Zollikon, der „Vatikan des Freisinns“, kracht zusammen

Während das heute 87jährige Urgestein des Schweizer Freisinns, Ulrich Bremi, sich schon seit Jahren nicht mehr öffentlich über den Zustand der freisinnig-liberalen Partei äussert, bricht jetzt auch in seiner Heimatgemeinde Zollikon der Freisinn immer deutlicher ein.

Keine Gemeinde hat, wie Zollikon am Zürichsee es während dreissig Jahren war, den Freisinn besser verkörpert. Hier wurde der Freisinn als Volkspartei erfunden, wurde Elisabeth Kopp als erste Schweizer Bundesrätin aufgebaut, wirkte jener „Brums-Kreis“ grosser Schweizer Wirtschaftsführer, der den erfolgreichsten Freisinn des 20. Jahrhunderts verkörperte, der von links als „Wirtschaftsfreisinn“ bezeichnet wurde.

Zollikon war der Vatikan des Schweizer Freisinns. Jetzt bricht er stufenweise zusammen.

Erledigt wurde der Zolliker Freisinn nicht von den Linken, sondern von Christoph Blocher persönlich, der damit die von ihm geschaffene SVP zur „echten Wirtschaftspartei“ machen wollte. Der damals politisch links stehende „Tages-Anzeiger“ bot publizistisch Hand dazu.

Jetzt hat ein anderer erfolgreicher Zolliker, FDP-Nationalrat Beat (nicht Peter) Walti, in seinem Heimatort Zollikon eine schwere Niederlage erlitten. In der von ihm provozierten Gemeindeabstimmung wurde am 10. Juni ein 80 Millionen Franken-Um- und Neubauprojekt in Zollikon bachab geschickt.

Diese Jahrhundertniederlage des Freisinns, die zum Umbau des ganzen Zolliker Dorfkerns hätte führen sollen, war auch die persönliche Niederlage des Fraktionschefs der Freisinnig-Liberalen in Bern.

Warum? Beat Walti wollte die Abstimmung einer sehr gut besuchten Gemeindeversammlung nicht akzeptieren, die zum gleichen für ihn negativen Ergebnis gekommen war. Er erzwang mit einer Wortmeldung die Volksabstimmung und erlitt nun einen doppelten Konter.

Des amtierenden FDP-Fraktionschefs persönliches Marignano wird gesteigert durch die Tatsache, dass die Bevölkerung von Zollikon bei den jüngsten Wahlen nicht einen Freisinnigen zum Gemeindepräsidenten machte, sondern den Vertreter der Grünliberalen Partei. Sascha Ullmann, ein umgänglicher Volksvertreter, der sich zuvor auch schon kritisch mit dem Luftverkehr über Zollikon auseinander gesetzt hatte, heisst der neue Zolliker Gemeindepräsident. Ulrich („Ueli“) Bremi, der Geist des Freisinns hinter den Mauern, darf sich dennoch freuen. Der Grünliberale Sascha ist sein Schwiegersohn und war früher einmal freisinnig.

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35 Kommentare zu “Zollikon, der „Vatikan des Freisinns“, kracht zusammen

  1. Tatsächlich gäbe es vieles zu sagen über den sich langsam über viele Jahre hinziehenden Vertrauensverlust, welche die grosse Partei FDP sowie der bürgerlich dominierte Gemeinderat Zollikon hinnehmen mussten, bzw. sich erarbeitet haben. Dieser so schludrig hingeworfenen, vor Fehler strotzende Beitrag ist hier sicher nicht repräsentativ und lässt auch sämtliche journalistischen Qualitätskriterien ausser Acht.
    Schön wäre es, wenn sich eine Zeitung diesem Thema widmen würde.
    Sicher wird es den neuen Kräften gelingen, Ordnung in die verfahrenen Situationen zu bringen und Vertrauen wieder aufzubauen.
    Katharina Gattiker, Zollikon

  2. Der Hr. Klaus Stöhlker soll ja mal ein begnadeter und erfolgreicher PR Konsulent gewesen sein. Seither masst er sich an, Konstellationen zu kommentieren, von welchen er nicht gerade viel Ahnung hat. Weshalb nur kann er es nicht lassen?

  3. Grüezi Herr Dr. Stöhlker. Beiträge zum gleichen Thema, inhaltlich gleich und ähnlich aufgebaut, sind in den vergangenen Jahren mehrfach erschienen. Es ist nichts originär an diesem Beitrag – als wertlos zum Ausbuchen. Märssi.

  4. Parteien sind doch schon länger nicht mehr den Werten verfplichtet, für welche sie ursprünglich mal gegründet wurden. Heute sind Parteien vor allem ‚Mehrheitsgeneratoren‘, d.h. man ist vor allem darauf bedacht, die Ansprüche möglichst viele Leute zu befriedigen und geht dafür mit dem Zeitgeist und passt auch sein Programm an. Diejenigen, die das nicht tun, verschwinden einfach in der Versenkung.
    Also, Freisinn war vielleicht mal Freisinn, aber ist es schon länger nicht mehr.

  5. @stoehlker klaus J. – Als die Berliner Mauer 1989 fiel hat mein damaliger Vorgesetzter, ein Österreicher, seinem gesamten Team gesagt; «So, das war es jetzt mit den guten Zeiten und der Vollbeschäftigung. Jetzt wird Lohndumping und Arbeitslosigkeit über Westeuropa kommen wie es sich Westeuropa nicht mehr vorstellen kann. Diese einmalige Gelegenheit werden DIE (…) sich nicht entgehen lassen.» Wir haben alle gelacht, 1992 ist dies auch dem letzten vergangen. Weder Ihre politische Ansicht, noch Ihre politische Ausrichtung. Weder Ihre Ausbildung, geschweige denn Ihr Netzwerk, Herr Stoehlker. Doch mindestens genauso Weise. So war er und ist er hoffentlich immer noch.

    • Lieber@AHV,

      Wissenschaft und Technik werden uns zwingen, die Grundlagen politischen und wirtschaftlichen Handelns neu zu definieren (BGE, Mikrosteuer usw.). Unsere Institutionen und Wertvorstellungen stammen überwiegend aus der Zeit von Mangel und Not. Diese politischen Institutionen (Links, Rechts, Libertäre, Sozialisten usw.) und Wertvorstellungen beruhen auf einer Warenverteilung bei knappem Angebot.

      Sie werden ALLE an der Verteilung des Warenüberflusses scheitern, welcher nach dem bevor, – anstehenden weltweiten Einsatz moderner Produktionstechnik (K.I. Robotiserung und Digitalisierung) so reichlich produziert werden kann das wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

      Die Agenda 2020 Schweiz erinnert sehr stark an Agenda 2010 in Deutschland. Die in Deutschland praktizierte neoliberale Politik sorgt seit über 10 Jahren mit forcierten Lohnkürzungen und Verlängerung der Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich dafür, dass der Produktivitätsfortschritt ausschliesslich Unternehmen und Kapitalgebern zu Gute kommt. Eine am gleichen Vorbild ausgerichtete Steuer-, Abgaben- und Rentenpolitik verschärft die zwangsläufige Kluft zwischen Habenden und Benachteiligten.

      In der Schweiz sinken die Reallöhne und das Diktat der leeren Kassen mit verfassungswidrigen Handeln der Politik (a.D. Bundesrat Villiger) oder EL-Reform schreitet erbahrmungslos, im Gleichschritt mit den brutalen Kürzungen in der 2. Säule voran.

      Ich bin überzeugt das die Steuervorlage 17 angenommen und die Mikrosteuer abgelehnt werden wird. Das wird die Agenda 2020 Schweiz vervollständigen.

      MfG

    • Sehr geehrter und hochgeschätzter @Arbeitgeber (AHV-Rentner), Kaspar Villiger ist in den Augen von Klaus Stöhlker sicherlich der gleiche Held wie Ulrich Bremi. UBS hin oder her. 1999 war das grosse Jahr des Freisinns nach dem Gusto von Herr Stöhlker sowie Bundesrat Villiger. Wie wir beide ja wissen; Erstens mit der Revision des Banknotenartikels und zweitens mit der Umleitung von AHV Geld anno dato. Das der Bundesverfassung wiederspricht. Über beides konnten wir, wie üblich betreffend diesen Kreisen in Verbindung mit unvorstellbar viel Geld plus so gigantische Auswirkungen, nicht abstimmen. Vielleicht wäre dann auch zur Sprache gekommen, dass das der Bundesverfassung wiederspricht. 😉

      Die arbeiten mit dem „Dunning-Kruger-Effekt“ – kognitive Verzerrung bei relativ inkompetenten Menschen. Sowie stetes Tropfen höhlt den Stein. Erzähle ihnen „den Schrott“ bis sie es glauben. Beides funktioniert immer. Und wenn jemand quer schiesst, lässt man einfach ihre Kampfzeitung, die NZZ von der Leine. So hat man es schon immer gemacht. „die Machtfrage – Mechanismen, Politiker und Lobbyisten,“ Klaus Stöhlker hätte sicherlich einiges zu erzählen. Leider zählt in seinen Kreisen „das Gesetzt des Schweigens“ eisern.

      Bei Vollgeld waren es leider nur 25%. Ich habe auf 35% gehofft. Ich denke auch, die Steuervorlage 17 wird dank Kuhhandel mit der 1. Säule, für einmal hat die Parteizeitung der FDP recht, angenommen und die Mikrosteuer abgelehnt. Haben Sie schon gehört, was sie mit unserem Lieblingsthema, die Verarschung 2. Säule, planen? Offenbar merken sie, dass auch in unseren Kreisen langsam durchsickert wie sehr wir in, mit und durch der 2. Säule verarscht werden. Jetzt scheint es denen nur noch darum zu gehen, die 2. Säule irgendwie zu retten. Bei unvorstellbar viel Geld zählt jedes Jahr und alle Tricks sind erlaubt. Der nächste Kuhhandel inkl. der üblichen Angstmacherei steht bevor.

  6. ‚Stölker, selbsternannter Experte für alles, obsolet.‘
    Sie lesen ja die Kommentare hier. Warum tun Sie sich und uns das an? Am Besten wäre wohl, Sie nehmen sich ein Beispiel an Ulrich Bremi und äussern sich auch nicht mehr öffentlich zu irgend etwas.

    • @Ach Stölki….
      Bei allem nicht vorhandenen Respekt, finden Sie Ihren Kommentar jetzt wertvoll für uns Leser? Sie verschwenden hier nur Platz für die intelligenteren Kommentatoren.

  7. Sehr geehrter Herr Stöhlker

    Nur wegen einer durch eine Gemeindeversammlung abgeschmetterten lokalen Abstimmungsniederlage würde ich nicht so fadengerade auf den Untergang des Züri-Freisinns schliessen. Denn Abstimmungen lassen sich mit verändertem set up und entsprechender Überzeugungsarbeit in der CH auf Gemeindeebene leicht wiederholen und schliesslich gewinnen.

    Viel mehr zu denken gibt mir, wo denn der „Vatikan der SVP“ beheimatet ist. Ist der ideologisch wirklich in Herrliberg und nicht eher in der Berner Provinz zu verorten?? Womit wir wieder beim Thema wären, wo denn der Cluster der B-Schweizer Vertretung beheimatet ist, wenn überhaupt…
    Gruss F.H.

  8. „Der damals politisch links stehende „Tages-Anzeiger“ bot publizistisch Hand dazu.“

    Was soll das heissen lieber Herr Stöhlker, „damals“? Seit damals hat sich gar nichts zum Guten geändert, im Gegenteil. Ganz übler, einseitiger Linkspopulismus wird von diesem fragwürdigen Blatt verbreitet. Auch heutzutage und wahrscheinlich auch in Zukunft. Mit Ihrer Formulierung stellen Sie sich bewusst auf die gleiche politische Linie. Hätte ich von Ihnen nicht erwartet, hab Sie stets als speziellen, angenehmen, humorigen Kommentator und Beobachter wahrgenommen, mit ab und zu verzeihbaren ausrutschern etc.

    • Der schier unglaubliche Rechtsrutsch des Tagi’s in den letzten Jahren gibt mir echt zu denken.

    • Anonymer Banker,
      der „Tagesanzeiger“ stand vor 30 Jahren politisch noch mehr auf der linken Seite als heute. Seit gut 10 Jahren wird er von VR und GL, speziell von Pietro Supino mehr nach rechts gerückt. Aus dem „Tagi“ wird zusehends eine Forumzeitung, die alle Zielpublika erreichen will. Natürlich sehen dies die „alten Zürcher Freisinnigen“ nicht.

    • @AHV: Mit Verlaub – wer Ulrich Bremi nicht kennt, nimmt folglich auch den Tagi als rechtspopulistisch wahr.

      Wo wohnen Sie? Neverland?

    • Der schier unglaubliche Rechtsrutsch des Tagi’s in den letzten Jahren gibt mir echt zu denken, weil es der Spiegel unserer Gesellschaft ist. Es trifft praktisch auf jedes Thema zu.

      @ stoehlker klaus J., seit Anfang der 70er Jahre begann sich die Schere wieder langsam zu öffnen. Ende der 80er Jahre, vielleicht kein Zufall mit dem Fall der Berliner Mauer, nahm es bis heute enorme Geschwindigkeit auf. Es ist eine gerade Linie. Aber wem sage ich das, es gibt nichts was Sie nicht auch wissen.

  9. Als ehemaliger Berater von alt BR Elisaberh Kopp, man kennt sich schliesslich aus Unterbäch VS, sollten Sie wissen, dass Ulrich Bremi nie zu den Politfreunden von Kopp gehörte. Sie wurde bei den NR-Wahlen 1975 durch die Zürcher Frauenzentrale portiert und erreichte mit der FDP-Landliste auf Anhieb den erfolgsversprechenden Platz als 2. Ersatzfrau. 4 Jahre später hat es dann locker auf Listenplatz 4 nach Bern gereicht. Am 02.10.1984 wurde sie bereits im ersten Wahlgang und als erste Frau in den BR gewählt. Fraktionschef Ulrich Bremi war dann der Erste, der sie nach der berühmten Telefonaffaire wie eine heisse Kartoffel fallen liess. Kopp ist mit Schreiben vom 07.11.2002 als letzte Konsequenz aus der FDP ausgetreten.
    FDP-Fraktionschef Beat Walti hat mit seinem Verhalten anlässlich der Gemeindeversammlung vom 22.03.2017 diese urdemokratische Institution in Frage gestellt. Die Urnenabstimmung vom letzten Sonntag hat ihm einen ersten Denkzettel verpasst, der Zweite folgt wohl bei den nächsten NR-Wahlen.

    • Lieber X,
      es ist nicht falsch, was Sie schreiben, aber Sie unterschätzen den Einfluss des „Brums“-Kreises, der seinerzeit in der Öffentlichkeit unbekannt war, aber aus dem Hintergrund wirkte.

  10. Was interessiert den Rest der Schweiz eine Goldküste mit ihren Problemen?
    Für die Kommentare des junggebliebenen Möchtegern Oberklasse-Deutschen mit CH-Pass gilt, je lokaler desto schlechter…

  11. Welch ein Quatsch von A bis Z! Das Gemeindeprojekt für die Beugi-Überbauung wurde von GLP, FDP und SVP unterstützt. Das nun vom Volk unterstützte „gemeinnützige“ Projekt, welches günstige Wohnungen verspricht, wird vom Steuerzahler in Zollikon mit mindestens 700’000 CHF über Jahrzehnte unterstützt werden müssen.
    Noch schlimmer, Herr Stöhlker ist Partei in der Sache, da sich seine Beratungsfirma gegenüber dem Beugi-Areal befindet. Er fürchtet sich vor mehr Verkehr und hat daher das eigentlich sinnvolle Gemeindeprojekt von Anfang an bekämpft. Jemand der Partei ist, sollte dies auch Klar deklarieren bevor über andere herzieht. Einfach übel und umprofessionell! Ist Herr Stöhlker nicht als Kommunikationsberater bekannt? Hier hat er eben seine Unprofessionalität schriftlich demonstriert! Ein Supergau in der Kommunikationsbranche.

    • Nichts hören, nichts sehen, nichts wissen, vergessen zu erwähnen etc…. ist ja in gewissen unseligen Kreisen modern und trifft nicht nur Leute mit beginnender Altersseniliät.
      Was oder wen berät der Herr Berater eigentlich noch? Offensichtlich ist da viel Zeit übrig, die irgendwie – mit was für stupiden Ergüsschen auch immer – totgeschlagen werden muss.

  12. Tja, auch als big fans von Stöhlker müssen wir jetzt Kopf schütteln: Irrelevant, Langweilig, frei erfunden und Missachtend von unsere „Vatikan in Rom“…. aber jede kann ein schlechte Tag haben und Kabis produzieren… wir auch…leider….alle sind Fehlbar, sogar Stöhlker…
    Und wir sind fest Überzeugt, dass die “ Rede und Pressefreiheit“ überall garantiert sein muss und somit knicken wir den Kopf und warten wir ab, bis wann etwas vernünftige produziert wird. Vielen Dank und trotzdem so weiter.🤣😉

  13. Elisabet Kopp war vor ihrer Wahl in den Bundesrat Gemeindepräsidentin in Zumikon und der angeblich zusammenkrachende Freisinn stellt nach den Gesamterneuerungswahlen im April weiterhin in Zollikon vier von sieben Gemeinderäten und dazu ein weiters Dutzend Behördenmitglieder. Verloren hat die Abstimmung über das Beugi-Areal im Dorfkern nicht der Freisinn, sondern wenn schon der Gemeinderat, dem der hier hochgelobte Sascha Ullmann die letzten vier Jahre ebenfalls angehörte. Differenzierte Faktendarstellung ist offensichtlich nicht so das Ding des Autors.

  14. Wie immer, ein schlecht recherchierter Artikel. Zu den unzähligen Fehlern gehört z.B., dass Elisabeth Kopp in Zumikon (nicht Zollikon) aufgebaut wurde. Sie war Gemeindepräsidentin von Zumikon bis zur Wahl in den Bundesrat.

    • Ach, seien wir doch ein bisschen nachsichtig mit dem armen Rüdiger J. Stöhlker. Ob Zumikon, Zollikon, Dietikon oder Ludwigshafen -ist doch alles einerlei, Hauptsache Goldküste!

  15. Die Glaubwürdigkeit und Seriosität des Artikels aus der Feder des Lautsprechers Stöhlker spiegelt sich gut im falschen Vornamen, den er Nationalrat Beat Walti zuschreibt. Der sein Leben lang rechts blinkende und links abbiegende Stöhlker, freut sich diebisch über den Niedergang bürgerlichen Gedankengutes in Zollikon. Wer aber wollte das einem politischen Schreihals der seine Kinder nach den Gebrüdern Castro taufte, auch verübeln. Was man dem penetranten Aufschneider mit pawlowschem Anti-SVP-Reflex aber verübeln kann? Dass er in bekannter Grossmannssucht versucht, vom Licht der integren Ulrich Bremi und Beat Walti (nicht „Peter“) zu profitieren. Dass Herr Stöhlker einen Freisinnigen verunglimpft, der seine politischen Rechte wahrnimmt, passt bestens zu einem, der in seinem Kommentar faktisch zum Besten gibt, das Gemeindegesetz Zollikons à la Carte auslegen zu dürfen.

  16. Wer ist denn bitte FDP-Nationalrat Peter Walti? soweit ich weiss hat die FDP keine Person mit diesem Namen in ihren Reihen… wieder mal ein super recherchierter Artikel…. 😉 lol

    • Sie sagen es, Herr Fritz.
      Immerhin darf man Rüdiger Stöhlker zugute halten, dass er nicht nur auszuteilen, sondern auch einzustecken weiss.

    • Meine Herren,
      aus „Beat“ einen „Peter“ gemacht zu haben, bedaure ich, aber dieser „Beat Walti“ ist ein derart unauffälliger Politiker geblieben, dass ein falscher Vorname (der im Text schon geändert ist), an der Sache nichts ändert. Ebenso ist es mit Elisabeth Kopp. Sie hat als Gemeindepräsidentin in Zumikon erfolgreich gedient. Ihre Karriere wurde in Zollikon von Ulrich („Ueli“) Bremi geplant.
      ich nehme an, das beruhigt die aufgescheuchten Geister.

    • Keine Sorge Hans (aus dem mottengleich lichtsuchenden und derart irrelevanten Klaus kann man getrost auch einen Hans machen): mit Ihren non-valeurs scheuchen Sie niemanden auf und wenn es Ihrem Ego oder belanglosen Zeitvertrieb dient, wohlan, ist ein frei(sinnig)es Land. Auch peinliche anmutendes Rechtfertigungsgewimmer darf man bei uns straffrei posten.