Der tiefe Fall des grossen Joe Ackermann

Ex-CS-und -Deutsche-Bank-Boss fällt als Oligarchen-Groupie auf Nase – Nach US-Sanktion: Ratten verlassen Schiff.

Josef „Joe“ Ackermann war einer der grössten Banker, den die Schweiz je hatte. Chef der Schweizerischen Kreditanstalt, Chef der Deutschen Bank, Präsident der Zurich.

Dann wurde Ackermann der Banker des Oligarchen Viktor Vekselberg. Viktor der Nette. Viktor der Fabergé-Eier.

Seit Freitag ist Vekselberg ein Schlechter. Die USA verhängen schwere Sanktionen über den Russen und weitere Milliardärskollegen aus dem Putin-Reich. Und auch über deren Firmen.

Jetzt kracht Vekselbergs Imperium wie ein Kartenhaus zusammen. Seine Schweizer Beteiligungen, allen voran die Winterthurer Sulzer, verlieren weltweit Kunden und Banken.

Wer hilft? Wer rettet? Wer stabilisiert?

Einer nicht. Joe. Ackermann hat als erstes nämlich Anderes entschieden. Er geht.

Von Bord. Nix wie weg.

Ackermann, wie ihn Kollegen kennen. Der Mann, an dem nie etwas hängenbleibt. Mister Teflon aus Mels am Walensee.

Gelingt das Manöver auch diesmal? Vielleicht nicht. Vielleicht hat Ackermann nun schon zu viel Spuren und Trümmer hinterlassen, als dass er seinen Kopf auch aus der Russen-Schlinge herausziehen kann.

Der Grund: Ackermann steckt knietief im Vekselberg-Imperium.

Er sass bis zu seinem gestrigen Rücktritt im Verwaltungsrat der Renova, das ist die Oberfirma des Russen-Milliardärs, wo dieser seine wichtigen Industrie-Beteiligungen an Sulzer, OC Oerlikon, S+B und weiteren hält.

Die anderen Verwaltungsräte gingen ebenfalls rasch von Bord der Renova. Das Bild der Ratten vom sinkenden Schiff drängt sich auf.

Die Banken haben die Schotten schon zuvor dicht gemacht. Die UBS als langjährige Hausbank von Vekselberg und dessen Renova tätigt keine Zahlungen mehr. Ebensowenig wie Vekselbergs zweite wichtige Bank, die CS.

Joe der Banker, er müsste nun helfen. Deshalb sitzt so einer wie er in wichtigen Verwaltungsräten, ganz oben in der Wirtschaft. Ackermann kennt die Banken, hat Beziehungen, kann Dinge ins Laufen bringen.

Oder am Laufen halten, wie es bei Renova und Vekselberg nun dringend nötig würde. Doch Ackermann zieht es vor zu gehen.

Sein Ruf. Seine Weste. Man müsse verstehen.

Bei der Deutschen Bank ging Ackermann 2012. Er liess einen Berg von Problemen zurück und einen Nachfolger, der die Bank vollends Richtung Abgrund steuerte.

Ein Wort des Bedauerns? Der Selbstkritik?

Nicht doch. Ackermann liess Biographien schreiben. Eine erschien, kurz nachdem sich der Finanzchef der Zurich Versicherung das Leben genommen hatte.

Ackermann war dort Präsident, der Finanzchef fühlte sich von ihm bedrängt und attackiert.

Erschütterung? Fehlersuche bei sich? Iwo. Ackermann bleibt Ackermann.

Die Russen-Krise könnte jetzt seine letzte sein.

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43 Kommentare zu “Der tiefe Fall des grossen Joe Ackermann

  1. Das ist zu hoch für mich – und viele weitere Personen wohl auch. Warum nur Jo Ackermann? Warum nicht die ganze Schweiz? Die Schweiz macht doch am liebsten nur Kohle mit dem Ausland, und zwar so sehr, dass es manchmal den Anschein macht, dass der Politik der Altbürger mit Medianvermögen nur lästig ist. Die Schweiz braucht Wachstum genauer gesagt Kapitalwachstum. Alles andere zählt nicht

  2. Bitte keine Häme!
    Ich kann mich gut erinnern, wie sie ihm alle in den A….. gekrochen sind, als es aufwärts ging mit seiner Karriere. Er war der kommende Mann: Smart, clever und gut aussehend.

    Und dann Applaus und Staunen, als er nach Frankfurt ging.
    Grosser „faux-pas“ mit dem Victory Zeichen. Grosser Image Schaden! Wie konnte dies passieren?
    Sein Gesicht wurde dann immer runder, Hamsterbacken; nichts mehr vom Glamour-Boy!
    Auf der Zürcher Szene gibt es heute einen, der ihm diesbezüglich nacheifert! Auch er charmant, mit viel Start-Applaus und visueller Attraktivität. Aber nun ist er bereits ab, der Lack!
    Die Szene ist brutal und man frisst zu viel, gern bei „Orsini“.
    Ackermann ist jedenfalls kein Unikat. Solche, wie ihn, gab es vor ihm und wird es immer wieder geben!
    Er ist einer unter Vielen. Dieses Umfeld von Gier, Opportunismus und Selbstüberschätzung macht auch anfänglich Anständige kaputt; fast alle, die sich auf dieses klitschige Parket wagen.
    Also, bitte kein Neid und keine Häme! Der Preis für diese Plätze ganz oben ist viel zu hoch!

  3. Die „alten Kämpen“ braucht keiner mehr.
    Die liegen längstens schon alle quer!
    Ihren Kropf haben viele voll gefressen;
    waren auf Mandate und Boni versessen

    Ihre Memoiren interessiert kein Schwein;
    viele tausend gingen ihnen auf den Leim.
    Beim Sektglas halten dieser Zitter-Greise;
    erzeugt jeder Schluckauf auf seine Weise!

    Wenn die allerletzten Mandate schwinden,
    in den Hosen passieren dünnere Winden:
    Ist es höchste Zeit die Kurve zu kratzen;
    die Welt hat einfach genug von ihren Fratzen.

  4. Deutsche Bank: Renditeziele, die nie realistisch waren; jetzt Desaster.
    Zurich Versicherungen: Finanzchef bringt sich um.
    Vekselberg: War in allem undurchsichtig, aber auch der Ackermann kann den Hals nicht voll bekommen und kassiert; jetzt Flucht, wie bei der Zurich und Deutschen Bank.
    Früher stellte man solche Leute an den Pranger. Es war nicht alles schlecht, früher

    • Beim Sulzer-Kauf habe die Deutsche Bank damals (2010) auch zünftig mitgeholfen, zusammen mit der ZKB. Die Vermutung liegt nahe, dass bei den Käufen via DB Meldepflichten gemäss CH-Auflage umgangen wurden.

  5. Rainer E. Gut lag zu 200 %ig richtig, als er seinerzeit den Josef Ackermann nicht gefördert bzw. eben abgesägt hat, weil er dessen Charakter-Defizite als Hindernis für einen Job ganz oben erachtete. Dieser Ackermann war ja dann auch so vermessen, 25 % Eigenkapital-Rendite als Messlatte zu installieren. Da wundert mich nicht mehr, dass sowas zu Suiziden und Fluktuation im obersten Kader führt. Aber da der Josef so absolut beratungs- und kritik-resistent ist, geht dem wohl auch die aktuelle Kirtik am Arsch vorbei. Kaltschnäuziger gehts nicht.

    • @ Florian Baggenstoss

      Hilfe! HIILFEEE!!! Ich krieg‘ keine Luft mehr! SO HELFT MIR DOCH!

      Florian, Sie sind ein kleiner Scherzkeks. Selten so gelacht!!

      Alles W. Gut, der Mann, der Charakter-Defizite erkennt!!

      Wie bei Lukas Mühlemann!

      Bei Thomas Well-AUA!

      Walter Kielholz!

      Und vor allem natürlich bei Jacques Aigrain!!! Dem ex J.P. Morgan Investment Banker, von dem (gemäss Bilanz) der gute Gut beim Merger von Ciba und Sandoz beeindruckt gewesen sein soll … The rest is history, as they say.

    • Der Rainer E. war damals wohl noch präsenter und wacher. Da haben Sie wohl auch 200%ig recht, den „späteren“ Rainer E. hat dann wohl das Gspüri bei der Auswahl seiner „Freunde“ zu 200 % und für immer verlassen. Trotzdem: dass er den Joe bei der damaligen SKA verhindert hat, fand und finde ich damals wie heute gut. Oder: sogar ’ne blinde Sau findet hin und wieder mal ’ne Eichel…

  6. auch diese krise – wenn es für ihn überhaupt eine ist – wird joe überstehen, er ist ein mann der genau weiss, wie, wann, wo… was, welche fäden ziehen muss.

  7. Herr Hässig, Ackermannn wollte Chef der SKA werden, wurde es aber nicht, weil seine Charaktermängel evident waren, die damaligen Chefs der SKA hatten noch so etwas wie Rückgrat und verwehrten ihm den finalen Aufstieg. Dann schlich er nach Frankfurt und richtete ein riesiges Debakel an.

  8. Lieber Herr Veckselberg. Solche Freunde braucht niemand. Ackermann hat in seinem beruflichen Leben nichts Anständiges und Nachhaltiges hinterlassen. Bei Deutschen Bank hat er massenweise Betrugsvehikel hinterlassen und Anleger um Milliarden geschädigt Schande, auch über die HSG.

    • Mels ist nicht am Walensee
      Danke für die wichtige Richtigstellung.
      Am Walenseeufer wachsen keine JA’s auf.

  9. Hier noch einige Hintergrund-Infos zum sog. «Ausverkauf der Heimat», bzw. den dahinter liegenden Mechanismen im Fall Renova-Gruppe:

    Die Aneigung der Sulzer Aktien durch das Wekselberg-Imperium (=Renova Gruppe) erfolgte heimlich im April 2007 (Übernahme von 32 %, davon 17,5 % in Aktien und 14,4 % als Call-Optionen) bei der ZKB unter Ausnutzung eines Rechts-Schlupflochs und unter aktiver Beihilfe der damaligen ZKB-Führung.

    Dies führte denn auch zum Rücktritt von Hans Vögeli (damaliger Konzernchef ZKB) und Hans Fischer, Chef Investment Banking ZKB im Jahr 2007:

    «Der heimlich erfolgte Ausbau des Aktienpakets war über das Unternehmen Everest erfolgt. Dieses gehört der Beteiligungs-Gesellschaft Renova des russischen Milliardärs Viktor Vekselberg und der von den Österreichern Ronny Pecik und Georg Stump kontrollierten Victory-Gruppe.»

    Im April 2009 kündigte das Eidgenössische Finanzdepartement die Eröffnung eines Verwaltungsstrafverfahrens gegen Wekselberg, Ronny Pecik und Georg Stumpf an. Ihnen wurde vorgeworfen, beim Kauf von Beteiligungen am Maschinenbauunternehmen Sulzer gegen Meldepflichten verstoßen zu haben.

    Im Oktober 2010 wurde das Verfahren gegen Wekselberg, Ronny Pecik und Georg Stumpf gegen eine Wiedergutmachungszahlung von insgesamt zehn Millionen Franken eingestellt.
    Am Vergleich mitgewirkt: Thomas Borer, der bis 2010 Berater der Renova Gruppe war.
    Ob mittlerweile dieses Rechts-Schlupfloch geschlossen wurde ist mir nicht bekannt.

    Im Zusammenhang mit dem Erwerb von OC Oerlikon (vormals Unaxis) kam es ebenfalls zu einem Rechtsfall wegen vermeintlicher Unterlassung einer Gruppen-Meldepflicht, der vor dem Bundesstrafgericht mit einem Freispruch endete.

    Vorausgegangen war ein Briefwechsel Vekselbergs im März 2010 mit Putin und eine Intervention von Putin auf diplomatischer Ebene.

    Das Eidgenössische Finanzdepartement verzichtete nach eingehender Analyse der Urteilsbegründung auf den Weiterzug des Urteils vor das Schweizerische Bundesgericht in Lausanne.

    Im August 2006 leiteten die russischen Aluminiumriesen RUSAL der Oligarchen Oleg Deripaska und Roman Abramowitsch (gegründet 2000) und SUAL von Wiktor Wekselberg eine Dreierfusion mit dem Schweizer Rohstoffhändler Glencore von Marc Rich (mit Sitz in Baar) ein.

    Renova hält BEDEUTENDE Beteiligungen an folgenden CH-kotierten Firmen:

    Züblin Immobilien; Unaxis, OC Oerlikon, Saurer, Sulzer, Ascom, Schmolz + Bickenbach

    Weiter Infos auch:
    https://www.swissinfo.ch/ger/heimlicher-deal-mit-sulzer-aktien-hat-folgen/5874906

    https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Vekselberg-und-die-MillionenBusse/story/26055499

    https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/kapitalflucht-stoppen-putin-greift-nach-vekselberg-ld.10026

  10. Der endet doch bei Walenstadt. Stammt dieser geografische Irrtum aus der zitierten (geschönten?) Ackermann-Biografie?

  11. Josef Meinrad Ackermann, katholisch, geboren in Mels (Kt. St. Gallen), einige Kilometer entfernt von Graubünden, hat freie Kapazitäten – prädestiniert als rettender Berater der Raiffeisen-Bank.

  12. Da die Schweizer ihre Chefs Lieben, wird Ackermann immer wieder aufstehen und einen neuen Arbeitgeber finden. Genauso wie es noch Dieter Behring gibt. Auch Pierin Vinzenz wird nach seiner Gefängniszeit sicherlich wieder sofort eine Anstellung bei einem Schweizer Arbeitgeber finden. Im Ausland undenkbar, in der Schweiz werden die bösen Buben immer wieder aufgefangen…

  13. Joe hat offensichtlich keine (Fabergé?) Eier (spanisch: Cojones) …

    Und mittlerweile dürfte auch das dümmliche Grinsen mit dem V-Zeichen verschwunden sein …

  14. Nur so nebenbei gedacht.
    Was macht nun alt Bundeskanzler Gerhard Fritz Kurt Schröder, der Aufsichtsratsvorsitzende der Rosneft?

    Macht er jetzt auch den Jo* ?

    * Jo = opportunistischer Abgang.

  15. A very clean gentleman with home adress in Kanton Zurich and office in Kanton Zug preferred as well to leave the board of the Russian company Rusal as American sanctions begin to bite.
    Kiki

  16. Ich finde der Typ hat nur Geschirr zerschlagen….Erinnerung Victory-Zeichen beim Prozess in Deutschland. Soll doch jetzt die dt. Bank ins Spiel bringen, hat doch beste Kontakte…
    Und nochmals: Was hat er aufgebaut?

  17. Die Erfolge des Herrn A kann man an der DB sehen.. keine Zukunftsvision und der Aufräumprozess dauert länger als seine „Amtszeit“

  18. Ein Platzhalter wie die meisten Angestellten „Topmanager“. Gerne als Opportunist gross kassieren (wegen angeblich. „Verantwortung“) und dann kneifen wenn tatsächlich mal scharf geschossen wird und man Einsatz zeigen sollte?! – Give me a fucking break! Ackermann hat sich eben selbst die Hosen runtergelassen. Vekselberg kann froh sein, ist er diese Clowns losgeworden!
    Leider ist Ackermann die Blaupause für sehr viele VR und Topmanager. Es sind eben KEINE Unternehmer!!! Nie im Leben.

  19. Selbstdemontage eines vermeintlichen Leuchtturms in Raten….. Es ist die logische Konsequenz wenn man sich zwielichtigen Oligarchen aus autokratischen Staaten an dient. Thomas Borer könnte uns sicherlich viel erzählen.

    P.S. Bleibt noch das selbstlose Engagement von Ackermann als Aufsichtsratsvorsitzender bei der Bank of Cyprus, bekannt als Bank der russischen Oligarchen. Den Job erhielt er übrigens auf Vorschlag des Mehrheitsaktionärs Wilbur Ross, welcher in der Zwischenzeit zum Handelsminister unter Trumps Gnaden aufgestiegen ist.

  20. Was ist Sache bei der Bank of Cyprus, wo Vekselberg der grösste Aktionär ist? Ist Joe auch schon zurückgetreten als Chairman – oder ist er dort ein bisschen weiter weg vom Schuss?

    • … hier noch nachzutragen, dass

      Zypern im AIA mit der CH (Automatischer Informationsaustausch) NICHT mitmacht.

      Sie können also dort Ihre Millionen schwarz platzieren, ohne dass der CH-Steuerkommissär eine Meldung bekommt!!!

      Dort können die Milliardäre ihre Finanzkonten etc. unbehelligt und ex-CH-Steuer wachsen lassen.

      ACHTUNG: das können sich aber nur Reiche leisten…

      Der steuervermeidende Mittelständler, der sein 5000 EURO-Konto im Tirol nicht angegeben hat kommt aber zur Kasse: 10 Jahre retour mit Zins und Zinseszins plus 3-fache Strafsteuer. Das zeigt einmal mehr: die Alibi-Übungen werden an den „Kleinen“ vorgenommen. – Und unsere Politiker sagen ja dazu:

      https://www.sif.admin.ch/sif/de/home/themen/informationsaustausch/automatischer-informationsaustausch/automatischer-informationsaustausch1.html

    • gescheiter wäre gewesen, die tiroler 5’000 in der ch zu deklarieren. solche beträge fressen kein steuerheu. ackermann liegt da in cyprus mit den, damaligen und heutigen, einkommen besser.

    • @Zypern-Connection
      Zumindest bis zur nächsten Finanzkrise. Wie war das noch mit den Kontoguthaben im 2013 welche höher als EUR 100’000?

  21. Solange die Kasse stimmt, lassen sie sich willig fuer Alles einspannen. Bei der kleinsten “Windboee” fluechten sie heim zu Mami, die “gradierten Memmen”, welche vom laengst verblichenen Ruhm zehren. Bei Ackermann war doch noch was, das tragisch endete und er sich darauf auch davonschlich; ein feiger Banker ohne viel Rueckgrat und einer miserablen Gesinnung!

  22. Auch wenn beimr V. Vekselberg vermutlich nicht alles im Lot ist, so spricht das ja Bände wenn der Joe Ackermann durch die Hintertür abhaut! Für was hat man Verwaltungsräte u.a doch auch für in Krisenzeiten wo alle das beste geben sollten zur Stützung der Firma. Vermutlich sind „Joe und Viktor“ sogar die „besten“ Freunde! Aber wer solche Freunde hat der braucht keine Feinde mehr. Und ich denke der Mann „von der Strasse“ hätte da mehr Rückgrat als ein Joe Ackermann.

  23. Einmal mehr zeigt Jo aus Mels was ihm fehlt, Anstand, Charakter. Ratten sind sozial, Jo ist gierig, kaum kompetent, ein Schwätzer, mehr nicht!

  24. So hart es auch klingen mag, so what? So ein STAR Banker ist ganz oben, weil er nicht ein sozialer ist, Empathie pflegt, kooperativ und kolegial führt, sondern weil er Shareholder value getrieben ist, primär für seinen eigenen Lohn und seine eigene Tasche. Ausnahmen gibt es nicht. Das gaukelte der PV den Lemmingen von Journalisten vor. Mit Erfolg. Über die Journalisten müsste man auch reden, aber das tut man eher nicht. Das wäre peinlich. Sehr peinlich. Man will ja auch oben mitmachen bzw. einmal an eine Privatparty eingeladen werden, oder ein Interview kriegen, oder direkt einmal mit dem Big Boss telefonieren, oder sogar per DU sein.

    Wer Kunde bei einer UBS oder CS ist, ist selber schuld. Es gibt Alternativen.

    Oder es ist einem egal. Man schaut auf den Berater und die Dienstleistung sowie Produkt. Wenns stimmt, dann stimmt.

    Die Welt ist nun einmal nicht sozial und gerecht. In der Finanzindustrie schon gar nicht.

    • „Wer Kunde bei einer UBS oder CS ist, ist selber schuld. Es gibt Alternativen.“

      z.B. Raiffeissen……

    • Wenn jemand bei der Deutschen Bank Wert vernichtet hat, dann war es Ackermann. Ein empathieloser Machtmensch. Selbstbezogen und manipulativ. Menschen wie er feiern sich selbst, solange es gut geht. Danach hinterlassen Sie einen Scherbenhaufen. Verantwortungsgefühl oder Einsicht. Von wegen.

    • Werte geschaffen bei der Deutschen Bank!? Echt jetzt! Es ist ja allgemein bekannt, dass Manager nicht selbstkritisch sind. Aber in diesem Fall ist es nicht mehr nur eine krasse Wahrnehmungsverzehrung der Realität, sondern mehr ein schwerwiegender Fall von Realitätsverweigerung, der eigentlich thematisiert werden müsste.

  25. Promi-Verwaltungaräte wie Ackermann sind unbrauchbar. Genau wie die „Dealmaker-Verwaltungsräte“. Wievielmal wurde schon gesagt: „der X bringt uns dann Geschäft…“ Gekommen ist nichts oder nur Schrott.
    Verwaltungsräte muss man nach Kompetenz zusammenstellen um ein Gegengewicht zur GL zu haben. Nicht mehr, nicht weniger. Basta.

    • Hilfe, ich sehe den Zusammenhang nicht.
      Man kann alles schlecht schreiben.
      Herr Josef Ackerman hat in der Krise in Deutschland einen super Job gemacht. Nur wer gut ist, hat auch viele Feinde.
      Viele Verwaltungsräte kommen aus der Politik, die haben ja sicher alle diese Fähigkeiten nicht. Die meisten hätten keinen Hauch einer Chance auf eine VR Sitz ohne ihr Mandat in Bern.Siehe Post , EKZ usw..

    • @Wädi

      Jaja, Joe Ackermann, der Moskau-Versteher, mit seinen (verdeckten) Finanzierungen und anderen sauberen Tricks