will/darf/kann ?

    Wieviele Aufträge ohne Ausschreibung bekommt die nette Frau direkt aus Bern ?

    • Cui Bono? Ich vermute ja, dass es innerhalb der Verwaltung eine parallelorganisation gibt, die hemmungslos systematisch ABKASSIERT: mit Wohnungen und Aufträgen in der Stadt; auf dem Land mit Bauland und Baugenehmigungen. Vermutlich sind auch hochrangige Politiker involviert.
      Zürich ist wie Palermo oder Malta, einfach mit schlechterem Wetter. Herr Hässig, Sie sind ein Held! Aber seien Sie bitte ganz vorsichtig.

    • Ich denke, das mit den Aufträgen ist sicher so. Diese Korruption gibt es auch bei NGOs wie dem SRK oder Pro Patria, wo Buddies den Auftraggebern gar Kickbacks geben. Wird natürlich alles verwedelt und abgestritten vom oberkorrupten Management.

  13. Ironie dass das genau vom Inside Paradeplatz kommt. Aber Gratulation an die Journalisten. Feinste Arbeit und zeigt die unglaubliche Missstände in Zürich auf. Bald schlimmer als im tiefsten Palermo. Hier einfach alles schön versteckt. Nochmals besten Dank für die Aufdeckung dieser Schweinerei und hoffentlich noch weitere unglaubliche Missstände in dieser Stadt , die ihr aufzeigt. Chapeau!!!

  14. Allrighht, wir sehen, viel Aufregung. Auch ich habe „kommentiert“ …
    Jedoch bewegt sich etwas. Gem. TA-link unternimmt Leupi etwas, um die Misstände zu beheben. Mit rechter zeitlicher Verzögerung fliegen die Nulpen raus. Recht so.
    Wenn ich Leupi aber im Radiointerview höre, über die Finanzlage der Stadt reden, kommen mir trotzdem Zweifel an der Angemessenheit seines Jobs. Er weicht aus auf zielführende Fragen und schwafelt lieber vom „Vermögen“ der Stadt. Zeitweise hatte ich das Gefühl, er wisse nicht, wovon die Interviewerin sprach. Und sein Verhalten vor der Unternehmenssteuerreform 3 war unter dem Hund. Ein linker Tatsachencerdreher, der dem kantonalen Finanzvorstand in den Rücken fiel. Weg mit der Grün-Linken Mehrheit!

  15. Sehr geehrte Frau Läder-(Ach):
    Sie sind eine Dame vom Fach?
    Der Steuerzahler möchte wissen;
    Diese Story ist nun zum verpissen!

    Einmal ganz davon abgesehen :
    Was Sie hier uns allen drehen –
    ist schamlose Meist-Begünstigung,
    hundert Prozent unter dem Hung.*)

    Sie sollten sich an der Nase nehmen,
    bis zum Boden runter richtig schämen!
    Zahlen Sie die Subvention sofort zurück:
    Wenn’s sein muss an einem Stück!

    Die Postauto AG, nur zum Vergleich,
    ist bekanntlich ja auch schon weich!
    Wir appellieren jetzt an Ihre Leader(ship);
    wir geben Ihnen einen gut gemeinten Tip!

    *) Hund auf Berndeutsch Hung.

    • Geschätzter Herr Poet

      Frau Laederach kann die Subventionen nicht zurück zahlen, weil die Wohnung NICHT SUBVENTIONIERT ist.

  16. Ihr kommt alle nicht draus!
    Die Mandate bekommt sie mögl. Weise vom grossen Bruder und dem Ex-Arbeitgeber-Beziehungen (musste ja dort nicht produktiv schaffen) … und die Wohnung ist vermutlich nur eine Notbleibe, wenn Kind od. Enkel zur Uni gehen, oder der Alte am Zürifest zu tief ins Glas schaute… eine 5ft Wohnung, darum darf sie auch nicht zu viel kosten!
    Wer glaubt im Ernst, das die Frau solch ein Salär in ZH(!) versteuert, wo ZG& SZ locken??

    • Nicht vergessen, zum Salär kommen dann noch Dividenden der Leaders Solution AG hinzu welche nur zu 60% zu versteuern sind (USR II). KMU entlasten, Standort stärken!

  17. Sehr geehrter Herr Tobler (wenn Sie denn so heissen)
    Haben Sie sich überlegt, dass es juristisch allenfalls heikel sein könnte, öffentlich zu einer Sachbeschädigung aufzurufen?

  18. Fredy Bräcker

    13. Februar 2018 / 11:16
    Aber Madame wohnte bereits in der Stadt (Mutschellenstrasse 179) bevor sie den Job bei der Stadt antrat, wie man aus dem Mietvertrag ersehen kann. Von daher hätte sie diese Wohnung nie erhalten sollen.

    Herr Bräcker, es geht um die Pflicht, in der Stadt zu wohnen. Oder andersherum: Frau Laederach hätte nicht wegziehen dürfen, solange sie bei der Stadt angestellt war.

    • Eben Herr Gurtner, sie wohnte ja bereits in der Stadt. Wer lesen/verstehen kann, ist klar im Vorteil.
      Zweitens gehört Ihre Antwort auf einen Kommentar in aufmerksamkeitserheisserischer Unart nicht einfach zuoberst hin (ausser man hat ein entsprechendes Defizit), sondern zum entsprechenden Kommentar. Auch das wäre nicht so schwer zu verstehen.

    • @Kuno Gurtner:
      Sie müssen einsehen dass – scharfe Definitionen von “subventioniert” jetzt mal dahingestellt – die erwähne Dame doch eine sehr tiefe Miete hat.

      Wenn der Markt spielen würde hätte die Stadt mehrere tausend CHF mehr pro Jahr zur Verfügung.

      Also gestehen Sie sich ein dass Definitionen beschwören hier Schwachsinn ist. Es geht hier um Rendite welche nicht maximiert wird für den Steuerzahler.

      Achja, und kommentieren macht man direkt bei dem entsprechenden Artikel & nicht einfach zu oberst. Gesunden Menschenverstand einschalten & jetzt wiiterschaffe!

  19. Vetternwirtschaft wie es im Buch steht. Da gibt es noch dutzende weiterer solcher Beispiele von solchen Günstlings Geschichten!
    Das traurige an dieser Tatsache ist, dass die Zuschanzenden nie in die Pflicht genommen werden. Das könnte sich ganz schnell ändern, wenn Wutbürger loslaufen.
    Zum Pausenclown Schneider-Ammann muss man überhaupt nichts mehr notieren!

  20. Wenn noch einer bei den Wahlen die Roten oder die Grünen wählt, ist er nicht nur selber schuld, sondern er ist ein Mittäter!
    Die Stadt hat Sozialwohnungen anzubieten, sonst nichts!
    Alle anderen Liegenschaften verkaufen!
    Die blödsinnigen Reglemente würden so auch entfallen und damit auch die Versuchung, sie zu umgehen.
    Beten wir nicht alle:“…..und führe uns nicht in Versuchung…“?
    Dem Stadtrat ist wirklich nur noch mit göttlicher Eingebung zu helfen.
    Was natürlich voraussetzen würde, dass die überhaupt verstehen, um was es im Leben wirklich geht.
    Das ist leider eher fraglich.

  21. Top recherchiert! Unfassbar, eine reiche ältere Frau die zu geizig ist, 3‘500 CHF in der Bestlage von Zürich City auszugeben und stattdessen in subventionierter Wohnung lebt, damit sie den Grossteil ihrer 275‘000 CHF für sich selber hat, noch dreister geht es garnicht! Und die Zürcher Politiker schauen beschämt weg.
    Frau Laederach kann von grossem Glück reden, dass wir nicht den 16.10.1793 schreiben, die Zeiten von Marie-Antoinette..
    Ist doch auch eine Farce, dass alle nur noch von „Compliance“ reden und man dann noch solche storys liest! Wo ist denn da bitteschön die Compliance? Das stinkt doch bis zum Himmel nach Subventionsbetrug, Vorteilsannahme etc.! Ich kann die Zürcher Polizei und Stadtverwaltung mit ihren überrissenen völlig unverhältnismässigen Parkbussen und drakonischen Strafen für Bagatelldelikte vor dem Hintergrund von Frau Laederachs Machenschaften mit der Stadt Zürich etc nicht mehr ernst nehmen..

  22. Zwar finde ich derlei Dinge nicht in Ordnung.

    Nur: Mit „In$ide Paradeplatz – Finanznews aus Zürich“ hat sowas m.E. nichts zu tun.

    • Wenn die Systempresse ihre Arbeit machen würde und nicht Teil des KORRUPTEN Systems wäre hätten Sie recht.
      Aber die Mainstreammedien schützen ja die Täter wo es nur geht.
      Somit MUSS das halt auf IP erscheinen.
      Danke, Herr Hässig! Sie sind ein HELD weil sie diesen korrupten Kerlen wenigstens etwas entgegen setzen. Man sollte Ihnen einen ORDEN verleihen!

    • Lege doch „Inside Paradeplatz“ kein so enges Korsett an. Passt doch wunderbar ins Zeitalter der Zockerei, Falschmünzerei und der Doppelmoral Ausgabe 2018.

      Kurzum: Das Mittelalter ist heute.

    • bestimmen sie die themen?
      haben sie sich finanziell beteiligt?
      stehen sie lukas bei, wenn er unter beschuss steht?
      sind sie lukas?

      haben sie überall mit nein geantwortet?
      muss ich noch direkter werden?

    • Vielleicht doch: Es geht doch um die Makrobedingungen des Standort Zürichs. Nur weil mal grade keine neue wix xiw Stories emporsteigen, darf man (oder muss man) doch auch das politische, gesellschaftliche und Zürcher PolitDaig Treiben an der Schnepfe 39 hinterfragen.

    • @jules

      Haben Sie etwas gegen freie Meinungsäusserung?

      Falls Sie mit „Ja“ geantwortet haben: Es gibt da Länder, wo Sie besser hinpassen würden.

      Falls Sie mit „Nein“ geantwortet haben: Wo ist Ihr Problem?

      Muss ich noch deutlicher werden?

  23. Eines sollte man verstehen, bei der finanziellen Situation der Mieter in diesen Wohnungen geht es nicht darum Geld zu sparen. + oder – 1K pro Monat sind völlig irrelevant und mögliche Steuerersparnisse viel höher.

    Es geht vielmehr um Status und Verhöhnung der normalen Leute (Sklaven).

  24. Diesen Skandal sollte man dem Blick stecken. Wahrscheinlich ist sie auch noch in der richtigen Partei und vertrittt die „Förderung des sozialen Wohnungsbaus“. Dieser Filz und die Misswirtschaft auf unsere Kosten ist unerträglich!

    • der blick macht, wie die meisten zeitungen, das üble spiel mit.
      man schweigt und kassiert in irgendeiner form mit.

    • Genau, der Blick macht ALLES für ein bisschen Geld.
      Da ist ja nun auch die UBS am Ruder, ergo taugt das Blättchen nimmt mal mehr als Toilettenpapier!

  25. Mauschelei noch und noch im städtischen Wohnungsmarkt.
    Wohnungs-Vergabesystem weitergesponnen……

    Bei den vielen Genossenschaftswohnungen in der privilegierten Friesenberg-Gegend beträgt der Ausländeranteil bloss 12.6%. Die sogenannt weltoffenen Soziologen und Hochschullehrer wollen dort also lieber unter sich sein……..in ihren wohlfeinen, günstigen Genossenschaftswohnungen. Die Vergabepraxis auch hier ein völliger Hohn. Es braucht vermehrt Lackmustests für die Entlarvung dieser Falschspieler, die gerne im jungen Alter im Kreis 4 und 5 wohnen. Müssen ihre Kinder in die Schulpflicht, wechseln diese Multikultis in einen Stadtteil mit geringerem Ausländeranteil oder in die Agglo. Heuchelei zelebriert.

    https://www.nzz.ch/zuerich/die-friesenberg-connection-ld.1348058

    • Ganz klar.
      Mehr spiessiges Multikultihipstertum auf dem Friesenberg.

      Mehr Friesenberg in Schwammendingen.

  26. Warum hat diese Dame die Wohnung 2003 überhaupt erhalten? Sie wohnte gemäss Mietvertrag ja bereits in der Stadtwohnung an der Mutschellenstrasse 179 in Zürich.
    Somit hätte sie diese Wohnung gar nie erhalten dürfen Spitzenjob hin oder her. Der Steuerzahler darf hier wieder einmal einem mit goldenen Löffeln verwöhnten Leben noch Geld in den Allerwertesten schieben.

  27. schon lustig. seit jahrzehnten zeigen unsere patrioten ständig auf die eu und dabei haben wir überall subventionitis, wie nirgendwo.
    zeit, dass der subventionstopf zusammen gestrichen wird und nur noch subventionen fliessen für töpfe, die sinn machen.
    fässer ohne böden gehen da gar nicht mehr.
    zeit, dass wir mal vor unserer haustüre putzen. so wie es aussieht, haben wir viel mehr unter dem teppich wie andere.

  28. Passt doch wunderbar. Bruder Hänschen spart Steuermillionen und Schwesterchen Annekätheli Mietkosten. Warum nicht, wenn alles „legal“ ist und unsere Behörden es dulden. Es war und wird immer so sein, dass gewisse Leute mehr Rechte haben als andre. Aber echt, es reicht. Wohnungsamt Zürich, es herrscht Handlungsbedarf.

  29. Wann wird endlich in dieser durch und durch korrupten Stadt AUFGERÄUMT?
    Erzählen nicht die NoBillag Gegner was von unabhängigen und kritischen Medien? Wo sind diese denn hier wieder? Warum ist die einzige brauchbare Quelle im Finanzbereich InsideParadeplatz, ein Ein-Mann-Blog?
    Ich sag ja immer: SRG sofort abschaffen und durch 10 aggressive Einmann-Blogger wie Hässig ersetzen (2 für Bundesbern, 2 für Konsumentenschutzthemen usw.). Dann haben wir endlich wieder ein funktionierendes Mediensystem.

    • @Franziskus: Rot-grün/Alternativ steht ja für überbordender Sozialfilz. Verstehe sowieso nicht, warum in der Stadt niemand normal wählt.

    • Ferdi: wenns die FDP sein soll, dann stellt sich die Frage „ist Philippo Unternehmer (er nennt sich so)“ oder nur pressegeil?
      Honi soit qui mal y pense.

  30. Einmal mehr: ein Non-event!
    Solange die Stadtzürcher eine Exekutive wählen, die aus lauter Linken, Grünen und Alternativen besteht, braucht sich doch keiner wundern, dass…
    – Politiker in subventionierten Wohnungen leben
    – hausbesetzende Stadtratssöhne weniger konsequent verfolgt werden als Parksünder
    – Whistleblower im Sozialamt zum Teufel gejagt werden und den Job verlieren, die Amtsvorsteherin aber in den Genuss ihrer vollen Abgangsentschädigungen und Pensionsleistungen kommt
    – Gewerbetreibende schikaniert werden mit Baustellen, Parkplatzaufhebungen und Strassensperrungen, die schon mal 40-60% des Umsatzes wegbrechen lassen können…
    – etc.

    Man sollte die Stadt für 5 Jahre den lakto-ovo-veganen fair-trade-Kaffee-trinkenden Velofahrenden im selbstgestrickten Jutepulli und LGBTQ-Fähnchen überlassen und die kapitalistisch ausbeutenden Betriebe alle aus der City abziehen. Und die Strassen in die Agglomeration und ins Grüne hinaus verbarrikadieren!
    Wäre ein interessantes Experiment!

  31. …eine Wohnung also für ehemalige städtische Angestellte mit bescheidenem Lohn, die dann auch noch irgendwelche Schönplauderi aus der PR-Branche zu bezahlen vermögen.
    Es gibt in dieser Branche Leute, die sind sich für nichts zu schade.

  32. Der Artikel enthält diverse Fehler.
    – Bei der Wohnung an der Schipfe 39 handelt es sich NICHT um eine subventionierte Wohnung.
    – Es gab auch 2003 keine „Regelung, dass Kader-Leute von auswärts von der Stadt eine Wohnung bereitgestellt erhielten“. Als Frau Laederach 2002 Direktorin des Personalamts wurde, galt für die obersten Kader der Stadtverwaltung Wohnsitzpflicht in der Stadt Zürich. In diesem Zusammenhang konnten einzelne oberste Kader eine städtische Wohnung mieten, was dem Ziel diente, ausgewiesene Fachleute als städtische Kader zu gewinnen, da die Stadt beim Lohn nicht konkurrenzfähig war.
    – Die Aussage: „Maximal 15 Prozent aller Mieter, die subventionierte Wohnungen belegen, dürfen mehr als das Sechsfache der Miete verdienen“ ist falsch. Die neue Vermietungsverordnung bezieht sich nicht auf subventionierte Wohnungen. Für subventionierte Wohnungen gelten andere Vorschriften, in denen die maximale Höhe des steuerbaren Haushalteinkommens festgelegt ist.
    – Die Aussage „In der mit Steuergeldern finanzierten Schipfe-Wohnung blieb sie“ ist insofern falsch, als die Schipfe-Wohnung – wie andere städtische Wohnungen – nicht mit Steuergeldern finanziert wurde. Auch hier gilt das Kostenmiete-Modell, d.h. der Mietzins deckt alle entstehenden Kosten (Finanzierungskosten, Unterhalt, Rückstellungen etc.)

    • Aber Madame wohnte bereits in der Stadt (Mutschellenstrasse 179) bevor sie den Job bei der Stadt antrat, wie man aus dem Mietvertrag ersehen kann. Von daher hätte sie diese Wohnung nie erhalten sollen.

    • Dann stellen Sie sich doch bitte erst mal vor, Herr Kuno Gurtner, und erzählen uns auch, wer Ihr offensichtlich aufgeschreckter Einflüsterer ist.

    • @Kuno Gurtner
      Diese städtischen Wohnungen wurden ganz klar dem Spekulationszyklus entzogen und somit sind diese eher günstig. Gut so. Ob man diese Wohnungen „subventioniert“ nennen kann/darf ist eine Frage der Definition.

      Problem bleibt aber ganz klar die Vergabepraxis, die wohl auch bei der kommenden, längst fälligen Revision Fragen aufwerfen wird.

    • Die Wohnung gilt wohl offiziell nicht als subventioniert, die Miete liegt jedoch deutlich unter dem Marktpreis. Es wäre möglich, die Wohnung viel teurer zu vermieten. Ökonomisch betrachtet handelt es sich bei der Differenz um Opportunitätskosten (entgangene Erträge), und zwar zu Lasten des Steuerzahlers.

    • Herr Gutner, Sie legen nahe dass es in der Stadt Zürich tausende von Personen gibt, die für ein Jahr eine Tätigkeit ausgeübt haben, aber über Jahrzehnte Wohnungen zu einem Drittel des Marktpreises mieten durften?

      Alleine in diesem Fall ist der Schaden über 500‘000 CHF (15 Jahre x 12 Monate x 3‘000 CHF pro Monat). Bei 1000 solchen Fällen reden wir also über 500 Mio CHF, die der Stadt bewusst entzogen werden. Ihr Kommentar legt nahe, dass Sie der Stadt oder diesen Ämtern nahe stehen. Volle Transparenz wäre angebracht, dass die Personen, die die Vergabepraxis solcher Wohnungen so nachlässig kontrollieren und kommunizieren, angeklagt werden.

      IP hat einen Jahrhundertskandal aufgedeckt!
      Und die feine Dame, die die Stadtwohnung untervermietet, statt sie an Bedürftige zu geben, sollte sich schämen. Als ersten Schritt könnte sie 500‘000 CHF nachzahlen.

    • @Peter Müller

      Ihre Rechnung von einer halben Milliarden Mindereinnahmen scheint mir plausibel zu sein. Mit diesem guten Geld hätte man man das Koch-Areal in der Peripherie 3x überbauen können für echt Bedürftige.
      Offenbar gibts in der Schipfe mehrere städtische Wohnungen an höchst privilegiertester Lage. Nach etlichen Vorfällen über diese sehr gesuchten Objekte dort, sollte der Stadt Zürich das Mandat für die Verwaltung dieser per sofort entzogen werden.

    • Well Kuno.. Du arbeitest ja auch bei der Medienstelle der Stadt Zuerich gemaess Google. Kein Wunder verteidigst du diesen Sumpf.

  33. Logisch bei einer zu 90 % Linken Stadtregierung. Und von den ebenfalls Linken Mainstreammedien hört man nichts dagegen. Ist halt alles der gleiche Haufen. Lieber ungerechterweise auf Trump baschen. Passt ins politisch populistische Linke Lager. Als kleine Korrekturmassnahme kann der Bürger Ja zu No Billag stimmen. Die Änderung muss halt Schritt um Schritt gehen.

  34. Das ist die Folge davon, dass der unterwanderte Staat, das Rechtssystem der Gesellschaft, das Schul- und Bildungswesen und damit den Kernbereich des Geisteslebens in sich aufgesogen hat und nach seinen Vorstellungen und für seine Zwecke gestaltet und inhaltlich bestimmt. Viele erkennen nicht, dass die Politik ihnen zunehmend die Steuerlast aufbürdet, von der Reiche und Konzernen permanent entlastet wurden. Der schleichende Prozess erfasst schon heute viele aus der Mittelschicht. Arbeitslose und prekär Beschäftigte das sind doch die anderen – stimmt schon lange nicht mehr. Betroffene der Mittelschicht sind auch Junge als Auszubildende/Lehrstellen-Suchende, akademische Absolventen, Berufsanfänger, ebenso wie die Älteren, sogar unter Fünfzig und besonders die Frauen. Für immer mehr ist Armut, besonders im Rentenalter, vorprogrammiert.

    Finstere Aussichten für die Schweiz B.

    • Und 30 % der Wähler stehen hinter dem Grössten aller Falschspieler: Blocker und sein Clan. Offenbar ist generell die rechte Bösmensch beim durchschnittlichen Wähler beliebter, als der linke Gutmensch (wobei auch bei denen nicht alles Gold ist was glänzt). Der Durchschnittsschweizer lässt sich die lieber die AHV kürzen, als dass er eine Kapitalertragssteuer will (lohne sich nicht, sagen die eidg. Räte, der Aufwand für die pampige Milliarde KES sei zu Gross). Nun folgt die staatlich angeordnete Enteignung der PK Besitzer. Dann Typen wie dieser Billag Kessler. Mich wundern daher solche Typen wie die erwähnte Ammann Schwester nicht. So läuft es halt. Politik ist hierzulande eine reine Säuhäfeli Säudeckeli Sache. In einem Drittwelt Land sagt man dem Korruption.

    • @refooluzer:
      in der webadresse geirrt? oder fühlt er sich gar etwas verloren, seit indymedia geschlossen wurde?
      los, raus, geh wieder gelaterias versprayen, du superhirn!

  35. Eine Bitte an den Tages-Anzeiger.

    Diesen wunderbaren Primeur mit richtiger Quellenangabe versehen in der Ausgabe von Morgen Mittwoch.

    Der Sumpf (the swamp of Zurich) im städtischen Vergabesystem immer noch nicht ausgetrocknet. Die Liegenschaftenverwaltung scheint total überfordert zu sein im Vergabesystem. Wir alle sind gespannt auf die Stellungsnahme der Stadt………

    • @Gurtner:
      Dann erzähl mal, was an dem Artikel nicht stimmt: wohnt etwa die „Dame“ nicht an der Lage? Ist der Mietpreis nicht korrekt? Ist Sie etwa nicht politisch verdrahtet? Wurde die „Dame“ etwa nicht bei einer vertragswidrigen Untervermietung erwischt?
      Dass es immer solche SPAMMER gibt, die auch noch die widerwärtigsten Handlungen zu verteidigen versuchen.
      Das Steueramt sollte mal ermitteln, ob die Erträge aus Untervermietung angegeben wurden. Und wenn nicht: gnadenlose Bestrafung! Plus sowieso wegen der Untervermietung Auszug per 1.3.

  36. Da kommt mir nur eines in den Sinn:

    „Rire, c’est bon pour la santé!“

    Wählt weiter die sogenannten Mitteparteien wie FDP, BDP und CVP, die den Linken seit Jahrzehnten nur als Steigbügelhalter dienen aber immer reklamieren, sie seien „Mitte-Parteien“.
    Genau: mitten im Sumpf der staatlich geduldeten und vom Steuerzahler alimentierten Korruption!

    • Für alle die nicht wissen was mit
      „Rire, c’est bon pour la santé!“
      gemeint ist.
      Der einzige Brüller von Schneider Ammann in seiner bisherigen Amtszeit.

  37. Danke für Ihren Besuch auf unserer Homepage, leider sind zurzeit keine freien Objekte verfügbar. Wir führen keine Warte- oder Interessentenliste. Generelle Mietanfragen oder Blindbewerbungen werden nicht beantwortet. Freie Wohnungen werden ausschliesslich unter der Hand vergeben.

    • Beweis genug, dass diese Klüngelei immer noch bestens funktioniert. Solche Wohnungen dürfen NIE unter der Hand „vermacht“ werden.

      Das städtische Vergabesystem muss vollumfänglich offengelegt werden. Keine Mauschelei mehr, sondern Transparenz für alle interessierten Wohnungssuchende.

  38. Tja, es ist doch bekanntlich in Zürich, oder? Es gibt auch milionäre darunter, die in subventionierte Wohnungen leben… und vielleicht sind auch diese Leute, die dann die steigende Staatkosten und Umverteilung kritisieren, aber eben sie profitieren…
    Ich will aber hier, ein bisschen die Latte hochstellen und nicht die Partei oder Verantwörtlichen in Verantwortung bringen, aber Sage und Schreibe die „Bibel“. Was soll das sein? Ja, genau die Bibel immer wieder zitiert, wie diejenige die schon haben, wird noch gegeben und die anderen wird noch alles weggenommen. Ob sie dabei noch die Himmel weggewiesen worden ist, ist doch gleich. Die Universum ist so gross, dass auch ihre Seele noch ein Platz finden können…Alles ok, ergo bibamus!😁😁😂 Vor allem keine Neid….

  39. Sie ist nur eine von vielen Charakterlosen staatlichen Schmarotzer die trotz Ihr Einkommen und Vermögen den ehrlichen Steuerzahler auf die Tasche liegt. Ich hoffe des der Stadt Zürich diese Art von Praxis bald einen Riegel schiebt.

    • …. aber ihrem Geschäftsnamen mach Frau Läderach alle Ehre, Leader Solutions. Sie hat für sich als „Leader“ eine gute Solutions, Lösung gefunden!

  40. Und warum braucht Zürich immer mehr Subventionierte Wohnungen auf kosten der Steuerzahler? Vermutlich weil die Spitzenverdiener nur von ihrem Gehalt den Hals nicht vollkriegen. Da gibt es noch viele mehr, schaut mal wo die Geschäftsführer von Karikativen Unternehmen Wohnen, die haben auch ein gesundes fünfstelliges Monatsgehalt und sind gar nicht so sozial wie sie immer tun.
    Und das „Tüpfelchen“ auf dem i wäre wenn die Ruoff auch noch so eine Wohnung hätte.

  41. Die ganze Vergabe der Subventionswohnungen muss dringend einmal untersucht werden. Denn das ist ein einziger (Polit-)Filz, verseucht von Korruption und Vetterli-Wirtschaft. Denn wer einmal als Student oder als Lokal-Politiker eine solche Wohnung ergattert hat, muss ja nie mehr ausziehen …

    Bewohner von Subventionswohnungen (und Genossenschaftswohnungen – insbesondere wenn die Genossenschaft städtisch ist), die nicht spätestens alle 3 Jahre den Lohnausweis sowie die Steuerrechnung abgeben, müssten die Wohnung zwingend verlassen.

    Und wer mehr als Betrag X verdient (zum Beispiel CHF 60’000 Jahreslohn) oder ein steuerbares Einkommen von mehr als Betrag Y hat, müsste die Wohnung auch zwingend verlassen.

    Dann würden solche Wohnungen auch wieder von den richtigen Leuten bewohnt – Wenigverdiener, echte Studenten, Alleinerziehende, …

    • Es geht hier nicht um eine subventionierte Wohnung. In subventionierten Wohnungen werden die Einkommensverhältnisse alle zwei Jahre überprüft, es gibt feste Einkommensgrenzen.

      Genossenschaften sind nicht städtisch, Genossenschaften sind PRIVATE Wirtschaftseinheiten.

    • @Kuno G.:
      Ihren Einsatz für die Stadt (Ihr Arbeitgeber?) in Ehren, aber Sie demonstrieren damit v.a. etwas anderes:
      wenn man lange genug in der Sozi-Umverteilungs-Maschinerie mit Gutmenschen-Anstrich arbeitet, verdrängt man auch die Tatsache, dass Geld, dass dem Staat (wir alle!) zustünde, aber nicht eingezogen wird, nichts anderes als Diebstahl am Volk ist!
      Insofern haben Sie recht, dass es keine Subventionen sind, denn diese sind meist parlamentarisch abgesegnet und nicht von einem der kleinen links-grünen Napoleons im Zürcher Stadtrat undemokratisch verfügt! Leupi wird sich hüten, dem Ganzen nachzugehen, denn der Rauch wird sich mangels Interesse der ach so staatsbildenden und für die Zusammengehörigkeit des Landes so unentbehrlichen Medien bald wieder verzogen haben.
      Im Westen nichts Neues!

  42. Neid wird uns nicht weiterbringen und so werden auch keine Probleme gelöst.Diese Vermietung ist wohl richtig, wenn sie in den 15% liegt. Das mit den Studenten finde ich billig. Wir haben noch mit Stipendien studiert und bei den Eltern gewohnt. Auch alles bezahlen müssen.
    Es soll sich der Mensch melden, welcher nicht einen möglichen Vorteil zu seinen Gunsten ausnutzt. Das ist doch nichts schlimmes. Solange es Legal ist.

    • Sie haben da was nicht verstanden. 15 % oder nicht. Das ist charakterlos!!! Und dann die Ausrede der feinen Dame. Die Stadt weiss nichts von Untermiete. Schon klar, falls das stimmt, ist die Wohnung womöglich mit Gewinn untervermietet. Charakterlos sicherlich

  43. So kommt es, wenn Cüpli-Sozis das Geld der vorwiegend mittelständischen Steuerzahler umverteilen.

    Um sich damit Freunde und Wähler zu schaffen. Im Klartext versteckte Korruption.

    Diese Gilde oder eben «classe politique» verhält sich genau so kapitalistisch wie die richtigen Kapitalisten, mit dem Unterschied, dass sie fremdes Geld verteilen und nicht eigenes. Und dass sie von manipulierten und gutgläubigen Wählern in ein Amt gewählt wurden.

    Und die staatlichen Eintreiber-Schergen sind dafür besorgt, dass der Mittelstand weiter gebührend abgezockt wird. Dies mit dem Segen unserer Mittelstandsparteien.

    Diese staatlich legitimierte Ausbeutung des Mittelstandes durch «gewählte» Selbstoptimierer ist ein Abbild unserer degenerierten und manipulierten Gesellschaft.

  44. Da gabs eine Geschichte mit der Nationalrätin Kathy Riklin ein paar Häuser weiter. Auch dieses Gebäude gehört der Stadt. Dank seinerzeitigen Presseartikeln soll sie nun eine adequatere Monatsmiete zahlen. Diese Klüngelei muss endlich aufhören. Das Vergabesystem bei der Stadt Zürich funktioniert also weiterhin nicht. Dranbleiben bei IP, weil dem Tagesanzeiger die Puste ausgegangen ist……

    https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2013_4/artikel/schoener-billiger-wohnen-die-weltwoche-ausgabe-042013.html

    • Auch die frühere SP-Stadträtin E. Lieberherr hatte dort ihre Wohnung bis zum Schluss. Allerdings war es eine „Zweitwohnung“, denn sie wohnte vorwiegend im Zürcher Unterland. Man sieht: Die SP- und anderweitige Prominenz weiss sehr wohl, wo es sich schick wohnen lässt und ausserdem noch zu Vorzugstarifen, dank Vitamin B.

  45. Schipfe? An dieser Vorzeige-Lage entscheidet : Who is Who!

    Der kaltgepressten Elite von TopVerdienern/Innen ist doch nicht zuzumuten mit irgendwelchen Dahergelaufenen im Stiegenhaus zu begegnen. D.h. der Mieter-Mix muss dann schon stimmen, vor allem wenn dann noch Bundesrats-Schwestern ein-und ausgehen.

    Da macht doch etwas Subvention (vom Steuerzahler) dann erst richtig Sinn. Wir sehen uns im „Sprüngli“ Anna Katharina 🙂 🙂 🙂

    • Da die Systempresse ja solche Missstände konsequent todschweigt braucht es „Aussenseiter“ wie Lukas Hässig, um diese ans Licht zu bringen.
      Von da her passt das prima hier rein.

  46. Durch keine Studienrichtung der ETH kommt man auf einen solchen Lohn!

    (Ausser vielleicht Berufsoffizier, die irgendwie an der ETH angehängt worden ist.)

  47. Es ist traurig was innerhalb des Staats-Apparates so alles vor sich geht, von Buddy-Protektionen bis zu dubiosen Transaktionen. Und dies sind nur diejenigen Fälle welche bekannt werden. Und all dies zulasten der Steuerzahler.

  48. Mich würde die Mietvereinbarung zum/r Untermieter/IN mal ganz nüchtern interessieren.
    Wetten, dass sich die Frau schadlos hält…
    …oder sogar noch profitiert von der steuerbegünstigten Wohnung.
    P.S.: Und wenn schon Aussagen zum Mietverhältnis, dann bitte korrekt (siehe Post Ruoff)!

    • Korrekt.
      Es ist übrigens in der Stadt Zürich verboten, Wohnungen oder Zimmer zu einem höheren Preis zu vermieten als man selbst bezahlt.
      1. Hat das die Liegenschaftenverwaltung geprüft ?
      2. Sind die Mieteinnahmen versteuert worden ? Das kant. Steueramt ist da gefragt.

    • Was meinen Sie denn mit „steuerbegünstigte“ Wohnung? Es handelt sich um eine freitragende städtische Wohnung, die nach dem Prinzip der Kostenmiete vermietet wird (d.h. der Mietzins deckt den gesamten Aufwand wie Finanzierungskosten, Unterhalt, Rückstellungen etc.)

    • @Kuno Gurtner: Indirekt steuerbegünstigt insofern, als diese Wohnung auf dem freien Markt sicherlich ein mehrfaches an Mieteinnahmen erzielen würde. Die entgangenen Mieteinnahmen werden so von der Allgemeinheit getragen bzw. subventioniert.

  49. Verstehe die Aufregung nicht, die Dame bekennt sich zu Leader Solutions und lebt danach. Billigstwohnungen an guter Lage belegen. Wäre noch interesant zu wiessen wo die Frau ihre Steuern bezahlt!

    • @Kuno Gurtner: Wie krank sind diese Argumente !!!
      Sollen Vermögensmillionäre wo noch über 1/4 Million im Jahr verdienen solche Wohnungen belegen? Haben Sie noch Bodenhaftung oder müssen Sie billig PR für die Stadt machen? Denn es gibt auch in Zürich ganz viele Leute wo gerade ein paar Franken „Zuviel“ verdienen das sie noch nicht dem Sozialamt auf der Tasche liegen, jedoch kaum über die Runden kommen, vielleicht wären die Wohnungen für solche Leute / Familien gedacht.
      Mir ist schon klar das ganz viele den Hals nie vollkriegen,
      und wer solche Leute noch unterstützt sollte sich schämen.

  50. schon wieder eine FDP-Parteigängerin mit vom Steuerzahler subventionierter Billig-Wohnung an prominenter Lage. Vor nicht all zu langer Zeit machte eine Wirtin und Kantonsrätin, mit Schloss ähnlicher Bleibe nahe Uster in solcher Hinsicht von sich reden.
    Im noch sozialen Zürich, ganz kurz vor den Wahlen, sind solche Schmarotzer – Diskrepanzen alles andere als förderlich. Wer weiss, ob aus der bestehenden Untervermietung nicht noch zusätzlicher Gewinn abgeschöpft wird.
    Ich finde es an der Zeit herauszufinden, wie solche Mieter-Tricks von Prominenten überhaupt möglich sind und immer wieder vorkommen. Zürich ist in dieser Hinsicht schweizerisch ein Parade-Beispiel. Ich vermute, dass hier von Seiten der bestgestellten Wohnungs-Mieter (-Nachfrager) grosse Bakschisch fliessen, um langjährige Verträge einzuhandeln. Diese Empfänger könnte man ohne grosse Anstrengungen fündig werden. Wer steckt endlich die Nadel in den seichten Korruptions-Ballon?
    PS: Frau Läderach, noch einen Gruss an Ihren Bruder!

    • @yours truly: Steht irgendwo, dass sie bei der FDP ist? Nach dem Fasnachtskater einfach mal haten? Der Filz ist parteiübergreifend und kommt ans Licht.

    • Zürich ist viel zu distinguiert für „Bakschisch“ Zahlungen. Es ist vielleicht eher ein kleine-Welt-Phänomen. Man kennt sich, und schlägt sich Gefallen gegenseitig nicht ab. Ist viel eleganter, hinterlässt keine Beweise von Zahlungen und mittelt sich früher oder später für die Beteiligten erfreulich aus. Bezahlt von den anderen. Öis statt uis. Aber wie LH zeigt: Es bleiben eben doch Indizien und Verträge, die man zusammenpuzzeln kann.

    • @yours truly. Wer soll solche Missstände aufdecken? Darf überhaupt noch von Linken und von Rechten gesprochen werden? Die Gesetzgebung ändert ab 1. Januar des nächsten Jahres. Darf damit gerechnet werden, dass sich solche Widerlichkeiten dann nach und nach verschwinden. Sicher wird auch eine sogenannte Uebergangsfrist gewährleistet. Wetten?

    • Blödian, das hat nichts mit Partei zu tun. Was für ein Tubeli-Zügli meinst Du führen zu müssen?

    • Es handelt sich NICHT um eine subventionierte Wohnung. Bitte endlich zur Kenntnis nehmen.

  51. Witzig, ich habe mich schon immer gefragt, wer in diesen Spitzenlagen wohnt und dachte, dass es Alteingessene seien, die diese Wohnungen weitervererben. Dass sie so billig sind, wusste ich nicht.

    • @rax: Mann können Typen wie dich nerven…get a LIFE!

      @Lukas Hässig: Spitze, bitte weiter recherchieren.

    • @rax

      Erweitere den Ausdruck „Finanznews“. Ein Primeur der Sonderklasse, Bravo.
      Diese Geschichte wird schweizweit Furore machen. Das Vergabesystem von städtischen Wohnungen ist weiterhin unfassbar KORRUPT.

    • @ rax: wenn Gutverdienende Leute ( = viel Geld zur Verfügung) Subventionierte Wohnungen ( durch Steuerzahler
      finanziert ) belegen wo eigentlich für Leute gedacht „wären“
      wo mit wenig Geld leben müssen. Ist dies ein Skandal !
      Genau so wie wenn die Postauto die Steuern bescheisst und
      die Ruoff ihre Hände in Unschuld wäscht, gepriesen das CVP
      Doris sie noch in Schutz nimmt nach dem Motto Sie muss der Kontrolle vertrauen, sorry auch da ist was faul. Wenn diese nur gut sagen muss wenn ihre Untergebene gut sagen ist die Arbeit nicht so schwer was wiederum ein viel kleineres Salär begründen würde.
      Denken wir dam mal an die UBS zurück wo ein Händler
      über 2Mrd. verbockt hat, da hat der Herr Grübel richtig gesagt und auch gehandelt das für so eine Grösse nur der
      CEO verantwortlich ist egal wie viel er gewusst hat.

    • @schwarzseher: sehr gut gesagt. Du musst halt dem RAX verzeihen weil diese Person vielleicht vom Staat abhängt oder dort angestellt ist oder vielleicht die Sache nicht wahrhaben will.

  52. Während der normale Büezer den Eigemietwert seines hochbelasteten und zum Blasenpreis erworbenen Hüslis versteuert, hat es Frau Laederach augenscheinlich richtig gemacht, so daß ihr große Teile ihres Erwerbseinkommens zum privaten Konsum oder zur kapitalmarktorientierten Vermögensbildung verbleiben.

    • aber wenn sie zufälligerweise in der Stadt Steuern bezahlt ist das immerhin etwas. Da kommt mehr zusammen als aus einem ganzen MFH von dank Verbilligungen angezogenen Links-Wählern im Leutschenbach usw. und bald auch im Seefeld …

  53. Ob die gute Frau hin und wieder auch eine(n) höhere(n) Bundesbeamte(n) für ihren Bruder (oder z.B. für die Post) vermitteln darf?

  54. Langsam, sie ist eine Schneider und keine Ammann, deshalb hat sie auch nicht so viel Geld wie BR Schneider zum wohnen. BR Schneider hatte auch nicht sonderlich viel, bis er seine reiche Frau Ammann heiratete und heute, nur durch seine Gattin, chf 700 Mio schwer ist. Wir haben alle Mitleid mit der armen Schwester. Dass BR Schneider-Ammann seine Schwester nicht finanziell unterstützt, ist schon ein Ding.

  55. Der Direktor des Landesmuseums wohnt meines Wissens auch dort. Weiss allerdings nicht was er verdient; sicher aber mehr als einen Lohn, der eine städtische Wohnung rechtfertigen würde.

    • Auch eine CVP NR wohnt dort. Es ist halt das schweizerische System von Söihäfeli/Söideckeli, quer durch die Parteienlandschaft, gestützt vom städtischen Wohnungsamt unter Führung eines SP mannes!.

    • Man GÖNNT sich ja sonst nichts.
      Wie viele „vernetzte Personen“ sich noch ein Zubrot aus Untervermietung / Airbnb von solchen Wohnungen verdienen – niemand weiss es.
      Was mich interessieren würde: schiebt man da einmal ein Couvert rüber, oder sind das wiederkehrende Zahlungen? Wer SACKT das Geld ein – ich nehme nicht an, dass das beim kleinen Beamten bleibt.