UBS macht Kohle mit eigenen Lehrlingen

Die sollen Konten eröffnen – Als lustiger Wettbewerb verpackt – Und: Swiss Kunden vor happiger Preiserhöhung ab Juni.

Die Nummer 1 des Finanzplatzes presst die Gebühren-Zitrone weiter aus. Sie drängt ihre eigenen Lehrlinge faktisch dazu, Konten bei ihr zu eröffnen.

Das Ganze sei verpackt als harmloser Wettbewerb, sagt ein Gesprächspartner. Dabei gebe es Noten für die Lehrlinge.

Die Aktion passt zum massiven Druck, der von der neuen Schweiz-Führung unter Axel Lehmann ausgeübt wird.

Lehmann will zeigen, dass er eine in Rückstand geratene Division wieder auf Vordermann bringen kann. Unter seinen Vorgängern verlor die UBS im Heimmarkt Marktanteile und Geschäfte.

Lehmann dreht nun als Erstes an der Gebührenschraube. Per 1. Juni werden die Kunden der UBS Schweiz zur Ader gelassen.

Wer nicht auf Voll-Digital umstellt, der muss mehr zahlen. Man habe zwei Modelle, heisst es aus der Bank: Online only und eines mit Papier.

Der Papierausstoss soll sinken, digital ist Trumpf. Doch die Schweizer UBS-Kunden sind Gewohnheitstiere. Sehr viele von ihnen wollen immer noch ihren monatlichen Kontoauszug und ihre Auflistung mit den Wertpapieren auf Papier.

Dort setzt UBS-Chef Lehmann nun an. Wer weiterhin Papier will, der soll dafür bluten. Geld her für Kontoauszug.

Die Preise können rasch schmerzhaft hoch werden. Mehrere Franken für einen Auszug per Post sind üblich. Hinzu kommt noch das Porto.

Der Obolus soll den Widerstand der Helvetier gegen die Digital-Angebote brechen. Werdet endlich modern, so der Aufruf von der UBS-Brücke.

Ob Lehmann damit sein eingeschlafenes Business neu belebt, muss sich weisen. Sein Vorgänger ist unverrichteter Dinge längst wieder weiter.

Martin Blessing wurde nach einem Jahr auf dem Schweiz-Stuhl Co-Chef des weltweiten Private Bankings.

Und Lukas Gähwiler, der zuvor die Schweiz leitete, verdient als Frühstücksdirektor von UBS Switzerland weiter ein siebenstelliges Honorar.

Vergoldete Spitzenleute, zur Ader gelassene Kunden.

Die alte Leier an der Bahnhofstrasse geht weiter.

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63 Kommentare zu “UBS macht Kohle mit eigenen Lehrlingen

  1. Die, die gerne monatlich das Couvert mit 23 Einzahlungsscheine und Franken 2397 Rappen 80 zur Post bringen, sitzen mittlerweile fast alle in Windeln hinter dem Fenster. Darwinismus nennt sich das. Willkommen im 21. Jahrhundert, Schweiz!

  2. Vergleicht mal 3-4 Banken plus Post Finance!
    (Post Finance ist für mich keine Bank und wird hoffentlich nie eine sein)
    CS, UBS die 2 arroganten Riesen können sich sehr viel erlauben!
    Die leben ja nicht von den Schweizer Kunden.
    Für mich zählt der Kundenkontakt, die erbrachten Leistungen und Beratungen.
    Darum nur Raiffeisenbank what else!

    • Gibt eingespart 30 Millionen plus einkassierte 20 Millionen = 50 Millionen mehr für die Boni, (dafür zwei Yachten gekauft und 5 Ferrari/Maserati) ob deshalb ein Baum weniger stirbt?

  3. Trotzdem bin ich der Ansicht, bei der UBS gut aufgehoben zu sein.
    Ich bin ein kleiner Kunde aber habe es doch geschafft während zweier Jahre jeweils meine Säule 3a voll einzuzahlen und so die CHF 10’000.– Marke zu übersteigen.
    Das Familienpaket kostet mich und meiner Partnerin Total CHF 15.– pro Monat alle Karten, Fremdbancomatenbezüge und Kontoführungsgebühren inkl. Das E- und Mobile-Banking funktioniert einwandfrei und ich bin sehr flexibel. Ich wusste nicht, dass man die Kontoauszüge auch in physischer Form erhalten kann. Kommt nicht in Frage. Zufriedener Kunde.

    • Super, ok bei den meisten anderen Banken bekommst du den doppelten Zins auf dem 3a, aber was macht das schon über die 30 Jahre (10’000.- * 0.2% = CHF 600.-) ohne zusätzliche Einzahlungen, da darf dann die Gebühr schon bescheiden aussehen.

  4. Dass ein Lehrling das Salärkonto bei der eigenen Bank hat, ist ja logisch. Er kriegt ja auch bessere Konditionen. Ich denke, hier wurde etwas falsch verstanden: Lehrlinge sind angehalten ihre Kollegen zu überreden, bei der UBS ein Konto zu eröffnen. Als ich noch SBG-Lehrling war, hatten wir monatlich Vorgaben für Vorsorge-Konti „Fiscaplan“. Der Sieger erhielt ein Goldvreneli. Es war aber hirnrissig, zwanzigjährigen Vorsorgepläne zu verkaufen…

    • @ Oliver Brunner

      Und jetzt, was ist falsch daran, wenn das vorhandene Netzwerk (egal auf welcher Stufe) für Kundenaquise genutzt wird. Lieber teure Marketingkampagnen fahren, wenn die besten Botschafter im eigenen Betrieb zu finden sind?

  5. Gebühr-Zitrone
    ….den sie wissen nicht was sie tun… Fakt ist, dass UBS 1000e von u.a. auch nicht versteuerten Konti hat, die sie schliessen sollte/müsste. Aber was macht UBS. Die eine Abteilung schreibt Kunden an mit dem Hinweis/der Drohung, dass wenn ein Formular X nicht unterzeichnet wird sie das Konto zwangsgeschlossen werde (Kosten CHF 3000.–). Und was passiert in Wirklichkeit? Eine Abteilung Y sagt dann, dass die Beziehung nicht geschlossen werden kann wegen z.B. Fairfield (Madoff) den die UBS nicht ausbuchen lässt, auch nach 10 Jahren nicht oder UBS Fonds die in Liquidation sind (PM-Pleiten). Diesen kann man nicht verkaufen…wenigstens nicht bei UBS. Übertragen auch eine ander Bank und dort verkaufen geht….
    UBS blockiert dann wieder je nach Abteilung und Aushandeln für solche Beziehungen (für künfitge Bankspesen!!!!!!) zwischen CHF 30000.– und 8000.–. Die letzte Zahl ist CHF 10000.– in Cash und 10000.– in Titeln. Es gibt auch Abteilungen die diese Konti auf Null stellen….. Probleme kommen dann für z.B. nicht versteuerte Beziehung mit dem AIA…..
    Eine CHAOSBANK …. Eine Beziehung mit UBS? Ich kann nur abraten….

  6. ich hatte meine geschäftskonten fünf jahre lang bei der ubs. auch aus emotionaler verbundenheit, weil ich als kind im einkaufszentrum mal chf 20.– mit ubs-konto beim armbrustgummipfeilschiessen gewonnen hatte. irgendwann habe ich mich dann mal einen halben tag lang hingesetzt und die auszüge nach gebühren auseinandergenommen. da wurde mir klar, dass ich mich über die jahre wie eine kuh von der bank via gebühren hatte melken lassen. dann die bank gewechselt und freue mich seither täglich wie ein dieb über die geringen gebühren, die ich heute zahlen muss. aber ich gebe zu, ich war völlig selber schuld an meinem blinden vertrauen. wir leben im kapitalismus. darum: hohe gebühren kritisieren ist ok. aber die bank dafür verantwortlich machen, dass sich die kunden melken lassen, ist wohl falsch. denn irgendwo gibt es auch selbstverantwortung dafür, sein schicksal in die eigenen hände zu nehmen.

  7. Früher hatte jeder Kunde ein Kundenberater, heute gibt es das nur noch für die vermögenden Kunden. Auch gab es an jeder Ecke eine Bankfiliale mit Bank Schalter. Durch die Digitalisierung der klassischen Banken verschwinden die Unterscheidungsmerkmale zwischen Bank und online Broker (wie z.b. Swissquote), es gibt bald nur noch einen Unterschied: die online Broker sind günstiger.

  8. Kann ich Inside Paradeplatz auch als Papierversion bestellen? Ist das kostenlos bitte? Ich lese nämlich lieber auf Papier. Muss doch kostenlos sein, denn LH macht doch so viel Geld mit Werbung…

    Alles bitte kostenlos von den bösen Banken. Warum soll ein Kontokorrentkonto denn was kosten? Das ist ja die Denke.

    Mal abgesehen, von dem CO2 Effekt für all diese nutzlosen Kontoauszüge. Aber da ist die Schweiz ja sowieso hintendran, siehe Plastikverpackungen und SUVs. Man ruht sich darauf aus, dass aus den Alpen (derzeit noch) Wasser fliesst.

    Da ist die UBS in der Tat modern.

    • Lustige Position, stammt wohl von einem ganz Jungen, immerhin wurde jahrzehntelang erklärt, dass die Zinsen (Lohnkonto/Sparheft) tief sind weil dafür alles (Dienstleistungen) Gratis ist, heute muss man für jede Dienstleistung bezahlen und bekommt keinen Zins, aber bei einem Kredit ist der Zinswahnsinn immer noch da.

  9. Ich war mit mehreren Firmen während 20 Jahren UBS Kunde. Aber was ich am Ende dort erlebte war unfassbar. Mir wurden einzelne Firmen von mir von heute auf morgen als Domizilfirmen eingestuft (ich bin Schweizer, wohne in CH und meine Firmen sind alle normal aktive AG’s).
    Dies hatte zur Folge, dass die UBS von jeder meiner Firmen eine Kontoführungsgebühr von CHF 2000 pa. verlangte!
    Als Konsequenz habe ich und auch einige meiner Kunden alle Konten abgezogen und die Bank gewechselt.

  10. Schreiben Sie was Sie wollen – das UBS Dienstleistungsangebot für den gemeinen Retailkunden (online sowie das tagtägliche Banking – Filialnetz, Realtionszeit und Qualität bei Anfragen etc.) sind der Konkurrenz (hauptsächlich der Titanic CS) immer noch Lichtjahre voraus.

  11. Die Arroganz der UBS ist gross. Bargeschäfte in Schaffhausen und Bülach sind nicht mehr möglich. Am Schalter in Kloten wird man ganz allein von einem Stift „betreut“, der mir einen Barbetrag ausbezahlte, zu Lasten einer Baufirma!! Ich merkte es. Das nächste mal schweige ich wie ein Grab. Der florierende Goldschalter am UBS Hauptsitz wurde geschlossen. Kauf oder Verkauf von Edelmetallen geht über den Normalschalter. Bei einem Verkauf von Edelmetallen muss man das gute Stück abgeben. Barauszahlung negativ. Das Geld wird nur auf dem Konto gutgeschrieben!
    Fazit: alles Geld sofort abziehen. Hände weg von der UBS!

    • Hinter welchem Mond lebt Ihr eigentlich in der Schweiz? Auf der einen Seite könnt Ihr Euch nicht genug über Bank-Kosten aufregen, dann über nicht mehr gegebene Bankleistungen – für die auch nicht gezahlt werden will.
      Geht doch mal rüber in den grossen Kanton. Da seid Ihr ja oft genug beim Einkaufen. Geht doch mal zur Bank -(EGAL WELCHE) und hebt mal einen grösseren Barbetrag ab. Fragt ob Ihr Gold kaufen könnt. Probiert doch mal an den Kosten zu drehen (die etwa doppelt so teuer kommen wie in der Schweiz). Schaut mal, von wem Ihr am Empfang betreut wird:

      Aha

      Kein Barbezug in grösseren Mengen (i.d.R.) ab 5000 EUR, kein Gold und es ist meist ein sympathischer Auszubildende.

      Und jetzt?

      In Deutschland regt sich NIEMAND darüber auf. Es passt einfach, man organisiert sich neu und richtet sich aus. Geht mit der Zeit und das wars.

      Was macht Ihr Schweizer?

      Heult Euch die Augen aus.

      Da verdient bei Euch ein einfacher Angestellter mehr als eine hochspezialisierte Fachkraft.

      Es wird Zeit, dass Ihr Euren Blick in die Gegenwart und in die Zukunft richtet anstatt hier ein Heulkonzert zu veranstalten.

      Ach ja: Bitte bleibt mit Euren Kommentaren doch näher am Thema des Beitrags.

    • @Heulsusen: Andernorts sind die Verhältnisse noch schlechter und man wird noch mehr abgezockt. Ok soweit klar.
      Wieso man sich nach unten orientieren soll verstehe ich aber noch nicht.

  12. Dass Banklehrlinge ein Konto beim Arbeitgeber unterhalten ist doch völlig normal. Hoffentlich gratis, das ist üblich.
    Die UBS macht die Umstellung vielleicht sehr ungeschickt. Aber die Gewohnheiten der Menschen sind nicht einfach immer gut – im Gegenteil. Ohne Abschaltautomatik beim Auto würden heute noch sehr viele den Motor vor dem Lichtsignal oder geschlossenen Barriere einfach laufen lassen. Wozu so viele Leute Bankbelege sammeln ist mir ein Rätsel. Ich bin froh, geht die UBS voraus. So werden auch die anderen Banken den Schritt machen und es vielleicht auch gescheiter angehen.

  13. Also Kontoauszüge auf Papier ist wirklich ein alter Zopf, Kunden die das wollen haben sicher auch ein Handy, sind also auch mit der Zeit gegangen, ansonsten sollen sie zahlen.

  14. und was genau ist falsch daran? Man kann es zuhause immer noch ausdrucken wenn man unbedingt will. Sie schicken ihren news letter ja auch nicht per Post.
    Alle reden vom digitalisieren in der Schweiz, aber nur die wenigsten tun etwas. Ich hoffe die UBS verlangt etwas 50.– pro Brief.

    • @Urs
      Lesen Sie mal einen E-Banking- und E-Mail – Vertrag gaaanz genau durch! Danach werden Sie, vielleicht, verstehen, warum nicht Alle Digital-Banking wollen. Wenn nämlich „etwas schief geht“ und es hart auf hart geht, ist immer der Kunde der Dumme.

    • Falsch daran ist, dass Personen, sagen wir mal 80 Jahre und älter, durchaus ihren Zahlungsverkehr non-digital monatlich selbständig und erfolgreich abwickeln können und ihre Buchhaltung mit Papierbelegen im Griff haben. Aber, ich kenne keine über 80-jährige Person, die ihren Computer und das Security Gateway / Firewall mit HTTPS Malware Scanning monatlich updated, über Online-Banking Zahlungsverkehr betreibt und die archivierten digitalen Kontoauszüge mittels eines automatischen täglichen Backups extern sichert.

      Kennen Sie Personen in dieser Altersgruppe, die dies so tun?

      Ich weiss ja nicht, aber ich glaube, Sie unterstützen Personen dieser Altersgruppe weder im digitalen Leben noch im non-digital Leben.

      Diese Erfahrung würde Ihnen gut tun bezüglich ihres Kommentars.

    • Einerseits macht es wirklich keinen Sinn, alles noch auszudrucken. Da gebe ich Ihnen völlig recht. Andererseits hängt mir das Wort Digitalisierung so langsam aber sicher zum Hals heraus. Ja, die Digitalisierung schafft sicher auch Arbeitsplätze, im Hochlohnsegment als Programmierer wie aber auch im unterbezahlten Aushilfsjob (Scanner reinigen oder so). Was jedoch in keiner Weise auch nur im Ansatz angedacht wird: woher kommen all die Software Genies? Es gibt sie, unbestritten. Aber es gibt viele, die schlicht nicht zum Softwareentwickler geeignet sind. Aber halt eben so wenig zum Scanner-Reiniger. Und diese Schicht verliert schlicht alles. Und Verdrängt die Scanner-Reiniger. Wer stellt schon einen Hilfsarbeiter zum Scanner Reinigen ein, wenn er dafür einen ausgesteuerten ü50 Jährigen mit hervorragender Ausbildung (die halt niemand mehr braucht) haben kann? Kurz: statt das nach Lösungen für alle gesucht wird, wird bereits mit Ausgrenzung begonnen. Wenn es mit den IV Rentner heute so problemlos klappt, einen Ueberwachungsstaat aufzuziehen, folgen sicher bald die SozHilfe Bezüger, dann die AHV-Rentner, dann die Ausgesteuerten, Andersdenkenden, Andersreligiösen…… Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber ich denke, der bisherige Weg der Digitalisierung führt geradewegs in diese Richtung. Nur einige Denkanstösse: Roboter, Computer, Scanner: warum sollen auf diesen Geräten nicht die Sozialabgaben erhoben werden? Die gesamte Einsparung durch diese Geräte fliesst de facto in den Gewinn = Dividende = Aktionär. Warum nicht ein Teil davon an diejenige, welche das Produzierte am Schluss auch Konsumieren sollten? Oder können sollten, wenn sie denn Geld hätten…. Warum nicht die gesamte SozHilfe, AHV, IV, Subventionen für Bauern etc. abschaffen, dafür ein bedingungsloses Grundeinkommen schaffen? Es wäre doch Sinnvoll, wenn sich Politiker mal um solche Fragen kümmern täten. Denn so wie der Kapitalismus sich in den letzten beiden Dekaden aufgeführt hat, kann es schlicht nicht weitergehen. Und zum Kapitalismus zähle ich auch die Digitalisierung. Ich bitte den werten Leser, mein Posting richtig zu verstehen: es geht mir nicht darum, das System komplett abzuschaffen und durch ein anderes, nicht funktionierendes zu ersetzen. Es geht darum, neue Wege zu suchen, so das nicht grosse Teile der Bevölkerung schlicht demnächst am Bettelstab gehen. Ansonsten ergeht es unserem System, wie seinerzeit den Römern: es wird in sich zusammen brechen. Mit all seinen Folgen und Risiken.

    • Nur kostet die digitale Lösung jetzt gleich viel wie bis jetzt die Papier-Version.

    • Trottel. Was soll mein 87 jähriger Vater und UBS Kunde mit einem digitalen Auszug den er ja ausdrucken kann? Er hat zwar einen PC würde aber niemals Ebanking betreiben. Man kann halt nicht immer von sich selber ausgehen, es gibt auch noch eine analoge Generation.

    • Sie halbguter Junge
      Was Sie da von sich geben resp. Schreiben ist unter der Gürtel Linie und von jeglichem Respekt gegenüber den 80 Jährigen, um Ihre höchst Beschränke Denkweise zu wiederholen.
      Wenn Sie ein dementsprechendes Niveau hätten würden sogar Sie noch merken dass Sie von der sogennante Alters Personen Gruppe nur Lernen könnten.
      Grössenwahn kommt eben vor Fall.
      Es gibt diverse Leute 80 und Älter die ihnen Digital einiges vormachen.

    • Non Digital Native

      Doch ich kenne eine (84) die dies problemlos macht. Nur das von ihnen verlangt täglich Backup macht sie nicht. Auch ich sehe den Sinn bei diesem Backup nicht wirklich, oder kopieren sie Papierbelege und lagern sie sie aus? Es könnte ja mal brennen.

    • @keller, würkli.. ich höre seit jahren dasselbe hier und in anderen foren oder Kommentaren….. „viele proteste und angedrohte kontosaldierungen“ passieren tut aber nix.. oder? tun sie es einfach!

    • @ peter keller: klar gesagt und richtig. Ich mache dies auch so. Hauptgrund: ich bin einiges über 80j und soll nun noch e-banking machen? NO WAY! Wenn etwas schief geht, sind die Banken sowieso nie schuld und wenn doch, dann soll mir jemand sagen, wie eine Person gegen diese sich wehren kann ohne bankrott zu gehen wegen den Rechtskosten…. Zum Glück arbeite ich nicht nur mit UBS.

    • @hans-im-glück e-Banking ist des Teufels aber um hier regelmässig Kommentare abzulassen ist Ihr Alter kein Problem.

  15. Ergänzung (gemäss Info-Schreiben UBS, gültig ab 01.06.):
    – Mit Zahlungsauftrag UBS easy kostet es nun CHF 0.70 pro Einzahlungsschein (d.h. bei z.B. 20 Einzahlungen CHF 14 !! plus Porto)
    – Kontoführung: Beim Privatkonto fällt zudem die bisherige Preisbefreiung aufgrund eines Gesamtvermögens von CHF 10‘000 oder einer Hypothek weg. Neue Gebühr: CHF 5 (Variante Standard/Digital) resp. CHF 7 (Variante Traditional) PRO MONAT!!
    Mein Fazit: Ich verstehe und unterstütze grundsätzlich den Trend und Push zu digital (UBS claim: ‚Der neue Standard ist digital‘, Belege/Auszüge nur noch elektronisch etc.), dennoch fühle ich mich als langjähriger UBS-Kunde bei dieser Aktion vor den Kopf gestossen (habe bisher alle meine Zahlungen per easy Auftrag gemacht, weil es eben für mich ‚easy‘ ist); jetzt werde ich ultimativ gezwungen und bevormundet entweder mein Verhalten sofort zu ändern (damit UBS schlussendlich weiteres Personal und somit Kosten im Verarbeitungszentrum sparen kann, damit mehr Boni fliessen können!) oder sonst werde ich einmal mehr mit überrissenen Gebühren zur Kasse gebeten! Ist dies wirklich kundenfreundlich und zielführend?? Werden so loyale, langjährige Kunden behandelt??
    Was sind nun die besten Alternativen für ein einfaches Lohnkonto/Privat-Kontokorrent mit einem gut funktionierenden, user friendly E-banking??
    Tipps/Erfahrungen sind herzlich willkommen 😉

    • Konkurrenzangebote vergleichen und daraus Schluss
      ziehen. Im Digitalzeitalter braucht es keine Beratung und
      die Computer lügen nicht.
      Die Banken können Kurse anbieten und haben so
      Nebeneinkünfte.

    • Das ganze ist schon richtig und umweltfreundlich, aber als erste Sicht, sehen die digitale Gebühren zu hoch und mittelfristig ( 2 bis 5 Jahren) wird dieses Model obsolet…
      Wir erwarten in Tat und Wahrheit “ pure digitale Banking“, die das ganze für wenige Rappen pro transation macht und dann ganz gratis, wie viele andere Internetprovider.
      So diese Intermezzo zeigt eigentlich keine stärke…aber wohin mit das viel oder wenig Geld? In der Schweiz die alternative sind nicht viel praktisch: am ende machen sie alle das gleiche!
      So der arme 90 Jährig, der kein PC hat, sollte sich ein Safe mieten und dort seinen Geld deponieren…sowieso zwischen negative und tiefe Zinsen in den nächsten 10 Jahre, kann nur noch verdienen und abheben wieviel er will ohne beobachtet zu sein…Digitale Welt ist gut und wird billig nicht teuer…that’s all folk!😁😁🤣

    • Sorry, aber Sie sind von vor- vor gestern. Schauen Sie sich mal die e-Banking Lösung genau an. E-Rechnung, Einzahlungsscheine erfassen, Zahlungen, Dokumenten verwaltung, für wichtige Dokumente haben Sie noch einen E-Safe. Einfacher und praktischer geht’s nicht und das alles gratis bei entsprechendem Guthaben.

    • @noch UBS Kunde

      NACH kafkaischen Erfahrungen mit Grossbanken (vor allem CS) ist die SoBa ein Versuch wert. Überschaubare Grösse.

    • Ich weiss ja, dass vielleicht einige die Nase rümpfen werden…aber ich bin mit Raiffeisen sehr zufrieden, keine Kosten ab 5 kCHF (V-Pay kostet 30 Stutz pro Jahr) und das E-Banking funktioniert für mich sehr gut, bin aber kein Hardcore Trader und nutze nur die 0815 Funktionen im E-Banking, die jedes E-Banking vernünftig erledigen sollte.

      Btw. arbeite nicht bei Raiffeisen.

    • Lustig wie alle Postfinance kommentieren.. aber genau die Post im nächsten Jahr die geliebten kassischen Einzahlungsscheine welche sie mit UBS easy verarbeiten könne abschafft und durch QR-Scheine ersetzt welche ebenfalls dieDigitalisierung im Fokus haben.

  16. Welch Erfolg der ‚freien Marktwirtschaft‘! Nach Jahrzehnten von Deregulierung, Privatisierung, Globalisierung, Fusionen wegen Synergien und zur Effizienzsteigerung produzierten die Loser Oligopole welche zwecks Selbstbereicherung einiger weniger alle anderen ausbluten lassen. Zum Glück ist der Kapitalismus ja das beste System wo gits – sagen die welche davon profitieren und der Rest der Bevölkerung glaubt das immer noch. LOL.

  17. Es ist eben leichter die Kunden zu melken als Anstrengungen für höhere, reguläre Mehreinnahmen zu machen. Wenn für die horrenden Bussen und Folgekosten (Rechtskosten) die überteuerten Spitzenleute gerade stehen müssten, so wäre die UBS nicht die teuerste Bank in allen Belangen und das miese Jahresergebnis wäre viel besser…..

  18. Wenn kümmert das? Bin aus Bequemlichkeit schon seit Jahren ohne viel Papier unterwegs. Ich will ja kein Archiv zuhause und die Auszüge immer gleich fortwerfen ist ja auch irrsinnig.

    • Es kümmert die, die ein wenig weiter Denken, als ihre Nase lang ist. Empfehle ich Ihnen wärmstens

  19. *Jeder* UBS-Mitarbeiter muss ein UBS-Konto haben, das ist weder neu noch schlagzeilen-würdig. Und bei anderen Banken sinngemäss ebenfalls so.

    • Die unter dem Deckmantel der Trading-Compliance eingeführte „Pflicht“ zum Konto bei der UBS ist mitnichten bei allen Banken so gehandhabt. Das lässt sich auch für die Mitarbeiter charmanter regeln. Ein Schelm, wer an einfaches Neugeld denkt, zumal die Mitarbeitergebühren beim Handel noch wesentlich höher sind als bei anderen Banken.

  20. Es ist mir absolut schleierhaft, wie man in der heutigen Zeit noch auf Papierausdrucke bestehen kann. Digital ist definitive Trumpf.

    • Sie sind sicherlich einer dieser IT-Freaks, der beim nächsten Absturz hyperventiliert und notfallmässig reanimiert werden muss.

  21. kommt mir bekannt vor. Zu meiner Lehrlings-Zeit wurden wir genötigt, ein Salärkonto zu eröffnen, was damals noch gratis war. Und von da an wurden die Gebühren immer höher und höher,

    • genötigt???
      Seien Sie doch froh, dass Sie ein Gratis-Konto erhalten haben. Wenn man die Chance/Möglichkeit hat für eine Firma zu arbeiten, sollte man diese auch unterstützen und nicht wie immer in der Schweiz oder sonst wo reklamieren. Seien Sie doch zufrieden mit dem was Sie haben, ich denke es geht hier allen ziemlich gut!!

  22. Tja da müssen eben alle ran. Dem Top Management ist dies doch wurscht, Hauptsache genug Kohle kommt rein damit die Boni gesichert sind. Früher hies es „der würde seine eigene Grossmutter verkaufen“ Heute ist die Welt etwas Moderner geworden.

    • Revolut ist wirklich super! Googelt mal danach, die hat jetzt x Funktionen.
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