CS Schweiz: Sparen beim Drucken

Zweiseitig als Sparbeitrag – Gleichzeitig lanciert Topshot Fehr „Service Excellence“: Hello Kunde auf Powerpoint – Digipigi-Flop.

Am 21. Februar war die grosse Veranstaltung der CS Schweiz. Gruppen-CEO Tidjane Thiam begrüsste die vielen Private Banker der Division, auch Divisionschef Thomas Gottstein sagte Hallo.

Dann aber machten beide Platz für einen Mann. Serge Fehr. Der Romand ist der Chef des Private Bankings innerhalb der Schweizer Einheit der CS, der Swiss Universal Bank, kurz SUB.

Fehr on Stage. Während mehr als drei Viertel Stunden, was den Grossteil des „Town Halls“ ausmachte, referierte der aufstrebende Manager über neue Massnahmen zur Kundengewinnung.

Fehrs Geheimwaffe: SMS vor Kundenmeetings, Powerpoint mit persönlichem Namen des Kunden im Gespräch.

Viele rieben sich die Augen. Serge Fehrs Offensive trug den Namen „Service Excellence“, was nach einem Aufbruch zu neuen Beratungs-Höhen klang.

Dann aber wurden sie sich bewusst, dass sich die Vorgaben in einem neuen Erinnerungs-SMS und in einer personalisierten Powerpoint-Begrüssung erschöpften.

Viel mehr war da nicht. Der Berg hatte ein Maus geboren.

Umgekehrt wurde kein Aufwand für das „exzellente“ Service-Angebot im Schweizer Private Banking der CS gescheut. Die interne Informatik musste eigens für die Lancierung Applikationen bereitstellen.

Für Powerpoints und SMS. Für Gimmicks statt für Inhalt.

Die Offensive passt zum momentanen Stimmungsbild. Dieses ist geprägt durch solche Markt-Aktionen und umgekehrt durch Sparbeiträge, die neue Grenzen nach unten testen.

In einigen Abteilungen ist laut einer Quelle eine Order von oben erfolgt, wonach man jedes Blatt doppelseitig bedrucken soll. Was durchaus Sinn machen kann.

Doch bringt das die CS nach vorn?

Bei der Grossbank heisst es, dass es keinen solchen flächendeckenden Auftrag gebe. Man würde sich auch so auf der Zielgeraden befinden, was die grosse Sparübung bis Ende 2018 angehe.

Bis dahin will CEO Thiam die Gesamtkosten der Gruppe unter 17 Milliarden drücken. Die CS werde diese Vorgabe umsetzen, heisst es bei der Bank.

Auf der einen Seite ist damit fast nichts mehr heilig, was den Kostenabbau angeht. Auf der anderen Seite sind Innovationen rar.

Oder sie kommen nicht an bei den Kunden. Digipigi, das elektronische Sparschwein der CS, findet weiterhin kaum Zuspruch.

Im Google Play Store werden 1’000+ Downloads angezeigt. Das heisst: 1’000 bis 5’000 Interessierte haben die Digipigi-App der CS für Kinder bis heute heruntergeladen.

Damit liegt das CS-Sparschweinchen sogar hinter Twint, was das Interesse für die benötigte App angeht, die man auf den mobilen Geräten installieren muss.

Die Twint-App der Credit Suisse kommt inzwischen auf über 10’000 Downloads, was zwar ebenfalls eine überschaubare Grösse bedeutet, aber die Zahl fürs Digipigi in den Schatten stellt.

Das lustige Digipigi und Operation „Service Excellence“ von Serge Fehr sind der Zangenangriff der CS im Schweizer Private Banking.

Das erstaunt. Offiziell will die Bank wieder zu ihren Wurzeln zurückkehren. Sie sieht sich als das Institut für vermögende Unternehmer und erfolgreiche Unternehmungen.

Serge Fehr hat dafür eine Trophäe kreiert. Den „Escher“-Pokal, in Anlehnung an den Gründer der einstigen Kreditanstalt, Alfred Escher.

Die CS empfindet insbesondere die Kritik an Digipigi als nicht gerechtfertigt.

„Die digitale Sparlösung Digipigi für junge Bankkunden ist ein voller Erfolg. Sie wurde Anfang September eingeführt, bis Ende 2017 wurden innerhalb von vier Monaten deutlich über 10’000 Pakete bestellt.

„Die Lösung besteht aus einer App für Kinder und einer App für Erwachsene, die jeweils auf iTunes sowie auf Google Play heruntergeladen werden können. Entsprechend beträgt das relevante Total an Downloads ein Vielfaches der im Text genannten Zahl.

„Darüber hinaus sind Downloads alleine keine massgebende Zahl für den Erfolg des Banking-Pakets, denn Kinder von 1-6 Jahren benutzen das Digipigi erfahrungsgemäss meist analog, das heisst ohne App.

„Aufgrund der grossen Nachfrage mussten die Produktionskapazitäten für das Digipigi im Herbst erhöht werden.“

Kommentare

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  1. SMS vor Kundenmeeting? Ich lach mich kaputt! Ich erhielt schon vor Jahren eine Erinnerungs-SMS von meinem Coiffeur-Salon, zwei Stunden vor dem Termin! „Wir freuen uns auf Ihren Besuch!“ Und meinen Namen kannte selbst der Lehrling – nota bene ohne Power Point! Und nebst doppelseitig drucken wurden wir gar mal aufgefordert, Sammel-Couverts zu machen, falls an einen Kunde mehr als eine Nachricht pro Tag zugestellt werden musste, da so ein Couvert ja ca. 1 Rappen (oder einen halben?) im Büromaterial-Einkauf kostet. Das war, kurz bevor die Lackaffen von der Führungsriege 2,5 Mia Bussgeld an die Amerikaner abdrückten. Nochmals: ich lach mich kaputt – aber mit einer Wut im Bauch, dass es solche VP’s (Vollpfosten) auch 2018 noch schaffen, in die Liga der legalen Kriminellen aufzusteigen.

  2. CS Vergütungsbericht 2017, Seite 272:
    1’070 sogenannte MRTC sacken 1.6 Mrd Franken ein.
    Die nennen sich neu „MRTC“, Material Risk Takers.
    Tönt eben noch geiler!
    Ergibt 1’070 Einkommensmillionäre (bisher: 939).
    Komplett groteske Verhältnisse.
    Und dann beidseitig drucken. Für die nächsten 10 Milliarden Jahre.

    Aktionäre: Lehnt den Vergütungsbericht an der GV ab.

  3. Digipigi ist gemäss Webseite der CS nur „im definierten Haus WIFI voll funktionsfähig“, womit sichergestellt ist, dass Kinder von profanen Wohnungseigentümern oder gar von Mietern nicht in den Genuss des zukunftsträchtigen Sparschweins, das nur mit Gebrauchsanweisung zu verstehen ist, kommen. Denn, so weiss die CS: die sparenden Kinder von heute, sind die potenten Kunden von morgen. Vorausgesetzt dass die CS bis dahin ihr Geschäftsmodell nicht wieder geändert hat.

  4. Dieses Thema kommt so alle 5 Jahre wieder. Ist wie bei den kantonalen (ZH) Behörden. Das Papier wird zwar zweiseitig bedruckt aber alles Büromaterial wird völlig überteuert und völlig undurchsichtig eingekauft. Das alles zeugt von NICHTFÜHRUNG und Ideenlosigkeit. Aber eben viele Banker wahren ja früher Beamte oder Lehrer.

    • Schwachsinn! Zu glauben das Beamte oder Lehrer bei Banken oder Versicherungen auf diese Idee gekommen sind. Ganz im Gegenteil. Es sind die überehrgeizigen Jungmanager in ihren tollen Tom Ford Anzügen, die sich den McKinsey und Kielholz Manager anbiedern wollen. Andere nennen das in den Arsch kriechen. Vor nicht allzu langer Zeit kam so einer, wohl HSG Frischling, und hat als erstes einmal nach seiner Assistentin verlangt. Bevor man ihm sagte für seine Position gibt es keine Assistentin, abgesehen davon hat man gerade einige Assistentinnen entlassen. By the way, bei Grossbanken und -Versicherungen sind die Beamten und Lehrer heutzutage maximal noch operativ tätig. Selbst als Archivare braucht man sie nicht mehr, da es immer weniger Archive gibt und wenn sind sie outgesourct.

  5. Ist bei der Zurich Insurance alles ein alter Hut. Ich glaube nur beim „dynamic Workplace“ war die CS voraus. Irgendwann mal zieht die Swiss Re nach. McKinsey/Copy/Kielholz. Bald wird man bei der CS jeden zweiten Drucker still legen um Papier zu sparen …. Trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, todgesagte leben immer länger.

  6. An Inside Paradeplatz kommt keiner vorbei: Heute Abend auf SRF1 22:55 -23:30 Lukas Hässig bei Schawinski. Grund, sich einmal seine Sendung anzusehen.

  7. Bin schon EXTREM beeindruckt!

    SMS! Ganz neue Technologie. Bleeding Edge, sozusagen.

    PowerPoint mit Kundennamen – hoffentlich der richtige Name ohne Schreibfehler. Auch das absolut revolutionär. Die Funktion hiess mal Mail Merge, und ist schon ca. 30 Jahre alt.

    Der grosse Unterschied: Vor lauter Digital Transformation werden solche digitalen Dokumente nicht mehr ausgedruckt. Eigentlich.

    Nur: Wo bleibt dann die Ersparnis? Null Seiten zweiseitig ausgedruckt sollte doch gleichviele Seiten ergeben, wie null Seiten zweiseitig gedruckt …

    Quizfrage für den Herrn Serge Fehr:
    Wieviele Seiten sind es denn?

  8. Vor einem Jahrzehnt wurden wir KMU’s von der CS bezüglich Kredit als gefährlich eingestuft, nicht nur KMU’s die Turnarounds waren. Im Falle unseres Turnarounds durften wir dank CS jeden Monat 50 Seiten Reporting abliefern, zum Glück haben wir damals auf regional verankerte Banken mit einem Bezug zur Region umgestellt.

    Der Turnaround glückte, auch ohne Ausdruck des 50-seitigen monatlichen Reporting doppelseitig. Wahrscheinlich weil wir das Reporting als Pdf abgeliefert haben, schade, dass die CS die Reports nicht schon damals doppelseitig ausgedruckt hat.

    Hochmut kommt vor dem Fall, werte CS. Differentiate (mit Anlage-Performance) or die. Wer nur noch den Kostenhebel kennt, ist entweder ein Discounter oder bereits schon verloren ..

    MfG Industrial

    P.S: Drucke alles doppelseitig aus, solange man das Ganze noch lesen kann .. das ist eine Einstellung, rettet aber keine Firma ..

  9. Als selbst denkender und agierender Investor sind die Leistungen der CS unbezahlbar. Eine gute Lösung bietet die Waadtländer Kantonalbank, entweder Beratung und Coaching oder beim gleichen Institut tradedirect zu annehmbaren Preisen für selbstständig agierende. Wenn die Grossen das nicht bald merken, dass Investoren immer selbstständiger werden, dann könnte es bitter enden. Besitzstandswahrung bis zuletzt, dann ist eine Umkehr nicht mehr möglich.
    Es muss bei der CS nicht gespart werden, sondern radikal abgespeckt !

  10. Personalisierte Powerpoints und SMS und dafür Callcenter und ein standardisierter Service. Genau das, was ein Kunde braucht und will… Mein Gott. Aber keine Sorge, der Markt wird es richten. Und zwar gnadenlos, wenn die Konkurrenz richtig reagiert.

  11. «Powerpoint mit persönlichem Namen des Kunden im Gespräch» das wäre dann wohl das Eingeständnis, dass der Rest der Presentation und Gesprächs Standard ab der Stange ist. Würde man tatsächlich die Unterlagen für den Kunden bereit machen, dann wäre der richtige Name ja schon bereits darin und selbstverständlich.
    Es wird also keine Beratung sondern Verkauf gemacht. Wussten wir ja schon länger, aber nun hören wir es aus dem ‚Mund des Pferdes’…

    • Richtig. Der standartisierte Eingangstest, den man beim ersten Mal mit dem „Kundenberate“ macht, ist verfänglich. Einerseits wird man auf die dabei angekreuzte Anlagestrategie festgelegt. Wenn man also Strategie Risiko („Verlust Fr. 5000 – 10000 pro Jahr“) ankreuzt, dann wird man darauf später, da der Verlust mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eintritt, festgenagelt. Auch die eigenen Vorkenntnisse bezüglich Risiken von Anlagemodellen empfiehlt es sich, kleinzureden, da man als „geübter Anleger“ später zu hören bekommt, man habe ja gewusst, was einen erwartet.

  12. Das Resultat von Sercive Excellence verwundert nicht, wenn man generell bei Banken und Versicherungen hinter die Kulissen sieht: Die Senior Manager haben keine Ahnung von Digitalisierung. Sie sind froh, wenn sie morgens den Knopf zum Einschalten des Computers finden. Das mittlere Management besteht hauptsächlich aus Ja-Sagern und A…-Kriechern ebenfalls ohne digitales oder geschweige denn disruptives Denkvermögen. Da setzt das Senior Mangement auf die aufstrebenden Möchtegernmanager der Y-Generation . Die sind ja mit den neuen Technologien aufgewachsten, möchte man meinen. Das Dumme ist nur, dass die Y-Generation auch 60%-Prozent-Generation genannt wird (nach dem Motto: 60% reichen auch) und sich eben weder mit IT auskennen noch darin relevante Erfahrung haben, sondern höchstens mit Facebook, Google, Snapchat, Uber, Airbnb, Tinder usw. rumspielen.

    • Genau so ist es. Wer hat den von diesen Foliendompteuren und Dampfplauderi eine echte Ahnung von IT. Einfach Schlagworte runterbeten. Wer kein Programm strukturieren und schreiben kann oder das früher konnte, hat keine Ahnung von IT, so ist es. Der Rest sind IT und PC Administratoren.

    • Vielleicht sollte bedenkt werden, dass diejenigen, die heute über 50 sind, zu den Pionieren der EDV gehört haben könnten? Und sogar selber noch PC’s konfektionieren und konfigurieren können? Und vielleicht vor der Bank-Karriere eine IT-Firma geleitet haben? Ist alles möglich und sogar wahrscheinlich. Es ist mittlerweile die ü-70, welche ohne PC aufgewachsen sind….

  13. Der grösste Kostenfaktor sind die Figuren in der Geschäftsleitung und dem VR. Denn sie wissen nicht was sie tun!

  14. Und ist jetzt die neue Dame (Name vergessen), die für die CS die Digitalisierung in neue Höhen treibt, immer noch der Shooting-Star? Digipigi! Digipigi! Absurdum mit dem Begriff Digitalisierung.

    • Die Dame treibt sicher ihr Gehalt und anderes in die Höhe, aber Digitalisierung???

    • Florence Schnidrig ist der Name. Und bei der CS heisst es Pigitalisierung, nicht Digitalisierung.

  15. Es ist schon lustig wie sich solche Top-Manager immer mit denselben abgelutschten Bullshits „Service Excellence“, „Client Experience“ weiter die Höhe katapultieren.

    Personalisierte Powerpoints für Kunden gab sicher spätestens 2006 bei der UBS. Wie viel das an Kunden
    gebracht hat sei dahingestellt.

    Kunden wollen lieber Herr Fehr einen qualifizierten, ehrlichen, transparenten und diskreten Sparring Partner auf gleicher Augenhöhe und nicht SMS Krimskrams auch nicht immer Kundenlunches, Einladungen zum Golf sondern nur Ehrlichkeit und Partnerschaft und keine Abzockerei. Das wäre back to the roots

  16. Offen gesagt staune ich nur, auf welche idiotischen Ideen diese Manager kommen. Gute Kundenbindung kommt, wenn man Familien über Jahrzehnte offen und ehrlich betreut und deren Geschichten kennt. Leider ist das bei diesem Moloch (CS) nicht möglich, weil Kundenberater nach spätestens zwei Jahren die Flinte ins Korn werfen. Ich denke, dass es immer noch gute Bankberater gibt, diese zu finden wird wohl etwas schwieriger. Bei der CS ist es die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

    • CS und stabile, nachhaltige Kundenberatung ist ein Paradoxon. Deshalb nützt die Suche nach der Nadel auch nicht. Wer langfristige Beziehungen sucht, muss Banken wählen, deren Mitarbeiten zufrieden sind und gerne für die Bank und ihre Kunden arbeiten. Finden tut man die bei den diskreten, kleineren Banken mit stabilem Management.

    • @Dalogna
      Sie haben ja sooo Recht!
      Wenn man das den heutigen Kundenberater sagt, gilt man als absolut vorsintflutlich.

  17. Wenn der Name dann aber auf der PP-Präsi steht, dann bitte ohne Fehler und / oder Allianznamen etc. Wirkt einfach nur peinlich, wenn 4 Vornamen und der Allianzname dort stehen. Kein Mensch wird so gerufen. 🙂

  18. Das mit dem doppelseitigen Drucken gab es shon vor Jahren. Die Computer, Drucker und Kopierer waren standardmässig so eingestellt. Ergebnis: Vieles, das einseitig gedruckt werden musste (weil es dafür objektive Gründe gab) wurde erst mal doppelseitig gedruckt und dann nochmal einseitig. Erhöhter Aufwand für Papier,Toner, Druckernutzung, Arbeitszeit. Sie lernen es bei der CS offenbar nie. Um fair zu bleiben: Das gilt leider auch für etliche andere Firmen.

  19. Doppelseitiger Druck wird bei CS schon seit mindestens 4 Jahren praktiziert. Eine flächendeckende Anweisung von oben, doppelseitig zu drucken, gibt es nicht

    Stattdessen werden von IT einfach die Druckertreiber so vorkonfiguriert, dass sie als Standard doppelseitig drucken, und diese Voreinstellung nicht dauerhaft abgeändert werden kann.

    Mit mehreren Klicks kann die Voreinstellung zwar auf „einseitig“ abgeändert werden, was aber ineffizient ist, und auch nur für diesen einen Druck gilt. Beim nächstne Druckbefehl kommt wieder die zwingende Voreinstellung „doppelseitig“ zur Anwendung.

    Irgendwann hört man auf, bei jedem Druck X-Klicks durchzuführen, und verschickt auch gediegene Kundenbriefe doppelseitig, obwohl das Papier so billig/dünn ist, dass Inhalt der Rückseite samt Unterschriften auf der Vorderseite durchschimmern.

    Wenn man die Zeit, die 40,000 Mitarbeitende im Jahr verwenden, um mit diversen eigentlich unnötigen Klicks den Druckertreiber umzustellen, und wenn man dazu die erhöhte Fehleranfälligkeit und Wartung der Druckgeräte betrachtet – mechanisches Drehen des Papiers und der dadurch zusätzlich verursachte Papierstaub sollten nicht unerschätzt werden – dann dürfte jedem Kindergärtner klar werden, dass mit forciertem doppelseitigem Druck rein gar nichts eingespart wird.

    Aber out-of-the-pocket gibt es natürlich ein gutes Gefühl, weil man ein paar Palletten Druckpapier im Jahr einspart. Und mit den Ersparnissen können dann Apps programmiert werden, damit auf den teuren PPT-Farbfolien der Name des Kunden aufscheint.

    Fazit: Passt alles zum steten Niedergang einer einst stolzen und angesehenen Firma.

  20. Neue Besen wischen gut. Für Ehemalige ist das was täglich in der Presse und in den Medien zu hören ist bedauerlich. Und das bezieht sich nicht allein auf die CS, die UBS ist davon genauso betroffen, leider. Wenn einer Bank die Kunden weglaufen, ist es höchste Zeit, intern nach den Ursachen/Gründen zu suchen. Und diese Analyse müsste/sollte vertraulich/anonym ablaufen. Insbesondere die Ehemaligen könnten zB. auch sagen, wie sie es damals gemacht haben, um erfolgreich zu sein bei den Kunden. Ist solches Wissen überhaupt gefragt? Im Anlagebereich zB ist neben Fachkenntnissen Vertrauen gefragt. Ab wann zeitlich entsteht zwischen Kunden und Berater Vertrauen. Innert 6 Monaten? Nein, erfahrungsgemäss sind dazu mindestens 3 Jahre erforderlich. Und wer ist bei einer CS oder UBS schon 3 Jahre lang an gleicher Stelle als Berater tätig? Das waren noch Zeiten, zusammen mit ihm –> https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/nikolaus-senn-banker-aus-einer-anderen-zeit-693166 // Er wie wir wussten, was Kundenvertrauen wert ist und bedeutet.

    • Vertrauen ist gut, wäre sehr gut sogar. Bloss, es fehlt das Vertrauen in qualifizierte Abzocker, vor allem auch ganz oben.
      Da müsste mal angesetzt werden. TT und SprinterUrsli haben es selber in der Hand, dies zu schaffen…. ob sie das wohl auch selber merken?

  21. Dio mio!
    Erinnerungs-SMS? Macht mein Zahnarzt um die Ecke seit Jahren.
    Peronalisierte ppt-Folien? Wohl, um dem Kundenberater meinen Namen immer wieder zu soufflieren, weil er ihn ja sowieso nicht kennt…
    Aber Milliarden-Boni trotz Verlusten und ein Aktienkurs zum Erbarmen.
    Eschers Trostpreispokal sollte zuallererst (ohne Eichenlaub und Schwerter) in blecherner Ausführung dem Herrn Fehr überreicht werden (vielleicht passt ja noch ein Digipigi mit rein).
    Ein Trauerspiel!

  22. Mhhhhhhhuuuuuhuhuhuhuhu ich lach mich krumm! WER will denn diesen Trostpreis Escher Pokal schon gewinnen! Da wirste ja nur zum nächsten Headliner in der firmeneigenen Fasnachtszeitung. Falls es ein Leben nach dem Tod gäben täte, würde sich Escher sicher die letzten Federn aus den Flügeln reissen.
    Die neuesten Ideen aus dem Mänätschmänt der CS:
    – e-mails ab heute nur noch doppelseitig Beschrieben verschicken
    – Die gelben Windowsördnerli sind der betriebseigenen Wertstoffentsorgung zu überbringen, wenn möglich physisch.
    – Um die Kosten weiter zu senken, ab sofort keine Farbbildschirme mehr. Schwarz-Weiss Screens reichen völlig aus. Farbe für die LED Screens kostet uuuh viel.
    – Klopapier doppelseitig benutzen
    – Thiams Chauffeur wird der Lohn gekürzt. (Taxi-Tarif wird eingeführt)

  23. Die CS ist mittlerweile mehr Schein als Sein.
    Anstatt die Bank von Grund auf zu reformieren ein Flop nach dem anderen:
    -UBS-SUB-Nacht-und-Nebel-Aktion
    -Diggipigg
    -abgeblasener Börsengang von CS Schweiz
    -abgekupfertes Geschäftsmodel à la UBS
    etc.

    Anstatt Sparprogramme auf Rücken der Mitarbeiten auszuknobeln, sollte man sich oben Gedanken über seinen Leistungsausweis machen (u.a. Rohner, Thiam und Gottstein) und sich ehrlich fragen ob man noch der Richtige für den Job und Tournaround ist. Alfred Escher würde sich im Grab umdrehen bei solchen Manager. Ganz ehrlich: Erinnerungs-SMS und personalisierte PP? Ist das alles? Ganz Toll! Da ist ja wohl jeder Rappen am Salär verdient. Würde mich wunder nehmen wie man darüber eine dreiviertel Stunde (!) reden kann.
    Jeder Erstlehrjahrlehring bringt da noch mehr Ideen!

    Anstatt am Papier sparen, lieber etwas Geld in die Qualität der IT, Beratung und echte Innovation investieren. Das dazu benötigten Geld kann man getrost von der Payroll der überflüssigen Manager loseisen.
    Es sagt meiner Meinung nach viel aus, wenn bei einem einfachen LIBOR-Hypovertrag folgende Laufzeit steht: 18.07.2017 – 17.07.2017 und dies ungeprüft zum Kunden rausgeht.

    Gute Nacht CS!

  24. Der triste „Turn-Around“ setzt sich also noch trister fort:
    Kostenabbau vs. Innovationen?
    Kostenabbau alles ausser Saläre und Boni (diese sind immer noch viel zu hoch)
    Innovationen kann die CS in Ihrer verkrusteten Organisation nicht: Also einkaufen! (…)
    Noch besser als doppelseitig bedrucken ist die Verteilung in elektronischer Form zB mittels .pdf.
    CS bleibt ein trister Baustein eines starren Systems.

  25. Wow den Escher Pokal! ob der Alfred Escher wohl auch mal an ein Bonviva Packet dachte!
    Mich erstaunt immer wieder mit was für Nonsens sich die CS und deren Management beschäftigt (Digipipi, Bonviva, Aspekte, Invest -„Programm“ für Kunden abzuzocken, Fast Box, CS-Delfi, SMS-Schmarren, und weitere)

  26. Alfred Escher dreht sich im Grab was heute alles passiert in und um die CS. Digipigi…lächerlich….der Name sagst, eher schweinisch als Säuli.

  27. Naja, Als Digipigi Nutzer muss man ja nicht zwingend die App benutzen. Von daher wär es interessanter gewesen zu wissen, wie viele CS Kunden für Ihre Kinder ein Digipigi bestellt haben. Aber über die App Downloads Aussagne über den Erfolg zu machen ist wie in die Glaskugel schauen…..man könnte höchstens festhalten, dass die App nicht beliebt ist, aber da gibt es auch noch andere Faktoren die wohl eine Rolle spielen (Alter der Kinder, haben diese ein Handy, etc).

  28. Wen wunderts? Am Drücker sitzen Leute 50+ ohne Bezug zum digitalen Leben. Hier gilt nur noch eines „Soviel absahnen wie möglich!“

    Bank Cler macht vorwärts, die Grossbanken tun nix und die Banken im allgemeinen werden für Ottonormalsterbliche immer mehr zur Commodity. Die Zukunft ist online. Filialen braucht es immer seltener.

    Unsere Nachbarländer, Lateinamerika und Asien machen es vor. Nur wahrhaben möchte es keiner. Hier werden in einigen Jahren tausende von Personen auf dem Arbeitsmarkt landen. Notabene mit Arbeitserfahrung welche man sonst nirgends braucht. So schwer der Einstieg in die Branche – so schwer der Ausstieg aus der Branche. Sicherlich gut ausgebildete Menschen. Doch was nützt es wenn die relevante Branchenerfahrung fehlt?

    • Bank Cler?!?! Aussen digital und innen verstaubt von b-klassigen Mitarbeiter – passt nicht zusammen

    • Sie können in ihre Analyse auch sehr falsch sein…. und zwar zu denken, dass jungere viel besser mit Technologien umgehen können, da sie täglich surfen und chatten, ist nicht nur verwirrend aber auch falsch. Ray Dalio in Investments ist als Pionier sehr bekannt dafür…und er ist keine Junge mehr.
      Neue Technologien können von uns allen verstanden und implementiert werden, aber man muss schon ein bisschen mehr verstädnis beibringen, da die Maschine nicht intelligenter als ihre Benutzer sind, oder GIGO – Prinzip gilt auch hier. Oder klar zu reden: würden sie eher ein Rasenmäher Robot um ihre Staub in ihre Haus verwenden? 😂😁

    • a) als ob das eine Frage des Alters ist, es kommt auf den Mindset drauf an!
      b) Sie legen alles auf Digitalisierung, der Focus sollte eher auf der „Client-Journey“ liegen, Digitalisierung ja, Ausgrenzug Kundensegmente nein. Letztendlich wählt der Kunde den Kanal und den entsprechenden Anbieter.
      c) was will der Kunde (der ja auch altert), mit einem Roboter kommunizieren oder mit einer Person „Face to Face“ bzw. auch einen Small Talk führen oder über alltägliche Sorgen diskutieren. Bei aller Technisierung und Digitalisierung, dürfen entscheidende Aspekte nicht verloren gehen – so zum Beispiel der Faktor Mensch!

  29. Verspäteter Aprilscherz ?

    Falls nicht, dann ist das einzige was ich fühle noch pures Mitleid. Eine in sich gekehrte Firma kämpft mit lächerlichen Mittelchen darum, neue Relevanz bei seinen Kunden zu bekommen.

    Die Kunden machen schon lange ihre Transaktionen ohne Bankpersonal (Onlinebanking), inzwischen wird auch Investmentbanking (Spotify) ohne wesentliche Bankberatung gemacht. Wie man seriös mit Geld umgeht, kann man von den Banken auch nicht erfahren (Raiffeisen, Zinsmanipulationen, Kickbacks usw.). Finanzierungen bekommt man inzwischen an jeder Strassenecke („Crowd-Funding“). Gute Börsentipps hat sicher auch nicht unbedingt der Bankangestellte zu bieten (woher sollte er es wissen können?).

    Was bleibt da noch für eine so grosse Bank übrig?
    Die Dinosaurier haben sicher auch um’s Ueberleben gekämpft. Was draus geworden ist, sehen wir heute.

  30. Läck Bobi !!! CS erfindet das Banking neu…

    Diesen Werbeslogan würde ich auch noch einbauen, kommt gut an bei den Jungendlichen „Credit-Suisse, beste wos je hets gits“

  31. Ich bin seit etwa einem halben Jahrhundert Kunde der CS und habe damals mit einem Vermögen von knapp einer Million die Dienste von deren Anlageberatung in Anspruch genommen. Was ich in dieser Zeit mit unzähligen Anlageberatern, Relationship Managern, Vizedirektoren, Direktoren, Vice Presidents etc. etc. an Unvermögen, Schlamperei, Fehlern etc. erlebt habe ist unbeschreiblich; von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, die inzwischen das sinkende Schiff verlassen haben. Gott sei Dank habe ich mir in dieser langen Zeit durch intensives Selbststudium, Interesse und Leidenschaft an der Materie viel Wissen angeeignet, um mir selbst eine eigene Meinung zu bilden und erfolgreich zu investieren; oft habe ich dabei das genaue Gegenteil der mir erteilten Ratschläge getan und bin damit sehr gut gefahren. Diese Bank ist nur noch peinlich und müsste am Besten abgewickelt oder übernommen werden. Fähige Leute, die mitunter auch Querdenker sind, werden nach meiner Erfahrung systematisch rausgemobbt oder verlassen die Bank freiwillig, um anderswo erfolgreich zu sein. Heute habe ich bei der CS nur noch ein kleines Konto, um die Hypothekarzinsen bedienen zu können (aber auch das nicht mehr lange), den Rest habe ich abgezügelt. Ich arbeite nun seit geraumer Zeit sehr erfolgreich mit einem Vermögensverwalter zusammen, der keinerlei Interessensbindungen hat und damit vollständig unabhängig beraten, analysieren und ausführen kann. Das ist der Königsweg!

    • Lieber Observer

      Selten über einen Witz so gelacht 🙂

      Ein Vermögensverwalter ohne Interessensbindungen kommt in der freien Natur etwa gleich oft vor, wie ein Grossbank Manager ohne Bonus!

    • Lieber Greis
      Und geniessen Sie noch Ihre wenigen Lebensjahre. Aus Ihrem Text gelesen müssen Sie weit über 80 Jahre alt sein. Mindestens. 30 Jahre für die erste Million, dann 50 Jahre Kunde.
      Vielleicht sind Sie der typische CS-Kunde.
      Auch das ist trist.

    • „Perceive and don’t tolerate problems.“
      „Sending out work not up to our standards was bad — I ‚ am glad it was corrected.“
      “ Winston Churchill hit the nail on the head when he said, ‚ success consists of going from failure to failure without loss of enthusiasm‘.“
      “ To be successful, all organizations must have checks and balances.“
      From “ Principles, Ray Dalio, 2017″

    • Dank konsequenten Leuten wie Sie, die gemäss eigenen Worten über die Dekaden ein Debakel nach dem anderen mitgemacht haben und offenbar trotzdem noch immer Kunde sind, wird diese oberpeinliche Bank natürlich noch lange nicht abgewickelt, dreamer you.

    • Eine nette Werbebotschaft für die unabhängigen Vermögensverwalter, lieber Observer. Nur scheint es die Kundschaft nicht zu interessieren. Das Geld liegt weiterhin bei den Grossen und den (verstaubten) Kantonalbanken. Zak etc. mag für Millennials interessant sein, aber mit denen sind keine interessanten Anlagegeschäfte zu tätigen.
      Mit dem Swiss Banking ist es wie mit dem Aralsee. Verdunstet langsam und zuletzt weiss man nicht einmal mehr, dass es sowas mal gab.

    • Hmm. Wenn sie mit dem Gegenteil des Rates immer gut gefahren sind, gäbe es ja eigentlich keinen Grund, sich diesen Rat nicht mehr anzuhören.

      Klingt etwas konstruiert. Zudem ist ein VV keine Bank. Irgendwo haben sie ihre Konten und Depots. Dort läuft bestimmt alles super. Möchten Sie den Namen dieses Institutes mit uns teilen?

    • 100% richtig was „the observer“ schreibt, nur haben dies noch zu wenige Kunden gemerkt. Diese angesehene Banker-Kultur ist für Jahrzehnte kaputt gemacht worden. Junge Flaschen mit langer Haltbarkeit an die Macht, erfahrene Querdenker mit einem Risiko-Bewusstsein, raus. Dieses Schiff zu drehen ist fast unmöglich. Eine leitende, schwach besetzte Position, sucht noch schwächere um sich herum, zum eigenen Schutz.

    • …schon zu hören das ein kunde überhaut nicht zufrieden ist mit der cs!

      rohner und tt sind nur lohnbezüger ohne grosse fachkompetenz und das gespühr für kunden!

    • Gut geschrieben, Observer.
      Auch ich arbeite mit einem „EAM“, wie das bei der CS heisst, zusammen. Die Bank ist dann ok und bietet dann einiges, wenn man nicht direkt mit ihr zu tun hat. Ein Konto/Depot heute zu einer neuen Bank zu verschieben heute eh ein Horror: Der Berater muss mittlerweile mehr über den CV meines Geld wissen, als über mich. Und das anscheinend im Namen des Kundenschutzes…….
      Aber eben, ein guter EAM wird erst ab 1 Mio tätig….darum verstehen einige Schreiber in diesem Forum das wohl nicht….und kritisieren Sie….

    • Dass jemand ein halbes Jahrhundert lang so viel „Unvermögen, Schlamperei, Fehlern, etc.“ ausgehalten hat und immer noch Kunde von diesem Unternehmen ist, zeugt nicht von einem Übermass an Intelligenz … oder sind Sie einfach nicht ehrlich?

  32. Aus Gründen der Diversität sollte es Menschen mit den Familiennamen Meier, Müller und Fehr erlaubt sein, unbürokratisch den Familiennamen zu ändern – es gibt einfach zu viele davon da wird es schwierig den Überblick zu behalten…

  33. Selten so gelacht. Service Excellence bedeutet also, dass ich zukünftig im Gespräch mit meinem Kundenberater meinen Namen auf den Slides sehen kann?

    Das hebt Euch massiv von der Konkurrenz ab, liebe CS. Grandios, echt.

    Zum Glück verwalte ich mein Portfolio selbst. Schneller, günstiger, profitabler. Und ich muss mir auch nicht die Mühe machen, meinen Namen auf ein paar Slides zu packen.

    • Ich habe letztes Jahr mein ganzes Depot von der CS zu Postfinance gezügelt. Fazit:
      – Kostenreduktion um den Faktor 3.5
      – Keine Nötigungsversuche mehr von Kundenberatern auf ein obligatorisches(?!?!?!) Beratungsgespräch, verbunden mit dem Versuch, das neueste strukturierte Produkt unterzujubeln.

    • @Max: eine KostenREDUKTION um das 3.5 fache heisst sie erhalten das 2.5 fache vom Institut ausbezahlt. Recht cool, von der Postfinance. Nur: wer bezahlt das eigentlich?

    • @scharfer kostenkalulierer: wie genau funktioniert das? Wenn ich bei CS CHF 15.- Gebühren bezahlt habe und bei postfinance neu nur CHF 5.- dann haben sich doch meine Kosten bei 2/3 reduziert?

  34. Die Credit Suisse hat der Firma HCL einen Support-Auftrag vergeben. Die HCL wiederum
    sucht laufend Contractors zu sehr tiefen Tagessätzen, für Arbeiten in Zürich. Ähnlich wie die UBS es an die InfoSys gab.

    Nun frage ich mich, welcher betriebswirtschaftliche Teufel diese beiden Banken dazu trieb. Denn dies macht betriebswirtschaftlich keinen Sinn. Intern ist alles billiger.

    Und somit bleibt die Vermutung: Wurde ein Manager schlichtweg geschmiert?

  35. und fliegt der König und sein Hofstaat nun neu Business wie alle anderen oder muss es der königliche Firmenjet sein ? Von wegen sparen oder wegen der Umwelt und so.

  36. Dank dem Escherli, Digipipi…was? und der SMS – und wow: einer personalisierten ppt-Page wird sich die CS wohl kaum vor neuen Kunden retten können… auf zu neuen Ufern; Achtung: dazwischen lauert ein Abgrund!

  37. Auf der anderen Seite dauert es 2 Monate und 14 Tage um nach einer Kontoeröffung einen Kontenzugriff oder Online-Banking zu erhalten…
    Service Excellence 2.0!

    • 2 Monate und 14 Tage ist eine sehr gute Zeit. Wahrscheinlich wohnen Sie an einem Ort, der eine unproblematische Postleitzahl hat, die zu keinen weiteren Diskussionen Anlass gibt, oder ihre Firma hat einen eindeutigen HR-Auszug eingereicht, der alles erklärt.

      Ansonsten darf es gerne auch mal 3-4 Monate oder noch länger dauern, bis ein Kunde endlich seine Kontobeziehung benützen kann, vor allem wenn er Firmenkunde ist und seine Firma im Ausland eingetragen ist.

      CS Compliance prüft die eingereichten Dokumente, und verlangt eine PLZ, weil eine Adresse nur dann korrekt und vollständig ist, wenn sie eine PLZ enthält. Schliesslich steht auf der Website des Weltpostvereins, dass die Hauptstadt des besagten Landes die PLZ 1000 hat. Dass dies allerdings lediglich eine Empfehlung ist, sofern das Land je PLZs einführen wollte, wird geflissentlich ignoriert.

      Genauso ignoriert werden die Firmendokumente, die zwar rechtskräftig beweisen, dass es die Firma wirklich gibt, aber keine PLZ enthalten, weil es vor Ort halt keine gibt.

      Also Kunde fragen, der antwortet mit E-Mail und bestätigt, dass es keine PLZ gibt, was aber von Compliance nicht akzeptiert wird, weil nur ein Mitarbeiter des Kunden und nicht ein Organ geantwortet hat. Mit Organen aber keine E-Mail Vereinbarung.

      Also wieder zum Kunden und Brief verlangen, unterzeichnet von Organ. Erhalten, bestätigt schriftlich dass keine PLZ, wird aber wieder nicht akzeptiert, weil nur eine Unterschrift drauf ist. Dies weil es sich um eine angelsächisches Land handelt, wo Organe normalerweise Einzelunterschrift haben (Nick Leeson läst grüssen!).

      Also Kunde informiert, entweder Dokumente liefern, wo klar drin steht, dass Organ einzeln vertretungsberechtigt ist, oder neuen Brief, von zwei Organen unterzeichnet, ausstellen.

      Neuer Brief kommt, 2 Unterschriften drauf, Compliance prüft und akzeptiert schliesslich, doch durch die inzwischen verstrichene Zeit ist eines der bereits vor Monaten eingereichten, korrekten Firmendokumente inzwischen zu alt. Also nochmals zum Kunden und eine aktualisierte Fassung verlangen, je nach Land im Original, amtlich beglaubigt und ggf. von vereidigtem Uebersetzer übersetzt, der ebenfalls amtlich zu beglaubigen ist.

      Da die Prüfzyklen bei Compliance gerne auch mal 2-3 Wochen dauern, erstreckt sich dann das Ganze locker über Monate. Und so lange bleibt die Beziehung gesperrt, inkl. on-line Banking.

      Sie sehen: 2 Monate und 14 Tage ist eine sehr gute Zeit, nach der Sie das bei der CS eröffnete Konto bereits verwenden dürfen.

    • naja, dass es so schnell war wird wohl dadurch erklärt, dass es sich um ein Vereinskonto handelt – mit von Anfang an korrekt vorliegenden Dokumenten die keiner Nachbesserung bedurften. *smile*

    • @Maximilian
      Bin schon laaaaaaaaange pensioniert ….. nicht dummschwatzen, wenn mann die Details nicht kennt.

  38. …TT hat den grössten unnötigen Kostenblock noch nicht identifiziert. Schwache Analyse. – Den vielen tausend Directors die „Compensation“ um 25% kürzen, die Hälfte der Managing Directors entlassen und den verbleibenden die Compensation um 40% kürzen und den mehr als tausend Mitarbeitern mit mehr als 1 Mio „Compensation“ (Compensation wofür? Für fehlendes Selbstwertgefühl oder fürs Buckeln und Lecken?) gar um 50%.
    Bei den Fringe Benefits und den Business und First Class Flügen wäre auch noch viel Sparpotential. – Na ja, TT hat von echter Führung (inkl. als Beispiel voranzugehen) eben so wenig Ahnung wie ich vom Fussball.

    • Die Selbstüberschätzung dieses „Credit Digipigi“-Ladens sowas von realitätsfremd.

      Sollen endlich zu Kenntnis nehmen, dass sie überflüssig sind. Wer über Jahre hin keinen echten Mehrwert schaffen kann, braucht’s schlichtwegs nicht mehr. Bleibt ungeliebt und verbraucht………selber schuld!

  39. hallo freunde; ist das ein montagmorgen-auto; eh bericht. sehr, sehr, sehr gesucht; kann diese woche nur noch besser werden:)